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sLAnZk BeherrscherIn allen Verkehrslebens

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Beitrag #1685 Erstellt: 11.08.2004 12:37
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heli danke für die antwort... kondensatoren sind mir vertraut. wirkt faszinierend, die perspektive, die geräte in größerem umfang auf diese art und weise einzusetzen.
admiral ich denke, daß jede durchschnittliche waschmaschine kondensatoren verwendet... die müßten demnach schon weitgehend beherrschbar sein. vielleicht liegt es auch daran, daß die straßenbahnen beim anfahren ähnlich leise heulen wie eine anlaufende waschmaschine... vielleicht ist auch hier das geheimnis des eigenartigen pfeifens des flexi verborgen: diesen verschiedenen lautäußerungen der bestehenden elektrisch betriebenen verkehrseinrichtungen in innsbruck wird der sLAnZk eh noch auf den grund gehen müssen...
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Tramtiger VerkehrsministerIn
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Beitrag #1686 Erstellt: 11.08.2004 13:11
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Die Geräusche der Flexis stammen wohl viel mehr von der Art der Antriebstechnik. Moderne Schienenfahrzeuge werden mittels Drehstrommotoren angetrieben. Dabei sowohl die Frequenz als auch die Amplidude (Höhe der Spannung) elektonisch geregelt. Und das hört man. Habt Ihr schon mals die ÖBB 1016 /1116 (auch Thaurus genannt) anfahren gehört???? Lohnt sich.
Und da haben wir gleich wieder ein Problem. Die Fahrenergie muß also zuerst von Drehstrom in Gleichstrom umgewandelt, dann in die Fahrleitung zurückgespeist und letzendlich wieder in Wechselspannung zerhackt werden. Viel technischer Aufwand, der sich aber erst ab einer gewissen Netzgrösse rechnet.
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sLAnZk BeherrscherIn allen Verkehrslebens

Alter: 69
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Beitrag #1687 Erstellt: 11.08.2004 14:22
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wär vielleicht einen gedanken wert... was wäre, wenn man wieder versuchte, einfach wieder 50 Hz Wechselstrom zu nehmen für die oberleitung. - > ich weiß nicht, wie der gleichstrom zu drehstrom wird in so einem flexi... ebensowenig, wie ich weiß, wie der bahnstrom in so einer lok zu drehstrom wird.
die frage ist, ob die alten probleme (überhitzung) immer noch auftreten würden mit so einem system, oder ob das ohne trafo im gerät nicht so tragisch wäre... wo wir die schönen alten geräte eh hergeben... einzig die tmb würden darunter leider leiden... bzw. mit den schönen alten stubaier geräten fahren müssen, um dieses mal die anderen wagen in die remise zu stellen.
vom bahnstrom in der stadt würde ich abraten, nachdem sich in jüngerer zeit herausgestellt hat, daß die relativ niedrige frequenz die meßelektronik von automatischen defibrillatoren durcheinanderbringt.
zum anfahrgeräusch der taurus habe ich bei einem stärker phantasiebegabten eisenbahnfreund im netz gelesen, diese lok "singe" beim anfahren... es ist tatsächlich ein schönes geräusch, mehrere stufen, die tonhöhe nimmt zu von stufe zu stufe.
(Editiert von sLAnZk am 11.08.2004 15:25)
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Obusfahrerin Gast
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Beitrag #1690 Erstellt: 12.08.2004 10:21
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Tramtiger VerkehrsministerIn
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Beitrag #1696 Erstellt: 12.08.2004 16:46
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OK, noch ein wenig Elektrotechnik: Der Betrieb von Strassenbahnen mit Wechselstrom ist absolut unsinnig. 1. benötigt man dann für die Steuerung immer einen Trafo, und der ist sehr schwer. 2. Muß der Wechelstrom für die moderne auf Drehstrom basierende Antriebstechnik zuerst in Gleichstrom umgewandelt werden. Man nennt das bei der "grossen" Eisenbahn den Gleichstromzwischenkreis. Dieser wird übrigens bei der 1822 für die direkte Einspeisung des in Italien verwendteten Gleichstroms genutzt, was u.a. zu den riesigen Problemen zu Beginn des Betriebs dieser Mehrsystemlok führte.
Und nun zur Sache mit den unterschiedluchen Lasten. Es ist richtig, dass eine rein induktive (Spule) Last für das E-Werk nicht günstig ist, da der Elektrozähler diesen Verbrauch nicht messen kann. Ursache davon ist aber eine ganz besondere Eigenart des Wechselstroms. Bei Wechselstrom sollten die Sinusschwingungen der Spannung und des Stroms (Leistung ist das Produkt aus Spannung und Strom) 90° phasenverschoben sein. Dann ist die gesamte aufgenommenen Leistung tatsächlich WIRKleistung. Wenn ich jedoch einen Induktiven oder kapazitiven Verbraucher habe, dann führt dies zu einer Änderung der Phasenverschiebung (je nach dem grösser oder kleiner 90°). Dadurch ergibt sich, dass die gesamte Leistungsaufnahme dann nicht mehr nur aus Wirkleistung, sondern auch aus den sogenannten Komponenten Scheinleistung und Blindleistung bestehen. Diese sind jedoch durch den herkömlichen Elektrozähler nicht messbar. Daher sind in Geräten, die eine stark induktive Last darstellen (z.B. Leuchtstoffröhren) auch entsprechende Kondesatoren eingebaut, um die Phasenverschiebung zu kompensieren. Übrigens, ein Enfernen dieser Kompensationskondensatoren kann Strafen nach sich ziehen!!
(Editiert von Tramtiger am 12.08.2004 17:47)
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Heli VerkehrsministerIn
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Beitrag #1698 Erstellt: 12.08.2004 17:49
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Uiuiuiuiui, jetzt steig i aus......
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sLAnZk BeherrscherIn allen Verkehrslebens

