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Thema: haltestellenbezeichnungen - .  Dieses Thema nach Facebook schicken  

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sLAnZk
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Beitrag #20795 BeitragErstellt: 08.12.2006 22:01
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offenbar mit dem fahrplanwechsel wurden die beiden haltestellen am und oberhalb dem großen gott umbenannt.

- die haltestelle, die immer "großer gott" geheißen hat, zuletzt aber "kapelle großer gott", heißt jetzt "schlotthofweg". das ist ein sehr treffender name, mündet doch dieser weg drei meter von der nase des busses in der haltestelle entfernt hier in die schneeburggasse.
dumm nur, daß die gasse keiner kennt.

- die neu eingerichtete haltestelle, die man auch "großer gott" getauft hatte, die aber weit oberhalb liegt, eine gute buslänge von der einmündung der sadrachstraße entfernt, hat hingegen ihren offensichtlich aus der verlegenheit verliehenen namen behalten.

schlauer wäre es gewesen, der haltestelle "großer gott" ihren alten namen wieder zurückzugeben ("kapelle" zu streichen), und der oberen, neuen haltestelle (auf der höhe der "apotheke zum großen gott") den namen "sandbühel" zu geben.





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Wolfgang
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Beitrag #20796 BeitragErstellt: 08.12.2006 23:21
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Zitat:
offenbar mit dem fahrplanwechsel wurden die beiden haltestellen am und oberhalb dem großen gott umbenannt.
Nicht nur diese beiden, es wurden auch Haltestellen entlang der Linie T (min. 6) und 3 (siehe "Linie T bis Cyta"-Thread) umbenannt. Ob es bei den anderen Linien ebenfalls Umbenennungen gab, weiß ich nicht.

(Editiert von Wolfgang am 08.12.2006 23:23)
 

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Martin
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Beitrag #20797 BeitragErstellt: 09.12.2006 07:18
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Ich kann mir vorstellen, dass es sinnvoll wäre, sämtliche Haltestellennamen auf Platzname oder Straßennamen umzuändern - doch was ergitb die Recherche? noch immer finden sich Bauwerks- und Topographiebezeichnungen, wie Triumphpforte, Basilika, Olympiaworld, Klinik, DEZ oder CYTA.....
Spaß beseite - ich denke, dass diese Namen weitaus besser sind -wer kennt schon alles Straßennamen Innsbruck - man denke nur, man würde "Mentlbergsdlg." in "Auffang" umbennen.....

die Vwerscheibung des "Große Gotts" ist mir momentan auch nicht klar. Warum heißt der Platz überhaupt so? Auf dem Weg zur Hinrichtung (zum Galgenbühel) erhielt der Verurteilte bei der Kapelle (so hätzt´ich´s angenommen) die letzte Ölung - bevor man den Henker von seiner Dienstwohnung (soweit ich gelesen habe,war er einer der letzten Innsbrucker Henker der "Buzi" .....sLAnZk - als dortiger Einheimsicher - korrigier mich bitte falls ich mich da irre) holte, um den Weg fortzusetzen.
Möglicherweise ist man bei Froschungen draufgekommen, dass diese letzte Ölung doch nich bei der Kapelle erfolgte und damit das Stoßgebet des Veruteilten (Großer Gott... ) möglicherweise historisch belegt bei der neuen Haltestelle erfolgte.
Nett wäre in diesem Zusammenhang die Einrichtung einer Hst. des W an der Kreuzung Fallbachg./Schmelzerg/ Weiherburgg. mit dem Namen "Köpfplatzl" ....auch das wäre historisch belegt.

Ich bemerke in dieser Diskussion außerdem die Kleinschreibung - möglicherweise ein Seitenhieb auf die generelle Hst.-beschriftung?



 

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manni
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Beitrag #20799 BeitragErstellt: 09.12.2006 11:56
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Die Umbenennung verwechselbarer Haltestellen finde ich auf jeden Fall positiv - mein Eindruck ist, dass die IVB bemüht sind, solche Dinge Schritt für Schritt zu bereinigen.
Gut wäre es nun, bei Umsteigeknoten mit verteilten Haltestellen unterschiedliche Bezeichnungen nicht nur intern zu verwenden (Landesmuseum Bst. 1, Landesmuseum Bstg. 2, dito Marktplatz und andere), sondern auch in Netzplänen, Aushängen, Umgebungsplänen und Ansagen zu berücksichtigen, also etwa die Hst der Linien A und J am Marktplatz "Marktplatz Nord" zu benennen, jene im "Terminal hingegen" "Marktplatz Mitte" o.ä., dann wäre das Ganze wirklich perfekt. Aber wie gesagt, man ist eh schon am richtigen Weg.





