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Taliesin FahrdienstleiterIn
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Beitrag #93636 Erstellt: 04.11.2013 09:56
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Super Blogartikel, stimme dir fast vollinhaltlich zu, allerdings ein Argument steht auf leider etwas wackeligen Beinen, und zwar:
"So ging das immer weiter, bei jedem Ausbau der Tram, bis die Nazis die "freie Fahrt für freie Bürger" ausriefen und Teile des Tramnetzes tatsächlich wieder dem damals als fortschrittlich angesehenen Autoverkehr weichen mussten, das ab dieser Zeit kontinuierlich schrumpfte."
Das ist nicht ganz richtig.
-> 1939 wurden zwar tatsächlich die Schienen am Rennweg abgetragen um Platz für eine Ein-/Ausfallsstraße zu schaffen, aber
-> 1941 wurden diese Schienen weiterverwendet um die Linie 3 bis zur Rudolf-Greiz-Straße zu verlängern
-> Die Fahrgastzahlen verdoppelten sich in den Jahren 41-42 auf ca. 14,5 Millionen
-> 1941 wurden die verschiedenen Verkehrsunternehmen gleichgeschaltet, was hier aber tatsächlich in der Schaffung der einheitlichen IVB einen gewissen Vorteil mit sich zog.
-> 1944 wurde immerhin der erste O-Bus-Betrieb der Stadt eingeführt, ohne daß die Tram eingestellt worden wäre.
Die Zeit 1938-45 in Innsbruck war sicherlich kein Zuckerschlecken, und ich habe bis heute nicht herausgefunden ob das Kippen des Autoverbots in der Höttinger Gasse (ab 1927 in Hötting, davor bereits in Ibk.) denn nicht etwa in die Zeit fiel, ich müßte in den IN bzw. der TT graben.
Gar alles an verfehlter Verkehrspolitik der NSDAP in die Schuhe zu schieben wäre allerdings auch historisch inakkurat, da gerade im Bezug auf ÖPNV/MIV ein ambivalentes Zeugnis auszustellen ist, und die Explosion des MIV aufgrund der Kriegswirren (siehe verdoppelte Fahrgastzahlen) erst gar noch nicht stattfinden konnte.
Sehr viel mehr an verfehlter Verkehrspolitik dürfte da in die folgenden 30 Jahre fallen; was in jedem Fall stimmt ist, daß mehrere Generationen sehr unglückliche Entscheidungen in diesem Sinne getroffen haben.
[Kannst das auch gerne nächstes Mal verwenden, um den Herren Federspiel & Co. nahezulegen, sie bekleideten eine Position "weiter rechts als jene der NSDAP", was im Übrigen auch auf andere Themen inkl. Ausländerbeschäftigungspolitik usw. zuträfe... ]
Zuletzt bearbeitet von Taliesin: 04.11.2013 10:01, insgesamt 2 mal bearbeitet
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Taliesin FahrdienstleiterIn
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Beitrag #93654 Erstellt: 05.11.2013 00:57
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Noch bzgl. der Haltestellenposition und -länge...
Und auf Gefahr, daß ich am Ende des Nachtdienstes einen Herzkasperl erster Güteklasse habe.
War ja so etwas von klar. Wenn man sich ansieht, was hier nun herausgekommen ist, dann gibt's eigentlich für's nächste Mal nur eine brauchbare Devise, und zwar über die paar Schreihälse beinhart drüberfahren mit einem: "Ihr werdet's sehen, wir deichseln das schon." --- Vor einiger Zeit hab' ich mich gefragt, wie im wenig demokratischen ehem. Ostblock ein funktionierender Straßenbahnbetrieb nach dem anderen aus dem Boden schießen konnte, inzwischen weiß ich's: Bei "friß oder stirb" - mag ich als besonders freiheitsliebender Mensch davon noch so wenig halten - kommt offensichtlich doch manchmal ein recht mundendes Mahl heraus.
Was dem GR Buchacher im Müsli war als er die Idee hatte, Bürgerproteste dort zu Unterstützen und für den O-Bus zu werben, frag ich mich bis heute. Laß echt kein böses Wort über ihn kommen, alter Spezl von meinem Vater, echt ein kommoder Hegel, aber was hat er sich bitte dabei gedacht? Grad als jahrelanger Anrainer des künftigen Westastes samt Familie sollte ihm die chronische Überfüllung des O-Busses auch mal aufgefallen sein?
So wird's nun so wohl aussehen: Doppelgleisige Endhaltestelle, evtl. mit viel lustigem Herumrangieren, evtl. ein 'Bahnhof' in der Biegung und Steigung und dann wirklich der Lärm vor dem die "Bürgerproteste"
gewarnt haben. Leute, die sich dann über den "Pfusch" aufregen, weil sie weiter laufen, nicht in ihren Lift kommen, und was auch immer der Marktschreier noch loswerden will. Man kann es nicht immer jedem Recht machen, sondern sollte bei der Lösung bleiben bei dem man es den meisten rechtmachen wird, sonst kommt so ein Kompromiß raus wo es wirklich keinem am Ende passen wird. Stichwort Höttinger Au, Stichwort Europahauskreuzung.
Übrigens, was zum Henker ist Elektrosmog durch eine Tram? Wie Leute mit ihren vier Mikrowellen, ihren sieben Handys, ihren hundertdreiundfünfzig Energiesparlampen, ihren fünfunddreißig Induktionskochfeldern, ihren drei Fernsehern und weiß der Kuckuck weiß Angst vor elektromagnetischen Störungen haben, entbehrt sich meinem allgemeinbildend-höheren und universitär erzogenen Geist? Wünschelrutengänger zwischen Psychiatrie und Elfenbeinturm?
Der Unsinn an der Sache, die Stadtregierung --- immerhin die erste seit langem, die Taten nicht scheut --- ist jetzt vor ein paar Dutzend Leuten bereits eingeknickt, ein "Tut uns Leid, wir wollten euch hören aber wir müssen jetzt doch wieder davon abkommen und so bauen wie wir wollten, weil es anders gar nicht technisch und infrastrukturell möglich ist" ist dann nämlich doch recht peinlich sollte es noch nötig werden, was mir anhand der 60m bis zum Kreisverkehr unvermeidlich scheint.
*Internet abdreht, Städtebausimulation andreht, und so viel gottverdammte Straßenbahn reinhaue wie es mir paßt und wie es infrastrukturell notwendig ist. Da kann ich nämlich ein paar so lustige Wutbürgerlein ruhigstellen indem ich ihnen einfach einen Vergnügungspark daneben bau. Grr. *
Zuletzt bearbeitet von Taliesin: 05.11.2013 01:00, insgesamt 2 mal bearbeitet
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manni Betreiber des Forums

