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K@mi KontrollorIn
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Beitrag #87565 Erstellt: 13.12.2012 08:15
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Guten morgen.
(Falls das schon an anderer Stelle diskutiert wird bitte verschieben).
Jetzt, da die Anschaffung neuer TW beschlossen wurde, muß ich einmal mehr fragen, ob man bei den Entscheidenden Stellen dazugelernt hat und für die STB TW mit Drehgestelle bestellt.
Die Straßenbahn soll für die Anreiner ein Anreiz sein auf Öffis umzusteigen.
Das wird nicht gelingen, wenn die Lärmbelästigung durch "kratzende" und "kreischende" Radkränze, die Bahn schon Minuten vor der Sichtung "ankündigen".
Diese Lärmbelästigung is nicht akzeptabel. Wenn sich das nicht ändert, stehen die Anrainer der Strecke Gewehr bei Fuß.....
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Linie 4206 VerkehrsministerIn

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Beitrag #87604 Erstellt: 13.12.2012 20:05
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Hä?
Also ich bin gerade irgendwie verwirrt. In dem soeben von Manni geposteten IVB Artikel steht das der Ast Peerhofsiedlung nicht realisiert wird. Ich hatte aber bisher doch angenommen und auch hier so gelesen, dass der Ast nach Allerheiligen nicht gebaut wird? Entschuldigung für die Frage aber wenn die IVB die Äste verwechselt haben dann wäre das nicht "so" gut.
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_mario_ VerkehrsstadträtIn
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Beitrag #87610 Erstellt: 13.12.2012 21:07
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Von der realisierung steht hier "noch" garnichts...aber die SP hat gegen den Peerhof-Ast gestimmt.
In den Artikeln ist allerdings herauszulesen, dass der Ast in die Karl InnerebnerStr. sowie ein Ast in die Höttinger Au befürwortet wird.
Ich muss sagen ich bin hier ganz bei GR Buchacher (IVB Betriebsrat), der Ast Innerebnerstraße ist schon allein wegen der Anbindung an die SBahn der sinnvollere. Es wird so wenigstens noch an der Peerhofsiedlung vorbei gefahren. Andernfalls gäbe es keine Tramanbindung für Allerheiligen.
In der Peerhofsiedlung ließen sich auch andere Barrierefreie Wege zu einer HST finden. Etwa ein Treppenlift (z.B. wie beim Finanzamt) dort wo die Stiege beim alten Postamt hinaufführt in die Siedlung.
The wheels on the bus go round and round....
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ivb tw 87 FahrerIn
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Beitrag #87613 Erstellt: 13.12.2012 21:35
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Die neuen TW werden wohl erst 2015 beschafft wenn die neue Halle steht.
Reichen die Fahrzeuge die man jetzt besitzt nicht aus (nur bis Allerheiligen)?
Auch dann nicht wenn unsere beiden TW von Stern und Hafferl zurückkommen.
Zuletzt bearbeitet von ivb tw 87: 13.12.2012 21:37, insgesamt einmal bearbeitet
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manni Betreiber des Forums

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Beitrag #87615 Erstellt: 13.12.2012 22:26
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Bitte zeige mir wer die Stelle, wo steht, dass der Ast Peerhofsiedlung nicht realisiert wird.
Ich fasse den Stand der Dinge zusammen: alles wird wie vorgesehen gebaut außer dem Ast Karl-Innerebner-Straße. So wie die IVB es vorgeschlagen haben. Das ist jetzt so, da brauchen wir auch gar nicht mehr herumwaswärezuwennen
Meine Meinung dazu: halb so schlimm. Die zusätzliche S5-Verknüpfung bis Technik stellt der Bus her, 600 Streckenmeter weniger fallen angesichts der Dimension des Gesamtprojekts nicht ins Gewicht, der wichtigere Ast PHS, der 33% mehr Einwohner direkt anbindet als der Ast KIS, bleibt bestehen.
Ich sehe da jetzt eher die sonstigen Entwicklungen, wie den Syndikatsvertrag, der u.a. garantieren sollte dass es keine Zeitverzögerungen mehr geben wird, das externe Controlling und die Budgetierung der 22 weiteren Triebwagen.
