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Thema: Radfahrerstrecken an sich - Ideensammlung  Dieses Thema nach Facebook schicken  

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sLAnZk
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Beitrag #84088 BeitragErstellt: 03.07.2012 00:34
Radfahrerstrecken an sich - Ideensammlung
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Zu Spiegel und Schnee fiele mir noch so manches ein... ich fände es wertvoll, diese Ideen zu sammeln und irgendwie weiterzutragen. Es gibt zwar sicher schon Konzepte, aber ich kenne die nicht.

Mir erschiene wertvoll, diesen Spiegel zu montieren (Unibrücke Südende stadtwärts bei der Querung der Gleise)

Sehr sinnvoll wäre, Radwegachsen grundsätzlich soferne möglich so breit zu bauen, daß man sie mit normalen Räumfahrzeugen räumen kann. Diesen Schnee könnte man, da nicht belastet, übrigens volley in den Inn kippen.

Eine sehr wichtige Verbindung für die ohnehin ziemlich abgeschnittenen Leute am Sieglanger wäre die Strecke zwischen Schrägseilbrücke und Uferstraße den Inn entlang... hier sollte man nach Möglichkeit das Gestrüpp an der Ufermauer ausreißen, die ganze Breite asphaltieren und zum Rad-Fußweg erklären.

Ziemlich sinnvoll wäre auch eine Brücke parallel zur Mittenwaldbahnbrücke, vielleicht kann man ja den bestehenden Pfeiler verwenden und unterwasserseitig eine zarte Radwegbrücke aufstellen...

Ebenfalls sollte man sich einer Achse Westbahnhof-Mittenwaldbahnbrücke widmen, die mit einer ordentlichen Anforderungs-Ampel beim WIFI den Autobahnzubringer quert (in einem Zug, natürlich).

Im Osten der Stadt kenn ich mich weniger gut aus, auffallend ist aber, daß man zwischen dem Ende der Radwegbrücke neben der Olympiabrücke und der Unterführung unter dem Südring weitgehend auf sich gestellt ist.

Die Problemzone Roßau ist glaube ich schon angesprochen worden, dorthin (ver)läuft gar nichts.

Und den Durchstich Spechtenhauser-West samt weiterführender Strecke zum Höttinger Hallenbad sollte man bald in Angriff nehmen.
 

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Hannes
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Beitrag #84093 BeitragErstellt: 03.07.2012 09:56
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Ich hab (teils aufbauend auf meine Diplomarbeit) eine Liste mit 270 Maßnahmen im Radverkehrsnetz zusammengestellt, alles auch planlich dargestellt (17 Pläne) und mit grober Kostenschätzung.
Dazu jede Menge Skizzen zu Detaillösungen.

Die von dir genannten Punkte sind alle enthalten, teils in der Kategorie "höchste Priorität".
Punkte, die ich vergessen hab bzw. nicht bereits aus "Radlspur.at" übernommen werden natürlich gerne hinzugefügt.

 

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Martin
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Beitrag #84099 BeitragErstellt: 03.07.2012 19:20
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@Hannes
1) Was hat es mit den strichlierten Linien auf sich. Meinst du parallele Radwege zu STB und L6?
Details, die mir auf meinen täglichen Wegen auffallen:
2) Die Frachtenbahnhofzufahrt nach St. Bartlmä ist durch von westen kommende links abbiegenden LKW´s sehr gefärhlich (Sattelschlepper etc. überholen Radfahrer kurz vor Unterführung und bremse Radfahrer beim Abbiegen aus; das passiert regelmäßig!)
3) Die Kreuzung Geyrstraße bei Ärztehaus gehäört rückgebaut und übersichtlicher Gestaltet (für Fußgägner udn radfahrer)
4) Linksabbieger vom Sillpark in die Bruneckerstraße: wird häufig genutzt, ist aber für Radler, sagen wir, sehr "spannned".
 

Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Linie 5 (Regiotram) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.

Zuletzt bearbeitet von Martin: 03.07.2012 19:38, insgesamt einmal bearbeitet

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SAERDNA
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Beitrag #84109 BeitragErstellt: 03.07.2012 21:45
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Meine persönlichen Punkte wären:

. Eigene Radfahrbrücke im Bereich der Universitätsbrücke über den Inn
. Sinnvolle Lösung für den gesamten Bereich Marktplatz/Cammerlander/Terminal inkl. Zufahrt/Überfahrt zur Museumsstrasse
. Anbindung des Stadtteiles Sieglanger/Mentlberg inkl. Querung der ÖBB Trasse bzw Knoten IBK-West
. Verbindung vom Zollhaus beim Flughafen über die Völser Spange zur Cyta...Momentan befährt man quasi das Bankett entlang der stark befahrenen Strasse.
. Bereich zwischen Sillpark und Sillgasse entlang der Museumsstrasse (zu schmaler Radweg für die vielen Radler + spannende Querung der Ing Etzl Strasse mit gleichzeitig links abbiegendem MIV aus Richtung Sillpark)
 

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Hannes
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Beitrag #84113 BeitragErstellt: 03.07.2012 23:31
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Strichliert sind starke Steigungsstrecken.

