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Ingenieur
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Beitrag #100825 BeitragErstellt: 31.08.2015 21:01
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@VonRoll
Einspruch, Euer Ehren!

- Die aktuelle Fahrzeit Innsbruck Hbf-MUC beträgt im günstigsten Fall 2:19 mit 9 min Umsteigezeit in München Ost. Nachdem der Streckenausbau in Österreich abgeschlossen ist (und man bei Halten in Jenbach, Wörgl und Kufstein die Neubaustrecke ohnedies nur zwischen Baumkirchen und Jenbach nutzen kann), wäre eine weitere Fahrzeitverkürzung nur mit einem massiven Ausbau in D machbar. Und danach sieht es für die nächsten Jahrzehnte nicht aus ...

- Ein Halt in München-Trudering verlängert die Fahrzeit massiv. An den Fernverkehrsgeleisen gibt es keinen Bahnsteig, man müßte daher auf längere Distanz auf den S-Bahn-Geleisen im S-Bahn-Takt mitfahren (die nächste Überleitstelle gibt es in Haar). Und daß die Deutsche Bahn für eine Handvoll österreichische Züge irgendwelche Ausbaumaßnahmen vornimmt, kann ich eher nicht glauben.
Von München Ost bis zum Flughafen kann man ohnedies nur hinter der S-Bahn herfahren.

- Das Kapazitätsproblem auf der S-Bahn zum Flughafen gibt es jedenfalls auf den letzten Kilometern, wo S1 und S8 sich die Strecke teilen müssen. Im Flughafenbahnhof wenden innerhalb einer Stunde 6 S-Bahnen in etwas unregelmäßigen Abständen. Dafür stehen 2 Geleise zur Verfügung. Wo man da noch einen Fernzug (mit Fahrgastwechsel, Reinigung, Ausrüstung etc.) unterbringen soll, ist mir ein Rätsel. Und auch hier gilt: Für eventuelle Züge nach INN nimmt in Deutschland keiner Geld in die Hand. Das müßten wir uns im Ernstfall schon selbst bezahlen ...

- Für einen stündlichen Schnellzug nach München Flughafen fehlt das Potential. Unter der Woche starten bzw. landen in Innsbruck fast nur die wenigen Linienmaschinen nach Wien und Frankfurt (insgesamt 9 Flüge). Nur an den Saison-Wochenenden mit Urlauber-Schichtwechsel gibt es mehr als jeweils 20 An- und Abflüge nach/von Innsbruck. Die Linienflüge sind fast ausschließlich kleine Dash und Fokker mit weniger als 100 Passagieren, die Chartermaschinen meist Airbus 319 oder 320 mit maximal ca. 200 Passagieren. D.h., an Wochentagen verlassen geschätzt 1000 Passagiere INN. Diejenigen mit Destination Wien müßte man vom Potential Richtung München noch abziehen. Dafür reichen 2 bis 3 Triebwagen vom Typ Neigetechnik-ICE locker aus. Außerdem gibt es dann sicher auch eine Abwanderung zum Fernbus (Chartertouristen) und zum PKW (Geschäftsreisende auf Spesen).

- Der Komfortverlust wäre beträchtlich. Heute wird das Gepäck von der Fluggesellschaft bis zum Förderband transportiert. Dann geht es mit den Gepäckwagerl wenige Meter bis zum wartenden Bus oder Taxi (und diese kurze Distanz ist durchaus ein Vorteil eines kleinen Flughafens. Im Ernstfall kann ich sogar noch 20 min vor Abflug einchecken. Das geht in MUC nicht ...). Künftig muß ich eine kleine Wanderung vom Flugzeug zum Gepäckband und dann zum Bahnhof machen. Auf den Bahnsteig darf ich mit dem Gepäckwagerl nicht (sonst würden die alle mit der S-Bahn davonfahren big grin ), ich muß also Koffer, Schi und die Kinder oder den Hund über die Rolltreppe zum Bahnsteig und dann in den Zug befördern. Bei der Ankunft wiederholt sich das Spiel, bis ich den Bus oder das Taxi zum endgültigen Ziel erreicht habe. Das schreckt sicher den einen oder anderen ab bzw. leitet ihn zum Fernbus (dort ist das Prozedere etwas bequemer, viel Gepäck kostet allerdings zusätzlich). Bei größeren Gruppen (im Chartergeschäft) gibt es dann sicher direkten Bus-Transfer von MUC zum Hotel, wie auch heute teilweise schon.

