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Thema: Eindrücke aus Frankreich, Spanien und Portugal  Dieses Thema nach Facebook schicken  

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Juergen
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Beitrag #97616 BeitragErstellt: 31.08.2014 00:46
Eindrücke aus Frankreich, Spanien und Portugal
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In diesem Jahr habe ich mich zu einer Tour nach Portugal aufgemacht, dabei sollten auch die an der Strecke liegenden Straßenbahnbetriebe und Bergbahnen kurz besucht werden. In der Annahme, dass hier im Forum an diesen eher selten oder auch noch gar nicht erwähnten Betrieben Interesse besteht, hier nun ein 2-teiliger Überblick mit einigen Fotos.
In Teil 1 zeige ich einige beispielhaften Fotos der Betriebe in Lyon, Bordeaux und La Rhune (alle Frankreich). Diese Aufnahmen sind sämtlich in der 2. Augusthälfte 2014 entstanden. Im 2. Teil folgen bis in 2 Wochen weitere Aufnahmen aus San Sebastian (Spanien - Baskenland)sowie Porto und dem Raum Lissabon (Portugal), wo ich mich zurzeit noch aufhalte.

Wir beginnen in Lyon mit einem sehr abwechslungsreichen Verkehrsnetz mit zwei innerstädtischen Standseilbahnen, einer Zahnrad-Metrolinie,drei normalen Metrolinien und mehreren Straßenbahnlinien, einer speziellen Express-Straßenbahn zum Flughafen, Tram-Train-Linien auf Staatsbahnstrecken, O-Bussen und normalen Bussen. Um alles zu sehen, müsste man dort einige Tage zubringen, dafür fehlte mir leider die Zeit. Hier eine Auswahl:

1. Standseilbahn Vieux Lyon - Fourviere





2. Standseilbahn Vieux Lyon - Saint Just
(beide Bahnen waren früher Zahnrad-Straßenbahnen, die aber bald zu Standseilbahnen umgebaut wurden. Sie erschließen höher gelegene Stadtteile und beginnen nebeneinander im selben Talbahnhof, zugleich Metro-Station).





3. Metro
Es gibt 4 Metro-Linien in Normalspur, die Linien A, B und D sind klassische gummibereifte Metros mit zusätzlichem Vignolgleis und Stromschiene, davon wird die Linie D mit kurzen 2-Wagen-Zügen vollautomatisch ohne Fahrer betrieben. Die Linie C ist eine frühere Standseilbahn, die in den 70er-Jahren zur Zahnradbahn umgebaut wurde und später verlängert und ins Metro-System integriert wurde. Diese Linie wird mit Oberleitung betrieben.

Zahnrad-Metro Linie C



Automatische Metro Linie D


4. Straßenbahn
Stellvertretend für die neue Straßenbahn (Eröffnung der ersten Linie im Jahr 2000) zeige ich drei Aufnahmen vom Bahnhof Lyon Perrache und der neuesten Endstation Debourg der Linie T1.





5. Tram-Train(verkehrt bisher ausschließlich als Eisenbahn)
aufgenommen im Gare St. Paul



Bei der Weiterreise war mein nächster Zwischenstopp in Bordeaux, wo ich allerdings nur einen Abend verbrachte. Die dortige neue Straßenbahn (erste Linie eröffnet 2003) fährt in der Innenstadt überwiegend ohne Oberleitung mit dem dort erstmals verwendeten APS-Unterleitungssystem (quasi eine Mittelschiene, die jeweils nur direkt unter dem Zug Strom führt). Nach zahlreichen Pannen und Kinderkrankheiten funktioniert das System offenbar jetzt recht zuverlässig.
Stellvertretend für Bordeaux 3 Innenstadt-Aufnahmen:






Nächster Zwischenstopp war in der Grenzregion zu Spanien bei der Chemin de Fer de la Rhune, einer meterspurigen drehstrombetriebenen Zahnradbahn von 1924(System Strub) im Westen der Pyrenäen. Dort war der Andrang allerdings so groß, dass ich mich zur Vermeidung einer mehrstündigen Wartezeit auf das Aufnehmen einiger Fotos im Bereich der Talstation und dem etwas höher gelegenen Depot beschränkte:








Soweit der 1. Teil meines Reiseberichts.
Gruß Jürgen
 

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Martin
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Beitrag #97617 BeitragErstellt: 31.08.2014 13:33
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Schöne Reportage, macht Lust auf Urlaub.
Die Metro nach La Cuire ist leider ihr oranges Kleid losgworden - aber immerhin scheint es anderswo überlebt zu haben.
Die Kühlung der Motoren der La Ruhne Bahn ist interessant zwinkern

...na dann hoffe ich mal auf einen Exkursionbericht z.B. auf den Spuren der Urola-Bahn.
 

Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.

Zuletzt bearbeitet von Martin: 31.08.2014 13:34, insgesamt einmal bearbeitet

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Zillerkrokodil
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Beitrag #97636 BeitragErstellt: 03.09.2014 19:50
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Mir gefaellt besonders das elfte Bild von oben sehr gut .

Die Seidenraupen-Strassenbahn unter der Wolke !

Auch die hoelzerne Zahnradbahn ist schoen !


LG Zillerkrokodil
 

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Juergen
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Beitrag #97689 BeitragErstellt: 08.09.2014 21:43
Eindrücke aus Frankreich, Spanien und Portugal - Teil 2
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In Teil 2 geht es über das spanische Baskenland weiter bis in die portugiesische Stadt Porto.
1. Wir beginnen zunächst in Donostia - San Sebastian mit der dortigen altertümlichen Stadtseilbahn vom Stadtrand auf den Monte Igueldo, von dem man eine grandiose Sicht auf die Stadt und die Meeresbucht hat (siehe letztes Foto):








2. Von Zumaya nach Zumaraga fuhr bis in die 80er-Jahre eine elektrische Schmalspurbahn, die völlig überaltert war und deshalb aufgegeben und abgebaut wurde. Lediglich auf einigen Kilometern der Trasse wurde eine Museumsbahn aufgebaut, die ausgehend vom baskischen Eisenbahnmuseum Azpeitia einen nicht elektrifizierten Museumsbetrieb erlaubt. Bei einem Stopp an diesem Museum sind folgende Bilder aus dem absolut sehenswerten Museum entstanden, das zahlreiche Dampf-, Diesel- und elektrische Schmalspurfahrzeuge von spanischen Betrieben zeigt. Zwei erhaltene Straßenbahnen aus Zaragoza und Bilbao, ein doppelstöckiger Obus aus San Sebastian und ein ehemaliger SNCV-Triebwagen, der mit mehreren Artgenossen noch lange Jahre in Spanien im Einsatz stand, sind dort auch zu sehen, genauso wie viele Modelle, Fotos, Ausrüstungsgegenstände und einer fast kompletten Werkstatthalle mit transmissionsgetriebenen Werkzeugen. Leider können die Original-Fahrzeuge der Strecke mangels Fahrleitung nicht im Museumsbetrieb vorgeführt werden. Näheres zum Museum findet man hier:
http://tourismus.euskadi.net/de/plane-um-euskadi-zu-entdecken/baskisches-eisenbahnmuseum/x65-12375/de/
















3. Weiter im Süden Portugals trifft man an der Atlantikküste nordwestlich von Lissabon auf die touristische meterspurige Straßenbahn von Sintra zum Atlantik, die in der Regel freitags, samstags und sonntags mit zwei Triebwagen im Stundentakt mit Kreuzung in Streckenmitte verkehrt. Dienstags, mittwochs und donnerstags fährt die Bahn nur auf Bestellung für Gruppen, montags ist Betriebsruhe. Weitere Informationen gibt es hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenbahn_Sintra











4. Schließlich erreichten wir die Großstadt Porto, in dem die alte Straßenbahn nieg ganz stillgelegt wurde, sondern ab den 1990er-Jahren zunächst auf eine Reststrecke reduziert wurde und nunmehr zu reinen, im 30-Minuten-Takt verkehrenden Touristenlinien umgebaut und in der Altstadt sogar etwas erweitert wurde. Es verkehren die Museumslinien 1, 18 und 22. Das örtliche Straßenbahnmuseum im Depot Massarelos war leider wegen Sanierung geschlossen und soll laut Aussage einer Mitarbeiterin erst wieder im Laufe des nächsten Sommers öffnen.
Zunächst beginnen wir jedoch mit der neuen Metro, die nach Straßburger Vorbild im neuen Jahrtausend völlig neu errichtet wurde. Weitere Informationen findet man hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Metro_do_Porto
http://de.wikipedia.org/wiki/Sociedade_de_Transportes_Colectivos_do_Porto





















Im 3. und letzten Teil meines Berichts folgt in den nächsten Tagen Lissabon mit seinen letzten 5 Straßenbahnlinien und einem Blick ins dortige sehenswerte Carris-Museum.
Gruß Jürgen
 

Zuletzt bearbeitet von Juergen: 08.09.2014 22:14, insgesamt einmal bearbeitet

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Franz Haller
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Beitrag #97690 BeitragErstellt: 08.09.2014 22:28
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super! danke!!
 

