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Thema: Sammelthread Verlängerungen / Ausbau Linie 6  Dieses Thema nach Facebook schicken  

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Innsbrucker
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Beitrag #100100 BeitragErstellt: 28.05.2015 20:41
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Hager schrieb:

Die Linie 6 wurde durch ihre Kürzung zum "dürren Ast" im Netz. Sie iswt von der Inenstaqdt faktisch abgeschnitten.


manni schrieb:
Off-Topic-Kurzreplik: gesicherter direkter Anschluss von der Linie 1 mit 30 Meter Umsteigeweg ist mE nicht ganz gleichzusetzen mit "von der Innenstadt abschneiden". lachen
Einzig verbesserungswürdig wäre mE der Anschluss Richtung Zentrum.


Wo ist denn da ein Anschluss gesichert? Planmäßig sind die Übergangszeiten kurz, es ist aber Glückssache, ob der Anschluss erreicht wird. Es gibt keine Maßnahmen, die dafür sorgen würden, dass die Linie 6 die Linie 1 abwartet, und sehr oft (zumindest sonntags wohl schon in der Mehrheit der Fälle) wird der Anschluss nicht erreicht. Damit ist dieser Anschluss unbrauchbar. Stadteinwärts ist es weniger kritisch, aber da herrscht auch absolute Rücksichtlosigkeit beim Personal. Die bringen das fertig, dass die Linie 6 an der Kreuzung mit dem Schleifengleis warten muss, weil Linie 1 gerade abfährt.

Auch mit zuverlässigen Anschlüssen wäre Linie 6 optisch immer noch abgehängt. Mach mal eine Umfrage, wie viele regelmäßige IVB-Nutzer überhaupt von der Existenz der Linie 6 wissen. Wenn sie in der Innenstadt abfahren würde, wäre sie mit Haltestellenschild und Fahrplan und zudem einmal stündlich mit Ziel- und Linienanzeige präsent. Die Wiederherstellung der Verknüpfung mit der Linie 1 (d. h. Integrierung in deren Fahrplan, so wie früher schon mal) wäre ohne Mehraufwand möglich. Nur die Wendezeiten verschieben sich etwas ungleichmäßig.

Hager schrieb:

Ginge sie in Igls weiter etwa bis zum Badhaus, gäbe es vielleicht mehr Möglichkeiten der touristischen oder freizeitlichen Verwertung.


Reine Freizeitnutzung ist keine Perspektive für eine Bahn. Das funktioniert vielleicht bei Bergbahnen mit Touristenfahrpreisen, die in der Saison die nötigen Erlöse fürs ganze Jahr erwirtschaften. Touristische Nutzung als Zusatznutzen ist in Ordnung (das ist ja hier das Thema), aber dafür umfangreiche Infrastruktur zu errichten, wäre abwegig. Da sollte man lieber an den normalen ÖPNV denken und die Strecke bis zur Ortsmitte Igls verlängern.
 

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Beitrag #100102 BeitragErstellt: 28.05.2015 21:33
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Innsbrucker schrieb:
Es gibt keine Maßnahmen, die dafür sorgen würden, dass die Linie 6 die Linie 1 abwartet...


Selbstverständlich gibt es diese Maßnahmen!
Einerseits nennt sich diese Maßnahme Fahrdienstleiter und andererseits weist das IBIS den Fahrer auf den abzuwartenden Anschluss hin.
 

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Innsbrucker
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Beitrag #100103 BeitragErstellt: 28.05.2015 21:44
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Wenn es all das sogar gibt, ist es um so schlimmer, dass die Anschlüsse nicht abgewartet werden. Tatsache ist, dass der Anschluss in Bergisel regelmäßig und ohne Vorhandensein nennenswerter Betriebsstörungen scheitert.
 

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Beitrag #100104 BeitragErstellt: 28.05.2015 21:48
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Nachdem die Linie 6 vom Bergisel eigentlich immer ein paar Minute später abfährt, kommt es oftmals auch vor, dass sogar noch zusätzlich eine zweite Bahn der Linie 1 abgewartet wird. Und nach meinen Beobachtungen der letzten Jahre klappt das eigentlich ganz gut.
 

