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K@mi
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Beitrag #87566 BeitragErstellt: 13.12.2012 08:22
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Dieser Antrag ist begrüssenswert,aber wieso hat man nicht gleichzeitig auf die aktuelle Lärmbelästigung hingewiesen?

Die Kombination, TW ohne Drehgestell und engen Radien bringen die Anrainer entlang der Strecke zum Verzweifeln.

Des weiteren ist der Fahrkomfort ein deutlicher Rückschritt zur alten TW Generation.
 

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manni
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Beitrag #87573 BeitragErstellt: 13.12.2012 11:43
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FYI, Kami: der Antrag wurde damals angenommen, die Studie ist in Arbeit. Beschlussfassung hinsichtlich Umsetzung ist für Februar anvisiert.

Die von dir angesprochenen Probleme wird man lösen müssen, das hat aber mit den Beschleunigungsmaßnahmen nicht viel zu tun. Ich setze da vielmehr darauf, dass die IVB beim kommenden Beschaffungsvorgang die richtigen Entscheidungen treffen.
 

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Bazora61
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Beitrag #88537 BeitragErstellt: 22.01.2013 15:13
Fahrzeuge für die Zukunft
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Bei einer Verlängerung zur Gletscherbahn ist meiner Meinung nach auch die Führung als Überland-Straßenbahn (Fahrzeugmäßig) zu überdenken. Bei Fahrzeiten von über 1,5 Stunden sind Triebwagen wie der Allegra der Rhb oder die Führung mit Wendezügen (Lok-Bespannt) komfortabler und besser geeignet. Im Pendelverkehr zur Gletscherbahn können Straßenbahnwagen wieder sinnvoll sein.
Sollte es Reifengeometrisch und Lichtraumtechnisch möglich sein, sind Kooperationen mit der Rhb-Berninabahn zu überdenken. Immerhin ist der kleinste Radius nur 5m mehr (45m bei der Berninabahn, 40m Stubaitalbahn) und beide Bahnen werden mit Gleichstrom (Berninabahn: 1000V=, Stb 900V=) betrieben.
 

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manni
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Beitrag #88538 BeitragErstellt: 22.01.2013 16:02
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Bazora61, herzlich willkommen im Forum! Ein sehr gutes Einstandsposting, du scheinst jemand zu sein, der sich gut auskennt.

Ich gehe davon aus, dass bei der anstehenden Fahrzeugausschreibung die Weichen für einen besser geeigneten Überlandfuhrpark gestellt werden.
 

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Beitrag #88543 BeitragErstellt: 22.01.2013 18:56
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Zitat:
besser geeigneten Überlandfuhrpark
gilt das dann auch für Hall?
 

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upwards
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Beitrag #88547 BeitragErstellt: 22.01.2013 20:12
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Den Konnex zur RhB finde ich in der Tat sehr interessant:
Sollte die Graßmayer- Kreuzung kommen, muß es auch eine Direktführung der STB zum Hbf. geben. Dann könnte mit Fahrzeugen á la Arosa- Bahn die Linie STB noch zur echten S- Bahn ausgebaut werden, und aufs Mittelgebirgsplateau erweitert werden
 

Zuletzt bearbeitet von upwards: 22.01.2013 20:12, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #88550 BeitragErstellt: 22.01.2013 22:17
Re: Fahrzeuge für die Zukunft
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Bazora61 schrieb:
Bei einer Verlängerung zur Gletscherbahn ist meiner Meinung nach auch die Führung als Überland-Straßenbahn (Fahrzeugmäßig) zu überdenken. Bei Fahrzeiten von über 1,5 Stunden sind Triebwagen wie der Allegra der Rhb oder die Führung mit Wendezügen (Lok-Bespannt) komfortabler und besser geeignet. Im Pendelverkehr zur Gletscherbahn können Straßenbahnwagen wieder sinnvoll sein.
Sollte es Reifengeometrisch und Lichtraumtechnisch möglich sein, sind Kooperationen mit der Rhb-Berninabahn zu überdenken. Immerhin ist der kleinste Radius nur 5m mehr (45m bei der Berninabahn, 40m Stubaitalbahn) und beide Bahnen werden mit Gleichstrom (Berninabahn: 1000V=, Stb 900V=) betrieben.


Fahrzeugseitig sind sicher Verbesserungen möglich, auch wenn sich man nach dem Bau der Direktstrecke zum Hauptbahnhof (zwingende Voraussetzung für das Gletscherprojekt) nicht die Option auf Weiterführung zum Stadtzentrum verbauen sollte.

Allerdings kann man bei resultierenden Fahrzeiten von "über 1,5 Stunden" die Planungen eh einstellen. Die Messlatte liegt bei 82 min Fahrzeit bis zum Gletscher für die Linie ST. Da eine Bahnstrecke auch den Pendlerverkehr bis nach Volderau übernehmen muss und soll, sind Fahrzeitverlängerungen über Bagatellgrößenordnung (ich denke da an maximal 5 min) hinaus nicht zumutbar. Und da sind noch nicht mal die Verstärkerkurse berücksichtigt, die dank Auslassens von Schönberg und Teilen von Mieders noch mal 10 min einsparen.

