Generaldiskussion Tram-Ausbau und Stadtbahn
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Inntram-Forum -> Tram / Stadtbahn

Beitrag Nr. 2421   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 16.09.2018 15:18
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Die Andreas Hofer Str., im Ernst?
Ist ja nur die einzige Zulaufstrecke für ALLE städtischen Tramlinien.

Beitrag Nr. 2422   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 16.09.2018 17:10
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Eine Sanierung der Konzertbrücke steht an. Das weiß ich. Dort gibt es das gleiche Problem. In beiden Fällen wird man eingeleisig fahren müssen, eine nette Arbeitserschwernis für beide Seiten. Dinge aufschieben rächt sich halt.

Beitrag Nr. 2423   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 16.09.2018 17:17
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Also vorher eine 2. Zulaufstrecke basteln? Wie weit darf ein Klettergleis gehen?
Sillufer oder Wiesengasse?
Oder doch Leopoldstr., Südbahnstr., ÖBB-Fläche?

Beitrag Nr. 2424   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 16.09.2018 18:34
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Prinzipiell kann man ein Klettergleis beliebig lang machen. Man muß (bei eingleisigem Betrieb) nur 3 Probleme in den Griff bekommen:
- Wenn man in beide Richtungen fährt, dann muß man den MIV möglichst weitgehend von der Strecke fernhalten.
- Wenn der eingleisige Abschnitt vom Trampiloten (in der IVB-Diktion 😀) nicht zu überblicken ist, dann braucht man irgendeine Form der Gegenzugsicherung.
- An der Länge des Abschnitts orientiert sich die Zugfolgezeit. Und bei Verspätungen kippt schnell der ganze Fahrplan.

Alternative Neubaustrecke spielt es kurzfristig sowieso nicht (Planung, Genehmigung, Enteignung, Finanzierung ...).

Erforderlichenfalls greift man eben auf den bei den Verantwortlichen so beliebten Schienenersatzverkehr zurück.
Alles immer vorausgesetzt, daß die erwähnten Bauarbeiten auch kommen.

Die Problematik wurde übrigens schon beim Thema „Neues Tramdepot“ diskutiert. Ein Standort an der Neubaustrecke hätte eben strategische Vorteile gehabt. Aber bei uns in Innsbruck ... 🙄

Beitrag Nr. 2425   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 17.09.2018 20:10
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das zweite gleis in der AHS ist 2004 nicht saniert worden.. und man ist damals auch eingleisig mit ampel signalisierungen auf langen stücken gefahren... zwischen 2 querstraßen jeweils oder noch länger... allerdings hat damals wohl die ikb schneller gearbeitet, weil es in einem jahr gegangn ist, und das mit verzögerung durch unerwartete schneekeller..

Beitrag Nr. 2426   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 18.09.2018 10:06
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Und wieder einmal das selbe...

In anderen Städten werden Schuienen in der Nachtpause bei laufendem Betrieb getauscht. ich versteh einfach nicht, warum das in Innsbruck einfch nicht möglich sein soll!

Beitrag Nr. 2427   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 18.09.2018 21:41
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Lärmschutz (Nachtruhe), vor allem aber die Arbeitskosten. Die IVB-Baustellen sind vermutlich Tagbaustellen im 1-Schicht-Betrieb (8h oder 9h mit Freitag Nachmittag Arbeitsruhe). Zweischichtbetrieb geht nur bei Arbeitszeiten von 6 bis 22 Uhr. Rund um die Uhr wird nur im Tunnelbau gearbeitet.
Aus Verkehrsgründen Autobahnsperren sind nur mehr in der Nacht möglich) ist die Asfinag mittlerweile gezwungen, vielfach in der Nacht zu arbeiten. Das gilt manchmal auch für die ÖBB.

Beitrag Nr. 2428   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 22.09.2018 17:46
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Nochmal zu Radfahrer vs. Tram: Teilweise werden die Probleme sehr systematisch erzeugt.

Ich wollte heute von der Bürgerstr. auf den Innrain links abbiegen:


Dort wird (zumindest meistens, scheins wechselt das ab) zuerst die ÖV-Ampel grün (wenn sie rechtzeitig kam und erkannt wurde), dann für die Rechtsabbieger, dann für die geradeaus fahrenden bzw. letztlich links abbiegenden.