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Beitrag #100105 BeitragErstellt: 28.05.2015 22:12
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Solche Schlamperei bringt niemandem was. Wozu soll man eine Bahn abwarten, die planmäßig gar keinen Anschluss an die Linie 6 hat? Wer soll da umsteigen wollen? Es wäre jedenfalls schon sehr hilfreich, wenn die planmäßig offensichtlich vorgesehenen Anschlüsse (auch wenn sie sehr knapp sind) abgewartet würden. Das ist aber leider nicht der Fall. Undifferenziertes Späterfahren bringt da gar nichts, wenn der Anschluss dann doch nicht abgewartet wird.

Noch besser wäre es aber (mal abgesehen von der anscheinend unmöglichen Direkteinbindung in die Linie 1), die planmäßigen Abfahrtzeiten der Linie 6 auf reale Ankunftszeiten der Linie 1 auszurichten, damit pünktlich abgefahren wird. Und auch in der Gegenrichtung geht es besser. Wer will schon knapp eine Viertelstunde auf die nächste Bahn warten? Auch damit wird Linie 6 kaputtgemacht.
 

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Beitrag #100107 BeitragErstellt: 29.05.2015 07:09
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Nachdem der Anschluss von 1er auf 6er nirgendwo für den Fahrgast ersichtlich vermerkt ist, kann es schon vorkommen, dass auch in der Bahn nach der eigentlichen Bahn mit gesichertem Anschluss noch Fahrgäste für die Linie 6 sind.
Wie aber schon in einem anderen Thread festgestellt wurde, wäre es sinnvoll den Anschluss im Fahrplan der Line 1 zu vermerken.
 

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Beitrag #100118 BeitragErstellt: 30.05.2015 18:49
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Die „Anschlüsse“ der Igler sind nicht wirklich tauglich. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass fahrplanmäßiger 1´er abgewartet wird. Das wäre dann z.B. Museumsstraße ab 18:05, Bergisel an 18:15, Bergisel ab 18:17.

Steht man z.B. um 18:00 in der Museumsstraße und um 18:10 kommt die erste 1 ´er (welcher Kurs das dann ist weiß man als Fahrgast nicht), erwartet man sich, dass diese Tram den Anschluss noch bekommen müsste - sprich die Igler warten sollte.
Dann fährt die Tram dann noch bis Bergisel einen zusätzliche Verspätung von weiteren 5 Minuten zusammen – schlussendlich Ankunft in Bergisel 18:25. Die Igler ist leider weg.
(Denn Fall hatte ich einige Male)

Was lerne ich daraus?

Wenn ich um 18:00 in der Museumsstraße sein kann und mit der Igler fahren möchte, kann ich auch gleich zum Bergisel gehen. Im Stechschritt rauf – und mit Schweißtropfen an der Stirn gerade noch um 18:17 in die Tram gehüpft. Dort dann Sitzen bis 18:25 wenn die Tram die Fahrerlaubnis bekommt
(Den Fall hatte ich regelmäßig)

Schlussfolgerung

Die Igler kann man nur nützen, wenn man kein spezielles Ausflugsziel und mit niemanden etwas ausgemacht hat. Am besten vorbei schauen, irgendwann zwischen 18:17 und 18:30, wenn man zufällig in der Gegend ist. Damit habe ich diese besten Erfahrungen. Erst wenn man sich vom Dienstleister wirklich nichts mehr erwartet, wird man zufriedengestellt.
 

Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.

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Beitrag #100130 BeitragErstellt: 01.06.2015 12:55
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Ein weiteres positives Beispiel: Pöstlingbergbahn in Linz
Wesentliche Erfolgsfaktoren:
- Ein attraktives Ziel: Berühmter Aussichtsberg mit umfangreichem touristischem Angebot (Restaurants, Sehenswürdigkeiten, Angebote für Kinder etc.)
- Einbindung in den Stadtverkehr mit Abfahrt in der Stadtmitte (seit der Umspurung)
- Charakteristisches, individuelles Rollmaterial mit historizierender Anmutung

An einer ähnlichen Verbesserung wird derzeit in Gmunden gearbeitet.

In Innsbruck trifft jeweils genau das Gegenteil zu:
- Kein attraktives Ziel (Wer will in Igls spazierengehen? Die Patscherkofelbahn war immer relativ weit entfernt und ist in Zukunft überhaupt nicht mehr mit der Bahn erreichbar. Der Lansersee zieht höchstens an wenigen Sommer-Sonnenwochenenden Badegäste an. Und für Touristen ist Spazierengehen im Wald vollkommen uninteressant.)
- Keine Durchbindung in die Stadt (Die Probleme mit dem Anschluß sind hinreichend geschildert).
- Undifferenziertes Rollmaterial, das für touristische Zwecke uninteressant ist.

