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Thema: 365-Euro-„Öffi“-Jahresticket mit Fragezeichen  Dieses Thema nach Facebook schicken  

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Beitrag #102647 BeitragErstellt: 21.01.2016 21:13
365-Euro-„Öffi“-Jahresticket mit Fragezeichen
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Zitat:
Die Grünen geraten angesichts ihres großen Wahlversprechens - eines Jahrestickets für „Öffis“ um nur 365 Euro - unter Druck. Die Opposition glaubt, dass das Vorhaben ein leeres Versprechen bleibt. Die Grünen halten am Donnerstag daran fest.

Weiterlesen auf tirol.orf.at


Sehr geehrte Frau Felipe, sehr geehrter Herr Mair!

Ich würde mir gerne das 365,-- Euro Jahresticket besorgen. Wo kann ich es mir kaufen?

Oder war das ein Wahlkampfschmäh im Jahre 2013???
 

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manni
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Beitrag #102655 BeitragErstellt: 21.01.2016 23:55
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Das war kein Wahlkampfschmäh, es ist nur äußerst schwierig durchzubringen. Aber es wird kommen, auch wenn ich persönlich der Meinung bin, dass teure Verbindungen in abgelegene Gebiete nicht enthalten sein müssten, genau das macht's nämlich so schwierig. Innsbruck + 30-50 km Umkreis hätte ausgereicht.
 

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Beitrag #102661 BeitragErstellt: 22.01.2016 14:10
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Hm - wenn ich mich erinnere, war aber die Rede von ganz Tirol.
Und die entlegenen Linien auszunehmen wäre dann erst recht wieder ein Argument dafür, sich ein Auto zu unterhalten, obwohl man es normal nicht bräuchte bzw. braucht.
 

Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon.

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Beitrag #102667 BeitragErstellt: 22.01.2016 20:52
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Es wäre wohl sehr viel zweckdienlicher gewesen, statt von der Einbeziehung ganz Tirols vom symbolisch motivierten Preis abzurücken. Dieses Tiroler Ganz-oder-gar-nicht geht mir zunehmend auf den Keks, weil es viel zu oft zu gar nichts führt. Muss es denn unbedingt der Dumpingpreis von 365 Euro sein? 800 Euro (oder von mir aus auch 730 Euro, wenn man denn die Symbolik so mag) hätten es genau so getan, das wäre fürs Tirol-Ticket immer noch eine Preissenkung um etwa 60% gewesen und hätte wahrscheinlich den gleichen Akzeptanzeffekt gehabt. Und da wäre wahrscheinlich die Finanzierung längst geklärt und es hätte Realität werden können. Nun hat man mal wieder alles gewollt und nix gekonnt.

Im übrigen gelten in der Politik schon so was wie Gleichbehandlungsprinzipien. Tirol könnte gar nicht derart einseitig eine Region subventionieren.
 

Zuletzt bearbeitet von Innsbrucker: 22.01.2016 20:54, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #102669 BeitragErstellt: 22.01.2016 21:55
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Mit der Agrarlösung wurden die Gemeinden leichtfertig um die Finanzierung gebracht, das Geld fehlt nun. Ob Buslininien in die hintersten Winkel tatsächlich so viel kosten? Allenfalls könnten primär touristische Angebote von einem günstigeren Jahresticket ausgenommen werden. Ob oeBB oder ausgeschrieben, das teuerste Verkehrsmittel des VVT ist vermutlich die S- Bahn.

Aus Regierungskreisen verlautet, Frl. LR Felipe hat alles Nötige vorbereitet. Es kann demnach nur mehr darum gehen, ob die private WESTbahn mit in den Verbund kommt.

zunge zeigen

Die privaten Ötztaler haben spektakulär Ausschreibungen gewonnen und würden sich die Gewinne nicht abnötigen lassen. Aber auch oeBB& Töchter agieren im verstärkt kompetitiven Marktumfeld gewinnorientiert. big grin
Wie funktioniert das eigentlich in Vorarlberg?


Ich könnte mir grob 3 Zonen und einen Preis bei 450 € vorstellen.
Agglomeration Innsbruck mit Wipptal , von Jenbach bis meinetwegen Ötztal.
Zone Unterland und Kitzbühel mit Innsbruck einschließl. Umgebung, Steinach sollte z.B. noch erreichbar sein
Detto umgekehrt vom Oberland aus.
Immer mit IVB, nur Osttirol wüßte ich nicht wohin.
Mit 800 ganz Tirol
Oder ein frei verfügbares Zonenkonto für Tirolerinnen und Tiroler, ganz flexibel.

So minimal meine Erwartungen. Im Vergleich mit insern Bridern im Siden immer noch 2x teurer.
 

