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Martin
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Beitrag #110785 BeitragErstellt: 12.02.2019 22:51
Verkehrsmanagement
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https://www.youtube.com/watch?v=i175G78FdfQ
Tiefgaragenausfahrt sillpark, (Tr)Ampel
Ich schlage vor, hier eine Leistungsschau des Innsbrucker Ampelwesens zu beginnen.
 

Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Linie 5 (Regiotram) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.

Zuletzt bearbeitet von Martin: 12.02.2019 22:55, insgesamt 5 mal bearbeitet

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Admiral
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Beitrag #110786 BeitragErstellt: 12.02.2019 22:54
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das wäre mal aber eine nette sache.. auf youtube und sozialen netzwerken mal bisschen druck machen...
 

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Martin
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Beitrag #110808 BeitragErstellt: 14.02.2019 23:58
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Ein Arbeitskollege hat mir ein Ampelproblem stadtauswärts beschrieben: Offenbar gibt es bei der Ampel Linksabbiegen von Bahnunterführung in die Laurinallee immer wieder "Leere" Grünphasen, die noch vom O übrig sind (!), obwohl der F weitaus seltener durchfährt. Kann das jemand bestätigen?
 

Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Linie 5 (Regiotram) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.

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Beitrag #112242 BeitragErstellt: 15.11.2019 09:07
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War es legitim, bei dieser Sendung an Innsbruck und Siemens zu denken?

PolitikerInnen und Tech-Firmen nennen gern zwei Wörtchen, wenn sie die Zukunft einer Stadt in hellen Farben zeichnen wollen: Smart City. Der Begriff ist das große Technikversprechen einer besseren, effizienteren Stadt. Dazu werden dann etwa Ampeln aufgestellt, die das Verkehrsaufkommen messen und automatisch auf Grün schalten.
Vielen dieser Konzepte steht die US-amerikanische Informationswissenschafterin Susan Winter von der University of Maryland skeptisch gegenüber. Denn oft würden hinter Smart City-Projekten nicht mehr als Wirtschaftsinteressen von Hi-Tech-Giganten stecken - und nicht die von Bewohner/innen.

https://oe1.orf.at/player/20191111/578886
 

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manni
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Beitrag #112246 BeitragErstellt: 15.11.2019 10:26
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Natürlich kann man unter einem Schlagwort auch Missbrauch treiben, aber das bedeutet nicht, dass dieses Schlagwort für Missbrauch steht. Innsbruck ist Mitglied zweier Smart City - Initiativen: jener des österreichischen Klimafonds und jenem der EU mit dem Namen "Sinfonia". Keine davon wird von wirtschaftliche Interessen gesteuert, auch wenn selbstverständlich in beiden Fällen mit der Wirtschaft kooperiert wird.

Die USA ist hinsichtlich der Finanzierung öffentlicher Strukturen kaum mit der EU vergleichbar. Grob gesagt, gehören in den USA ganze öffentliche Infrastrukturprojekte oder auch ganze Straßenzüge und Stadtviertel privaten Investor*innen. Das gibt es bei uns in dieser Form nicht. Nur im UK und in einigen osteuropäischen Staaten ist teilweise auch Derartiges zu beobachten.

Einen Zusammenhang mit Signalanlagen von Siemens sehe ich da schon gar nicht, auch wenn ich ebenfalls der Meinung bin, dass die Monopolstellung dieses Unternehmens in der Stadt Innsbruck beizeiten mal hinterfragt werden wird müssen.
 

Zuletzt bearbeitet von manni: 15.11.2019 10:27, insgesamt 2 mal bearbeitet

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Admiral
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Beitrag #112267 BeitragErstellt: 15.11.2019 16:06
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die frage ist, warum sich die stadt innsbruck hier nicht stärker aufstellt und immernoch viel an siemens vergibt.. 1-2 leute die alle ampelprobleme über haben, ist irgendwie schon nicht so ideal...
 

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lech
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Beitrag #112270 BeitragErstellt: 15.11.2019 16:42
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1-2 Leute ist das richtige, aber die müssen das hauptberuflich machen.
Inkl. Recherche-Ausflüge (andere Städte bringen es ja zusammen), kurzfristige Änderungen für Baustellen, usw.
 