Die Geyrstraße braucht zumindest eine Querungsinsel, besser noch eine Kreisverkehrslösung die auch den DEZ-Parkplatz direkt anbindet und so die Wedl-Straße (mit Bus) entlastet.
Sillpark-Hbf braucht einen ordentlichen Radweg. Den erhält man ganz einfach durch Rückbau der 2. MIV-Spur Ri Amraserstraße.
 

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Beitrag #84114 BeitragErstellt: 03.07.2012 23:55
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Meiner Meinung nach muss der Bereich um die Vögelebichl-Unterführung neu gestaltet werden.
-Die Anschlussstellen nach Westen sind unübersichtlich
-Die Unterführung ist wegen der Kurvenführung und Wegverengung schlichtweg gefährlich (ich kenne drei Personen, die dort schon schwere Unfälle hatten)
-Die Anschlussstelle nach Osten zum nördlichen Radweg entlang der Kranebitter Allee ist ein Witz. Die Radfahrer fahren über den Gehsteig und Zebrastreifen, da eine legale Variante zur Querung eigentlich nicht wirklich vorgesehen ist. Kommt man hingegen von Osten, so kann man ohnehin zumeist zwei Ampelphasen abwarten, bis die Radampel auf grün schaltet und man über die Kranebitter Allee auf die andere Seite kommt.
Kurzum: Eine planerische Katastrophe bei der Radwegführung.
Vielleicht kann die Situation durch den Bau der Linie 5 (Regiotram) in diesem Bereich verbessert werden... ich hoffe es jedenfalls!
 

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Hannes
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Beitrag #84115 BeitragErstellt: 04.07.2012 00:05
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Ja, da wird alles umgebaut.
 

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Beitrag #84142 BeitragErstellt: 04.07.2012 22:57
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Die Lage am Vögelebichl bzw. an der dortigen Kreuzung sollte man im Zusammenhang sehen mit der Fortsetzung beim West - man sollte dort den Durchstich machen und bei der Kreuzung mit dem Fischerhäuslweg leicht diagonal die Straße queren und den Radweg deutlich verbreitern.

Wenn man gleichzeitig mit der Einrichtung der Neuen Haller dort die Zufahrt zur Nebenfahrbahn für die Radfahrer verbessern kann, umso besser.
 

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Beitrag #84143 BeitragErstellt: 04.07.2012 23:51
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Der Durchstich beim West hat meiner Meinung nach noch ein Problem: der macht nur Sinn, wenn es unter dem Südring in weiterer Folge eine Radunterführung und eine Weiterführung des Radweges getrennt vom Parkplatz beim Bauhaus gibt. Sollte man sich jedoch durchringen, das zu machen, dann wäre das eine geniale Radstrecke: Weitgehend von der stinkenden Straße entfernt und gleichzeitig eine schnurgerade Strecke in die Stadt! Die notwendigen baulichen Maßnahmen sind halt nicht gerade zu verachten...
 

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Beitrag #84182 BeitragErstellt: 06.07.2012 19:20
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Ich finde, man sollten den Südring weniger unterführen als vielmehr den Schutzweg von der Kreuzung vorne auf die Höhe der Querung verlegen und mit einem breiten Übergang, der also den Schutzweg bei der Kreuzung ersetzen würde, hinüberfahren zum Bauhausparkplatz. So verbindet man auch die beiden Einkaufsbereiche und betont die Radwegachse.
die paar Parkplätze vor Bauhaus und MPreis, die das kosten würde, sind sowieso nicht ausgelastet.
 

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Beitrag #84184 BeitragErstellt: 06.07.2012 21:40
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Vielleicht ist das politisch leichter zu argumentieren, das mag sein; aber erstens braucht es eine weitere Ampel innerhalb weniger Meter. Zweitens finde ich es auch nicht ganz unproblematisch, den Schutzweg bei der Kreuzung aufzulassen, da der hier auch eine Verbindung zu den nördlichen Wohnhäusern darstellt.
Ich kann euch nur erzählen, wie das hier in einer finnischen Stadt von der Größenordnung von Innsbruck aussieht: Abgesehen davon, dass nahezu neben jeder Straße ein breiter Geh- und Radweg in Doppelfunktion angelegt ist (wobei die hier wirklich auch massig Platz dafür haben, muss man fairerweise anmerken), gibt es für die Radwege bei jeder halbwegs wichtigen Straße Unterführungen. Ich fahre hier derzeit selbst eine Strecke von etwa 3 km mit dem Rad - von einem etwas außerhalb gelegenen Wohnviertel an den Rand des Zentrums und es befindet sich auf keiner der drei (!) möglichen Routen auch nur eine Ampel. So fährt man gerne Rad.
 

