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Thema: Generaldiskussion Tram-Ausbau und Stadtbahn  Dieses Thema nach Facebook schicken  

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Beitrag #111857 BeitragErstellt: 12.10.2019 20:17
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Zur Breitendiskussion:
In Gmunden fährt man auch auf Meterspur, und die neuen Triebwagen (detto im Attergau) sind angenehm geräumig und haben durchwegs eine sehr akzeptable Durchgangsbreite. Wie tun die da? Ist das ein technisches Problem, das Vossloh besser gelöst hat als Bombardier?
 

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krisu
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Beitrag #111858 BeitragErstellt: 12.10.2019 22:23
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Soweit ich die Entwicklung vom Hochflur hin zum Niederflur mitverfolgen konnte, ist jedes NF Fahrzeug stets ein Kompromiss. Gelingt es, die Radkästen aus dem Innenraum wegzuzaubern, so geht dies auf Kosten der Laufruhe oder der Wartungsintensität. Andere Bauarten laufen bei höheren Geschwindigkeiten instabil oder fordern eine perfekte Gleislage im Vergleich zum klassischen (Losrad-)Drehgestell.

Wer sich noch erinnern konnte als die ersten Flexities auf die L6 kamen: Die Gleise waren damals nur teilweise erneuert. Selbst bei wenig ambitionierten 30km/h im Flexity konnte man Angst haben, daß diese bald auseinander-fallen würden. Darauf hin wurden die Schienen durch Schleifen offenbar genau an die Anforderungen der Flexituies angepasst, und umgekehrt wohl auch die Radprofile optimiert.
Laienhaft als Aussenstehender würde ich meinen, dass in Innsbruck auf eine perfekte Gleislage besonders hoher Wert gelegt wird, und keine Kosten gescheut werden, um Gleiströge auch nach relativ wenigen Betriebsjahren mühevoll auszutauschen.

Fehlertolerant, problemlos und günstig bleiben halt die klassische Drehgestelle, vgl. einige zerzauste Tramstrecken im ehem. Ostblock. Daher war zB. in Frankreich zu Zeiten der Straßenbahn-Renaissance gegen Ende der 1980er eine landesweit standardisierte 75%-NF Tram mit dem Kürzel "TFS" das Arbeitstier, welches durch hohe Stückzahl (ca. 200) und einfache Bauart besonders günstig sein sollte.


https://de.wikipedia.org/wiki/Tramway_fran%C3%A7ais_standard

Die 100%-NF Mode kam in F erst, als Städte begannen im Ausland (statt das 75%-NF Tram bei Alsthom) zu kaufen. Weiterer Nachteil der 75%-NF Trams war, dass sich diese nicht durch einfügen weiterer angetriebener Mittelteile verlängern ließen, was jedoch aufgrund des im wahrsten Sinne des Wortes erdrückenden Erfolgs des dortigen Französischen Modells in vielen Städten bald nötig wurde...
Ich mochte die TFS recht gern, in die Hochflurbereiche an den Wagenenden stieg man bei längeren Fahrten, in eine Art Ruhezone mit weniger kontinuierlichem Fahrgastwechsel.
 

Zuletzt bearbeitet von krisu: 12.10.2019 22:30, insgesamt 3 mal bearbeitet

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Admiral
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Beitrag #111862 BeitragErstellt: 13.10.2019 18:12
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teilnieferflur und stufen sollten nicht so das problem sein, der talent schafft es auch... und in den alten bussen und bahnen sind die leute auch nicht in die schächte mit den ausstiegsstufen in rauher menge gefallen.. und in wahrheit bräuchte es nur den rollstuhlbereich als sänfte... damit hätte man das auf wenige rampen reduziert... bzw wenn man auf multigelenk fahrzeuge verzichtet hätte, sondern auf jakobsgestelle gesetz hätte, hätte man auch weniger trägheit die man in jede kurve reinzwängen muss (2 gelenke vs 4 gelenke mit rückstellung) und dann verschleißfreundlicher wären.. naja was solls, war halt eine politische entscheidung damals...
 

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Ingenieur
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Beitrag #111863 BeitragErstellt: 14.10.2019 09:48
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IVB-Opfer schrieb:
Zur Breitendiskussion:
In Gmunden fährt man auch auf Meterspur, und die neuen Triebwagen (detto im Attergau) sind angenehm geräumig und haben durchwegs eine sehr akzeptable Durchgangsbreite. Wie tun die da? Ist das ein technisches Problem, das Vossloh besser gelöst hat als Bombardier?

Wenn ich die technischen Dokumentationen durchsehe, dann wird die Durchgangsbreite beim Gmundener Tramlink mit 550mm und beim Innsbrucker Flexity mit 500mm angegeben. Unabhängig von Meßmethode und Meßort würde ich das jetzt nicht als weltbewegend bezeichnen. Ob man das in der Praxis bemerkt, darf eher bezweifelt werden.
Grundsätzlich sieht der Innenraum oberhalb der Drehgestelle in beiden Fällen aus technischen Gründen sehr ähnlich aus (bezogen auf die neuen Garnituren in Innsbruck), aber offensichtlich war Vossloh beim Design ein wenig geschickter als Bombardier.
 

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IVB-Opfer
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Beitrag #111866 BeitragErstellt: 14.10.2019 23:01
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Ingenieur schrieb:
offensichtlich war Vossloh beim Design ein wenig geschickter als Bombardier.


Ja, irgendwie wirken die Tramlinks freundlicher und geräumiger, einfach besseres Design.

https://www.stadtregiotram-gmunden.at/index.php/vossloh_tramlink.html

Man sieht es recht gut auf den Fotos im unteren Teil des Links.
 

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sLAnZk
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Beitrag #111867 BeitragErstellt: Vor 3 Tg. 11:33
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Mir scheint, daß die neuen Bahnen deutlich lauter sind als die bisherigen neuen ... innen wie außen, und auch, was die Vibration der Gegend betrifft. Kann das sein?
 

Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon.

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Fibk
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Beitrag #111868 BeitragErstellt: Vor 3 Tg. 13:03
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Nachdem sie eine höhere Eigenmasse aufweisen durchaus anzunehmen ...
 

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