Im Fahrplan der Linie ST entfallen auf den Abschnitt bis Fulpmes 33 min, die Linie STB braucht dafür 61 min. Natürlich ist das grob unfair, weil die Linie ST bis Schönberg die Autobahn benutzt. Aber das wird dann zum Maßstab werden, an dem sich die Linie STB messen lassen muss. Fahrzeiteinsparungen sind möglich, allein die Direktführung zum Hauptbahnhof würde wohl 8 min bringen. Aber das ist auch schon der dickste Brocken, der mit einer Einzelmaßnahme zu erzielen ist. Es fehlen weitere 20 min.
 

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Beitrag #88744 BeitragErstellt: 01.02.2013 11:51
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Das Projekt hat aus heutiger Sicht dann seinen Sinn, wenn außer Bahn noch etwas dabei herausschaut. Was könnte das sein?

Was ist, wenn wir sagen, gut, Fulpmes-Innsbruck ist bahntechnisch von der Geschwindigkeit her uninteressant, das machen wir mit Bussen. Ins Tal hinein fahren wir mit der Bahn.
Wenn man also das Stubaital Wengen-artig bzw. zermatt autofrei macht mit allgemeinem Umsteigen in / vor Fulpmes, und sagen: länger als die bisherige Zeit mit dem ST darf es nicht dauern bis zum Gletscher, dann haben wir vielleicht Chancen mit der Gletscherbahn. Ist eine Stunde Fahrzeit von Fulpmes zur Mutterbergalm zu schaffen?

Bleibt natürlich die Frage nach dem wirtschaftlichen Wagnis - ist die heutige Gästeschicht im Stubai für dergleichen bereit, und wenn nein, ist es realistisch, eine andere, hinreichend mächtige, anzusprechen? Und damit autofrei im Tal wirklich Freude macht, müßte man es auch so sehr konsequent gestalten, daß wirklich kein Autoverkehr stattfindet. Ist das zu machen? Mehrheitsfähig ist es wahrscheinlich heute noch nicht.
 

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Beitrag #88750 BeitragErstellt: 01.02.2013 22:10
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Ein interessanter Ansatz ist das auf jeden Fall. Ich würde davon ausgehen, dass die Strecke Fulpmes - Gletscherbahn als Bahn so etwa mit Busfahrzeiten realisierbar wäre. Zumindest der Abschnitt Fulpmes - Volderau liegt ja fast durchgehend innerhalb geschlossener Ortschaften, da hat der Bus keinen prinzipiellen Geschwindigkeitsvorteil. Die Topographie ist auch relativ harmlos, man folgt halt dem Tal ohne große Verschwenkungen. Hinter Volderau hat der Bus zwar auch keine Rekordgeschwindigkeiten, da mag die Bahn vielleicht ein paar Minuten verlieren. Da betrifft es aber die Pendler nicht mehr, sondern im wesentlichen nur noch Menschen in Freizeit. Da habe ich weitaus weniger Skrupel hinsichtlich möglicher Fahrzeitverlängerungen. 50 - 55 min von Fulpmes bis Gletscherbahn sollten machbar sein.

Hauptansatzpunkt (und auch primäres Ziel) sollte nicht der Bau der Bahn, sondern die Beseitigung des Autoverkehrs zur Gletscherbahn sein.

Ich würde mir die Realisierung einer Bahn generell so vorstellen, dass hinter dem Ortsende Volderau die Straße komplett gesperrt wird und die Trasse der Bahn zur Verfügung gestellt wird. Die kann man dann durchaus straßenbündig realisieren, allerdings bei absoluter Totalsperrung, solange Bahnbetrieb ist. Irgendwelche Versorgungsfahrten (soweit nötig und nicht mit der Bahn zu erledigen) können in der Betriebspause der Bahn erfolgen.

Volderau als Grenze der Totalsperrung würde ich für angebracht halten, weil dahinter praktisch keine Wohnbebauung mehr ist. Laut Landkarte sind Falbeson und Ranalt zwar Dörfer, in der Realität ist da aber so gut wie nichts. Notfalls würde sich dafür aber auch eine Lösung finden lassen.

Nun kann es aber nicht gewollt sein, die Parkplätze von der Gletscherbahn nach Volderau zu verlegen. Dort ist nicht übermäßig Platz, und man will dort ja nicht das ganze Tal verschandeln. Um das zu unterbinden, sollte die Straße von Neustift bis Volderau nur Anliegern zur Verfügung stehen. Das muss dann allerdings auch die Feriengäste einschließen. Damit ist der Durchgangsverkehr ab Neustift ausgesperrt, und die Feriengäste, die zur Gletscherbahn wollen haben ja die Bahn zur Verfügung.

Tja, und bis Neustift kann man die Straße nicht dichtmachen. Man wird also in begrenztem Ausmaß dort Parkplätze schaffen müssen, auch wenn angestrebt werden sollte, möglichst viele Leute schon in Fulpmes aus den Autos zu holen.