Dazu kommen hohe Erhaltungskosten (häufiger Windwurf, hoher Schienenverschleiß infolge ungeeigneten Rollmaterials wie auch auf der Stubaitalbahn). Insgesamt keine gute Voraussetzung für einen Weiterbetrieb, wobei bei den Verantwortlichen entweder die Phantasie fehlt oder bewußt an einer Einstellung des Betriebs gearbeitet wird.
 

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Beitrag #100134 BeitragErstellt: 01.06.2015 22:31
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...bewußt an einer Einstellung gearbeitet wird sicher nicht, sonst wäre die Igler schon lang ein Radweg. Es ist einfach ein Mangel an Phantasie, der leider zum geringen Erfolgspotential des aktuellen politischen Handelns führt.
Mensch bin ich ein Diplomat!
 

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Beitrag #100137 BeitragErstellt: 01.06.2015 23:35
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Ich möchte festhalten, dass die Idee des Ausbaus zur Stadtbahn nach Aldrans und Lans schon politisch verankert ist. Es ist halt, wie immer bei sowas, ein laaaanger Prozess.
Und ich glaub', ich werde das Thema hier demnächst splitten, weil wir inzwischen eigentlich komplett off-topic sind. lachen
 

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Beitrag #101371 BeitragErstellt: 12.10.2015 18:59
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Langsam ist es an der Zeit sich auch darüber Gedanken zu machen. Wie gehts von Igls zum Olex?
Bevor die Varianten in der Luft zerissen werden zur Herstellung:
Basis 5m Schichtlinien
Darüber polygonale Trasse gelegt, wobei als Mindestabstand um 5m Höhe zu überwinden etwas über 70m gewählt wurde (alos Maximalsteigung 7%)
Diese Linie wurde dann mit einer Kurvenlinie angepasst - liegt also nicht mehr exakt dort, wo die Idealinie im Gelände ist. Die Anpassung hat auch zur Fogle, dass die unmotivierten Schlänkerer bei der einbindung in die Bestandsstrecke entstanden.
Rote Kreise: denkbare Hstn. Rotes T: Bereich die jedenfalls Tunnel erfordern.
Blau und Rot:
Kürzeste und steilste Varianten am Lansersee durch den Ullwald unter möglichster Umgehung der Gletschermühle (Naturdenkmal); Blau durch Gewerbegebiet Lans
Grün: Umfahrungsvariante ab Romedihof mit peripherer Erschließung von Igls mit Hstn. Friedhof/Vill, Igls West, Igls Kongresszentrum, Gletschermühle (das Igler Tantegert;-), Badhaus
Gelb: Tunnelvariante (bei ehm. Milchtrinkstube) unter Beibehaltung der best. Endhaltestelle
Orange: Abzewigung in Tunnel direkt bei Endhaltestelle (müsste zuerst hinter führen, um den Baubestand Bergmännisch zu unterfahren - daher wahrscheinlich ein no-go)
Olivgrün: östliche Peripherie von Igls, Tunnel unter Ulle/Bichl ggf. dort beim Südportal auch ein Hst. Igls Badhausweg.

Wer sich berufen fühlt, möge das in richtige Trassierungparameter gießen. Jedenfalls würde es sich auf diesen Wegen recht gut ausgehen zum Olex zu kommen.
 

Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

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Zuletzt bearbeitet von Martin: 12.10.2015 19:00, insgesamt einmal bearbeitet

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sLAnZk
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Beitrag #101373 BeitragErstellt: 12.10.2015 20:22
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was Wunder, daß dem sLAnZk die blaue Variante am besten gefällt!

Besonders ärgerlich, daß diesen Sommer noch die Stadtnachrichten mit dem Titel "Innsbruck zelebriert seine alpine Urbanität" erschienen sind - das gibts halt dann nur noch am Kar.

