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Verkehrsplaner Verkehrsbetriebs-Boss
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Beitrag #121373 Erstellt: 22.03.2026 09:24
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Grundsätzlich ist das eine sehr gute Sache. Was aber nicht ganz passt ist die Umstellung des R ubd die jahrzehntelange Nutzung. Der Westast vom R ist ja der nächste der auf Straßenbahn umgestellt werden soll.
Was auch etwas komisch klingt ist, dass die Oberleitung im von allen Linien genutzten Abschnitt errichtet werden soll. Das würde zwar das obige Problem relativieren, aber dafür müsste der C über den Hauptbahnhof geführt werden. Aktuell beschränkt sich der gemeinsam befahrene Abschnitt ja auf einen Bereich am DEZ.
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Admiral BeherrscherIn allen Verkehrslebens

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Beitrag #121374 Erstellt: 22.03.2026 21:00
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naja ich täte sagen die finanzielle realität hält einzug, und die grünen sind zwar nett in der regierung aber da chef sagt halt, was sache ist
schade um den West-R.. der ist damit wohl als strab geschichte...
und C/R auf gemeinsamer linienführung.. evtl denkt man ja doch noch am ende über eine optimierung des liniennetzes nach.. F<->C im zentrum und F<->R im saggen/reichenau ging ja... sinnhaftigkeit ist was anderes.. wobei wenn man von 18km oberleitung spricht und dann davon ausgeht, dass das 9km strecke sind in 2 richtungen.. oder 4,5km auf 4 spuren... dann würde letzteres ja nicht ganz so schlecht passen. und man sich hier den innenstadtbereich mit oberleitung überlegt, würde man nicht unmengen mehr an unterwerken brauchen sondern könnte diese jeweils an den kreuzungspunkten hinstellen.. andererseites würden die achsen museumstraße und anichstraße dann mit busleitung ausgestattet, womit man auch bei dem hobbydemos und sportveranstaltungen auf ÖV trassen wenigstens eine umleitung zusammen bekommen täte... ein oberleitungsersatzverkehr wird dann auch nicht unbedingt drinnen sein, wenn der akku nach unten saust...
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lech Forums-Administrator
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Beitrag #121375 Erstellt: 22.03.2026 21:17
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Die Nutzung von Zentralraum-Oberleitungen durch verschiedene Linien und Anbieter ist evtl. auch schlicht langfristig gemeint?
Der Innenstadt-Ring ist auch keine 18 km lang, ich denke man wird in der Innenstadt und mindestens von/bis z.B. Hs. Leipziger-Platz, Fürstenweg, Rechengasse (oder so ähnlich, oder gar Medicent) bzw. leicht darüber hinaus Oberleitung haben wollen.
Dass noch weitere Tram-Ausbauten kommen glaube ich leider auch erst wenn ich's sehe, aber elektrische Busse haben schon auch Ihren Charme (Flexibilität, leiser, weniger Erschütterungen).
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Admiral BeherrscherIn allen Verkehrslebens