Somit würde es also keine Pendelverkehre kurz vor dem Gletscher geben, sondern durchgehende Bahnen Fulpmes - Gletscherbahn. Anbieten müsste man wohl einen 15-min-Takt, bei Bedarf mit Doppeltraktionen. Wenn man hinsichtlich der erzielbaren Fahrzeiten auf der derzeitigen Stubaitalbahn resigniert, schließt das eine Durchbindung natürlich nicht aus. Es wäre aber entsprechend Deinem Vorschlag trotzdem maßgeblicher Ansatz, Innsbruck - Fulpmes mit Bus und Fulpmes - Gletscherbahn mit der Bahn zu bewältigen.

Hinsichtlich der Akzeptanz ist das natürlich ganz anders zu bewerten als sonst im ÖPNV. Es würde sich ja um eine Zwangsmaßnahme handeln, wobei die Betroffenen (hinter Volderau) in der Regel ganz und gar nicht zwingend darauf angewiesen sind, überhaupt das Stubaital aufzusuchen. Somit würde bei nicht gegebener Akzeptanz der Gletscherbetrieb leiden (muss einen nicht um jeden Preis stören), und somit hat man den bzw. die Inhaber des Gletscherbetriebs im Nacken. Denen wird jede Reglementierung der Zufahrt ein Dorn im Auge sein, sofern auch nur 5% der Gäste dadurch wegbleiben. Auch darüber kann man mit Zwang hinweggehen, aber ganz ohne Konsens geht es auch nicht.

Und die Konsequenzen für die Reisenden? Da muss man unterscheiden:

1. Leute, die bisher zur Gletscherbahn von sonstwoher mit dem Auto anreisen: Die stellen von der Autobahn kommend das Auto in Fulpmes ab und fahren bequem zur Gletscherbahn. Der Zeitverlust wird nicht allzu groß sein, und die machen das ja in der Freizeit. Diese Leute werden wahrscheinlich zufrieden sein.

2. Leute, die im hinteren Stubaital eine Ferienwohnung mieten: Die werden auch zufrieden sein, die fahren halt mit der Bahn statt mit dem Auto zur Gletscherbahn oder auch anderswohin.

3. Leute, die bisher mit der Bahn nach Innsbruck gefahren sind und von dort aus mit dem Bus zur Gletscherbahn: Die müssen dann umsteigen. 5 min Übergangszeit für das Umsteigen mit all den Klamotten muss man wohl schon rechnen. Also mehr Fahrzeit und Komforteinbuße. Die werden nicht zufrieden sein. Und weil diese Option nicht attraktiver wird, wird man auch keinen 15-min-Takt durchgehend anbieten können.

4. Leute, die irgendwo zwischen Fulpmes (ausschließlich) und Volderau wohnen und nach Innsbruck pendeln: Zusätzliches Umsteigen, deswegen auch 5 min mehr Fahrzeit. Besser wird dagegen gar nichts. Diese Leute werden ernsthaft sauer sein, und zwar zu recht.

Tja, und da wird man wohl auch mit Umschichtungen von Gruppe 3 zu Gruppe 1 rechnen dürfen. Kann das gewollt sein, dass die Leute lieber mit dem Auto nach Fulpmes fahren, weil sie von dort aus bequem und problemlos mit der Bahn zur Gletscherbahn fahren können, als dass sie mit der ÖBB nach Innsbruck anreisen und von dort aus mit dem Bus zur Gletscherbahn? Wohl eher nicht. Das zusammen mit der Benachteiligung der Pendler würde dazu führen, dass der gebrochene Verkehr alles in allem doch keine so gute Idee ist.

Und wenn wir schon bei alternativen Konzepten sind, sollte man zum Sortieren von Gedanken und Erwägungen mal die beschriebenen Einschränkungen für den Autoverkehr (also keine Zufahrt zur Gletscherbahn für Besucher und Zwangs-ÖPNV) ohne Bahn und nur mit Busverkehr durchdenken. Natürlich ist das in diesem Forum eine Todsünde, aber man sollte das mal konsequent zu Ende überlegen und dann nach stichhaltigen Argumenten suchen, was die Bahn dann wirklich besser kann und warum der Bus keinesfalls das Beförderungsmonopol zum Gletscher haben kann. So ganz leicht wird man da gar nicht fündig.
 

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upwards
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Beitrag #88752 BeitragErstellt: 01.02.2013 23:37
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@Innsbrucker:
Die Diskussion zum Thema im Forum hat sich ja schon sehr weit und gut entwickelt, seit Gebi Mairs Vorschlag ist das auch nichts wirklich Neues dabei, die kolportierten Statements in der TT hören sich mehr nach Hinwegloben einer Idee an.
Der RhB - Konnex vom User Bazora wär da zukunftsweisend, also der Gedanken einer vollbahnmäßigen Metro anstelle jetziger Überlandstraßenbahn. Das hat Entwicklungspotenzial für die unmittelbare Region.
Die Parkflächen hast Du richtig als Kernproblematik benannt, Wie immer man die Landschaft und Kitschburgen im Tal empfinden mag, lebt der Gletscherbahnbetrieb von den Tagesgästen aus der Metropolregion Innbruck und noch mehr dem süddeutschen Raum. Mit einem Shuttle- Betrieb kommt es immer nur zu einer Verlagerun der Abstellflächen, die letzte Meile wird dann halt ohne MIV abgewickelt, was im Einzelfall indiziert sein kann.
Kitz- Ski ist der bessere Ansatz, die Leute fahren an dern Wochenenden auf ungenützte P+R Anlagen und mit dem Zug zur Seilbahn. Orte entlang der Gisela- Bahn und das Zillertal, nachdem die Strecke zu den Seilbahnen verlängert worden ist, bieten sich an.
Sinn macht nur die Führung einer Bahn zu einem Hauptverkehrsknoten oder zumindest bis zur Autobahn, also Schönberg, daß die Freizeitpendler gar nicht erst ins Tal einfahren.
Vorstellen kann ich mir allerdings, kommt die liftmäßige Verbindung Mutterer Alm- Lizum, daß die Lizum für den MIV gesperrt wird, und das Schigebiet von Mutters und Götzens aus befüllt wird. Mutters hat schon Bahnanschluß, zwar mit Optimierungsbedarf, Götzens wäre leicht zu machen. Dazu Direktführung der STB zum Hbf und Fahrzeuge á la RhB scheint mir verfolgenswerter.

