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manni
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Beitrag #105 BeitragErstellt: 13.02.2004 11:14
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Die höheren Kosten für drei Systeme sind natürlich ein Argument. Was aber, wenn das System Obus entsprechend groß wäre? In Linz denkt man ja AFAIK zzt. auch nicht an eine Einstellung des Obusnetzes, und das trotz des dortigen Straßenbahnausbaus.
Bei allen Dieselbuslinien mit bis zu 15-Minuten-Intervall wäre eine Umwandlung in Obuslinien doch durchaus sinnvoll im Hinblick auf unsere mehr als alarmierende Feinstaubbelastung im Winter und Ozonbelastung im Sommer. Und: so könnte auch der Ostast des R weiterhin elektrisch betrieben werden.





 

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Heli
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Beitrag #111 BeitragErstellt: 13.02.2004 21:01
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Es kommt aber auf die Größe des Gesamtsystems an. In L ist das gesamte System ungefähr um den Faktor 1,8 grösser.
Zum Umweltschutz: Ein Bus mit Euro 4-Diesel hat weniger Schadstoffausstoß als ein 1er Golf, und der Obus (und auch die Tram) hat ja auch nicht null Schadstoffausstoß: Erstens der Abrieb der Schleifstuecke der Oberleitung, gravierender aber jedoch die Art der Stromerzeugung: Beim heutigen System des Stromverbundes kommt ca. 30 - 40 % (geschätzt) des Stromes aus holländischen oder deutschen Kohlekraftwerken oder aus ausl. Atomkraftwerken (welche zwar in punkto Schadstoffausstoß positiv sind, aber sonst eben nicht so super) kommt, und da schaut es mit der Umweltbilanz nicht so gut aus. Ich hab irgendwo ne Studie darüber rumliegen, müsst ich mal raussuchen.
Heli



 

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manni
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Beitrag #118 BeitragErstellt: 15.02.2004 15:55
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Quote:

Es kommt aber auf die Größe des Gesamtsystems an. In L ist das gesamte System ungefähr um den Faktor 1,8 grösser.



Bezieht sich dies auf einen Vergleich Linz Linien / IVB, oder sind darin auch die Regionallinien anderer Betreiber und die gesamten Agglomerationen mit einbezogen? Ich kann mir nicht vorstellen, daß die rund 40.000 Einwohner, die die Stadt Linz mehr hat, einen derartigen Unterschied ausmachen? Vielleicht sind's ja auch die großen Industriebetriebe dort.

Quote:

Zum Umweltschutz: Ein Bus mit Euro 4-Diesel hat weniger Schadstoffausstoß als ein 1er Golf,



Sehr interessant, wußte ich gar nicht!

Quote:

und der Obus (und auch die Tram) hat ja auch nicht null Schadstoffausstoß: Erstens der Abrieb der Schleifstuecke der Oberleitung



Das sind dann Kohlepartikel?

Quote:

, gravierender aber jedoch die Art der Stromerzeugung: Beim heutigen System des Stromverbundes kommt ca. 30 - 40 % (geschätzt) des Stromes aus holländischen oder deutschen Kohlekraftwerken oder aus ausl. Atomkraftwerken (welche zwar in punkto Schadstoffausstoß positiv sind, aber sonst eben nicht so super) kommt, und da schaut es mit der Umweltbilanz nicht so gut aus. Ich hab irgendwo ne Studie darüber rumliegen, müsst ich mal raussuchen.



Wäre sicherlich interessant! Um also wirklich global und nicht nur lokal eine positive Umweltbilanz zu erzielen, müsste der ÖPNV Öko-Strom beziehen. Gibt es denn Betriebe, die das tun?


