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manni Betreiber des Forums

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Beitrag #84204 Erstellt: 08.07.2012 23:49
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Ein Versuch, die längst anstehenden Beschleunigungsmaßnahmen schon vor der Abzahlung des Gleistausches wieder aus der Schublade zu holen:
http://forum.strassenbahn.tk/viewtopic.php?p=84203#84203
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manni Betreiber des Forums

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Beitrag #85616 Erstellt: 03.10.2012 10:30
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Ich gehe davon aus, dass alle die Newsartikel vom Juli und von gestern gelesen haben.
Ich denke, wir können davon ausgehen, dass im Februar-Landtag, eventuell sogar schon früher, die schon lange ausstehende STB-Beschleunigung mit Streckenbegradigungen dann endlich beschlossen wird.
Auf Landesebene geht ohne ÖVP im Moment leider noch gar nichts, in diesem Fall könnte uns das aber zu Gute kommen, weil die ÖVP dann im Frühjahr, kurz vor der Landtagswahl, dieses von der Bevölkerung gewünschte Projekt kaum ablehnen wird. Selbiges gilt für die Liste Fritz, und die SPÖ wird sich nicht gegen den Koalitionspartner stellen. Ich halte es für möglich, dass die anstehende Wahl auch schon bei der Entscheidung des Ausschusses eine Rolle gespielt hat, bekanntlich kommen Anträge der Opposition ja selten so weit.
Ob auch die Verlängerung in Fulpmes und die Stichstrecke zur MAB kommen, wird sich noch weisen, diese beiden Maßnahmen kosten zusammen immerhin etwa 15 Millionen Euro.
Man darf jetzt erst mal gespannt sein auf die Machbarkeitsstudie.
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ice108 VerkehrsministerIn
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manni Betreiber des Forums

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Beitrag #85618 Erstellt: 03.10.2012 11:17
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| Mutterer-Alm-Bahn, dieser Skilift in Mutters.
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Martin Weltverkehrs-ImperatorIn

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Beitrag #85631 Erstellt: 03.10.2012 21:16
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| Stichstrecke zur MAB?! Wie soll das gehen?
Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.
Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.
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muenchner LehrfahrerIn
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Beitrag #86450 Erstellt: 01.11.2012 19:52
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Es hat wohl doch ab 1. Mai eine Fahrplan-Änderung auf der STB gegeben, da die IVB-Internetseite http://efa.ivb.at/ivb/TTB/IVB_000016df_TP.pdf eine Gültigkeit des derzeitigen Fahrplans ab 1. Mai angibt.
Neue, nicht ganz ernst gemeinte Frage, gibt es in Raitis und Gärberbach neue Ausweichen? Oder wie ist es zu erklären, dass laut Fahrplan Richtung Fulpmes bzw. Kreith die Züge um :26 und :56 in Feldeler ankommen, und die Gegenzüge dort bereits um :23 und :53 abfahren (sollen)? Mit Gärberbach verhält es sich ähnlich.
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K@mi KontrollorIn
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Martin Weltverkehrs-ImperatorIn

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Innsbrucker VerkehrsstadträtIn
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Beitrag #88759 Erstellt: 02.02.2013 11:17
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| upwards schrieb: |
Der RhB - Konnex vom User Bazora wär da zukunftsweisend, also der Gedanken einer vollbahnmäßigen Metro anstelle jetziger Überlandstraßenbahn. Das hat Entwicklungspotenzial für die unmittelbare Region. |
Es bringt aber auch Probleme mit sich. Die Abkürzung über die Südbahnstraße wird sowieso Pflicht, aber es wäre zu kurz gedacht, am Hauptbahnhof enden zu wollen. Die Durchbindung zur Innenstadt muss bestehen bleiben (es sei denn, man würde nur an Skitouristen denken wollen und die Pendler ignorieren). Mit Straßenbahnen geht das auch problemlos, mit lokbespannten Zügen eher nicht. Zudem ist das ursprüngliche Konzept einer eingleisigen Eigentrasse neben der Südbahnstraße sowieso für die Tonne. Der Abschnitt muss zweigleisig gebaut werden und damit straßenbündig. Anderenfalls würde man den 15-min-Takt nicht realisieren können, und man hat auf der Stubaitalbahn sowieso etliche Zwangspunkte hinsichtlich möglicher und vor allem nicht möglicher Ausweichen und zweigleisiger Strecken.