Das Forum hat sich bereits genauer mit der ortsverträglichen Durchbindung einer Tramlinie befaßt, von Telfes nach Fulpmes ließe sich die letzte Schleife schon einsparen, und damit die 2` Autobusfahreit Telfes- Fulpmes realiesieren, 5' Ersparnis zwischen Telfes und Kreith möglich, also schon fast 10 ganze Minuten.
Bis Fulpmes müßte die Strecke tw. neu trassiert werden, in den Telfeser Wiesen sehe ich allerdings kein Problem, 70 bis 90 km/h sollten machbar sein mit Böschungsbauwerken. Dieser Abschnitt erinnert mich stark an die MOB hinter Montbovon, dort gibt es enge Kurven und Kehrschleifen, aber auch schnelle Geraden.
 

Zuletzt bearbeitet von upwards: 01.02.2013 23:39, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #88755 BeitragErstellt: 02.02.2013 00:31
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Ich hätte die Parkflächen in die Schlucht unter Fulpmes geschlichtet, mit Bahnhof, klar. An der Autobahn wäre natürlich noch besser, vielleicht ist auch eine Verbindung zur Bahn machbar (langfristig). Dann könnte man den Parkplatz für P&R verwenden und im Winter für Stubai-Besucher. Vielleicht in Schönberg oder unterhalb Schönberg, wo man dort aber die Parkplatzkapazitäten hinstellen will, wüßte ich nicht so recht...
Die Standseilbahn hinunter zum Bahnhof Patsch (die Aura ist noch da) ist an anderer Stelle schon vorgeschlagen worden...
Auf die Strecke Fulpmes - Innsbruck hätte sowieso keinesfalls verzichtet, und die beiden Strecken irgendwo in Medraz verknüpft. Man könnte Züge zur Talstation Schlick führen, oder dieselbe so verlegen, daß die Züge zum Gletscher davor halten können.
Die Straße erst ab Volderau zu sperren macht das Ganze total uninteressant - die Verkehrsberuhigung im Tal ist doch das attraktive an dem Ganzen! Sonst kommt zum Straßen- der Bahnlärm auch noch dazu und das wars, nebst ordentlich Kosten.
 

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Beitrag #88786 BeitragErstellt: 03.02.2013 14:06
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Anmerkung --- Anmerkung --- Anmerkung --- Anmerkung (Code 11)


In diesem Thread geht es um die Idee einer "Gletscher-Tram", nicht die Beschleunigung der L STB in der Kernstadt. Bitte das in passenderen Threads zu diskutieren!
 

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Beitrag #88792 BeitragErstellt: 03.02.2013 14:26
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Der Landtag hat die Verlängerungsinitiative ja nun zwar leider zu Fall gebracht, aber nach dem Statement aus dem Büro Steixner (ich nehme an ihr habt das alle gelesen) war das leider abzusehen.

Jetzt wird erstmal politisch hinterfragt werden, warum die Privatbahn-Fördergelder für die technische Sicherung der Eisenbahnkreuzungen verwendet werden. Das Geld dafür soll gefälligst aus dem Straßenbaubudget genommen werden, nicht aus der Privatbahnförderung, denn die Eisenbahn braucht diese Sicherungen nicht!

Wie aus den Pressemeldungen von gestern ersichtlich, wurde aber durch die Initiative in vielen Köpfen was bewegt. Immer mehr Verantwortliche in den Gemeinden und anscheinend auch Touristiker werden den Ausbau der STB fordern, und je nachdem, was wir nach der Landtagswahl für eine politische Konstellation haben werden, wird die Politik darauf auch reagieren.
 

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Beitrag #88802 BeitragErstellt: 03.02.2013 18:32
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Das ist sehr wertvoll (in Köpfen etwas zu bewegen)! Eine gute Nachricht.

Die Überlegung, das aus Bahnmitteln zu finanzieren rührt von der technischen Verbindung zur Bahn - die Verbindung zur Straße zu etablieren wäre sicherlich einen Versuch mehr als wert. Das haben wir ja auch im Zusammenhang mit dem Busunfall in Mutters so gesehen.

