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Thema: Sillpark - Ampelregelung: Das "Dogma-Grün"  Dieses Thema nach Facebook schicken  

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krisu
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Beitrag #111869 BeitragErstellt: 16.10.2019 18:50
Sillpark - Ampelregelung: Das "Dogma-Grün"
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Wie es scheint, wurde in letzte Zeit doch einiges geändert an der Ampelregelung Sillparkkreuzung.
Beobachten kann man, dass neuerdings der Tram hohe Priorität eingeräumt wird.

Stadteinwärts bietet sich damit in der Rush-Hour morgens folgendes Szenario:

Bus (zb. J) fährt in Sillpark von Leipziger Platz kommend ein. Fahrgastwechsel. Und Weiterfahrt dann bei Grün in die Eisenbahnunterführung. Dort wie üblich Rot (Geradeausspur im MIV schwimmend, weshalb auch immer die Tramspur verboten ist, und weshalb das so bleiben muss ist wohl auch geheim).

Und es bleibt rot. Und weiter Rot. Und noch Rot. Es staut sich weit zurück. Und es bleibt rot. Eine Minute vergeht und mehr. Der Kreuzungsbereich davor übrigens leer, die Querachsen sind bereits länger(!) entleert(!). Ab und an noch ein einsames schnelles Auto aus und in die Ing.Etzelstr. Hinten von Sillpark und Leipziger kommend staut es ordentlich auf.

In der Zwischenzeit: Eine Tram fuhr in die Hst. Sillpark ein (ebenfalls von Leipziger Platz kommen). Und erhielt ihre Ampelanmeldung.


Was ist passiert? Weshalb klebt seit einigen Wochen die Ampel in der Unterführung Stadteinwärts ewig auf rot?


Eine mögliche Hyopthese ist, dass die Ampel unter der Unterführung Stadteinwärts (also Ecke Ing. Etzelstr) für alle so lange Rot bleibt, bis die Tram durch ist - auch wenn diese erst in den Sillpark einfährt! Also erfolgt jetzt erst mal der Fahrgastwechsel der Tram am Sillpark, gemütlich wie sich das eben gehört. Dann: Abfahrt.

Langsam schiebt sich das stählerne Gefährt von Bombardier in die Eisenbahnunterführung. Im Stau blockierte Autos räumen ebenso langsam das Gleis. Die Tram nähert sich der Ampel am Ausgang der Unterführung. Die steht schön nett auf Grün mittlerweile.

Die Fahrgäste in den bereits "ewig" wartenden Bussen freuen sich mit, denn für die bleibt es erst mal weiter Rot.


Die Tram fährt vorsichtig vor und rollt langsam weiter in die Museumsstrasse. Na endlich.


Erleichterung kommt auf: Schaltet die Ampel jetzt gnädigerweise Grün sogar für Busse?

Nö. Nope.

Weit gefehlt: Jetzt bekommt die querende Achse Ing. Etzel - Hbf. grün. Wie schön.


Also weiter Rot.


Beten, daß jetzt nicht noch von irgendwo noch eine Tram kommt.

Kommt keine. Glück gehabt.

Und tatsächlich: Es wird Grün!



Das nenne ich "Dogma-Grün". Also der Versuch, mit der Brechstange ohne Rücksicht auf Verluste ("dogmatisch") einzelne Aspekte der Fehlplanung L2/L5 durch neue geschaffene Nachteile für andere ÖPNV-Linien teilweise abzuwälzen. Bravo.

(Busse, Fußgänger, Radler dürften etwa knapp 3 Minuten Rot genossen haben, um die Tram vorbeizulassen. Eine Tram, die so langsam fährt, dass sie in der MUS eher ein Hindernis für Busse darstellt als umgekehrt. Denn an und für sich fahren Busse in der Praxis in der MUS etwas flinker und flexibler, insofern ist das Brechstangen-Überholen in der Eisenbahnunterführung ziemlich unsinnig. Daher die neue Auszeichnung: Dogma Grün für die einen, Rot für die anderen...). Stadteinwärts reicht der Rückstau in der morgendlichen Rush-Hour auch bis zum Leipziger Platz zurück jetzt. Mit der Konsequenz, dass an der Ampelausfahrt Sillpark/Tramtrassenquerung desöfteren ein kleiner Grid-lock entsteht, denn der Bereich ist für "Stau überall" nicht ausgelegt.
 

