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Thema: Radfahrerstrecken an sich - Ideensammlung  Dieses Thema nach Facebook schicken  

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Martin
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Beitrag #89151 BeitragErstellt: 14.02.2013 20:11
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lech schrieb:
- und "kollidiere" regelmäßig mit Fussgängern die zwischen Innbrücke und Löwenhaus (vor allem im Englischen Garten) fast immer am Radweg herumirren zwinkern

Ja - manchmal verirren sich die Fußgänger auf den vermeintlichen Gehsteig. Die Lösung wäre wohl eine bessere Beleuchtung des Uferwegs und des Wegs zum Kongresshaus. Damit man sich nachts durch den Park traut. Auf dem Uferweg wird übrigens ebenso geradelt, wie auf dem Bethouartsteg.

ad Kollidieren:
Ist mir vor einiger Zeit auch passiert, dass ich versehentlich eine Radlerin "übergangen" habe, die aus dem Sparkassendurchgang raus kam, zum Glück ist nichts Wesentliches passiert, obwohl es für das Umfeld eher schlimm anzusehen war, denke ich, da ich über das Fahrrad samt Fahrerin stolperte - es also zu einer Sandwichlage kam, indem das Fahrrad wie der Schmelzkäse von der Radlerin zuunterst und mir zuoberst eingeklemmt wurde.
Dort scheint es auch nicht ganz klar zu sein, wo die Radwege (falls überhaupt) geführt sind ich persönlich wäre nicht davon ausgegangen, dass man im Sparkassendurchgang durchfahren darf. Künftig werde ich meinen Gehgeschwindigkeit etwas zügeln müssen zwinkern

Nicht dass ich ein Radlerfeind bin. Ich radle so ab 15° regelmäßig. Aber es ist schon einiges sehr unklar und, wo eingtlich klar, oft ausgesprochen deppert geregelt - für Fußgägner und Radler.
 

Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Linie 5 (Regiotram) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.

Zuletzt bearbeitet von Martin: 14.02.2013 20:14, insgesamt 3 mal bearbeitet

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lech
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Beitrag #89154 BeitragErstellt: 14.02.2013 20:56
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Martin schrieb:
Die Lösung wäre wohl eine bessere Beleuchtung des Uferwegs und des Wegs zum Kongresshaus.


An Beleuchtungsmangel liegt's untertags nicht, aber an Beschilderung und Bodenmarkierungen.
Die zu wenigen Schilder sind teils auch von Ästen versteckt, z.B. bei der Bushaltestelle am nordöstlichen Ende des Englischen Gartens.

Ich verstehe da sogar wenn ein Tourist nicht checkt dass da ein Radweg ist - aber bei offensichtlich Einheimischen schwindet mein Verständnis.

Besonders lustig und ein Beweis für die "Qualität" unseres Bildungssystems:
VolksschullehrerInnen benutzen vor der HBB-Station Löwenhaus gerne den gesamten Radweg um die ganze Klasse in Zweierreihe aufzustellen, anstatt das am völlig leeren Stations-Vorplatz zu machen. Wenn man Sie dann darauf anspricht dass das 1. ein Radweg ist und man 2. den Kindern doch _richtiges_ (und nicht falsches) Verhalten beibringen sollte, wird der Radfahrer lautstark zusammengeschissen.
Ist mir 2012 2x passiert, leider hatte ich keine Zeit zum fotographieren.
 

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ice108
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Beitrag #93603 BeitragErstellt: 02.11.2013 11:45
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Ist zwar nur Freizeitradeln, aber ich stell die Frage mal hier:

Kennt jemand den Hintergrund davon dass an den Forststraßen oberhalb von Sadrach neuerdings die Fahrradfahrer-Verboten-Schilder aus dem Boden spriessen?

