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Thema: Rückblick: Der Westbahnhofviadukt  Dieses Thema nach Facebook schicken  

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manni
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Beitrag #72697 BeitragErstellt: 23.01.2011 04:07
Rückblick: Der Westbahnhofviadukt
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Zu meinen Favoriten der nicht mehr existenten Bauwerke der Straßenbahnvergangenheit Innsbrucks gehört der Viadukt, auf dem die Linie 1 einst die Fernbahnstrecke nahe des Westbahnhofs überquerte. Leider finden sich dazu in der Literatur, die mir zur Verfügung steht, nicht allzu viele Informationen. Wenn jemand technische Details oder Fotos dazu beitragen kann: immer her damit!

Ab Eröffnung der "elektrischen Stadtbahn", später Linie 1, am 15. Juli 1905 gab es östlich des Westbahnhofs einen recht langen, S-förmigen, eingleisigen Straßenbahnviadukt. Er wurde am 25. Jänner 1956 zum letzten Mal befahren und dann stillgelegt und abgetragen, die Linie 1 wurde auf die neu gebaute Straßenbrücke über die damals tiefgelegte Fernbahnstrecke umgelegt. Das Stahl- und Betonbauwerk wies eine maximale Steigung von 5,8% auf (vermutlich auf der südseitigen Rampe) und war für 2,40m breite Fahrzeuge ausgelegt, weil man sich die Möglichkeit offen halten wollte, auch die Stubaitalbahn darüber zu führen.

Für die, die das Bauwerk überhaupt nicht kennen, habe ich hier ein paar Bilder eingescannt. Die Scans sind nicht nachbearbeitet und absichtlich klein gehalten, da dies nur eine Illustration sein soll, um eine ungefähre Vorstellung zu erhalten; wer die Fotos in voller Qualität sehen will, besorge sich bitte die entsprechenden Bücher (auf Wunsch kann ich diese natürlich auch zum monatlichen Community-Treffen mitnehmen). Es gibt darin noch mehr Bilder des Westbahnhofviadukts.

Bildquellen:
1. "Die Innsbrucker Straßenbahnen und Lokalbahnen", Sammlung Denoth
2,5,6: "Straßenbahnen, Busse und Seilbahnen von Innsbruck", Sammlung Kreutz
3,4: "Bahn im Bild 28, Innsbrucks Straßenbahn", Mayr




Man muss sich dieses Stadtviertel zur Zeit des Bestehens des Viadukts so vorstellen: östlich des Westbahnhofs beginnt die Rampe des Viadukts, die dann in einer weit geschwungenen Kurve nach Süden schwenkt, die Fernbahngleise überquert und in der Pastorstraße wieder ebene Erde erreicht. Fast unmittelbar daneben, auf der Ostseite des Viadukts (erkennbar auf Bild 3 rechts), verläuft in Nord-Süd-Richtung, in der Leopoldstraße, das Gleis der LbIHiT zwischen Bergisel und Innenstadt, später Betriebsgleis der Straßenbahn, das zusammen mit der Straße die Fernbahn niveaugleich kreuzt. Südöstlich davon der Stubaitalbahnhof und etwas weiter östlich der Bergiselbahnhof mit seinen ausgedehnten Gleisanlagen.
Die Gegend war damals also so etwas wie ein "Bahnparadies" mit Gleisen in und nach allen Himmelsrichtungen. Durch die fehlende Bebauung muss es möglich gewesen sein, dort in der Mitte zu stehen und all diese Bahneinrichtungen und Gleisanlagen gleichzeitig im Blick zu haben. Eine sehr urbane Gegend in einer in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts noch recht kleinen Stadt (Großstadt sind wir erst seit ca. 1960) - besonders auf Bild 1 kommt das gut zur Geltung. Hätte Innsbruck eine Hochbahn gehabt, hätte sie in den 1940ern ja vielleicht so ausgesehen?

Ich finde es natürlich schade, dass es dieses Bauwerk nicht mehr gibt. Allerdings wäre die Eingleisigkeit, würde sie heute noch bestehen, unter Umständen ein Betriebshindernis - wobei ich mir da nicht so sicher bin, weil die Straßenbahn heute beide Richtungsfahrbahnen des Südrings extra queren muss und die Ampelwartezeiten dank der immer noch suboptimal funktionierenden Ampelbeeinflussung vielleicht gar nicht immer so viel kürzer sind als es das Warten auf den Gegenzug vor dem eingleisigen Viadukt wäre - wer weiß?

Heute könnte man sich aber auch sonst vom Stadtbahnbau vor fast 100 Jahren einiges abschauen: der Linie 3 und in Zukunft der Linie O und der Ost-West-Stadtbahn würde eine derartige Brücke über den Hauptbahnhof (oder ein Tunnel, der, wie wir ja wissen, leider politisch abgelehnt wurde), von der Amraser Straße direkt zum Südtiroler Platz, auch ganz gut tun, die Innenstadt wäre auf diese Weise um einiges schneller zu erreichen als über den Umweg der Sillpark-Unterführung, da wären sicher zwei Minuten pro halbem Umlauf herauszuholen.

