Generaldiskussion Tram-Ausbau und Stadtbahn
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Inntram-Forum -> Tram / Stadtbahn

Beitrag Nr. 1   | Generaldiskussion Tram-Ausbau und Stadtbahn Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 01.02.2007 02:08
    —
Diskussions-Thread zu diesem http://www.strassenbahn.tk/inntram/news_108.html Artikel.



[size=9][color=darkred]Edit manni: Titel der Threadentwicklung angepasst[/color][/size]

Zuletzt bearbeitet von manni: 11.04.2012 12:02, insgesamt 3 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 2   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 01.02.2007 02:20
    —
Damit sollten eigentlich die letzten Zweifel und Befürchtungen hinsichtlich mysteriöser Riesen-Zeitverzögerungen, Abkehr von der Stadtbahn, widerspenstigen Umlandgemeinden oder trassierungstechnischen Mängeln beseitigt sein. Ich bin und bleibe optimistisch, es besteht derzeit wirklich kein Grund, es nicht zu sein...






Beitrag Nr. 3   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 02.02.2007 02:19
    —


Was dort steht, stimmt tatsächlich größtenteils. Auch dass mit dem Bund wegen der Trassenänderungen verhandelt werden muss - der Bund wird mehr zahlen müssen, falls es zur Realisierung der Nordvariante in Hall oder später der Erweiterungen über Hall und Völs hinaus kommt.
Generell gibt es aber neben den gültigen Verträgen auch nach wie vor das eindeutige Commitment aller politischen Instanzen zum Projekt - Peer beispielsweise hat es nie in Frage gestellt und wird das auch nicht (als Vertreter der Stadt, die v.a. die Straßenbahn umsetzen will und dazu vom Finanzierungsanteil des Landes und des Bundes abhängig ist, wird er sich hüten!), genau das wird ihm aber hier wieder mal andeutungsweise angedichtet.







Beitrag Nr. 4   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 07.02.2007 12:32
    —
Und wieder mal negieren unfähige RedakteurInnen die Tatsachen:

http://tirol.orf.at/stories/170071/

Es wäre höchst an der Zeit für ein Statement der offiziellen Stellen!






Beitrag Nr. 5   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 07.02.2007 13:23
    —
Sowas regt mich einfach ohne Ende auf.

Warum begegnet man dem nicht offensiv? Das ist negative Publicity, die einfach nicht sein müsste. Durch klare Statements mit handfesten Fakten zu Baubeginn und Betriebseröffnung der ersten Baustufe der neuen Tram von seiten der Stadt Innsbruck und der IVB könnte, nein, müsste man dem von Anfang an entgegenwirken.






Beitrag Nr. 6   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 07.02.2007 13:27
    —
Wie ich gerade erfahren habe, ist diesbezüglich in Kürze etwas geplant. Allerdings darf ich darüber noch nichts weiter sagen.




(Editiert von manni am 07.02.2007 12:28)





Beitrag Nr. 7   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 07.02.2007 23:21
    —
Und weiter geht's:

http://www.tirol.com/politik/innsbruck/55925/index.do

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier irgendwelche Leute den IVB in die Suppe spucken wollen. Traurig, dass die Medien solchen Mist unhinterfragt übernehmen. Besonders der Vergleich mit Salzburg hinkt.




(Editiert von manni am 08.02.2007 01:40)





Beitrag Nr. 8   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 08.02.2007 09:35
    —
Nachdem der Bürogenosse dieser Dame von der TT ein Schulkollege von mir ist, hab ich bei ihm vor ein paar Wochen mal meine Kritik in dieser Sache deponiert. Er hat gemeint sie könne sich halt nur auf die Informationen stützen die sie von den entsprechenden Stellen bekomme. Naja...

Beitrag Nr. 9   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 08.02.2007 11:19
    —
Die entsprechenden Stellen wären allerdings die IVB-Geschäftsführung, die städtische Verkehrsplanung, die Stadtregierung, und nicht der IVB-Betriebsrat, politische Parteien oder diverse Lobbygruppen. Oskar Schreiber ist zwar der richtige Ansprechpartner, wurde aber zum Thema Tram offenbar nicht befragt (es wäre vielleicht besser gewesen, er hätte das von sich aus erwähnt, anstatt nur den O-Bus als nachteilig darzustellen).
Schon klar, auch wir sind Lobbyisten, aber wenn wir eine Pressemeldung herausgeben, sind darin aufgestellte Behauptungen wiederum bei den entsprechenden Stellen nachprüfbar.
Na gut, was soll's, wird eh bald alles klargestellt werden.






Beitrag Nr. 10   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 08.02.2007 14:29
    —
Soeben wurde mir von seiten der städtischen Presseabteilung bestätigt, dass in Bälde die Öffentlichkeit über den Straßenbahnausbau detailliert informiert wird. Das ist somit die dritte verlässliche Quelle.






Beitrag Nr. 11   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 08.02.2007 14:56
    —
Nicht dass ich an der Umsetzung zweifle, aber trotzdem finde ich es etwas befremdlich, dass auf der offiziellen Homepage der Stadt Innsbruck absolut nichts über den geplanten Ausbau der Strassenbahn zu finden ist. Nicht einmal ein Link zur IVB ist da!?

Beitrag Nr. 12   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 08.02.2007 15:04
    —
@Tramtiger: ja, das ist auch meiner Meinung nach ein wichtiger Kritikpunkt.
Das einzige, was es gibt, ist die eine "Die Tram"-Seite auf ivb.at.

Ich finde, es muss schnellstens eine umfassende Informationsplattform im Internet her, die auch permanent aktualisiert wird. Im IVB-Kundenzentrum könnte man auch eine Anlaufstelle mit Ausstellung einrichten, so ähnlich wie das, was es in den Rathausgalerien für kurze Zeit gab.



(Editiert von manni am 08.02.2007 14:05)





Beitrag Nr. 13   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 08.02.2007 15:11
    —
Hier sollten sich Stadt und Land ein Beispiel an der BEG nehmen! Für die Unterinntaltrasse finden ständig Begehungen und Informationsveranstaltungen statt - wobei ich natürlich zugeben muss, dass es sich dabei um ganz andere Dimensionen handelt!

Beitrag Nr. 14   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 08.02.2007 15:20
    —
Ja, auf der BEG-Website gibt es wirklich jede kleinste Detailinformation. Klar sind das andere Dimensionen, aber vergleichbare Websites als Informationsplattform für neue Straßenbahnprojekte gibt es auch in anderen Städten, das wäre also sicherlich nicht übertrieben.






Beitrag Nr. 15   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 09.02.2007 22:54
    —
http://www.tirol.com/politik/innsbruck/56096/index.do

Und weiter geht's. Sprenger scheint neuerdings zum Linie 5 (Regiotram)-Experten geworden zu sein. Zum Haareausraufen. Wo leben wir denn bitte, dass nicht mal der Vizebürgermeister über das wichtigste Verkehrsprojekt der Stadt informiert ist...?!?






Beitrag Nr. 16   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 10.02.2007 10:36
    —
Ich bin nun bis Anfang März auf Urlaub und bin schon Neugierig, was mich nach meiner Rückkehr wirklich erwartet!

Beitrag Nr. 17   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 12.02.2007 01:43
    —
@Tramtiger: schönen Urlaub! Meine Kristallkugel sagt: nach deiner Rückkehr erwartet dich entweder (noch) nichts oder was Positives.

Ich betone nochmals: ich weiss aus absolut sicherer Quelle, dass Teilprojekt Ost Baustufe 1 wie geplant auf Kurs ist und dass die Veröffentlichung von Details dazu Ende Februar oder spätestens Anfang März vorgesehen ist. Dabei geht es allerdings zunächst mal um die O-Straßenbahn, nicht um die Stadtbahn Hall-Völs - diese ist wieder ein eigenes Thema, sie liegt ja auch noch zeitlich in weiterer Ferne.




(Editiert von manni am 12.02.2007 01:17)





Beitrag Nr. 18   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 16.02.2007 02:02
    —
http://tirol.orf.at/stories/172263/

Klingt schon etwas fundierter, nur frage ich mich, was da im April noch politisch entschieden werden sollte - das dürfte wohl wieder eine Erfindung der Redaktion sein, gleich wie die Fantasie-Streckengrafik.
Auch der Pönalbetrag stimmt nicht, die Pönale beträgt 1,9 Mio. und ist fällig, wenn die zehn Bahnen, die außerdem nichts mit der Linie 5 (Regiotram) zu tun haben, nicht bis zum Letzten des Monats März bestellt werden - es sei denn, diese Frist wurde verlängert.






Beitrag Nr. 19   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 16.02.2007 02:40
    —
Antwort schon gefunden: mit "politischer Entscheidung" ist in dem Fall gemeint, dass der Stadtsenat die Trassen(-varianten, wo vorhanden) genehmigt.






Beitrag Nr. 20   |  Autor: dr1974   |  BeitragErstellt: 19.02.2007 09:51
    —
Jetzt heißt es Häuser abreißen und die künftige Trasse freimachen: eine alte Engstelle in Form eines vorstehenden brüchigen Hauses am O zwischen Hst. Fürstenweg und Höttinger Auffahrt wurde kürzlich beseitigt, die Busspur war an dieser Stelle der Höttinger Au unnötig eng.

Das nächste abzureißende Objekt für die neue Tram: das schäbige Bauernhaus zwischen Kranebitter Allee und Flughafenzaun zwischen Vögelebichl und Lohbachsiedlung Ost: die Bruchbude steht der Trasse ja 100%ig sowas im Weg!



Beitrag Nr. 21   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 19.02.2007 15:53
    —
Dann fehlt nur noch Gebäude Bruneckerstraße 1, das die Stad in unweiser Vorausschau vor zwei Wochen verkauft hat.

Beitrag Nr. 22   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 19.02.2007 16:06
    —
Diese Bruchbude in der Kranebitter Allee sollte eigentlich schon weg sein, mag man meinen. Wie auch immer, der Abbruch dürfte ja nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen.

Ad Brunecker Straße 1: ist das eben jenes Gebäude, das die Stadt vor einiger Zeit gekauft hat? Wenn das nun verkauft wurde und man braucht dort Grund für die Trasse, wird man wohl hoffentlich mit dem Käufer eine Vereinbarung getroffen haben - alles andere kann ich mir nicht vorstellen, es ist ja schon lange bekannt dass dort Platz für die Bahn benötigt wird.






Beitrag Nr. 23   |  Autor: Aus   |  BeitragErstellt: 19.02.2007 20:24
    —
Ich verfolge die Artikel und Berichte in den Tiroler Medien regelmäßig. Fast hat man den Eindruck einige RedakteurInnen wollen das Aus für die Tramerweiterungen herbeischreiben


http://tram.afterdarknet.at/

Beitrag Nr. 24   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 20.02.2007 10:06
    —
Diesen Eindruck habe ich schon länger. Bestes Beispiel auch dieser gerade erschienene Artikel:

http://www.tirol.com/politik/innsbruck/56727/index.do

Darin wird Vizebgm Platzgummer zitiert und als Interpretation des Gesagten gleich drangehängt, dass das das Aus für die Linie 5 (Regiotram) bedeuten würde, nur weil ein/e RedakteurIn sich nicht vorstellen kann, dass dafür - o mein Gott - Parkplätze! weichen müssen, ein Gebäude vielleicht auch noch und - wieder o mein Gott! - doch tatsächlich ein neues Verkehrskonzept notwendig wird. Echt zum Schreien!






Beitrag Nr. 25   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 21.02.2007 01:40
    —
http://www.tirol.com/politik/innsbruck/56816/index.do

Die Forderung der SPÖ nach Nichtverkauf der Obusfahrleitungen finde ich völlig für die Fisch'. Null Sachkompetenz. Ich hoffe, der Antrag wird abgelehnt.

Dass die Grünen ein Statement der Bürgermeisterin zur Tram fordern, unter Erwähnung der anstehenden Fahrzeugbestellung, finde ich hingegen gut. Wobei ich, siehe Artikel von gestern, immerhin schon eins vom Verkehrsstadtrat bekommen habe - im März wird sich in dieser Sache sicher was bewegen. Aber kein TT-Artikel ohne Luftgriff ("auch wenn dies ein Jahr dauern sollte").






Beitrag Nr. 26   |  Autor: bahnbauerStadt / Stadtteil:
innsbruck pradl
   |  BeitragErstellt: 21.02.2007 18:20
    —
genau auf das habe ich gewartet. zuerst gross vorstellen und dann ein totalumfaller!
wie geht's nun weiter?

Beitrag Nr. 27   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 22.02.2007 11:22
    —
Die Medien sehen einen Totalumfaller. Ich seh' aber noch keinen. Es wird geplant und es gibt nach wie vor das politische Committment zum Projekt.
Wenn die TT Maßnahmen wie die Entfernung von Parkplätzen oder das Schleifen eines Gebäudes mangels Kenntnis der Tatsache, dass von Anfang an klar war dass solche Maßnahmen notwendig sein werden und anderswo auch notwendig waren zur Umsetzung solcher Projekte, als projektgefährdend einstuft, ist das eben die Meinung der TT in Ermangelung von Sachkenntnis, aber kein Umfaller der Projektverantwortlichen.





Beitrag Nr. 28   |  Autor: Peter021Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 22.02.2007 12:44
    —
Hallo zusammen,

Ehrlich gesagt errinnert mich das alles an 1985/86. Grundsätzlich war alles auf Schiene (vielleicht nicht ganz so weit wie jetzt), es wurden sogar massenweise "Bielefelder" gekauft - immerhin gingen neben 6 Lohnern auch zwei Bielefelder aufs Abstellgleis. Und schlussendlich scheiterte alles an zu bauenden Parkhäusern und dem Wegfall von Parkplätzen in der Reichenau. Damals hiess es 150 Mio Schilling O-Bus (als billigere Notlösung) oder 500 Mil. ATS für die Tram, weil da muss man ja Häuser schleifen und Parkspuren wegnehmen und nicht zu vergessen Parkhäuser bauen ...
Heute klingt das gleich für mich! Grundsätzlich ist die Politik dafür, die IVB arbeitet auf Hochtouren daran, aber entscheiden tut die Sache die "schwarze" Presse am runden Tisch. Die Politik handelt so wie die Meinung/Umfrage steigt oder sinkt! Aus einem Prestigeprojekt ist ein lahmendes Problemkind geworden, das weder Hall noch Völs will. Mag sein, dass v.a. die IVB und die Stadt daran festhält (vorläufig noch) Mag sein dass der O-Ast kommt. Nur die Frage ist ob das Gesamtprojekt so kommt und v.a. die erhofften Synergieeffekte bringt, oder ob man nicht in letzter Sekunde eine kleinere Variante vorsieht, die längerfristig auch einen Abgang der Strassenbahn bedeuten kann. Diese wurde ja nur im Gegensatz zum O-Bus behalten, weil man diese Effekte erhoffte! Varianten waren auch nur Dieselbus oder O-Bus Dieselbus alternierend. Strassenbahn war die teuerste Variante und muss sich jetzt über Jahre beweisen und rechtfertigen, um nicht politische Ungnade zu fallen. Denn wir alle wollen nicht, dass Innsbruck nur mehr Museumsfahrzeuge hat.
Als gelernter Innsbrucker kann ich nur sagen VORSICHT! es wird nicht alles so kommen, wie es grössenwahnsinnig posaunt wurde. Stellen wir uns darauf ein, dass der Bestand eine gewisse Zukunft hat ( 20 - 30 Jahre mindestens) und dass die Möglichkeit da ist im zweiten Anlauf die längst fällige Ost - West Spange (die seit 1950 nötig wäre) installiert wird. Alles andere ist Zukunftsmusik (und auch Utopie). Eines muss uns auch bewusst sein. Wenn die Strassenbahn kleiner kommt gibt es auch keinen zweiten Betriebshof und damit enorme Platzprobleme. Beachten wir, dass es in Innsbruck Tradition hat auf engen Raum zu leben (Btf. Berg Isel bis 1981) Deshalb sind alle gefordert, die von diesem Massnahmen betroffen sind ein positives Bild der Tram in den Medien zu bereiten (da wäre eine BI auch nicht schlecht!), um ja einen Meinungschwenk zu verhindern. Denn im Gegensatz zur Nordkette kann man leicht aussteigen, da das nur Geld kostet und keine"anderen Interessen" mitschwingen.
Alles Tram... (oder zukünftig nur mehr Dieselbus?...)

Euer Günter

P.S.: Ich weiss das ist ein wenig schwarzmalerisch, nur seien wir uns bewusst, wenn das Konzept tram nicht aufgeht müssen wir mit allem rechnen, auch dass aus Kostengründen später ganz auf die Tram verzichtet wird und neue Garnituren verkauft werden. Negativbeispiele auch für so einen Weg gibt es in Europa genug...


Beitrag Nr. 29   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 22.02.2007 13:45
    —
Und genau deswegen glaube ich, dass die Geschichte sich nicht wiederholt.
Man hat das alles schon einmal durchexerziert. Vor ein paar Jahren ist man draufgekommen, dass damals grobe Fehler begangen wurden, und hat sich deshalb für die Tram entschieden - man wird doch hoffentlich nicht noch mal die selben Fehler begehen.
Der Kauf neuer Obusse würde keinerlei Verbesserung der Verkehrssituation bringen, wie sollte das rechtfertigt werden?
Dass Contra-Stimmen auftauchen würden, war sowieso von Anfang an klar. Solang die Politik standhaft bleibt, sind die aber IMO keine Gefahr.






Beitrag Nr. 30   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 22.02.2007 13:58
    —
Ich muss dir da schon zustimmen. Besonders der Punkt mit den Parkplätzen (v.a. in der Reichenauer Straße) scheint vielen Politikern noch nicht bewusst zu sein - und das ist eine echte Gefahr für das Projekt. Hier geht es immerhin um ca. 200-300 Parkplätze.

Ich erlebe es in der täglichen Praxis ständig, dass Ideen sofort scheitern, wenn irgendwo ach nur ein paar Parkplätze weichem müssten. In diesem Punkt ist Innsbruck (die Politiker, wie die Beamten) einfach zum Kotzen ohne Ende. Ich weiß nicht, ob es noch irgendeine andere Stadt in Mitteleuropa gibt, wo so eine Auspuff- und Betonmentalität herrscht. Wie viele Leute an den Folgen dieser Politik verrecken ist den Zuständigen egal, solange sie selber (vordergründig) gesund sind - und selbst dann würden sie ihre Einstellung nicht überdenken).

Auch in dem Punkt mit der Politik, die sich nur auf Umfragen (der Autofahrer?) richtet, geb ich dir absolut recht. Ich selber hab das schon öfter von Beamten der Stadt gehört, dass da gar nicht viel Geheimnis draus gemacht wird.

Gut ist das sicher nicht. Schon deswegen, weil die Politikerverdrossenheit halt immer mehr steigt (in EU, Bund, land wie Gemeinde). Wie weit das noch geht wird man sehen. Meiner Meinung nach hat die Demokratie in unserer Form (weniger die in CH oder US - bei aller berechtigten Kritik halte ich siese grundsätzlich für sehr stabil) ihre Halbwertszeit schon eindeutig überschritten. Die Politik ist korrupt, verlorgen und untätig, die sozialen Spannungen - Stichworte: neues- bzw. Bildungsproletariat, 0-Bock-Generation - steigen, die Natur wird zerstört, Gesetze schamlos gebogen und gerichet ohne jeden Skrupel, ganz wie es gerade passt. Getan wird nichts dagegen. Irgendwann krachts dann halt wieder mal ganz gewaltig. Und zwar nicht erst in 100 Jahren. Das ist meine Meinung.

Noch herrscht Hoffnung, dass die Linie 5 (Regiotram) kommt wie geplant. Ansonsten ist über Kurz oder Lang ans Auswandern zu denken.


(Editiert von Hannes am 22.02.2007 13:00)

Beitrag Nr. 31   |  Autor: wwehrleStadt / Stadtteil:
Freiburg im Breisgau
   |  BeitragErstellt: 22.02.2007 14:22
    —
Die Abschaffung der O-Busse in Innsbruck ist Teil des Konzeptes, das den Ausbau der Straßenbahn vorsieht. Die zitierte Presse berichtet (auch in anderen Artikeln) m. E. wirklich etwas einseitig. Dort wird auch schon die Linie 5 (Regiotram) totgeschrieben. Doch es ist wirklich fünf vor zwölf in Innsbruck. Wenn man jetzt nicht zügig mit dem Konzept weitermacht und auch wirklich konkret die Planungen umsetzt, kann es schon passieren, dass die Sache kippt. Zu viele Leute reden da wieder 'rein, die nichts davon verstehen und denen das als Fürsprecher der Auto-Lobby sowieso egal ist.

Unter der Voraussetzung, dass zügig weitergemacht wird, ist die Einstellung des O-Busses in Ordnung; es gehört ja zum Konzept - jetzt da einen Rückzieher zu machen, würde die Gefahr bedeuten, dass jemand auf die Idee kommt und sagt, wir haben doch den O-Bus - da brauchen wir keine Straßenbahn. Das wäre absolut fatal.

Innsbruck sollte jetzt schleunigst Nägel mit Köpfen machen - und bauen .....

Beitrag Nr. 32   |  Autor: Anonymer User   |  BeitragErstellt: 22.02.2007 14:33
    —
Also in einem Punkt kann ich Euch beruhigen: Beamte mit mehr Beton im Kopf? Mal nach Hamburg kommen, und sich die absolut irrsinnige Verkehrtpolitik ansehen. Eine (!) neue U-Bahnstation bis 2012 und dafür wird mehr Geld verbuddelt, als Eure ganze Stadtbahn kostet. Wäre ja nicht so, dass man in Hamburg mit einer Stadtbahn riesige Benutzerpotenziale von der Straße holen würde... Obwohl die Stadtbahnpläne am Ende so waren, dass fast kein Parkplatz gestorben wäre, hat die neue konservative Mehrheit das vom Tisch gewischt. Hamburg will Prunkbauten (Hafen-City) und nichts sinnvolles oder vernünftiges.

Die Zeit arbeitet in Innsbruck für die Tram. Denn je mehr jetzt über Klimawandel diskutiert wird, desto eher muss sie kommen. Vor allem im Smogland Tirol. Wenn Georgie Bush (ja, genau der) dreistellige Millionenbeträge für die Einrichtung von City-Maut etc. in USA lockermacht, dann kommt da ein Meinungsumschwung in Gang, dem sich auch Tirol nicht entziehen kann. Heutige Nachricht: wir haben noch zehn Jahre, um den Klimawandel zu stoppen! Könnte gut sein, dass Eure Opportunisten schon in einem Jahr fröhlich frohlocken: "Seht her, Innsbruck setzt schon seit Jahren auf Nachhaltigkeit und den Tramausbau."

Frank Muth

Beitrag Nr. 33   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 22.02.2007 15:20
    —
@wwehrle: willkommen im Forum, und danke für dein gutes Statement, dem ich voll zustimme.

Die derzeitigen Medienberichte sind von Vermutungen der RedakteurInnen und der Sachunkenntnis einiger PolitikerInnen geprägt, die ihre eigenen Schlüsse ziehen, aber die eben leider eine hörbare Stimme haben - korrigiert man sie als "kleine/r BürgerIn" mit Sachargumenten, findet das idR nicht den Weg in die Öffentlichkeit.

@Frank Muth: der selbe Gedanke kam mir auch angesichts der letzten Medienberichte über den Klimawandel. Gerade auch vor diesem Hintergrund ist es eigentlich nahezu unmöglich, dass die Politik jetzt einen Rückzieher macht.






Beitrag Nr. 34   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 22.02.2007 16:43
    —
Ein einigermaßen objektiver Artikel ist gestern in der NEUEN erschienen.
Ich komme gerade nicht auf den FTP, poste ihn aber am Abend.
Darin auch die erste mir bekannte Aussage der Bürgermeisterin: sie sagt, es wären zwar Probleme zu erwarten, aber das sei nun mal ein Großprojekt, man werde pragmatisch vorgehen und bis Mitte März würde man mehr wissen.
Keine Rede von Aufgeben. Entspricht auch den Aussagen des Verkehrsstadtrates. Und das ist auch genau das, was ich mir erwartet hatte. Mitte März wird das allgemeine Rätseln ein Ende haben, denn die zehn Bahnen aus der Option müssten dann bestellt werden. Dann werden wir's wissen.






Beitrag Nr. 35   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 23.02.2007 00:02
    —
Here we go:





(Editiert von manni am 22.02.2007 23:02)





Beitrag Nr. 36   |  Autor: ChristianMUCStadt / Stadtteil:
München
   |  BeitragErstellt: 24.02.2007 14:58
    —
Den Artikel hab ich auch gelesen, als ich letzte Woche im Zillertal war...Skifahrn...was mich ein wenig irriert war die Anspielung aufs neue Innsbrucker Rathaus - 30 Jahre solls noch dauern? Na dann...


Viele Grüße, Christian
www.christianmuc.de


Beitrag Nr. 37   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 25.02.2007 01:43
    —
Das mit den 30 Jahren würde ich so interpretieren, dass das ab 1985 zu rechnen wäre, als das erste Straßenbahnprojekt ins O-Dorf auftauchte; da wären wir dann nun schon im 22. Jahr und bis zur Fertigstellung des gesamten Regionalbahnkonzepts wären's noch acht Jahre, was genau dem Zeitplan entspräche.
Es stimmt schon, so große Sachen haben immer und überall eine jahrzehntelange Vorlaufzeit, aber die haben wir hier schon hinter uns.




(Editiert von manni am 25.02.2007 00:43)





Beitrag Nr. 38   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 27.02.2007 01:37
    —
http://www.tirol.com/politik/innsbruck/57218/index.do

Dass die Frist verlängert wurde, habe ich gestern bereits erfahren.
Der Rest entspricht ziemlich genau dem, was ich bis jetzt gesagt habe, auch was die Position der Bürgermeisterin und der Stadtregierung anlangt.

Was die Stadtbahn nach Hall anlangt: sollte aber mit dem Bund wirklich neu verhandelt werden, könnte das einiges ändern. Mal sehen.
Aber wir brauchen uns keine Sorgen um die O-Straßenbahn zu machen.






Beitrag Nr. 39   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 27.02.2007 10:15
    —
Wenns um 200 Mio für den Straßenbau geht, dann wird nie lange diskutiert. Man baut einfach. Dabei bekommt man fürs selbe Geld, das die Mbilität einer ganzen Stadt enorm verbessert gerade mal einen Strengener- oder Roppener Tunnel.

Das Problem ist, dass der ÖV immer der Bittesteller ist, bei der Finanzierung. Abhilfe könnte ein Gesetz schaffen, das jedem Bahnprojekt (nicht nur der U-Bahn in Wien) 50% Kostenübernahme durch den Bund sichert. Also ca. 70-80 Mio € im Fall von Ibk. Das Geld könnte aus einem Fonds kommen, (Ähnlich wie in der Schweiz) in den ein Teil der Asfinag-Gebühren (an diese würde ich auch alle Landesstraßen übertrtagen), ein Teil der Mineralölsteuer, sowie Benützungsentgelte der ÖBB einfließen.

Beitrag Nr. 40   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 27.02.2007 14:42
    —
http://tirol.orf.at/stories/174817/

Das Lustige ist, dass die Presse von "Linie 5 (Regiotram)-Garnituren" spricht und davon, dass diese Fahrzeuge für die Linie 5 (Regiotram) wären, was aber Schmunzus maximus ist, die sind bekanntlich für die O-Straßenbahn und haben mit der 4er nicht das Geringste zu tun.




(Editiert von manni am 27.02.2007 13:43)





Beitrag Nr. 41   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 28.02.2007 09:06
    —
Sehr postiv ist der Leserbreif von Dario in der heutigen TT zu bemerken. Auf den Punkt gebracht!




Beitrag Nr. 42   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 28.02.2007 10:34
    —
Ja, exzellent formuliert, Gratulation an Dario!



Auch im aktuellen Stadtblatt ist wieder ein Artikel, diesmal ein optimistischerer / realistischerer, den werde ich demnächst scannen.


(Editiert von manni am 28.02.2007 09:35)





Beitrag Nr. 43   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 06.03.2007 01:39
    —
Nun, die Lage sieht ja inzwischen so schlecht nicht aus. Die "Machbarkeitsstudie" (IMO nicht ganz die richtige Bezeichnung, würde es eher "Grobplanung" nennen) wird positiv ausfallen, die Politik steht nach wie vor dahinter, allen voran die Stadtführung. Es sei denn, man würde Wasser predigen und Wein trinken.
Meiner Meinung nach können die notorischen Stadtbahnskeptiker schon mal das Duschgel zur Hand nehmen, weil sie sich wahrscheinlich bald brausen gehen dürfen.






Beitrag Nr. 44   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 24.03.2007 22:02
    —
Die offenen Fragen zum Gebäude Brunecker Straße 1-3 sind jetzt beantwortet (@Heli: ich hatte dich heute diesbezüglich gefragt, dies ist die Antwort, die ich inzwischen bekommen habe): der Grund wurde zwar verkauft, im Kaufvertrag ist aber eine Klausel enthalten, mit der festgelegt wurde, dass der neue Grundbesitzer der Stadt die Errichtung der Straßenbahntrasse bzw. des Gleisdreiecks ermöglichen muss. Zudem wurde einstweilen aus demselben Grund eine Bausperre verhängt.
Derzeit wird an einem neuen Bebauungsplan gearbeitet, der die vom Stadtsenat erst noch zu beschließende Variante absichert.

Wir brauchen uns also keine Sorgen zu machen, dass der Grundverkauf zum Hindernis für die Stadtbahn wird. Das hätte ich mir auch nicht gedacht, es wurde ja bekanntlich im Lauf des letzten Jahres mit einer größeren Zahl an Grundstücksbesitzern diesbezüglich verhandelt.




(Editiert von manni am 24.03.2007 21:03)





Beitrag Nr. 45   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 10.04.2007 23:38
    —
http://www.tirol.com/politik/innsbruck/59935/index.do

Ich find's ja nur lustig, wie Journalisten und andere selbsternannte ExpertInnen sich da gleich wieder ihren eigenen Reim drauf machen, ohne nur wenig mehr als einen blassen Schimmer von solchen Dingen zu haben... hallo, hier haben wir die Kostenschätzung des Gesamtprojekts, und die lag von Anfang an bei mindestens 280 Millionen (bei Bedarf schaue ich gern nach wie viel's genau war). Aber dass die TT Äpfel mit Birnen vergleicht, ist ja nichts Neues.
Selbst wenn's 400 werden... 100 auf oder ab machen bei einem Projekt von dieser Tragweite das Kraut nicht fett. Wer sich z.B. den diesjährigen Budgetentwurf des Landes ansieht, wird schnell draufkommen, dass 10-12 Mio mehr oder weniger in der Jahresrate (Rest Bund) keinen Unterschied macht. So viel wird schnell mal auch spontan ausgegeben, selbst auf städtischer Ebene, und das Budget der Stadt beträgt nur etwa 1/6 von jenem des Landes.

Aber Hauptsache die TT macht mal wieder Anti-Stimmung. Ich gebe da keinen müden Pfifferling drauf, wie man so schön sagt, und halte mich lieber an die Fakten.


(Editiert von manni am 10.04.2007 23:39)





Beitrag Nr. 46   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 11.04.2007 00:05
    —
Weil's mich so ärgert, erlaube ich mir, nach längerer Zeit wieder mal einen Artikel zu zerpflücken, den gegenständlichen aus obenstehendem Posting natürlich:


In zwei Wochen soll die überarbeitete Studie der Tiroler Landesregierung für eine Linie 5 (Regiotram) zwischen Hall und Völs vorliegen. Bereits in den vergangenen Wochen wurde das Millionenprojekt aus finanziellen Gründen scheibchenweise zu Grabe getragen.


Von der TT scheibchenweise zu Grabe getragen. Nicht mal der ORF verzapft noch solchen Mist wie die TrottelTimes, die berichten inzwischen einigermaßen objektiv, wenn sie mal wieder berichten.


Kosten deutlich höher


Aha.


Wurden zuletzt Infrastrukturkosten von rund 202 Millionen Euro genannt,


Genau, und zwar für das Teilprojekt Ost. Für das Gesamtprojekt lag die Schätzung bei 280 Millionen, und um das geht es hier. Also nicht um die "Linie 5 (Regiotram)", sondern um Tram O, Tram R-West und Stadtbahn Hall-Völs.


so dürften diese als viel zu niedrig angesetzt worden sein.


Viel zu niedrig wurden wohl eher die notwendigen Qualifikationen für die Einstellung des diesen Artikel verfasst habenden Schreiberlings bei der Moser Holding angesetzt.


Denn die Basis für die Kostenschätzung war eine Grobschätzung aus dem Jahr 1999.


Aus dem Jahr 2001. 1999 gab es nur das Straßenbahnkonzept. Aber wenn man eh nur für die größte Zeitung des Landes schreibt, ist genaue Recherche ja nicht so wichtig.


Der Landesrechnungshof hat bereits in seinem Bericht vom Jänner 2007 angemerkt, dass die tatsächlichen Kosten bei Schienenprojekten im innerstädtischen Bereich 40 Prozent über den veranschlagten Kosten liegen würden.


Den Bericht kenne ich nicht, aber da wäre interessant zu wissen, was da alles reingerechnet wurde. Ersatzparkplätze vielleicht oder unterirdische Kreisverkehre für den MIV?


So dürften allein die Kosten für eine eigene Trassenführung für die Linie 5 (Regiotram) laut der TT vorliegenden Informationen rund 300 Millionen Euro kosten.


Die Kosten kosten also 300 Millionen... wenn die Kosten so viel kosten, kosten die Kosten wohl eindeutig zu viel, mit solchen Beträgen kommt ein einfacher TT-Schreiberling einfach nicht mehr zurecht, das kann nur ganz einfach viel zu viel sein!


Dazu kommen noch weitere Infrastruktur­investitionen.


Nein wirklich? Die Straßenraumneugestaltung vielleicht? Rasengleise, Alleen? Wird das neuerdings auch dazugerechnet?


Insgesamt dürfte das Projekt zwischen 300 und 400 Millionen Euro verschlingen.


Insgesamt dürfte der Schreiberling ein zu hohes Gehalt für seine Leistung verschlingen.


Der für den öffentlichen Nahverkehr zuständige Landesrat Toni Steixner sprach sich aufgrund der enormen Kostenbelastung für eine Verdichtung des Taktverkehrs auf der bestehenden Bahnstrecke zwischen Hall, Innsbruck und Völs aus.


Steixner war ein Bauer, ist ein Bauer und wird wohl immer ein Bauer sein. Dementsprechend kann er sich in dieser Sache aussprechen wofür oder wogegen er will, es wird immer nach Mist riechen. Ein unfähiger Verkehrslandesrat wird das wichtigste regionale Nahverkehrsprojekt aller Zeiten sicher nicht kippen.


Das Straßenbahnnetz in der Landeshauptstadt soll optimiert und ausgeweitet werden.


Nein wirklich? Das ist ja nun endlich mal was Neues, das wussten wir noch nicht!


Damit der Bund allerdings Geld locker macht, muss das Vorhaben jedoch alle Kriterien einer Nebenbahn erfüllen. Eine modernisierte und verlängerte Straßenbahn fällt nicht in diese Kategorie.


Soso, eine verlängerte Straßenbahn fällt also nicht in diese Kategorie. Wie interpretieren wir das nun? Ist die Stadtbahn Hall-Völs eine Verlängerung der Linie 1? Oder der Linie 3? Oder sind damit vielleicht gar die später auf 37m zu verlängernden Cityrunner für die Linie O gemeint?


Grundvoraussetzung ist eine eigene Trasse, der sich der restliche Verkehr unterordnet. Und das wurde dem Land Tirol auf Anfrage vom Verkehrsministerium klar mitgeteilt.


Na, und? Das war sowieso von Anfang an klar.


Subvention wackelt


Journalistenstelle wackelt.


Ursprünglich sagte der Bund in einer Vereinbarung mit dem Land Tirol und der Stadt Innsbruck eine Kostenbeteiligung in Höhe von 32 Millionen Euro zu. Jedoch nur für die Strecke zwischen Hall und Innsbruck-West (Technik-Uni).


Nix "ursprünglich sagte der Bund zu" - Finanzierungsvertrag ist unterschrieben und rechtsgültig! Kleiner Unterschied!


Von Peter Nindler


Ja leider. Hoffentlich in Zukunft nicht mehr. Beim U-Bahn-Express in Wien oder in der Anzeigenabteilung des Stadtblattes ist sicher noch eine besser geeignete Stelle frei.

Das Traurige ist, dass selbst an sich gut informierte Leute schlecht recherchierte Halbwahrheiten und selbst zusammengereimten Schwachsinn eines Kommerzmediums eher glauben als das, was Unabhängige schreiben. Was soll's, ist nicht mein Problem...



(Editiert von manni am 11.04.2007 00:06)





Beitrag Nr. 47   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 11.04.2007 21:20
    —

apfel und birne sind sich in ihrem grundsätzlichen aufbau sehr ähnlich: apfel wie birne haben regelmäßig eine im verhältnis zur dicke des fruchtfleisches sehr dünne, zarte haut sowie ein sog. kerngehäuse, das kleine kerne beherbergt. darüberhinaus haben sie die sogenannte kernobst-dualität gemeinsam, das heißt, daß am einen ende der verlängerung des kerngehäuses der blütenstand, am anderen der stengel zu finden ist.

natürlich liest man oft, daß man äpfel und birnen nicht vergleichen solle, ja häufig wird das gar als selbstverständlich angenommen, dergestalt, daß es einfach als vorwurf verwendet wird, man sagt, jener vergleiche äpfel mit birnen und weiß den vergleichenden damit der lächerlichkeit preisgegeben - ich finde das falsch. es ist legitim, den apfel an sich mit der birne an sich zu vergleichen.

man kann auch die TT mit der Presse, dem Standard oder den Salzburger Nachrichten vergleichen, ein vergleich, der den ziehenden, namentlich wenn mit den Salzburger Nachrichten, angesichts des ähnlichen anliegens sicher machen dürfte.
der versuch, über die zeitung politik ohne anstrengende diskussion zu machen, ist auch schon öfter vorgekommen. auch in vorarlberg, wo die mediensituation jener in tirol zum allgemeinen entsetzen ähnlich ist, kommt dem ORF eine sehr wichtige funktion zu. wir wollen hoffen, daß sich derselbe künftig in höherem maße bewähren wird.





______________________


Beitrag Nr. 48   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 17.04.2007 23:56
    —
Ja, hoffen wir das und lassen die TT mal weiter unken - als einziges Medium (neben der NEUEN), das das noch tut in dieser Sache.
Das Monatsende rückt näher, die Spannung steigt, ein mögliches Datum für eine PK habe ich schon vernommen, werde aber dazu noch tunlichst schweigen.




(Editiert von manni am 17.04.2007 23:56)





Beitrag Nr. 49   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 22.04.2007 22:49
    —
Erneut committen sich Bürgermeisterin und Verkehrsstadtrat zum Tram-Ausbau, und zwar hier: http://tirol.orf.at/stories/187613/

Auszug:

Klares Bekenntnis zur Linie 5 (Regiotram)
Unter den offenen Vorhaben ist derzeit noch die Linie 5 (Regiotram) - als die Verlängerung der Innsbrucker Straßenbahn in die Umlandgemeinden. Technische Schwierigkeiten und wenig Begeisterung bei den Bürgermeistern der Nachbargemeinden haben zu massiven Zweifeln geführt, ob das Projekt überhaupt verwirklicht wird. Derzeit wird an einer Machbarkeits-Studie gearbeitet.

Busse am Limit der Leistungsfähigkeit
Bürgermeisterin Hilde Zach will die Linie 5 (Regiotram) keinesfalls aufgeben. Auch SPÖ-Verkehrs-Stadtrat Walter Peer bekennt sich trotz aller Schwierigkeiten eindeutig zum Linie 5 (Regiotram)-Konzept. Besonders die Busse der Linien O und R seien jetzt schon am Limit der Leistungsfähigkeit. Die einzige Alternative seien daher Schienenfahrzeuge für den Großraum Innsbruck.

Versorgung im Ballungsraum sichern
"Die ÖBB-Trasse soll die Verbindung auf mittleren und langen Strecken abdecken, die neuen Schienenfahrzeuge werden in und um die Stadt die Versorgung im Ballungsraum sichern", so Zach und Peer die Haltung der Stadt klar.


Sag' ich ja die ganze Zeit...






Beitrag Nr. 50   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 24.04.2007 12:19
    —
Gestern Montag wurde mir von politischer Seite, allerdings noch inoffiziell, bestätigt, dass mit dem "Go" für den Tram-Ausbau demnächst zu rechnen ist. Es bleiben sowohl die Kosten im Rahmen als auch ist es so, dass verkehrstechnisch nichts dagegen spricht.

Eine besonders gute Nachricht: es wird nur sehr wenig Fremdgrund für die Trassen benötigt! Das bedeutet, dass mit weiteren Verzögerungen durch AnwohnerInneneinsprüche während des UVP nicht zu rechnen ist und auch nicht mit hohen Kosten durch Grundablösen!

Das Ganze ist auch eine politische Angelegenheit: so wie der Kauf der 22 Cityrunner für die Bürgermeisterliste im Wahlkampf hilfreich war, so wird dies der Baustart für Tram und Stadtbahn hinsichtlich der Landtagswahlen sein.






Beitrag Nr. 51   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 24.04.2007 22:32
    —

so wird dies der Baustart für Tram und Stadtbahn hinsichtlich der Landtagswahlen sein.
wir wollen es hoffen, denn eine positive grundhaltung, das erreichen einer vernünftigen lösung sollte doch positiv sein für denjenigen, der es sich mit recht auf seine fahnen heften kann. ausschlaggebend für meine positive ansicht scheint mir hier weniger der umstand zu sein, daß der sieg ja gemeinhin viele väter zu haben pflegt, als vielmehr der umstand, daß der tramausbau als sieg empfunden werden sollte.

wenn ich das auch erst zu glauben geneigt bin, wenn ich es live sehe, so stirbt die hoffnung doch zuletzt, umso mehr, als ich die vernunft auf meiner seite weiß.





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Beitrag Nr. 52   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 25.04.2007 11:00
    —
Ad (hoffentlich) ahnungslose Journalisten: Stadtblatt, Rubrik Stadtbarometer, Seite 15 rechts unten.

Beitrag Nr. 53   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 26.04.2007 01:34
    —
Hab's inzwischen gelesen... die haben einfach den Bledsinn aus der TT 1:1 übernommen... wenn ich noch einmal die Phrase "scheibchenweise zu Grabe getragen" lesen muss, krieg' ich Zuckungen am Aug'...

Beitrag Nr. 54   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 27.04.2007 11:51
    —
Thematisch passend, hier ein Artikel aus der TT. Wir haben uns in der Vergangenheit ja Sorgen gemacht, dass GrundeigentümerInnen den schnellen Fortgang der Trambauarbeiten behindern könnten. Inzwischen wissen wir, dass "nur wenig Fremdgrund" gebraucht wird, was dieses Problem schon mal minimiert. Aber es kommt noch besser: das Land setzt sich durch in diesen Belangen, am 4. Mai gibt's im Zillertal Enteignungsverfahren für den zweigleisigen Ausbau, und dieser hat auch schon angefangen, obwohl die Privatgrundstücke noch nicht enteignet sind. Ich glaube also, wegen Trassierungsproblemen brauchen wir uns nun überhaupt keine Sorgen mehr zu machen.

Hier der Artikel:



Enteignungsverfahren am 4. Mai – Rechtsanwalt eingeschaltet
Bahnarbeiten sorgen für Verwunderung
Von ANGELA DÄHLING
Entlang der Zillertalbahn-Trasse sind die Bauarbeiten bereits im Gange. Eine Einigung mit allen Grundeigentümern steht allerdings noch aus.
ZELL a. Z. Mit Argusaugen verfolgen manche Anrainer die Bauarbeiten auf derBahntrasse in Aschau, Zell und Ramsau. Wieso schon gebaut wird, obwohl eine Einigung mit einigen Grundeigentümern noch aussteht, fragen sie sich.
Bau auf Bahngrund
„Die Arbeiten finden auf unserem eigenen Grund statt“, klärt Wolfgang Holub, Direktor der Zillertaler Verkehrsbetriebe, auf. In Aschau werden lediglich Gleise erneuert und Unterschottermatten zur Lärmdämmung verlegt. In Ramsau und im Zeller Ortsteil Unterau entstehen zwei Fußgängerunterführungen. Die Bahnstrecke ist daher noch bis Anfang Mai gesperrt.
Mit dem teilweisen zweigleisigen Ausbau der Bahn soll schnellstmöglich begonnen werden. Allerdings konnte sich die Bahn mit allen davon betroffenen Grundeigentümern noch immer nicht einig werden. „Mit zweien steht ein Abschluss bevor, mit den anderen hoffen wir bis zum 4. Mai so weit zu sein“, informiert Holub.
Neue Vermessung
Dann nämlich wird die Enteignungsverhandlung fortgesetzt. Sie wurde Ende März wegen Streitereien um den Grundpreis vertagt. Auch an der Grundvermessung gab es Zweifel. Nun werden alte Pläne aus der Gründerzeit der Bahn im Jahr 1900 mit amtlichen Katasterplänen verglichen und dann wird eine allgemein gültige Fassung erstellt.
Inzwischen sei auch ein Rechtsanwalt mit der Angelegenheit betraut, sagt Grundbesitzer Josef Rahm, der sich lautstark gegen den Bahnausbau wehrt.
Da das Eisenbahngesetz Bundessache ist, glaubt der Jurist laut Rahm, dass alle Bescheide des Landes hinfällig wären.

Beitrag Nr. 55   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 23.05.2007 23:09
    —
Hier spricht wieder mal ein echter Stadtbahnexperte (Scan aus dem aktuellen Stadtblatt):



No comment...

Beitrag Nr. 56   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 24.05.2007 10:20
    —

Das war im Kurier - möglicherweise dadurch inspiriert?

Beitrag Nr. 57   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 24.05.2007 11:28
    —
An sich ist Linde ein als seriös einzustufender Kenner der Thematik. Dass er meint, das Land würde sich zulasten der Stadtbahn auf die S-Bahn konzentrieren, zeigt für mich allerdings, dass auch er nicht wirklich den Durchblick zu haben scheint. Trotzdem liest sich das schon vernünftiger an als die Stadtblatt-Glosse des Herrn Zanon.
Die hier beschriebene Einstellung des Verkehrsstadtrats ist mir allerdings neu. Bisher schienen die zwei Monate Verzögerung für ihn und die Bürgermeisterin ja kein Problem gewesen zu sein - es ist halt notwendig, man braucht etwas mehr Zeit. Falls Peer tatsächlich gesagt hat, was Linde schreibt, dann würde ich das unter "politisches Hickhack" einordnen.

Beitrag Nr. 58   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 30.05.2007 02:18
    —
Für die ewigen Skeptiker habe ich jetzt, basierend auf einem Referat von Martin Baltes, eine Chronologie des Regionalbahnkonzepts zusammengestellt.
Da stellt sich dann vielleicht auch dem letzten Unker die Frage, was letztlich glaubhafter ist: die meinungsmachenden Absonderungen diverser TT-Redakteure oder bereits Umgesetztes, gültige politische Beschlusslage und aktuelle politische Entwicklungen. Ein Ende des Straßenbahn- und Stadtbahnprojekts kann ich jedenfalls außer in den scheibchenweise abgesonderten Weisheiten diverser Kommerzmedien nach wie vor nirgends erkennen.

Beitrag Nr. 59   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 31.05.2007 00:53
    —
strassenbahn.tk-User sind jedenfalls auch vorwiegend optimistisch: von 126 Abstimmenden glauben 81,75%an die Straßenbahn-Erweiterungen.
Details im Abstimmungs-Archiv.

Zuletzt bearbeitet von manni: 31.05.2007 00:53, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 60   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 19.06.2007 20:06
    —
Zwei Tage noch... die Spannung steigt...

Beitrag Nr. 61   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 20.06.2007 09:41
    —
T minus 1 Tag...

Beitrag Nr. 62   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 21.06.2007 09:32
    —
Ich bin empfangsbereit und hoffe, vielleicht heute noch berichten zu können.
Eine öffentliche Präsentation soll's erst im Juli geben - das war aber nur einer Zeitung zu entnehmen.

Beitrag Nr. 63   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 21.06.2007 09:48
    —
Zunächst mal drei Presseartikel aus den letzten Tagen:







Nichts wirklich Neues also - lediglich weitere Bestätigungen für das, was wir eh schon wissen.

Beitrag Nr. 64   |  Autor: ???   |  BeitragErstellt: 21.06.2007 16:46
    —
warum dauert das alles sooo lange?
das interesse an der neuen strassenbahn muss wirklich sehr gross sein, wenn alles so rasch geht.

Beitrag Nr. 65   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 23.06.2007 00:07
    —
Seit heute ca. 18 Uhr ist dieser Artikel: [ http://www.strassenbahn.tk/inntram/news_117.html ] online... die Luft wird dünn für Unker, Zweifler und Tram-Gegner lachen

Beitrag Nr. 66   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 01.07.2007 23:23
    —
Aus einem Interview der TT mit Bürgermeisterin Hilde Zach, Ausgabe vom 30.6.:


(...) TT: Wo steht Innsbruck im Schnelldurchlauf?
Zach: Als Allererstes verlange ich eine Lösung des Müllproblems. Meine Leute von der IKB haben gemeinsam mit Hubert Rauch eine Lösung vorgeschlagen. Umweltlandesrat Lindenberger von der SPÖ wischte diese leichtfertig vom Tisch. Seither höre ich nichts mehr. Außer Ankündigungen, eine Verbrennungsanlage in Tirol zu bauen. Ich fordere Taten, keine leeren Worte.
TT: Und die Linie 5 (Regiotram)?
Zach: Wird kommen, und zwar nicht als Schmalspurvariante.
Die Hungerburgbahn wird den Bürgern viel Freude machen. Das Kaufhaus Tyrol ist auf Schiene. Mit dem Tivoli neu haben wir eine vorbildliche Wohnanlage hingestellt. Wir sind auf einem guten Weg. (...)


Was sie mit "nicht als Schmalspurvariante" wohl meint? Ist wohl kaum wirklich auf die Spurweite bezogen lachen

Beitrag Nr. 67   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 03.07.2007 01:04
    —


Interessante Aussagen des Verkehrsstadtrats, der bisher die Stadtbahn Hall-Völs voll unterstützt hat. Oder ist das politische Hinhaltetaktik?
Die nächste Gemeinderatssitzung ist jedenfalls am 12. Juli, es wäre nun wirklich an der Zeit dass ein Startschuss fällt, danach ist nämlich Sommerpause, und wenn die vorbei ist, ist bei Bombardier auch schon die Option für die nächsten Bahnen zu ziehen.

Zuletzt bearbeitet von manni: 03.07.2007 01:10, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 68   |  Autor: wwehrleStadt / Stadtteil:
Freiburg im Breisgau
   |  BeitragErstellt: 04.07.2007 02:14
    —
... hat es Innsbruck jetzt bald geschafft, die nachverkehrspolitische Zukunft totzupolitisieren und zu verspielen ? Es ist wohl wichtiger, Gleise aus der Fußgängerzone zu entfernen, als wirklich einmal ein zukunftsträchtiges Nahverkehrskonzept zu realisieren. Vorfahrt für die Schiene durch Ampel-Vorrangschaltung; Verkehr aus der Innenstadt heraus - möglichst eine Innenstadt-Maut; alles Dinge, die Mut von Poltikern erfordern. Doch die sind wohl alle gleich: möglichst mit dem Dienstwagen fahren und ja der Autolobby nicht entgegentreten; der Rest ist wurscht. Ach so - den O-Bus hat man dann auch elegant entsorgt. Nichts gelernt aus der Geschichte. Man kann nur hoffen, dass wenigstens die Innenstadtlinien der Stadtbahnerweiterung kommen. Innsbrucker - geht auf die Barrikaden und jagt Eure unfähigen Politiker zum Teufel - aber das mit den unfähigen Politikern ist ja wohl auch ein internationales Problem .....

Beitrag Nr. 69   |  Autor: bahnbauerStadt / Stadtteil:
innsbruck pradl
   |  BeitragErstellt: 04.07.2007 08:25
    —
halbherzige umsetzung! mit genau so etwas habe ich gerechnet.

Beitrag Nr. 70   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 04.07.2007 10:47
    —
Erst mal sehen was wirklich dabei rauskommt. Solte die Stadtbahn tatsächlich fallen, wäre für die Linie O unter Umständen ein größerer Anteil an Strecke im Mischverkehr zu befürchten. Das wäre extrem übel.
Überall anders kriegen sie sowas auch ordentlich hin, sogar in Graz baut man neue Strecken eigentrassiert, da wird das wohl hoffentlich auch bei uns klappen.

Beitrag Nr. 71   | Machbarkeit Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 04.07.2007 12:20
    —
Soweit ich das verstanden habe, scheint sich das ganze tatsächlich an der technischen Umsetzung zu spießen! Eine Lokalbahn benötigt ganz einfach laut Gesetzgeber ganz andere Rahmenbedingungen bzw. erfordert viel höhere Sicherheitskriterien! Daß das bei einem derart dicht besiedelten Raum wie Innsbruck schwierig ist war zu erwarten! Unsere Politiker bzw. die Granden der IVB sollen sich nun bitte nicht überrascht geben! Vielmehr hätte das ganze schon von Beginn an entsprechend bedacht werden müssen. Nun ist es aber meiner Meinung nach zu spät von einer Undurchführbarkeit zu sprechen! Falls das Land jetzt wirklich den Rückzieher machen möchte und damit die Stadt Innsbruck im Regen stehen läßt, dann sollte die Antwort der Stadt auch entsprechend sein und die Einfahrt in die Stadt durch ein entsprechendes Citymaut-System deutlich verkomplizieren. Selbstverständlich nur für Fahrzeuge, die nicht in Innsbruck zugelasse sind!
Es ist wäre nicht einzusehen, dass die Innsbrucker Bevölkerung doppelt belastet wird! Eventuell könnte man die Maut ja auch an das Vorhandensein einer Zeitkarte der Öffis binden. Wer eine solche hat kann auch mit dem Auto reinfahren, wer nicht zahlt kräftig Maut. Schon alleine die Vernunft wird dann zur Benützung der Öffis führen, da wohl nur wenige für dieselbe Strecke doppelt zahlen wollen!

Ich weiß, daß das nicht von allen hier geteilt wird, aber ich bin viel zu sehr Realist, das ich annehmen würde daß das Auto komplett aus der Stadt verdrängt werden könnte!

Der Druck aus den Umlandgemeinden wird dann groß genug werden, ein schon garnichtmehr so neuzeitliches Verkehrssystem aufzubauen. Letztendlich kann dann ein vermutlich baldiger Nachfolger von Van Staa und Team dieses als politische Höchstleistung verkaufen.

Hier bedarf es jedoch der mutigen Umsetzung durch unsere Stadtpolitiker - aber daran zweifle ich....

Beitrag Nr. 72   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 04.07.2007 13:18
    —
Ich weiß nicht, was es da groß an Problemen zu wälzen gibt. Man sehe sich andere Städte an, wo derartige Projekte realisiert wurden, und mache dann im Prinzip genau das Gleiche. Dass dazu auch der eine oder andere radikale Einschnitt in den Individualverkehr gehört, vor allem auch in den stehenden, und generell eine Eindämmung des motorisierten Individualverkehrs damit einhergehen muss, ist wohl selbstredend. Und dass Innsbruck nach Wien die zweithöchste Baudichte Österreichs aufweist, mag auch stimmen, es wird aber sicherlich auch Städte mit noch dichterer Bebauung geben, in denen so etwas realisiert wurde.
Zuletzt bearbeitet von manni: 04.07.2007 13:58, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 73   |  Autor: Trolli   |  BeitragErstellt: 04.07.2007 17:19
    —
man schaue sich z.B. Karlsruhe an! Soll es wirklich Standard werden, dass man für 15km Hall-Technik 1 Stunde im Bus braucht, in 10 Jahren vielleicht 1.5 Stunden????


Trolli

Beitrag Nr. 74   | Machbarkeit die 2te Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 04.07.2007 19:27
    —
@ Manni:

Natürlich ist alles machbar - aber bezahlt muss es auch werden! Es ist z.B. in der Schützenstraße wahrscheinlich nicht damit getan die ohnedies nur einseitig vorhandenen Parkplätze zu schleifen. Auch dann ist relativ wenig Platz für eine komplett unabhängige Trasse vorhanden. Machbar ist es, aber nicht ganz einfach, wenn ich auch noch 4-gleisige Überholbahnhöfe benötige! Zusätzlich ist zu bedenken, dass ja Hauszufahrten gekreuzt werden müssen, welche alle durch Lichtsignalanlagen gesichert werden müssten. Also ab in den Untergrund, oder aufgeständert! Das kostet aber!

Und sei doch realistisch - In einem Wohngebiet muß auch die Möglichkeit für das Abstellen des PKW gegeben sein!

Versteh' mich nicht falsch! Ich bin wie Du weißt ein glühender Verfechter der Bahn! Wenn's aber an derartigen techisch zwar machbaren, aber derzeit kaum finanzierbaren Problemen liegt, dann .... siehe Postig weiter oben.

Ich hoffe jedenfalls dass unsere Politiker den Mut aufbringen, aber gegen den Willen der Bevölkerung wird das wohl niemand machen!

Beitrag Nr. 75   |  Autor: Aus   |  BeitragErstellt: 04.07.2007 21:43
    —
Na super, jetzt zeigt die Politik wieder ihr wahres Gesicht. Das Geschwaffel von wegen technische Umsetzbarkeit so kompliziert ist doch nur vorgeschoben. Genauso wie die angeblichen rechtlichen Probleme. Zu was gibt's denn bitte eine positive Machbarkeitsstudie? Damit ein mediengeiler Herr Peer, der scheinbar alles besser weiß, dann wieder gegenteiliges behaupten kann.

Wo bitte ist das Trassierungsproblem bei der 4er Linie? Und 72 Meter lange Haltestellen, das glaubt er doch bitte selber nicht. Die Cityrunner sind nur 27 Meter lang. Sollen die Haltestellen auf dreifach-Traktion ausgerichtet werden?

Und das Vorrangproblem ist keines. Außer man ist ein Autolobbyist, der dauernd freie Fahrt für die Benzinkutschen will.



evil

Beitrag Nr. 76   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 04.07.2007 23:39
    —
Ad Haltestellenlänge: zwei 35 m lange Cityrunner (Doppektraktion) brauchen ca. 72 m lange Haltestellen, das stimmt schon. Will man dann noch einen Wagen einer anderen Linie gleichzeitig halten lassen, der auch 35 m lang sein könnte (nur die ersten Cityrunner sind 27,6 m kurz), braucht man sogar noch längere Haltestellen. Na und? Anderswo gibt's auch so lange Haltestellen!

Beitrag Nr. 77   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 05.07.2007 09:31
    —
Ich verstehe einfach nicht wo das Problem liegen soll. Eine eigene Trasse ist im ganzen Stadtgebiet - vielleicht mit Ausnahme der westlichen Anichstraße - ist möglich und machbar. Dass der eine oder andere Fahrbahnquerschnitt vergrößert werden muss (z.B. durch Rum) oder Parkplätze entfallen war immer klar. Es ist auch nicht Aufgabe der Stadt solche auf öffentlichem Staßengrund bereit zu stellen. Dass die Trassierung in Hall über Schwimmbad schwierig ist hab ich auch immer gesagt, aber auch hier gibt es Alternativen und Lösungen. Mir scheint auch eher, dass sich die Politik da nicht drüber trauen wird. Eine Straßenbahn auf der Linie O im Mischverkehr ist wohl eine Schnappsidee. Da kann man gleich beim Bus bleiben.

Aber das alles ist halt symptomatisch für die Verlotterung der Sitten in der Politik. Ein Wort gilt gar nichts mehr, alles wird gedreht und gewendet wie man es gerade braucht. Das fällt mir auch beim Peer in letzter Zeit immer wieder auf. Man sieht halt wieder, man muss ein A....loch ohne Rückgrat, aber dafür umso mehr Rücksichtslosigkeit sein, wenn man es in der Politik zu was bringen will. Alle die nur eine Spur von Ehrlichkeit oder Interesse an Sachpolitik haben gehen nach kurzer Zeit wieder bzw. werden gegangen.

Vielleicht zieht man jetzt wieder die Masche mit der S-Bahn als und günstigere Alternative zur Linie 5 (Regiotram) heraus. Aber da warne ich schon jetzt vor einer gewaltigen Fehleinschätzung: Ein ordentlich gemachtes S-Bahn System im Inntal ist keinesfalls billiger als die Linie 5 (Regiotram). Und das obwohl sich schon anbzeichnet, dass im Grunde genommen niemand bereit ist größere Summen für die S-Bahn in die Hand zu nehmen. Salzburg zum Beispiel gibt für den 3-gleisigen Ausbau nach Freilassing und 12 neuen Haltestellen 232 Mio. € aus (Finanzierungsschlüssel 80 Bund : 20 Land). In dem Bereich werden auch wir uns bewegen.

Was also soll dann kommen? Noch 2 Autobahnanschlüsse? Der 6-streifige Ausbau der A12? Noch mehr Stau? Noch mehr Luftbelastung und Feinstaub? Noch mehr Lärm?

Beitrag Nr. 78   |  Autor: wwehrleStadt / Stadtteil:
Freiburg im Breisgau
   |  BeitragErstellt: 05.07.2007 10:02
    —
.. ich erinnere an Karlsruhe, Herr Ludwig: Die Bahn muß dorthin fahren, wo die Menschen sind. Meines Wissens sind die Bahnhöfe der S-Bahn weit davon entfernt ... und noch etwas zur Länge der Bahnen: wenn das Konzept in Innsbruck greift, wird über kurz oder lang eine Verlängerung der Wagen diskutiert werden müssen - m.E. ist das wirtschaftlicher als eine Doppeltraktion. Erfahrungsgemäß sind die Fahrgastzuwächse im Erfolgsfall höher als gedacht ... vorausgesetzt man will den Erfolg - das geht aber nur mit konsequentem Vorgehen, wovon die Herrschaften Politiker in Innsbruck wohl noch eine Ecke entfernt sind ,,,

Beitrag Nr. 79   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 11.07.2007 21:58
    —
Die Stadtbahn wird ja eh auch dort hin fahren, wo die Menschen sind.
Zuallererst fährt sie halt zwischen Rum und Völs, bei Erfolg dann weiter in die Region.
Ich sehe Hall (und darüberhinaus) nun nicht als gestorben an deswegen, halte es eher für realistisch, so vorzugehen. Wird Ausbaustufe 1 gut umgesetzt und ein Erfolg, wird es auch die weiteren Ausbaustufen geben.
Straßenbahnlinie O, Stadtbahn Völs - Rum, S-Bahn und auf diese Schienenverkehrsträger abgestimmte Busanbindungen sind auf jeden Fall ein sehr guter Anfang, finde ich!

Beitrag Nr. 80   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 18.07.2007 02:09
    —


Da bin ich ja mal gespannt... ich hoffe, damit sind nicht nur die Cityrunner gemeint, sondern auch die Linie O bzw. der Straßenbahn-Ausbau.
Ich hätte es gut gefunden, wenn die damalige Ausstellung in den Rathausgalerien als permanente Anlaufstelle erhalten geblieben wäre, oder zumindest die Hälfte des Kundencenters Stainerstraße dafür verwendet worden wäre. Das große CR-Modell in der Glasröhre sollte IMO auch irgendwo sichtbar bleiben - das ist ja wieder in der Versenkung verschwunden. Eine Auslage in der Stainerstraße hätte sich IMO gut dafür geeignet.

Übrigens sollte in Kürze die neue IVB-Homepage online gehen. Bin schon mal sehr gespannt, ob der Tram-Ausbau dort mehr Platz oder sogar eine eigene Plattform hat. Wäre jedenfalls auch höchste Zeit...

Beitrag Nr. 81   |  Autor: TramfanStadt / Stadtteil:
Zürich - Kreis 7
   |  BeitragErstellt: 18.07.2007 05:32
    —
manni schrieb:
Das große CR-Modell in der Glasröhre sollte IMO auch irgendwo sichtbar bleiben - das ist ja wieder in der Versenkung verschwunden.


Irgendwo liegt das bei mir am Schreibtisch herum, aber nur wo? Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original!


Ok das stimmt dass man im Rathaus den Stand weiterbetreiben hätte sollen.
Bin schon gespannt wo überall der Flexcity auffliegt. Eigenwerbung in den Bussen??

Beitrag Nr. 82   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 19.07.2007 00:35
    —
Zur Verkürzung der Wartezeit auf den Baubeginn der O-Straßenbahn hier einige Bilder aus Le Mans (FR), wo gerade Testfahrten der neuerrichteten Straßenbahn stattfinden.
Die Bilder führen uns erneut freudig vor Augen, welch tolle optische Wirkung die Rasengleisabschnitte unserer neuen Straßenbahnstrecken haben werden, und welche stadtraumgestalterische Aufwertung mit den neuen Tramstrecken zu erwarten ist.
Genau so wie am letzten Bild würde ich mir übrigens die Reichenauer Straße vorstellen. Dürfte auch ungefähr gleich breit sein.

(Fotos von "darius72" aus dem Forum http://transmans.easyforum.fr, direkt verlinkt)








Zuletzt bearbeitet von manni: 19.07.2007 00:37, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 83   |  Autor: TramfanStadt / Stadtteil:
Zürich - Kreis 7
   |  BeitragErstellt: 19.07.2007 00:51
    —
Sowas sollte man wirklich durchaus in der Reichenauerstraße machen. Die ist eh nur eispurig und man bringt auf dieser einzigen 3 Autos nebeneinander unter. Außerdem ist eh die Straße nur eine Asphaltwüste und so ein grüner Rasen fehlt eh in Innsbruck. Bin gespannt ob sowas kommt, aber zweifel ist vorhanden.

Beitrag Nr. 84   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 19.07.2007 13:45
    —
Hier haben wir ein Beispiel aus Graz von der Strecke der Linien 4 und 5. Sogar dort wird rasengegleist, und zwar, wie an den Betonelementen erkenntlich, derart, dass auch Busse dort fahren können - so ähnlich würde ich mir das bei uns vorstellen (dort, wo auch Busse fahren müssen und keine eigenen Busspuren möglich sind). Um kahle Stellen zu vermeiden, wird die Erde in den Formbetonsteinen mit Kunststoffplatten fixiert.
Angesichts dessen sollte es in Innsbruck keine Ausreden gegen Rasengleise mehr geben - Bus hin oder her.

(Fotos von Stephan Weinberger)

http://xover.mud.at/~tramway/fotokiste/image.php/10.jpg?group=stadtverkehr-austria-fotos&msg=12688&att=3

http://xover.mud.at/~tramway/fotokiste/image.php/8.jpg?group=stadtverkehr-austria-fotos&msg=12688&att=2

Zuletzt bearbeitet von manni: 19.07.2007 13:54, insgesamt 5 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 85   |  Autor: Heli   |  BeitragErstellt: 19.07.2007 18:01
    —
Und trotz wenig Platz wird auch die unansehnlichste Banlieue etwas weniger trostlos...,comme ici à Grenoble



lg
Heli

Zuletzt bearbeitet von Heli: 19.07.2007 18:03, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 86   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 19.07.2007 18:44
    —
Genau so würd' ich mir die eingleisige Schleife durchs O-Dorf vorstellen.

Beitrag Nr. 87   |  Autor: Heli   |  BeitragErstellt: 19.07.2007 18:52
    —
Ich will mir eine eingleisige Schleife durch egal wo gar nicht vorstellen, das ist ein Prinzip aus dem letzten Jahrtausend.

Beitrag Nr. 88   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 21.07.2007 00:25
    —
Aber dort wird sie wohl kommen, zumindest ist mir noch nichts Gegenteiliges bekannt...

Beitrag Nr. 89   |  Autor: Heli   |  BeitragErstellt: 21.07.2007 10:08
    —
Die schiere Existenz ist noch kein Beweis für Sinnhaftigkeit.

Beitrag Nr. 90   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 21.07.2007 12:39
    —
Allerdings wäre eine eingleisige Schleife, die so gestaltet ist wie oben abgebildet, immer noch besser als eine eingleisige Schleife zwischen den parkenden Autos mitten in der Kajetan-Sweth-Straße, was ja hierzustadte leider auch nicht ganz undenkbar wäre.

Beitrag Nr. 91   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 26.07.2007 11:35
    —
Weil's so schön war, hier noch ein paar Fotos aus Le Mans:

http://rails-paysdelaloire.over-blog.com/article-11501205.html

Beitrag Nr. 92   |  Autor: TramfanStadt / Stadtteil:
Zürich - Kreis 7
   |  BeitragErstellt: 26.07.2007 12:09
    —
Die Wissen was man mit den öffentlichen Verkehr so alles anstellen kann. Da träumt wohl jeder Öffifreund von so einer Trasse in der Reichenauerstraße... cool lachen

Beitrag Nr. 93   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 02.08.2007 01:35
    —
Derzeit liegen die Unterlagen übrigens bei der Bürgermeisterin und werden von ihr studiert. Allzu lange dürfte es wohl nicht mehr dauern, bis man von politischer Seite etwas hört. Wäre ja auch wirklich gut nun, wenn es endlich, endlich mal grünes Licht für den Bau gäbe.

Beitrag Nr. 94   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 09.08.2007 12:08
    —
Grabesstille allüberall, nichts zu erfahren... es ist wieder mal frustrierend.
Die nächste Gemeinderatssitzung ist erst am 18.10., die Option für die zehn Bahnen für den O muss 19 Tage davor gezogen werden. Es wird also so oder so demnächst irgendwas passieren müssen.
Ich frag' mich nur warum das so lange hinausgezögert wird. Was tun die Zuständigen eigentlich die ganze Zeit? Was gibt es da noch lang herumzudoktern?

Beitrag Nr. 95   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 11.08.2007 01:27
    —
Inzwischen sieht die Situation anders aus - besser lachen . Heute (Samstag) im Lauf des Tages wird es einen News-Artikel dazu geben, ich muss die Informationen erst zusammenfassen.

Beitrag Nr. 96   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 11.08.2007 18:35
    —
Hier der Artikel: http://www.strassenbahn.tk/inntram/news_123.html

Hoffentlich warten wir nicht wieder umsonst voller Spannung...

Beitrag Nr. 97   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 14.08.2007 09:43
    —
http://www.tirol.com/politik/innsbruck/67305/index.do

Nun sollte es nicht mehr lang dauern. (Ich weiss, ich sage das seit 2003. lachen )

Das einzige, was nicht ganz zusammenpasst: mir gegenüber haben drei voneinander unabhängige Insider von dieser Woche als Entscheidungszeitraum gesprochen, van Staa spricht jetzt von "den nächsten Monaten".
Durch die auf Dezember verschobene Optionsfrist bei Bombardier wären "die nächsten Monate" theoretisch leider auch möglich. Nur könnte es dann knapp werden mit Ausschreibungen, Planung und Bauvorbereitung, wenn man kommendes Jahr mit dem Bau beginnen will.
Na, lassen wir uns mal überraschen.

Zuletzt bearbeitet von manni: 14.08.2007 10:01, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 98   |  Autor: dr1974   |  BeitragErstellt: 17.08.2007 10:40
    —
Zum Glück ist Bombardier so "gutmütig" und verlängert die Frist für die Folgeaufträge immer wieder freiwillig. Nicht auszudenken was die Tramfeinde da für ein Fressen hätten wenn die Option bzw. Pönale fällig wäre.

Beitrag Nr. 99   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 17.08.2007 10:58
    —
Fristen sind absolut üblich und das ist reine Großzügigkeit von Bombardier. Die wird aber auch mal erschöpft sein.
Meiner Meinung nach wäre es besser gewesen, wenn die Frist überhaupt nicht verlängert worden wäre. Denn die damit "erzwungene" Bestellung (was per se schon lächerlich ist, weil die Fahrzeuge sowieso gebraucht werden, und das seit Jahren politisch beschlossen und finanziell abgesichert ist) wäre ein klares Signal gewesen.

Beitrag Nr. 100   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 18.08.2007 02:19
    —
http://www.tirol.com/wirtschaft/innsbruck/67482/index.do

Tjo... wer strassenbahn.tk liest, weiss manches eben früher. lachen

Beitrag Nr. 101   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 20.08.2007 12:37
    —
Die Tram ist wieder Dauerbrenner in der Presse, mein Optimismus größer denn je!

Beitrag Nr. 102   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 21.08.2007 12:53
    —
Das samstägliche TT-Feature, bestehend aus drei Artikeln und zwei tabellarischen Aufstellungen, basiert auf der Machbarkeitsstudie. Offenbar hat Redakteur Peter Nindler als einziger die ansonsten noch unter Verschluss befindliche Studie bekommen. Die Angaben stimmen alle, nach dem was ich bisher weiss; nicht weniges von dem, was da steht, wissen strassenbahn.tk-User ja eh schon seit einiger Zeit.

Was mich besonders freut ist die Einschätzung des frühestmöglichen Baustarts, der dort mit Mitte 2008 angegeben ist. Auch das entspricht den Infos, die wir schon länger haben, und damit wären wir fast noch in der Zeit.