Die meisten Forststraßen da oben sind mir persönlich ja sogar recht egal, aber dass jetzt auch der Weg vom Ende der Sadrachstraße zum Planötzenhof dicht ist nervt schon. Das war nämlich die Alternative zur in weiten Teilen einfach steilen Autostraße zum Planötzenhof, die jetzt die einzige legale Möglichkeit darstellt da rauf (und runter - abwärts ist eine mäßige Steigung auch angenehmer als bei Richtung 20 Prozent auf der Bremse zu stehen) zu kommen.

Ja, ich kann mir vorstellen dass sich Fußgänger (zu Recht) über manche Fahrradfahrer beschwert haben die abwärts einfach zu schnell sind, aber ich hätte jetzt auch noch nie so Schilder wie "15 km/h - Untertitel: Bei Begegnungen mit Fußgängern" o.ä. gelesen.
 

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krisu
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Beitrag #93608 BeitragErstellt: 02.11.2013 20:40
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Ich kenne zwar die Motivation für das Radfahrverbot oberhalb von Sadrach nicht.
Oft entspringen Verbotsschilder auf Forstwegen aus zweierlei Motivationen:

1.) Der Grundeigentümer erkennt, dass die Gemeinde u.U. willig ist, für ein Durchfahrrecht zu bezahlen. Somit verbietet er den Radverkehr, um die Gemeinde zum Handeln herauszufordern.

2.) Das Fahrverbot hat Versicherungstechnische Gründe. Aufgrund der modernen bzw. grotesken rechtlichen Möglichkeiten und Verpflichtungen ist ein Forststrasseneigentümer nicht vor Regressforderungen verunglückter Radfahrer geschützt. Fährt der Radler beispielsweise in einen umgestürzten Baum oder stürzt aufgrund einer Wasserrinne, so ist es nicht unwahrscheinlich dass entweder der Verunfallte selbst oder (wahrscheinlicher) seine Unfallversicherung Regressforderungen an den Wegerhalter stellt. Damit ist es für den Wegerhalter nur konsequentdas Radfahren prinzipiell zu verbieten. Ich würde wohl auch so handeln.

Als Radfahrer sind mir beide Varianten recht, sie haben keine wirklichen Auswirkungen auf das Eigentliche. Ich ignoriere Radverbote auf Forststrassen konsequent und vertraue auf Fähigkeiten des eigenverantwortlichen Fahrens in Musse und Freude.
 

Zuletzt bearbeitet von krisu: 02.11.2013 20:49, insgesamt 3 mal bearbeitet

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Tiroler77
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Beitrag #93610 BeitragErstellt: 03.11.2013 02:22
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Wir sind neulich - aufgrund des Zwanges die Asphaltstrasse zu benutzen - schön gemütlich mit unseren Mountainbikes zum Planötzenhof hinauf geradelt und haben es sehr genossen, die wütenden Autofahrer bis oben am Ende des Parkplatzes auszubremsen aufgrund der Enge, es war einfach herrlich wie die sich aufgeregt haben und hinten mit 5 Km/h kreischend auffahren mussten.

Denen dann so nebenbei den Vogel zu zeigen war noch dazu eine erfrischende Abwechslung!

Soll die Stadt doch alle Waldwege für die Mountainbiker sperren, mei dann fahren wir halt einfach brav auf der Straße entlang und werden peinlich genau drauf achten das auch der Sicherheitsabstand von den PKWs eingehalten wird, die aufbrausenden Motoren stören höchstens noch die Kühe die am Weidezaun stehen und interessiert das ganze Treiben beobachten.

Je mehr die Biker ausgesperrt werden umso lässtiger wirds halt für die Autofahrer, aber mich störts nicht, im Gegenteil, vielleicht werden die Leute dann in Zukunft gescheiter per Pedes kommen oder die Öffis benutzen. big grin
 

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ice108
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Beitrag #95699 BeitragErstellt: 02.04.2014 18:57
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Hat man eigentlich schonmal über einen Radweg vom Sonnenburgerhof zu dem Kreisel unterhalb von Natters nachgedacht?