Zudem sind es nicht die Fahrzeuge, von denen die Geschwindigkeit abhängt. 70 km/h sollten bereits die derzeitigen Fahrzeuge bringen, und es spricht auch nichts dagegen, sie durch stubaitalbahnoptimierte Neubauten zu ersetzen und in den Stadtverkehr abzuschieben.
| upwards schrieb: |
Das Forum hat sich bereits genauer mit der ortsverträglichen Durchbindung einer Tramlinie befaßt, von Telfes nach Fulpmes ließe sich die letzte Schleife schon einsparen, und damit die 2` Autobusfahreit Telfes- Fulpmes realiesieren, 5' Ersparnis zwischen Telfes und Kreith möglich, also schon fast 10 ganze Minuten.
Bis Fulpmes müßte die Strecke tw. neu trassiert werden, in den Telfeser Wiesen sehe ich allerdings kein Problem, 70 bis 90 km/h sollten machbar sein mit Böschungsbauwerken. Dieser Abschnitt erinnert mich stark an die MOB hinter Montbovon, dort gibt es enge Kurven und Kehrschleifen, aber auch schnelle Geraden. |
Man sollte sich zunächst mal über das Ziel klarwerden. Solange es nur um die Beschleunigung der bisherigen Strecke ging, stand man nicht unter dem Zwang, die Fahrzeit der Buslinie ST erreichen zu müssen und somit 28 min einzusparen. Da zählte jeder einzelne Fahrzeitgewinn, insbesondere für Telfes, das ja keine Alternative zur Bahn hat. Streusiedlungen wie Kreith nehme ich nur bedingt ernst, in solche "Orte" würde bei anderer Lage nicht mal ein Bus fahren. Aber es muss ein Gesamtkonzept sein, weil jede Änderung an der Strecke dazu führt, dass sich die Kreuzungspunkte verschieben. Wenn das nicht exakt passt, sind erzielte Fahrzeitgewinne gleich wieder dahin. Der Bau zweigleisiger Abschnitte (im Sinne weit ausgedehnter Ausweichen) würde für die Fahrzeit auch sehr viel bringen - zumal man das alles auf 15-min-Takt auslegen müsste.
| sLAnZk schrieb: |
Die Straße erst ab Volderau zu sperren macht das Ganze total uninteressant - die Verkehrsberuhigung im Tal ist doch das attraktive an dem Ganzen! Sonst kommt zum Straßen- der Bahnlärm auch noch dazu und das wars, nebst ordentlich Kosten. |
Ab Volderau Vollsperrung, ab Neustift nur für Anlieger. So habe ich es oben geschrieben, und so halte ich es auch für sinnvoll. Wer bewohnte Ortschaften durch Totalsperrung vom Straßenverkehr ausschließen will, nimmt die Bewohner in Geiselhaft. Das hätte massive Abwanderung zur Folge, zumal der Tourismus dort damit auch kaputtgemacht würde.
Zuletzt bearbeitet von Innsbrucker: 02.02.2013 11:18, insgesamt einmal bearbeitet
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upwards Temporär gesperrter User
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Beitrag #88765 Erstellt: 02.02.2013 13:41
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Ok, die Weiterführung habe ich nicht bedacht. Ein Verlängern bis zum Umsteig Sillpark bzw. Leipziger Platz bringt dann die Verknüpfung mit der Regionalbahn, die vom Hbf. aus nicht oft genug angebunden werden kann.
Was Fahrzeuge und Betrieb betrifft, kommt mir die Badner Bahn in den Sinn. Dort fubnktioniert das recht gut.
Rot Neues Grün.
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Innsbrucker VerkehrsstadträtIn
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Beitrag #88767 Erstellt: 02.02.2013 13:52
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Ich meinte eigentlich schon die Innenstadt, nicht die Vorpradler Betonwüste. Eine Weiterführung zum Leipziger Platz wäre wirklich das dümmste, was man machen könnte; denn dann wäre die Innenstadt weiterhin abgehängt. Sinnvoll ist nur eine Weiterführung zum Marktplatz und weiter zur dann nächstbesten noch zu bauenden Endhaltestelle (spätestens am Fürstenweg). Auch die Nutzung des schon verlegten Abzweiges zur Salurner Straße mit anschließender Schleifenfahrt wäre nicht sinnvoll.