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Juergen
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Beitrag #97717 BeitragErstellt: 11.09.2014 23:24
Eindrücke aus Frankreich, Spanien und Portugal - Das Finale - Teil 3
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Im Dritten und letzten Teil, der angesichts der zahlreichen Fotomotive etwas ausführlicher geraten ist, kommen wir nun nach Lissabon. Diese Stadt hat ein vielfältiges Verkehrsnetz, dass ich in den ersten September-Tagen dieses Jahres besucht habe. Während die Hauptlast des ÖV die Metro und die zahlreichen Buslinien tragen, spielt die Straßenbahn leider nur noch eine untergeordnete, aber in weiten Teilen der Altstadt eine nach wie vor unverzichtbare Rolle, weil sie dort gar nicht durch Busse ersetzbar ist. Auf Metro und Busse gehe ich hier nicht näher ein, lediglich einer der Eingänge zur Station Picoas war mir ein Foto wert, handelt es sich dort doch um einen original Pariser Metroeingang, der von der Pariser RATP als Geschenk nach Lissabon kam:


Zur Metro gibt es hier weitere Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Metro_Lissabon

Nun kommen wir zum eigentlichen Objekt der Begierde, der Straßenbahn. Hier ist deren Entwicklung recht gut beschrieben: http://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenbahn_Lissabon

Starten wir zunächst am mittlerweile einzigen Lissaboner Straßenbahndepot, in dessen weitläufigem Gelände auch das Carris-Museum untergebracht ist. Nachstehend zuerst einige Fotos vom aktiven Teil des Betriebshofes, der von der Straße aus gut einsehbar ist:







Weiter geht es mit dem Straßenbahn-Museum, das in einem Teil des Bürotraktes und in mehreren, im hinteren Teil des geländes angesiedelten Hallen untergebracht ist. Der Transfer dorthin wird - wie könnte es anders sein - per Straßenbahn-Oldtimer durchgeführt. Weitere Infos zum Museum findet man hier: http://museu.carris.pt/ (leider keine deutschsprachige Seite, oben rechts kann aber immerhin eine englische Version angeklickt werden)















Am Ende der Tour durch die Hallen steht der Triebwagen zur Rückfahrt zum Ausgang bereit:


Lissabon ist eine sehr hügelige Stadt mit sehr starken Steigungen, die zum Teil durch Aufzüge und Standseilbahnen erschlossen werden. Leider kann ich vom berühmten freistehenden Senkrechtaufzug Elevador da Santa Justa kein Foto zeigen, weil dieser derzeit vollständig durch Bauplanen zwecks Restaurierung eingehüllt ist. Deshalb widmen wir uns im nächsten Kapitel gleich den drei Standseilbahnen, die alle 3 durch steile Altstadtgassen führen. Dadurch sind sie natürlich auch frei zugänglich, was man den ursprünglich traditionell gelb-weiß lackierten Fahrzeugen leider ansieht...

1. Ascensor da Bica, erreichbar mit der Straßenbahnlinie 25 (Eingang zur Talstation links hinter dem Triebwagen):










2. Ascensor da Gloria


3. Ascensor do Lavra






4. Aber auch eine moderne Luftseilbahn findet man in Lissabon, diese hat jedoch einen touristischen Hintergrund und befindet sich am ehemaligen Expo-Gelände von 1998, dem heutigen Park der Nationen. Im Hintergrund die Ponte Vasco da Gama, mit 17,2 km Länge und einer größten Spannweite von 420 m die längste Brücke Europas:


Nun kommen wir zum Finale meines Berichts mit Bildern von den 5 Straßenbahnlinien. Die längs des Tejo ohne nennenswerte Steigungen verkehrende Linie E15 (das E steht für "Electricos") verbindet den westlichen Vorort Alges und das berühmte Kloster Belem mit der Innenstadt, ausschließlich auf dieser Linie werden die vorhandenen modernen Gelenkwagen zusammen mit einigen Altwagen eingesetzt:





Auf allen anderen Linien können wegen der engen Kurvenradien und der starken Steigungen nur die in den 90er-Jahren modernisierten Altfahrzeuge eingesetzt werden. Die touristisch wenig bedeutende Linie E18 verbindet den westlichen, höhergelegenen Vorort Ajuda mit dem Bahnhof Cais de Sodre. Diese Linie sollte vor einiger Zeit aufgegeben werden, was jedoch erstmals am Protest der Bevölkerung scheiterte. Trotzdem ist es leider gar nicht sicher, ob diese Linie eine dauerhafte Zukunft hat. Interessant auch auf dem ersten Foto, wie der Fahrer an der Endschleife Ajuda unter Zuhilfenahme eines Spiegels das Fahrtziel für die Rückfahrt einstellt:





Wie auf dem letzten Foto am Praca da Commercio zu sehen, trifft man auf allen Straßenbahnlinien immer wieder auf die attraktiven rot-weißen Stadtrundfahrt-Straßenbahnen oder die grün-weißen Fahrzeuge der "Tram Tour", weil man es in Lissabon mittlerweile durchaus versteht, die attraktiven Streckenführungen und den musealen Fuhrpark mit verschiedenen Angeboten erfolgreich touristisch zu vermarkten.

Wir kommen nun zur Linie E25, die die wenige 100m östlich des Praca da Commercio gelegene Endschleife an der Rua da Alfandega (1. Foto) mit Prazeres bzw. die Zwischenschleife an der Estrela-Kathedrale verbindet:





Nun kommen wir zu den Linien E12 und E28, die ein Muss für jeden Lissabon-Besucher sind, selbst wenn man kein besonderes Faible für alte Trams hat. Linie 12 befährt in Einbahnrichtung eine Ringstrecke vom Praca Figueira über Sao Tome und die Alfama zurück zum Praca Figueira und die Linie 28 verbindet die Endschleife Martim Moniz über Graca (Zwischenschleife), Sao Tome und die Alfama mit Estrela und Prazeres. Die Strecken beider Linien führen mit kleinen Kurvenradien und extremen Neigungswechseln überwiegend eingleisig mit Ausweichen oder Gleisverschlingungen durch engste Altstadtgassen und können wegen ausladender Balkone, Dachrinnen und Fensterläden an den Häusern nach wie vor nur mit Stangenstromabnehmer befahren werden. Deshalb haben alle Bahnen des Linienverkehrs Stange und Einholmstromabnehmer (für die 3 anderen Linien). Nach wie vor ist aber das gesamte Streckennetz mit Stangenstromabnehmer befahrbar, so dass auch die echten, unmodernisierten Oldtimer eingesetzt werden können. Lassen wir nun die Bilder für sich sprechen:

























Durch diese hohle Gasse muss er kommen...., so ließe sich manches dieser Fotos kommentieren. Soweit mein Streifzug durch die Lissaboner Altstadtgassen. Einziger Wermutstropfen, dass es in Lissabon kaum möglich ist, die alten Trams ohne Blechkisten zu fotografieren und an manchem Fotostandpunkt musste ich zwei oder drei Bahnen auslassen, weil der Bahn eine ganze Blechkarawane direkt voraus oder in dichtestem Abstand hinterherfuhr.
Abschließend noch einige nächtliche Aufnahmen der Electricos, die auch zu vorgerückter Stunde durchaus ihren Charme haben:






Soweit mein Reisenachlese aus Frankreich, Spanien und Portugal. Mein persönliches Fazit: alle drei Länder sind eine Reise wert und besonders Portugal mit seinen nostalgischen wie auch modernen Betrieben sollte man unbedingt einmal erlebt haben! Ich hoffe, es hat gefallen und danke für das Interesse.
Gruß Jürgen
 

Zuletzt bearbeitet von Juergen: 11.09.2014 23:26, insgesamt einmal bearbeitet

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manni
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Beitrag #97718 BeitragErstellt: 12.09.2014 08:18
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Jürgen, vielen Dank für diese wohl besten und ausführlichsten Bericht hier im Forum seit langem. Da bleibe ich auch im Urlaub gern mal freiwillig länger im Forum. lachen
 

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Beitrag #97723 BeitragErstellt: 12.09.2014 09:23
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Ja manni, da hast recht, a toller Bericht mit super Bildln.
Frage, Juergen, wann machtest du Urlaub zwischen den vielen Bildln? :lol:
gruß werner
 


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Beitrag #97735 BeitragErstellt: 12.09.2014 21:23
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Sehr schöne Bilder aus sehr netten Gegenden Südwesteuropas, danke vielmals.
Lissabon steht auf meiner To Do Liste ganz oben, und Porto (mit dieser grandiosen Brücke) ebenfalls.

Die Linien E12 und E28 in Lissabon zeigen eindeuti,g dass die Höttinger Gasse sehrwohl Strassenbahntauglich wäre. lol
 

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