Betriebskonzept der Linien 2 und 5
Beiträge zeigen von Nr.
bis Nr.    

Inntram-Forum -> Tram / Stadtbahn

Beitrag Nr. 1   | Betriebskonzept der Linien 2 und 5 Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 07.07.2014 21:49
    —
Diskussions-Thread zu diesem News-Artikel.
Zuletzt bearbeitet von manni: 07.07.2014 23:30, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 2   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 07.07.2014 22:12
    —
Linie 5 (Regiotram) kommt noch dazu oder = Linie 5?

Werktags konzediere ich eine engagierte Knappheit an Intervall. Ob's hält? lol

Wechselseitige Führung der L3 über die Innenstadt gefällt mir.

Zuletzt bearbeitet von upwards: 07.07.2014 22:13, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 3   |  Autor: DUEWAG 240   |  BeitragErstellt: 07.07.2014 23:39
    —
Was soll denn der schei* mit dem O?
Nicht nur, dass ich dann an der Hst. Fürstenweg nicht weiß, wo der nächste Bus in die Museumsstraße hält...
Sondern auch die Durchbindung ist ja vollkommen gestört! Warum baut man da eine Tramtrasse, wenn dann wieder die Hälfte der Kurse Dieselstinker auf der Trasse sind...
Und wie soll sich Abends ein 15 Min.-Intervall ausgehen?

Etwa so:
3 bis PHS
+ 7,5
O bis Fürstenweg
+ 7,5
3 bis Hött. Au
+ 7,5
O bis Allerheiligen
+ 7,5
3 bis PHS
+ 7,5
Usw.

Wer das alles verbrochen hat, gehört aber sowas von fristlos gekündigt!

Beitrag Nr. 4   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 07.07.2014 23:56
    —
Die "Linie 5 (Regiotram)" ist die Linie 5. Seit das bekannt ist, können wir den Begriff "Linie 5 (Regiotram)" hier endlich endgültig ausrangieren.

Ich bin mir auch nicht sicher, was ich von der Tatsache halten soll, dass das Betriebskonzept in dieser Form bei drei Kursen pro 15 Minuten in der Überlagerung, also einem ungeraden 5-Minuten-Takt, eine Kapazitätssteigerung von nur 45% bietet, weil kein durchgehender Einsatz von Doppeltraktionen vorgesehen ist. Der Schienenbonus allein wird eine Steigerung der Fahrgastzahlen bringen, die durchaus so hoch ausfallen kann, dass die Bahnen den ganzen Tag stehplatzvoll und zu den Stoßzeiten überlastet sind.
Ich bin immer noch der Meinung, dass es grundsätzlich vernünftig gewesen wäre, jetzt längere Wagen auszuschreiben.

Wenn die Linie 3 wieder gekürzt wird, würde ich es auch besser finden, sie stumpf wenden zu lassen, entweder weiterhin beim "West", oder in der Anichstraße, um die gesamte verbliebene Strecke weiterhin in beide Richtungen bedienen zu können.

Beitrag Nr. 5   |  Autor: ice108   |  BeitragErstellt: 08.07.2014 08:38
    —
In der Anichstraße ist halt ein bißchen viel los für planmäßiges Wenden... Ein, zwei Minuten würde sie die Trasse schon blockieren, und da gibts ja auch noch ein paar Buslinien, die Linie STB, etc.

Beitrag Nr. 6   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 08.07.2014 09:00
    —
Scheint aber möglich zu sein, da in Stufe 1 für ein Jahr vorgesehen. Wenn man eine Ausgleichszeit festlegt, so dass für die Wende z.B. drei Minuten zur Verfügung stehen, kann die Bahn vorfahren, alle nachfolgenden Busse in Ruhe passieren lassen und erst dann mit dem Wendevorgang beginnen. Ein Blockieren der L STB sollte sich über den Fahrplan vermeiden lassen.
Was dort dann aber endgültig weg muss, ist jede Art vom mIV. Höchste Zeit.

Beitrag Nr. 7   |  Autor: wwehrleStadt / Stadtteil:
Freiburg im Breisgau
   |  BeitragErstellt: 08.07.2014 09:13
    —
Also liebe Leut, ich weiß nicht, was die Innsbrucker da wieder machen. Wenn ich das richtig verstanden habe, fährt die neue Linie dann bis zur Peerhofsiedlung. Was soll dann der Parallelverkehr mit Omnibussen? Will man dann nachher sagen, es fahren nicht genug Leute mit der Tram? Ich finde das völig daneben. Der Attraktivitätseffekt der Tram geht völlig unter, wenn parallel noch Busse fahren. Ich habs ja bis jetzt verstanden, weil die Tram noch nicht ganz fertig war, aber wenns bis zur Peerhofsiedlung geht, gibt es nun wirklich keinen Grund mehr, auf der Strecke einen Bus fahren zu lassen. Der kleine Ast nach Allerheiligen kann entweder anders z.B. mit einem Quartiersbus angebunden oder komplett eingestellt werden - man wollte ja schließlich keine Tram in diese Richtung bauen. Ich kann da nur den Kopf schütteln - man tut wirklich alles, um das Projekt Tram unattraktiv zu halten und weiter hinauszuzögern ... erst die Verzögerung bei der Vorrangschaltung (ist m.E. immer noch katastrophal) und jetzt diese Aktion. So wird aus einer Stadtbahn eine lahme Spielzeugstraßenbahn ...
Zuletzt bearbeitet von wwehrle: 08.07.2014 09:22, insgesamt 3 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 8   |  Autor: ice108   |  BeitragErstellt: 08.07.2014 09:27
    —
manni schrieb:
Scheint aber möglich zu sein, da in Stufe 1 für ein Jahr vorgesehen.