Fazit: Ich sehe derzeit keine Chance, daß eine Abschaffung des Flughafens eine politische Mehrheit finden würde. Bezüglich Zweifel an der Sinnhaftigkeit siehe oben ...
 

Zuletzt bearbeitet von Ingenieur: 31.08.2015 21:07, insgesamt einmal bearbeitet

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VonRoll
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Beitrag #100826 BeitragErstellt: 31.08.2015 21:59
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@Ingenieur

Fahrzeit Flugzug:
Innsbruck-Jenbach: 13min (RJ 861 benötigt heute 15 Minuten. Durch Schleife Hbf.-Unterinntaltunnel kann der Zug schon früher auf 200km/h beschleunigen also -2min
+2min Aufenthalt
Jenbach-Wörgl: 13min (wie heute rj)
+2min Aufenthalt
Wörgl-Kufstein: 8min (wie heute rj)
+1min AUfenthalt: Nur 1min wegen: Kein großer Tourissmusverkehr zu Skiigebieten wie Zillertal und Kitzbühel, WestBahn hat heute auch nur 1 Min Aufenthalt, z.B.: In Linz)
Kufstein-Rosenheim: 21min wie heute ICE
+1min-Aufenthalt.
Rosenheim-München Flughafen ergibt sich aus Rosenheim-München Ost Meridian: 28min -4 Minuten Trudering-Ostbf + S-Bahn Daglfing-Flughafen: 24min + 3 Min Trudering-Daglfing -8Min weil kein Halt in Unterwegsbahnhöfen.

ergibt: 13+13+8+21+43+2+2+1+1+1=1h 45min
Da sind durch eine starke Beschleunigung wie bei der Westbahn und ohne die großzügigen ÖBB/DB-Fahrzeitreserven noch weitere 5 Minuten rauszuholen.

Befarf: (Ergibt sich nicht nur nur wie du annimmst aus denjenigen Flügen die dann nicht mehr vom heutigen Flughafen abfliegen.)
1. Ersetzt Flughafen Ibk
2. Erleichtert die Reise auch für all die Innsbrucker und Tiroler die heute schon vom Münchner Flughafen abfliegen.
3. Touristen die heute schon in München ankommen: Zillertal, Kitzbühel, St. Johann, südliches Oberbayern. Und auch restliches Tirol
4. Rosenheim (60.000 Einwohner)+Kufstein+Wörgl (Eigentlich verkürzt sich die Fahrzeit für alle im Unterland lebenden Menschen und auch für die Gemeinden zw. Kufstein und Rosenheim.

Du sagst der Bedarf reicht nicht für einen eigenen Zug (was mMn ja falsch ist), aber einen ganzen Flughafen für die Paar Flüge aufrechtzuerhalten das zahlt sich dann schon aus?

Komfort: Gepäcksverladung vom Flugzeug einfach zum Zug weiterleiten. Eine logistische Unmöglichkeit?

Wenn man sich den Halt in Trudering leisten will können sich die Kosten auch zw. Bayern und Tirol aufgeteilt werden, denn der Zug nützt auch Oberbayern, insbesondere Rosenheim.
Wenn man ihn sich nicht leisten will, dann fährt man eben in Trudering durch.

Man muss nicht der S8 hinterherfahren. Zwischen München Hbf und Freising fahren 3 S-Bahnen und 2 RE/ALEX die Stunde. Manchmal auch 3 RE/ALEX!! Gemeinsame Trasse RE/ALEX und S1 ist länger als zwischen Daglfing und Flughafen für S8 und Flugzug.