Zuletzt bearbeitet von krisu: 16.10.2019 19:22, insgesamt 7 mal bearbeitet

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Beitrag #111870 BeitragErstellt: 16.10.2019 20:50
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Köstlich, besser könnte man gar nicht darstellen, was da wieder von den zuständigen Stellen fabriziert wurde. Könner am Werk.
 

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lech
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Beitrag #111871 BeitragErstellt: 16.10.2019 21:11
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Hab heute gegen 9 mit dem F fast 10 Minuten von Europahauskreuzung beim Baguette bis zur Hs. Sillpark gebraucht. Die Chaoskreuzung braucht wohl Wachtler ...
 

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Admiral
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Beitrag #111872 BeitragErstellt: 17.10.2019 17:15
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also das mit der unterführung stadteinwärts schiebe ich mal einfach wieder dem magistrat in die schuhe, welches zeigen will, wie schlecht die straßenbahn für innsbruck ist, und wie sich das negativ auf den IV auswirkt. da kommt die politik an einer ferrophoben beamtenschaft nicht vorbei kommt mir vor, zumindest wenn man den berichten zwischen den zeilen glauben darf...
das ist keine ÖV spur insofern sondern eine Tram spur, die wirklich nur von der strab verwendet werden darf, schön, dass es in innsbruck wenigstens noch ein paar echte strab bevorzugungen gibt.. warum man es aber an dieser stelle belässt, kann ich nicht wirklich nachvollziehen, evtl damit hier keine ich beiss mir in den arsch schlange entsteht, die von der stadt kommen in die laurinallee abbiegen will, aber nicht kann, weil die strab in die unterführung nicht ganz rein gepasst hat, und vorne der bus nicht weiter kommt, weil die autos die straße im rückstau blockieren.. oder ein relikt aus der obus zeit bzw der zeit, wo noch mehr busse von der ferrarischule gekommen sind..
 

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lech
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Beitrag #111873 BeitragErstellt: 17.10.2019 17:58
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Es gibt dort 3 Spuren + Radweg, also wo ist das Problem?
1 Spur Tram, 1 Spur Busse, 1 Spur MIV, und eine Kamera die automatisch straft ...
 

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Ingenieur
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Beitrag #111874 BeitragErstellt: 17.10.2019 20:56
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lech schrieb:
1 Spur Tram, 1 Spur Busse, 1 Spur MIV, und eine Kamera die automatisch straft ...

Und dann bist Du aufgewacht ... big grin
 

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lech
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Beitrag #111875 BeitragErstellt: 17.10.2019 22:36
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Ingenieur schrieb:
lech schrieb:
1 Spur Tram, 1 Spur Busse, 1 Spur MIV, und eine Kamera die automatisch straft ...

Und dann bist Du aufgewacht ... big grin

Nein, aber auf Urlaub gefahren, 2 Wochen IVB-frei zwinkern
 

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Admiral
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Beitrag #111878 BeitragErstellt: 18.10.2019 15:57
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solang man kein sinnvolles miteinander macht sondern IV egal ob mit oder ohne M bevorzugt bis zur vergasung bzw vertretung, wird des gesamtsystem nicht besser werden... im auto sitzt es sich einfach bequemer im stau als im bus... umgekehrt wenn ich erst warten muss dass mal ein bus zig minuten zu spät sich aus dem stau raus schält, bin ich mit dem auto auch schon lang weiter...
 

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Beitrag #111879 BeitragErstellt: 18.10.2019 20:54
Zum Thema Bus und Stau
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Ich bin gespannt, wie sich die Verjüngung auf eine Spur stadteinwärts auf der Mühlauer Brücke auf die Linien 503, 504, A sowie die gelben Busse auswirken wird.
 

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Hager
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Beitrag #111880 BeitragErstellt: 19.10.2019 08:56
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Wenn man Stellplätze in großer Zahl in der Innenstadt schafft, werden Autos auch dorthin fahren. Schließlich wurden sie dafür auch gebaut. Nur hat anscheinend niemand bedacht, wie man dorthin kommt. Kann man das nicht lösen, bliebe nur die Anhebung der Parktarife (oder gleich eine Citymaut).
Von Westen gibt es straßenbauliche keine Lösung, sei denn die Straßenbahn wird von der Uni bis zur Museumstraße und dann wohl gleich Amraserstraße als U-Bahn geführt sowie dazu noch der C und der F in Straßenbahnen umgewandelt (was ich so oder so befürworte). .
Im Sinne der Gleichbehandlung und der höchsten Wirksamkeit plädiere ich für eine Citymaut, zwischen Uni im Westen und Sill im Osten nördlich Südring im Süden und Hofgarten im Norden, wobei die Zu- und Abfahrt zum / vom Sillpark in Aufhebung der Einbahn nur noch von Norden erfolgen soll. In diesem Zuge könnten viel Parkplätze fliegen (z.B. in der Salurnerstraße). Parken obertage auf öffentlichen Straßen muss einfach teurer werden als in den Tiefgaragen! Nur so kann Platz geschaffen werden.
 