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manni
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Beitrag #112271 BeitragErstellt: 15.11.2019 16:47
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Ganz einfach: weil es schwierig ist, qualifiziertes Personal zu finden, das zu den Bedingungen des Magistrats arbeiten will. Niemand möchte als Telematiker oder Softwareentwickler für 30.000 brutto im Jahr arbeiten, die Gehälter, äh, "Besoldungen" sind aber gesetzlich geregelt. Da gehört mal dran gedreht, aber das ist Bundessache. Mittlerweile ist dieses Problem aber nicht mehr so groß wie noch bis vor einer Weile, weil einiges an Siemens ausgelagert werden kann. Es besteht also schon auch eine gewisse Abhängigkeit von Siemens. Ihr seht, so einfach ist das alles nicht.
 

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Beitrag #112273 BeitragErstellt: 15.11.2019 17:01
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sodala... mich hat mal interessiert, was heisst es, dass die fahrpläne der wirklichkeit angepasst worden sind... allerdings sind erst die VVT fahrpläne in alt und neu herausen...

stubaitalbahn braucht nun 2min länger auf der strecke HBF-Fulpmes bzw auch in die Gegenrichtung. 1Min länger zw hbf und stubaitalbahnhof und eine min länger zw tewie und luimes...

501 teilw haben sich die fahrtzeiten zw den haltestellen verschoben, im schnitt gleich lang

502 teilw haben sich die fahrtzeiten zw den haltestellen verschoben, im schnitt gleich lang

503 eine minute länger...

504 zwei minuten länger...

505 sogar eine min schneller


stadtlinien täten mich auch interessieren...

wobei ich hier schon das gefühl habe, dass die verkehrsbetriebe durch die tatsachen gezwungen werden, das angebot zu verschlechtern (eine fahrt braucht länger), weil hier seitens verkehrspolitik die voraussetzungen nicht geschaffen sind. insofern darf man gespannt sein, ob bis ende der periode in summe doch etwas steuergeld hier eingespart werden kann, indem man bauliche und verkehrspolitische maßnahmen setzt um den ÖV zu beschleunigen.

ich denke auch das nicht nur zu enge fahrpläne für fahrer nicht angenehm sind, sondern auch durch schlechte verkehrsplanung erzeuge konfliktsituationen... hier ist sicher noch einiges von einer etwas vermurksten politik der 2010er jahre aufzuräumen, aber auch entsprechend die PS mal auf den boden zu kommen und nicht nur davon zu reden, dass es besser wird..
 

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manni
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Beitrag #112275 BeitragErstellt: 15.11.2019 17:40
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Wie du schon an den VVT-Linien richtig festgestellt hast, wurden ausschließlich Fahrzeiten von Teilstrecken verändert, und zwar sowohl gedehnt als auch verkürzt. Unter dem Strich gibt es dadurch keine Nachteile für die Fahrgäste und keine höheren Kosten, teilweise gibt es bessere Anschlüsse und gleichmäßigere Auslastung der zur Verfügung stehenden Bus-/Bahnsteigflächen. Insgesamt soll die Pünktlichkeit steigen und der Stress für das Fahrpersonal nachlassen. Das ist die erste kostenneutrale Fahrplanglättung dieser Art und ich fand und finde das sehr sinnvoll. Gleichzeitig bildet das den Ausgangspunkt für Beschleunigung und Fahrzeitverkürzung auch der Buslinien in weiteren Schritten.
 

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Zuletzt bearbeitet von manni: 15.11.2019 17:41, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #112285 BeitragErstellt: 15.11.2019 19:26
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Admiral, mit der konfliktträchtigen Verkehrsplanung sprichst du mir aus der Seele. Das ist in Ibk besonders schlimm...
 

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Admiral
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Beitrag #112290 BeitragErstellt: 15.11.2019 22:18
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naja... noch 3 solche kostenneutralen fahrplanänderungen und die stubaitalbahn ist wieder so schnell wie 1904... wenn man umgekehrt 2min gespart hätte, hätte das den fahrgästen schon teilw 4min gebracht...
 