Weiß eigentlich jemand, wie am Westbahnhofviadukt signalisiert wurde, dass die eingleisige Strecke belegt war? Gab es dort Schleifkontakt-Lichtsignale? Ich glaube, das mal gelesen zu haben, weiß es aber nicht mehr, es kann auch sein dass ich mich irre.
 

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Zuletzt bearbeitet von manni: 23.01.2011 04:13, insgesamt 2 mal bearbeitet

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manni
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Beitrag #72698 BeitragErstellt: 23.01.2011 14:24
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Eine Korrektur wurde mir gePMt: auf Bild 3 ist rechts die Neuhauserstraße zu sehen, nicht die Leopoldstraße. Das hätte mir anhand des Gebäudes im Hintergrund, das immer noch existiert, eigentlich auffallen sollen.
Die Leopoldstraße mit dem Gleis zum Bergisel war also schon ein Stück weit entfernt, aber immer noch in Sichtweite.

Die Pastorstraße muss damals einen anderen Verlauf weiter nördlich gehabt haben, da der Viadukt auf der Südseite direkt in diese einmündete. Die Lage des Westbahnhofviadukts müsste ungefähr so gewesen sein:

 

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Martin
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Beitrag #72701 BeitragErstellt: 23.01.2011 17:45
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Bei den historische Luftbildern im Tiris wird man fündig und sie bestätigen Deinen Rekonstruktion.
http://gis1.tirol.gv.at/scripts/esrimap.dll?name=Baudion1&MapIDX=2&MyAufl=1024&OpIdx=1339&Streifen=7898-7930&Bild=7899&Left=1335.65698242188&Right=1787.65698242188&Bottom=1059.74450683594&Top=1511.74450683594&Cmd=Pan&click.x=0&ZoomBox=388,353,454,399
 

Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Linie 5 (Regiotram) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.

Zuletzt bearbeitet von Martin: 23.01.2011 17:45, insgesamt einmal bearbeitet

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manni
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Beitrag #72702 BeitragErstellt: 23.01.2011 17:56
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Wow, ich kannte zwar das Tiris, wusste aber nicht dass es dort historische Luftbilder gibt. Das ist ja genial! Danke für den Hinweis!
 

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Beitrag #72703 BeitragErstellt: 23.01.2011 18:55
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Aus den Luftbildern geht hervor: 1958 war der Nordteil des Viadukts offenbar immer noch vorhanden. Die Nordhälfte war aber weg, die ganze Gegend dort war umgestaltet worden. 1960 war dieser Rest der Brücke dann weg (allerdings keine Details erkennbar). 1963 war jedenfalls keine Spur mehr davon zu sehen, und der Südring war in Bau - diesen großen verkehrspolitischen Fehler verdanken wir ja den Olympischen Winterspielen 1964.
 

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Beitrag #72704 BeitragErstellt: 23.01.2011 21:48
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Ich finde es irgendwie schade, dass dieses Viadukt weggerissen wurde. Aber diese Eingleisigkeit wäre für den betrieb ein großen Hinderniss. Aber das Viadukt hätte auch zweigleisig ausgebaut werden können (bzw neu errichtet). Durch die Führung der 1er über die Grassmayr Kreuzung wird aber dieser Stadteil an das Tramnetz angebunden.
Gab es eigentlich einen "guten" Grund, warum das Viadukt entfernt wurde?

So ein Viadukt über das Hbf Gelände wäre mit hohen Kosten verbunden, da wäre ich eher für eine Untertunnelung, weil dadurch eine Umstiegspunkt zw Tram und ÖBB mit kurzen Gehzeiten realisiert werden kann. (Eine "U-Bahn Station") Aber da der Tunnel von den Politikern unverständlicherweise abgelehnt wurde, wäre so ein Viadukt eine Überlegung Wert. Obwohl IMO der Tunnel billiger ("preiswerter") wäre.
 

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Beitrag #72705 BeitragErstellt: 23.01.2011 22:48
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Interessant. Hab ich bis jetzt noch gar nichts davon gehört. Wie lang war der Viadukt?
Würde mich auch interessiern warums aberissen wurde. Denk mal wegen der Eingleisigkeit?

Fürn Hbf wär sowas IMO nichts, das einzig sinnvolle wär ein Tunnel und den zahlt keiner und billiger wie ein Viadukt is der sicher nicht.
 

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sLAnZk
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Beitrag #72706 BeitragErstellt: 23.01.2011 23:32
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Wahrscheinlich hat man gefunden, man hat die Konzertbrücke, alles wunderbar, warum das alte Eisen im Regen hinwerden lassen, wenn man es auch verkaufen kann?

Mich haben die Photos vom Viadukt auch fasziniert, das ist etwas ganz wunderbares gewesen, zweifelsohne.
 

Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon.

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manni
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Beitrag #72708 BeitragErstellt: 23.01.2011 23:41
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Zuerst eine kleine Korrektur zu meinem letzten Posting oben: es sollte natürlich heißen "die Südhälfte war abgerissen".