Wenn man will, geht viel. Wenn man nicht will, geht nichts.

Zuletzt bearbeitet von Hager: 19.10.2019 11:42, insgesamt einmal bearbeitet

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krisu
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Beitrag #111881 BeitragErstellt: 19.10.2019 16:24
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Die "Lösung" der Innsbrucker Verkehrsprobleme war von der "Verkehrspolitik" ehemals im stadtautobahnmässigen Ausbau des Südrings gesehen, insbesondere mit der Kreuzungsfreien Einfädelung der Südbahnstrasse (für den Autobahn-MIV) und der Untertunnelung der Grassmyrkreuzung.

Was nicht heissßt, dass damit eine explizite Optimierung der ÖPNV Achsen an den neuralgischen Stellen Sillpark und Innrain vorgesehen war (war das der Fall? Also in der vor-Grün-Zeit). Ich denke es wäre alles geblieben wie es jetzt lt. Innsbrucker Modell in Beton gegossen wurde. Der MIV wäre allenfalls ein klein wenig weniger intensiv an diesen Stellen.

Die Südring Ausbaumaßnahmen kommen demnächst erst mal nicht, jedenfalls solange Greta- und Studie Effekte die Grüne Position in Innsbruck besonders stärken. Aber wird das auch immer weiterhin so sein?

Ding ist, dass die Grüne Verkehrspolitik unumkehrbare Verbesserungen herbeiführen muß, und zwar solche die mittelfreistig von einer breiten Mehrheit (>> 50%) getragen werden, also in einer insgesamt positiven Stimmung die Erkenntnis heranreift, daß "alles richtig gemacht" wurde. Knieschüsse wie derzeit allerorts halte ich daher auch politisch für unklug: Ist die Grüne Macht einmal geschwächt, ist ein Ampelsystem schnell wieder zu ungunsten des ÖPNV umprogrammiert.

Beachtet zudem, dass das bevorstehende Massenphänomen "Elektromobilität" bald das Argumentieren gegen den MIV (und diesen behindere Verkehrsregelungen) bald ganz massiv erschwert werden wird!


Daher ist es m.M. umso wichtiger, dass progressive mutige Ansätze verfolgt und kommuniziert werden,
die mittelfristig auch mehrheitlich als "unverrückbar richtig" angesehen werden.

Leider kann ich da wenig Substantielles erkennen. Startpunkt war 2012, mit der Hoffnung Grün als starke Kraft in der Stadtregierung.


Dass die verantwortlichen Akteure das Desaster bereits vor Jahren erahnten mag man auch daran ablesen, dass im Jahr 2014 die Tram - Doppeltraktionen eher im Ausnahme- als denn im Regelbetrieb vorgesehen wurde.
Im "Betriebskonzpt zur Linie 2 und Linie 5" ( http://www.strassenbahn.tk/inntram/news_268.html ) heißt es wohlweislich:

"Ab dieser Betriebsstufe {Stufe 2 ab Dezember 2018} werden in der Werktags-Frühspitze bis zu sechs Einschubzüge der Linie 2 teilweise in Doppeltraktion geführt. Der Einsatz von Doppeltraktionen wird flexibel dem Bedarf angepasst und kann ausgeweitet werden. "

Was bedeutet das konkret verbindlich? "Bis zu", "teilweise", "kann angepasst werden"? Rechtlich bindet das genau garnichts. Zwischen den Zeilen mag mach auch ein "bitte Doppeltraktion nur so wenig wie möglich. Weshalb tun wir uns das überhaupt an?" herauslesen)

Weshalb wurde das Betriebsprogramm zur Doppeltraktion nicht konkretisiert? Vermutlich weil die Akteure es auch nicht wagten im Jahr 2014, bereits ganz im Wissen der zu erwartenden Zustände...