Ja, im Abend- und Sonntagsverkehr. Da ist aber schon weniger los.

Ich bestreite auch garnicht dass es möglich ist, nur ein möglicher Störungsfaktor ist es halt schon. Die Busse müssen dann ja auch über die Gegenfahrbahn an der Bahn vorbeifahren - wenn da dann grade eine Bahn oder ein Bus entgegenkommt müssen sie warten.

Natürlich kann man da mit dem Fahrplan was zimmern, nur im Störungsfall ist das halt schnell Makulatur. Irgendeine Linie zwei, drei Minuten verspätet, und schon fängt sie sich eine Extraminute ein, weil sie dem Wendemanöver der Linie 3 in die Quere kommt.

Und auch drei Minuten Ausgleichszeit für die Linie 3, die dann in Wirklichkeit nur eine Minute wären (der Wendevorgang selber nimmt ja schon ein bis zwei Minuten in Anspruch, der Fahrer muss ja auch ans andere Ende kommen) sind halt ziemlich knapp um etwaige Verspätungen aufzufangen. Die sind dann schnell auf den Gegenzug übertragen.

Also, mutwillig sollte man sich so einen Störfaktor denke ich nicht einhandeln.

Beitrag Nr. 9   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 08.07.2014 09:59
    —
Der Wendevorgang selber braucht kaum Zeit, hatte ich eh schon mal wo geschrieben. Es muss nicht abgerüstet werden. Schlüssel raus, zum anderen Führerstand gehen, Schlüssel wieder rein, Abfahrt. Das dauert vielleicht grad mal eine Minute.
Was die ganze Sache verlängern kann, ist Weichenstellen. In der Brunecker Straße muss das von Hand gemacht werden, am Leipziger Platz nicht, in der Anichstraße weiss ich's jetzt nicht - weiss das jemand? Ich gehe aber davon aus, dass die Weiche für Verwendung im Planbetrieb mit einem Antrieb nachgerüstet werden würde, falls das möglich ist.

Beitrag Nr. 10   |  Autor: ice108   |  BeitragErstellt: 08.07.2014 10:25
    —
Was anderes: Was ist denn bezüglich Anschluss zwischen der S-Bahn / dem REX aus Richtung Landeck / Telfs, und der Linie 5 in Völs geplant?

Weswegen ich frage: S-Bahn hat 30-Minuten-Takt, Linie 5 hat Mo-Fr 15-Minuten-Takt, Sa 20-Minuten, So 30-Minuten-Takt.

Funktionieren da Samstags die Anschlüsse? Und wird es Anschlüsse nur zur S-Bahn, oder auch zum REX geben?

Beitrag Nr. 11   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 08.07.2014 10:49
    —
Ad Parallelführung: das Betriebskonzept ist darauf ausgelegt, die Kapazität auf der Stammstrecke zu steigern. In Stufe 1 geht das nur durch diesen Parallelbetrieb. Der ist temporär und dauert gerade mal ein Jahr.

Danach übernimmt die Linie T die Anbindung von Allerheiligen. Auch das ist eine Zwischenlösung bis zur Errichtung der Tram durch die Karl-Innerebner-Straße. Da diese aber per politischem Beschluss zurückgestellt ist, muss das Betriebskonzept zum jetztigen Zeitpunkt eine Ersatzlösung enthalten. Die Gegend gar nicht anzubinden ist keine Option. Der Ast Allerheiligen wurde aus finanziellen Gründen zurückgestellt, mit TramgegnerInnen hat das nichts zu tun.
Warum die Linie T das übernimmt und nicht die Linie LK, ist mir auch nicht klar. Da die Linie T aber auf Gelenkbusse umgestellt wird und mW zur Technik zu den Spitzenzeiten gut ausgelastet ist, kann es sein, dass man im Abschnitt Fischerhäuslweg - Technik diese Fahrgäste in den L 2 und 5 ohne durchgehenden Doppeltraktionsbetrieb nicht mehr unterbringen könnte. Diesbezüglich werd ich mich erkundigen. Es wäre aber eigentlich die einzig logische Erklärung.

Ad Anschlüsse an den S-Bahnhöfen Rum und Völs: der Anschluss zwischen L5 und S-Bahn ist essentiell, darauf baut das ganze Konzept der beiden Schienenachsen auf. Jede an diesen beiden S-Bahnhöfen ankommende Tram der L 5 wird einen Anschluss stadtauswärts haben und jede an diesen beiden S-Bahnhöfen ankommende S-Bahn wird einen Anschluss Richtung Zentrum haben. Wenn für die L5 samstags 20-Minuten-Intervall vorgesehen ist, wird die S-Bahn dann ein dazu passendes Intervall haben. Die Taktung wurde mit dem Land abgestimmt.