Zuletzt bearbeitet von manni: 13.12.2012 22:27, insgesamt einmal bearbeitet
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sLAnZk BeherrscherIn allen Verkehrslebens

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Beitrag #87617 Erstellt: 14.12.2012 00:24
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Der Ast in die Peerhofsiedlung, da hat Buchacher vollkommen recht, ist der weniger sinnvolle. Daß man zugunsten dieses Luxus auf die Anbindung des geplanten Knotens mit der S-Bahn verzichtet, geht auf politisches Kalkül zurück, auch wenn es den Leuten in den Peerhöfen dort völlig egal sein kann, es ist einfach Taktik, denen vor der Wahl hineinzukriechen.
Dafür opfert man sogar ein vernünftiges Netz, alles nichts Neues. Dafür verzichtet man auch auf die Verbindung zur Volksschule, völlig egal. Hauptsache Stimmen gefangen.
Und daß man die ganze Umgebung wachkreischen wird mit der ersten Bahn, die in der Früh am Lahntalweg in die Peerhofsiedlung einbiegt, zeigt nur, welches Ausmaß an Verschleiß man für diesen Unsinn in Kauf zu nehmen bereit ist. Sachliche Planung ist so etwas sicher nicht.
Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon.
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bahnbauer FahrbetriebsleiterIn
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Beitrag #87621 Erstellt: 14.12.2012 18:01
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Danke sLAnZk!
Wieder ein Beweis, dass in Ibk ein Generalverkehrsplan bzw. Stadtentwicklungsplan fehlt. Statt vorausschauend zu bauen, wird nur auf aktuelle Ereignisse reagiert.
Btw: Die Grassmayrkreuzung wird gebaut, schreibt der orf. Ist eine Wiederbelebung der Tram-Strecke Bhf-Süden möglich?
Zuletzt bearbeitet von bahnbauer: 14.12.2012 18:03, insgesamt 2 mal bearbeitet
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ice108 VerkehrsministerIn
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Beitrag #87635 Erstellt: 15.12.2012 10:47
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| manni schrieb: |
´
Meine Meinung dazu: halb so schlimm. Die zusätzliche S5-Verknüpfung bis Technik stellt der Bus her, 600 Streckenmeter weniger fallen angesichts der Dimension des Gesamtprojekts nicht ins Gewicht, der wichtigere Ast PHS, der 33% mehr Einwohner direkt anbindet als der Ast KIS, bleibt bestehen.
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Du hast recht, es ist wie es ist, aber bei der Aussage geh ich trotzdem nicht mit.
Peerhofsiedlung: So oder so in räumlicher Nähe zur Strecke, vom Lahntalweg bzw. Luis-Zuegg-Str. aus ist wahrscheinlich ohnehin die halbe Peerhofsiedlung im 250m-Radius, und der Rest auch nicht furchtbar weit weg. [sind bei den 33 Prozent mehr Einwohner eigentlich die rausgerechnet die bei beiden Varianten im 250m-Radius gewesen wären?]
Eine Verlängerung des H wäre eh irgendwann mal fällig gewesen, da hätte man auch den Rest der Peerhofsiedlung analog zu Sadrach früher mit einer kurzen Stichfahrt anbinden können.
Karl-Innerebner-Straße: Die Linie hätte genau in den bisher vom ÖV unterversorgten Bereich hineingestochen. Der H wird sinnvollerweise die Tschiggfreystr. herunterkommen, damit hast du da unten ein Loch in der Bedienung das vermeidbar gewesen wäre.
Außer - man verdichtet bei der S-Bahn noch weiter, was aber auch nicht kostenlos zu haben wäre.
Wird die S-Bahn-Station jetzt eigentlich trotzdem verlegt, oder ist das damit auch bei den Akten?
Also aus meiner Sicht wird da der unwichtigere Ast gebaut.
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_mario_ VerkehrsstadträtIn
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Beitrag #87637 Erstellt: 15.12.2012 13:08
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Bei uns könntest es auch haben, dass irgendein Politiker in der KIS wohnt, der keine Baustelle vor seiner Tür, keine Bahn vor seiner Tür oder auch keinen Grund abtreten will.
Oder so in der Art In Tirol ist ja alles möglich.
The wheels on the bus go round and round....
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ice108 VerkehrsministerIn
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Beitrag #87641 Erstellt: 15.12.2012 15:16
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Was mir grade noch aufgefallen ist: Es soll doch ein Radweg entlang der Mittenwaldbahn runter Richtung Speckweg gebaut werden. Dort wo der rauskommt wird aber keine Station der Straßenbahn sein, Am Giessen wird ja als Haltestelle aufgelöst wenn ich das richtig im Kopf habe.