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Beitrag #93660 Erstellt: 05.11.2013 19:44
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Die neue Website über den Tramausbau ist jetzt online.
http://innsbruckinformiert.at/strassenbahn,pid,993,lid,de.html
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blof TeamleiterIn
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Beitrag #93663 Erstellt: 05.11.2013 23:07
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... ist ja nett, dass es die Seite gibt, aber auf der IVB-Homepage (geschweige denn auf strassenbahn.tk) gibt es wesentlich umfangreichere Infos.
Ohne Pläne, Termine und Visualisierungen bringt das genau gar nichts.
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manni Betreiber des Forums

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Beitrag #93664 Erstellt: 06.11.2013 01:46
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| Sehe ich auch so, nachdem ich mich durchgeklickt habe. Nicht mal der Übersichtsplan ist in einer ordentlichen Auflösung verfügbar. Zefix!
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simon04 FahrdienstleiterIn

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Beitrag #93674 Erstellt: 06.11.2013 18:29
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Sehr schön, kannst du auf die Karte noch openstreetmap.org schreiben?
Danke
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simon04 FahrdienstleiterIn

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Beitrag #93682 Erstellt: 06.11.2013 21:49
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Auf der Wikimedia-Commons-Seite ist die Attribuierung genauestens angeführt – das muss reichen.
Edit Linie O: Direktzitat entfernt!
Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 4.0 (oder alternativ CC-BY-SA 3.0) und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.
Zuletzt bearbeitet von Linie O: 06.11.2013 22:12, insgesamt einmal bearbeitet
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blof TeamleiterIn
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manni Betreiber des Forums