Unter dem Motto "brenna tats guat", das hervorragend zur aktuellen Vorgangsweise paßt, möchte ich hier den Vorschlag wiederholen, doch eine Standseilbahn zu errichten, die in der Wendeschleife ihre Talstation hat, hier steil eintaucht, und vorerst unterirdisch aus dem Ort hinaus, mit zwei Zwischenstationen, einer bei der alten Talstation ("Stadtteilzentrum") und einer auf der Höhe der Gletschermühle ("Gletschermühle"), und einer oberirdischen Ausweiche möglichst mitten auf dem Golfplatz, zum Olex führt. Mit dreieckiger Klappbrückenkonstruktion bei der Straßenquerung.

Die örtliche Nähe einer solchen Seilbahn "für die Innsbrucker" wird seitens der Stadt einfach nicht erkannt. Ein Bus stellt keine Nähe her. Ein Bus ist so gut wie nie da. Gut, Euch brauch ich das nicht zu sagen.
 

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Beitrag #101384 BeitragErstellt: 13.10.2015 17:37
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@Manni (wg Realitäts Ramble), ich wollte es ja so zwinkern

@Krisu:
Da spricht die Weisheit des Alters. Ich habe die Trassenplanungen gepostet, weil mir derzeit nichts anders einfällt als die Flucht nach Vorne.

Ich weiß auch aus ziemlich sicherer Quelle, das längstens innert der nächsten 10 Jahre, frühestens nach der nächste GR-Wahl das Thema Igler virulent wird und es nicht gut ausschaut.
Ich denke, dass die Straßenbahn-km die wir im Tal dazubekommen, hier wohl wegfallen, wenn wir keinen Gedanken daran verschwenden, wie wir diese leeren km im Wald mit Sinn füllen können.

Bezüglich "schöner" Ideen galt schon immer, das, was Doderer treffend in der Strudlhofstiege geschreiben hat (und es passt auch jetzt gerade zur herbstlichen Stimmung gut):
"Viel ist hingesunken uns zur Trauer
und das Schöne zeigt die kleinste Dauer."

Vergessen sollten, wir aber auch nicht, dass es eine Menge anderer Projekte gibt, die wir nicht ernst nehmen (wollen?), und die dennoch im Hintergrund weiterverfolgt werden (das sollte ich wohl in einen eigenen Thread tun- doch möchte ich diesen bewusst nicht eröffnen):










Manche dieser Projekte (Liste oh. Anspruch auf Vollständigkeit, Hall Mils ist z.B. nicht dabei) kenne ich seit Anfang der 90´er und sie blobben immer wieder auf. Es sind, wie man unschwer erkennen kann, Lückenschlüsse im Straßennetz. Schon allein dadruch sind sie in die Ebene der Realität enthoben.
Denn allen anderslautenden Beteuerungen zum Trotz ist das liebste doch das Auto und der dieses nicht störende Bus - selbst beim Gros der Verkehrsverlagerer. Selbst ich bin neulich von der Patscherkofelbahn mit dem J runter, weil ich nicht die 30 Minuten auf die Igler warten wollte.

Daher erwarte ich mir leider auch nicht mehr allzuviel. Wir dürfen zufrieden sein, wenn die Tram vom O-Dorf zu den Peerhöfen fährt und dieses Strecke nicht bereits nach 10 Jahren wegen der Fehlanschaffung bei den Fahrzeugen (denn für unserer "Trassenparameter" wären russiche Fahrzeuge wohl besser geeinget, da Geländegängiger) verschlissen sein wird.

Das war jetzt mein Realitäts-Rant. Ich hoffe, dass ich mich beim Schwarzsehen irre.
 

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Zuletzt bearbeitet von Martin: 13.10.2015 17:39, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #101388 BeitragErstellt: 13.10.2015 20:52
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@Martin
TMB- Museumstram im Wald?
Oberbau, Fahrdraht und Masten wurde gänzlich erneuert, für einen Gelegenheitsverkehr sollte die viele Jahre halten.
Persönlich bin ich für einen musealen Erhalt der alten Pendelbahn. Wegen der prägenden Gußeisenstützen. Dank moderener Stützentechnik und Materialtechnologie lassen sich Einseilumlaufbahnen über jede mögliche und unmögliche Geländeformation spannen. Die alte PKB wird somit eine der letzten Zeitzeugen ihrer Art gewesen sein. Schade, denn die beschlossene Variante bringt nicht mehr (außer theoretisch mögliche beförderungskapazität ) und die Problematik Römerstraße noch dazu.

ICh glaube weiters nicht, daß ein dann reduzierter Betrieb am Patscherkofels eine Bahnanbindung rechtfertigen kann. Sollte auch Patsch auf diese Weise angebunden werden, belegen Deine Studien eigentlich, daß eine Talstation an der Römerstraße ungünstig außermittig liegt.
 