Von der Stadt bis zum Sonnenburgerhof kommt man wenn man einen weiten Bogen durch die Siedlung am Bergisel zieht verkehrsarm bei überwiegend vernünftigen Steigungsprozenten.
(genauer gesagt, Pater Reinisch-Weg rauf, dass man eigentlich nicht durch die Unterführung fahren darf als Radfahrer ignorieren, dann ein kurzes, extrem steiles Stück rauf zur Kreuzung, dann Bergiselweg bis unterhalb der Schanze, die Kehre ausfahren, neben dem Auslaufbereich der Schanze grade nach Süden abbiegen und nach Südwesten zum Sonnenburgerhof).

Vom Sonnenburgerhof bis zu besagtem Kreisel bleibt wirklich nur die Hauptstraße, die man sich mit einem Haufen Verkehr teilt der dort gerne mal mit Tempo 80 bis 100 unterwegs ist. Besonders gemein übrigens die Unterführung an der Autobahnauffahrt bei Fahrtrichtung Nord, wo Betonteile derart die Fahrbahn begrenzen dass sie recht schmal wird, mit dem Effekt dass sich wenn man da mit dem Fahrrad unterwegs ist regelmäßig Autos mit hoher Geschwindigkeit und minimalem Abstand im < 50cm-Bereich an einem vorbeizwängen.

Die Straße nach Natters hat bis zum STB-Bahnübergang soviele Kurven dass da wenigstens nicht allzu schnell gefahren wird, danach kann man eh nach links auf verkehrsarme / verkehrsfreie Nebenstraßen und -wege wechseln.

Fazit: Das Stück vom Sonnenburgerhof zum Kreisel ist die große Lücke für den Radverkehr dort, und so breit wie die Straße ist würde es mich auch nicht wundern wenn man die Breite für einen Radweg überwiegend eh einfach von der Straße abzwacken könnte.
 

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lech
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Beitrag #95701 BeitragErstellt: 02.04.2014 20:30
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Laut Google Maps führt schon bei der Bushaltestelle kurz vor der Tankstelle ein Weg "Sonnenburg-Brennerstr." leicht schräg hinauf und führt nach Natters.

Und direkt bei der Hs. Sonnenburgerhof führt ein Andreas-Hofer-Weg 90° von der Innenseite der Kurve aus auf den Hügel, nach ein paar 100m gibt's davon eine Abzweigung nach Süden, da müsste man sich zumindest mit MTB auch nach Natters Hanteln können. Keine Ahnung ob das fahrbar ist.

Trotzdem wär' ein Rad- oder Geh/Rad-Weg hier natürlich nützlich und vermutlich billigst durch Aufmalen zu realisieren.
 

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krisu
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Beitrag #95703 BeitragErstellt: 02.04.2014 23:10
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Das Manko einer dem Namen würdigen Radanbindung von westlichem wie östlichem Mittelgebirge ist schon eine Schande im Jahr 2014. In Südtirol wäre das wohl gelöst...

Frage: Was hat "Grün" in Stadt und Land überhaupt bewirkt bis jetzt? Ich erwarte in der kurzen Zeit nicht die Ausführung von "grösseren" Vorhaben wie zB. einer neuen Radverbinden wie zB. hinauf nach Natters. Aber man hört ja nicht mal etwas von umfassender gedachten Leitplänen zB. zur besseren Anbindung der Innsbruck umgebenden Gemeinden und Weiler. Ganz zu schweigen von konkreten Projekten. Die Querung der HBF Gleise ab Tivoli Neu, die Schliessung nicht weniger Radlücken.

Alles was man sieht ist hier und da eine Ampel mehr, ein Radpiktogramm am Asphalt, oder zwei Autoparkplätze weniger, oder Wünsche nach 30er Zonen. Freilich nur dort wo es einfach möglich ist und bestimmt nicht auf Widerstand stösst. Vulgär gesagt einzelne Kleinkack* ohne grösseren Zusammenhang.

