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Martin Weltverkehrs-ImperatorIn

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Beitrag #121418 Erstellt: Vor 2 Tg. 21:41
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Zwei Dinge, die mir beim beschriebenen Konzept auffallen:
Was ich bisher darüber hörte, klang so, als wäre nur einfache Oberleitungen ohne Kreuzungen und Weichen bloß mit Einfädelpunkten geplant. Auf dem Lageplan zähle ich nun aber 5 Kreuzungen.
Bis dato habe ich nur Erfahrungen mit Einfach-Gelenkbussen. Diese schneiden fast immer ein wenig in die Mehrzweckspur (Museumsstraße-Burggraben-Marktgraben) was für überholte Radfahrer ungut ist. Mitunter wird es auch für Wartenden fußgägner an der Ampel knapp - wie z.B. an der Ecke Reichenauer/Redetzkystraße. Aus der Beschreibung der umzustellenden Linien würde ich schließen, dass die Doppelgelenksbusse dann auch durch die Innenstadt fahren. Sind Doppelgelenksbusse spurtreuer als die einfachen?
Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.
Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.
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manni Betreiber des Forums

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Beitrag #121420 Erstellt: Vor 2 Tg. 22:40
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| Admiral schrieb: |
| zum kommentar, ich stimm hier zumindest den technischen punkten zu, das lobbythema kannte ich so nicht... allerdings sollte man auch bedenken, dass die unterirdische stromnetzinfrastrukur massiv ausgebaut werden müsste, wenn man schnelllader dort platziert, oder man lädt über nacht im betriebshof, womit man soweit ich das mitbekommen hab mehr busse und fahrer benötigt zum untertägigen austauschen, zumindest auf den langfahrenden linien... und die kontinuierliche untertätige stromaufnahme ist ein guter ausgleich für grünen strom, erstens ist es hier billig und zweitens steht PV halt untertags auch zur verfügung und das über einen längeren zeitraum und weniger mit spitzen wie es schnellader benötigen würden.. plus, dass einfach die direkte verwendung von fahrleitungsspannung immernoch energieeffizienter ist, als das laden von akkus und dann die 2fache umwandlung von elektrischer energie in chemische und retour.. |
Absolut, das zeitlich und auf verschiedene Einspeisungen gleichmäßig verteilte Laden und tagsüber direkter Verbrauch von PV-Strom der IKB ist definitiv ein großer Vorteil dieses Systems. Ich bin kein Elektriker, aber ein zentraler Ladehof braucht eine kostenintensive eigene Hochspannungsanbindung und Schnellladestationen an Endstationen brauchen zumindest Mittelspannung (NE5). Beim Streckenlader versorgen NE5- oder NE6-Unterwerke einen ganzen Speiseabschnitt, diese sind allerdings wegen der systembedingt schlechteren Energieeffizienz (Straßenfahrzeuge, Batterien, Traktion+Laden gleichzeitig) für deutlich größere Stromstärken dimensioniert als Straßenbahn-Unterwerke.
Der Mehrbedarf an Bussen beim Depotlader mit zusätzlicher Endstellenladung ließe sich mit angepasster Disposition signifikant reduzieren, soweit ich weiß. In diversen Schweizer Busnetzen soll das funktionieren.
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manni Betreiber des Forums

