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Admiral
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Beitrag #109940 BeitragErstellt: 10.09.2018 21:11
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anstatt die radfahrer zwischen die gleise zu lotsen gehört eigentlich ein "tram hat vorrang" schild vor die haltestelle...

+ jegliche paragraphen die sich auf die strab beziehen, was man alles nicht machen darf...

klar, man kann nicht verlangen, dass radfahrer sich in luft auflösen, und sie haben definitiv eine berechtigung auch die straße zu verwenden, leider ist der punkt "ehestmöglich die gleistrasse frei zu machen vor einem schienenfahrzeug" bei einem rad einfach so auszulegen, dass es mit der angebrachten höchstgeschwindigkeit die spur hält, zb andreas hofer straße stadtauswärts, da kommt man einfach nicht von den parkstreifen weg... und wenn da mal so ein gemütlicher bildungswissenschaftler mit kopfhöhrern in den ohren in aller gemütsruhe pädagogisch wirksam die straßenbahn entschleunigen will, dann fährt die halt mit 10km/h dahin... (und das ist nicht bashing, sondern realität, okay kann auch ein student von der geiwi sein, muss nicht biwi sein zwinkern )

wo man grad bei dem schild vorhin war zum thema, lass die bahn in der haltestelle vor.. da wären auch noch ähnlich wie in frankreich oder deutschland oder dem nahen osten (zB wien) schilder an zebrastreifen anzubringen "vorsicht tram", oder hinweistafel mit tram und drunter "hat vorfahrt"... das würde den dienstauftrag auch unnötig machen, dass die strab vor zebrastreifen anzuhalten hat.. wart ja nur bis die erste person vor die strab läuft, und trotz notbremsung niedergestoßen wird, und dann kommt man drauf, die tram hätte ja warten müssen > teilschuld... dass man so eine entschleunigung erreicht, sollte dann auf der hand liegen...
 

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sLAnZk
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Beitrag #109941 BeitragErstellt: 10.09.2018 22:10
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Das Problem ließe sich relativ leicht lösen — indem man die bestehenden, wenn auch eher löchrigen Radwegachsen ausbaut und vervollständigt. (Vielleicht auch mit Hinweisschildern in Parallelstraßen)
Ausnahme bildet hier leider die alternativlose Museumstraße... aber alles andere ließe sich erreichen.
In Pradl wären das wie oben erwähnt die Achsen Gumppstraße und Rapoldipark—Egerdachstraße.

Da wäre besonders der Lückenschluß zum Inn hinunter wertvoll, sonst noch die Kreuzung Furterzaun/Pradler/Egerdach... eventuell böte sich an, den Schutzweg zu verlegen hinauf zum Turnsaal, also südlich des Furterzaunwegs, die Ampel bei der Kreuzung Egerdachstraße aber stehenzulassen.
 

Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon.

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Hager
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Beitrag #109943 BeitragErstellt: 11.09.2018 07:59
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Beim ÖAMTC gibt es auf der Website eine Auflistung von Verkehrsvorschriften für Radfahrer bzw. eine Aufklärung klassischer Irrtümer betreffend die Straßenverkehrsordnung. Es wäre mehr als sinnvoll, die unter das Volk zu bringen. Hier geht es um so Dinge wie richtige Fahrtrichtung, Radfahrüberfahrt, Verbot der Querung am Fußgängerübergang (Schieben!), Stirnlampe ist unzureichend etc..
Radfahrstreifen könne zwar von Autos befahren werden, an sich sind haben PKWs aber die vorgeszeichenten Fahrstreifen zu benutzen und nicht den radfahrstreifen und zur Hälfte den gewöhnlchen Fahrstreifen. Das schlägt sich natürlilch mit der Vorschirft der Räumung vor einer herannahenden Staßenbahn. Unbeleuchtete Räder etwa am frühen Morgen sind dann besonders toll, weil sie im rechten Rückspiegel schwer auszumachen sind.
Der Hinweis auf die Radachse ist goldrichtig. Auch hier gilt wie bei bei Straßenbahn und Bus auf einer Achse, wenn man alles überall haben will, erreicht man nichts, denn dann müsste man die Straßenbreite meist verdoppeln, was nicht geht. Der Achsabstand der Gleise in der Amrasterstraße ist halt auch üppig, was Straßenraum verschleudert und den Mischverkehr fördert. In der östlichen Reichenau scheint man das wirklich besser gemacht zu haben.
 

Wenn man will, geht viel. Wenn man nicht will, geht nichts.