 

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sLAnZk
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Beitrag #20808 BeitragErstellt: 09.12.2006 14:14
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im falle großer gott ist es der falsche weg, würde ich sagen -

die haltestelle großer gott war immer unten bei der kapelle, hat immer großer gott geheißen.

mit der zusammenlegung von A und H und der ergänzung einer haltestelle bergwärts gegenüber der bestehenden haltestelle talwärts vor der apotheke, hat man diese neu eingerichtete haltestelle einfach auch "großer gott" genannt, später die bisherige haltestelle "großer gott" bergwärts auf "kapelle großer gott" umbenannt.

vielleicht wäre es am besten, die bezeichnung großer gott entweder ganz zu eliminieren (immerhin gibt es auch das gasthaus gleichen namens nicht mehr, an seiner stelle wurde einst die erste eigentumswohnhaus-anlage innsbrucks errichtet, in der der quadratmeter mehr als 50.000 schilling gekostet hat), oder nur auf die alte haltestelle dieses namens bergwärts zu beschränken, um beide obere haltestellen "sandbühel" zu nennen. "vogelweiderstraße" wäre zwar eine alternative, aber keine gute.





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fidel
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Beitrag #20893 BeitragErstellt: 13.12.2006 21:56
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falls es noch nirgends gepostet wurde:
unterbergerstraße heißt jetzt übrigens "technikerhaus"
 

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rudema
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Beitrag #20914 BeitragErstellt: 14.12.2006 17:21
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Es fasziniert mich sehr, wie man sich bei euch in IBK mit Haltestellennamenänderungen beschäftigt. Sind so viele Änderungen von Haltestellennamen bei jedem Fahrplanwechsel?

Ich finde es sehr schade, dass es die Haltestelle "Großer Gott" nicht mehr gibt. Denn die Ansage war ja wirklich witzig. Da gibt es ja gleich in der Nähe dieser Station noch eine Station, die ja auch irgendwas mit Gott zu tun hat. Kann mir vielleicht jemand sagen, wie die heißt? Manni müsste es eh wissen, denn dieses hatte ja einen sehr komischen Namen.


Mein zweites zu Hause ist in Bus und Bim. :-)
 

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manni
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Beitrag #20937 BeitragErstellt: 15.12.2006 22:11
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Allerheiligen vielleicht? Weitere klerikal angehauchte Haltestellenbezeichnungen fallen mir im Augenblick keine ein.





 

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rudema
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Beitrag #20939 BeitragErstellt: 15.12.2006 22:15
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Oder gab es da gleich zwei Station hintereinander, die fast den gleichen Namen hatten? Kann das sein, dass es da zwei Stationen gegeben hat, die Großer Gott geheißen haben?


Mein zweites zu Hause ist in Bus und Bim. :-)
 

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rudema
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Beitrag #20940 BeitragErstellt: 15.12.2006 22:16
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Oder war es vielleicht Großer Stein? Gibt es die Station überhaupt? Wenn nein, dann sofort wieder vergessen.


Mein zweites zu Hause ist in Bus und Bim. :-)
 

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manni
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Beitrag #20946 BeitragErstellt: 15.12.2006 22:37
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bahnLinz: die Antwort findest du in des sLAnZks Text sechs Postings weiter oben...





 

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sLAnZk
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Beitrag #20973 BeitragErstellt: 17.12.2006 14:36
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im grunde beschäftigt man sich in innsbruck viel zuwenig damit - nicht einmal dem sLAnZk ist dergleichen für gewöhnlich mehr als ein achselzucken wert - deshalb heißt die endstation der 1er bei und vor der kettenbrücke auch nicht kettenbrücke, sondern irgendwie anders.

mir fallen im westen von hötting so schnell nur drei "geistliche" stationen ein: allerheiligen, allerheiligenhöfe und eben großer gott.

in der reststadt gibt es noch "pauluskirche" und auch in der reichenau: "st. pirmin/volkshaus" (wenn es zweitere noch geben sollte und sie nicht inzwischen "denzel-obi-landwirtschaftskammerinternat" heißt).

eine haltestelle grauer stein gibt es seit der zusammenlegung A/H, diese haltestelle hat früher - wenn ich mich nicht irre - achselkopfweg - deutlich konsequenter, weil jener dort beginnt - geheißen.