Ich rechne mit baldigen positiven Entscheidungen quer durch die zuständigen Instanzen. Für den Anfang wird es allerdings finanziell mE wohl nur Linie O und Stadtbahn Technik/PHS/AH bis O-Dorf/Rum in zwei Ästen spielen.

Ich persönlich hab' an der O-Tram ja nie gezweifelt, die Stadtbahn Völs-Hall allerdings erschien mir in letzter Zeit auch nicht mehr unbedingt als gesichert, aber wenn nun Rum kommt, dann stehen die Chancen nun auch für Völs und Hall wieder besser.

Sobald mein Rechner zu Hause wieder geht, kommt ein Artikel mit ein paar neuen Details. Die Zeit, sowas zu schreiben, hab ich hier im Büro leider nicht.

Leider gar nichts gehört habe ich vom 3er-Ast nach Hötting West / Steinbockweg. Hoffe, darüber auch bald was zu erfahren.

Zuletzt bearbeitet von manni: 21.08.2007 12:57, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 103   |  Autor: dr1974   |  BeitragErstellt: 21.08.2007 17:08
    —
Ich frag' mich nur mit welchen Motiv die Politik die Veröffentlichung des Konzepts immer noch verzögert. Hat man Angst vor der Wahrheit der höheren Kosten? Der Ausbau ist jeden Cent wert! Naja die TT hat ja beste Beziehungen in höchste Kreise, vielleicht wollte man denen die Rolle des Vorpreschens überlassen.

Wenn Hall und Völs vorerst nicht gleich angepackt werden kann ich damit leben, aber die Tram zur Technik und in's O-Dorf sind unbedingt nötig und es wäre schon ein echter Frust, wenn bei den innerstädtischen Linien plötzlich gebremst wird. Bitte bitte Baubeginn 2008, weg mit den Dieselbussen vom O!

Beitrag Nr. 104   |  Autor: Aus   |  BeitragErstellt: 21.08.2007 17:11
    —
Freut mich, dass es mit der O-Tram gut ausschaut. Wahrscheinlich eine blöde Frage, aber weiß jemand zufällig wie man diese Linie dann benennen würde? Bleibt das dann die Linie O analog zum 4er? Wahrscheinlich noch zu früh um über sowas zu spekulieren.

Beitrag Nr. 105   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 21.08.2007 17:17
    —
Weiss man noch nicht genau - derzeit sieht's eher danach aus als würd's die Linie O bleiben. "2" wird aber auch in Erwägung gezogen (ich würde außerdem noch auf 2a, 2b, 2c für die Äste hoffen).

Beitrag Nr. 106   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 22.08.2007 11:01
    —
Und schon wieder zwei Presseberichte. Darin auch neue Politikeraussagen, allesamt positiv.

Beitrag Nr. 107   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 22.08.2007 12:07
    —
Interessanterweise beschweigt der ORF das Thema völlig. Seltsam.

Beitrag Nr. 108   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 22.08.2007 12:32
    —
Die berichten lieber, wenn ein Fahrrad in China umfällt. big grin

Beitrag Nr. 109   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 22.08.2007 13:23
    —
Der Artikel in Österreich existiert, ich scanne ihn vielleicht noch hier im Büro, eher aber zu Hause wenn mein Rechner wieder läuft.

Beitrag Nr. 110   |  Autor: fredorial   |  BeitragErstellt: 22.08.2007 22:01
    —
manni schrieb:
Weil's so schön war, hier noch ein paar Fotos aus Le Mans:

http://rails-paysdelaloire.over-blog.com/article-11501205.html


Danke sehr fûr eure Link !

Auf meiner Website können Sie auch einige Fotos der Straßenbahnen von Berlin, Paris sehen. 2009 wird die Straßenbahn auch in Angers kommen!

http://rails-paysdelaloire.over-blog.com/article-6156086.html

http://rails-paysdelaloire.over-blog.com/article-6156009.html

A bientôt !

Frédorail, Angers, France

Beitrag Nr. 111   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 25.08.2007 00:25
    —
Danke fredorial! Solche tollen Bilder zu sehen, macht immer wieder Mut und gibt unsereinem auch Argumentationsmaterial in die Hand. Obwohl ich mittlerweile eigentlich denke, dass die richtigen Informationen bei den richtigen Leuten sehr wohl angekommen sind und mein Optimismus daher wieder gestiegen ist.

Beitrag Nr. 112   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 27.08.2007 10:02
    —
In Krone und TT erschienen heute wieder einmal Leserbriefe, genaugenommen in beiden Zeitungen der selbe, von Helmut Buchacher. Buchacher stellt darin den O-Bus als bessere Alternative zur Straßenbahn dar. So gut er als IVB-Betriebsratsobmann auch sein mag, diese dauernden Zwischenrufe von wegen O-Bus zeugen von sachlicher Unkenntnis - niemals könnte ein Bus der Tram bzw. Stadtbahn auch nur annähernd gleichwertig sein - und finde die deshalb sowas von entbehrlich...

Beitrag Nr. 113   |  Autor: wwehrleStadt / Stadtteil:
Freiburg im Breisgau
   |  BeitragErstellt: 27.08.2007 10:39
    —
... fürchterlich, diese ewigen Diskussionen. Schnappt Euch Bagger, Schaufeln und Hacken und fangt endlich zu bauen an - Innsbruck hat die historische Chance, endlich sein Netz auszubauen. Ist dieser Schritt einmal getan, kann das Ganze durch die Attraktivität einen entsprechenden positiven Fahrgastzuwachs erfahren - und vielleicht automatisch zum Selbstläufer werden .... spontan fällt mir beim Herrn Buchacher nur der Begriff "Nestbeschmutzer" ein ... sollte ein Betriebsrat ausser im Interesse der Mitarbeiter nicht auch im Interesse des Unternehmens handeln ?
Zuletzt bearbeitet von wwehrle: 27.08.2007 10:44, insgesamt 4 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 114   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 27.08.2007 10:52
    —
Buchacher und andere können mit ihrem ewigen Obusgejammer die Straßenbahn eh nicht verhindern, zum Diskussionen auslösen reicht's auch nicht, der Zug ist zum Glück längst abgefahren, aber es nervt allemal...
Als die Straßenbahn beschlossen wurde, jammerte der Betriebsrat auch wegen des im Vergleich zum O-Bus geringeren Personalbedarfs der Straßenbahn. Dass die Straßenbahn und die Stadtbahn mittelfristig den Unternehmenserfolg so steigern werden, dass dann eh wieder mehr Personal gebraucht wird und die Arbeitsplatzanzahl sich daher unterm Strich erhöht, hatte der Betriebsrat dabei allerdings nicht bedacht.
Mir kommt vor, der Herr Buchacher denkt immer nur bis zum nächsten Tag und nicht weiter.

Beitrag Nr. 115   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 28.08.2007 09:50
    —
Heute ist Buchachers Obusverherrlichungstext auch noch in der Neuen als Leserbrief erschienen.
Vielleicht wäre ein "entgegnender" Leserbrief eine gute Idee - bissfeste Argumente hätten wir ja zur Genüge.

Beitrag Nr. 116   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 28.08.2007 11:10
    —
Stadtrat Peer committet sich heute in der TT klar zur Tram/Stadtbahn und es wird in dem Artikel auch erstmals von der Stadt öffentlich klar gestellt, dass die Option bei Bombardier gezogen wird, weil die Bahn sowieso gebaut wird:

http://www.strassenbahn.tk/inntram/download/newspress/20070828_tt.jpg

Ich glaube, wir können nun endgültig anfangen, das Bier kalt zu stellen. lachen

Zuletzt bearbeitet von manni: 28.08.2007 11:28, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 117   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 29.08.2007 14:49
    —
manni schrieb:
Als die Straßenbahn beschlossen wurde, jammerte der Betriebsrat auch wegen des im Vergleich zum O-Bus geringeren Personalbedarfs der Straßenbahn. Dass die Straßenbahn und die Stadtbahn mittelfristig den Unternehmenserfolg so steigern werden, dass dann eh wieder mehr Personal gebraucht wird und die Arbeitsplatzanzahl sich daher unterm Strich erhöht, hatte der Betriebsrat dabei allerdings nicht bedacht.
Mir kommt vor, der Herr Buchacher denkt immer nur bis zum nächsten Tag und nicht weiter.


Das bestätigt halt wieder mal alle Vorurteile über Wirtschaftskompetenz, Rechenkünste und Realitätssinn der Roten. So wie bei ÖBB, Pensionen, Privatisierungen, etc. etc. Da läuft das ganz gleich: Um kurzfristiger "Erfolge" der Vertretung willen die vordergründig ihrer Klientel nützen soll wird dafür die Zukunft aufs Spiel gesetzt. Aber dann sonnen sich die Vertreter ja bereits in ihrer fetten Pension, ungeachtet des Trümmerhaufens den sie hinterlassen. Aber gut, die Schwarzen sind da in Punkto Großbauern und Beamte/Lehrer auch nicht besser.

Zuletzt bearbeitet von Hannes: 29.08.2007 14:51, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 118   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 29.08.2007 15:10
    —
Ich will nicht allen Sozialdemokraten generell Inkompetenz und Kurzsichtigkeit unterstellen - StR Peer zum Beispiel ist schon ein fähiger Mann. In diesem Fall, denke ich, ist das ein ziemlicher Alleingang Buchachers, aus welchen Gründen auch immer. Ins Stadtblatt hat er's leider auch geschafft mit seiner Anti-Straßenbahn-Hetze. Das ist eben die freie Meinungsäußerung, also sein gutes Recht, nur stellt er sich damit komplett gegen seinen Arbeitgeber und täte, wenn er etwas erreichen würde, dieser Stadt das genaue Gegenteil eines Gefallens - welch Horrorvorstellung: weitere 15 oder 20 Jahre das im Vergleich zur Tram minderwertige System O-Bus, das schon vor 20 Jahren nur der billigere Kompromiss war, als ÖPNV-Haupterschließungsachse - welcher fachlich einigermaßen bewanderte und mit den Gegebenheiten hier vor Ort vertraute Mensch kann bitte diesen Schwachsinn wollen?

Beitrag Nr. 119   |  Autor: Heli   |  BeitragErstellt: 29.08.2007 18:52
    —
Zitat:
welcher fachlich einigermaßen bewanderte und mit den Gegebenheiten hier vor Ort vertraute Mensch kann bitte diesen Schwachsinn wollen?


Keiner. Deswegen bauen wir ja die Tram...

Beitrag Nr. 120   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 30.08.2007 01:49
    —
Ich habe mal die Gegenargumente möglichst hieb- und stichfest zusammengeschrieben und als PA versandt, hoffe dass die Presse ein bisschen was davon übernimmt:

http://www.imzoom.info/article.php/20070830004417308

Schon klar dass Buchacher nicht viel aus- bzw. anrichten kann. Trotzdem kann es nicht schaden, das öffentlich klarzustellen, denn da wurden teilweise glatte Lügen verbreitet.

Beitrag Nr. 121   | Leserbrief an Tiroler Tageszeitung Autor: wwehrleStadt / Stadtteil:
Freiburg im Breisgau
   |  BeitragErstellt: 30.08.2007 10:16
    —
Hallo Zusammen, der neu eingestellte Presseartikel über die Äußerung des Gemeinderats Kogler und die parallel geäußerten Worte des fachkundigen Herrn Buchacher haben mich derart gereizt, dass ich gerade einen Leserbrief an die Tiroler Tageszeitung abgeschickt habe:

TT im Netz Ausgabe vom 30.8.2007 Schaden enorm ?
Als interessierter Beobachter des öffentlichen Nahverkehrs verfolge ich auch das aktuelle Geschehen in Innsbruck. Dort wurde endlich nach vielen Jahren ein zukunftsweisendes Projekt für den öffentlichen Nahverkehr auf die Schiene gebracht. Leider ist man jedoch momentan dabei, seitens der Politik das Projekt in höchstem Mass zu gefährden - und das im Sinne einer regelrechten Provinzposse. Nicht nur Politiker wie der Herr Gemeinderat Kogler, der gar einen Schaden für den Steuerzahler sieht, wenn weitere Regionalbahnzüge bestellt werden (Liberale - wen wundert's ?), sogar SPÖ-Gemeinderat und IVB-Betriebsratsvorsitzender Buchacher stimmen in den Anti-Tram-Gesang ein, indem er das längst im Zuge der Planung für die Straßenbahnerweiterung ad Acta gelegte O-Bus-System anpreist. Hat man bei einzelnen Politikern vielleicht gerade noch Verständnis, wenn sie fachlich nicht auf der Höhe sind (was eigentlich ja nicht sein darf), kann man bei einem Mann vom Fach erwarten, dass er von der Thematik etwas versteht. Dies ist in diesem Fall aber wohl leider nicht so zu sehen - sonst wäre bekannt, dass nur die Linie 5 (Regiotram) der Region Innsbruck den Schub im öffentlichen Nahverkehr gibt, den sie zu Zeiten der Klimaerwärmung und Übermotorisierung dringend braucht. Es gibt genügend Beispiele und Fakten, dass ein Stadt- und Regionalbahnsystem gewaltig Fahrgastzuwachs bringt (z.B. Karlsruhe, Freiburg i. Br.); nicht zuletzt sei hier auch die Renaissance der Straßenbahn in Frankreich genannt, wo die Zeichen der Zeit längst erkannt wurden. Die Region und Stadt Innsbruck sollten jetzt Nägel mit Köpfen machen und das Projekt endlich realisieren - auch wenn Politiker vielleicht lieber mit dem Auto fahren. Die Entscheidungen sollten sie aber in erster Linie für das Volk treffen; das Geld hierfür ist wahrlich kein Schaden für die Bevölkerung. Dazu gehört aber auch eine gehörige Portion Sachverstand und ein klares Bekenntnis zum eigentlich bereits begonnenen Projekt Linie 5 (Regiotram). Dieses nicht zu realisieren wäre in Wirklichkeit der enorme Schaden für die Steuerzahler - und für die Lebensqualität in der Region. Die handelnden Personen sollten endlich aufhören, mit derartigen Diskussionen bis zu Falschaussagen unverantwortlich und töricht eine wichtige Entscheidung zu blockieren. Das zukunftsweisende Konzept Reginalbahn Innsbruck darf nicht im Komödienstadel landen - zum Lachen wäre dies wirklich nicht ...

Wolfgang Wehrle
Christaweg 26 b
79114 Freiburg i. Br.
Tel. +49 761 44 58 22
Mobil +49 171 95 09 100
E-Mail wolfgang.wehrle@t-online.de

Sollte es noch interessante weitere Adressaten geben, gebt mir bitte Bescheid - ich schicke den Brief gerne noch weiter. Viele Grüße aus Freiburg !

Beitrag Nr. 122   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 30.08.2007 10:33
    —
Wolfgang, vielen Dank. - Ich schicke dir heute nacht noch einige relevante Adressen aus meinem Presseverteiler.

Zu Kogler ist zu sagen: ich hatte mir diesmal einen Kommentar zu dem Artikelchen erspart. Zum Glück nimmt den Mann nämlich verkehrspolitisch längst niemand von den Entscheidungsträgern mehr ernst.

Er "glänzt" seit Jahren im Gemeinderat und in den Medien durch Aussagen wie:
- Die Linie 5 (Regiotram) sei Geldverschwendung und dürfe nicht realisiert werden
- Man wäre auch mit weniger als 22 Bahnen ausgekommen (!)
- Es sei ein gutes Zeichen, wenn jede Familie mehrere Autos habe und jeder 18jährige ebenfalls, denn das bedeute, dass es der Wirtschaft gut ginge
- In der Altstadt (Fuzßgängerzone) sollten Parkplätze eingerichtet werden

Etc., usw.,... seine (sehr kleine) Fraktion ist als einzige im GR dezidiert gegen die Tram und offener Befürworter des MIV. Muss es halt anscheinend auch geben, solche Leute. Eine Gefahr ist er zum Glück nicht. Trotzdem ist es natürlich gut, wenn seine Meldungen möglichst viel Gegenwind erfahren.

Beitrag Nr. 123   |  Autor: Linie R   |  BeitragErstellt: 30.08.2007 22:03
    —
Nachdem ich mir das so durchgelesen hab, muss ich jetzt auch mal meinen bayerischen Weißwurstsenf dazugeben. big grin big grin
Dass das mit der Linie 5 (Regiotram) so lang dauert, ist kein einzelfall. Das ist ganz normal. Braucht man nur nach Regensburg schauen. Da will man auch schon seit ein paar jahren eine Straßenbahn bauen und man wird sich nicht eingig, weil immer wieder Leute da sind, die dagegen sind oder es mit allen Mitteln verhindern wollen. evil evil
Und München is ja gleich noch schlimmer: Da wurden 1994 zwar schon kilometerlange Streckenerweiterungen beschlossen aber bis heute noch nicht umgesetzt.
Aber wenn ihr mich fragt: Die Linie 5 (Regiotram) in Innsbruck is schon so gut wie beschlossen! Ich kann mir nicht vorstellen, dass nach all den Planungen und den paar leuten, die dagegen sind das ganze letztendlich doch auf Eis gelegt wird.

Beitrag Nr. 124   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 30.08.2007 23:32
    —
Servus regensburger, willkommen im Forum, freut mich dass du hierhergefunden hast. Weißwurstsenf ist immer willkommen! lachen

Da hast du natürlich Recht, so etwas dauert überall. Man mag mit mindestens 20 Jahren Vorlaufzeit rechnen bei solchen Projekten, da gibt es zahlreiche Beispiele, auch in Österreich (Innenstadttunnel Linz, Verlängerung Linie 6 Graz, Tram-Ausbau Gmunden).
Wir sollten in Innsbruck mit dieser Vorlaufzeit nun allerdings endgültig durch sein. Das Projekt einer Ost-West-Straßenbahnlinie, sozusagen der Grundstein für die heutigen Projekte "Straßenbahnlinie O" und "Stadtbahnlinie 4", tauchte erstmals Anfang der 1980er auf. Als Vorleistung wurde damals schon die neue Straßenbahnabstellhalle der IVB für die zusätzlichen Fahrzeuge dimensioniert, also viel größer gebaut als eigentlich benötigt.
Nun haben wir's 25 Jahre später. Der Bau des Teilprojekts Ost, also Straßenbahnlinie O und Stadtbahn Hall-Technik, ist seit drei Jahren politisch beschlossen und ausfinanziert, zumindest nach der Kostenschätzung von vor drei Jahren. Ich befürchte auch nicht dass nichts draus wird, wer mich kennt weiss das, aber dass nach all der Vorlaufzeit jetzt immer noch so herumgeschustert und herumdiskutiert wird, anstatt endlich den ersten Bauabschnitt auszuschreiben, das stört mich.
Ein Baubeginn Mitte 2008 wird sich nur dann ausgehen, wenn in den nächsten Wochen von allen Seiten grünes Licht kommt, trotz der gestiegenen Kosten. Und darauf hoffe ich jetzt mal einfach.

Ad Regensburg: ich war leider noch nie dort, besitze aber das Buch "Die Regensburger Straßenbahn" von Walther Zeitler und kenn' mich deswegen ein klein wenig aus. Die Straßenbahn in Regensburg wurde laut dem Buch ja 1964 eingestellt. Gibt es also Bestrebungen, wieder eine zu bauen? Es würde mich und viele andere hier sicherlich sehr interessieren, wenn du, vielleicht in einem neuen Thread, ein wenig über aktuellen Entwicklungen und evtl. Parallelen zu Innsbruck erzählen würdest!

Beitrag Nr. 125   |  Autor: Linie R   |  BeitragErstellt: 31.08.2007 00:20
    —
Ich war bisher einmal in Innsbruck und bin u.a. mit der Straßenbahn gefahren und Interessiere mich seitdem auch dafür.
Aber mehr dazu später....
....jetz schlaf ich mich erst mal richtig aus.

Zuletzt bearbeitet von Linie R: 31.08.2007 23:34, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 126   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 31.08.2007 10:06
    —
Wolfgangs Leserbrief ist in der heutigen TT erschienen:


Beitrag Nr. 127   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 02.09.2007 23:45
    —
Die aktuellen Planungen werfen ja einiges durcheinander - siehe heutiges News-Update.

Ich habe aber den Eindruck, dass das alles gut abgewogen wurde. Der Westast der Linie 3 fehlt, und in Völs ist bereits die S-Bahn-Station der Endpunkt - das ist schmerzlich, diese Streckenteile sind aber nicht gestorben, sondern nur zurückgestellt. Dort wird fürs erste gespart, anderswo wird dafür mehr Aufwand betrieben, beispielsweise haben wir alle vier S-Bahn-Verknüpfungen - von Anfang an - was für die Effizienz der Bahn sehr wichtig ist, und eine deutlich vernünftigere, weil mehr Menschen erreichende Trassierung vor allem in Rum und Hall. Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit den neuen Planungen.

Interessant auch die Idee einer bis zur Layrstraße fahrenden 3er. Das dürfte auch der Entlastung der 2er im Schülerverkehr dienlich sein.

Beitrag Nr. 128   |  Autor: TramfanStadt / Stadtteil:
Zürich - Kreis 7
   |  BeitragErstellt: 03.09.2007 01:59
    —
Ich weiß nicht warum sie Äste da verkürzen. Wenn jetzt sonst nie! Siehe 6er verlängerung bis ins Dorf. Da wird auch nur diskutiert und passieren tut da nichts. Und wenn schon eine 3er dann gscheit! lachen Vor allem finde ich es in Völs schlimm weil aus meiner Sicht erfüllt es nicht das Projekt wie es sein sollte.

Beitrag Nr. 129   |  Autor: bahnbauerStadt / Stadtteil:
innsbruck pradl
   |  BeitragErstellt: 03.09.2007 09:24
    —
hallo manni,
ein dank für deine tolle arbeit!
ich finds gut, dass man in der ersten ausbauphase die 3er bis zur layrstraße baut. hoffentlich gehts bald los.

zwei sachen fehlen mir, anschluss flughafen und anschluss dez.
lt plan sollen dann 1,2 und 3 über den bhf fahren und nicht mehr museumsstraße? hoffentlich kommst da zu keinem stau.

Beitrag Nr. 130   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 03.09.2007 10:50
    —
@bahnbauer: servus, freut mich sehr mal wieder was von dir zu lesen. lachen Ad Trassierung Innenstadtring die Stadtbahn fährt ja auch über den Innenstadtring, und Bund und Land haben, soweit ich weiss, sehr darauf Wert gelegt, dass die Trassierung so umgesetzt wird, dass der MIV die Bahn nicht behindern kann. Die Stadtbahn muss ihren Fahrplan auch genau einhalten.
Deswegen wird der Innenstadtring kein Nadelöhr werden. In der Brunecker Straße muss der neue Eigentümer des abzureißenden Gebäudes Brunecker Str 1 Grund für die Bahn zur Verfügung stellen, dort kann also entflochten werden. Soweit ich weiss, wird die Neubebauung inkl. Tram-Trasse dort grade geplant, Baustart ist frühestens Anfang nächsten Jahres, die wegen der Stadtbahnplanungen verhängte Bausperre endet AFAIR im Dezember. In der Salurner Straße ist's relativ einfach, dort gibt es links und rechts Parkspuren, sobald die weg sind, ist genügend Platz für den eigenen Gleiskörper in der Mitte, und die südliche Maria-Theresien-Straße ist ohnehin jetzt schon verkehrsberuhigt und steht in nächster Zeit zur Neugestaltung an, dort sind für die Bahn keine Behinderungen zu erwarten. Btw. nicht 1, 2, und 3 sollen über den Hbf fahren, sondern 1, 3, 4 und STB. Die 2 fährt, das war eh von Anfang an so geplant, über die Museumstraße.
Ad Flughafen und DEZ: ganz meine Meinung, aber es gibt außer diesen beiden Punkten noch viel an Potenzial für spätere Erweiterungen, ich bin schon froh wenn jetzt erstmal das umgesetzt wird...

@Tramfan: ich finde die Kürzungen nicht so schlimm. Man hat damit eine Priorisierung vorgenommen - den 3er-Westast etwa braucht man nicht so dringend wie die Nordumfahrung der Haller Altstadt. An manchen Stellen wurde gekürzt, wo anders steht dafür mehr Budget zur Verfügung, zum Beispiel beim Umsteigeknoten Hötting. Und dort, wo gekürzt wurde, kann man immer noch weiter bauen, wenn das Werkl in der ersten Ausbaustufe mal läuft.

Ein weiterer Comment erreichte mich von Admiral:
Zitat:

servus...
imo entlastet eine 3er bis zur layrstr den schülerverkehr recht nüsse. von der HTL und dem linzerareal ist das um einiges zu weit weg zum gehen, aber das ist die einzige mögliche umkehrschleife außer du fahrst wirklich bis rehgasse, selbst ZR-spitzkehre findet hier nur schwer irgendwo platz. was allerdings damit erreicht wird ist, dass solllte in der nördlichen maria theresienstraße kein gleis mehr liegen, die leute die vom bhf nach pradl wollen nicht erst eine stadtrundfahrt machen müssen, sondern direkt L3 richtung pradl einsteigen können (wenn ich die 3er am HBF verpasse und zum sillpark geh, dawisch ich die frühere 3er momentan > und dann nochmals 4 minuten mehr durch die stadt weil durch AS?!) mich würde interessieren wie dann die feinverteilung da angedacht ist mit bussen. ob die Linie R als dieselbus weiter als ganzes betrieben wird halt parallel zur 3er... wäre ja nichts neues solche späßchen in ibk (zb L2 alt). sonst müsste ich ja den R auf der alten strecke HBF-reichenau führen und hier einen eigenen quartierbus für die rehgasse einrichten (was auch kein fehler aber arbeit wäre). ansonsten muss ich sagen schaut das ja mal sehr vielversprechend aus. muss nur noch irgendwann irgendwie umgesetzt werden, zb wie die STB taktverdichtung ;o)


So wie ich das sehe, wird uns der R als Dieselbus wohl eher auf der ganzen Strecke erhalten bleiben, ich weiss es aber nicht, ist nur eine Vermutung.
An sich könnte eine Quartierbuslinie Reichenau (Radetzkystraße - Rossau - Langer Weg) und eine weitere Quartierbuslinie Hötting-West (Layrstraße - Rehgasse) auch funktionieren, allerdings hätten wir dann zusätzliche Umsteigevorgänge, was ja nicht erwünscht ist, und die 2 und die 4 müssten im zentralen Abschnitt Reichenauer Str bis Layrstr zu den HVZ bis zu 100 Fahrgäste mehr unterbringen - da bin ich eher skeptisch.
Die Beidrichtungsführung der 3 über den Hbf und die Entfernung des Gleises in der MTS-Nord sind sowieso schon lange einzementiert. Von dem her find ich's besser, wenn sie gleich bis Layrstr fährt, anstatt über Anichstr - Innrain zu wenden und damit wieder eine größere eingleisige Schleife zu fahren. Fährt sie bis Layrstraße und wendet dort, gibt es keinen eingleisigen Streckenabschnitt mehr, und das ist gut.

Zuletzt bearbeitet von manni: 03.09.2007 10:51, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 131   |  Autor: bahnbauerStadt / Stadtteil:
innsbruck pradl
   |  BeitragErstellt: 03.09.2007 11:06
    —
manni du hast recht, alles nach einander!
ich freue mich über die neue schleife für die 3er. gespannt bin ich über die strecke leipzigerplatz bis bahnhof. aber wie am anfang gesagt, alles nach einander.

Beitrag Nr. 132   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 03.09.2007 11:39
    —
Wolfgangs Leserbrief hat es in noch zwei Zeitungen geschafft:




Ausgezeichnet! lachen

Beitrag Nr. 133   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 03.09.2007 12:15
    —
Zitat:
Linie 1:
Die Linie 1 soll über die Achse Hauptbahnhof - Maria-Theresien-Straße - Anichstraße geführt werden, um die Museumstraße zu entlasten und den Hauptbahnhof besser anzubinden


In beide Richungen? Wie soll dann die nördliche Innenstadt und die Altsadt versorgt werden? Die 3er soll ja auch in beiden Richtungen über die HBF fahren????

Zuletzt bearbeitet von Tramtiger: 03.09.2007 12:15, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 134   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 03.09.2007 12:22
    —
Die Museumstraße wird von der O-Tram und den ganzen Buslinien versorgt.
Ad Altstadt: ich denke, dass auch die Hst Anichstraße nahe genug zur Altstadt liegt. Man muss ja nur die Rathausgalerien durchqueren oder das Stückl durch die Fußgängerzone schlendern und steht schon am Marktgraben. Und sich die paar Meter sparen will, steigt halt am Sillpark oder an der Uniklinik, wo hoffentlich eine gscheide Umsteigestation gebaut wird, in die O oder eine der Buslinien um.

Zuletzt bearbeitet von manni: 03.09.2007 12:22, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 135   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 03.09.2007 12:24
    —
Nun, da hoffe ich zumindest, dass zumindest die Weichen in die Fischnalerstraße gebaut werden, damit man wenigstens die Linie 3 nicht ganz vergisst.

Auf die Planung des Abschnitts Sillpark-Hbf-Triumphpforte bin ich jedenfalls schon sehr gespannt...

Dass man nicht nach Völs-West fährt versteh ich nicht ganz. So wird der Westast zu einem reinen Umsteigepunkt am Bhf Völs degradiert. Für die Erschließung innerorts völlig uninteressant. Soll dann der T nach Völs-West fahren??

Dieser Plan aus dem Landesverkehrsbericht ist übrigens meines Wissen nach nicht ganz aktuell. Ich hab gehört, dass die Linie 5 (Regiotram) nun nicht mehr in die Technikerstraße fahren soll, sondern außen vorbei.
Der Umsteigeknoten Kranebitter Allee wurde einfach mal eingezeichnet, bei der konkreten Planung spießt es sich allerdings (Umsteigewege, Brückenneubau,...). Dazu kommt ein weiterer Umsteigepunkt in der Innerebnerstraße/Saurweinweg.

Neugierig bin ich auch auf die Haltestellen Völs-Bahnhof und Rum-Bahnhof. Unterführungen wären da schon ideal.

Beitrag Nr. 136   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 03.09.2007 12:30
    —
@Hannes: hmm, mir wurde von der LVP gesagt das sei der letzte Stand und die Varianten, die sich durchgesetzt haben.
Genau werden wir's eh erst wissen, wenn wir den finalen Plan und die MBS endlich in Händen halten.

Ad Völs West: klar, ideal ist das nicht, aber wenn ich das Ganze richtig verstehe, geht es zunächst vor allem um die Umsteigeverbindung S-Bahn <-> Stadtbahn, von dem her ist die Anbindung der S-Bahn-Station Völs sicher am wichtigsten da draußen und wahrscheinlich auch am einfachsten zu realisieren. Ich wäre schon zufrieden damit, wenn das zuerst kommt, sofern danach auch wirklich Richtung Westen weitergebaut wird.

Ad Technikerstraße: wo außen vorbei? Du meinst eine zweite Trasse, entlang der Kranebitter Allee? Kann ich mir nun nicht wirklich vorstellen, da müsste die Stadt ja hunderte zusätzliche Meter Gleistrasse alleine bezahlen, weil nur noch die O durch die Technikerstraße fahren würde...? Und die O ebenfalls dort lang zu führen, wäre sinnlos, weil 1. Umweg und 2. keine Erschließung von Lohbachsiedlung, Ulfiswiese... ich glaube, dass das vielleicht eine der Varianten war, die sich nicht durchgesetzt haben, kann das sein?

Zuletzt bearbeitet von manni: 03.09.2007 12:35, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 137   |  Autor: dr1974   |  BeitragErstellt: 03.09.2007 14:06
    —
Hallo Manni!

Da hast Du uns wieder einmal geniale Neuigkeiten aufgetischt, danke! Es ist schon interessant was alles stufenweise an's Tageslicht kommt. Vielleicht haben wir in Kürze schon alle Details der Ausbaupläne, ohne das die Studie jemals offiziell rauß gegangen wäre.

Nun ja, lieber in Etappen arbeiten als nie neue Tramlinien! Ich denke auch, das Innsbruck eine spätere 3er Verlängerung in die Rehgasse durchaus verkraften kann. Eine neue Schleife Layrstrasse-Fürstenweg-Höttinger Au eröffnet für das Netz ganz allgemein viele strategische Vorteile. Hoffentlich wird sie voll angebunden, d.h. O-Züge aus dem Westen könnten dann ebenfalls wenden, z.B. wenn die Innenstadt oder die Innbrücke kurzfristig gesperrt wären. Platzmässig wird es aber eher eng zugehen, auch in Bezug auf ein eventuelles Ausweichgleis oder einer Umstiegsstelle zu einem (theoretischen) Rehgasse-Stadtteilbus.

Ein Umstiegsknoten beim ehemaligen Linser-Areal wird eine geniale und effektive Sache. Allerdings muss man ja dafür die ÖBB Hst. Hötting um einiges nach Norden verlegen. Da man dort wohl nicht auf eine Kreuzungsmöglichkeit verzichten will, müsste man z.B. die Überführung Fürstenweg zweigleisig erweitern und die Dämme auch für neue Bahnsteige verbreitern. Weiters ist ein Anschlussgleis aufzugeben, aber für diese Sache wäre es das Opfer wert!

Für die Linie 5 (Regiotram) aus Völs wäre eine Direktverbindung entlang der Kranebitter Allee unter Umgehung der Technik natürlich eine deutliche Zeitersparniss, aber wer wirklich flott nach Innsbruck will nimmt als Völser eh die Hauptbahn.

Beitrag Nr. 138   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 03.09.2007 18:25
    —
Es wird langsam sehr eng für die Bahngegner - siehe Presseberichte.

Beitrag Nr. 139   |  Autor: Heli   |  BeitragErstellt: 03.09.2007 18:36
    —
Sorry, aber die Idee, die Wendeschleife der Linie 3 bei der Layrstrasse für toll zu halten bin ich noch nie gekommen. Was soll mit den Fahrgästen aus der Höttinger Au (Linien R und F) passieren? Umsteigen? Da wird man eher Fahrgäste verlieren als gewinnen. Parallel zur 3 durch die Stadt fahren? Hoch leben die Betriebskosten und die Eigenbehinderung.
Und netzstrategische Vorteile? Die hat man auch mit einer Weiche bei der Klinik bei der Auffahrt zur Unibrücke oder bei der Hst. Fürstenweg (ZR-Wagen haben auch Vorteile) und optimalerweise sogar einem 3. Gleis bei der Hst. Klinik. Da kann man auch von allen in alle Richtungen wenden. Und wenn man geschickt ist, baut man bei der Krzg. Bürgerstr/Innrain ein Gleisdreieck und (ich weiss, nachträglich) eine Abbiegemöglichkeit von Bürger in Anich-West.
lg
H

Beitrag Nr. 140   |  Autor: dr1974   |  BeitragErstellt: 04.09.2007 09:22
    —
Hi Heli!

Hm, Du hast natürlich recht, die Schleife Layrstr./Fürstenweg ist eine Verlegenheitslösung. An die Möglichkeiten der künftigen Zweirichtungswagen muss ich mich erst mental gewöhnen, da reichen in der Tat Parallelweichen um zu wenden.
Natürlich wären die Bewohner von der Höttinger Au benachteiligt, wenn sie zum Umsteigen beim Hallenbad gezwungen wären. F und R sollten daher meiner Meinung nach prinzipiell weiterfahren.
Trotzdem wäre die Existenz der oben erwähnte Schleife betrieblich kein Nachteil, da im Falle einer Kurzführung der O-Linie (Technik - Höttinger Au) elegant und rasch gewendet werden kann, ohne das der Fahrer den Führerstand wechseln muss.

Ich kenne ja keine Detailpläne und hab schon ein bissl den Überblick verloren: die 3er NEU wird also über die westliche Anichstrasse verlängert zur Klinik kommen, während die Linie 5 (Regiotram) vom Marktplatz über den Innrain dort hin gelangen wird? wenn ja, dann gehören selbstverständlich auch dort Abzweigegleise hin, die eine quasi Klinikschleife ermöglichen würden.

Beitrag Nr. 141   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 04.09.2007 10:04
    —
Für toll halt' ich das auch nicht, wenn die 3er dort endet, aber ich finde es als Zwischenlösung, bis eben verlängert wird, akzeptabel.

Was das Umsteigen anlangt, so bin ich der Meinung, dass die Leute sich teilweise daran gewöhnen werden müssen, vom Bus in die Bahn umzusteigen - Alternative wären Parallelführungen, und solche sollen doch vermieden werden, oder?

Beitrag Nr. 142   | Schleife Layrstrasse Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 04.09.2007 11:15
    —
Also ich seh' das nicht so negativ. Weder das Umsteigeproblem als auch die Schleife sind für mich vorerst ganz in Ordnung.

Umsteigen:
Bisher muss man von Amras kommend in den F oder R umsteigen um in den Westen der Stadt zu kommen. Das wird dann auch weiterhin so bleiben. Wo also liegt das Problem. Natürlich gibts eine Parallelführung, aber das ist in der Innenstadtachse nie zu vermeiden. Problematisch wäre es für mich, wenn der R bzw. der F in jeweils zwei Inseläste aufgeteilt würde und man dann durch das Zentrum nur noch mit der Stassenbahn fahren könnte. Ziel sollte es aber auf jeden Fall sein, die 3er bis zum Flugplatz zu verlängen. Das ist aber unter Bedachtnahme der anderen zur errichtenden Verkehrsinfrastrukturbauten derzeit wohl als untergeordnet anzusehen.

Schleife Layrstrasse:
Wenn wir uns den Linienplan ansehen, dann war diese Schleife schon immer vorgesehen! Sie stellt somit nichts anderes als einen Vorgriff auf die Strassenbahn in Richtung Flugplatz dar. Problematisch wäre es für mich, wenn diese Schleife nicht errichtet würde!

Beitrag Nr. 143   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 04.09.2007 12:08
    —
Fünf weitere Presseberichte zum Thema sind online. Am Abend gibts auch ein Update des Newsartikels.

Ad Innenstadtdurchquerung nur per Tram: an sich: warum nicht? Voraussetzung dafür wäre allerdings ein voll ausgebautes Stadtbahnnetz (inklusive Linie C und "Dörferbahn"). Aber dann würde das ungeahnte Möglichkeiten eröffnen: durch Wegfall der Busse im Kernbereich der Inneren Stadt wäre eine großräumige Fußgängerzone möglich. Siehe Freiburg: Busse in der Innenstadt gibt's dort nicht mehr, nur noch Stadtbahnen! Für Innsbruck wäre das natürlich, bestenfalls, eine langfristige Perspektive. Man müsste dann auch vom Durchmesserkonzept bei den Buslinien abgehen, was aber ohnehin vernünftig wäre, sollen Busse doch eigentlich der kleinräumigen Erschließung dienen, weite Strecken sollen die Leute mit der Stadtbahn zurücklegen.

Beitrag Nr. 144   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 04.09.2007 12:47
    —
@ Manni:

Da stimme ich Dir natürlich voll zu, aber wie Du schon schreibst ----- Zukunftsperspektive --- derzeit völig unrealistisch!

Beitrag Nr. 145   |  Autor: dr1974   |  BeitragErstellt: 04.09.2007 13:14
    —
Ah danke Tramtiger für den Hinweis, etliche Details sind ja schon im Netzplanentwurf von 2005 enthalten. Tja selber schuld wenn ich mir den bis heute nicht genau angeschaut habe.

Innenstadt (fast) ohne Dieselbusse: Ein Traum, den ich auch gerne träumen würde.

Beitrag Nr. 146   |  Autor: Heli   |  BeitragErstellt: 04.09.2007 15:11
    —
ad Umsteigezwang Layrstrasse: Wieviel Leute fahren von Amras (Linie 3) in die Höttinger Au? Wieviele von Höttinger Au in die Innenstadt? Dieses Argument zieht IMO nicht. Der Punkt ist, wenn man schon bis dahin baut, machen die letzten 2 km das Kraut auch nicht fett. Da kann ma sie gleich einplanen und bauen. Der R-West ist eine Hauptlinie in Ibk und da kurz vor der Innenstadt umsteigen zu lassen ist nicht zielführend.
btw: Wenn ein Amraser (und Südpradler) in die Höttinger Au will, fährt er normalerweise mit dem T.
lg
H

Beitrag Nr. 147   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 04.09.2007 15:14
    —
@Heli: stimmt eigentlich... warum ist die Trasse dann wohl einstweilen gefallen? Man hätte sie zumindest mit reinnehmen können, das TP West muss sowieso erst verhandelt werden.

Beitrag Nr. 148   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 04.09.2007 16:29
    —
Besser in die Layrstraße als eine Innenstadtschleife. Ist übersichtlicher und nimmt den Bereich Unibrücke mit, dem Teil des IVB-Netzes mit der größten Querschnittsbelastung.

Beitrag Nr. 149   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 04.09.2007 16:45
    —
Hannes schrieb:
Besser in die Layrstraße als eine Innenstadtschleife. Ist übersichtlicher und nimmt den Bereich Unibrücke mit, dem Teil des IVB-Netzes mit der größten Querschnittsbelastung.


Ebendas dachte ich mir auch... sonst hätte man entweder schon bei der Bürgerstraße umgedreht -> wieder eingleisig durch die Innenstadt = schlecht, oder bei der Klinik...

Was ich mich Frage: der Fahrzeugbedarf wird doch steigen, immerhin kommt der Abschnitt Anich - Klinik - Layrstraße dazu... oder kann man das durch die Beschleunigungsmaßnahmen (Stadtbahn-Nebenbahntrassierungsparameter) im Bereich Salurner - Hbf - Brunecker - Amraser so abfedern, dass man auf der 3er mit gleich vielen Fzg auskommt?

Beitrag Nr. 150   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 05.09.2007 00:09
    —
Wir hatten diese Situation im Forum schon durchgekaut und sie schwebte drohend über dem Projekt - die Zusatzkosten für Parkraum. Diese haben ja das erste Straßenbahnprojekt ins O-Dorf vor 25 Jahren zum Scheitern gebracht. Nun sind 10 Millionen Euro für Parkplätze und Parkhäuser einberechnet - siehe Artikelupdate.
Finde ich persönlich nicht gut. Das darf einfach nicht dem Projekt angelastet werden. Niemand hat ein Grundrecht darauf, auf öffentlichem Grund sein Auto zu parken. Wenn dafür kein Platz ist - Pech gehabt! Irgendwo einen Garagenplatz mieten!
Meiner Meinung nach sollten die 10 Millionen in die begleitende Grünraum- und Stadtgestaltung fließen - die ist wirklich Teil des Projekts!

Zuletzt bearbeitet von manni: 05.09.2007 00:09, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 151   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 05.09.2007 09:56
    —
Wie gesagt, ich denke nicht, dass das der endgültige Plan ist. Dagegen spricht z.B. auch die Schleife des O über Neu-Rum. Die kommt sicher nicht, sondern nur die kleine Schleife im O-Dorf.

Dass die Linie 5 (Regiotram) außen an der Technik vorbeifährt ist auch der Informationsstand der Stadttplanung. Vermutlich hat das Vorteile bezüglich Fahrplan, Überholen etc.

Sicher könnte man am Innenstadtring viel Zeit einsparen. Wie gesagt, das ist einer der Teile auf die ich am meisten gespannt bin.

Zuletzt bearbeitet von Hannes: 05.09.2007 09:57, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 152   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 05.09.2007 10:35
    —
Verstehe ich das richtig - "außen an der Technik" bedeutet, dass die Technik nicht erreicht und somit von der Stadtbahn nicht erschlossen wird, während die O die Technikerstraße hochfährt? Wer also etwa von Kematen zur Technik will, muss in Völs von der S-Bahn in die Stadtbahn umsteigen und dann nochmal in die O?

Beitrag Nr. 153   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 05.09.2007 10:54
    —
Kling für mich durchaus logisch und richtig, die Stadtbahn geradewegs nach Völs zu führen! Der Weg von der Kranebitter Alle zu den diversen Gebäuten auf dem Technikgelände ist nämlich genau gleich weit wie der von der Techikerstrasse. Das Unigelände ist derartig weitläufig, dass das wirklich keine Rolle speilt!

Beitrag Nr. 154   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 05.09.2007 11:10
    —
Wäre es da nicht gleich besser, die Bahn mitten durch das Unigelände zu führen? Denn entlang der Straße gibt es absolut nichts, was erschlossen werden müsste. Da stehen nur Bäume.
Und bei einer Trasse direkt durch das Unigelände wäre die Uni besser erschlossen und die Lohbachsiedler hätten auch was davon.

Beitrag Nr. 155   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 05.09.2007 11:27
    —
Anbei ein Plan der Uni! Der Bereich wo jetzt im Südwesten die Container des Akademischen Gyms stehen, sowie die Felder im Anschluss nach Westen sind das Erweiterungsgebiet der Uni. Daher ist eine Station im Bereich der Kranebitter Allee sogar noch günstiger als eine bei der Technikerstrasse! Durch das Unigelände durch lässt sich mit Garantie nix machen. Da ist einfach kein Platz!
Plan: (c) by Tiris (http://tiris.tirol.gv.at)



Beitrag Nr. 156   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 05.09.2007 11:44
    —
Krone: "Nach der Brücke über den Gießen ab M-Preis führt die Route unterirdisch zum ÖBB-Damm!"

Juhuu!!! Genauso solls sein!

Beitrag Nr. 157   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 05.09.2007 11:53
    —
Ja, hat mich auch positiv überrascht - eine unterirdische vorläufige Endstation in Völs. Damit ist die ÖBB-Strecke dann für den Weiterbau Richtung Zirl leicht zu queren und eine optimale Verknüpfung hergestellt. Von dem Streckenteil würde ich gern mal einen Plan sehen, denn wie wird die Station platziert sein? Man kommt ja von Westen, muss dann aber, wenn weitergebaut wird, nach Westen weiterfahren. Der Tunnel müsste also einen Bogen machen, die unterirdische Endstation müsste demnach quer, nicht längs unter ÖBB-Station liegen.
Und wenn dort ein Tunnel geplant ist, könnte das ja auch an anderen Stellen gut sein (Knoten Rum?).

Beitrag Nr. 158   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 06.09.2007 00:32
    —
Hier mal eine schnelle Skizze des Völser Stadtbahntunnels, wie ich vermuten würde dass er geplant ist - so das keine Krone-Ente ist.
Der Inn soll ja östlich der Straßenbrücke überquert werden, danach wird die Bahn wohl weiter östlich der Landesstraße verlaufen (in dem Bereich nach dem Kreisverkehr Hst Cyta?); am Luftbild bietet sich das auch an, da sich dort ein Grünstreifen oder eine Böschung befindet. Der Gießenbach unterfließt die Kreuzung etwa in Bildmitte, danach wäre Platz für die Rampe (Ausfahrt des dortigen Industriebetriebes?) und tatsächlich, danach kann es vernünftigerweise eigentlich nur noch unterirdisch weitergehen, denn der Bahndamm muss sowieso unterquert werden, links und rechts sind Betriebsgebäude bzw. -gelände. So aber kann man im Tunnel geradeaus direkt unter die S-Bahn-Station fahren (unterirdische Haltestelle = gelber Kreis). Dieser Tunnel wäre ca. 200 m lang.
Was ich danach noch eingezeichnet habe, ist die mögliche spätere Weiterführung und die Rampe auf der anderen Seite mit "nebenbahngerechtem" weitem Bogenradius, das wären nochmal ca. 125 m Tunnel, wobei, wenn der Tunnel schon vor der Station nach rechts schwenken würde und ein engerer Radius gewählt würde, könnte man ja vielleicht auch auf der Bahnhofstraße wieder herauskommen, damit wäre der Tunnel kürzer und billiger, bei so einer Variante könnte die Haltestelle offen in der Rampe liegen - oder so.


Beitrag Nr. 159   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 06.09.2007 12:08
    —
Ja so ungefähr wohl. Wobei der Tunnel sicher unter der Straße liegt, das ist billiger. Schwer tu ich mir mit der Rampe. Zwischen Gießen und östlichem Gebäude bleiben nur ca. 70m, das ist für die Rampe fast zu kurz. Außer sie wird extrem steil??

Beitrag Nr. 160   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 09.09.2007 00:55
    —
Das war nun mal nur meine Vermutung... die Rampe könnte aber ebensogut schon früher beginnen und der Gießen mittels einer Art Siphon darunter durchgeführt werden, solche Konstruktionen gibt es ja öfter mal.

Beitrag Nr. 161   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 11.09.2007 23:12
    —
Die heutigen Presseberichte zeigen, dass die Erkenntnis langsam durchsickert... wenn sogar schon ÖVPler durchgehend eigene Gleiskörper und eine schnelle Realisierung des Gesamtprojekts fordern und dabei betonen, dass die Stadt eh mehr als genug Geld hat und das Land eh auch, und die Trassen in den Vororten ebenfalls kein Problem mehr darstellen, ja was soll denn da angesichts nahender Landtagswahlen noch schiefgehen... nein, Bosheit beiseite (auch wenn's so ist), ich glaube mehr denn je dass es Mitte nächsten Jahres tatsächlich endlich losgeht. Überrascht darüber bin ich nicht, denn es hat sich hinter den Kulissen eh die ganze Zeit dahin entwickelt...

Beitrag Nr. 162   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 18.09.2007 18:33
    —
Heute in der TT:


(...) Van Staa schwor seinen Vorstand auch auf zwei weitere zentrale Themen ein: Realisierung der Linie 5 (Regiotram) und den Streitfall Agrargemeinschaften endlich lösen (...)


Wie längst vermutet, wird van Staa das Bahnprojekt also (erneut) als Wahlkampfaufhänger nutzen. Ich denke mal, dass es so laufen wird:

Nach der GR-Sitzung im Oktober (regulär oder Sondersitzung), in der die Stadt den Baubeginn 2008 beschließt, wird van Staa einen adäquaten Landesregierungsbeschluss "pushen".

Ich könnte mir vorstellen, dass es bei der Pressepräsentation des Tw 351 soweit ist, würde gut zusammenpassen, thematisch und zeitlich.

In weiterer Folge können dann FI und Landes-VP den ersten Publikumsprobebetrieb im Dezember, den ersten regulären Einsatz im Februar, die Anlieferung der weiteren Bahnen ab Februar und den Baubeginn im Sommer für ihre parteipropagandistischen Zwecke nutzen.

Beitrag Nr. 163   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 21.09.2007 23:54
    —
In der heutigen TT fand sich ein Artikel mit dem Titel Regierung kracht, Dienstag wird Klartext geredet von Peter Nindler, dem Autor des umfangreichen Artikels von vor einigen Wochen, in dem die ersten Details der "Machbarkeitsstudie" offengelegt wurden.

Am Dienstag soll demnach in der Regierungssitzung auch folgender Punkt behandelt werden:

Linie 5 (Regiotram): Die Koalition will noch heuer die Errichtung und Finanzierung des ersten Abschnitts von Rum bis Völs/Kranebitten absegnen.


Außerdem heisst es darin noch:

Verkehrspolitik: In der Verkehrspolitik besteht über weite Strecken Einigkeit in der Landesregierung.


Weitere gute Zeichen also.

Beitrag Nr. 164   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 27.09.2007 10:17
    —
Kurier schreibt Blödsinn - siehe Pressebericht von heute... möcht' nur wissen was manche Redakteure zu solch unsinnigen Behauptungen wie dieser Schlagzeile treibt. Vielleicht ist ja auch ein bestimmter Mitarbeiter der TT zum Kurier übergewechselt. lachen

Beitrag Nr. 165   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 03.10.2007 09:35
    —
Am 8. November wird also das neue Budget (und der Bau) beschlossen, an diesem Datum findet der Sondergemeinderat statt, siehe Presseberichte. Die Velängerung der Optionsfrist auf Ende Dezember hat's demnach ja tatsächlich gebraucht. Die Mühlen der Politik mahlen bei uns halt extralangsam...

Beitrag Nr. 166   |  Autor: Aus   |  BeitragErstellt: 03.10.2007 14:33
    —
Was ist an der Tunnelgeschichte dran? In Graz wird ja gerade ein Abschnitt der Straßenbahn unterirdisch verlegt. Dort wird allerdings kein echter Tunnel gebaut sondern eine Art Unterführung. In Zusammenhang damit habe ich gelesen das sein nötig, weil echte Tunnel nie und nimmer genehmigt werden würden. In Linz sei das nur gegangen weil das in der prä-Kaprun Ära beschlossen worden sei. Außerdem brauchen die Fahrzeuge spezielle Ausrüstung für Tunneltauglichkeit.

Kennt sich da jemand besser aus? Ich bin mit den rechtlichen und technischen Aspekten nicht wirklich vertraut.

Jedenfalls klingt das Projekt in Völs sehr interessant!

Beitrag Nr. 167   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 04.10.2007 00:56
    —
Das mit der Tunneltauglichkeit stimmt. Es gibt zwei Punkte, die zu beachten sind: einerseits muss im Tunnel nach Signal gefahren werden, Fahren auf Sicht ist nicht erlaubt. Andererseits brauchen die Bahnen bestimmte Einrichtungen für den Notfall, welche genau, weiss ich nun leider nicht.
Die Entfernung zum nächsten Notausgang bestimmt ob es sich um einen Tunnel in diesem Sinn handelt oder nur um eine Unterführung. Das in Völs angeblich Geplante ist so kurz, dass es wie die Unterführung zum Knoten Puntigam in Graz meiner Vermutung nach eben nur eine Unterführung wäre.
Dass Stadtbahntunnels wegen Kaprun nicht mehr möglich sind, kann ich nun wirklich nicht glauben. Sowas wird ja schließlich überall in Europa immer wieder gebaut, und ein Stadtbahntunnel hat ja wohl nicht viel mit als Kamin wirkenden steil ansteigenden Tunnels im Hochgebirge gemein. Außerdem fährt die HUngerburgbahn auch durch genau so einen Tunnel, und die wurde lange nach Kaprun in dieser Form genehmigt.

Beitrag Nr. 168   |  Autor: Aus   |  BeitragErstellt: 04.10.2007 12:15
    —
manni schrieb:
Das mit der Tunneltauglichkeit stimmt. Es gibt zwei Punkte, die zu beachten sind: einerseits muss im Tunnel nach Signal gefahren werden, Fahren auf Sicht ist nicht erlaubt. Andererseits brauchen die Bahnen bestimmte Einrichtungen für den Notfall, welche genau, weiss ich nun leider nicht.
Die Entfernung zum nächsten Notausgang bestimmt ob es sich um einen Tunnel in diesem Sinn handelt oder nur um eine Unterführung. Das in Völs angeblich Geplante ist so kurz, dass es wie die Unterführung zum Knoten Puntigam in Graz meiner Vermutung nach eben nur eine Unterführung wäre.
Dass Stadtbahntunnels wegen Kaprun nicht mehr möglich sind, kann ich nun wirklich nicht glauben. Sowas wird ja schließlich überall in Europa immer wieder gebaut, und ein Stadtbahntunnel hat ja wohl nicht viel mit als Kamin wirkenden steil ansteigenden Tunnels im Hochgebirge gemein. Außerdem fährt die HUngerburgbahn auch durch genau so einen Tunnel, und die wurde lange nach Kaprun in dieser Form genehmigt.


Danke für die Infos! Das mit Kaprun (die Info hab ich aus dritter Hand quasi) sollte nicht bedeuten, dass Stadtbahntunnel generell verunmöglicht wurden, sondern dass die Sicherheitsbestimmungen massiv erhöht worden seien und deshalb die Geschichte komplexer geworden sei.

Beitrag Nr. 169   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 07.10.2007 02:05
    —
Irgendwo habe ich das auch schon mal gehört, aber ich glaube es nicht. Denn das Unglück in Kaprun wurde ja durch nicht genehmigte Heizgeräte ausgelöst, die bestehenden Sicherheitsbestimmungen hätten also ausgereicht, um es zu verhindern.

Beitrag Nr. 170   |  Autor: Obusfahrerin   |  BeitragErstellt: 07.10.2007 10:52
    —
[Der Text dieses Postings wurde auf Wunsch des Users gelöscht]

Beitrag Nr. 171   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 30.10.2007 14:01
    —
Seit heute kann der Endbericht der Machbarkeitsstudie online gestellt werden. Hier ist er:

http://www.strassenbahn.tk/inntram/download/machbarkeitsstudie2007_kurzfassung.pdf

Etwas Geduld könnte notwendig sein beim Download mit langsamer Leitung - das PDF hat 8 MB.

Beitrag Nr. 172   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 30.10.2007 15:20
    —
Super! Manni, auf Seite 2 werden unsere Überlegungen bestätigt!

Beitrag Nr. 173   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 30.10.2007 15:49
    —
Jo... ich werd' das ausführlicher kommentieren bzw. zusammenfassen für die, die es sich nicht antun wollen alles zu lesen, kann das aber leider erst abends machen.

Beitrag Nr. 174   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 30.10.2007 18:53
    —
Also mein Senf zum Thema wär Folgender...:

Prinzipiell ist es mal gut, dass die Studie festhält, dass alles machbar ist.

Auch die Aufschlüsselung der notwendigen Fahrzeuge ist interessant (weitere 12-18 - statt 10) für die Linie O und 12 bis 16 für die Linie 5 (Regiotram). Macht in Summe 50 bis 56 Fahrzeuge. (Für eine Linie 3 in die Höttinger Au wären dann wohl weitere 2-3 Fahrzeuge notwendig.)

Es freut mich auch, dass unsere Bedenken bezüglich Brunecker Straße als richtig erkannt wurden. Wie die Unterführung dann letztendlich auschauen wird, darüber schweigt sich die Studie leider aus.

Was sich mir beim Lesen aufdrängte war jedoch der Eindruck, dass da eine ganze Reihe von (vom Planer wohl ursprünglich nicht vorgesehenen) MIV-Schonungsmaßnahmen hineinreklamiert wurden. Das fängt an bei den zahlreichen Ausnahmen, wo der MIV auf die Regionalbahntrasse ausweichen darf (z.B. Überholen von Radfahrern, Überholen von Bussen (!!!!!), Geschwindigkeitsreduktion aus Rücksicht auf Ein- und Ausparker, Mischverkehr, wo eine Trennung möglich wäre.

Besonders unverständlich ist für mich, dass auf einen Ausbau der Salurner Straße verzichtet werden soll. Platztechnisch wäre eine Trennung dort durchaus möglich. (Manni, da haben wir was zu tun.) Auf die Detailplanung für diesen Bereich bin ich jedenfalls sehr gespannt. Auch in der Schützenstraße, der Pembaurstraße, und in der Höttinger Au ist eine vollständige Trennung eindeutig möglich. Man muss nur wollen. Das größte Problem seh ich aber wie gesagt in der Salurner Straße.

Gespannt bin ich weiters auf einzelnde Detailpläne, vor allem zu den Bereichen
- Rumer Hof (Bitte auch ein Tunnel!!)
- Salurner Straße (Trennung!!!!!!!!!!!!)
- Unibrücke (wie funktionieren 3 Fahrstreifen bei einer Hst in Seitenlage??)
- Völs (guter Ansatz)

Unser Vorschlag bezüglich IES scheint aber leider gestorben zu sein. Dort wurde nun nicht einmal die ursprünglich vorgesehene Aufweitung auf 3 Fahrstreifen realisiert, die zumindest die Behinderung durch die Linksabbieger vermieden hätte evil

Zuletzt bearbeitet von Hannes: 30.10.2007 18:56, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 175   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 30.10.2007 19:10
    —
Und hier ist mein Ketchup:
Hab nicht alles gelesen außer die Seiten 30-31. Aber verstehe nicht was bringt sich die Linie 3 bis Layrstraße und nicht bis Rehgasse???

Beitrag Nr. 176   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 31.10.2007 02:23
    —
Vorläufig bringt das Geldersparnis. Das vertraglich zur Realisierung vereinbarte (obwohl man wegen der gestiegenen Kosten wird nachverhandeln müssen bzw. das schon tut) "Teilprojekt Ost" beinhaltet die 3er-West schlicht und einfach nicht, deswegen wurde sie in diesen Planungen auch noch nicht berücksichtigt.
Es war aber von Anfang an vorgesehen dass das parallel realisiert wird.
Ich vermute, jetzt wird erstmal das alles klargemacht, und in zwei, drei Jahren, wenn die Umsetzung des Teilprojekts Ost läuft, wird dann der 3er-Westast weiterverfolgt. Die 3er-Verlängerung nach Amras Ort wird ja z.B. auch parallel ablaufen, ist aber in diesen Planungen nicht enthalten.

Beitrag Nr. 177   | Sparabschnitte Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 31.10.2007 16:12
    —
Es steht drin, dass die Linie 3 im weiteren Sinne zum Teilprojekt West gehört...



So, ich hab jetzt mal die Straßenquerschnitte entlang der "Sparabschnitte" der Linie 5 (Regiotram) auf die Möglichkeit eines Vollausbaus überprüft:

- Schützenstraße:
Notwendig wäre eine Breite von 4x3,25m also 13m. Gegeben sind meist 13,5m (inkl. Parkstreifen). Für den 4. Fahrstreifen wären Aufweitungen nur auf einem kurzen Abschnitt westlich der Rotadlerstraße notwendig.

- Pembaurstraße-Nord (bis Egerdachstraße):
Notwendig wären für 4 Fahrstreifen + Radverkehr 15m (1,25 / 3,0 / 3,35/3,35/ 3,0 / 1,25), gegeben sind ca. 13,5m. Eine Aufweitung nach Westen auf des Gelände der Schule müsste aber möglich sein.

- Pembaurstraße-Süd (Langstraße):
15m sind gegeben

-Defreggerstraße:
Ev. Verbindung zw. Körnerstraße und Leipzigerplatz schließen um PKW-Durchzugsverkehr zu vermeiden.
Fahrbahnbreite: 11m Straßenflucht 16m.
Zwecks Vermeidung/Reduzierung von Problemen mit Parkern:
A) Parker streichen
B) 2,0m (Gehst.) / 1,25m (Rad) / 6,5m (Tram) / 1,25m (Rad) 0,75m (Schutzstreifen) / 2,0m (Parker - wenns denn sein muss) / 2,25m (Gehst.)

- Salurnerstraße:
13m sind notwendig, Fahrbahnbreite von 12m ist gegeben. Breite zwischen Häuserfronten 18m. Vorschlag:
2,5 / 3,25 / 3,25 / 3,25 / 3,25 / 2,5. Ist also machbar, wenn die Pkw-Stellplätze entfallen.

- MTS / Anichstraße:
Da sollte ja nur ÖV fahren (1,5 + 6,5 + 1,5). Radfahrstreifen dient auch als Schutz vor dem Lieferverkehr. Bei Fallmerayerstraße für Pkws nur Querung (ohne VLSA), kein Abbiegen, dann gibts auch keine Staus. Anichstraße bis zur Bürgerstraße Pkw-frei!!!

- Äußere Anichstraße zw. Bürgerstraße und Kaiser Josef Straße:
Fahrbahnbreite 13- 13,5m >>> so what????? Die Parker müssen halt weg.

- Äußere Anichstraße westlich Kaiser Josef Straße:
Fahrbahnbreite 11,5m. Aufweitung nach Süden um 1,5m. Die Baumreihe vor der Klinik entfält leider, aber die 4 fahrstreifen sind machbar!!!

- Unibrücke:
Breite = 17m, notwendige Breite = 20m (2,5 / 3,25 / 3,25 / 4,25 / 4,25 /). Lösung: Fußwege ev. außen an die Brücke anhängen.

Höttinger Au: gegeben: 12,5m Notwendig: 13,0m
Lösung A: Für pkw nur je 3,0m statt 3,25m
Lösung B: Südlichen Gehsteig (neben Bahn) von 1,5m auf 1,0m reduzieren (nur Hauszugänge)

Fazit: Bei etwas mehr Willen - oder weniger Rücksicht auf den MI(e)V - wären außer in der Defreggerstraße ÜBERALL eine eigene ÖV-Trasse in beiden Fahrtrichtungen möglich.

Schlussbemerkung: Auch wenn man meint beim derzeitigen Verkehrsaufkommen vereinzelt auf getrennte trassenführung verzichten zu können: In 20 Jahren (Verkehr x 1,02 hoch 20 macht Verkehr x 1,5) wird man das bereuen!!

Zuletzt bearbeitet von Hannes: 31.10.2007 16:27, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 178   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 31.10.2007 20:05
    —
Danke für die Aufstellung, Hannes. Würde sagen, dass wir das dann wieder auf die Art weitergeben wie dazumal bei der Sillparkkreuzung, was absolut Sinn machte, wie sich jetzt an den diesen Bereich betreffenden Planungen zeigt.
Hier haben wir als Hauptargument das steigende Verkehrsaufkommen. Mit den Zahlen aus den Verkehrsreports der Stadt- und Landesregierung dürfte sich die zu erwartende Steigerung gut prognostizieren lassen, bzw. gibt es schon Prognosen, auch wenn sie mit Eröffnung der Teilabschnitte ein bisschen weniger stark ausfallen wird.
Wir werden also sagen können: in x Jahren wird diese Lösung nicht mehr funktionieren und dann fallen y € an Umbaukosten samt Baustellenstress und Beeinträchtigung des ÖV an, und da kann man schwerlich dagegen argumentieren.
ILF haben ja Vorgaben der Stadt teils als gegeben hingenommen, nach dem Motto "wer zahlt schafft an", auch wenn einiges davon wohl so jenseits von Gut und Böse war, dass sie das dann positiverweise jeweils "nicht weiterverfolgt" haben.

Was mich am meisten stört, sind jene Abschnitte, in denen es nur in eine Richtung einen eigenen Gleiskörper gibt oder in denen die Trennung nur per Straßenmarkierung und Schildern erfolgen soll. Die Lösung mit der Befahrbarkeit kurzer Abschnitte von Gleiskörpern zum Vorbeifahren soll an sich zwar gut funktionieren (ich glaube, es war Heli, der mir das mal beschrieben hat), aber wirklich notwendig ist es auch nicht, denn es dient nur dem schnelleren Vorankommen des MIV.

Ich finde es schade, dass die "Flughafen-U-Bahn" nicht weiterverfolgt wird, denn hier hätte man einiges draus machen können; wie ILF auch feststellt wäre damit Völs ideal angebunden, der Flughafen sowieso, die Reisezeit wäre kürzestmöglich und vor allem würde eine große P&R-Anlage beim Flughafen ermöglichen, obwohl man dieses Ziel ja mit einer Verlängerung der L3 später immer noch erreichen kann.

Ich hoffe, nebenbei, dass der Zeitplan gehalten werden kann. Die GR-Sitzung ist in acht Tagen, wie ich gehört habe ist im Hintergrund in der Zwischenzeit einiges passiert, - Poste später weiter, muss grad a Sprüngerl weg...

Beitrag Nr. 179   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 31.10.2007 20:44
    —
Man könnte L3 ab Layrstraße unterirrdisch mit hoher Reisegeschwindingkeit zum Flughafen verlängern. Und vielleicht mit wenigen Haltestellen.

Beitrag Nr. 180   |  Autor: TramfanStadt / Stadtteil:
Zürich - Kreis 7
   |  BeitragErstellt: 31.10.2007 21:05
    —
Und ich bin dafür dass man die Busse erneuert zb. Mercedesstern aus echten Gold soie die Haltestangen. Nebenbei bin ich dafür dass man auch Sitzheizungen bis zum letzten Sitz einfürt. Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original!
Nein. Jetzt mal ne Gegenfrage. WOher sollen die das Geld kriegen? Wir haben einen kleinen Flughafen und wenn wir einen größeren hätten als den Flughafen WIen-Schwechat würde man sowas vl. realisieren aber die Menge am Flughafen is ja eh nix für eine "U-Bahn.

Beitrag Nr. 181   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 31.10.2007 22:51
    —
@Tramfan:Willst noch lederbezogene Sitze, echtes Leder.

Beitrag Nr. 182   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 02.11.2007 20:56
    —
Die GR-Sitzung am 8.11. wurde aus Termingründen verschoben.
Was die TT daraus macht, ist in den Presseberichten nachzulesen. - Ich seh' auch gleich Rot.

Beitrag Nr. 183   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 03.11.2007 20:55
    —
Ich habe die aktuell zur Verfügung stehenden Informationen nun mal in diesem Artikel zusammengefasst.

Beitrag Nr. 184   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 04.11.2007 02:52
    —
Lustig finde ich, wie in anderen angeblichen Fachforen wie z.B. dem EBFÖ sich die Zweifler wieder das Maul zerreißen von wegen huch, das wird nichts mit der Bahn - wegen eines einzigen mickrigen TT-Artikels, wieder mal.
Es ist doch immer das gleiche Spiel: die TT schreibt was, strassenbahn.tk widerlegt es, und nach ein paar Wochen oder Monaten stellt sich heraus dass die TT Blödsinn schrieb und strassenbahn.tk doch besser informiert war. Trotzdem neigen die Leute, offenbar im Nachwirken früherer Zeiten, als Zeitungen noch seriös und objektiv waren und gut recherchiert und zudem die einzigen Informationsquellen, dazu, dem Massenmedium mehr Glauben zu schenken anstatt dem unabhängigen Fachmedium. Das nervt.

Beitrag Nr. 185   |  Autor: wwehrleStadt / Stadtteil:
Freiburg im Breisgau
   |  BeitragErstellt: 05.11.2007 12:13
    —
... kann ich nachvollziehen - ist auch fürchterlich nervig. Ich hoffe nur, dass bald eine klare politische Aussage und (noch viel wichtiger) ein klarer Beschluss zum Baubeginn folgt. Dann ist hoffentlich erstmal Ruhe und die Schreiberlinge können nicht mehr solchen Blödsinn verzapfen. Sind die denn irgendwie politisch gefärbt, dass die so Anti-Linie 5 (Regiotram)-angehaucht sind ?

Beitrag Nr. 186   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 06.11.2007 01:29
    —
Diesen Mist verlinke ich schon gar nicht mehr in den Presseberichten: http://www.tirol.com/politik/innsbruck/71817/index.do

Es wird gerade verhandelt zwischen Stadt, Land und Bund wegen des Mehrbedarfs an Geld, das wissen wir ja schon, und das steht eh auch im Artikel, aber bitte was, zur Hölle mit all ihren TeufelInnen, veranlasst die TT angesichts dessen zu einer Schlagzeile wie Absage: für Linie 5 (Regiotram) fehlt das Geld ...? Ich kann wieder mal nicht aufhören mich zu wundern über dieses Blatt. Das ist Boulevard vom Übelsten.

Beitrag Nr. 187   |  Autor: TramfanStadt / Stadtteil:
Zürich - Kreis 7
   |  BeitragErstellt: 06.11.2007 07:17
    —
Der letzte Artikel in der TT war eh schon teilweise schrott aber das übertrifft alles. Die Medien wissen halt nicht mehr was sie schreiben sollen und schreiben dann selbst sachen die die nicht mal glbauben.

PS. Im Artikel ist beim ersten Wort schon gleich ein Rechtschreibfehler. wink

Zuletzt bearbeitet von Tramfan: 06.11.2007 07:18, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 188   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 07.11.2007 11:01
    —
Und der Kurier glaubt frisch gleich eine "neue Trasse durch Innsbruck" sei nötig, weil die Mini-Oppositionsparteien von Federspiel und Heis das sagen... na klar, wir werfen zwei Jahre Planung komplett übern Haufen und fangen bei Null an... *kopfschüttel*...

Beitrag Nr. 189   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 14.11.2007 14:35
    —
Nun wäre es aber höchst an der Zeit für einen Abschluss der Verhandlungen und den Baubeschluss. Ich habe auch noch nichts vom Ersatztermin für den Sondergemeinderat gehört.

Es kann doch nicht sein, dass drei Landesbeamte einen Termin nicht wahrnehmen können und dadurch sich im Extremfall der Baubeginn sich um ein Jahr verschiebt, weil die Baugenehmigung nicht mehr rechtzeitig erteilt werden kann. Was, bitte, kann wichtiger sein, als ein Termin, bei dem es um das größte Verkehrsprojekt des Zentralraums geht?

Es bleiben nun noch sechs Wochen, bis die zehn Bahnen für die Linie O bestellt werden müssen, was de facto auch der Startschuss für alles andere ist. Möglicherweise sogar weniger, weil um Weihnachten herum sich bekanntlich die Feiertage häufen. - Man hatte jetzt das ganze Jahr lang Zeit, alles fertig auszuarbeiten und abzuklären. Muss es denn wirklich sein, dass sich die Vorbereitungsphase bis zum letzten Tag hinzieht?
Das Argument der Bürgermeisterin und des Verkehrsstadtrates, dass man sich gut vorbereiten will, lasse ich gern gelten, aber nachdem der Sondergemeinderat für 8. November angesetzt gewesen war, war diese Vorbereitungsphase bis dahin schon abgeschlossen; nun ist jeder weitere Tag, der ohne Baubeschluss vergeht, ein verlorener.

Wenn ich so arbeiten würde - Abgabe eines Projekts nach dreimaliger Terminverschiebung (erster angestrebter Termin war im Februar!) um zehn Monate verspätet, könnte ich mir schon längst einen neuen Job suchen.

Es bleibt nur zu sagen:
Zahrt`s endlich an, verdammt noch mal!

Zuletzt bearbeitet von manni: 14.11.2007 14:36, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 190   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 14.11.2007 18:22
    —
Meine volle Zustimmung. Nur gelten halt in Politik und im Beamtentum andere Maßstäbe, als in der Privatwirtschaft...