Beitrag Nr. 12   |  Autor: ice108   |  BeitragErstellt: 08.07.2014 11:26
    —
Ähm, ich bin da noch nicht überzeugt:

Wenn die S-Bahn Samstags alle 20 Minuten fahren würde, dann wäre das im Vergleich zu heute eine Verdichtung von zwei auf drei Züge pro Stunde.

Wenn man das macht, wird man es auch Mo-Fr machen, da wäre aber ein 20-Minuten-Takt absolut inkompatibel mit dem 15-Minuten-Takt der Linie 5 was Anschlüsse angeht. Ergo: So kann das nicht gehen.

Dazu kommt, dass die S-Bahnen ja auch Anschluss untereinander haben sollten, sowohl Brenner als auch Seefeld-Garmisch-München basieren aber auf 30-Minuten-Takten, d.h. 20-Minuten-Takt ist auch da etwas was einfach nicht zu den restlichen Takten dazupasst. Und die werden sich auch so einfach nicht ändern.

Fazit: Ich denke nicht dass man die Frage mit einem "das wird dann halt gemacht" wegbringt. Das wäre meiner Ansicht nach eher etwas zum Nachbohren wie sich die Verantwortlichen das vorstellen, für genau einen Tag in der Woche vom 15/30 Schema auf das 20-Schema zu wechseln.

Beitrag Nr. 13   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 08.07.2014 11:48
    —
Die Linie 5 ist der Kern des ganzen Schienenkonzeptes für den Zentralraum, der wichtigste und auch teuerste Baustein. S-Bahn und L5 werden deshalb aufeinander abgestimmt. Wenn die L5 samstags alle 20 Minuten verkehrt, werden die S-Bahnen am Samstag wohl auch auf ein passendes Intervall umgestellt. Ich wüsste nicht, wie das sonst gehen sollte. Wenn ich mehr darüber weiß, berichte ich.

Beitrag Nr. 14   |  Autor: Bazora61Stadt / Stadtteil:
Dreiheiligen
   |  BeitragErstellt: 08.07.2014 20:00
    —
Zum Thema Wenden der Linie 3 in der Innenstadt ein Vorschlag von mir, auch wenn ein Wenig Gleis fehlt und somit eher nicht zur Umsetzung kommt.

Man könnte die Dreier dann über Bürgerstraße, Betriebsgleis zum Innrain, Innrain, Hst. Klinik der Linie 2 und eben einer zusätzlichen Weichenverbindung zurück in die Anichstraße wenden lassen.

Betrieblich ist das Weiterfahren bis zum West sicher das Geschickteste, weil nur auf diesem Stumpfgleis eventuelle Verspätungen abgewartet werden können. Zudem ist dann auch ein Umsteigen in die Linie 2 im Westen der Stadt möglich, wie es heute sehr viele in die Linie O machen. Natürlich stellt sich die Frage wie viele das ab der Inbetriebnahme der Linie 5 noch machen. Andererseits besteht bei einem Viertelstunden-Takt sicher Bedarf dafür. Nicht vergessen werden darf, dass auch das West selber, vor allem mit dem 5. Gymnasium, ein großes Fahrgastpotential bietet.

Beitrag Nr. 15   |  Autor: Innsbrucker   |  BeitragErstellt: 08.07.2014 21:27
    —
wwehrle schrieb:
Also liebe Leut, ich weiß nicht, was die Innsbrucker da wieder machen. Wenn ich das richtig verstanden habe, fährt die neue Linie dann bis zur Peerhofsiedlung. Was soll dann der Parallelverkehr mit Omnibussen? Will man dann nachher sagen, es fahren nicht genug Leute mit der Tram? Ich finde das völig daneben. Der Attraktivitätseffekt der Tram geht völlig unter, wenn parallel noch Busse fahren. Ich habs ja bis jetzt verstanden, weil die Tram noch nicht ganz fertig war, aber wenns bis zur Peerhofsiedlung geht, gibt es nun wirklich keinen Grund mehr, auf der Strecke einen Bus fahren zu lassen. Der kleine Ast nach Allerheiligen kann entweder anders z.B. mit einem Quartiersbus angebunden oder komplett eingestellt werden - man wollte ja schließlich keine Tram in diese Richtung bauen. Ich kann da nur den Kopf schütteln - man tut wirklich alles, um das Projekt Tram unattraktiv zu halten und weiter hinauszuzögern ... erst die Verzögerung bei der Vorrangschaltung (ist m.E. immer noch katastrophal) und jetzt diese Aktion. So wird aus einer Stadtbahn eine lahme Spielzeugstraßenbahn ...