(Editiert von manni am 15.02.2004 14:55)




 

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werner
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Beitrag #131 BeitragErstellt: 16.02.2004 17:30
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Hallo!
Meiner Meinung nach liegt der Fehler vor allem bei der Linienwahl der Obusse: Im alten Obussystem gab es 2 Streckenäste (Hötting und Arzl) die nur schwer oder gar nicht als Straßenbahn möglich wären. Diese Strecken waren also eine echte Ergänzung zur Strab. Dagegen sind die heutigen Obusstrecken aufgrund eines fragwürdigen politischen Beschlusses entstanden; man hat damals exorbitante Kosten für Leitungsverlegungen, Parkhäuser etc. der Straßenbahn angehängt und eben deshalb den "billigeren" Obus eingeführt. Jetzt fährt dieser an der Kapazitätsgrenze (zumindest was den O betrifft) auf einer Strecke, die - abgesehen vom Peerhof-Ast - eine ideale Straßenbahnstrecke wäre. Selbst wenn die HöttingerAu-Strecke (R-West) nicht als Strab käme, wäre das Obus"netz" zu klein, um weiter existieren zu können. Da müssten schon die Strecken in Hanglage (Hötting, Arzl, Dörferlinie) elektrifiziert werden, dort könnte der Obus seine wahren Stärken ausspielen.
Zum Fallbeispiel Linz könnte man den Fall Basel entgegenhalten, wo von einstmals 3 Obuslinien nur mehr eine betrieben wird und das Berichten zufolge auch nur so lange, bis die noch relativ neuen Obusse abgeschrieben sind. Zum Unterschied von anderen Städten bleiben allerdings Fahrleitungen weitgehend erhalten, sodass das Obussystem relativ kurzfristig wieder in Betrieb genommen werden kann, wie es z. B. auch in italienischen Städten (Bologna, Ancona usw. ) üblich ist.
 

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Heli
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Beitrag #134 BeitragErstellt: 17.02.2004 18:32
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Jo, aber in Basel war schon immer das Problem, dass der Obus in Relation zur Tram ein verschwindend kleiner Betriebszweig war (Tram: BVB und BLT: 15 Linien, Obus: max. 3), in Linz haben Tram und Obus jeweils 3 Linien. In Bern z. B. ist zurzeit das Obusnetz grösser als das Tramnetz (das wird sich aber in ca. 4 Jahren mit der Eröffnung der Tram Bern-West ändern).

@Manni: noch was interessantes: die Schleifstücke der Obusse mussten jeden Tag (!) ausgetauscht werden. Ich hab überschlagsmässig ausgerechnet, dass in einem Jahr ca. 3,5 Tonnen Ruß nur durch den Kohleabrieb entstanden sind. Dazu kommt dann noch der Abrieb der Tramschleifstücke. Die SSB (Stuttgarter Strassenbahnen) hatten im Jahr 1987 67 Tonnen Kohleabrieb durch ihre Tram.
Bei der Tram kommt auch noch der Sand dazu (Staubbelastung).

Zum Grössenvergleich Linz - Ibk: Faktor 1,8 bezog sich auf Anzahl Fahrzeuge und Anzahl Fahrgäste (Durchschnittswert).
Die Stadt Linz hat ca. 195.000 Einw., der Einzugsbereich incl. Traun, Pasching und Haid ca. 230.000.
Ibk hat ca. 110.000 Ew, mit Hall u. MARTHA ca. 160.000.
Heli



 