Fazit: Flugzug mit einer "netten" Fahrzeit möglich und es gibt auch Bedarf.

Edit: Punkte hinzugefügt.
 

Zuletzt bearbeitet von VonRoll: 31.08.2015 22:31, insgesamt 6 mal bearbeitet

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Linie R
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Beitrag #100827 BeitragErstellt: 31.08.2015 23:52
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Ingenieur schrieb:

Von München Ost bis zum Flughafen kann man ohnedies nur hinter der S-Bahn herfahren.

Wobei der Ausbau München Ost - Flughafen kommen wird, allein um die derzeitige Fahrtzeit von 40 Min. vom Hauptbahnhof zu verkürzen.


Zitat:

- Das Kapazitätsproblem auf der S-Bahn zum Flughafen gibt es jedenfalls auf den letzten Kilometern, wo S1 und S8 sich die Strecke teilen müssen. Im Flughafenbahnhof wenden innerhalb einer Stunde 6 S-Bahnen in etwas unregelmäßigen Abständen. Dafür stehen 2 Geleise zur Verfügung. Wo man da noch einen Fernzug (mit Fahrgastwechsel, Reinigung, Ausrüstung etc.) unterbringen soll, ist mir ein Rätsel. Und auch hier gilt: Für eventuelle Züge nach INN nimmt in Deutschland keiner Geld in die Hand. Das müßten wir uns im Ernstfall schon selbst bezahlen ...

M.W. soll nach Fertigstellung der Neufahrner Kurve (2018 ??) stündlich ein Regionalexpress aus Regensburg direkt zum Flughafen fahren. Nach Fertigstellung der 2. Stammstrecke (was so schnell nicht zu erwarten ist lachen ) auch aus anderen Richtungen (Augsburg, Allgäu). Das nächste Thema ist der "Erdinger Ringschluss".
M.E. hätte sich der Flughafenbahnhof von vorn herein 4-gleisig gebaut gehört, anders wird's sonst auch nicht funktionieren.


Aber um bei Thema Flughafenanbindung Ibk zu bleiben: Denk mal eine direkte Anbindung wird auch in weiterer Zukunft kein Thema sein, da aus bayerischer Sicht die Anbindung Ostbayerns (Regensburg, Oberpfalz, Bayerischer Wald, Landshut...) und Bayer. Schwabens (Augsburg, Allgäu) bedeutend wichtiger ist, und auch die Bevölkerungsdichte und Einwohnerzahlen dieser Regionen bedeutend höher sind.
Das m.E. einzig realisische (wenn auch ned von heut auf Morgen) ist die Fahrtzeit Innsbruck - München Ost durch einen weiteren Ausbau Kufstein - Rosenheim und Rosenheim - Grafing Bf. zu verkürzen. Ab M-Ost dann mit Express S-Bahn zum Flughafen.
 

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anxi
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Beitrag #100829 BeitragErstellt: 01.09.2015 07:36
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So nebenbei ist - die ersatzlose Auflassung außen vor gelassen - der Flughafen eine wichtige Cashcow für Stadt und IKB. Sollten die Dividenden fehlen geht schon wieder eine wichtige Finanzquelle ins benachbarte Ausland...
 

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Beitrag #100831 BeitragErstellt: 01.09.2015 08:36
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@VonRoll

- Fahrzeit:
Aufenthalt von 1min bei einem Fernzug, noch dazu mit Zielpublikum mit viel Gepäck, wird nicht funktionieren. Selbst die S8 hält in München Ost länger als 1min. Im Gegensatz zu einem Fernzug gibt es bei der S-Bahn jedoch eine Vielzahl an breiten Türen mit ebenem Einstieg und großen Auffangräumen (sofern sie nicht gerade mit Gepäck zugestellt sind). Einen ebenen Einstieg im Fernverkehr (an allen Türen) wird es auch in Zukunft nicht geben (Bahnsteighöhe D 76cm, A 55cm, jeweils nur, wenn die Bahnhöfe bereits modernisiert sind).
Wie notwendig die (aus Deiner Sicht zu großen) Fahrzeitreserven in A und D sind, erkennt man daran, daß es selbst heute bei Zügen aus München relativ häufig Verspätungen gibt. Von Fahrten in Richtung München will ich gar nicht reden (bei meiner letzten Fahrt 30 min Aufenthalt in Rosenheim wegen Polizeikontrolle).