So isses. Die Stufe 1 ist Murks von vorne bis hinten. Ein solcher Parallelverkehr von Straßenbahn und Bus wird nicht funktionieren. Ich würde es ja noch so gerade verstehen, wenn es an Fahrzeugen für vollen Straßenbahnbetrieb zur Technik fehlen würde, aber mit diesem Konzept nutzt man nicht mal den vorhandenen Wagenpark aus. Da müssten nicht mal die Leihwagen aus Oberösterreich zurückkehren, um diesen Sparfahrplan zu fahren. Werden sie aber. Man geht anscheinend davon aus, dass die Innsbrucker die Straßenbahn genausowenig als Ablösung akzeptieren wie die IVB. Arm.

manni schrieb:
Der Wendevorgang selber braucht kaum Zeit, hatte ich eh schon mal wo geschrieben. Es muss nicht abgerüstet werden. Schlüssel raus, zum anderen Führerstand gehen, Schlüssel wieder rein, Abfahrt. Das dauert vielleicht grad mal eine Minute.
Was die ganze Sache verlängern kann, ist Weichenstellen. In der Brunecker Straße muss das von Hand gemacht werden, am Leipziger Platz nicht, in der Anichstraße weiss ich's jetzt nicht - weiss das jemand? Ich gehe aber davon aus, dass die Weiche für Verwendung im Planbetrieb mit einem Antrieb nachgerüstet werden würde, falls das möglich ist.


Nein, an der Anichstraße muss zum Weichenstellen nicht ausgestiegen werden. Werktagstauglich ist das Wenden dort trotzdem nicht.

manni schrieb:
Ad Parallelführung: das Betriebskonzept ist darauf ausgelegt, die Kapazität auf der Stammstrecke zu steigern. In Stufe 1 geht das nur durch diesen Parallelbetrieb.


Wieso? Abgesehen von der Bedienung von Allerheiligen (wo ein Pendelbus völlig ausreichend wäre) könnte man die Zwischenfahrten auch als Straßenbahn fahren. Durchaus auch die Museumstraße. Dafür kann man am Leipziger Platz ja wenden. Es gäbe zwei Optionen als Verstärkung einer Linie 3 Peerhofsiedlung - Amras im 10-min-Takt, beide am besten als Linie 2 im 10-min-Takt zu führen :

Linie 2 Peerhofsiedlung - Leipziger Platz über Anichstraße - Hauptbahnhof. Dann kann Linie O durchgängig am Fürstenweg enden.

Linie 2 Peerhofsiedlung - Leipziger Platz über Innrain - Museumstraße. Dann könnte Linie O sogar bis zum Landesmuseum zurückgezogen werden, entweder mit jeder zweiten Fahrt zum Anschluss an Linie 2 oder (da ja alle 10 min Anschluss besteht) sogar durchgängig.

Ein Vorteil dieser Option wäre, dass mit Linie 2 je nach Baufortschritt ein Vorlaufbetrieb in Richtung Reichenau möglich wäre. Insbesondere die Weiterbedienung der Hst. Defreggerstraße, die bei Linie 3 entfallen wird, wäre nützlich.

manni schrieb:

Danach übernimmt die Linie T die Anbindung von Allerheiligen. Auch das ist eine Zwischenlösung bis zur Errichtung der Tram durch die Karl-Innerebner-Straße. Da diese aber per politischem Beschluss zurückgestellt ist, muss das Betriebskonzept zum jetztigen Zeitpunkt eine Ersatzlösung enthalten. Die Gegend gar nicht anzubinden ist keine Option. Der Ast Allerheiligen wurde aus finanziellen Gründen zurückgestellt, mit TramgegnerInnen hat das nichts zu tun.


Dieses Festhalten an der Karl-Innerebner-Straße zieht sich als Problem durch das ganze "Betriebskonzept" (sorry, ohne Anführungsstriche geht das nicht). Das erzwingt den ständigen Endhaltestellenwechsel zwischen Peerhofsiedlung und Technik-West (ursprünglich hatte Technik-West noch gar nicht in der ersten Stufe in Betrieb genommen werden sollen - und das muss auch nicht unbedingt sein), statt alle Fahrten zur Peerhofsiedlung zu führen und die Straßenbahn damit auch für die Nachfrageschwerpunkte Lahntalweg und Luis-Zuegg-Straße als Standard zu etablieren. Nun wird da also alle 10 min in Bus und irgendwo dazwischen alle 20 min eine Bahn fahren. Ist doch klasse, alle 20 min eine Straßenbahn, das ist so richtig metropolregiongerecht. Das erzeugt Nachfrage ohne Ende.

Und es ist so perfekt überzeugend für die Straßenbahnzweifler in der Peerhofsiedlung. Wo bisher der Bus alle 15 min fährt, kommt die Straßenbahn mit einer Taktausdünnung auf 20 min. So macht man sich Freunde, damit überzeugt man die Zweifler, dass die Straßenbahn besser ist.

Und auch in Stufe 2 bekommt die Peerhofsiedlung zwar den 15-min-Takt zurück, Lahntalweg und Luis-Zuegg-Straße aber nicht die heutigen 8 Fahrten je Stunde, sondern auch nur einen 15-min-Takt. Dazwischen fährt dann noch die Linie T, aber eben nicht ins Stadtzentrum. Die andere Hälfte der Linie 2 wird zugunsten der irgendwann mal kommenden Karl-Innerebner-Straße an der Technik-West zwischengelagert. Soll auch keiner glauben, dass da für Technik-West ein brauchbarer Takt zustandekäme, das wird zwangsläufig nicht besser als abwechselnd alle 4 und 11 min sein, eher noch dichter beieinander.