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manni
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Beitrag #145 BeitragErstellt: 22.02.2004 14:45
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@Heli: ich gehe mal davon aus, daß man bei den IVB die Umwegkosten durch ökologische Schäden bei Auflassung und Nichtausbau des Systems Obus nicht miteinbezogen hat; schließlich werden diese die IVB nicht direkt treffen. Es wäre aber sicher mal interessant, zu wissen, wie viel eine bessere Luftqualität durch ein Obussystem auf einem großen Teil der nicht zu Straßenbahnlinien zu konvertierenden Linien in nüchternen volkswirtschaftlichen Zahlen ausmachen würde...
btw, das mit den 118.000 Ew. des politischen Bezirkes I-Stadt ist schon klar, meine Zahlenangabe von 270.000 Menschen bezieht sich auf die Bezirke I + IL (lt. www.innsbruck.at 265.000), also in etwa auch die später voraussichtlich durch die S-Bahn zu erschließenden (Vor-)Orte. Da sind noch nicht mal die AFAIK wohl rund 20.000 Studierenden ohne Hauptwohnsitz in Ibk und die zigtausenden Touristen miteingerechnet.
Das mit dem Kohlenabrieb ist äußerst interessant, bezieht sich das auf das aktuelle Obussystem oder das frühere?




 

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Heli
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Beitrag #151 BeitragErstellt: 22.02.2004 18:44
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Aktuelles System.
Zeitweise hatte man eine so schlechte Qualität, dass sogar 2-mal täglich das Schleifstück erneuert werden musste.
Heli



 

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Bimsuechtiger
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Beitrag #161 BeitragErstellt: 24.02.2004 19:51
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Lieber Heli!

Erstens haben wir hier in Linz nicht 3 sondern 4 O-Bus Linien.
Es sind dies die Linien:

41 Hessenplatz - Salzburgerstr. - Neupeint
43 Hessenplatz - Salzburgerstr. - Stadtfriedhof
45 Hauptbahnhof - Mozartkreutzung - Stieglbauernstr.
46 Froschberg - Hauptbahnhof - Mozartkreutzung - Hafen

Und zweitens zählt zum Enzugsgebiet auch Leonding mit
ca. 24.000 Einwohnern. Kommen wir also auf ca. 254.00 Einwohner.

Es fahren durch Leonding die Linien:

14 Blumauer Platz - Meixnerkreutzung
15 Blumauer Platz - Meixnerkreutzung - Wagram
17 Hitzing - Fernheizkraftwerk
19 St. Margarethen - Pichlinger See

weiters gibt es 2 Citybuslinien die nur in Leonding fahren. Es sind dies die Linien:

191 St. Martin - Untergaumberg
192 St. Margarethen - Spillheide

Mfg. Bimsüchtiger


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Heli
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Beitrag #162 BeitragErstellt: 24.02.2004 21:36
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Eh kloar, ich hab die 2 Linien nach Neupeint u. zum Stadtfriedhof als eine Linie(ngruppe) im Kopf gehabt, sorry, i wollt euch nix unterschlagen.
Heli



 

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Bimsuechtiger
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Beitrag #167 BeitragErstellt: 25.02.2004 23:08
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Kein problem! Kein Mensch ist perfekt.

Bimsüchtiger.


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Beitrag #168 BeitragErstellt: 26.02.2004 18:38
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@ Bimsüchtiger:
Du hast leider die Option "persönliche Nachricht senden" nicht aktiviert, deswegen auf diesem Wege eine Frage:
Wann werden denn die Bahnhofs-U-Bahn und die Verlängerung der L 2 in Ebelsberg in Betrieb genommen, gibts da schon einen konkreten Termin?
Heli
nochwas: Du gibst als Hobby Radfahren an: Rennrad, MTB oder "nur" Hollandradl?



 

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Bimsuechtiger
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Beitrag #196 BeitragErstellt: 08.03.2004 20:37
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Also die unterirdische Strassenbahntrasse sollte noch im September in Betrieb genommen werden. Die Einschulungen der Fahrer beginnen wahrscheinlich schon im Juni. Bei der Verlängerung der L 2 von der Hillerstr. in die Solar City wird die Trasse wahrscheinlich Ende 2005 in Betrieb genommen, und die 3. und letzte Ausbaustufe zum Pichlinger See, Ende 2007. Übrigens fährt derzeit als Ersatz, solange bis die Strassenbahn in die Solar City fährt, die Buslinie 10 von der Hillerstr. in die Solar City.