Stattdessen kommt die Grassmayr Stadtautobahn, den DDR-Haltestellencharme haben wir schon (Sillpark) nebst einer Rote-Ampel-Strassenbahn im punktuell optimierten MIV-Fluss. Die Betonitis von horizontalen Freiflächen ist weiterhin ungebrochen.

Auch andere Projekte oder wenigstens konkretere Leitpläne anderer urbaner Natur vermisse ich völlig, wie zB. neue Innbrücken für Rad und Fuss, für zukünftige Grün- bzw. Parkachsen reservierte Flächen (zB. DEZ Ostwärts) im Noch-Freiland, die (autoreduzierte) Wiederbelebung von Stadtteilplätzen, Vorstoss für mehr urbaneres Leben zB. durch längere Öffnungszeiten für kleine(!) Betriebe, mehr Kunst im öffentlichen Raum usw etc pp.
Schon beim Kleinprojekt Urban Gardening umgefallen und nun vollends den Mut verloren? Zu schlecht im Kuhhandel mit FI(Stadt)/ÖVP(Landesebene) verhandelt?
Einfach Zusammengefasst: Keine Fantasie, kein Mut!

Den Landesgrün-Gebi Mair habe ich aus Facebook geschmissen wieder. Denn wie toll er im Klettern oder im Pulverschnee ist ist mir herzhaft wurscht, und seine dogmatischen Atacken an den Politischen Gegner erst recht: Zeigt uns was ihr für uns tatsächlich anpackt!
Politiker-blabla bin ich satt.

Auch:
Ich verfolge regelmässig in "Innsbruck Informiert" die Meldungen aus dem Stadtrat. Und dort vernehme nichts und wieder nichts, was für mich als "Mittelschichtler" relevant wäre. Die Gieskannen-Ausschüttungen an allerlei Vereine ist gegenüber der Vorgrünzeit neu, das wars dann schon.

Ich fürchte die Grünen verheizen sich ihr "Bildungsschicht"-Wahlvolk in einem atemberaubenden Tempo auf Stadt- wie auch auf Landesebene ...

Irgendwie enttäuscht. Hoffe da kommt noch was ...
 

Zuletzt bearbeitet von krisu: 02.04.2014 23:23, insgesamt 5 mal bearbeitet

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upwards
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Beitrag #95704 BeitragErstellt: 03.04.2014 00:57
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Grün wirkt:
Freigarten hat jetzt eine Homepage und wird gefördert vom Land Tirol, jaja, die Mander der Volkxpartei -klingt so gelesen besser?- ,sind sich nicht zu gut, fürs Garteln etwas springen zu lassen. Das Plakat, weshalb ich nun berichten darf, hängt in den vom VVT wieder durch das Land Tirol "bestellten" (wie nobel ) Talenten der ehemals roten, also sozialistischen Bundesbahnen (eine Holdinggesellschaft, ich weiß es nicht mehr so genau in der so schnelllebigen Wirtschaft heute ).
Alles zusammen macht viel Spaß und Sinn.
 

Zuletzt bearbeitet von upwards: 03.04.2014 00:58, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #95706 BeitragErstellt: 03.04.2014 08:14
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lech schrieb:
Laut Google Maps führt schon bei der Bushaltestelle kurz vor der Tankstelle ein Weg "Sonnenburg-Brennerstr." leicht schräg hinauf und führt nach Natters.


Stimmt, den hab ich noch nicht probiert, deckt aber eh nur einen kleineren Teil der Strecke ab.

Zitat:

Und direkt bei der Hs. Sonnenburgerhof führt ein Andreas-Hofer-Weg 90° von der Innenseite der Kurve aus auf den Hügel, nach ein paar 100m gibt's davon eine Abzweigung nach Süden, da müsste man sich zumindest mit MTB auch nach Natters Hanteln können. Keine Ahnung ob das fahrbar ist.