Dann soll man doch endlich mal beschließen, dass es die Straßenbahn zur Karl-Innerebner-Straße nicht mehr geben wird. Es war eine Fehlplanung, die Kosten für den nachträglichen Bau stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen, finales Linienkonzept mit finalem Busersatzverkehr für Allerheiligen (da gibt es weitere Optionen, die man natürlich nicht nutzt, weil man sie nicht wieder zugunsten der Straßenbahn aufgeben könnte), weg mit der Karl-Innerebner-Straße aus der Planung und gut is. Es war halt nur ein Irrtum.

manni schrieb:

Warum die Linie T das übernimmt und nicht die Linie LK, ist mir auch nicht klar. Da die Linie T aber auf Gelenkbusse umgestellt wird und mW zur Technik zu den Spitzenzeiten gut ausgelastet ist, kann es sein, dass man im Abschnitt Fischerhäuslweg - Technik diese Fahrgäste in den L 2 und 5 ohne durchgehenden Doppeltraktionsbetrieb nicht mehr unterbringen könnte. Diesbezüglich werd ich mich erkundigen. Es wäre aber eigentlich die einzig logische Erklärung.


Man wird an der Technik sicher auch weiterhin mit Bussen wenden können. Man kann den Pendelverkehr Technik - Allerheiligen auch einfach als solchen fahren, man muss nicht zwanghaft Linien verknüpfen. Schon gar nicht, wenn dadurch Parallelverkehr zwischen Vögelebichl und Technik entsteht.

Die Weiterführung der Linie T erspart es IVB und Stadt aber, ein Konzept für eine neue Endhaltestelle zu entwickeln. Das dürfte wohl der tatsächliche Grund sein.

manni schrieb:

Ad Anschlüsse an den S-Bahnhöfen Rum und Völs: der Anschluss zwischen L5 und S-Bahn ist essentiell, darauf baut das ganze Konzept der beiden Schienenachsen auf. Jede an diesen beiden S-Bahnhöfen ankommende Tram der L 5 wird einen Anschluss stadtauswärts haben und jede an diesen beiden S-Bahnhöfen ankommende S-Bahn wird einen Anschluss Richtung Zentrum haben. Wenn für die L5 samstags 20-Minuten-Intervall vorgesehen ist, wird die S-Bahn dann ein dazu passendes Intervall haben. Die Taktung wurde mit dem Land abgestimmt.


Wers glaubt. Ich nicht. An der S-Bahn hängt etwas mehr als ein passender Takt mit der Straßenbahn, landesweit, und der Schwanz wird sicher nicht mit dem Hund wedeln. Der Takt wird nicht passen. Es sei denn, man käme auf die Idee, die S2 samstags einzustellen. Dann hat man den 60-min-Takt der S1, der passt auf alles.

Bazora61 schrieb:

Betrieblich ist das Weiterfahren bis zum West sicher das Geschickteste, weil nur auf diesem Stumpfgleis eventuelle Verspätungen abgewartet werden können. Zudem ist dann auch ein Umsteigen in die Linie 2 im Westen der Stadt möglich, wie es heute sehr viele in die Linie O machen. Natürlich stellt sich die Frage wie viele das ab der Inbetriebnahme der Linie 5 noch machen. Andererseits besteht bei einem Viertelstunden-Takt sicher Bedarf dafür. Nicht vergessen werden darf, dass auch das West selber, vor allem mit dem 5. Gymnasium, ein großes Fahrgastpotential bietet.


Ich kann es schon verstehen, dass man die Betriebskosten für die dann eher überflüssige Linie 3 sparen will. Aber die Wiedereinführung der Schleifenfahrt wäre wirklich nur noch Blödsinn.

Und was sagt uns das alles? Es zeigt, dass man in Innsbruck mit dem Projekt Straßenbahn schlichtweg überfordert ist. Man hat jahrzehntelang keine Kompetenz in dieser Richtung gebraucht, und man hat sie bis heute nicht. Einfach nur frustrierend.

Beitrag Nr. 16   |  Autor: TaliesinStadt / Stadtteil:
Hall/Altstadt
   |  BeitragErstellt: 10.07.2014 00:20
    —
Wenn man schon dabei ist: Sind die Hst. an der 3er-Verlängerung überhaupt Doppeltraktionstauglich? So von den Abmessungen?

Wie es aussieht wenn hintereinander eine Doppeltraktion, der O, der F, ein 24m Postbus und ein R einfahren auf der Hst. Fürstenweg stadtauswärts traue ich mir auch nicht auszumalen.

Den restlichen Murks kommentiere ich morgens. zwinkern

Beitrag Nr. 17   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 10.07.2014 00:42
    —
Sorry, aber das ist jetzt schon ein bisschen kindergartenniveaumäßig. Alle Haltestellen entlang der Linien 2 und 5 sind doppeltraktionstauglich. Wer die Artikel auf der Website liest, weiß das, weil ich es regelmäßig erwähne.