Sollte man dann, wenn man schon auf den Ast Karl-Innerebner-Straße verzichtet, gleich damit anfangen von diesem Radweg aus eine Treppe runter zu der neuen Straßenbahnstation am Fischerhäuslweg zu planen? Damit man von da oben wenigstens auf direktem Weg fußläufig zu der Straßenbahn unten an der Kranebitte Alle kommt, und nicht wieder irgendwo rauskommt, aber nicht an einer Haltestelle...
Also in etwa vom Kreisel unten aus direkt Richtung Norden, bis zur Bahn wo der Radweg verläuft.
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manni Betreiber des Forums

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manni Betreiber des Forums

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Beitrag #87761 Erstellt: 18.12.2012 00:43
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| Innsbrucker schrieb: |
| Man könnte auch noch ein paar Schleifen mehr einbauen, dann hätte man noch mehr Anwohner an der Strecke. |
Das ist im übrigen gut so, denn es ist DER Systemvorteil der Tram/Stadtbahn und genau dafür werden Bahnen an der Oberfläche in die Stadtstruktur eingebettet und nicht auf schnurgerade Hochtrassen oder in den Untergrund gelegt! Das Schienenkonzept für den Zentralraum sieht die S-Bahn für die größräumige, schnelle Erschließung vor und die Ost-West-Stadtbahn für die Feinerschließung im möglichen Radius!
| Innsbrucker schrieb: |
Das kann man sicher machen, das wäre wahrscheinlich sogar die optimale Lösung hinsichtlich der Fahrzeit z. B. Seefeld - Technik. Aber wenn schon um einzelne Streckenäste gefeilscht wird, ist leider nicht der richtige Moment, um neue ÖBB-Haltepunkte samt langem Aufzug vorzuschlagen. |
Die S-Bahn wird parallel ausgebaut und es werden neben den ersten fünf jetzt vor der Umsetzung stehenden S-Bahnhöfen später noch viele weitere benötigt, deshalb soll und kann man sich darüber ruhig jetzt schon den Kopf zerbrechen.
| Innsbrucker schrieb: |
| Ich würde z. B. die Strecke nach O-Dorf auf die kürzestmögliche stadtverträgliche Strecke legen. Aber das sagte ich wohl schon mal. Jedenfalls würde die Strecke dadurch auch billiger. |
Ja, und würde ihren Sinn und einen Gutteil der Fahrgäste verlieren...
| Innsbrucker schrieb: |
Ich rechne nicht mit möglichen Bebauungen, sondern nur mit realen. Abgesehen davon würde man da sowieso nicht viele Leute unterbringen. Diese Grundstücke spielen in meinen Überlegungen keine Rolle. Ich wundere mich allerdings, dass dieses Brachland (sieht aus wie Trümmergrundstücke) als "Grüngürtel" gilt.
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Ich fahre jeden Tag mit der Linie F dort durch und sehe dort Rasenflächen, Wiesen, Büsche, Schrebergärten und eine Jugendsportanlage. Brachland sieht dann doch anders aus. Klar, die Übungsfläche der Fahrschule und ein paar komische Baracken trüben das Bild und gehören weg, aber das ist halt urbaner Wildwuchs.
| Innsbrucker schrieb: |
Nein, so bitte nicht. Ich sage so was nicht einfach so dahin, sondern habe schon so einiges an Umstellungen von Bus auf Straßenbahn mitbekommen. Eine Fahrzeitersparnis steht da normalerweise nicht im Vordergrund (sofern es sich nicht um Tunnelstrecken handelt). Straßenbahnstrecken als Busersatz baut man zur Schaffung besseren Fahrkomforts und damit besserer Akzeptanz - und auch zur Senkung der Betriebskosten durch besseren Personalwirkungsgrad. Wenn Du Referenzen hast, dann nenn sie bitte auch.
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Ich erinnere mich an solche Fälle in Stuttgart, Leipzig, Frankfurt, Basel, Zürich, das leider aufgegebene Hamburger Stadtbahnkonzept sah das vor, und du kannst dir sicher sein, dass in jedem der neuen französischen Trambetriebe die Bahn schneller ist als die Busse es zuvor waren. Zum Heraussuchen von Referenzen hab ich leider nicht die Zeit, ein Forumsposting ist keine wissenschaftliche Arbeit, du wirst mir das an dieser Stelle einfach glauben müssen.
| Innsbrucker schrieb: |
| Wer sagt das? Bei einem zuverlässigen 5-min-Takt hat man mehr Fahrmöglichkeiten und eine kürzere Wartezeit bei spontanem Fahrtantritt. |
Natürlich, aber subjektiv macht das für den Fahrgast keinen Unterschied.
| Innsbrucker schrieb: |
Du wirst sicher Verständnis dafür haben, dass ich keine Chance sehe, das nachzuvollziehen.
