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krisu Temporär gesperrter User
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Beitrag #37393 Erstellt: 29.07.2008 16:38
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Der Mangel an "Radstrassen" so wie sie in bayern wichtige bundesstrassen begleiten ist schon frappant, anfürsich müsste es selbstverständlich sein, dass man die innsbrucker plateaus per rad erreichen kann, ohne auf unseren extrem gefährlichen auffahrtsstrassen fahren zu muessen. Ausser dem Wirtschaftsweg Neurum-Hall und dem Abschnitt vor der Technik gibt es in Innsbruck praktisch keine Radinfrastruktur entlang von Autostrassen! (Innweg noch, ok...aber das ist wohl das mindeste).
Innersttädtische Radwege auf Gehsteigen, so wie zB. in München, wären allerdings keine zeitgemässe Lösung...die verwende ich prinzipiell nicht: Zu gefährlich (Autotüren, Einfahrten) und zu langsam (zu eckig, zu eng).
Die tatsache, dass man auf das westliche mittelgebirge nicht vernünftig mit dem rad raufkommt ohne hauptverkehrsstrassen benützen zu müssen, war für mich das KO kriterium, dort nicht wohnen zu wollen...
(Nach Igls fahre ich gerne Bretterkelle-Tantegert-Aldrans Strassenbahn-Vogelhütte- ist schon ein wunderschoenes Ding so nach einem möglicherweise blassen Bürotag... das mag manch einem etwas steil vorkommen, aber ja öfter man es fährt, je flacher wirkt es
Zuletzt bearbeitet von krisu: 29.07.2008 16:40, insgesamt einmal bearbeitet
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Lupo Gast
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Beitrag #37401 Erstellt: 29.07.2008 20:59
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Sehr geehrte Damen und Herren des Strassenbahnforums,
Ich schreibe hier NICHT als Vertreter der gesamten Mountainbike Szene, die ihrem Sport im Naherholungsgebiet des Lanser Kopfes nachgehen.
Mich persönlich würde mal interessieren, was die entsprechenden Herrschaften, die sich über die Situation mit den Mountainbiker in der Strassenbahn der Linie 6 echauffieren, an der Anwesenheit der Biker wirklich stört. Ich habe zwar den Thread und die darin enthaltenen Vorurteile und Verleumdungen gelesen, konnte aber trotzdem keine klare Aussage bzw. Argument finden, warum wir den hinteren Teil der Bahn (C-Tail) mit unseren Bikes auslasten sollten. Aus diesem Grund möchte ich an dieser Stellung zu verschiedenen der erhobenen Vorwürfen Stellung nehmen, um diese Diffamierungen zu berichtigen:
1)Es wurde davon gesprochen, dass es zu Beschwerden hinsichtlich verschmutzter Bekleidung kam, die auf Kettenschmiere von Mountainbikes zurückgeführt wurde- wir haben diese Hypothese zur Kenntnis genommen und nach dem Versuch diese Hypothese zu verifizieren feststellen müssen, dass es äußerst schwierig ist, diese Verschmutzung zu bewerkstelligen: Die Kettenlinie der meisten Bikes liegt ein Stück tiefer als die Sitzflächen der Sitze und sogar beim Aufstellen (zum Aussteigen aus der Bahn) wird der Kontakt der Ketten zu den Sitzflächen durch die durch die Laufräder vorgegebene Bodenfreiheit der Bikes verhindert. Es kann natürlich sein, dass Passagiere durch etwaige Umstände (beispielsweise indem sich Passagiere ohne Grund vom hintersten Teil des Wagons nach vorne durchkämpfen obwohl die Möglichkeit bestünden einen weiter vorne liegenden Eingang zu benutzen) mit Schmiermittel der Fahrräder in Kontakt kommen, nur ist die Wahrscheinlichkeit einer Verschmutzung durch Schmiermittel an den Bikes in etwa gleich hoch wie durch den Kontakt mit geschmierten Teilen der Bahn selbst. Eine Möglichkeit wäre es, wenn normale Passagiere die Bahn von vorne befüllen würden, um den hier beschriebenen Unannehmlichkeiten durch die Beförderung von Mountainbikern aus dem Weg zu gehen- ein einfacher Hinweisaufkleber (zudem günstiger als die von der IVB aufgestellten Schilder) für Passagiere würde genügen.
2)Verhalten in der Bahn: Natürlich gibt es auch hier schwarze Schafe unter den Bikern, die nicht wissen wie man sich in der Umgebung eines öffentlichen Verkehrsmittel zu Verhalten hat und beispielsweise seinen Platz nicht an Bedürftige abtritt, keine Lebensmittel verzehrt oder sich in einer dem öffentlichen Verkehrsmittel entsprechenden Lautstärke artikuliert. Dabei handelt es sich zumeist um sehr junge Mountainbiker, die aber nur einen sehr kleinen Teil der jugendlichen Passagiere ausmachen, die sich jeden Tag beispielsweise auf dem Weg zur Schule in öffentlichen Verkehrsmitteln derartig aufführen.
3)Alkohol in der Bahn: lustig, dass dieser Punkt angesprochen wurde, da uns dieser Einwand selbst aufgefallen ist. Allerdings nicht bei Personen aus unseren Reihen, sondern bei einem Anrainer, der die 6er jeden Tag benützt und vor ca. einer Woche eine Dose Bier gleich auf dem Sitzplatz am Beginn des C-Teils verschüttet hat. Ich kann mir auch ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass einer oder eine Mountainbikerin, die im Naherholungsgebiet Lanser Kopf ihren Sport ausüben und zum Teil trainieren, den Trainingserfolg durch den Konsum von Alkohol negativ beeinflussen wollen.
4)Strenger Ticketkontrollen: da sind wir einer Meinung und würde auch von unserer Seite her sehr begrüßen. Der hier erhobenen Vorwurf, dass die Mountainbiker zum größten Teil ihre Fahrkarten nicht abstempeln, kann ich an dieser Stelle nur zurückweisen. Die Mountainbiker, welche die Bahn als Shuttel für das Befahren des Lanser Kopfes nutzen lösen meistens Tageskarten (am Automaten am Stubaitalbahnhof) um 3.80 Euro. Wer nicht gewillt ist, diesen Preis für ein Tagesticket bzw. diesen Service der IVB zu bezahlen hat auch meiner Meinung nach kein Anrecht auf Beförderung.
5)Auch wenn dieser Punkt hinsichtlich der Beförderungseinschränkung von Mountainbiker nicht als Argument herangezogen werden sollte: Die Strafe für Teeniebiker die mit 4000 Euro Boliden den Wald verwüsten: Teeniebiker ist, denke ich, ein schlecht gewählter Ausdruck, denn das Publikum, aus dem sich diese Szenen auseinandersetzt besteht zu einem nicht geringen Teil aus Studenten und Akademikern (Sportwissenschaften, Wirtschaft, Medienwissenschaften, Biologie, Geologie, etc.), die aufgrund ihrer Leidenschaft zum Sport dementsprechend viel Geld in ihr Sportgerät investieren und diese auch dementsprechend Pflegen bzw. auf diese hinsichtlich Transportschäden in der Bahn auch dementsprechend aufpassen.
Unbestritten kommt es im Wald auf den von uns befahrenen Wegen zu einer beschleunigten Erosion, die aber zum Teil in Eigenregie wieder zurückgebaut wird bzw. der Erosion nach ausgiebigen Regefällen entspricht.