Einer Überlastung der Haltestellen wird, wie überall anders auch, durch entsprechende Berechnung der Fahrpläne entgegengewirkt. Es soll sich auf solchen von mehreren Linien bedienten Korridoren ja durch Überlagerung ein dichtes Intervall ergeben und es würde nicht viel Sinn machen, wenn alles gleichzeitig fahren würde.

Beitrag Nr. 18   |  Autor: TaliesinStadt / Stadtteil:
Hall/Altstadt
   |  BeitragErstellt: 10.07.2014 07:26
    —
manni schrieb:
Sorry, aber das ist jetzt schon ein bisschen kindergartenniveaumäßig.


Kindergartenniveaumäßig??? Finde ich schön, daß du meine seit Monaten bestehende Sorge nach Augenmaß so quittierst, man kann ja auch immer im Kopf haben, was gerade vor drei Jahren ein News-Artikel war, und das stumpfe Wendegleis ist ja auch doppeltraktionstauglich, richtig? zwinkern

Ich habe in jedem Fall meine Zweifel, eine geschwungene Haltestelleninsel mit 55m (=exakt Doppeltraktion) ist in jedem Fall nicht bedingungslos 'doppeltraktionstauglich', da hüpfen die Leut je nach Fahrer mitunter ins Leere, und das Gefühl, dass nach 20cm der Bahnsteig zu Ende ist, ist in der Praxis schon ein wenig mulmig, wenn man den Fahrtwind vom SUV an der B171 an der Hüfte noch spürt...

Re Fahrplan: Hui, da sehe ich schwarz. Die Unibrücke hat nach wie vor Mischverkehr. Und wie "leicht" es ist, Linien im Intervall realitas auf einander abzustimmen habe ich leider als ehemaliger Anrainer der Linien C/M erlebt.

Zuletzt bearbeitet von Taliesin: 10.07.2014 07:46, insgesamt 5 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 19   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 10.07.2014 11:14
    —
Zitat:

Kindergartenniveaumäßig??? Finde ich schön, daß du meine seit Monaten bestehende Sorge nach Augenmaß so quittierst, man kann ja auch immer im Kopf haben, was gerade vor drei Jahren ein News-Artikel war, und das stumpfe Wendegleis ist ja auch doppeltraktionstauglich, richtig? zwinkern


Die Information, dass sämtliche Haltestellen der Linien 2 und 5 doppeltraktionstauglich sind, steht nicht nur in einem meiner Artikel, sondern in fast allen, in denen es um Neubaustrecken geht. Und auf den Websites der IVB und der Stadt. Und überhaupt überall.
Sollte jetzt kein Affront sein, aber das hier ist ein Fachforum und das gehört wirklich zum Grundwissen. Und selbst wenn man gar nichts zum Thema liest, sagt es einem der Hausverstand.

Zitat:

Ich habe in jedem Fall meine Zweifel, eine geschwungene Haltestelleninsel mit 55m (=exakt Doppeltraktion) ist in jedem Fall nicht bedingungslos 'doppeltraktionstauglich', da hüpfen die Leut je nach Fahrer mitunter ins Leere, und das Gefühl, dass nach 20cm der Bahnsteig zu Ende ist, ist in der Praxis schon ein wenig mulmig, wenn man den Fahrtwind vom SUV an der B171 an der Hüfte noch spürt...


Sämtliche Bahnsteige wurden von der Eisenbahnbehörde genehmigt und es wird überall auch genügend Spielraum geben. Zu groß ist dieser an keiner Station, weil überall möglichst genau an den Aufmerksamkeitsfeldern und Haltelinien stehen geblieben werden muss und gerade eine Doppeltraktion nur an sehr wenigen Stationen nicht an erster Position den Fahrgastwechsel durchführen wird.

Zitat:
Fahrplan: Hui, da sehe ich schwarz. Die Unibrücke hat nach wie vor Mischverkehr. Und wie "leicht" es ist, Linien im Intervall realitas auf einander abzustimmen habe ich leider als ehemaliger Anrainer der Linien C/M erlebt.


Deshalb wird bis dahin auch der Betrieb so ablaufen, dass es keine Störhalte mehr gibt und somit die Fahrplanabweichung nie größer als 30 Sekunden sein wird.

Beitrag Nr. 20   |  Autor: wwehrleStadt / Stadtteil:
Freiburg im Breisgau
   |  BeitragErstellt: 10.07.2014 12:00
    —
Zitat:
Deshalb wird bis dahin auch der Betrieb so ablaufen, dass es keine Störhalte mehr gibt und somit die Fahrplanabweichung nie größer als 30 Sekunden sein wird ...


... wenn die Signale dann immer sofort auf freie Fahrt schalten ....

Beitrag Nr. 21   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 10.07.2014 13:33
    —
... was ja vorgesehen ist.

Beitrag Nr. 22   |  Autor: ZillerkrokodilStadt / Stadtteil:
Hall in Tirol
   |  BeitragErstellt: 10.07.2014 17:28
    —
Unverständlich ist auch dass die Buslinie O von 2017 bis 2018 noch ein ganzes Jahr im Paralelverkehr zur 2er in Betrieb bleiben soll .
Man könnte sie bereits 2017 auf die Strecke Innenstadt O-Dorf verkürzen .