Die Verknüpfung mit der Regionalstadtbahn besteht sowieso schon am Bahnhof.
Zuletzt bearbeitet von Innsbrucker: 02.02.2013 13:52, insgesamt einmal bearbeitet
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manni Betreiber des Forums

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Beitrag #88768 Erstellt: 02.02.2013 14:03
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| upwards schrieb: |
| bringt dann die Verknüpfung mit der Regionalbahn, die vom Hbf. aus nicht oft genug angebunden werden kann. |
Und wieso genau sollte man die "Regionalbahn", die selbst am Hauptbahnhof hält, via Leipziger Platz an diesen anbinden müssen?
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sLAnZk BeherrscherIn allen Verkehrslebens

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Beitrag #88769 Erstellt: 02.02.2013 14:13
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Die Weiterführung in die Stadt ist definitiv sinnvoll, und kann auch helfen, den Leipziger Platz als Knoten besser zu etablieren, eine gute Sache.
Was den zweigleisigen Ausbau unterwegs betrifft, sind die Möglichkeiten eher beschränkt, zumal die Gegend sehr sehr naß ist - man hat bei der Einfahrt Kreither Brücke schon gravierende Probleme gehabt, und in den letzten Monaten der Wassereinbruch im Mutterer Tunnel... viele dieser Hänge schaffen nicht viel Gewicht, wahrscheinlich ist es nur jeweils punktuell möglich, die Haltestelle Birchfeld böte sich als ausgedehnte Ausweiche an, und es gibt einige hundert Meter im Wald vor Feldeler, die auch sicher erscheinen. Man könnte auch den Einschnitt vor Telfer Wiesen erweitern und zweigleisig ausbauen bis in die bestehende Ausweiche hinein.
Auf den Wiesen selbst könnte man wahrscheinlich schön begradigen, aber ganz unvorsichtig sollte man auch hier nicht sein mit dem Wasser, ein Risiko und sehr aufwendig wäre es auf jeden Fall.
Badner Bahn ist ein gutes Beispiel, wie es funktionieren könnte, ist doch die Staatsoper nicht nur Anziehungspunkt, sondern auch vernünftiger Umsteigeknoten.
Meines Erachtens sind es nicht Verkehrsprobleme, die gegen lokbespannte Züge sprechen, wenn man etwa an Arosa (bzw. Chur) denkt, sondern die Tragfähigkeit des Oberbaus, die man bedeutend steigern müßte, ohne aber wirklich zu profitieren.
Ich glaube nicht, daß sich Totalsperren zwingend negativ auf den Tourismus auswirken, jedenfalls zeigen die Beispiele Serfaus, Zermatt oder Wengen sehr schön, wie es ginge. Daß man in Zermatt nicht Auto fahren kann, ist schon lang keine Sensation mehr, weil es schon zur Zeit Luis Trenkers so war... und das Stubai hat durchaus einen Namen, der die Umstellung erleichtern könnte.
Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon.
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Bazora61 FahrdienstleiterIn
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Beitrag #88772 Erstellt: 02.02.2013 16:28
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Leider ist ein Lokalbahnzug deutlich schwerer als Straßenbahn-Fahrzeuge, was meine Idee nicht Stadtverkehrstauglich macht. Da die Flexitys mit 8,3t Achslast bei gleichmäßiger verteilung schon sehr schwer sind und entsprechende Umbauten erfolgen mussten ist die Bedienung mit Lokalbahnzügen nur unter dieser obersten Prämisse möglich.
Ich stimme Innsbrucker vollkommen zu, dass ein Enden der Stb beim Hauptbahnhof ohne eine Bedienung der Innenstadt nicht Zielführend ist. Dies wäre meiner Meinung nach auch mit Triebwagenzügen möglich.