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Beitrag #121376 Erstellt: 22.03.2026 22:16
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| ich geh mal davon aus, dass man zumindest die oberleitungslänge von 18,2km durch 2 oder 4 dividieren muss.. wenn man wissen will wie lang die straßenzüge sind.. wobei auch 4,5km eben noch recht lang ist, wenn man sie auf 4 fahrspuren errichtet..
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Stefan97 FahrdienstleiterIn
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Beitrag #121377 Erstellt: 22.03.2026 23:33
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Desweiteren gibt es für die Linie W auch ein Projekt, hier mit E-Midibussen: https://projekte.ffg.at/projekt/5148325
"Die Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH (IVB) organisiert den öffentlichen Personennahverkehr in Innsbruck. Sie betreibt mehrere Straßenbahnlinien und eine Nebenbahn und beauftragt ihre Tochtergesellschaft Innbus GmbH mit den Verkehrsleistungen auf den innerstädtischen Buslinien. Jährlich werden rund 10,4 Millionen Kilometer Verkehrsleistung erbracht und dabei etwa 71,4 Millionen Fahrgäste innerhalb Innsbrucks sowie in angrenzende Regionen befördert.
Im Rahmen des vorliegenden Projekts soll die derzeit mit Diesel-Midibussen betriebene Linie W auf Betrieb mit batterieelelektrischen Fahrzeugen umgestellt werden. Die Linie verbindet den Marktplatz und den nahegelegenen Busterminal mit der Hotelfachschule Villa Blanca sowie dem Alpenzoo als Endhaltestelle. Die etwa vier Kilometer lange Rundstrecke weist rund 85 Höhenmeter auf und führt teilweise über enge Straßen bis hinauf zum Alpenzoo. Sie wird hauptsächlich von Schüler:innen, Besucher:innen des Alpenzoos und Erholungssuchenden genutzt.
An Schultagen beträgt die tägliche Umlaufleistung inklusive Verstärkerfahrten am Morgen rund 171,9 Kilometer, an Sams-, Sonn- und Feiertagen sowie in den Ferien liegt sie bei 139,93 Kilometern. Innerhalb von fünf Jahren ergibt sich eine Gesamtfahrleistung von 285.757 Nutzwagenkilometern bzw. 312.663 Kilometern inklusive Leerfahrten. Mit der Elektrifizierung soll der Takt von 30 auf 20 min. verdichtet werden.
Für den Betrieb sind zwei elektrische Midibusse vorgesehen. Ein Reservebus der Linie D kann synergistisch genutzt werden, diese Linie wird derzeit im Rahmen eines EBIN-Projekts (7. Ausschreibung) umgesetzt. Die Ladeinfrastruktur umfasst zwei Ladepunkte mit entsprechender Leistung (mind. 25 kW je Ladepunkt) und wird auf der bereits für die Linie D adaptierten Abstellfläche neben dem Betriebshof installiert.
Die europaweite Ausschreibung für die Beschaffung der Midibusse wird derzeit von der Innbus GmbH durchgeführt; die Vergabe ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen. Die Installation der Ladeinfrastruktur erfolgt im 3. Quartal 2026, die Auslieferung der Fahrzeuge spätestens im 1. Quartal 2027.
Laut FFG-Berechnungsmethode entspricht die 5-jährige Laufzeit einer CO₂-Einsparung von 186,89 Tonnen. Aufgrund der Höhendifferenz von fast 90 Metern pro Umlauf, des anspruchsvollen Straßenverlaufs und der Leer-Kilometer (ca. 5.381 km/Jahr) dürfte die reale Einsparung jedoch bei über 200 Tonnen CO₂ liegen. Neben der Reduktion von Treibhausgasen ergeben sich zusätzliche positive Umwelteffekte, insbesondere durch geringere Lärmemissionen und die Verringerung lokaler Schadstoffe in der sensiblen dicht bebauten Region am Fuße der Innsbrucker Nordkette."
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Admiral BeherrscherIn allen Verkehrslebens

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Beitrag #121380 Erstellt: 24.03.2026 23:05
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| ja ich denke, dass der W sich hier auf jeden fall eignen würde nicht ewiglange gefällsstrecke, dass der akku übergeht aber doch.. und dann beim anfahren in der steigung... stop&go bei dem straßenverlauf eigentlihc vorprogrammiert, schont der e-motor sicher auch getriebe und co
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418 FahrdienstleiterIn
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Beitrag #121381 Erstellt: 25.03.2026 15:02
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| Admiral schrieb: |
| ja ich denke, dass der W sich hier auf jeden fall eignen würde nicht ewiglange gefällsstrecke, dass der akku übergeht aber doch.. und dann beim anfahren in der steigung... stop&go bei dem straßenverlauf eigentlihc vorprogrammiert, schont der e-motor sicher auch getriebe und co |
So viel Energie ist das gar nicht. Bei 100 m Höhenunterschied und 10 Tonnen Masse für den ganzen Bus kommen wir auf gerade mal 9,8 kWh mechanische Energie.
PS: Ich habe das Dividieren durch 3.6 vergessen. Es sind nicht mal 3 kWh an Energie.
Zuletzt bearbeitet von 418: 26.03.2026 11:46, insgesamt einmal bearbeitet
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manni Betreiber des Forums