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Auch das ändert nichts daran, dass es so sein wird.
| Innsbrucker schrieb: |
| Ich bin in Anbetracht der aktuellen Diskussion über die Allerheiligen-Strecke ziemlich vorsichtig geworden, was den Glauben an Provisorien betrifft. So was kann sich auch mal anders entwickeln, als ein paar Jahre vorher gedacht. |
Kann es in diesem Fall nicht mehr, da ab Bauetappe 2 nach einem rechtsgültigen Vertrag mit exakten Vorgaben gearbeitet wird, wie das bei derartigen Großprojekten üblich ist.
| Innsbrucker schrieb: |
Das glaube ich Dir gern. Ebenso solltest Du aber auch annehmen, dass andere im Forum auch Grundkenntnisse haben, was Straßenbahnausbau betrifft und auch anderswo schon reale Beispiele gesehen haben und die Entwicklung verfolgen. Was Innsbruck macht, ist überregional gesehen nicht wirklich einmalig, sondern ist anderswo auch schon etliche Male praktiziert worden. Erst wenn die Regionalbahn über den derzeit beschlossenen Stand hinausgeführt wird, wird es wirklich innovativ (und auch das nur, wenn man Karlsruhe ausklammert).
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Selbstverständlich spreche ich auch dir Kompetenz zu, nur scheinst du die Verhältnisse in Innsbruck bzw. in Österreich noch nicht so gut zu kennen. Zur Einmaligkeit: in Österreich wurde seit vielen, vielen Jahrzehnten keine Tramlinie mehr durch das gesamte Stadtgebiet einer Großstadt und eine weitere in Teile der Metropolregion gebaut. Deutsche Maßstäbe kannst du hier nicht anwenden, hier gab es keine bundesfinanzierten U-Stadtbahnprojekte in den 1970ern und 1980ern.
| Innsbrucker schrieb: |
Der Abstand Gumppstraße - Defreggerstraße ist kaum mehr als 100 m. Das macht nicht wirklich was aus - außer für eine praktische Streckenführung. Im übrigen kann man der Linie 3 in der Amraser Straße gar nicht "das Wasser abdrehen", weil die Streckenverlegung der Linie 3 nur eine Haltestelle weglässt, aber keinen neuen Erschließungswert hat.
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Durch die Haltestelle Anton-Eder-Straße ergibt sich sehr wohl ein neuer Erschließungswert, ansonsten handelt es sich um eine Beschleunigungsmaßnahme, ja.
| Innsbrucker schrieb: |
Nein, an der Siemensstraße. Es geht ja um die innerstädtische Linie.
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Die Innenstadt endet schon ein paar Kilometer vorher... die Kernstadt reicht bis zum östlichen Rand von Rum. Die Linie O erschließt nur die dichtest besiedelten Gebiete der Kernstadt entlang ihrer Achse. Die Linie 4 (oder wie auch immer sie heißen wird) reicht darüber hinaus.
| Innsbrucker schrieb: |
| Die Erschließungslücke in O-Dorf und Neu-Rum bleibt, und das kann die Regionalbahn nicht ausgleichen, weil sie in erheblichem Abstand nördlich dran vorbeifährt. Auch hier bitte fairerweise immer in 250-m-Kringeln denken. |
Das Gebiet ist sowieso zu groß, um es nur mit einer Schienenachse zu erschließen, um ergänzende Buslinien, idealerweise als Zubringer zu Tram und S-Bahn, kommt man nie herum.
| Innsbrucker schrieb: |
Sie ist schneller, aber hier musst Du auch noch 700 m und 2 Haltestellen kompensieren. Du sagst, die Fahrzeit ist dann immer noch kürzer. Sie wird es nicht sein.
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Selbstverständlich wird sie es sein. Nicht nur wegen der Eigentrassen und der u.a. dadurch optimierbaren Ampelschaltungen, sondern auch z.B. wegen des durch entfallenden Fahrscheinverkauf (für die Linie 4 fix, somit sinnvollerweise auch für die Linie O, da diese ja gleich schnell sein sollte) generell schnelleren Fahrgastwechsels.
| Innsbrucker schrieb: |
| Offensichtlich wird darauf doch Rücksicht genommen. |
Nein, darauf wird keine Rücksicht genommen.
