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Thema: Beschleunigung Pustertalbahn (Lienz-Innichen) - durch neue Ausweiche  Dieses Thema nach Facebook schicken  

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VonRoll
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Beitrag #102907 BeitragErstellt: 20.02.2016 16:23
Beschleunigung Pustertalbahn (Lienz-Innichen) - durch neue Ausweiche
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Mal eine kleinerer Ausbauvorschlag:

Seit nun über einem Jahr fahren die Südtiroler Flirts als ÖBB-Züge von Innichen weiter über Sillian nach Lienz.
Von der Auslastung her sind die Züge von Franzensfeste bis Innichen gut ausgelastet. Also genau auf dem Abschnitt den Südtirol betreibt. Ab Innichen sieht's dann leider schlechter aus.
Das liegt an der langen Fahrzeit mit zu langen Aufenthalten in Innichen, Abfaltersbach und Mittewald von insgesamt 13 Minuten, an den schlechten Lagen oder schlicht an der Nichtexistenz mancher Haltestellen und an der Umsteigezeit in Lienz weiter Richtung Spittal/Drau.

Durch die Errichtung einer einzigen neuen Ausweiche in Tassenbach ließe sich Auslastung der Züge relativ einfach verbessern.
Die durchgehenden Züge Franzensfeste-Lienz müssten auf dem Abschnitt Franzensfeste-Innichen um eine halbe Stunde gedreht werden, was keine Anpassungen der Infrastruktur erfordern würde, da hier ohnehin im Halbstundentakt gefahren wird.
Die heutige Zugkreuzung in Thal/Drau müsste dann schon in Tassenbach stattfinden, was eine neue Auweiche erfordern würde.
Die Züge der S1 Lienz-Klagenfurt-Friesach müssten in Lienz 6 Minuten später abfahren (xx:30) um einen Anschluss mit 4 Minuten Umsteigezeit herzustellen. Das heißt dann auch, dass dann in Greifenburg-Weißensee zu Minute 00 gekreuzt werden würde. Ab Spittal hätte die S-Bahn dann wieder die heutige Fahrplanlage bis Friesach. (Kürzung Aufenthalt in Spittal von 10 auf 4 Minuten.)

Praktisch allein durch die neue Ausweiche in Tassenbach ließen sich die Fahrzeiten wiefolgt verkürzen:
Franzensfeste-Lienz um 13 Minuten
Innichen-Lienz um 10 Minuten
Franzensfeste-Bruneck-Innichen-Sillian-Spittal: 24 Minuten
Innsbruck-Lienz: 8 Minuten; dann stündliche Verbindung ohne EuroCity

Zusätzlich würde man sich durch die verkürzte Wendezeit in Lienz ein Fahrzeug auf der Strecke Lienz-Franzensfeste sparen.

Durch die Errichtung neuer Haltestellen, wie es am Südtiroler Abschnitt erfolgt ist, würde sich auch die regionale Bedeutung dieser Strecke steigern lassen. Das wären dann folgende Haltestellen:
Winnebach/Prato alla Drava
Panzendorf Thunertalerbahn: Erschließt den Ort Panzendorf und stellt Verknüfpung mit der Thurntaler-Seilbahn her.
Abfaltersbach: neue Haltestelle genau im Ort, bestehender Bahnhof wird umbenannt
Thal: Verlegung in den Ort
Leisach
Lienz Süd: Erschließt Wohngebiet, Dolomitenbad und Stadion.
Alle Haltestellen wären nur bei Haltewunsch wie auf der Drautalbahn Lienz-Spittal zu bedienen. Die Stationen müssten nicht nach ÖBB-Manier neu errichtet werden. Bahnsteig, Wartehaus und Haltewunschtaste, vergleichbar mit Stationen der Salzburger Lokalbahn würden schon genügen.

Das alles ist ohne Mehrbedarf an Fahrzeugen umsetzbar. Es wird sogar ein Flirt-Triebwagen eingespart und die Buslinie Innichen-Sillian könnte vermutlich auch eingestellt werden.

Das Ganze nochmal auf einer Skizze:
 

Zuletzt bearbeitet von VonRoll: 20.02.2016 19:42, insgesamt 8 mal bearbeitet

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ice108
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Beitrag #102909 BeitragErstellt: 20.02.2016 19:53
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Ohne mich jetzt näher mit der Strecke beschäftigt zu haben - wieviel Extraminuten hast du denn für die neu einzurichtenden Halte veranschlagt, oder andersherum gefragt, könnte man diesen schlanken Anschluss in Lienz (ja eigentlich ideal für einen Taktknoten auch zum Busverkehr hin) trotz neuer Halte halten?
 