Letzten Endes ist es aber das Wichtigste, dass der Komfort auf der Stb gesteigert werden kann, wofür ich die Flexitiys nicht als ausreichend empfinde. Die Badnerbahn ist hier sicher ein sehr Positives Beispiel. Doch warum? Bei den Fahrzeugen der Badnerbahn sind Fahrzeuge, die grundsätzlich Straßenbahn-Modelle sind für den Streckeneinsatz modifiziert worden. Das für mich wichtigste Merkmal dieser Modifizierung ist die Gestaltung des Innenraumes mit äußerst komfortablen Sitzen und einer Vis á vis Bestuhlung mit Tischen. Vielleicht ist das ein Schlüssel des Erfolges und vorallem tauglicher für längere Fahrten, wie es jene zum Gletscher hoffendlich werden
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upwards Temporär gesperrter User
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Beitrag #88773 Erstellt: 02.02.2013 20:36
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sry Manni, mein Denkfehler.
Die STB wäre so sowohl mit dem Korridor Salurnerer/ Heiligg., Anichstr. und den Korridor Museumsstraße verknüpft. Für die Innenstadtbedienung sollte man an einen der beiden Knoten halt umsteigen, eine Weiterführung bringt mM. nach nichts. Hbf. ist eh schon Innenstadt, früher läßt sich schon am STB- Bf. in die L 1 umsteigen.
Zuletzt bearbeitet von upwards: 02.02.2013 20:40, insgesamt einmal bearbeitet
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Innsbrucker VerkehrsstadträtIn
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Beitrag #88777 Erstellt: 02.02.2013 22:51
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| upwards schrieb: |
Die STB wäre so sowohl mit dem Korridor Salurnerer/ Heiligg., Anichstr. und den Korridor Museumsstraße verknüpft. |
Bei einer Führung über Südbahnstraße zum Hauptbahnhof und weiter über Sillpark zum Leipziger Platz kann man natürlich am Hauptbahnhof und am Sillpark zur Innenstadt umsteigen. Aber was soll das? Es gehört zum Prinzip einer Regionalstadtbahn (damit meine ich diesmal die Stubaitalbahn), nicht nur den Bahnhof, sondern auch die Innenstadt direkt zu bedienen. Für die Stubaitalbahn wurde diese Direktanbindung vor etwas mehr als 30 Jahren gezielt geschaffen, das ist inzwischen Gewohnheitsrecht. So was gibt man nicht ohne zwingenden Grund auf. Die Anbindung der Innenstadt über Südbahnstraße und Museumstraße führt zumindest für den Marktplatz zu einer geringfügigen (und akzeptablen) Fahrzeitverlängerung, aber gerade deswegen muss die Durchbindung erhalten bleiben. Den Skitouristen ist das egal, den täglichen Fahrgästen nicht.
| upwards schrieb: |
| früher läßt sich schon am STB- Bf. in die L 1 umsteigen. |
Damit würde man in die Situation der 70er Jahre zurückfallen. Umsteigen am Stubaitalbahnhof für alle.
Und auch dieses Umsteigen ist in den bisherigen (ziemlich verkorksten) Planungen nicht mal enthalten. Die Stubaitalbahn sollte demnach auf der Westseite der Brennerstraße verlaufen (Mit Umstieg zur Haltestelle Bergisel mit Überqueren der Brennerstraße? Na schönen Dank auch, zeitgemäße ÖPNV-Verknüpfung ist was anderes.) und dann die Linie 1 ohne Verknüpfungshaltestelle kreuzen. Auch die Anbindung der Stubaitalbahn an die Andreas-Hofer-Straße ist mittlerweile Gewohnheitsrecht. Wenn das zur Beschleunigung aufgegeben werden muss, muss dann wenigstens eine brauchbare Umsteigemöglichkeit geschaffen werden.
Soweit ich die bisherigen Pläne zur Stubaitalbahnsüdbahnstraßenneubaustrecke gesehen hatte, waren da keine Haltestellen eingezeichnet. Ich gehe davon aus, dass wenigstens am Bergisel eine Haltestelle vorgesehen war, danach vermutlich keine mehr. Die Südbahnstraße ist ja bisher ÖPNV-frei, somit ist man da frei in der Entscheidung. Auch wenn da keine große Nachfrage zu erwarten ist, sollte man aber schon in den üblichen Abständen Haltestellen anlegen. Das ist sonst den Anwohnern nicht zuzumuten. Wenn die schon noch eine Bahnstrecke mehr vor dem Haus haben als sowieso schon, dann sollen sie wenigstens auch einen Nutzen daraus haben.