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lech
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Beitrag #109944 BeitragErstellt: 11.09.2018 09:21
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"unter das Volk bringen" wäre mit einem Link einfacher zwinkern

Dass man die Schienen in der Amraserstr. imzuge der Gleis-Erneuerungen näher zusammenlegen hätte können hab' ich mir gerade Sonntag beim Entlangradeln auch gedacht.
 

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lech
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Beitrag #109945 BeitragErstellt: 11.09.2018 19:54
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In der Kaiserjägerstr. hat man übrigens bislang darauf verzichtet den vor den Bauarbeiten bestehenden "Radweg" wieder aufzumalen, oder den Grünstreifen zu verschmälern, oder das mangels Bodenmarkierungen wilde Parken zu reduzieren.

Aus einer halbwegs brauchbaren Fahrradachse ist wieder eine lebensgefährliche Wildwest-Strecke geworden.
 

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Linie O
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Beitrag #109946 BeitragErstellt: 11.09.2018 20:15
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Sind die Bauarbeiten dort nicht nur wegen der Rad-WM unterbrochen? Vielleicht wurden deshalb nicht alle Bodenmarkierungen wieder aufgebracht?
 


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lech
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Beitrag #109947 BeitragErstellt: 11.09.2018 20:17
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Könnte sein, aber es sieht eigentlich ziemlich fertig aus, und eine Mittellinie wurde auch gemalen.

Ing.-Etzel-Str. geht nach der Rad-WM definitiv weiter, Riedgasse bin ich nicht sicher.

Edit Linie O: Direktzitat entfernt.
 

Zuletzt bearbeitet von Linie O: 11.09.2018 20:23, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #109948 BeitragErstellt: 12.09.2018 18:22
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Martin schrieb:
Fazit:
Die Reihung der Berücksichtigung der Verkehrsteilnehmer im Stadtverkehr müsste so sein:
1) Fußgänger
2) Öffi
3) Radfahrer
dann lange Pause
dann:
4) LKW
5) Pkw

Die oben genannte Reihung weist einen gravierenden Schönheitsfehler auf. Grundsätzlich muß der öffentliche Verkehr an erster Stelle stehen, wenn man ihn ausreichend attraktiv gestalten will. Und das sieht sogar die manchmal gescholtene Straßenverkehrsordnung so.

Individualverkehr, und dazu gehören auch die Fußgänger, ist immer Punkt-zu-Punkt-Verkehr. D.h., man strebt jeweils auf kürzestem Weg seinem Ziel zu (auch wenn es eine Aneinanderreihung von mehreren Zielen ist). Öffentlicher Verkehr ist liniengebundener Verkehr, man folgt also einer Linie, welche meist über mehrere Zwischenstationen und auf Umwegen möglichst nahe ans individuelle Ziel heranführt. Damit ist der öffentliche Verkehr grundsätzlich bei der Fahrzeit (als häufig wichtigstem Kriterium für die Wahl des Verkehrsmittels) gegenüber allen individuellen Verkehrsarten im Nachteil. Für eine ausreichende Attraktivität (und diese ist wichtig, denn wer nur zwangsweise Öffinutzer ist, z.B. weil er noch keinen Führerschein oder gerade zu wenig Geld für ein Auto hat, der ist bei passender Gelegenheit sofort weg) muß der öffentliche Verkehr daher in allen Bereichen bevorzugt werden.

Das fängt zuerst bei der Planung der Verkehrsanlagen an. Nachdem der verfügbare Straßenraum vor allem in bestehenden Siedlungen limitiert ist, muß bei der Planung je nach gewünschter Kapazität und Fahrzeit zuerst festgelegt werden, ob man im Mischverkehr oder auf eigenen Spuren fahren soll. Vor allem bei Straßenbahnen ist ein eigener Gleiskörper zu bevorzugen, weil die Bahn bekanntlich nicht ausweichen kann und auch kleine Hindernisse wie Falschparker sofort zu weitreichenden Problemen im Betrieb führen. Wenn dann die Trasse bevorzugt in Mittellage und die Haltestellen (je nach Platz in Mittel- oder Seitenlage) festgelegt sind, dann kann man den verbleibenden Platz auf den restlichen Verkehr aufteilen. Daß in Innsbruck da vor allem Parkplätze auf der Strecke bleiben, ist evident (und ruhender MIV ist die verschwenderischste Art von MIV).