Alles in Allem denke ich, dass ein Koexistenz wie bisher ganz leicht möglich wäre, wenn sich nicht irgendwelche klein karierten Hobbyquerulanten auf die Suche nach nichtigen Argumenten für die Einschränkung bzw. Abschaffung der Beförderung von Bikern machen würden oder sich demonstrativ wie Platzhirschen in den durch Mountainbiker offensichtlich ausgelasteten Teil der Strassenbahn platzieren, um etwaige Gebietsansprüche zu vertreten.
happy Strassenbahn fahren....
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manni Betreiber des Forums

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Beitrag #37404 Erstellt: 30.07.2008 01:11
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Servus Lupo und willkommen im Forum. Erstmal danke für dein Statement. Ich erlaube mir, als Forenmaster meinen Senf dazuzugeben, auch wenn die von dir kritisierten Aussagen nicht von mir stammen; es würde mich natürlich freuen, wenn sich eine interessante und, vor allem, fruchtbare Diskussion entwickeln würde.
| Lupo schrieb: |
| Sehr geehrte Damen und Herren des Strassenbahnforums, |
Förmlichkeiten sind nicht notwendig, wir sind hier alle per Du, genauso wie in eurem Forum.
| Zitat: |
Ich schreibe hier NICHT als Vertreter der gesamten Mountainbike Szene, die ihrem Sport im Naherholungsgebiet des Lanser Kopfes nachgehen.
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Schon klar - wir sind alle Individuen. Ein gemeinsames Interesse erzeugt allerdings meistens auch ähnliche Ansichten.
| Zitat: |
Mich persönlich würde mal interessieren, was die entsprechenden Herrschaften, die sich über die Situation mit den Mountainbiker in der Strassenbahn der Linie 6 echauffieren, an der Anwesenheit der Biker wirklich stört. Ich habe zwar den Thread und die darin enthaltenen Vorurteile und Verleumdungen gelesen, konnte aber trotzdem keine klare Aussage bzw. Argument finden, warum wir den hinteren Teil der Bahn (C-Tail) mit unseren Bikes auslasten sollten.
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Tatsache ist, dass es manche Leute stört. Ich möchte hier aber nur für mich sprechen. Meine Erfahrung ist die, dass auch viele MTBler normalerweise kein Problem sind. Ich habe aber auch schon die Situation erlebt, dass MTBler anderen Passagieren die Fahrt vermiesten, etwa durch Blockieren von Sitzen oder ganzen Sitzreihen, weil die Räder nicht mehr alle im C-Teil Platz hatten, oder durch übermäßiges Krachmachen. Oft ist das aber nicht vorgekommen. Nur fällt das dann im Empfinden mancher natürlich auf alle zurück. Dieses Phänomen gibt es ja überall.
| Zitat: |
Aus diesem Grund möchte ich an dieser Stellung zu verschiedenen der erhobenen Vorwürfen Stellung nehmen, um diese Diffamierungen zu berichtigen:
1)Es wurde davon gesprochen, dass es zu Beschwerden hinsichtlich verschmutzter Bekleidung kam, die auf Kettenschmiere von Mountainbikes zurückgeführt wurde- wir haben diese Hypothese zur Kenntnis genommen und nach dem Versuch diese Hypothese zu verifizieren feststellen müssen, dass es äußerst schwierig ist, diese Verschmutzung zu bewerkstelligen: Die Kettenlinie der meisten Bikes liegt ein Stück tiefer als die Sitzflächen der Sitze und sogar beim Aufstellen (zum Aussteigen aus der Bahn) wird der Kontakt der Ketten zu den Sitzflächen durch die durch die Laufräder vorgegebene Bodenfreiheit der Bikes verhindert. Es kann natürlich sein, dass Passagiere durch etwaige Umstände (beispielsweise indem sich Passagiere ohne Grund vom hintersten Teil des Wagons nach vorne durchkämpfen obwohl die Möglichkeit bestünden einen weiter vorne liegenden Eingang zu benutzen) mit Schmiermittel der Fahrräder in Kontakt kommen,
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Dazu wird derjenige, der das gepostet hat, selber was sagen müssen; ich kann das absolut nicht beurteilen und habe auch noch nie so eine Verschmutzung festgestellt.
Vielleicht war auch gemeint, dass Schmierfett o.ä. irgendwo im Fahrzeug zurückblieb und sich die Leute daran dann schmutzig gemacht haben, wäre das möglich?
Grundsätzlich kann man von Fahrgästen nicht verlangen, dass sie im vorderen Bereich einsteigen, wenn sie das nicht wissen bzw. wenn das nicht so beschildert ist. Es sollte auch immer eine Möglichkeit zum Durchgehen geben.
| Zitat: |
nur ist die Wahrscheinlichkeit einer Verschmutzung durch Schmiermittel an den Bikes in etwa gleich hoch wie durch den Kontakt mit geschmierten Teilen der Bahn selbst.
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Kaum. Geschmierte Teile der Bahn sind normalerweise nicht zugänglich, außer vielleicht im Türbereich. Ich befinde mich naturgemäß häufig in Straßenbahnen und bin dabei noch nie mit Schmiermittel in Berührung gekommen. Also, ich denke, es ist schon einfacher, sich an einer Fahrradkette dreckig zu machen, als an irgendeinem Teil in oder an der Tram.
| Zitat: |
Eine Möglichkeit wäre es, wenn normale Passagiere die Bahn von vorne befüllen würden, um den hier beschriebenen Unannehmlichkeiten durch die Beförderung von Mountainbikern aus dem Weg zu gehen- ein einfacher Hinweisaufkleber (zudem günstiger als die von der IVB aufgestellten Schilder) für Passagiere würde genügen.
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An sich eine gute Idee, inzwischen aber leider hinfällig. "Logistisch" allerdings nicht ohne Probleme umzusetzen, denn das würde bedingen, dass immer der gleiche Triebwagen auf der Linie 6 eingesetzt wird, und das ist derzeit nicht der Fall und wird es auch in Zukunft kaum sein.
| Zitat: |
2)Verhalten in der Bahn: Natürlich gibt es auch hier schwarze Schafe unter den Bikern, die nicht wissen wie man sich in der Umgebung eines öffentlichen Verkehrsmittel zu Verhalten hat und beispielsweise seinen Platz nicht an Bedürftige abtritt, keine Lebensmittel verzehrt oder sich in einer dem öffentlichen Verkehrsmittel entsprechenden Lautstärke artikuliert. Dabei handelt es sich zumeist um sehr junge Mountainbiker, die aber nur einen sehr kleinen Teil der jugendlichen Passagiere ausmachen, die sich jeden Tag beispielsweise auf dem Weg zur Schule in öffentlichen Verkehrsmitteln derartig aufführen.
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Wie schon weiter oben angesprochen, ist das ein altes Problem: von einer Minderheit, die sich nicht zu verhalten weiss, wird auf die Mehrheit geschlossen. Warum? Weil die Mehrheit, die sich korrekt verhält, nicht auffällt, die "unangenehme" Minderheit aber schon.