Die Planung muss bei Bedarf (den es nach aktuellem Beschluss derzeit gar nicht gibt) eh neu geplant werden. Insbesondere muss durchgehend zweigleisig gebaut werden. Eine Verknüpfung mit der Linie 1 ist wohl nur am Bergisel möglich (dann allerdings direkt an der Schleife durch Verschwenkung der Stubaitalbahn); die Haltestelle Stubaitalbahnhof kann leider nicht doppeltraktionstauglich ausgebaut werden, egal wohin man sie legt. Damit ergibt sich die nächste Haltestelle ziemlich zwangsläufig an der Basilika Wilten (am besten maximal in Richtung Graßmayrstraße verschoben) und dann wieder mitten in der Südbahnstraße. Drei neue Haltestellen zwischen Bergisel und Hauptbahnhof wären wohl zu viel, die Maßnahme soll ja schließlich der Beschleunigung dienen.
Die am Bahnhof bereits liegende Schienenwüste ist teilweise nutzlos. Der Bogen zur Salurner Straße nützt in dieser Form (und nur für eine Richtung) gar nichts. Den Nutzen eines separaten Gleises der Linie STB möchte ich auch bezweifeln, wenn dort nicht mehr die Endhaltestelle ist. Praktischerweise ist die gesamte Haltestellenanlage eigentlich schon für einen viergleisigen Ausbau ausgelegt, da muss man wirklich nur noch Gleis- und Fahrleitungsbau erledigen.
Eigentlich geht das jetzt ein bisschen vom Thema weg. Ich hab jetzt nicht nachgesehen, ob es für die Strecke durch die Südbahnstraße schon einen eigenen Thread gibt.
Zuletzt bearbeitet von Innsbrucker: 02.02.2013 22:56, insgesamt 3 mal bearbeitet
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Bazora61 FahrdienstleiterIn
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Beitrag #88779 Erstellt: 02.02.2013 23:30
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Die Anbindung des Stubaitals und des westlichen Mittelgebirge wie auch die Grundsätzliche Anbindung der Region Innabruck mit der Stadt muss eigentlich als aller erstes der Grundsatz-Beschluss erzwungen werden welche die nahezu Verbannung des MIVs aus der Innenstadt zum Ziel hat. Solange der MIV einen derart hohen Stellenwert in der Stadt hat, ist jede Idee zur Verbesserung des ÖPNV nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Letzten Endes muss nach dieser Verbannung (wer braucht in der Salurner Straße, Anichstraße MIV? geschweige denn Meinradsstraße und Museumsstraße) die Stb als Teil sowohl des Stadtverkehrs als auch des überregionalen Angebots stärker eingebunden werden und auch durchgebunden werden.
Aufgrund dessen, dass es leider nur bedingt Grundsatzbeschlüsse in diese Richtung des Nahverkehrs in Innsbruck gibt, ist es leider zwar schön, dass hier in diesem Forum die Ideen gespunnen werden, jedoch diese nicht gänzlich auf Stadtpolitischer Ebene begründet werden können als ein Teil eines Großen Ganzen z.B. Innsbruck 2030. die Stadt der Tram.
die Schienen der Zukunft werden heute gelegt
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sLAnZk BeherrscherIn allen Verkehrslebens

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Beitrag #88780 Erstellt: 03.02.2013 12:47
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| Bazora61 schrieb: |
leider zwar schön, dass hier in diesem Forum die Ideen gespunnen werden, jedoch diese nicht gänzlich auf Stadtpolitischer Ebene begründet werden können als ein Teil eines Großen Ganzen z.B. Innsbruck 2030. die Stadt der Tram.
die Schienen der Zukunft werden heute gelegt
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Ich fürchte sehr, daß besonders diese Diskussion stark theoretischen Charakters ist - aber ich finde es wichtig, auch diese Diskussion zu führen, weil hier Ideen Platz haben, die unter anderen Voraussetzungen dann sinnvoll werden können. Daher ist der Satz die Schienen der Zukunft sehr richtig.
Umsteigen am Bergisel macht die Stubaier als Nahverkehrsmittel genauso unattraktiv wie die Igler. Das ist doch nicht wirklich geplant, oder?
