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Thema: Frage zum Unfall in der Höttinger Gasse (Bus/Radfahrer) am 30. 11.2015  Dieses Thema nach Facebook schicken  

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Beitrag #102012 BeitragErstellt: 01.12.2015 21:35
Frage zum Unfall in der Höttinger Gasse (Bus/Radfahrer) am 30. 11.2015
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Die heutige Kostenlosversion der TT meldet einen Unfall, der gestern in der Höttinger Gasse passiert ist. Dabei wurde eine Radfahrerin von einem IVB-Bus angefahren und schwer verletzt. Zuerst hat der Bus die Lenkerstange berührt und das Rad "weggedrückt", dann wurden die Füße der Frau zwischen Reifen und Fußwegkante eingeklemmt. Nun liegt es in der Natur solcher Berichte, dass sie oft nicht wirklich präzise beschreiben, was da passiert ist, und noch weniger Substanz hinsichtlich der Ursachen liefern. Man kann sich da einiges konstruieren, aber sofern die Frau nicht im Gegenverkehr und/oder auf der falschen Seite gefahren ist (worauf nichts hindeutet), liest sich das doch recht deutlich so, dass der Bus die Radfahrerin unter Missachtung des Mindestabstands und wahrscheinlich auch an völlig ungeeigneter Stelle überholt hat.

Nun ist das Überholen von Radfahrern ohne Einhalten des nötigen Abstands ja leider alltägliche Realität, Unfälle schon deutlich seltener; aber dass ein Linienbus daran beteiligt wäre, wäre dann doch recht ungewöhnlich.

Weiß jemand, was da passiert ist? Gibt es irgendwo noch umfangreichere Berichterstattung?
 

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Linie O
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Beitrag #102013 BeitragErstellt: 01.12.2015 23:15
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Genaues weiß ich nicht, laut dem Bericht auf tt.com ( http://www.tt.com/panorama/unfall/10830477-91/44-j%C3%A4hrige-in-innsbruck-von-bus-eingeklemmt-und-schwer-verletzt.csp ) sollte es sich dabei aber nicht um eine Radfahrerin, sondern um eine Fußgängerin gehandelt haben die, nachdem der Bus das neben ihr stehende Rad gestriffen hatte auf die Fahrbahn stieg und dann eben eingeklemmt wurde.
 


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lech
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Beitrag #102014 BeitragErstellt: 01.12.2015 23:25
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Läuft zwischen Bus- und Taxi-Fahrern ein Wettbewerb wer mehr Radfahrer und Fußgänger "erwischt"?

Die Höttingergasse (und Teile der Schneeburggasse) gehört jedenfalls schon laaaange "repariert", vielleicht wird ja jetzt reagiert.
 

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Beitrag #102015 BeitragErstellt: 01.12.2015 23:44
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Linie O schrieb:
Genaues weiß ich nicht, laut dem Bericht auf tt.com ( http://www.tt.com/panorama/unfall/10830477-91/44-j%C3%A4hrige-in-innsbruck-von-bus-eingeklemmt-und-schwer-verletzt.csp ) sollte es sich dabei aber nicht um eine Radfahrerin, sondern um eine Fußgängerin gehandelt haben die, nachdem der Bus das neben ihr stehende Rad gestriffen hatte auf die Fahrbahn stieg und dann eben eingeklemmt wurde.


Genaugenommen steht in der Zeitung auch nicht, dass die Frau auf dem Fahrrad gefahren wäre. Das war dann bereits meine Interpretation, und die war wohl falsch. Damit dürfte die Situation wohl ziemlich weit weg vom üblichen Fall des Zudichtdranvorbeifahrens gewesen sein - sondern eher das Ignorieren oder Übersehen eines statischen Hindernisses.

lech schrieb:
Läuft zwischen Bus- und Taxi-Fahrern ein Wettbewerb wer mehr Radfahrer und Fußgänger "erwischt"?

Die Höttingergasse (und Teile der Schneeburggasse) gehört jedenfalls schon laaaange "repariert", vielleicht wird ja jetzt reagiert.