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Beitrag #101389 BeitragErstellt: 13.10.2015 20:54
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Da sind ein paar heißersehnte Kandidaten dabei - wobei man um die Kosten von all den Verbindungen wahrscheinlich eine Standseilbahn Bahnhof Igls - Olex finanzieren könnte. Mit Breitspur-Trasse quer durch den Golfplatz, der uns wohl die klassische Pendelbahn gekostet hat.
 

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Beitrag #101391 BeitragErstellt: 13.10.2015 21:50
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Es war zwar immer mein Traum, dass man die Linie 6 mit dem OLEX verbindet. Aber die Durchfahrt durch das Zentrum Igls wird wohl zu teuer, der Rest wäre ehe einfach, nämlich entlang des östlichen Waldrand des Golfplatzes(was allerdings dessen Erweiterung blockieren würde) und weiter entlang der L38. Es wird aber wohl ein Traum bleiben.
 

Wenn man will, geht viel. Wenn man nicht will, geht nichts.

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Beitrag #101392 BeitragErstellt: 14.10.2015 00:05
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krisu schrieb:

Die 6er wird früher oder später so oder so stillgelegt ("nur Sonderfahrten" o.dgl.), die Bahn ist der lokalen Bevölkerung sowas von egal in der tatsächlichen Nutzung. Und den verantwortlichen wohl auch (vgl. Umsteigezwang am Bergisel).


Die Linie 6 ist systematisch kaputtgemacht worden. Wie soll denn die Bevölkerung die Bahn nutzen, wenn für den Berufsverkehr morgens nur eine einzige schülerverkehrsorientierte Fahrt zur Verfügung steht und man im Winter nach der Arbeit nicht mehr nach Hause kommt? Kein Wunder, dass ihr die Bahn egal ist. Der Umsteigezwang kommt auch noch hinzu, weil er zu verringerter Zuverlässigkeit und verlängerten Fahrzeiten führt. Und das völlig nutzlos. Die Linie 6 könnte problemlos und sofort und ohne betrieblichen Mehraufwand wieder in die Linie 1 integriert werden, das kostet gerade mal das Aufstellen eines Haltestellenschilds an der derzeitigen Endhaltestelle für die letzte Fahrt abends vorm Einrücken (das Schild müsste da eigentlich jetzt schon stehen, die Haltestelle existiert jedenfalls offiziell), dann von der Linie 6 stadteinwärts zu benutzen.

Unrealistisch ist allerdings ein Erhalt für Sonderfahrten. Ohne Linienverkehr ist die Strecke weg. Der Erhalt ist so aufwändig, dass die Stadt ihn ohne Linienverkehr nicht rechtfertigen könnte. Grenzwertig ist es jetzt schon.

upwards schrieb:
@Martin
TMB- Museumstram im Wald?
Oberbau, Fahrdraht und Masten wurde gänzlich erneuert, für einen Gelegenheitsverkehr sollte die viele Jahre halten.


Leider nein, das ist unrealistisch. Alle paar Monate, eher öfter, kippen da Bäume ins Gleis und verursachen Schäden. Die Strecke ist nicht nur schlecht genutzt, sie ist auch besonders aufwändig in der Instandhaltung.

Die Strecke kann nur durch Linienverkehr am Leben gehalten werden. Und zwar durch einen solchen auf der derzeitigen Strecke oder nah dran. Das Projekt mit Führung über Aldrans usw. macht die bestehende Strecke direkt kaputt. Es wäre ein Neubau mit Weiternutzung eher kleinerer Teile der bestehenden Linie 6. Der Rest, und zwar das charakterisierende Kernstück der Strecke ist dann weg. Und man hat durch die kilometerlange verlegte Strecke mit viel Aufwand eine Linie geschaffen, die nicht mal mit dem Postbus konkurrieren kann.

Vernünftigerweise kann es nur um kleine kostengünstige Maßnahmen gehen. Aber das erwähnte ich wohl schon mal.

Und nein, zum Olympiaexpress muss die Bahn nicht fahren. Vernünftigerweise hätte da nicht mal die Linie J was zu suchen.
 