Naja, mit dem MTB fahrbar ist ein dehnbarer Begriff. Als ich ihn (aufwärts) probiert hab hab ich für längere Strecken geschoben (er überwindet den größten Teil des Höhenunterschieds gleich nach dem Sonnenburgerhof, außerdem macht er gleich so 20 oder 30 Höhenmeter zuviel die man dann wieder abwärts fährt zum unteren Ortsende von Natters hin). Für normales Fahrradfahren ist der jedenfalls nicht geeignet.

Zitat:

Trotzdem wär' ein Rad- oder Geh/Rad-Weg hier natürlich nützlich und vermutlich billigst durch Aufmalen zu realisieren.


Ein bißchen mehr müsste man wahrscheinlich schon machen: Straße auf Mindestmaß verschmälern, Leitplanke etc. entsprechend versetzen, an der Außenseite der Leitplanke den Radweg hin, und irgendeine Lösung wie man durch das Straßengewirr an der Autobahnauffahrt durchkommt bräuchte es auch noch.

Im Optimalfall käme man mit der bestehenden Straßenbreite aus, wenn nicht müsste man auf der Talseite noch was dranbauen.

Zitat:

Frage: Was hat "Grün" in Stadt und Land überhaupt bewirkt bis jetzt? Ich erwarte in der kurzen Zeit nicht die Ausführung von "grösseren" Vorhaben wie zB. einer neuen Radverbinden wie zB. hinauf nach Natters. Aber man hört ja nicht mal etwas von umfassender gedachten Leitplänen zB. zur besseren Anbindung der Innsbruck umgebenden Gemeinden und Weiler. Ganz zu schweigen von konkreten Projekten. Die Querung der HBF Gleise ab Tivoli Neu, die Schliessung nicht weniger Radlücken.


Zumindest bei manchen Aspekten (z.B. diese Posse um die Zuganbindung Osttirols) stellt sich mir auch die Frage ob die Grünen überhaupt Leute haben die sich in den entsprechenden Themen gut auskennen.

Und um beim Radverkehr zu bleiben: Irgendeine Art von Konzept fürs Mittelgebirge wäre mir jetzt auch noch nicht untergekommen. Was jetzt nicht ausschließt dass ich was übersehen habe (wohne schließlich auch nicht dort...).
 

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manni
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Beitrag #95707 BeitragErstellt: 03.04.2014 08:59
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Die Frage ist, ob sich ein größerer Aufwand für Radfahranlagen in die südlichen Vororte angesichts der dortigen extremen Steigungen lohnen würde, in dem Sinn, dass eine spürbare Verschiebung des Modal Split hin zu Radverkehr stattfände. "Normale" FahrradpendlerInnen fahren dort und im Fließverkehr abwärts in die Stadt und am Abend mit dem Rad in Bus oder Bahn wieder zurück in ihren Vorort, weil die Steigungen nicht mit dem Rad zu bewältigen sind. Dieses Phänomen ist in kleinerem Ausmaß etwa auch in Arzl zu beobachten.

Es wäre jedenfalls schwierig rechtfertigbar, für eine sehr kleine Personengruppe einen sechs- (nur Markierungen) bis siebenstelligen (Markierungen + bauliche Maßnahmen) Betrag auszugeben.

Mir ist keine Studie zu dem Thema bekannt, hat da jemand was?
 

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Beitrag #95709 BeitragErstellt: 03.04.2014 09:44
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Also, was die Steigungen angeht würde ich die Kirche mal im Dorf lassen, extrem ist was anderes (bis auf kurze Teilstücke die sich aus der Topographie ergeben).

Bis Natters werden es wohl um die 200 Höhenmeter sein, Sadrach z.B. sind 100 Höhenmeter, und da hinauf gibt es einen Haufen Radverkehr.

Gegeben eine gute Gangschaltung, und so eine braucht es einfach wenn man sich abseits vom Inntal mit dem Fahrrad bewegt, sind die Steigungen denke ich für eine größere Personengruppe kein besonderes Problem.

Ich denke, auch hier dürfte gelten dass ein Angebot auch die entsprechende Benützung schafft. Soviel mal zu den regelmäßig-Radlern.

