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Thema: Generaldiskussion Tram-Ausbau und Stadtbahn  Dieses Thema nach Facebook schicken  

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Hannes
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Beitrag #21836 BeitragErstellt: 19.02.2007 15:53
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Dann fehlt nur noch Gebäude Bruneckerstraße 1, das die Stad in unweiser Vorausschau vor zwei Wochen verkauft hat.
 

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manni
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Beitrag #21837 BeitragErstellt: 19.02.2007 16:06
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Diese Bruchbude in der Kranebitter Allee sollte eigentlich schon weg sein, mag man meinen. Wie auch immer, der Abbruch dürfte ja nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen.

Ad Brunecker Straße 1: ist das eben jenes Gebäude, das die Stadt vor einiger Zeit gekauft hat? Wenn das nun verkauft wurde und man braucht dort Grund für die Trasse, wird man wohl hoffentlich mit dem Käufer eine Vereinbarung getroffen haben - alles andere kann ich mir nicht vorstellen, es ist ja schon lange bekannt dass dort Platz für die Bahn benötigt wird.





 

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Aus
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Beitrag #21839 BeitragErstellt: 19.02.2007 20:24
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Ich verfolge die Artikel und Berichte in den Tiroler Medien regelmäßig. Fast hat man den Eindruck einige RedakteurInnen wollen das Aus für die Tramerweiterungen herbeischreiben


http://tram.afterdarknet.at/
 

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manni
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Beitrag #21852 BeitragErstellt: 20.02.2007 10:06
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Diesen Eindruck habe ich schon länger. Bestes Beispiel auch dieser gerade erschienene Artikel:

http://www.tirol.com/politik/innsbruck/56727/index.do

Darin wird Vizebgm Platzgummer zitiert und als Interpretation des Gesagten gleich drangehängt, dass das das Aus für die Linie 5 (Regiotram) bedeuten würde, nur weil ein/e RedakteurIn sich nicht vorstellen kann, dass dafür - o mein Gott - Parkplätze! weichen müssen, ein Gebäude vielleicht auch noch und - wieder o mein Gott! - doch tatsächlich ein neues Verkehrskonzept notwendig wird. Echt zum Schreien!





 

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manni
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Beitrag #21856 BeitragErstellt: 21.02.2007 01:40
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http://www.tirol.com/politik/innsbruck/56816/index.do

Die Forderung der SPÖ nach Nichtverkauf der Obusfahrleitungen finde ich völlig für die Fisch'. Null Sachkompetenz. Ich hoffe, der Antrag wird abgelehnt.

Dass die Grünen ein Statement der Bürgermeisterin zur Tram fordern, unter Erwähnung der anstehenden Fahrzeugbestellung, finde ich hingegen gut. Wobei ich, siehe Artikel von gestern, immerhin schon eins vom Verkehrsstadtrat bekommen habe - im März wird sich in dieser Sache sicher was bewegen. Aber kein TT-Artikel ohne Luftgriff ("auch wenn dies ein Jahr dauern sollte").





 

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bahnbauer
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Beitrag #21861 BeitragErstellt: 21.02.2007 18:20
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genau auf das habe ich gewartet. zuerst gross vorstellen und dann ein totalumfaller!
wie geht's nun weiter?
 

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manni
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Beitrag #21862 BeitragErstellt: 22.02.2007 11:22
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Die Medien sehen einen Totalumfaller. Ich seh' aber noch keinen. Es wird geplant und es gibt nach wie vor das politische Committment zum Projekt.
Wenn die TT Maßnahmen wie die Entfernung von Parkplätzen oder das Schleifen eines Gebäudes mangels Kenntnis der Tatsache, dass von Anfang an klar war dass solche Maßnahmen notwendig sein werden und anderswo auch notwendig waren zur Umsetzung solcher Projekte, als projektgefährdend einstuft, ist das eben die Meinung der TT in Ermangelung von Sachkenntnis, aber kein Umfaller der Projektverantwortlichen.




 

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Peter021
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Beitrag #21863 BeitragErstellt: 22.02.2007 12:44
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Hallo zusammen,