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Beitrag #1702 Erstellt: 12.08.2004 18:15
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ich kenne erzählungen, in denen man in der unmittelbaren nachkriegszeit zähler rückwärts laufen lassen hat können... irgendwie ist das gegangen.
das mit dem gleichstromzwischenkreis ist mir neu... dann ist die idee hinfällig. komisch, daß man drehstrom nicht direkt aus der wechselspannung herstellen kann. schade auch.
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manni Betreiber des Forums

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Obusfahrerin Gast
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Beitrag #1706 Erstellt: 12.08.2004 20:11
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sLAnZk BeherrscherIn allen Verkehrslebens

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Beitrag #1818 Erstellt: 17.08.2004 20:59
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nachtrag zu den erzählungen der nachkriegszeit: damals war strom zwar pauschal zu bezahlen, ist aber insgesamt nur für eine bestimmte zeitspanne zur verfügung gestanden. jetzt war das problem, daß diese zeitspanne zu kurz war, um ordentlich zu heizen. der erzählung des gewährsmannes der innsbrucker nachkriegszeit zufolge hat jetzt einfach die möglichkeit bestanden durch eine manipulation (aber am zähler... auch aber im zusammenhang mit den phasen des wechselstroms) "rückwärts zu heizen" man hat also eine stunde vorwärts, eine stunde rückwärts und wieder eine stunde vorwärts geheizt, damit alles wieder in ordnung war. verkehrte welt.
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Obusfahrerin Gast
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Beitrag #1825 Erstellt: 18.08.2004 07:13
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Wolfgang VerkehrsstadträtIn
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Marcus Lehmann FahrdienstleiterIn
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sLAnZk BeherrscherIn allen Verkehrslebens

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Beitrag #3152 Erstellt: 04.10.2004 14:08
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super bilder... so wie ich die walschen einschätze, werden die geräte in italien gebaut (schaut auch nach der form so aus...) breda?
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Marcus Lehmann FahrdienstleiterIn
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Beitrag #3159 Erstellt: 04.10.2004 15:36
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Ist Breda. Nur das diese Kisten funktionieren. Was man von den Trams nicht so sagen kann.
Ein Essener auf reisen
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Wolfgang VerkehrsstadträtIn
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Beitrag #3165 Erstellt: 04.10.2004 16:30
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Ich weiß nicht, irgendwie gewöhnungsbedürftig, vor allem die "Beule" am Dach. Die Anzeigen sehen aber gut aus, sind die immer beleuchtet? Sehen auf jeden Fall sehr gut lesbar aus.
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Obusfahrerin Gast
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Beitrag #3171 Erstellt: 04.10.2004 17:03
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Heli VerkehrsministerIn
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Beitrag #3182 Erstellt: 04.10.2004 18:33
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Die orangen LED's gibts auch schon in Dresden bei den neuen 12achs Trams und bei den neuesten Berliner Bussen. In puncto Erkennbarkeit sind die Dinger unschlagbar. btw: Rom erhält momentan polnische Solaris Trollino Obusse mit ungarischer E-Ausrüstung von Ganz, in Lyon hat MAN-Hess von ca. 7 Jahren 10 m lange Midi-Obusse ausgeliefert (für eine topographisch schwierige Linie) Heli
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Obusfahrerin Gast
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Beitrag #3186 Erstellt: 04.10.2004 18:54
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Marcus Lehmann FahrdienstleiterIn
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Beitrag #3203 Erstellt: 04.10.2004 21:59
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Die Infastrucktur ist wohl immer das teuerste. Besonders dann wenn man die neu erstellen muss.
Und die LEDs sind derzeit der letzte schrei. Bei uns in Essen werden derzeit die älteren Stadtbahnwagen damit umgerüstet. Und viele andere Städte folgen wohl auch bald.
Ein Essener auf reisen
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