Landtagswahl wird spannend. lachen
 

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Beitrag #88822 BeitragErstellt: 04.02.2013 17:43
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Ich denke in dieser Sache ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Die Idee wurde wieder aufgegriffen, was nur positiv ist.

Letzten Endes muss ein Aufschrei aus dem Stubaital selber kommen. Bewegt werden kann nur etwas, wenn die Bevölkerung und der Tourismusverband ihre jetzige Verkehrssituation hinterfragen. Auch denke ich, dass es ein wenig am Image des LR Steixner knabbert, wenn er eine derart scharfe Abwehrreaktion gegenüber dem Bahnbau im Verkehrsland nr. 1 zeigt.
 

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Beitrag #92667 BeitragErstellt: 30.08.2013 03:45
Gletscherbahn
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Ich habe mir den Spaß erlaubt zur Idee der Gletscherbahn einen Netzplan zu zeichnen.
Für den Erfolg einer solchen Bahn ist es besonders wichtig, dass der Reiseverkehr in Fulpmes nicht gebrochen wird. Es kann nicht sinnvoll sein erst mit Bussen von Innsbruck nach Fulpmes zu fahren, um dann erst in die auch aus Innsbruck kommende Stubaitalbahn umzusteigen.
Wenn Gleise von Innsbruck bis zum Stubaier Gletscher liegen, sollten auch alle Vorteile der Bahn ausgespielt werden.
Die Bahn ist für alle Verkehrsarten das beste Transportmittel und nur mit ihr lassen sich Pendler- Touristen- und Freizeitverkehr zusammen abwickeln.
Der große Vorteil vom Innsbrucker Zentrum und vom Hauptbahnhof direkt mit einem Zug ins Tourismusgebiet Stubaital und zum Stubaier Gletscher zu gelangen darf nicht wegen einem jetzt noch schnellerem Bus aufgegeben werden.

Die Stubaitalbahn muss also gegenüber der Buslinie ST zwischen Innsbruck und Fulpmes konkurenzfähig werden.
Dafür muss die bestehende Strecke verbessert werden. Die Kurvenradien müssen wo möglich gestreckt und die Linienführung verkürzt werden. Das wird auch am laufenden Band bei der Pinzgauer Lokalbahn so umgesetzt. Mühlgraben- und Kreitherviadukt könnten durch neue Brücken ersetzt werden. Die alten Brücken sollten aber für einen Radweg der öfter auf der alten Trasse der Bahn verlaufen würde erhalten bleiben(Bild 2). Die vielen Kurven um Brandeck könnte man mit einem Tunnel abschneiden. Bei den Begradigungsarbeiten um Mutters sollte auch gleich die Talstation der Muttereralmbahn in eine gemeinsame Haltestelle mit der Stubaitalbahn verlegt werden. Bis zu Haltestelle Mutteralmbahn sollten auch nötige Ausweichen für den Viertelstundentakt Innsbruck-Muttereralmbahn errichtet werden.
Die Kernzone Innsbrucks müsste man hinter Gärberbach verlegen da dort eine Park&Ride-Anlage errichtet werden kann. Diese Anlage dient dem Zweck dass man das Auto gleich bei der Autobahnabfahrt abstellen kann und von dort mit der Bahn umsteigefrei bis zum Gletscher fahren kann. Das gleiche funktioniert natürlich auch Richtung Innsbruck.
Um die schnellere Fahrzeit nach Fulpmes zu ermöglichen, ist auch die Direktführung der Züge von Bergisel zum Hauptbahnhof nötig (Bild 1). Diese Neubaustrecke würde auch zur Beschleunigung der 6er beitragen.
Bild 1
Bild 2

Wenn die Stubaitalbahn zum Hauptverkehrsmittel von Innsbruck Richtung Stubai wird, sollten auch alle Buslinien auf die Bahn ausgerichtet werden. So auch die Linie ST welche ab Gärberbach der Stubaitalbahn Anschluss Richtung Schönberg und Mieders liefern soll. Da die Linie dann hauptsächlich Schönberg und Mieders erschließt und nicht mehr das ganze Stubai, muss sie nicht mehr über die Autobahn direkt geführt werden und kann auch Unterberg anfahren.
Durch all diese Maßnahmen würde die Stubaitalbahn soweit beschleunigt um die gleiche Fahrzeit wie der heutige Bus zu erreichen.

Durch den Ort Fulpmes würde die Bahn nochmal im Straßenniveau verlaufen, wobei aber Züge immer Vorrang vor dem Individualverkehr haben müssten.
Nach verlassen der Ortsbebauung kann die Strecke als geradlinige Vollbahn trassiert werden. Vorbild könnte hier die Verlängerung der Trento-Male-Bahn nach Marilleva sein.
In Neustift würde sich eine Gemeinschaftsstation mit der Elferbergbahn anbieten. Touristen welche zum Gletscher wollen müssten spätestens ab Milders ihr Auto in der P&R-Anlage abstellen und dann den Zug benutzen. Ab Volderau folgt die Bahntrassierung der gesperrten Gletscherstraße bis zur Station Stubaier Gletscher auf 1721 Metern Höhe.
Netzplan 1 (bis Stubaier Gletscher)