Aus Regio Innsbruck und Regio Westl. Mittelgebirge wird übrigens heuer wieder nix.

Beitrag Nr. 191   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 15.11.2007 00:40
    —
Ja, habe ich auch schon vernommen, dass da heuer definitiv nix mehr kommt... hieß aber schon vor einer Weile, dass sie wahrscheinlich erst nächstes Jahr zum Fahrplanwechsel die ersten Durchmesserlinien einführen.

Das hängt möglicherweise auch damit zusammen, dass das logistisch noch nicht ginge - am Busbahnhof sind ja zwei Terminals noch nicht benutzbar, das Provisorium dauert noch an.
Das Gebäude, das anstelle der ehemaligen Kioskzeile dort entsteht, wird übrigens die neue VVT-Zentrale mit Kundencenter, für alle die das noch nicht wissen.

Beitrag Nr. 192   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 20.11.2007 12:33
    —
Am Donnerstag dürfte wohl endlich der Baubeschluss im GR gefasst bzw. der Stadtsenat mit der Umsetzung beauftragt werden; zumindest ist das Thema Tagesordnungspunkt. Es ist aber auch allerhöchste Zeit jetzt.
Zuletzt bearbeitet von manni: 20.11.2007 12:38, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 193   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 20.11.2007 14:32
    —
@ kurier:

Ich gehe mal davon aus, dass nicht nur der Herr Kogler, sondern auch viele andere politische Wichtigtuer sich noch nie darüber Gedanken gemacht haben, ob eine Nutzung der ÖBB-Trasse kapazitätsmäßig überhaupt möglich ist.

So wie es ausschaut ist östlich von Innsbruck ein 15-min-Takt auf der ÖBB-Trasse vielleicht gar nicht machbar. Ein Ausbau a la Salzburg würde jedenfalls nicht weniger Kosten als die Linie 5 (Regiotram).

Beitrag Nr. 194   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 20.11.2007 14:41
    —
Dass Winfried Werner Linde vom Kurier sich vom Federspiel-Klon Kogler hat vollabern lassen, wundert mich sowieso, ich vermute mal dass Kogler, der ja auf keinen Fall die Tram bzw. Stadtbahn ausgebaut haben will und im GR Sprüche ablässt wie jenen, dass es gut sei, wenn jeder 18jährige ein Auto besitzt (erinnert sich jemand?), der also sein sinnloses politisches Leben im Delirium tremens fristet und versucht, seine Fieberphantasien der Welt als Realität zu verkaufen, aktiv auf die Medien zugegangen ist, um mal wieder einen Seitenhieb gegen den Tramausbau unterzubringen. Der Kerl ist sozusagen unsere "Gegenlobby", für mich zusammen mit Federspiel eine Art Erzfeind.
Wie auch immer, der Typ hat eh nix zu sagen, aber was er sagt, sorgt zumindest unter Kurier-Lesern vielleicht mal wieder für Verunsicherung, was zwar suboptimal, aber nicht besonders schlimm ist.

Was die S-Bahn östlich des Zentrums anlangt, so denke ich, sind der Bedarf und das Potenzial zu erheben, und wenn beides da ist, ein drittes Gleis zu legen, wie auch in Salzburg geschehen. Wenn Halbstundenintervall im Zusammenspiel mit der Stadtbahn ausreicht, kann man sich das ja sparen.

Beitrag Nr. 195   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 21.11.2007 10:22
    —
Morgen Donnerstag ist in der GR-Sitzung laut TT (siehe Presseberichte) - und das glaube ich ausnahmsweise lachen - nicht mit einer Beschlussfassung zu rechnen, weil man nur zwei Stunden Zeit für das Thema Regionalbahnkonzept hat.

Da frage ich mich allerdings, wozu das in der Sitzung überhaupt behandelt wird. Den ILF-Endbericht kann sich jeder Mandatar auch ohne Vorträge durchlesen.

Die Beschlussfassung soll demnach erst im Dezember erfolgen.

Nur gut, dass man sich die Optionsfrist bis Dezember hat verlängern lassen. Ich reg' mich schon gar nicht mehr auf. Falls im Dezember wieder nur herumgewurschtelt wird, hoffe ich, dass Bombardier die Rute ins Fenster stellt und keiner weiteren Optionsverlängerung zustimmt. Ich halte das ganze inzwischen für eine totale Farce. Im Februar (!) hätte bereits der politische Startschuss erfolgen sollen, jetzt haben wir's fast ein Jahr später!!!

Beitrag Nr. 196   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 21.11.2007 22:31
    —
Zur Abwechslung mal wieder gute Nachrichten: http://www.strassenbahn.tk/inntram/news_131.html

Und da beisst die Maus keinen Faden ab. Das einzige, was jetzt noch dazwischenkommen könnte, wäre ein negativer Ausgang der Gemeinderatssitzung, was aber angesichts dessen, dass alle (bis auf die Rechtsaußen-Oposition) dafür sind, eigentlich nicht passieren kann.

Mit dem "Konzessionierungstrick" - siehe Newsartikel - brauchen wir auch keine Bedenken wegen des rechtzeitigen Baustarts mehr zu haben. Eine ausgezeichnete Idee. lachen

Passenderweise hat aber auch die TT mal wieder zugeschlagen, sie sieht die "Linie 5 (Regiotram) als Millionengrab" - das ist eigentlich schon kabarettreif.

Zuletzt bearbeitet von manni: 21.11.2007 23:06, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 197   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 22.11.2007 12:50
    —
Hätte fast Lust mir die Sitzung heute ab 13.00 zu geben. Mal schauen ob sichs ausgeht.
Hat sonst noch jemand Lust mitzukommen? In Tagesordnungspunkt 2d geht es übrigens um die Integration der Hubu ins Ticketsystem.

Beitrag Nr. 198   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 22.11.2007 14:14
    —
Lust schon, komme aber leider nicht ausm Büro weg weinen
Für die Dezember-Sitzung könnte ich mir aber evtl. noch freinehmen.

Wenn du heute hingegangen bist, Hannes, berichte bitte...

Beitrag Nr. 199   |  Autor: Trolli   |  BeitragErstellt: 22.11.2007 20:24
    —
manni schrieb:
Passenderweise hat aber auch die TT mal wieder zugeschlagen, sie sieht die "Linie 5 (Regiotram) als Millionengrab" - das ist eigentlich schon kabarettreif.


Naja, der Spagat an Meinungen wird immer noch breiter! Da soll man noch irgendwem glauben!

Trolli

Zuletzt bearbeitet von Trolli: 22.11.2007 20:25, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 200   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 23.11.2007 11:18
    —
Zitat:

Naja, der Spagat an Meinungen wird immer noch breiter! Da soll man noch irgendwem glauben!


Meinungen sind aber nicht relevant, es zählen die hard facts, und die sehen so aus, dass die Politik geschlossen für den Bahn(aus)bau ist, die notwendigen Verträge und Beschlüsse gerade in Vorbereitung sind, dass die zehn Bahnen aus der Option gekauft werden und dass gerade alles für den Baustart kommendes Jahr vorbereitet wird. Das ist keine Glaubensfrage. lachen

Beitrag Nr. 201   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 24.11.2007 11:16
    —
Ich glaub´momentan versucht noch jeder seine Hoffnungen umzusetzen - Gegner wie Befürworter.
Die 300 Mio + 70 Mio Valorisierung und Risiko sind natürlich viel Geld - aber auf ca. 10 Jahre aufzuteilen, sodaß schlimmstenfalls um die 37 Mio jährlich anfallen (reine Milchmädchenrechnung -ich bin kein Finanzmathematiker)

Wenn man jetzt diese Betrag in Relation zu dem stellt, wass Innsbruck so im Jahr umsetzt (ca. 275 Mio Euro) dann bekommt man ein Gefühl dafür, worüber man spricht.
Für Straßenbau wir so ca. 10 Mio Euro jährlich (Stand 2006) aufgewendet - was noch indirekt dazu kommt, müsste man aus der Jahresabrechnung der Gemeinde herausfiltern). Für den Betrieb der IVB ein ähnlicher Betrag (wovon der Mineralölsteuerzuschlag ein nicht unwesentlicher Brocken ist - dabei ist noch interessant, dass eine Entnahme / Rücklage Straßenbahnkonzept bei der NKB erwähnt wird).

Vergessen darf man auch nicht, das Gelder für den Straßenbau nun schon seit Jahren stetig tröpfeln, während bei der Tram nur so alle 30 Jahre größere Investitonen anstanden. Der volkswirtschaftliche realvante Posten für die Kosten der persönllichen Mobilitä des einzelnen (Auto) scheint natürlich in einer solchen Rechnung nie auf.

Was ich sagen will - die Investionen für die Tram sind langlebiger und im Verhältnis zum Jahreshaushalt nicht der Brocken, als der sie dargestellt werden.

Ich hazardiere jetzt mal eine Rechnung, wie man die Kosten tatsächlich sehen sollte:

370/30[Langlebigkeit - möglicherweise auch 50?)/10(Errichtungdauer)= 1,5 Mio Euro jährlich (aufgerundet)
Das wiederum dividiert durch die Zahl der Innsbrucker und die Zahl der im Großraum nutzniesenden Einwohner (mit Sicherheit ca. 250000, wenn man nur den unmittlebaren Einzugsbereich der Strecke -ohne Buszubringer- nimmt zumindest 40000) ergibt einen Wert von 6-38€ pro Person und Jahr. (da 370 Mio Euro Ausgangskosten von Valorisierung und Risiko sind, müsste damit auch Finazierungskosten erfasst sein)
Ganz so einfach wird die Rechnung tatsächlich nicht sein. Sie zeigt aber dass die Öffentlichkeit nur die Gesamtkosten sieht. Und die kennt man momentan nur bei der Linie 5 (Regiotram); nicht jedoch bei Straßenprojekten und auch nicht z.B. bei der Brennerbahn - bei diesen wurden nämlich bis jetzt keine solchen Risikokosten berücksichtigt.

Zuletzt bearbeitet von Martin: 24.11.2007 11:23, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 202   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 24.11.2007 19:59
    —
Danke für diesen sehr interessanten Exkurs ins Finanzwesen, Martin.

Ich habe mal für eine TV-Produktionsfirma gearbeitet, die ihren Sitz in München hatte. Von meinem Gehalt wurde monatlich U-Bahn-Steuer abgezogen.

Wenn alle Stricke reißen würden, wäre mit Hilfe einer solchen Steuer das Gesamtprojekt leicht finanzierbar - 50 Cent bis 3,5 € monatlich auf zehn Jahre tun wohl wirklich keinem weh. Allerdings dürfen in AT, soweit ich weiss, die Gemeinden bis auf wenige Ausnahmen selbst keine Steuern einheben, würde also wahrscheinlich eine Bundesgesetzesänderung erfordern.

Ich glaube aber, auch angesichts der Budgetierung auf zehn Jahre, nicht, dass die Finanzierung noch zum Problem wird.

Kurzer Themenwechsel zwischendrin: der heutigen TT ist zu entnehmen, dass es für den Gebäudekomplex zwischen Hbf-Uhrturm und Europahauskreuzung jetzt ein Projekt gibt. Die Pema-Holding errichtet dort für 40 Mio. € einen Bürokomplex, die alte Bausubstanz soll "schon bald" abgerissen werden.
Wie wir ja wissen, endet die Bausperre ja am 31. Dezember, und das Grundstück darf nur unter der Auflage bebaut werden, dass die Stadtbahn- bzw. Tram-Trasse Platz findet.
Wäre natürlich sehr geil, wenn die Trasse irgendwie architektonisch anspruchsvoll in den Bürokomplex integriert würde. Das Engstellenproblem Brunecker Straße dürfte damit jedenfalls endgültig gegessen sein.

Zuletzt bearbeitet von manni: 24.11.2007 20:07, insgesamt 3 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 203   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 24.11.2007 20:20
    —
was ist der Uhrturm, den kenn ich nur von Graz. grübel grübel grübel

Beitrag Nr. 204   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 25.11.2007 20:33
    —
Das Uhrturmgebäude ist das einzige, das vom alten Bahnhof (20er-Jahre) noch steht - ein Haus mit turmförmiger Spitze, an dem eine Uhr angebracht ist -> Uhrturmgebäude. Es ist das rote, wo die Polizei ist.

Beitrag Nr. 205   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 26.11.2007 20:50
    —
Aha

Beitrag Nr. 206   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 28.11.2007 10:43
    —
Dieser Leserbrief des Straßenbahnmuseums-Gründers DI Manfred Fleiss bringt die Sache auf den Punkt. Ich habe selten so ein präzise und zutreffend formuliertes Plädoyer für den Tram-Ausbau gelesen, deshalb sei es hier gepostet.
Auch wenn ich nicht denke, dass zwischen Hungerburgbahn und Stadtbahn ein (finanzieller) Zusammenhang besteht oder bestehen kann.


Beitrag Nr. 207   |  Autor: Obusfahrerin   |  BeitragErstellt: 28.11.2007 12:32
    —
[Der Text dieses Postings wurde auf Wunsch des Users gelöscht]

Beitrag Nr. 208   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 28.11.2007 12:47
    —
Off-Topic-Antwort auf Off-Topic-Statement: da es sich dort zu fast 100% um Straßenbahnen dreht, sage ich dazu halt "Straßenbahnmuseum", was allerdings natürlich kein Eigenname ist (der Eigenname wäre in dem Fall "Localbahnmuseum"), sondern einfach eine allgemeine Bezeichnung (wie in "eine Remise", "eine Tram", "ein Straßenbahnmuseum"). Ois kloa? lachen

In Graz gibt's ja auch das "Tramwaymuseum", das aber umgangssprachlich sicher von vielen einfach "Straßenbahnmuseum" genannt wird.

Zuletzt bearbeitet von manni: 28.11.2007 12:48, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 209   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 28.11.2007 14:00
    —
Ich habe gerade eine ganze Menge letztgültiger Detailplanzeichnungen von den Neubaustrecken mit Freigabe zur Veröffentlichung bekommen, nur leider in relativ schlechter Auflösung. Spätestens wenn ich die in besserer Auflösung habe, wird es sie zum Download geben, notfalls stell' ich auch diese online.

Vorab einige interessante Details:

- Entlang der _gesamten_ Reichenauer Straße und Schützenstraße gibt es Mittelbahnsteige, also quasi am ganzen O-Ostast.

- Die Straßenbahnbrücke ins O-Dorf ist gefallen, stattdem wird die Grenobler Brücke ostseitig verbreitert.

- Leipziger Platz wird tatsächlich dreigleisig, in der Mitte das (haltestellenlose) Überholgleis für die Stadtbahn.

- Sillpark wird auch tatsächlich viergleisig.

- Die Brunecker Str Richtung Norden ist reine ÖV-Trasse. Der IV wird östlich davon entlang des Bahndamms vorbeigeführt. So kann auch an den bereits vorhandenen Gleisstumpf angeschlossen werden.

- Die große Haltestelle vor dern Unibibliothek kommt. Mir dünkt in irgendeinem Thread hat jemand befürchtet, dass die nicht mehr gebaut werden kann. Stimmt nicht, hatte ich aber schon vor Monaten gesagt: die Station wurde bei der Neuplanung der Unibibliothek berücksichtigt.

Mehr dann demnächst.

-

Zuletzt bearbeitet von manni: 28.11.2007 14:26, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 210   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 28.11.2007 15:02
    —
Du machsts aber spannend!

Beitrag Nr. 211   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 28.11.2007 17:07
    —
Die Pläne in besserer Auflösung müssen leider doc h noch eine Weile warten, nämlich bis sie in endgültiger Fassung vorliegen... aber zwecks Übersichtsgewinnung wird es demnächst wenigstens das Vorhandene zu sehen geben.

Die Pläne werden derzeit durch ILF bereichsweise noch einmal überarbeitet. Die endgültige Version kann es naturgemäß erst nach der GR-Sitzung 13/14 Dezember geben.

Eine Korrektur noch, die mir mitgeteilt wurde: die Trambrücke ins O-Dorf fällt nicht, das ist z.B. schon mal so ein Detail. Sie wird doch kommen, in verbreiterter Form, und gleichzeitig auch eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke sein, ähnlich wie die New-Orleans-Brücke; die Tram fährt darauf auf der Westseite, Fußgänger und Radfahrer bewegen sich auf der Ostseite.

Beitrag Nr. 212   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 29.11.2007 02:14
    —
Ist sich leider nicht mehr ausgegangen gestern Mittwoch abend, kommt dafür heute Donnerstag abend.

Beitrag Nr. 213   |  Autor: bahnbauerStadt / Stadtteil:
innsbruck pradl
   |  BeitragErstellt: 29.11.2007 11:06
    —
bin schon sehr gespannt.danke manni!

Beitrag Nr. 214   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 30.11.2007 02:50
    —
Ist jetzt online: http://www.strassenbahn.tk/inntram/news_133.html

Beitrag Nr. 215   |  Autor: bahnbauerStadt / Stadtteil:
innsbruck pradl
   |  BeitragErstellt: 30.11.2007 08:48
    —
@defreggerstraße: fährt man nun also wieder durch den hof der häuser nicht mehr über gumpstraße?
@linser areal, wie wendet da die tram?

Beitrag Nr. 216   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 30.11.2007 08:49
    —
Leider erkennt man noch nicht allzu viel. Verwundert bin ich allerdings darüber an welchen möglichen und unmöglichen Stellen man noch Platz für Parkstreifen gefunden hat (Höttinger Au, Pembaurstraße,...). Geh ich außerdem recht in der Annahme, dass an der Unibrücke und in der Pembaurstraße die Radfahrstreifen gekillt wurden? Das kanns ja wohl nicht sein!!

Beitrag Nr. 217   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 30.11.2007 12:22
    —
Zitat:
@defreggerstraße: fährt man nun also wieder durch den hof der häuser nicht mehr über gumpstraße?

War immer so geplant! Die Gumpstrassenvariante ist seit 20 Jahren tot...
Zitat:

@linser areal, wie wendet da die tram?

Spitz - sind ja Zweirichtungsfahrzeuge

Beitrag Nr. 218   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 30.11.2007 21:27
    —
Nachdem das ja eine eher vorübergehende Endstation werden dürfte am Linserareal, ist es vertretbar, hier keine Schleife einzuplanen, denn es ist besser, die Kinder haben den Platz zum Herumlaufen als es wird Im-Kreise-Denken möglich.

Möglicherweise wird der durch den Entfall der Schleife freie Platz allerdings für Läden genützt... also dem Mammon sehe ich eine Schleife ungern geopfert. Aber was will man da machen, so ist das Leben.

Beitrag Nr. 219   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 30.11.2007 22:53
    —
eine unterirdische schleife wäre interessant.

Beitrag Nr. 220   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 30.11.2007 23:19
    —
definitiv! lachen

ein anderer Platz für eine unterirdische Schleife wäre Allerheiligen gewesen, interessant wäre auch eine Schleife auf der Wiese beim Ikea, die nach einer unterirdischen Querung des Dorfes Amras dort die Dreier beendet (krönt).

Ich glaube aber, daß es ausreichend ist, spitz zu wenden, gut ist jedenfalls, daß das offenbar parallel gemacht werden soll, sodaß zusätzliche Kapazität geschaffen anstatt vom O abgezogen werden soll.

Man hat wahrscheinlich auch keine Wahl, denn man stelle sich vor, rechtzeitig vor acht Uhr früh wollen die Schüler der HAK, der Berufsschule UND des Fünften Gymnasiums dort hinaus in die Höttinger Au - das wäre der komplette Kollaps, wenn das nur der O bewältigen soll, umso mehr, als auf dem Wege dorthin ja auch noch die Höttinger Hauptschule liegt.

Beitrag Nr. 221   |  Autor: Obusfahrerin   |  BeitragErstellt: 01.12.2007 00:16
    —
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Beitrag Nr. 222   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 01.12.2007 01:39
    —
Ja, beim neuen Gym kommt sicher auch eine Stumpfwende - überhaupt scheint mir, dass nun Schleifen obsolet werden, obwohl es eigentlich hieß, man wolle Stumpfwenden nur machen wenn eine Schleife nicht möglich wäre.
Grade Amras-Ort und Gymnasium/Mittenwaldbahn wären aber Orte, wo Schleifen durchaus möglich wären, schließlich wird an beiden Orten dort gebaut, wo derzeit noch nichts ist außer genügend Platz.
Das finde ich insofern nicht so gut, weil Schleifen trotz allem besser sind - die Fahrer ersparen sich das Umrüsten, der Richtungswechsel geht schneller. Die Stumpfwenden sind also eigentlich immer die Billiglösung und ich hoffe, dass das ketzt nicht überall zum Standard wird.

Ergänzend: die Kinder werden höchstens am Dach des Gebäudekomplexes herumlaufen - war zumindest den Medien zu entnehmen, dass Sportplatz, Schulhof etc. am Dach sein sollen.

Zuletzt bearbeitet von manni: 01.12.2007 01:41, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 223   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 01.12.2007 10:41
    —
und wenn die was spielen und du gehst unten vorbei, bekommst den ball auf den Kopf.

Beitrag Nr. 224   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 01.12.2007 11:50
    —
Dafür gibt es die Erfindung des hohen Zaunes, zu bewundern an jedem Sportplatz. :]

Beitrag Nr. 225   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 01.12.2007 13:33
    —
und dann gibt es leuten die schießen übern Zaun :] :]
Zuletzt bearbeitet von Linie O: 01.12.2007 13:33, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 226   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 01.12.2007 13:37
    —
Hilft gar nichts gegen echte Sportler - vergleiche Asterix bei den Briten.

Beitrag Nr. 227   |  Autor: Obusfahrerin   |  BeitragErstellt: 01.12.2007 23:10
    —
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Beitrag Nr. 228   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 02.12.2007 17:33
    —
Klar handelt es sich nur um zwei, drei Minuten, aber genau die stehen manchmal einfach nicht zur Verfügung. Der Inhalt der Kasse bzw die Kasse selbst muss auf jeden Fall mitgenommen werden, was auch Zeit kostet; ansonsten, wenn er beide Kassen benützen würde, müsste der Fahrer bei Schichtwechsel nach hinten laufen und sie schnell ausbauen und könnte vielleicht nicht mehr aussteigen.

Es ist jedenfalls ein Zusatzaufwand für das Fahrpersonal; Rauch-, Imbiss- und Toilettenpausen werden entweder beschnitten (-> Ärgernis für Fahrer) oder der Fahrplan muss daran angepasst werden (-> Mehrkosten). Beides finde ich nicht gut. Da wäre ich doch dafür, lieber etwas mehr Geld für vernünftige Schleifen auszugeben.

Zuletzt bearbeitet von manni: 02.12.2007 17:34, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 229   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 02.12.2007 20:46
    —
Ich wäre für automaten in den Fahrzeugen...

Beitrag Nr. 230   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 02.12.2007 21:00
    —
Ja, dann wär's deutlich einfacher. Abrüsten, Tür versperren, in den anderen Führerstand spazieren, aufsperren, aufrüsten, los geht's. Wäre wohl nur noch gut eine Minute.

Übrigens traue ich mich zu wetten, dass der Ticketverkauf beim Fahrer über kurz oder lang eingestellt wird. Man wird damit garantiert einfahren. Müsste mich schon schwer täuschen, wenn es anders wäre.

Beitrag Nr. 231   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 02.12.2007 22:01
    —
Ganz deiner Meinung. Den Verkauf "nebenbei" wirds nicht mehr geben, da sich der fahrer um 160° umdrehen muss. Also entweder riesen Zeitverlust und entsprechende Kosten, oder laufend Unfälle durchs "blind fahren".

Beitrag Nr. 232   |  Autor: Obusfahrerin   |  BeitragErstellt: 02.12.2007 22:02
    —
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Zuletzt bearbeitet von Admiral: 02.12.2007 22:03, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 233   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 02.12.2007 23:40
    —
Bisher wird ja immer die ganze Kasse, das "Modul", herausgenommen. Ist das bei den Flexis denn anders? Wie nimmt denn der Fahrer dann sein Kleingeld mit? Oder verstehe ich da etwas falsch?

Beitrag Nr. 234   |  Autor: Obusfahrerin   |  BeitragErstellt: 02.12.2007 23:50
    —
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Beitrag Nr. 235   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 02.12.2007 23:53
    —
Klar, es geht alles in kürzester Zeit, aber eben nicht in Null-Zeit... es dauert auf jeden Fall länger, alles in allem dürften 3 Minuten gut hinkommen, und das ist nicht wenig...

Beitrag Nr. 236   |  Autor: dr1974   |  BeitragErstellt: 03.12.2007 13:51
    —
Hm, Linie 3 in einem ersten Verlängerungsschritt zum neuen Gymnasium: ich bin ja schon gespannt, ob dann die Schleife Layrstraße dann überhaupt noch gebaut wird. Oder zumindest Abzweigweichen für die spätere R-Verlängerung.
Stumpf wenden: Für eine Schleife wäre westlich des Linserareals enorm viel Platz, und zwar auf der gegenüberliegenden Seite der Mittenwaldbahn, wo ein großes Brachland existiert. Nur, wer braucht die dann später noch? Eventuell doch die 3er, wenn dann später die 1er zur Technik fährt?

Beitrag Nr. 237   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 03.12.2007 17:08
    —
Man könnte eine kleine Remise bauen, falls zu wenig Platz ist in der alten oder man lässt sie für unfallbedingte kurzführungen...

Beitrag Nr. 238   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 03.12.2007 17:30
    —
Eine Schleife am Retterareal wird nicht geben, weil das nächstes Jahr verbaut wird. In ihrer unendlichen Weisheit haben die ÖBB dort wo die Bahnhaltestelle-Hötting entstehen soll auf den üblichen Mindestabstand zw. Bebauung und Gleisachse verzichtet. Bravo!!! evil

So wie ich das verstanden hab, soll die 3er nur vorläufig zum Linserareal fahren (noch ohne Regiobnalbahn), darum wird die Schleife Weyrstraße wohl doch gebaut.

Beitrag Nr. 239   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 03.12.2007 17:47
    —
Im ILF-Papier steht aber doch, dass die 3er permanent (bzw. halt bis zum Bau des Astes Steinbockweg) beim Bhf Hötting endet. Macht doch auch Sinn, wegen des Schülerverkehrs und des Einkaufszentrums, oder?
Zuletzt bearbeitet von manni: 03.12.2007 17:47, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 240   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 03.12.2007 23:32
    —
Ist sinnvoll, haben wir hier im Forum auch schon recht lang vorgeschlagen - entweder hier oder in Verbindung mit dem 3er-Westast (oder in unserer damaligen Diktion, die mir nicht mehr vollständig erinnerlich ist, mit irgendeiner Straßenbahn, die am Höttinger Bahnhof / Mitterweg vorbei hinaus richtung Flughafen fährt) beim Bahnhof Hötting.

Vorn an der Höttinger Au ist tatsächlich praktisch kein Platz mehr, wenn das Areal des früheren Tanklagers verbaut wird.

Das böte allerdings die gestalterisch sehr interessante Option, das Ding (die Station) einfach auf die Brücke zu setzen. Das gibt einen höchst interessanten Wettbewerb... mit Krakenförmigen Gebilden vielleicht sogar. Wenn man hier Mittelbahnsteige macht, so könnte man direkt von der Brückenstation herunterfahren auf der Rolltreppe zur Tramstation. Das wäre nicht uncool.

Beitrag Nr. 241   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 04.12.2007 02:05
    —
Ad Abzweig Layrstraße: da wird sich in der Tat zeigen, wie aktuell die Straßenbahnlinie Richtung Steinbockweg noch ist. Bis vor kurzem war ich mir sicher dass das berücksichtigt wird, da aber ja jetzt quasi die ganze Finanzierung umgeworfen und neu aufgebaut wird bzw. wurde, bin ich mir das jetzt nicht mehr.

Jedenfalls sollte öffentlich darauf gepocht werden. Sonst würden die neuen Straßenbahnlinien nämlich wirklich nur den halben O-Bus ersetzen.

Beitrag Nr. 242   |  Autor: dr1974   |  BeitragErstellt: 11.12.2007 13:10
    —
In der Zeit, nachdem die Straßenbahn vom neuen Gymnasium Bachlechnerstr. bis zur Technik/Peerhof weiter verlängert sein wird, soll also die Linie 3 weiterhin bis zum ehemaligen Linserareal fahren? OK, der Anschluss an die Mittenwaldbahn spräche dafür, aber dann müßte man dort extra Wendegleise oder gar eine Schleife einplanen. Ob da genug Platz da für da ist? Auf den ersten Trassenentwürfen ist davon nichts zu erkennen.
Oder aber die 3er fährt dann etwas verkürzt nur zur doch noch zu errichtenden Schleife Layrstraße, sobald der O-Westast fertig gestellt ist...

Beitrag Nr. 243   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 11.12.2007 13:27
    —
Haben wir weiter oben im Thread schon besprochen - es kommt eine Wendeanlage, leider keine Schleife. Die 3er soll eben nicht zur Layrstraße gekürzt werden. Macht ja auch Sinn, das Fahrgastaufkommen des Einkaufszentrums und der Schule rechtfertigt das sicher.
Wenn die 3er später Richtung Steinbockweg verlängert wird, werden am O auch schon längere Fahrzeuge bzw. Doppeltraktionen fahren, so dass man auf die Verstärkung durch die L3 im Abschnitt Fürstenweg bis Bhf. Hötting auch leichter verzichten kann.

Beitrag Nr. 244   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 12.12.2007 21:53
    —
Kommenden Freitag, den 14., ab 9 Uhr im 6. Stock des Rathauses Maria-Theresien-Straße ist die entscheidende Gemeinderatssitzung. Hat irgend jemand Zeit, hinzugehen? Ich muss morgen mal zusehen, ob ich mir vielleicht kurzfristig frei nehmen kann, bin aber eher pessimistisch.

Beitrag Nr. 245   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 12.12.2007 23:20
    —
Wir wissen's zwar eh schon seit ca. zwei Wochen, aber jetzt isses offiziell: http://www.strassenbahn.tk/inntram/news_135.html



Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original!

Die TT rührt indessen in ihrem morgigen Artikel wieder einmal ein bisschen im Gerüchtetöpfchen bzw. verwechselt wieder mal ein paar Dinge - glaubt, dass die Stadtbahn nicht beschlossen wird. Dem ist aber nicht so. Von der Stadt muss die Stadtbahn bzw. die erforderlichen Zusatzmittel für Hall und Völs nämlich nicht beschlossen werden, sondern vom Land. Aber wir wollen ja nicht kleinlich sein, sondern uns, es besser wissend, heute einfach mal nur freuen. lachen

Beitrag Nr. 246   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 13.12.2007 10:18
    —
Die Meldung ist jetzt seit 11 Stunden online, aber ich sehe hier keine Freudenpostings. *am Kopf kratz* shocked

Beitrag Nr. 247   |  Autor: godwin   |  BeitragErstellt: 13.12.2007 10:24
    —
Nur mit der Ruhe. Wir müssen ja schlafen und arbeiten auch noch. zwinkern

Vom Grundsätzlichen her ist die Entscheidung begrüßenswert, nein, es ist ein freudiges Ereignis. big grin Es unterstreicht auch die Ernsthaftigkeit dieses Projektes Straßenbahnausbau. Weil die 10 zusätzlichen Bahnen würden ansonsten ja nie und nimmer benötigt werden.

Wie die Vorgehensweise der Hilde zu bewerten ist und ob die Kritik der StR Pokorny und Peer gerechtfertigt ist, kann ich selbst nicht beurteilen, da ja unsere Medienlandschaft auf Halbwahrheiten baut.
Und dass die TT leider auch immer mehr Blödsinn schreibt, ist ja schon hinlänglich bekannt.

Beitrag Nr. 248   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 13.12.2007 11:04
    —
Na bitte, geht ja. zunge zeigen Dann hoff ma dass für den O noch einmal 8 Fahrzeuge dazukommen. Un dann für die Linie 3, Linie 4, Linie Axams usw....

Beitrag Nr. 249   |  Autor: dr1975   |  BeitragErstellt: 13.12.2007 14:19
    —
Also eine große Demokratin ist die Zach wahrlich nicht, aber das ist ja nichts neues. Alles im Alleingang machen.
Natürlich freuen wir uns trotzdem, aber Stadt- und Gemeinderat hätten sicher trotzdem gerne zugestimmt, es war ja immer eine Mehrheit dafür.

Beitrag Nr. 250   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 13.12.2007 14:41
    —
Warum? Die Bürgermeisterin hat in diesem Fall absolut korrekt gehandelt.
Mir wurde schon vor Monaten gesagt, dass es für das Ziehen der Option gar keine politischen Beschlüsse mehr braucht, da die Fahrzeuge sowieso vom gültigen und laufenden Finanzierungsvertrag finanziell bedeckt sind und die Beschaffung Bestandteil der gültigen politischen Beschlüsse ist.

Zach als Eigentümervertreterin der IKB/IVB hat also nur das getan, was ohnehin zu tun war, erst recht nachdem die Frist morgen abläuft. Für mich gibt es da absolut keine schiefe demokratiepolitische Optik - da muss ich sie ausnahmsweise mal wirklich verteidigen.

Sollten jetzt, aus welchen Gründen auch immer, Gemeinderat oder Stadtsenat die Beschlüsse und Verträge kippen und den O in Zukunft mit Fahrradsänften statt Straßenbahnen bedienen wollen, liegt der Erklärungsbedarf bei diesen Gremien, nicht bei der Bürgermeisterin.

Zuletzt bearbeitet von manni: 13.12.2007 14:42, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 251   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 14.12.2007 11:19
    —
Die Sitzung ist jetzt definitiv am 21. um 9 Uhr. Vielleicht verlege ich meinen Urlaubsbeginn um einen Tag vor.

Beitrag Nr. 252   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 15.12.2007 01:48
    —
Hatte ich ganz vergessen zu posten: von den Grünen gibt's den "Regiobahn-Adventskalender", der jeden Tag ein neues Argument pro Stadtbahn freigibt.

Die täglichen Presseaussendungen dazu habe ich bei den Presselinks deswegen nicht übernommen, weil wir hier die Argumente eh schon alle kennen.

Der Regiobahn-Adventskalender:
http://gruene.bestsolution.at/index.php

Beitrag Nr. 253   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 15.12.2007 12:54
    —
Im heutigen TT-Artikel zum Thema - siehe Presseberichte - ist wieder davon die Rede, dass die Frist bei Bombardier noch mal verlängert wurde. Auch im EBFÖ hat das jemand behauptet.

Ich selber weiss nur folgendes: die Bürgermeisterin hat die Ziehung der Option freigegeben. Das ist hunderprozentig sicher.

Nun vermute ich, dass es sich im Detail so verhalten könnte: ein Deal zwischen Bombardier und Stadt könnte abgeschlossen worden sein, der besagt, dass die Frist nochmal bis Freitag, den 21., verlängert wird, aber nur, wenn sie dann auch tatsächlich wahrgenommen wird. - Nur, was hätte Bombardier davon? Wurde die Pönale erhöht für den Fall, dass doch noch was in die Hose geht? - Ich weiss es nicht.

Also: grünes Licht gibt es, nur in welcher Form genau, ist unklar. Aber wie auch immer, in einer Woche brauchen wir uns darüber nicht mehr den Kopf zu zerbrechen.

Zuletzt bearbeitet von manni: 15.12.2007 12:54, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 254   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 18.12.2007 00:24
    —
Man ist in der Zielgeraden - siehe Presseberichte. Ein einigermaßen korrekter TT-Artikel diesmal.

Wie anzunehmen war, wird den Empfehlungen von ILF gefolgt und zuerst bis Rum und Völs gebaut.
Nur der im Artikel angegebene Zeithorizont stimmt nicht ganz, den dürfte man sich wohl bei der TT selber errechnet haben. Die UVP muss für den Baustart der Straßenbahn nach Westen nicht abgewartet werden, wie wir ja wissen. Und unbedingt "hoch", wie im Artikel dargestellt, sind die Grundstücksablösen auch nicht.

Alles in allem für mich keine überraschende Entwicklung, aber natürlich ist es gut zu wissen, dass die Schäfchen im Trockenen sind.

Beitrag Nr. 255   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 18.12.2007 14:54
    —
Der Beschluss der Landesregierung wurde wie erwartet gefasst.

Zitat aus der Pressemitteilung der Landesregierung:

Die Arbeiten im Bereich Innsbruck können sofort in Angriff genommen werden. Die Innsbrucker Verkehrsbetriebe werden die Straßenbahn nach Kranebitten und ins O-Dorf betreiben und um eine erweiterte Konzession ansuchen“, erklärte der Landeshauptmann im Pressefoyer nach der letzten Sitzung der Landesregierung für dieses Jahr 2007 im Landhaus in Innsbruck.

Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original!

Beitrag Nr. 256   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 18.12.2007 15:30
    —
Hallo! Feiern bitte! Mr. Green - das Original!

Beitrag Nr. 257   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 18.12.2007 15:58
    —
gut, sehr gut. big grin big grin

Beitrag Nr. 258   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 18.12.2007 16:03
    —
Linie O schrieb:
gut, sehr gut. big grin big grin


Das nennst du Feiern? Nah... lachen

Beitrag Nr. 259   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 18.12.2007 18:04
    —
was nenn ich ferien was hab ich denn verpasst.
Ferien ist das, wo keine Lehrer dich vorlabern

Zuletzt bearbeitet von Linie O: 18.12.2007 18:05, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 260   |  Autor: Linie R   |  BeitragErstellt: 18.12.2007 19:53
    —
manni schrieb:
Hallo! Feiern bitte! Mr. Green - das Original!


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Ja dann feier ma! Prost!

Beitrag Nr. 261   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 18.12.2007 20:47
    —
Ja, so isses schon besser. lachen



Zwei weitere Presseberichte zum Thema sind verlinkt.

Beitrag Nr. 262   |  Autor: hubertat   |  BeitragErstellt: 20.12.2007 12:05
    —
Gratulation! Jetzt dürfte es wohl geschafft sein, dass Innsbrucke seine Straßenbahn ausbauen und die Linie 5 (Regiotram) bauen kann.

Hat ja auch in Graz viele, viele Jahre gedauert und auch da gab es viele, viele Diskussionen. Jetzt haben wir in Graz drei Strecken verlängert, die auch noch funktionieren, und jetzt gibt es auch bei uns Hoffnung, dass der Straßenbahnbau weitergeht - zumindest wird nächstes Jahr am Kai eine eigene Gleistrasse errichtet (um die auch Jahrzehnte diskutiert wurde) und der Nahverkehrsknoten Hauptbahnhof in Angriff genommen (wenn auch wohl erst in 7 - 8 Jahren eröffnet). Auch die Politik macht jetzt deutlich, dass man die Straßenbahn weiter ausbauen kann, z. T. werden sogar (und das ist wirklich neu) konkrete Ausbauprojekte plakatiert (Südwest- und Nordwestlinie sowie Uni-Anbindung). Wenn davon nur ein Teil realisiert wird, ist das schon sehr erfreulich. Und 2009/2010 kriegen wir ja auch endlich die sehnlichst erwarteten Neubaufahrzeuge.

Bis auf Wien ist Österreich wieder zum Straßenbahnland geworden - siehe Ausbau in Linz und geplanter Ausbau in Gmunden!

Wolfgang

Beitrag Nr. 263   |  Autor: dr1974   |  BeitragErstellt: 20.12.2007 12:16
    —
Ja ich freue mich auch sehr für Innsbruck! Die Traumerweiterung hat es redlich verdient und dass nun die Arbeiten gleich 2008 losgehen sollen, ist umso schöner!

Aus meiner Sicht sind auch die Betriebe in Wien, Graz und Linz abgesichert. Bei der Gmundner Straßenbahn mache ich mir da schon eher Sorgen, denn da scheint im Moment nicht besonders viel weiter zu gehen. Und in Klagenfurt ist es bezüglich einer Wiedererrichtung auch wieder sehr ruhig geworden...

Beitrag Nr. 264   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 20.12.2007 13:47
    —
Wie schon ein, zwei Mal lachen erwähnt, bestand zumindest für Insider nie ein Zweifel an der Umsetzung des Regionalbahnkonzepts. Spätestens mit der Bestellung der ersten 22 Cityrunner und den ersten baulichen Vorleistungen vor vier Jahren war die Sache gegessen und ein Rückzieher nicht mehr möglich.
Die Frage, die bis zu den Beschlüssen dieser Tage noch offen war, war lediglich die, in welcher Qualität der Ausbau kommen würde, auch der Umfang war mit dem Finanzierungsvertrag von 2004 schon festgelegt.
Wobei ich mir in der Qualitätsfrage auch immer sicher war, dass man keine halbgebackene Umsetzung vornehmen wird, da dies mittel- und langfristig viele Millionen Euro Verlust bedeutet hätte.

Zu Gmunden: auch dort sehe ich keinen Anlass zur Sorge, die Situation scheint mir ähnlich zu sein wie in Innsbruck; die politischen Grundsatzbeschlüsse sind ja längst gefasst.

In Linz scheint es, soweit ich das beurteilen kann, eher einen Stillstand zu geben, die 3er-Verlängerung scheint in den Sternen zu stehen.

Graz kann ich nun noch weniger beurteilen, von den Neubaulinienprojekten habe ich erst vor kurzem zum ersten Mal gehört, bin aber v.a. aufgrund der Grazer Finanzlage eher skeptisch, der Schuldenstand von Graz liegt ungefähr um den Faktor 10 über dem von Innsbruck. Ein paar hundert Meter Streckenverlängerung sind die eine Sache, kilometerlange neue Linien eine ganz andere. Da müsste man wahrscheinlich große weitere Kommunaldarlehen aufnehmen und Bund und Land mit zur Kasse bitten - möge das gelingen!

Beitrag Nr. 265   |  Autor: hubertat   |  BeitragErstellt: 21.12.2007 21:25
    —
[quote="manni"]
Zu Gmunden: auch dort sehe ich keinen Anlass zur Sorge, die Situation scheint mir ähnlich zu sein wie in Innsbruck; die politischen Grundsatzbeschlüsse sind ja längst gefasst.
[/qoute]

In Gmunden wird gerade ganz heftig an der Straßenbahnerweiterung in Richtung Seebahnhof gearbeitet. Wird noch ein bisserl dauern, aber immerhin wurde bzw. wird die Bestandsstrecke saniert und wohl auch neue Fahrzeuge beschafft.

[qoute]
Graz kann ich nun noch weniger beurteilen, von den Neubaulinienprojekten habe ich erst vor kurzem zum ersten Mal gehört, bin aber v.a. aufgrund der Grazer Finanzlage eher skeptisch, der Schuldenstand von Graz liegt ungefähr um den Faktor 10 über dem von Innsbruck. Ein paar hundert Meter Streckenverlängerung sind die eine Sache, kilometerlange neue Linien eine ganz andere. Da müsste man wahrscheinlich große weitere Kommunaldarlehen aufnehmen und Bund und Land mit zur Kasse bitten - möge das gelingen!
[/quote]

Die drei Ausbauprojekte (4, 5 und 6) umfassen ca. 3,65 km Neubaustrecke (Netzlänge Straßenbahn aktuell mehr als 33 km und etwa 55 Mio. Fahrgäste/Jahr!). Daneben wurden innerhalb eines Jahres noch zwei neue Bahnhöfe (Puntigam und Don Bosco - letzterer hat allerdings nichts mit einem Straßenbahnausprojekt zu tun, allerdings soll dort die Südwestlinie hinführen) in Betrieb genommen.

Das Schuldenproblem hat man in Graz zumindest mittelfristig in den Griff bekommen, sodass jetzt auch tatsächlich Mittel für Investitionen frei geworden sind. Allerdings wird man die Großprojekte wie Südwest- und Nordwestlinie nicht ohne Hilfe v. a. des Bundes realisieren können.

Auch im nächsten Jahr wird wieder heftig gebaut, nämlich am Kaiser-Franz-Josef-Kai endlich die eigene Gleistrasse errichtet sowie am 5er die komplette nördliche Herrgottwiesgasse sowei der Bereich des Karlauer Gürtels saniert und für breitere Fahrzeuge adaptiert.

Außerdem kommen 2009/10 die ersten 14 oder 15 Variobahnen (von insgesamt 45 bis 2015), die dann auf den Linien 4 und 5 zum Einsatz kommen. Die Fahrzeuge sind erstmalig 2,3 m breit. Die Linien 4 und 5 sind dafür dann vorbereitet. Der Rest des Netzes (da fehlt nimmer so viel), kommt dann Jahr für Jahr ...

Im gerade stattfindenden Wahlkampf werden z. B. von der ÖVP tatsächlich wieder konkrete Straßenbahnausbauprojekte plakatiert - neben der Südwest- und Nordwestlinie auch die Uni-Anbindung mit dem 1er. Außerdem steht noch noch die Verlängerung der Linie 7 ins Stiftingtal (Medzin-Uni) aus.

Insgesamt sieht es nicht so schlecht aus, zumal auch jetzt die ewigen Gegner mal sehen, dass die Straßenbahnverlängerungen wirklich funktionieren - am langen 4er gibts heute schon 10.000 zusätzliche Fahrgäste pro Tage (Prognose war irgendwas bei 7. - 8.000). Beim 6er hat sich die Nachfrage sofort eingespielt. Ab Schulzentrum (= Beginn der Altbaustrecke) gibt es meistens in der Frühspitze KEINE Sitzplätze mehr (bis in die Stadt wird es dann auch im größten Achtachser ziemliche kuschelig). Im Abendverkehr gibt es teilweise Fahrzeuge mit 100 oder mehr Fahrgästen (das könnte man gar nicht mehr mit Bussen - so wie früher - transportieren).

Hauptproblem sind im Moment die fehlenden Kapazitäten (zu kleine und zu wenige Fahrzeuge) und somit die Möglichkeit von Intervallverdichtungen. Man muss man sich also bis 2010 ein bisserl durchwurschteln.

Das wesentlichstee Straßenbahnprojekt der nächsten Gemeinderatsperiode wird wohl die Nahverkehrsdrehscheibe Hauptbahnhof sein (Südwest- und Nordwestlinie werden bezüglich der Realisierung sicher längerfristiger zu sehen sein), die im Moment schon geplant wird. Vorgesehen ist, dass bis 2014 die Straßenbahn in Tieflage (kein Tunnel - wäre zu teuer und hätte außerdem zu wenig Kapazität!) an den Hauptbahnhof herangeführt wird (die oberirdische Schleife würde damit entfallen). Neben den Linien 3 und 6 würden dann auch die Linien 1 und 7 immer zum Bahnhof fahren. In diesem Zusammenhang soll dann das komplette Bahnhofsumfeld neugestaltet werden (neues Einkaufszentrum) bzw. auch eine Eisenbahnbrücke über die Eggenberger Straße gebaut werden (Stichwort: Koralmbahn).

Mit den eingesparten Geldern bei den Straßenbahnverlängerungen (der Lange 6er war um 10 % billiger als vorgesehen), werden jetzt für alle möglichen Projekte Trassensicherungen etc. für den FläWi geplant und die oben genannten Projekte vorbereitet (v. a. Hauptbahnhof).

Insgesamt sehe ich jetzt eher eine rosigere Zukunft der Grazer Straßenbahn - von einer Einstellung o. ä. war allerdings NIE die Rede, dafür wurde auch seit Ende der 1970er-Jahre zu viel investiert und stand übrigens auch im Zusammenhang mit dem Generalverkehrsplan nie zur Diskussion (nur die Entfernung der Schienen aus Hauptverkehrsstraßen).

Die Stadt hat übrigens mit den Stadtwerken/GVB einen Verkehrsfinanzierungsvertrag bis 2017 abgeschlossen (tritt am 1.1.2008 in Kraft), der jedes Jahr ca. 50 Mio. für Verkehrsdienste und Investionen vorsieht. Damit werden u. a. die Variobahnen gekauft, soll aber auch teilweise die eingleisigen Strecken (1er und 5er) ausgebaut werden etc.

Sorry, war ein bisserl lang, aber sollte einfach die Situation klären ...

W.

Zuletzt bearbeitet von hubertat: 21.12.2007 21:37, insgesamt 4 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 266   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 21.12.2007 22:18
    —
Ergebnis der heutigen GR-Abstimmung: 36 pro, 4 contra. Damit wäre, wie erwartet, alles unter Dach und Fach, der Bundesanteil wird sowieso erst später benötigt, es kann also jetzt endgültig losgehen!

@Wolfgang: danke für die Erläuterungen, sehr interessant, das passt schon gut, es kann gar nicht lang genug sein; klingt jedenfalls auch erfreulich!

Zuletzt bearbeitet von manni: 21.12.2007 22:19, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 267   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 21.12.2007 22:25
    —
Ein wenig Pathos – es muss sein

Ich habe mich in der letzten Zeit of gefragt, wo man in der nun schon ca. 30 Jahre (eigentlich begann es ja 1974) währenden Entwicklungsgeschichte dieses Projekts die wesentlichen Weichen passiert hat, die uns vorerst einmal bis hierher führten.
Wer hat die Weichen gestellt? War´s die Politik? War´s die Wirtschaft? Oder sind manche dieser Weichen von selbst in die richtige Spur gefallen – durch den Gang der Dinge?
Man wird es wohl nie genau erfahren.

Fest steht aber, dass die jetzt erfolgten Beschlüsse die Spitze eines „Eisbergs“ sind, der eine breite Basis hat. Ob die Basis Erkenntnis oder Notwendigkeit ist, ist jetzt nur mehr nebensächlich.
Ich staune, wie trotz manchen Unkenrufen eine nahezu einheitliche Aussage in den Gremien erzielt wurde.
Und ich denke, dass das trotz oder gerade wegen der Größe der Investition eine Stimme der Vernunft ist, die man lange Zeit nicht mehr so sonor wahrnehmen konnte.

Nachdem ich den Vorgang dorthin zwar nicht im innersten Kreise, jedoch von mehreren Seiten aus beobachten durfte und auch manches Konstruktives (so hoffe ich) dazu beitragen konnte, erscheint mir, dass ein zentraler Angelpunkt des Schicksals dieses Projekts hier in diesem Forum und natürlich insbesondere auf www.strassenbahn.tk zu finden ist.
Nur durch diese Arbeit konnte ein Kontrapunkt zum stetigen Katz-und-Maus-Spiel der Presse geschaffen werden.
Nun könnte man einem Straßenbahnfreund wie Manfred Befangenheit in der Sache vorwerfen. Tatsache ist aber, dass er in bester journalistischer Manier Informationen zusammengetragen, verknüpft und gedeutet hat und dadurch eben den vorhin erwähnten Angelpunkt aufgebaut hat.
Darüber hinaus – und das erscheint mir weiterhin wesentlich – hat Manfred stets einen sachlichen Optimismus an den Tag gelegt, der ansteckt.
Er hat damit wesentlich geholfen das noch zarte Licht (jetzt wird´s weihnachtlich!) der Linie 5 (Regiotram) durch die teilweise von Stürmen und teilweise von Kalmen durchsetzte jüngste Vergangenheit getragen. Und es ist in dieser Zeit einiges weitergegangen. Stürme brachten nicht den Untergang, und auch die weitaus tückischeren Kalmen konnten dem Projekt den Wind nicht aus den Segeln nehmen.
Nun ist zwar noch nichts gebaut. Bis die Tram durch die Kranebitter-Allee oder durch die Schützenstraße zischt wird noch etwas Zeit vergehen. Unerwartetes kann passieren (Stichwort Risikokosten). Auch wird man sich in dieser Zeit viele kritische Augenpaare und ebensolche Kommentare gefallen lassen müssen (wie auch kürzlich die HBB-Erbauer –warum sollt´s uns hier anders ergehen).
Fest steht jedoch, dass mit dem heutigen Tage eine Veränderung am Entwicklungsweg deutlich im Raum steht: Nämlich, dass man nun wirklich auf einem Gleis unterwegs ist, das in eine andere Zukunft (und ich glaube, dass diese die bessere ist) des Stadtverkehrs führt, als die Spur, auf der man sich bis jetzt sehenden Auges - aber trotzdem blind - bewegt hat.

Ich stelle daher fest, dass wir diese Weihnachten uns nicht gegenseitig „froh-wünschen“ müssen, sondern dass sie das bereits sind.
An Manfred einen besonderen Dank!
Ein gutes grabungsreiches Jahr 2008 darf man aber jetzt noch wünschen – und das tu ich hiermit.

Zuletzt bearbeitet von Martin: 21.12.2007 22:26, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 268   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 22.12.2007 17:04
    —
Martin, danke für die netten Worte. - Ganz unpathetisch bin ich ja gelegentlich auch nicht. Ich werde mich zum Jahreswechsel wieder in einem neuen Editorial gründlich ergießen. lachen

In einem der Presseartikel wurden die Geschehnisse dieser Tage als "verkehrspolitische Revolution" bezeichnet, und das trifft zum Teil sicher zu. Meines Erachtens nach kommt diese zwar etwa 30 Jahre zu spät, aber besser spät als nie.

Drei neue Pressescans sind online. Die ersten Jännertage dürften wieder spannend werden, da ist ja dann der neue Finanzierungsvertrag zu erwarten.

Beitrag Nr. 269   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 22.12.2007 17:13
    —
Noch was: wenn ich endlich mal dazukomme, möcht ich ein bisschen die Presseartikel der letzten Tage kommentieren.

Ein Zitat aus dem heutigen Krone-Artikel sei mal herausgenommen:

"Die Zustimmung ist auch deshalb so deutlich ausgefallen, weil es offenbar keine Alternativen (,,,) gibt: die (...) O-Busse sind verkauft (...)"

Das unterstreicht meine immer vertretene Einstellung, dass das plangemässe, wenn auch vorzeitige Ende des O-Bus-Betriebes auf den Bestandslinien absolut richtig und korrekt war. Nicht nur war es ohnehin vorgesehen, es hat auch die Ernsthaftigkeit des Tramausbaus drastisch betont.

Beitrag Nr. 270   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 23.12.2007 11:11
    —
Noch glatter wär die Sache natürlich gewesen hätte man bereits im Juni/Juli das nun Geschehene beschlossen.
Aber irgendwie passt es auch gut zu Weihnachten wink

Beitrag Nr. 271   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 25.12.2007 14:04
    —
Ich könnte mir schon auch vorstellen, dass das alles schneller gehn hätte können.
Vielleicht spielen hier die bevorstehenden Landtagswahlen auch eine Rolle und es wäre dem einen oder anderen lieber gewesen, man hätte das überhaupt noch bis ins Frühjahr verschieben können.

Beitrag Nr. 272   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 26.12.2007 14:09
    —
Zum heutigen Artikel auf meinBezirk, R-Bahn: Kein Geld vom Bund? - Link siehe Presseberichte: es mag sein, dass das Ministerium versucht, sich zu drücken. Durchkommen werden sie damit allerdings nicht. Denn was soll das für eine Begründung sein: wir zahlen bei einen Bahnverbindung (der S-Bahn) mit, also müssen wir bei der anderen nicht mitzahlen? Was soll denn das für eine Argumentation sein? Das ist nirgends im Gesetz festgeschrieben. Vielmehr muss der Bund überall dort mitzahlen, wo überregionaler Schienenverkehr errichtet wird. Deshalb würd' ich mir da mal keinen Kopf machen.
Zumal es auch schon vor einigen Wochen geheißen hat, die Verhandlungen mit dem Bund stünden kurz vor dem Abschluss, und der Bundesanteil notfalls auch einklagbar sein müsste.
Es ist aber gut, dass das Stadtblatt die Problematik aufgreift - auch wenn das nur interne Querelen sind, von denen in der Umsetzung für die Bevölkerung nichts zu spüren sein wird.

Beitrag Nr. 273   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 26.12.2007 14:40
    —
Ich habe mir das - noch gültige - ÖPNRV-G 1999 jetzt mal wieder genauer angesehen (das letzte Mal war schon ein Weilchen her). Darin ist IMO ganz klar festgelegt, dass der Bund hier mitzahlen muss.

Er müsste nicht mitzahlen, wenn es sich um einen Parallelverkehr handeln würde. Die entsprechenden Bestimmungen dazu:


§ 20.
(1) Verkehrspolitisch nicht notwendige Parallelführungen von Kraftfahrlinien untereinander
oder von Schienenbahnen und Kraftfahrlinien sind zu vermeiden.
Anstelle eines solchen Parallelverkehrs ist eine verbesserte Zubringung oder Bedienung anderer Bereiche, insbesondere von durch öffentliche Verkehrsmittel nicht oder nur unzureichend bedienten Gebieten, in Betracht zu ziehen.
(2) Für parallelführende Linien oder Kurse, die von Kraftfahrlinienunternehmen nicht eigenwirt-
schaftlich betrieben werden und für die verbundbedingte Fahrpreisersätze gewährt werden, haben die
daran beteiligten Kraftfahrlinienunternehmen einen monatlichen Abschlag zu entrichten, sofern diese
Linien oder Kurse nicht verkehrspolitisch notwendig sind.
(3) Die verkehrspolitische Notwendigkeit ist anhand folgender Kriterien zu beurteilen:
1. Kundennutzen.
2. Einhaltung der Qualitätskriterien gemäß § 31.
3. Anzahl der beförderten Fahrgäste.
4. Verknüpfung von Haltestellen.
5. Datum der erstmaligen Inbetriebnahme der parallel führenden Linien oder Kurse.
(4) Die Feststellung, ob ein Parallelverkehr im Sinne des § 20 vorliegt, obliegt der gemäß § 17 Abs. 1
einzurichtenden Verkehrsverbundorganisationsgesellschaft nach Anhörung der betroffenen Verkehrs-
unternehmen.


Da, wie schon weiter oben erwähnt, zwischen S-Bahn und Stadtbahn kein Parallelverkehr stattfindet, sondern es vielmehr Verknüpfungen untereinander gibt, der Kundennutzen da ist und auch die Anzahl der beförderten Fahrgäste bei beiden groß genug sein wird (durch die Verknüpfung wird diese sogar noch gesteigert), kann §20 hier schon mal nicht greifen.

Zur Finanzierung:


§ 24.
(1) Als Bundesmittel stehen zur Abgeltung der Verkehrsdienste von Unternehmen, die aus-
schließlich Stadt- und Vororteverkehre betreiben, jedenfalls zur Verfügung:
1. a)Finanzzuweisungen gemäß § 20 Abs. 3 Z 1 des Finanzausgleichsgesetzes,
b) Finanzzuweisungen gemäß § 20 Abs. 4 des Finanzausgleichsgesetzes, soweit sie Wien als
Land gewährt werden.
2. Die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Bundesgesetzes gemäß den Grund- und Finanzie-
rungsverträgen für Verkehrsverbünde geleisteten Zahlungen für Unternehmen, die ausschließlich
Stadt- und Vororteverkehre betreiben.
3. Die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Bundesgesetzes den Unternehmen, die ausschließlich
Stadt- und Vororteverkehre betreiben, direkt oder im Wege der Verkehrsverbundorganisationsge-
sellschaft für Zwecke der Schüler- und Lehrlingsfreifahrt gemäß § 29 und von Semestertickets für
Studierende zufließenden Einnahmen.
(2) Zusätzlich zu den Mitteln gemäß Abs. 1 werden nach Maßgabe der budgetären Möglichkeiten
maximal 50% der den Gemeinden für den öffentlichen Personennahverkehr im Jahr 1999 zugekommenen
Finanzzuweisungen gemäß § 20 Abs. 3 Z 1 des Finanzausgleichsgesetzes seitens des Bundes unter der
Voraussetzung beigestellt, daß ein jeweils gleich hoher Betrag durch die betreffende Gemeinde aus nicht
durch den Bund zugewiesenen Mitteln zur Verfügung gestellt wird und die den Gemeinden gemäß § 20
Abs. 3 Z 1 des Finanzausgleichsgesetzes zugekommenen Finanzzuweisungen für das betreffende Jahr zur
Gänze zweckentsprechend aufgewendet wurden. Seitens des Bundes steht ab Inkrafttreten dieses
Bundesgesetzes bundesweit ein jährlicher zusätzlicher Betrag jedenfalls in Höhe von insgesamt
20 Millionen Schilling zur Verfügung.


Interpretiere ich so: sind alle anderen Bundesmittel ausgeschöpft und zahlt die jeweilige Gemeinde einen Betrag in gleicher Höhe (kennen wir ja schon von 2004), dann muss der Bund bis zu 50% mittragen.

Das einzige, womit der Bund sich vielleicht noch rauswinden könnte, ist der Satz nach Maßgabe der budgetären Möglichkeiten. So eine Phrase gehört meiner Meinung nach aber schon gar nicht in ein Finanzierungsgesetz geschrieben, wo bleibt denn da die Sicherheit?!?

Die Voraussetzungen nach §31 (Qualitätskriterien) sind jedenfalls auch gegeben.

Sehr interessant finde ich übrigens, nebenher gesagt, diesen Paragraphen:


§ 32.
(1) Die Gemeinden werden ermächtigt, durch Beschluß der Gemeindevertretung eine
flächenbezogene Abgabe zur Deckung der mit dem Anschluß von öffentlichen Verkehrsmitteln an
Betriebsansiedlungen verbundenen Kosten auszuschreiben (Verkehrsanschlußabgabe).


Davon sollte man hierzulande bzw -zustadte endlich mal Gebrauch machen! Außerdem gehört dieses Gesetz IMO dahingehend geändert, dass so eine Abgabe auch von privaten Häuslbauern und -käufern eingehoben werden kann - würde der Zersiedlung entgegenwirken und die ÖV-Finanzierung erleichtern.
Zumal kürzlich eine Statistik veröffentlicht wurde, aus der hervorging, dass, wie könnte es anders sein, in unseren Speckgürtelvororten die reichsten Leute des Landes wohnen: am schmattigsten ist Sistrans, ebenfalls enthalten waren Aldrans, Völs, ich glaube Ampass, und noch ein paar Umlandgemeinden, die ganzen villendurchsetzen Vororte halt, dort sollte die öffentliche Hand ruhig kräftig zulangen, denn genau die verursachen einen großen Teil unseres Verkehrsproblems.

Beitrag Nr. 274   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 27.12.2007 22:55
    —
Habe jetzt mal diese Seite:
http://www.strassenbahn.tk/inntram/info_tram-extensions.html
gründlich überarbeitet.
Das eine oder andere Detail fehlt noch, aber im Großen und Ganzen sollte alles Wichtige dort aktualisiert sein. Wer Fehler findet, bitte melden.

Überhaupt: lebt hier noch jemand??? So ein Forum ist eigentlich auch zum Schreiben gedacht, nicht nur zum Lesen...!

Beitrag Nr. 275   |  Autor: Peter021Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 28.12.2007 01:31
    —
Ja bin noch am Leben, eben ein wenig Weihnachtsstress hinter mir... Zur Zeit gibt es aber leider wenig Themen, wo ich etwas sinnvolles posten könnte. Liegt wohl am allgemeinen Weihnachtsschlaf der Presse und auch an den Weihnachtsfeiertagen, die auch auf Seiten Linie 5 (Regiotram) bzw. CR wohl weniger weitergehen liess. Wenn erst der zweite CR kommt gibt es sicher wieder mehr zu berichten...

Zu den Bremsprobenarealen:

Also die Amraser Strasse schien schon so wie perfekt, weil erstens die Bögen v.a. Richtung Amras nicht so eng sind (die in die Pradler Strasse wirken zumindest enger (hab noch nicht nachgemessen) und zweitens eine lange Gerade mit wenig verkehrsneuralgischen Stellen ist. Wenn man da schon keine Genehmigung bekommt, wo sonst. Der Südring (L1) wirkt eher kurz, wie sehr auch hier früher so gut wie alle Bremstests der IVB stattfanden (mittels Parallelweiche). Die Frage ist, wieviele Meter ein CR braucht bis er Tempo 70 erreicht, wie lange er das halten soll oder muss und wie lange er zum Bremsen braucht... All das wird die Parameter der zu befahrenden Strecke ergeben...
Mal sehen wo dann "der Staub" aufgehen wird... Bin schon sehr gespannt...

LG an alle und guten Rutsch von allen Beteiligten und Freunden des Verkehrsarchivs Tirol

Günter

Zuletzt bearbeitet von Peter021: 28.12.2007 01:32, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 276   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 28.12.2007 11:27
    —
In letzter Zeit....weder (genauer) gelesen noch geschrieben....Weihnachtsurlaub total.
Den Bahn-Link muss ich mir noch genauer durchsehen.....
- ad L3: lt. "Innnsbruck informiert" liegt der Bebauungsplan zur Einsichtnahme auf. Da müsste man was sehen...
- Verkehrserregerabgabe
Wenn man sie schon bei den Einkaufszentren nicht einhebt, scheint mir das (noch) unwahrscheinlich.
Das Problem ist:
1) Stellplätze bei Wohnhäusern sind (solang Auto gefahren wird) notwendig. Durchaus auch mehr als lt. Stellplatzverordnung verlangt werden (denn sonst stehen die Belchsärge auf der Straße herum). - Stichwort: Ersatzparkplätze für RB
1a) Die dünne Besieldung ist sicher autofreundlich; trotzdem hat man mittlerweile leider dasselbe Problem auch in dichter besiedelten Räumen, da man die ganze Autoschar irgenwo unterbringen muss. (Schau Dir mal die Parkplätze im Tivoli-Stadteil an)
2) Einkaufszentren bieten mehr Stellpätze an, als sie eignetlich lt. stellplatzverordnung müssten. Für dieses Überangebot sollte gezahlt qwerden, da durch dioeses die Anreise mit dem PKW besonders erelichtert wird
3) Man sollte beim Kauf eines PKW den dafür erfoderlichen Stellplatz nachweisen müssen. Aber wir sind leider nicht in Japan.

FAZIT: Das halten eines PKW´s muss reine Privatsache werden. Die stellplatzverordnungen dürfen nur eine technische Richtlinie - nie aber eine amtliche Vorgabe sein.
Blöde Bemerkung dazu: Obwohl Tirol sich als Land mit starken agrarischen Wurzeln sieht zwinkern gibt es doch keine Vorschrift, die verlangt, dass bei jeder Wohnung auch z.B. ein Stall für eine Eisenbahnerkuh vorzusehen wäre....gottseidank.

Beitrag Nr. 277   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 28.12.2007 13:30
    —
Ah, ja! Freut mich! Ich fürchtete schon, außer Linie O und dem sLAnZk wären alle in die Karibik geflogen. lachen

Zum heute verlinkten Bezirksblätter-Artikel: der Völser Bürgermeister führt sich ja wie ein kleiner Diktator auf - ganz offensichtlich begreift er die Wichtigkeit des Nahverkehrsknotens Völs mit Stadtbahnanbindung einfach nicht. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass, wie er sagt, jene Fraktionen im Völser Gemeinderat gegen die Stadtbahn stimmen werden, die in der Stadt und im Land dafür gestimmt haben. Glücklicherweise bleibt ja noch etwas Zeit, um das zu klären.

Ad Verkehrserregerabgabe: um Konkurrenzsituationen speziell zwischen Kernstädten und Speckgürteln zu verhindern, finde ich, müsste der Bund diese einheben. Je schlechter die vorhandene ÖV-Anbindung eines Standorts, desto höher müsste sie liegen. Und dann vom Bund zweckgebunden an die betroffene Gemeinde zurückfließen. So könnte das schon funktionieren.

Beitrag Nr. 278   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 28.12.2007 19:38
    —
Die Briten haben es so rechtlich gemacht (soweit ich weiß); exekutieren das ganze aber anscheinend nicht.

Beitrag Nr. 279   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 29.12.2007 00:42
    —
Der sLAnZk will meinen, daß der Völser Bürgermeister noch derselbe ist wie vor fünf Jahren... folgerichtig wird er sich auch so verhalten wie vor fünf Jahren.

Beitrag Nr. 280   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 08.01.2008 01:56
    —
Hier der städtische Beschluss, jener der Landesregierung ist leider noch nicht elektronisch verfügbar; ich hab's in ein GIF gepackt, da das PDF sowieso größtenteils nur aus gescannten Grafiken bestand:


Beitrag Nr. 281   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 08.01.2008 18:06
    —
Wirtschaftsbundobmann Jürgen Bodenseer (man erinnere sich, das ist jener Kasperl, der u.a. einen sechsspurigen Ausbau der Stadtautobahn forderte) ist der Meinung, das Stadtbahnprojekt sei zu teuer und man solle doch stattdessen eine Monorail entlang des Inn bauen.
Vielleicht stelle ich heut abend den Pressescan online.

Ich frage mich: strebt der Karneval a.k.a. Fasching denn bereits dem Höhepunkt zu, oder war der Bodenseer etwa gar vorgestern abend mit Federspiel und Kogler saufen und war gestern, als er das absonderte, noch dermaßen im Öl?

Beitrag Nr. 282   |  Autor: Linie R   |  BeitragErstellt: 08.01.2008 20:42
    —
manni schrieb:
Wirtschaftsbundobmann Jürgen Bodenseer (man erinnere sich, das ist jener Kasperl, der u.a. einen sechsspurigen Ausbau der Stadtautobahn forderte) ist der Meinung, das Stadtbahnprojekt sei zu teuer und man solle doch stattdessen eine Monorail entlang des Inn bauen.


Da erste April kimmt erst. Wos is denn des für a schmarrn? Warum nicht gleich einen Inntal-Transrapid Landeck-Kufstein oder so?

Zuletzt bearbeitet von Linie R: 08.01.2008 21:12, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 283   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 10.01.2008 12:49
    —
So ein Ding können sie von mir aus bauen, um den Bereich Hauptuni bis Chirurgie via Klinikgelände zu erschließen - das wäre vielleicht nicht schlecht. Aber als ÖV-Hauptachse für eine ganze Großstadt? Welche Pilze hat denn der Bodenseer bitte gefressen? Unfassbar.

Beitrag Nr. 284   | Leserbrief zum Artikel in der Tiroler Tageszeitung vom 9.1.2008 - Bodenseer: Linie 5 (Regiotram) übertrieben Autor: wwehrleStadt / Stadtteil:
Freiburg im Breisgau
   |  BeitragErstellt: 10.01.2008 14:53
    —
Ich habe gerade einen Leserbrief an die besagte Zeitung geschickt, die dem Herrn Bodenseer ein Forum für seine unsäglichen Ideen bietet:

Leserbrief zum Artikel in der Tiroler Tageszeitung vom 9.1.2008 - Bodenseer: Linie 5 (Regiotram) übertrieben

VP-Wirtschaftsbundobmann und Kammerpräsident Jürgen Bodenseer schlägt doch tatsächlich statt Linie 5 (Regiotram) eine Einschienenbahn vor: noch einmal lesen – tatsächlich, der meint das ernst ! Als interessierter Beobachter der Vorgänge zum Thema Linie 5 (Regiotram) Innsbruck neige ich zur spontanen Reaktion; verständnisloses Kopfschütteln und ein bösartiger Begriff kommen mir in den Sinn - zeigt dieser Herr doch damit seine ewig gestrige und nicht mehr zeitgemäße Haltung gegenüber dem Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs: Die Linie 5 (Regiotram) als Behinderung des Autoverkehrs und der Wirtschaft. Wäre es nicht so traurig, müsste man sich totlachen über eine solch dummdreiste Argumentation. Natürlich muss die zukunftsweisende Linie 5 (Regiotram) in der Region Innsbruck kommen - möglichst schnell und genau mit dem Konzept, wie sie jetzt vorgesehen und beschlossen ist, nämlich flächendeckend die Menschen direkt dorthin zu bringen, wo sie auch hin müssen (und nicht daran vorbei); so attraktiv, damit möglichst viele vom Auto zur Bahn umsteigen – was zukünftig durch die fortschreitende Klimaerwärmung und unter anderem auch die immer höheren Kosten für das Autofahren mehr und mehr kommen wird. Ein möglicher (eigentlich witziger) Nebeneffekt dieser Entwicklung: die Straßen werden mehr entlastet und genau diejenigen, die es immer noch nicht kapieren wollen, stehen weniger oft im Stau - darunter wahrscheinlich auch unverbesserliche Starrköpfe wie der Herr Bodenseer, der wahrscheinlich selten eine Linie 5 (Regiotram) von innen sehen wird - wenigstens die Aussicht auf weniger Stau sollte ihn eigentlich zum kämpferischen Verfechter der Linie 5 (Regiotram) mutieren lassen - meine dringende Empfehlung: es sollte jetzt endlich gebaut werden; Schluss mit solch unqualifiziertem Geschwätz, das dem Projekt nur schadet !

Beitrag Nr. 285   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 10.01.2008 21:31
    —
Gut und v.a mit Humor argumentiert!
big grin

Beitrag Nr. 286   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 10.01.2008 21:54
    —
Auch dem sLAnZk ist die unfreiwillige Komik der Initiative des LR Bodenseer nicht entgangen.

Interessant war der eine zentrale Satz zu lesen, wo Bodenseer zusammenfassend zitiert wird und er meint, die Bahn solle nicht ins Zentrum, sondern außen herum fahren...

...wenn sie das wirklich tut, wozu brauche ich sie dann?

...und sie fährt ja gar nicht ins Zentrum, sondern, wenn das noch aktuell ist, über die Bruneckerstraße zum Bahnhof, über Salurner- und Anichstraße zur Klinik und dann weiter nach Westen. Von Zentrum also keine Rede....

...und interessant ist, daß Bodenseer statt der geplanten Bahn eben diese Monorail vorschlägt, die dann aber doch wieder ins Zentrum fahren soll (denn wo fließt denn der Inn?)...