Weitere infos dazu findest du auch unter www.drehscheibe-linz.at und www.naveg.at

Und wegen meinem Hobby, ich fahre ein Citybike also meistens findet man mich im Sommer auf dem Donauradweg. MTB, Rennrad und dergleichen ist mir eigentlich ein bisschen zu extrem.

Mfg. Bimsüchtiger.




(Editiert von Bimsüchtiger am 08.03.2004 19:59)


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Beitrag #386 BeitragErstellt: 09.04.2004 17:18
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Quote:

Selbst wenn die HöttingerAu-Strecke (R-West) nicht als Strab käme, wäre das Obus"netz" zu klein, um weiter existieren zu können. Da müssten schon die Strecken in Hanglage (Hötting, Arzl, Dörferlinie) elektrifiziert werden, dort könnte der Obus seine wahren Stärken ausspielen.
[...]
nur mehr eine betrieben wird und das Berichten zufolge auch nur so lange, bis die noch relativ neuen Obusse abgeschrieben sind.


das begreife ich nicht: ein kleines netz kann nicht existieren... weil es sich nicht rentiert? was ist das teure daran? daß ich die werkstatt auslasten muß? aber muß ich die werkstatt nicht auch dann betreiben, wenn ich sie nicht auslaste? muß ich nicht auch dann selber denken, wenn ich ein betriebswirt bin?






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Beitrag #417 BeitragErstellt: 15.04.2004 11:41
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Quote:

Es kommt aber auf die Größe des Gesamtsystems an. In L ist das gesamte System ungefähr um den Faktor 1,8 grösser.
Zum Umweltschutz: Ein Bus mit Euro 4-Diesel hat weniger Schadstoffausstoß als ein 1er Golf, und der Obus (und auch die Tram) hat ja auch nicht null Schadstoffausstoß: Erstens der Abrieb der Schleifstuecke der Oberleitung, gravierender aber jedoch die Art der Stromerzeugung: Beim heutigen System des Stromverbundes kommt ca. 30 - 40 % (geschätzt) des Stromes aus holländischen oder deutschen Kohlekraftwerken oder aus ausl. Atomkraftwerken (welche zwar in punkto Schadstoffausstoß positiv sind, aber sonst eben nicht so super) kommt, und da schaut es mit der Umweltbilanz nicht so gut aus. Ich hab irgendwo ne Studie darüber rumliegen, müsst ich mal raussuchen.
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Beitrag #439 BeitragErstellt: 16.04.2004 18:05
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hallo anonymus: Du bist wohl ein betriebswirt... reproduzierst text, den eh jeder kennt im forum, indem Du ihn auf elektronischem wege kopierst, und bist nicht willens, zu erklären, warum diese große menge an kopiertem text ein argument sein soll, beziehungsweise bist offensichtlich der meinung, der schlichte text sei das argument und der schiere umfang mache es zu einem schlagenden solchen. laß mich raten: marketing?

nix für ungut im übrigen
stb


(Editiert von sLAnZk am 16.04.2004 18:06)





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Beitrag #541 BeitragErstellt: 25.04.2004 22:32
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Aber nicht unrecht dürfte er haben - auch wenn etwa im Obus-Forum so mancher mit der Argumentation nicht einverstanden sein dürfte.




 

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Beitrag #682 BeitragErstellt: 07.05.2004 18:38
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also das hat mir wirklich keine ruhe gelassen: ich habe mich wieder und wieder gefragt, das angeführte ist ja im prinzip richtig, warum aber ist es kein argument? die gründe sind folgende:

1) der ruß aus dieselmotoren wird mit modernen einspritzverfahren, hochdruckverfahren, die den zu verbrennenden diesel im interesse der gleichmäßigeren, damit ruhigeren und sparsameren verbrennung sehr fein zerstäuben, immer feiner. es ist also im prinzip sicherlich richtig, daß das gerät weniger dreck erzeugt als ein 1er-golf, aber technisch gesehen hab ich nicht viel davon, weil ich das zeug umso mehr in die lunge hineinkriege.