- Bedarf:
Wie bereits dargelegt, bringt der Linienverkehr nur maximal 1000 Passagiere pro Tag, davon mehr als die Hälfte nach Wien. Und die Charterpassagiere fahren im Ernstfall mit dem Bus ans Ziel und nicht mit der Bahn. Das ist bequemer, schneller und vor allem billiger.
Darüber hinaus willst Du ja keinen brauchbaren Bahnhof in München selbst anfahren, damit wird der Flugzug für alle "normalen" Bahnfahrer Richtung München und darüber hinaus weitgehend uninteressant. Derartige Experimente mit Flugzügen gab es in Deutschland bereits öfters (z.B. STR-FRA), alle sind mangels Auslastung gescheitert.
In der Schweiz funktioniert die Anreise per Bahn zum Flughafen ZRH relativ gut, aber nur, weil der Flughafen in fast alle Richtungen bestens ins Fernbahnsystem integriert ist und die Schweizer sehr bahnaffin sind (sie können sich das Bahnfahren leisten ... big grin ).

- Gepäck:
In der Schweiz gibt es das sogennante Fly-Gepäck. Bei der Reise in Richtung CH kann man das Gepäck zu vielen Bahnhöfen direkt durchchecken. Bei der Abreise geht das von einer eingeschränkten Zahl an Bahnhöfen (ca. 50) und nur für ausgesuchte Airlines. Kleines Aber: Man sollte zumindest die Zahnbürste (ohne Zahnpasta!) im Handgepäck haben, denn das Gepäck kommt meist erst am Folgetag. Aufgeben muß man das Gepäck mindestens 24 Stunden vor Abflug. Und das Vergnügen kostet pro Gepäckstück 22 Franken. Da ist der komplette "MeinFernbus" einschließlich Gepäck von INN nach MUC günstiger. Doch wer sich einen Urlaub in der Schweiz leisten kann ...
Und als Umweltzuckerl: Der Fly-Gepäcktransport erfolgt mit dem LKW. Ein Transport im Reisezug scheitert an den kurzen Aufenthaltszeiten und natürlich am fehlenden Personal bzw. der nicht mehr vorhandenen Gepäcklogistik in den Bahnhöfen.

- Wirtschaftliche Bedeutung Flughafen Innsbruck
Wie @Anxi schon geschrieben hat: Der Flughafen bezieht seine Existenzberechtigung und seine Einkünfte nicht nur aus den Linienflugbetrieb:
- Linienflüge (für die München teilweise kein Ersatz ist)
- Charterflüge (wandern bei München auf den Bus ab)
- Ambulanzflugbasis
- Businessflüge
- Privatpiloten
- Segelflugsport
- Polizei- und Rettungshubschrauber
- Bau- und Versorgungsflüge mit dem Hubschrauber
- Katastropheneinsätze
- Flugzeugwartung und -abstellung

- Prioritäten und Finanzierung
Ich darf auf @Linie R verweisen: Für Bayern hat die S-Bahn- und REX-Anbindung von MUC an die Region Priorität, aber selbst da sind die Zeitstrecken recht lang bzw. überhaupt noch unbestimmt. Flugzüge aus Innsbruck kommen da nicht vor, d.h. man wird dafür kein Geld und keine Kapazität zur Verfügung stellen. Und der Zeithorizont für eine Neubaustrecke aus dem Raum München nach Kiefersfelden läßt befürchten, daß ich das nicht mehr erleben werde ...
 