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VonRoll
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Beitrag #102910 BeitragErstellt: 21.02.2016 00:48
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Die Streckenführung ist entlang der Lienzer Dolomiten recht kurvenreich und übrigens landschaftlich sehr eindrucksvoll.

Die heutige Fahrzeit Innichen-Lienz beträgt 53 Minuten, mit 11 Minuten Aufenthaltszeit an den Unterwegshalten. Diese sind nicht mehr notwendig. 8-10 Minuten davon braucht man für die Fahrzeitverkürzung um Lienz rechtzeitig zu erreichen. Die Züge fahren aber heute auch sehr gemächlich um in Thal/Drau kreuzen zu können, was dann aber nicht mehr nötig wäre. Da wären nochmal 3 Minuten Fahrzeitverkürzung drinnen. Das heißt es blieben mindestens 4 Minuten für neue Unterwegshaltestellen. Panzendorf und Lienz Süd wären essenziell. Winnebach und Leisach wären auch nicht schlecht. Der Halt am heutigen Bahnhof Abfaltersbach ist nach der Verlegung nicht zwingend notwendig.
Man kann auch noch 2-4 Minuten draufschlagen, da auf der Drautalbahn durch Aufenthaltsverkürzungen in Dölsach und Irschen nochmal 2 Minuten Fahrzeitersparniss drin wären. In Spittal sind die Umsteigezeiten heute großzügig. Die Übergangszeit zum EC/IC nach Salzburg beträgt 18 Minuten.
Man hätte also die Wahl zwischen einer 1-2 Minuten späteren Ankunft in Lienz, wodurch aber wieder die Einsparung eines Flirt-Fahrzeugs verloren ginge oder dem zusätzlichen Halt im heutigen Bahnhof Abfaltersbach und in Leisach oder Winnebach.

Durch den Einsatz von Bedarfshalten kann die Haltezeit auf 30 Sekunden bis 1 Minute reduziert werden. Auf der Drautalbahn sind Aufenthalte von 20-40 Sekunden inzwischen normal, bei der Salzburger Lokalbahn sowieso. Wenn zum Beispiel bei der Pinzgauer Lokalbahn neue Zwischenhalte eingefügt werden, bleibt die Fahrzeit gleich.

Der heutige Busknoten müsste um eine halbe Stunde verschoben werden, dann würden alle Busse erreicht werden. Das die Busabfahrtszeiten sich nach dem Bahnknoten richten müssen ist klar.
 

Zuletzt bearbeitet von VonRoll: 21.02.2016 01:47, insgesamt 6 mal bearbeitet

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ice108
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Beitrag #102916 BeitragErstellt: 21.02.2016 11:37
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Würde besagte Fahrzeugeinsparung heißen dass die Fahrzeuge an beiden Enden direkt auf den Gegenzug wenden? Also beispielsweise Minute 26 auf Minute 34 in Lienz (ich nehme jetzt einfach einen symmetrischen Fahrplan an).

Also so was wie

Innsbruck 11:52
Franzensfeste 13:14/13:20
Lienz 15:26
Lienz 15:34
Franzensfeste 17:40/17:45
Innsbruck 19:08

... wobei ich nicht weiß ob heute die um 17:40 in Franzensfeste ankommende Bahn direkt um 17:50 nach Silian zurückfährt.

An beiden Enden eine so kurze Wendezeit käme mir zu knapp vor, da geht doch jeder Zeitpuffer falls mal eine Kreuzung verschoben werden muss o.ä. drauf.
 

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VonRoll
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Beitrag #102931 BeitragErstellt: 21.02.2016 16:46
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Ja, ein Fahrzeug spart man sich nur bei der Wende auf den Gegenzug in Lienz. Wie es in Franzensfeste aussieht weiß ich jetzt auch nicht. Ich kann mir aber schon vorstellen, dass die Züge die um xx:40 ankommen auf die um xx:50 Abfahrenden wenden.
Wenn das zu knapp ist, muss man in Lienz wohl auch kreuzen und man ist beim heutigen Fahrzeugbedarf. Das hat aber immer noch die Vorteile gegenüber heute von schnelleren Fahrzeiten, einer besseren Umsteigeverbindung das Drautal runter und die Möglichkeit einen echten Taktknoten mit Bahn & Bus in Lienz einzurichten. Nicht zu vergessen die zusätzlichen Haltepunkte und die Einsparung der Buslinie Sillian-Innichen.