2) angenommen, die Schleifstücke bestehen aus aluminium: so fein zerrieben werden die Teile nicht, daß sie es, trotz der hohen giftigkeit von alustaub, in der hohen gefährlichkeit besonders feiner partikel mit dieselruß aufnehmen könnten, denn dieser ist vor allem durch benzpyren, der von allen bekannten einschlägigen substanzen am stärksten krebserregenden, und anderen aromaten (=aus benzolringen aufgebauten organischen verbindungen) ein völlig unerwünschtes risiko.
angenommen, die Schleifstücke bestehen aus gewöhnlichem, hartem stahl: stahl ist nicht giftig. (mag er auch aus einem schwermetall bestehen )

3) ich teile die ansicht, daß weder kalorische kraftwerke noch gar atomkraftwerke, die ein völlig inakzeptables, weil technisch nicht beherrschbares risiko sind, besonders toll sind. das ist ein argument, gegen das ich keinen einwand finde, außer, daß die schadstoffprobleme und deren beseitigung aus den abgasen der verbrennung in großtechnischen anlagen wie einem kraftwerk weitaus effizienter sein können und sind als bei einem noch so ausgereiften dieselmotor. bei natürlich gegebenen leitungsverlusten ist der o-bus technisch weniger effizient als ein dieselbus. der vorteil, den er bietet, ist, daß er den dreck aus der stadt bringt und außerdem die umlagerung auf weniger gefährlichen dreck ermöglicht (es sei denn, es handelt sich um atomkraft, wofür aber der o-bus nichts kann).

und natürlich lehne ich es weiterhin ab, auf die bwl-er art mit text um sich zu werfen, den man taxfrei zum argument erklärt (²anonymus).





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Beitrag #691 BeitragErstellt: 08.05.2004 00:23
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Es geht ja eh wieder nur ums Geld, schlußendlich. Ich glaube, es waren ATS 3 Mio. oder € 203.000 jährlicher Ersparnis, die diee Einstellung des Systems Obus und deren Ersatz durch die Tram bringt.




 

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Beitrag #700 BeitragErstellt: 08.05.2004 22:43
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der ersatz durch die tram ist eine gute sache, wenn er geld spart, umso mehr noch.

ich würde mir einen o-bus auf der linie a wünschen, so etwas richtig klassisches mit modernen wagen, idealerweise zweiachser und ordentlich wintertauglich, sodaß es auch einen sinn ergibt, ihnen ketten zu montieren, wenn das notwendig wird. das ganze auf der klassischen route die höttinger gasse hinauf, hinaus, vl. sogar in die hörtnaglsiedlung hinaus zum trafohäusl, retour zurück zum großen gott, sonnenstraße, höttinger auffahrt, unibrücke, innrain, dann entweder über die maria-theresien-straße zum bahnhof und wieder hinauf oder direkt wieder hinauf vom terminal aus die höttinger gasse. schön kalkulierbar alle halben stunden, sodaß man jeweils kurz vor der vollen halben stunde am terminal ist.

ist einfach ein gedanke von mir, sicherlich eher auf der utopischen seite, aber ästhetisch reizvoll.





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Beitrag #799 BeitragErstellt: 16.05.2004 22:49
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Wäre natürlich reizvoll... es wäre auch interessant zu wissen, wie hoch die tägliche Zahl von Fahrgästen eigentlich sein muss, damit sich ein Obus lohnt. Nachdem Salzburg demnächst wieder sein Netz erweitert, und die sicher nicht nur hochausgelastete Linien um 5-Minuten-Intervall haben, sollte sich doch von der Ökobilanz her eigentlich auch in Innsbruck eine Umstellung einiger Solo-Dieselbuslinien auf Obus lohnen?





 

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