...vielleicht sollte man aus touristischen Rücksichten diese Bahn als Schwebebahn ausführen mit interessant von internationalen Architekten gestalteten, im Prinzip aber wie in Wuppertal ausgeführten Anlagen, einer Klappbrücke für die Kreuzung mit der neuen Hungerburgbahn und Schranken auf der Kettenbrücke - das wäre doch nicht uninteressant. Weiter nach Westen bräuchte man das dann nicht mehr, weil man dann wieder in die Höhe gehen könnte, denn die denkmalgeschützte Brücke der klassischen Hungerburgbahn müßte man natürlich unterfahren. Weiter nach Osten müßte man dann auch in die Höhe, um die Westbahn zu überqueren, denn auch wenn man die Wagen erdet, so wäre es doch für den Bahnbetrieb sehr lästig, wenn hier der Funke überspringt.

...richtig ist natürlich, was Bodenseer zur notwendigen Ausdehnung sagt, Telfs bis Jenbach ist vollkommen richtig. Nehmt den Mann doch bitte ernst! Endlich jemand, der die notwendige Courage hat, die den hiesigen Kleingeistern sonst leider fehlt.

...und was er auch sagt, daß eine solche Bahn eine ordentliche kreuzungsfreie Strecke und eigene Bahnkörper braucht. Völlig korrekt.

Also durchziehen, wir sind hier am richtigen Weg. Diesen Brief hätte er nicht nur an die Wirtschaftsbündler, sondern an alle Mandatare im Landtag richten sollen, denn der Brief enthält Sätze, die sehr sehr richtig sind. Daß die vorgeschlagene Konsequenz die falsche ist, fällt einem normalen Abgeordneten sicherlich auf. Jedenfalls hofft dies der sLAnZk, denn auch er hat diese Leute in ihr Amt gewählt.

Beitrag Nr. 287   |  Autor: Juergen   |  BeitragErstellt: 10.01.2008 22:13
    —
Einschienenbahn - warum eigentlich nicht?
Schon toll, was Politiker manchmal aus dem Hut zaubern und ich finde, Herr Bodenseer hat doch eigentlich Recht. Mit einer Einschienenbahn, aufgeständert auf ca. 5 m hohen Stützen könnte man doch glattweg sogar an der Ottoburg vorbei, durch die Herzog-Friedrich-Straße, am Goldenen Dachl vorbei und weiter durch die gesamte Maria-Theresien-Straße fahren. In der nördlichen MTS keine Beeinträchtigung der so wichtigen Fußgängermeile. Stationen bräuchte man auch keine bauen, da könnte man doch ganz dicht an die Bebauung heranfahren und dort einfach ein "Bahnsteigzimmer" mit Zugang über das Stiegenhaus einrichten.....
Ich glaube, zentrumsnäher gehts wohl nicht mehr, darauf muss man erst einmal kommen! Mr. Green - das Original!
Aber an die Adresse von Herrn Bodenseer meine Meinung dazu mal im Ernst: Thema verfehlt, setzen, sechs!

Beitrag Nr. 288   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 11.01.2008 19:06
    —
Wieder mal hat ein Leserbrief von wwehrle es in die TT geschafft: danke für dein Engagement, Wolfgang!



Ich bin nur froh, dass solche Schnapsideen ohnehin keiner ernst nimmt und der Bodenseer auch keine gewichtige politische Position besitzt.

Beitrag Nr. 289   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 14.01.2008 22:34
    —
Ich finde, der Gedanke Bodenseers, kreuzungsfrei und auf eigenem Bahnkörper von Zirl nach Volders zu fahren, ist gut. Vielleicht sollte man ihm doch sagen, daß die AIN ähnliche Ziele vertritt und ihn einladen, mitzuarbeiten? So ein Entree in den Landtag wäre doch gar nicht schlecht.

Beitrag Nr. 290   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 23.01.2008 13:39
    —
sLAnZk schrieb:
Ich finde, der Gedanke Bodenseers, kreuzungsfrei und auf eigenem Bahnkörper von Zirl nach Volders zu fahren, ist gut. Vielleicht sollte man ihm doch sagen, daß die AIN ähnliche Ziele vertritt und ihn einladen, mitzuarbeiten? So ein Entree in den Landtag wäre doch gar nicht schlecht.


Mit jemandem zusammenarbeiten, der die Stadtautobahn ausbauen und die Stadtbahn durch eine Monorail ersetzen will, und außerdem Erfinder der Deppentreppe ist, und außerdem Ziele und Werte der ÖVP vertritt? Nicht in tausend Jahren. Hätte keinen Sinn. Ginge nicht.

Beitrag Nr. 291   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 23.01.2008 17:16
    —
Zum aktuellen Stand: wie ich gerade erfahren habe, arbeiten die IVB derzeit den Projektabwicklungsplan aus. Rechtlich, vertraglich, steuerrechtlich ist noch einiges zu tun, aber man geht nach wie vor davon aus und arbeitet darauf hin, dass heuer im Juli mit dem Bau der Strecke Innrain - Universitätsbrücke - Höttinger Au - Bahnhof Hötting begonnen werden kann.
Zuletzt bearbeitet von manni: 23.01.2008 17:18, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 292   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 25.01.2008 03:50
    —
Ganz ernst wars auch nicht gemeint... aber im Grundsatz ist das richtig mit Zirl-Volders, und auch die Stiege auf die Hungerburg hat Potential. Sie kommt in ihrer praktischen Bedeutung nicht an die Klassische HBB heran, aber sie hat Potential, insofern nämlich, als sie Standorte zugänglich machte, die heute versperrt sind, was sehr im Sinne der demokratischen Stadt wäre.

Beitrag Nr. 293   |  Autor: FlosterStadt / Stadtteil:
Wien Währing
   |  BeitragErstellt: 26.03.2008 18:57
    —
Wie sieht es eigentlich derzeit mit den Planungen aus? Ist ein Baubeginn im Sommer 2008 noch als wahrscheinlich anzusehen?

Beitrag Nr. 294   | Pressebericht vom 25.3.2008 Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 26.03.2008 19:13
    —
Der Pressebericht TT 25.3.2008 ist schon irgendwie interessant:

Da steht zu den Kosten:
Land 131,55 Mio €
Stadt: 174,64 Mio €

Ich frag mich nun, was mit der Beteiligung des Bundes ist. Hat sich der aufgrund der unsäglichen Diskussion aus der Sache verabschiedet? Wundern würd's mich nicht.

Beitrag Nr. 295   |  Autor: fidel   |  BeitragErstellt: 23.05.2008 09:44
    —
weiß nicht ob es in diesen thread gehört, aber:

aus der heutigen TT:

Stadt stellt Regionalbahnplanung ein

MANFRED MITTERWACHAUER

Peer gab Weisung an Verkehrsamt. Keine Arbeit, bis Land Projektmanagement fixiert.

Innsbruck - Schluss, aus, vorbei. Bis auf weiteres wird in der Innsbrucker Verkehrsplanung kein Finger mehr für die Linie 5 (Regiotram) gekrümmt. Auf direkte, magistratsinterne Weisung von Verkehrsstadtrat Walter Peer (SP) seien sämtliche „planerischen Aktivitäten von Seiten des Amtes" am 371-Millionen-Euro-Projekt mit sofortiger Wirkung „einzustellen". Auch Anfragen von außerhalb sollen nicht mehr behandelt werden. Der Senat sei von der Weisung am Mittwoch informiert worden.

Der Grund, wieso Peer jetzt der sprichwörtliche Kragen platzte, ist für ihn schnell erklärt. Trotz mehrmaliger Anfragen und Vorstöße in der von Stadt und Land besetzten Projektsteuerungsgruppe gibt es bis dato noch immer kein Projektmanagement für die Linie 5 (Regiotram). Peer pocht dabei nicht nur auf dementsprechende Beschlüsse des Gemeinderates (Dez. 2007), sondern auch des Landtags.

Ziel- und planlos

Fakt sei, so Peer, dass in Sachen Linie 5 (Regiotram) derzeit die linke Hand nicht wüsste, was die rechte mache. Im Klartext: Planungen bei Stadt und Land würden ohne jegliche Koordination vonstatten gehen. „Das ist so, wie wenn eine Fußballmannschaft ohne Trainer spielen würde", bringt es Peer auf den - traurigen - Punkt.

Dabei brauche die - ohnehin in den Umlandgemeinden umstrittene - Linie 5 (Regiotram) eine professionelle Koordination, ähnlich jener der Unterinntaltrasse. Gelte es doch auf drei Ebenen (Bund, Land, Gemeinden) zu planen und der Politik Entscheidungsgrundlagen für immer noch offene Fragen vorzulegen. Doch in der Landesregierung will Peer derzeit keinen rechten Umsetzungswillen erkennen. Wie aus dem Landhaus zu hören ist, will man sich erst nach der Landtagswahl über ein Projektmanagement Gedanken machen. Für Peer viel zu spät. Er schlägt vor, die Uni rasch mit der Ausarbeitung qualifizierter Ausschreibungsunterlagen zu beauftragen - selbiges könne, so Peer, aber nur das Land in die Wege leiten.

Grüne: Schneller Ausbau nötig

Bestätigt in ihrer Kritik an der Regionalbahnplanung fühlt sich Grünen-Stadträtin Uschi Schwarzl: „VP und SP werden zwar nicht müde, im Wahlkampf den Ausbau der Öffis zu versprechen, sind aber nicht einmal im Stande, das Projektmanagement einzurichten." Angesichts der Treibstoffpreise sei ein schneller Ausbau aber mehr als nötig.

Beitrag Nr. 296   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 23.05.2008 10:31
    —
Danke für den Text, fidel. Siehe auch http://www.strassenbahn.tk/inntram/press.html .

Das betrifft allerdings nur die Linie 5 (Regiotram). Der Straßenbahnausbau in den ersten zwei Baustufen hat damit nichts zu tun. Daher: keine Panik. Der TT-Artikel stiftet aber sicherlich wieder mal Verunsicherung, wenn man das nicht weiss.

Beitrag Nr. 297   |  Autor: bahnbauerStadt / Stadtteil:
innsbruck pradl
   |  BeitragErstellt: 23.05.2008 11:38
    —
die Linie 5 (Regiotram) fährt ja schon! einfach mal auf den bhf gehen und nachschauen.
lr steixner hat sich gegen den ausbau der tram richtung hall ausgesprochen, weil die s-bahn sehr gut angenommen wird. daher brauchts eine zusätzliche linie nicht.

Beitrag Nr. 298   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 23.05.2008 12:23
    —
@bahnbauer: Zynismus bitte kennzeichnen. lachen

Steixner sagte und sagt viel, wenn der Tag lang ist.

Beitrag Nr. 299   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 23.05.2008 14:09
    —
Update: Im Augenblick ist nicht klar, ob das nur die Linie 5 (Regiotram) (laut 5-Modul-Konzept) betrifft, sondern auch die Straßenbahn.
Demnach könnte es schon sein, dass der Baubeginn heuer im Sommer gefährdet ist.
Es rotieren grade ein paar Leute, um das herauszufinden. Also bitte noch etwas Geduld.

Beitrag Nr. 300   |  Autor: fidel   |  BeitragErstellt: 23.05.2008 16:14
    —
ich persönliche verwette einigermaßen viel darauf, dass heuer NICHTS mehr gebaut wird...

Beitrag Nr. 301   |  Autor: wwehrleStadt / Stadtteil:
Freiburg im Breisgau
   |  BeitragErstellt: 23.05.2008 17:06
    —
... ich befürchte, Innsbruck schafft es doch noch, das Projekt "Linie 5 (Regiotram)" in den Sand zu setzen ..... Zynismus an: Gratulation !! Zynismus aus. evil Schmeisst Eure Politiker endlich 'raus .... bei den Landtagswahlen sollte es einen dicken Knall geben .... (keine Sorge, ist in Deutschland im Prinzip ähnlich ...). Zynismus wieder an: na ja, mit den vielen Flexitis kann ja dann ein Super Takt auf den befahrbaren Linien gefahren werden - und das auch noch in Doppeltraktion ... Zynismus aus. Oh Herr, lass Hirn vom Himmel regnen .... rufzeichen
Zuletzt bearbeitet von wwehrle: 23.05.2008 17:09, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 302   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 23.05.2008 17:47
    —
Bitte nicht wieder so schwarz sehen. Dafür gibt es keinen Grund.

Da die ersten Ausbaustufen der Straßenbahn vom Linie 5 (Regiotram)projekt abgekoppelt sind, muss das Einfrieren der Linie 5 (Regiotram)planungen gar nichts bedeuten.
Allenfalls gäbe es eine halbjährige Verzögerung für den Baubeginn, was ich zwar für so unnötig wie einen Kropf, aber nicht für weltuntergänglich hielte.

Hintergrund dieser Aktion ist, dass die Stadt Druck auf das Land machen will, das die Installation des Projektmanagements seit einem halben Jahr aufschiebt. Landesverkehrsplanungs-Chef Leo Satzinger bettelt seit ebendieer Zeit bei den Landesräten Steixner und Lindenberger erfolglos um einen Termin und eine Unterschrift.

Aber was haben wir nicht schon alles erlebt seit den Anfängen im Jahr 1999. Genau diese Situation hatten wir ja auch schon - beim Finanzierungsvertrag, bei der ersten Fahrzeugbestellung, bei der zweiten... immer musste es erst beinahe eskalieren, und dann trat wahlkampfwirksam (seltsamerweise fiel das ja oft auch mit Wahlen zusammen) der jeweilige Oberchef (van Staa) oder die jeweilige Oberchefin (Zach) hervor und verkündete, dass nun alles unter Dach und Fach sei.

Ich verwette mein knackiges Sitzfleisch darauf, dass es diesmal nicht anders laufen wird. Die Bürgerlichen sind eben so: Strategie und Stimmenfang sind alles, Sachpolitik kann man da schon mal zurückstellen.
Es wird also demnächst wohl wieder einmal Oberpapa Herwig theatralisch seine donnernde Stimme erschallen lassen (vielleicht zum letzten Mal) und die Einigigung mit der Stadt in dieser Sache verkünden nebst einem Endergebnis der Verhandlungen mit dem Bund.

Zuletzt bearbeitet von manni: 23.05.2008 17:50, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 303   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 23.05.2008 21:50
    —
Bis jetzt ist mir leider noch nichts Neues zu Ohren gekommen.
Könnte bis Montag dauern, bis sich etwas tut.

Beitrag Nr. 304   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 24.05.2008 12:36
    —
Der derzeitige Infostand ist in einem Artikel zusammengefasst: http://www.strassenbahn.tk/inntram/news_149.html

Ärgerlich ist, dass man derzeit eigentlich jeden einzelnen Tag braucht, damit rechtzeitig zu bauen begonnen werden kann. Nur gut, dass laut Martin Baltes bis jetzt noch keine Verzögerungen entstanden sind. Auf die Arbeit der IVB hat die Weisung ja keinen Einfluss. Allerdings wird ohne die Arbeit der städtischen Verkehrsplanung bald nichts mehr laufen.

Beitrag Nr. 305   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 28.05.2008 09:46
    —
Seit Manfred Mitterwachauer bei der TT die Berichterstattung zum Thema übernommen hat, ist sie dort qualitativ in Ordnung.

Den Part des schwarzsehenden Boulevards scheint jetzt das Stadtblatt, in diesem Fall Bezirksblätter Ausgabe Hall-Rum übernommen zu haben:
http://www.strassenbahn.tk/inntram/press.html

Gequirlter Mist, die scheinen mit keiner einzigen beteiligten Person gesprochen zu haben, sonst wüssten sie dass es sich nur um eine kurze, vorübergehende Verzögerung handelt, wenn überhaupt... aber wenn's der Sache hilft... nervig nur, dass dadurch die Bevölkerung wieder beunruhigt wird.

Es hat sich außerdem in der Vergangenheit gezeigt, dass genau dann, wenn solche Artikel auftauchten, der nächste große Schritt passiert ist; mal sehen, ob's diesmal auch so ist.

Beitrag Nr. 306   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 30.05.2008 15:17
    —
Heute hatte ich Gelegenheit, via ORF ON LH van Staa mit der Problematik zu konfrontieren.
Wie erwartet, war seine Antwort ausweichend. Das nenne ich mal "für dumm verkaufen"! oops oops oops oops

Hier das kleine Frage- und Antwortspiel (von http://tirol.orf.at/stories/281590/ ) :


Linie 5 (Regiotram)
tramjam, vor 3 Stunden, 46 Minuten
Herr van Staa, wie inzwischen allgemein bekannt ist, wurde die Regionalbahnplanung gestoppt, weil die regierenden Landesräte Unterschriften verweigern.
Auch der für den Sommer geplante Baubeginn-Termin für den Westast der Linie O ist dadurch gefährdet.
Werden Sie dafür sorgen, dass dieser Mißstand schnellstmöglich behoben wird?

Herwig van Staa
orftirolredaktion, vor 32 Minuten
Die Regionalbahnplanung wurde nicht gestoppt, sondern sie wurde ganz massiv weiter verfolgt und in Stufen umgesetzt. Der Baubeginn ist längst erfolgt durch die Errichtung der Haltestellen im Innenstadtbereich. Die Trassenführung in Richtung Technik ist in Planung und Teilstück für Teilstück wird errichtet. Auch das Fahrmaterial wurde bereits bestellt und die neuen Garnituren werden in den nächsten Monaten in Betrieb gesetzt.

Beitrag Nr. 307   |  Autor: DUEWAG 240   |  BeitragErstellt: 30.05.2008 15:24
    —
Alles was man von der Antwort erfährt, weiß man auch schon längst, diese ganzen Planungen haben schon einen Bart, der so lang wie alle Strassenbahn-/Bus- und Eisenbahnnetze der Welt.
evil evil evil evil evil evil evil evil evil evil

Beitrag Nr. 308   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 30.05.2008 19:14
    —
Hä? Die Planungen haben einen Bart? Die laufen, aber das wissen wir ja, das Problem ist der Planungsstopp. Für mich ist van Staas Antwort insofern eine Verarschung, weil er genau wusste worum es geht, aber nur hervorstrich was denn schon alles Tolles gemacht wurde. Als ob das nicht bekannt wäre.
Naja, wie gesagt, ich hab' mir nicht wirklich was anderes erwartet.

Beitrag Nr. 309   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 03.06.2008 17:21
    —
ORF On am 3.6.2008:

Jetzt glaub ich's aber!

Da wird Monate lang verhandelt und dann ein Ergebnis als Jubelmeldung präsentiert (es ist ja Wahlkampf) das schon von Begin der Verhandlungen vorgelegen ist! die Summe von 32 Mio € wurde schon 2004 ausverhandelt! Damals wurde die Bundesbeteiligung mit 15% angegeben. Jetzt sind's gerade 8%. Einfach umwerfend! Und das wo alle schrein, dass der öffentliche Verkehr ausgebaut weden muß da dem Bürger die hohen Spritpreise nicht mehr zuzumuten sind!


Zitat:
Nahverkehr 03.06.2008

Linie 5 (Regiotram): Bund schießt 32 Mio. Euro zu
Das Projekt Linie 5 (Regiotram) hat jetzt eine weitere Hürde genommen. Am Dienstag sagte die Bundesregierung ihren Anteil an den Kosten zu. Damit ist neben Stadt Innsbruck und Land Tirol auch der dritte Finanzier fix.


65 Mio. Euro wurden bereits investiert
Mit den neuen Straßenbahnen fährt zwar schon ein Teil der Linie 5 (Regiotram) durch Innsbruck, trotzdem hatte es immer mehr politische Vertreter gegeben, die meinten, dass das Großprojekt Linie 5 (Regiotram) tot sei. Das Gegenteil sei aber der Fall, die Weichen seien gestellt, freut sich die schwarz-rote Landesregierung.

Bund bezahlt 32 Mio. Euro
Die Finanzierung des 371-Millionen-Euro-Projektes, in das schon 65 Millionen investiert wurden, sei seit heute gesichert. Denn auch der Bund zahlt mit, verkündet Verkehrslandesrat Hans Lindenberger (SPÖ) am Dienstag: "Der Bund wird sich mit den vereinbarten 32 Millionen Euro beteiligen, und somit ist die Planungs- und Finanzierungssicherheit gegeben."


Für Landeshauptmann Herwig van Staa (ÖVP) ist nunmehr der Durchbruch zur Realisierung der Linie 5 (Regiotram) geschafft.


Bis 2015 auf Schiene
Die Linie 5 (Regiotram) soll in fünf Etappen quer durch Innsbruck bis Völs gebaut werden und bis 2015 fertig sein. Ob die letzte Etappe Rum - Hall gebaut wird, soll 2013 entschieden werden.

Die Stadt Innsbruck zahlt knapp 160 Millionen Euro, das Land 116 Mio. und der Bund 32 Mio. Euro.

Beitrag Nr. 310   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 04.06.2008 09:46
    —
Diese Meldung hat mich auch verdammt geärgert. Am Sonntag kommt trotzdem die Abrechnung. Der gerade wiederbelebte Dauerkrach in der Bundesregierung wird dem Rot-Schwarzen Pack am Sonntag auch nicht grad hilfreich sein.

Beitrag Nr. 311   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 04.06.2008 09:54
    —
Klar versucht Lindenberger hier auch, sich zu profilieren. Aber Tatsache ist halt auch dass er gestern früh das finanzielle Go von Faymann erhalten hat (ob das irgendwie akkordiert war?) - siehe OT in meinem Newsartikel.
Also die Meldung hat schon eine Bedeutung und ist nicht bloß Wahlk(r)ampf. Wenigstens kann die Stadt jetzt weitermachen.
Dass die Bundesbeteiligung bei 32 Mio. bleibt, ist allerdings ein Witz.

Zuletzt bearbeitet von manni: 04.06.2008 09:55, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 312   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 05.06.2008 13:03
    —
http://www.strassenbahn.tk/inntram/press.html

Peer erhält den Planungsstopp aufrecht. Was zur Hölle soll denn das nun schon wieder???

Inwieweit das den heurigen Baubeginn tangiert oder nicht, muss ich erst abklären.

Beitrag Nr. 313   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 05.06.2008 14:05
    —
Entwarnung... gerade erhalten:


(...) und die Planung für 3 ist nach unserer Info direkt von den PlanerInnen, so weit, dass doch noch heuer angefangen werden kann. (...)

Beitrag Nr. 314   |  Autor: bahnbauerStadt / Stadtteil:
innsbruck pradl
   |  BeitragErstellt: 21.06.2008 16:01
    —
bin schon gespannt wann's los geht und was jetzt wirklich gemacht wird

Beitrag Nr. 315   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 21.06.2008 16:42
    —
Das sollte dann eigentlich in Bälde offiziell enthüllt werden.
Derzeit herrscht wieder einmal tiefstes Schweigen auf allen Seiten - was ich aber als gutes Zeichen interpretiere, weil das bisher ja auch immer so war bevor dann etwas Größeres passiert ist.

Leider war ich heute Nachmittag zum Arbeiten verdonnert, sonst hätte ich vielleicht mal in die Höttinger Au geschaut, dort sollen schon Straßensperren angekündigt sein, allerdings nur mit Kanalarbeiten als Begründung.

Beitrag Nr. 316   |  Autor: Heli   |  BeitragErstellt: 21.06.2008 19:10
    —
angekündigt für 30.06.

Beitrag Nr. 317   |  Autor: jfk towerStadt / Stadtteil:
N.Y.Int.Airport
   |  BeitragErstellt: 21.06.2008 20:37
    —
...und für die Dauer von 10 Wochen.

Beitrag Nr. 318   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 23.06.2008 09:53
    —
Betrifft Höttigern Auffahrt!
Da wird der zweite Teil der Kanalsanierung gemacht.

Hat sicherlich nix mit der Strab zu tun!

Zuletzt bearbeitet von Tramtiger: 23.06.2008 09:53, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 319   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 23.06.2008 10:00
    —
Schon, aber es wird die Höttinger Au gesperrt, und dies ist für den Trassenbau ebenfalls notwendig, der wiederum dort nur während der Sommerferien durchgeführt werden kann, siehe ILF-Konzept.
Demnach müsste die Sperre auch mit dem Trassenbau zusammenhängen, denn falls nicht, kann dort erst wieder im Sommer 2009 gebaut werden.
Offiziell ist derzeit dazu aber leider rein gar nichts in Erfahrung zu bringen.

Beitrag Nr. 320   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 23.06.2008 10:12
    —
Jetzt will die Stadt offenbar anzahr'n - siehe heutiger Pressebericht.

Inwieweit das bedeutet, dass nun heuer mit dem Bau begonnen werden kann, ist aber immer noch nicht klar. Rein gefühlsmäßig würde ich aber sagen, dass die Wahrscheinlichkeit immer mehr sinkt. Auch wenn die Detailplanungen fertig sein sollen, scheint noch einiges an Papierkram zu fehlen und, wie mir gesagt wurde, sind die begleitenden Verkehrsmaßnahmen auch nocht nicht ausgearbeitet (Auswirkungen der Trasse auf die Kapazität der Höttinger Au und der umliegenden Straßen und dementsprechend notwendige Maßnahmen).

Auch wenn die Initiative der Bürgermeisterin zu begrüßen ist: die zuständigen Politiker hätten mal besser rechtzeitig ihre Hausaufgaben gemacht, der Zeitplan war schließlich schon lange genug bekannt!

Zuletzt bearbeitet von manni: 23.06.2008 10:14, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 321   |  Autor: kurtStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 23.06.2008 23:39
    —
na da bin ich ja schon mal neugierig wie der neue LH und der neue Verkehrslandesrat, der ja jetzt offensichtlich zur ÖVP wandert, zur Linie 5 (Regiotram) stehen.

Beitrag Nr. 322   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 23.06.2008 23:50
    —
Ich gehe davon aus, zumindest sollte es so sein, dass sie gültige Beschlüsse umsetzen und vertragliche Vereinbarungen einhalten; die gute Frau Bürgermeisterin schickt ihren Brief aber wohl besser gleich nochmal los...

Beitrag Nr. 323   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 24.06.2008 10:09
    —
Manfred Mitterwachauer hat in der heutigen TT die Situation gut analysiert - siehe Presseberichte. Seit der Übernahme des Themas durch ihn ist die Berichterstattung in der TT ziemlich fundiert.

Ich habe in den letzten Tagen die Angelegenheit mit einigen "Projektinsidern" diskutiert.

Nach meinem nunmehrigen Wissensstand sind die Detailplanungen bis zum Linserareal wahrscheinlich fertig, noch offen sind Bereiche südöstlich der Innenstadt (jetzt auf die L3 bezogen). Es könnte von dem her also gebaut werden.
Das Problem dürfte nun darin bestehen, dass die Planung von den IVB ausgearbeitet wurde. Wer erinnert sich an den Übersichtsplan zur L3-Verlängerung PWS? Wäre sonst auch unter "Pläne" einsehbar. Das ist auch ein IVB-Entwurf.
Will sagen: die Planung der IVB, die sicher in Zusammenarbeit mit der Stadt entstanden ist, ist wahrscheinlich nicht so ausgeführt, dass man von einer Stadtbahntrasse auf durchgehend eigenem Gleiskörper sprechen kann. Vgl. auch die ILF-Planung, wo ebendieses auch der Fall ist, und zwar im Bereich Unibrücke bis Höttinger Auffahrt - eigenen Gleiskörper gibt es dort nur wechselseitig in jeweils eine Richtung.
Für diese Annahme spricht auch die Tatsache, dass der Bund seine Förderung eben daran knüpft, dass man konsequent eigene Gleiskörper errichtet, wo es möglich ist, und dass es im Bereich UB/Höttinger Au möglich ist, hat u.a. Hannes mit seinem Entwurf bewiesen.
So wie ich das sehe, wurde hier quasi die Notbremse gezogen: bevor man eine halbseidene Lösung umsetzt, wartet man lieber noch etwas zu und arbeitet die Pläne um - dazu muss aber fix sein, dass die Bundesförderung kommt, was wiederum nur dann der Fall ist, wenn auch die Stadtbahn, nicht nur die Äste der Linie O und die 3er-Verlängerungen, gebaut werden.
Also, falls in den nächsten Wochen tatsächlich zu bauen begonnen wird, dann wohl nur in Abschnitten, wo bereits alles klar ist, wie z.B. im Bereich Linserareal bis Höttinger Auffahrt, wo von Anfang an Eigentrasse in Mittellage bzw. im Bereich Linserareal in Randlage vorgesehen war, möglicherweise auch am Innrain, wo ich allerdings die Pläne nicht kenne. Jedenfalls stünde leider zu befürchten, dass am Innrain Pfuschtrassen im Mischverkehr entstehen könnten, eben weil Land und Bund dort nichts mitzureden haben (Stadtbahn fährt ja via Anichstraße).

Zuletzt bearbeitet von manni: 24.06.2008 10:37, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 324   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 24.06.2008 12:29
    —
Also, zusammengefasst nun meine Sicht der Dinge nach Zusammentragen der diversen Informationsschnipsel, wobei von zwei Stellen die Infos noch ausstehen:

Falls heuer mit dem Bau begonnen wird, und diese Absicht besteht definitiv seitens der Stadt, dann dürfte das nur im Abschnitt Höttinger Auffahrt bis Linserareal möglich sein. Dort sind die Planungen fertig und baureif oder so gut wie baureif und es bestehen keine Meinungsverschiedenheiten, die erst noch geklärt werden müssten: alle sind sich einig, dass die Trasse dort in Mittellage verläuft und beim Linserareal auf die Südseite verschwenkt wird, wo die Haltestelle situiert wird. Die bestehenden Planungen können dort AFAIK sofort ausgeführt werden, die Schaffung der Trasse in Straßenmitte ist zunächst reiner Tiefbau ohne Gleisbau, dieser kommt ja erst zum Schluss.

Ebenfalls noch heuer möglich, weil allein Stadt-Angelegenheit, wäre der Bau der Innrain-Strecke Marktplatz bis vor die Unikreuzung. Da dort Land und Bund keinen Einfluss haben, besteht allerdings die Gefahr, dass eine billige Mischverkehrs-Trasse entsteht, aufgeteilt auf die beiden getrennten Fahrbahnen des Innrain (anstatt einer homogenen Eigentrasse entlang einer der beiden Fahrbahnen). Wissen tu ich's nicht, ob es so ist, aber ausschließen kann ich's auch nicht.

Hoffentlich erfahren wir dann bald endlich mal was Konkretes.

Zuletzt bearbeitet von manni: 24.06.2008 12:33, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 325   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 24.06.2008 15:01
    —
Zum Thema Kanalbauarbeiten Bereich Höttinger Auffahrt hier die Antwort vom Tiefbauamt:


Bei den gegenstaendlicher Arbeiten handelt es sich um eine Anpassung der Kanalisation an den Stand der Technik, wobei eine moeglich Strassenbahn im Bereich der B171 beruecksichtigt wurde. Mfg

Beitrag Nr. 326   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 24.06.2008 16:30
    —
Aja dann wissen wir das auch.
(Wobei der Verfasser deutsch lernen sollte (damit meine den der den Text mit diesen Fehlern verfasste))

Zuletzt bearbeitet von Linie O: 24.06.2008 16:31, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 327   |  Autor: FlosterStadt / Stadtteil:
Wien Währing
   |  BeitragErstellt: 28.06.2008 20:35
    —
Als wie wahrscheinlich ist es denn jetzt einzuschätzen, dass noch heuer zu bauen begonnen wird?
Das gibt es doch gar nicht wie oft schon endgültig alles klar war und dann doch wieder nicht! shocked

Zuletzt bearbeitet von Floster: 28.06.2008 20:35, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 328   |  Autor: DUEWAG 240   |  BeitragErstellt: 28.06.2008 20:39
    —
Doch, bei uns war es schon mal in den 80ern so: Alle waren für die Strassenbahnlinie ins Olympische Dorf, und dann haben sich die führenden Parteien doch noch auf den O-Bus umentschieden.

Beitrag Nr. 329   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 28.06.2008 20:50
    —
Ich weiss nicht, wie oft ich's hier und anderswo schon geschrieben habe: die Situation von damals ist mit der von heute absolut nicht zu vergleichen. Heute gibt es, im Gegensatz zu damals, rechtsgültige politische Beschlüsse (O-Bus statt Tram wurde damals im Gemeinderat beschlossen!) und auch die Finanzierung ist längst beschlossen und geregelt.

Die Frage ist also nicht ob, sondern wann, und da wiederum kann maximal eine Verzögerung bis 2009 eintreten. Falls heuer im Sommer die Umsetzung nicht beginnt, dann wird das im kommenden Frühjahr der Fall sein. Das wäre unangenehm, aber möglich.

Beitrag Nr. 330   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 29.06.2008 10:43
    —
Nur - Wir hatten eine Wahl und es ist für mich derzeit nicht abschätzbar wie sich die neue Landesregierung verhällt. Auch Lindenberger hatte den eindeutigen Auftrag die Arbeitsgruppe zu installieren!
Auch wenn ich's nicht annehme, aber politische Beschlüsse können auch geändert werden! Ich hab keine Ahnung was unser neurer LH für politische Pläne hat - vorausgesetz er hat überhaut welche!
Die ganzen Wahlkampfversprechen sind ja die von Van Staa gewesen. An die muß sich Platter ja nicht halten! Steixner war von Anfang an dagegen, da die Strassenbahn keinen Nutzen für sein Wählerklientell bringt. Aber Steixner ist wohl der einzige, der diese Wahl an gleicher politischer Posititon überleben wird - nein, er wird wohl zusätzlich auch noch die restlichen Verkehrsangelegenheiten von Lindenberger übernehmen!

Das Argument der dadurch entstehenden enormen Kosten ist nicht wirklich relevant, da die nächsten Wahlen dann erst in 5 Jahren sind und bis da hin hat's der Wähler schon wieder vergessen! Nochdazu ist ohnedies beinahe jeder ausserhalb Innsbruck davon überzeigt, dass wir diese Bahn gar nicht brauchen! Erst wenn Innsbruck selbst Maßnahmen ergreift, den innerstättischen Verkehr zu beschränken, und die Einfahrt aus der Umgebung deutlich zu erschweren (derzeit ist es gerade das Gegenteil - siehe Parkgebühren) dann wird auch ausserhalb Innsbrucks ein Umdenken beginnen. Dann wird auch der Druck der umliegenden Gemeinden auf die Landesregierung wachsen! Für mich fraglich bleibt nur, warum Innsbruck die Hauptlast trägt und Gemeinden wie Rum, Völs und ev. auch Hall keinen finanziellen Beitrag dazu leisten sollen! Zumindest Hall stöhnt unter dem Verkehr (siehe unterer Stadtplatz). Aber auch hier sollen Land und Bund für die Kosten einer verfehlte kommunalen Verkehrspolitik aufkommen!

Ein Baubeginn im heurigen Jahr ist für mich kaum noch vorstellbar! Da müssten ja schon die Schienen bestellt sein usw...

Interessant ist dabei auch die Stellungnahme des Tiefbauamtes zu den Bauarbeiten in der Höttinger Auffahrt

Zitat:
Bei den gegenstaendlicher Arbeiten handelt es sich um eine Anpassung der Kanalisation an den Stand der Technik, wobei eine moeglich Strassenbahn im Bereich der B171 beruecksichtigt wurde. Mfg


Dieses "mögliche Strassenbahn" ist nicht gerade dazu angetan zu glauben, dass hier schon genaue Pläne und Umsetzungsstrategien vorliegen!

Für mich stellt sich aber eine andere Frage: Warum wird die Zeit nicht genutzt und die Verlängerung der 3er nach Amras in Angriff genommen?????? Das könnte die Stadt ganz ohne die Landesregierung durchziehen, und damit zeigen, dass die ganze Strassenbahndiskussion nicht nur eine solche ist! Oder gibts da wieder einen, der um seinen Parkplatz fürchtet und die zuständigen Politiker ihrerseits fürchten eine Wählerstimme zu verlieren.

Die EM ist vorbei - das Hirn kann wieder in Betrieb genommen werden!!!!

Edit manni: leider aus Versehen editiert - wollte quoten! Ursprungszustand wieder hergestellt (hoffentlich).

Zuletzt bearbeitet von manni: 29.06.2008 11:35, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 331   |  Autor: FlosterStadt / Stadtteil:
Wien Währing
   |  BeitragErstellt: 29.06.2008 11:01
    —
Tramtiger schrieb:
Für mich stellt sich aber eine andere Frage: Warum wird die Zeit nicht genutzt und die Verlängerung der 3er nach Amras in Angriff genommen?????? Das könnte die Stadt ganz ohne die Landesregierung durchziehen, und damit zeigen, dass die ganze Strassenbahndiskussion nicht nur eine solche ist! Oder gibts da wieder einen, der um seinen Parkplatz fürchtet und die zuständigen Politiker ihrerseits fürchten eine Wählerstimme zu verlieren.

Genau das habe ich mich auch schon gefragt. Woran scheitert es denn dort - theoretisch könnte man doch sofort zu bauen beginnen! Bis die Verlängerung fertig ist wird es ja schon genug Flexity Outlook geben, so dass man auf die Schleife verzichten kann.

Beitrag Nr. 332   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 29.06.2008 11:14
    —
Floster schrieb:
Genau das habe ich mich auch schon gefragt. Woran scheitert es denn dort - theoretisch könnte man doch sofort zu bauen beginnen! Bis die Verlängerung fertig ist wird es ja schon genug Flexity Outlook geben, so dass man auf die Schleife verzichten kann.


Für diese Verlängerung fehlt noch der gemeinderätliche Beschluss - sie ist nicht im Straßenbahnkonzept enthalten - nebst der Detailplanung, die diesfalls aber nicht so aufwändig sein dürfte. Den aktuellen Stand weiss ich nicht, es kann gut sein dass man seitens der Stadtplanung oder der IVB gerade daran arbeitet, denn der Planungsstopp gilt dafür auch nicht. In Betrieb nehmen könnte man diese Verlängerung, würde sie sofort gebaut, erst in ca. 1 1/2 Jahren, weil es ungefähr so lange dauern wird bis die Unterwerke mit den neuen Trafos ausgestattet sind. Diese sind bestellt, Lieferzeit ist AFAIK ca. 10 Monate, dann müssen sie noch eingebaut werden.

Beitrag Nr. 333   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 29.06.2008 11:35
    —
Tramtiger schrieb:

Nur - Wir hatten eine Wahl und es ist für mich derzeit nicht abschätzbar wie sich die neue Landesregierung verhällt. Auch Lindenberger hatte den eindeutigen Auftrag die Arbeitsgruppe zu installieren!
Auch wenn ich's nicht annehme, aber politische Beschlüsse können auch geändert werden! Ich hab keine Ahnung was unser neurer LH für politische Pläne hat - vorausgesetz er hat überhaut welche!
Die ganzen Wahlkampfversprechen sind ja die von Van Staa gewesen. An die muß sich Platter ja nicht halten! Steixner war von Anfang an dagegen, da die Strassenbahn keinen Nutzen für sein Wählerklientell bringt. Aber Steixner ist wohl der einzige, der diese Wahl an gleicher politischer Posititon überleben wird - nein, er wird wohl zusätzlich auch noch die restlichen Verkehrsangelegenheiten von Lindenberger übernehmen!


Dass die neue Landesregierung einen Schritt rückwärts machen und unter enormen juristischen Schwierigkeiten - einen Ausstieg aus den Verträgen würde die Stadt garantiert nicht einfach so hinnehmen - aus dem wichtigsten Verkehrsprojekt der Region aussteigen wird, angesichts dem Land drohender Strafzahlungen in zig-Millionenhöhe bei Nichterreichen des Kyoto-Ziels (ein schwergewichtiges finanzielles Argument!), angesichts der steigenden Ölpreise und des immer noch steigenden MIV, ist für mich absolut nicht vorstellbar. Die Beschlüsse und Verträge wurden mit dem Land Tirol abgeschlossen, nicht mit Einzelpersonen, von dem her ist es also egal wer van Staa und Lindenberger nachfolgt.
Zur Person Platter werde ich mich nun nicht weiter äußern, es kann sich eh jeder denken was mir da in den Kopf kommt, seine Einstellung zur Stadtbahn kann ich nicht einschätzen, aber auch für ihn gilt, was beschlossen wurde, und ich kann mir nur vorstellen dass er das fortführt, zumal wir auch schon lange einen Point of no return erreicht haben.

Tramtiger schrieb:

Das Argument der dadurch entstehenden enormen Kosten ist nicht wirklich relevant, da die nächsten Wahlen dann erst in 5 Jahren sind und bis da hin hat's der Wähler schon wieder vergessen! Nochdazu ist ohnedies beinahe jeder ausserhalb Innsbruck davon überzeigt, dass wir diese Bahn gar nicht brauchen! Erst wenn Innsbruck selbst Maßnahmen ergreift, den innerstättischen Verkehr zu beschränken, und die Einfahrt aus der Umgebung deutlich zu erschweren (derzeit ist es gerade das Gegenteil - siehe Parkgebühren) dann wird auch ausserhalb Innsbrucks ein Umdenken beginnen. Dann wird auch der Druck der umliegenden Gemeinden auf die Landesregierung wachsen! Für mich fraglich bleibt nur, warum Innsbruck die Hauptlast trägt und Gemeinden wie Rum, Völs und ev. auch Hall keinen finanziellen Beitrag dazu leisten sollen! Zumindest Hall stöhnt unter dem Verkehr (siehe unterer Stadtplatz). Aber auch hier sollen Land und Bund für die Kosten einer verfehlte kommunalen Verkehrspolitik aufkommen!


Die Vorortgemeinden müssen Anteile übernehmen, das ist so festgelegt. Auch sind wir über diesen Punkt - "ob" - schon lange hinweg. Es wird immer auch Gegner geben, aber bisher hatte noch jeder Beschluss eine deutliche Mehrheit - wenn Einzelne ein solches Projekt zu Fall bringen könnten, hätte die Demokratie ihren Sinn verfehlt.
Wie auch immer, im Augenblick sind wir noch gar nicht an dem Punkt, wo das relevant wäre, da die ersten zwei Bauabschnitte ja als Verlängerung der Linie 3 konzessioniert werden. Das oben genannte wird vom Projektmanagement der Errichtungsgesellschaft geklärt werden müssen.

Tramtiger schrieb:

Ein Baubeginn im heurigen Jahr ist für mich kaum noch vorstellbar! Da müssten ja schon die Schienen bestellt sein usw...


Wir wissen ja nicht, ob das der Fall ist. Ich zumindest weiß es nicht. Ich würde jetzt mal davon ausgehen.
Allerdings kommt der Gleiseinbau zuletzt. Zuerst müssen die Trassen vorbereitet werden.

Tramtiger schrieb:

Interessant ist dabei auch die Stellungnahme des Tiefbauamtes zu den Bauarbeiten in der Höttinger Auffahrt

Zitat:
Bei den gegenstaendlicher Arbeiten handelt es sich um eine Anpassung der Kanalisation an den Stand der Technik, wobei eine moeglich Strassenbahn im Bereich der B171 beruecksichtigt wurde. Mfg


Dieses "mögliche Strassenbahn" ist nicht gerade dazu angetan zu glauben, dass hier schon genaue Pläne und Umsetzungsstrategien vorliegen!


Ja mei... das Tiefbauamt hat halt die Beantwortung einer Anfrage so formuliert, mein Gott, sollen wir jetzt jedes Wort auf die Goldwaage legen?
Die Planung bis Linserareal ist AFAIK fertig, soll allerdings teils überarbeitunswürdig sein, weil nicht nach den geforderten Nebenbahnkriterien ausgeführt, das betrifft insbesondere Kreuzungsbereiche. Was aber kein Hindernis sein sollte, in anderen Teilabschnitten mit dem Bau zu beginnen.

Tramtiger schrieb:

Für mich stellt sich aber eine andere Frage: Warum wird die Zeit nicht genutzt und die Verlängerung der 3er nach Amras in Angriff genommen?????? Das könnte die Stadt ganz ohne die Landesregierung durchziehen, und damit zeigen, dass die ganze Strassenbahndiskussion nicht nur eine solche ist! Oder gibts da wieder einen, der um seinen Parkplatz fürchtet und die zuständigen Politiker ihrerseits fürchten eine Wählerstimme zu verlieren.


Siehe mein letztes Posting. - Im Grunde genommen könnte die Stadt auch die gesamte Linie O umsetzen, ohne auf das Land zu warten. Nur weiss ich nicht, ob das gut wäre, denn das Land scheint der Garant für eine ordentliche Umsetzung (v.a. hinsichtlich Eigentrassen) zu sein.

Tramtiger schrieb:

Die EM ist vorbei - das Hirn kann wieder in Betrieb genommen werden!!!!


Aber bitte nicht, um die nächste Olympia-Bewerbung vorzubereiten. lachen

Zuletzt bearbeitet von manni: 29.06.2008 11:36, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 334   |  Autor: Aus   |  BeitragErstellt: 01.07.2008 14:59
    —
Ich hab jetzt die letzten Postings nicht durchgelesen, es herrscht also starke Gefahr, dass ich bekanntes wiederhole. Dafür entschuldige ich mich im voraus zwinkern

Mich nervt in letzter Zeit die Diskussion um den "Nebenbahncharakter". Hier wird wiedereinmal völlig falsch mit Begriffen hantiert. Prinzipiell handelt es sich einmal um einen rechtlichen Unterschied zwischen Straßenbahnen und Haupt- und Nebenbahnen (kurz Vollbahnen). So ist die Wiener U-Bahn rechtlich gesehen eine Straßenbahn, die Wiener Lokalbahn hingegen eine Vollbahn (Nebenbahn). Daran ist schon einmal ersichtlich, dass ein eigener Gleiskörper kein zwangsläufiges Kriterium für eine Nebenbahn darstellt.

Wäre es so, dass durch die Innenstadtstrecke ohne durchgäng eigenen Gleiskörper die Linie 5 (Regiotram) keine Nebenbahn mehr wäre, so müsste auch die STB diesen Status verlieren.

Manchmal würde man (ich) diversen Politikern und Journalisten mal gerne eine auf's .... geben für den ganzen Blödsinn den sie dauernd aus diversen taktischen Überlegungen (Auflagen- bzw. Wählersteigerung) oder meist einfach aus Dummheit fabrizieren und damit wichtige Projekte gefährden.

Beitrag Nr. 335   |  Autor: Linie R   |  BeitragErstellt: 01.07.2008 15:02
    —
Zitat:
Wäre es so, dass durch die Innenstadtstrecke ohne durchgäng eigenen Gleiskörper die Linie 5 (Regiotram) keine Nebenbahn mehr wäre, so müsste auch die STB diesen Status verlieren.

Die Stubaier-Strecke beginnt ja auch erst am Stubaitalbahnhof soweit ich weis.

Beitrag Nr. 336   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 01.07.2008 15:27
    —
Die "Diskussion" gibt es schon, seit der Bund im Spiel ist, also im Prinzip seit Beginn des Regionalbahnkonzepts.
Ich sehe das positiv - es hätte durchaus die Gefahr bestanden, dass eine halbherzige altmodische Straßenbahn im Mischverkehr gebaut würde, und zwar nicht nur an den 5% der Strecken wo es nicht anders möglich ist.
So haben wir hier eine Instanz, nämlich die Eisenbahnbehörde, die genau darauf schaut dass die Ost-West-Strecke so umgesetzt wird, dass die Bahn störungsfrei, auf eigener Trasse und dank ausreichend weiter Bogenradien auch flott vorankommen wird.
Wenn deswegen jetzt noch ein paar Monate umgeplant werden muss, und genau danach sieht es derzeit aus, bevor gebaut werden kann, dann soll's mir Recht sein.
Dennoch wäre die Nennung eines definitiven Termins für den Baubeginn jetzt mehr als überfällig. Der 7. Juli scheint jedenfalls gestorben zu sein, wurde ja auch nie offiziell gesagt.

Beitrag Nr. 337   |  Autor: Aus   |  BeitragErstellt: 01.07.2008 19:07
    —
Klar ist es positiv, dass eine ordentliche, weitgehend vom MIV getrennte Trasse herauskommt! Nur hat das nichts mit rechtlicher Einordnung als Straßenbahn oder Nebenbahn zu tun, bzw. nur am Rande. Natürlich gibt es heute schärfere Gesetze, weshalb wohl nach dem Eisenbahngesetz bestimmte Trassierungsvorschriften für Nebenbahnen gelten. Aber auch eine Straßenbahn kann man vollkommen unabhängig und ohne niveaugleiche Kreuzungen ausführen (siehe bspw. U-Bahn Wien, etc).

In Wahrheit ist das ja nur ein juristisches Hickhack, denn den Passagieren ist das ja vollkommen egal. Sprich ich habe lieber eine Bahn die rechtlich eine Straßenbahn ist, dafür aber ordentlichen Takt, ordentliche Haltestellenabstände und hohe Fahrgeschwindigkeit hat, als wie eine Nebenbahn (nach Eisenbahngesetz) die ein Bummelzüglein darstellt lachen

Und an diversen Stadtbahnen (Bspw. Karlsruhe, WLB, auch STB) sieht man ja, dass es rechtlich absolut kein Problem ist als Vollbahn Straßenbahntrassen bzw. als Straßenbahn Vollbahntrassen mitzubelegen. Dazu gibt's ja die Juristen um solche Dinge zu ermöglichen big grin

Beitrag Nr. 338   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 10.07.2008 00:39
    —
Ein Baubeginndatum kann ich leider immer noch nicht nennen, ich rechne aber derzeit aufgrund der vorliegenden gesammelten Informationen frühestens mit Herbst. Dürfte bedeuten, dass die "MIV-kritischen" Abschnitte erst im Sommer 2009 gebaut werden.

Das offizielle Nachrichtenmedium der Stadtregierung spricht jedenfalls von der Einleitung der operativen Phase, siehe heutiges Update der Presseberichte.

In der Koalitionsvereinbarung der neuen Landesregierung ist außerdem festgehalten:

Koalitionsvertrag schrieb:

Öffentlicher Personennahverkehr
Die Koalitionspartner vereinbaren
das Regionalbahnkonzept einschließlich Stubaitalbahn umzusetzen
die S-Bahn auf der bestehenden Inntalschiene zu erweitern bzw. den Takt zu
intensivieren

• die weitere Verbesserung des öffentlichen Angebotes im Nah- und
Regionalverkehr, insbesondere
o die ÖPNV-Planung stärker mit der Regionalentwicklung zu verknüpfen
o Mobilitätssicherung in den ländlichen Regionen durch flexible und
bedarfsgerechte ÖPNV-Lösungen
o eine weitere bedarfsgerechte Fahrplanoptimierung
o Attraktivitätssteigerung durch verkürzte Reisezeit der ÖPNVVerkehrsmittel
o die Linienführungen (Trassen und Fahrpläne) noch besser auf die
verschiedenen Anforderungen abzustimmen und den Versuch einer
Entzerrung der Verkehrsströme durch vergünstigte Fahrkarten
außerhalb der Hauptverkehrszeiten
o die Koordinierung der Fahrpläne von Bahn- und Busverbindungen zur
Erhöhung der Attraktivität des öffentlichen Verkehrs (Bus-
Bahnkombination billiger machen als Bus alleine)
o die Forcierung in Regionen mit intensivem Tourismus als Alternative
zum motorisierten Individualverkehr
• die Schaffung zusätzlicher Park & Ride Plätze
• eine Verbilligung der VVT-Jahreskarte für PendlerInnen durch Änderung des
Umrechnungsfaktors der Jahreskarte (statt bisher das 10fache der
Monatskarte das 8fache der Monatskarte)
• Verbesserungen für SchülerInnen, StudentInnen, Lehrlinge, PensionistInnen
durch die Durchführung einer Tarifreform
• die Beibehaltung der Sommerfreifahrt für SchülerInnen bis 18 Jahre
• die Schaffung einer Familienjahreskarte für das VVT-Netz
• die bahnmäßige Anbindung von Tirol (Innsbruck) an das Intercity- Netz
19
• die Tiroler Straßen noch sicherer zu machen durch innovative Systeme z. B. im
Bereich Beleuchtung, Beschilderung, verbesserte Sichtmöglichkeiten an
Kreuzungen etc.
• die Umsetzung des Mobilitätsprogrammes Tirol, insbesondere auch die
Förderung des Fahrradverkehrs
• im Falle einer Novelle des ÖPNV-Gesetzes/KFL-Gesetzes die Abschaffung der
Konzessionsregelungen zu fordern


Das ist einzusehen unter http://www.tirol.gv.at/fileadmin/www.tirol.gv.at/regierung/downloads/koalitionsvereinbarung_01072008.pdf , danke an Martin der mich darauf gestoßen hat.

Zuletzt bearbeitet von manni: 10.07.2008 00:39, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 339   | …. gibt es eigentlich etwas neues zum Baubeginn ? Autor: wwehrleStadt / Stadtteil:
Freiburg im Breisgau
   |  BeitragErstellt: 01.09.2008 12:09
    —
Still ruht der See - sorry - die Bahn. Man hört gar nichts mehr - Sommerloch auch beim Bau ? Auf alle Fälle schon jetzt ein Dankeschön für ein "Update" .….

Beitrag Nr. 340   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 01.09.2008 12:14
    —
Nein leider, derzeit Schweigen im Walde allüberall, ich kann keinerlei Neuigkeiten vermelden. Ich gehe aber davon aus, dass hinter den Kulissen intensiv gearbeitet wird - alles andere ist angesichts des bereits entstandenen Delays nun nicht wirklich vorstellbar - man wird nicht nichts tun, wenn man eh schon zu spät dran ist. Mit einem Baubeginn noch im Herbst würde ich aber nicht mehr unbedingt rechnen, eher wohl im Frühjahr, das wäre der letztmögliche Zeitpunkt um den Zeitplan noch halten zu können.

Beitrag Nr. 341   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 01.09.2008 13:52
    —
So. Wie's der Zufall will, ist nun nach zwei Monaten des Schweigens an allen Fronten ein Mail von Verkehrsstadtrat Walter Peer eingetrudelt: er glaubt nicht mehr an einen Baubeginn im Herbst, es wird Frühjahr 2009 werden.

Beitrag Nr. 342   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 01.09.2008 21:51
    —
Das Ganze ist ausnehmend peinlich. Allmählich wird das Bestandstreckennetz zu kurz für die gelieferten und noch zu lieferenden Neufahrzeuge.
Planungstechnisch ist alles abgeschlossen um in die Detail(ausführungs)planung zu gehen. Die Politik hat längst ja gesagt. Jetzt setzt der Umsetzungs-Alzheimer ein.
Nun gut - wir könne ja sechs TW´s an die Straßenbahn Gmunden abtreten wink

Beitrag Nr. 343   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 02.09.2008 00:01
    —
Laut Walter Peer arbeiten sie, also Stadt und IVB, inzwischen wieder an der Datailplanung weiter - was noch fehlt, wird, so vermute ich nun, genau das sein, was, wie wir ja im Internen dazumal schon diskutiert haben, umgepudert werden musste (Stichwort eigene Bahnkörper etc.)
Peinlich ist's so und so. Die "Protest-Planungseinstellung" war letztlich eher kontraproduktiv, auch wenn die Intention, Druck aufs Land zu machen, eine gute war. Es hätte für alle Beteiligten besser ausgesehen, wenn bereits gebaut würde. So wie's jetzt aussieht wird Teilabschnitt 1 Innrain - Bahnhof Hötting gerade auf den letzten Drücker fertig. Bin mal neugierig, wie viel Zeit das Land sich noch für die Installation des Projektmanagements lassen will - und vor allem würde mich interessieren, warum beim Land nichts weitergeht, und wo die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt bleibt - in Frankreich etwa wird jedes 500-Meter-Zniaftl-Tramverlängerungsprojekt den Bürgern via eigenem Internetportal mit detaillierten Infos schmackhaft gemacht und nahegebracht, hierzustadte fehlt das völlig, das einzige was es gibt, ist eine einzige Seite mit einigen, noch dazu ziemlich allgemein gehaltenen Infos auf ivb.at. Auf innsbruck.at fehlt überhaupt jeglicher Hinweis. Das ist peinlich!

Zuletzt bearbeitet von manni: 02.09.2008 01:06, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 344   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 02.09.2008 09:23
    —
So wie ich die ganze Sache beurteile krankt es an mehreren Stellen.

1. Es gibt zwar von Seiten der Stadt einen generellen "Willen" die Strassenbahn zu erweitern. Ich würde hier wohl eher sagen es ist eine Notwendigkeit und daher wird auch in den sauren Apfel gebissen...

2. Die Strassenbahn darf aber das ganze Verkehrssystem der Stadt nicht wirklich verändern. Das würde ja bedeuten, dass man (genderneutral für alle politisch verantwortlichen) in den vergangenen 30 Jahren geschlafen hat.

3. Mit LHStv. und Verkehrs - und Bau- Multilandesrat Steixner ist in der Landesregierung wohl der größte Verhinderer des ganzen Projekts alleinig an die Entscheidungshebel gesetzt worden. Der größte Fehler an dem Projekt ist, dass niemand dem Steixner eine kleine Strassenbahn geschenkt hat!

4. Und da Innsbruck einfach nicht genug Bauern hat, ist das Interesse des deklarierten Bauernvertreters für die verkehrstechnischen Notwendigkeiten der Stadt etwas zu tun gleich NULL! Es gibt zwar Beschlüsse des Landtags, aber die Planungs- und Koordinierungskommission muss der Landesrat einsetzen. Und durch die Untätigkeit hat er nun einfach die Möglichkeit das für Ihn ungeliebte Kind zumindest bis in die Ewigkeit zu verzögern. Stören tuts ohnedies niemanden, da ja Innsbruck auch nicht gewillt ist das Problem mit dem MIV in die Hand zu nehmen. Parkplätze gibts genug; die Bevorzugung der Öffis ist kein Thema; das Parken in den Garagen wird gefördert; ins Zentrum wird ein Riesenkaufhaus gebaut.....

Was die Stadt tun könnte - wenn der Wille da wäre - ist:

Bevorzugung der Öffis auf möglichst allen Trassen auf Kosten des MIV
Reduktion des Parkraums an der Oberfläche auf ein Minimum und Förderung der Garagenabstellplätze für die Bewohner der Stadt (wer eine Anwohnerparkkarte gekauft hat darf in einer Garage in seiner unmittelbaren Wohngegend kostenlos parken.
Tatsächlich über eine Einfahrtsbeschränkung aus den Umlandgemeinden in das Stadtzentrum nachdenken.
Intervallverdichtung der Öffis in den Randstunden und Verlängerung der regulären Betriebszeit bis 01:00 Uhr in der Früh

Zuletzt bearbeitet von Tramtiger: 02.09.2008 09:26, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 345   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 06.09.2008 15:38
    —
Wie aus dem Newsletter 09/08 zu entnehmen ist, finden von Seiten der IVB derzeit keine weiteren Planungen zur Strassenbahn statt. Könnte es sein, dass die Planungsarbeiten nach extern vergeben werden sollen, da die IVB offensichtlich (siehe Stellungnahme von M.B.) nicht willige oder auch nicht fähig sind eine moderne Trassenführung zu bewerkstelligen?

Beitrag Nr. 346   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 06.09.2008 19:16
    —
Ich kenne den Newsletter 09 leider (noch) nicht, aber habe vorgestern Ähnliches gehört - die IVB arbeiten derzeit nicht an den Planungen.
Nach dem Statement des Verkehrsstadtrats, der ja sagt dass dran gearbeitet wird, kann ich das nur so interpretieren, dass entweder im Augenblick nur die Stadt dran arbeitet, oder dass die Planungen inzwischen so weit gediehen sind, dass der Bau ausgeschrieben werden kann. Allzu viel Zeit ist ja nun auch nicht mehr bis zum Frühjahr.
Ich hoffe, bald mehr zu wissen.

Zuletzt bearbeitet von manni: 06.09.2008 19:16, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 347   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 06.09.2008 21:39
    —
Sorry Manni!

Ich meinte das Roundup vom September...

Beitrag Nr. 348   | Ich weiss nicht was soll es bedeuten...... Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 09.09.2008 10:05
    —
In Anlehnung an die an anderer Stelle schon gepostete Kritik an der Homepage der Stadt Innsbruck, dass sich dort nicht der geringste Hinweis zur neuen Strassenbahn in Innsbruck findet musste ich feststellen, dass auch auf der Homepage der IVB nichts mehr steht. Nur durch die Suche nach Tram kommt man zu den alten Seiten. Diese sind aber wie schon geschrieben ALT!

Beitrag Nr. 349   |  Autor: Obusfahrerin   |  BeitragErstellt: 09.09.2008 10:19
    —
[Der Text dieses Postings wurde auf Wunsch des Users gelöscht]

Beitrag Nr. 350   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 09.09.2008 10:30
    —
Es stimmt schon... auf dieser Seite: http://www.ivb.at/index.php?id=tram-dietram waren die Ausbaupläne, dort ist nichts mehr.

Auf innsbruck.at findet man sowieso nichts.

Die nichtvorhandene Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Tram-Ausbau ist echt nur noch ein Trauerspiel.

Zuletzt bearbeitet von manni: 09.09.2008 10:30, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 351   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 09.09.2008 10:58
    —
Stadt und IVB sollen gefälligst endlich mal ihren Arsch hochkriegen, sicherstellen, dass der Tram-Ausbau im Frühjahr starten kann, und das gefälligst auch den Bürgern kommunizieren! Wir haben nun, selbst wenn im Frühjahr Baustart ist, mindestens ein halbes Jahr Verzögerung, und die Öffentlichkeit weiß nichts!!!

Beitrag Nr. 352   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 09.09.2008 11:14
    —
Dein Wort in Zachs inneren Gehörgang....

PS:

Auf der Seite der Landesregierung gibts unter der Suche sehrwohl einen Link zum Medienservice und dort zu einer Stellungnahme von Steixner - doch der Link geht ins Leere! ich hab das vor mindestens einem Jahr schon urgiert .........

Zuletzt bearbeitet von Tramtiger: 09.09.2008 11:16, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 353   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 09.09.2008 12:49
    —
Das Land kann hier sowieso noch längere Zeit außen vor bleiben. Zunächst geht es um die Stadtbahnlinie O. Es ist Sache der Stadt, endlich Klarheit zu schaffen, wann nun was passiert.

Beitrag Nr. 354   |  Autor: fidel   |  BeitragErstellt: 09.09.2008 16:21
    —
was wett ma dass auch im frühjahr nicht baubeginn ist?!...

Beitrag Nr. 355   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 09.09.2008 17:10
    —
Wann sollt's denn sonst sein? 2015? Ich würde sagen, mehr als ein halbes Jahr Verzug, und das nach über acht Jahren Vorbereitungsphase, ist ausreichend für Umplanungen welcherart auch immer!

Beitrag Nr. 356   |  Autor: michiIBKStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 09.09.2008 20:08
    —
Ich bin ja ein optimistischer Mensch, aber wetten würde ich mich auch nicht trauen …

Beitrag Nr. 357   | Gemach! Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 09.09.2008 23:23
    —
Na Moment, gemach, gemach! Man muß hier die Kräfte schon bündeln, jetzt reißen wir einmal die Maria-Theresien-Straße heraus und dann schauen wir weiter... +seufz+ - wenigstens lassen sie den Sightseer weiterfahren durch die MTS-nord - bei den Schanigärten vorbei. Das wird ein sehr städtisches Gefühl dort, da bin ich überzeugt.

Beitrag Nr. 358   |  Autor: DUEWAG 240   |  BeitragErstellt: 10.09.2008 11:57
    —
Auf einem Flyer der ÖVP, den ich mir heute wegen dem Thema Nahverkehr angeschaut habe, habe ich folgendes gefunden:
Nahverkehr ausbauen
Umsetzung der Innsbrucker Linie 5 (Regiotram)
Einführung des Österreich Tickets
Statt Stau Grassmayr Kreuzung neu
Die Person, die darum wirbt ist Karin Hakl.

Beitrag Nr. 359   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 10.09.2008 12:04
    —
Politisches Commitment für die RegBahn, speziell von der Autolobbypartei schlechthin und im Vorfeld einer NR-Wahl, brauchen wir nun wirklich keins mehr. über diese Phase sind wir längst hinaus. Was auch immer die ÖVP da von sich gibt, es ist nur Wählerfang. Man recycelt längst Beschlossenes und Ausfinanziertes für den Wahlkampf. Außerdem, wie gesagt, geht's zunächst um die Linie O.

Beitrag Nr. 360   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 10.09.2008 14:35
    —
"Nachforschungen" laufen, wir sollten bald mehr wissen.

Und ja, ich würde eigentlich schon eine Wette darauf eingehen, dass im Frühjahr Baubeginn ist. Denn Sommer 2008 war zwar im ILF-Konzept vorgesehen, der Termin wurde aber nie offiziell genannt. Offiziell hieß und heißt es nur, dass das erste Teilstück bis Linserareal im Herbst 2010 in Betrieb sein muss. Und das geht sich bei Baubeginn im Frühjahr noch aus.
Würde dieser nicht stattfinden, hätten die Verantwortlichen wohl ein ernsthaftes Problem, denn dann wäre der Fertigstellungstermin Mitte 2010 nach allem was ich weiß nicht mehr haltbar - und welche legitime Begründung sollte es dafür geben?

Die Verzögerung wird am Ende vor allem die Auswirkung haben, dass an mehr Abschnitten parallel gebaut werden muss.

Zuletzt bearbeitet von manni: 10.09.2008 16:25, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 361   |  Autor: Heli   |  BeitragErstellt: 10.09.2008 19:52
    —
Die Hakl hat schon im vorvorigen NR-Wahlkampf (2002?) plakatiert: "Strassenbahnausbau in Ibk"...

Beitrag Nr. 362   |  Autor: Heli   |  BeitragErstellt: 14.09.2008 11:24
    —







Hach, träumen wird man wohl noch dürfen....

Beitrag Nr. 363   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 14.09.2008 12:27
    —
Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Sehr geil! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original!
Wenn's ein Rätsel wäre, würde ich sagen "Gmunden, Haltestelle Bahnhof". Mr. Green - das Original!

Beitrag Nr. 364   |  Autor: Trolli   |  BeitragErstellt: 14.09.2008 12:31
    —
B I T T E sofort einsteigen und abfahren!!!!
Trolli big grin

Beitrag Nr. 365   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 14.09.2008 12:39
    —
Faymann springt nun auch auf die Linie 5 (Regiotram) auf (schließlich stehen ja auch Wahlen ins Haus): http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/regierung/1528803/index.do

Mich würde nun interessieren, was wir konkret von dem neuen Gesetz haben, wenn es dann beschlossen ist. Einen höheren Bundesanteil? Einen Ausbau bis Zirl und Wattens von Anfang an? Eine Vorwegnahme der Entscheidung, dass der Abschnitt von Rum bis Hall auch gebaut wird?

Beitrag Nr. 366   |  Autor: Walter4041   |  BeitragErstellt: 14.09.2008 15:39
    —
manni schrieb:
Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Sehr geil! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original!
Wenn's ein Rätsel wäre, würde ich sagen "Gmunden, Haltestelle Bahnhof". Mr. Green - das Original!


Das erste sicher, die anderen beiden dürften am Franz-Josefs-Platz aufgenommen sein. big grin cool

Beitrag Nr. 367   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 16.09.2008 10:53
    —
Die gestrige AIN-Presseaussendung wurde von Manfred Mitterwachauer von der TT zum Anlass genommen, um einige Politiker zu befragen. Artikelscan siehe Presseberichte.

Demnach wird's eher nichts mehr mit der rechtzeitigen Eröffnung der Tramstrecke bis Linserareal.

Die Informationslage lässt den Schluss zu, dass derzeit wirklich alles steht und der Ball beim Land liegt bzw. seitens der Stadt dorthin verlagert wurde. Die Stadt weigert sich immer noch, ohne dem vom Land zu initiierenden Projektmanegement den IVB den Detailplanungsauftrag zu erteilen. Deswegen machen die IVB derzeit nichts, was wir hiermit auch offiziell wissen.

Wir sind nun tatsächlich zum ersten Mal seit vielen Jahren in der Situation, dass an den Vorbereitungen zum Tramausbau nicht mehr weitergearbeitet wird. Alle notwendigen baulichen Vorleistungen sind erbracht, Fahrzeuge bestellt, Grobplanungen (und AFAIK auch einiges an Detailplanung) erstellt, jetzt ist aber Sendepause.

Recherchen beim Land laufen. Eins kann ich aber mit Sicherheit sagen: das Projektmanagement wurde noch nicht ausgeschrieben.

Meine persönliche Meinung: ich finde es unverantwortlich, dass die Stadt, namentlich Stadtrat Peer, die komplette Verantwortung ans Land delegiert. Zumal die ersten beiden Baustufen ohnehin unabhängig vom RegBahnkonzept durchzuführen sind (Konzessionierung als 3-erVerlängerung). Außerdem hat man schon seit langem die vertragliche Zusage des Landes zur Mitfinanzierung.
Wo liegt das Problem darin, ohne das neuinstallierte Landes-Projektmanagement anzufangen? Man kann, ja muss die ersten beiden Baustufen ohnehin nach den konzessionsrechtlichen Vorgaben für die Linie 5 (Regiotram) ausführen. Die Kosten sind geschätzt, der Valorisierungsspielraum ist bekannt, das Budget vorhanden, alles wäre bereit. Ich versteh's nicht...!!!

Zuletzt bearbeitet von manni: 16.09.2008 10:55, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 368   |  Autor: kurtStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 16.09.2008 13:17
    —
Langsam aber sicher geht mir diese Polit-Pflanzerei gehörig auf den Geist. Wahrscheinlich haltet man sich mit der Ankündigung der Ausschreibung des Projektmanagements bis kurz vor dem Wahltag zurück, um dann dem werten Wähler sagen zu können, schau her was wir alles für Euch machen, wenn die Wahl dann gelaufen ist vergeß ma alles schnell wieder um es bei der nächsten Wahl dann wieder auszugraben. Bin nur gespannt wie lange sich die Bürger von dieser amtierenden Politkerschicht noch vera....en lassen.

Beitrag Nr. 369   |  Autor: bahnbauerStadt / Stadtteil:
innsbruck pradl
   |  BeitragErstellt: 16.09.2008 14:39
    —
ich kann nur mehr den kopfschütteln weinen

Beitrag Nr. 370   |  Autor: DUEWAG 240   |  BeitragErstellt: 16.09.2008 16:06
    —
[Das letzte positive Such] Na wenigstens wissen wir jetzt ganz offiziel, dass jetzt ein totaler Stillstand ist [/Das letzte positive Such]

bahnbauer schrieb:
ich kann nur mehr den kopfschütteln weinen


Dem kann ich mich nur anschließen.

Beitrag Nr. 371   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 16.09.2008 18:57
    —
Ich denke aber nicht, dass dieser Zustand lange anhalten wird. Der Druck auf das Land steigt, nun da das bekannt wurde, und wir müssen dazu beitragen was wir können.

Beitrag Nr. 372   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 17.09.2008 00:30
    —
Ich habe gerade eine weitere Presseaussendung dazu rausgeschickt, siehe Diskussion dazu im AIN/Intern, ich hoffe es ist mir keiner böse für den Alleingang, aber das musste jetzt rasch gehen, um nichts auskühlen zu lassen.

Beitrag Nr. 373   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 17.09.2008 23:42
    —
Artikel in der morgigen TT und jetzt schon auf tt.com siehe Presseberichte.

Laut Verkehrslandesrat Tilg werden also die Planungen für die Linie 5 (Regiotram) zügig vorangetrieben und es herrscht kein Stillstand.

Dann muss aber grade wer anderer planen als die IVB. Denn die planen nicht. Und von einer externen Vergabe wüsste ich nichts. OK, ILF ist nach wie vor involviert, vielleicht läuft dort ja was, aber wohl kaum ohne IVB.

Und zum im Artikel erwähnten Bundesanteil: der Bundeszuschuss interessiert mich, ehrlich gesagt, inzwischen einen feuchten Kehricht. Der Bundeszuschuss erinnert mich so schön langsam an Jörg Haider: mal ist er da, dann ist er wieder weg, dann ist er wieder da. Das ist eine Farce, und die geb' ich mir nicht mehr länger. Ob jetzt der Bund das Zehntel zahlt oder nicht, ist ohnehin blunz'n, denn nach dem Gesetz, das am 22. (AFAIR) im Nationalrat beschlossen werden wird, muss der Bund sowieso mitzahlen, denn dann ist es egal, ob die Förderrichtlinien für eine Nebenbahn erfüllt werden, dann werden auch Straßenbahnen gefördert. An der Vorschrift der StrabVO, dass, wo möglich, separate Gleiskörper anzulegen sind, ändert sich dadurch auch nichts, und eine Abkehr von den Nebenbahnparametern (= der priorisierten Trasse mit eigenen Gleiskörpern, gesicherten Bahnübergängen und weiten Bogendurchmessern) wird man tunlichst vermeiden, weil sonst das ganze Fahrplankonzept durcheinander gerät, die Simulationen wieder neu gemacht werden müssen, die Anzahl der benötigten Fahrzeuge steigt und die Effizienz des Systems sinkt. .

Wenn die Ausrede des Landes für das bisherige Ausbleiben des Projektmanagements nun diese paar Millionen vom Bund sind, dann ist das eine fadenscheinige Ausrede. Inakzeptabel! Es kann doch nicht angehen, dass wegen fehlender oder momentan unsicherer (hat sich Tilg überhaupt schon mit den künftig gültigen Förderrichtlinien beschäftigt?) 3,2 Millionen im Jahr wieder ein halbes Jahr ungenutzt verstreicht!