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Beitrag #84188 BeitragErstellt: 06.07.2012 23:18
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Die Schutzwege nach Norden sollte man nicht streichen, nur den über die Bachlechnerstraße, der würde durch den weiter südlich beim neuen Radwegübergang ersetzt. Die Verbindung zwischen den Häusern im Norden und den beiden Einkaufsbereichen würde dadurch nicht verlängert, weil die Leute ja noch im Norden der Straße die Seite wechseln...

Der breite Übergang ist sicher nicht nur leichter zu argumentieren, sondern muß auch nicht an bestehender Tiefgaragen-Infrastruktur vorbeigefädelt werden, einzig die Gefahr, daß sich auch dort die Warte-Krankheit ausbreitet, will heißen, man drückt den Knopf und wartet drei Minuten mindestens bis die Radweg-Ampel grün wird, bleibt bestehen.

Aber selbst wenn man zuerst einmal gar nichts macht, sondern den Leuten die Wahl läßt zwischen Kreuzung im Norden oder Kreuzung im Süden, sobald man am west vorbei ist, so bliebe doch der Gewinn des Durchstichs für die Schüler und die Leute, die nicht mehr vor dem Ortner und Stanger am Fürstenweg mit dem Rad im Frühstau stehen.
 

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Beitrag #84224 BeitragErstellt: 09.07.2012 23:56
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Eine Unterführung ist eher sinnlos, wenn 100 m weiter nördlich ohnehin eine Querung ist. Wir sollten nicht den Fehler machen, zugunsten bestimmter Radwegachsen die Fahrradtauglichkeit aller Verkehrswege hintanzustellen. In der Vergangenheit hat man das in Innsbruck gemacht. Da hieß es dann z.B. "wozu Radstreifen am Innrain, wenn's eh den Innradweg gibt". Fail! Eine besonders gut ausgebaute Radwegachse ersetzt nicht die Radwege bzw. Radfahrstreifen in den Parallelstraßen.
 

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Beitrag #84244 BeitragErstellt: 10.07.2012 00:33
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Man könnte natürlich auch die Ampeln so synchronisieren, daß beide Übergänge wie einer behandelt werden... aber den Durchstich sollte man machen, unbedingt, wäre ein Riesengewinn für die Achse, also für die ganze Stadt.
Ich mag nicht im Straßenverkehr mitschwimmen oder nebenherfahren mit dem Rad, wenn es vernünftige alternative Möglichkeiten gibt. Das heißt ja nicht, daß man den Radweg an der Straße vorn rückbauen muß.

Und Radstreifen am Innrain wären gar keine schlechte Idee, entsprechend signalisiert, sodaß man hinter der Markthalle herauskommend vor den Ursulinensälen den Innrain queren kann und weiterfahren über die Kreuzung bis vor der Altstadt der Innradweg dann weiterführt. Eine weitere gute Idee.
 

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Beitrag #84271 BeitragErstellt: 10.07.2012 12:48
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Meinst du den Durchstich durch den Bahndamm? Der ist sowieso unverzichtbar, weil er gleichzeitig auch die Personenunterführung für die S-Bahn-Station sein wird, die man ohnehin braucht.
 

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Beitrag #84279 BeitragErstellt: 10.07.2012 19:18
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Ich weiß nicht, warum ihr so gegen eine mögliche Unterführung argumentiert - schließlich wäre das eine der wichtigsten Ost-West-Radweg-Verbindungen, die hier auf eine der meistbefahrenen Straßen Innsbrucks trifft. Wie sehr das technisch (Tiefgarage) machbar ist, weiß ich nicht, aber Tatsache ist doch, das Unterführungen entlang des Innradwegs eine Selbstverständlichkeit sind; auch dass beispielsweise genug Geld da war, eine aufwändige Spaziergängerunterführung (!) bei der Bahnhaltestelle Allerheiligenhöfe zu errichten.

@Manni: Möglicherweise könnte die oberirdische Variante sogar dafür sorgen, dass der Übergang bei der Kreuzung Höttinger Au - Bachlechnerstraße zu ihrem Gunsten fallen muss, da drei Schutzwege im Abstand von 50m als überflüssig erachtet werden könnten.

Ich bleibe dabei, dass die unterirdische die beste Lösung wäre.
 