Zuletzt bearbeitet von upwards: 22.01.2016 22:07, insgesamt 2 mal bearbeitet

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Beitrag #102672 BeitragErstellt: 22.01.2016 22:37
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upwards schrieb:
Mit der Agrarlösung wurden die Gemeinden leichtfertig um die Finanzierung gebracht, das Geld fehlt nun. Ob Buslininien in die hintersten Winkel tatsächlich so viel kosten? Allenfalls könnten primär touristische Angebote von einem günstigeren Jahresticket ausgenommen werden. Ob oeBB oder ausgeschrieben, das teuerste Verkehrsmittel des VVT ist vermutlich die S- Bahn.


Absolut oder je Fahrgastkilometer? Bei letzterem steht die S-Bahn sicher sehr gut da, übertroffen wohl nur von manchen REXen. Tatsächlich extrem teuer dürften Scherzartikel wie die Hungerburgbahn sein. Ja, Buslinien in abgelegenen Gegenden sind je Fahrgastkilometer teurer, aber das Angebot ist dort teilweise so gering, dass manche aufgeblasenen Linien im Innsbrucker Umland eher schlechter dastehen können. Ich habe nix gegen solche Angebote, aber sie sind halt teuer. U. U. teuer als sparsame Fahrpläne weiter draußen.

Leider hat diese Frage auch immer einen politisch-taktischen Hintergrund. Die grüne Wählerschaft ist schließlich nicht gleichmäßig auf Tirol verteilt.

upwards schrieb:

Ich könnte mir grob 3 Zonen und einen Preis bei 450 € vorstellen.
Agglomeration Innsbruck mit Wipptal , von Jenbach bis meinetwegen Ötztal.
Zone Unterland und Kitzbühel mit Innsbruck einschließl. Umgebung, Steinach sollte z.B. noch erreichbar sein
Detto umgekehrt vom Oberland aus.
Immer mit IVB, nur Osttirol wüßte ich nicht wohin.
Mit 800 ganz Tirol


Es gibt vom VVT ja bereits die Regionen-Tickets, allerdings sind diese Regionen kleiner als die von Dir vorgeschlagenen. Sie kosten derzeit aber etwas mehr als die Hälfte des Tirol-Tickets, daher würde ein Preis von 450 (oder auch die beliebten 365 Euro) dafür ganz gut passen, wenn Tirol 800 kostet.
 

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Beitrag #102673 BeitragErstellt: 22.01.2016 23:06
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Über Kosten zum Disput lachen -hatten wir. Interessant wär's.
Die Infrastruktur der S- Bahn mit REXen , Bahnhöfe, vor allem die für S1 und S2 notwendigen "U- Bahn"- Strecken, vergleichbar sinnvoll wie der Koralmtunnel. Was schlägt davon zum VVT durch?

Ein Bus ins Schlegeis, saisonal ausgelastet, angeheuertes Personal, spielt Einiges mit Fahrkarten wieder herein...
 

Zuletzt bearbeitet von upwards: 22.01.2016 23:13, insgesamt 3 mal bearbeitet

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Beitrag #102674 BeitragErstellt: 22.01.2016 23:32
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Ich habe die politische Diskussion um die Tiroler U-Bahn hier nicht mehr mitbekommen, aber dem Ergebnis nach sieht es nicht so aus, als wäre sie für die S-Bahn gebaut worden. Der weitaus größte Teil des S-Bahn-Netzes war nicht darauf angewiesen, dass Fern- und Güterverkehr die Bestandsstrecke räumen. Nur die Verlängerung Fritzens-Wattens - Jenbach wäre vorher nicht möglich gewesen, alles andere gab es vorher schon, womit die Realisierbarkeit nachgewiesen ist. Eine einfache Kapazitätserweiterung hätte man auch wesentlich billiger haben können.

Die Frage nach den Kosten je Fahrgastkilometer ist an dieser Stelle ebenso falsch wie der Vorschlag, bestimmte (tatsächlich oder vermeintlich teurere) Regionen vom Billig-Tirol-Ticket auszunehmen. Schließlich gilt auch auf solchen Linien derzeit der VVT-Tarif. Somit ist ein Subventionsbedarf für bestimmte abseits liegende Linien wohl höher als anderswo, aber er ist bereits abgedeckt. Das Billig-Tirol-Ticket hätte hier nur die Einnahmen runtergeschraubt, im gleichen Ausmaß wie auf stärkeren Linien. Der zusätzlich nötige Zuschuss vom Land ist dann für jeden Personenkilometer im Land einheitlich, es gibt also gar keinen Grund, hier noch zu differenzieren. Anders sieht das erst bei touristischen Angeboten aus, die vom VVT ausgenommen sind, da würde sich ein zusätzlicher Zuschussbedarf ergeben. Aber um die geht es sowieso nicht.
 

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Beitrag #102675 BeitragErstellt: 22.01.2016 23:56
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Das hieße, es wird auf den unrentablen Strecken noch ein klein weniger erlöst als bisher schon- im Vergleich zu den "Massenverkehren" eine vernachlässigbare Größe.
Rein touristische müßte im Gegenteil sogar Geld reinkommen in den VVT. Gäste kaufen Einzeltickets oder Pässe.
Stimmt. Somit scheidet die Erschließung der Seitentäler als Grund der Schwierigkeiten beim Jahresticket aus.
Man müßte eine Pendleranalyse kennen.
 

