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Thema: Stadtbahn eingleisig?  Dieses Thema nach Facebook schicken  

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manni
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Beitrag #544 BeitragErstellt: 25.04.2004 23:36
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Hallo liebe Leute,

auch wenn's noch lange hin ist bis zur Realisierung, geplant wird ja schon. Es gibt nun das Gerücht, daß die Stadtbahn nach Hall bzw. Völs eingleisig ausgeführt werden könnte. Kann das denn funktionieren? Irgendwie gefällt mir der Gedanke an eine eingleisige Trasse zumindest im Abschnitt zwischen Rum und Hall und das damit verbundene Problempotenzial nicht. Was denkt ihr?
Und: draußen in Thaur wird ja gerade an einer abzweigenden Straßenbrücke über die Hauptbahntrasse gebaut. Ob dort die Stadtbahn schon bedacht wurde?
Wird diese nördlich der Bundesstraße entlang der Hauptbahn verlaufen, müsste Platz für die Durchfahrt sein. Wird sie südlich der Bundesstraße verlaufen, sollte vermieden werden, daß die Trasse der Stadtbahn einen "Schlenker" wegen der Straßenrampe Richtung Osten machen muss. Da ist wohl mal ein Lokalaugenschein fällig...




 

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sLAnZk
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Beitrag #546 BeitragErstellt: 26.04.2004 15:56
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Quote:

Irgendwie gefällt mir der Gedanke an eine eingleisige Trasse zumindest im Abschnitt zwischen Rum und Hall und das damit verbundene Problempotenzial nicht. Was denkt ihr?


wahrscheinlich ein finanzielles problem... man wird wohl grundablösen sparen wollen. grundsätzlich ist es ein rechenexempel. wenn die bahnen auf eingleisigen streckenabschnitten einen schnitt von sagen wir 50 km/h fahren, brauchen sie für einen kilometer eine minute und zwölf sekunden. wenn wir also auf hall zu streckenabschnitte von je vier kilometern (damit wir vom glühen auch etwas haben als passagiere) eingleisig annehmen, sind das vier minuten und 48 sekunden nach adam riese. dadurch ist das ganze, wenn man noch geringfügige polster einrechnet, auf ein minimalintervall von zehn minuten in beiden richtungen limitiert. andererseits: wäre so ein intervall in beide richtungen überhaupt regional für die verbindung nach hall nicht sowieso sensationell? und für einschübe zu den hauptverkehrszeiten, die ja eher einseitigen verkehr nur nach innsbruck herein bzw. nur hinaus erfordern könnte man ja die intervalle in die gegenrichtung verlängern.
das scheint mir das ideal zu sein (wenn eingleisig schon sein muß... wie das straßenbahnkonzept anzudeuten scheint), längere abschnitte eingleisig dehnen das intervall, kürzere killen den speed. mit ausreichend bemessenen zweigleisigen haltestellenabschnitten geht da schon etwas weiter.

xxxxxxxxxxxxxxxx

problematisch ist das eher nach völs hinaus, hier sollte schon zweigleisig gebaut werden, denn hier kann ich auch keine lange gerade erkennen. (außer bei meiner lieblingsstrecke vom flughafen nach völs... wie wärs mit über den flughafen hinaus und über kranebitten retour? wäre eine solide sache namentlich für die hauptverkehrszeiten, denn wenn man schon zwei gleise bauen muß, kann man das zweite - im interesse der allgemeinheit - wohl auch woanders hinlegen...)


(Editiert von sLAnZk am 26.04.2004 16:02)





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werner
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Beitrag #550 BeitragErstellt: 26.04.2004 17:20
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Hallo!

Bis zu einer Taktfolge von 15 Minuten ist m. E. die Eingleisigkeit kein Problem, wenn - und das ist der springende Punkt - die Bahnen aus der Stadt einigermaßen pünktlich unterwegs sind, damit nicht das ganze Fahrplangefüge durcheinander kommt. Eine Alternative wären sog. "Zweispurinseln", das sind mind. 500 m lange zweispurige Abschnitte (möglichst mit Schnellfahrweichen), bei denen die Bahnen "fliegend" kreuzen können. Wenn im Stoßverkehr in Lastrichtung Einschubwägen verkehren würden, wäre dies auch kein Problem. Auf der Haller gab' s das jahrzehntelang; in Thaur kreuzten 2 Richtung Innsbruck fahrende Züge den Zug nach Hall. Der erste Triebwagen hatte dazu das "Nachzugzeichen" (gelbes Viereck mit grüner Spitze bzw. grüne Blende am Frontscheinwerfer) aufgesteckt.
 