Zuletzt bearbeitet von Ingenieur: 01.09.2015 08:44, insgesamt einmal bearbeitet

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Zillerkrokodil
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Beitrag #100832 BeitragErstellt: 01.09.2015 08:42
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Habe den Thread erst jetzt gefunden und muss sagen das die stillegung des Innsbrucker Flughafens keine schlechte Sache wäre .

So ganz nebenbei würde damit die Unsitte aufhören von Innsbruck nach Wien oder gar nur bis München(!) mit dem Flugzeug zu fliegen .
Profitieren würden davon die ÖBB und eventuell auch andere Eisenbahnverkehrsunternehmen, was auch sehr gut wäre .

Am freiwerdenden Areal könnten Flächen teils für Wohn-und Teils für Gewerbegebiete ausgewiesen werden .

Auch wäre ich dafür dass man dort wo noch vor wenigen Jahren der Inn verlegt worden ist ein Biotop Feuchtgebiet neu schafft das der Stadtbevölkerung als Naherholungsgebiet dienen könnte .

LG Zillerkrokodil
 

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anxi
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Beitrag #100833 BeitragErstellt: 01.09.2015 09:32
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Der kürzeste Flug ab IBK ist (meines Wissens) Nürnberg.
Da würd' ich eher an Wien-Bratislava Kritik üben, dort dauert das Besteigen des Flugzeuges schon länger als die Bahnfahrt.
 

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sLAnZk
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Beitrag #100834 BeitragErstellt: 01.09.2015 12:28
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Als Hubschrauberbasis ist Innsbruck sehr sinnvoll, andere Wirtschaftsaspekte halte ich für verzichtbar.

Privatpiloten - wozu? Man könnte deren Basis nach St. Johann, St. Anton oder Pettnau verlegen, wer gern fliegt, hätte also Alternativen oder müßte sich solche schaffen. Segelfliegen könnte man im gegebenen Ausmaß weiterhin, man müßte nur die Zäune verlegen.
Die Wartung würde kippen, und natürlich auch Dividenden und Arbeitsplätze. Natürlich ist ein kleiner Flughafen interessant und lebendig, ein naher Flughafen für den Fluggast effizient und bequem. Aber um welchen Preis? Und warum soll die Allgemeinheit ihn mit ihrer Gesundheit bezahlen?

Arbeitsplätze und die Basis Innsbruck für Ambulanzflüge gingen verloren, die Lebensqualität in Innsbruck hingegen stiege beträchtlich.
 

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kayjay
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Beitrag #100836 BeitragErstellt: 01.09.2015 14:27
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Der kürzeste LinienFlug von Innsbruck ist nach Wien.
Weiters gibt es zur Zeit dauerhafte Anbindung nach Amsterdam und London, falls das übersehen worden ist.
Der Businessjet verkehr ist nicht ohne, fast 1/3 der Flugbewegungen fällt auf diese zu.

ein Grossteil der Passagiere fliegt auf anderen Flughäfen weiter (Vorallem Frankfurt und Wien) Wien als Enddestination ist quasi nicht mehr vorhanden---> da wird defintiv weitergeflogen, die die nach WIen wollen, fahren mit der Bahn.

Als Tourismusdestination Incoming Innsbruck wird der ganze Raum von Jenbach westwärts abgedeckt, bzw auch weit in den Südtiroler Raum hinein. Nicht nur Winter, sondern auch immer stärker der Sommertourismus.Touristen haben auch keinen Bock nach München zu fliegen, und dann stundenlang mit irgendeinem Fahrzeug, sei es Bahn oder Bus, in die Urlaubsorte zu dingeln ( auch schon aus Bequemlichkeit, vorallem das Gepäck betreffend.
Erst wenn es null Wintertourismus gibt, und die Paxzahlen des Flughafens auf unter 250T geht, wird man sich über die Schliessung des FH Gedanken machen können, nur die Tedenzen gehen eher nach ober, als nach unten.

edit: auch Outgoing Tourismus ist in Wachstum.
 