Zuletzt bearbeitet von upwards: 22.01.2016 23:57, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #102676 BeitragErstellt: 23.01.2016 00:31
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Es spielt für den zusätzlichen Subventionsbedarf dieser Jahreskarte gar keine Rolle, welchen Kostendeckungsgrad eine Linie hat. Der Fahrgast auf der Linie Achenkirch - Steinberg kostet den VVT regulär ganz sicher mehr Subventionsbedarf als der Pendler, der sich in Steinach in die volle S-Bahn quetscht. Das ist aber alles in der bisherigen Kalkulation des VVT schon drin, es ist politisch gewollt, dass der Fahrgast von Steinberg auch nicht mehr zahlt. Das ist das Prinzip eines Verkehrsverbunds. Diese Entscheidung ist früher schon mal gefallen, jetzt geht es um die Subventionierung einer Jahreskarte. Und das kostet das Land für beide genannten Beispiele genau gleich viel je Personenkilometer.

Wenn man abgelegene Seitentäler hier ausnehmen will, dann nur, um die Anzahl der Berechtigten zu reduzieren oder gar finanzielle Mittel umzuverteilen.

Bestimmte Touristenverkehre stehen wirtschaftlich wahrscheinlich sogar ganz gut da, weil da mit begrenztem Aufwand ziemlich gebündelt etliche Leute transportiert werden.
 

Zuletzt bearbeitet von Innsbrucker: 23.01.2016 00:31, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #102681 BeitragErstellt: 24.01.2016 05:59
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Innsbrucker schrieb:
Es gibt vom VVT ja bereits die Regionen-Tickets, allerdings sind diese Regionen kleiner als die von Dir vorgeschlagenen. Sie kosten derzeit aber etwas mehr als die Hälfte des Tirol-Tickets, daher würde ein Preis von 450 (oder auch die beliebten 365 Euro) dafür ganz gut passen, wenn Tirol 800 kostet.


Die Regionen sind derzeit außerdem etwas sinnfrei gestaltet, bzw. bestenfalls auf Gewinnmaximierung ausgelegt, da sie so gestaltet sind daß fast jeder regelmäßig 2-3 dieser REgionen befährt. So schließen direkt an Kufstein zwei Regionen, direkt an Innsbruck drei Regionen an, und nicht einmal Osttirol hat man als eine einzige belassen.

365-500 Euro müssen genug sein für ein Jahresticket. Um 800 Euro durch Tirol ist einfach zu teuer. Bei diesen Löhnen und Lebenshaltungskosten nicht vertretbar.
 

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Beitrag #102682 BeitragErstellt: 24.01.2016 11:21
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Taliesin schrieb:

Die Regionen sind derzeit außerdem etwas sinnfrei gestaltet, bzw. bestenfalls auf Gewinnmaximierung ausgelegt, da sie so gestaltet sind daß fast jeder regelmäßig 2-3 dieser REgionen befährt. So schließen direkt an Kufstein zwei Regionen, direkt an Innsbruck drei Regionen an, und nicht einmal Osttirol hat man als eine einzige belassen.


Sie sind eher ungerecht als generell unbrauchbar. Mich würde mal interessieren, welchen Anteil an den verkauften Zeitkarten die Regionen-Tickets eigentlich haben. Ich könnte mir vorstellen, dass es da erhebliche Unterschiede gibt, auch in Relation zu Standard(Strecken-)zeitkarten. Für die meisten typischen Relationen sind die Regionen-Tickets teurer. Der Preis liegt knapp oberhalb 8 Zonen, das übersteigt zwar nicht die maximal mögliche Anzahl innerhalb der Regionen, aber doch den typischer Pendler-Relationen. Gerade mal für Innsbruck - Jenbach (was eine Relation ist, die bei der Regionen-Struktur ziemlich gut wegkommt) ist das Regionen-Ticket etwas günstiger, aber auch nur, wenn man den Kernzonenaufpreis braucht, der im Regionen-Ticket zwangsweise mit drin ist. Der Nutzen für alternative Reisewege (die vom Regionen-Ticket aufgrund der Ausdehnung in die Breite möglich wäre, bei einer normalen Zeitkarte aber nicht) spielt in Tirol aufgrund der topographischen Beschränkungen keine große Rolle. Somit bleibt meistens nur ein Nutzen für die Freizeit. Und ja, es sind Regionen dabei, in denen man schon ziemlich spezielle BEdürfnisse haben muss, damit der Kauf einer Regionenkarte sinnvoll ist.