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Beitrag #112291 BeitragErstellt: 15.11.2019 22:24
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Wird ein Algorithmus über den Fahrplan gelaufen sein, Tempo 30 eingepflegt statt der lt. Plan errechneten 35 km/h , aber kaum praxisrelevant, weil einfach zu "sophisticated". Vielleicht wurden noch Ibis- Daten evaluiert und an reale Fahrweisen angepasst. Schont fürderhin die Nerven.
 

Rot Neues Grün.

Zuletzt bearbeitet von upwards: 16.11.2019 12:31, insgesamt 5 mal bearbeitet

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manni
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Beitrag #112297 BeitragErstellt: 16.11.2019 11:58
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Admiral schrieb:
naja... noch 3 solche kostenneutralen fahrplanänderungen und die stubaitalbahn ist wieder so schnell wie 1904... wenn man umgekehrt 2min gespart hätte, hätte das den fahrgästen schon teilw 4min gebracht...


Ich bin sonst der erste, der sowas kritisiert, hier war es aber nötig und macht de facto nichts aus. Fahrzeitverkürzungen werden wir bei der STB in einem nächsten Schritt, im Stadtabschnitt und im Zuge der Bescheunigung der andereen Linien, erzielen.
 

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Beitrag #112302 BeitragErstellt: 16.11.2019 17:44
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eine minute bleibt auf der stubaitalbahn zwischen tewie und luimes liegen.. ich würde fast behaupten, da fährt die bahn die letzten 35 jahre die gleiche zeit... es sind auch keine kreuzungen verlegt worden... ich kritisiere es ja nichtmal, aber ich möchte es verstehen big grin dass in der stadt mit dem aktuellen verkehr oftmals der fahrplan nicht mehr haltbar ist, ist eh klar...
 

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Beitrag #112304 BeitragErstellt: 16.11.2019 23:57
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manni schrieb:
Ganz einfach: weil es schwierig ist, qualifiziertes Personal zu finden, das zu den Bedingungen des Magistrats arbeiten will. Niemand möchte als Telematiker oder Softwareentwickler für 30.000 brutto im Jahr arbeiten, die Gehälter, äh, "Besoldungen" sind aber gesetzlich geregelt.


Auch wenn es fürs Erste etwas vom Thema wegführt: Da bin ich abweichender Meinung. In jedem Bereich des öffentlichen Dienstes (Bund, Land, Gemeinden) ist es möglich, bestimmte Leute mit speziellen Qualifikationen mittels Sondervertrag anzustellen. Außerdem sind 30.000 Euro brutto sicher nicht ein Akadmiker-Jahresgehalt, das liegt brutto eher beim doppelten Betrag. Von Netto reden wir einmal nicht.
Andere Städte können das auch, also sollte es in Innsbruck auch gehen, wenn man will. Ich kenne keine "kleine Großstadt" (I, S, K, L, G) in Österreich, in denen die Ampelsteuerung derart schlecht funktioniert wie in Innsbruck. In diesem Zusammenhang möchte ich auch an die Glosse von Stefanie Holzer in der TT vom letzten Sonntag erinnern.
Zusammengefasst: Die Ampelsteuerung ist ein wesentlicher, wenn nicht DER wesentliche Grund für die schlechte Performance der neuen Tramwaylinien, was wirklich schade ist. Auf diese Weise wird eine gute Idee durch Nachlässigkeit im Kleinen ruiniert. Dass es hier keinen politischen Druck im Sinne von Wahrnehmung der Dienstaufsicht über die zuständigen Ämter und die IVB gibt, sollte vermerkt werden. Bei der Patscherkofelbahn hat es ja auch funktioniert, nicht nur im Sinne der eher abstrakten politischen, sondern auch der konkreten betrieblichen Verantwortlichkeit.
 

Zuletzt bearbeitet von IVB-Opfer: 17.11.2019 00:50, insgesamt 2 mal bearbeitet

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Admiral
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Beitrag #112305 BeitragErstellt: 17.11.2019 10:38
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ich kann nicht nur zur siemens outsourcen, sondern ich kann zB das auch der IKB in die hand drücken oder eine eigene telematikfirma als stadt ibk gründen, die entsprechende aufgaben bekommt zu entsprechend guter bezahlung.. klar, das kostet erstmal, aber andererseits dürfte man sich hier die kosten leicht wieder durch die einsparungen im verkehrssektor reinholen....
 