LG Zillerkrokodil

Beitrag Nr. 23   |  Autor: Innsbrucker   |  BeitragErstellt: 10.07.2014 18:16
    —
Es ist Parallelverkehr zur verlängerten Linie 3. Die Linie 2 gibt es in der ersten Phase noch nicht. Genau das habe ich ja schon bemängelt, man will den heutigen Busverkehr alle 5 min durch die Linie 3 alle 10 min und Linie O alle 10 min ersetzen. Theoretisch wird man wohl versuchen, annähernd auf Taktlücke zu fahren, was aber nicht passt, weil von den am Fürstenweg endenden Zwischenfahrten der Linie O vernünftigerweise ein Anschluss an die Linie 3 vorgesehen sein wird, womit man eher 3-7-min-Abstände herauskommen werden. Faktisch wird es so laufen, dass die Leute sich über die Taktverdoppelung der durchgehenden Linie O beklagen werden, sich in der Innenstadt alle Leute in eben diese Busse stopfen werden, diese endlos Verspätung bekommen werden und dann überfüllt und verspätet vor den eher leeren Straßenbahn herfahren. Das ganze wird sich nur durch den Leidensdruck der Fahrgäste durch Überfüllung und Verspätung ansatzweise auf niedrigstem Niveau regulieren.

Und wozu das ganze? Da kann man nur spekulieren. Das eigentlich naheliegendste wäre die Einführung der Linie 2 als Verstärkungslinie. Meinen etwas im Affekt geschriebenen ersten Beitrag hierzu muss ich etwas revidieren: Die täglich und ganztägig zu befahrende Strecke ist natürlich Peerhofsiedlung - Hauptbahnhof - Amras als Linie 3, sinnvollerweise wie gehabt alle 10 min. Dann bleibt für die nur im Tagesverkehr und mo - sa zu befahrende Verstärkungslinie Technik West - Leipziger Platz. Ich bin inzwischen zur Überzeugung gelangt, dass diese Linie auch über Hauptbahnhof geführt werden sollte, die Führung über Innrain/Museumstraße bringt gewisse Probleme mit sich. Vielleicht sollte man auch diese Linie eher 5 als 2 nennen, da sie dem Verlauf der späteren Linie 5 näher kommt. Die dafür nötigen Straßenbahnen sind alle schon da, die wurden schon vor Jahren für exakt diesen Vorlaufbetrieb beschafft, und bis dahin sind auch die an Stern & Hafferl verliehenen Wagen wieder zurück. Warum man die jetzt lieber weiterhin rumstehen lässt? Wüsste ich auch mal ganz gern. Jedenfalls könnte man dann die Linie O komplett bis zum Fürstenweg zurückziehen, für Allerheiligen wäre ein Pendelverkehr Technik - Allerheiligen zu fahren, jedenfalls wäre das die Basislösung.

Was also bleibt an Gründen für diesen Murks? Man möchte vielleicht den Fahrgästen den durchgehenden Betrieb der Linie O, der als Linie 2 wiederkehren wird, nicht wegnehmen. Das Argument ist zu schwach, das rechtfertigt nicht das absehbare Chaos. Zwischen Vögelebichl und Technik werden in der 1. Betriebsphase 10 Busse je Stunde (Linien O und T) und nur 6 Straßenbahnen fahren. Da sollte man vielleicht ehrlicherweise von einer Busspur mit Gleisen als von einer Straßenbahnstrecke sprechen. Solchen Unfug kenne ich bisher nur aus Oberhausen.

Sonstige Gründe? Ich wüsste keine.

Zuletzt bearbeitet von Innsbrucker: 10.07.2014 18:17, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 24   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 10.07.2014 20:01
    —
Rückblickend erklärt sich die vehemente Ablehnung von Rasengleis durch die IVB aus der suboptimale Planung ebendort. weinen

Beitrag Nr. 25   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 10.07.2014 21:11
    —
Innsbrucker schrieb:
Nein, an der Anichstraße muss zum Weichenstellen nicht ausgestiegen werden. Werktagstauglich ist das Wenden dort trotzdem nicht.


Die Parallelweiche in der Anichstraße muss händisch gestellt werden. Das kann man ganz leicht daran erkennen, dass es keine Weichensignale gibt.

Beitrag Nr. 26   |  Autor: ZillerkrokodilStadt / Stadtteil:
Hall in Tirol
   |  BeitragErstellt: 11.07.2014 06:49
    —
Fragt sich nur warum es keine automatische Steuermoeglichkeit fuer diese Weichen gibt ?

LG Zillerkrokodil

Beitrag Nr. 27   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 11.07.2014 08:15
    —
Weils bislang nicht notwendig war, diese Weichen elektrisch stellen zu können.