Hier der gelockerte Fahrplanvorschlag (Fahrplan ist symmetrisch) mit Kreuzung in Lienz.

Innichen/San Candido 16:43
Vierschach-Helm/Versciaco-Elmo 16:47 16:48
Winnebach/Prato alla Drava 16:50 16:50
Weitlabrunn 16:52 16:52
Sillian 16:55 16:56
Panzendorf Thurntalerbahn 16:57 16:58
Tassenbach 17:00 17:01 Zugkreuzung
Abfaltersbach 17:07 17:07
Mittewald 17:12 17:12
Thal 17:17 17:17
Lienz Süd 17:26 17:26
Lienz 17:28 Zugkreuzung

Lienz 17:31
Greifenburg-Weißensee 18:00 18:01 Zugkreuzung
Spittal 18:28
 

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Beitrag #102936 BeitragErstellt: 21.02.2016 21:40
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VonRoll schrieb:

Hier der gelockerte Fahrplanvorschlag ...
Tassenbach 17:00 17:01 Zugkreuzung
Greifenburg-Weißensee 18:00 18:01 Zugkreuzung


Zugkreuzung mit 1 min Aufenthalt (bzw. von Dir möglicherweise als Fahrzeitverlust angenommen)?

Ein kleines Rechenbeispiel:
Annahme Nahverkehrszug: Verzögerung/Beschleunigung = 1,5 m/s² (konstant)
Streckengeschwindigkeit = 70 km/h (mehr ist im Pustertal wohl nicht möglich; bei höherer Vmax wird der Zeitverlust noch größer)
Einfahrsignal 100m vor der Weiche, Weichengeschwindigkeit 60 km/h (einseitig, d.h. Einfahrt in die Abzweigung mit reduzierter Geschwindigkeit, Ausfahrt geradeaus mit Streckengeschwindigkeit)
Länge Bahnsteiggleis 250m (Bahnsteig 150m + Durchrutschweg)

Daraus ergibt sich unter optimalen Umständen eine Fahrzeit von ca. 39 sec von 70 km/h auf 0 km/h und wieder auf 70 km/h. Eine Durchfahrt mit 70 km/h dauert ca. 24 sec für die 459m. Der Fahrzeitverlust (ohne Aufenthaltszeit) beträgt also allein schon 15 sec, welche in dieser Form aber nur im Automatikbetrieb mit LZB und AFB (wie bei der Wiener U-Bahn) erreichbar wären. Im handgeführten Betrieb dauert das mindestens doppelt so lange. Gleichzeitig soll dann auch noch der Gegenzug synchron einfahren. Nachdem das Ausfahrvorsignal wegen des Gegenzugs "Halt erwarten" anzeigt, sind die zulässigen Geschwindigkeiten wegen der Überwachung noch deutlich niedriger (Im italienischen System SCMT nur 30 bzw. sogar 10 km/h ab 200m vor dem "Halt" zeigenden Signal --> Fahrzeitverlust im nicht erreichbaren Idealfall 27 sec für den Aufenthalt).

Dazu kommt, daß ich mir einen Aufenthalt von nur einer Minute (Halt mit Türfreigabe und (langsamer) Türöffnung --> Fahrgastwechsel --> Türschließung mit Überprüfung und Freigabe der Abfahrt) in der Praxis kaum vorstellen kann. Man kann also davon ausgehen, daß 4 zusätzliche Haltestellen bei entsprechender Nachfrage eine Fahrzeitverlängerung von 8 min mit sich bringen. Sollte bei einer Bedarfshaltestelle (Wie sehen hier die italienischen Vorschriften aus?) die Durchfahrt die Regel sein (also weniger als 10 Aufenthalte am Tag), dann würde ich erst gar keine Haltestelle errichten.

Zusätzliche Haltepunkte stellen daher meines Erachtens Deine ganze Theorie bezüglich Fahrzeitverkürzung in Frage. Sinnvolle Fahrzeiten über lange Strecken (Innsbruck - Lienz) lassen sich nur erzielen, wenn man die Zahl der Zwischenhalte nicht übertreibt.
 