Ich hielte es für eine gute Idee, wenn die Community das selber regeln würde. Wenn also z.B. jemand von den Älteren, so er grade dabei ist wenn so etwas passiert, den besagten jüngeren Rabauken auch mal ordentlich auf die Finger klopft, im eigenen Interesse und aus dem Wissen heraus, dass sonst wieder alle MTBler in einen Topf geworfen werden.
| Zitat: |
3)Alkohol in der Bahn: lustig, dass dieser Punkt angesprochen wurde, da uns dieser Einwand selbst aufgefallen ist. Allerdings nicht bei Personen aus unseren Reihen, sondern bei einem Anrainer, der die 6er jeden Tag benützt und vor ca. einer Woche eine Dose Bier gleich auf dem Sitzplatz am Beginn des C-Teils verschüttet hat. Ich kann mir auch ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass einer oder eine Mountainbikerin, die im Naherholungsgebiet Lanser Kopf ihren Sport ausüben und zum Teil trainieren, den Trainingserfolg durch den Konsum von Alkohol negativ beeinflussen wollen.
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Genau das habe ich mir eigentlich auch gedacht, als ich das gelesen habe: welcher Sportler säuft schon Bier vor dem Sport?
Der, der das gepostet hat, erzählt aber sicher keinen Blödsinn, weil den kenne ich gut, es muss sie also geben, die biersaufenden Biker. Wäre in meinen Augen auch ein Fall für Regulation innerhalb der Community. Das macht einfach ein schlechtes Bild.
| Zitat: |
4)Strenger Ticketkontrollen: da sind wir einer Meinung und würde auch von unserer Seite her sehr begrüßen. Der hier erhobenen Vorwurf, dass die Mountainbiker zum größten Teil ihre Fahrkarten nicht abstempeln, kann ich an dieser Stelle nur zurückweisen. Die Mountainbiker, welche die Bahn als Shuttel für das Befahren des Lanser Kopfes nutzen lösen meistens Tageskarten (am Automaten am Stubaitalbahnhof) um 3.80 Euro. Wer nicht gewillt ist, diesen Preis für ein Tagesticket bzw. diesen Service der IVB zu bezahlen hat auch meiner Meinung nach kein Anrecht auf Beförderung.
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Kann ich nun auch nicht beurteilen, habe ich nie darauf geachtet.
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5)Auch wenn dieser Punkt hinsichtlich der Beförderungseinschränkung von Mountainbiker nicht als Argument herangezogen werden sollte: Die Strafe für Teeniebiker die mit 4000 Euro Boliden den Wald verwüsten: Teeniebiker ist, denke ich, ein schlecht gewählter Ausdruck, denn das Publikum, aus dem sich diese Szenen auseinandersetzt besteht zu einem nicht geringen Teil aus Studenten und Akademikern (Sportwissenschaften, Wirtschaft, Medienwissenschaften, Biologie, Geologie, etc.), die aufgrund ihrer Leidenschaft zum Sport dementsprechend viel Geld in ihr Sportgerät investieren und diese auch dementsprechend Pflegen bzw. auf diese hinsichtlich Transportschäden in der Bahn auch dementsprechend aufpassen.
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Mein eigener Eindruck: da ist schon bei vielen eine ordentliche Portion Posing dabei. Man zeigt was man sich leisten kann und drückt das auch durch eine gewisse Markengeilheit in Kleidung, Protectors etc. und Vorliebe für Teures aus.
Ich denke, es war eher das gemeint.
Wenn es denen, die das betrifft, nur um den Sport ginge, dann würden sie sich nicht optisch so aufplustern.
Dass das belächelt wird, darf dann nicht verwundern. Aber ich persönlich würde das nun nicht für einen "Beschwerdegrund" halten. Es steht ja jedem frei, sich aufzuplustern oder auch nicht, es schadet jedenfalls niemandem.
| Zitat: |
Unbestritten kommt es im Wald auf den von uns befahrenen Wegen zu einer beschleunigten Erosion, die aber zum Teil in Eigenregie wieder zurückgebaut wird bzw. der Erosion nach ausgiebigen Regefällen entspricht.
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Das finde ich interessant, wenn es stimmt dass die Flurschäden für Mißstimmung bei den Grundbesitzern sorgen, sollte das besser kommuniziert werden. Vielleicht wissen die das gar nicht, dass ihr euch darum kümmert?
| Zitat: |
Alles in Allem denke ich, dass ein Koexistenz wie bisher ganz leicht möglich wäre, wenn sich nicht irgendwelche klein karierten Hobbyquerulanten auf die Suche nach nichtigen Argumenten für die Einschränkung bzw. Abschaffung der Beförderung von Bikern machen würden oder sich demonstrativ wie Platzhirschen in den durch Mountainbiker offensichtlich ausgelasteten Teil der Strassenbahn platzieren, um etwaige Gebietsansprüche zu vertreten.
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Wir wissen (noch) nicht, was der Grund für die Maßnahmen war. Es könnten natürlich Beschwerden die Ursache sein, dann müssten es aber, denke ich, recht viele sein, denn so eine Maßnahme setzen die IVB nicht wegen ein paar Anrufen oder Mails, und wenn es recht viele wären, dann müssten darunter auch einige berechtigte sein. Leider trifft sowas dann immer auch jene, die nichts dafür können.
Ich habe mich in dieser Sache schon deklariert: ich bin gegen die Einschränkung. Wichtiger als das Zerpflücken von Aussagen wäre in meinen Augen die Suche nach und, wenn möglich, Beseitigung der Ursache mit dem Ziel, zumindest für die Linie 6 wieder eine Änderung herbeizuführen (bei den Bussen sehe ich keine Chance - da wird man mit den sechs Plätzen auf den Radträgern auskommen müssen) - und zwar noch vor Inbetriebnahme des Fahrradbeiwagens. Den wird es nämlich noch länger nicht geben, denn die Linie 6 wird erst nächstes Jahr, vermutlich im Herbst, auf die neuen Straßenbahnfahrzeuge von Bombardier umgestellt, und der Beiwagen wird nur mit diesen verwendbar sein, ich bezweifle aber dass der in einem Jahr schon gebaut und betriebsbereit ist, sowas ist nämlich eine Sonderanfertigung.
Es kann nicht im Interesse der Linie 6 sein, Stammkundschaft zu verlieren, denn das könnte mittelfristig durchaus (wieder mal) die Existenz der Linie gefährden.
Ein erster Ansatzpunkt wäre eine Verhandlungsaufnahme mit den IVB in dieser Sache, falls fruchtlos, käme dann als nächstes eine Resolution an die IVB mit möglichst vielen Unterschriften in Frage, der nächste Weg wäre über die Presse, der letzte über die Politik. In dieser Reihenfolge. Fals ihr Interesse habt, in die Richtung etwas zu machen, gebe ich gerne Hilfestellung.
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Zuletzt bearbeitet von manni: 30.07.2008 01:28, insgesamt einmal bearbeitet
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Hannes VerkehrsstadträtIn

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Martin Weltverkehrs-ImperatorIn

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Beitrag #37424 Erstellt: 30.07.2008 18:01
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Hallo Lupo
Schmiere:
die Geschichte mit der Kettenschmiere ist einem Bekannten von mir passiert. Er hatte allerdings eine helle Hose an (so gesehen selber schuld ).
Die Geschicht glaube ich ihm jedenfalls, mein Stadtrad (gut, ich putzte es selten) hat mir auch schon viele Schmierflecken beschert (und ich kann mir denken, dass es auch auf Anlehngegenständen manche hinterlässt) - weshalb ich dunkle und schlammfarbene Hosen bevorzuge.