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Heli
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Beitrag #562 BeitragErstellt: 29.04.2004 10:23
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Vielleicht kann man, unter Freihaltung des Platzes fürs 2. Gleis zuerst eingleisig bauen, später dann Vollausbau. (Zeit- und Geldersparnis, Kostenaufteilung auf einen längeren Zeitraum)?
Heli



 

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manni
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Beitrag #563 BeitragErstellt: 29.04.2004 13:14
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Ich hoffe doch, dass von vornherein zweigleisig gebaut wird, auch im Hinblick auf die später möglichen Erweiterungen nach Kematen / Zirl bzw. Wattens. Keine halbherzigen Anfangs-Kompromisse, bitte...
Interessant auch das Statement auf www.bvr.at , wo es heisst, dass aus verkehrlichen Gründen ein Bau nur bis Völs keinen Sinn macht und gleich in der ersten Ausbaustufe bis Kematen gebaut werden sollte.
Wir brauchen die Bahn sowieso, die Luftqualität wird nicht besser, also sollten sie IMO gleich von Anfang an klotzen, anstatt erst mal nur zu kleckern...


(Editiert von manni am 29.04.2004 13:15)




 

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sLAnZk
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Beitrag #567 BeitragErstellt: 29.04.2004 16:21
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da könnte die bahn auch afling berühren, nachdem sie ja die bundesbahn schon in völs quert, fällt auch dieses problem aus. und außerdem kommt da noch eine strecke hinzu, auf der ordentlich gas gegeben werden kann.

allerdings denke ich mir: wenn wir eine s-bahn wollen, wäre die nicht bedeutend schneller als die - dann parallele - stadtbahn nach kematen? da gibt es für einen passagier keinen unterschied, denn abgesehen von - wenn überhaupt möglich - afling, wo vielleicht 30 leute am tag mit der bahn dann fahren werden wollen, ist die s-bahn schneller am bahnhof, von wo aus den einpendlern aus kematen die stadt offensteht mit einer ganzen reihe von bahnlinien. wozu also die redundanz nach kematen?

viel wichtiger ist doch, daß die haller neu gebaut wird, und hier schließe ich mich dem werner an, das fliegende kreuzen wäre sehr spannend und zeitökonomisch sinnvoll, außer es ist ohnedies eine haltestelle just an der begegnungsstelle sinnvoll.
völlig konsequent wäre es, schnellfahrweichen und solche zweigleisige abschnitte vorzusehen UND zweigleisig zu planen, wenn das kapital auch vorerst nur für ein gleis reichen sollte.

ich freu mich auf die haller
stb





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bahnbauer
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Beitrag #569 BeitragErstellt: 29.04.2004 20:15
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ich hoffe doch, dass es eine zweite spur nach hall geben wird. es wird doch fast alles zwei spurig ausgebaut. die zweite spur nach hall würde das kraut auch nicht mehr fett machen. wenn schon, dann richtig und gscheit. übrigens fährt die tram in münchen auf den geraden strecken max. 60km/h. also werden die auch bei uns mit ca. 60 km/h nach hall runter glühen.

zu der s-bahn oder regio-linie. ins oberland bis nach zirl oder kematen wäre schon okay. richtung wattens bin ich mir da nicht so sicher. ist das nicht die aufgabe der öbb? nach dem bau der unterinntaltrasse (für alle die es noch nicht wissen sollten, an diesem projekt wird schon gewaltig gearbeitet)kann oder wird das unterland einen takt-plan bekommen. anstatt dieser investition könnte man, so denke ich, sinnvolleres machen. zum ersten fahrplanabstimmungen, bus wartet auf zug und umgekehrt. ich sage nur schweiz. dort stehen bei einem bahnhof immer mind. 3 busse. die fahren auf das land und sind rechtzeitig auch wieder beim bhf, sodass man die züge gut erwischt.
zweitens endlich die niederflur-pendlerzüge (ala talent in salzburg) der öbb anschaffen.
 

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sLAnZk
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Beitrag #571 BeitragErstellt: 29.04.2004 21:59
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Quote:

übrigens fährt die tram in münchen auf den geraden strecken max. 60km/h. also werden die auch bei uns mit ca. 60 km/h nach hall runter glühen.


wenn ich das richtig begriffen habe, gehen die flexis maximal 70, aber mit dieser höchstgeschwindigkeit kann ich nicht rechnen, wenn ich über fahrplankonsequenzen eingleisiger abschnitte nachdenke, daher die überlegung mit dem 50er schnitt.
zum zweiten punkt würde ich doch sagen, daß auch die strecke nach kematen aufgabe der öbb bzw. einer richtigen schnellbahn wäre, in sachen koordination der verkehrsmittel, v.a. der busse von und zu den bahnhöfen und natürlich auch in sachen anschaffung ordentlicher stadtbahnzüge f. die normalspurstrecken bin ich ganz bei Dir (hat der jetzige landeshauptmann doch auch gefordert/vorgeschlagen, wenn ich mich recht erinnere) -> kematen ist zu weit weg für die stadtbahn, braucht aber eine gute bahnverbindung, so wie auch zirl oder telfs, hier stünde die westbahnstrecke wohl zur verfügung.
stb




(Editiert von sLAnZk am 29.04.2004 22:10)





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Beitrag #572 BeitragErstellt: 30.04.2004 08:08
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@steinbock:

die tram in münchen kann auch 70 km/h fahren, sind aber immer nur mit 60 km/h unterwegs gewesen.