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VonRoll
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Beitrag #102937 BeitragErstellt: 21.02.2016 23:33
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Du kennst dich da offensichtlich sehr gut aus. Danke für deine anschauliche Rechnung.

Nun gibt es aber trotzdem Kreuzungsaufenthalte von unter 2 Minuten. Hier 2 Beispiele:
RE Scuol-Tarsasp - Disentis/Mustér & Gegenzug:
Reichenau-Tamins 11:21 - 11:24 l Ilanz 11:21 - 11:24
Castrisch 11:26 - 11:27 l Castrisch 11:26 - 11:27
Ilanz 11:48 - 11:49 l Reichenau-Tamins 11:48 - 11:49

SLB S1 Salzburg - Lamprechtshausen:
Kreuzungen in der NVZ in :
Bergheim um xx:07, xx:37
Weitwörth-Nußdorf: xx:22, xx:52
Die Kreuzungsaufenthalte laut Fahrplan in beiden Richtungen: 0 Minuten.
Es wird angenommen, dass so gut wie nie an allen Bedarfshalten vor der Kreuzung gehalten werden muss und somit die Kreuzung schon früher erreicht wird, falls nicht ist davon auszugehen, dass nach der Kreuzung nicht alle Halte eingehalten werden müssen und somit man dann am Ende wieder pünktlich ist.
Dieses System funktioniert bei der SLB, ich kenne die Strecke in- & auswendig.
Nun ist die Salzburger Lokalbahn eine Insel im Bahnnetz und hat keine Probleme mit knappen Anschlüssen an den Enden.
Diese SLB errichtet übrigens auch neue Bedarfshaltestellen wie Diepoldsdorf wo öfter durchgefahren als gehalten wird.

Also ein dritter Fahrplanversuch. Du rechnest jeder zusätzliche Halt erzeugt 2 Minuten zusätzliche Fahrzeit und Kreuzungshalte sollten 2 Minuten betragen. Auch mit diesen Parametern geht sich das erreichen vom Knoten Lienz (Minute xx:30) aus, vorausgesetzt man rechnet nicht bei jeder Haltestelle mit einem Aufenthalt von 1-2 Minuten. Wie gesagt, auf der anschließenden Drautalbahn welche nur auf Bedarf hält, gibt es 8 fahrplanmäßige Aufenthalte von "00" Minuten, also in der Realität dann von unter einer Minute. Genauso sollte das auch auf der Pustertalbahn praktiziert werden.

Reduzieren wir also die 4 zusätzlichen Halte auf die jenen wichtigen 2 in Panzendorf und Lienz Süd, dann ergibt sich folgender Fahrplan:
Innichen/San Candido 07:43
Vierschach-Helm/Versciaco-Elmo 07:47 07:48
Weitlabrunn 07:52 07:52
Sillian 07:55 07:55
Panzendorf Thurntalerbahn 07:56 07:56
Tassenbach 07:59 08:01
Abfaltersbach 08:07 08:07
Mittewald 08:13 08:13
Thal 08:18 08:18
Lienz Süd 08:26 08:27
Lienz 08:29

Lienz 08:37
Dellach 08:58 09:00
Spittal 09:34 09:36*
*S1 von Spittal bis Villach 4 Minuten spätere Fahrt als beim heutigen Fahrplan. Ab Villach wird wieder nach heutigem Fahrplan weiter gefahren.

Dieser Entwurf entspricht den heutigen Fahrzeiten zwischen den Bahnhöfen mit zusätzlich 2 Minuten für jeden neuen Aufenthalt und 2 minütigen Kreuzungsaufenthalten.
Ich hoffe das passt jetzt so...

Es geht primär um die Verbesserung entlang der Pustertalbahn also dem Regionalverkehr. D. h. wichtig sind bessere Fahrzeiten nach- und Anschlüsse in Lienz +bessere Erreichbarkeit der Bahn mittels Verlegung und Errichtung von Haltestellen.
Wenn man Innsbruck-Lienz schienenmäßig schneller machen will, muss man mehr investieren als eine neue Ausweiche.[/list]
 

Zuletzt bearbeitet von VonRoll: 21.02.2016 23:54, insgesamt 2 mal bearbeitet

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Beitrag #102938 BeitragErstellt: 22.02.2016 10:56
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Wenn Deine Fahrplanidee sich auch mit den entspannten Kreuzungsaufenthalten realisieren läßt, dann umso besser.