Nun liegt der größte Wintersportort Tirols aber nur noch 10 Kilometer entfernt. Mit 2 Millionen Übernachtungen jährlich bietet Sölden ein nicht übersehbares Potenzial für eine Bahnanbindung.
Nach dem Vorbild des fast 20 Kilometer langen Vereinatunnels in Graubünden könnte ein Tunnel mit 10km Länge von der Mutterbergalm nach Sölden errichtet werden. Damit wären die Skigebiete Stubaier Gletscher und Sölden verbunden und könnten auf zukünftige Ausbauten verzichten, was auch die eh schon stark belastete Natur schonen würde. Sölden hätte eine umsteigefreie Verbindung ins Innsbrucker Zentrum und zum Hauptbahnhof. Die mit einem Umsteigen in Ötztal verbundene Busfahrt wäre durch eine durchgehende komfortable Zugverbindung ersetzt.
Netzplan 2 (bis Sölden)

In einer letzten Verlängerung könnte man schließlich Hochgurgl, Obergurgl und durch einen 6 Kilometer langen Tunnel auch noch Vent erschließen. Dieses Bergdorf könnte zum ersten autofreien Dorf Österreichs werden. Obergurgl wäre mit 1907 Metern auch noch der höchste Bahnhof Österreichs.

Als Fahrzeuge könnten die Allegra-Triebwagen der Rhätischen Bahn als Vorbild dienen. Die zurzeit eingesetzten Flexity wären eher ungeeignet und werden durch den Tramausbau in Innsbruck sowieso benötigt.
Da ortsfremde Touristen einen großen Teil der Fahrgäste ausmachen würden, wäre es auch denkbar die Züge mit Zugbegleitern zu besetzen welche auch Fahrkarten im Zug verkaufen. Dies wird mit großer Zufriedenheit bei den Kunden der Salzburger Lokalbahnen angewandt.

Aufgelistet komme ich zu folgenden Verkehrsaufgaben die die Bahn erledigt:
-Schüler- und Pendlerverkehr von Sölden, Neustift, Fulpmes, Telfes, Mutters und Natters nach Innsbruck. Pendeln würde durch den Entfall der Busfahrt angenehmer werden.
-Ausflugsverkehr von Innsbruck ins Mittelgebirge, zur Muttereralmbahn, ins Stubai und ins Ötztal.
-Touristenverkehr in und zwischen den an der Strecke liegenden Orten.
-Skiverkehr. Von Innsbruck zur Muttereralmbahn, Kreuzjochbahn und Elferbergbahn. Sowie zum Stubaier Gletscher und zum gesamten Skigebiet Sölden und Obergurgl-Hochgurgl.
Die Skigebiete Obergurgl-Hochgurgl, Sölden, Stubaier Gletscher und jene in Neustift und Fulpmes würden durch viertelstündige Züge verbunden werden und würden somit unschlagbar was Größe und Vielseitigkeit angeht. Wichtig wäre auch die Schaffung eines gemeinsamen Tarifs.
-Individualverkehr zwischen Ötztal und Stubaital könnte auch den Stubaitunnel (Stubaier Gletscher-Sölden) mittels Autoschleuse nutzen. Tauernbahn und Vereinabahn machen es vor.
Netzplan 3 (bis Vent)
Geografischer Streckenverlauf

Ich hoffe euch gefällt mein Netzplan und dass ich mit ihm eine neue Diskussion über das Thema "Gletschertram" anregen kann.
LGvVR
 
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Taliesin
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Beitrag #92669 BeitragErstellt: 30.08.2013 09:12
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Wie schätzt du die Umlaufzeiten ein? Welche Abschnitte haben zwei Gleise? Welchen Takt veranschlagst du? Wo in Innsbruck wartest du die Wendezeit ab, wo siehst du die Nadelöhre zwecks evtl. Verspätungen?

Aber sehr ambitionierte Idee, bei deinen ausführlichen Netzplänen sind immer durchaus verwertbare dabei. Manche deiner Ideen habe ich dabei auch in meine (unfertige) Idee einfließen lassen. zwinkern
 

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Innsbrucker
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Beitrag #92683 BeitragErstellt: 30.08.2013 20:42
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Der Ansatz mit Sölden ist neu und sehr interessant. Ob er realistisch ist, kann ich nicht beurteilen.

User schrieb:

Für den Erfolg einer solchen Bahn ist es besonders wichtig, dass der Reiseverkehr in Fulpmes nicht gebrochen wird. Es kann nicht sinnvoll sein erst mit Bussen von Innsbruck nach Fulpmes zu fahren, um dann erst in die auch aus Innsbruck kommende Stubaitalbahn umzusteigen.


Das war hier eigentlich auch Konsens so.

User schrieb:

Wenn Gleise von Innsbruck bis zum Stubaier Gletscher liegen, sollten auch alle Vorteile der Bahn ausgespielt werden.
Die Bahn ist für alle Verkehrsarten das beste Transportmittel und nur mit ihr lassen sich Pendler- Touristen- und Freizeitverkehr zusammen abwickeln.
Der große Vorteil vom Innsbrucker Zentrum und vom Hauptbahnhof direkt mit einem Zug ins Tourismusgebiet Stubaital und zum Stubaier Gletscher zu gelangen darf nicht wegen einem jetzt noch schnellerem Bus aufgegeben werden.