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godwin
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Beitrag #21289 BeitragErstellt: 15.01.2007 16:09
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Griaß eich, nach langer Zeit melde ich mich auch wieder mal zurück!
Zitat:
mir fallen im westen von hötting so schnell nur drei "geistliche" stationen ein: allerheiligen, allerheiligenhöfe und eben großer gott.
Anmerkung zur Station Allerheiligen des O: An der Haltestelle steht treffenderweise die Bezeichnung Allerheiligen Kirche, jedoch sonst nirgends.Für die drei unterschiedlichen Haltestellen in diesem Gebiet (O-Allerheiligen, A-Allerheiligenhöfe und ÖBB-Allerheiligenhöfe) wären eindeutigere Bezeichnungen sicher auch nicht von Nachteil.
Zitat:
eine haltestelle grauer stein gibt es seit der zusammenlegung A/H, diese haltestelle hat früher - wenn ich mich nicht irre - achselkopfweg - deutlich konsequenter, weil jener dort beginnt - geheißen.
Und die Haltestelle "Berchtoldshof" sollte einen Zusatz "- Buzihütte" bekommen, dass die Studenten wissen, wo sie zum Bier trinken aussteigen müssen.


Die dümmsten Ausreden der Welt:
Die Strassenbahn hat sich verfahren...

 

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manni
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Beitrag #21292 BeitragErstellt: 15.01.2007 16:17
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Hey godwin, welcome back, ist ja wirklich ewig her!

Vielleicht sollte "Allerheiligen" einfach aus den Bezeichnungen verschwinden und durch Straßennamen ersetzt werden, um Klarheit zu schaffen.





 

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godwin
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Beitrag #21293 BeitragErstellt: 15.01.2007 16:26
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Ja, vielleicht in dieser Form:

Linie O:
Allerheiligenkirche (denn die neben der Hst. gelegene Kirche heißt richtigerweise so)

Linie A:
Derzeit schwierig, denn die drei Straßen an deren Kreuzung sich die Endhaltestelle befindet, haben alle einen Haken:
- Allerheiligenhofweg (beinhaltet zur Verwirrung wieder das Wort "Allerheiligen")
- Hörtnaglstraße (schon vergeben, nächste Hst. Richtung Innenstadt)
- Schneeburggasse (absolut nicht eindeutig bei beinahe 3 km Straßenlänge ausgehend vom Höttinger Kirchplatz)
Aber diese Haltestelle entfällt vielleicht eh, wenn die Durchbindung zur Technik auf der Strecke des NL3 realisiert werden sollte und in diesem Zuge die O-Hst. mitbenützt wird.

ÖBB: Innsbruck Allerheiligen


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Beitrag #21316 BeitragErstellt: 15.01.2007 23:12
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das ist auch so eine namensbastelei: allerheiligen heißt die ganze gegend. das zentrum dieser gegend ist die kirche ALLERHEILIGEN. warum also sollte diese station nicht allerheiligen heißen? (daß die station allerheiligen natürlich bei der kirche ist, ist logisch. das zur kirche gehörige gasthaus heißt ja auch nicht "allerheiligen", sondern "allerheiligenhof")

die allerheiligenhöfe, auch der gasthof "allerheiligenhof" stehen seit äonen oben an der bahn (bzw. irgendwann hat man dort eine bahn, eine der ersten, besten und schönsten ihrer art, vorbeigebaut).

alle diese dinge sind absolut gewachsen und sinnvoll, und die strecke zum trafohaus (dort war einmal enorme frequenz, von den fünfziger jahren bis wohl in die späten achtziger - man denke sich: fünfzig, in worten FÜNFZIG perioden, und das in einer einzigen sekunde!!) wird wohl zugunsten einer durchgehenden verbindung, wie zu hoffen steht, zur technik hinunter, aufgegeben werden. diese station so wie die bahn "allerheiligenhöfe" zu nennen, war sinnvoll und konsequent, denn von hier geht man keine zwei minuten zur bahnstation.

aufräumen hingegen sollte man mit blödheiten in der namenswahl, und zwar zuallererst mit "mühlauer brücke" (auf N°77 vorne noch mit dem negativ sichtbaren schriftzug "talstation" versehen) und "kaiserschützenplatz". die eine station muß kettenbrücke heißen, die andere wiltener platzl.

die haltestelle berchtoldshof "buzihütte" zu nennen, ist eine gute idee. aber die wirtsleute dort oben werden die IVB kaum sponsern dafür... zumindest würde ich, der ich gelegentlich dort zugange bin, nicht drauf wetten.