In diesem Zusammenhang muss man natürlich auch den Vorschlag einer regionalen Eingrenzung auf 30 bis 50 km um Innsbruck sehen. Damit wird der Nutzen für radiale Fahrten auf Innsbruck massiv gedeckelt. 30 km wäre so etwa Schwaz, 50 km so etwa Brixlegg. Das entspräche nur noch 6 bis 9 Zonen, also 894 bis 1267 Euro und somit klar weniger als ein Tirol-Ticket. Alle anderen dürften dann draufzahlen, vermutlich in Höhe des Standard-Tarifs. Natürlich geht das aus Gleichbehandlungsgründen für die Verteilung von Landesmitteln nicht. Ich würde Landeck, Wörgl und Kufstein nun auch nicht als abgelegene Gegenden ansehen, wo der ÖPNV unverhältnismäßig teuer ist, es ist nur eine längere Strecke.

Taliesin schrieb:

365-500 Euro müssen genug sein für ein Jahresticket. Um 800 Euro durch Tirol ist einfach zu teuer. Bei diesen Löhnen und Lebenshaltungskosten nicht vertretbar.


Diese Argumentation ist mir zu schlicht. Von irgendwo müssen die Kosten für den ÖPNV gedeckt werden. Die Differenz kommt aus dem Landeshaushalt, letztlich zahlt da also jeder mit.

Ich störe mich auch immer noch daran, dass immer nur auf die politisch werbewirksame Jahresnetzkarte abgehoben wird und niemals auf den Rest des Tarifs. Wenn es wirklich um ÖPNV-Förderung ginge, würde man eher alle VVT-Preise um z. B. 30% senken. Das würde letztlich mehr bringen und auch die Einstiegsschwelle absenken.
 

Zuletzt bearbeitet von Innsbrucker: 24.01.2016 11:22, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #102683 BeitragErstellt: 24.01.2016 18:51
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Beispiele:
1166,- Jenbach- Ibk ohne Kernzone.
Region 1184,-, mit Kernzone.

Zirl- Innsbruck immer noch 518,- im Jahr.

Eine vernünftige Aufteilung Tirols müßte immer nach Bedürfnissen der Pendler erfolgen und wäre für den Weg zur Arbeit deshalb gar nicht so relevant. Der Bedarf für ganz Tirol wird erstmal gering sein. Wie oft werden alle 35 Zonen verkauft?
In jedem Fall bedeuten "365 Euro" einen gewaltigen Finanzierungsbedarf.
Es sind nur die Pendler, die kosten. Würden Zonen vom Angebot ausggenommen werden, wäre dort auch das Angebot zu reduzieren, sonst keine Ersparnis.
Natürlich wird wieder umverteilt- mit Lenkungseffekt ohne Ersparnis für Autofahrende. Wenn der ÖV- Anteil steigt, ist das schon ok.

Vergleiche mit Vgb, Autonome Provinz Bozen, und Italien. Dort fährt die S- Bahn regulär zum Preis der VC.
 

Zuletzt bearbeitet von upwards: 24.01.2016 19:56, insgesamt 2 mal bearbeitet

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Beitrag #102684 BeitragErstellt: 24.01.2016 20:17
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upwards schrieb:
Beispiele:
1166,- Jenbach- Ibk ohne Kernzone.
Region 1184,-, mit Kernzone.


Innsbruck - Jenbach sind 7 Zonen, kostet derzeit 1008 Euro. Mit Kernzonenaufpreis kommt man damit billiger weg als mit dem Regionenticket. Wer den nicht braucht, ist mit einer normalen Karte immer noch billiger dran. Und das ist eine Relation, die vom Regionenticekt massiv begünstigt wird.

upwards schrieb:

Zirl- Innsbruck immer noch 518,- im Jahr.


Ja sicher. Der Vergleich oben sollte nur zeigen, wie unattraktiv die Regionentickets sind.

upwards schrieb:

Eine vernünftige Aufteilung Tirols müßte immer nach Bedürfnissen der Pendler erfolgen und wäre für den Weg zur Arbeit deshalb gar nicht so relevant. Der Bedarf für ganz Tirol wird erstmal gering sein. Wie oft werden alle 35 Zonen verkauft?


Sicherlich hat man dabei den Freizeitnutzen im Blick. Andererseits kann man Tirol nicht in Pendler- und Nichtpendlerregionen unterteilen. Die Leute pendeln auch von Landeck und Kufstein nach Innsbruck. Sind jeweils 15 Zonen, als Jahresticket kostet der Spaß 1523 Euro (nach derzeitigem Preis, wird ja in ein paar Tagen - wenigstens diese Erhöhung hätten die Scherzkekse in der Landesregierung ja mal aussetzen können, anstatt sich um ein Dumpingpreis-Ticket zu zanken). Lediglich aus Außerfern, Osttirol und östlich von Kitzbühel dürfte Tagespendler nach Innsbruck wohl Exoten sein. Und natürlich auch aus einigen Seitentälern.

upwards schrieb:

In jedem Fall bedeuten "365 Euro" einen gewaltigen Finanzierungsbedarf.
Es sind nur die Pendler, die kosten. Würden Zonen vom Angebot ausggenommen werden, wäre dort auch das Angebot zu reduzieren, sonst keine Ersparnis.