Insgesamt sehen wir seit den Beschlüssen Ende 2007 null Ergebnisse, O.K., es wurde bis in den März hinein und noch mal im Mai seitens der Politik das Projekt vorangetrieben, aber in dieser Zeit hätte wesentlich mehr geschehen können. Ein Jahr ist das bald her, bitteschön!

Wie auch immer, das Thema ist wieder präsent und ich bin mir ziemlich sicher, dass jetzt dann doch bald was weitergeht. Einen Baustart im Frühjahr würde ich immer noch nicht ausschließen, das wird Peer nicht umsonst gesagt haben, lediglich mit der pünktlichen Eröffnung 2010 könnte es knapp werden, das wird M. Baltes auch nicht umsonst gesagt haben.

Zuletzt bearbeitet von manni: 17.09.2008 23:53, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 374   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 18.09.2008 23:18
    —
Die TT nimmt sich des Themas recht intensiv an, untenstehend ein meiner Meinung nach sehr treffender redaktioneller Kommentar, der vermutlich in der Samstags-TT erscheinen wird, als Vorausmeldung.


OTS0337 5 II 0269 PTT0001 Do, 18.Sep 2008

Pressestimmen/Vorausmeldung/Politik

"Tiroler Tageszeitung" Kommentar: "Auf dem Weg zur Liliputbahn" (Von
PETER NINDLER)

Utl.: Wieder wurde ein Jahr für den Bau der Linie 5 (Regiotram) verschlafen. =

Innsbruck (OTS) - Vielleicht sollten sich Tirols Politiker eine
Zwergerlmütze aufsetzen, den Wiener Prater besuchen und dort eine
Runde mit der Liliputbahn fahren. Die Geschwindigkeit würde sie bei
der Kleinbahn überraschen, sind Landes- und Stadtpolitiker doch nur
das Schneckentempo bei der von ihnen forcierten Linie 5 (Regiotram) von Hall
nach Völs samt beschleunigter Bim in Innsbruck gewöhnt.

Bereits am 27. Oktober 2004 unterzeichneten Bund, Stadt und Land
einen Finanzierungsvertrag für das Nahverkehrsprojekt. Kostenpunkt:
202 Millionen Euro. Vier Jahre später steht die Linie 5 (Regiotram) noch
immer in der Remise und der Bund will von seinen 32 Millionen Euro
nichts mehr wissen. Lediglich die Kosten sind schnell
vorwärtsgekommen: 371 Mio. Euro schlagen derzeit zu Buche.

Eine Machbarkeitsstudie sollte im Vorjahr der Linie 5 (Regiotram) zum
Durchbruch verhelfen. Doch weder wurde danach der neue Pendlerzug
optimiert noch setzte man ein Projektmanagement ein. Und die Zusage
vom Verkehrsministerium darf nachträglich wohl als Wahlkampfgag vor
der Landtagswahl eingestuft werden: Weil die Linie 5 (Regiotram) lediglich
eine beschleunigte Bim und keine Nebenbahn ist.

Die Lehre aus der Linie 5 (Regiotram)-Historie ist deshalb eine
vielschichtige. Zum einen sollte die Öffentlichkeit auf der Hut vor
Wahlkampfgeschenken und andererseits skeptisch sein, wenn von der
raschen Realisierung eines Infrastrukturprojekts die Rede ist. So
kündigte Alt-LH Alois Partl schon für 1993 den Spatenstich für den
Bau des Brennerbasistunells an. Bekanntlich wird derzeit noch
sondiert. Will die Linie 5 (Regiotram) kein Basistunellschicksal erleiden,
muss die Politik wohl mit Volldampf zurück an den Start. Ansonsten
droht die Liliputbahn.

peter.nindler@tt.com

Rückfragehinweis:
Tiroler Tageszeitung,
Chefredaktion,
Tel.: 05 04 03 DW 3610

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS

Zuletzt bearbeitet von manni: 18.09.2008 23:19, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 375   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 19.09.2008 10:00
    —
Das Projektmanagement soll jetzt sofort eingerichtet werden. Siehe Presseberichte.

Manchmal rentiert es sich eben doch, ein bisschen Wirbel zu machen. big grin

Beitrag Nr. 376   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 19.09.2008 19:51
    —
Das städtische Pressebüro hat über den heutigen Gym-Spatenstich einen Artikel online gestellt: http://www.innsbruck.at/io30/browse/Webseiten/Content/5.Gym%20Spatenstich_de.xdoc

Anstatt darin aber die Anbindung mit der Straßenbahn gebührend zu erwähnen, hat man folgenden Satz hineingeflickt (Beginn des 3. Absatzes unter der dritten Zwischenüberschrift):

Eilig hineingeflickte, dämliche Floskel schrieb:

Die Erschließung der neuen AHS im öffentlichen Personalverkehr ist durch mehrere Buslinien mit hoher Frequenz sehr gut.


Das nenne ich die-Bevölkerung-für-dumm-Verkaufen. Aber schon vom Feinsten.
Der öffentliche Personalverkehr sollte besser dafür sorgen, dass das unfähige Polit-Personal bei der Stadt, das sowas verzapft, möglichst schnell in eine Außenzone dieser Stadt abrauscht.

Beitrag Nr. 377   |  Autor: krisu   |  BeitragErstellt: 20.09.2008 01:14
    —
Welche kanäle haben eigentlich die doch einige hundert millionen euro genommen, die durch anfürsich staatliche körperschaften (IKB/TIWAG) im zuge der Cross Border Leasing verträge lukriert wurden?

Diese hätten mehr als ausgereicht, um die ersten etappen der Linie 5 (Regiotram) zu finanzieren.

ich fürchte, dass die die liebe frau zach zb. die durch den IKB verkauf (an die TIWAG) lukrierten millionen bereits vollständig versenkt hat (NKB-neu, Spungschanze, Pensionsrückstellungen?).

Die CBL waren anfürsich bereits eine sehr zwielichte sache, die geheimhaltung der sache insgesamt eine staatspolitische unverschämtheit, aber dass von dem vielen geld nichts real für das land tirol wirksam geworden ist...

Beitrag Nr. 378   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 20.09.2008 02:17
    —
@krisu: mit dieser Sache habe ich mich kaum beschäftigt, ich hoffe nur, dass uns durch die akuten Finanzprobleme der amerikanischen Wirtschaft in diesem Zusammenhang kein Schaden entsteht.

Aber wie auch immer, das Geld ist ja vorhanden. Sowohl Innsbruck als auch Tirol haben mehr als genug Geld. Ein Blick in die Gemeinderatsprotokolle und die dort gelisteten Nachtragskredite und Subventionen genügt. Die geringst verschuldete Landeshauptstadt, die gleichzeitig seit vielen Jahren wirtschaftlich boomt und das teuerste Pflaster Österreichs ist, braucht sich wegen der Kosten für den Tramausbau sicher nicht in die Hosen zu machen (schon gar nicht im Vergleich mit hoch verschuldeten Städten wie Graz und Linz, wobei Graz mit 1 Mrd. € Schulden ja sowieso alles schlägt, und Linz wird's nach dem Kulturhauptstadtjahr auch nicht viel anders gehen) - wenn irgendwo was in Richtung "Geld fehlt" anklingt, ist es eine Ausrede. Bezahlt wird in Jahresraten. Genaueres über die Finanzen findest du auf der Ressourcen/Download-Seite.

Beitrag Nr. 379   |  Autor: Walter4041   |  BeitragErstellt: 20.09.2008 17:23
    —
krisu schrieb:
Welche kanäle haben eigentlich die doch einige hundert millionen euro genommen, die durch anfürsich staatliche körperschaften (IKB/TIWAG) im zuge der Cross Border Leasing verträge lukriert wurden?


Gegenfrage:
Was glaubst du, warum die Verschuldung der Stadt Ibk. seit der Amtsübergabe Niescher/VanStaa so eklatant zurückgegangen ist? wink

Beitrag Nr. 380   |  Autor: krisu   |  BeitragErstellt: 21.09.2008 00:01
    —
Schon richtig dass innsbruck über einen gewissen wohlstandsbonus verfügt. Ich meine ja sogar dass innsbruck durch seine OEPNV maessig eigentlich vorteilhafte "schlauchgeographie" im zentralbereich eine unterpflastertrasse (museumsstrasse) verdient haette...
Aber gut, visionen gibts hier im ÖPNV anscheinend überhaupt nicht...obwohl:

Visionen sind nötig und richtig, denn von Visionen wird dann wenigsten ein bruchteil realisiert.
Ohne visionen wird garnichts realisiert.
Damit eine vision eine solche sein kann, muss sie im öffentlichen diskurs bestehen, zefetzt werden, sich neu zusammensetzen (Eine im planungsbüro verstaubende vision ist allenfalls ein einsamer traum).

Mit dem mittelweg, den offensichtlich realistischen planungen (à la Tirol) anstelle von zu grossen visionen kommt man aber auch nicht ans ziel, im gegenteil: Diese planungen werden aus der kraft des faktischen heraus auch abgespeckt und allenfalls in ihrer verkehrstechnisch wenig wirkungsvollen (weil minimalstversion) realisiert, falls überhaupt.....
Letzeres scheint für innsbruck zu gelten?


Zudem sind visionen schön... man kann sinnieren, wie es sein könnte, die innenstadt wirklich rasch weil unabhängig von verstauten nadelöhren zu durchqueren, in einem modernen tunnel...wenn man durch den linzer HBF tunnel auf die tram wartet, oder gar in turin auf die VAL....es muss ja dann nicht so sofort so gemacht werden...aber irgendwann kanns dann doch kommen.


Sorry fürs weitere offtopic:

Hoffen wir mal das das zwielichte crossborder geschäfft nicht zusammenklappt...waere ja fast geschehen, wenn der amerikanische steuerzahler das finanzswesen nicht mit 700mrd $ bezuschusst hätte. In diesem finanzsystem lagert naemlich auch jener durch die US-trusts an die TIWAG/IKB... und konsorten gezahlte kaufpreis als gegenwert für die anlagen. Dieser Betrag gehört rechtlich den Verkäufern (eben TIWAG...), muss aber aus recht zwielichten grünen in amerikanischen instituten lagern- eben auch in jenen, die jetzt am zusammenklappen waren.

Aus diesen töpfen bezahlt die TIWAG/... einerseits die periodischen leasingraten (lease back), anderseits soll sich hier der für den rückkauf nach XX jahren vorgesehene betrag durch zinsen etc. vermehren...


Ürbigens: Wären die banken tatsaechlich hops gegangen, so haette für das eingelagerte wer gehaftet? Der US-trust? Nein, natürlich nicht: Gläubiger der US trusts (letztere mussten sich ja steurschonend verschulden, wodurch erst der "barwertvorteil" zustande kam) hätten bei verlust der einlagen auf...richtig...die TIWAG anlagen zurückgreifen koennen.


...ware ein cooler totalverlust der CBL werte geworden: Die TIWAG haette quasi den gesamten kaufpreis, den sie erhalten und sofort weitergeleitet hat, nochmals aufbringen dürfen.


Schon krass, der amerikanische steuerzahler wird doppelt zum deppen: Zuerst durch die CBL um hunderte an millionen $ betrogen, und jetzt blecht er mit den 700.000mrd $ letzendlich nochmals, um sogar jene werte zu stützen, mit denen der US fiskus betrogen wurde...heftig.

Anderseits waere halt die weltöknomie zusammengeklappt, auch nicht gut.

Grausliche pagage, alle miteinander, vom tiroler politiker, über manager, consulter, rechtsanwälte, banken...
Nix produzieren nur verbrennen bis zum crash.

Zuletzt bearbeitet von krisu: 21.09.2008 00:13, insgesamt 3 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 381   |  Autor: Heli   |  BeitragErstellt: 21.09.2008 00:16
    —
wer visionen hat, muss zum Arzt.

Die fehlende Sinnhaftigkeit von U-Trassen wurde an mehreren Stellen schon ausreichend diskutiert. wie oft wird dieser Schwachsinn eigentlich noch aufgewärmt?

Beitrag Nr. 382   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 21.09.2008 01:17
    —
Wer die falschen Visionen hat, vor allem. Das mit den Visionen ist ein älterer Spruch eines höheren SPÖ-Politikers (wenn ich mich recht erinnere) - hier paßt er sehr gut: Unterflurtrassen sind wirklich dauerhaft versenktes Geld.

Interessant ist auch, zu sehen, wie man das Wiltener Platzl umgestalten will: scheinbar will man dort asphaltieren, anstatt zu pflastern. Wenig visionär, dafür aber rezeptfrei.

Personalverkehr ist wirklich ein Hammer.

Beitrag Nr. 383   |  Autor: Walter4041   |  BeitragErstellt: 21.09.2008 14:15
    —
sLAnZk schrieb:
Wer die falschen Visionen hat, vor allem. Das mit den Visionen ist ein älterer Spruch eines höheren SPÖ-Politikers (wenn ich mich recht erinnere) - hier paßt er sehr gut: Unterflurtrassen sind wirklich dauerhaft versenktes Geld.

Hat damals der Vranitzky bei einer Fernsehdiskussion zum Riegler(?) gesagt. cool

Zitat:

Interessant ist auch, zu sehen, wie man das Wiltener Platzl umgestalten will: scheinbar will man dort asphaltieren, anstatt zu pflastern. Wenig visionär, dafür aber rezeptfrei.

Und auch um einiges billiger als die Super-überdrüber-Pflasterplatten, die sich das Architekturbüro für die MTH-Straße in den Kopf gesetzt hat. grübel

BTW: Und sicherlich auch um einiges günstiger als die Betonplatten á la Museumstraße, die auch viel gekostet haben und nichts gleichschauen.


Zitat:

Personalverkehr ist wirklich ein Hammer.


Ja, TT-Niveau halt... cool

Beitrag Nr. 384   |  Autor: krisu   |  BeitragErstellt: 21.09.2008 19:24
    —
"Die fehlende Sinnhaftigkeit von U-Trassen..."

Ich finde diese aussage schon etwas bauernhaft, frei nach der methode was wir nicht haben darfs auch nicht geben.
Es ist nicht die rede davon, ein käse wie etwa in Cahrleroi aufzuziehen.
Ihr wisst genau, dass der OepNV im Abschnitt vom DEZ bis zur Unibrücke schlicht und einfach Müll ist, egal wie mans dreht und wendet.

Ebenso ist das SPÖ zitat bzgl. Unterflustrassen in diesem zusammenhang völlig deplaziert, denn es geht nicht darum den OEPNV unter die erde zu verbannen um einzig den MIV von lästigen Bussen und Bims zu befreien so wie es während der längst vergangenen wienser U-Strab-ära das leitmotiv war, sondern um eine radikale aber praktikable lösung der bisweilen "unlösbaren" knoten in Innsbruck (ohne die gewonnenen flächen nachher dem MIV zu opfern).
Man kann natürlich auch davon träumen, dass alle PKW von heute auf morgen verschwinden, oder mit der jetzigen situation im wesenlitchen zufrieden sein...

Amen (damit der tiroler segen wieder gerade hängt)
kris

Zuletzt bearbeitet von krisu: 21.09.2008 19:25, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 385   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 21.09.2008 20:03
    —
Ad Tunnelablehnung: mit Bauernhaftigkeit (?) hat das meiner Meinung nach nichts zu tun. Wir hätten in der Innenstadt an der Oberfläche genug Platz für alles, was wir brauchen, sofern man sich endlich entschließen würde, den MIV großflächig aus der Innenstadt zu verbannen. Wenn das endlich geschieht, dann funktionieren die ÖV-Achsen Museumstraße - Innrain sowie Salurner Straße - MTS - Anichstraße mit Sicherheit hervorragend. Ohne dass man für 100 Mio. Euro einen 2 km langen Tunnel graben muss - mit zahlreichen unterirdischen Haltestellen und Zugangsbauwerken, weil der Haltestellenabstand in der Innenstadt ja kurz sein muss.
Wo wären an der Oberfläche "unlösbare Knoten" ?
Ein Tunnel würde allenfalls vielleicht für die S-Bahn Sinn machen, um Umsteigevorgänge zu ersparen, zwischen Hauptbahnhof und Klinik etwa, dann müsste man sich wieder in Richtung ÖBB-Trasse bewegen. Vgl. ein ähnliches Konzept für Salzburg mit unterirdischer Lokalbahn und S-Bahn. Das dürfte aber nun wirklich nicht realistisch sein.

Ad Wiltener Platzl: off-topic hier, aber die Asphalt-Sache ist wieder mal typisch. Wie an anderen Stellen schon erwähnt, haben sie's ja hierzustadte nicht mal geschafft, die neuen Haltestellen ansprechend zu pflastern. - Doch, ich finde schon, dass man für einen ordentlichen Plattenbelag mehr Geld ausgeben sollte. Auch die Gehsteige in der Museumstraße und an wenigen anderen Orten sehen meiner Meinung nach besser aus als die sich Gehsteig schimpfenden Asphaltstreifen in der restlichen Stadt. Asphaltbelag signalisiert eben genau das was er ist - Billigkeit. Und fängt spätestens dann an, grauslich geflickt auszusehen, wenn man wieder mal was aufreißen hat müssen. Würg. Einen Plattenbelag kann man so wiederherstellen, dass man davon danach gar nichts mehr sieht.

Zuletzt bearbeitet von manni: 21.09.2008 20:45, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 386   |  Autor: Heli   |  BeitragErstellt: 21.09.2008 20:35
    —
@ Krisu: deine Wortwahl beweist, dass Du mit rationalen Argumenten nicht weiterzukommen scheinst.
Zeig mir eine Stadt von der Grösse bis 500.000 Einwohner (da muss Innsbruck noch ein bissl wachsen), wo das im Nachhinein als richtige Entscheidung gefeiert worden wäre.
Linz (frag mal die Geschäfte im Bereich Blumau bis Unionkreuzung), Nürnberg, Bochum, Duisburg, Rouen, Zürich - Schwammendingen ... Überall ist man jetzt gescheiter.
Die einzige Tunnelstrecke, die wirklich ein durchschlagender Erfolg ist, ist IMHO Strasbourg - mit der einen Station unter dem Bahnhof.

Beitrag Nr. 387   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 22.09.2008 09:30
    —
Von einem Dr. Manfred Müller aus Patsch kommt untenstehender Leserbrief in der heutigen TT.
Ich denke, der Text könnte genausogut von jedem hier im Forum stammen - Dr. Müller bringt es präzise auf den Punkt.

Allein an die angebliche 50%-Beteiligung des Bundes in Linz kann ich nicht so recht glauben - meint Hr. Müller vielleicht das Land? Soweit ich weiss, war das Land ja zu 50% an der inzwischen aufgelösten NAVEG beteiligt.
Dass unter den gleichen Voraussetzungen wie wir sie in Innsbruck haben Linz 50% Zuschuss vom Bund bekäme, während Innsbruck nur 10% bekommt, kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen - wie sollte das gehen bzw. welche gesetzliche Basis gäbe es dafür.
Weisst du evtl. mehr, Heli?

Dr. Manfred Müller schrieb:

Wille zur Linie 5 (Regiotram) fehlt
Bezugnehmend auf die Artikel, die in der Tiroler Tageszeitung am 16.9. und 18.9.08 erschienen sind, möchte ich Folgendes festhalten.
Es ist eine reine Peinlichkeit, was sich bezüglich Linie 5 (Regiotram) abspielt. Der zuständige Stadtrat hat schon vor vier Monaten alle städtischen Planungen bezüglich Linie 5 (Regiotram) einstellen lassen, bis das Land seiner Verpflichtung, ein Projektmanagement zu errichten, nachgekommen sei.
Seither gab es keine spürbare Bewegung. Von der neuen Landesregierung war diesbezüglich nicht viel zu hören. Bei der Stadt wird weiter „geschmollt" und man verweist auf den Boden der Realität. Der IVB-Chef sieht für sich und seine Ingenieure noch nicht einmal einen Planungsauftrag. Die wenigen Kilometer bis zum neu zu errichtenden Gymnasium beim Linser-Areal seien bis 2010 jedenfalls nicht erreichbar.
Gleichzeitig soll irgendwann die Linie 3 bis in die Dorfmitte nach Amras verlängert werden, nicht jedoch die wenigen hundert Meter weiter bis zum Dez, obwohl Experten voraussagen, dass sich dadurch die Fahrgastzahlen auf dieser Linie in kurzer Zeit spürbar erhöhen könnten.
Es besteht nicht der Eindruck, dass irgendjemand der Entscheidungsträger die Projekte Straßenbahn neu und Linie 5 (Regiotram) ein Herzensanliegen wären. Es fehlt der Wille zur Umsetzung. Bei der Abschaffung der O-Busse hatte man es furchtbar eilig, jetzt ist Stillstand eingekehrt.
Dabei macht es wirklich Spaß und Freude, mit den neuen Straßenbahngarnituren zu fahren. Sie sind leise, umweltfreundlich und vermitteln Fahrgastqualität, nur das Liniennetz ist viel zu kurz.
In Linz hat der Bund für einen neuen Abschnitt kürzlich eine Finanzierungszusage von 50% abgegeben. In Innsbruck sind die kaum 10% Bundesbeteiligung noch nicht einmal abgesichert, nur die Verantwortung wird hin und her geschoben.
Zwar nicht so schnell wie der TGV, aber für den Großraum Innsbruck effizient: die neue Linie 5 (Regiotram).Foto: Reuters
Die Lösung kann nur heißen, dass der Kommunikationsstopp beendet wird und sich alle Verantwortlichen aus Politik und IVB zusammensetzen und nächste konkrete Schritte entwickeln.
Dr. Manfred Müller
6082 Patsch

Zuletzt bearbeitet von manni: 22.09.2008 09:43, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 388   |  Autor: wwehrleStadt / Stadtteil:
Freiburg im Breisgau
   |  BeitragErstellt: 22.09.2008 17:26
    —
Das Ganze wird langsam wirklich zur Farce und ein Possenspiel. Sind denn in Innsbruck nur Unfähige am Werk ? Das kann's ja wohl nicht sein. Die Politik muß jetzt endlich die notwendigen Entscheidungen treffen und dann die Leute 'ranlassen, die etwas vom Thema verstehen und das Projekt realisieren - und zwar flott. Solange die Politik mit im Spiel ist, wird das nie was. Fragt 'mal die NASA, wann sie wieder jemanden auf den Mond schiessen - vielleicht sind ja noch ein paar Plätze frei für einige Politiker … fürchterlich, da kann dem ruhigsten Menschen der Kragen platzen …

Beitrag Nr. 389   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 06.10.2008 22:02
    —
Heutige Aussendung der städtischen Pressestelle:


Linie 5 (Regiotram) weiter auf Schiene

(RMS) Bürgermeisterin Hilde Zach berichtete beim Medien-„Jour fixe“ am 6. Oktober über den aktuellen Stand beim Thema Linie 5 (Regiotram). „Gemeinsam mit dem ressortzuständigen Verkehrsstadtrat Dipl.-HTL-Ing. Walter Peer werde ich eine Struktur für die weitere Vorgehensweise erarbeiten und dem Stadtsenat vorlegen“, so Bürgermeisterin Hilde Zach.

Gespräche über die Linie 5 (Regiotram) sind mit dem zuständigen Landesrat Dr. Bernhard Tilg im Laufen. „Die Linie 5 (Regiotram) ist ein Kernpunkt der Mobilität im Großraum Innsbruck“, erläuterte Bgm. Zach, „und die Verbindung zum 5. Gymnasium soll so schnell wie möglich stehen. Ich gehe davon aus, dass die Finanzierungszusagen vom Bund eingehalten werden.“

(Nr. 575 – 6. Oktober 2008) (MW)


Dazu kann ich nur eins sagen:
Bla bla bla bla bla bla... Struktur für weitere Vorgehensweise... blablabla... Gespräche mit dem zuständigen Landesrat... laber laber sülz.... Ich gehe davon aus, dass die Finanzierungszusagen vom Bund... schwurbel schwurbel schnatter blah.... gääääääääähn.....

Zuletzt bearbeitet von manni: 06.10.2008 22:07, insgesamt 3 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 390   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 07.10.2008 01:10
    —
Also ehrlich... das musste jetzt sein. Ich kann solche aussagelosen Meldungen nicht mehr hören, auch nicht wenn sie von der Bürgermeisterin kommen.

Genau den gleichen Text hätte die Stadt schon vor, was weiß ich, fünf Jahren, veröffentlichen können. Hat sie eh.

Sätze wie "und die Verbindung zum 5. Gymnasium soll so schnell wie möglich stehen" will keiner mehr hören.

Was jetzt her muss, ist eine klare und verbindliche Ansage, wann mit dem Bau begonnen wird und wann die erste Bahn auf neuen Strecken fährt. Ob der Bund nun 30 Millionen dazuzahlt oder doch wieder nicht oder doch wieder schon oder wieauchimmer, ist dem Großteil der Menschen vollkommen blunze, mir inklusive. Erkennen die politisch Verantwortlichen denn nicht, wie lächerlich das ist? Kein Mensch nimmt dieses Geschwurbel von irgendwelchen Verhandlungen von irgendwem mit irgendwem mehr ernst. Klappe zu und Baubeginn - now!

Beitrag Nr. 391   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 07.10.2008 09:30
    —
OK, scheint doch mehr dahinter zu sein:



Es scheint wirklich gelungen zu sein, die Bürgermeisterin auf die Problematik aufmerksam zu machen.

Mal sehen was dabei rauskommt.

Zuletzt bearbeitet von manni: 07.10.2008 09:30, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 392   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 13.10.2008 20:41
    —
Heutige Aussendung der Stadt Innsbruck:


Medien-„Jour fixe“ von Bürgermeisterin Hilde Zach am 13. Oktober
13. Oktober 2008

Innsbruck in Zeiten, wie diesen

(RMS) "In Zeiten, in der die Weltwirtschaftslage alles andere als rosig ist, sind auch für Innsbruck Szenarien eingetreten, die die Bürgermeisterin vor allem in ihrer Funktion als Finanzreferentin besonders fordern", betonte Bgm. Hilde Zach einleitend bei ihrem traditionellen Medien-Jour fixe am 13. Oktober.

Für die Stadt Innsbruck bedeute die neue Situation, in besonderem Maße bei der Veranlagung ihrer Gelder Vorsicht und Augenmaß walten zu lassen und nichts zu riskieren. Die Stadt sei mit ihren Haushalt immer noch gut aufgestellt und werde weiterhin im Rahmen ihrer Möglichkeiten durch Investitionen einen Beitrag leisten, dass die Wirtschaft funktioniert und die Stimmung nicht umkippt, so Zach. Die Neugestaltung der Maria-Theresien-Straße, das 5. Gymnasium, das Haus der Musik, der Straßenbahnausbau und die Linie 5 (Regiotram), seien Beispiele dafür.

„Verantwortung wahr zu nehmen und zu handeln, bedeutet immer auch ein Risiko auf sich zu nehmen. Ich werde in tiefer Verantwortung und nach bestem Wissen und Gewissen weiterhin dafür Sorge tragen, dass die Stadt Innsbruck so gut wie möglich die weltweite Finanzkrise übersteht", so das Stadtoberhaupt.

Zach ließ auch nicht unerwähnt, dass in Zeiten wie diesen ein besonderes Augenmerk auf die Finanzverhandlungen und auf die Finanzströme zwischen Bund, Land und Stadt gelegt werden müsse. Es sei kein Geheimnis und durch die Gantner-Studie objektiv belegt, dass die Stadt Innsbruck für die übernommenen Aufgaben nicht das Äquivalent erhalte, das ihr zusteht. Bis jetzt sei man noch halbwegs gut damit gefahren, doch jetzt sei die Zeit gekommen, in ernsthaften Gesprächen eine gerechtere Aufteilung zu fordern, so Zach.


Außerdem heute in der TT:


BM Zach mahnt vor Start der Budgetgespräche zur Vorsicht
„Für Innsbruck" legte sich am Wochenende bei Klubklausur in Neustift auf finanzielle Eckpfeiler fest. Gespräche mit Koalitionspartner bereits anberaumt.
Innsbruck, Neustift i. St. - Zwei Tage lang beriet die Bürgermeisterfraktion „Für Innsbruck" im Neustifter Ortsteil Kampl die Vorgangsweise für die anstehenden Budgetgespräche. Wie berichtet, scheint im ersten Rohentwurf ein prognostizierter Abgang von knapp einer Million Euro auf. „Gerade zu dieser Zeit ist es wichtig, vorsichtig zu budgetieren", schwor Zach ihren Klub ein. Sicherheit sei das oberste Gebot. Gerade für den Sozialbereich brauche es aber „künftig mehr Mittel". Ebenso wurde der FI-Liste die seit Langem angekündigte Studie zu den Finanzflüssen von und zur Tiroler Landeshauptstadt präsentiert.
Natürlich werde sich die Linie 5 (Regiotram) als ein Schwerpunkt im Budget wiederfinden, meinte Zach, ebenso die Forcierung der Bildungseinrichtungen (Stichwort: 5. Gym). Doch auch der lange gehegte Wunsch einer Trendsporthalle soll im Zahlenwerk verankert werden. „Die Koalitionsgespräche starten nächste Woche", kündigt Zach an. Die Teamarbeit der FI-Kollegen lobte Zach: „Bei uns gibt es keine Personaldebatten." (mami)


Seit die Frau Bürgermeisterin auf den Ernst der Lage hingewiesen wurde, scheint sie ziemlich dahinter zu sein, den Straßenbahnausbau evident zu halten. Ich würde jetzt schon damit rechnen, dass in ein paar Wochen endgültige Klarheit herrscht. Hinter den Kulissen passiert derzeit wieder einiges.

Beitrag Nr. 393   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 23.10.2008 10:23
    —
Im heutigen Gemeinderat gibt es eine Dringende Anfrage der Grünen, danach sollte zumindest der aktuelle Status geklärt sein.

Ich werde immer mehr zum Anhänger der Theorie, dass Peer die Planungen unterbrechen hat lassen, weil zu viele Unfähige am Werk waren. Die städtischen Beamten, so viel weiß ich inzwischen, darf man keine ÖV-Trassen ausarbeiten lassen. Wenn effiziente Ampelbeeinflussung, Straßensperren und Eigentrassen daran scheitern, dass deren Auswirkung mIV-Staus sind, dann sind meiner Meinung nach jene, die dies entscheiden, ihres Amtes zu entheben, weil unfähig.

Es ist ja wohl ganz klar, dass die Autos sich stauen, wenn sie weniger Platz und kürzere Grünphasen haben. In diesen Fällen muss man dann halt dafür sorgen, dass dort, wo die Autos sich stauen, der ÖV von diesem Stau nicht behindert wird. Beispielsweise durch Sperren für den mIV. Das gibt dann natürlich auch wieder Staus an anderen Stellen. Eine Kettenreaktion, quasi. Am Ende hilft halt nur großräumige Verkehrsberuhigung und Aussperren des mIV, da führt kein Weg drum herum. Denn wenn man diese Maßnahmen nicht ergreift, wächst der mIV so lange weiter, bis auch ohne "platzfressende" Eigentrassen und ÖV-Beschleunigung der letzte Zentimeter Straßenraum von den Blechkisten belegt ist - es ist nur eine Frage der Zeit.

Die Verzögerung beim Baubeginn dürfte demnach durchaus sinnvoll gewesen sein. Weite Teile der Neubaustrecke bis zum Linserareal wären im Mischverkehr verlaufen, hätte man die Stadt hier draufloswerkeln lassen, und wir hätten am O und auf der Stadtbahn wieder den gleichen Pfusch wie in der Andreas-Hofer-Straße, der Bürgerstraße, der Brunecker und Salurner Straße. Gut, dass das verhindert wurde. Wenn der Bau nächstes Jahr, ich rechne jetzt mal mit Sommer, beginnt, dann geschieht das zwar leider ein Jahr später, aber dafür nach Planungen, die dem mIV und vor allem dem sogenannten "ruhenden Verkehr" den Platz wegnehmen, der nun mal benötigt wird, damit O und Stadtbahn ohne Störung durch den Autoverkehr vorankommen; deshalb kann ich mit der Verzögerung leben.

Zuletzt bearbeitet von manni: 23.10.2008 10:24, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 394   |  Autor: Heli   |  BeitragErstellt: 23.10.2008 11:37
    —
hihi, der manni glaubt noch an das gute im menschen...

Beitrag Nr. 395   |  Autor: wwehrleStadt / Stadtteil:
Freiburg im Breisgau
   |  BeitragErstellt: 23.10.2008 12:56
    —
… aber Heli, Du wirst doch nicht unter die Zweifler gehen ? Immer schön optimistisch bleiben - die Linie 5 (Regiotram) wird schon kommen … irgendwann wird es auch Innsbruck kapieren, dass das mit den Autos in der Innenstadt nichts bringt. Ich hoffe nur, dass ich das in diesem Leben noch erleben darf !

Beitrag Nr. 396   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 23.10.2008 12:59
    —
@Heli: jaja, nenn mich nur einen Naivling. Ich weiss es eh. lachen

Beitrag Nr. 397   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 24.10.2008 00:24
    —
Wenn die Verzögerung der Preis für die Qualitätssteigerung war, dann war sie gut investiert. Das ist alles, was der sLAnZk dazu sagt.

Beitrag Nr. 398   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 04.11.2008 23:41
    —
Aus dem "Medien-Jour-Fixe" der Bürgermeisterin vom gestrigen Tag:


(...) Daher könne auch jetzt, maßvoll aber zielsicher, entsprechend einer Prioritätenreihung investiert werden, wie z.B. in ein neues Haus der Musik mit einer Heimstätte für das Orchester mit Veranstaltungssälen, Räumen für das Konservatorium und das Mozarteum, einem Stadtcafé und eventuellen einem Musikladen. Weitere Projekte sind die Gestaltung eines vergrößerten und repräsentativen Bereichs vor der Hofkirche, die Gestaltung des Wiltener Platzls und nicht zu letzt die Realisierung des Straßenbahn- und Regionalprojektes, so Zach. (...)


Es geht um das Budget für 2009, demnach ist der Straßenbahnausbau in diesem enthalten. Ich hätte nun zwar nichts anderes erwartet, bin aber trotzdem irgendwie froh, das zu lesen. In rund einer Woche sollten wir Details wissen.

Zuletzt bearbeitet von manni: 04.11.2008 23:41, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 399   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 13.11.2008 00:10
    —
In der heutigen Presseaussendung der Bürgermeisterin ( http://www.strassenbahn.tk/inntram/news_162.html#2 ) steht zur Konzessionierung der Strecke bis Linserareal wörtlich:

Möglichst rasch soll im Aufsichtsrat der Innsbrucker Verkehrsbetriebe/Stubaitalbahn ein Beschluss auf Antrag zur Erweiterung der Konzession der Stubaitalbahn bis zum künftigen neuen Gymnasium herbeigeführt werden.

Nun, ich nehme nicht an, dass die STB zum Linserareal fahren soll, oder? augen rollen
Das erinnert mich an eine der letzten Aussendungen, in der aus dem Personennahverkehr ein Personalverkehr geworden war...

Beitrag Nr. 400   |  Autor: Obusfahrerin   |  BeitragErstellt: 13.11.2008 10:50
    —
[Der Text dieses Postings wurde auf Wunsch des Users gelöscht]

Beitrag Nr. 401   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 13.11.2008 11:47
    —
Das wird als Verlängerung der Linie 3 konzessioniert, insofern glaube ich eher, dass im Text der Teil "Innsbrucker Verkehrsbetriebe und" vergessen wurde...

Beitrag Nr. 402   |  Autor: bahnbauerStadt / Stadtteil:
innsbruck pradl
   |  BeitragErstellt: 13.11.2008 16:14
    —
landeszeitung online ausgabe:
Zitat:
Land und Stadt haben weitere Schritte für Realisierung der Linie 5 (Regiotram) abgesteckt!

Die politisch zuständigen Spitzen des Landes Tirol, LHStv Anton Steixner, und LR Bernhard Tilg sowie der Stadt Innsbruck, Bgm. Hilde Zach (Finanzen und Beteiligungen), Vize-Bgm. Christoph Platzgummer (Stadtplanung) und Stadtrat Walter Peer (Verkehrsplanung) haben gemeinsam die nächsten Schritte für die Realisierung des Regionalbahnprojektes abgestimmt und vereinbart.
Nach einem Bericht über den aktuellen Planungsstand durch die zuständigen Beamten sowie die IVB wurden die weiteren Schritte in puncto Finanzierung, Planung, Struktur und Organisation des Projekts besprochen.
„Es wurden jene Aufgaben definiert, die vordringlich zu klären und anzugehen sind. In Ergänzung zur bestehenden Regionalbahnstudie soll die Trasse der Linie 5 (Regiotram) im Stadtgebiet von Innsbruck in einigen Teilbereichen noch vertieft untersucht werden“, erklären die Regierungs-Mitglieder LHStv Steixner und LR Tilg.

Aufbauend auf diesen Ergebnissen werden die weiteren Entscheidungen getroffen, um - wie in den Grundsatzbeschlüssen von Stadt und Land skizziert - die Umsetzung des Projekts einzuleiten.


http://www.general-solutions.at/landeszeitung/site-files/607/php/detail.php?artnr=7488&ukatnr=10311&ukatname=regierung&PHPSESSID=57464037d03d9ded56598efeb0f18f8e

Beitrag Nr. 403   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 13.11.2008 16:16
    —
Danke, das kommt mit einigen anderen Meldungen am Abend eh auch in die Presseberichte.

Beitrag Nr. 404   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 22.11.2008 01:30
    —


Die städtische Projektgruppe wird gerade gebildet, und bis zur Innbahn-Gründung sollte auch nicht mehr allzu viel Zeit vergehen. Ich habe das Gefühl, dass jetzt endlich was weitergeht, auch andere Informationen deuten darauf hin.

Zuletzt bearbeitet von manni: 22.11.2008 01:32, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 405   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 22.11.2008 08:07
    —
Na endlich lachen

Beitrag Nr. 406   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 12.12.2008 01:56
    —


Ich nehme an, dass die Erklärung "für den Ankauf von Fahrzeugen" gewählt wurde, weil noch nicht an die große Glocke gehängt werden soll, dass es (von manchen als belastend empfundene) Bauarbeiten geben wird.
Die laufende Fahrzeugbeschaffung wird nach meinen Informationen nicht aus diesem Budgetposten bedient.
Regionalbahnfahrzeuge werden jedenfalls nächstes Jahr sicher noch keine beschafft, als nächstes steht die Ausschreibung für die restlichen Bahnen für den O an.
Ansonsten entspricht das dem Newsartikel, den ich vor ein paar Wochen veröffentlicht habe.

Zuletzt bearbeitet von manni: 12.12.2008 01:59, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 407   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 24.01.2009 02:22
    —
Die Planungsarbeiten seitens der Stadt werden jetzt endlich fortgesetzt.



Ich deute das so, dass zumindest der Abschnitt Marktplatz bis Linserareal nach den bekannten ILF-Planungen umgesetzt werden soll. Will heißen: Gleiskörper teilweise im Mischverkehr. (Wobei ILF nur die politischen Vorgaben eingehalten hat).

In meinen Augen wäre eine Gesamtumsetzung in dieser Art der Super-GAU für das Gesamtprojekt. Wenn nur dieser Abschnitt quasi als Initialzündung so gebaut wird, dann soll es von mir aus so sein. Immer noch besser als noch länger zuzuwarten.

Beitrag Nr. 408   |  Autor: _mario_Stadt / Stadtteil:
Innsbruck - Mutters
   |  BeitragErstellt: 24.01.2009 14:00
    —
Ist der Peer eigentlich bei der Group4 beteiligt???
Jedes mal wenn man von dem etwas hört verteidigt er platzfressende Parkplätze oder ist gegen Offibeschleunigung...

Die Aussagen die NewOrleansbrücke zu öffnen stammen doch sicher auch von ihm...

Naja...wenigstens soll überhaupt was weitergehn....sorry für OT

Zuletzt bearbeitet von _mario_: 24.01.2009 14:07, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 409   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 24.01.2009 15:49
    —
manni schrieb:

Ich deute das so, dass zumindest der Abschnitt Marktplatz bis Linserareal nach den bekannten ILF-Planungen umgesetzt werden soll. Will heißen: Gleiskörper teilweise im Mischverkehr. (Wobei ILF nur die politischen Vorgaben eingehalten hat).

In meinen Augen wäre eine Gesamtumsetzung in dieser Art der Super-GAU für das Gesamtprojekt. Wenn nur dieser Abschnitt quasi als Initialzündung so gebaut wird, dann soll es von mir aus so sein. Immer noch besser als noch länger zuzuwarten.


Die ILF-Planung bezog sich aber in erster Linie auf den Abschnitt Anichstraße/Bürgerstraße bis Klinik. Dabei wurde stets darauf verwiesen, dass man bei der Strecke vom Terminal her lediglich einen ungefähren Gleisachsenverlauf darstellt - da das eben die Straßenbahn ist und nicht die Linie 5 (Regiotram).
So gesehen kann man diesen Abschnitt bis zur Klinkkreuzung jedenfalls bauen. Denn dieser Abschnitt war immer ureigenster Bereich der Stadt Ibk. Schwieriger wird es ab Einbindung in die Rampe zur UNI-Brücke...

zum Supergau:
Man könnte es natürlich auch so sehen: wenn die Trasse nun als Straßenbahn gebaut wird und dann "zur Linie 5 (Regiotram) erhoben" wird, ist für den PKW-Verkehr -ob ruhend oder nicht- garantiert kein Platz mehr. Dann wird sich die Stadt bei Eintritt dieser Situation den Kopf darüber zerbrechen müssen, welche Straßen ÖPNV-Achsen sind und auf welchen der MIV noch fahren darf. Herumkommen wird sie um diese Entscheidung nicht.
...
....anfangen könnte man schon heute bei der Trasse zur Klinik - hier sollte man sich überlegen, eine der zwei Fahrbahnen dem ÖPNV zu reservieren (wahrscheinlich wir das wegen der Bogenradien zur Eindinung in die Rampe UNI-Brücke die südliche Fahrbahn sein müssen, auch wenn die nördliche städtebaulich schöner währe...)

Zuletzt bearbeitet von Martin: 24.01.2009 16:06, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 410   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 24.01.2009 19:09
    —
Wenn ich mir den unglaublichen Unsinn unserer Politiker (Peer ist offensichtlich inzwischen ganz auf die Autolobby-Linie eingeschwenkt) anhöre, dann möchte ich aber nun auch wirklich Konsequenzen fordern.

Lasst doch alle öffentlicher Verkehrsmittel in Innsbruck und Umgebung auf. Die jetzt in die Öffis gesteckten Millionen bekommen die privaten Tiefgaragenbetreiber und das Parken wird in der ganzen Stadt gratis. Damit werden dann auch noch die Sympatisanten dieser Polititk befriedigt und die Innenstadtkaufleute hätten keinen Grund mehr zum Jammern. Wer sich kein Auto leisten kann wird bei der nächsten Wahl ausgeschlossen, da die Wahlurne nur noch über die Vote Drive Spur erreicht werden kann.

Beitrag Nr. 411   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 24.01.2009 20:53
    —
Siehe auch hier (nur Zugangsberechtigte) : http://forum.strassenbahn.tk/viewtopic.php?t=2630

Beitrag Nr. 412   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 27.01.2009 19:36
    —



Beitrag Nr. 413   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 27.01.2009 19:55
    —
Besonders gefällt mir ja folgendes: "man müsse zudem große Projekte wie die Untertunnelung der Grassmayrkreuzung zurückstellen. Beides wird nicht gehen".

Wenn das ernst gemeint ist, ist die Bürgermeisterin IMO auf dem richtigen Weg.

Das einzige wirklich glaubhafte Zeichen wäre allerdings ein Baubeginn im heurigen Jahr - und die Einleitung des Beschaffungsvorgangs für die nächste Tranche von Straßenbahnfahrzeugen. Für den O fehlen immer noch acht Stück (falls der Bedarf bei 18 Fahrzeugen bleibt) plus zwei für die 3er-Ost-Verlängerung (für die kurze Südverlängerung braucht's keine zusätzlichen Wagen) - von denen man allerdings IMO mindestens eins durch Beschleunigungsmaßnahmen auf der Bestandsstrecke einsparen könnte.

Zuletzt bearbeitet von manni: 27.01.2009 19:55, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 414   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 27.01.2009 21:28
    —
Bravo Hilde!!!

Beitrag Nr. 415   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 28.01.2009 00:37
    —


Ping... Pong... Ping... Pong...

Meine Meinung dazu: 60 Mio. Euro mehr - okay! Sofern die Mehrkosten nicht durch Schaffung von Ersatzparkraum entstehen, sondern aus betrieblicher Notwendigkeit. Ansonsten: Parkraum so bewirtschaften, dass sich das langfristig amortisiert. Ja, ja, und nochmals ja - die Autofahrer sollen das zahlen! Lieber diese teurere Variante, als eine schwachbrüstige klassische Straßenbahn, die an Kreuzungen halten muss, weil Anton Autofahrer oder Berta Blechkistentreiberin grade Grün haben.

Es sei denn, die Nicht-Nebenbahnvariante würde so umgesetzt, dass der Effekt der gleiche ist - also Null Wartezeit an Kreuzungen und kein Mischverkehr, dafür halt z.B. engere Radien und geringere Sicherheitsräume (?) als bei einer Nebenbahn.

Worin ich dem Verkehrsstadtrat zustimme, ist die Haltestellensache. Für mich wäre klar, dass die Linie 5 (Regiotram) 1. in der Innenstadt generell alle Haltestellen bedienen sollte und 2. auch in den Außenbezirken überall dort stehenbleiben sollte, wo Umsteigerelationen bestehen oder größere Attraktionspunkte sind. S-Bahn ist's nun mal keine und soll's auch nicht sein, dafür ist ja die S-Bahn da. Kaum jemand wird von draußen nach draußen, also von Völs nach Hall oder umgekehrt, wollen, deshalb ist eine längere Verweildauer in der Innenstadt in Ordnung; sie ist Ausgangspunkt und Ziel der meisten Fahrgäste.

Hieße für mich jetzt: bitte nicht die "Straßenbahn light" wegen der 60 Millionen fordern, sondern Wege zur Lukrierung der 60 Millionen finden!

Beitrag Nr. 416   |  Autor: Peter021Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 28.01.2009 01:56
    —
... ja da scheint einer wohl eher den alten O-Bus auferstehen lassen zu wollen! Eine Strassenbahn nützt uns nichts, wir brauchen eine Stadt-Linie 5 (Regiotram) sprich zeitgemässe Strukturen. Zeitgemässe Strukturen heisst auch alte Strukturen, wie Gleisparken (in Zürich gibt es gar kein Parken in Tramstrassen!) aufzubrechen. Vielleicht sollte man dem Herrn DI Peer eine Bildungsreise ins Ausland finanzieren, damit er sich schlau machen kann, was heute europaweit "en vogue" ist. Sicher nicht die Tram aus der Fussgängerzone kicken und schon gar nicht eine Strassenbahn im Mischverkehr bauen. Aber was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht, so ein altes Sprichwort. Fehlt wohl die Vorstellungskraft in der Provinz...

Hingehen und anschauen - NEUE STADTREGIONALBAHN, lieber Herr Peer hiesse das Zauberwort - mit einer popeligen Strassenbahn werden Sie die Leute nicht zum Umsteigen auf den Öffentlichen Verkehr motivieren! Into the future - no ideas, no future...

In diesem Sinne wäre ich für einen "Staatsbesuch" für unseren Stadtrat Peer in Zürich, Freiburg und Bremen - geglückte moderne Beispiele infrastruktureller Stadtentwicklung im Sinne des schienengebundenen öffentlichen Nahverkehrs zum Wohle der Stadtbevölkerung (reduzierte Abgaswerte, Neuausrichtung des lebenswerten Stadtraumes,...)

Beitrag Nr. 417   |  Autor: Peter021Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 28.01.2009 01:59
    —
P.S.: Sogar unsere alten Strassenbahnen in Rumänien dürfen das erleben, was sich in Innsbruck so mancher nicht vorstellen kann - einen eigenen Gleiskörper! Vielleicht wäre es der wirklich städtebaulich untragbaren Schützenstrasse auch endlich vergönnt, in der Mitte oder in Seitenlage einen eigenen Gleiskörper mit Rasengleis (anstelle des hässlichen Asphalts) zu bekommen - für das O-Dorf sicher eine sehr postive Entwicklung...

AUFWACHEN UND IN DIE ZUKUNFT - SIE IST ZUM GREIFEN NAHE...

Beitrag Nr. 418   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 28.01.2009 03:45
    —
Peer redet wohl wieder mal Schwachsinn. Es waren 8 Haltestellen vorgesehen, nicht 4. Rücktritt oder getreten werden!!
Zuletzt bearbeitet von Hannes: 28.01.2009 03:46, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 419   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 28.01.2009 10:13
    —
So wie ich das sehe sind die 4 Haltestellen wiedereinmal eine journalistische Auslegung. Vermutlich hat die Orginalaussage gelaute 4 Haltestellen im Zentrum. Aber wer weiss das schon so genau.

Für die Bevölkerung stellt sich das ganze als Posse dar, die Nestroy wohl nicht besser hätte schreiben können. Einerseits verhindert man jede Diskussion da man nicht gewillt ist auch nur die geringsten Planungsideen nach aussen zu geben und andererseits verwirrt man die Bevölkerung durch medienwirksame parteipolitische Streitereien. Frau Bürgermeister: Beginnen Sie endlich das Projekt als solches zu sehen, welches es ist: Eine Zukunftsinvestition die nur in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung umgesetzt werden kann. Und dazu gehört Information!!!! Ich weiss nicht wie oft ich in diesem Forum schon auf die offizielle Homepage der Stadt Innsbruck verwiesen habe auf der nicht einmal ein Hinweis auf das "wichtigste Projekt der vergangenen Jahrzehnte" der Stadt zu finden ist.

Beitrag Nr. 420   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 28.01.2009 12:03
    —
In der Inneren Stadt wären das die Hst Hauptbahnhof, Triumphpforte und Anichstraße/Rathausgalerien. Sind also eh nur drei.

Sillpark liegt in Pradl, Klinik in Wilten, dort soll ja aber AFAIK auch gehalten werden, wäre ja ein Schmarrn wenn nicht.

Beitrag Nr. 421   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 28.01.2009 16:36
    —
Die Triumphpforte gehört m. W. nicht dazu. Also wohl Sillpark, Hbf, Anichstraße und Klinik.

Beitrag Nr. 422   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 28.01.2009 22:24
    —
Tramtiger schrieb:
Ich weiss nicht wie oft ich in diesem Forum schon auf die offizielle Homepage der Stadt Innsbruck verwiesen habe auf der nicht einmal ein Hinweis auf das "wichtigste Projekt der vergangenen Jahrzehnte" der Stadt zu finden ist.

Sollte man einen Link zu strassenbahn.tk auf der IBK-HP reinhacken? wink

Beitrag Nr. 423   |  Autor: bahnbauerStadt / Stadtteil:
innsbruck pradl
   |  BeitragErstellt: 29.01.2009 08:57
    —
wird es probleme für die trassierung der tram von rum nach hall geben, wenn die bundesstraße vierspurig ausgebaut wird? das soll nämlich bald geschehen.

Beitrag Nr. 424   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 29.01.2009 10:18
    —
@ Martin

Auf der Seite der Tiroler Landesregierung (da sitzt Du doch an der Quelle zwinkern) siehts auch nicht anders aus. Die einzige Info dazu fand man über die Suche. Dort gab's vor der Umstellung auf die neue Homepage ein Statement von Steixner. Wenn man das aber abrufen wollte bekam man eine Fehlermeldung.
Auf der Neuen Homepage findet man gar nix mehr. Unter dem Begriff Verkehr sind aussschließlich Strassenbauangelegenheiten aufgelistet.

Es wird Zeit, dass die Köpfe in unserem Land endlich ihren 30 jährigen Dauerschlaf beenden und das Hirn einschalten. Jammern das Brüssel so böse ist und der schlimme Transitverkehr die Ursache aller Probleme darstellt ist einfach zu wenig.



Aufwachen!!! liebe Politiker und vor allem liebe Landesbeamten!

Denn letztendlich sind die Beamten die, die die Arbeit zu machen haben und aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz auch Zukunftsszenarien entwickeln sollten.

Zuletzt bearbeitet von Tramtiger: 29.01.2009 10:19, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 425   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 29.01.2009 10:34
    —
@bahnbauer: Schon gelesen? lachen

@Tramtiger: wach sind sie eh, nur einig sind sie sich nicht geworden im letzten Dreivierteljahr. Jetzt werden sie sich aber einig werden müssen, und zwar sehr rasch, weil der Druck, endlich anzufangen, langsam ins Unermeßliche steigt. Die abgefahrenen Gleisanlagen auf der Europahauskreuzung sind zum Beispiel so ein Druckerzeuger. Es wäre unvorstellbar, dass man hier mit reisigem Aufwand alle Gleise tauscht, ohne gleichzeitig die Anpassungen für die neuen Linien vorzunehmen.

Beitrag Nr. 426   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 29.01.2009 10:48
    —


Und hier noch ein Leserbrief:


Dieser Leserbrief und ähnliche Statements, die immer wieder auftauchen, sind meiner Meinung nach Ergebnis der weiter oben angesprochenen absolut mangelhaften Öffentlichkeitsarbeit.

Ich rede nicht von einer Kampagne. Ich halte das, was man unter einer Kampagne versteht, ohnehin für veraltet. Man kann heutzutage nicht mehr einfach mit einem fetten PR-Budget an die Öffentlichkeit gehen und Gehirnwäsche betreiben, denn wir leben in einem Zeitalter, in dem jeder Mensch einen Internetzugang und somit Zugriff auf Information (schlechter, aber auch guter Qualität) hat.

Es braucht endlich eine Plattform, die das Projekt "Straßenbahnausbau" detailliert beschreibt und mit Visualisierungen auch "vorstellbar" macht, auf der objektiv und für Laien verständlich erklärt wird, warum ein (O-)Bus keine Stadtbahn ersetzen kann, auf der Meinungen ausgetauscht werden und Planungs- und Baufortschritte brandaktuell einsehbar sind!

Diese Plattform sollte nicht nur im Web existieren und natürlich auf den Websites sämtlicher beteiligter Institutionen an prominenter Stelle verlinkt sein, sondern auch im "Real Life", beispielsweise in Form einer Dauerausstellung in den Rathausgalerien, oder auch eines eigenen temporären Gebäudes (Zelt...) an sehr prominenter Stelle in der Innenstadt.

Federführend in dieser Sache soll und muss zunächst die Stadt Innsbruck sein, und sobald die Innbahn dann existiert, läge die Angelegenheit IMO in deren Hand.

Der derzeitige Zustand - keine Verfügbarkeit von öffentlichen Informationen über das größte und wichtigsten Verkehrsprojekt der Hauptstadt außer gelegentlichen Presseaussendungen von Stadt Innsbruck oder Land Tirol - ist IMO absolut untragbar und muss schnellstens beendet und so eine Plattform schnellstens eingerichtet werden!!!

Zuletzt bearbeitet von manni: 29.01.2009 10:58, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 427   | … genug gelabert - die sollen jetzt endlich bauen !!!!! Autor: wwehrleStadt / Stadtteil:
Freiburg im Breisgau
   |  BeitragErstellt: 29.01.2009 11:11
    —
Meine Damen und Herren Politiker, bitte machen Sie sich nicht weiter lächerlich und beenden Sie Ihren Hofknicks vor der Autolobby. BAUEN SIE JETZT ENDLICH DIE DRINGEND NOTWENDIGEN STRECKEN DER STADT-UND Linie 5 (Regiotram) INNSBRUCK. Sonst müsste wirklich einmal über das diskutiert werden, was das Land wirklich überhaupt nicht braucht: solche Politiker !
Zuletzt bearbeitet von wwehrle: 29.01.2009 11:12, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 428   |  Autor: Peter021Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 29.01.2009 23:07
    —
Weiss der Herr Ing. Mag. bei seinem hohen Bildungsgrad überhaupt den Unterschied zwischen einer Linie 5 (Regiotram) und einer Strassenbahn. Obwohl es auch mit Strom fährt ist es ja kein (veralteter! O-Bus!) Na ja so ein Leserbrief findet sich auch nur in entsprechenden Medien und gehört sofort entgegnet!

Denn eine Linie 5 (Regiotram) ist eine Strassenbahn! mit eigenem Gleiskörper! (überwiegend), die welch Wunder über die Stadtgrenzen (und damit ist nicht die Schleife in Neu-Rum gemeint) hinausgehen soll. Also die von dem Herrn Ing. Mag. geforderte Linie O ein paar km länger (welch Wunder). Ach ja Herr Ing. Mag. nur so ein fachlicher Einwurf nebenbei, den Sie vielleicht wissen sollten: auf den ÖBB Trassen, insbesondere zwischen Innsbruck und Hall geht so gut wie gar nichts mehr!, weil diese bis an die Kapazitätsgrenze belastet sind. Wo wollen Sie denn da eine Linie 5 (Regiotram) in einem brauchbaren Intervall (kleiner als 30 min Takt) integrieren? Oder wollen Sie in der Frünspitze z.B. beim Halbstundentakt (jetzt Linie 4 15 Min Intervall) bleiben. Genau deswegen braucht es eine ENTFLECHTUNG der Verkehrsträger, gerade, wo man sich doch durch ein ATTRAKTIVES System Fahrgaststeigerungen erwartet. Hier mit einem zu Betriebszeiten schon über seiner Kapazitätsgrenze operierenden O-Bus oder mit einer konventionellen Strassenbahn (?) zu argumentieren lässt nur eine gewisse Unkenntnis des Leserbriefautors bezüglich heutiger Nahverkehrsträger vermuten... Mischverkehr ist out , in diesem Falle wäre der Bau wirklich rausgeschmissenes Geld, weil dann hätten wir nicht nur eine Museumsstrasse in Innsbruck - und ich stelle mich nicht im Wochenrhythmus auf die Strasse, um endlich für ein brauchbares und zeitgemässes Verkehrssystem in Innsbruck zu kämpfen...

LG

evil

Beitrag Nr. 429   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 29.01.2009 23:12
    —
Der Herr Ing.Mag. muss ja nur bis zur Kettenbrücke, da fährt schon die 1.
Mr. Green - das Original!

@Manni: Danke für den Weckruf shocked lol

Beitrag Nr. 430   |  Autor: Peter021Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 30.01.2009 00:01
    —
...nur bezweifle ich, dass er dass er die Linie 1 von innen kennt. Er redet ja von angeblich halbleeren (oder auch halbvollen zwinkern) Regionalbahnen, die an dicht besiedelten Gebiet vorbeifahren (? - ich dachte die Linie 5 (Regiotram) hat nur weniger, aber doch nicht gar keine Haltestellen, ausserdem verkehrt ja parallel die Linie O - in der Schweiz gibt es sogar bei Standseilbahnen "trains direct" (Bsp. Sierre - Montana (- Crans)zwinkern) und den eh schon stauenden Autoverkehr (der ihm scheinbar am Herzen liegt) behindert... Nun ja Martins Hinweis zur Kettenbrücke lässt sein Weltbild erkennen, das nicht gerade als futuristisch gelten dürfte...

Beitrag Nr. 431   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 30.01.2009 00:05
    —
Ich bin auch nicht der Meinung des Leserbriefschreibers, aber die TT wird die Gegenmeinung ebenso abdrucken - also, schreibt's, Leutln! - Diesmal waren halt "die anderen" schneller. lachen

Beitrag Nr. 432   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 30.01.2009 13:28
    —
Im Stadtblatt-Forum hat jemand geschrieben:

Jemand im Stadtblatt-Forum schrieb:

Der Presse ist zu entnehmen, dass man sich von einer eignenen Nebenbahntrasse verabschieden möchte. Nur wird man dem separaten Gleisköper auch bei einer Straßenbahn nicht auskommen, denn er ist überall umszuetzen, wo die Straßenbreite ausreicht, um zwei Richtungsspuren für den Autoverkehr (je 3m Breite bei 30km/h) und zwei Richtungspruen für die Tram (zusammen ca. 7m Breite bei 50km/h) umzusetzen. Demzufolge ist jede Straße mit eien Breite von 13 m zwischen den Gehsteigkanten mit separatem Gleisköprer auszustatten, ob nun Linie 5 (Regiotram) oder Linie 5 (Regiotram) light oder Straßenbahn.
die B171 ist beim Holland Blumenmark 17m breit. Also erübrigen sich die leidigen Diskussions schon hier.
Und Parkplätze haben nun wirklich gerade auf Bundesstraßen nichts zu suchen.


Kann das jemand bestätigen? In der StrabVo 1999 finde ich nur §15 Abs. 5, der besagt:
(5) Die Streckenführung muß auf eigenen Bahnkörpern oder selbständigen Gleiskörpern erfolgen, wenn die jeweilige Straßenraumnutzung und städtebaulichen Rahmenbedingungen dies zulassen.

Gibt es hierzu irgendwelche Bestimmungen in einem anderen Gesetz?

Beitrag Nr. 433   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 30.01.2009 18:50
    —
Also die Tram braucht definitiv 6,30m. An 3,0m als Fahrstreifenbreite glaub ich nicht, das Land besteht normalerweise immer auf 3,25m. Das wären zusammen dann 12,80m. Das ist anderswo aber unterschiedlich geregelt, in Salzburg z.B. haben die Fahrstreifen oft nur 2,75m oder 3,0m. Das mit dem Holland Blumen Mark stimmt so nicht, bzw. wurden die gehsteige mitgezählt. Die Höttiger Au hat zwischen den Gehsteigen (ca. 2,5m nordseitig und 1,5m südseitig) 12,50m. Man müsste also den nordseitigen Gehsteig um 30cm verschmälern, oder das Land bescheidet sich für die B171 in diesem Fall mit 6,20m.
Siehe auch hier:http://forum.strassenbahn.tk/download/optimierungspotenzial_regiobahn-stadt_ain_a3_v3_hq.pdf

Zuletzt bearbeitet von Hannes: 30.01.2009 18:54, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 434   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 30.01.2009 21:01
    —
Beim Hollandblumenmarkt ist die Straße ca. 14m zw. den Gehsteigkanten breit (wird also wohl vom Poster ohne Luftbild gemssen worden sein). soweit ich mich jetzt erinnere, fängt der vollständig eigene GK erst weiter westlich an, da man hier mit einer Geradeausspur nach Mariahilf herumgedoktort hat.
Fahrstreifenbreite: @Hannes, wie siehts mit den Stadttraßenquerschnitten lt RVS aus? Vielleicht kommt das von dort? Bei Tempo 30 ist es schon denkbar (allerdings kaum für LKW und Bus)

Beitrag Nr. 435   |  Autor: DUEWAG 240   |  BeitragErstellt: 30.01.2009 21:18
    —
Mir stellt sich in dem Zusammenhang eine Frage: Was ist jetzt eigentlich mit dem Kreisverkehr, der an der Kreuzung Unibrücke/Fürstenweg/Höttinger Au projektiert war?

Beitrag Nr. 436   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 30.01.2009 22:24
    —
siehe AINintern...

Beitrag Nr. 437   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 31.01.2009 14:17
    —
Laut RVS braucht man 2x 3,25m bei 50 km/h und 2x 3,0m bei 30km/h für die Begegnung Bus/Bus auf freier Strecke. Die genannten 6,30m für die Bahn berücksichtigen bereits die Fahrzeug-Maximalbreite von 2,65m. Schlimmstenfalls müsste man also 0,5m vom Gehsteig abzwacken.
Die Gehsteige haben derzeit zwischen 1,7m und 2,1m südseitig und ca. 2,1m bis 2,6m nordseitig.
Die Fahrbahn hat an der aller engsten Stelle 12,30m (bei Gehsteig 1,82 und 2,32) , und schwankt bis auf 12,60m. 4 Fahrstreifen sind also definitiv möglich!!! Die engste Punkt hätte dann 1,75/12,80/1,89m.
Manni, vielleicht sollte man das auch dem Peer mal sagen - vielleicht weiß er das gar nicht.

Zuletzt bearbeitet von Hannes: 31.01.2009 14:21, insgesamt 3 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 438   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 31.01.2009 17:01
    —
Ist darin der Sicherheitsraum bedacht, Hannes?
Siehe auch eigenes Thema im Intern: http://forum.strassenbahn.tk/viewtopic.php?t=2642

Zuletzt bearbeitet von manni: 31.01.2009 17:06, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 439   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 31.01.2009 22:55
    —


Danke für den Scan an Steph.

Zum ersten Mal gibt Steixner offen zu, dass er die Stadtbahn nach Hall kippen möchte. Das werden wir noch sehen, Bauern-King, ob dir das gelingt.
Wie kann man nur dermaßen präpotent und ignorant gegenüber den Bedürfnissen der Bevölkerung sein! Der Typ hat wohl gar nichts kapiert, am allerwenigsten, dass die S-Bahn die Stadtbahn nicht ersetzen kann und soll. Ich hoffe sehr, dass es nach dieser unfassbaren Ansage im Landtag bald ordentlich rundgehen wird!

Beitrag Nr. 440   |  Autor: Peter021Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 01.02.2009 00:20
    —
... ja er hat anscheinend noch "nichts kappiert" (Zitat oben), ok in Gärberbach Ort erinnert nur wenig an modernen Schienenverkehr und "anders ausschauen wia a so a bäriger Traktor tuats eh halt a"... Lieber Herr Bauernbundobmann (qualifiziert jemand so etwas für die Regionalbahnplanung?), es sei angemerkt, dass der Bus Linie 4 (1974 vom ÖVP Politiker Lugger anstelle der bis dorthin exsistenten Haller Localbahn (=Linie 5 (Regiotram)) verpasst) immerhin in der Hauptverkehrszeit im 15 Minuten Intervall verkehrt! Die S-Bahn nach Hall nur im 30 min Takt, und da ist es schon so, dass sie nicht einmal den Anschluss aus dem Wipptal herstellen kann, weil die Trasse Innbruck - Hall der ÖBB dermassen überlastet ist, dass schon die jetzige 1/2 Stunden S-Bahn kaum Platz hat, geschweige denn ein vielleicht dichter gestricktes Netz (15 Min. Takt, 10 Min Takt?) Wie wollen Sie da Leute zum Umsteigen motivieren, wenn nicht einmal die Kapazitäten dafür da sind...

Ich möchte vorallem der konservativen (=bewahrenden) Reichshälfte folgendes Zitat mit auf den Weg geben, das 1964!!! in einem Schweizer Prospekt der Vereinigten Öffentlichen Verkehrsunternehmen (VÖV) erschienen ist:

"NUR die leistungsfähigen öffentlichen Verkehrsmittel vermögen unsere wachsenden Städte vor dem Chaos zu bewahren. Der Berner Gelenkstrolleybus befördert 137 Personen. "Individuelle" Transportmittel würden dafür wenigstens 600 m2 KOSTBAREN Boden beanspruchen und die prächtigen Alsttadtgassen (Anm. kommt einem das nicht bekannt vor?) hoffnungslos verstopfen."

"Das blauweisse Züritram trägt die Farben seiner Stadt mit ganz besonderem Recht: Zürich ist die erste Stadt Europas, die den Trambetrieb in eigene Verwaltung genommen und der Gesamtheit dienstbar gemacht hat. DAS GROSSE PROBLEM des Nahverkehrs kann nur durch WEITSICHTIGE PLANUNG(!) und MIT HILFE DER SCHIENE gelöst werden."

Das nur als zwei kurze Zitate, die denke ich die Problematik ganz gezielt zum Punkt bringen: OHNE MODERNEN und brauchbaren öffentlichen VERKEHR stirbt die Stadt (gel Herr Überbacher). Es braucht fähige Politiker, die willens sind weitsichtig und kompetent am Puls der Zeit zu planen. Nun ja der Ball liegt bei unseren Politikern (wie schon 1985). Damals war das weitsichtigste was man zusammen bekommen hat ein sündhaft teures O-Bus System, das gerade einmal 17! Jahre lang als Problemlöser versucht wurde. Letztlich geglückt ist das ganze ja erwartungsgemäss nicht, weil man schon 1985 wusste, dass nur ein schienengebundener Nahverkehr die Probleme der Stadt Innsbruck (langezogene Stadtentwicklungszonen (weite Pendlerwege) bei gleichzeitig hoher (und gewünschter) Mobilität. Wer wohnt denn schon dort wo er arbeitet...

In diesem Sinne kann man eh nur mehr hoffen, obwohl ich glaube, dass so manches bei der Planung schon vor dessen Geburt gestorben ist...

LG

Beitrag Nr. 441   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 01.02.2009 10:04
    —
möglicherweise liegt´s aber auch nur daran, dass der VVT eine Werbebudget hat, die RB aber nicht
Zuletzt bearbeitet von Martin: 01.02.2009 15:12, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 442   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 01.02.2009 21:25
    —
Hier der Dringlichkeitsantrag der Grünen im Landtag bzgl. sofortigem Unsetzungsstart der Linie 5 (Regiotram):

DRINGLICHKEITSANTRAG_Regionalbahn_pdf.pdf (67 KB)

Beitrag Nr. 443   |  Autor: Fibk   |  BeitragErstellt: 01.02.2009 23:44
    —
manni schrieb:
Hier der Dringlichkeitsantrag der Grünen im Landtag bzgl. sofortigem Unsetzungsstart der Linie 5 (Regiotram):

DRINGLICHKEITSANTRAG_Regionalbahn_pdf.pdf (67 KB)


Der zu 100% abgelehnt wird, denn offensichtlich haben sich die Regierungsparteien SPÖVP schon lange von der "Linie 5 (Regiotram)" verabschiedet und die FPÖ war sowie so von Anfang an dagegen ...

Interessant dürfte das Abstimmungsverhalten nur bei der FRITZ Partei werden ..

Beitrag Nr. 444   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 02.02.2009 12:33
    —
Wir werden sehen, ich bin mal gespannt.
Auch das wäre eine (negative) Premiere, denn bisher waren die Abstimmungen ja, abgesehen von der FPÖ und einigen ÖVPlern, immer positiv ausgegangen.

Bei den Fritzen gehe ich eigentlich schon davon aus, dass sie das Projekt nicht torpedieren. Sie hatten die Bahn zumindest in ihrem Wahlprogramm.

Beitrag Nr. 445   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 02.02.2009 14:10
    —
In der heutigen TT:



Sehr gut geschrieben Martin, genau der richtige Konter auf die unqualifizierten Äußerungen in dem erwähnten Leserbrief. Danke!

Zuletzt bearbeitet von manni: 02.02.2009 14:34, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 446   |  Autor: Fibk   |  BeitragErstellt: 02.02.2009 19:05
    —
Ich gehe mal davon aus, dass die Dringlichkeit abgelehnt, der Antrag regulär den Weg über die Landtagsausschüsse und dann irgendein abgeschwächter, abgeänderter Kompromissantrag beschlossen wird.

Beitrag Nr. 447   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 02.02.2009 22:35
    —
manni schrieb:
In der heutigen TT:
Sehr gut geschrieben Martin, genau der richtige Konter auf die unqualifizierten Äußerungen in dem erwähnten Leserbrief. Danke!

Einen große Dank auch an die TT Redaktion, ich habe nämlich meinen Brief versucht zu kürzen wo es geht - und sie haben es geschafft, dass noch weiter zu straffen, ohne dass es sinnverfälschend ist - in der Kürze liegt die Würze. big grin

Beitrag Nr. 448   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 03.02.2009 00:03
    —
In Gebi Mairs Blog findet sich ein IMO exzellenter Kommentar, der der hiesigen leserschaft nicht vorenthalten werden sollte:

Ein gewisser vk in Gebi Mairs Blog schrieb:

Der vierspurige Ausbau der Hallerstraße ist meiner Meinung nach aus folgenden Grünen vorgezogen worden.
1) ÖBB (seinerzeitiger Lobbyist: LR Lindenberger – auch wenn er ein Sachpolitiker gewesen sein mag) als auch VTT (noch immer Lobbiest: LR Steixner) fürchten Verluste durch die projektierte Linie 5 (Regiotram) für ihren Geschäftsbereich. Mit der Busspur auf der Hallerstraße sind ÖBB und VVT zufrieden und können sicher gehen, dass der weitere Regionalbahnausbau (so er überhaupt bis Neurum kommt?)obsolet wird.
2) Die Gemeinden Rum, Thaur und Hall sind vehement gegen den Ausbau weitere Schieneninfrastruktur, da ihre Bürgermeister vornehmlich mit dem eigenen PKW fahren und sie meinen das für die anderen Hascherln ein Busverkehr ausreichend ist. Dasselbe gilt übrigens auch für Völs. In diesem Zusammenhang interessant: Ein Bürgermeister einer hier nicht näher zu nennenden Gemeinde (kein der hier involvierten!) schloss die Verbesserung des ÖPNV-Angebots aus, weil er fürchtete, dass die Hausfrauen dann in die Stadt zum Kaffeetrinken fahren und ihrer häuslichen Pflichten vernachlässigen.
3) Auch Innsbruck ist zerrissen – wie wohl die Grünen selbst wissen – sind sie doch die beinahe einzigen Verbündeten der Bürgermeisterin Zach in der Regionalbahnsache – die Verwaltung ist überwiegend Autofreundlich, wie fehlende Tram- und Bus-Ampelbevorrangungen, Tram raus aus FUZO u.ä. beweisen.
4) Das Land hat solche und solche Abteilungen – auch wenn die gute Absicht nicht in Frage gestellt wird, gibt es gutmütigere und knallharte Abteilungsvorstände. Im Augenblick ist die Verkehrsplanung des Landes zu gutmütig, unterbesetzt und blockiert mit diversen Fahrverboten sowie Brennerbasistunnel, während sich Straßenbauabteilungen mit den „wirklichen“ Problemen befassen (was dann natürlich ohne Planung in der Gesamtschau geschieht)
5) Auch wenn es umgekehrt sein müsste: Die Regionalbahntrasse braucht nur den Platz einer Fahrspur (zumindest vorerst, wenn sie eingleisig ist) und kostet für den betr. Abschnitt Neurum-Thaur kaum 1/3 dessen, was der Hallerstraßenausbau verschlingt.
6) Der Autoverkehr wächst jährlich um 2-3%. Das ist Dogma. Es passiert, ob wie wollen oder nicht. So sagen es zumindest die Verkehrsplaner – allerdings mit resignierendem Ton.