Der Viadukt wurde deswegen entfernt, weil die Fernbahnstrecke zwischen Westbahnhof und Hauptbahnhof etwas weiter südlich neu trassiert und tiefergelegt wurde; die sogenannte "Konzertkurve" entstand. Dabei wurde die Konzertbrücke errichtet, wodurch sich die Möglichkeit bot, dieses Streckenstück der Linie 1 zweigleisig in der Straße über diese Brücke zu führen. Das war wahrscheinlich billiger als ein Aus- oder Neubau des Viadukts. Aus heutiger Sicht wäre letzteres natürlich wünschenswert gewesen, weil jeder Meter Eigentrasse nur ein Gewinn sein kann.
 

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Beitrag #72713 BeitragErstellt: 24.01.2011 00:26
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@historische Luftaufnahme
Die Östliche Weichengruppe beim Westbahnhof wurde ordentlich in Richtung Konzertkurve ins Gelände hinein verschwenkt. Interessant finde ich die alte Trasse der Arlbergbahn quer durch den Peche-Park; auf diesem Abschnitt muss wohl die Südbahnstrasse heute entstanden sein. Vor allem hinsichtlich einer Führung der Stubaitalbahn zum Hbf, da das Stellwerk samt Abstellgleis unmittelbar davor für den Bahnbetrieb obsolet sind, müsste doch entlang der einstigen Südbahn sich eine Verlängerung wirtschaftlich realisieren lassen
Bevor der Verkehr auf den Südring kam, war die Egger-Lienz-Strasse sicher eine traumhafte Wohnlage, Anbindung an Strassenbahnromantik inkl. lachen
 

Rot Neues Grün.

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Beitrag #72715 BeitragErstellt: 24.01.2011 01:14
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Dass das Stellwerk 2 obsolet ist, würde ich nicht sagen - es wird von einer Kulturinitiative genutzt und ich persönlich hoffe, dass das auch so bleiben kann - das ist ein schönes Stück Industriekultur, und man muss ja nicht alles Alte immer gleich plattmachen.

Durch den Bau des miV-Knotens Südring-Südbahnstraße wird der Abschnitt der Südbahnstraße von der heutigen Tankstelle bis zur Grassmayrkreuzung tatsächlich obsolet und kann geschlossen werden, der Pechepark kann erweitert werden, und rein theoretisch könnte man durch den Park dann natürlich auch die Straßenbahn führen. In der städtebaulichen Studie Wilten-Ost ist diese Strecke aber schon nicht mehr enthalten gewesen, die Politik hat gegen die Realisierung entschieden und die dazumal vom Land bereits budgetierten 5 Mio. € wurden auch bereits anderweitig für die Stubaitalbahn ausgegeben. Ich kann dir mit Gewissheit sagen, dass es diese Strecke in den nächsten xx Jahren nicht geben wird.

Zurück zum Westbahnhofviadukt und den Veränderungen durch den Bau der Konzertkurve: tatsächlich hat dieses ganze Geviert zwischen Bergiselbahnhof, Pechepark und Westbahnhof damals ein gänzlich neues Gesicht bekommen. Wenn man vor Ort ist, sollte man am Alter der vorhandenen Gebäude eigentlich erkennen können, wo die Arlbergbahnstrecke verlaufen ist. In dieser Schneise kann es nur Gebäude geben, die nicht älter als gut 50 Jahre sind. Ich kenne die Gegend zwar ganz gut, hatte mich damit aber noch nie beschäftigt. Ein Lokalaugenschein wäre sicher nicht uninteressant!
 

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Beitrag #72728 BeitragErstellt: 24.01.2011 12:48
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Folgende interessante, die bisherigen Informationen ergänzende Nachricht habe ich dazu noch erhalten:

Zitat:
Die Südbahnstraße ist früher tatsächlich komplett für die Eisenbahn genutzt worden. Von dort ging die Bahntrasse über die heutige Grassmayrkreuzung weiter. So ziemlich das einzige Gebäude, das man hier neu gebaut hat, ist das ARZ, und, wie ich glaube, die ÖBB-Garagen sowie die ÖBB-Remise beim Westbahnhof. Der Rest ist jetzt Straßenfläche. Der "Sandplatz" zwischen den ÖBB-Garagen beim Westbahnhof und dem Gehsteig der Egger-Lienz-Straße ist die alte Viadukttrasse.
 

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Beitrag #72812 BeitragErstellt: 26.01.2011 16:56
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Dieses Topic wurde zur Wahrung der Übersicht aufgeteilt. (Code 3)


Die Diskussion über eine Trambrücke Hauptbahnhof befindet sich jetzt hier: http://forum.strassenbahn.tk/viewtopic.php?p=72802#72802
 

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Beitrag #72879 BeitragErstellt: 28.01.2011 16:24
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Hier mal ein Stadtplan aus den 20er Jahren.
Zusätzlich gab es noch das Ladegleisvon der Pastorstrasse zum Westbahnhif Südseite.

Stadtplan Innsbruck-Westbahnhof mit IVB Trassen eingezeichnet, ebenso die Trasse der Arlberg- bzw Mittenwaldbahn zum Hauptbahnhof.
its from me
 


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Verschoben: 17.10.2012 00:32 Uhr von manni
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