Richtig ist die Überlegung, daß man in der Anichstraße keinen MIV braucht. Gleiches trifft auf die Leopoldstraße zu. Folgerichtig stünde dieselbe für die Direktanbindung der Stadt über den Hauptbahnhof zur Verfügung. Man könnte an der Triumphpforte vorbei hereinfahren zum Bahnhof, und ruhig auch Sillpark und Leipziger Platz noch mitnehmen.
Haltestellen sollte man nördlich der Brücke, beim Graßmayr, am Wiltener Platzl und bei der Wiltener Hauptschule einrichten, die bei der Triumphpforte besteht ja schon, wahrscheinlich müßte man sie nach Osten vor die GIS verlegen, um den Bogen zu schaffen.
Den Stubaier Bahnsteig am Bahnhof würde ich beibehalten, denn jemand, der mit Sack und Pack von der Bahn kommt, freut sich wahrscheinlich, ebenso wie das städtische Publikum, das nicht hinter einer minutenlang herumstehenden Bahn warten muß, die gerade Reisende mit Schiern unter dem Arm aufnimmt.
Es kreist die Tram in meinem Kopfe
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Innsbrucker VerkehrsstadträtIn
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Beitrag #88787 Erstellt: 03.02.2013 14:07
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| sLAnZk schrieb: |
Umsteigen am Bergisel macht die Stubaier als Nahverkehrsmittel genauso unattraktiv wie die Igler. Das ist doch nicht wirklich geplant, oder? |
Offizielle Planungen gibt es für nichts von dem, was hier geschrieben wird. Die Strecke durch die Südbahnstraße war mal geplant, allerdings in sparsamer eingleisiger Ausführung. Daher kommen auch die Weichen und Kurven an der Busbahnhofausfahrt; die werden in der bestehenden Form sicher nicht in Betrieb gehen. Das Vorhaben wurde aufgegeben.
Grundsätzlich bleibt anzumerken, dass die Abkürzung durch die Südbahnstraße zwingende Voraussetzung für die durchgehende Straßenbahn zur Gletscherbahn ist (weil es die Einzelmaßnahme mit der größten Fahrzeitersparnis ist), allerdings umgekehrt in keiner Weise von diesem Vorhaben abhängt. Dieser Bau hat auch als Einzelmaßnahme Sinn, verursacht keine unmäßigen Kosten und versemmelt auch keine Optionen zum weiteren Ausbau der Stubaitalbahn. Dies betrifft in erster Linie die Zugkreuzungen, und die werden von den vorhandenen Ausweichen auf dem Überlandabschnitt bestimmt (zuzüglich der einen Ausweiche, die für den 15-min-Takt zwischen Sonnenburgerhof und Stubaitalbahnhof noch erforderlich ist, die aber anscheinend derzeit auch leider niemand bauen will).
Wenn die Stubaitalbahn auf direktem Weg zum Bahnhof geführt wird, wird zwangsläufig die bisherige Strecke über Westbahnhof/Andreas-Hofer-Straße abgehängt. Dem muss man durch eine vernüntige Verknüpfungshaltestelle mit der Linie 1 Rechnung tragen. Ich wehre mich allerdings dagegen, diese Umstiegsoption als Rechtfertigung zu nehmen, die Stubaitalbahn nicht mehr in die Innenstadt zu führen. Darauf bezieht sich mein etwas sarkastisches "Umsteigen am Stubaitalbahnhof für alle", ich befürworte das nicht. Eine Regionalstadtbahn lebt von der Durchbindung, und auch die Linie 6 leidet durchaus unter ihrem Abhängen (zumal das mangels zuverlässiger Anschlüsse zu weiteren Fahrzeitverlängerungen führt - bei eh schon fahrzeitmäßig benachteiligter Strecke). Es spräche auch wenig dagegen, die Linie 6 zusätzlich über die Südbahnstraße in die Stadt zu führen, wenn die Strecke dann schon mal da ist.
| sLAnZk schrieb: |
Richtig ist die Überlegung, daß man in der Anichstraße keinen MIV braucht. Gleiches trifft auf die Leopoldstraße zu. Folgerichtig stünde dieselbe für die Direktanbindung der Stadt über den Hauptbahnhof zur Verfügung. Man könnte an der Triumphpforte vorbei hereinfahren zum Bahnhof, und ruhig auch Sillpark und Leipziger Platz noch mitnehmen. |
Zu Sillpark und Leipziger Platz habe ich mich weiter oben schon geäußert? Was will man dort? Die Stubaitalbahn muss in die Innenstadt weiterfahren und nicht nach irgendwo draußen abbiegen.