Ehrlich gesagt errinnert mich das alles an 1985/86. Grundsätzlich war alles auf Schiene (vielleicht nicht ganz so weit wie jetzt), es wurden sogar massenweise "Bielefelder" gekauft - immerhin gingen neben 6 Lohnern auch zwei Bielefelder aufs Abstellgleis. Und schlussendlich scheiterte alles an zu bauenden Parkhäusern und dem Wegfall von Parkplätzen in der Reichenau. Damals hiess es 150 Mio Schilling O-Bus (als billigere Notlösung) oder 500 Mil. ATS für die Tram, weil da muss man ja Häuser schleifen und Parkspuren wegnehmen und nicht zu vergessen Parkhäuser bauen ...
Heute klingt das gleich für mich! Grundsätzlich ist die Politik dafür, die IVB arbeitet auf Hochtouren daran, aber entscheiden tut die Sache die "schwarze" Presse am runden Tisch. Die Politik handelt so wie die Meinung/Umfrage steigt oder sinkt! Aus einem Prestigeprojekt ist ein lahmendes Problemkind geworden, das weder Hall noch Völs will. Mag sein, dass v.a. die IVB und die Stadt daran festhält (vorläufig noch) Mag sein dass der O-Ast kommt. Nur die Frage ist ob das Gesamtprojekt so kommt und v.a. die erhofften Synergieeffekte bringt, oder ob man nicht in letzter Sekunde eine kleinere Variante vorsieht, die längerfristig auch einen Abgang der Strassenbahn bedeuten kann. Diese wurde ja nur im Gegensatz zum O-Bus behalten, weil man diese Effekte erhoffte! Varianten waren auch nur Dieselbus oder O-Bus Dieselbus alternierend. Strassenbahn war die teuerste Variante und muss sich jetzt über Jahre beweisen und rechtfertigen, um nicht politische Ungnade zu fallen. Denn wir alle wollen nicht, dass Innsbruck nur mehr Museumsfahrzeuge hat.
Als gelernter Innsbrucker kann ich nur sagen VORSICHT! es wird nicht alles so kommen, wie es grössenwahnsinnig posaunt wurde. Stellen wir uns darauf ein, dass der Bestand eine gewisse Zukunft hat ( 20 - 30 Jahre mindestens) und dass die Möglichkeit da ist im zweiten Anlauf die längst fällige Ost - West Spange (die seit 1950 nötig wäre) installiert wird. Alles andere ist Zukunftsmusik (und auch Utopie). Eines muss uns auch bewusst sein. Wenn die Strassenbahn kleiner kommt gibt es auch keinen zweiten Betriebshof und damit enorme Platzprobleme. Beachten wir, dass es in Innsbruck Tradition hat auf engen Raum zu leben (Btf. Berg Isel bis 1981) Deshalb sind alle gefordert, die von diesem Massnahmen betroffen sind ein positives Bild der Tram in den Medien zu bereiten (da wäre eine BI auch nicht schlecht!), um ja einen Meinungschwenk zu verhindern. Denn im Gegensatz zur Nordkette kann man leicht aussteigen, da das nur Geld kostet und keine"anderen Interessen" mitschwingen.
Alles Tram... (oder zukünftig nur mehr Dieselbus?...)

Euer Günter

P.S.: Ich weiss das ist ein wenig schwarzmalerisch, nur seien wir uns bewusst, wenn das Konzept tram nicht aufgeht müssen wir mit allem rechnen, auch dass aus Kostengründen später ganz auf die Tram verzichtet wird und neue Garnituren verkauft werden. Negativbeispiele auch für so einen Weg gibt es in Europa genug...

 

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manni
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Beitrag #21868 BeitragErstellt: 22.02.2007 13:45
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Und genau deswegen glaube ich, dass die Geschichte sich nicht wiederholt.
Man hat das alles schon einmal durchexerziert. Vor ein paar Jahren ist man draufgekommen, dass damals grobe Fehler begangen wurden, und hat sich deshalb für die Tram entschieden - man wird doch hoffentlich nicht noch mal die selben Fehler begehen.
Der Kauf neuer Obusse würde keinerlei Verbesserung der Verkehrssituation bringen, wie sollte das rechtfertigt werden?
Dass Contra-Stimmen auftauchen würden, war sowieso von Anfang an klar. Solang die Politik standhaft bleibt, sind die aber IMO keine Gefahr.





 

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Hannes
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Beitrag #21869 BeitragErstellt: 22.02.2007 13:58
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Ich muss dir da schon zustimmen. Besonders der Punkt mit den Parkplätzen (v.a. in der Reichenauer Straße) scheint vielen Politikern noch nicht bewusst zu sein - und das ist eine echte Gefahr für das Projekt. Hier geht es immerhin um ca. 200-300 Parkplätze.

Ich erlebe es in der täglichen Praxis ständig, dass Ideen sofort scheitern, wenn irgendwo ach nur ein paar Parkplätze weichem müssten. In diesem Punkt ist Innsbruck (die Politiker, wie die Beamten) einfach zum Kotzen ohne Ende. Ich weiß nicht, ob es noch irgendeine andere Stadt in Mitteleuropa gibt, wo so eine Auspuff- und Betonmentalität herrscht. Wie viele Leute an den Folgen dieser Politik verrecken ist den Zuständigen egal, solange sie selber (vordergründig) gesund sind - und selbst dann würden sie ihre Einstellung nicht überdenken).