In diesem Sinne sind auch Fahrradstreifen nicht einfach aus ideologischen Gründen auf die Fahrbahn zu pinseln, sondern nur dort anzulegen, wo für den verbleibenden Verkehr auch aureichend Platz zur Verfügung steht. Am Beispiel Kaiserjägerstraße: Der einseitige Radstreifen hat zwar vielleicht den stadteinwärts Radelnden einen Vorteil gebracht, gleichzeitig aber auch die verbleiben 2 Fahrspuren stark verschmälert und damit für die stadtauswärts Radelnden das Leben erschwert. Gleichzeitig gibt es unmittelbar parallel den Radweg am Innufer und auf der anderen Seite die fast unbefahrene Falkstraße.

In der Museumstraße gibt es zwar Platz genug, aber gleichzeitig das fast unlösbare Problem der Haltestellen. Wie man das unschön lösen kann, zeigt die Haltestelle Klinik/Universität mit der nicht praxisgerechten Radwegkreuzung oder die Radüberfahrten an den diversen Haltestellen. Wo immer möglich sollte man daher Radwege und Straßen mit Schienenverkehr tunlichst trennen. Radfahrer lieben Rillenschienen ja ohnehin nicht besonders ... big grin

Ebenfalls absolut unnötig sind beispielsweise die Zebrastreifen im Bereich Marktgraben, Burggraben und Museumstraße. Viele Fußgänger queren (zu Recht) ohnedies, wo sie wollen, und dem Rest vermitteln sie den Eindruck, dort vor allen anderen Teilnehmern einschließlich Straßenbahn Vorrang zu haben. Angesichts des eher geringen Verkehrsaufkommen und niedriger gefahrener Geschwindigkeiten ist ein Verzicht problemlos machbar.

In Innsbruck hat man die oben postulierte Bevorzugung der Straßenbahn bei der Trassenplanung komplett ignoriert und die Bahn möglichst MIV-verträglich angelegt. Slalomfahren, Integration in Abbiegespuren, weitgehend unbehindertes Linksabbiegen des MIV, Mischverkehr etc. sind die unschönen und nicht mehr behebbaren Folgen dieser Politik (an der die Grünen als seit vielen Jahren Resortverantwortliche entsprechende Mitverantwortung tragen). Dafür hat man die meisten Parkplätze "gerettet".

manni schrieb:
Die Veränderungen kommen, keine Sorge.

„Die Botschaft hör´ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“ wink
Merkbare Verbesserungen (außer kosmetischen Operationen) werden aus drei Gründen nicht kommen:
- Technisch: Der größte Teil der Probleme ist in Beton gegossen. Hier kann man ohne Umbauten nichts mehr machen.
- Finanziell: Siehe oben. Größere Umbauten wären sehr teuer und würden beim Steuerzahler und den Anrainern auf wenig Verständnis stoßen.
(Wobei, der Steuerzahler finanziert ja auch nagelneue Fahrbahnteiler, welche wenig später fürs Radfahren wieder entfernt und Tage nach dem Radfahren neu errichtet werden ...)
- Politisch: Der größere Teil der in der Stadtkoalition vereinten Parteien ist für weitergehende Einschränkungen des MIV, vor allem bei den Parkplätzen, nicht zu haben. Von der Opposition brauchen wir nicht zu reden.

Im Endeffekt wird niemend so recht zufrieden sein. Ob der Unmut zum Ausdruck gebracht wird oder die Resignation siegt, werden wir sehen.
 

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Beitrag #109949 BeitragErstellt: 12.09.2018 22:31
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In Innsbruck, und den Vorwurf müssen die Grün*en hinnehmen, passiert(e ) rein gar nichts. Nicht immer geht es um Parkplätze, rechtlich einwandfreie Markierungen zB. entgegen grenzwertigem Gewährenlassen in der Museumsstraße. Dabei muß man gar nichts erfinden außerh die Beamtenschaft im eigenen Ressort in die Pflicht nehmen (ja, klingt autoritär ). Faktisch verläuft die Radwegführung wie sie ist, aber vor der Haltestelle endet der Mehrzweckstreifen mit der "Ende"- Markierung. Auf diesem "Niemnandsland" dürfte niemand fahren.

https://www.wien.gv.at/verkehr/radfahren/studie-haltestellenkaps.html
Knoflacher- Studie, besser als nichts.
 

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Zuletzt bearbeitet von upwards: 13.09.2018 18:26, insgesamt 2 mal bearbeitet

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lech
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Beitrag #109950 BeitragErstellt: 12.09.2018 22:49
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upwards schrieb:
aber vor der Haltestelle endet der Mehrzweckstreifen mit der "Ende"- Markierung. Auf diesem "Niemnandsland" dürfte niemand fahren.