Waldfrevel:
Wenn ich mir die neuen Radfahr-Spuren am Paschberg ansehe, so glaube ich entgegen Deiner vergleichsweise kritischen Einschätzung, dass die Biker - sobald eine Spur sich herauskristallisiert - erstaunliche wenig Schaden hervorrufen. Und das Böschungsabfahren bei Forstwegen (links/rechts die Böschung rauf und runter) sieht zwar enorm rowdymäßig aus, tut aber dem Wald sicher weniger, als der Forstweg oder die Holzbringung selbst.
Die Leute, die das kritisch sehen, sind die selben, die behaupten, der Wald sei nicht aufgeräumt - was großteils nicht stimmt - denn am Boden liegendes Geäst mag zwar gutes Brennmaterial sein, ist aber auch gut für den Waldboden (sagen die Förster selbst - solang nicht länger als 2-3m, denn dann kommt der Borkenkäfer).
Das Wild wird auch kaum aufgescheucht, solang man nicht direkt durch Dickicht fährt, was die Biker kaum tun. (Die Erfahrung zeigt, dass das Wild ohnehin von lärmenden Sportlern kaum verjagt wird, sondern nur von leise gehenden Menschen mit grünen Lodenjoppen)
Klar stellen möchte ich, dass ich absolut nichts gegen Biker in der Linie 6 habe. Und gerade beim dreiteiligen TW war die Unterbringung recht praktisch. Auch ich habe die Linie 6 schon mehrmals zum Radtransport genutzt.
Fehlverhalten von Bikern:
An Fehlverhalten kann ich selbst nur (vom J) bestätigen, dass ich zwei oder dreimal bemerkt habe, dass Fahrradfahrer drin waren und kaum Anstalten machten, Frauen mit Kinderwagen hereinzulassen (das ist besonders bitte am späüten Vormittag, dort scheine am meisten Eltern mit Kleinkindern am Weg zu sein - Arztbesuch u.ä.). Dass das nicht unbedingt mutwillig sein musss - sondern nur weil die Zusteiger hereinströmen und man dann eh nicht mehr mit dem Rad rauskommt, mag sein.
Im übrigen habe ich das Gefühl, man will mit der Maßnahme tatsächlich die Biker auf dei Hungerbrugbahn zwingen. Stimmt es noch immer, das die Trails der Nordkette viel fader als am Paschberg sind?
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Heli VerkehrsministerIn
Alter: 53
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Beitrag #37432 Erstellt: 30.07.2008 20:38
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Ich möchte hier - ohne irgendeine neue Diskussion auslösen zu wollen - das Fakt erwähnen, dass die IVB einer der ganz wenigen Verkehrsbetriebe in Europa sind (Manni u. a. werden bestätigen können, dass ich mehr als einen kenne), die den Radtransport ohne Einschränkungen und Taxen selektionslos auf allen Linien und Strecken erlauben. Von komplett verboten über auf gewissen Strecken, Linien oder zu gewissen Zeiten erlaubt und/oder nur gegen Bezahlung ist alles dabei. Die Biker (ich war selbst 16 Jahre Radsportler, davon 3 Jahre als Profi, habe also nichts gegen die Spezies per se) und alle Mit-Rad-den-Bus-Benützer sollten sich bewusst sein, dass sie ein europaweit einzigartiges Privileg geniessen. Daraus jetzt ein Gewohnheitsrecht abzuleiten würd ich mich nicht trauen. Mir ist selbst schon öfter passiert (v.a. auf dem A), dass Radler im Bus den Platz für Mütter mit Kinderwagen trotz Aufforderung des Fahrpersonals nicht freigemacht haben (und somit gegen mehrere Punkte der Beföderungsbedingungen verstossen haben, die eigentlich sogar ein Hausverbot rechtfertigen würden) und diese besagten Kiwa-Mütter dann bis zu 30 min auf den nächsten Bus warten mussten. btw: in einem Fall war ein Radler - wie sich 1 Station später herausgestellt hat - auch noch ohne Fahrschein unterwegs...
Dass die IVB hier jetzt strenger werden, ist auch Selbstschutz:
Szenario: Vollbremsung, Rad ist nicht fixiert, trifft anderen Fahrgast, Fahrgast dadurch verletzt, Schadensersatzforderung, Gerichtsverhandlung, Grund der Verletzung ist mangelhaft oder nicht gesicherte Ladung, Fahrer ist lt. STVO für Ladung und deren Sicherung verantwortlich, Strafe.
Bitte auch über solche Sachen nachzudenken.
to Manni: Downhiller und Alkohol: Downhill-Biken ist kein Sport, der eine leistungsfähige Physis erfordert. Geschicklichkeit ja, Mut ja (wie ist das mit Alkohol und Hemmungen?), aber keine ausgeprägte Ausdauer, Kraft oder Schnellkraft. (Wenn dem so wäre, würden die Kollegen ja rauftreten).
Ich kenne einen Medaillengewinner bei österreichischen Meisterschaften im Downhill, der zum Zeitpunkt seiner Medaillenfahrt 3 halbe Weizen intus hatte. Die Ironie an der Geschichte: ohne diese hätte er das nie geschafft, da er sich manche Passagen ohne Alk nie so zu fahren getraut hätte....
lg
Heli
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Lupo Gast
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Beitrag #37433 Erstellt: 30.07.2008 21:04
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Hallo,
zu dem Thema Schmiere: ich kann natürlich für niemanden die Hand ins Feuer legen sondern einfach nur für eine kleine Gruppe sprechen, die ihre Bikes so pflegen, dass diese zum Zeitpunkt des Fahrtantrittes in einem rennfertigen Zustand sind- auch die Ketten sind dementsprechend gepflegt um einwandfreie Schaltvorgänge zu gewährleisten- es gibt natürlich genügend Biker, die das mit der Bikepflege nicht allzu eng sehen und deshalb kann man es einfach nicht allgemein sagen, dass die Bikes nicht dreckig sind.
Ich sehe ein, dass es nicht zu den Aufgaben des Strassenbahnpersonals gehört und es ist für einen Laien sicherlich auch schwierig aber vielleicht könnte man hinsichtlich der Beförderungseinschränkungen zwischen dem harten Kern, der das Downhill fahren wirklich als Sport betreibt (sieht man eben am entsprechenden Material und Bekleidung) und eben denen, die nicht wissen wie sie sich in der Bahn aufführen sollen.
Zum Thema Waldfrevel: Ich fahre am Lanser Kopf jetzt schon einige Zeit- ca. 6-7 Jahre- und die Wege haben sich mit der Zeit zum Teil recht stark verändert. Ich denke es wäre zu blauäugig zu behaupten, dass es nicht zu Erosionen kommt, aber ich denke dass man diese im Sinne des Sportangebots- was den Steuerzahler im Gegensatz zu den unzähligen Fußballplätzen oder den 18 Golfplätzen in Tirol kein Geld kostet- auch vernachlässigen könnte.
Ich schließe mich der Meinung an, dass es sich bei den Einschränkungen um Maßnahmen handelt, den Bikeverkehr auf die Hungerburg Seite zu transferieren, nur leider hackt dieses Vorhaben auch an den Beförderungsbestimmungen der Hungerburgbahn. Würden alle Biker (die Szene ist so um die 150 Downhillbiker und Freerider groß) den so hochgelobten „Sprengertrail“ befahren und die öffentlichen Verkehrmittel als Zubringung nutzen, würde sich die Problematik einfach auf die Hungerburgbahn verlagern.