Nein, da würde ja der bisherige Preis bleiben, und auf dem beruht ja die derzeitige Finanzierung.
 

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Beitrag #102685 BeitragErstellt: 24.01.2016 20:54
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Hm, 7 Zonen lt. VVT 1166,-

Der Freizeitnutzen befördert den Umweltgedanken. Stimmt. Netter Zusatznutzen.
Jedoch wird kaum von Landeck nach Jenbach oder Radfeld gependelt.

Angenommen das Angebot lautet, beliebig gewählte 20 Zonen um €365 und für Freizeit werden mehr Zonen benötigt, würden Pendler kaum das gesamte Netz dazukaufen wollen. Da bleibt nichts an Ausfinanzierung welche die .ivb in Innsbruck vormachten.


Mißversändlich, ich meinte, falls explizit Zonen von den €365 ausgenommen wären, kann dort nur die Reduktion des Fahrplans eine Ersparnis bringen.
 

Rot ist das Neue Grün.

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Beitrag #102686 BeitragErstellt: 24.01.2016 21:56
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upwards schrieb:
Hm, 7 Zonen lt. VVT 1166,-


Wo hast Du denn da nachgesehen? Ich hatte ursprünglich bei den neuen Preisen nachgesehen, da sind es 1026. Nach derzeit noch gültigem Preis sind es 1008. Steht so in der Preisliste für 7 Zonen und bekommt man so in der Verbindungs/Preis-Suche des VVT auch ausgegeben. Alles ohne Kernzonenaufpreis.

upwards schrieb:

Der Freizeitnutzen befördert den Umweltgedanken. Stimmt. Netter Zusatznutzen.
Jedoch wird kaum von Landeck nach Jenbach oder Radfeld gependelt.


Die Leute, die über Innsbruck hinaus pendeln, wären bei der vorgeschlagenen 30- oder 50-km-Zone um Innsbruck klar im Vorteil. Aber ein solches Ticket kann es nicht geben. Das kann auch in der Landesregierung niemand so vertreten, das wäre politisch nicht machbar.

upwards schrieb:

Angenommen das Angebot lautet, beliebig gewählte 20 Zonen um €365 und für Freizeit werden mehr Zonen benötigt, würden Pendler kaum das gesamte Netz dazukaufen wollen. Da bleibt nichts an Ausfinanzierung welche die .ivb in Innsbruck vormachten.


Das kommt auf das Preisverhältnis an, und auch, wie variabel die Freizeitfahrten eigentlich sind. Ist es ein spontanes Mal-eben-irgendwohin-Fahren-weil-es-ja-nix-kostet, oder sind es feste Freizeittermine, bei denen Fahrten anfallen, die nicht mit dem Arbeitsweg übereinstimmen? Gerade in letzterem Fall muss man schon sehr genau rechnen, weil beim VVT eine massive Entfernungsdegression im Preis drin ist. Wenn man die als Einzelfahrten dazukauft, wird es sauteuer, wenn man sie als Einzelwaben bei der Zeitkarte dazukauft, kann es günstigstenfalls umsonst sein (weil bei den hohen Preisstufen nicht mehr jede Zone extra kostet) oder aber der Aufpreis immer noch billiger sein als 2 einzelne Fahrten je Woche. Andererseits kann man Zonen nicht beliebig zukaufen, es muss in einen durchgehenden Verlauf passen, Seitenäste kann man nicht kaufen. Man kauft eigentlich nicht Zonen, man kauft de facto eine Strecke, die in Zonen unterteilt ist. Ich kaufe relativ oft ein Tirol-Ticket statt der eigentlich ausreichenden Streckenkarte, obwohl es schon deutlich mehr ist.

Bei Deinem Vorschlag kommt es ganz darauf an, zu welchen Konditionen man zukaufen könnte, und was das Gesamtnetz kosten würde. Im übrigen ist es genau dieses "Ganz Tirol zum Dumpingpreis", was aufgrund seiner plakativen Wirkung politisch gewollt ist. Man muss allerdings auch sehen, dass die freie Auswahl von Zonen (die im Prinzip denkbar ist) vertriebstechnisch einigen Aufwand mit sich bringt.

upwards schrieb:

Mißversändlich, ich meinte, falls explizit Zonen von den €365 ausgenommen wären, kann dort nur die Reduktion des Fahrplans eine Ersparnis bringen.


Ja, so passt es.
 

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Beitrag #102687 BeitragErstellt: 24.01.2016 22:59
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Habe mich auf der Homepage verlesen, mein Fehler, Entschuldigung.

Zitat:
Seitenäste kann man nicht kaufen. Man kauft eigentlich nicht Zonen, man kauft de facto eine Strecke, die in Zonen unterteilt ist.


Wir haben Zonen- Waben, Vbg. kennt Domino. Muß dort mal nachsehen.