Die Höttinger Gasse ist ein sehr ernsthaftes Problem, weil an der Engstelle ganz unten ein extrem schmaler Fußweg ist, auf dem man aber nicht mal profilfrei steht, wenn ein Bus vorbeifährt. Die Busfahrer können dort auf Fußgänger auch nur bedingt Rücksicht nehmen - müssen sie aber, schon aufgrund des Grundrechts auf körperliche Unversehrtheit und weil das nun mal ein Fußweg ist.

Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis da mal jemand unter den Bus gerät. Und dann kann der Busverkehr in der Höttinger Gasse ganz schnell Geschichte sein. Es gibt da keine Patentlösung, aber IVB und Stadt sollten sich das mal genauer ansehen, bevor es zu spät ist.

Der aktuelle Unfall kann aber nicht an dieser Engstelle passiert sein.
 

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manni
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Beitrag #102016 BeitragErstellt: 02.12.2015 01:52
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Durch die Höttinger Gasse fahren seit 75 Jahren Busse und es gab meines Wissens nach noch nie einen schweren Unfall.
Nicht die Busse sind dort das Problem, sondern der motorisierte Individualverkehr. Die untere Hälfte der Höttinger Gasse gehört meiner Meinung nach endlich für den Autoverkehr gesperrt, eine politische Diskussion darüber gab es schon vor 25 Jahren. Dann könnte man die Gehsteige, die Sicherheit suggerieren, aber keine bieten, entfernen und eine FußgängerInnenzone mit Rad- und Busverkehr daraus machen. Die Höttinger Gasse wäre nämlich für die Radfahrenden, die aus Hötting Dorf in Richtung Altstadt wollen, eine wichtige Verbindung. Nähert sich ein Bus, könnte das durch visuelle Signale angezeigt werden, bevor dieser im Schritttempo durchfährt.
Dadurch könnte auch die darunter liegende Kreuzung zumindest zur Hälfte Platzcharakter bekommen und die unattraktive, weil viel zu schmale Querungsstelle für Zufußgehende fiele weg.
 

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Beitrag #102018 BeitragErstellt: 02.12.2015 07:45
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Zitat:
Danke für Euer Mitgefühl! Zur Berichtigung: bin nicht auf die Straße getreten, sondern mit meinem Fahrrad am Gehsteig gestanden. Der Bus kam etwas zu schnell und ich hatte keine Möglichkeit auszuweichen. Weil es an dieser Stelle so schmal ist, verhakte sich die Lenkstange am Bus, und ich rutschte durch ihre Drehung vom Gehsteig. Freiwillig wäre ich nicht runtergestiegen „smile“-Emoticon Hatte Glück im Unglück, und liege mit Liegegips zu Hause.


Quelle: https://www.facebook.com/TirolerTageszeitung/
 

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Beitrag #102019 BeitragErstellt: 02.12.2015 08:13
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Ich verstehe bei dieser Diskussion schon wieder einmal nicht inwiefern die ach-so-bösen Autofahrer hier ein Problem darstellen sollten. Die sind in aller Regel um einen halben Meter weniger breit und mindestens 5m kürzer, sodass diese nicht bis auf den Gehsteig ragend ausschwenken müssen um die Kurve zu schaffen.
Man vergisst wohl, dass die Busse der Linie A, welche nach dem Kriege dort fuhren eben auch um ein Vielfaches kleiner (schmäler und kürzer) und auch langsamer waren. In einer vorsichtigen Schätzung würde ich behaupten dass die heutigen Busse locker die doppelte Kubatur aufweisen.

Realistischer Weise und aus Sicht des Standes der Technik müssten eigentliche Stufen in die Höttinger Gasse eingebaut werden; für alles andere ist sie schlichtweg zu schmal.

Zu einer konkreten Lösung des Problems - ich denke hier den Bus zu verbannen wäre für Hötting ein großer Qualtitäsverlust - hätte ich den Vorschlag dem Radverkehr die Alternativen Kirschental (bereits verkehrsberuhigt) bzw. Riedgasse als attraktivere Route schmackhaft zu machen. Beide Routen wären - je nach dem, ob man zur Hungerburg oder nach Hötting will - kürzer; nur für Besucher der Höttinger Kirche wird der Weg in den vorgeschlagenen Routen verlängert.
 