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Beitrag #93726 Erstellt: 08.11.2013 20:21
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Nein, das ist schon korrekt. Der Ast ist nur ganz ans Ende zurückgestellt und muss politisch neu verhandelt werden, genau wie die Linie 3 zum Unisportgelände und die Verlängerung der Regiotramlinie nach Hall.
Nachdem der Bedarf an allen drei Strecken steigen und nicht sinken wird, rechne ich dann auch mit einer Realisierung.
Der PR-Text bezieht sich aber auf den Gleisbau in der Innerebnerstraße 2014, das ist der Abschnitt zwischen Luis-Zuegg-Straße und Peerhofstraße.
Zuletzt bearbeitet von manni: 08.11.2013 20:23, insgesamt einmal bearbeitet
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steve_18 KontrollorIn
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Beitrag #93989 Erstellt: 22.11.2013 09:52
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Dass der Streckenabschnitt in die Peerhöfe gekappt wurde, ist sehr bedauerlich!!!
Danke SPÖ!
Aber jetzt ist es umso wichtiger, die anderen Streckenabschnitte schnellstmöglich anzugehen!
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raumplaner TeamleiterIn
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Beitrag #94013 Erstellt: 23.11.2013 12:05
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| Zitat: |
| Pensionistenparteien ÖVP + SPÖ |
... gerade die Pensionisten fahren doch gerne mit der Bim
Leider zeigt sich, dass die von mir von Beginn an kritisierte gewalte Zeitspanne zwischen dem Beschluss und dem Sichtbarmachen des Nutzens des Tram-Ausbaues einfach viel zu lange ignoriert wurde.
Was verbindet die Öffentlichkeit mit dem Stichwort Regionalbahn? Jahrelange Baustellen mit viel Dreck und Behinderungen, Diskussionen, Streitereien. Die (wenigen) fertigen Teilbereiche sind leider von der Umsetzung ein Rohrkrepierer - so sieht ein modernes, städtisches, schienengebundenes Verkehrsmittel einfach nicht mehr aus.
Der politische Wille und Mut, der einst zum Beschluss des Ausbaukonzeptes geführt hat ist leider in der Umsetzung nicht mehr vorhanden gewesen. Einerseits hätte die Planung viel innovativer ausfallen müssen, andererseits die Umsetzung. Letztere sollte nur größere Abschnitte umfassen, die auch jeweils nach Fertigstellung bereits betriebswirksam werden können. Nicht an allen Ecken und Enden jahrelang "ein bisl" herumgraben und anschließend die Gleise wiederum jahrelang mit Bussen befahren lassen, sondern gezielt auf einzelne Abschnitte konzentrieren und diese zügig binnen max. 2 Jahren abschließen und in Betrieb setzen.
Nicht unbedeutende Stimmen aus Stadt und Land halten einen gänzlichen Stopp des Projektes noch heuer bereits für möglich. Auch wenn dass nicht das endgültige "Aus" bedeuten wird, zumindest eine saftige Verzögerung wäre allemal erreicht.
Zuletzt bearbeitet von raumplaner: 23.11.2013 12:07, insgesamt einmal bearbeitet
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Innsbrucker VerkehrsstadträtIn
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Beitrag #94015 Erstellt: 23.11.2013 12:24
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| raumplaner schrieb: |
| Letztere sollte nur größere Abschnitte umfassen, die auch jeweils nach Fertigstellung bereits betriebswirksam werden können. Nicht an allen Ecken und Enden jahrelang "ein bisl" herumgraben und anschließend die Gleise wiederum jahrelang mit Bussen befahren lassen, sondern gezielt auf einzelne Abschnitte konzentrieren und diese zügig binnen max. 2 Jahren abschließen und in Betrieb setzen. |
Grundsätzlich stimme ich da zu, und mit der Verlängerung der Linie 3 hat man das auch so realisiert. Allerdings ist das Parallelverkehr und Mehrleistung, jede weitere Ausdehnung würde den Bus ersetzen müssen, weil es sonst wirtschaftlich nicht mehr vertretbar wäre. Das geht aber nur, wenn die Strecke wenigstens bis Technik fertig ist.
| raumplaner schrieb: |
Nicht unbedeutende Stimmen aus Stadt und Land halten einen gänzlichen Stopp des Projektes noch heuer bereits für möglich. Auch wenn dass nicht das endgültige "Aus" bedeuten wird, zumindest eine saftige Verzögerung wäre allemal erreicht. |
Das Projekt bröckelt derzeit an allen Enden, und das wird auch so weitergehen. Denn beschwichtigenden Beteuerungen einiger Leute hier, dass alles in trockenen Tüchern wäre, habe ich nie geglaubt. Abgebrochen kann alles, wo noch keine vollendeten Tatsachen geschaffen wurden. Der Ast zur Technik dürfte aufgrund der Vorleistungen unangreifbar geworden sein. Mehr nicht.
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Tiroler77 LehrfahrerIn
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Semmeljoke FahrerIn