Fazit:
Der vierspurige Ausbau der Hallersstraße ist ein kleiner aber nicht zu unterschätzender Beitrag bei unserer Fahrt gegen die Wand.
ÖBB und VVT verstricken sich in betriebswirtschaftlichen Überlegungen, während sie nicht registrieren, dass ebenso, wie das Säen von Straßen zu mehr Autoverkehr, das Säen von neuen Nahverkehrsachsen zu mehr Personenverkehr ohne Auto führt.
Rum und andere sind möglicherweise momentan nur vorsichtig – vielleicht sind die Bürgermeister ja gar nicht so – nur wissen diese nicht, wie ihre Bevölkerung wirklich denkt- das kann man auch für Innsbruck und seinen Verwaltungsapparat sagen.
Die Verkehrsplanung im Land muss endlich Verkehrsplanung machen. Die beste Verkehrsplanung wäre, für Straßenbau keine öffentlichen Mittel mehr freizugeben.
Zur Kostenfrage – man sieht – die Linie 5 (Regiotram) ist zumindest bei der Errichtung billiger – nicht jedoch, wenn man stets ÖPNV-Investitionen nur zulässt, wenn zuvor Vielfaches für das Autospielzeug ausgegeben wurde. Das Auto dürfte das "Roller-Ball" unserer Zeit sein.
Und wird er jetzt weiterwachsen – unser Autoverkehr. Möglicherweise.
Als Bürger tut man aber gut daran, sich darauf vorzubereiten, dass bei der gegenwärtig dilettantischen Planung von unseren vorläufigen Errungenschaften nicht viel übrig bleiben wird. Auch wenn der Ölpreis noch fällt – das ist nur eine Erinnerung vor es richtig losgeht – vielleicht eine Art „pax in bellum“ Situation. Autos werden dann zwar genügend da sein – jedoch kein Treibstoff. Und die viel beschworenen Lösungen der Industrie werden daran scheitern, dass die individuelle hochenergieaufwendige Mobilität an sich ebenso nicht mehr finanzierbar ist, wie die Flächenpräsenz des Straßennetzes. Die Zukunft der Mobilität könnte daher so aussehen, dass man nur mehr die Wahl hat, zwischen Bahnfahren (dort wo sie mit heimischer elektrischer Energie fährt) und Zufußgehen. Am Inntalboden nicht so tragisch – hat man immerhin noch ÖBB und IVB. Steixners Regiobussen, wird der Saft leider auch ausgehen.

Zuletzt bearbeitet von manni: 03.02.2009 00:04, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 449   |  Autor: Peter021Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 03.02.2009 12:35
    —
wenn man da nicht neidig wird...

Ja wenn die Berge weiter werden und die Bauern weniger...

http://www.ingo-teschke.privat.t-online.de/bahn-hb/linien-ist/str_ist.htm

Da hat Innsbruck noch so einiges aufzuholen, wenn ich mir hier so manche Linienführung anschaue. Mit Strassenbahn hat da manches wohl nur mehr den Namen gemeinsam...
Daher auch Linie 5 (Regiotram) anstelle (veralteter) Strassenbahnen... Die Unterschiede sind, denke ich, deutlich zu erkennen... (*schwärm*)

Neue Fahrzeuge alleine nützen nichts (die sind in 30 Jahren am Schrott), es braucht LANGFRISTIG geplante Infrastruktur...

In diesem Sinne viel Vergnügen beim Stöbern im Link...

Günter

P.S.: Bei einem unserer ersten Community Treffen werde ich gerne mit einem Dia Vortrag auf das Synonym Bremen eingehen, das als einer der Vorreiter moderner Stadtbahnen in Europa gilt...

Beitrag Nr. 450   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 03.02.2009 22:03
    —
@manni
der Blogeintrag triffts ganz gut -wobei ich grad heute zum stichwort "Flächenpräsenz des Straßennetzes" gehört habe, dass die Decke im wahrsten Sinn des Wortes löcherig wird. Dei Gemeindestraßennetze scheinen v.a. den ländlichen Gemeinden finanziell auf den Kopf zu fallen. Und wer zahlts? Keine Ahnung.

@Günter
Der farblich codierte Netzplan ist besonders informativ , da man die eigenen GK´s auf einem Blick sieht.

Zuletzt bearbeitet von Martin: 03.02.2009 22:11, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 451   |  Autor: peter022   |  BeitragErstellt: 04.02.2009 10:52
    —
Martin schrieb:
@manni
der Blogeintrag triffts ganz gut -wobei ich grad heute zum stichwort "Flächenpräsenz des Straßennetzes" gehört habe, dass die Decke im wahrsten Sinn des Wortes löcherig wird. Dei Gemeindestraßennetze scheinen v.a. den ländlichen Gemeinden finanziell auf den Kopf zu fallen. Und wer zahlts? Keine Ahnung.

@Günter
Der farblich codierte Netzplan ist besonders informativ , da man die eigenen GK´s auf einem Blick sieht.


danke martin, freut mich, wenn das "Bremen - Syndrom" in Innsbruck gut ankommt.

Ein Zitat von der Seite möchte ich zum Nachdenken noch posten, da es in Innsbruck gerade anders (verkehr herum) läuft...

"Die Schwachhauser Heerstrasse wurde von 4 auf 2 Fahrspuren zurückgebaut..."

Na ja in Innsbruck hat man mit der Haller Strasse gerade das Gegenteil vor. Kein gutes Zeichen für den Öffentlichen Verkehr und auch kein Anreiz zum Umsteigen. Von den enormen Kosten (die beim Strassenverkehr eh nie hinterfragt werden) gar nicht zu reden. Aber auf 32 Mio Euro ("geschenkt") vom Bund verzichten wollen, anstelle froh zu sein, dass man zum LÄNGST fälligen Infrastrukturausbau für ein lebens- und wohnenswertes Innsbruck endlich einen Beitrag erhält und nicht alles selbst finanzieren muss...

Ja BREMEN wäre ein Vorbild, wenn man nicht solche Scheuklappen vor den Augen hätte... Aber wie unser lieber Herr Überbacher schreibt fürchten er und die innerstädtische Wirtschaft ja, dass bei der Sperre einer kurzen und kleinen Strasse für den Individualverkehr gleich die ganze Innenstadt zusammenbricht. Wie muss es dann jetzt schon um die Stadt stehen, wenn eine kleine Massnahme angeblich so viel auslösen würde. Komisch, denn in Bremen sind viel eingreifendere Massnahmen getätigt worden (dort sind Strassen wie die Museumsstrasse zu Fussgängerzonen erklärt worden) und siehe da, die Stadt (Bremen) ist AUFGELEBT und das Gebiet kann dank attraktiverer Gestaltung auf deutliche Zuwächse zählen. Ich weiss in Innsbruck schwer vorstellbar, da Phantasie und Weitblick zu fehlen scheinen. Und in Städten mit geglückten Beispielen sich zu informieren geht schon gar nicht, es könnte ja auch in Innsbruck Erfolg haben...

LG

Beitrag Nr. 452   | … der Horizont reicht einfach nicht …. Autor: wwehrleStadt / Stadtteil:
Freiburg im Breisgau
   |  BeitragErstellt: 04.02.2009 11:38
    —
Ja, auch in Freiburg war in den Siebzigern das Thema Fussgängerzone heiss umkämpft. Als es darum ging, die Innenstadt zu sperren, standen gleich alle Geschäftsleute auf der Matte und waren alle am Pleite gehen, weil ja die Autos nicht mehr in die Innenstadt dürfen. Heute kräht da kein Hahn danach und pleite gegangen sind auch die wenigsten - keiner käme heute auf die Idee, die Fussgängerzone auflösen zu wollen. Die Stadtbahn bringt die Menschen direkt hinein - und das natürlich beschleunigt und ohne durch den IV aufgehalten zu werden. Witzig war nur, als es anno 1999 um die Sperrung des Rotteckrings ging - da ging die Diskussion wieder los (von den dort ansässigen Geschäftsleuten). Die in der Stadt waren auch dagegen, aber nicht wegen der Sperrung, sondern weil auch eine Stadtbahnstrecke gebaut werden soll. Die haben da wohl tatsächlich Angst, dass ihnen in der Oberstadt Kunden durch die neue Linie entzogen werden. Gott sei Dank hält die Stadt aber an den Planungen fest - auch bei uns wird jetzt eine Strasse vierspurig ausgebaut (Heinrich-von-Stephan-Strasse); aber als Vorleistung zur Sperrung des Rotteckrings und dem folgenden Ausbau. Hoffen wir nur, dass nach dem Ausbau der Heinrich-von-Stephan-Strasse der Rest auch noch folgt - sonst haben wir eine Straße ausgebaut, ohne die Statbahnstrecke dann folgen zu lassen. Man sieht also, auch in Freiburg sind die Dummen und Blöden aktiv - nur, dass Freiburg Gott sei Dank schon etwas weiter ist. Innnsbruck ist da leider noch in der Vergangenheit - und ich weiss nicht, wie sich das schnell ändern soll - machts halt eine politische Revolution …
Zuletzt bearbeitet von wwehrle: 04.02.2009 12:12, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 453   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 04.02.2009 18:11
    —
Mit dem Heiss (FPÖ) scheint nun ja schon wieder ein neuer Experte die Bühne zu betreten (siehe Presseaussendung). Für so viel fachliche und grammatikalische Unkenntis würde ich ihn fast für einen Preis vorschlagen. augen rollen
Gegenvorschäge: Peer (jüngste Aussagen zum Bahnübergang Lahntalweg), Kogler (eh klar) und Federspiel.

Beitrag Nr. 454   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 04.02.2009 18:16
    —
Heis, Federspiel, Kogler, sie kommentieren das Ganze ja ständig auf die Art - einziges Glück ist, dass keiner auf die hört.

@Wolfgang: in Innsbruck hat sich in den 1970er-Jahren Ähnliches abgespielt, damals wurde die Altstadt zur großflächigen Fußgängerzone. Das wird heute auch von keinem mehr in Frage gestellt (außer von Kogler, gelegentlich). Mir dünkt, jeder zusätzliche Quadratmeter Fußgängerzone muss generell mit Bult und Schweiß erstritten werden, egal in welcher Stadt.

Beitrag Nr. 455   |  Autor: Lohner08   |  BeitragErstellt: 11.02.2009 17:59
    —
passt hier eigentlich nicht unbedingt rein, aber weiß nicht wo ichs sonst hinschreiben soll:
auf der L6 dürften die Arbeiten für die Flexigerechten Haltestellen begonnen haben. Beim Tummelplatz wird einmal fleißig gearbeitet und wurden die alten Haltestellenbahnsteige schon abgetragen.

Beitrag Nr. 456   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 11.02.2009 18:06
    —
Ah, danke für den Hinweis, Lohner08, gut, das zu wissen!
Am Sonntag war AFAIR noch nix zu sehen...

Beitrag Nr. 457   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 25.02.2009 13:34
    —


Kann das bestätigen; soweit mir bekannt, ist der Detailplanungsauftrag an die IVB für den Abschnitt Innrain/Anichstr. bis Linserareal erteilt und die Planungen laufen seit einigen Wochen.

Zuletzt bearbeitet von manni: 25.02.2009 13:35, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 458   |  Autor: wwehrleStadt / Stadtteil:
Freiburg im Breisgau
   |  BeitragErstellt: 25.02.2009 18:18
    —
Gratulation Innsbruck - endlich bewegt sich einmal was !!!! Hoffentlich geht’s mit Riesenschritten weiter …...
Zuletzt bearbeitet von wwehrle: 25.02.2009 18:18, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 459   |  Autor: peter022   |  BeitragErstellt: 25.02.2009 18:33
    —
ich glaube Hoffnung alleine wäre zu gelinde ausgedrückt... Heuer MUSS was weitergehen, sonst wird´s für Teile des Projektes (falls noch das ganze überhaupt kommt) eng... Vergessen wir nicht die Beschlüsse sind vor Jahren gefasst worden nach damaligen Preisniveau. Geplant war ein wesentlich schnellerer Baustart... Nun das alles könnte zur Folge haben, dass das Projekt mittlerweile ohne Baubeginn schon ein Stück teurer geworden ist... und jedes Jahr warten lässt die ganze Sache alleine der allgemeinen Inflation wegen schon teurer werden (gar nicht die ganzen Umplanungen und Abänderungen mit eingerechnet)...
Also liebe Innsbrucker Politikverantworlichen - schüttelt euer Autostreichentrauma ab und bekennt euch in eurer Funktion endlich eindeutig zur Stadtregionalbahn, auch wenn dadurch vielleicht 20 Autoabstellplätze wegfallen - was ist denn das im Vergleich zu einem so zukunftsweisenden Projekt... Bitte mehr Weitblick und Zukunftsvision... No Ideas - no future!

LG

Günter

Beitrag Nr. 460   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 26.02.2009 15:53
    —
Ich möchte aber auch noch einmal daran erinnern, dass die Verzögerung nicht katastrophalen Ausmaßes ist - der Baubeginn ist, so er heuer stattfindet, 1 (ein) Jahr später, als es 2004 vorgesehen war. Wenn sie jetzt wirklich anzahr'n und bis 2016 alles komplett steht (inklusive Westast Linie 3 und Rum-Hall!!!), dann hält sich mein Grimm in Grenzen.

Beitrag Nr. 461   |  Autor: _mario_Stadt / Stadtteil:
Innsbruck - Mutters
   |  BeitragErstellt: 26.02.2009 17:41
    —
Das darf jetzt aber keine heisse Luft mehr sein! Meiner Meinung nach MUSS die Erweiterung noch heuer, nein, noch im Frühjahr beginnen...

Ich bin gespannt+gg+

Beitrag Nr. 462   |  Autor: Fibk   |  BeitragErstellt: 26.02.2009 18:23
    —
Sätze wie "Überall in der Innenstadt wird den Nebenbahncharakter nicht aufrecht erhalten werden können!" lassen bei mir alle Alarmglocken schrillen, denn das bedeutet für mich ich darf weiterhin mit ca. 20 Fahrzeit zur Rush-Hour vom Sillpark bis Fürstenweg rechnen wie das momentan auf der Linie O der Fall ist.

Beitrag Nr. 463   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 26.02.2009 21:30
    —
Hätte ich bis vor kurzem auch so interpretiert. Tatsächlich ist es aber so, dass "Nebenbahncharakter" nichts anderes bedeutet als "kein Fahren auf Sicht", also rein signalisiert, eben wie eine Nebenbahn. Dass das im Bereich südliche Anichstraße bis Triumphpforte nicht geht, ist klar. Dass man den Autoverkehr möglichst wenig beschneiden will, ebenso, es sind aber, nach allem was ich weiss, weitgehend einigermaßen akzeptable Lösungen gefunden worden. Mischverkehrs-Trassen gibt es schon auch für meinen Geschmack zu viele, aber es könnte wesentlich schlimmer sein.

In Richtung Linserareal gibt es nach meinem Informationsstand Mischverkehr in jeweils eine Richtung von Unibrücke bis Höttinger Auffahrt, danach nur noch eigenen Gleiskörper. In der Anichstraße ist AFAIK auch Mischverkehr, das ist in der Tat übel, aber wenigstens ist die Trasse in Straßenmitte, so dass man sie später relativ leicht abtrennen kann; wie's am Innrain sein wird weiß ich noch nicht.

Verhindern werden wir's eh nicht können, dass das nun so gebaut wird, wir können aber mit Argusaugen beobachten wie's funktioniert und, wenn wir Störungen feststellen, haben wir die beste Argumentation gegen weitere Mischverkehrsabschnitte.

Beitrag Nr. 464   |  Autor: wwehrleStadt / Stadtteil:
Freiburg im Breisgau
   |  BeitragErstellt: 27.02.2009 11:11
    —
… das könnten auch vorsichtige Rückzugsgefechte sein, damit keiner sein Gesicht verliert. "Kein Nebenbahncharakter" kann ja flexibel definiert werden - und dann hat hinterher jeder Recht gehabt. Sei's drum - Hauptsache, es wird endlich gebaut. Die Erfahrung zeigt, wenn die Politik das Ruder an die Exekutive (sprich Baurealisierung) gibt, dass es dann ziemlich flott vorangeht. Und wenn die erste Streckenerweiterung eingeweiht und in Betrieb ist, hoffe ich auf den Potenzierungseffekt - und natürlich, dass die Innsbrucker ihre neue Linie hoffnungslos stürmen .…

Beitrag Nr. 465   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 28.02.2009 12:04
    —
manni schrieb:
Wenn sie jetzt wirklich anzahr'n und bis 2016 alles komplett steht (inklusive Westast Linie 3 und Rum-Hall!!!), dann hält sich mein Grimm in Grenzen.


Da wär ich eher pessimistisch... Vom Westast Linie 3 gar nicht zu reden...

Beitrag Nr. 466   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 06.03.2009 14:42
    —
Zitat:

Aus dem Newsletter März 09:
Da damit zu rechnen ist, dass die Detailplanungen für diesen Bereich als erstes fertig gestellt werden, wäre es möglich, dass im Frühsommer in diesem Bereich und erst im Hochsommer oder Herbst ab Marktplatz in Richtung Westen mit dem Bau begonnen wird.


Wenn hier schon im Sommer gebaut werden sollte, dann müssten die nötigen Schienen ja schon längst bestellt sein! Das würde aber bedeuten, dass die Planung schon abgeschlossen wäre.

Gibts dazu irgendweche Infos?

Beitrag Nr. 467   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 06.03.2009 15:35
    —
Welche und wie viele Schienen bestellt werden oder wurden, werden wir wohl kaum erfahren.
Nachdem es für manche Teilabschnitte schon längst Detailplanungen gibt und allen Beteiligten klar ist, dass heuer mit dem Bau begonnen werden muss, weil die Verzögerung sonst auf unrühmliche zwei Jahre anwachsen würde und zumindest die 3er zum Linserareal in zwei Jahren bereits fahren muss, würde ich nun mal damit rechnen, dass das alles bereits entsprechend vorbereitet ist. Obendrein braucht man die Schienen ja erst am Ende, zunächst müssen sowieso die Trassen vorbereitet werden. Die Lieferzeit für normale, gerade Schienen und Weichen dürfte nicht besonders lang sein, eine längere Produktionszeit haben AFAIK nur spezielle Elemente wie custom-angepasste Weichen, Kreuzungsweichen, Schienen für bestimmte Radien mit Übergangsbogen, etc.

Ich betone aber nochmal, dass ich noch nichts Offizielles von einem Baubeginn weiss. Ich habe nur inzwischen schon mehrmals gehört, dass ab Mai was gemacht werden soll, halte das aber für ziemlich realistisch, weil: wann, wenn nicht dann?

Es wäre gut vorstellbar, dass heuer erstmal Brunecker Straße bis Sillpark oder Leipziger Platz gemacht wird, vielleicht noch Innrain und/oder Anichstraße, und dann im Sommer 2010 während der acht Ferienwochen die gesamte Strecke zum Linser-Areal in 24-Stunden-Baustellen auf einen Schlag.

Das sind bis jetzt zwar alles nur Mutmaßungen, aber, wie ich finde, plausible. Definitives wird vor der Veröffentlichung mit begleitender Kampagne sicher nicht nach außen dringen, damit Autofahrervolk und Anrainer nicht im Vorfeld beunruhigt werden.

Beitrag Nr. 468   |  Autor: Walter4041   |  BeitragErstellt: 07.03.2009 13:47
    —
manni schrieb:
...und dann im Sommer 2010 während der acht Ferienwochen die gesamte Strecke zum Linser-Areal in 24-Stunden-Baustellen auf einen Schlag.

Also in der Form sicherlich nicht!
1.) wegen der Kosten
2.) wegen der Negativ-Publicity, die Anrainer beschweren sich dann nämlich rudelweise bei den üblichen "Qualitätsmedien" - und das auch zu recht.

Zuletzt bearbeitet von Walter4041: 07.03.2009 13:51, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 469   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 07.03.2009 17:41
    —
Doch, das wird genauso ablaufen wie in der Andreas-Hofer-Straße. Die war der Probelauf dafür. Nicht alles, aber bestimmte Dinge (Schienenschweissen...) werden in Rund-um-die Uhr-Schichten gemacht. Ist viel effizienter, als kleine Teilabschnitte zu machen mit immer wieder neuen Umleitungen, Sperren etc., auch von den Kosten.
Wenn ich mich recht erinnere, nennt sich das "Ho-Ruck-Verfahren".

Beitrag Nr. 470   |  Autor: Walter4041   |  BeitragErstellt: 07.03.2009 18:31
    —
Bei der Komplettsanierung einer bestehenden Strecke macht sowas Sinn (SEV muß vor Ferienende abgeschlossen sein, da die Busse auf den anderen Linien wieder gebraucht werden),
aber bei einer Neubaustrecke? augen rollen

Daß eine baubedingte Einengung der "Höttinger Au" auf eine Spur pro Fahrtrichtung machbar ist, haben ja schon die Kanalbauarbeiten zwischen der Layrstr. und der Höttinger Auffahrt im letzten Jahr gezeigt. Aber lassen wir uns überraschen. cool

Beitrag Nr. 471   |  Autor: TramfanStadt / Stadtteil:
Zürich - Kreis 7
   |  BeitragErstellt: 08.03.2009 15:17
    —
manni schrieb:
Doch, das wird genauso ablaufen wie in der Andreas-Hofer-Straße. Die war der Probelauf dafür. Nicht alles, aber bestimmte Dinge (Schienenschweissen...) werden in Rund-um-die Uhr-Schichten gemacht. Ist viel effizienter, als kleine Teilabschnitte zu machen mit immer wieder neuen Umleitungen, Sperren etc., auch von den Kosten.
Wenn ich mich recht erinnere, nennt sich das "Ho-Ruck-Verfahren".


Gibt es überhaupt genug Schweißer für Rund-um-die Uhr Schichten auf eine solch lange Zeit? In Österreich ist ein großer mangel an Schweißer, denn die was gut verdienen findet man in Europa hauptsächlich nur in England oder in Irland.

Beitrag Nr. 472   |  Autor: weißfahrer   |  BeitragErstellt: 08.03.2009 17:23
    —
@schweißer: die kommen aus der privatwirtschaft und sind sich andere arbeitszeiten gewonnt. pro schweißstelle braucht es höchstens 2 angestellte, wenn nicht so gar einen. ist ja keine große hexerei.
die temperatur der schienen muss passen, dann läufts.

Beitrag Nr. 473   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 08.03.2009 18:06
    —
Wie schon gesagt, wurde das in der AHS und in der Anichstraße ja auch schon so gehandhabt.
Nachtarbeit ist zwar teurer und die Organisation (Planung, Logistik...) komplexer, durch die schnellere Fertigstellung wird's aber am Ende wieder billiger.

Der ganze Zeitplan des Straßenbahnausbaus ist darauf ausgelegt, dass große Abschnitte in kurzer Zeit und in einem Aufwasch gebaut werden. Sonst würde die Umsetzung des ganzen Programms 20 Jahre dauern. Wir bauen ja nicht nur ein paar hundert Meter Verlängerung wie in Graz oder Tunnel- und Überlandstrecken abseits bebauten Gebiets wie in Linz.

Zuletzt bearbeitet von manni: 08.03.2009 18:08, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 474   |  Autor: Muth   |  BeitragErstellt: 08.03.2009 22:28
    —
Hoffentlich erhalten nur seriöse Firmen die Aufträge! In Heidelberg und Berlin mussten z.B. Neubaustrecken nach wenigen Jahren wieder rausgerissen werden, weil gepfuscht wurde. In Heidelberg war die Baufirma pleite und somit musste der Steuerzahler für den Neubau noch mal ran. Das würde den weiteren Ausbau in Innsbruck PR-mäßig ziemlich erschweren. Und ich muss jetzt nicht noch an die neue Kölner "Gedächtnislücke" erinnern... augen rollen

FM

Beitrag Nr. 475   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 08.03.2009 23:53
    —
Ja, das ist ein Faktor... leider ist der Billigstbieter nicht immer auch der Beste.

Von gröberen Unbillen bei Großprojekten in und um Innsbruck wäre mir aber nichts bekannt, kleinere Schwierigkeiten mit Billigbietern bzw. Billigmaterial gab es bei durch die öffentliche Hand vergebenen Großprojekten aber schon (z.B. Hungerburgbahn, Fassadenelemente aus China, und irgendwas war doch auch mit dem Stahl bei der Stadionaufstockung?).

Was in Köln passiert ist, ist schlimm. Zumal es ja anscheinend auch auf ungenaues Arbeiten zurückzuführen ist. So etwas möge uns z.B. beim Völser Stadtbahntunnel erspart bleiben. Da wird man aber wohl nach diesem Geschehnis noch genauer darauf achten.

Beitrag Nr. 476   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 12.03.2009 10:27
    —
Am Plan für die Einfahrt in's O-Dorf finde ich es richtig lustig, dass Zebrastreifen über die eigenen Gleikörper gemalt wurden, wo doch laut Stassenverkehssordnung weder eine Notwenigkeit noch ein Sinn darin zu erkennen ist. Der Fußgänger hat gegenüber einer Strassenbahn immer Nachrang! Auch am Zebrastreifen! Einzige Ausnahme besteht bei geregelten Übergängen. Aber wir sind in Innsbruck. Vieleicht planen unsere Spezialisten im Tiefbauamt ja Druchknopfampeln big grin big grin

Beitrag Nr. 477   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 12.03.2009 10:49
    —
Hatte ich bei der Unibrücke schon bemängelt... aber soweit ich weiß, ist der Zebrastreifen auf den Übersichtsplänen nur das Symbol für eine Fußgängerquerung. Das bedeutet nicht, dass dort dann wirklich ein (rechtlich ungültiger) Zebrastreifen hingemalt wird. Wäre ja auch völlig nutzlos.

Beitrag Nr. 478   |  Autor: DUEWAG 240   |  BeitragErstellt: 12.03.2009 13:14
    —
Tramtiger schrieb:
Am Plan für die Einfahrt in's O-Dorf finde ich es richtig lustig, dass Zebrastreifen über die eigenen Gleikörper gemalt wurden, wo doch laut Stassenverkehssordnung weder eine Notwenigkeit noch ein Sinn darin zu erkennen ist. Der Fußgänger hat gegenüber einer Strassenbahn immer Nachrang! Auch am Zebrastreifen! Einzige Ausnahme besteht bei geregelten Übergängen. Aber wir sind in Innsbruck. Vieleicht planen unsere Spezialisten im Tiefbauamt ja Druchknopfampeln big grin big grin


Und wie soll die Straßenbahn die Knöpfe drücken? Mensch, die Straßenbahn wird bei uns total benachteiligt. Das müsst ihr einsehen. Fragt doch mal eure Bekannten, die keine Tramfans sind, wer Vorrang hat: Fußgänger oder Tram? Und die werden sicher sagen, dass der Fußgänger Vorrang hat.

Beitrag Nr. 479   | ACHTUNG ! SATIRE ! Autor: wwehrleStadt / Stadtteil:
Freiburg im Breisgau
   |  BeitragErstellt: 12.03.2009 13:49
    —
zunge zeigen da kriegt der Fahrer eine lange Stange mit einem stilisierten Zeigefinger und drückt dann den Knopf vom Führerstand aus …... und sooooofort wird's frei - für Innsbruck zweifellos eine satte Steigerung der durchschnittlichen Geschwindigkeit zunge zeigen
Zuletzt bearbeitet von wwehrle: 12.03.2009 13:50, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 480   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 12.03.2009 14:05
    —
Bei diesen Übergängen kann eigentlich kaum was anderes kommen als Z-Querungen gegebenenfalls mit Rotsignalen oder gelben Warnsignalen für Fußgänger und Radfahrer. Ich weiss, dass das mit den "Druckampeln" nur ein Scherz war, im Kontext der bestehenden Linien, wo es sowas teilweise wirklich gibt (und auch abgeschafft gehört), finde ich den Gedanken aber nur beschränkt lustig. evil

Die Leute werden sich daran gewöhnen müssen, dass die Tram zumindest auf den neuen Strecken mit 50 bis 70 km/h unterwegs ist und nicht mehr wegen jedem Lercherlschas anhalten wird bzw. kann... der eine oder andere Unfall, hoffentlich nur mit Blechschaden, wird in der Anfangszeit kaum zu vermeiden sein, sofern O und 4 nicht wie die 1er mit einer Durschnittsgeschwindigkeit von 14 km/h herumgondeln sollen.

Beitrag Nr. 481   |  Autor: wwehrleStadt / Stadtteil:
Freiburg im Breisgau
   |  BeitragErstellt: 12.03.2009 15:22
    —
Natürlich ist jegliche Art von Behinderung schlecht - aber allein eine Druckknopfampel machts dann doch nicht aus. In Innsbruck gehört eine Beschleunigung des ÖPNV realisiert, mit dem sich die Fahrzeuge den Fahrweg freischalten (mit dem eingesetzten RBL kein Problem); Fußgängerampeln können mit integriert werden und schalten selbst dann nicht auf Rot, wenn der Knopf gedrückt ist und eine Bahn kommt. Und selbst, wenn ich mich in Gefahr begebe, mich zu wiederholen: in der Innenstadt gehören die Autos minimiert. Da gibt's viel zu viele ...

Beitrag Nr. 482   |  Autor: ice108   |  BeitragErstellt: 12.03.2009 20:26
    —
Das ist ehrlichgesagt das Erste, was mir als Außenstehendem an der Stadt bisher immer wieder aufgefallen ist: Mensch, wo kommen die ganzen Autos in diesem Schachbrettmuster von stark befahrenen Strassen her?

Beitrag Nr. 483   |  Autor: LukiStadt / Stadtteil:
Wien
   |  BeitragErstellt: 16.03.2009 13:31
    —
DUEWAG 240 schrieb:
Tramtiger schrieb:
Am Plan für die Einfahrt in's O-Dorf finde ich es richtig lustig, dass Zebrastreifen über die eigenen Gleikörper gemalt wurden, wo doch laut Stassenverkehssordnung weder eine Notwenigkeit noch ein Sinn darin zu erkennen ist. Der Fußgänger hat gegenüber einer Strassenbahn immer Nachrang! Auch am Zebrastreifen! Einzige Ausnahme besteht bei geregelten Übergängen. Aber wir sind in Innsbruck. Vieleicht planen unsere Spezialisten im Tiefbauamt ja Druchknopfampeln big grin big grin


Und wie soll die Straßenbahn die Knöpfe drücken? Mensch, die Straßenbahn wird bei uns total benachteiligt. Das müsst ihr einsehen. Fragt doch mal eure Bekannten, die keine Tramfans sind, wer Vorrang hat: Fußgänger oder Tram? Und die werden sicher sagen, dass der Fußgänger Vorrang hat.


Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!!!
Frag durchschnittliche Lenkraddreher nach grundlegenden Gesetzen, sie werdens nicht wissen.

In Wien haben sie das vor der TU bei der neuen Station Resselgasse auch gemacht, aber dann schnell wieder runtergekratzt.
Wahrscheinlich sind sie drauf gekommen, daß Zebrastreifen auf selbständigen Gleiskörpern völliger Unsinn laut StVO sind.

mfG
Luki

Beitrag Nr. 484   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 16.03.2009 14:08
    —
Fußgänger werden bei den neuen Trassen garantiert nur in der Fußgängerzone "Vorrang" vor dem Schienenfahrzeug haben (resp. das Schienenfahrzeug im Schritttempo fahren).

Das mit den Schutzwegen über eigene Gleistrassen haben sie bei uns auch bis vor ein paar Jahren noch gemacht, inzwischen machen sie's nicht mehr. Ich weiss nicht ob sie von selber draufgekommen sind oder drauf gestoßen wurden.

Es wohl leider darauf hinauslaufen müssen, dass ein paar hoffentlich leichte Unfälle passieren, die sich ins kollektive Bewusstsein einprägen, wenn die Straßenbahn (siehe auch die Diskussion zu den STB-Übergängen!) jemals flott fahren können soll. Es kann nicht sein, dass Triebfahrzeugführer von Schienenfahrzeugen vor Eisenbahnkreuzungen Rücksicht nehmen müssen auf eventuell querende Autos, und es kann auch nicht sein dass sie außerhalb von Fußgängerzonen auf Fußgänger achten und wie Autos "bremsbereit" fahren müssen.
Entweder das wird durchgezogen, oder das System wird nie richtig funktionieren.
Ich sehe seit Umstellung auf die Flexis bei einigen Fahrern schon den Trend zum flott und "selbstbewusst" Fahren. Das finde ich sehr gut. Wenn da ein Blechkistenparker die Tür aufreißen würde, könnt' die Bahn nicht mehr stehenbleiben. Türe weg. Gut so. Besser, als wenn die Bahn mit 20 km/h herumschleicht.

Zuletzt bearbeitet von manni: 16.03.2009 14:10, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 485   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 17.03.2009 12:22
    —
Gestern war ja die ministerliche Pressekonferenz, in der es auch um den Bundeszuschuss für die Stadtbahn ging.

SPÖ und Land wollten das Ergebnis - siehe gestrige Presseberichte - als Erfolg verkaufen, in Wahrheit sind wir aber keinen Millimeter weiter als vorher: Geld vom Bund gibt es nur, wenn die Strecke zu 100% eine Nebenbahn ist (also die StrabVO nicht angewendet werden muss).

Knackpunkt sind aus Sicht der Stadt alle Mischverkehrs-Trassenabschnitte.
Aus meiner Sicht ist es nur der Kernbereich Anichstraße und MTS, weil die Bahn dort im Hinblick auf Gestaltung dieser Bereiche als Fußgängerzone oder Shared Space auf Sicht fahren muss. Alles andere lässt sich unter Entfernung von Parkplätzen und Beschneidung des Autoverkehrs als Eigentrasse umsetzen.

Nun frage ich mich: wenn der Bund so auf eine praxisferne 100%ige Nebenbahntrassierung besteht, warum ist man dann nicht kreativ und teilt das Projekt: man beantragt eine Konzession für eine Linie von Völs bis Anichstraße und eine weitere von Hall bis Salurner Straße.
Den (FuZo-/Shared-Space)- Abschnitt dazwischen finanzieren Stadt und Land halt alleine bzw. gibt's den eh schon zur Hälfte, resp. ein Gleis.
Man ließe sich also vom Bund eine Stadtbahn nach Völs bezahlen und eine Stadtbahn nach Hall.
In der Praxis kann man ja dann die beiden Linien zusammenhängen und durchfahren.
Warum nicht so?

Zuletzt bearbeitet von manni: 17.03.2009 12:24, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 486   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 17.03.2009 12:31
    —
Und ausserdem wird es sich auch in der Kranebitter Alle mit dem Nebenbahn Kriterien spiessen. Auf einer Nebenbahn darf meiner Ansicht auch kein nicht Spurgeführter Bus fahren. Ich finde es ohnedies einen kaum noch zu überbietenden Unsinn die Überlandbusse auf dem Gleisköroer fahren zu lassen - sorry aber ein Bus gehört auf die Strasse und nicht auf einen Gleiskörper, wenn dieser Gleiskörper von Schienenfahrzeugen mit hoher Geschwindigkeit befahren werden sollen!

Beitrag Nr. 487   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 17.03.2009 13:29
    —
Da hast du Recht, Tramtiger; das Problem ist einfach die sinnlose Parallelführung, von der der VVT aber anscheinend nicht abgehen will.
Wenn man schon die Regionallinien aus dem Westen unbedingt ins Zentrum führen will, könnte man sie auch in Völs an die Stadtbahn anbinden und dann über die Autobahn bis ins Zentrum führen (Anschluss Mitte), ggf. auf einer zu den HVZ reservierten Spur. Es bräuchte dazu allerdings auch einen Buskorridor AIM-Hbf.

Beitrag Nr. 488   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 17.03.2009 13:30
    —
Da hast du Recht, Tramtiger; das Problem ist einfach die sinnlose Parallelführung, von der der VVT aber anscheinend nicht abgehen will.
Wenn man schon die Regionallinien aus dem Westen unbedingt ins Zentrum führen will, könnte man sie auch in Völs an die Stadtbahn anbinden und dann über die Autobahn bis ins Zentrum führen (Anschluss Mitte), ggf. auf einer zu den HVZ reservierten Spur. Es bräuchte dazu allerdings auch einen Buskorridor AIM-Hbf.

Beitrag Nr. 489   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 17.03.2009 23:05
    —
Bei den gestrigen und heutigen Presseberichten ist es wieder mal recht unterhaltsam, zu sehen, mit welch unterschiedlicher Diktion Politik und Presse ein und die selbe Sache kommentieren. augen rollen

Beitrag Nr. 490   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 18.03.2009 00:07
    —
Ich versteh das Problem nicht ganz.
Über die Kranebitter Allee wird die Hälfte der Linie 4176 (Zirl-Telfs-Nassereith; 15 bzw. 30-min-Takt) geführt (die andere Hälfte über Innrain, Autobahn). Die überschneidet sich kaum mit der Linie 5 (Regiotram) nach Völs.
Anders die Linie 4163 (Mils-Völs; 60-min-Takt). Da gibt es sicher Optimierungsmöglichkeiten, z.B. mit Führung im Westen übern Innrain (oder ganz streichen) und im Osten statt über die B171 über Ampass (als Ersatz für S und 4130).

Beitrag Nr. 491   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 02.04.2009 09:20
    —
War da nicht einmal die Reder von einem vollen Knoten an der Kreuzung Brunnecker Strasse - Museum Strasse? Die Verbindung von Süden in Richtung Westen scheint jetzt nicht mehr auf? Eine Umleitung der Stubaier über die Museumstrasse ist daher nicht möglich!

Und was ist mit dem Abschnitt Richtung Westen über Unibrücke und ......

Zuletzt bearbeitet von Tramtiger: 02.04.2009 09:22, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 492   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 02.04.2009 09:32
    —
Es wird ein voller Knoten, dieser wird aber erst 2010 gebaut. Dieser Plan ist von März 2007, also nicht der letzte. Er ist eher dazu gedacht, einen Überlick zu geben, weil im Groben wird's so werden. - Mehr zu all dem heute abend. - Ob sonst noch was gebaut wird in diesem Sommer, ist immer noch nicht bekannt, sonst hätt' ich's ja geschrieben...

Beitrag Nr. 493   |  Autor: bahnbauerStadt / Stadtteil:
innsbruck pradl
   |  BeitragErstellt: 02.04.2009 18:17
    —
darauf freue ich mich schon! danke für die news

Beitrag Nr. 494   |  Autor: bahnbauerStadt / Stadtteil:
innsbruck pradl
   |  BeitragErstellt: 03.04.2009 18:56
    —
doch nix umbau beim sillpark. schade, hat nicht sein sollen.
eröffnung der strecke ins o-dorf wird irgendwann nach 2020 sein.

Zuletzt bearbeitet von bahnbauer: 03.04.2009 18:56, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 495   |  Autor: DUEWAG 240   |  BeitragErstellt: 03.04.2009 19:51
    —
bahnbauer schrieb:
doch nix umbau beim sillpark. schade, hat nicht sein sollen.
eröffnung der strecke ins o-dorf wird irgendwann nach 2020 sein.


Bitte nicht so stark optimistisch. Ich gebe mich ja schon zufrieden, wenn überhaupt ein Dieselbus mit Baujahr 278 am 4er fährt. *HOFF*

Tja, die Situation ist eben wie immer derzeit wieder besch*****.

Zuletzt bearbeitet von DUEWAG 240: 03.04.2009 19:53, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 496   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 03.04.2009 20:26
    —
Die Situation ist nicht besch*****, weil derzeit - endlich - auf Hochtouren gearbeitet wird. Baubeginn Anfang 2010 ist immerhin der erste konkrete Termin, der jemals genannt wurde. Typisch österreichisches Jammern hilft jetzt keinem, es heisst jetzt vielmehr, das Beste aus der Situation zu machen. Ja, es gingen halt mit dem Peer'schen Planungsstopp wieder einmal ein paar Monate Zeit verloren, und deshalb kann im Sommer nicht gebaut werden. Zu spät, daran noch was zu ändern.
Das Beste aus der Situation machen, bedeutet meiner Meinung nach, die in diesem Jahr erneut verschwendete Zeit mit der Umsetzung des Amraser Projekts zu füllen, dieses entsprechend zu vermarkten und damit die Bevölkerung auf die kommenden Jahre des Bauens einzustimmen. Das fände ich jetzt enorm wichtig. Und ich hätte Null Verständnis dafür, wenn die Bürgermeisterin dafür nun kein grünes Licht geben würde. Damit kann sie nun beweisen, dass ihre immer wieder postulierte Einstellung "pro Tram-Ausbau" ernstzunehmen ist.

Beitrag Nr. 497   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 08.04.2009 01:43
    —

Link

Beitrag Nr. 498   |  Autor: Peter021Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 08.04.2009 12:54
    —
Also der Beitrag in Tirol heute vom Montag muss in vielen Bereichen als Bankrotterklärung mancher Politiker gesehen werden... Ist Innsbruck wirklich soweit noch hinter dem Mond? Was Wien fordert ist schon ok und wäre für die Linie 5 (Regiotram) auch gut... Auf zur Trassensuche unserer beider Linie 5 (Regiotram)äste...

Aber: es könnten ja Parkplätze wegfallen - um Himmels willen in welcher Zeit leben wir denn... Manchmal könnte man meinen manche sind noch nicht aus ihrem Traum der Fünfziger Jahre aufgewacht. Bitte liebe Politiker: schauen Sie sich doch um, was heute (im Jahre 2009) en vogue ist! Nicht Parkplätze erhalten - nein schauen Sie nach Bremen, Würzburg, Freiburg: ganze Strassenzüge mit der Strassenbahn lebenswert neu gestalten: Rasengleise, ev. Einbahnen, KEINE Parkplätze in Tramstrassen!!! Seien Sie doch froh die Tram zu bevorzugen, wie sonst wollen Sie denn den umweltpolitisch geforderten Umstieg auf IHRE Öffis erreichen? Etwa mit überzahlten Fahrpreisen? Die Tram muss Vorrang haben und es wäre das Auto, das eigentlich schon keinen Platz mehr (und auch nie wirklich hatte) in unseren historischen Stadtzentren hat! Die Linie 5 (Regiotram) würde da in einer Fussgängerzone - ach ja so etwas geht ja in Innsbruck nicht??? - auf quasi eigenem Gleiskörper sehr gut machen! Und man sieht ja wenn man Tram zurückbaut, was passiert: keine Umleitungstrecken und die moderne Tram kann nicht so fahren wie sie soll...

Innsbruck hat den Vorteil nicht Vordenkerstadt seien zu müssen, da wir viele gute und positive Beispiele im deutschsprachigen Umfeld haben... Innsbruck bräuchte nur kopieren, aber auch nur dann, wenn der Kniefall vor der Autofahrerlobby nicht so gross wäre, oder reicht unser Horrizont nicht aus, sich eine moderne Stadtbahn vorstellen zu können - die Enge der Berge scheint uns hier wohl Grenzen zu setzen...

LG

Beitrag Nr. 499   |  Autor: Peter021Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 08.04.2009 13:03
    —
... ach ja übrigens...

seinerzeit hatte ein gewisser Emanuelle Lanzerotti dem Ministerialbeamten in Wien eine Studienreise in Schweiz gezahlt, um sie zu überzeugen, dass es elektrische Bahnen ähnlich zu seiner Bahn funktioniernder Weise gäbe und daher der Beweis der Funktion gegeben war und damit schlussendlich die Genehmigung der Bahn nach diesen Kriterien erfolgte...

Vielleicht sollte man das auch in Innsbruck andenken und so manchem "Altdenker" eine Besichtigung der VAG Freiburg, der WSB Würzburg oder der BSAG Bremen (mit ihrer neuen Strecke in die Überseestadt) ermöglichen... Gerade diese drei leben uns seit etwa 15 Jahren vor, wie man heute Öffentlichen Verkehr verstehen darf/soll... Eine Vorbildwirkung, die positive Auswirkungen haben kann/soll...

LG

Beitrag Nr. 500   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 08.04.2009 13:46
    —
Das ist eben Österreich. In Österreich geht alles ein bisschen langsamer und ist alles ein bisschen weniger konsequent.

Davon abgesehen, glaube ich, dass man bei Peer auch zwischen den Zeilen lesen muss. Das Parkplatzargument in dem TV-Beitrag ist IMO eine "Beruhigungspille" für die Autolobby. Wir wissen ja, dass ohnehin weitgehend eigener Gleiskörper kommt und Parkplätze verschoben werden, wenn auch leider nicht durchgehend.
Ich halte das für Strategie.

Die Entscheidungsträger kennen mittlerweile alle die Vorbildbetriebe und sind diesbezüglich genau im Bilde. Am Unwissen läge es nicht.

Die Forderung des Bundes, 100% signalisiertes Fahren, wird bei dieser Stadtbahnlinie niemals erfüllbar sein, es sei denn, man würde im Abschnitt Anichstraße bis Salurner Straße in einem Tunnel fahren. Ich denke, dass Peer sich darauf bezieht.

Dein Text ist aber gut, Günter, schick ihn doch als Leserbrief an die TT, gezeichnet mit deinem guten Namen und jenem des VAT bin ich mir ziemlich sicher, dass er veröffentlicht wird.

Zuletzt bearbeitet von manni: 08.04.2009 13:49, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 501   |  Autor: wwehrleStadt / Stadtteil:
Freiburg im Breisgau
   |  BeitragErstellt: 23.04.2009 11:41
    —
Hallo Zusammen, der aktuell veröffnetlichte Artikel vom 22. April 2009, Stadtblatt Nr. 17, "Linie 5 (Regiotram) - Chance oder Utopie", hat mich zu einem Leserbrief inspiriert, mal sehen, ob er abgedruckt wird: "Als interessierter Beobachter des Geschehens um das Projekt der Innsbrucker Linie 5 (Regiotram) stellt es mir schon die Haare zu Berge, wie einige Politiker in Innsbruck das Projekt Stadtregionalbahn Innsbruck ohne Not durch unqualifiziertes Gerede gefährden und durch dauernde, meistens sinnlose Diskussionen und Infrage-Stellen mehr oder weniger bewusst boykottieren. Haben sie vergessen, dass Sie zum Wohle des Volkes agieren sollen ? Natürlich ist die Linie 5 (Regiotram) eine Chance, ja sogar eine riesige Chance, den öffentlichen Nahverkehr in der Region nachhaltig zu verbessern und die Attraktivität gewaltig zu steigern. Schienengebundene Nahverkehrsmittel wie die geplante Stadtregionalbahn führen nachweislich zu immensen Fahrgaststeigerungen, der Umstieg vom Auto zum öffentlichen Nahverkehr wird forciert. Das können die Verantwortlichen im Prinzip selbst nachprüfen; es gibt praktische Beispiele. In meiner Heimatstadt Freiburg i. Br. sind mit dem konsequenten Ausbau des Stadtbahnnetzes, insbesondere auch der Führung durch die Fußgängerzone Innenstadt, die Bahnen immer voller geworden. In Karlsruhe fahren die Bahnen auch auf dem Schienennetz der Bahn weit in die Region. Besonders auch unsere französischen Nachbarn haben in den letzten Jahren kompromisslos den öffentlichen Nahverkehr mit Stadtbahnen ausgebaut. Dort wird nicht kleinbürgerlich über wegfallende Parkplätze geweint und sich um das Wohl des Autoverkehrs gesorgt; dort werden im Innenstadtbereich konsequent Straßenräume verkleinert, um für die Stadtbahn und ihren eigenen Gleiskörper Platz zu schaffen. In Innsbruck sollte die Stadtbahn ebenso Vorrang bekommen; die Qualität der Innenstadt würde sich um einiges steigern. Die Bahn bringt die Menschen schnell und stressfrei dahin, wo sie hinwollen. Die Geschäfte hätten auch ihren Vorteil – die Attraktivität eines Geschäfts hängt nicht von der Anzahl Parkplätze vor der Haustür ab, nein, die Geschäftsleute sind gefordert, ihre Geschäfte so attraktiv zu machen, dass die Kunden kommen. Die Auto- und Parkplatzdenke der autogerechten Innenstadt ist Schnee von gestern – das sollten auch die Politiker in Innsbruck endlich begreifen. In Zeiten des Klimawandels müssen andere Prioritäten gelten – u.a. eben auch der Vorrang des öffentlichen Nahverkehrs mit der Linie 5 (Regiotram). Hier sollten die Verantwortlichen schnellstens Mut beweisen und das Projekt Linie 5 (Regiotram) forcieren - auch im Sinne der Wirtschaftlichkeit. Denn das das Projekt dringend kommen muss, zeigen die Staus in den Innstädten – und billiger wird es im Lauf der Zeit nicht. Wer dieses Projekt in Frage stellt, hat nichts begriffen (oder fährt zu viel Dienstwagen ?) - und handelt zum Nachteil der Bevölkerung. Die Verantwortlichen sollten so langsam einmal aufwachen .…"

Beitrag Nr. 502   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 23.04.2009 12:06
    —
Danke, Wolfgang! Ich halte dich am Laufenden über eine eventuelle Veröffentlichung.

Zu dem Artikel ist zu sagen, dass er nicht besonders gut recherchiert ist. Es kommen z.B. auch rechte Oppositionspolitiker zu Wort, die nur sehr kleine Minderheiten vertreten. Alles rechts der Bürgerlichen ist gegen die RegBahn und gegen den Straßenbahnausbau, teils mit haarsträubenden Argumenten. Diese Gruppierungen haben aber - zum Glück - in Innsbruck nicht viel zu melden.

An der O-Straßenbahn ist mit Sicherheit nicht mehr zu rütteln.
Die Stadtbahn Rum-Völs sehe ich ebenfalls als gesichert an.
Für die Linie 3 (R-West) wird zumindest die Trasse gesichert und sie ist in den Planungen verankert.
Ob Hall-Rum gebaut wird, wird sich noch weisen - ich kann's echt nicht sagen. Die politische Etnscheidung steht ja auch noch aus.

Beitrag Nr. 503   |  Autor: bahnbauerStadt / Stadtteil:
innsbruck pradl
   |  BeitragErstellt: 15.05.2009 11:42
    —
2011 soll das 5. gym angeschlossen sein. schienenbestellung nächstes monat

Beitrag Nr. 504   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 15.05.2009 12:36
    —
Könnte hinkommen, Detailplanungen stehen ja kurz vor dem Abschluss.

Beitrag Nr. 505   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 15.05.2009 23:09
    —


Wenn ich die Absonderungen dieses Haller Baustadtrates lese, kommen mir gleich wieder Eingemeindungsgedanken. Kaum zu fassen, oder? Wie sollte man denn sonst die Trasse freihalten? Der Mann sollte zurücktreten und Würstlverkäufer werden. Wer nicht weiter als drei Tage vorausdenken kann, hat IMO in der Politik nichts verloren.

So viel zu dem.

Um wieder good vibes in dieses Posting zu bringen: gut zu sehen, dass die Trassensicherung seitens des Landes durchgezogen wird (und es wäre äußerst übel, wenn's anders wär!). Man darf deshalb jetzt wohl auch davon ausgehen, dass sich an der Trasse nichts mehr groß ändern wird.

Beitrag Nr. 506   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 15.05.2009 23:19
    —
Ich habe mich auch sehr gefreut über diese Meldung in der TT - aber daß eine Eingemeindung von Hall (der endgültige Sieg von Innsbruck über Hall nach Jahrhunderten der ursprünglich fürstlich gewollten Konkurrenz wäre das - mir Republikaner ist der Gedanke irgendwie unsympathisch) irgendetwas an der Handlungsweise von Politikern änderte, halte ich für eine schwere Illusion.

Auch die freigehaltene Trasse ist nicht Verdienst von Landes-Politikern, sondern steinaltes Eisenbahnrecht in Verbindung mit sturer und verantwortungsbewußter Verwaltung, sonst hätte das sicher nicht so funktioniert.

Super jedenfalls: die Tram kommt. Wir sollten schon Fanartikel auflegen, unlängst im Büro ist mir so eine Regio-Tasse untergekommen, das wäre schon einmal eine Idee.

Beitrag Nr. 507   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 02.07.2009 09:26
    —
Heute fand sich in der TT ein Artikel, nach dem der Haller Gemeinderat entgegen der Entscheidung des Landes der Verbauung in obenstehendem Artikel zugestimmt hat. Ich stelle den Artikel abends online.

Weiss jemand, wie die rechtliche Situation in so einem Fall ist? Wer entscheidet am Ende über die Zulässigkeit einer Bebauung? Können das Land oder die Stadt Innsbruck diesen Wahnsinn verhindern?

Wie lange dauert es, eine Eingemeindung durchzuziehen? Mr. Green - das Original!

Zuletzt bearbeitet von manni: 02.07.2009 09:27, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 508   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 02.07.2009 14:48
    —
Soweit ich das richtig verstanden habe (bin kein Verfassungsjurist!) ist es rechtlich so, dass der Bürgermeister die oberste Bauinstanz ist.

Probleme gibt es bei einer Baugenehmigung durch den BM nur dann wenn er z.B. eine Baugenehmigung in einer roten Zone erteilt und dann ein Unglück passiert. Aber es muß erst etwas passieren....

In einem solchen Fall kann eine Amtshaftungsklage erfolgen. Im konkreten Fall können wohl weder Land noch Stadt IBK etwas dagegen unternehmen. Nur der Bauwerber selbst kann die Stadt Hall, respictive den Bürgermeister auf Schadenersatz klagen, wenn sein nun neu errichtetes Gebäude im Zuge des Regionabahnbaues wieder abgerissen werden muß. Er muß dadurch aber auch einen Schaden nachweisen können. Ansonsten wird es nur abgelöst oder im Streifall auch enteignet.

Anders wäre es, wenn es einen entsprechenden Flächenwidmungsplan gäbe. Der steht über dem Recht des BM...´

Beitrag Nr. 509   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 02.07.2009 14:51
    —
Danke für die Info, Christian.
D.h., die Raumordnung ist gefordert? Oder ist es dafür schon zu spät?

Zuletzt bearbeitet von manni: 02.07.2009 14:53, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 510   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 02.07.2009 15:15
    —
Für dieses Projekt ist der Zug abgefahren....

Beitrag Nr. 511   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 02.07.2009 15:28
    —
Da kann man also nichts mehr machen? Eine üble Steuergeldverschwendung. Wenn ich das alles richtig checke, wird die Gemeinde Hall dann also nach der Enteignung den Abriss bezahlen bzw. das Unternehmen entschädigen müssen, wenn die jetzt wirklich die Trasse verbauen.
Und für eine Kleinstadt ist auch eine Million Euro richtig viel Geld.
Useless!

Beitrag Nr. 512   |  Autor: bahnbauerStadt / Stadtteil:
innsbruck pradl
   |  BeitragErstellt: 02.07.2009 22:00
    —
ich kann die haller gut verstehen. wenn man selbst in ibk nicht weiß, wann und wie es weitergeht, was sollen dann die anderen denken? ob es jemals die strecke völs-hall geben wird, ich glaube nicht (mehr) dran.

Beitrag Nr. 513   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 03.07.2009 10:26
    —
Und wo genau soll das sein??

Beitrag Nr. 514   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 03.07.2009 10:39
    —
Welches Unternehmen das ist, wird in den Artikeln nirgends erwähnt. Ich find's noch raus. Wenn ich das richtig verstehe, am westlichen Ortsrand von Hall, also Bereich Logistikzone?

Beitrag Nr. 515   |  Autor: _mario_Stadt / Stadtteil:
Innsbruck - Mutters
   |  BeitragErstellt: 03.07.2009 19:33
    —
Kann doch nur ein Unternehmen sein dass in Hall ordentlich was zu sagen hat...also Felder oder Retterwerk mir fällt sonst nichts ein das hier in irgendeine Richtung expandieren muss....vielleicht auch noch Physiotherm, obwohl die ja gerade erst neu gebaut haben?!?

Wo soll hier die Trasse entlang führen? Vermutlich an der Südseite d. Hallerstr.? Dann würde Felder evtl wegfallen...

Naja....what shells, dann wenn die Bahn bis ins ODORF fährt und die Haller in Ihren (jetzt schon deftigen) Abgasen ersticken werden sie laut schreien. Mr. Green - das Original!

Beitrag Nr. 516   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 04.07.2009 00:00
    —
Morgen gibt's einen Newsartikel dazu.

Beitrag Nr. 517   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 06.07.2009 02:05
    —
Dieser ist jetzt online: http://www.strassenbahn.tk/inntram/news_177.html#3

Demnach muss die Landesregierung den Bebauungsplan aufheben. Tut sie das nicht, dann wissen wir, wie viel Uhr es geschlagen hat. Dann dürfte der Abschnitt Rum bis Hall tatsächlich gestorben sein. Allerdings würden dann eine Menge Landespolitiker großen Erklärungsbedarf gegenüber der Öffentlichkeit, einigen Bundesbehörden und der Stadtführung haben. Das ist schwer vorstellbar.

Zuletzt bearbeitet von manni: 06.07.2009 02:06, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 518   |  Autor: _mario_Stadt / Stadtteil:
Innsbruck - Mutters
   |  BeitragErstellt: 06.07.2009 16:28
    —
Gibt es dazu auch eine PA von dir Manni???

Beitrag Nr. 519   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 06.07.2009 16:33
    —
Das können wir zwar gern im AIN/Intern besprechen, ich glaube aber eher nicht, dass wir hier was tun müssen. Öffentlicher Druck muss hier nicht erzeugt werden, es muss einfach nur die Landesregierung ihren Job tun. Damit rechnet eigentlich jeder, mit dem ich über die Sache geredet habe, die Gründe dafür stehen zwei Postings über diesem. Es ist eigentlich nicht vorstellbar, dass die Landesregierung tatenlos zusieht, wie die Trasse zugebaut wird.

Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten:

a) Die Landesregierung hebt diesen Bebauungsplan auf und stellt sich darauf ein, das in Zukunft vielleicht noch öfter tun zu müssen.

b) Die Landesregierung hebt diesen Bebauungsplan auf und erlässt nach endgültigem Festlegen der Trassenführung eine Trassenverordnung, die solche Dinge künftig von vornherein verhindert.

Bei b) sehe ich das Problem, dass über die Realisierung des Abschnitts Rum - Hall ja laut Finanzierungsvertrag erst 2013 politisch entschieden werden soll. Ich weiss nicht, ob ohne diese Entscheidung bzw. einen daraus resultierenden Beschluss so eine Verordnung möglich ist.
Ich würde jetzt also mal eher damit rechnen, dass bis zu diesem Beschluss Einzelmaßnahmen laut a) gesetzt werden müssen - wohlgemerkt, im Abschnitt Rum-Metro bis Endstation Hall. In der Stadt betrifft das auch den 3er-Westast zum Steinbockweg.
Alles, was in diesem Absatz steht, ist aber nur meine laienhafte Einschätzung. Wir werden aber sicher bald mehr wissen.

Zuletzt bearbeitet von manni: 06.07.2009 16:42, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 520   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 06.07.2009 20:36
    —
Es gibt dazu jetzt auch ein Thema im AIN/Intern: http://forum.strassenbahn.tk/viewtopic.php?t=3408

Grund ist, dass die Befürchtung eingetreten ist: die Landesregierung scheint zögerlich zu sein. Deshalb auch eine AIN-PA.

Un-fass-bar!!!

Zuletzt bearbeitet von manni: 06.07.2009 22:21, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 521   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 07.07.2009 00:32
    —


Der frühere Baubeginn ist mir neu, zuletzt war noch von frühestens Q1/2010 die Rede gewesen.

Ich denke aber, dass das hinhaut. Soweit ich weiß, wurde und wird da jetzt sehr intensiv dran gearbeitet.

Beitrag Nr. 522   |  Autor: bahnbauerStadt / Stadtteil:
innsbruck pradl
   |  BeitragErstellt: 07.07.2009 08:41
    —
@strecke hall: das musste so kommen. es besteht kein interesse daran.

Beitrag Nr. 523   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 07.07.2009 09:24
    —
Na, ich würde das eher so sehen, dass die politisch Verantwortlichen jetzt Flagge zeigen müssen.
Eins ist schon auch klar: die Partei, die das vergeigt, braucht bei den nächsten Gemeinderats- und Landtagswahlen gar nicht erst anzutreten, das würden die Wähler nicht verzeihen.
Insofern denke ich doch, dass da bald Bewegung reinkommen wird.

Beitrag Nr. 524   |  Autor: _mario_Stadt / Stadtteil:
Innsbruck - Mutters
   |  BeitragErstellt: 07.07.2009 11:51
    —
Habe heute mit einem Straßenbahnfahrer gesprochen und der hat gemeint dass in den kommenden Bauarbeiten der 3er auch schon die Vorbereitung für die Verlängerung....also Weicheneinbau etc. stattfinden.

Er war sich ziehmlich sicher, kann aber nicht sagen wie ernst das wirklich ist.

lg mario

Beitrag Nr. 525   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 07.07.2009 12:01
    —
Ich bitte von der Verbreitung von Latrinengerüchten Abstand zu halten bzw. diese aufs AIN/Intern zu beschränken. Mr. Green - das Original!
V.a. unter den Fahrern geistern immer wieder tausend Gerüchte herum, da sind wir für gewöhnlich wesentlich besser informiert.

Weichen wird's dort keine geben, wozu auch, die Schleife kommt weg. Die Vorbereitung beschränkt sich auf den Verzicht der Sanierung ab dort, wo die beiden geraden Gleise durch die Gleisbögen in die Philippine-Welser-Straße ersetzt werden.
Die Verlängerung wird AFAIK gebaut, aber entweder erst Anfang 2010 (politischer Wille, Verzögerung wegen Grundablöse AFAIK des Endbahnhofs) oder überhaupt erst viel später (möglicherweise Wille der IVB - habe ich von einem Insider gehört).
Würde sie nicht gebaut werden, würde die Sanierung alles bis zur Schleife mit einschließen.

Beitrag Nr. 526   |  Autor: Walter4041   |  BeitragErstellt: 07.07.2009 13:22
    —
_mario_ schrieb:
Kann doch nur ein Unternehmen sein dass in Hall ordentlich was zu sagen hat...also Felder oder Retterwerk mir fällt sonst nichts ein das hier in irgendeine Richtung expandieren muss....vielleicht auch noch Physiotherm, obwohl die ja gerade erst neu gebaut haben?!?
Anscheinend ist es die Fa. Interfood - deren Firmengelände ist aber erst nach der Ausweiche...

Beitrag Nr. 527   |  Autor: dr1974   |  BeitragErstellt: 07.07.2009 13:36
    —
Zum TT-Artikel: Was meinen die mit einem Stichgleis vom Terminal zur Klinikreuzung? Ein Stichgleis ist ja formal ein Stumpfgleis, und an eine Abstellanlage wird wohl am Innrain niemand gedacht haben ...

Kreuzung B.-Hueber-Str./Fürstenweg/Höttinger Au: Darf ich das so interpretieren, das dort kein Kreisverkehr entstehen soll? Wenn ja, dann wünsche ich den Verantwortlichen schon jetzt alles Gute zum Programmieren von sinnvollen Ampelphasen ...

Mein Motto: lieber rasch einen verlängerten West-3er als gar nix!

Beitrag Nr. 528   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 07.07.2009 13:56
    —
Stichgleis ist hier der falsche Begriff, aber M. Mitterwachauer ist AFAIK auch nicht direkt ein Bahnexperte, auch wenn er sich mit dem "Linie 5 (Regiotram)"projekt gut auskennt. Es geht einfach um die Strecke Marktplatz bis Klinikkreuzung, die später vom O befahren werden wird. Wenn das stimmt, was dort steht, wird die auch jetzt schon errichtet. Hintergrund dessen dürfte sein, dass sonst aus Richtung Westen kein Einziehen rauf nach Süden zum Betriebshof möglich wäre. Die letzten 3er-Kurse aus Westen bzw. sonstige Einzieher werden wahrscheinlich über Innrain fahren und von dort die Bürgerstraße rauf in die Remise.

Ich denke, ich muss nicht extra sagen, dass dem Detailinhalt von Zeitungsartikeln nicht immer allzu viel Bedeutung zugemessen werden darf. Hier haben wir zwar einige neue, glaubwürdige Informationen, die ich auch noch nicht hatte (Baubeginn Herbst, Konzessionszusammenführung, sofortiger Bau Innenstadtring), grundsätzlich wurde aber das, war dort steht, schon längst auf strassenbahn.tk veröffentlicht, mit größerer Detailgenauigkeit, ist also schon altbekannt. Dazu gehört auch, dass der Kreisverkehr bei der Unibrücke nicht gebaut werden wird, dass die südliche Maria-Theresien-Straße zur Fußgängerzone bzw. fußgängerzonen ähnlich wird, dass die Sillparkkreuzung mit dem Büroturmprojekt abgestimmt wurde, dass es in der Innenstadt nicht durchgehend eigene Gleiskörper geben wird, etc.

Der Artikel vermischt leider auch wieder die "Linie 5 (Regiotram)" mit der Linie O ("Linie 5 (Regiotram) Olympisches Dorf bis Hötting-West" -> falsch, richtig wäre "Straßenbahn Olympisches Dorf - Hötting West / Peerhofsiedlung" einerseits und "Linie 5 (Regiotram) (Hall-)Rum-Hauptbahnhof-Technik-Völs" andererseits - das ist nicht dasselbe, für den Durchschnittsleser aber halt schon, Mitterwachauer kennt den Unterschied sicher, will aber wohl niemanden überfordern). Also: Zeitungsartikel haben oft wahren Kern, für Details aber lieber die Suchfunktion hier auf der Website nutzen oder auf neue Newsartikel warten.

Zuletzt bearbeitet von manni: 07.07.2009 13:58, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 529   |  Autor: dr1974   |  BeitragErstellt: 07.07.2009 15:26
    —
Also bin zwar ein Interessierter aber die Materie bietet immer wieder Überraschungen, v.a. weil ich mich auch nicht wirklich täglich damit beschäftige ...
Schon klar, dass in Zeitungen oft vereinfacht und vermixt wird, aber wieso soll der Westast bis zum Fischerhäulsweg gebaut werden? Quasi als ein Baulos nicht nur bis zum Linserareal, sondern vorerst betriebslos gleich noch ein paar hundert angehängte Meter mehr?

Ach ja, liegen in diesem Bereich der Kranebitter Allee nicht alte Bunkeranlagen aus dem Zweiten Weltkrieg unter der Nebenfahrbahn? Hoffentlich tragen die auch die neue Tram. Ansonsten müsste die BIG gleich alles mit Beton ausgießen so wie neulich im ehemaligen KZ Nebenlager Gusen.

Beitrag Nr. 530   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 07.07.2009 15:34
    —
Das mit dem Fischerhäuslweg ist so gemeint, dass das Baulos bis dorthin geht. Dass also gegen Ende nächsten Jahres zwischen Mittenwaldbahnbrücke und Fischerhäuslweg bereits weitergebaut wird, während die Bahnen schon bis zum Qwest fahren. Man baut in jedem Jahr so viel wie irgend möglich und, wo's ohne arge Anrainerbelästigung geht, auch rund um die Uhr - anders ist ein Projekt dieser Größe nicht in einer vernünftigen Zeit umsetzbar. Suche mal per Forumssuche nach "Ho-Ruck-Verfahren", das wurde schon bei Trambaustellen der letzten Jahre getestet. - Dann gibt's eine Winterpause und anschließend wird Richtung Westen weitergebaut. War ja auch von Anfang an so vorgesehen - bis auf kurze Winterpausen wird jetzt viele Jahre lang permanent gebaut werden (müssen).

Die WK2-Stollen, die du meinst, sind mW hangseitig, und außerdem im Hang. Die Bahntrasse befindet sich südlich der Hauptfahrbahn.

Zuletzt bearbeitet von manni: 07.07.2009 15:37, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 531   |  Autor: Walter4041   |  BeitragErstellt: 07.07.2009 15:40
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dr1974 schrieb:
Ach ja, liegen in diesem Bereich der Kranebitter Allee nicht alte Bunkeranlagen aus dem Zweiten Weltkrieg unter der Nebenfahrbahn? Hoffentlich tragen die auch die neue Tram. Ansonsten müsste die BIG gleich alles mit Beton ausgießen so wie neulich im ehemaligen KZ Nebenlager Gusen.
Habe ich noch nie gehört.
Meinst du vielleicht die Luftschutzstollen im Bereich Linserareal?

Aber grundsätzlich gehören solche Bauwerke der Republik Österreich (als Rechtsnachfolger des "Dritten" Reiches"), diese hätte auch ev. Sanierungs- oder Abbruchmaßnahmen finanziell zu tragen.

Beitrag Nr. 532   |  Autor: dr1974   |  BeitragErstellt: 07.07.2009 17:01
    —
Mit der BIG meinte ich die Bundesimmobiliengesellschaft, welche diese Relikte im Namen der Republik verwaltet. Ich weiß selber nicht genau wo diese unterirdischen Anlagen liegen, aber ich meine nicht die Hangstollen, sondern es soll sich dabei um Tunnels in diesem Bereich (Vögelebichl?) handeln.

Hier ein Buch dazu:
Arnold, Konrad, Luftschutzstollen aus dem zweiten Weltkrieg - Das Beispiel Innsbruck. Veröffentlichungen des Stadtarchivs Innsbruck - Band 27, ISBN 3-7065-1819-8

Beitrag Nr. 533   |  Autor: Walter4041   |  BeitragErstellt: 07.07.2009 17:14
    —
Diese sind aber sicher nicht im Bereich der Kranebitter Allee oder deren Nebenfahrbahn, sondern gehen am Hangfuß waagrecht in den Berg hinein. Ein Gefahr sollte von denen aber nicht ausgehen, da alle Stollen vor ca. 8-10 Jahren begutachtet wurden und die meisten mit Zementsuspension verfüllt wurden.
Die einzige Ausnahme sind jene (wenigen) Stollen, die in den 40ern mit einer Betoninnenschale versehen wurden. Diese sind für Wartungszwecke nach wie vor begehbar, u.a. gibt es ein zusammenhängendes Netz von der Kirschentalgasse bis zum Hans-Brenner-Platz. Auch die ehemalige Champignonzucht am Hohen Weg ist ein solches Stollensystem und gefahrlos begehbar bzw. auch befahrbar.

Mit der Linie 5 (Regiotram) gibts bei alledem aber keinerlei Zusammenhang oder gar Gefährdungspotential!

Zuletzt bearbeitet von Walter4041: 07.07.2009 17:16, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 534   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 08.07.2009 23:07
    —

Beitrag Nr. 535   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 09.07.2009 23:10
    —
Die Ergebnisse der heutigen Gemeinderatssitzung: http://www.strassenbahn.tk/inntram/news_178.html

Beitrag Nr. 536   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 18.07.2009 13:11
    —
Hier eine kleine Zusammenfassung des Pressespiegels seit den letzten relevanten Stadtsenats- und GR-Sitzungen in diesem Monat, aus den Presseberichten auf der Website, damit wir's hier auch archiviert haben:












Interessant auch dieses kleine Leserbrief-Ping-Pong (10, 11. und 18. Juli, TT):





Danke an Kurt für das mittlere Statement. Es ist schon erstaunlich, dass es offensichtlich notwendig ist, die selben Argumente jahrelang immer und immer zu wiederholen. Manche Leute begreifen den Unterschied zwischen Bussen und Bahnen einfach nicht, so scheint's. Auf den letzten Leserbrief hab' ich jetzt mal selber eine Antwort geschickt, mal sehen ob's gedruckt wird.

Beitrag Nr. 537   |  Autor: Peter021Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 18.07.2009 14:07
    —
Kurt´s Statement ist wie immer gut, keine Frage!

Zur FPÖ und den beiden (wohl etwas antiquierten) Leserbriefschreibern: die Welt hat sich seit 1945 wohl etwas weiter gedreht, vor allem in den USA - gerade dort erlebt auch die lange verschmähte Strassenbahn in manchen (nämlich jenen Metropolen, die es sich noch leisten können!) eine Renaissance, die anderen trauern ihren aufgegebenen Systemen nach...