Und was ist mit dem Freizeit-Radverkehr? Südtirol hat von der Südseite her einen durchgehenden Radweg bis zum Brenner gebaut, sicher nicht ohne Grund. In Nordtirol kommt man noch nichtmal bis ins Mittelgebirge, ohne auf eine der Hauptausfallstraßen der Stadt zu müssen, und beten zu müssen dass nicht irgendeiner von den zahlreichen mit-dem-Auto-in-die-wochenendliche-Freizeit-fahrenden beim Überholen mal unaufmerksam ist.

Zuletzt: Würde es der ÖV dort überhaupt aushalten, wenn die Leute massenhaft das Verhalten - runter mit dem Fahrrad, rauf im ÖV - an den Tag legen würden? Ich meine es ist ja schön und gut, dass man in einer Straßenbahn ein paar Räder mitnehmen kann, aber schon zehn Fahrräder im selben Kurs würde doch die Kapazität der Straßenbahn einfach überfordern, von Bussen garnicht erst zu reden.

Was die Baukosten angeht: Klar, müsste man sich im Detail anschauen.

PS: Wobei ich mir allerdings, solange solche Bauwerke wie in Sellrain gebaut werden (Verbreiterung der durch einen Steilhang führenden Straße nach Oberperfuss auf zwei Fahrspuren, die man nur dadurch erreichen konnte dass man die talseitige Fahrspur als mehrere Hundert Meter langes Brückenbauwerk im Hang führt) mit dem Kostenargument schwer tue. Mir scheint das eher ein weiterer Aspekt der Geschichte zu sein, Geld vom MIV-Ausbau zu umweltfreundlicheren Fortbewegungsmitteln umzuschichten.

Ich meine, für eine Grassmayrkreuzung wird man viele solche Radweg-Lückenschlüsse finanzieren können.
 

Zuletzt bearbeitet von ice108: 03.04.2014 10:10, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #95710 BeitragErstellt: 03.04.2014 18:04
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Der Straßenausbau ist im schwarz-grünen Koalitionsabkommen unumstößlich festgeschrieben, wer es nicht glaubt, bitte selbst nachlesen.
Ich habe schon ventiliert, jede Bewilligung neuer Straßen oder Ausbauten ähnlich wie in der Genderei verpflichtend auf die Auswirkungen hinsichtlich anderer Formen der Mobilität zu unterwerfen. Aber bei der Performance unserer Top- Frauen in der L-Reg. wie gerade aktuell- egal.

Jedenfalls kommt dem Mittelgebirge die steigende Beliebtheit von E- Fahrrädern entgegen. Bei so angenehmen Wetter wie diese Woche würde auch mancher MIV-ist auf ein *neusprech* E- Bike umsatteln, zumal der Wohlstand oberhalb Innsbrucks noch vorhanden ist, wegen der dem Strukturwandel trotzenden Bauernmentalität aber keine Infrastruktur. Gegen ein grünes Radwegekonzept hätte ich daher nichts einzuwenden.
 

Rot Neues Grün.

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Beitrag #95716 BeitragErstellt: 04.04.2014 02:01
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upwards schrieb:
Der Straßenausbau ist im schwarz-grünen Koalitionsabkommen unumstößlich festgeschrieben, wer es nicht glaubt, bitte selbst nachlesen.


Richtig, das hatte die ÖVP akribisch wie sonst kaum etwas (weil nämlich Einzelprojekte aufgeführt wurden) in den Koalitionsvertrag hineinreklamiert und es bleibt nichts anderes übrig, als das jetzt auch einzuhalten. Wir können nur hoffen, dass sich bei der nächsten Landtagswahl die Mehrheitsverhältnisse weiter in die "richtige" Richtung verschieben. Das ist nun mal Demokratie. Auf Landesebene darf niemand Wunder von den Grünen mit ihren 14% erwarten.
 