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Beitrag #102021 BeitragErstellt: 02.12.2015 12:17
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Es geht um die abwärts fahrenden RadfahrerInnen. Warum sollten diese einen Umweg über die Kirschentalgasse in Kauf nehmen, die sie z.B. von der Wohnanlage etwa in Mitte der Höttinger Gasse nur durch Aufwärtsschieben erreichen? Ganz klar, dass die angesichts dieser Situation gegen die Einbahn nach unten fahren oder dann eben doch ihr Auto nehmen, und das nützt dann niemandem,
Aber auch um die FußgängerInnen und grundsätzlich natürlich auch darum, das Autofahren nach Hötting und auf die Hungerburg unattraktiver zu machen, ohne aber den öffentlichen Verkehr zu verschlechtern.
In der Höttinger Gasse ist einfach kein Platz für Privatautos! Auch sorgen in der S-Kurve parkende Autos immer wieder für Probleme.
 

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Beitrag #102023 BeitragErstellt: 02.12.2015 12:22
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Eher sollten sich hier Radfahrer an die Einbahn halten!
 

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Beitrag #102025 BeitragErstellt: 02.12.2015 12:28
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Allerdings gibt's auch in der Höttinger Gasse Anrainer, und z.B. eine TG-Einfahrt des Hotel Mondschein (Hotel am Beginn der Mariahilfstr., Parkhaus-ähnliche Lösung quasi auf der Rückseite eben an der Höttinger Gasse).

Und der Beginn der Schneeburggasse bzw. auch die Riedgasse sind nicht gerade Gegenverkehrsgeeignet.
Letztere wird noch dazu bald umfassend aufgegraben.

Also mir fällt eigentlich gar keine befriedigende Lösung ein, man kann nur noch aggresiver alle Verkehrsteilnehmer dort einbremsen, warnen, zur Vorsicht und Kooperation ermahnen.
 

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Beitrag #102026 BeitragErstellt: 02.12.2015 12:42
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Dazu gibt#s seit 25 Jahren ein fertiges Verkehrskonzept. Der mIV nach Hötting-Dorf würde die Höttinger Auffahrt verwenden. Die Belastung durch den zusätzlichen mIV am Speckweg und in der Schneeburggasse wäre weniger schwerwiegend als derzeit in der Höttinger Gasse mit ihrer hohen Baudichte.
Die Garagenzufahrt wäre von oben her möglich, auf Höhe des Chinarestaurants ist wäre Ausräumen der Parkplätze dort auch Platz zum Wenden.
 

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Beitrag #102028 BeitragErstellt: 02.12.2015 12:49
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Wusste ich nicht, klingt interessant.

Es liegt scheinbar viel interessantes in Schubladen (z.B. Radweg auf den Brenner).

Immerhin wurde mit der Zillertalbahn-Elektrifizierung jetzt mal wieder ein sinnvolles Vorhaben öffentlich gemacht.
 

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Beitrag #102030 BeitragErstellt: 02.12.2015 14:21
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Als wäre das Kirschental ein Umweg - wer so viel Wert auf die Vermeidung von Bewegung legt sollte eventuell den Bus nehmen.

In diesem jetzt präsentierten Szenario müsste der Bus ebenfalls außen 'rum fahren (da Sackgasse).
 

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Beitrag #102032 BeitragErstellt: 02.12.2015 16:36
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Nein, wieso Sackgasse? Der Bus würde im Schritttempo durch das Stück Fußgängerzone fahren, eine vielerorts bewährte Lösung. Nach der S-Kurve ist die Höttinger Gasse ohne Parkplätze breit genug für Bus-/PKW-Begegnungen.