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affengold KontrollorIn
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Beitrag #87823 Erstellt: 19.12.2012 21:08
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Naja. Im großen und ganzen wird die Erweiterung am Ende doch recht gut sein. Ich würde vieles nicht so negativ sehen - Verbesserungspotential gibt es aber natürlich immer.
Das einzige das ich aber wirklich nicht optimal finde, ist diese Schleifenführung im O-Dorf. Gibt es denn keine andere Möglichkeit? Ev. über einen "Südast" bis zum Rumer Hof, oder ev. auch ein anderes Ziel? Der nördliche Scheifenteil wird sowieso von der 4er abgedeckt - da dürfte eigentlich nicht so viel entfallen. Und Parkplätze könnte man dich entlang der Strecke genug entfernen, sodass man eine Tram in beide Richtungen führen kann - oder gibts da gar keine Möglichkeit?
Freunde, die mich hier besucht haben und dem öffentlich Verkehr "jetzt nicht immer die volle Aufmerksamkeit" schenken, waren nun doch schon einige Male über die Schleifenführung der "alten" 3er im Zentrum verwirrt. Solche Schleifen sind meiner Meinung nach nicht modern und machen das ganze auch nicht attraktiver. Aber vielleicht rechnet man ja auch nicht mit Touristen im O-Dorf
Zuletzt bearbeitet von affengold: 19.12.2012 21:11, insgesamt einmal bearbeitet
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Innsbrucker VerkehrsstadträtIn
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Beitrag #87825 Erstellt: 19.12.2012 21:20
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| manni schrieb: |
Das ist im übrigen gut so, denn es ist DER Systemvorteil der Tram/Stadtbahn und genau dafür werden Bahnen an der Oberfläche in die Stadtstruktur eingebettet und nicht auf schnurgerade Hochtrassen oder in den Untergrund gelegt! |
Es ist dann ein Vorteil, wenn man ohne allzu große Umwege noch Potential erschließen kann. Aber das hat Grenzen, irgendwann muss man auch mal das Fahrtziel erreichen. Die derzeitige Planung der Strecke nach O-Dorf (oder vielleicht ehrlicherweise zu sagen: der Straßenbahn durch Reichenau, die hinten dann auch noch ein bisschen O-Dorf anbindet) liegt nach meinem Verständnis jenseits eines vernünftigen Kompromisses. Da werden wir uns wohl nicht mehr einig werden.
| manni schrieb: |
Das Schienenkonzept für den Zentralraum sieht die S-Bahn für die größräumige, schnelle Erschließung vor und die Ost-West-Stadtbahn für die Feinerschließung im möglichen Radius! |
Die S-Bahn wird für den innerstädtischen Verkehr wenig beitragen können. Das liegt vor allem daran, dass die Linienführung seit Jahrzehnten absolut fest ist und man nur noch punktuell (also mit Haltepunkten) nachbessern kann. Für die Anbindung des Umlands auch an zentrumsferne Punkte Innsbrucks ist die S-Bahn sehr hilfreich (insbesondere dann, wenn an diesen Punkten vernünftige Umsteigemöglichkeiten bestehen). Aber für rein innerstädtischen Verkehr wird die S-Bahn keine große Bedeutung bekommen. Das ist für selbst deutlich größere Städte auch völlig normal. Erst jenseits von etwa 400.000 Einwohnern wird eine S-Bahn auch für stadtinterne Wege wirklich wichtig.
Was sagt uns das für die Straßenbahn? Man wird keine Aufgaben der Straßenbahn an eine S-Bahn delegieren können. Es wird in Innsbruck keine S-Bahn geben, die das leisten kann.
| manni schrieb: |
Die S-Bahn wird parallel ausgebaut und es werden neben den ersten fünf jetzt vor der Umsetzung stehenden S-Bahnhöfen später noch viele weitere benötigt, deshalb soll und kann man sich darüber ruhig jetzt schon den Kopf zerbrechen. |
Das kann man ja gern machen. Nur stammte dieser Vorschlag aus der Diskussion, wie man den Mangel der Streichung der Allerheiligen-Strecke irgendwie ausbügeln könnte. Und da müsste eine Lösung dann auch gleichzeitig mit der Eröffnung der Strecke zur Peerhofsiedlung zur Verfügung stehen. Und für diese Problem, den Mangel des Wegfalls eines zur Kostensparung gestrichenen Streckenasts möglichst kostenneutral kompensieren zu müssen, hilft der Vorschlag dann nicht wirklich weiter. Es wird stattdessen wohl darauf hinauslaufen, dass der bisher geplante Haltepunkt dann eben Busanbindung statt Straßenbahnanbindung bekommt. Das wird dort auch reichen.