Freizeit kongruiert oft mit Arbeiten. Studio, Verein, Beisl (Kneipe big grin ),...

Wenn die €365 alle Zonen umfaßt, die ia. für Tirolerinnen und Tiroler von Ausnahmen abgesehen ausreichen, gibt es nur die Wahl,
entweder gleich ganz Tirol ohne Unterschied reinpacken, oder für Zonen die nicht im Paket sind, keine Degression, sprich verteuern, bis runter zur Einzelfahrt.
Für Touristen müßte es lokale Pässe geben.
 

Zuletzt bearbeitet von upwards: 24.01.2016 23:04, insgesamt 2 mal bearbeitet

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Beitrag #102688 BeitragErstellt: 25.01.2016 02:50
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Innsbrucker schrieb:
Sie sind eher ungerecht als generell unbrauchbar. Mich würde mal interessieren, welchen Anteil an den verkauften Zeitkarten die Regionen-Tickets eigentlich haben.


Und dies trifft besonders dort zu wo wir urbane Gebiete haben. Stellen wir uns eine gar nicht so unwahrscheinliche Matreierin vor, welche in der Cyta arbeitet, deren Freund in Rum wohnt. Das sind drei Regionen; Zonen kann man zu einer sinnvollen Strecke ja nicht zukaufen.

Das gleiche haben wir im Fall des Kufsteiners, der beim Sandoz in Kundl arbeitet und die Eltern in Ebbs hat. Keine besonderen Wege, der gleiche Bezirk, wieder zwei Regionen. Mit 6 regelmäßig genutzten Zonen ist er auch bereits hier über den Preis einer einzige Regionen

Für beide ist bereits das Tirol-Ticket der sinnvollste Weg. Das kostet aber derzeit mehr als €200/Monat.

Zitat:
Somit bleibt meistens nur ein Nutzen für die Freizeit.


Gerade sofern sie tatsächlich sinnvoll nutzbar wäre, könnte das aber sogar recht praktisch sein. Man muß sich nur anschauen, wie beliebt eigentlich das Freizeit-Ticket ist.

Will der Haller aber nun regelmäßig im Stubaital mittels seines FZT skifahren gehen (kein abwegiger Wunsch), so wird er sich ins Auto setzen, alleine schon weil er im Bus sich weder €27/Tageskarte leisten wird wollen, noch das Tirol-Ticket um €205,80/Monat.

Zitat:
In diesem Zusammenhang muss man natürlich auch den Vorschlag einer regionalen Eingrenzung auf 30 bis 50 km um Innsbruck sehen. Damit wird der Nutzen für radiale Fahrten auf Innsbruck massiv gedeckelt. 30 km wäre so etwa Schwaz, 50 km so etwa Brixlegg.


Wir haben alleine in unserem Institut an der Uni, mehrere Personen welche aus Rattenberg, Kundl, Kufstein, Telfs täglich hereinpendeln. Im Zuge des Arbeitslebens wiederum sind mir schon Pendler als Stams, dem Pitztal, Hart/Zillertal und Breitenbach; sowie Innsbruck nach Brixlegg untergekommen. Man könnte bei einigen Kundenpartnern dann noch einige anführen, wie z.B. eine die täglich mit ihrer Grattn aus dem Außerfern heraus ist.

Zitat:
Diese Argumentation ist mir zu schlicht. Von irgendwo müssen die Kosten für den ÖPNV gedeckt werden. Die Differenz kommt aus dem Landeshaushalt, letztlich zahlt da also jeder mit.


Ich kann mir meinetwegen auch eine dreigeteilte Stückelung gefallen lassen SOFERN das billigste SINNVOLLE Ticket auch für kleine und mittlere Einkommen brauchbar wird, z.B.

- Radius-Ticket: Man kann innerhalb von 30km vom Heimatort um €365/Jahr fahren. Es zählt die Zone mit welcher die Entfernung überschritten wird.

- Region Innsbruck von Telfs bis Schwaz (30km) kostet €365/Jahr
- Region Oberland (westlich von Telfs) bzw Unterland (östlich von Schwaz) kostet €365/Jahr
- Region Osttirol kostet wegen der kleineren geographischen Ausdehnung €277/Jahr

- Man kann ein Zwei-Regionen Ticket (also Reschen bis Schwaz, Telfs bis Kufstein, Schwaz bis Osttirol, Zentralraum + Osttirol) um €520/Jahr erwerben
- Man kann ein Tirol-Ticket um €700-800/Jahr erwerben

Woher man es finanzieren soll, müßte man erst diskutieren, aber das werden wohl manche schon getan haben bevor sie es ins Budget geschrieben haben. Da ist alles von Solidaritätsabgaben über Steuern und Sparpakete alles drin.