Mal schauen, wir werden schon sehen...
 

Zuletzt bearbeitet von krisu: 19.10.2019 17:04, insgesamt 2 mal bearbeitet

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Beitrag #111882 BeitragErstellt: 19.10.2019 19:54
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hart wenn man sich das budget für die nächste zeit anschaut... hier könnte man sicher einiges an geld im ÖV sparen, wenn man die hausaufgaben macht und den ÖV beschleunigt, so dass nicht x zusätzliche garnituren einschieben muss, bzw auch auf doppeltraktion setzen würde, um entsprechende kapazitäten zu erreichen...

wenn wir schon bei tollen ampelschaltungen ist. bei der haltestelle stubaitalbhf stadteinwärts, schaltet die IV ampel vor der fußgängerampel auf grün, damit bekommen die autofahrer signalisiert, dass die fußgänger auf ihren vorrang/zebrastreifen verzichten und fahren los, und man kommt in der kolonne nicht mehr rüber auf die andere straßenseite bis mal einer doch stehen bleibt oder alle durch sind... woher soll der autofahrer auch auf die schnelle sehen, dass das rot für fußgänger in der zwischenzeit auch kein rot mehr haben...
 

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Beitrag #111883 BeitragErstellt: 20.10.2019 19:21
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So wie jetzt alle fünf Minuten eine 2er statt Doppeltraktion bedeutet doppelter Personaleinsatz und doppelte Personalkosten bei gleichem Fahrzeugeinsatz. Ich kenne kein Straßenbahnsystem im 5-Minuten-Takt. Das führt rasche zur Pulk-Bildung. Das hatten wir beim O auch schon.
Im Übrigen hätte man bei Zweirichtungsfahrzeugen, die immer weniger Platz bieten, besser gleich längere Garnituren kaufen können.
 

Wenn man will, geht viel. Wenn man nicht will, geht nichts.

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Beitrag #111884 BeitragErstellt: 20.10.2019 19:44
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In Paris sind Intervalle von 4-5 Minuten normal, und ja ich meine Tram nicht Metro zwinkern
In Wien u.ä. auf Kernstrecken durch Überlagerung auch.
In Innsbruck sind's halt zu oft schräge Takte wie 1/1/1/1/20/1/1/30/0/0/3
 

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Beitrag #111885 BeitragErstellt: 20.10.2019 19:49
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In Frankreich sind Takte von 3/4min zur HVZ durchaus üblich, auch in der Schweiz kennt man derart dichte Taktungen ...
 

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upwards
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Beitrag #111886 BeitragErstellt: 20.10.2019 20:29
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Oder Wien am 43-er. Bei den Takten sticht dann Pulkbildung weniger heraus, die ULFe sind trotzdem voll. Kommt später die U5 hin.
Sample gestern vor Einfahrt Sillpark- Hst. bei Rot unterm Brückentragwerk gewartet (Nullwartezeit )
 

Rot Neues Grün.

Zuletzt bearbeitet von upwards: 20.10.2019 20:34, insgesamt 3 mal bearbeitet

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Beitrag #111887 BeitragErstellt: 21.10.2019 18:52
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Fibk schrieb:
In Frankreich sind Takte von 3/4min zur HVZ durchaus üblich, auch in der Schweiz kennt man derart dichte Taktungen ...


In Linz auch, da ist oft die ganze Landstraße voller Tramways. Die Idee eines 10min-Taktes für die 2er kann eigentlich nur einem Betriebswirt einfallen, für den Kosten wichtiger sind als Benutzerfreundlichkeit. Für Normalbeförderungsfälle ist das eine Zumutung, gerade nach dem engen Takt des "O".
 

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Heli
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Beitrag #111890 BeitragErstellt: 21.10.2019 21:20
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In Freiburg verkehrt die Linie 1 ab Fahrplanwechsel in der Früh-HVZ im 2 Minuten Takt. Pulkbildung hat primär nichts mit der Fahrtenhäufigkeit zu tun sondern mit Faktoren wie Fahrzeitreserven, Zuverlässigkeit der Bevorrangung, Zuverlässigkeit des Fahrgastwechsels, Supervising-Konzept, usw. Gibt genügend Beispiele dass es bei Takten von 2 bis 5 Minuten bestens funktioniert.
 

Zuletzt bearbeitet von Heli: 21.10.2019 21:23, insgesamt einmal bearbeitet

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