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Beitrag #101394 BeitragErstellt: 14.10.2015 07:48
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Ich denke, dass die Linie 6 unbedingt aus dem tiefen Grraben ihrer zweifelhaften Daseinsberechtigung geholt werden muss. Sie ist bestimmt ein - wenn auch unbekanntes - Highlight in Innsbruck. Über Stilllegung kann und will ich garnicht denken.
Allerdings ist zweifellos eine Aufwertung notwendig. Das ist möglich, wenn man...
- zumindest in das Zentrum von Igls einfährt. Ich denke zB an das moderate Verlängern bis zum Ende des heutigen Radweges. So fährt die Bahn schon 'mal so, dass die meisten Einwohner mit zumutbarem Fußweg und ohne Umsteigen in Igls zur 6er kommen.
- Eine vernünftige Weiterführung in die Stadt geschafft wird. Wieso denn immer L1/Saggen?! Eine schöne Endstation wäre zB auch der Leipziger Platz. So wäre die L6 mit allen Straßenbahnlinien verknüpft.
 

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Beitrag #101399 BeitragErstellt: 14.10.2015 18:17
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Ich habe im Rahmen anderer Postings zu vergleichbaren Themen bereits darauf hingewiesen, daß derartige Überlegungen, soweit sie als Basis für eine "realitätsnahe" Diskussion gedacht sind, zumindest ansatzweise auch eine Kosten-Nutzen-Betrachtung beinhalten sollten und nicht nur technische Details. Ansonsten stellen sie eigentlich nur "Striche auf der Landkarte" dar.

Zur Linie 6:
Die aktuelle Situation ist bekannt. Die Bahn fährt an so gut wie jedem potentiellen Bedarf vorbei. Falls man sie tatsächlich erhalten will, so sollte man sie (und hier deckt sich meine Meinung nicht vollständig mit der von @Innsbrucker) an die vorhandenen Siedlungsgebiete heranführen bzw. bei entsprechendem Bedarf das Gebiet entlang der Bahnstrecke zu Bauland umwidmen.

Als Vergleich kann man den aktuellen Bedarf bzw. das aktuelle Angebot bei den Buslinien (J, Postbus) heranziehen (Fahrgastzahlen, Bedienfrequenz). Anhand der Bedienfrequenz kann man ganz gut über einen tageszeitabhängigen Auslastungsfaktor die Fahrgastzahlen abschätzen. Und dann muß man überlegen, ob man mit Hilfe der Bahn das Angebot soweit verbessern kann (Frequenz, Fahrzeit, Komfort), daß eine Steigerung der Fahrgastzahlen bzw. eine Verschiebung des Modal Split zu erwarten ist.

Das Schigebiet Patscherkofel ist ein "Mikro"-Schigebiet von kaum noch lokaler Bedeutung. Anhand der Parkplatzgröße ist leicht zu erkennen, daß hier im Schnitt nur wenige 100 Schifahrer pro Tag unterwegs sind (von Wochenenden mit ausreichend Schnee einmal abgesehen). Diese kommen hauptsächlich (per mIV) aus der näheren Umgebung, für eine Anreise aus der Ferne ist das Schigebiet bei weitem nicht attraktiv genug. Wie die Vergangenheit zeigt, dürften Betrieb und Erhaltung nur mit öffentlichen Subventionen zu finanzieren sein. Der Anteil der per Öffi Anreisenden ist sicher eher gering (Abschätzung ebenfalls über Bedienfrequenz möglich). Und dafür jetzt eine Zubringer-Bahn neu zu bauen, erscheint mir nicht gerade eine prioritäre Aufgabe der ohnedies "leeren" öffentlichen Hand zu sein.

Jedenfalls sollten solche Überlegungen immer von einer Argumentation begleitet sein, warum man sie überhaupt anstellt (außer daß es sich um ein Verkehrsmittel auf Schienen handelt; das wäre mir zu wenig). Welche Vorteile würde eine Bahnanbindung bringen? Mehr Schifahrer (als mit den Bussen; z.B. kürzere Fahrzeit, bessere Erschließung des Fahrgastpotentials)? Anderer Modal Split (Warum)? Verbesserungen im Umweltbereich (Warum und in welchem Ausmaß)? Zusätzlich kann man auch auf Basis der Baukosten für vergleichbare Bahnprojekte (Gmunden, Pöstlingberg etc.; Daten dazu findet man meist im Internet) eine Kostenabschätzung erstellen. Und dann werden die Aussichten für so ein Projekt recht schnell sehr düster ...