Da ist dann wohl einfach wieder Straße, und alle dürfen fahren.
Theoretisch könnten die Busse MMn ganz an den Gehsteig fahren, aber das wäre Dienst am Kunden und würde Fußgänger und Radfahrer gefährden weil sich alle an das Halten der Busse in Radweg-Abstand gewöhnt haben.
 

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Beitrag #109951 BeitragErstellt: 12.09.2018 22:58
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lech schrieb:

Theoretisch könnten die Busse MMn ganz an den Gehsteig fahren, aber das wäre Dienst am Kunden und würde Fußgänger und Radfahrer gefährden weil sich alle an das Halten der Busse in Radweg-Abstand gewöhnt haben.


Das ist aber lt. StVO nicht erlaubt da eine Sperrlinie überfahren werden müsste.
 

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Beitrag #109952 BeitragErstellt: 12.09.2018 23:05
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m.W. nicht, weil die Fahrbahn eine gewissen Querschnitt aufweisen muß. Die Sperrlinie darf jedenfalls nicht überfahren werden. Man kann es übertreiben wie beim Brunnen vor der Annasäule, ob der Unklarheiten könnten Verunfallte sich schnell selbst als Geschädigte wiederfinden.
Vielleicht auch so nicht bekannt, daß zum Einsteigen in den Bus erst bei Stillstand die Fahrbahn (nicht dieser undefinierte Streifen ) betreten werden darf, bei Schienenfahrzeugen allerdings schon bei der Einfahrt in den Hst. Bereich. Unsere Radelnd*n irren, wenn sie glauben, vorher jedenfalls überholen zu können. Das an sich erlaubte Vorbeifahren ohne Behinderungen schließt der viellecht fehlende Sicherheitsabstand aus, vgl. den Spruch zum Abstand von Autotüren beim Radfahren, ich weiß es nicht. Oder nur mit reduzierter Geschwindigkeit, welche die Anrampungen vor Haltestellenkaps eigentlich bewirken sollten.
 

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Zuletzt bearbeitet von upwards: 13.09.2018 18:58, insgesamt 8 mal bearbeitet

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Beitrag #109955 BeitragErstellt: 13.09.2018 01:44
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Bei der südlichen Haltestelle Maria-Theresien Straße ist das Niemandsland mit Bodenmarkierung H als Haltestelle markiert. Leider nur bei dieser einen. Ein weiteres Kuriosum ist an der Haltestelle Landesmuseum nord zu sehen, dort beginnt der Radweg schon vor dem Aufmerksamkeitsfeld.

Apropos Aufmerksamkeitsfeld, bei der Haltestelle Museumsstraße nord stehen Regelmäßig Mülltonnen auf dem Aufmerksamkeitsfeld.
 

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Beitrag #109956 BeitragErstellt: 13.09.2018 18:50
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Das ist mir auch aufgefallen. Einfach den Mehrzweckstreifen durchziehen und Zweifel wären ausgeräumt. Sicher stand eine gute Absicht hinter dem Status quo. Nur läßt sich der nicht argumentieren, die alltäglichen Behinderungen kommen dzu. Umsteigen zwischen Fahrzeugen gerät zum Slalom zwischen Rädern, mit dem Abwarten der Fahrräder verzögert sich auch der Fahrplan. Häufig beobachte ich ein betuliches Annähern an die Hst., damit alle Radelnd*n vor der Türfreigabe bereits passiert haben.
Sofort hergestellt gehörte Barrierefreiheit, beim scharfen Eck gelang es ad- hoc trotz der absehbaren Einstellung. Die Hst. Museumsstraße und M.- Theresienstraße in den Burggraben zusammengelegt. Erfordert aber, wenn überhaupt, einen Zebrastreifen breit und zentral in direkter Verlängerung beider FuZos.
 

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Zuletzt bearbeitet von upwards: 14.09.2018 22:04, insgesamt 3 mal bearbeitet

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Beitrag #109961 BeitragErstellt: 14.09.2018 22:03
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ad sperrlinie überfahren > in der reichenau ist mit dem argument kein gleiskörper sondern ein pinselkörper gekommen, weil busse im notfall dann die sperrlinie überfahren könnten und somit der pinselkörper weniger platz benötigt als ein aufgeständerter gleiskörper wie zb am südring...
 