Nun, darüber könnte man unterschiedlicher Meinung sein. Aus Sicht des Stubaitals dürfte Priorität haben, den PKW-Verkehr zur Gletscherbahn zu unterbinden und trotzdem Skibetrieb und Tourismus voll aufrechtzuerhalten. Ich erwähnte wohl schon mal, dass man das Konzept der Abwicklung des Zubringerverkehrs zur Gletscherbahn mit öffentlichen Verkehrsmitteln bei gleichzeitiger Sperrung der Straße auch mal mit Busverkehr durchdenken sollte. Da tun sich Chancen auf, die man mit der Bahn nur mit sehr viel Aufwand realisieren könnte, z. B. Schnellverkehr ohne Zwischenhalte zwischen Schönberg/Autobahnabfahrt und Gletscherbahn. Ich will nicht sagen, dass das insgesamt die bessere Variante wäre. Es ist aber definitiv die weitaus billigere und ohne großen Zeitaufwand realisierbare Variante(soweit man nur bis zum Gletscher denkt und nicht bis Sölden), und die Bahnvariante muss gegenüber der Busvariante einen Mehrwert bieten, der den Mehrkosten entspricht. Ansonsten wird das nämlich alles nix.

Dies hier aber nur als Einschub, im Prinzip ist richtig, dass die Bahn Fahrzeiten bieten muss, die mit der heutigen Buslinie ST mithalten können.

User schrieb:

Die Stubaitalbahn muss also gegenüber der Buslinie ST zwischen Innsbruck und Fulpmes konkurenzfähig werden.
Dafür muss die bestehende Strecke verbessert werden. Die Kurvenradien müssen wo möglich gestreckt und die Linienführung verkürzt werden. Das wird auch am laufenden Band bei der Pinzgauer Lokalbahn so umgesetzt. Mühlgraben- und Kreitherviadukt könnten durch neue Brücken ersetzt werden. Die alten Brücken sollten aber für einen Radweg der öfter auf der alten Trasse der Bahn verlaufen würde erhalten bleiben(Bild 2). Die vielen Kurven um Brandeck könnte man mit einem Tunnel abschneiden. Bei den Begradigungsarbeiten um Mutters sollte auch gleich die Talstation der Muttereralmbahn in eine gemeinsame Haltestelle mit der Stubaitalbahn verlegt werden. Bis zu Haltestelle Mutteralmbahn sollten auch nötige Ausweichen für den Viertelstundentakt Innsbruck-Muttereralmbahn errichtet werden. [...] Um die schnellere Fahrzeit nach Fulpmes zu ermöglichen, ist auch die Direktführung der Züge von Bergisel zum Hauptbahnhof nötig (Bild 1). Diese Neubaustrecke würde auch zur Beschleunigung der 6er beitragen.


Das ist ja alles ganz nett, es wird aber nicht klar, wo die Fahrzeitersparnis wirklich herkommen soll. Die Linie ST ist durch die direktere Linienführung bevorzugt und zudem durch die Autobahnbenutzung von der Fahrzeit her unschlagbar. Das reißen ein paar begradigte Kurven nicht raus. Wie oben bereits beschrieben: Es müssen immerhin 28 min eingespart werden - oder anders gesagt: Die Fahrzeit Innsbruck - Fulpmes muss etwa halbiert werden.

Ich neige inzwischen dazu, diesen Teil des Vorhabens für unmöglich zu halten. Man mag ja gern die Stubaitalbahn beschleunigen, das bringt ja auch unabhängig von der Weiterführung einen Nutzen. Wenn es aber um die Durchführung bis Neustift und zum Gletscher geht, müsste man wahrscheinlich die gesamte Strecke Bergisel - Telfes neu bauen. Das wäre dann die Neue Stubaitalbahn, und dieses Projekt würde ich nicht für völlig bekloppt halten. Es ginge dann darum, die Linie ST auf ganzer Länge auf Bahn umzustellen und die vorhandene Stubaitalbahn bestehen zu lassen. Bis Mutters sind die Fahrzeiten akzeptabel bzw. leicht akzeptabel zu machen, und die Dörfer dahinter (Kreith und so) sind Streusiedlungen geringer Größe, die anderswo nicht mal Busanbindung bekämen. Einzige Ausnahme bis Fulpmes wäre Telfes, das von der Linie ST derzeit nicht bedient wird, aber von einer neuen Trasse leicht angebunden wäre und diese Anbindung aufgrund der Größe des Orts auch wert wäre. Diese Neue Stubaitalbahn müsste praktisch vollbahnmäßig ausgebaut werden, um die Fahrzeit des Busses zu halten.

Taliesin schrieb:
Welche Abschnitte haben zwei Gleise?

Tja, das wird schwierig. Die Neue Stubaitalbahn wäre wohl durchgehend zweigleisig zu errichten. Wenn man sich doch an den Ausbau der Bestandsstrecke macht, muss man sowieso die Zugkreuzungen neu ordnen, und man muss einen 15-min-Takt ermöglichen (durchgängig, nicht nur auf dem Außenabschnitt). Das erfordert den Ausbau der Ausweichen zu Doppelspurabschnitten. Derzeit verplempert die Linie STB sehr viel Zeit bei den Zugkreuzungen.