Wenn man das Fahrrad als alltägliches Transportmittel nutzt, möchte man natürlich effiziente Verbindungen und kurze Wege. Hinauf schieben, wenn man eigentlich nach unten muss, ist unangenehm und kostet Zeit.
Die meisten würden wohl mit dem Fahrrad im Bus bis Höttinger Kirchplatz fahren, dann von dort nach unten zu ihrem Ziel in der Höttinger Gasse, und wenn sie von dort wieder losstarten, weiter hinunter bis zur Innsbrücke. Das geht derzeit einfach nicht auf legalem Weg!
 

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Beitrag #102033 BeitragErstellt: 02.12.2015 17:29
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manni schrieb:
Nach der S-Kurve ist die Höttinger Gasse ohne Parkplätze breit genug für Bus-/PKW-Begegnungen.


Reden wir hier von der selben Höttinger Gasse?
Die, die ich kenne hat im Mittelteil einige, wenige Parkplätze, ab der Hälfte ca. bis zum Höttinger Kirchplatz ist rechts vom Bus Gehsteig und links davon Haus und / oder Mauer.
 


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Beitrag #102034 BeitragErstellt: 02.12.2015 17:46
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Genau, ab etwa dort wo die Parkplätze sind, würde die Breite ausreichen. Am oberen Ende gibt es noch eine Engstelle, wenn ich mich richtig erinnere, was aber bei einer reinen Zufahrtsstraße keine große Rolle spielt.
 

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Beitrag #102035 BeitragErstellt: 02.12.2015 18:14
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manni schrieb:
Dazu gibt#s seit 25 Jahren ein fertiges Verkehrskonzept. Der mIV nach Hötting-Dorf würde die Höttinger Auffahrt verwenden. Die Belastung durch den zusätzlichen mIV am Speckweg und in der Schneeburggasse wäre weniger schwerwiegend als derzeit in der Höttinger Gasse mit ihrer hohen Baudichte.


Das Stück Schneeburggasse von der Einmündung der Brandjochstraße bis zum Höttinger Kirchplatz ist genauso ein Nadelöhr wie die Höttinger Gasse. Da kannst du genauso Staus bis fast zum völligen Verkehrszusammenbruch erleben, weil sich der westwärts fahrende Bus mal wieder völlig mit dem Gegenverkehr verhakt hat. Die Parkplätze an der Ausweichstelle auf Höhe Kirschentalgasse waren kurz nach der letzten Wahl mal ein halbes Jahr lang mit einem temporären Halteverbotsschild versehen (das regelmäßig per "von-der-Straße-weg-drehen" unschädlich gemacht wurde), seitdem hat man da glaube ich auch nichts mehr davon gehört.

Den Test wie das da mit mehr Verkehr funktioniert werden wir gemäß aktuellem Innsbruck-Informiert im übrigen nächstes Jahr eh erleben, die Riedgasse wird für zusammengenommen über ein Jahr gesperrt (wenn ich die Baustellenankündigung der IKB richtig deute).

Wirklich was ändern könnte man da nur durch großflächige Sperrungen für den MIV (und damit meine ich nicht die Höttinger Gasse, die ist doch nur das Nadelöhr unten, sondern z.B. die Hungerburg).

Zitat:

Die Garagenzufahrt wäre von oben her möglich, auf Höhe des Chinarestaurants ist wäre Ausräumen der Parkplätze dort auch Platz zum Wenden.


Abgesehen davon denke ich auch dass du den Platz in der Höttinger Gasse doch deutlich überschätzt. Im oberen Teil geht es sich an manchen Stellen knapp aus dass man als Fahrradfahrer nicht auf den Gehsteig ausweicht um den Bus überholen zu lassen, mehr aber auch nicht.

Jemand der oberhalb der oberen Engstelle am Höttinger Kirchplatz Gegenverkehr abwartet um in die Höttinger Gasse bergab zu fahren würde dagegen oben mitten auf der Kreuzung im Weg stehen... Stell dir das mit einem Auto und einem bergwärtsfahrenden H vor, der hätte dann bestimmt auch lustige Millimeterarbeit zu leisten um da noch ums Eck zu kommen.

Und ob das so sinnvoll ist wenn dann die Leute auch im oberen Teil damit rechnen müssen beim Rausgehen aus der Haustür in 30cm Entfernung einen Bus vor sich zu haben weil der grade einem Auto / Radfahrer ausweicht, also ich weiß nicht...
 