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Tramtiger
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Beitrag #21319 BeitragErstellt: 16.01.2007 09:45
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Zitat:
Allerheiligenkirche (denn die neben der Hst. gelegene Kirche heißt richtigerweise so)
Die Kirche heist St. Georg!Also ist der Name wiedereinmal grundfalsch!
 

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manni
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Beitrag #21321 BeitragErstellt: 16.01.2007 09:54
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Und damit ich auch noch meinen Senf dazu gebe: wenn eine Haltestelle nach einer Kirche bekannt wird, dann sollte das IMO ebenso gesponsert werden müssen wie bei der Benennung nach einem Bürogebäude / Einkaufszentrum / Geschäft etc.
Kirchen sind keine öffentlichen bzw. kommunalen Einrichtungen und nur für Angehörige der jeweiligen Religion von Bedeutung.
Sonst müsste die Endstation der L3 ja auch "Königreichssaal" heißen.






 

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sLAnZk
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Beitrag #21353 BeitragErstellt: 16.01.2007 20:02
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es hat dort einmal eine kirche gegeben, die dem hl. georg geweiht war. die heute bestehende kirche feiert ihr patrozinium zu allerheiligen, ich weiß das mit großer sicherheit, ebenso wie ich weiß, wie kalt es an jenem tage in jenem gotteshause zu sein pflegt.

verkehrsbetriebe haben keine politische aufgabe, die einzige steuernde funktion, die ihnen zukommt, ist aber auch eine sehr wichtige: sie können die entwicklung von siedlungen steuern.

es steht der stadt gut an - und sie hat das in der vergangenheit auch getan - die bildung lokaler zentren zu fördern... und ein solches zentrum wird schlauerweise keine wohnsiedlung wie die peerhöfe sein, sondern ein öffentliches gebäude wie eine kirche oder ein schulkomplex (die volksschule ist gleich unter der kirche)... auch einer der lokalen kindergärten ist im übrigen gleich dort untergebracht...

und wenn wir hier bei der endstelle allerheiligen bleiben: die neue endstation ist ja eh nicht mehr bei der kirche, sondern unter der volksschule, hier können wir wirklich beim namen allerheiligen bleiben, denn das ist auch der name dieser (städtischen) schule, ein erst unlängst sehr unsensibel modernisierter bau aus den fünfziger jahren.

wir können haltestellen auch nach den kategorien links und rechts einteilen, das führt aber zu verwirrung, denn nicht jedem ist selbstverständlich, daß man auf plänen nach norden zu schauen geneigt sein sollte. das wäre dann auch nicht mehr sehr im sinne der gender-freunde (es wäre denn, dieselben nähmen zuflucht zum argument, es sei nicht zulässig, zu behaupten, frauen gingen mit stadtplänen anders um als männer).

und noch eine ergänzung zum "königreichssaal" am ende der 3er: es wäre sinnvoll, die haltestelle nach diesem saal zu benennen, wäre er ein punkt, an dem sich die leute orientieren. nachdem das so nicht der fall ist, bringt es nichts.

(Editiert von sLAnZk am 16.01.2007 20:11)





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ManuelausDE
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Beitrag #21358 BeitragErstellt: 16.01.2007 22:01
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Ein Haltestellenname ist, wie sLAnZk richtig bemerkt, ausschließlich nach dem Kriterium zu vergeben, wonach sich die Leute orientieren.

Das ist bei Straßennamen oftmals nicht der Fall, es sei denn, es handelt sich um überörtlich bekannte Straßen.

Kirchen hingegen sind ein Orientierungspunkt, Schwimmbäder, die Universität, Messe etc. Haltestellennamen sollen informativ sein, und nicht dem Betrachter gefallen.

Grüße,
Manuel
 

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