Die Nordseite von Innsbruck ist vermutlich nicht ideal, um etwas für die Mountainbikeszene zu machen- das was bei den vorliegenden Konzepten nicht berücksichtig wurde ist nämlich, dass sich Mountainbiken nicht nur über Downhiller und Freerider definiert, sondern auch Möglichkeiten für Familien, ambitionierte Hobbyfahre bis hin zum Profi bieten sollte. Die vorliegenden Konzepte beschränken sich auf ein sehr kleines Klientel, über welches weder entsprechende Kapazitäten erreicht werden noch das Interesse des Tourismusverbandes geweckt werden könnte.
Die Südseite (Patscherkofel, Mutteralm) bietet Möglichkeiten um ein komplettes Konzept zur Förderung des Mountainbikesports zu realisieren, ohne dass dabei die Lobby der Wanderer in ihrem Dasein eingeschränkt werden würde. Es wäre durchaus möglich ein für Europa einzigartiges Projekt zu realisieren, welches langfristig nicht nur interessant für den Tourismus wäre sondern auch für internationale Firmen, für die ein Standpunkt wie Innsbruck als Europazentrale ideale Bedingungen bieten würde. Leider hat Mountainbiking nicht eine Lobby hinter sich wie beispielsweise Golf, wo es offensichtlich keinerlei Probleme darstellt weitere 6 Golfplätze zu den bereits 18 bestehenden Golfplätzen zu realisieren... um die Summe, die zur Realisierung eines durchschnittlichen Golfplatzes notwendig ist, kann man den besten Bikepark der Welt bauen, was dem Tourismus eher zu Gute kommen würde als 6 zusätzliche Golfplätze für ein sehr elitäres Klientel- so viel zum Thema Sportstadt Innsbruck.
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günta! Gast
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Beitrag #37434 Erstellt: 30.07.2008 21:27 für Heli |
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| Heli schrieb: |
to Manni: Downhiller und Alkohol: Downhill-Biken ist kein Sport, der eine leistungsfähige Physis erfordert. Geschicklichkeit ja, Mut ja (wie ist das mit Alkohol und Hemmungen?), aber keine ausgeprägte Ausdauer, Kraft oder Schnellkraft. (Wenn dem so wäre, würden die Kollegen ja rauftreten)
lg
Heli |
Ich erlaube mir, Dir zu unterstellen, dass Du nicht wirklich einen geistigen Zugang zu diesem Sport hast, sonst hättest du den Sinn des Downhillsportes nicht derart missverstanden!
"(Wenn dem so wäre, würden die Kollegen ja rauftreten)"
...dann wären die Kollegen aber Cross Country Mountainbiker und würden demenstprechende Räder Fahren, mit denen man im Downhillsport nicht sonderlich weit kommt
Da du offenbar den verschiedenen Disziplinen des Radsports nicht vertraut bist, darf ich dir folgende Seite nahe legen, um einen Einblick in unsere Sportart zu bekommen? http://de.wikipedia.org/wiki/Downhill
Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass Downhill physisch anstrengender sein kann als "normales Mountainbiken" , von Profis, zu denen du dich nach eigener angabe auch zählst, auch als Cross Country bezeichnet.
(und JA, ich fahre beides...)
mfG.
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Lupo Gast
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Beitrag #37435 Erstellt: 30.07.2008 22:22 für Helli |
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| Heli schrieb: |
to Manni: Downhiller und Alkohol: Downhill-Biken ist kein Sport, der eine leistungsfähige Physis erfordert. Geschicklichkeit ja, Mut ja (wie ist das mit Alkohol und Hemmungen?), aber keine ausgeprägte Ausdauer, Kraft oder Schnellkraft. (Wenn dem so wäre, würden die Kollegen ja rauftreten).
Ich kenne einen Medaillengewinner bei österreichischen Meisterschaften im Downhill, der zum Zeitpunkt seiner Medaillenfahrt 3 halbe Weizen intus hatte. Die Ironie an der Geschichte: ohne diese hätte er das nie geschafft, da er sich manche Passagen ohne Alk nie so zu fahren getraut hätte....
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@ Helli:
Also Downhillen ist kein Sport, der eine leistungsfähige Physis erordert? Das kann nicht Dein Ernst sein. Das wäre ungefähr so, wie wenn Du sagen würdest, dass Abfahrer keine leistungsfähige Physis brauchen.
Die Kurse und deren Anforderungen sind sehr unterschiedlich, sind aber im Durchschnitt ungefähr 3 Minuten 50 lang. Es gibt Kurse, die flacher sind und bei denen man mehr treten muss und dann gibt es Kurse die sehr steil sind und wo man weniger treten muss. Meistens werden Übersetzungen gefahren, die am Laufrad dem von Rennrädern entsprechen (11 auf 25 Zähne) und vorne ein Kettenblatt (nur ein Kettenblatt mit einer Fürhung für die Kette, damit diese nicht abspringen kann) mit zwischen 36 bis 40 Zähnen- mit derartigen Übersetzungen ist das Bergauffahren nur bedingt möglich. Die Übersetzung ist deswegen so gewählt, dass man trotz der hohen Geschwindigkeiten über treten noch beschleunigen kann, was versucht wird, sobald es die Streck zulässt (aus Kurven heraus, über Flachstücke, nach Sprüngen, und natürlich von der Ziellinie). Die Belastungen die Downhill Athleten aushalten müssen, sind dabei enorm und so umfasst das Training neben dem Training auf dem Downhillbike Techniktrainings, Koordinationstraining, Krafttraining und Ausdauertraining- jeden Tag.
Topathleten wie Dan oder Gee Atherton trinken gar keinen Alkohol, andere trinken Alkohol im normalen Maß- keiner dieser Athleten würde betrunken an den Start gehen, noch würden es die Teams zulassen dass einer ihrer Athleten an einem Rennen betrunken teilnimmt. Den Athleten meines Teams ist der Genuss von Alkohol an Rennwochenenden untersagt (vom Mittwoch bis Sonntag Abend) und ist sogar vertraglich festgehalten.
Die Darstellung von Helli beschreibt einen Individualfall, den man nicht verallgemeinern darf, da er so nur die Basis für einen Stereotyp darstellt, der mit Sicherheit das weit verbreitete Bild des Downhillsports in der Öffentlichkeit wiedergibt, aber keineswegs der Realität entspricht. Downhillfahrer, die ihren Sport aus einer Passion heraus und wirklich als Sport betreiben, werden keinen Gedanken daran verschwenden vor einem Lauf 3 Weizenbier zu trinken, da diese genau wissen, dass schon ein Bier reicht, um die für den Sport so wichtige Reaktionsfähigkeit zu sehr einschränken würde.