Allgemein gesprochen: Jemand, der aber im Gedanken noch nicht reif ist umzudenken, der mit seinem privaten Benzinstinker (ja man darf hier den Müll (Abgase) noch ungestraft auf die Strasse werfen) egoistischerweise bis ins Zentrum fahren zu müssen, dem sei wie Ing. Kurt Gröger schreibt einmal angeraten sich im Ausland von dem System (das dort jahrelang bestens funktioniert) überzeugen zu lassen. Und siehe da - dort gibt es Fussgängerzonen mit Tram, moderne Stadtbahnen, die schneller als die Automobile im Zentrum sind... In Innsbruck braucht halt (vielleicht auch dank der "antiquierten" konservativen (bewahrenden) Stadtführung) manches länger - andere vergleichbare Städte haben uns schon vor beinahe zwei! Jahrzehnten gezeigt, wie sehr sich die Lebensqualität einer Stadt ändern kann - ja wenn man nur fähig ist umzudenken und in die Zukunft zu schauen... Schwer vorzustellen, für jemanden der die eigenen vier Wände noch wenig verlassen hat, aber heutige Strassenbahn hat mit dem Verkehrsmittel anno 1960 nur mehr wenig gemein, die Erde hat sich halt in 50 Jahren weitergedreht - Strassenbahn sollte sich (und wird sich) auch kaum mit dem Individualverkehr mehr berühren... (siehe Bremen,...) - die Stadtbahn ist geboren...

LG

P.S.: Im dritten Leserbrief verstehe ich die Logik des Schreibers nicht ganz, der zwar vor 30% Treibstoffersparnis, aber von 100% Russersparnis spricht - irgendwie geht mir diese Rechung bei meiner naturwissenschaftlichen Ausbildung nicht ganz auf (Russ ist ein Verbrennungsprodukt von Treibstoff, das beim Verbrennen egal welcher Menge entsteht - es gäbe daher nur weniger Russ, nicht aber gar keinen Russ)

P.P.S.: Manche antiquierte Sichtweise verhinderte im Jahre 1985 auch schon einmal die Strassenbahn und bescherte uns ein teueres und in dem kurzen Zeitraum witrschaftlich nicht ausgenutztes O-Bus System (die Anlagen wurden vor dem Erreichen ihrer eigentlichen Lebensdauer abgebrochen). Fact ist sowohl dieses O-Bus System wie auch jedes Dieselbussystem ist bei den Beförderungsmassen auf der West - Ost Achse an seine Leistungsgrenzen gelangt - hier braucht es etwas modernes und leistungsfähiges, um die Pendlermassen gut bewegen zu können: U-Bahn wäre für Innsbruck (auch finanziell) wohl eine Nummer zu gross, eine moderne Stadtbahn scheint hier wie massgeschneidert, oder wollen unsere Leserbriefschreiber wirklich unseren (durch den vielen mIV) überfüllten Strassen auch noch diese Pendler im mIV zumuten - hier ist es doch besser zumindest diesen Anteil (wenn nicht noch mehr) von den chronisch überfüllten Strassen fernzuhalten... Aber ich weiss, der einzelne ist nie schuld und kann auch nichts ändern augen rollen shocked cool

Zuletzt bearbeitet von Peter021: 18.07.2009 14:45, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 538   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 22.07.2009 19:12
    —
Ich denke, wir müssen das alles hier, in diesem Forum, eh nicht zum tausendsten Mal durchkauen. Wir wissen seit spätestens 2005, was Sache ist. Solche Plädoyers müssen wir wenn, dann draußen anbringen, bei den Skeptikern, in den Hirnen, den Posteingängen und notfalls auch auf den Hauswänden von Auto-Lobbyisten oder Leuten, die keine Ahnung haben, wie eben jene, die Busse und Stadtbahnen als gleichwertig ansehen.

Das Leserbrief-Pingpong geht weiter, heute war meiner an der Reihe:

Beitrag Nr. 539   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 22.07.2009 20:04
    —
Das ist ein Punkt, der vielen Leuten nicht wirklich klar ist - die klassische Rillenschiene verfolgt doch genau den Zweck, daß es eine Bahn geben kann, die mitten in der Stadt unterwegs ist, ohne auch wenn sie gerade nicht in der Nähe ist im Weg zu sein.

Wenn die Bahn da ist, hat sie Vorrang, no na, und weil das vielfach nicht funktioniert, Stau, Ignoranz, Mobiltelephon beim Autofahren, sonstige Gründe, braucht es ein Maximum an gretrennten Trassen.

Das beste der städtischen Verkehrsmittel für Städte wie die unsrige ist eben auch das relativ teuerste, das muß folglich mit maximaler Effizienz eingesetzt werden und darf also schon gar nicht von Staus, von denen man weiß, daß sie nicht vermeidbar sind, behindert werden.

Mir geht das nicht ein, denn das sind ja zum Teil Kaufleute, die diesen Unsinn in den TT-Leserbriefen verfaßt haben, Leute, die sich typischerweise über Steuerlasten, öffentliche Verschwendung u.a. beschweren.

Naja, Euch muß ich das nicht erzählen, und für die Hauswand ist es zu lang und die Hauswand an sich ist zu illegal, namentlich für die Art der Botschaft. Da haben wir den Salat.

Beitrag Nr. 540   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 22.07.2009 21:38
    —
Eins muss ich korrigieren - die Straßenbahn ist, volkswirtschaftlich-"ganzheitlich" betrachtet, nicht das teuerste, sondern von den Massenverkehrsmitteln bei entsprechendem Fahrgastaufkommen das günstigste.

Der große Fehler, den viele Politiker (anderswo) immer noch machen, ist ja der, dass sie kurzsichtigerweise nur die Anfangsinvestitionen und eine einfache Kosten-Nutzen-Rechnung sehen.

Beitrag Nr. 541   | Straßenbahnlinie O Autor: Linie 4206Stadt / Stadtteil:
Nassereith
   |  BeitragErstellt: 22.07.2009 23:30
    —
Ich finde Die Idee bald warscheinlich auch Tatsache eine Straßenbahnlinie Anstatt der normalen O bus Linie zu errichten irrsinnig. Bei der hohen Ausfallratte der Flexies inder Stadt wie soll das dann hinauf nach Allerheiligen oder der Peerhofsiedlung aussehen. Müsste man dann doch öfters wieder O Busse einsetzten. Also nicht seh schlaue Idee.Ich weis das ich durch diese aussage sehr viel Kritik einhandle big grin big grin big grin

Beitrag Nr. 542   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 22.07.2009 23:38
    —
Ich finde es ja sehr cool, dass du dich das hier zu sagen traust. Wirklich. lachen

Die derzeit noch höhere Ausfallrate der Flexis ist auf zwei Dinge zurückzuführen.

Einerseits darauf, dass es sich um einen, wenn auch auf einem bereits ausgereiften Grundgerüst aufgebauten, neuen Fahrzeugtyp handelt. Die diversen Elektronikprobleme sind aber inzwischen, soweit ich weiss, so ziemlich ausgemerzt. Der Funk spinnt noch manchmal, aber all die Probleme mit Türen, Beleuchtung, Spannungsabfällen, die früher oft für Ausfälle sorgten, sind beseitigt.

Andererseits, und das ist der wichtigere Grund, sind Ausfälle auf den Straßenverkehr zurückzuführen (siehe auch hier: http://twitter.com/ain_org ). Die Straßenbahnlinien, die wir bis jetzt haben, teilen sich meistens die Trasse mit Autos, und vereinfacht gesagt: Autofahrer sind doof. Sie missachten den Vorrang der Tram, parken auf den Gleisen, überholen links usw. usf., deshalb gibt es immer wieder mal Ausfälle.
Bei der Linie O sollte es das kaum mehr geben, weil die Trasse zwar leider nicht komplett, aber außerhalb der Innenstadt weitgehend getrennt vom Autoverkehr verlaufen wird.

Und was du vergessen hast: Busse reichen einfach nicht mehr aus, um das Fahrgastaufkommen zu bewältigen. Ich habe die O-Busse auch gemocht, aber auf dieser Linie waren sie eine Fehlbesetzung.

So. Immer noch der selben Meinung? lachen

Zuletzt bearbeitet von manni: 22.07.2009 23:40, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 543   |  Autor: Linie 4206Stadt / Stadtteil:
Nassereith
   |  BeitragErstellt: 22.07.2009 23:44
    —
HAlbwegs ja aber gröstenteils nein Mr. Green - das Original! idea Mr. Green - das Original!

Beitrag Nr. 544   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 22.07.2009 23:48
    —
Puh, da bin ich ja mal froh, hab' ich's fast geschafft, dich zu überzeugen. lachen

O-Busse könnte man auch gar nicht mehr einsetzen, die Fahrleitungen sind an vielen Stellen schon angebaut. Und unsere O-Busse sind in Brasov (Rumänien), Wologda (Russland) und Sofia (Bulgarien) gelandet. Die kommen nicht mehr zurück.

Beitrag Nr. 545   |  Autor: Linie 4206Stadt / Stadtteil:
Nassereith
   |  BeitragErstellt: 22.07.2009 23:51
    —
Entschuldige falsche ausdrucksweise meinte Gelenkcitronen Mr. Green - das Original!

Beitrag Nr. 546   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 22.07.2009 23:51
    —
Die fallen aber öfter aus als Flexis lachen
Allerdings haben wir von denen auch mehr.

Beitrag Nr. 547   |  Autor: Linie 4206Stadt / Stadtteil:
Nassereith
   |  BeitragErstellt: 23.07.2009 00:00
    —
Kleine FRage noch werden für die neue O dann schon mehr Flexies gekauft denn sonnst ist ein regelmäßiger Takt unmöglich

Beitrag Nr. 548   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 23.07.2009 00:07
    —
Insgesamt werden wir ca. 56 Bahnen brauchen, falls auch der Streckenabschnitt der "Linie 5 (Regiotram)" nach Hall gebaut wird.

Für den O werden nach jetzigem Stand noch neun weitere Bahnen benötigt, für die 3er noch zwei.
Ich rechne damit, dass die nächsten Bahnen für die Linie O schon recht bald, wahrscheinlich nächstes Jahr, ausgeschrieben werden. Es dauert ungefähr zwei Jahre von der Ausschreibung bis zur Lieferung.

Was darüber momentan bekannt ist, findest du hier: http://www.strassenbahn.tk/inntram/info_tram-extensions.html

Beitrag Nr. 549   |  Autor: Linie 4206Stadt / Stadtteil:
Nassereith
   |  BeitragErstellt: 24.07.2009 20:00
    —
SEHR SEHR STYLISCH Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original!

Beitrag Nr. 550   |  Autor: Linie 4206Stadt / Stadtteil:
Nassereith
   |  BeitragErstellt: 24.07.2009 20:06
    —
Was passiert eigentlich mit der 1er die 3er wird verlaengert die O yur Tramlinie umgewandelt und die 1er faehrt weiter brav ihre Runden zw. der Muehlauer Br. und dem Bergiesel oder wie grübel

Beitrag Nr. 551   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 24.07.2009 20:13
    —
Die von Land/VVT gewünschte Verlängerung der 1er wurde bekanntlich vor 5 Jahren von Stadt/IVB gekillt.

Beitrag Nr. 552   |  Autor: Linie 4206Stadt / Stadtteil:
Nassereith
   |  BeitragErstellt: 24.07.2009 20:19
    —
Eigentlich sehr schade den die 1er ist somit sehr langweilig frage noch an HANNES wo hast du denn die Flexie 2 aufgetrieben bitte link Mr. Green - das Original!

Beitrag Nr. 553   |  Autor: Linie 4206Stadt / Stadtteil:
Nassereith
   |  BeitragErstellt: 24.07.2009 20:46
    —
Dadurch das niemand mit mir schreiben will sxhreib ich eben fuer mich allein die 1er ist die mit Abstand langweligste Linie die die IVB betreibt Eine Verlaengerung nach Muehlau waetre doch schoen gewesen Mr. Green - das Original!

Beitrag Nr. 554   |  Autor: Linie 4206Stadt / Stadtteil:
Nassereith
   |  BeitragErstellt: 24.07.2009 20:47
    —
Haette sicher schoene Fotomotiephe gebracht aber was solls Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original!

Beitrag Nr. 555   |  Autor: Linie 4206Stadt / Stadtteil:
Nassereith
   |  BeitragErstellt: 24.07.2009 20:50
    —
Jetzt aber wieder yum urspruenglichen Thema manni hat mich von der Flexie linie O vollstens ueberzeugt nur ist der Wendekreis bei Allerheiligen und Peerhofsiedlung nicht zu klein und wie sool die Flexie in den Kugelfanweg Fragen ueber FRagen Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original!

Beitrag Nr. 556   |  Autor: Linie 4206Stadt / Stadtteil:
Nassereith
   |  BeitragErstellt: 24.07.2009 20:53
    —
Die Stra-enbahnlinie O wqird sicher toll da gibts zahlreich scoenemotiephe wie Bruecken

Beitrag Nr. 557   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 01.08.2009 07:57
    —
Innsbruck Informiert, August 2009
http://www.innsbruck.at/io30/download/Dokumente/Content/Medienservice/Innsbruck%20Informiert/Jahr2009/Magazin_August09_klein.pdf?disposition=inline


Anzumerken ist, dass die "markanten Änderungen", die die Trasse bewirkt spätenstens seit Winter 2006/7 bekannt sind, es aber offenbar in der Stadtpolitk und -verwaltung noch immer einige gibt, die es nicht wahrhaben wollen.

Kleine Richtigstellung:
Ich glaube, beschlossen hat man die Betriebsanalgengenehmigung zu beantragen.

Zuletzt bearbeitet von Martin: 01.08.2009 08:02, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 558   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 01.08.2009 12:30
    —
Mn beachte die Zeile

"bis zur Schleife beim Fischerhäuslweg"

Beitrag Nr. 559   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 01.08.2009 16:19
    —
Wahrscheinlich ist damit die dortige Überholstelle gemeint. Ausweichgleis heisst auf Englisch "loop". Von einer Zwischenschleife dort wäre mir nichts bekannt.

Beitrag Nr. 560   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 01.08.2009 18:18
    —
EBEN......
oder glaubst du unsere Regierung spricht englisch

Zuletzt bearbeitet von Tramtiger: 01.08.2009 18:18, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 561   |  Autor: Linie 4206Stadt / Stadtteil:
Nassereith
   |  BeitragErstellt: 01.08.2009 18:23
    —
Ob dien einen Vokabeltest bestehen würden ich weiß nicht Mr. Green - das Original!

Beitrag Nr. 562   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 01.08.2009 18:28
    —
Es gibt keine Schleife beim Fischerhäuslweg. Wir sollten nicht auf irgendwelchen Zeitungsenten herumreiten. Von denen gab's ja schließlich im Lauf der Jahre schon genügend. Die Redakteure, die sowas verfassen, können einfach nicht zwischen "Schleife", "Endstation" oder "Ausweiche" unterscheiden.

Beitrag Nr. 563   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 02.08.2009 09:37
    —
Soweit ich mich erinnere hat MB gemeint, dass er trotz Zweirichtungsfahrzeugen versuchen möchte wo immer es geht Schleifen zu bauen. Beim Fischerhäuslweg ist der Platz vorhanden. Also lassen wir uns doch einfach überraschen. Oder hast Du schon die Pläne -MANNNNNNNI augen rollen

Beitrag Nr. 564   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 02.08.2009 11:26
    —
Beim Fischerhäuslweg ist nirgends Platz für eine Schleife, weil die eingezäunte Wiese Wasserschutzgebiet ist, was sich mit Eisenbahn, Unkrautvertilgung und Schmierfett überhaupt nicht verträgt. Von der Ästhetik her wäre es sehr zu begrüßen, dort eine Schleife zu haben, aber es geht sich halt nicht aus.

Wie unsere Stadtregierung Englisch spricht, haben wir bei den Universitäts-Winterspielen vor einigen Jahren gesehen, es dürfte sich daran nichts geändert haben.

Beitrag Nr. 565   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 02.08.2009 15:38
    —
Dort ist kein Wasserschutzgebiet mehr. Der Brunnen wurde lt. Stadt aufgelassen. Ich glaube, mit "Schleife" meint man die barocken Verschlingungenvon Radweg, Einbindung Nebenfahrbahn etc. Das ganz will die Stadt ohnehin entwirren.

Beitrag Nr. 566   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 02.08.2009 16:07
    —
Ah, ich verstehe. Das ist interessant zu hören.

An dieser Stelle ist definitiv einiges an Entwirrungsarbeit zu leisten, denn angenommen, die Strecke führe, wie Dir. MB das damals gesagt hat, im Süden der Kranebitter Allee weiter nach Westen, so wird man einerseits mit der Nebenfahrbahn, die in den Fischerhäuslweg mündet, nichts anfangen können, und andererseits ein ordentliches Niveauproblem für Radwegdurchlaß und Straßendurchlaß bekommen, ganz egal, wie weit südlich der Allee man die Tram führen wird wollen.

Mir gefiele es ja am besten, die Querung des Fischerhäuslwegs mit Schranken zu sichern.

Beitrag Nr. 567   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 02.08.2009 16:41
    —
Soweit ich das sehe, wäre dort unmöglich Platz für eine Schleife, es sei denn, diese würde ins Flughafengelände ragen.

Neuester mir bekannter Planausschnitt hier (nur Zutrittsberechtigte): http://forum.strassenbahn.tk/viewtopic.php?p=51812#51812

Von dieser Stelle sind mir fünf verschiedene Varianten bekannt, teils auch ohne Überholgleis, aber grundsätzlich unterscheiden sie sich nur in der Anlage der sonstigen Verkehrswege (Straßenunterführung, Radweg, Fußgängerüberwege...) und des Anschlusses von Osten her, wo es ja mehrere Trassierungsvarianten gab (komplett nördlich der südlichen Baumreihe oder geteilt).

Also ich sehe dort weder Notwendigkeit noch Möglichkeit für eine Schleife.

Wenn schon, wäre eine Zwischenschleife beim Qwest, der zukünftigen 3er-Endstation, sinnvoll, oder sonst auf Höhe der Berufsschulen. Aber dort, mitten im Garnichts? Wozu?!?

Zuletzt bearbeitet von manni: 02.08.2009 18:07, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 568   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 02.08.2009 16:58
    —
Ich bin überzeugt, daß es falsch ist, den Flughafen als sakrosankt anzusehen, ich glaube im Gegenteil, daß es richtig wäre, die Bahn etwas (drei Meter) abzusetzen von der Allee (vielleicht ist das eh geplant) und dazwischen die Allee und einen Streifen Gebüsch zu lassen.

Auch bei der Einmündung Technikerstraße sollte man ruhig etwas ausholen zum Flughafen hinein. Immerhin steht der Grund in öffentlichem Eigentum, warum also nicht optimal nutzen?

Eine Schleife bringts in erster Linie dort, wo Kurzführungen enden könnten. Nachtschwärmer sollte man am ehesten bei der Technik absetzen, von dort aus ist eigentlich alles einigermaßen zu Fuß erreichbar, einschließlich Kranebitten, vorher hat in jedem Fall wenig Sinn, denn die Masse der Leute wohnt einfach Technik West/Peerhöfe, wobei ich gleichwohl nach wie vor der Meinung bin, daß es Unsinn ist, hinauf in die Peerhöfe einen Linienast zu bauen, und in der Nacht die Schokoburg-Bewohner/-innen wachzukreischen auf der Lahntalkreuzung halte ich für absolut entbehrlich.

Beitrag Nr. 569   |  Autor: Linie 4206Stadt / Stadtteil:
Nassereith
   |  BeitragErstellt: 02.08.2009 20:39
    —
Denn die Wohnhäauser nin der PHS sind wirklich zu eng beiieinander eine Flexie wirkt dort dann wie eine Syrene Mr. Green - das Original!

Beitrag Nr. 570   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 02.08.2009 22:13
    —
Oh oben, denke ich, eigentlich nicht mehr, kreischen würden die Wagen auf der Kreuzung bei der heutigen Haltestelle Lahntalweg, und das aber furchtbar. Aber wir sind off-topic.

Beim Fischerhäuslweg liegt die Nebenfahrbahn deutlich tiefer als die Allee, ebenso der Fischerhäuslweg, wenn man dort etwas nach Süden schwenkt und dann sehr sanft ansteigend die Haltestelle im leichten Bogen einrichtet, bevor die lange Gerade parallel zur Allee bis zur Technikerstraße beginnt. Bis dorthin kann man die vielleicht 2,50 gut überwinden.

Die Haltestelle Lohbachsiedlung-West sollte man vor der weiten Kurve in die Einmündung Technikerstraße einrichten, also etwa am halben Weg von der bestehenden Haltestelle zur Kreuzung Technikerstraße. So könnte man die bestehende Bushaltestelle für den Regionalverkehr beibehalten und Umsteigen in die Tram ermöglichen, erzeugt einen schnell gefahrenen Abschnitt ohne Hindernisse und schafft etwas für die Vogelwelt (Hecke südlich der Allee evt.) und kann außerdem den einen Hof südlich der Allee stehenlassen, den zu schleifen nur sinnlose Kosten verursachte, nachdem man ihn ohnehin von den Besitzern kaufen wird.

Beitrag Nr. 571   | Masten im Bereich Universität Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 10.08.2009 22:19
    —
Ich bin schon neugierig, was man sich hier gestalterisch einfallen lässt - noch sieht es etwas gemurkst aus....
Ich freue mich allerdings schon darauf, im Sommer auf den Stufen sitzend auf die Linie 5 (Regiotram) zu warten - Masten hin oder her.

Beitrag Nr. 572   |  Autor: Walter4041   |  BeitragErstellt: 10.08.2009 22:33
    —
Die B.-Hueber-Str wird mit dem Bau der Linie 5 (Regiotram) komplett neu gebaut werden, auch die Höhenlage und Querneigung der Fahrbahn wird sich ändern müssen, hs. damit die Straßenentwässerung weiterhin funktioniert.

Das ist also kein Murks, sondern nur ein nur ein Übergangszustand. big grin

Beitrag Nr. 573   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 10.08.2009 22:36
    —
Wenn das so ist, wäre es aber wohl sinnvoller gewesen, das gleichzeitig zu erledigen, als jetzt zu murksen und dann ein paar Monate später wieder alles aufzugraben.

Beitrag Nr. 574   |  Autor: Walter4041   |  BeitragErstellt: 10.08.2009 22:59
    —
Nein, rechts ist fertig und links noch nicht begonnen. wink

Beitrag Nr. 575   | Re: Masten im Bereich Universität Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 11.08.2009 10:29
    —
Martin schrieb:
Ich bin schon neugierig, was man sich hier gestalterisch einfallen lässt - noch sieht es etwas gemurkst aus....
Ich freue mich allerdings schon darauf, im Sommer auf den Stufen sitzend auf die Linie 5 (Regiotram) zu warten - Masten hin oder her.


Da bin ich ja mal besser informiert als der Martin... big grin

Beitrag Nr. 576   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 11.08.2009 19:40
    —
Daran werd ich mich gewöhnen müssen. Es plant ja nun die Stadt. big grin

Beitrag Nr. 577   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 12.08.2009 21:55
    —
Die Platzverhältnisse scheinen hier aber doch eine Station in angemessenen Dimensionen zuzulassen. Mir gefällt das dort. Hoffentlich wird stadtgestalterisch auch was draus gemacht.

Beitrag Nr. 578   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 12.08.2009 22:01
    —
Der Gedanke, daß die große Station irgendwie in die Universitätsbibliothek übergeht, hat viel für sich... man wird aber schauen müssen, daß die Sandler nicht hierher übersiedeln.

Beitrag Nr. 579   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 09.09.2009 12:20
    —
Im heutigen Stadtblatt ist ein großer Artikel zum Tram-Ausbau. Man sei in den Vorbereitungen dem Zeitplan sogar voraus, Baubeginn im kommenden Frühjahr wird von Peer und Baltes bestätigt. Scan folgt später am Abend.

Beitrag Nr. 580   |  Autor: Tw75   |  BeitragErstellt: 09.09.2009 17:11
    —
Einziger Wehrmutstropfen ist (und bleibt) die fehlende eigene Spur. weinen

Beitrag Nr. 581   |  Autor: bahnbauerStadt / Stadtteil:
innsbruck pradl
   |  BeitragErstellt: 09.09.2009 19:43
    —
hauptsache es geht (irgendwann) etwas weiter.

Beitrag Nr. 582   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 10.09.2009 00:00
    —
Ja, die Streckenabschnitte im Mischverkehr sind ein Wermutstropfen. Aber es sind sicher mehr als 80% der O- und 4-Strecken auf Eigentrasse - im Vergleich zu den bestehenden Linien ist das schon ein guter Wert. Und auch was am Anfang möglicherweise noch im Mischverkehr ist (z.B. Salurner Straße), lässt sich später ohne großen Aufwand abtrennen - was unweigerlich geschehen muss, wenn die Ost-West-Stadtbahn Verspätungen einfährt und dadurch Probleme mit den eingleisigen Abschnitten und den Überholstellen bekommt.


Zuletzt bearbeitet von manni: 10.09.2009 00:02, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 583   |  Autor: 62erStadt / Stadtteil:
Wieden
   |  BeitragErstellt: 10.09.2009 19:54
    —
Na dann, hoffen wir, dass wirklich im Frühjahr 2010 Baubeginn ist big grin

Beitrag Nr. 584   |  Autor: Linie 4206Stadt / Stadtteil:
Nassereith
   |  BeitragErstellt: 10.09.2009 21:25
    —
Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu letzt big grin

Beitrag Nr. 585   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 10.09.2009 21:46
    —
Da brauchen wir nicht mehr zu hoffen, das ist definitiv (vorbehaltlich Verzögerungen durch Behördenauflagen, mit denen ich jetzt aber eigentlich nicht rechnen würde). Nach einer Verzögerung von dann fast zwei Jahren auch keine Sekunde zu spät.

Beitrag Nr. 586   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 12.09.2009 23:01
    —
manni schrieb:
Was ist da schiefgelaufen? Immerhin haben wir die Zuständigen schon letztes Jahr auf genau diese Sache hingewiesen!


Schiefgelaufen vielleicht gar nicht. Ich bin zwar nicht darüber infomiert, dem Gefühl nach würde ich aber sagen, dass die Bahn bis nach Hötting-West in den nächsten 10 jahren wohl nicht kommen wird...

Beitrag Nr. 587   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 13.09.2009 02:31
    —
Das, finde ich, ist eine recht gewagte Schlussfolgerung aufgrund von ein paar Pflastersteinen, auch wenn mir der Gedanke selber schon mal gekommen ist. Aber es spricht eigentlich alles dagegen. Weder Bevölkerung noch Politik würden eine weitere Verzögerung der Umstellung des O auf Straßenbahn und den Weiterbetrieb mit Dieselbussen akzeptieren, und ich sehe auch keinerlei Anzeichen für so etwas. Wozu würde man jetzt anfangen zu bauen, wenn man dann wieder alles abblasen würde? Die temporäre 3er-Verlängerung nach Westen allein wäre vollkommen sinnfrei, und man hätte sieben Fahrzeuge zu viel. Nein, an solche Verchwörungstheorien kann ich nicht glauben, nicht ohne einen guten Grund. Ich denke, es wissen alle Beteiligten, dass das gesamte Projekt jetzt schnell umgesetzt werden muss, und nicht erst in zehn Jahren. Peer und Baltes haben ihre Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit durch die bereits entstandenen Verzögerungen ohnehin schon über die Gebühr aufs Spiel gesetzt, und ich denke, wenn sie jetzt Termine einen Zeitraum für den Baubeginn nennen, dann wird das auch einigermaßen fundiert sein, und dann wird auch gebaut wie vorgesehen und nicht mit ein paar Jahren Pause dazwischen. Warum auch?
Das ist zwar womöglich für Pessimisten ein verlockender Gedanke, scheidet als "Pflasterungsgrund" aber IMO aus.

Beitrag Nr. 588   |  Autor: _mario_Stadt / Stadtteil:
Innsbruck - Mutters
   |  BeitragErstellt: 13.09.2009 14:43
    —
Im Verwaltungsgebäude hinter dem Schaffnerraum sind die Einreichpläne aufgehängt...vom Sillpark bis zum Fischerhäuslweg

mMn ein gutes Zeicher or not?

Beitrag Nr. 589   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 13.09.2009 20:29
    —
Das, finde ich, ist eine recht gewagte Schlussfolgerung aufgrund von ein paar Pflastersteinen, auch wenn mir der Gedanke selber schon mal gekommen ist.
Finde ich zwar auch, halte aber vieles für möglich. Ich glaube jedenfalls, daß kein Zusammenhang besteht.

Weder Bevölkerung noch Politik würden eine weitere Verzögerung der Umstellung des O auf Straßenbahn und den Weiterbetrieb mit Dieselbussen akzeptieren
Ich bin überzeugt, daß das der breiten, entscheidenden, kronelesenden Masse schegal ist. Vollkommen. Wenn die Busse recht voll sind, dann sagen sie "blöder Bus, ich fahr mit dem Auto, weil im Bus ist eh kein Platz" und regen sich dann über den Stau auf.

und ich sehe auch keinerlei Anzeichen für so etwas. Wozu würde man jetzt anfangen zu bauen, wenn man dann wieder alles abblasen würde? Die temporäre 3er-Verlängerung nach Westen allein wäre vollkommen sinnfrei, und man hätte sieben Fahrzeuge zu viel.
Mag sein, ist auch vollkommen richtig, aber wenn man trotzdem so verfährt, riskiert man keinerlei Stimmeneinbußen, und sieben Bahnen, naja, was will man machen, es wird keiner erfahren und sie stehen eh nicht im Regen.

Ich denke, es wissen alle Beteiligten, dass das gesamte Projekt jetzt schnell umgesetzt werden muss, und nicht erst in zehn Jahren.
Ja, das denke ich auch, aber siehe oben, es kann gar nichts passieren.


Peer und Baltes haben ihre Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit durch die bereits entstandenen Verzögerungen ohnehin schon über die Gebühr aufs Spiel gesetzt, und ich denke, wenn sie jetzt Termine einen Zeitraum für den Baubeginn nennen, dann wird das auch einigermaßen fundiert sein, und dann wird auch gebaut wie vorgesehen und nicht mit ein paar Jahren Pause dazwischen. Warum auch?
Vielleicht gibt es Leute, die hier mehr wissen... vielleicht ist Peer eine Hahn-Bures'sche Sprechpuppe, die zwar entscheidet, aber wenn es dann ernst wird, kommt es leider anders - Sachzwänge.

Das ist zwar womöglich für Pessimisten ein verlockender Gedanke, scheidet als "Pflasterungsgrund" aber IMO aus.
Für Pessimisten wie den sLAnZk ist das ein gar nicht verlockender Gedanke, scheidet aber dennoch als Pflasterungsgrund aus, man pflastert die Haltestelle neu, weil Bauindustrie-Förderung gegen die Krise hilft und weil man sie neu pflastern muß, weil schon wieder X Jahre ins Land gegangen sind.

Ich glaube definitiv, daß die rechte Hand nicht weiß, was die linke tut, und es ihr auch recht egal ist, ohne viel Leidenschaft.

Beitrag Nr. 590   |  Autor: Linie 4206Stadt / Stadtteil:
Nassereith
   |  BeitragErstellt: 13.09.2009 22:14
    —
Sogar ein sehr gutes Zeichen

Beitrag Nr. 591   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 14.09.2009 09:34
    —
Ich denke schon, dass Politiker vom Wahlvolk daran gemessen werden, ob sie Projekte umsetzen oder nicht, ganz besonders so große Projekte.

Ich versuche, mehr über die geplante Vorgehensweise herauszufinden. Die Antwort zur Pflasterung ist jedenfalls leider noch nicht da.

Beitrag Nr. 592   |  Autor: Walter4041   |  BeitragErstellt: 14.09.2009 09:39
    —
manni schrieb:
Ich denke schon, dass Politiker vom Wahlvolk daran gemessen werden, ob sie Projekte umsetzen oder nicht, ganz besonders so große Projekte.

Kein Kommentar. Mr. Green - das Original!

Beitrag Nr. 593   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 14.09.2009 09:41
    —
Eh, ich find's auch nicht sehr vernünftig, die Leistung von Politikern an Bauprojekten zu messen, aber in diesem Fall können wir über den auf diese Weise erzeugten massiven öffentlichen Druck wohl nur froh sein.

Beitrag Nr. 594   |  Autor: Walter4041   |  BeitragErstellt: 14.09.2009 09:55
    —
Ich habs anders gemeint. Das Langzeitgedächtnis des durchschnittlichen österreichischen Wählers ist leider nicht sehr ausgeprägt. grübel

Beitrag Nr. 595   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 14.09.2009 12:39
    —
Als gelernter Österreicher glaube ich erkannt zu haben, dass das Erinnerungsvermögen des Durchschnittswähler nicht länger als 6 Wochen nach hinten reicht.

Wozu würden wir sonst die ganzen Wahlplakate benötigen auf denen das Blaue vom Himmel herunterversprochen wird und keinen stört's wenn's nicht eingehalten wird....

Die Regiolnalbahn ist seit mindestens 10 jahren Wahlversprechen sowohl im Land als auch in der Stadt Innsbruck und wo stehen wir heute? Nicht bei der Bahn! Bei der Verteilung der Mandate in Landtag und Stadtrat?

Auch ich glaube, dass die Linie 5 (Regiotram) - Strassenbahn- Stadtbahn ..... kaum jemanden wirklich interessiert solange er ohne grössere Probleme anderweitig von A nach B kommt.

Dieses Projekt muss von den politikern durchgedrückt werden ohne direkten Einfluß auf die Wählerstimmenlukrieung.

Beitrag Nr. 596   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 14.09.2009 16:58
    —
Und wie sehen die Pläne aus (ja, ich weiss: weisses Papier mit Strichen drauf big grin ) könne die auch "veröffentlicht" werden?
Zuletzt bearbeitet von Tramtiger: 14.09.2009 16:58, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 597   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 14.09.2009 19:03
    —
Wenn's etwas zu veröffentlichen gäbe, wär's bereits auf der Website...

Beitrag Nr. 598   |  Autor: _mario_Stadt / Stadtteil:
Innsbruck - Mutters
   |  BeitragErstellt: 14.09.2009 21:22
    —
Die Pläne die dort hängen zeigen die neueste Planung von der HST Sillpark (nicht 4gleisig, aber vielleicht kommt das erst später Ri Osten) über die Brunecker Kreuzung und Straße (hier kommt so eine Weiche wie in der Anichstr.) HBF, Salurnerstr. (HST TRiumpfpforte da wo jetzt der Gehsteig vor dem Haus der Wirtschaft ist), MTS, Anichstr., ebenfalls Innrain vom Marktplatz bis Klinik, Höttinger Au, Kranebitter Allee (hier einmal eine Ausweiche bzw. Kopfbahnhof eingezeichnet...sehr interessant)

Hmm....naja...die Pläne hängen mitten am Gang und jeder der will kann sie dort auch sehn +gg+ geheim kanns nicht sein.

Beitrag Nr. 599   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 15.09.2009 00:17
    —
Da ich in den letzten paar Tagen Mails, PMs und Anrufe(!) von gezählten 16 verschiedenen Personen bekommen habe, die alle eine Stagnation des Tram-Ausbaus befürchteten oder durchklingen ließen (wovon ich wieder mal einen Gutteil aus Zeitmangel noch nicht beantworten konnte - sorry!) und noch dazu die Pflastersteine in der Luis-Zuegg-Straße auch im Forum derartige Latrinengerüchte nährten, habe ich mich gestern und heute bei verschiedenen maßgeblichen Stellen diesbezüglich erkundigt. Das Ergebnis findet sich hier: http://www.strassenbahn.tk/inntram/news_181.html#1

Damit sollte eigentlich alles klar sein. Mensch, wie ich diese österreichische Raunzerei und diesen allgegenwärtigen, grundlosen Zentralfriedhofspessimismus hasse... was, außer der Zustimmung aller maßgeblichen politischen Fraktionen, rechtsgültigen Verträgen, genügend Geld, dringendem Bedarf und günstiger historischer Entwicklung muss eigentlich noch da sein, um diese Jammerei abzustellen? Sogar ein Teil der Fahrzeuge ist schon bestellt, bezahlt und großteils geliefert - sieben Stück, für den O-Westast dediziert, um 18,5 Millionen Euro. Menschenskinder, schaltet doch bitte mal eure Hirne ein!

Zuletzt bearbeitet von manni: 15.09.2009 00:30, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 600   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 16.09.2009 23:25
    —
Noch kurz zu den aktuellen (Einreich-)plänen: sie können erst dann veröffentlicht werden, wenn sie final, behördlich genehmigt und damit offiziell sind. Die meisten unter uns, die sie gerne sehen würden, werden sich also leider noch ein wenig gedulden müssen.

Beitrag Nr. 601   |  Autor: dr1974   |  BeitragErstellt: 17.09.2009 13:24
    —
Ja, mich würde v.a. die Realisierung der vorübergehenden Endstelle am Fischerhäuslweg interessieren. Mit den "freien Flächen" kann eigentlich nur jene Wiese zwischen Kranebitter Allee und Flughafengelände gemeint sein, denn unmittelbar beim Fischerhäuslweg ist ja ein kleines "unantastbares" Wasserschutzgebiet. Auch Detaillösungen, in wie weit z.B. die kleine Auto/Radfahrer-Unterführung in diesem Bereich der Trasse im Weg ist, wären interessant. Baulich muss in diesem Bereich jedenfalls viel geschehen inkl. Kreuzungsumstaltung, und dann ist da auch noch der Lohbach in diesem Bereich, der auch stören könnte.

Beitrag Nr. 602   |  Autor: ice108   |  BeitragErstellt: 17.09.2009 15:10
    —
Aus Radfahrersicht gesprochen ist das momentan wirklich keine angenehme Kreuzung. Da kann immerhin aus vier Richtungen jederzeit was motorisiertes kommen, und gerade von der Kranebittener Allee her auch durchaus mal ziemlich schnell.
Zuletzt bearbeitet von ice108: 17.09.2009 15:12, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 603   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 17.09.2009 18:18
    —
Die Unterführung für den Autoverkehr und die Einbindung in den Fischerhäuslweg ist tatsächlich sehr im Weg für praktisch jede Art von vorläufiger Endhaltestelle, auch für praktisch jede Art von Strecke südlich der Allee auf dem Niveau der Nebenfahrbahn.

Der Hinweis, die Endstelle werde künftig als Überholgleis genützt, schließt auch einen Schwenk in das (wenn ich Martin richtig in Erinnerung habe nicht mehr bestehende kleine) Wasserschutzgebiet aus.

Man könnte die zwei Geleise so legen, daß eines davon eben die Geradeausspur der Unterführung blockiert, während das andere in der bestehenden Wiese zu liegen kommt - hat den Vorteil, daß man sich für die Unterführung eine Lösung oder eine Radikallösung erst später überlegen wird müssen, aber den Nachteil, daß wenig Raum vorhanden sein wird - Raum, der für den öffentlichen Verkehr, für jede Art von Bahnhof ungemein wichtig ist, und gerade hier mit dem weiten Ausblick auf den Flughafen hinaus sollte man die Chance, eine schöne, elegante, gestalterisch wertvolle und damit attraktive Haltestelle zu errichten, keinesfalls leichtfertig aufgeben!

Am besten wäre es, die Endhaltestelle auf der Höhe der bestehenden Haltestelle Vögelebichl stadteinwärts unten auf der Wiese zu errichten, mit leichter Anpassung der Querschnitte von Straßenunterführung (die zumindest niedriger werden wird müssen) und Radwegunterführung (die nach dem Übergang über die Tramstrecke erst fallen wird können, um die notwendige Höhe, die heute schon an der Grenze ist, zu gewährleisten).



So habe ich mir das vorgestellt - basierend auf dem Stadtplan der Stadt.

Rechts liegt der Beginn der Allee mit Radweg und Nebenfahrbahn, die man beide für die Tram verwenden sollte, links eine Wiese, die nur recht gelegentlich gemäht wird, auf die also scheinbar niemand wirklich neugierig ist. Der ideale Platz für einen ordentlichen "Bahnhof Vögelebichl".

Der Querschnitt der Radwegunterführung (2) muß stark angepaßt werden, ebenso jener der Straßenunterführung (3), ist aber kein Problem, weil höhere Fahrzeuge über (1) auf die Kranebitter Allee ausweichen können.

Eine neue Ampelanlage brauchen wir nördlich der Unterführung, um der Tram freie Durchfahrt zu gewährleisten, auch brauchen wir ein Signal am Radweg, um die Bahnen nicht unnötig zu bremsen, und auch im Interesse der Sicherheit.

Der sLAnZk würde sich von Herzen wünschen, daß dieser Bahnhof mit Engagement und Willen zur Effizienz gebaut wird. Ist eh im Interesse der Bauwirtschaft.

Beitrag Nr. 604   |  Autor: ice108   |  BeitragErstellt: 17.09.2009 20:54
    —
Braucht man die Strassenunterführung überhaupt noch, oder ist das nur so ein Relikt von irgendeiner vergangenen Verkehrsführungs(-idee)?

Ich frag nur, weil mir noch nicht aufgefallen wäre dass die so stark frequentiert wäre.

Beitrag Nr. 605   |  Autor: Walter4041   |  BeitragErstellt: 17.09.2009 21:08
    —
Doch, doch, die ist schon notwendig. In der Relation Vögelebichl-Innenstadt ist schon bei durchschnittlichem Verkehrsaufkommen ein Einbiegen fast nicht möglich (ungeregelte Kreuzung, die Ampelphasen der nahegelegenen Kreuzung Kranbitter Allee/Fischerhäuslweg tun ein übriges).
Zu bedenken ist auch, daß die Ausweichroute der deutschen Vignettenflüchtlinge über die Kranebitter Allee führt, an den Sommerwochenenden ist dort den ganzen Tag Stoßzeit. grübel

Insgesamt ist die Situation dort unbefriedigend, eine komplette Neugestaltung (ev. mit einem ordentlichen Kreisverkehr?) würde dort einiges verbessern und auch die Unterführung obsolet machen. Bei kluger Planung und einer Verlegung des Radweges lässt sich vielleicht auch der Knackpunkt Fischerhäuslweg entschärfen und die Ampelwartezeit der Busse verringern oder gar ganz eleminieren.

Aber vielleicht kann hannes dazu noch was ausführen...

Beitrag Nr. 606   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 17.09.2009 21:58
    —
Auf den bekannten Planvarianten von 2008 ist ja zu sehen, wie das dort ungefähr aussehen wird. Die final gewählte Variante kenne ich zwar auch noch nicht, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass sie sich groß unterscheidet.

Die Unterführung bleibt. Die Lage der südlichen Zufahrt und des Radweges verändert sich etwas. Im Prinzip wird einfach alles auf einem Damm und mittels einer kurzen Brücke südseitig an die Straße angeflanscht. Darauf befindet sich die dreigleisige Überholstelle. Stadtbahn überholt in beide Richtungen am Mittelgleis, O hält an den Bahnsteigen links und rechts.
Kann auch sein, dass sie das Mittelgleis im Moment noch weglassen, nachdem in der Hst Sillpark ja vorerst anscheinend auch nur zwei Gleise verlegt werden (?).
Während dieses Konstrukt als provisorische Endstation dient, könnte übers Mittelgleis aber auf das Gegengleis gewechselt und so gewendet werden.
Da die 3er-Verlängerung zum Steinbockweg, wenn überhaupt, erst ganz zum Schluss gebaut werden wird und die 3er deswegen einige Järchen lang dort enden wird, wird man ostseitig noch eine Wendemöglichkeit einbauen müssen.

Beitrag Nr. 607   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 17.09.2009 22:39
    —
Ich finde die unmittelbare Nähe zur Straße nicht ideal, weil so die Fahrgäste doch vom dort recht starken Verkehr belästigt werden. Ich habe das schon gesagt, fasse mich also hier kurz.

Beitrag Nr. 608   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 17.09.2009 23:28
    —
Meine Zustimmung, sehr großzügig angelegt ist das alles nicht, sofern es so kommt. Meiner Meinung nach kann man Fußgängern und Passagieren ruhig auch mal doppelt oder drei Mal so viel Platz zum Warten oder Gehen einräumen, als die reine Notwendigkeit vorgibt. Mir scheinen Haltestellenanlagen, Gehwege und sonstige Fußgängeranlagen in anderen Städten oft großzügiger bemessen als in Innsbruck. Meine (bisher nur ein Einzelfällen erfüllte) Hoffnung war und ist, dass dieses sich grundsätzlich mit Neugestaltungsmaßnahmen im ÖV-Bereich und vor allem mit der begleitenden Neugestaltung der zukünftig von Tram und Stadtbahn befahrenen Straßenzüge zum Positiven ändert.

Beitrag Nr. 609   |  Autor: ice108   |  BeitragErstellt: 18.09.2009 08:00
    —
sLAnZk schrieb:
Ich finde die unmittelbare Nähe zur Straße nicht ideal, weil so die Fahrgäste doch vom dort recht starken Verkehr belästigt werden. Ich habe das schon gesagt, fasse mich also hier kurz.


Ich kann mir das gerade vom Abstand her noch nicht so ganz vorstellen, aber würde da vielleicht so eine Art Lärmschutzwand zwischen Straße und Bahnsteig was bringen? Wenn da irgendwas dazwischen wäre, würde das auch gleich als Fußgängerlenkung dienen, und so Sachen wie Spritzwasser bei Regen/Schnee wären auch gleich zuverlässig ausgesperrt.

Beitrag Nr. 610   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 19.09.2009 15:24
    —
Wenn das Ganze so an die Allee geklebt wird, kommt man über eine entsprechende Abschirmung meiner Meinung nach keinesfalls herum. Interessant wäre dann eine Lösung eines vielleicht mit Wildem Wein bewachsenen Wandschirms zu Allee hin - die Gefahr allerdings ist groß, daß das Ganze zu einem Fritz-Konzert-Straßen-Äquivalent wird, was sich der große Ingenieur keinesfalls verdient hat.

Beitrag Nr. 611   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 21.09.2009 15:00
    —
Wenn ich Informationen, die ich heute bekommen habe, richtig interpretiere, ist der Endbahnhof für die L3 doch im Bereich der Mittenwaldbahnbrücke. Muss mir das aber noch genauer ansehen.

Der erste Bauabschnitt endet östlich der Inneren Stadt mit der Europahauskreuzung. Bei Sillpark werden demnach nur geringe Anpassungen aufgrund des verschobenen Gleises stadtauswärts von der Kreuzung her vorgenommen, die ganze Haltestellenanlage bleibt zunächst wie sie ist. Der Abschnitt Sillpark mit viergleisiger Haltestelle - Amraser Str - Leipziger Platz kommt dann wohl, wie eigentlich immer schon vorgesehen, in der dritten Ausbaustufe dran (zweite sind ja die Strecken vom Fischerhäuslweg nach Westen).

Mehr demnächst.

Beitrag Nr. 612   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 21.09.2009 19:07
    —
Bedeutet das, daß der erste Ausbauschritt dann auch bei der Mittenwaldbahnbrücke endet, oder sind das zwei voneinander getrennt zu betrachtende Themen?

Dieses Einkaufszentrum mit Schule drinnen (finde ich einen Wahnsinn) ist höchstens noch auf das fünfte Gymnasium ausgerichtet, damit die Öffentliche Hand mitzahlt, aber die Tram dorthin hat man erst hinterher dazugemacht. Die Tram spielt in den Planerköpfen dieses Hauses noch gar keine Rolle, davon bin ich überzeugt.

Beitrag Nr. 613   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 21.09.2009 21:06
    —
Tatsächlich wurde für die Tram von Anfang an ein Grundstreifen einberechnet, behördlich vorgegeben - bloß war damals noch vorgesehen, die L 3 über die Layrstraße um das Höttinger Hallenbad herum wenden zu lassen, deshalb hat man nicht bedacht, dass man eine Wendeanlage mit Abstellgleis braucht.

Ich finde es ja schön, dass diese Shopping-Schule dann gleich mit drei Linien angebunden ist, aber man könnte sich auch fragen: ist das wirklich nötig? Wahrscheinlich nicht. Die 3er soll ja einst den R-Westast übernehmen. Bis dahin macht der Endpunkt dort trotz O und Stadtbahn aber vermutlich mehr Sinn als beim Höttinger Hallenbad, und eine Wendeanlage wird man für Schülereinschubzüge dort auch später noch gebrauchen können.
Demnach sollte das alles eigentlich wohldurchdacht sein.

Beitrag Nr. 614   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 27.09.2009 02:34
    —
http://www.strassenbahn.tk/inntram/news_182.html

Beitrag Nr. 615   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 29.09.2009 23:30
    —
Wiederauferstehung der Linie 5?


Zuletzt bearbeitet von manni: 29.09.2009 23:31, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 616   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 29.09.2009 23:54
    —
Super Idee mit der Anzeige. Was mir nicht wirklich Sorgen macht, mich aber angesichts des bereits Erlebten nachdenklich stimmt, ist folgendes Originalzitat aus der Meldung:

Weiters wird ein Vertag erstellt, der die wesentlichen Festlegungen des Projekts, wie die Finanzierung und die Organisation, enthält.

Vertage haben wir genug gehabt, jetzt geht's Gott sei dank bald richtig los.

Beitrag Nr. 617   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 30.09.2009 09:14
    —
Kamm mir mal irgendwer erklären warum eigentlich immer vom 5. Gymnasium geredet wird???
Meiner Zählung nach wäre es das 8.!!!
1 - Reithmann
2 - Kettenbrücke
3 - Sillgasse
4 - AGI
5 - Adolf-Picheler-Platz
6 - Fallerayerstraße
7 - Ursulinen

Selbst wenn man die beiden privaten Nr. 2 und 7 nicht mitzählt wäre es immer noch das 6.

Beitrag Nr. 618   |  Autor: Walter4041   |  BeitragErstellt: 30.09.2009 10:13
    —
Hannes schrieb:
Kamm mir mal irgendwer erklären warum eigentlich immer vom 5. Gymnasium geredet wird???
Meiner Zählung nach wäre es das 8.!!!

Ev. weil die Fallmerayerstr. keine Unterstufe hat?

Beitrag Nr. 619   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 30.09.2009 12:09
    —
Good news: die IVB wurden soeben von der Steuerungsgruppe mit den Planungen für sämtliche Neubaustrecken im gesamten verwaltungspolitischen Stadtgebiet (interpretiere ich als Linie O mit allen Ästen, aber ohne Stadtbahn Rum und Völs) beauftragt.

Beitrag Nr. 620   |  Autor: DUEWAG 240   |  BeitragErstellt: 30.09.2009 14:32
    —
manni schrieb:
Good news: die IVB wurden soeben von der Steuerungsgruppe mit den Planungen für sämtliche Neubaustrecken im gesamten verwaltungspolitischen Stadtgebiet (interpretiere ich als Linie O mit allen Ästen, aber ohne Stadtbahn Rum und Völs) beauftragt.


Das bedeutet genauer? Bauerlaubnis oder was?

manni schrieb:
Wiederauferstehung der Linie 5?


Oder wohl sehr billige Entstehung des Fotos. Wahrscheinlich ist das Foto so entstanden: IVB hat den Zeitpunkt zum Treffen mit Politik und Presse vereinbart (Ort ist das Stubaiergleis am Hauptbahnhof), dann haben sie auf die nächste STB gewartet und dem Fahrer dann gesagt, dass er 5. Gymnasium einschildern soll. Anderst kann ich mir die Entstehung dieses Fotos nicht vorstellen.

Übrigens zeigt das Foto auch noch was anderes: Auch Politiker verstoßen gegen Gesetze. So sind diese Politiker mitten auf einer Straße, obwohl es in der Nähe einen Bürgersteig geben würde. Das ist also illegales überqueren einer Straße.
invasion

Zuletzt bearbeitet von DUEWAG 240: 30.09.2009 14:38, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 621   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 30.09.2009 14:39
    —
Ad Planungen: nein, das bedeutet, dass jetzt die Planungen über den 1. Bauabschnitt hinaus beginnen, damit dann sofort weitergebaut werden kann, wenn der 1. Abschnitt fertiggestellt ist. Alle grundlegenden Entscheidungen, so auch Bauentscheidungen, trifft die Politik halbjährlich (siehe Newsartikel von vor ein paar Wochen) dann, wenn sie anstehen.

Ad Foto: tippe eher auf Sonderfahrt. Ich weiss, dass vor ein paar Tagen ein Flexi als Sonderfahrt unterwegs war, das könnte der gewesen sein. Es käme wohl auch nicht gut, einen Plankurswagen mitten auf der Strecke fahrgästeverwirrend umzutafeln.

Beitrag Nr. 622   |  Autor: Walter4041   |  BeitragErstellt: 30.09.2009 15:07
    —
DUEWAG 240 schrieb:
manni schrieb:
Good news: die IVB wurden soeben von der Steuerungsgruppe mit den Planungen für sämtliche Neubaustrecken im gesamten verwaltungspolitischen Stadtgebiet (interpretiere ich als Linie O mit allen Ästen, aber ohne Stadtbahn Rum und Völs) beauftragt.


Das bedeutet genauer? Bauerlaubnis oder was?
Nein, sondern das, was du oben schon fett geschreiben hast: nun beginnt die Planungsphase.
@manni: In diesem Auftragsschreiben sollten doch auch Termine enthalten sein, weißt du Details aus diesem Schreiben?

Zitat:
Übrigens zeigt das Foto auch noch was anderes: Auch Politiker verstoßen gegen Gesetze. So sind diese Politiker mitten auf einer Straße, obwohl es in der Nähe einen Bürgersteig geben würde. Das ist also illegales überqueren einer Straße
Samma alle miteinander froh, wenn österreichische Politker keine anderen, gröberen Vergehen begehen. cool

Beitrag Nr. 623   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 30.09.2009 15:12
    —
@Walter: nein, noch keine weiteren Details. Es werden halt jetzt die Einreichplanungen für die UVP-pflichtigen Abschnitte erstellt, nachdem die Einreichplanungen für den 1., UPF-freien Abschnitt fertig sind. Den Auftrag an die IVB gibt es seit letzter Woche.

Beitrag Nr. 624   |  Autor: Walter4041   |  BeitragErstellt: 30.09.2009 15:20
    —
Ok, ich präzisiere die Frage: Bis wann muß die IVB die Planung fertighaben? zwinkern
Zuletzt bearbeitet von Steph: 30.09.2009 15:36, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 625   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 30.09.2009 15:39
    —
Das weiss ich (momentan noch) nicht.

Meine Mutmaßungen dazu:

Damit sich das alles ausgeht, müssen sie, denke ich, relativ rasch damit durch sein. Gehen wir von einem Baustart in der Kranebitter Allee nach Westen noch vor Eröffnung der 3er zum Qwest aus, wie von ILF vorgeschlagen, dann müsste dieser in ca. 1 1/2 Jahren erfolgen. Rechnen wir mal von Mai 2011 zurück bis heute:
- Zeitpuffer (Baustellenplanung, Materialbeschaffung...): 3 Monate (?)
- Bauausschreibung: 2 Monate
- Detailplanung Streckenäste West: 3 Monate
- Ausschreibung Detailplanung Streckenäste West: 2 Monate
- UVP: 3 Monate (mit Glück)

Das würde bedeuten, dass die Einreichplanung so in drei Monaten fertig sein muss (es kommen zur obigen Liste ja noch ein paar kleinere Zeitfresser wie Stillhaltefristen etc. dazu). Erscheint mir jetzt nicht gänzlich unrealistisch. Gibt ja schon die ganzen Vor- und Grobplanungen. Ich geh' jetzt mal davon aus, dass man hier nicht herumschlampt und schon weiss, wann man den jeweils nächsten Schritt setzen muss, um nicht weiter in vermeidbaren Verzug zu geraten (sonstiger Verzug durch evtl. verzögerte Behördenverfahren etc. ist eh unvermeidbar).

Zuletzt bearbeitet von manni: 30.09.2009 15:39, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 626   |  Autor: Walter4041   |  BeitragErstellt: 30.09.2009 15:55
    —
Danke für dein Mutmaßungen! big grin
Harte Fakten wären mir allerdings lieber, dann könnten wir schauen, ob du recht hast. cool

Beitrag Nr. 627   |  Autor: _mario_Stadt / Stadtteil:
Innsbruck - Mutters
   |  BeitragErstellt: 30.09.2009 16:16
    —
Hannes schrieb:
Kamm mir mal irgendwer erklären warum eigentlich immer vom 5. Gymnasium geredet wird???

Selbst wenn man die beiden privaten Nr. 2 und 7 nicht mitzählt wäre es immer noch das 6.


Es werden nur die Bundesgymnasien gerechnet und keine privaten und Fallmerayerstr. ist kein Unter- und Oberstufengym.

Man geht dabei sicher nach einem vollwertigen Gymnasium.

Beitrag Nr. 628   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 30.09.2009 16:17
    —
Nachdem du dich ja im Baugewerbe auskennst, Walter, wäre es interessant, wenn du meine Mutmaßungen dementsprechend kommentieren würdest. Die Ausschreibungsfristen von mind. 2 Monaten weiss ich zwar, ebenfalls die angestrebte Dauer der UVP, aber ist der Zeitpuffer realistisch? Der ist eine reine Schätzung. Kommt sonst noch was dazu, habe ich was vergessen?

Wir können da gern drüber diskutieren, dies ist ja ein Diskussionsforum, kein Fakten-Post-Forum, für deren Veröffentlichung ist in erster Linie die Website da.

Beitrag Nr. 629   |  Autor: Peter021Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 30.09.2009 21:11
    —
_mario_ schrieb:
Hannes schrieb:
Kamm mir mal irgendwer erklären warum eigentlich immer vom 5. Gymnasium geredet wird???

Selbst wenn man die beiden privaten Nr. 2 und 7 nicht mitzählt wäre es immer noch das 6.


Es werden nur die Bundesgymnasien gerechnet und keine privaten und Fallmerayerstr. ist kein Unter- und Oberstufengym.

Man geht dabei sicher nach einem vollwertigen Gymnasium.


Na ja als vollwertig sehe ich Schulen, die Matura anbieten, die Fallmayerstrasse (übrigens eine sehr gute und kreative Schule!) bietet das natürlich auch an. Unterstufe ist m.E. insoweit Zeitverschwendung, als es heute in den wenigsten Fällen etwas bringt und die Drop out Quote der "Kinder" noch sehr hoch ist. Schulbildung, die etwas bringt kann frühestens ab 15/16 verstanden werden, alles andere davor ist nur Vorbereitungsunterricht zur Obertstufe... Das aber nur ganz OT...

Zuletzt bearbeitet von Peter021: 30.09.2009 21:12, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 630   |  Autor: kurtStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 04.10.2009 23:23
    —
hab mir jetzt heute mal den Plan von den Neubaustrecken etwas näher betrachtet. Kann mir aber nicht vorstellen dass an der Kreuzung Innrain - Bürgerstraße nur der eine Gleisbogen in Richtung stadtauswärts gebaut wird. Das würde ja bedeuten, dass jede Einziehfahrt aus Richtung Westen zum Betriebshof eine Ehrenrunde durch die Innenstadt drehen müsste, bzw. bis zur Wendeanlage in der Anichstraße fahren und dort Kopf machen müsste.

Beitrag Nr. 631   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 05.10.2009 00:03
    —
Dachte ich mir auch schon, das ist aber der Einreichplan, es ist also damit zu rechnen dass es so gebaut wird.

Ein Enden & Wenden der Stadtbahn aus Völs in der Anichstraße oder Enden am Hauptbahnhof und dann Einziehen über Brunecker - Museumstr erscheint mir aber nicht unbedingt unlogisch. Die 3er wird wahrscheinlich sowieso weiterhin von Osten her einziehen, "die" O könnte von Westen her z.B. am Landesmuseum enden und dann über den Innenstadtring einziehen.

Also gehen tut's schon, denke ich. Zumal die einziehenden Kurse von Westen her ja die Innenstadt noch anbinden sollten, und das täten sie nicht, wenn sie schon über die Bürgerstraße einziehen würden.

Beitrag Nr. 632   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 05.10.2009 18:24
    —
Ich fände es gar nicht schlecht, diese Einziehfahrten als normale Kurse halt nur bis Anichstraße zu führen, und auf diese Weise die Einsparung im Bauprogramm positiv umzumünzen. Anichstraße ist schon viel wert, wenn man in die Stadt will, und die Fahrten vom O bis Sterzingerstraße werden ja de facto auch im wesentlichen bis Anichstraße frequentiert.

Es wäre natürlich besser, das Netz so zu gestalten, daß man wirklich flexibel ist, wenn man das aber erst später macht, ist auch nicht viel kaputt.

Beitrag Nr. 633   |  Autor: ice108   |  BeitragErstellt: 05.10.2009 18:56
    —
Nur, um welchen Betrag würden sich die Baukosten für diese Abzweigung erhöhen, wenn man es später machen würde? Nochmal aufreissen, nachträglich Weichen einbauen, Schienenersatzverkehr gibts doch auch nicht kostenlos...

Beitrag Nr. 634   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 05.10.2009 19:14
    —
Es gibt keine Einsparung im Bauprogramm... die besprochenen Gleisbögen sind entweder nicht möglich oder nicht nötig. Wär's anders, würden sie auch gebaut werden.

Buslinien durchqueren vor dem Einziehen die Innenstadt, da gab es Umstellungen in letzter Zeit, und das macht ja auch Sinn, denn wer mit dem letzten Bus in die Innenstadt will, aber schon bei der Klinik bzw. in der Bürgerstraße rausgeworfen wird, der wird sich schön bedanken.
Deshalb bin ich mir ziemlich sicher, dass die Strategie jene ist, dass die Linien O und 4 bis Landesmuseum resp. Hauptbahnhof fahren, dort enden und dann einziehen werden. Somit braucht es auch keine Möglichkeit, von Westen kommend einzuziehen, sinnvoll wäre es allenfalls für schadhafte Fahrzeuge, die müssen halt eine Ehrenrunde drehen...

Zuletzt bearbeitet von manni: 05.10.2009 19:15, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 635   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 07.10.2009 23:29
    —

Beitrag Nr. 636   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 16.10.2009 23:54
    —


Was kostet bitte 60 Millionen mehr? Kann mir das jemand erklären? Eine durchgehend viergleisige Strecke, oder wie ist das zu verstehen? Ich weiss, dass der Bund eine Trassierung streng nach dem Gesetz fordert, die in der Innenstadt aber unmöglich ist. Ohne Gesetzesänderung wird es den Bundeszuschuss nicht geben. Aber was soll 60 Millionen mehr kosten, auf welcher Forderung basiert dieser Betrag? Völlige Trennung von O-Tram und Stadtbahn, viergleisige Trasse? Mir scheint, das wird bald (wieder) ein Fall fürs Parlament!

Zuletzt bearbeitet von manni: 16.10.2009 23:57, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 637   |  Autor: Schienenschraube   |  BeitragErstellt: 17.10.2009 02:26
    —
Oder ein Fall für den Zirkus.
Polemik beiseite: Offensichtlich war das von Anfang an der "Geburtsfehler" der Linie 5 (Regiotram), dass eben die Föderungszusage des Bundes an eine Trassierung nach dem Nebenbahngesetzt gebunden ist. Dass dies zum Problem werden kann, hat sich auch beim Besuch der lustigen Verkehrsministerin gezeigt. Speziell wenn die Kassen leer sind, was derzeit eindeutig der Fall ist, wird der Bund genau auf die Einhaltung der Verträge pochen.
Die einzige Lösung, die mir auf die Schnelle einfällt, um aus dem ganzen Tamtam wieder herauszukommen, wäre eine "Aufsplittung" der Linie 5 (Regiotram), d.h. man macht zwei Regionalbahnen, eine von der Universität nach Völs, eine andere von Pradl nach Hall, und schraubt dafür die 32 Mio. ein klein wenig nach unten.

Beitrag Nr. 638   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 17.10.2009 07:15
    —
manni schrieb:


Was kostet bitte 60 Millionen mehr?


Soweit ich das sehe, sind diese "Mehrkosten" das, was in den Kostenvornaschlägen die Differenz zwischen "Linie 5 (Regiotram) light" (also Straßenbahn) im billigsten Fall und "Linie 5 (Regiotram)" im teuersten Fall (es wurde ja Risikoabschätzungen gemacht) beträgt. Ich habe den Eindruck, dass Äpfel mit Birnen verglichen wurden. Aber ich müsste mir es auch erst genauer ansehen.

Es sind ja auch nicht die Mehrkosten , die das Problem sind (auf zehn Jahre, im Straßenbau wird nach meiner Einschätzung einiges mehr im Planungsraum ausgegeben, wenn man Landes und Gemeindeausgaben zusammenrechnet, aber darüber schweigen sich dei betroffenen Bürgermeister lieber aus), sondern die politische Uneinigkeit (fachlich dämmerts ohnehin immer mehr, dass das Geld für den Straßenbau in den Sand gesetzt wird) darüber, welche Prioritäten in der Verkehrsplanung zu setzen sind.

Zuletzt bearbeitet von Martin: 17.10.2009 07:15, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 639   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 19.10.2009 22:14
    —
Ja, das ist der Unterschied zwischen von vor ein paar Jahren und jetzt: mittlerweile dürfte auch dem letzten Professionisten, der mit Verkehrspolitik, -planung, -lenkung und -bauten, zu tun hat, klar sein, dass Straßenbau eine Sackgasse ist.

Heute entfuhr dem Uterus der Stadtregierung folgende an sich positive Meldung:



Die als Tatsache dargestellte Behauptung, dass "der Bund XYZ übernimmt", halte ich für recht gewagt. Ich glaube derzeit nicht, dass der Bund ohne Gesetzesänderung auch nur irgendwas übernehmen wird. Wie gut, dass Stadt und Land eh schon längst ohne Bund kalkuliert haben. Für den ÖV in Österreichs Ballungszentren ist das allerdings auf Dauer ein untragbarer Zustand.

Man muss der Bürgermeisterin und dem Verkehrsstadtrat allerdings zugute halten, dass sie die Sache wirklich konsequent vorantreiben. Seit Anfang 2008 gab es kaum eine verkehrsbezogene Pressemeldung ohne Erwähnung bzw. Bekräftigung des Straßenbahnausbaus.

Beitrag Nr. 640   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 21.10.2009 01:16
    —
Und das hat die TT daraus gemacht:



Missverständlich könnte von der geneigten Leserin der Satz "Das sind etwa zwei Drittel der Kosten" aufgefasst werden. Das bezieht sich nämlich darauf, dass die Stadt 2/3 dieses Abschnitts zahlt, nicht, dass 43 Millionen 2/3 der Gesamtkosten wären. Die vorgesehene nächstjährige Budgetierung von 29 Millionen passt jedenfalls gut in dieses Bild.

Den gleichen Kas von Rechts wie im letzten Stadtblatt liest man auch wieder in der aktuellen Ausgabe, das kommentiere ich nicht weiter. außer vielleicht mit der Feststellung, dass sicher nicht "die Bahn für Innsbruck überdimensioniert", sondern vielmehr ganz offensichtlich Koglers Gehirn für Innsbruck unterdimensioniert ist:



Und noch ein bisschen was Positives:



Wobei die Frau Vizebürgermeisterin da schon recht hat. Die weiteren Planungen laufen eh, und schneller wär's auch meines Wissens nach nicht möglich. Die verlorenen 1 1/2 Jahre kann man halt leider nimmer aufholen.

Zuletzt bearbeitet von manni: 21.10.2009 01:19, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 641   |  Autor: MeikStadt / Stadtteil:
Pradler Straße
   |  BeitragErstellt: 21.10.2009 07:08
    —
Die rechts und ,liberalen Parteien sind sowieso irrelevant in Innsbruck was auch gut so ist.
Die wichtigen Parteien(in Innsbruck) stehen zumindest nach außen hin voll hinter dem Projekt.
Deswegen sollte jetzt nichts mehr schiefgehen egal wie oft das Stadtblatt noch die meinung von der FPÖ,Federspiel oder sonst wem druckt.

Beitrag Nr. 642   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 21.10.2009 10:28
    —
Ja, vor allem dieser Federspiel wird immer aufgeblasener, während gleichzeitig seine Bedeutung immer noch weiter schrumpft. Ich glaube sowieso, dass der inzwischen schon an Demenz leidet. Eine widerliche Gestalt. Eine Ausgeburt der Lederhosenhölle (Außerfern), was man bis heute an seinem Akzent hört. Ich kann mich gut erinnern, wie er, das muss 2001 gewesen sein, bei einer Kundgebung vor den Stadtsälen zu einem Teilnehmer unserer Demo (dabei ging es um durch den Citygaragenbau gefährdete Bäume im Bereich des ehemaligen Hofgartenspielplatzes) folgendes gesagt hat: "Das Glas Wein, das ich trinke, ist teurer als der Mantel, den Sie tragen". Wie asi ist denn das?!? Und seine Alte war mal, auch vor so ungefähr zehn Jahren, Obfrau und "Spitzenkandidatin" der "Autofahrerpartei". Mit seiner Unterstützung, eh klar. Freie Fahrt für ex-freiheitlichen Abschaum, quasi (Federspiel ist ja mal aus der FPÖ geflogen). Die sind allen Ernstes zur GR-Wahl angetreten. Am Plakat saß seine Alte, die Triumphpforte im Hintergrund, in einem Käfer-Cabrio. Abstoßender geht's ja kaum. Ich glaube, sogar die damals ebenfalls antretende Parte der Yogischen Flieger hat mehr Stimmen aufgerissen. - Eine echte Addams-Family der Lokalpolitik. Dass Federspiel außerdem und vor allem ein bellender Kellernazi (nach einem Gerichtsurteil eine für Politiker zulässige Bezeichung) ist, ist eh hinlänglich bekannt.
Ah, das hat jetzt wieder mal gut getan. Mr. Green - das Original! Mr. Green - das Original!

Zuletzt bearbeitet von manni: 21.10.2009 11:39, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 643   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 21.10.2009 11:26
    —
Sag das lieber nicht zu laut, sonst kommen manche noch auf blöde Ideen und die Autofahrerpartei hat nach der nächsten Wahl 60 % und statt der Linie 5 (Regiotram) bekommen wir eine Stadtautobahn überm Inn!! lol

Beitrag Nr. 644   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 21.10.2009 11:40
    —
Kein Problem, dann gründen wir eben im Vorfeld eine Stadtbahnfahrerpartei. Mr. Green - das Original!
Zuletzt bearbeitet von manni: 21.10.2009 11:40, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 645   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 21.10.2009 18:36
    —
Wär eh interessant - wenn man auf diese Art die Stimmen der Grünen verdoppeln und dann mit der parallel-Grünpartei etwas vernünftiges machen könnte analog FI/ÖVP wäre das doch eine recht gute Taktik.

Zwei Probleme bestehen: kein Geld / keine CV-Beziehungen.

Beitrag Nr. 646   |  Autor: Peter021Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 21.10.2009 19:04
    —
Den Versuch der doppelten Grünparteien gab es doch schon einmal (die Grünen, Vereinte Grüne) und ist gescheitert (gibt es die vereinten Grünen eigentlich noch)...

ach ja solange die Nazis im Keller bleiben (bedeutungslos sind), kann man in dieser Republik noch frei leben, welch Segen! Es lebe die Demokratie - ach ja für so manchen Politiker die griechische Bedeutung vielleicht noch, weil die mancher so gerne vergisst: das Volk schreibt - also nicht vergessen gel...

und zur Nachkriegsgeschichte noch ein Einwurf: die Nazis die intelligent genug waren (solche gab es leider Zuhauf) fanden Zuschlupf, jene die das nicht waren mussten eine eigene Gesinnungsgemeinschaft gründen..., das nur zum Nachdenken...

Beitrag Nr. 647   |  Autor: Peter021Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 21.10.2009 19:06
    —
bezüglich den beiden bürgerlichen Parteien - ja die Idee ist gut aufgegangen, wenn man denkt wohin die bürgerliche Seite vor Gründung des FI hingesteuert ist...
Zuletzt bearbeitet von Peter021: 21.10.2009 19:07, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 648   |  Autor: Peter021Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 21.10.2009 21:40
    —
Zurück zum Thema: ich darf einwerfen, dass unsere etwas lahmende Planung gerade von Linz überholt wird. Dort ist die Verlängerung der dortigen Linie 3 nicht Jahre hinter der Planung, sondern sechs Monate im Vorraus. Mit einer Inbetriebnahme der Verlängerung und der Linie 3 ist ein halbes Jahr vor der geplanten Fertigstellung zu rechnen, die neue Remise Weingartshof ist bereits auch im Bau begriffen...

Also davor ziehe ich den Hut und möchte als Wähler den Wunsch äussern, dass sich Innsbruck an Linz ein gutes Beispiel nehmen soll und endlich Taten folgen lassen soll. In Innsbruck kann ja nicht alles so viel schwieriger sein als in Linz, oder?...

Beitrag Nr. 649   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 21.10.2009 22:06
    —
Soweit ich weiss, ist die Strecke in Linz simpler strukturiert: zuerst Tunnel, dann Bundesstraßen-Mittelstreifen, das war's. Und wenige Stationen - keine Tunnelstation, dann Haltestellenabstand jeweils ein halber Kilometer. Und das Projekt gibt's auch schon seit fast 20 Jahren - laaaange Vorlaufzeit. Wir hingegen bauen jetzt durch die Innenstadt und durchs ebenfalls noch dicht verbaute Hötting.
Wenn einst die Strecken nach Völs und Hall drankommen (bei letzterer eher "falls"), wird's dort auch schneller gehen. Aber bitte diesen Thread jetzt nicht weiter verofftopicen, als oben mit meinem Anti-Federspiel-Ausbruch eh schon geschehen. lachen

Ich sehe eigentlich auch keine etwas lahmende Planung. In der Vergangenheit, ja. Aber jetzt nicht mehr.