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Beitrag #102036 BeitragErstellt: 02.12.2015 19:25
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So tragisch und doch noch einmal "gut" ausgegangen- wer hatte Schuld? IVB?
Ich wurde in der Engstelle auch schon von einem IVB- Rückspiegel am Kopf gestreift.

Evtl einen Bypass durchs Metropol legen?

Zur Schneeburggasse, die hat sich in 25 Jahren Nachverdichtung anders entwickelt, das -mir nicht näher bekannte- Verkehrskonzept im heute eine K.- Innerebnerstraße Reloaded?
 

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Beitrag #102040 BeitragErstellt: 02.12.2015 20:39
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manni schrieb:
Durch die Höttinger Gasse fahren seit 75 Jahren Busse und es gab meines Wissens nach noch nie einen schweren Unfall.


Was ist ein "schwerer Unfall"? Im vorliegenden Fall (der nicht an der Engstelle ganz unten passiert sein kann) kam es laut Zeitung immerhin zu einer schweren Verletzung. Und das ist ein präzise definierter Begriff. Den Überblick über die Unfälle der letzten 75 Jahre in der Höttinger Gasse wird wohl kaum jemand haben. Wahrscheinlich wurde dort noch nie jemand von einem Bus totgefahren, denn das wüsste man wohl. Als Bestätigung der Harmlosigkeit für eine klar also risikoreich erkennbare Stelle kann das wohl kaum durchgehen.

Zudem waren die Busse früher schmaler. Die letzte Verbreiterung serienmäßiger Busse von 2,50 m auf 2,55 m erfolgte erst in den 90er Jahren. Ob die inzwischen allgemein zugelassen sind oder da immer noch eine Ausnahmegenehmigung erforderlich ist, weiß ich nicht. Meiner Meinung nach hätte diese Ausnahmegenehmigung für den Betrieb der überbreiten Busse in der Höttinger Gasse nicht erteilt werden dürfen. Die Durchfahrt ist so eng, dass die 5 cm schon einen Unterschied machen. Und früher waren die Busse noch schmaler.

manni schrieb:

Nicht die Busse sind dort das Problem, sondern der motorisierte Individualverkehr. Die untere Hälfte der Höttinger Gasse gehört meiner Meinung nach endlich für den Autoverkehr gesperrt, eine politische Diskussion darüber gab es schon vor 25 Jahren. Dann könnte man die Gehsteige, die Sicherheit suggerieren, aber keine bieten, entfernen und eine FußgängerInnenzone mit Rad- und Busverkehr daraus machen. Die Höttinger Gasse wäre nämlich für die Radfahrenden, die aus Hötting Dorf in Richtung Altstadt wollen, eine wichtige Verbindung. Nähert sich ein Bus, könnte das durch visuelle Signale angezeigt werden, bevor dieser im Schritttempo durchfährt.
Dadurch könnte auch die darunter liegende Kreuzung zumindest zur Hälfte Platzcharakter bekommen und die unattraktive, weil viel zu schmale Querungsstelle für Zufußgehende fiele weg.


Sorry, das geht an der aktuellen Fragestellung völlig vorbei. In Anbetracht des aktuellen Unfalls festzustellen, dass die Busse dort kein Problem wären, ist schon mehr als zynisch. Der motorisierte Individualverkehr mag aus anderer Hinsicht dort schwierig sein, am aktuellen Unfall ist er völlig unbeteiligt. Zudem wird die Höttinger Gasse nicht von LKWs befahren, die die Abmessungen von IVB-Bussen haben.