Unter den folgenden Links könnt ihr euch selbst einen Eindruck von dem Verschaffen, um was es beim Downhill fahren geht:
Sieglauf des Worldcups vergangenes Wocheende:
http://www.freecaster.com/1000006_1005461
Clip von Matti Lehikoinen (der Topfahrer aus dem Team das ich manage):
http://www.freecaster.com/1000006_1005109
Clip zur Dokumentation des Aufwands, den wir in unserem Sport betreiben:
http://www.freecaster.com/1000006_1005113
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peter022 Gast
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Beitrag #37436 Erstellt: 30.07.2008 22:39 Warum denn ein Hausverbot ? |
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| Heli schrieb: |
Ich möchte hier - ohne irgendeine neue Diskussion auslösen zu wollen - das Fakt erwähnen, dass die IVB einer der ganz wenigen Verkehrsbetriebe in Europa sind (Manni u. a. werden bestätigen können, dass ich mehr als einen kenne), die den Radtransport ohne Einschränkungen und Taxen selektionslos auf allen Linien und Strecken erlauben. Von komplett verboten über auf gewissen Strecken, Linien oder zu gewissen Zeiten erlaubt und/oder nur gegen Bezahlung ist alles dabei. Die Biker (ich war selbst 16 Jahre Radsportler, davon 3 Jahre als Profi, habe also nichts gegen die Spezies per se) und alle Mit-Rad-den-Bus-Benützer sollten sich bewusst sein, dass sie ein europaweit einzigartiges Privileg geniessen. Daraus jetzt ein Gewohnheitsrecht abzuleiten würd ich mich nicht trauen. Mir ist selbst schon öfter passiert (v.a. auf dem A), dass Radler im Bus den Platz für Mütter mit Kinderwagen trotz Aufforderung des Fahrpersonals nicht freigemacht haben (und somit gegen mehrere Punkte der Beföderungsbedingungen verstossen haben, die eigentlich sogar ein Hausverbot rechtfertigen würden) und diese besagten Kiwa-Mütter dann bis zu 30 min auf den nächsten Bus warten mussten. btw: in einem Fall war ein Radler - wie sich 1 Station später herausgestellt hat - auch noch ohne Fahrschein unterwegs...
Dass die IVB hier jetzt strenger werden, ist auch Selbstschutz:
Szenario: Vollbremsung, Rad ist nicht fixiert, trifft anderen Fahrgast, Fahrgast dadurch verletzt, Schadensersatzforderung, Gerichtsverhandlung, Grund der Verletzung ist mangelhaft oder nicht gesicherte Ladung, Fahrer ist lt. STVO für Ladung und deren Sicherung verantwortlich, Strafe.
Bitte auch über solche Sachen nachzudenken.
to Manni: Downhiller und Alkohol: Downhill-Biken ist kein Sport, der eine leistungsfähige Physis erfordert. Geschicklichkeit ja, Mut ja (wie ist das mit Alkohol und Hemmungen?), aber keine ausgeprägte Ausdauer, Kraft oder Schnellkraft. (Wenn dem so wäre, würden die Kollegen ja rauftreten).
Ich kenne einen Medaillengewinner bei österreichischen Meisterschaften im Downhill, der zum Zeitpunkt seiner Medaillenfahrt 3 halbe Weizen intus hatte. Die Ironie an der Geschichte: ohne diese hätte er das nie geschafft, da er sich manche Passagen ohne Alk nie so zu fahren getraut hätte....
lg
Heli |
Einspruch Heli,
Ein Hausverbot wäre ja eine dauernde Einrichtung und würde so tief in die Grundrechte eingreifen, dass es in diesem (wie in vielen anderen Fällen) grundrechtswidrig wäre. Sehr wohl hätte aber zumindest ein Bahnbediensteter das Recht aus Sicherheitsgründen und zur Abwicklung eines ordnungsgemässen Verkehrs Fahrgäste, die dieses gefährden des Zuges (oder auch Busses) zu verweisen. So geschehen vor nicht all zu langer Zeit bei der ÖBB, als man doch ein paar Fahrgäste eines völlig überfüllten Zuges (hier kann auch die Polizei zur Hilfe gerufen werden) aussteigen liess. Aber mehr ist auch schon nicht. Bitte sehr vorsichtig zu sein, wann man welche Sanktion setzt! Ein Hausverbot braucht da schon deutlich mehr und gerade bei Verkehrsmittel die einen ÖFFENTLICHEN Transportauftrag haben (sowie auch bei vielen anderen öffentlich nützbaren Einrichtungen) bedarf es deutlich mehr um wirklich ein Hausverbot erreichen zu können (mehrmaliges Randalieren und Angreifen von Fahrgästen, nachgewiesen mehrfacher Vanalismus oder sonstige Zerstörungswut, die die Funktionsfähigkeit des Verkehrsmittels deutlich beeinflussen usw...). Alleine der Fact, dass ein Radl im Weg ist und ein Fahrgast vielleicht nicht (gleich) den Anordnungen des Fahrpersonals folgt könnte m.E. im Erstfall nur zur einer Abnahme des Fahrscheines und eines Verweisen des Fahrzeuges führen (wegen Verstoss der Beförderungsbedingungen) Von einem Hausverbot sind wir da noch meilenweit entfernt!
LG
Günter
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*reto* Gast
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Beitrag #37438 Erstellt: 30.07.2008 22:57
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für heli diese links, dass ausdauer in unserem sport unerlässlich ist und alkaholisiert zu fahren eher etwas mit suizid, als mit downhill oder freeride zu tun hat.
http://www.bike-attack.ch/neuigkeiten.html
http://www.avalanchecup.com/
ich möchte mich vehement von diesem klische distanzieren, dass erfolge in extremsportarten, wie downhill-biken oder ähnliche, unter einfluss von horizont erweiternden oder vermindernden mitteln erziehlt werden können.
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Heli VerkehrsministerIn
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Beitrag #37440 Erstellt: 31.07.2008 00:35
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ad Alk: nona, weiss ich, dass es verschiedene Disziplinen gibt (danke für die Belehrung, habe das noch dunkel aus meiner Lehrwartausbildung im Hinterkopf), bei den körperlichen Erfordernissen geht es immer um die Relationen - wenn man jetzt eienn CC- oder Strassenprofi mit einem Downhiller vergleicht, in allen Aspekten (dass ein Thomas Rohregger oder Bernhard Kohl dem besten österreichischen Downhiller körperlich um Welten überlegen ist, wird wohl keiner ernsthaft bestreiten wollen, genauso wie niemand abstreiten wird, dass jeder durchschnittlichen DH'er den weltbesten Radprofis in Sachen Handling und Reaktion überlegen ist). 3 min DH brauchen nun einfach andere Voraussetzungen und Trainingsmethoden als 5 Stunden Strassenrennen oder 2,5 Stunden MTB-Rennen.
Dass die Topprofis auf diesem Gebiet höchst ernsthafte Sportler sind, eh klar. Nur: ohne jemandem zu nahe treten zu wollen - seid Ihr alle, die da mit der 6er rauffahren Topprofis? Es gibt genügend Freizeitsportler (wahrscheinlich auch bei den DH's), die keine Wettkämpfe bestreiten, genauso wie es bei den Freizeitfahrern auf der Strasse oder MTB genügend Typen gibt, die nach dem Rauftreten auf die Höttinger Alm oder sonst einen Bergpass ein Bier trinken. Dass man heutzutage bei den ÖM in dieser Disziplin mit einem Rausch nichts mehr reisst, nehme ich auch an (die von mir zitierte Geschichte trug sich Mitte der 90er Jahre zu, und der besagte Kollege hat sich einige Zeit später, als er seinen Husarenritt wiederholen wollte, ein Bein gebrochen). Dass es clever ist, habe ich nie behauptet.
Mein Einwurf bezüglich Alkohol sollte eigentlich illustrieren, dass Leistungs- und Freizeitsport zwei verschiedene Paar Schuhe sind. Sportler ist nicht gleich Sportler. Und anzunehmen, nur weil jemand einen Sport ausübt, nimmt er keinen Alkohol zu sich (vor, während oder danach), ist einfach falsch und war auf Mannis Aussage gemünzt. (Und ganz ehrlich, ich hätte Riesenschiss, mit einem Bike in der Geschwindigkeit wie die DH's das machen da runterzufahren oder zu springen).