Auch in dem Punkt mit der Politik, die sich nur auf Umfragen (der Autofahrer?) richtet, geb ich dir absolut recht. Ich selber hab das schon öfter von Beamten der Stadt gehört, dass da gar nicht viel Geheimnis draus gemacht wird.

Gut ist das sicher nicht. Schon deswegen, weil die Politikerverdrossenheit halt immer mehr steigt (in EU, Bund, land wie Gemeinde). Wie weit das noch geht wird man sehen. Meiner Meinung nach hat die Demokratie in unserer Form (weniger die in CH oder US - bei aller berechtigten Kritik halte ich siese grundsätzlich für sehr stabil) ihre Halbwertszeit schon eindeutig überschritten. Die Politik ist korrupt, verlorgen und untätig, die sozialen Spannungen - Stichworte: neues- bzw. Bildungsproletariat, 0-Bock-Generation - steigen, die Natur wird zerstört, Gesetze schamlos gebogen und gerichet ohne jeden Skrupel, ganz wie es gerade passt. Getan wird nichts dagegen. Irgendwann krachts dann halt wieder mal ganz gewaltig. Und zwar nicht erst in 100 Jahren. Das ist meine Meinung.

Noch herrscht Hoffnung, dass die Linie 5 (Regiotram) kommt wie geplant. Ansonsten ist über Kurz oder Lang ans Auswandern zu denken.


(Editiert von Hannes am 22.02.2007 13:00)
 

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wwehrle
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Beitrag #21870 BeitragErstellt: 22.02.2007 14:22
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Die Abschaffung der O-Busse in Innsbruck ist Teil des Konzeptes, das den Ausbau der Straßenbahn vorsieht. Die zitierte Presse berichtet (auch in anderen Artikeln) m. E. wirklich etwas einseitig. Dort wird auch schon die Linie 5 (Regiotram) totgeschrieben. Doch es ist wirklich fünf vor zwölf in Innsbruck. Wenn man jetzt nicht zügig mit dem Konzept weitermacht und auch wirklich konkret die Planungen umsetzt, kann es schon passieren, dass die Sache kippt. Zu viele Leute reden da wieder 'rein, die nichts davon verstehen und denen das als Fürsprecher der Auto-Lobby sowieso egal ist.

Unter der Voraussetzung, dass zügig weitergemacht wird, ist die Einstellung des O-Busses in Ordnung; es gehört ja zum Konzept - jetzt da einen Rückzieher zu machen, würde die Gefahr bedeuten, dass jemand auf die Idee kommt und sagt, wir haben doch den O-Bus - da brauchen wir keine Straßenbahn. Das wäre absolut fatal.

Innsbruck sollte jetzt schleunigst Nägel mit Köpfen machen - und bauen .....
 

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Beitrag #21871 BeitragErstellt: 22.02.2007 14:33
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Also in einem Punkt kann ich Euch beruhigen: Beamte mit mehr Beton im Kopf? Mal nach Hamburg kommen, und sich die absolut irrsinnige Verkehrtpolitik ansehen. Eine (!) neue U-Bahnstation bis 2012 und dafür wird mehr Geld verbuddelt, als Eure ganze Stadtbahn kostet. Wäre ja nicht so, dass man in Hamburg mit einer Stadtbahn riesige Benutzerpotenziale von der Straße holen würde... Obwohl die Stadtbahnpläne am Ende so waren, dass fast kein Parkplatz gestorben wäre, hat die neue konservative Mehrheit das vom Tisch gewischt. Hamburg will Prunkbauten (Hafen-City) und nichts sinnvolles oder vernünftiges.

Die Zeit arbeitet in Innsbruck für die Tram. Denn je mehr jetzt über Klimawandel diskutiert wird, desto eher muss sie kommen. Vor allem im Smogland Tirol. Wenn Georgie Bush (ja, genau der) dreistellige Millionenbeträge für die Einrichtung von City-Maut etc. in USA lockermacht, dann kommt da ein Meinungsumschwung in Gang, dem sich auch Tirol nicht entziehen kann. Heutige Nachricht: wir haben noch zehn Jahre, um den Klimawandel zu stoppen! Könnte gut sein, dass Eure Opportunisten schon in einem Jahr fröhlich frohlocken: "Seht her, Innsbruck setzt schon seit Jahren auf Nachhaltigkeit und den Tramausbau."

Frank Muth
 
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Beitrag #21872 BeitragErstellt: 22.02.2007 15:20
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@wwehrle: willkommen im Forum, und danke für dein gutes Statement, dem ich voll zustimme.