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lech
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Beitrag #112306 BeitragErstellt: 17.11.2019 11:18
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Admiral schrieb:
klar, das kostet erstmal, aber andererseits dürfte man sich hier die kosten leicht wieder durch die einsparungen im verkehrssektor reinholen....

Ganz meine Meinung.
Ein eingesparter Kurs auf Linie 2 müsste ja schon einen brauchbaren Ampel-Optimierer finanzieren.

Ich weiss nicht genau was am Ost-Ast weitergegangen ist, aber gefühlt ist das Licht am Ende des Tunnels noch auf Jahre hinaus rot ...
 

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Beitrag #112307 BeitragErstellt: 17.11.2019 11:36
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Danke Manni für die Erklärung.
Ja, es scheint in der Praxis wohl schwieriger zu sein, als man als Laie annimmt. Nur: die Fahrgäste sind auch Laien und wollen schnell von A nach B kommen. Und wenn die Tram an Kreuzungen steht, an denen vor einem Jahr der O noch mit dem MIV flüssig fahren konnte, wird man grantig.
Hoffen wir mal das Beste.
 

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krisu
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Beitrag #112308 BeitragErstellt: 17.11.2019 12:33
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Mag es sein, dass das derzeitige Ampelsystem nur in geringem Maße optimierbar ist?
Eine sinnvolle Software muß auch auf eine sinnvolle Sensorik zurückgreifen können, also den Verkehrsfluss als Ganzes erfassen können.
Da im Innsbrucker Modell der Betrieb von Straßenbahn-, Individual- und Busverkehr besonders eng verwoben ist, müsste die Steuerung insbes neuralgisch staugeplagter Strassenabschnitte an und für sich den Verkehrsfluss feingliedrig erfassen können. Idealerweise die Bewegung jedes einzelnen Fahrzeuges.
Die Schwierigkeit liegt ja auch daran, dass ÖPNV und MIV gleichermaßen sehr intensiv sind. WeltretterI*nnen würden als Lösung vorschlagen, dass der MIV halt rot bekommt, wenn ÖPNV-Vehikel sich an der Ampel "anmelden". Das würde bei einfachen Kreuzungen mit wenigen Verkehrsflussachsen so auch hinhauen (die Ampelsysteme Französischer Trams sind ziemlich simpel..).

Was vermag aber auch der Beste "Ampelprogrammierer" zu verrichten, wenn sein System die Realität nur unzureichend erfassen kann?

Als oberste Priorität, noch vor jenen politischer Einsagungen, wird wohl gelten, Gridlocks zu vermeiden. Also jenen Rückstau von einer Kreuzung in die vorhergehende hinein inklusive Querachsen. Das scheint in Innsbruck relativ gut implementiert worden zu sein.

Damit geht jedoch viel Flexibilität für Priorisierung von ÖPNV verloren, denn Rotverlängerungen bspw. werden schnell Gridlockgefährdend.
Das kann man dzt. bei der offenbar kürzlich geänderten Schaltstrategie an der Sillparkkreuzung stadteinwärts unter der Bahnunterführung beobachten, an der jetzt L2/L5 bevorzugt behandelt werden dank ultralanger Rotphasen für MIV und offenbar minderwertiger Buslinien: Schnell staut sich der MIV zweit zurück Richtung Leipziger Platz, die Wegverschlingungen an der Ausfahrt Sillpark stauen hierbei gerne zu, da LenkerI*nnen von Leipziger Platz kommen in den (zu langen) Kreuzungsbereich der Tram-Trassenverschwenkung reinfahren ohne zu erkennen ob es vorne weitergeht....

Eine wirkungsvolle Ampelsteuerung müsste idealerweise in Echtzeit jedes einzelne Fahrzeug erfassen können, zB. durch Kameraarrays in Dachrinnenhöhe der umliegenden Häuser. Ein bisschen Induktoinschleife hier, ein bisschen Ultraschallsensor dort wird da nicht ausreichen.
Nur eben ist das keine Software von der Stange, und damit wohl auch recht teuer ...
 

Zuletzt bearbeitet von krisu: 17.11.2019 12:45, insgesamt 4 mal bearbeitet

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