Aber das ist ja ein Öffi-Forum, also wieder back to topic:
Hausverbot: ein körperlicher Angriff auf Bedienungspersonal und andere Fahrgäste kann heutzutage sehr wohl zur Folge haben, dass Hausverbote ausgesprochen werden. Aktuell gibt es bei den IVB 3 Stück.
lg
Heli
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manni Betreiber des Forums

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Beitrag #37441 Erstellt: 31.07.2008 01:03
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Beim Thema Radsport kann ich nicht mitreden - da habe ich keinen blassen Schimmer.
Gerne bestätige ich, dass Heli die Situation in anderen Verkehrsbetrieben kennt, und ich weiss ja selber auch, dass die IVB beim Fahrradtransport außergewöhnlich "liberal" sind - beispielsweise gibt es keinerlei zeitliche Einschränkungen wie anderswo und es kostet auch nichts (anderswo Fahrradbeförderung meist nur außerhalb der, fix in den Beförderungsbedingungen verankerten, Stoßzeiten, und Lösen eines (meist günstigen) Tickets nötig).
Nun haben die IVB aber sich eben nun mal vor Jahren so entschieden, und das Angebot wurde gut angenommen. Ist es nicht kontraproduktiv, das nun genau dort, wo es am besten angenommen wurde, wieder einzuschränken? Und meine größte Sorge: kann die 6er es sich wirklich leisten, treues Stammpublikum zu verlieren?
Die Bedenken wegen der Sicherung sind einleuchtend. Auf sämtlichen Buslinien und auch auf den innerstädtischen Straßenbahnlinien würde ich das nicht in Frage stellen.
Aber: ist es auf der 6er überhaupt möglich, so zu bremsen, dass derart starke Fliehkräfte entstehen? Ich habe auf der 6er schon miterlebt, dass Sandung plus Magnetschienenbremsen zum Einsatz kamen: aufwärts kann oft aus technischen Gründen nicht mal die abschnittweise erlaubte vmax von 45 km/h erreicht werden. Dazu kommt, dass speziell in den Waldabschnitten die Schienen oft rutschig sind.
In den meisten Fällen wird also eine 6er-Vollbremsung (zumindest jetzt noch, mit den Altfahrzeugen) relativ sanft ablaufen und nicht bewirken können, dass ein ungesichertes Fahrrad zum gefährlichen Objekt wird. Maximal wird es ein Stück rollen/rutschen und dann vielleicht umfallen, auf keinen Fall durch die Gegend fliegen.
Deshalb finde ich, dass diese Maßnahme auf der Linie 6 übertrieben ist. Die Gefahr ist, glaube ich, einfach nicht vorhanden. (Auf allen anderen Linien schon).
Falls es keine anderen Gründe gibt, die ich immer noch nicht kenne, ist dieser Grund für die Beschränkung auf der 6er also vielleicht eher ein schwacher; es scheint, man möchte damit ein Restrisiko abdecken, auch zum Schutz des Fahrpersonals: Heli, du schreibst, nach StVO ist der Fahrer für die Sicherung verantwortlich. Hat das evtl. auch mit der Konzession als Straßenbahn zu tun? Wäre das hinfällig, wenn die 6er als Eisenbahn, wie die STB, konzessioniert wäre? In der S-Bahn oder einem Regionalzug beispielsweise ist die Sicherung von Fahrrädern ja unmöglich kontrollierbar. Und eigentlich hat die 6er ja zu 100% Eigentrasse, seit sie nicht mehr in die Innenstadt fährt, was spräche also gegen eine konzessionsrechtliche Umwandlung in eine Eisenbahn, falls dieses Problem dadurch beseitigt werden könnte? Wofür braucht man die StVO auf einer Strecke wie dieser?
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Zuletzt bearbeitet von manni: 31.07.2008 01:06, insgesamt 2 mal bearbeitet
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krisu Temporär gesperrter User
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Beitrag #37443 Erstellt: 31.07.2008 01:37
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@Lupo: Na dann hoffe ich mal, dass ihr den lakö nicht so herrichten wollt, wie es die DH strecken im video erfordern. Letzendlich sind eure boliden quasi enduro-motorräder ohne motor- bergaufradeln unmöglich, der ursprüngliche sinn des mountainbikes -naemlich die bezwingung der berge- ist hier eh' verlorengegangen.
Voellig unbekannt in eurer szene scheintg auch die tatsache, dass man sich in der freien natur derart bewegt, dass keine spuren hinterlassen werden. Also die natur möglichst so unverändert zurücklässt, wie man sie aufgefunden hat. Dieses basisparadigma gilt wie selbstverstaendlich für skitourengeher, fuer singletrailisten, fuer kitesurfer, fuer kletterer, fuer wasweissichwas...aber bei euch? Fehlanzeige...
Von Vogelhütte bis Vill zieht sich eine linie neben der anderen durch den wald, was ja wenig ausmachen würde wenn die situation einigermassen statisch bleiben würde. Aber sobald ihr eine linie ausgekratzt hat, wird einfach eine neue parallellinie eingerichtet, sobald eine kurve ausgewurzelt ist, wird 5 m denaben die neue aufgemacht. Oft geht ein "daneben neu aufmachen" garnicht mehr. Ja wie solls denn in 10 jahren aussehen? 25kg bikes mit 25cm federweg der wurzeln wegen?
Wie stellt ihr euch das vor, wenn die IVB tatsaechlich dieses putzige radl-wagerl beschafft, und sich die bikerfrequenzen nochmals vervielfachen?
Ich sehe dich dann auf einmal mit der lokalpolitik anschmusen, kriegst bezahlt um dann einen DH-sprenger2-trail deiner handschrift in die landschaft zu batzen. Eine tageskarte kostet dann wie in vielen bikeparks X euro weil das ganze auch erhalten(vgl. sprengertrail!) und versichert sein will, und alle anderen wege werden dann strikt untersagt- so ist alles schön kanalisiert, wem dies nicht passt bleibt zuhause und du bist glücklich? Soll der lakö so enden?
Ich kenne den mugl seit etwa 1996, es sind auch damals bereits viele dort gefahren, tw. bereits knackiges, mit dem damals bescheidenen material, nur eben waren das wohl "vollkoffer", die die abfahrt nicht als überzüchtetes DH erlebnis sehen wollten, und sogar ggf. die läppischen 350hm auch rauf radeln konnten (wie uncool).
Aber erst in den letzten ca. 3...4 jahren haben sich sämtliche wege, in denen man im flow dahinfahren konnte, rasant zu wurzelmist verwandelt. Es ist nicht die masse, es ist die fahrweise, das material, die einstellung. Mehr nintendo wii oder gocart-rennen als auseinandersetzung mit der natur. Schaut euch das einfache Viller wegerl an zb, das habt ihr ja erst als letztes "entdeckt" da man um zu diesen zu gelangen einige duzend hoehenmeter berauf strampeln muss. Und ruck zuck wird auch dieses durchgeackert durch die coolen bikewarriors auf ihren 6500€ bikes (btw, sorry dass ich eure intenses mit 4000€ zu billig eingeschaetzt habe, sorry nochmals- vgl. gamsforum).
BTW: Lupo, du weisst dass ihr laköpfler unter den innsbrucker mtbklern alles andere als unumstritten seid, insbesondere bei jenen, die einen etwas andern zugang zu hoehenmetern, trailart und fahrstil inne haben.