übrigens habe ich mir den zeitungsartikel der tt vom 26.11.01 aufgehalten. dort ist der bericht über den talent (niederflurzug für die pendler) in tirol. ein modell ist sogar in ibk gewesen. ab voraussichtlich 2004 soll es die züge von der firma bombardier/elin in tirol geben (steht im artikel). das wird noch ein paar jahre dauern, denn mittlerweile ist das projekt eingeschlafen.
 

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Heli
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Beitrag #574 BeitragErstellt: 30.04.2004 09:43
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Zum Thema Vitesse:
Fahr mal in Linz, die glühen in der Stadt auf Rasenbahnkörper tlw. mit 65 - 70 durch die Gegend (selbst erlebt, geil).
Heli



 

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manni
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Beitrag #575 BeitragErstellt: 30.04.2004 10:11
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Quote:

Zum Thema Vitesse:
Fahr mal in Linz, die glühen in der Stadt auf Rasenbahnkörper tlw. mit 65 - 70 durch die Gegend (selbst erlebt, geil).
Heli



Genauso wirds's ja bei uns dann hoffentlich auch sein, sonst macht das ganze ja nicht viel Sinn.






 

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Beitrag #779 BeitragErstellt: 14.05.2004 18:51
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es reizt mich, zu resümieren:

eingleisig ist kein problem, sofern man eine frequenz von zehn bis 15 minuten nicht unterschreiten möchte; die notwendige kapazitätssteigerung zu stoßzeiten kann durch einschübe in eine richtung bewerkstelligt werden.

es sollte aber der zweigleisige ausbau vorgesehen werden, die voraussetzungen dafür geschaffen werden.

die zweigleisigen abschnitte sollten für fliegenden wechsel geeignet sein, also lang genug und mit schnellfahrweichen ausgestattet.

also würde ich vorschlagen für die strecke nach hall:
zweigleisig durch rum bis zur haller straße, dann eingleisig am metro vorbei über die wiese, in tieflage unter der unterführung durch auf straßenniveau - mit bahnschranken - über die kreuzung bei der gutmann-tankstelle, hier sollte man auf jeden fall eine haltestelle einrichten für das industriegebiet und die einkaufszentren, ab der kreuzung also zweigleisig bis zur lorettobrücke, die eingleisig überquert wird, über die nebenfahrbahn weiter, dann irgendwo auf der höhe vom kieslinger ("eisenkies") eine lange schnellfahr-ausweiche für den fall erhöhter frequenz, dann wieder eingleisig bis zum unteren stadtplatz. hier sollte mit der abzweigung hinauf richtung krankenhaus ein zweigleisiger abschnitt geschaffen werden, indem man die spur richtung krankenhaus hall um den platz herumführt, die spur richtung völs am westlichen rand des platzes, vom oberen kreisverkehr aus wieder eingleisig bis wo wieder genug platz ist - sagen wir kurhaus - dann zweigleisig bis zur schleife vor dem krankenhaus. die strecke vom unteren stadtplatz ostwärts laut interaktivem plan könnte man ergänzend bauen, bringt das die tram doch in die nähe des haller bahnhofes mit der möglichkeit, weiter richtung mils und volders zu bauen.






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Beitrag #782 BeitragErstellt: 16.05.2004 16:30
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Ich plane demnächst mal dort rauszufahren und die Örtlichkeiten zu inspizieren und auch fotografisch festzuhalten.
Mit Eingleisigkeit kann ich mich allerdings einfach nicht anfreunden - ich erkenne nicht einen einzigen Vorteil darin.
Ich denke, bei einem Neubauprojekt wie diesem sollte man schon auch bestehende bauliche Infrastruktur diesem unterordnen, also ggf., wo nötig (Lorettobrücke zum Beispiel), etwas aufwändigeren Unterbau errichten, sowie ggf. auch bestehende Gebäude für die Bahn schleifen, bevor man sich eingleisig daran vorbeischlängeln muss. Immerhin nutzt eine optimal trassierte und leistungsfähige Bahn wirklich jedem.
Hinzu kommt, dass damit zu rechnen ist, dass dieses Gebiet immer mehr und dichter bebaut und damit vielleicht auch kürzer als in 15-Minuten-Intervallen versorgt werden muss - vielleicht schon zur Inbetriebnahme, immerhin sind's bis dahin noch rund acht Jahre, gebaut wird jedenfalls fleissig dort draussen, das ganze Gebiet ist ja das Erweiterungsgebiet im Osten der Stadt (viele solche haben wir ja topographisch bedingt nicht)...