Die Dauer bzw. der Zeitverlust eines Kreuzungsaufenthalts ist naturgemäß stark abhängig von Infrastruktur, Signalsystem und Betriebsvorschriften. Eine interoperable Vollbahn ist gegenüber einer isoliert betriebenen Nebenbahn (vor allem wenn es sich lediglich um eine erweiterte "Straßenbahn" handelt) immer im Nachteil. Die auf FS-Strecken geltenden Vorschriften scheinen (auch im Vergleich zu den ÖBB) recht restriktiv zu sein. Hier würde ich nicht auf Erleichterungen hoffen ...

Was ich nicht weiß, sind die Planungsparameter für Kreuzungsbahnhöfe auf der Pustertalbahn. Nachdem die Strecke auch einmal für den Güterverkehr angedacht war, könnten die Kreuzungsstellen auch mit deutlich längeren zweigleisigen Abschnitten ausgestattet sein. In diesem Fall würde sich der Zeitverlust ebenfalls noch vergrößern. Insofern ist es besser, die Planung mit Reserven vorzunehmen. Verspätungen haben auf eingleisigen Strecken die Tendenz, sich kontinuierlich zu vergrößern bzw. auf die Gegenrichtung zu übertragen.
 

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ice108
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Beitrag #102939 BeitragErstellt: 22.02.2016 20:38
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Nebenbei: Warum vergrößern längere Kreuzungsbahnhöfe die Zeit die für die Kreuzung nötig ist?

Ich würde erwarten, dass man zumindest die Sekunden gewinnt, um die der entgegenkommende Zug früher den Weichenbereich verlassen hat - irgendwie (wie ist das technisch dort genau gelöst?) muss doch registriert werden dass der Zugschluss darüber hinaus ist.

Ich denke aber man kann das sowieso so betrachten: Minute 30 in Lienz ist so eindeutig ein Zeitpunkt zu dem man dort ankommen will (weil sich das ideal für einen Bus-Taktknoten eignet - Ankunft der Busse Minute 20 bis 25, Abfahrt der Busse Minute 35 bis 40), dass man eben genauso viel Halte einplanen kann wie eben möglich sind ohne besagte Minute 30 (zzgl. Umstiegszeit Richtung Spittal) zu verfehlen.

Von den 5 neuen Halten in dem Vorschlag oben wären im übrigen wenn ich das richtig sehe 4 auf österreichischem Staatsgebiet, von demher wären FS-Vorschriften wohl eher weniger maßgeblich.
 

Zuletzt bearbeitet von ice108: 22.02.2016 20:40, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #102940 BeitragErstellt: 22.02.2016 21:54
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ice108 schrieb:
Nebenbei: Warum vergrößern längere Kreuzungsbahnhöfe die Zeit die für die Kreuzung nötig ist?


Früheres Abbremsen auf die für das Befahren des Weichenbereiches erlaubte Geschwindigkeit und damit längere Fahrzeit zwischen Weiche und Bahnsteig?
 


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Beitrag #102945 BeitragErstellt: 23.02.2016 10:21
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Genau! Der Abschnitt, welcher mit reduzierter Gechwindigkeit befahren wird, verlängert sich. Nachdem bei einem derart engen Fahrplan die sich kreuzenden Züge quasi synchron in den Bahnhof einfahren müssen, ist der jeweils gegenüberliegende Weichenbereich bzw. das daran anschließende Streckengleis zu dem Zeitpunkt, wo die Züge das Einfahrsignal passieren, immer noch belegt. Damit zeigt das Ausfahrvorsignal den Begriff "Halt erwarten" bzw. "Vorsicht" an und die restriktive Geschwindigkeitsüberwachung ist aktiv.

Tatsächlich übersehen habe ich, daß sich der neue Kreuzungsbahnhof und die meisten der neuen Haltepunkte auf österreichischem Gebiet befinden. Die PZB erlaubt hier ein etwas höheres Geschwindigkeitsniveau (45 km/h), was allerdings nur Auswirkungen im Sekundenbereich hat. Die 2 Minuten Fahrzeitverlust für einen Kreuzungsaufenthalt mit Fahrgastwechsel würde ich trotzdem einplanen.
 

Zuletzt bearbeitet von Linie O: 23.02.2016 11:05, insgesamt einmal bearbeitet

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