| manni schrieb: |
Ja, und würde ihren Sinn und einen Gutteil der Fahrgäste verlieren... |
Nein. Die Fahrgäste wären zum großen Teil andere, da sich zwischen Langstraße/Ahornhof und Jugendherberge (jeweils ausschließlich der genannten Haltestellen), die 250-m-Radien der Haltestellen nicht mal nahekommen, geschweige denn berühren. Pro Streckenkilometer werden es kaum weniger. Und wenn man durch Streckenlänge Fahrgäste erschließen will, wäre es sinnvoller, am Ende noch die fehlenden 600 m wieder draufzulegen und die Strecke bis zur Siemensstraße zu bauen. Das bringt mehr Fahrgasterschließung als man durch die kürzere Strecke verliert.
| manni schrieb: |
Ich fahre jeden Tag mit der Linie F dort durch und sehe dort Rasenflächen, Wiesen, Büsche, Schrebergärten und eine Jugendsportanlage. Brachland sieht dann doch anders aus. Klar, die Übungsfläche der Fahrschule und ein paar komische Baracken trüben das Bild und gehören weg, aber das ist halt urbaner Wildwuchs. |
Na ja, echte Grünfläche ist da nicht viel. Aber vielleicht habe ich da von früheren Wohnorten andere Maßstäbe, Innsbruck ist generell ziemlich ungrün und verbaut. Da nimmt man halt jeden Grünschnipsel wichtig. Muss man wohl auch.
| manni schrieb: |
Ich erinnere mich an solche Fälle in Stuttgart, Leipzig, Frankfurt, Basel, Zürich, das leider aufgegebene Hamburger Stadtbahnkonzept sah das vor, und du kannst dir sicher sein, dass in jedem der neuen französischen Trambetriebe die Bahn schneller ist als die Busse es zuvor waren. Zum Heraussuchen von Referenzen hab ich leider nicht die Zeit, ein Forumsposting ist keine wissenschaftliche Arbeit, du wirst mir das an dieser Stelle einfach glauben müssen. |
Nein, muss ich nicht. Ich weiß nämlich, dass zumindest einige Deiner Beispiele einfach nicht zutreffen. Wenn da Fahrzeitverkürzungen sind, dann nur, weil man Strecken außerhalb der Bebauung führt, wo vorher der Bus mittendurch gefahren ist. Das ist dann auf Innsbruck nicht übertragbar.
Eigentlich sind solche Referenzen auch nicht mehr wichtig. Du hast Angaben zur zu erwartenden Reisegeschwindigkeit geliefert, und die belegen, dass die Beschleunigung so gering ist, dass sie zwischen Stadtzentrum und O-Dorf gerade mal den Umweg kompensiert. Sie wird in dieser Relation keine Fahrzeitverkürzung bringen (und nein, die Abkürzung zur Kajetan-Sweth-Straße durch Auslassen der Schleifenfahrt akzeptiere ich nicht als Beschleunigung). Für zahlreiche Einwohne O-Dorfs und Neu-Rums wird sich die Gesamtreisezeit durch nötigen Umstieg (sofern es denn überhaupt eine Anschlussbuslinie geben wird) oder verlängerten Weg zur Haltestelle sogar deutlich verlängern.
| manni schrieb: |
Natürlich, aber subjektiv macht das für den Fahrgast keinen Unterschied. |
Solche Verallgemeinerungen finde ich nicht sonderlich sinnvoll. Du magstdas so sehen, anderen ist ein häufiges (und zuverlässiges) Verkehren wichtig.
| Innsbrucker schrieb: |
Das glaube ich Dir gern. Ebenso solltest Du aber auch annehmen, dass andere im Forum auch Grundkenntnisse haben, was Straßenbahnausbau betrifft und auch anderswo schon reale Beispiele gesehen haben und die Entwicklung verfolgen. Was Innsbruck macht, ist überregional gesehen nicht wirklich einmalig, sondern ist anderswo auch schon etliche Male praktiziert worden. Erst wenn die Regionalbahn über den derzeit beschlossenen Stand hinausgeführt wird, wird es wirklich innovativ (und auch das nur, wenn man Karlsruhe ausklammert).
