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Thema: Stadtbahn eingleisig?  Dieses Thema nach Facebook schicken  

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manni
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Beitrag #828 BeitragErstellt: 20.05.2004 08:33
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Zwei einspurige Strecken sind doch immer ein eher schlechter Kompromiß... würde etwa mit der stadtauswärts führenden der Flughafen angebunden, wären die Fahrgäste, die in die Stadt wollen, gezwungen, eine Runde über Völs zu machen...
Nun gut, dann bereiten wir uns geistig mal auf eine eingleisige Stadtbahn vor *grummel*. Interessant wäre natürlich, zu wissen, wie viel mehr es kostet, ein zweites Gleis später dazuzulegen, anstatt es gleich zusammen mit dem ersten zu errichten. In meinen Augen ist das nämlich verschwendetes Geld.




 

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sLAnZk
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Beitrag #845 BeitragErstellt: 20.05.2004 11:51
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²manni: daran hatte ich nicht gedacht, die bahn einen kreis ziehen zu lassen, das bringts sicher nicht.
meine idee war, die sowieso sinnvolle schleife zum flughafen hin außen um das jagdschloß südlich des parkhauses herum zu bauen und von dort abzuzweigen richtung völs. wenn man den normalen verkehr über kranebitten abwickelt und die zweite strecke über den flughafen zu den stoßzeiten nach notwendigkeit und sonst halbstündlich bedient, kann man so für völs insgesamt eine sehr attraktive frequenz und für völs ost eine gute verbindung schaffen.





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Marcus Lehmann
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Beitrag #889 BeitragErstellt: 24.05.2004 21:30
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Wenn das Stück wo eingleisig gefahren würde, nicht so groß ist kann man mit sowas noch leben. Aber bei langen Strecken macht sowas keinen Sinn, da mann da viele Ausweichen vorhalten muss die wiederrum viele Weichen aufweisen muss. So würde auch die Betriebskosten sicherlich steigen.

Es zeigten ja auch viele Strecken die es mal in Deutschland gab, die eingleisig waren, wurden ausgebaut oder leider stillgelegt, da man die Taktdichte nicht verstärken konnte bzw. sich nicht mehr lohnte die Strecke auszubauen.

Nun Eingleisige Strecken sind also nur da zu verwenden, wo es wirklich nicht anders geht oder auf Strecken, die zwar einen Sinn machen, aber wo man erst in einigen Jahren mal mit einen anwuchs der Fahrgäste rechnen kann. Da vielleicht im Erschliesungsgebiet noch Wohneinheiten entstehen sollen.

Aber mann muss beachten, dass es genau dann die Zeit kommt, wo kaum Geld da ist und zur dieser Zeit die Strecke aber komplett zweigleisig Ausgebaut werden muss, damit Sie sich noch rechnet. Ansonsten wird mal wieder Stillgelegt.


Ein Essener auf reisen
 

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bahnbauer
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Beitrag #891 BeitragErstellt: 25.05.2004 07:30
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die einspurige strecke betrifft hall. natürlich wäre es am besten gleich eine doppelspur zu bauen. mal abwarten und schauen, noch kenn ich keine konkrete pläne.
 

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werner
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Beitrag #894 BeitragErstellt: 25.05.2004 13:32
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Hallo!

Ich habe etwas nachgedacht, wie es in Österreich und der näheren Umgebung mit eingleisigen Straßenbahnstrecken aussieht:
Graz: Hier ist die einstige private LB nach Mariatrost (heute Linie 1) ab dem Stadtrand eingleisig, allerdings mit zahlreichen Ausweichen, die ein 7,5-Minuten-Intervall erlauben. (meist wird jedoch alle 10 Minuten gefahren). Das letzte Streckenstück der Linie 5 (Zentralfriedhof - Puntigam) ist ebenfalls eingleisig; hier gibt es auf ca. 2 km eine Ausweiche; auch hier kann in 7,5-Minuten-Intervallen gefahren werden.
Gmunden: Die Gmundner Straßenbahn ist durchwegs eingleisig mit Ausweichen, was hier aber nicht ins Gewicht fällt, da zumindest tagsüber ohnehin nur 1 Triebwagen den Verkehr erledigt.
Zürich: Während die Zürcher Straßenbahn m. W. keine eingleisigen Strecken hat, ist die private Forchbahn, die tlw. auch das Straßenbahnnetz bedient, eingleisig mit mehreren längeren "Zweispurinseln". Auf dieser Strecke wird normalerweise alle 15 - 20 Minuten gefahren, in den Stoßzeiten abschnittsweise alle 7,5-10 Minuten.
Bemerkenswert erscheint mir die OEG (Oberrheinische Eisenbahn): Auf der fast 60 km langen Ringstrecke Mannheim - Weinheim - Heidelberg - Mannheim wird in beiden Richtungen alle 15 Minuten gefahren, trotzdem sind lange Überlandabschnitte eingleisig; während in Mannheim und Heidelberg zweigleisige Straßenbahnstrecken mitbenützt werden. Übrigens ist der Südabschnitt der Straßenbahnlinie 3 in Heidelberg ebenfalls eingleisig mit Ausweichen und Stumpfendstelle.
M. E. ist es vor allem eine Frage des Fahrplans und der Behinderungen durch den Individualverkehr, ob ein eingleisiger Betrieb funktioniert oder nicht. Allerdings sollte man die höhere Unfallgefahr nicht außer Acht lassen; in Graz gab es in den letzten Jahrzehnten trotz Signalanlagen mehrere "Frontale", weil zwei Triebwagen an unübersichtlichen Stellen aufeinander fuhren. Seit ca. 3 Jahren soll eine neue Signalanlage solche Fälle ausschließen.
 