Das Problem: Wenn man vor der Tram steht weil man geradeaus/links will blockiert man die Tram, die ja nach (halb)rechts will und früher grün bekommt (bei Beachtung der ÖV-Ampel noch früher).

Ich wurde heute 22.9.2018 ca. 11:57, nachdem ich die "Frechheit" hatte mich mit dem Fahrrad etwa 30 m vor der herannahenden Tram auf die linke Spur einzuordnen, von selbiger weggeklingelt und gezwungen bei rot loszufahren ;-(

So züchtet man Konflikte und ÖV-Gegner!

Solange von rechts (vom Marktplatz bzw. aus der Hs. Marktplatz Richtung Klinikkreuzung) nichts kommt sollten geradeaussfahrende halt auch gleich grün bekommen, bzw. könnte man den Platz in der Mitte der Kreuzung ausnutzen und ggfs. noch eine Haltelinie machen damit etwaiger Verkehr von Osten her nicht überraschend behindert wird.

Beitrag Nr. 2429   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 22.09.2018 19:11
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die straßenbahn bekommt eigentlich immer gleich mit den rechtsabbiegern frei, was die ÖV ampel angeht, abhängig von der fußgänger überquerung bekommt sie ein permissiv signal oder ein freisignal, was jetzt nich sonderlich sinnvoll ist aber der zeiten geist widerspiegelt.. sobald hier MIV aber gerade aus fährt, ist die bevorzugung für die fische.. das man hier getrennt grün für IV/ÖV gibt, könnte man ganz leicht dadurch entschärfen, indem man den zebrastreifen von der kirche zum terminal entfernt (eh recht sinnlos, da kann man notfalls auch aussen rum, so wichtig ist jetzt die kirche nicht). desweiteren müsste man auf der nördlichen innrainspur eine sperrlinie machen, die vom terminal bis zum alten zollamt geht, dh, der verkehr vom innrain komment muss rechts fahren, der verkehr von der bürgerstraße her muss links fahren und erst wenn sie parallel sind, können sie sich vermischen, spart die ampel. dann müsste man nur noch auf busse aus dem terminal in den innrain rücksicht nehmen, indem man den IV, der ja den ÖV hier recht gut sieht, abwertet... dann müsste der ÖV auch nur noch für die fußgänger stehen bleiben und könnte sonst dauergrün haben... bleibt einzig der ÖV aus dem terminal in die bürgerstraße, wo dann halt die geradeausspur gesperrt werden muss... mal davon abgesehen, dass hier eine tramspur her gehören täte...

btw... radfahrer sind hier noch eher ein geringeres problem... durch die weiche und kurve kann man nicht mit schönen 50km/h gradaus bolzen, da man ja dort die entsprechenden 10km/h haben sollte... dies nutzen viele autos, besonders aus der colingasse kommend, sich noch schnell vor der strab einzuordnen.. dazu kommt, dass man die ÖV ampel auch eher ab colingasse sieht.. wenn man jetzt beschleunigt, weil ÖV frei, und ein auto meint, jetzt grad noch schnell vorn rein und bremsen, weil es ja vorschriftsmäßig vor der roten ampel stehen bleibt.. dann möchte ich nicht die rechtliche lage erkunden müssen, wer hier die fehlhandlung gesetzt hat, wenn die strab eine neue stoßstange braucht... der autofahrer muss definitiv nicht wissen, dass die bahn hier nicht auch stehen bleibt... und bei einer roten ampel sind auch definitiv nicht die schienen unmittelbar vor der bahn frei zu halten.. da geht der strab fahrer eher nicht schuldlos heim... noch etwas schmerzhafter ist das natürlich für radfahrer, die nicht an darwin glauben und deswegen gerne mit kopfhörer im straßenverkehr am weg sind und auch den schuulterblick für vermeidbar halten und im letzten moment auf die straßenbahnspur wechseln... gut meistens haben die radfahrer auch den vorteil, dass die dann bei der roten ampel eh nicht stehen bleiben und so glücklich davon kommen, weil bevor die strab sie einholt, sie auch schon wieder weg sind, aber ideal ist die situation hier definitiv nicht...