Zuletzt bearbeitet von kayjay: 01.09.2015 14:29, insgesamt 2 mal bearbeitet

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Hager
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Beitrag #100838 BeitragErstellt: 01.09.2015 14:53
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Verzichtbar ist vieles, nur sollte man sich vorher die Konsequenzen überlegen. Wir stehen im internationalen Wettbewerb und würden bei Auflassung des Flughafens gegenüber anderen Mitbewerbern am globalen Markt wirtschaftlich ins Hintertreffen geraten.
Von Roll hat die verkehrswirtschaftliche Lage sehr gut dargestellt. Ein Ausbau Kufstein München kommt nicht vor 2030 in Verkehrswirksamkeit. Der Ausbau München Ost Richtung Flughafen führt durch betuchte Münchner Wohngegenden. Hier sind Verfahrensdauern von mindestens 10 Jahren zu veranschlagen. Aus diesen Gründen wurde auf große Einsparungspotenziale bei Stuttgart 2000 verzichtet (Quelle: Heiner Geisler). Die Münchner Stadtbevölkerung ist sogar gegen den S-Bahnausbau, weil sie nur U-Bahnen und Straßenbahnen nutzt, der S-Bahnausbau (zweite Stammlinie)aber primär dem Umland (rund 50 km) dient.
Verschlechterungen der Wettbewerbsfähigkeit führen zu Arbeitslosigkeit, Lohndruck und Betriebsabwanderungen und bei steigender Verschuldung irgendwann zu einem erzwungenen Kahlschlag öffentlicher Ausgaben. Griechenland lässt grüßen!
 

Wenn man will, geht viel. Wenn man nicht will, geht nichts.

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lech
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Beitrag #100839 BeitragErstellt: 01.09.2015 18:28
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Meine auch solange der Flughafen München weiter weg ist als 2h im 1h-Takt sollten wir den FH Ibk. nicht wegrationalisieren.
Man könnte sich höchstens mit Salzburg zusammentun und auf halbem Weg einen neuen machen zwinkern
 

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Beitrag #100840 BeitragErstellt: 01.09.2015 20:21
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Mir scheint das Anliegen auch utopisch, weil die Einsicht einfach nicht gegeben ist. Lärm zählt so gut wie gar nicht als Umweltbelastung, überhaupt bei Einrichtungen, die "immer schon" da waren. Hätten wir dort in der Au eine Chemiefabrik stehen, aus der es bei Westwind regelmäßig in der ganzen Stadt stinkt (besonders am Wochenende), liefe die Diskussion ganz anders.
 

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manni
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Beitrag #100842 BeitragErstellt: 01.09.2015 22:09
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Das ist ganz klar etwas, was langfristig EU-weit einheitlich über Bau- und Betriebsgenehmigungen geregelt werden muss. Aufgrund der vielfältigen lokalen und globalen Belastungen durch den Flugverkehr und des großen Platzverbrauchs der notwendigen Bodenanlagen sollte es hier keinen freien Markt geben und ökologische Überlegungen eine größere Rolle spielen als ökonomische. Kurz- und Mittelstreckenflüge haben vor allem in den letzten drei Jahrzehnten überhand genommen und sind mitverantwortlich für die Zerstörung der Eisenbahninfrastruktur. Bis dafür eine politische Mehrheit zu finden ist, muss der Meeresspiegel aber wohl erst einmal einen halben Meter steigen.
 

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anxi
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Beitrag #100845 BeitragErstellt: 02.09.2015 06:43
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lech schrieb:
Meine auch solange der Flughafen München weiter weg ist als 2h im 1h-Takt sollten wir den FH Ibk. nicht wegrationalisieren.
Man könnte sich höchstens mit Salzburg zusammentun und auf halbem Weg einen neuen machen zwinkern


Der wäre wohl zwischen Rosenheim und Kiefersfelden?! Viel ebene und vorallem wenig oder garnicht bebaute Fläche gibt's in Tirol einfach nicht mehr. Ich denke, dass hier so lange Verfahrensdauern schlagend werden, dass eher zuerst die Flughafen-Bim kommen sollte.
 