Über die Alternativstrecke Leopoldstraße habe ich auch schon lange nachgedacht. Der Nachteil liegt auf der Hand und wird beim Feilschen um Minuten im Wettbewerb mit der Linie ST zum KO-Kriterium: Die Strecke ist länger, man hätte eine Haltestelle mehr und 2, vielleicht auch 3 min mehr Fahrzeit. Der Vorteil ist auch klar: Die Leopoldstraße hat eigenes Nachfragepotential (auch wenn dieses in den letzten Jahren nicht mehr für ein adäquates Angebot reichte - die typische Abwärtsspirale von ehemaliger Straßenbahnstrecke mit unattraktivem Angebot verbunden mit geringer Entfernung zum Stadtzentrum und somit weiter einbrechender Nachfrage) und gibt u. U. die Option, die Linie M auf diesem Abschnitt einzustellen.
Allerdings reicht die Haltestellle Triumphpforte nicht als Bedienung der Innenstadt, dazu ist sie zu weit weg.
| sLAnZk schrieb: |
Haltestellen sollte man nördlich der Brücke, beim Graßmayr, am Wiltener Platzl und bei der Wiltener Hauptschule einrichten |
Da die Schleifenfahrt über Michael-Gaismair-Straße bei kurzer eingleisiger Führung an der Engstelle entfallen kann, reichen die Haltestellen Basilika Wilten und Kaiserschützenplatz. An der Hauptschule ist heute auch nur eine Postbushaltestelle.
| sLAnZk schrieb: |
die bei der Triumphpforte besteht ja schon, wahrscheinlich müßte man sie nach Osten vor die GIS verlegen, um den Bogen zu schaffen. |
Paradoxerweise ist es wirklich die Rechtskurve an der Triumphpforte (also in Richtung Bahnhof), die das Problem macht. Da muss man u. U. in Grundstücke eingreifen. Es ist aber machbar, auch ohne Verlegung der Haltestelle. In der Gegenrichtung, die ja bisher von Bussen (und LKWs) so nicht befahren werden darf, weil dann wahrscheinlich regelmäßig jemand die Triumphpforte rammen würde, sehe ich dagegen kein Problem. Die Straßenbahn ist ja exakt spurtreu und die Niederflurwagen hinreichend gelenkig, das sollte schon passen. Möglicherweise müsste für manche historische Fahrzeuge die Strecke gesperrt werden.
| sLAnZk schrieb: |
Den Stubaier Bahnsteig am Bahnhof würde ich beibehalten, denn jemand, der mit Sack und Pack von der Bahn kommt, freut sich wahrscheinlich, ebenso wie das städtische Publikum, das nicht hinter einer minutenlang herumstehenden Bahn warten muß, die gerade Reisende mit Schiern unter dem Arm aufnimmt. |
Minutenlanges Rumstehen geht nicht. Dort kann nicht die Endhaltestelle sein.
Zuletzt bearbeitet von Innsbrucker: 03.02.2013 14:32, insgesamt 2 mal bearbeitet
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sLAnZk BeherrscherIn allen Verkehrslebens

Alter: 69
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Beitrag #88800 Erstellt: 03.02.2013 18:07
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Da haben wir schon ziemlich viele parallele Themen.
Die Hereinführung der Stubaier war über die Südbahnstraße geplant, etwas lieblos, aber immerhin. Und man hat sogar ein paar Meter Schiene, Weichen, eine Kreuzung verlegt am Bahnhof...
Diese Hereinführung muß in erster Linie den Anschluß leisten an die beiden bestehenden und die beiden kommenden Tramlinien. In Sillpark und Leipziger Platz findet das nicht statt, das ist richtig, weil die Einser fehlt und die Station Bruneckerstraße ja nicht mehr existiert (ohne daß dieselbe vermißt würde).