Die derzeitigen Medienberichte sind von Vermutungen der RedakteurInnen und der Sachunkenntnis einiger PolitikerInnen geprägt, die ihre eigenen Schlüsse ziehen, aber die eben leider eine hörbare Stimme haben - korrigiert man sie als "kleine/r BürgerIn" mit Sachargumenten, findet das idR nicht den Weg in die Öffentlichkeit.

@Frank Muth: der selbe Gedanke kam mir auch angesichts der letzten Medienberichte über den Klimawandel. Gerade auch vor diesem Hintergrund ist es eigentlich nahezu unmöglich, dass die Politik jetzt einen Rückzieher macht.





 

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Beitrag #21874 BeitragErstellt: 22.02.2007 16:43
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Ein einigermaßen objektiver Artikel ist gestern in der NEUEN erschienen.
Ich komme gerade nicht auf den FTP, poste ihn aber am Abend.
Darin auch die erste mir bekannte Aussage der Bürgermeisterin: sie sagt, es wären zwar Probleme zu erwarten, aber das sei nun mal ein Großprojekt, man werde pragmatisch vorgehen und bis Mitte März würde man mehr wissen.
Keine Rede von Aufgeben. Entspricht auch den Aussagen des Verkehrsstadtrates. Und das ist auch genau das, was ich mir erwartet hatte. Mitte März wird das allgemeine Rätseln ein Ende haben, denn die zehn Bahnen aus der Option müssten dann bestellt werden. Dann werden wir's wissen.





 

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Beitrag #21876 BeitragErstellt: 23.02.2007 00:02
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Here we go:





(Editiert von manni am 22.02.2007 23:02)




 

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ChristianMUC
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Beitrag #21888 BeitragErstellt: 24.02.2007 14:58
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Den Artikel hab ich auch gelesen, als ich letzte Woche im Zillertal war...Skifahrn...was mich ein wenig irriert war die Anspielung aufs neue Innsbrucker Rathaus - 30 Jahre solls noch dauern? Na dann...


Viele Grüße, Christian
www.christianmuc.de

 

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Beitrag #21897 BeitragErstellt: 25.02.2007 01:43
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Das mit den 30 Jahren würde ich so interpretieren, dass das ab 1985 zu rechnen wäre, als das erste Straßenbahnprojekt ins O-Dorf auftauchte; da wären wir dann nun schon im 22. Jahr und bis zur Fertigstellung des gesamten Regionalbahnkonzepts wären's noch acht Jahre, was genau dem Zeitplan entspräche.
Es stimmt schon, so große Sachen haben immer und überall eine jahrzehntelange Vorlaufzeit, aber die haben wir hier schon hinter uns.




(Editiert von manni am 25.02.2007 00:43)




 

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Beitrag #21916 BeitragErstellt: 27.02.2007 01:37
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http://www.tirol.com/politik/innsbruck/57218/index.do

Dass die Frist verlängert wurde, habe ich gestern bereits erfahren.
Der Rest entspricht ziemlich genau dem, was ich bis jetzt gesagt habe, auch was die Position der Bürgermeisterin und der Stadtregierung anlangt.

Was die Stadtbahn nach Hall anlangt: sollte aber mit dem Bund wirklich neu verhandelt werden, könnte das einiges ändern. Mal sehen.
Aber wir brauchen uns keine Sorgen um die O-Straßenbahn zu machen.





 

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Hannes
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Beitrag #21921 BeitragErstellt: 27.02.2007 10:15
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Wenns um 200 Mio für den Straßenbau geht, dann wird nie lange diskutiert. Man baut einfach. Dabei bekommt man fürs selbe Geld, das die Mbilität einer ganzen Stadt enorm verbessert gerade mal einen Strengener- oder Roppener Tunnel.

Das Problem ist, dass der ÖV immer der Bittesteller ist, bei der Finanzierung. Abhilfe könnte ein Gesetz schaffen, das jedem Bahnprojekt (nicht nur der U-Bahn in Wien) 50% Kostenübernahme durch den Bund sichert. Also ca. 70-80 Mio € im Fall von Ibk. Das Geld könnte aus einem Fonds kommen, (Ähnlich wie in der Schweiz) in den ein Teil der Asfinag-Gebühren (an diese würde ich auch alle Landesstraßen übertrtagen), ein Teil der Mineralölsteuer, sowie Benützungsentgelte der ÖBB einfließen.
 

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Beitrag #21929 BeitragErstellt: 27.02.2007 14:42
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http://tirol.orf.at/stories/174817/

Das Lustige ist, dass die Presse von "Linie 5 (Regiotram)-Garnituren" spricht und davon, dass diese Fahrzeuge für die Linie 5 (Regiotram) wären, was aber Schmunzus maximus ist, die sind bekanntlich für die O-Straßenbahn und haben mit der 4er nicht das Geringste zu tun.




(Editiert von manni am 27.02.2007 13:43)




 

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