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| manni schrieb: |
Selbstverständlich spreche ich auch dir Kompetenz zu, nur scheinst du die Verhältnisse in Innsbruck bzw. in Österreich noch nicht so gut zu kennen. Zur Einmaligkeit: in Österreich wurde seit vielen, vielen Jahrzehnten keine Tramlinie mehr durch das gesamte Stadtgebiet einer Großstadt und eine weitere in Teile der Metropolregion gebaut. Deutsche Maßstäbe kannst du hier nicht anwenden, hier gab es keine bundesfinanzierten U-Stadtbahnprojekte in den 1970ern und 1980ern. |
Das führt vom Thema weg. Andere Städte in Österreich haben ihr Straßenbahnnetz gepflegt und zaghaft ausgedehnt, in den letzten Jahren (insbesondere in Linz) nicht mehr ganz so zaghaft. In Innsbruck hat man in dieser Zeit sein völlig antiquiertes 2-Linien-Kleinstadtnetz beibehalten und gerade mal instandgehalten. Noch vor ein paar Wochen gab es im Stadtnetz (also ohne 6 und STB) keinen einzigen Meter Eigentrasse außerhalb der Wendeschleifen. Der wesentliche Stadtverkehr lief und läuft mit Bussen, die Straßenbahn war kaum mehr als Folklore auf immer weniger wichtig werdenden Strecken. Das hätte auch für österreichische Maßstäbe anders laufen können, aber das war in Innbsruck politisch nicht gewollt. Man hat also gewaltigen Nachholbedarf und ist jetzt endlich auch dabei, tatsächlich nachzuholen. Ein solcher Ablauf ist natürlich bemerkenswert, insofern stimmt Deine Bemerkung. Aber all das hat nichts mit dem technischen Standard der neuen Strecke zu tun. Als Bauwerk wird die Linie "O" kein Alleinstellungsmerkmal haben, sie ist einfach nur eine neue Straßenbahnstrecke, wie sie anderswo auch gebaut werden. Und soweit es z. B. um die erreichbaren Geschwindigkeiten geht, ist es allein das, was zählt.
| manni schrieb: |
Durch die Haltestelle Anton-Eder-Straße ergibt sich sehr wohl ein neuer Erschließungswert, ansonsten handelt es sich um eine Beschleunigungsmaßnahme, ja. |
Das kann die Haltestelle Amraser Straße heute schon.
| manni schrieb: |
Die Innenstadt endet schon ein paar Kilometer vorher... |
Von "Innenstadt" habe ich nichts geschrieben. "Innerstädtisch" heißt innerhalb der Stadtgrenze, hier als Gegensatz zur Regionalbahn. Man sollte das mit der Stadtgrenze allerdings hier nicht so pingelig sehen, Neu-Rum gehört de fakto ja auch zum Stadtgebiet.
| manni schrieb: |
Das Gebiet ist sowieso zu groß, um es nur mit einer Schienenachse zu erschließen, um ergänzende Buslinien, idealerweise als Zubringer zu Tram und S-Bahn, kommt man nie herum. |
Man hat hier aber eh schon zwei Achsen: die innerstädtische Strecke nach O-Dorf und die Regionalstadtbahn nach Rum/Hall. Da sollte man die Möglichkeiten solcher zwei Achsen auch nutzen. Die Verlängerung der Linie "O" bis zur Siemensstraße würde eine Feinerschließung überflüssig machen. Es bliebe eine Busverbindung zum Baggersee, die man dann vielleicht mit dem Rumer Ortsbus zusammenlegen und bis nach Rum-Dorf führen könnte. Mehr bräuchte man dann nicht. Man muss da auch an die Betriebskosten denken, die solche Feinerschließungsbuslinien mit sich brächten. Ein Umlauf mehr auf der "O", und das Thema Feinerschließung ist durch. Manches könnte so einfach sein.
| manni schrieb: |
Selbstverständlich wird sie es sein. Nicht nur wegen der Eigentrassen und der u.a. dadurch optimierbaren Ampelschaltungen, sondern auch z.B. wegen des durch entfallenden Fahrscheinverkauf (für die Linie 4 fix, somit sinnvollerweise auch für die Linie O, da diese ja gleich schnell sein sollte) generell schnelleren Fahrgastwechsels. |
Siehe oben. Ich hab das mit Deinen Zahlen in einem früheren Beitrag vorgerechnet, zwischen Stadtmitte und O-Dorf gibts keine Fahrzeitverkürzung. Daran ist der Umweg schuld. Am anderen Ende der "O" ist mit vielleicht 2 min Fahrzeitverkürzung zu rechnen, weil es da keinen Umweg gibt.