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Beitrag #100846 BeitragErstellt: 02.09.2015 08:03
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manni schrieb:
Kurz- und Mittelstreckenflüge haben vor allem in den letzten drei Jahrzehnten überhand genommen und sind mitverantwortlich für die Zerstörung der Eisenbahninfrastruktur


Diese Aussage kann man so im allgemeinen und für Österreich im besonderen nicht stehen lassen. Einerseits füllen die täglichen Fluggäste nach Wien noch nicht einmal eine Railjet-Doppelgarnitur (nach Frankfurt ist es noch deutlich weniger), andererseits wurden (und werden) in den letzten Jahren und Jahrzehnten die Eisenbahn-Magistralen in Österreich (Westbahn, Südbahn noch im Bau, Tauernbahn, Brennerbahn) mit gewaltigem Aufwand ausgebaut. Eingestellt wurden große Teile der sogenannten Nebenbahnen, aber dort dürfte der Flugverkehr wohl kaum eine Konkurrenz darstellen.

Die Charterflüge aus GB, NL, S und RU etc. sind keine Kurzstreckenflüge und Mehrtages-Bahnfahrten keine Alternative.

anxi schrieb:
Der wäre wohl zwischen Rosenheim und Kiefersfelden?!



Ich glaube, man sollte an eine "Verlegung" des Innsbrucker Flughafen besser keine Gedanken verschwenden, und zwar aus folgenden Gründen:
- Wenn schon Regionalflughäfen, dann in der Nähe der Zieldestination und nicht irgendwo im Nichts.
- Ich kann mir nur schwer vorstellen, daß es auch nur den Funken einer Chance gibt, zur Schonung der Innsbrucker und Salzburger Gehörgänge in Bayern einen Flughafen zu errichten. Wer mit so einer Idee kommt, der wird (zu Recht) mit dem Dreschflegel wieder nach Hause geschickt. Das St.-Florians-Prinzip, leider ein unverrückbarer Bestandteil des österreichischen Wesens und der Politik, kommt bei den Betroffenen natürlich nicht so gut an.
- D.h., wenn schon Auflassung der Regional-Flughäfen, dann ersatzlos.

Edit Linie O:Zitate korrekt eingefügt.
 

Zuletzt bearbeitet von Linie O: 02.09.2015 08:37, insgesamt 3 mal bearbeitet

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Beitrag #100849 BeitragErstellt: 02.09.2015 10:27
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bq. Mehrtages-Bahnfahrten keine Alternative.
Für mich schon zwinkern
OK, für 99,99% der Reisenden nicht.

Das "mit Salzburg zusammentun und auf halbem Weg einen neuen FH" war nicht ernst gemeint; dachte das wäre absurd und unrealistisch genug dass das klar ist.

Falls der Flughafen-Lärm ein echtes Problem darstellt (mich persönlich stört der permanente Autobahn-Lärm viel mehr) muss man halt fleißig immer auf die leisesten Flugzeuge und tageszeitliche Einschränkungen drängen.

Das Kerosin-Ablassen gehört auch verboten/eingeschränkt.
 

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Beitrag #100850 BeitragErstellt: 02.09.2015 11:21
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@lech
Schon einmal in RU über Nacht mit der Bahn gefahren? ... big grin (Gut, das ist jetzt auch schon 30 Jahre her)

- Zum Flughafen-Neubau: Ich wollte nur darauf hinweisen, daß so etwas in Mitteleuropa praktisch nicht mehr durchführbar ist. Schon Flughafen-Ausbauten stoßen auf großen Widerstand (Frankfurt - Startbahn West, auch wenn die, welche Widerstand geleistet haben, nicht unbedingt auch die Betroffenen waren). Und der Neubau in Berlin ist (aus anderen Gründen) ein riesiges Desaster.

- Dauerlärm, vor allem in der Nacht, ist ein viel größeres Problem als einzelne Störungen. In INN gibt es ohnedies ein Nachtflugverbot. Was allerdings locker gehandhabt wird, sind wetter- und verspätungsbedingte Ausnahmen.
Ich bin also ganz bei Dir, wenn es um die vorrangige Reduzierung beim Straßenlärm geht.