Die Diskussion von vor 25 Jahren kenne ich nicht, aber ich vermute mal, sie wird auch damals schon daran gescheitert sein, dass man für die Schließung des unteren Teils der Höttinger Gasse (selbst wenn es nur die extreme Engstelle ganz unten ist) weiter oben Gegenverkehr für die Anlieger erlauben muss. Der Bus könnte sich weiterhin auf eine Richtung beschränken, es gibt ja die Umfahrung über Riedstraße für die Gegenrichtung. Aber Verkehr in beiden Richtungen ist nicht machbar, der Platz ist nicht da.

anxi schrieb:

Zu einer konkreten Lösung des Problems - ich denke hier den Bus zu verbannen wäre für Hötting ein großer Qualtitäsverlust - hätte ich den Vorschlag dem Radverkehr die Alternativen Kirschental (bereits verkehrsberuhigt) bzw. Riedgasse als attraktivere Route schmackhaft zu machen. Beide Routen wären - je nach dem, ob man zur Hungerburg oder nach Hötting will - kürzer; nur für Besucher der Höttinger Kirche wird der Weg in den vorgeschlagenen Routen verlängert.


Die Riedgasse taugt auch nur für eine Richtung. Es gibt zwar keine Engstelle, die dem untersten Ende der Höttinger Gasse entspräche, dafür aber schon einige enge Stellen. Gegenverkehr von Bus und Radfahrern geht dort nicht.

manni schrieb:
Dazu gibt#s seit 25 Jahren ein fertiges Verkehrskonzept. Der mIV nach Hötting-Dorf würde die Höttinger Auffahrt verwenden. Die Belastung durch den zusätzlichen mIV am Speckweg und in der Schneeburggasse wäre weniger schwerwiegend als derzeit in der Höttinger Gasse mit ihrer hohen Baudichte.
Die Garagenzufahrt wäre von oben her möglich, auf Höhe des Chinarestaurants ist wäre Ausräumen der Parkplätze dort auch Platz zum Wenden.


Wenn man weiterhin 25 Jahre über Dinge diskutiert, die nicht realisierbar sind, kann es ganz schnell dazu kommen, dass statt dem mIV sämtliche Busse über die Höttinger Auffahrt fahren müssen, weil die Höttinger Gasse für Busse dichtgemacht wird. Es sollte wohl klar sein, dass die derzeitige Situation mit dem nicht profilfreien Fußweg heute nicht mehr genehmigungsfähig wäre. Die Schließung für Busse kann jederzeit passieren, ein einziger Unfall mit einem Fußgänger an der Engstelle kann dafür ausreichen.

manni schrieb:
Nach der S-Kurve ist die Höttinger Gasse ohne Parkplätze breit genug für Bus-/PKW-Begegnungen.


Definitiv nicht. Am Parkhaus hätte man eine Stelle für Begegnungen, aber darüber und darunter nicht. Der weitaus längste Teil der Höttinger Gasse würde nicht mal Begegnungen zwischen PKW ermöglichen.

manni schrieb:

Wenn man das Fahrrad als alltägliches Transportmittel nutzt, möchte man natürlich effiziente Verbindungen und kurze Wege. Hinauf schieben, wenn man eigentlich nach unten muss, ist unangenehm und kostet Zeit.
Die meisten würden wohl mit dem Fahrrad im Bus bis Höttinger Kirchplatz fahren, dann von dort nach unten zu ihrem Ziel in der Höttinger Gasse, und wenn sie von dort wieder losstarten, weiter hinunter bis zur Innsbrücke. Das geht derzeit einfach nicht auf legalem Weg!


Mit Wunschdenken löst man keine realen Probleme. Es wäre wohl eher so, dass man die Durchfahrt für Radfahrer aufgrund des Gefälles prinzipiell unterbinden würde. Ansonsten würden permanent Radfahrer vor den aufwärts fahrenden Bussen kleben, weil die Radfahrer nicht auf Schrittgeschwindigkeit abbremsen könnten.

Zu Alternativen: Es gibt bei fehlendem Platz die gelegentlich praktizierte Option, das Erdgeschoss eines Hauses teilweise auszuräumen und zu einem Fußweg zu machen. Damit entsteht dann so was wie ein Laubengang. Die Häuser im untersten Abschnitt direkt an der Straße scheinen dafür aber nicht so recht geeignet zu sein. Man könnte an Nachbarhäuser denken, die Hausdurchgänge würden dann aber länger werden und komplett geschlossen sein. Ein radfahrertauglicher Weg entsteht so sowieso nicht.
 

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