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Beitrag #95718 BeitragErstellt: 04.04.2014 07:29
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Ich glaube nicht dass sich die ÖVP gegen die Erstellung eines Konzepts zum weiteren Radwegausbau stellen würde.
Dass die nicht pauschal gegen Radverkehr sind zeigt sich an den Landesradwegen in den großen Tälern und am Landeszuschuss (bis 100%) wenn Gemeinden Radweg-Beschilderungen oder Pausenstationen an Radwegen wollen.
Eine Verbindung mit Südtirol, das Verfolgen von dort erfolgreichen Strategien, der Ausbau Touristischer Infrastruktur, und Mittelgebirgsbewohner mit E-Bikes sind alles Punkte die der ÖVP gefallen müssten.
Die Rolle sowas vorzuschlagen fällt in dieser Koalition aber ganz klar den Grünen zu.
Und da kommt bislang genau gar nix. Gar nix.

In der Stadt ist's auch nur ein bisschen besser. Eine Liste von Ideen, und regelmäßige Treffen mit Rad-Interessensgruppen.
Aber die bisherigen Massnahmen (ein aufgemalter halb-Lückenschluss, ein geerbeter halb-Lückenschluss, 3 Schilder) kann ein Einhändiger an den Fingern abzählen.
Und Mut für grosse Vorschläge vermisse ich bislang, z.B. Marktplatz/Innbrücke = Katastrophe, sogar ohne Veranstaltungen.

(Edits waren Typos & Co)
 

Zuletzt bearbeitet von lech: 04.04.2014 08:07, insgesamt 3 mal bearbeitet

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Beitrag #95721 BeitragErstellt: 04.04.2014 08:57
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manni schrieb:
Auf Landesebene darf niemand Wunder von den Grünen mit ihren 14% erwarten.


Wunder nicht. Konzepte und Pläne, auch wenn vielleicht das Geld für die sofortige Umsetzung fehlt, schon. Die ÖVP sagt doch auch im Detail welche Straßen sie ausbauen will.

(kann natürlich sein dass ich nicht alles mitbekommen habe, aber dass z.B. auf meine Frage oben niemand hier im Forum etwas zu realen Planungen wie man mit der Situation dort umgehen will beitragen konnte ist schon bezeichnend - könnte darauf hindeuten dass einfach wirklich nix dazu existiert).
 

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Beitrag #95722 BeitragErstellt: 04.04.2014 09:02
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1) Das Projekt Radweg Natters ruht seit Jahren in den Schubladen, obwohl zumindest der Obere Teil ab Sonnenburger Hof sehr kostengünstig machbar wäre. Der Andreas-Hofer-Weg ist aufwärts nur mit guter Kondi und großem Federweg befahrbar, da eher ein Steig als ein Weg. Ich sehe den übriges nicht als Minderheitenprogramm Manni, da dürftest am Land auch keinen ÖV mehrfahren lassen, sondern als ganz grundsätzliche Verbindung ins WMG.

2) Radweg ins ÖMG ist im Zuge des Brennerradwegs in Planung, aber die Mühlen mahlen langsam und das kann daher noch leicht 15 Jahre dauern.

3) Manni ich kann deine deine "auf dem grünen Auge blind"-Einstellung echt oft nicht nachvollziehen. Bei einem Landes-Straßenbaubudget von 100 Mio. € im Jahr wird's ja nicht zu viel verlangt sein wenn die Grünen da 2-3 Mio. für Radwege rausholen. Man kann nicht immer alles damit entschuldigen, dass die ÖVP mehr stimmen hat.
 

Change your coffee, change your life!
http://hannesre.organogold.com

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manni
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Beitrag #95723 BeitragErstellt: 04.04.2014 09:32
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Ich habe ja nur skeptisch nachgefragt, ich weiß darüber zu wenig. Hast du Zahlen, Hannes? Wie viele Radelnde sind da unterwegs, wie groß ist das Potenzial, und wie viele Autofahrten könnte man wegkriegen?
 