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Beitrag #121421 Erstellt: Vor 2 Tg. 22:43
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| Verkehrsplaner schrieb: |
Doppelgelenkbusse halte ich allerdings für eine völlig Fehlinvestition. Wo man eine ausreichende Nachfrage für sowas hat, sollte man schnellstens eine Straßenbahn errichten. Den Westast des R jetzt damit nach hinten zu schieben finde ich nicht sinnvoll. Man ignoriert da einfach mal wieder die Folgekosten, denn solch Busse fahren die Straßen noch schneller kaputt. Das bedeutet, dass wir uns wahrscheinlich auf Jahrzehnte von der sinnvollsten Erweiterung des Straßenbahnnetzes verabschieden. Jetzt wird erstmal auf normale Gelenkbusse umgestellt und irgendwann später kämen dann die Doppelgelenkbusse. Die halten länger als Dieselbusse, also über 10 Jahre. Dass die irgendwann auf andere Linien gehen halte ich für eher unwahrscheinlich. |
Ja, sehe ich auch so. Für Doppelgelenk-IMC-Trolleys würde dann auch wieder eine Lebensdauer von 20 Jahren veranschlagt.
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Beitrag #121422 Erstellt: Vor 2 Tg. 23:53
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| Martin schrieb: |
Was ich bisher darüber hörte, klang so, als wäre nur einfache Oberleitungen ohne Kreuzungen und Weichen bloß mit Einfädelpunkten geplant. Auf dem Lageplan zähle ich nun aber 5 Kreuzungen.
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Da ging es vor allem darum, komplexe Fahrleitungskreuzungen mit der Tram und Parallelführungen mit dann bis zu 6 Drähten in der Luft zu vermeiden, wie wir diese bei den Obussystemen I und II hatten. An manchen Stellen sind Weichen und Kreuzungen von Obusfahrleitungen mit anderen Obusfahrleitungen wohl unvermeidbar.
| Zitat: |
Bis dato habe ich nur Erfahrungen mit Einfach-Gelenkbussen. Diese schneiden fast immer ein wenig in die Mehrzweckspur (Museumsstraße-Burggraben-Marktgraben) was für überholte Radfahrer ungut ist. Mitunter wird es auch für Wartenden fußgägner an der Ampel knapp - wie z.B. an der Ecke Reichenauer/Redetzkystraße. Aus der Beschreibung der umzustellenden Linien würde ich schließen, dass die Doppelgelenksbusse dann auch durch die Innenstadt fahren. Sind Doppelgelenksbusse spurtreuer als die einfachen? |
Die Doppelgelenkbusse brauchen dank gelenkter Hinterachsen nicht mehr Platz, aber die Schleppkurven sind anders, es würde deshalb Anpassungen im Straßenraum geben müssen. Das wurde auch in Linz gemacht und in Salzburg stehen diese Anpassungen m.W. in diesem Jahr an.
Auf der Achse Museumstraße ist der Einsatz von Doppelschlenkis ja eigentlich nicht vorgesehen, aber klar, Umleitung sollte schon möglich sein.
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Verkehrsplaner Verkehrsbetriebs-Boss
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Beitrag #121424 Erstellt: Vor 1 Tg. 0:47
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Es gibt bei O-Bussen zwei wesentliche Verschleißteile bei O-Bussen, die Schleifkohlen und Fahrleitungsweichen, bzw. Kreuzungen. Und genau da ist es halt nicht mehr eh egal ob man eine Fahrleitung oder ein Speiseleitung aufhängt. Ohne die betrieblich ziemlich überflüssige Leitung über die Freiburger Brücke würden und mit einer Umkehr der Fahrtrichtung in der Schleife vom R (könnte man auch nutzen um endlich mal vernünftige Bussteigkanten zu setzen, kann ja nicht sein, dass man das in dieser Stadt einfach nicht hinbekommt) würden in dem Bereich alle Weichen und Kreuzungen entfallen.
Im Ostabschnitt käme man mit dem Verzicht auf 2-3 von den Einrichtungsabschnitten ebenfalls völlig ohne Weichen aus. Die fehlende Speiselänge könnte man problemlos im Westen ergänzen. Ich finde es ist eh ein Fehler die Schleife dort nicht zu schließen. Das wäre auch betrieblich eine Vereinfachung, weil man einmal Ab- und Aufbügeln sparen würde.
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Admiral BeherrscherIn allen Verkehrslebens

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Beitrag #121427 Erstellt: Vor 17 Std. 21:11
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| Verkehrsplaner schrieb: |
Es gibt bei O-Bussen zwei wesentliche Verschleißteile bei O-Bussen, die Schleifkohlen und Fahrleitungsweichen, bzw. Kreuzungen. Und genau da ist es halt nicht mehr eh egal ob man eine Fahrleitung oder ein Speiseleitung aufhängt. Ohne die betrieblich ziemlich überflüssige Leitung über die Freiburger Brücke würden und mit einer Umkehr der Fahrtrichtung in der Schleife vom R (könnte man auch nutzen um endlich mal vernünftige Bussteigkanten zu setzen, kann ja nicht sein, dass man das in dieser Stadt einfach nicht hinbekommt) würden in dem Bereich alle Weichen und Kreuzungen entfallen.
Im Ostabschnitt käme man mit dem Verzicht auf 2-3 von den Einrichtungsabschnitten ebenfalls völlig ohne Weichen aus. Die fehlende Speiselänge könnte man problemlos im Westen ergänzen. Ich finde es ist eh ein Fehler die Schleife dort nicht zu schließen. Das wäre auch betrieblich eine Vereinfachung, weil man einmal Ab- und Aufbügeln sparen würde. |
Wenn das Sinn macht, wird es auch genau so gemacht werden, die Detailplanung wird ja erst erstellt.
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