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Beitrag #109962 BeitragErstellt: 15.09.2018 08:32
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Die Vorschriften für Straßenbahnen und Busse differieren. Für die Ausgestaltung du Kennzeichnung von Straßenbahnhaltestellen gilt z.B. § 30 Straßenbahnverordnung und nicht die StVO. In Innsbruck scheint die Kennzeichnung Doppelhaltestelle trotz überlappender Linien zu fehlen (§ 30 Abs. 1 Z. 3 StrabVO).
Die in Rede stehenden Bodenmarkierungen für Busse sind in § 29 der Bodenmarkierungsverordnung geregelt. Die Abgrenzungslinien sind an sich keine Sperr- oder Fahrstreifenmarkierungen und dürfen überfahren werden. Wenn die in der Längsrichtung liegende Abgrenzung mit einer Sperrlinie einer Fahrstreifenmarkierung zusammenfällt, so kann die weiße Abgrenzungslinie entfallen. Letztlich dient die Haltestellenabgrezungslinie nur der Kennzeichung eines bestehenden Halte- und Parkverbots im Haltestellenbereich. Es wäre einfacher, die Verordnung würde eine andere Farbe oder Strichführung vorsehen.

Ich war heuer mit dem Fahrrad in Südfrankreich / Nordspanien. in einigen Städten (Burgos, León) war der Asphalt von Radwegen häufig rot gefärbt wie Innsbrucks Bahnhofsplatz. Auch eine Möglichkeit in kritischen Abschnitten.


Jedenfalls bin ich der Meinung, dass in Innsbruck noch viel verbessert werden kann, ohne die leider vielefach schon unklug verlegten Gleislagen ändern zu müssen. So erscheint die Schaffung eigener Gleisköper möglich, wenn man Parkstreifen durch Parkhäuser ersetzen und die Parkstreifen dann dem MIV geben würde. 1km Parkstreifen hat etwa 250 Stellplätze.
 

Wenn man will, geht viel. Wenn man nicht will, geht nichts.

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Beitrag #109963 BeitragErstellt: 15.09.2018 14:46
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Danke für den Hinweis auf die StrabVO, bisher fußten meine Betrachtung auf dem KflG. Ich glaube weiterhin nicht, daß es sich um eine Bodenmarkierung handelt. Eine solche müßte wohl den Flächenbedarf für Busse nachzeichnen, diese hätten zum Halten bis an den Randstein zu fahren. Rein die Möglichkeiten der Interpretation zeigen den Handlungsbedarf an.
An den Kosten für Parkhäusern scheiterte leider die O- Dorf- Straßenbahn unter Alt- Bgm. Romuald Niescher. Die Bielefelder TW hatten die ivb schon eingekauft, die Herangehensweise an den Straßenraum war damals kompromißloser gedacht.
 

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Zuletzt bearbeitet von upwards: 15.09.2018 18:13, insgesamt 4 mal bearbeitet

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Beitrag #109965 BeitragErstellt: 15.09.2018 23:13
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Zitat:
Ich war heuer mit dem Fahrrad in Südfrankreich / Nordspanien. in einigen Städten (Burgos, León) war der Asphalt von Radwegen häufig rot gefärbt wie Innsbrucks Bahnhofsplatz. Auch eine Möglichkeit in kritischen Abschnitten.


das ist mal in ibk auch so gewesen... zb das stück radwegen neben dem ehem bauhaus oder auch bei der unterführung ampfererstr... der asphalt war mal vor 30 jahren sehr rot....

apropos unkluge gleislage.. angeblich wird nächstes jahr die andreas hofer straße und anichstraße aufgegraben... wären die gleise da nicht recht neu..?
 

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Beitrag #109966 BeitragErstellt: 15.09.2018 23:17
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Und wie rücken dann die Bahnen aus?
 

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Beitrag #109967 BeitragErstellt: 16.09.2018 15:14
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Admiral schrieb:

apropos unkluge gleislage.. angeblich wird nächstes jahr die andreas hofer straße und anichstraße aufgegraben... wären die gleise da nicht recht neu..?


Wäre wie in der MTS-nord, die waren dort bei der Entfernung zwei oder drei Jahre alt. Ist der damals komplett ignoranten Politik scheißegal gewesen, im Fall Andreas Hofer Straße wäre immerhin beruhigenderweise damit zu rechnen, daß wieder Gleise hinkommen.

Woher stammt denn die Information? Soll der Kanäle wegen aufgegraben werden?
 

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