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Beitrag #121402 Erstellt: 12.04.2026 02:08
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Die Linie W bekommt Batterie-E-Busse, vorgesehen ist das mit kommendem Fahrgastwechsel. DAs werden Standard-9-m-Midibusse sein, keine Spezialanfertigungen.
Die ersten 20 IMC-Trolleybusse von Hess für die Linien C und R sollen noch dieses Jahr bestellt werden, das wird demnächst in den politischen Gremien beschlossen. Hauptargument war, dass auf diese Weise am schnellsten die Dekarbonisierung vorangetrieben werden kann. Das wird auf jeden Fall ein interessantes Experiment, ich hatte zwar angesichts aktueller technischer Entwicklungen davon abgeraten, so spannend ich ein "Obussystem III" auch finde, aber nun wird es kommen und es wird das Bestmögliche daraus gemacht werden. Die Midibusse für den W kann der Betriebshof Pastorstraße noch mit versorgen und die IMC-Obusse auch, aber 12m-Batterie-E-Busse für andere Linien werden zumindest vorübergehend extern garagiert und gewartet werden müssen.
Bevor entsprechende Meldungen kommen: das Obussystem III konkurriert nicht mit künftigen Ausbauten des Schienennetzes. Den Verantwortlichen ist der Unterschied zwischen Bussen und hochwertigem spurgeführtem Schienenverkehr absolut klar. In dieser Hinsicht kann man vom Beschaffungspartner Salzburg mit seinen überlasteten Buslinien und dennoch schwachen Fahrgastzahlen hervorragend lernen. Das wollen wir in Innsbruck nicht.
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Zuletzt bearbeitet von manni: 12.04.2026 02:09, insgesamt einmal bearbeitet
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Beitrag #121403 Erstellt: 12.04.2026 07:24
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| Doch, natürlich konkurriert das. Erstens konkurriert es um mittlerweile sehr knappe Investitionsmittel und zweitens hab ich durchaus schon so Meinungen vernommen, das man z.B. auf dem R west erstmal O-Bus bauen kann, denn die Straßenbahn kommt ja nicht so schnell. Wenn das erstmal passiert ist, dann wird die Motivation für die Straßenbahn deutlich sinken.
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Admiral BeherrscherIn allen Verkehrslebens

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Beitrag #121404 Erstellt: 12.04.2026 18:48
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| Zitat: |
| Den Verantwortlichen ist der Unterschied zwischen Bussen und hochwertigem spurgeführtem Schienenverkehr absolut klar. |
evtl sollte man das auf "verkehrsbetriebeverantwortliche" einschränken... dass dies den IVB und sicher auch einigen grünen klar ist, denke ich.. aber ich weiß auch, dass manche sehr sehr mit doppelgelenkobussen statt strab liebäugeln, und die haben halt mal geldtaschl in der hand...
zusätzlich wird das sicher auch mit förderungen gebaut werden, und ein umbau weiß man ja schon aus Obus II sorgt dafür, dass das ganze mal X jahre hängen bleiben muss, bevor man es wieder abbauen darf, sonst müssen förderungen zurückgezahlt werden... bei obus II waren das mWn zumindest 15 jahre..
und 2x für die gleiche strecke geld in die hand nehmen.. damit man dann eine neue obusleitung auf strab umbaut... eher nicht... und wenn mal alle schlenkilinien auf obus umgebaut sind, dann wird man auch nicht die busse nach 5 jahren wo anders einsetzen können oder gleich wieder verkaufen wollen..
aber naja... was halt auch sicher sinn macht, ob man jetzt 1:1 die linien so wie sie aktuell laufen auf obus umstellt, oder ob man sich davor überlegt, dass man die linienführung mal optimiert...
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