Bezugnehmend zu deinem Beitrag hier weiter oben stolzierst du im gamsforum "Zu dem Beitrag im Strassenbahnforum: tja, ich wollte denen nicht gleich mit dem Arsch ins Gesicht springen und hab mal angenommen, dass [blabla]". Als studierender der medien- und kommunikationswissenschaft bist du durch deinen wechselnden da zielgruppenorientierten(?) kommunikationsstil entweder ein besonders gewiefter fuchs , oder eben besonders -nennen wir es mal so- ungeschickt....
Zuletzt bearbeitet von krisu: 31.07.2008 02:00, insgesamt 7 mal bearbeitet
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manni Betreiber des Forums

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Beitrag #37444 Erstellt: 31.07.2008 01:56
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Noch bevor Lupo oder jemand anderes hier nun replied, möchte ich gleich sagen: Flamewars gibt es im Inntram-Forum nicht!
Also bitte sachlich bleiben.
Kernthema soll die Diskussion darüber bleiben, wie das Stammpublikum der 6er, die MTBer, gehalten werden können.
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krisu Temporär gesperrter User
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Beitrag #37445 Erstellt: 31.07.2008 02:12
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"Kernthema soll die Diskussion darüber bleiben, wie das Stammpublikum der 6er, die MTBer, gehalten werden können."
Ehm ja. Also: Rechnet sich ein dedizierte Radtransport per beiwagerl für die IVB überhaupt finanziell? Ich habe nun keine Ahnung wiewiele Wiederholungsfahren gemacht werden, aber mehr als 15 DH-biker dürften derzeit auch bei guten tagen insgesamt nicht unterwegs sein...abziehen muss man zum einen im sommer die schüler (eher wenige), die gratis fahren, und zum andere jene die nicht gesondert zahlen da zB. monatskartenbesitzer.
Wieviel kostet ein derartiger wagen? Ich gehe mal davon aus, dass ein komplett neues wagerl angestrebt wird, da man bei der IVB verkehrstechnisch betrachtet etwas schönes haben möchte, ergo auf eine niedriege ladefläche wert legt...
Bonne nuit
Zuletzt bearbeitet von krisu: 31.07.2008 09:29, insgesamt einmal bearbeitet
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Lupo Gast
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Beitrag #37446 Erstellt: 31.07.2008 02:53 zum Schluss |
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Bevor ich mich aus dieser Diskussion verabschiede:
@ Helli: wie es scheint, hast Du trotz Deiner Lehrwarte Ausbildung keinen blassen Schimmer- zumindest nicht vom Biken. DU kannst Dir sicher sein, dass ich genau weiß wer was wie viel trainiert und dass es zwischen Corss Country und Downhill natürlich gravierende Unterschiede gibt, wobei weder die Leistung des Einen noch die des Anderen zu schmälern ist. Komplette Biker können sowohl das eine als auch das andere, konzentrieren sich aber natürlich auf das jeweilige Disziplinen spezifische Training. Nichts desto trotz wird Alkohol im Downhill Sport (und schon 10 mal nicht im Hochleistungsbereich) um sich den notwendigen Mut anzutrinken- sorry, aber das ist einfach nur Bull..it.
Es hat wohl keinen Sinn Dir die Anforderungen des Downhill Sportes zu erklären. Aber wenn es Dich ganz arg interessiert komm einfach mal auf ein paar Fahrten mit, dann erklären sich die Anforderungen des Sportes von selbst- bis jetzt hat noch jeder seine Meinung nach einem Tag Downhill fahren geändert.
P.S.: es ist ja nicht so, dass wir einfach aus der Bahn aussteigen und dann einfach gleich den Berg „runterrollen“- meistens wird auf das Lanser oder das Viller Köpfl raufgeschoben und das bis zu 6 oder 7 mal am Tag.
@ Krisu: keiner redet vom Ausbau der Strecken am Lanser Kopf- Du malst den Teufel an die Wand. Natürlich wäre es super, wenn im Raum Innsbruck ein Projekt realisiert werden kann, bei dem genau solche Strecken angelegt werden- wenn es beispielsweise in Kanada rund um Vancouver oder in Andorra rund um Andorra City funktioniert, wieso sollte es bei uns nicht funktionieren.
Du hast natürlich recht damit, dass wir (die Lanser Kopf Fraktion) nicht unumstritten sind vor allem bei denen nicht, die sich in hochalpinen Gelände aufhalten, was aber schlussendlich zur selben Problematik führt wie am Lanser Kopf- grad ein paar Höhenmeter weiter oben.... und sobald wo eine Bahn rauf fährt kannst Dir sicher sein, dass die genauso in der Gondel sitzen (siehe Hochötz).
Zu dem Kommentar im GAMS Forum: magst recht haben, dass ich da und dort anders schreibe und mich versuche der jeweiligen Gruppe entsprechend anzupassen. Ich weiß grad nicht was daran verkehrt sein soll, wenn man in einem Forum wo man Gast ist sich versucht höflich zu artikulieren und den Leuten nicht mit dem A...h ins Gesicht springt...
Danke für die nette Diskussionsrunde- leider ist es auch hier so, dass nur ganz wenige sachlich schreiben (manni) und an einer Lösung interessiert sind. Es überwiegt auch hier der Teil, die sich dann unter dem Deckmantel der Anonymität des Internets damit beschäftigen Schwachstellen an Beiträgen anderer zu finden, um diese als Aufhänger für weiterführende Diskussionen zu verwenden.
mfG
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Beitrag #37451 Erstellt: 31.07.2008 10:17
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Ich glaube nicht, dass es Absicht der Kritik ausübenden Poster ist, Schwachstellen zu finden und zu zerpflücken, Lupo, zumal auch keiner von ihnen hier anonym ist, wir kennen uns größtenteils untereinander.
Ich würde deshalb vorschlagen, die Diskussion über den Sport betreffende Auffassungsunterschiede beiseite zu legen. Das kann immer noch dann diskutiert werden, wenn die 6er ihre Stammkunden wieder bedient.
Da ich mir aber inzwischen nicht mehr sicher bin, ob das im Interesse aller hier wäre, werden wir zunächst mal intern darüber abstimmen, ob wir uns in dieser Sache überhaupt engagieren wollen.
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krisu Temporär gesperrter User
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Beitrag #37480 Erstellt: 01.08.2008 00:41
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Naja, die auswirkungen, die ein tatsächlich angeschafftes wagerl auf die zukunft der lanser köpfl trails haben wird, kann man nicht so beiseite legen....
Ich denke dass sich auch die IVB auch bewusst sind, dass ohne abstimmung mit den waldeigentümern eine investition in einen fahradwagen ein gewagtes unterfangen ist.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass die entwicklung des wegreissens von trailboden, so wie dies in den letzen paar jahren geradezu exponentiell zugenommen hat, durch die IVB noch intensiviert werden will. Wenn dies so weitergeht wie jetzt, ist ein Njet der grundeigentümer nur mehr eine frage der zeit. Dies ganz ohne radlwagen und ohne marketing und artikel in den entsprechenden magazinen und webforen...
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manni Betreiber des Forums

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Beitrag #37481 Erstellt: 01.08.2008 00:52
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Aber krisu, es ist doch nicht Aufgabe der IVB, die Biker zu disziplinieren. Außerdem wird der Fahrradanhänger ja nicht nur für jene da sein, die diese Zerstörungen anrichten, sondern für alle.
Welche Auswirkungen haben diese Bremsspuren, werden dadurch Bäume geschädigt? Wenn ja, in welchem Ausmaß?
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