(Editiert von manni am 17.05.2004 01:09)




 

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Beitrag #814 BeitragErstellt: 18.05.2004 09:56
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Yo allerseits,
eingleisig hat schon einen Riesenvorteil, nämlich einen monetären, und das scheint ja bei der Planung in Ibk der Hauptparameter zu sein.
Heli



 

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Beitrag #815 BeitragErstellt: 18.05.2004 11:09
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@Heli: hast du den Eindruck, dass alles billig und husch-pfusch werden soll? Den hab' ich nämlich eigentlich nicht, eher im Gegenteil, welche öst. Stadt, mal abgesehen von Linz, pumpt sonst noch solche Summen, insgesamt sollen es ja 285 Millionen sein, in einen derart umfassenden Schienenausbau? Weswegen mich eine halbherzige eingleisige Lösung eben auch wundern würde...




 

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Beitrag #816 BeitragErstellt: 18.05.2004 15:49
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mag dieser auch ein ketzerischer gedanke sein: eingleisig muß ja nicht husch-pfusch heißen. eingleisig könnte auch so ausschauen, daß man sich um maximale höchstgeschwindigkeiten bemüht und auch die gegebenheiten schafft, die für einen späteren zweigleisigen ausbau notwendig und hilfreich sind... und wenn man die ersparnis aus dem vorläufigen verzicht auf das zweite gleis in ordentliche ausweichen, hochgeschwindigkeitstaugliche weichen u.a. investiert, kann die sache sehr gut ausschauen. der einzige nachteil, den ich vorerst ausmachen kann bei eingleisigem ausbau, ist die notwendige betriebsunterbrechung für bestimmte wartungsarbeiten, schienenschweißen u.a.. wenn zu einem späteren zeitpunkt intervalle von normalerweise zehn minuten in beide richtungen nicht mehr genügen, soll die möglichkeit heute schon geschaffen werden für den dann unumgänglichen zweigleisigen ausbau.





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Beitrag #817 BeitragErstellt: 18.05.2004 16:03
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Gibt es irgendwelche Studien zur zu erwartenden Stadtentwicklung in diesem Bereich?
Ich stelle mir dort in 15 - 20 Jahren dichte industriell/gewerbliche und/oder Wohnbebauung vor. Ditto übrigens zwischen Völs und Kematen, sind diese beiden Gegenden doch neben dem nur beschränkt nutzbaren Mittelgebirge die einzigen Erweiterungsgebiete.
Eher könnte ich mir allerdings den Ast nach Völs eingleisig vorstellen, als jenen nach Hall, das jetzt schon ein suburbanes Zentrum mit mehr als 10.000 Einwohnern darstellt, auch nicht wenige Arbeitsplätze liegen dort, die von der Stadt aus erreicht werden wollen.




 

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Beitrag #821 BeitragErstellt: 19.05.2004 15:07
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ich war heute bei der eröffnung des neuen bhf ibk. dort habe ich die nr hakl getroffen. die hat mir gesagt, dass die straßenbahn nach hall einspurig sein wird. wenn sich die bahn bewährt, dann kann es einmal eine doppelspur geben.


(Editiert von bahnbauer am 19.05.2004 19:45)
 

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Beitrag #822 BeitragErstellt: 19.05.2004 15:47
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... immerhin wird sie sein die bahn... wenn die karin hakl das sagt, so denke ich, wird das wohl bedeuten, daß sie sein wird. (es macht jedenfalls mut).
wichtig ist auch, daß die zweite spur schon mitgedacht wird.

zu völs: mir wären, wie gesagt, am liebsten zwei einspurige strecken, eine über den flughafen und eine unter kranebitten vorbei.
gruß
stb





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Beitrag #823 BeitragErstellt: 19.05.2004 19:49
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so wie es ausschaut, wird der flughafen nicht an das tramnetz angebunden. denn die tram fahren auf der kranebitterallee und eine extra linie zum flughafen würde sich nicht rentieren. (vielleicht heute noch nicht, mal schauen, wie die tram angenommen wird.)

der weitere ausbau der tram hängt alleine von den benützern ab. wenn es sich herausstellt, dass die tram sehr gut angenommen wird, dann wird später einmal weitergebaut.
 

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