Kurz noch zu den konkreten Trasenvorschlägen: Grün, rot und blau fahren zielgerichtet am Siedlungsgebiet vorbei. Bei den beiden Trassen innerorts könnte man noch mit einer verbesserten Anbindung von Igls argumentieren, aber ob das die Betroffenen überhaupt wollen ...

Sollte Geld in der notwendigen Größenordnung tatsächlich für den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel zur Verfügung gestellt werden, dann gibt es, so glaube ich, Projekte, die eine weit bessere Kosten-Nutzen-Relation haben dürften.

Und wenn man etwas für die Verbesserung der CO2-Bilanz und der Luftsituation in der Stadt und Umgebung beitragen will, dann wäre z.B. die Umstellung der IVB-Busflotte auf Erdgasbetrieb um ein Vielfaches effektiver.
 

Zuletzt bearbeitet von Ingenieur: 14.10.2015 18:20, insgesamt einmal bearbeitet

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Martin
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Beitrag #101401 BeitragErstellt: 14.10.2015 20:20
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Mein Anliegen ist es, einen Weg zu finden, die Iglerbahn in ihrem Bestand als ÖV-Mittel zu sichern.
Für mich ist es eine Herzensangelegenheit und daher bin ich hier wahrscheinlich genauso unsachlich, wie die Freunde des Schigebiets am Patscherkofel.


@Ingenieur: dass die Varianten, die zielgenau an Igls vorbeifahren so ziemlich genau das Gegenteil von dem sind, was ich mir von einem Öffi erwarte - nämlich dorthin zu fahren, wo die Menschen wohnen und arbeiten, sehe ich auch so. Ledligich bei der Gürnen Variante denke ich, dass man das als Ringerschließung verkaufen könnte. Suboptimal bleibt es.
@allen weitren kritschen Stimmen: Die Tunnelvarianten dürften mehr als unrealistisch sein, wenn schon die Verlängerung auf der Obexerstraße um 300m in Richtung Ort kaum mehr denkbar ist (Hauszufahrten, Kurpark).
Selbstreded teile ich auch die Einschätzung, dass der PK als Schigebiet aufzugeben ist.
Andererseits wird man beim Schigebiet nun wahrscheinlich, koste es was es wolle (?), einen Attraktivierung vornehmen, die keine ist - und das ziemlich sicher zulasten der Qualität des PK im Sommer - in der Zeit in der man eher mit dem Öffi zur Seilbahn fährt.

Das finde ich nicht richtig. Und daher habe ich versucht, Trassenvarianten für eine Weiterführung durch oder um Igls zu zeichnen. Es zeigt zumindest - als Munition für die kritischeren unter euch - dass man in Igls kaum mehr weiterkommen wird; dass das ganze also technisch zwar leidlich möglich aber nicht wirtschaftlich ist.
Am realistischsten erscheint mir daher auch, was @Innsbrucker und @Anxi sagen.
Wenn man die Igler als Durchmesserlinie im Stundentakt fahre liese könnte man z.B. einen solchen Fahrplan fahren:

Hötting West* x:00
West* x:10
Bergisel x:30
Tantegert x:40
Igls x:50

Igls x:00
Tategert x:10
Bergisel x:20
West* x:40
Hötting West* x:00

*Andere Routen sind wohl auch möglich (z.B. Leipzigerplatz, u.U. O-Dorf). Mein Vorschlag ginge bereits bis zum West über den Innrain, wobei das Wendegleis beim West erst frei wird, wenn die Tram nach Hötting West den Betrieb aufnimmt; derzeit könnte man aber wohl auch in der Platanenallee provisorisch parken.

Sie kosten aber immer ein Fahrzeug und einen Fahrer mehr, das in den anderen Takt eingeschoben wird, - was bisher auch ein k.o. Kriterium war.

Die Igler fährt wieder in die Stadt, was ihre Attraktivität erhöhen wird. Dass das bisher ein Manko ist, hört man von den Touristen, die die Bahn dennoch entdeckt haben, oder jenen (wenigen) die wegen der Igler nach Innsbruck kamen.


Und wenn die Einstellung der Igler nicht zu verhindern ist, so soll wenigsten eine der beiden Landesstraßen ins Mittelgebirge ebenso aufgegeben werden, denn eine übergeordnete Straße reicht dorthin.
 

Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.

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