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Beitrag #84283 BeitragErstellt: 10.07.2012 20:31
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Ich halte nicht viel von Unterführungen für Zufußgehende und Radfahrende. Das ist Verkehrspolitik aus den 1960ern. Man verdrängte damals den stadtverträglichen Verkehr (inklusive öV) in die Tiefebene, mit allen Nachteilen - Rampen, Angsträume, lange Zugangswege -, um an der Oberfläche Platz für das Auto zu schaffen. Solche Unterführungen wurden und werden in Städten mit zeitgemäßer Verkehrspolitik inzwischen schon wieder aufgelassen und durch bevorrangte Querungen an der Oberfläche ersetzt. Z.B. in Wien am Ring.

Wäre hier also eine Querung in Verlängerung der zukünftigen Bahndammunterführung wirklich notwendig, dann an der Oberfläche, je nach Frequenz am Radweg mit automatischer oder mit Anforderungsschaltung, aber jedenfalls zulasten des mIV so, dass für den Radverkehr nur kurze Wartezeiten entstehen.

Es geht hier aber um gerade mal 70 Meter (!) Umweg, die der Radverkehr nehmen muss, der außerdem nur für einen Teil der Radfahrenden einer ist, weil viele werden auch in Richtung Mariahilf fahren und hätten dieses Stück sowieso zurücklegen müssen.
Da die parallel führende und schaltungsmäßig bevorzugte Tramstrecke an der Kreuzung Bachlechner / Höttinger Au nicht gequert werden muss, wird dort ein Queren mit nur kurzer oder gar keiner Wartezeit gut möglich sein.

Also, bei allem Verständnis: hier unter diesen Umständen eine Million Euro (ganz grob Daumen mal pi) in eine Unterführung der Bachlechnerstraße zu verbuddeln, das wird ganz sicher nicht passieren...
 

Zuletzt bearbeitet von manni: 10.07.2012 20:32, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #84285 BeitragErstellt: 10.07.2012 20:39
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Ich bin auch nicht für eine Unterführung an dieser Stelle - auch wenn man es gewöhnt sein mag und die Warte-Ampel erspart, hier sollte man eine große Querung einrichten, Freiraum, der die Straße quert.

Ja, den Durchstich meine ich. Man sollte ihn so machen, daß man mit dem Lastwagen durchfahren kann, mit dem man den Radweg räumt, damit man nicht mit den kleinen Schnaufe-Spazierweg-Mobilchen schneeräumen muß. Das dauert nämlich erheblich länger.

Daß von hier aus besonders viele Leute nach Mariahilf fahren und nicht am Inn entlang fahren wollen, glaube ich nicht. Die Radwegstrecke geht ja weiter hinter dem Höttinger Hallenbad bis zum Inn nach vorn, und Umweg ist es auch keiner, einzig Pizza Mann, Videothek und Rössl in der Au ziehen vielleicht Leute an.
 

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Beitrag #84290 BeitragErstellt: 10.07.2012 22:34
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Ich habe eben die Befürchtung, dass am Ende der mIV am Südring trotz aller Bemühungen wieder wichtiger sein wird.
Leider ist die jetzige Situation auch nicht gerade so, dass man ein Ampelfan werden könnte: Wenn man derzeit aus der Stadt in Richtung Hötting West fährt, dann gibt es zwei Ampeln, die einem lehren, die Verkehrregeln zu missachten. Die eine ist die Radfahrerampel bei der Kreuzung Fischerhäuslweg - Kranebitter-Allee (die bis zu zwei Phasen benötigt, um einmal auf Grün zu schalten), die andere ist die unsägliche Schaltung an der Kreuzung Bachlechnerstraße - Höttinger Au. Dort ist zu keiner Zeit der Weg frei - eine der Ampeln ist immer rot. Wenn ich Pech habe und zu einer Ampel komme, die gerade rot wird, brauche ich eineinhalb Phasen um (legal) über die Kreuzung zu kommen.
Auf solche Übergänge kann ich verzichten.
Wenn die Ampelschaltung erträglich ist, fahre ich auch gerne an der Oberfläche.
 

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Beitrag #84291 BeitragErstellt: 10.07.2012 23:12
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@BLOF: noch merkt man davon nicht viel, aber es wird sich in den nächsten Monaten und Jahren verkehrspolitisch vieles ändern. Nach allem, was ich bis jetzt weiß, kann ich das mit Überzeugung sagen. Fuß- und Radverkehr und natürlich öV werden massiv verbessert, da ist jetzt viel am Laufen, aber das geht leider nicht innerhalb von ein paar Wochen. Ich denke aber, dass man spätestens zum Winterbeginn schon die ersten größeren Verbesserungen bemerken wird.
 

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