Jetzt könnte man die Idee, durch mehrere Wendeanlagen das Zentrum für den Fall von Großveranstaltungen durch kurzgeführte Äste zu erschließen, mit der Zentrumsanbindung der Stubaier verbinden - wenn die Stubaier nämlich über den Bahnhof noch weiter bis Landesmuseum fährt, dann zwischen Landesmuseum und Museumstraße wendet, je weiter westlich, desto besser, wäre der Anschluß an alle hochwertigen innerstädtischen Linien gegeben nebst jenem an die Regionalbahn und der unmittelbaren Nähe zur Altstadt. Wer nach Westen oder Osten will, steigt bei der Triumphpforte (oder beim Bahnhof) in die Dreier um, so wäre alles zugänglich.
Noch besser wäre es, in der nördlichen Maria-Theresien-Straße zu wenden, weil man sich dort auf den Verkehr der beiden dort verkehrenden Linien besser einstellen kann. Die Verbindung MTS-ostwärts liegt schon, man bräuchte noch eine Weiche, eine Kreuzung und die Rückfallweiche in der Maria-Theresienstraße. Endstation sollte aber doch am Bahnhof sein, der Reisenden mit dem schweren Gepäck wegen.
Die Wendeanlage in der Anichstraße ist weniger günstig, denn alle Varianten mit ihr sparen den Bahnhof aus - das aber geht aus meiner Sicht nicht, in ein ggf. autofreies Stubai kämen sicher reihenweise die Leute mit der Bahn, nachdem man sie heute schon in merkbarer Zahl in der Stubaier antrifft.
Wilten in gerader Linie zu erschließen statt über die Südbahnstraße hat sicherlich einen stark belebenden Effekt auf Bahn und Viertel, meine Idee hat selbstverständlich die eingleisige Verbindung durch die Engstelle Leopoldstraße mitgedacht - Michael Gaismair kommt gar nicht in Frage, verschenkte Zeit, keinerlei gewonnene Frequenz. Wenn man allerdings sowieso in Verlegenheit kommt, hier auf den Gegenzug zu warten, kann man gleich bei der Hauptschule eine Haltestelle einrichten, das ist die bessere Taktik als herumzustehen wie die klassische Hungerburgbahn im Wald. Eine Station am Frauenanger korrespondierte recht gut mit der bestehenden Station, wo unter anderem ja die ST-Linien halten - so wäre auch diese Verknüpfung gewährleistet.
Der engste Radius der Stadt ist mit 18 Metern der Bogen vor dem Hörtnagl in der Museumstraße (stadtauswärts). Wenn man einen solchen Radius der bestehenden Haltestelle Triumphpforte stadteinwärts folgen ließe, wäre die Triumphpforte wahrscheinlich zu machen... die historischen Fahrzeuge sind allesamt bedeutend gelenkiger als die Flexities, und selbst die historischen Wechselstromwagen der Stubaier sind nicht breiter als 1,60 - wenn also Flexis durch die Triumphpforte kommen, kommen auch alle anderen Wagen aus dem Innsbrucker Bestand der verschiedenen Remisen dort durch (also hinsichtlich der beiden historischen Schneeschleudern würde ich jetzt nicht wetten wollen), was auch der Umstand nahelegt, daß die O-Bus-Linie R dort ja im Planbetrieb durchgefahren ist. Voraussetzung ist aber sicherlich, daß alle diese Fahrzeuge geradeaus dort ankommen.
Der Bogen stadteinwärts Richtung Bahnhof hat schon einmal bestanden, also sollte man ihn eigentlich simpel und schlicht wieder errichten können, und wenn abbiegender Individualverkehr dort im Weg sein sollte, wird man ihn eben umleiten müssen.
Die Gletscheridee mit der Verbindung in die Stadt zu verknüpfen, halte ich für in dieser Steifheit für falsch, das sind zwei verschiedene Dinge, und die Fahrzeit Fulpmes-Innsbruck auf ein Drittel zu reduzieren wird so und anders nicht hinhauen. Die Gletschertram rettet nur das verkehrsberuhigte Stubai, und wer außerdem noch gern durch die Landschaft gondelt, wird sogar mit der Stubaier von Innsbruck aus hineinfahren und die zwanzig Minuten eben ins Erlebnis investieren, der andere wird von Schönberg oder wo immer aus hineinfahren.
Für die Endstation am Bahnhof spricht das minutenlange Herumstehen: das geht außerhalb einer Endhaltestelle sicherlich nicht und ist wenn am ehesten am Bahnhof gefragt.
Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon.
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