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ice108
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Beitrag #95725 BeitragErstellt: 04.04.2014 19:33
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An Orten im direkten Einzugsgebiet gibt es Natters mit wenn ich die Wikipedia-Zahlen als Grundlage nehme ca. 1700 Einwohnern und Mutters mit (ich rechne jeweils nur den Hauptort, teilweise Schätzung) 1400 Einwohnern. Wieviele davon den Radweg nützen würden kann dir wohl niemand im Vorhinein sagen; wenn ich mir anschaue wieviele z.B. an Sommerabenden aus sportlichen Gründen bis zur Höttinger Alm fahren (drei bis vierfacher Höhenunterschied) scheint es mir aber schon eine nicht kleine Klientel zu geben die sich vom Höhenunterschied nicht abschrecken lässt.
Dazu kommt der Aspekt mit den Elektrorädern.

Ein anderer Aspekt für mich: Als Radfahrer habe ich eigentlich schon den Anspruch dass ich möglichst alle Orte, Ortsteile etc. gefahrlos und auf einigermassen sinnvoller Route erreichen kann. Ich hab sicher nicht den Anspruch dass überallhin Radwege mit großartiger Infrastruktur gebaut werden, schwach oder zumindest relativ langsam befahrene Nebenstraßen, Schotterwege etc. tun es grade in eher schwach besiedelten oder abgelegenen Gebieten schon auch. Und solche Alternativmöglichkeiten zum MIV-Hauptverkehrsnetz gibt es eigentlich überraschend häufig, oft auch da wo eigentlich keine offiziellen Radwege ausgewiesen sind.

(nur ein Beispiel: Wenn man gegeben ein forststraßentaugliches Fahrrad diesen Verkehrswahnsinn mal hinter sich hat und immer weiter ins Stubaital reinfährt muss man erst in Ranalt, ein paar km vor dem Ende der Straße, wohl ca. 30 bis 40km von Innsbruck entfernt, wieder auf die Hauptstraße. Bis dahin gibt es immer eine sinnvolle Möglichkeit der Hauptstraße fernzubleiben).

Und unter dem Aspekt haben wir hier halt eine Lücke von ca. einem Kilometer Länge im radgeeigneten Verkehrsnetz, und zwar nicht irgendwo weit draußen, sondern in unmittelbarer Stadtnähe.

Das ist dort für Radfahrer ungefähr so wie es für ÖV-Benutzer wäre wenn man die STB von oben kommend am Sonnenburgerhof enden lassen würde und den Leuten sagen würde "bitte runterlaufen".
 

Zuletzt bearbeitet von ice108: 04.04.2014 19:39, insgesamt einmal bearbeitet

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sLAnZk
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Beitrag #95733 BeitragErstellt: 06.04.2014 08:58
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Das würde ich auch so sehen, es ist der Bereich zwischen Sonnenburger Hof und der einen Tankstelle (auf der Höhe des neuen Unterwerks), der zu überbrücken wäre mit einer Radweglösung.

Gelänge das, so könnte man wahrscheinlich auch durchaus Leute aus Mutters gewinnen, mit dem Rad über Natters und Hölltal und dieses Stück Radweg zu fahren. Neben prinzipiellen Überlegungen hätte das also auch wertvolle regionale Auswirkungen, weil es den Leuten ermöglicht, ohne die Hauptstraße verwenden zu müssen, nach Innsbruck zu fahren.

Es ist das zugegebenermaßen ein ziemliches Stück, zahlte sich aber aus.

Ein weiterer Lückenschluß, der das Radwegenetz in großer, wenn auch nicht mehr unmittelbarer, Nähe zu Innsbruck deutlich attraktiver machen würde, ist die Verbindung zwischen dem Ende des Wirtschaftsweges, der nordseitig der Bahn bergseits des Bahnhofs Kematen beim Autobahnzubringer endet und dem Innradweg bei der Einmündung der Melach. Leute, die sportlicherweise die halbe Stunde nach Innsbruck radeln, wären nicht mehr abgestoßen von der Strecke, die der Autobahn entlang verläuft, und die wirklich zum Schmeißen ist.
 

Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon.

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