Innsbrucks Verkehrsforum: unmoderiert, schnell und immer aktuell - seit 0 Tagen Datum und Uhrzeit: 20.02.2026 16:32
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Ein Straßenbahnnetz wird sicher nicht bzgl. den günstigen französischen Atom-Strom geplant und gebaut.
Es gibt zudem auch viele Alternativen, auch wenn viele sich sehr nach Zukunftsmusik anhören.
Ich sehe eher das Problem dass es immer Gegner bei Alternativenergien gibt zb. dass sich bei Windparks Naturschützer beschwerden, dass Vögel sterben und Immobilien an Wert verlieren.
Nur so darf es nicht weitergehen, denn wenn der Markt an Alternativenergien nicht funktioniert wird man zu Atomstrom zurückgreifen!
Die eigene Solarzelle hat den zentralen Vorteil, daß man der Atomstromindustrie den Finger zeigen könnte, wenn man seinen Tag entsprechend struktuiert, vielleicht mit einem vernünftigen Bleiakku. So recht glauben will ich das aber auch nicht, denn die Herstellung einer Solarzelle ist immer mit relativ viel Stromeinsatz verbunden gewesen (Kristallzüchtung).
Mich erstaunt, daß auch der Martin das zentrale Problem der Atomenergie im Sicherheitsrisiko sieht.
Und es erstaunt mich gar nicht, daß man existente Technologien zum Sparen nicht verwendet - für die Beleuchtung von Industrie- und Bürogebäuden gibt es z.B. seit Jahrzehnten, elektronische Steuerungen, die Tages- und Kunstlicht nach Bedarf mischen, um ein vorgegebenes Beleuchtungsziel zu erreichen, hat sich (bei Strompreisen von vor 15 Jahren) in weniger als 20 Jahren amortisiert - das Kapital wollte aber durchaus nicht jeder einsetzen, denn außer Geld zählt gar nichts.
Und das 140kg-Limit in Sellafield war nicht immer. Es waren schon 500 auch. Und Sellafield ist auch nicht die einzige Anlage dieser Art, es gibt auch La Hague (auch mit einem Rohr ins Meer), es hätte fast Wackersdorf gegeben (manche von uns werden sich daran erinnern, daß das nur knapp verhindert werden hat können), irgendwo werden auch Russen und Amerikaner aufbereiten, wo die Japaner arbeiten lassen oder ob sie selbst arbeiten, entzieht sich meiner Kenntnis.
Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon.
Ich verstehe einfach nicht, dass darum herumdiskutiert wird: die Kernenergie ist nicht beherrschbar und kann bei Unfällen wie in Russland und Japan viele Menschen töten und ganze Landstriche im Prinzip für ewige Zeit unbewohnbar machen. Legt das mal auf kleine Länder wie z.B. eben Österreich, Schweiz, Frankreich oder Deutschland um. Diese Länder wären dann praktisch tot. Erschwerend kommt zur technischen Nicht-Beherrschbarkeit noch die Frage der (wahrscheinlich nie lösbaren) Endlagerung sowie die menschliche Nicht-Beherrschbarkeit dazu: Fehler, Profitgier, Korruption, Vertuschung, Terror, Atombombenbau o.ä. potenzieren die Gefahr noch. Meines Erachtens gibt es da überhaupt nichts mehr zu diskutieren: das Ziel muss heissen: schnellstmöglicher weltweiter Atom-Ausstieg - alles andere ist nach vernünftigem Abwägen ein Wahnsinn. Schlimm genug, dass weltweit soviele auf diese Teufelstechnologie setzen und sich davon derart abhängig gemacht haben. Die Alternative heisst immer wieder passierende Verseuchungen und damit immer mehr Verstrahlung der Erde. Den Menschen wird es auf Dauer von der Erde fegen ...
Österreich verbaucht im Jahr ca. 65 TWH elektrischer Energie.
Eine Solaranlage erzeugt ca. 100 KWH/m²*Jahr
- Für 100% Solarenergie brächte man also eine (Dach-)Fläche von 650 m² Das sind 26 x 26 km. Das ist locker gegeben.
- Bei 50% wärens nur mehr 325 km² oder 18 x 18 km.
- Berücksichtigt man die bestehenden Wasserkraftwerke, Windanlagen, Biomasse,... und teilt den Fossilen Rest von ca. 30 % je zur Hälfte auf Wind und Solar auf, landen wir bei 15 % notwendigem Anteil oder 10 TWH, das sind dann 100 km² oder 10 x 10 km Fläche.
Wo liegt also das Problem???
ODER:
Eine Winkraftanlage hat eine Leistung von 3-5 MW, und kommt damit auf eine Jahresleistung von 10-17 GWH.
Für die 65 TWH (65.000 GWH) bräuchte man also 4.500 bis 6.500 Windräder. Bei einem Rotorduchmesser von 100 m haben auf 1 km² 4 Windräder Platz (5-facher Abstand des Rotordurchmessers). Das sind dann im schlechteren Fall ca. 1.600 km² oder 40 x 40 km.
Will man den gesamten Energieverbauch (Öl, Gas, Kohle...) ersetzen, müsste man die Erzeugung elektrischer Energie ver-4-5-fachen. Das würde wohl nur in Kombination mit DESERTEC funktionieren.
Zuletzt bearbeitet von Hannes: 18.03.2011 14:00, insgesamt einmal bearbeitet
Wie in den letzten Tagen aus der Presse zu erfahren war, liegt der Atomstromanteil bei den IKB bei 7,7 %.
Wie aber auch zu erfahren war, kaufen angeblich Wien Energie und EVN keine Atomkraft zu, während die TIWAG und damit auch die IKB das aber machen! Ich hoffe, da wird jetzt ein ordentlicher Wirbel gemacht - das muss die TIWAG erstmal erklären, wenn das wahr ist!
Während wir hier diskutieren, ist die Lage in Fukushima noch immer außer Kontrolle.
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Aber eigentlich geht's in dem Thread ja um Fronkreisch.
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Wie aber auch zu erfahren war, kaufen angeblich Wien Energie und EVN keine Atomkraft zu, während die TIWAG und damit auch die IKB das aber machen! Ich hoffe, da wird jetzt ein ordentlicher Wirbel gemacht - das muss die TIWAG erstmal erklären, wenn das wahr ist!
Das, meinte ich damals, müsse die TIWAG erklären. Mittlerweile hat sie das ja, und hat auch erklärt dass der Atomstromvertrag mit e.on bald ausläuft. Ich würde nun schon damit rechnen, dass der politische Druck groß genug sein wird, dass dieser nicht erneuert wird.
Die TIWAG ist aber für uns nur am Rande relevant, wir müssen uns "nur" damit herumschlagen, wie die IKB diese 7,7 % Atomstrom, die die TIWAG den IKB aufzwingen, eliminieren können. "Oberhalb" der IKB sollte man sich nicht nur um die TIWAG, sondern um alle österreichischen Energieversorger kümmern.
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Die Diskussion IKB und TIWAG ist offenbar gegessen, ab diesem Monat sollen IKB und TIWAG atomstromfrei sein. Die Mehrkosten werden (im Moment?) nicht den Verbrauchern weiterverrechnet: http://tirol.orf.at/stories/518630/
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