Zuletzt bearbeitet von manni: 21.10.2009 22:08, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 650   |  Autor: Peter021Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 21.10.2009 22:15
    —
dann sollen die Innsbrucker mal zuschauen, dass sie auch 6 Monate vorher fertig werden, zumindestens aber bis zu dem Zeitpunkt, wo das geplante Budget aufgebraucht sein könnte... Wie Du richtig sagst alles andere danach fällt in die Kategorie "falls" Die Haller bleibt dank dem Olympiabürgermeister leider gestorben, so wichtig sie auch heute wäre...

Beitrag Nr. 651   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 21.10.2009 22:34
    —
Wenn man sich den Plan mit den Fahrgastpotenzialen nach Einzugsgebieten ansieht, sieht man auf den ersten Blick, dass ohne die Anbindung von Hall das Netz nicht komplett wäre. Ich gehe daher schon davon aus, dass auch dieser Abschnitt gebaut werden wird. Wissen werden wir das aber erst in gut drei Jahren, wenn laut Grundsatzbeschluss die politische Entscheidung fallen muss.

Ehrlich gesagt, ich muss das hier jetzt mal loswerden, hängt mir dieser dauernde Pessimismus ziemlich zum Hals heraus, insbesondere nach einer gerade dieser Tage geführten ähnlichen Diskussion im EBFÖ. Bisher ist noch alles eingetreten, was angekündigt wurde, wenn's auch oft länger gedauert hat. Dazu haben wir einen breiten politischen Konsens von 80% auf Landes- und fast 90% auf Stadtebene, genügend Geld, ein Verkehrsproblem das dauernd Schlagzeilen macht, inzwischen zig Vorbildstädte und bald ein neues Grundnetz mit Bauvorleistungen. Ich weiss also wirklich nicht, was die dauernde Jammerei soll, dass dieses und jenes sowieso nicht kommen wird. Ich sage: bei 3-Steinbockweg und 4-Hall wird man sehen, ich glaube ja, wissen tu' ich's aber auch nicht. Und der Rest steht sowieso außer Zweifel.

Zuletzt bearbeitet von manni: 22.10.2009 00:48, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 652   |  Autor: MeikStadt / Stadtteil:
Pradler Straße
   |  BeitragErstellt: 21.10.2009 23:18
    —
Wir können froh sein ,dass es jetzt eindlich voran geht und die gesamt Regierung voll hinter dem Projekt steht und sich auch immer wieder dazu bekennt.
An Rum-Völs und vor allem Straßenbahnlinie O sind auf dem besten weg.
Da kann das Stadtblatt noch so oft Meinungen von den Rechten drucken.
Am besten wäre es wenn dann auch noch die Linie 3 fertig verlängert wird(R-West) und die Regiobahn bis nach Hall geht aber ich denke wenn die Stadt und das Land schon so viel Geld reingesteckt hat wird sie das Projekt auch zu Ende führen.
Und hoffen wir mal das bis dahin die Verkehrsplanung es endlich schafft die !2! Hauptachsen des ÖVPN von mIV frei zu bekommen.

btw:
Wie will die IVB eigendlich vorgehen wenn an einem Tag keine Straßenbahnen fahren können?(Sanierungsarbeiten,Unvorhersehbare Unfälle) woher will man dann schnell 30-35 Gelenksbusse herbekommen?

Zuletzt bearbeitet von Meik: 21.10.2009 23:27, insgesamt 3 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 653   |  Autor: _mario_Stadt / Stadtteil:
Innsbruck - Mutters
   |  BeitragErstellt: 21.10.2009 23:53
    —
Also ich denke, dass das einzige Szenario, dass das auslösen könnte, ein Stromausfall wäre!

Da jetzt in den neuen Planungen schon relativ viele Weichen eingebaut werden die eine Kurzführung ermöglichen. (Bruneckerstr. + zusätzlichen Gleisbogen aus der Bruneckerstr. in die Museumsstr., Anichstr., Kopfbahnhof Höttinger Au...)
Und ich bin mir sicher dass in den noch nicht fertig geplanten Baustufen ebenfalls noch solche "umkehrmöglichkeiten" eingebaut werden.

Beitrag Nr. 654   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 22.10.2009 01:01
    —
Ja, es fehlen allerdings auch auf den Bestandsstrecken außerhalb der Innenstadt noch Wendemöglichkeiten. Es sollte ungefähr eine pro Streckenkilometer geben, jeweils haltestellennah. Insofern wundere ich mich über die in der Brunecker Straße geplante, die befindet sich genau zwischen den Stationen - warum?

Beitrag Nr. 655   |  Autor: _mario_Stadt / Stadtteil:
Innsbruck - Mutters
   |  BeitragErstellt: 22.10.2009 01:33
    —
+gg+ keine ahnung..

vielleicht damit die Linie O diese auch mitnutzen kann ohne ganz bis zum Bahnhof fahren zu müssen?
Vielleicht aus Platzmangel an anderen geeigneten Stellen oder dem Fehlen ebendieser?!?

wer weiß big grin

Beitrag Nr. 656   |  Autor: MeikStadt / Stadtteil:
Pradler Straße
   |  BeitragErstellt: 07.11.2009 00:51
    —
Wieso findet Anton Steixner die Linie 5 (Regiotram) nur von Völs bis Rum sinnvoll?


Beitrag Nr. 657   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 07.11.2009 01:40
    —
Meine Theorie: ich glaube, dass Steixner in der Furchenplanung eher firm ist als der Planung von Verkehrskorridoren. Anders kann ich mir nicht erklären, dass er laut dem Artikel eine Meinung zu vertreten scheint, die der sämtlicher damit befasster Verkehrsplaner zuwiderläuft.
Am Ende werden hoffentlich seriöse Zahlen entscheiden, ob bis Hall gebaut wird oder doch nicht, und kein Bauchgefühl eines Politikers, sonst müssten wir uns nach Neapel versetzt wähnen (s. dazu den Neapel-Thread).

Beitrag Nr. 658   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 07.11.2009 14:28
    —
Wahrscheinlich Seilschaften, die sich irgendeinen Vorteil versprochen und Steixner einen (politischen) in Aussicht gestellt haben. Vielleicht fürchtet sich die lokale Bauernschaft in Thaur vor Enteignungen? Kann ja sein.

Beitrag Nr. 659   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 07.11.2009 19:22
    —
In der Politik heißt´s im allgemeinen Kopf nicht zu weit raus, sonst Rübe ab. Steixner ist schon recht lang drin und hat sicher immer vorsichtig verhalten (es waren immer andere Rüben, die rollten). Urgieren sollte man die Planung nach Hall in ca. 3-4 Jahren, wenn die Bauarbeiten für Völs bis Neurum eingeleitet sind - denn dann muss man sich wirklich den Kopf Zerbrechen, eine Detailplanung anzugehen sonnst wenden sich der Verkehrplanung möglicherweise anderen Dingen zu (sie hat ja genug zu tun, vielleicht Novelle 33 1/3 des Nacktfahrverbots.
Mittlerweile sollte man die potentiellen Kunden in den Umlandgemeinden mobiliseren, um ihre Bürgermeister daran zu erinnern, dass das eine gute Sache ist; sonst kommt es eh nicht. Könnte ein Wahlkampfthema für die nächste (nicht diese) GR Wahl sein. Denn wenn alles so kommt, wie wir es in desiem Kreise denken, wird es dann erstmals schmerzhaft für die Haushalte mit Zweit- und Drittauto. Derzeit hat noch jeder Angst um seinen Parkplatz (den er in Dreifachausfertigung braucht), wenn man sich Auto Nr. 2 und 3 nicht mehr leisten kann und die Kinder doch transportiert werden wollen und einem der Staat das nicht zahlt, fällt einem das Öffi schnell wieder ein.

Beitrag Nr. 660   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 14.11.2009 17:18
    —
http://www.strassenbahn.tk/inntram/news_185.html#5

Beitrag Nr. 661   |  Autor: Linie 4206Stadt / Stadtteil:
Nassereith
   |  BeitragErstellt: 14.11.2009 17:26
    —
Es wurde Zeit.Das warten hat sich wahrlich gelohnt.Ich hab zwar nur ein halbes Jahr auf so eine Nachricht gewartet aber die "Alten,Hasen" im Geschäft ja schon über ein Jahrzent(Alte,Hasen bezieht sich nicht auf das Alter jeweiliger Personen)Hoffentlich unterschreiben die Politiker auch noch schnll die Veträge.

Beitrag Nr. 662   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 14.11.2009 17:54
    —
Auch der sLAnZk ist ob der Nachricht hoch erfreut. (es gibt so gut wie keine Hasen in der Bahnszene, was mir immer schon ein Rätsel war)

War höchste Zeit, daß der überfällige nächste Schritt seine rechtliche Basis bekommt.

Beitrag Nr. 663   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 24.11.2009 15:01
    —
Die Einreichpläne des 1. Bauabschnitts sind jetzt, wenn auch in niedriger Auflösung, hier verfügbar: http://www.ivb.at/index.php?id=baumanahmen !

Beitrag Nr. 664   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 24.11.2009 15:17
    —
Des weiteren gibt es die ersten Visualisierungen zu sehen:




(Hotgelinkt von www.ivb.at)

Beitrag Nr. 665   |  Autor: Linie 4206Stadt / Stadtteil:
Nassereith
   |  BeitragErstellt: 24.11.2009 15:28
    —
Schaut irgendwie komisch aus wenn man da sonst nur Busse sieht. Aber in der Kranebitter Alee schauts wirklich schön aus.

Beitrag Nr. 666   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 24.11.2009 15:31
    —
Freut euch nicht zu früh - die ganzen Pläne sind aus mir unbekannten Gründen soeben wieder von der Website verschwunden. keine ahnung
Vielleicht wurden sie versehentlich zu früh veröffentlicht.

Beitrag Nr. 667   |  Autor: Linie 4206Stadt / Stadtteil:
Nassereith
   |  BeitragErstellt: 24.11.2009 15:34
    —
Die Animationen schauen recht gut aus. Aber irgendwie muss ich mich erst gewönnen das da eine Tram fährt.

Edit manni: Typo

Zuletzt bearbeitet von Linie 4206: 24.11.2009 15:48, insgesamt 2 mal bearbeitet
Zuletzt bearbeitet von manni: 24.11.2009 15:36, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 668   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 24.11.2009 15:40
    —
Grober fehler in der Visualisierung: Schutzwege über Stadtbahn-Gleiskörper. Sowas sollte eigentlich nicht passieren. Aber die Visualisierungen sind wohl eher noch ein bisschen symbolisch zu sehen.

Beitrag Nr. 669   |  Autor: Noergler   |  BeitragErstellt: 24.11.2009 16:00
    —
manni schrieb:
Grober fehler in der Visualisierung: Schutzwege über Stadtbahn-Gleiskörper. Sowas sollte eigentlich nicht passieren. Aber die Visualisierungen sind wohl eher noch ein bisschen symbolisch zu sehen.
Kein Fehler, wenn eine Lichtsignalanlage den Überweg schützt.

Beitrag Nr. 670   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 24.11.2009 16:01
    —
Wie mir gerade von den IVB mitgeteilt wurde, waren irrtümlich noch die alten Pläne online gewesen. Sie werden gerade gegen die neuen ausgetauscht.
Der Schutzweg sei korrekt eingezeichnet und das sei deswegen so geplant, weil die Ampel 24 Stunden in Betrieb sein soll.

Beitrag Nr. 671   |  Autor: Linie 4206Stadt / Stadtteil:
Nassereith
   |  BeitragErstellt: 24.11.2009 16:05
    —
Aber hoffentlich schaltet die Ampel nur dann grün wenn keine Flexie angerauscht kommt. Hezlich Willkommen im Forum NÖRGLER.

Beitrag Nr. 672   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 24.11.2009 16:15
    —
@Nörgler: auch von mir: Willkommen im Forum!
Dein Einwand ist, nach allem was ich weiss, nicht ganz richtig - bei Ausfall der LSA verwandelt sich so ein Konstrukt in einen "illegalen" Schutzweg. Aus diesem Grund werden mW in anderen Städten zumindest bei Neubauten Stadtbahn-Gleiskörper generell mit Z-Querungen ausgestattet und mit Warnsignal für Fußgänger gesichert statt mit einer "normalen" Fußgänger-LSA. Niemals ein Schutzweg über einen Gleiskörper. Es sollte ja außerdem die Bahn auch nicht durch Grünanforderung von Fußgängern aufgehalten werden.

Beitrag Nr. 673   |  Autor: Linie 4206Stadt / Stadtteil:
Nassereith
   |  BeitragErstellt: 24.11.2009 16:33
    —
Leuchtsingnale sind ja auch in der MTS. Schauen wir mal was daraus wird aus den Schutzweg Pänen.
Zuletzt bearbeitet von Linie 4206: 24.11.2009 16:35, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 674   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 24.11.2009 16:42
    —
Eine Z-Querung geht dort aus Platzgründen nicht, habe ich grade erfahren. Es bleibt halt problematisch mit den Schutzwegen, wenn die LSA ausfällt - eine Alternative wäre optische Hervorhebung des Übergangs z.B. durch eine Pflasterung in diesem Bereich, aber keine Markierung eines Schutzweges. Da wären auch die IVB rechtlich auf der sicheren Seite, falls es mal einen Unfall gibt.

Es gibt in Innsbruck noch mehrere Schutzwege über Gleiskörper, einige wurden schon entfernt, andere existieren noch, eben auch in der MTS - das ist nach der StVO nicht ganz korrekt. Sollte man mal angehen.
In der MTS würde ich die FuZo mit der Altstadt durch einheitlichen Belag optisch verbinden und die Achse Burggraben-Marktgraben auch für die Tram abwerten, aber die Schutzwege entfernen. Ich denke aber, dass das noch kommt, es müssen ja auch die Weichen noch rausgenommen werden.

Beitrag Nr. 675   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 24.11.2009 19:07
    —
Macht schon Lust auf mehr.... big grin
Trotzdem ein paar Kommetare:
1)

Wenn man ungefähr rekonstruiert, wie hoch die eigens für die Haltestellen gesuchten Wuchsformen der Bäume sind, so kommt man auf einen Stammhöhe von immerhin 130cm. Da muss wohl was schief gelaufen sein. Mir kommen schon die Kugelahornbäumchen am Marktgraben, so nett sie sind, etwas zu niedrig vor. Sie sollte ca. 50cm höhere Stämme haben....das solltam noch verbessern.
2)
Bei welcher der zwei Baumreihen es nun "Ade" heißt, geht nicht ganz deutlich aus den Montagen hervor. Ich nehme aus der Gestaltung der Nebenfahrbahn an (eine Fahrspur ostwärts, Radweg) dass die südliche Reihe erhalten bleibt und die nördliche fällt. Die Darstellung sieht außerdem so aus, als verschwände die Hst. Speckweg (was mir komisch vorkommt). Wär gut, wenn man aus dem Trennstreifen zur Fahrbahn noch etwas gestalterisch reizvolles (nicht gerade ein Thujenhecke) schaffen könnte.
3)
Insgesamt viel Asphalt. Aber darüber sprachen wir ja schon öfters. Man sollte sich überlegen, den Raum zwischen den Schienen zu begrünen, dieser wirde auch von den mitbenützenden Bussen nicht überfahren. ergibt immerhin zwei Meterstreifen mit Grün und Sickerflächen
4)
Bei 5.Gym ist es wirklich schön geraten. Die Hst hier angeordnet, statt etwas weiter östlich bei der Kreuzung, finde ich auch besser (schon wegen der künftigen Umsteigemöglichkeit zu ÖBB).

Beitrag Nr. 676   |  Autor: 62erStadt / Stadtteil:
Wieden
   |  BeitragErstellt: 24.11.2009 21:02
    —
Die Visualisierungen schauen ja echt gut aus - schön wäre es, wenn man wirklich ohne Fahrdraht fahren würde cool

Wär ja mit zum Beispiel folgendem (bald) umsetzbar: http://www.bombardier.com/de/transportation/nachhaltigkeit/technologie/primove-fahrdrahtloser-betrieb

Beitrag Nr. 677   |  Autor: bahnbauerStadt / Stadtteil:
innsbruck pradl
   |  BeitragErstellt: 24.11.2009 21:15
    —
sehr schön, die freude ist groß!

Beitrag Nr. 678   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 24.11.2009 22:33
    —
ad martin:

1)
ist schon etwas knapp, denk mir die 2 baumreihen waren verm. eine vorgabe der stadtplanung. man hätte die bibliothek aber ruhig 2m schmäler machen können.

2)
doch, ist schon ersichtlich. die äußere, weil schlechter zustand und lückenhaft. die großen platanen bleiben bestehen. die straße wird nach norden verschoben. am trennstreifen mit 75 cm lässt sich wohl nicht viel machen. die haltestelle entfällt aus platzgründen (aufstellflächen), das ist aber vom abstand her vertretbar, da die hst vögelelbichtl ja nicht weit ist.

3)
würd ich auch meinen, aber wir sind in innsbruck.

4)
genau

Zuletzt bearbeitet von Hannes: 24.11.2009 22:33, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 679   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 25.11.2009 00:38
    —
Ich fände ein Lichtsignal gar nicht so schlecht für die Fußgänger, aber man sollte es so gestalten wie bei der Bahn, daß es einfach für die Fußgänger auf rot schaltet, wenn eine Bahn kommt - hätte auch einen erzieherischen Effekt.

Ich bin froh, daß die großen Platanen stehenbleiben, immerhin etwas, und es ist so wahrscheinlich auch besser verträglich für die Anrainer am Gießen.

Die entfallende Haltestelle läßt sich verschmerzen, finde ich, die Bebauung ist relativ wenig dicht, die eine Hälfte könnte ohne Problem zum Vögelebichl, die andere zur Mittenwaldbahnbrücke hinübergehen. Andererseits könnte man das Ganze auch mit einem Podest und einer Fahrbahnausschwenkung hin zu Tankstelle lösen, finde ich, und dafür Vögelebichl nach Westen auf die Höhe halbwegs zum Bauernhaus südlich der Straße verlegen, um dafür Lohbachsiedlung-Ost einzusparen.

Beitrag Nr. 680   |  Autor: Schienenschraube   |  BeitragErstellt: 25.11.2009 00:42
    —
Dass nenne ich mal umgekehrte Logik. Ing. Muhrer im von kürzlich hier online gestellten 6020 Artikel:
"Dann beginnen wir mit dem Verlegen der Gleise, die wir nach Möglichkeit ohne große Umbauten in den Straßenraum integrieren. Überall ist das aber nicht möglich: So wird der Bereich Blasius-Hueber-Straße/Uni-Brücke sowie der Bereich Höttinger Au in diesem Zuge verkehrsmäßig neu organisiert."

Meine Frage: Soll das nur eine Beruhigunspille für Anwohner und Autofahrer sein (wäre durchaus berechtigt, bevor sich noch "Widerstand" dagegen organisiert), oder die tatsächliche Einstellung zum Straßenbahn-Ausbau?

Beitrag Nr. 681   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 25.11.2009 01:13
    —
Ich glaube und hoffe, dass das eine Beruhigungspille ist. Uns ist natürlich klar, dass eine neue Tramlinie den Stadtraum nicht aufwertet, wenn man einfach nur Schienen in den Asphalt einbaut. Ottilie Normalbürgerin begreift das aber wahrscheinlich erst, wenn sie live erlebt, wie ein im Zuge von Tram-Baumaßnahmen auch konsequent neu gestalteter Straßenzug wirkt.

Ich glaube, nach Umsetzung des ersten Abschnittes wird vieles einfacher werden. Man muss dann, so hoffe ich, nicht mehr zu solchen Beruhigungspillen greifen und man muss auch nicht mehr gegen so viele Widerstände ankämpfen, weil die allgemeine öffentliche Begeisterung für die Tram aufgrund des jetzt erst real Erleb- und Erfassbaren stark anwächst und erst dann jeder eine neue Tramlinie vor der Haustür haben will.
Schon allein mit der Fuhrparkerneuerung ist das Image der Tram merklich gestiegen.

Beitrag Nr. 682   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 25.11.2009 03:51
    —
sLAnZk schrieb:
Andererseits könnte man das Ganze auch mit einem Podest und einer Fahrbahnausschwenkung hin zu Tankstelle lösen, finde ich, und dafür Vögelebichl nach Westen auf die Höhe halbwegs zum Bauernhaus südlich der Straße verlegen, um dafür Lohbachsiedlung-Ost einzusparen.


1) geht sich nicht aus
2) wird gemacht

ad Beruhigungspille:
Muhrer meint vermutlich jene abschnitte wo das gleis tatsächlich nur in die fahrbahn eingebaut und die ränder nicht verändert werden - diese halten sich aber in grenzen und sind abgesehen davon kernpunkte unserer kritik - stichwort: mischverkehr

Zuletzt bearbeitet von Hannes: 25.11.2009 03:52, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 683   |  Autor: Schienenschraube   |  BeitragErstellt: 27.11.2009 00:09
    —
Wer es noch nicht gesehen hat, es sind wieder Pläne auf der IVB Seite online: http://www.ivb.at/index.php?id=baumanahmen

Beitrag Nr. 684   |  Autor: 62erStadt / Stadtteil:
Wieden
   |  BeitragErstellt: 27.11.2009 20:06
    —
Schienenschraube schrieb:
Wer es noch nicht gesehen hat, es sind wieder Pläne auf der IVB Seite online: http://www.ivb.at/index.php?id=baumanahmen


Danke für den Hinweis - vor allem die Gleisführung am Innrein schaut interessant aus. Leider sind die Pläne etwas klein grübel

Beitrag Nr. 685   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 27.11.2009 22:07
    —
Ich denke auch, daß hier sehr viel Formulierungskunst im Spiel ist... es ist nämlich gar nicht eindeutig, wie das ausschaut, wenn man Schienen in die Fahrbahn "integriert" - man kann das auch schlau und ausgefeilt machen.

Interessant wäre eine Variante der Haltestelle am Gießen neu - indem man die Haltestelle auf der Höhe der BP-Tankstelle so organisiert, daß auf der einen Seite ein Podest hinkommt und die stadtwärtige Seite so, wie es sich in Bern tagtäglich dutzendfach bewährt: Ampelregelung - Ampel wird rot, wenn die Tram einfährt, Passagiere queren die Straße, steigen ein, Türen zu, Tram fährt ab, Ampel wird wieder grün. Das sollte gut funktionieren, zumal die Leute gewöhnt sind, daß es hier eine Ampel gibt, man sieht ihr den neuen Sinn sicher nicht sofort an.

Überhaupt wenn man Vögelebichl nach Westen verlegt, sollte man Am Gießen eher schon behalten, zu Stoßzeiten ist die Haltestelle ganz gut frequentiert.

Beitrag Nr. 686   |  Autor: MeikStadt / Stadtteil:
Pradler Straße
   |  BeitragErstellt: 28.11.2009 02:26
    —
62er schrieb:
Schienenschraube schrieb:
Wer es noch nicht gesehen hat, es sind wieder Pläne auf der IVB Seite online: http://www.ivb.at/index.php?id=baumanahmen


Danke für den Hinweis - vor allem die Gleisführung am Innrein schaut interessant aus. Leider sind die Pläne etwas klein grübel


Wobei die Strecke Stadtauswärts erst in ein paar Jahren gebaut wird da hier die IKB noch ein paar Leitungen in den nächsten Jahren verlegen wird.
Aber das es Stadteinwärts eine Strecke gibt find ich interessant ,denn dann könnte man wenn die Strecke bis nach Hötting-West fertig ist einen Doppeltraktionskurs über Hötting West-Höttinger Au-Klink-Marktplatz-Museumstraße-Hauptbahnhof führen für die Schüler der Schulen an der Museumstraße.Und natürlich gibt es dann eine alternative Linienführung falls es Unfälle oder ähnliches beim Hauptbahnhof/Salurnerstraße oder Anichstraße gibt.

Beitrag Nr. 687   |  Autor: wwehrleStadt / Stadtteil:
Freiburg im Breisgau
   |  BeitragErstellt: 28.11.2009 03:45
    —
62er schrieb:
Die Visualisierungen schauen ja echt gut aus - schön wäre es, wenn man wirklich ohne Fahrdraht fahren würde cool

Wär ja mit zum Beispiel folgendem (bald) umsetzbar: http://www.bombardier.com/de/transportation/nachhaltigkeit/technologie/primove-fahrdrahtloser-betrieb


Meine Güte, wann begreift man endlich, dass die "oben-ohne"-Diskussion nur ein Argument der Straßenbahngegner ist, um neue Stadtbahnprojekte zu torpedieren und zu verzögern ? Es gibt inzwischen filigrane Oberleitungssysteme, die eine Strecke "oben ohne" überflüssig machen (u.a. geplant für die Neubaustrecke München-Emmeran). Durch dieses Sch... Argument fahren in München immer noch Dieselstinker durch den englischen Garten anstatt eine umweltfreundliche Stadtbahn. Und in Innsbruck hätte es auch genügt, in der Fußgängerzone Maria-Theresia-Straße nur die O-Bus-Oberleitungen abzuhängen. Die Straßenbahn hätte locker weiter durchfahren können. Das ist Volksverdummung pur .... und das Volk fällt darauf herein ! Diese Diskussion fehlt gerade noch in Innsbruck .....

Zuletzt bearbeitet von wwehrle: 28.11.2009 03:46, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 688   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 28.11.2009 12:50
    —
Primove haben wir hier im Forum damals, als es vorgestellt wurde, bereits ausführlich diskutiert. Ich sähe nur einen Sinn darin, wenn es kostengünstiger wäre als herkömmliche Fahrleitungen, und nur bei kompletter Neuerrichtung eines Netzes.
Ich täte auch darum bitten, die MTS-Nord-Gleis-Diskussion nicht wieder aufzuwärmen, denn die haben wir bis zum Erbrechen geführt, in allen Facetten beleuchtet, von oben nach unten und von rechts nach links und wieder retour und dann nochmal alles von vorne. Das Gleis ist weg. Also, bitte, lasst dieses Thema ruhen. Und wenn nicht, dann wiedererweckt es im passenden Thread.

Ad Innrain: die Strecke wird ja im Prinzip erst mit der Inbetriebnahme der O-Osthälfe benötigt, Ausrücken nach Westen wäre mit Umweg auch ohne möglich. Insofern wundert es mich eh, dass sie (oder ein Teil davon?) schon jetzt gebaut wird. Aber interessante Idee, Meik, du hast Recht, Doppeltraktionen von am Westast kurzgeführten 3ern, die in der Innenstadt wenden und stadtauswärts über Marktplatz fahren, wären so möglich. Ich würde solchen Kursen allerdings wegen der in der Inneren Stadt doch stark abweichenden Linienführung eine eigene Liniennummer geben, das ginge sowieso nur als Einschub.

Beitrag Nr. 689   |  Autor: MeikStadt / Stadtteil:
Pradler Straße
   |  BeitragErstellt: 28.11.2009 13:10
    —
Ich meinte ja als Einschub und natürlich unter anderem Name 3/O oder vl. 2(gibt es ja zu dem Zeitpunkt noch nicht).
Denn auch schon 1-2 Einschübe könnten die Linie O in der Früh stark entlasten.

Beitrag Nr. 690   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 28.11.2009 13:27
    —
So eine Linie könnte man zu den HVZ morgens, mittags und abends führen und evtl. sogar die Schülerbusse von Westen herein bei Q-West beginnen bzw. enden lassen (für die zwei Jahre der Bauzeit für die Strecken westlich Fischerhäuslweg), damit die Schüler der Schulen weiter westlich dann dort in die bzw. aus der Tram umsteigen - Entlastung der Innenstadt von Schülerbussen, Schülerbusse müssten dann nur noch in Hötting pendeln, die Tram packt das mit genügend Doppeltraktionen schon, innerhin hätten in drei Doppeltraktionen der Inhalt der ganzen Q-West-Schule plus ca. 150 normale Fahrgäste Platz.
Zuletzt bearbeitet von manni: 28.11.2009 13:27, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 691   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 18.12.2009 19:33
    —
Die Pläne sind seit heute in voller Auflösung, respektive als PDFs verfügbar: http://www.ivb.at/index.php?id=tram

Wenn sich Änderungen ergeben, werden sie dort auch ausgetauscht werden.

Beitrag Nr. 692   |  Autor: Schienenschraube   |  BeitragErstellt: 18.12.2009 20:03
    —
Danke für den Hinweis Manni!
Lassen die Meister jetzt wirklich in der Anichstraße die Parkspuren sowie die Linksabbiegespur für den MIV auf dem Straßenbahngleis? Ja, ich habe es eh schon gewusst, aber in High Resolution schauts halt noch schlimmer aus. Das kann es ja wohl nicht sein. Nicht einmal ein Bus kommt da in der Regel ohne Störung durch.

Zuletzt bearbeitet von Schienenschraube: 18.12.2009 20:04, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 693   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 18.12.2009 20:29
    —
Es ist vieles ein Kompromiss. Ich bin naturgemäß über solche Sachen auch nicht begeistert. Aus den Plänen lese ich heraus, dass man versucht hat, unter Beachtung der Vorgaben an Eigentrassen auch noch den letzten Zentimeter herauszuholen.

Ich denke, man wird nachbessern, spätestens wenn sich in der Praxis herausstellt dass der Mischverkehr trotz VLSA-Tricksen nicht funktioniert. Erster Kandidat dafür wäre IMO der Innrain - die ersten ca. drei Jahre ist es egal, wenn die Gleise dort im Mischverkehr liegen, es fährt ja dort nichts, sind ja nur Betriebsstrecken. Ich rechne mit größeren Nachbesserungen aber erst mit Eröffnung der O-Gesamtstrecke, spätestens dann braucht der östliche Innrain Eigentrassen. Hätte man diese jetzt schon realisiert, wär's halt bereits den Buslinien zugute gekommen.
Die Südtrasse (Anichstr - Salurner Str - Hbf) muss erst dann wirklich störungsfrei funktionieren, wenn die Linie Rum - Völs fährt, das wäre dann der nächste Schritt.

Es gibt auch innovative Ansätze in dem Ganzen, die erst in der Detailansicht rauskommen, z.B. die durch den Radverkehr befahrbaren Bahnsteige (Klinik, beide) - das könnte dann als Vorbild für die Museumstraße dienen, wo bekanntlich schon seit 15 (oder so) Jahren dringendst was hinsichtlich Bahnsteige vs. Radfahrstreifen passieren sollte.

Zuletzt bearbeitet von manni: 18.12.2009 20:30, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 694   |  Autor: Juergen   |  BeitragErstellt: 18.12.2009 23:44
    —
Interessante Pläne, es scheint wirklich voranzugehen. Warum aber wird ausgerechnet in der Brunecker Straße ein Gleiswechsel vorgesehen? Bei einer Störung, die ein vorzeitiges Wenden erfordert, müsste die betreffende Bahn auf der dortigen Straßenfahrbahn nach dem Gleiswechsel anhalten und gegen den nachfolgenden Straßenverkehr wieder losfahren. Das erscheint mir nicht gerade sehr einfach und eher gefahrenvoll. Wäre da nicht eine Weichenverbindung am Bahnhof besser, etwa so (eingezeichnet in roter Farbe):


Das Wenden wäre damit aus beiden Fahrtrichtungen möglich.
1.) Von der Brunecker Straße kommend Einfahrt ins Stubaier Gleis und von dort nach Fahrgastwechsel starten zur Rückfahrt in nördliche Richtung.
2.) Von der Salurner Straße kommend nach dem Aussteigen der Fahrgäste an der Haltestelle Hbf bis auf Höhe der Tiefgaragenausfahrt vorziehen, bis die Weiche freigefahren ist, und dann wieder zurück auf das Stubaiergleis und über dieses zur Salurner Straße.
Meines Erachtens wäre das Wenden so weniger gefährlich und es würde allenfalls den Verkehr im Bereich der Haltestellen und deren Zu- und Abfahrten etwas beeinträchtigen.

Betrachtet man die Szenarien möglicher Störfälle, die ein Wenden erfordern, dann sehe ich 3 verschiedene Möglichkeiten:
a) Blockierung des Streckenabschnitts Salurner Straße bis Anichstraße
b) Blockierung im Bereich Brunecker Straße / Kreuzung Mus.
c) Blockierung direkt im Haltestellenbereich Hbf.
Bei a) und b) könnte nach meinem Vorschlag noch der Hauptbahnhof bedient werden, bei c) zugegebener Maßen nicht. Doch in diesem Fall würde auch der Gleiswechsel Brunecker Straße nicht wirklich helfen, weil dann der Hbf auch nicht bedient werden kann. Am wahrscheinlichsten wäre in so einem Fall gar keine Wende, sondern einfach die Umleitung über Linie 1.

Beitrag Nr. 695   |  Autor: 62erStadt / Stadtteil:
Wieden
   |  BeitragErstellt: 18.12.2009 23:53
    —
manni schrieb:
Die Pläne sind seit heute in voller Auflösung, respektive als PDFs verfügbar: http://www.ivb.at/index.php?id=tram


Danke für den Hinweis - auffallend sind die beiden Doppelkreuzungsweichen im Straßenbereich bei der Brunecker Straße/Museumsstraße, dürfte in Österreich ziemlich einzigartig sein.

Beitrag Nr. 696   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 19.12.2009 00:20
    —
Habe das heute zuerst falsch bei der Ringtram reingestellt:

Grundsätzliches zu den Detailplänen:
Man müsste meiner Meinung nach weitestgehend mit linksabbiegendem MIV abfahren. z.B. Salurnerstraße Adamgasse, Salurnerstraße Greilstraße und umgekehrt.
Im Folgenden ingoriere ich absichtlich alles wenn und aber bezüglich MIV

Im Einzelnen
ba2: eigener GK am Gleis Richtung Süd weiter zur Kreuzung vor führen, dafür keine eigene MIV-Geradeausspur.
ba3c: nördliche Parkspur völlig weg, dann müsste sich ein eigener GK für ein Richtungsgleis oder die stauanfälligsten Abschnitte ausgehen. Gleis Richtung West - Rückstauanfälligkeit vor Hst. Triumphpforte nicht gelöst. Hst. Gleis Richtung Ost - vielleicht lässt sich hier noch so herumdoktorn, dass die Ginkobäume als Gliederung erhalten blieben können? Bei Triumphpfortenkreuzng Entkoppelung der MIV-Ströme -d.h. keine Abbiegerelationen mehr. Durch das Einsparen der Abbieger Verbreiterung der Gehsteige im Kreuzungsbereich möglich.
ba4: Muldenrandsteine? sehr verdächtig, das wird alles zugeparkt. Da wären mir sogar Jerseywände lieber;-)
ba5: vgl. Salurnerstraße, Parkplatz raus eigener GK rein
ba6: ich weiß, der Radweg zwischen MIV und Bus/Tram funktioniert bereits jetzt - sieht aber trotzdem irgendwie kriminell aus. Randsteine, Leitwände?
ba7: Tram ostwärts wird ziemlich heftig stauen und von den VVT-Bussen auf eigener Spur überholt. Da die VVT-Busse von dort auch meines Wissens nach in den Terminal einbiegen, wäre eine Mitnutzung der Spur durch die Tram überlegenswert.
ba8a und ba9a: ja wo ist der einger GK, wo isser denn?, Der eigene GK wird, wie mir scheint immer eher in "blaßblauer Frauenschrift" dargestellt. Hat man die Pläne nun für die Fahrgäste oder für die Autofahrer online gestellt;-)
ba9a: Hst. Höttinger Auffahrt, Bahnsteige zu schmal (Aufstellfläche für Blinde am Gleis richtg. West 1,5m breit ist zwar ausreichend, doch etwas gedrängt, v.a. wenn man sich noch ein Geländer vorstellt, das Platz wegnimmt.

Bahnsteiglängen: Bisher ist es so, dass die Linie 5 (Regiotram) zwischen Klinik und Sillpark überall halten sollte - und zumde am 5. Gymnasium. Auf allen diesen Bahnsteigen müsste die Länge des Bahnsteigs Anichstraße erreicht werden.

Zuletzt bearbeitet von Martin: 19.12.2009 00:21, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 697   |  Autor: HannesStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 19.12.2009 15:37
    —
Ja da gäbe es noch einiges nachzubessern. Zunächst wäre ich trotz der höheren Kosten FÜR den Bau des Innenstadtrings beim Sillpark. So wie es jetzt ausschaut gibt es künftig noch weniger Abbiegerelationen als bisher (z.B. Brunecker-Str. > IES). Das führt zwangsläufig zu Umwegverkehr, der die umliegenden Straßen zustaut. Auch ließen sich ÖV und MIV an einem Kreis besser trennen als durch kurze ÖV-Fahrstreifen, die leicht von hinten zugestaut werden.

Die Planung im Bereich Salurnerstraße ist eine einzige Katastrophe, aber das wissen wir eh.

Wozu braucht man einen Rechtsabbiegestreifen aus der MTS? Nimmt nur dem Fußgängerverkehr Platz weg.

Zumindest könnte man die Anichstraße von der Gleislage her nachträglich noch ausbauen. Die entfallende Abbiegemöglichkeit in den Innrain verbessert die Leistungsfähigkeit gegenüber dem Bestand (vermutlich künftig 2 Grünphasen, statt 3) und die Haltestelle hinter der Ecke staut vorne an der Kreuzung den Platz frei, die bessere Lösung wären aber zweifelsohne getrennte Trassen.

Die Führang am Innrain kann funktionieren, wenn man den inneren Fahrstreifen Richtung Norden als Linksabbiegestreifen (ausg. ÖV) markiert. Das gabs bis vor einigen Jahren shcon mal und funktionierte auch. Seit der MIV 2 Fahrstreifen nach Norden hat steht der ÖV im Stau. Sollte die tankstelle mal weg kommen, dann kann man den Busfahrstreifen bis zur Kreuzung verlängern. Man hätte aber auch Tram-Trasse und Busfahrstreifen kombinieren können. Außerdem fehlen nördlich der Unikreuzung die Radfahrstreifen.

Die Unibrücke ist in der Normalverkehrszeit so machbar. Allerdings staut es sich stadteinwärts oft wesentlich weiter als der ÖV-Fahrsteifen reicht. Vielleicht verbessert sich das aber wenn wei oben erwähnt die Grünphasen an der Klinikkreuzung geändert werden.

In der Höttiger Au wären - dabei bleibe ich - 4 Fahrstreifen möglich gewesen. Den Linksabbiegestreifen hätte man nicht gebaucht, wenn nur die Linie R dort abbiegen dürfte.

Die Ausbaumaßnahmen von der Höttinger Auffahrt bis zum Fischerhäuslweg (Linksabbiegestreifen, zusätzliche Fahrstreifen) haben teilweise nichts mit der Tram zu tun. Das sollte man auch ehrlicherweise sagen.

Zuletzt bearbeitet von Hannes: 19.12.2009 16:07, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 698   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 21.12.2009 00:46
    —
@Jürgen: ich finde deine Idee gut. Ich habe mir diese Frage auch schon gestellt - es wäre ja sinnvoll, den Hbf noch zu bedienen, wenn man kurzführt.
Das Wenden in der Brunecker Str mit der am offiziellen Plan eingezeichneten Anlage geht schon, da der MIV erst am Ende der Weiche auf den Gleiskörper geleitet wird. Wenn die Bahn genau nach der Weiche stehen bleibt und von dort aus dann zurückstößt, kann schlicht und einfach kein Auto nachfahren und somit auch keine gefährliche Situation entstehen. Natürlich setzt das voraus, dass der Tramfahrer nicht so weit vor fährt, dass sich doch noch ein Auto reinquetschen kann.
Dein Vorschlag mit dem Gleiswechsel am Südtiroler Platz könnte daran scheitern, dass die Statik des sich unter beinahe dem ganzen Platz ausdehnenden unterirdischen Parkhauses das nicht zulässt. Ich werd' den Vorschlag aber weiterleiten.

Ad Nach-/Verbesserung: wir haben das ja alles 2008 schon eingebracht ( http://www.a-i-n.org/download/optimierungspotenzial_regiobahn-stadt_ain_a3_v3_hq.pdf ). Den Zuständigen ist also bewusst, was sie tun und was sie aus Sicht der Tram anders machen hätten sollen. Ich denke, den Planern kann man hier nichts vorwerfen; bessere Lösungen scheiterten an den politischen Vorgaben. Man kann jetzt nur noch auf Nachbesserung hoffen, sobald Probleme auftreten und bis dahin evtl. allenfalls noch kleinere Verbesserungen erreichen.

Zuletzt bearbeitet von manni: 21.12.2009 00:58, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 699   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 21.12.2009 13:34
    —
Info von Harald Muhrer / IVB: die Wende in der BRU ist dazu gedacht, von Westen her zu wenden, falls auf L3, LO oder Stadtbahn östlich der Innenstadt eine Unterbrechung ist. Von dieser Seite erfolgt der Richtungswechsel in der BRU ja auch auf der Eigentrasse. Der Hauptbahnhof kann so noch bedient werden.
Zum Wenden von Osten her wird beim Sillpark noch eine Parallelweiche eingebaut, aber erst im Zuge des ersten Bauabschnitts Richtung Osten.
Der 1er-Nordast bleibt demnach ohne Wendemöglichkeit vor der Innenstadt.

Weiterer Grund für die Platzierung der Wendeanlage in der BRU und nicht am Hbf ist, wie ich eh schon vermutet habe, die Tiefgarage. Das Bauwerk Südtiroler Platz ist auch noch unter Gewährleistung, so dass dort nichts aufgeschremmt werden sollte bzw. das ein Kostenrisiko wäre.

Beitrag Nr. 700   |  Autor: MeikStadt / Stadtteil:
Pradler Straße
   |  BeitragErstellt: 22.12.2009 00:13
    —
Wenn die Linie 3 dann bis nach Hötting-West verlängert worden ist wie wird dann die Linie O geführt?
Da die Linie 3 ja dann auf 5-Min Takt verdichtet wird denke ich mir nicht,dass die Linie O auch noch im 5-Minuten Takt nach Hötting-West fährt.

Zuletzt bearbeitet von Meik: 22.12.2009 00:14, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 701   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 22.12.2009 01:15
    —
@Meik: siehe http://www.strassenbahn.tk/inntram/info_tram-extensions.html#40 unter "Fahrzeugeinsatz".

Beitrag Nr. 702   |  Autor: MeikStadt / Stadtteil:
Pradler Straße
   |  BeitragErstellt: 22.12.2009 08:10
    —
Ich meine wie die Linie O in der Zeit geführt wird.
Ob zb. die Linie O in der Zeit nur bis zum Haltestelle Fürstenweg oder so fährt.

Beitrag Nr. 703   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 22.12.2009 11:12
    —
Wenn die 3er die O-Westäste übernimmt, wird der O AFAIK auf die Relation Zentrum - O-Dorf gekürzt. Ich würde jetzt mal damit rechnen dass diese Linie für die zwei Jahre, die sie dann noch existiert, ab und bis Hbf fährt.
Zwischen den "Linienhälften" umgestiegen könnte in diesem Fall am Sillpark werden.
Der O-Ost als Hälfte einer neuen Durchmesserlinie kann ich mir nicht vorstellen, einerseits wegen der Gelenkbusse, andererseits wegen des 5-Minuten-Intervalls.

Man könnte natürlich auch am Fürstenweg enden und via Layrstraße wenden, wäre vielleicht fast die bessere Idee, wenn der O die Achse MUS - Innrain bis Klinik noch mitnmehmen würde. Eine so lange Extrastrecke ist bei 5-min-Intervall aber nicht grade billig, also ich denke man wird sich das gut überlegen und genau prüfen.

Beitrag Nr. 704   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 26.12.2009 20:46
    —
Zur gesamten Thematik siehe auch mein neues Editorial: http://www.strassenbahn.tk/inntram/editorial_20091226.html

Beitrag Nr. 705   |  Autor: Peter021Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 05.01.2010 17:47
    —
...nur ein paar kurze Einwürfe:

1.) für Tunnelstrecken bei Strassenbahnen in der direkten Innenstadt gibt es einige Beispiele z.B. in Deutschland...

2.) U-Bahnen müssen nicht zwangsgedrungen unter der Erde sein, ich kenne viele Linien, die ausserhalb der direkten Innenstadt entweder abgezäunt, tiefer gelegt (aber offen geführt) oder hochgeständert fahren (Lille M1 und M2), Wien (alle Linien), München (z.B. U6 nach Garching teilweise)

3.) Man muss nicht immer die Oberfläche, sobald der ÖV unter der Erde ist den Autos opfern, es gäbe ja auch die Möglichkeit von Fussgängerzonen (die sich übrigens mit Trams sehr gut vertragen)

4.) Zur Innsbrucker Verkehrspolitik braucht es keinen Kommentar! Da sehe ich nur "schwarz"... und wo schwarz sehen angesagt ist, geht der öffentliche Verkehr leider unter (vor allem der schienengebundene!) Sei es das Ybbstal, sei es der Mut und die Lustlosigkeit bei so manch anderer Schmalspurbahn, seien es diverse Fehlentscheidungen rund um Linieneinstellungen im stadtnahen Bereich...

Innsbruck toppt deshalb auch so manches da man anscheinend aus vergangenen (Fehl-?) Entscheidungen nichts lernen will?

Man errichtet 1944 ein O-Bus System dem Trend der Zeit entsprechend und schliesst dieses aufgrund Fahrzeugüberalterung und hoher Kosten 1976 endgültig (nachdem 1969 und 1971 schon der Grossteil stillgelegt worden war...
Lerneffekt: Fehlanzeige: bereits 1985/86, also nur zehn Jahre später beschliesst man erneut gegen den Zeitrend die erneute Einführung des Obussystems - war die Stilllegung des ersten denn so falsch?
In den Folgejahren ist man ganz optimistisch und pumpt bis 1995 Unsummen an Geld in grosse Netzausbauten und Fahrzeugbeschaffungen! Die Tram scheint ein Auslaufmodell?

Weit gefehlt! Nur etwa fünf!!! Jahre nach der letzten grossen Investition wird das Ende des Obussystems eingeläutet, weil: veraltet, zu teuer, nicht mehr dem Zeitgeist entsprechend...

Noch eine Draufgabe gefällig:

Nichts wurde in der Nachkriegszeit so oft diskuttiert, wie die Stillegung der Stubaitalbahn, da damals nicht dem Zeitgeist entsprechend, zu teuer, touristischer Faktor nicht erkannt! Und wäre es nach dem Willen einer grossen Stadt gegangen, wäre die Bahn auch gegangen - wären da nicht die Talbürgermeister gewesen (Hut ab!)
Was ist aber gegangen!!! die bestfrequentierste Localbahnlinie, die nie über zu wenig Fahrgäste klagen konnte, die Linie 4. Und warum? Nicht etwa weil ein moderenes, besseres System gekommen wäre (S-Bahn, Stadtbahn), nein, weil manche 1974!!! erst mitbekommen haben, dass Bahnen in den 1950er und 1960er Jahren als unmodern galten! Der Ersatz: nicht einmal Gelenksbusse sondern heillos überfüllte und überforderte Solobusse (als Ersatz für Vierwagenzüge) Und? Überlebt haben die, von denen keiner glaubte, dass sie überleben, nämlich die die nicht Prestigeobjekttauglich waren (und es heute aber selbst geworden sind!) Und was fehlt? Richtig die Hauptverkehrsachse nach Osten, die schon vor 119 Jahren geplant wurde, weil eine Hauptbahn alle das Verkehrsbedürfnis nicht decken konnte... Und danach muss wohl die Angst vor der Verantwortung so gross gewesen sein, dass man sich nichts mehr einzustellen wagte, im Gegenteil 1976 kratzte man (den Wähler fürchtend) noch rasch die Kurve vor der geplanten Gesamteinstellung des innerstädtischen Strassenbahnsystems... Überleben hätten wohl nur (kurz) die Localbahnlinien, nur was macht man mit diesen ohne passendes städtisches Pedant? In den Pampa enden?

Wir stehen also wieder am Anfang (wie schon 1891/1905). Man hofft nur inständig, dass nun aus Lippenbekenntnissen und viel Papier (mehr ist noch nicht reell da!) Taten folgen. 1985 folgte auf dieses Projekt (alles war schon einmal da) nämlich gar nichts ausser einer neuen Baustelle namens Obus...

Innsbruck bzw. die Agglomeration sollte schon wesentlich weiter sein, es sollte nicht mehr die Frage sein, ob man eine Stadtregionalbahn braucht, sondern nur wie schnell die Errichtung gehen kann... Denn eine Stadt kann nur wachsen, wenn die Infrastruktur passt und gerade bei der sind wir gerade einmal dort angekommen, wo unsere nördlichen Nachbaren zwischen 1980 und 1990 schon waren: am Willen zu einer modernen Strassenbahn (mit dem Unterschied, dass in D bereits einige Netze modernisiert wurden und Strassenbahn längst als der Problemlöser mittlerer Städte anerkannt ist) Wozu Millionen in ein Loch (ähem Tunnel) pulvern, wenn in solchen mittleren und kleineren Städten noch genug Platz an der Oberfläche ist - man müsste diesen nur richtig nützen... Ob Blechkolonnen anno 2009 im Zeichen den Klimaschutzes und lebenswerter Städte noch ein erstrebenswertes Ziel sein können sei dahin gestellt...

LG

Zuletzt bearbeitet von Peter021: 05.01.2010 17:51, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 706   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 05.01.2010 18:21
    —
Günter, es hat nun wirklich Null Sinn, sich (schon wieder) über die Verfehlungen der Vergangenheit aufzuregen.
Da ist viel schief gelaufen, keine Frage. Aber: Dinge, wie du sie beschreibst, sind überall passiert, weltweit. Man hat damals einfach noch nicht erkannt, wohin der Verkehr sich entwickelt.

In Innsbruck hat die Straßenbahn diese Zeit immerhin mit nur einem schweren Opfer, der Linie 4, überlebt, und nun stehen wir am Beginn der Umsetzung des größten Ausbauprogramms, das es je gab. Ich darf daran erinnern, dass in Innsbruck Österreichs nach Wien zweitgrößtes Tram-/Stadtbahnnetz im Entstehen ist. Wir - siehe dazu auch mein Editorial - stückeln hier nicht bloß ein paar hundert Meter Gleis ans vorhandene Netz wie das in anderen Städten geschieht, sondern errichten viele, viele Gleiskilometer. Die Trassierungskompromisse freuen mich auch nicht, sie werden aber auch nicht bleiben, denn wäre das der Fall, wäre der gigantische Aufwand - wir werden von jetzt an jedes Jahr kilometerlange Gleisbaustellen haben! - umsonst. Aus den 60% Eigentrasse, wie wir sie jetzt bei den Neubaustrecken haben, werden am Ende 80%, 90% werden. Ich habe das im Lauf der Jahre immer wieder bei Netzerweiterungen und Neubaustrecken in anderen Städten mitverfolgt - das lief bisher noch fast überall so, denn es gibt nun mal keine derartigen Großprojekte ohne Gegner.

In Deutschland hat der Bund schon wesentlich früher die Zeichen der Zeit erkannt, weshalb man dort schon weiter ist.
Hätte 1985 der Bund 75% oder auch nur die Hälfte bezahlt, wäre der Kompromiss O-Bus nicht nötig gewesen.
Andererseits hat die hemmungslose Ausschüttung der Bundesgelder in DE auch zu enormer Geldverschwendung wie eben den diversen unausgelasteten Tunnel-Stadtbahnlinien geführt, die inzwischen nur noch ausgedünnt fahren oder sogar schon wieder eingestellt wurden - milliardenteure unterirdische Bauruinen. Es hat eben alles zwei Seiten.

Ich denke, Innsbruck ist auf dem richtigen Weg - nichtsdestotrotz macht es Spaß, zu sinnieren, wie es anders hätte laufen können und was eine Tunnel-S-Bahn, Tunnelstadtbahn oder U-Bahn in Innsbruck für Auswirkungen gehabt haben könnte - darum geht's hier eigentlich.

@Tw75: stimmt, der Kaffeesatz schweigt dazu. Die Kristallkugel hat auch grad kein Netz. Mr. Green - das Original!

Zuletzt bearbeitet von manni: 05.01.2010 18:21, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 707   |  Autor: Peter021Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 05.01.2010 18:42
    —
konkrete Beispiele manni für solche Entwicklungen in DE bitte: wo wurden Systeme eingestellt, wieder aufgebaut, wieder eingestellt...

Das Trams wieder eröffnet worden sind, da gebe ich Dir recht, nichts all zu seltenes...

Die Obusgeschichte aber schon zwinkern

LG

P.S.: Klingt da etwa Zufriedenheit für das dztige politische System heraus...

P.P.S.: und nach Wien grösstes Netz gilt wohl nur unter Einbeziehung der Stubaitalbahn... Innerstädtisch bieten wir zur Zeit auch noch nicht mehr als etwa Linz oder Graz...

Zuletzt bearbeitet von Peter021: 05.01.2010 18:47, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 708   |  Autor: Tw75   |  BeitragErstellt: 05.01.2010 18:44
    —
manni schrieb:
und nun stehen wir am Beginn der Umsetzung des größten Ausbauprogramms, das es je gab...


Zu hoffen bleibt jedenfalls, dass auf die vielen guten Worte nun endlich Taten folgen und mit der Tram-Erweiterung in Richtung Hötting, nachdem der Baubeginn von Sommer 2008, auf 2009 verschoben wurde und es schließlich doch Anfang 2010 (März?) wird, begonnen wird.

Beitrag Nr. 709   |  Autor: Peter021Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 05.01.2010 18:51
    —
was den Cityring und damit die Umlegung der Dreiertrasse in beiden Richtungen über den Hauptbahnhof darf der Baustart 2010 schon etwas angezweifelt werden, denn noch steht ein Hindernis (altes Bahnpostamt) im Weg und mit einem baldigen Abbruch ist (noch) nicht zu rechnen...

wird also (wenn man die Schienenbestellungen berücksichtigt) wohl 2011 werden und damit 3!!! Jahre hinter dem Plan - richtig alles nur eine Kostenfrage! Man wird schauen müssen im welchem Stadium das Geld ausgehen wird, alles wird um das budgetierte Geld jedenfalls jetzt schon nicht mehr zu realisieren sein (Indesxpreissteigerungen, Preissteigerungen durch Verzögerungen)...

Optimismus ist gut, man darf aber nie sein kritisches Auge zumachen - und alles so eitel Wonne ist bei dem Projekt auch nicht (mehr)...

LG

Beitrag Nr. 710   |  Autor: Walter4041   |  BeitragErstellt: 05.01.2010 19:44
    —
Tw75 schrieb:
Zu hoffen bleibt jedenfalls, dass auf die vielen guten Worte nun endlich Taten folgen und mit der Tram-Erweiterung in Richtung Hötting, nachdem der Baubeginn von Sommer 2008, auf 2009 verschoben wurde und es schließlich doch Anfang 2010 (März?) wird, begonnen wird.

Amen! big grin

Beitrag Nr. 711   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 05.01.2010 20:22
    —
Peter021 schrieb:
was den Cityring und damit die Umlegung der Dreiertrasse in beiden Richtungen über den Hauptbahnhof darf der Baustart 2010 schon etwas angezweifelt werden, denn noch steht ein Hindernis (altes Bahnpostamt) im Weg und mit einem baldigen Abbruch ist (noch) nicht zu rechnen...
wird also (wenn man die Schienenbestellungen berücksichtigt) wohl 2011 werden und damit 3!!! Jahre hinter dem Plan - richtig alles nur eine Kostenfrage! Man wird schauen müssen im welchem Stadium das Geld ausgehen wird, alles wird um das budgetierte Geld jedenfalls jetzt schon nicht mehr zu realisieren sein (Indesxpreissteigerungen, Preissteigerungen durch Verzögerungen)...


Eine budgetäre Schwankungsbreite und eine Valorisierung wurde in den Bschlüssen berücksichtigt. Am Ende wird noch mal so viel Geld budgetiert werden, dass die Kostensteigerungen ausgeglichen werden.
Anders kannst du ein sich über viele Jahre erstreckendes Großprojekt gar nicht budgetieren, weil man die genauen Materialkosten erst nach der jeweiligen Ausschreibung weiß, weil bei Bauarbeiten immer Unwägbarkeiten auftreten, etc. - da geht's immer ein paar Millionen auf- oder abwärts!

Das mit dem verzögerten Hochhausprojekt in der Brunecker Straße tut nicht wirklich was zur Sache. Der Abbruch der bestehenden Gebäude wird noch heuer erfolgen, der Architektenwettbewerb für die Neubebauung endet AFAIK noch vor dem Sommer. Vielleicht kann diese Kreuzung wirklich erst 2011 gebaut werden, aber da geht es, bitteschön, nur um einen Streckenabschnitt von gut hundert Metern! Alles andere, was für den ersten Abschnitt benötigt wird, kann in der Zwischenzeit gebaut werden - ganz davon abgesehen, dass es betrieblich problemlos möglich wäre, zunächst über Museumstraße - Innrain zu fahren statt über Hbf - MTS - Anichstraße.

Zuletzt bearbeitet von manni: 05.01.2010 20:26, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 712   |  Autor: Peter021Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 05.01.2010 22:06
    —
budgetierte Schwankungen und Preiserhöhungen sind ok und auch normal. Gut und normal sind auch Puffer, die für solche Eventualitäten angelegt worden sind. Bei 3 (in Worten drei) Jahren Bauverzug dürften aber schon sehr hohe Mehrkosten angefallen sein, die aber noch keiner erwähnt hat... Welches sonstige Projekt dieser mittleren Grössenordnung (das ist ja keine BEG Trasse mit 75 km) hat es sonst schon geschafft von der politischen Willensbildung ! bis zur Umsetzung knapp 10 Jahre zu brauchen. Was anderes wäre es, wenn die politische Willensbildung noch umstritten wäre. Aber zehn Jahre für Planung (ohne Ausführung im Neustreckenbau) ist schon kritisch zu hinterfragen. Und wie wir ja mitbekommen haben ist die Verzögerung nicht der IVB sondern dem politischen Willenspektrum zuzuführen, das mit zu wenig Nachdruck wichtige Vorarbeiten leistet (Trassen frei bekommen z.B.)...

Und ad Cityring: das ist die zentrale Baustelle der neuen Tram!!!

1.) wenn die berühmte Weiche in der Museumsstrasse bricht steht die Strassenbahn, die Weiche ist aber nur mehr ein Schatten ihrer selbst, wie Du ja auch weisst

2.) Wie willst Du denn die bereits nächstes Jahr zu eröffnende Dreier West dann führen? Kurzführung in der Anichstrasse oder noch eine Linie durch die Museumsstrasse? Gibt es 2011 überhaupt dann schon die Zufahrten am Innrain Richtung Terminal?

3.) Ohne Cityring (und das wurde uns ja auch von kompetenter Stelle bestätigt!) hat also die Linienverlängerung als Rumpf nur wenig Sinn, weil die erste Ausbaumassnahme eben eine neue Dreier vom 5. Gymnasium über den Cityring nach Amras (Ort) sein soll und nicht eine Linie Anichstrasse - Linserareal.

4.) Die Bahnpost steht im Weg, wie Du weisst dauert das Bestellen von Gleis mindestens sechs Monate, bevor die alte Bahnpost aber nicht liegt kann dort nicht gebaut werden und wird auch folglich nichts (ins Blaue) bestellt. Wie Du auch weisst gibt es Probleme mit dem aktuellen Bauprojekt, weshalb sich zur Zeit noch niemand irgendwie aufgefordert fühlt die alten Gebäude zu schleifen. Einen Häuselbauer interessiert halt die Regionalstrassenbahn nur periphär! Also ist der Cityring für das heurige Frühjahr sicher gestorben, der Herbst als Bautermin (Abbruch und Bestellen Schienen) wackelt auch schon sehr kräftig, also wird es 2011... und dann wird es höchste Eisenbahn, will man zeitgleich mit der Neubaustrecke zum 5. Gymnasium fertig werden...

Die IVB hat gute Vorarbeit geliefert, keine Frage! Nun fehlt es aber an der konkreten Umsetzung mancher Behörden und politischen Willensträgern und daran krankt die ganze Sache zur Zeit etwas - da fehlt eindeutig der Biss, der in vielen anderen Städten bei so was da ist. Vergleichen wir Zürich und die Glatttalbahn - hier wird seit Jahren schon fleissig gebaut und Abschnittsweise eröffnet (das Projekt wurde nur wenige Jahre vor den Innsbrucker Projekten beschlossen) in Innsbruck überwiegt noch das Papier das Eisen, leider...

Also "die Tram kommt" hoffentlich bald...

LG

Zuletzt bearbeitet von Peter021: 05.01.2010 22:08, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 713   |  Autor: Peter021Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 05.01.2010 22:12
    —
Peter021 schrieb:
konkrete Beispiele manni für solche Entwicklungen in DE bitte: wo wurden Systeme eingestellt, wieder aufgebaut, wieder eingestellt...


räusper*

Beitrag Nr. 714   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 05.01.2010 22:47
    —
Peter021 schrieb:
budgetierte Schwankungen und Preiserhöhungen sind ok und auch normal. Gut und normal sind auch Puffer, die für solche Eventualitäten angelegt worden sind. Bei 3 (in Worten drei) Jahren Bauverzug dürften aber schon sehr hohe Mehrkosten angefallen sein, die aber noch keiner erwähnt hat...


Baubeginn hätte in Q3/2008 sein sollen und ist jetzt in Q1 oder Q2/2010 - das sind 1,5 bis zwei Jahre, bitt'schön.

Zitat:

Welches sonstige Projekt dieser mittleren Grössenordnung (das ist ja keine BEG Trasse mit 75 km) hat es sonst schon geschafft von der politischen Willensbildung ! bis zur Umsetzung knapp 10 Jahre zu brauchen.


Mittlere Größenordnung? Es geht hier um insgesamt weit über 30 km zweigleisige Strecken, selbst ohne den Abschnitt Hall sind es immer noch über 20 km. Und zwar überwiegend nicht durch die unbebaute Pampa auf vergleichsweise einfach zu planierender Trasse, oder durch einen Tunnel, sondern mitten durch dichtest bebaute Siedlungsgebiete, wo tausend Dinge zu berücksichtigen sind. Die Vorlaufzeit war lange und wir hatten unnötige Verzögerungen drin, es hätte alles um zwei oder drei Jahre schneller gehen können, aber im Großen und Ganzen finde ich die Vorlaufzeit nicht ungewöhnlich. Zeig mir ein Projekt dieser Größenordnung, das in drei Jahren vorbereitet wurde.

Zitat:

Was anderes wäre es, wenn die politische Willensbildung noch umstritten wäre. Aber zehn Jahre für Planung (ohne Ausführung im Neustreckenbau) ist schon kritisch zu hinterfragen. Und wie wir ja mitbekommen haben ist die Verzögerung nicht der IVB sondern dem politischen Willenspektrum zuzuführen, das mit zu wenig Nachdruck wichtige Vorarbeiten leistet (Trassen frei bekommen z.B.)...


In der Stadt wurden Trassen, soweit damals bekannt und wo nötig, schon vor vielen Jahren im ÖROKO verankert. Rum weiß ich nicht, ob die sowas überhaupt haben, aber der Abschnitt nach Hall jedenfalls ist, wie wir ja wissen, noch nicht fix - ja, auch in meinen Augen ist das eine Ausrede für fehlende Trassensicherung im Haller ÖROKO, aber ich sehe das abgekoppelt vom restlichen Projekt. Wenn 2013 positiv entschieden wird, wird das Land sich auch ganz pragmatisch darum kümmern müssen, bis dahin muss man halt hoffen dass ein Zupflastern der Trasse informell verhindert wird. Ich sehe die Realisierungschancen für den Haller Abschnitt irgendwo bei 50:50.

Zitat:

Und ad Cityring: das ist die zentrale Baustelle der neuen Tram!!!
1.) wenn die berühmte Weiche in der Museumsstrasse bricht steht die Strassenbahn, die Weiche ist aber nur mehr ein Schatten ihrer selbst, wie Du ja auch weisst


Stimmt natürlich, die Gleise müssen dringendst ausgetauscht werden. Wäre natürlich richtig übel, wenn man heuer die alte Gleisanlage sanieren müsste, um sie nächstes Jahr dann rauszureißen.

Zitat:

2.) Wie willst Du denn die bereits nächstes Jahr zu eröffnende Dreier West dann führen? Kurzführung in der Anichstrasse oder noch eine Linie durch die Museumsstrasse? Gibt es 2011 überhaupt dann schon die Zufahrten am Innrain Richtung Terminal?


Die Innrain-Gleise sind Bestandteil des ersten Bauabschnitts. Sonst wären sie ja kaum bei demselben gelistet. lachen

Zitat:

3.) Ohne Cityring (und das wurde uns ja auch von kompetenter Stelle bestätigt!) hat also die Linienverlängerung als Rumpf nur wenig Sinn, weil die erste Ausbaumassnahme eben eine neue Dreier vom 5. Gymnasium über den Cityring nach Amras (Ort) sein soll und nicht eine Linie Anichstrasse - Linserareal.


Das war auch nur eine Idee für eine vorübergehende Notlösung für einige Monate oder ein Jahr, falls das nötig würde - betrieblich möglich wäre es, schließlich fährt der O dann sowieso genau diese Strecke.

Zitat:

4.) Die Bahnpost steht im Weg, wie Du weisst dauert das Bestellen von Gleis mindestens sechs Monate, bevor die alte Bahnpost aber nicht liegt kann dort nicht gebaut werden und wird auch folglich nichts (ins Blaue) bestellt. Wie Du auch weisst gibt es Probleme mit dem aktuellen Bauprojekt, weshalb sich zur Zeit noch niemand irgendwie aufgefordert fühlt die alten Gebäude zu schleifen. Einen Häuselbauer interessiert halt die Regionalstrassenbahn nur periphär! Also ist der Cityring für das heurige Frühjahr sicher gestorben, der Herbst als Bautermin (Abbruch und Bestellen Schienen) wackelt auch schon sehr kräftig, also wird es 2011... und dann wird es höchste Eisenbahn, will man zeitgleich mit der Neubaustrecke zum 5. Gymnasium fertig werden...


Wieso, wie kommst du darauf? Den genauen Zeitplan kenne auch ich noch nicht, aber es spricht ja wohl nichts dagegen, dort anzufangen, wo man bereits anfangen kann, und dieses kleine Stück dann am Ende zu machen. Es wird außerdem so oder so an vielen Stellen parallel gearbeitet werden müssen.
Die Europahauskreuzung kann entweder heuer im Juli/August gebaut werden, oder im Juli/August 2011 - beides wäre noch rechtzeitig.
Soweit ich gehört habe, wird diese Entscheidung bis Ende des Monats fallen müssen.

Zitat:

Die IVB hat gute Vorarbeit geliefert, keine Frage! Nun fehlt es aber an der konkreten Umsetzung mancher Behörden und politischen Willensträgern und daran krankt die ganze Sache zur Zeit etwas - da fehlt eindeutig der Biss, der in vielen anderen Städten bei so was da ist. Vergleichen wir Zürich und die Glatttalbahn - hier wird seit Jahren schon fleissig gebaut und Abschnittsweise eröffnet (das Projekt wurde nur wenige Jahre vor den Innsbrucker Projekten beschlossen) in Innsbruck überwiegt noch das Papier das Eisen, leider...


Ich weiß nicht viel über das Züricher Projekt, aber wie du sagst, wurde es einige Jahre vor dem Innsbrucker Projekt beschlossen - das interpretiere ich jetzt eher als Gleichstand denn als Rückstand lachen Ist ja auch egal.

In Innsbruck wird, sofern die Genehmigungen rechtzeitig vorliegen, heuer mit dem Bau begonnen und dann sechs bis neun Jahre (abhängig vom 2013er-Beschluss über Hall und 3-West) lang pausenlos gebaut (auch weil Stillstand viel Geld kosten würde!), mit halbjährlichen politischen Entscheidungen über die Fortführung, in denen auch die Budgetierung geregelt werden wird. So ist die Beschlusslage, und so sollte es nun angesichts der gründlichen Vorarbeit auch geschehen.
Also, ich rege mich ja auch gern über alles Mögliche auf, aber hier muss man einfach auch sehen, dass die zwei Jahre Verzögerung angesichts der schieren Ausmaße des Gesamtprojekts nicht so sehr ins Gewicht fallen.

Peter021 schrieb:
Peter021 schrieb:
konkrete Beispiele manni für solche Entwicklungen in DE bitte: wo wurden Systeme eingestellt, wieder aufgebaut, wieder eingestellt...


räusper*


Weiß ich nicht - habe ich das irgendwo gesagt? Wenn ja, muss ich mich missverständlich ausgedrückt haben. Was tut das zur Sache?

Zuletzt bearbeitet von manni: 05.01.2010 22:51, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 715   |  Autor: Peter021Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 05.01.2010 23:05
    —
manni schrieb:
Aber: Dinge, wie du sie beschreibst, sind überall passiert, weltweit.


ok bitte konkrete Beispiele, wo ein System eröffnet wurde, fallengelassen, eröffnet und noch einmal eingestellt wurde...

Da ist wohl unser Obus in der näheren Umgebung alleine auf weiter Flur... (man möge mich eines besseren überzeugen)

Aller guten Dinge sind ja drei - hoffentlich gilt das nicht auch für den Obus hierzulande...

LG

Beitrag Nr. 716   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 05.01.2010 23:42
    —
Ich bezog das auf Einstellungen von Straßenbahnstrecken und ganzen -netzen. Ich weiss nun ad hoc keine Stadt, in der O-Busse eingestellt und nach zehn Jahren wiedereröffnet wurden, wir dürfen aber wohl davon ausgehen, dass es auch diese gibt - hmm... Trolli? lachen

Beitrag Nr. 717   |  Autor: Peter021Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 05.01.2010 23:45
    —
Eben dieses Chaos meinte ich: aufbauen, eröffnen, einstellen, abreissen, aufbauen, eröffnen, einstellen, abreissen - wo gibt es das ein zweites Mal im näheren Umfeld, egal ob Strab oder Obus?

Und ad Glatttalbahn: die Bahn wurde etwa zur gleichen Zeit beschlossen als Innsbruck (etwas früher), nur mit dem Unterschied dass hier schon seit einiger Zeit auf ein paar Abschnitten schon die weiss/blauen (im Gegensatz zu den blau/weissen Zürchern) Trams rollen...

edit: die ersten zwei Etappen sind schon eröffnet: 2006 bzw 2008...

Zuletzt bearbeitet von Peter021: 05.01.2010 23:48, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 718   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 06.01.2010 00:01
    —
Ad Obus: ja, aber was tut das zur Sache? Dass in der Vergangenheit vieles anders und schief gelaufen ist, haben wir ja schon hinlänglichst und in allen möglichen Varianten durchgekaut. Ich kann gern einen "Sch****, die früher gebaut wurde"-Sammelthread eröffnen, wo wir dann gelegentlich darüber schimpfen können. lachen

Ad Glatttalbahn: OK. Ich glaub' jetzt aber nicht wirklich, dass solche Vergleiche viel Sinn machen. Diese Bahn wird oder wurde z.B. nicht durchs Zürcher Zentrum gebaut. Es gibt Projekte anderswo, die wurden oder werden schneller vorangetrieben als unsere, und es gibt welche, die dauern länger oder werden/wurden gar nicht verwirklicht.
Was das Innsbrucker Projekt auszeichnet, ist das stetige Voranschreiten, wenn auch oft nur "hinter den Kulissen", es wurde seit dem allerersten Beschluss 2001 niemals in Frage gestellt, sondern immer nur ausgeweitet - und auch diese Tatsache ist zu einem Gutteil für die Verzögerungen verantwortlich.
Wie schon weiter oben erwähnt: ein kurzer Zipfel Neubaugleis ist schnell gelegt, aber in Innsbruck hat sich zwischen 1999 und 2005 aus zwei kurzen Neubauprojekten (Verlängerung 1-Tivoli und 3er-Zweiglinie Südpradl-Tivoli) in fortlaufender öffentlicher und politischer Diskussion ein riesiges Projekt entwickelt, das in mehreren Stufen politisch abgesegnet und auf den Weg gebracht wurde, nachdem verschiedene weitere bedeutende Faktoren und aus dringenden Verkehrsbedürfnissen heraus entstandene, schon länger gärende Komponenten sich manifestiert haben und ebenfalls hinein genommen wurden.
Die Skeptiker, die selbst heute noch neue Obusse ums Eck winken sehen, kennen diese geschichtlichen (bezogen auf die letzten 35 Jahre) Hintergründe und den ganzen Entwicklungsprozess nicht oder nur zum Teil.
Wer das live mitverfolgt hat, und das habe ich, für den war von Anfang an klar, dass hier etwas Großes entsteht, das aufgrund der ganzen Vorgeschichte unabwendbar ist, aber auch nicht von einem Tag auf den anderen realisiert werden wird - aber über kurz oder lang wird es das, und jetzt sind wir an dem Punkt, an dem die Umsetzung beginnt.
Vielleicht sollte ich darüber mal einen Artikel schreiben.

Zuletzt bearbeitet von manni: 06.01.2010 00:03, insgesamt einmal bearbeitet

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