- Kerosin ablassen
Das macht man nicht zum Spaß und nur im Notfall. Ein (großes Verkehrs-)Flugzeug hat ein deutlich höheres Startgewicht im Vergleich zum Landegewicht. Das Fahrwerk ist für die beim Landen im vollbeladenen Zustand (Fracht und Treibstoff) entstehenden dynamischen Kräfte nicht ausgelegt. Nachdem man die Nutzlast (=Passagiere) nicht abwerfen kann, muß man, falls man aus dringenden Gründen kurz nach dem Start wieder landen muß, das Gewicht eben durch Ablassen von Treibstoff verringern. Außerdem möchte man im Fall einer Notlandung natürlich nicht mehr als unbedingt nötig an brennbarer Flüssigkeit an Bord haben.

Teuren Sprit läßt niemand nur aus Spaß ab. Da fliegt mancher eher mit zu wenig Treibstoff los ... cool
 

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lech
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Beitrag #100851 BeitragErstellt: 02.09.2015 11:27
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Ja, Nachtzüge hab' ich probiert, nie wieder (zumindest nicht freiwillig).
Ich bau' am Weg nach/von UK immer einen Zwischenhalt mit meist 2 Übernachtungen ein.

Danke für die Infos zum Kerosin-Ablassen.
Der Grund (Gewicht) war mir schon klar, aber manche Mittelgebirgsbewohner machen den Eindruck das würde jedes Flugzeug machen das in Innsbruck landet und davor eine Wende- oder Warte-Schleife fliegt.
 

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Beitrag #100852 BeitragErstellt: 02.09.2015 13:36
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Nicht alle Mittelgebirgsbewohner wissen, wovon sie reden ...

Was beim Laien vielleicht einen entsprechenden Eindruck verursacht, sind zeitweise helle Streifen, die vor allem an den Flügelspitzen und an den Landeklappen entstehen. Dabei handelt es sich um ganz normale Kondensstreifen (also Wassertröpfchen), die bei bestimmten Temperatur- und Luftfeuchteverhältnissen an Stellen mit großen Druckunterschieden (Flügeloberseite zu Flügelunterseite) auftreten.

Kerosin wird sicher keines abgelassen. Ein Flugzeug wird genau so betankt, daß es nach der regulären Flugzeit jedenfalls problemlos unterhalb der Landegewichtsgrenze ist. Dazu müssen die Tanks keinesfalls komplett leer sein. Wenn dann der Tankinhalt für den Rückflug nicht reicht, wird eben nachgetankt.

Zuerst zuviel Kerosin mitzunehmen, was aufgrund des höheren Gewichts den Treibstoffverbrauch erhöht, und dann noch die Überschußmenge abzulassen, wäre wirtschaftlicher Wahnsinn. Und die Fluglinien haben bekanntlich nichts zu verschenken ... big grin
 

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Beitrag #100853 BeitragErstellt: 02.09.2015 14:11
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Vielen Dank Ingenieur, der Nickname ist wohlverdient zwinkern

Mir fielen 2 hypothetische Gründe ein:

1. starke Preisunterschiede beim Kerosin
Annahme: Kerosin kostet am Urlaubsziel xy einen Bruchteil.
Mögliches Verhalten: Man tankt dort für den Flug nach Innsbruck und den Rückflug, und wenn's ein bisschen zu viel ist lässt man's vor dem Landen ab und weil's so billig war ist's wurscht.

2. vermeiden von Tank-Pausen
Man will 2+ Flüge hintereinander abwickeln und sich nicht mit Tanken aufhalten.
Also tankt man am Anfang so viel dass man für den Tag durchkommt, ist aber bei der ersten Zwischenlandung doch zu schwer weil man unerwartet viel Rückenwind hatte.

Ich hoffe das sind beides "Hirngespinste" zwinkern

Aber nachdem ich kürzlich eine Doku über Billigstlinien gesehen habe ...
 

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