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Marcus Lehmann
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Beitrag #895 BeitragErstellt: 25.05.2004 22:06
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Nun, wenn man die Trasse auf eigenen Bahnkörper baut und so diesen für zwei Gleise anlegt, durfte eine NAchrüstung nicht so viel mehr Kosten.
Bei nachrüstung in der Straße ist das aber anders. Da man da nicht viel vorbereiten kann und es auch keinen Sinn machen würde. Da wird es dann odhc teurer. Da man nicht nur die Gleise auch die Abflüsse für die Rillenschienen mit verlegen muss und auch andere Bauten.

Aber man kann drüber streiten was Sinnvoll ist. Meist kommt es am ende auf die Politik an, ob die für ein zweites Gleis wieder komplizieret Bauverfahren haben wollen und sowas ist dann meist der Tod für einen ausbau. Deshalb ist es oft besser alles sofort zu Bauen. Da man so diese hürde umgehen kann.


Ein Essener auf reisen
 

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bahnbauer
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Beitrag #899 BeitragErstellt: 26.05.2004 06:56
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@marcus: ja die politik entscheidet, aber oft auch falsch. ich glaube, dass zuerst eine schiene mit infrastruktur gebaut wird. erst wenn sich die strecke bewährt hat, dann wird auch ein zweites gleis gebaut. natürlich ist es dann mehr aufwand.
 

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manni
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Beitrag #905 BeitragErstellt: 26.05.2004 12:27
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Die Politik sollte die Mittel zur Verfügung stellen, welche von den zuständigen Experten angefordert werden. Die Politik sollte nicht über technische und organisatorische Details bestimmen. Ich erkenne einfach überhaupt keinen Vorteil in einer eingleisigen Trasse. Es ist ganz klar, dass die Stadt sich in den nächsten zehn, zwanzig Jahren weiter ins Freiland zwischen Rum und Thaur ausdehnen wird, das Fahrgastaufkommen somit stark ansteigen wird. Aber nicht nur Industrie und Gewerbe, auch die Stadtflucht sorgt zusätzlich für einen Mehrbedarf an Verkehrsinfrastruktur speziell dort draußen, die Vorortsiedlungen wachsen stetig, die noch bestehende Lücke zwischen Stadt und Hall wird über kurz oder lang "zuwachsen".
Zudem zeigt die Erfahrung in anderen Städten mehr als deutlich, dass moderne Stadtbahnsysteme gut angenommen werden.
Es ist somit IMO ein Nepp des Steuerzahlers, hier erstmal eine Art Teststrecke zu bauen und dann später nochmal Unmengen an Steuergeld in einen zweigleisigen Ausbau zu stecken, zumal dann auch das G'stritt ums Geld vielleicht wieder von Neuem losgeht und alles sich in die Länge zieht. Wo, bitte, werden heutzutage noch eingleisige Strecken neu gebaut, kennt jemand ein Beispiel?




 

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Marcus Lehmann
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Beitrag #908 BeitragErstellt: 26.05.2004 13:34
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Die erfahrung zeigt aber. Das viele neue Tramstrecken fast immer Zeigleisig gebaut werden. Das kann man bei den ganzen Neubaustrecken und auch neuen Betrieben in Frankreich und auch Spanien sehen. In Bilbao hat man nur einen Teil der Strecke Eingleisig verlegt, da für ein zweites Gleis kein platz war,. Auch bei uns in Deutschland und auch bei Neubaustrecken in Österreich und in der Schweitz wurde meist zwei Gleisig gebaut.

Es hat schon seinen Grund warum man sowas macht. Denn so erspart man auch den Anliegern oft den Baustress, der nicht ausseracht zulassen ist. Denn jede Baustelle ist eine einschränkung. Meist sind die Ladenbesitzer dadurch sogar von der Exitenz bedroht, dass ist schon bei vielen Projekten fest gehalten worden.
Und schon aus diesen Grund wird dann oft garnicht erst überlegt ob ein- oder zweigleisig.

Nun aber wenn eine Strecke auf 20 Jahre gesehen auch Eingleisig ausrecht kann man diese so erstellen, wenn aber ein Erfolg schon nach 5 oder 10 Jahren eintrtten soll, wird man sowas dann schon eher zweigleig erstellen.

Und meist muss immer für die verlegung eines ZWeitengleises neue Gutachten eingeholt werden, da sich oft die Gesetzte im Bau und andere Sachen verändern.. Und so ist es dann wieder ein hin und her bis man dann das zweite Gleis verlegen darf.




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Beitrag #920 BeitragErstellt: 26.05.2004 21:28
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dazu fällt mir auf, daß wir uns da einfach nicht einig sind. unter den vielen beiträgen in der letzten zeit ist für mich vor allem der sicherheitsaspekt stichhaltig. das ist definitiv ein argument. konsequenz aus dem gesagten wäre, wenn eingleisig, dann übersichtlich, und auf die komplizierteren teile der strecke beschränkt, das würde heißen auf die strecken industriezone thaur (gutmann-kreuzung nach der blöden überführung) bis metro / rum und kieslinger-eisenwaren bis hall unterer stadtplatz. zu den aufwendigeren streckenteilen zählte wohl auch die lorettobrücke, aber der sicherheitsaspekt muß einfach mehr zählen als die kosten eines zweiten gleises, umso mehr als ja der untergrund, die brückenkonstruktion, schon auf straßenbahnbetrieb ausgelegt ist.

zusammenfassung des langen textes: sicherheit muß vorrang haben, fahrplan und kapazität ließen sich auch so erreichen, bei den gegebenen möglichen geschwindigkeiten mit dem flexi selbst mit eingleisigen streckenteilen von drei bis fünf kilometern.





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