Taliesin schrieb:

Welchen Takt veranschlagst du?


Wie bereits erwähnt, sollte die Infrastruktur auf 15-min-Takt ausgelegt werden. Die Kapazitätsanpassung sollte dann über die Zuglänge erfolgen, daher muss die Strecke doppeltraktionstauglich sein.

Taliesin schrieb:
Wo in Innsbruck wartest du die Wendezeit ab


Nach dem Plan am Marktplatz. Nun ja, die Umsetzanlage dafür muss man halt noch bauen, sollte aber im Innrain unterzubringen sein. Ich würde die Weiterführung zur Hst. Fürstenweg bevorzugen, da dort nach Bau der Strecke zur Rehgasse sowieso eine quasi-Schleife entsteht (eben dem Verlauf der heutigen Linie R entsprechend), die nur geschlossen werden muss.
 

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Martin
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Beitrag #92695 BeitragErstellt: 01.09.2013 20:05
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Die Einwendungen von Innsbrucker erscheinen mir sachlich begründet.
Was ich gut an der Überlegung finde, ist, dass Du, User, eine Verbindung aufzeigst, die topographisch auf der Hand liegt - also eine sehr einprägsame Route ist und dass sie als alternativer Lösungsansatz für Projekte, wie der Stubaier Gletscherstraße (es gab ein Straßenprojekt vom Stubaital ins Ötztal!) herhalten könnte.
Vordringlich erscheint mir aber, die Vorteile der Bahn im engeren Umfeld Innsbrucks mit hohen Bevölkerungsdichten auszuspielen. Und da müsste meiner Meinung nach die Priorität auf Beschleunigungsmßnahmen auf der STB zwischen Hauptbahnhof und maximal Birchfeld liegen - zusammen mit dem Bau der Bahnlinie nach Axams.
Zurück zum Projekt Gletscherbahn: Wenn man das weiterverfolgen will, geht es, glaube ich, um den richtigen Zeitpunkt das Projekt aufs Tapet zu bringen. Dieser Zeitpunkt wird liegt - mehr traue ich mir nicht zu sagen - nicht vor 2039 anzusetzen sein. Warum: Ich gehe von zwei Ereignissen aus, die das Projekt einer Geltscherbahn fördern könnten. Realtiv konkret ist der Zeitpunkt an dem frühestens die Generalsanierung oder sogar der Neubau der Europabrücke notwendig wird (als 1959+80 Jahre), im Reich der Spekulation liegt der Zeitpunkt, an dem die Straße zwischen Huben und Sölden durch Bergsturz verschüttet wird (aber unwahrscheinlich ist es auch nicht).
Ausgehend davon, dass die Touristenzentren Sölden und Stubai dann noch immer laufen und ausgehend von der Annahme, dass bis dahin der Brennerbasistunnel gebaut ist und prinzipiell funktioniert - also für Europa die Exitenz der Europabrücke nicht mehr relevant ist(wir sprechen von einem Zeithorizont von ca. 26 Jahren) könnte eine Bahn entlang dieser Trasse die richtige Zukunftsperspektive sein. Dieses wird aber kaum etwas mit unserer romantischen Stubaitalbahn zu tun haben. Vielleicht ist sogar eine Normalspurstrecke die nur aller 3 bis 4km Haltstellen hat....
 

Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.

Zuletzt bearbeitet von Martin: 01.09.2013 20:09, insgesamt einmal bearbeitet

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upwards
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Beitrag #92698 BeitragErstellt: 01.09.2013 21:28
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Landschaftlich und topografisch hat mich die meterspurige MOB hinter Gstaad in der Schweiz immer stark an das Stubai erinnert. Mit dem von Seilbahnbauer VR vorgeschlagenen Tunnel käme noch eine Ähnlichkeit zur MOB hinzu.
In Analogie könnten SuperPanoramic Züge ins Ötztal von Innsbruck abgehen.
@Martin: Für die MIV- Befüllung der Schigebiete im Ötztal wäre ein Autoverlad nach Schweizer Vorbild praktikabel.
Irgendwie hat die Idee mit dem Tunnel was.
Hinter Mutters bis Kreith entstehen an der Bahn laufend kleinere Wohneinheiten. Eigentlich wünschenswert. Und hinter Kreith wäre auf den Wiesen, wieder die Analogie zur MOB, eine Trassierung bis 70 km/h denkbar. Anbindung Fulpmes und Weiterführung bis Neustift wäre folgerichtig das Zukunftsprojekt für die STB. Die Anbindung Axams' würde fast Doppelspurinseln bis Mutters erforderlich machen, deshalb erachte ich eine Mittelgebirgstram mehr als eigenständiges Erfordernis.
Jedenfalls hat nur mit der Tunnelidee eine Gletscherbahn annähernd Chance auf Realisierung
 

Zuletzt bearbeitet von upwards: 01.09.2013 21:51, insgesamt 2 mal bearbeitet

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