Wollte man polemisch sein, könnte man die Ausgaben für Banken und Asylpolitik ins Felde führen, aber das lassen wir mal, dicke Dose Würmer das. zunge zeigen

Zitat:
Ich störe mich auch immer noch daran, dass immer nur auf die politisch werbewirksame Jahresnetzkarte abgehoben wird und niemals auf den Rest des Tarifs. Wenn es wirklich um ÖPNV-Förderung ginge, würde man eher alle VVT-Preise um z. B. 30% senken. Das würde letztlich mehr bringen und auch die Einstiegsschwelle absenken.


Das ist ganz richtig, das Ziel müßte da aber einfach einmal sein, daß die Vorteilscard auch in den VVT-Zonen gilt. Ich fahre regelmäßig (eigentlich fast jeden Samstag) nach Wattens, und zahle für den Zug €2/Strecke aber für den Bus mittlerweile €4,50/Strecke. Macht nach der Rückfahrt auch schon zwei Fleischkassemmerln.

In Relationen in denen das gar nicht geht, sowieso. Nach Grinzens zur Oma sind das ca. 12 Straßenkilometer und weniger Luftlinie. Eine Wegstrecke €3,60. Hätte mir jemand als Kind gesagt, daß Hin und Zurück nach Innsbruck mal "knapp 100 Schilling" (fast genau öS 99,--) kosten würde, hätte er auch den Vogel gezeigt bekommen.

Unter 26 Jahren hat die VC sowieso fast ein jeder, da sie nur €19,90/Jahr kostet, und in der Regel bleibt man dann auch mit der Kostenerhöhung auf €99,90/Jahr dabei, nicht zuletzt da sie sich sehr schnell amortisiert (ein paar Mal das Monat Kurzstrecken + zwei, drei Mal eine mittlere Strecke).
 

Zuletzt bearbeitet von Taliesin: 25.01.2016 02:57, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #102689 BeitragErstellt: 25.01.2016 20:47
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Taliesin schrieb:

Und dies trifft besonders dort zu wo wir urbane Gebiete haben. Stellen wir uns eine gar nicht so unwahrscheinliche Matreierin vor, welche in der Cyta arbeitet, deren Freund in Rum wohnt. Das sind drei Regionen; Zonen kann man zu einer sinnvollen Strecke ja nicht zukaufen.


Muss man auch nicht. In diesem Fall würde ich Matrei (ich nehme mal an, dass Matrei am Brenner gemeint ist) - Rum über Götzens - Völs kaufen. Sind 9 Zonen für 1267 Euro nach neuem Preis. Also vergleichbar mit einem Regionenticket, allerdings ist der Kernzonenaufpreis nicht drin. Den braucht man unter diesen Voraussetzungen vielleicht auch nicht. Interessant wäre, ob man das auch ohne Götzens bekommt, da Völs dann Stichstrecke wäre. Dann wäre es eine Zone billiger. Tatsächlich über Götzens fahren wird man wohl eher nicht.

Taliesin schrieb:

Das gleiche haben wir im Fall des Kufsteiners, der beim Sandoz in Kundl arbeitet und die Eltern in Ebbs hat. Keine besonderen Wege, der gleiche Bezirk, wieder zwei Regionen. Mit 6 regelmäßig genutzten Zonen ist er auch bereits hier über den Preis einer einzige Regionen


Da bekommt man wenigstens eine direkte Strecke ohne Tricks. 6 Zonen Kundl - Ebbs, Kufstein liegt ja sowieso auf dem Weg. Sind 894 Euro und somit eh schon billiger als ein Regionen-Ticket. Natürlich hat man damit auch nix rundrum mitgekauft. Aber immerhin hat man den Stadtverkehr in der Heumatstadt Kufstein mit drin.

Taliesin schrieb:

Für beide ist bereits das Tirol-Ticket der sinnvollste Weg. Das kostet aber derzeit mehr als €200/Monat.


Nein, siehe oben. Das sieht natürlich anders aus, wenn der Kufsteiner vielleicht zweimal im Monat nach Innsbruck hin und zurück fährt. Ist ja auch nicht abwegig. Aber selbst da wäre die Streckenkarte billiger.

Taliesin schrieb:

Wir haben alleine in unserem Institut an der Uni, mehrere Personen welche aus Rattenberg, Kundl, Kufstein, Telfs täglich hereinpendeln. Im Zuge des Arbeitslebens wiederum sind mir schon Pendler als Stams, dem Pitztal, Hart/Zillertal und Breitenbach; sowie Innsbruck nach Brixlegg untergekommen. Man könnte bei einigen Kundenpartnern dann noch einige anführen, wie z.B. eine die täglich mit ihrer Grattn aus dem Außerfern heraus ist.


Hab ich ja schon geschrieben: Das Pendlereinzugsgebiet Innsbrucks ist groß. Auf den Hauptachsen erstreckt es sich über fast ganz Tirol. Mit Speckgürteldenken kommt man da nicht weiter. Mit entfernungsgedeckelten Dumpingpreisjahreskarten auch nicht.

Taliesin schrieb:

Ich kann mir meinetwegen auch eine dreigeteilte Stückelung gefallen lassen SOFERN das billigste SINNVOLLE Ticket auch für kleine und mittlere Einkommen brauchbar wird, z.B.