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Beitrag #94019 Erstellt: 23.11.2013 14:14
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Altbekannt. Der alte Prachensky versteht zwar sein Handwerk, aber als Visionär taugt er nur sehr bedingt. Trotzdem gut, dass jemand in alle Richtungen zu denken versucht.
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manni Betreiber des Forums

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Beitrag #94020 Erstellt: 23.11.2013 14:59
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In der Defreggerstraße wird sich nichts ändern, auch die Stammstrecke steht wohl außer Streit.
Für die Peerhofsiedlung dürfte der Beschluss vom Donnerstag tatsächlich ohne Folgen bleiben, allerdings könnten wir eine mehrmonatige Verzögerung des Gesamtprojekts ausfassen - schlimm genug. Mehr dazu schreibe ich in Kürze in einem Artikel.
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Beitrag #94025 Erstellt: 23.11.2013 18:17
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@Tiroler77: Einer einzelnen Partei die Schuld zuzuweißen ist nicht ganz fair! Denn alle Beteiliten müssen sich an der Nase nehmen.
Großprojekte ohne Bürgerbeteiligung sind heutzutage nicht mehr machbar. Still und heimlich planen und dann bauen, geht einfach nicht mehr. Es braucht die Einbindung der Betroffenen. Wer fertige Pläne präsentiert und das dann als große Infoveranstaltung verkauft, braucht sich nicht wundern.
Da bin ich sehr gespannt was passieren wird, wenn die Bewohner der P-siedlung merken, dass der Protest nicht viel genutzt hat!
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Beitrag #94026 Erstellt: 23.11.2013 18:18
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| Davor kommt noch der ÖV mit der Brennstoffzelle!
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Tiroler77 LehrfahrerIn
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Beitrag #94027 Erstellt: 23.11.2013 21:27
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Falsch, denn hier geht es definitiv einfach nur um billigen Wählerfang seitens der SPÖ! Denn immerhin ist diese Partei mit im Regierungsboot und es wurden Dinge in der Koalition vereinbart - vor allem aber lässt man seine Partner nicht einfach so ins offene Messer laufen.
Es geht hier doch nicht darum ein AKW in der PHS zu bauen oder um einen Bahnhof Stuttgart 21!
Gerade wo fast alle Hauptstädte Österreich mit dem Thema Verkehr massive Probleme haben, ist es umso wichtiger, daß Innsbruck sich hier abhebt und sich getraut das vielleich letzte größte Regionalbahnprojekt Österreichs umzusetzen.
Glaubst du ernsthaft das man bei so einem polarisierenden Projekt mit unzähligen Bürgerbeteiligungen und den verschiedenen Befindlichekeiten der Menschen auf einen grünen Zweig kommt?
Wie riesengroß war damals das Geplärre um die neue Hungerburgbahn, dem Tirol Museum am Bergisel, dem Fußballstadion, der Autobahn-Abfahrt Mitte, der Innverlegung am Flughafen, der Bau der FuZo Theresienstrasse und das neue Kaufhaus Tyrol...
Und heute sind die Menschen froh drüber und stolz in so einer modernen, weltoffenen und schönen Stadt zu Leben!
Wenn jedesmal wegen ein paar Krautschädl große Projekte im Reisswolf gelandet wären dann gute Nacht! Nicht umsonst ist Innbsruck gerade zur drittschönsten Stadt Europas gewählt worden, aber dafür muß man was tun und auch dahinter sein.
Das müßte dir als junger Mensch aber sowieso klar sein!
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