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Innsbrucker VerkehrsstadträtIn
Alter: 58
Dabei seit: 23.06.2012
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Beitrag #87826 Erstellt: 19.12.2012 21:22
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| affengold schrieb: |
Das einzige das ich aber wirklich nicht optimal finde, ist diese Schleifenführung im O-Dorf. Gibt es denn keine andere Möglichkeit? Ev. über einen "Südast" bis zum Rumer Hof, oder ev. auch ein anderes Ziel? Der nördliche Scheifenteil wird sowieso von der 4er abgedeckt - da dürfte eigentlich nicht so viel entfallen. Und Parkplätze könnte man dich entlang der Strecke genug entfernen, sodass man eine Tram in beide Richtungen führen kann - oder gibts da gar keine Möglichkeit? |
Ich bin da zunächst auch drauf reingefallen - die Pläne mit der Schleifenführung in O-Dorf sind veraltet. Es soll offensichtlich nur noch einen Streckenstummel über Josef-Kerschbaumer-Straße zu einer Endhaltestelle nahe der heutigen Hst. Kajetan-Sweth-Straße geben. Pläne mit dieser Strecke habe ich aber auch noch nicht gesehen.
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Beitrag #87844 Erstellt: 20.12.2012 02:39
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| Begriffe wie "Metropolregion" auf den Großraum Innsbruck anzuwenden finde ich lächerlich (und widerspricht auch der Definition).
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bahnbauer FahrbetriebsleiterIn
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Beitrag #87847 Erstellt: 20.12.2012 09:03
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Lasst euch einfach überraschen! Da wird kurzfristig wieder umgeplant und dann doch anders gebaut.
Und ob die Strecke nach Hall jemals gebaut wird, ich glaubs nicht.
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r.p. TrittbrettfahrerIn
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manni Betreiber des Forums

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Beitrag #87855 Erstellt: 20.12.2012 14:04
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| klaus schrieb: |
| Begriffe wie "Metropolregion" auf den Großraum Innsbruck anzuwenden finde ich lächerlich (und widerspricht auch der Definition). |
Was kann an einem Begriff, der den Charakter eines Gebiets umschreibt, "lächerlich" sein?
Die Definitionen dafür sind länderspezifisch unterschiedlich, in Österreich gibt es die Metropolregion per Definktion gar nicht. Die Bezeichnung ist aber passender als "Agglomeration", deshalb verwende ich sie (eine Agglomeration ist ein zusammenhängendes Gebiet, eine Metropolregion kann auch größere Bebauungslücken aufweisen, wie wir sie noch z.B. zwischen Rum und Hall haben).
| bahnbauer schrieb: |
Lasst euch einfach überraschen! Da wird kurzfristig wieder umgeplant und dann doch anders gebaut.
Und ob die Strecke nach Hall jemals gebaut wird, ich glaubs nicht. |
Sorry, aber solche Statements sind superfluid. Sie zeugen von fehlendem Hintergrundwissen. Erstens kann gar nichts mehr "kurzfristig umgeplant" werden, weil wir jetzt jeden Detailplan vor der Bauausführung vorgelegt bekommen. Darüber hinaus ist im Syndikatsvertrag, der mir vorliegt, der Projektumfang genau definiert. Änderungen erfordern nicht nur politische Beschlüsse, sondern auch eine Neuverhandlung des Vertrags.
Ähnliches gilt für die Stadtbahnverlängerung nach Hall: die Landesregierung wird darüber entscheiden. Das ist ein Faktum. Da diese Strecke essentioneller Bestandteil des politisch beschlossenen "Nahverkehrskonzepts für den Zentralraum Tirol" ist, ist es wahrscheinlicher, dass sie realisiert wird, als dass sie nicht realisiert wird. Benötigt wird sie definitiv.
| R.P schrieb: |
| bei eurostat laufen wir unter "smaller metro region |
Stimmt, wir stehen in der Liste der Metropolregionen. Dann ist's eh offiziell.
Zuletzt bearbeitet von manni: 20.12.2012 14:12, insgesamt 2 mal bearbeitet
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Beitrag #87913 Erstellt: 21.12.2012 14:23
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| Innsbruck ist keine Metropole, selbst in der BRD wo der Begriff einigermaßen verwässert wurde spricht man nur von einer Metropolregion wenn die Kernstadt mind. 400.000 EW hat.
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