- Radius-Ticket: Man kann innerhalb von 30km vom Heimatort um €365/Jahr fahren. Es zählt die Zone mit welcher die Entfernung überschritten wird.


Nette Idee. Wird aber kompliziert. Im Moment bastelt die Politik noch an der Finanzierung (damit hätte man auch schon mal früher anfangen können, wenn man große Versprechungen macht), aber wenns dann fertig ist, muss der VVT das aus dem Stand umsetzen können. Damit scheiden wahrscheinlich alle Varianten aus, die über vorgefertigte Auswahlen hinausgehen. Bei Radiusorientierung kommt noch der Beratungsbedarf hinzu. Das muss zunächst mal datenbanktechnisch vorbereitet werden, welche Zonen im Umkreis welchen Orts liegen. Der Beratungsaufwand entsteht dann bei der taktischen Auswahl der Zentralzone. Zwingende Fixierung auf den Wohnort ist rechtlich unmöglich, also besteht freie Auswahl. Wer von Wörgl nach Innsbruck muss, müsste aber Schwaz als zentralen Ort auswählen. All das geht nur im persönlichen Verkauf, die Automaten können so was nicht. Onlinebestellung wäre praktisch, wird aber in der dann noch zur Verfügung stehenden Zeit unmöglich sein. Damit hängt alles an den VVT-Mitarbeitern in der Verkaufsstelle, die ich nicht als so wirklich umwerfend kompetent und kooperativ erlebt habe (es gibt da aber sicher schlimmeres). Chance für den VVT, dieses politisch aufgezwungene Konzept ordentlich und ohne endlose Wartezeiten abzuwickeln: Null.

Da würde ich dem Vorschlag weiter oben, 20 Zonen zur freien Auswahl zur Verfügung zu stellen, noch realistischer finden. Mit ein bisschen Vorbereitung kann das klappen, trivial ist auch das nicht.

Taliesin schrieb:

- Region Innsbruck von Telfs bis Schwaz (30km) kostet €365/Jahr
- Region Oberland (westlich von Telfs) bzw Unterland (östlich von Schwaz) kostet €365/Jahr
- Region Osttirol kostet wegen der kleineren geographischen Ausdehnung €277/Jahr

- Man kann ein Zwei-Regionen Ticket (also Reschen bis Schwaz, Telfs bis Kufstein, Schwaz bis Osttirol, Zentralraum + Osttirol) um €520/Jahr erwerben
- Man kann ein Tirol-Ticket um €700-800/Jahr erwerben


So ungefähr gab es diesen Vorschlag weiter oben schon. Nur bei Osttirol wäre nachzubessern, da müsste schon die Transitstrecke und die Brennerbahn mit drin sein, also bis Innsbruck. Dann kann man dafür auch den vollen Preis nehmen.

Taliesin schrieb:

Das ist ganz richtig, das Ziel müßte da aber einfach einmal sein, daß die Vorteilscard auch in den VVT-Zonen gilt. Ich fahre regelmäßig (eigentlich fast jeden Samstag) nach Wattens, und zahle für den Zug €2/Strecke aber für den Bus mittlerweile €4,50/Strecke. Macht nach der Rückfahrt auch schon zwei Fleischkassemmerln.


Ich denke da eher an VVT-eigene Preissenkungen.
 

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krisu
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Beitrag #102690 BeitragErstellt: 25.01.2016 23:27
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Ein 365€ Ticket VVT+IVB wäre für mich ein weiteres Puzzleteil, mich vom Auto zu entledigen.
Jedoch, wenn es ein "Wabensytem" oder sonst eine nervige Architektur mit "hier gültig, da nicht, dort zuzahlen, da anders ticket" gegen die Bedürfnisse wird, kaufe ich das Ding bestimmt nicht.

Sollens halt ein technisches System (RFID) installieren, welches automatisch Fahrgäste im Vehikel ein- und auscheckt um eine Abrechnung zwischen verschiedenen Betreibern und Kostenstrukturen zu ermöglichen. Neulich spazierte der Heizkörper-Verbrauchskostenableser im Garten um die Wohnanlage und hat ruck-zucl aus 10-50m Entfernung einige hundert Heizkörperverbrauchszähler abgelesen.
Derarties muss doch auch zB. im Bus möglich sein, bei sehr geringer Abstrahlleistung...


Tirolweite Gültigkeit eines "365€" Tickets ist ein absolutes Muss, andernfalls wirkt es nur als eine nette Pendlerverbilligung ("Dorf X <--> Innsbruck"), wird aber nie substantielles Potential zur gewünschten Umschichtung im Modelsplit entfalten.
Aber ich fürchte, die entsprechenden PolitikerInnen bereiten uns derzeit genau auf ein derartiges Ticket vor...
 

Zuletzt bearbeitet von krisu: 25.01.2016 23:32, insgesamt einmal bearbeitet

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