Beitrag Nr. 2430   |  Autor: Fibk   |  BeitragErstellt: 22.09.2018 19:58
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Das Problem ist wie schon beschrieben das "schnell aus der Colingasse kommend vor der Bahn einordnen" und das ist lt. StVo definitiv nicht erlaubt.

Beitrag Nr. 2431   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 02.11.2018 19:22
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Brescia verwendet "Innsbruck als Vorbild in Sachen Öffi-Vorrang": https://www.ibkinfo.at/delegation-brescia

Hoffentlich mit Software bzw. Konfiguration die den Öffi-Vorrang etwas ernster nimmt ...

Beitrag Nr. 2432   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 02.11.2018 23:27
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die armen...

Beitrag Nr. 2433   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 03.11.2018 11:59
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Ich vermute eher, daß man die Italiener falsch übersetzt hat:
Es sollte statt "Vorbild" richtigerweise "abschreckendes Beispiel" heißen ...

Beitrag Nr. 2434   |  Autor: blofStadt / Stadtteil:
Hötting West
   |  BeitragErstellt: 03.11.2018 12:52
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... wobei ich schon feststellen muss, dass die Bevorrangung im Vergleich zum Beginn im Jänner wesentliche Fortschritte gemacht hat.

Mit Luft nach oben.

Nicht behoben sind zum Beispiel späte Anmeldezeitpunkte erst kurz vor dem Signal selbst auf Eigentrassen, bei denen man bereits 500m davor eine Anmeldung durchführen könnte, die auf "Grün bei x km/h" hinausläuft.

Beitrag Nr. 2435   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 03.11.2018 19:52
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ich war das wochenende ganz fasziniert in amsterdam, da ist es nur so zugegangen auf der bahntrasse, und als fußgänger bist kaum über die trasse gekommen, war schon wieder rot.. haltestelle davor, die tram hat rot für die fußgänger gehalten, bis sie weg war, dann 5sek grün, ist schon wieder auf rot gegangen, nächste tram...

Beitrag Nr. 2436   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 05.11.2018 00:07
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Heute mittag hat die 3er einen neuen "persönlichen" Sonntags-Rekord aufgestellt:
Bei der Triumphpforte kam um 12:25 (statt 12:23) die 3er von Amras über Innenstadtrunde sprich Terminal/Anichstr.
Soweit noch OK.
Nur daß ich eigentlich die Bahn aus der Peerhofsiedlung gebraucht hätte, die seit 12:13 fällig war und weitere ca. 2 Minuten dahinter herbeigekrochen kam, also ca. 12:27.
Quasi 14 Minuten Verspätung bei 10-Minuten-Takt oops

Natürlich war um 12:11, als ich mich noch mit dem F hätte "retten" können, nur von ca. 3 Minuten Verspätung die Rede.

Erfolgversprechend.

Beitrag Nr. 2437   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 07.11.2018 20:17
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also etwas hat sich getan mit den ampelschaltungen am südring, rauf auf die FKB. die grünphase ist teilweise für fußgänger kürzer, und mir kommt vor, dass die bahn öfter frei bekommt...

Beitrag Nr. 2438   |  Autor: sakul93Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 07.11.2018 22:57
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Die Ampel geht schon seit einigen Monaten deutlich besser, was vor allem auch am T zu mehr Fahrplanstabilität führt.

Beitrag Nr. 2439   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 09.11.2018 21:48
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mir ist erst vor kurzen aufgefallen, dass mir der bahn beinahe über die zehen gefahren ist, weil die schaltung sich für fußgänger geändert hat..

Beitrag Nr. 2440   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 26.11.2018 21:04
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ja hammer... ich weiß zwar nicht wie lange schon, aber am leipziger platz hat man es doch glatt geschafft warnschilder aufzustellen für die fußgänger, dass am weg vom schwimmbad zur hunoldstraße rüber die strab/bus vorrang hat... das müsste man nur noch bei allen zebrastreifen in innsbruck aufstellen dann wäre schon mal einiges für die beschleunigung geschehen...

und was ja auch interessant ist, bei der reichenauerbrücke, die nördliche dehnfuge sieht jetzt schon so aus, wie wenn sie zusammen gesunken wäre (östlich vom gleis)...

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