Beitrag Nr. 28   |  Autor: wwehrleStadt / Stadtteil:
Freiburg im Breisgau
   |  BeitragErstellt: 11.07.2014 08:32
    —
.. was nicht sehr für planerische Weitsicht spricht. Der Gleiswechsel in der Anichstraße ist auch wichtig bei Betriebsstörungen, und da ist es nicht unbedingt geschickt, wenn die Weiche auch noch händisch gestellt werden muss. Gerade bei Betriebsstörungen muss das Ganze flüssig ablaufen. Na ja, dann fahren wir halt wieder den Ersatzverkehr mit Bussen im Parallelverkehr ... Kopfschüttel ...
Zuletzt bearbeitet von wwehrle: 11.07.2014 08:33, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 29   |  Autor: TaliesinStadt / Stadtteil:
Hall/Altstadt
   |  BeitragErstellt: 11.07.2014 09:02
    —
Auch verwirrend finde ich außerdem die Linienbezeichnungen. Der Anrainer im Westen darf sich alle Jahre wieder mit O,2,3 verwirren lassen. Warum nicht zuerst eine kürzere Linie 2 (Peerhof - Leipziger Platz) in Betrieb gehen lassen die dann in Phase 2 "verlängert wird", die Linie 3 derweilen ganz normal bis zum West schicken (statt O Fürstenweg).

Die dann erst zurückziehen wenn sie in die tiefste Höttingerau geht ... wobei ich es dort auch sinnlos finde, sie nur bis zu den USI zu verlängern. Warum nicht nach den USI ein Schwenker zum Flughafen, man könnte elegant den Westast F/R (beide nie besonders ausgelastet!) zusammenlegen. Die oberen Teile des Fürstenwegs sind mit einer gekürzten Linie T zu bedienen (wer sich an meine 'Schleife ums West' erinnern kann)

Der O könnte wohl derweilen "bestehen bleiben" aber bitte auch nur in der Relation Sillpark-Odorf (bzw. max. Hbf. - Odorf)

Das mit der Parallelweiche ist einfach genauso lappert wie, daß das Stumpfgleis beim West nicht doppeltraktionstauglich ist, und somit nur Einschübe aber keine betriebsbedingten Kurzführungen möglich sind.

Zuletzt bearbeitet von Taliesin: 11.07.2014 09:08, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 30   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 11.07.2014 09:50
    —
Wie immer, wissen die ZuschauerInnen natürlich alles viel besser als die SpielerInnen. Man sollte und müsste und könnte, und außerdem überhaupt sowieso. Es wird ridiculous, deshalb enthalte ich mich des Diskutierens. Wenn wieder eine ernsthafte und sachliche Diskussion möglich ist, diskutier ich wieder mit.

Als Gedankenanstoß nur so viel: ist schon mal jemand auf die Idee gekommen, dass es vielleicht, eventuell, möglicherweise sehr gute Gründe dafür gibt, dass das Betriebskonzept so aussieht wie es aussieht?

Beitrag Nr. 31   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 11.07.2014 10:36
    —
Diskussionsverweigerung ist halt auch kindisch.

Zum Beispiel frage ich mich nach Möglichkeiten in Doppeltraktion die Europahauskreuzung ohne verkehrliche Behinderung zu passieren. Mit dieser Ampelschaltung?
In der Brunecker Straße wird momentan die Nullwartezeit noch durch Schleichfahrt im vorangehenden Abschnitt realisiert. Spätestens unter der Brücke kommt das Tram zum stehen.
Jetzt wäre es an der Zeit, die optimalen Einstellungen für die Optimierung zu ermitteln, wobei beim smarten Feldversuch die Kompetenz alleinig bei der IVB zu tragen kommt.

Beitrag Nr. 32   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 11.07.2014 10:45
    —
Zitat:

Zum Beispiel frage ich mich nach Möglichkeiten in Doppeltraktion die Europahauskreuzung ohne verkehrliche Behinderung zu passieren. Mit dieser Ampelschaltung?


Siehst du, genau das meine ich. Ich weiß nicht wie oft ich schon geschrieben habe, dass sämtliche Ampelschaltungen angepasst und Störhalte ausgeschaltet werden. Fahrplantreue ist die Grundvoraussetzung schlechthin für das Funktionieren von öV-Korridoren mit überlagerten Intervallen. Dass Doppeltraktionen längere Freigaben brauchen und die Signalisierung dem angepasst werden wird, sagt einem ja wohl schon der Hausverstand.

Allein in den letzen paar Postings darüber steht so viel Zeug, das bereits etliche Male diskutiert und erklärt wurde, dass es mich mindestens eine Viertelstunde kosten würde, darauf im Detail zu antworten.

Um zur Sache zumindest kurz etwas zu sagen: bei der Planung muss auch auf Dinge wie Finanzierbarkeit, betriebliche Machbarkeit, angemessenen Ressourceneinsatz und politische Deckung geachtet werden. Beim Vorlaufbetrieb der Linie 5 spielt zum Beispiel auch die geteilte Finanzierung eine Rolle. Das ist nunmal so. In ein er Legowelt muss man nicht darauf achten. Das hier ist aber die echte welt.

Zuletzt bearbeitet von manni: 11.07.2014 10:46, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 33   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 11.07.2014 11:36
    —
Auch eine Legobahn kostet, schlicht:
bis dato funktioniert funktioniert nichts in Echt, wir dürfen auf Fahrplantreue bloß hoffen. Mit den getätigten Maßnahmen bestehen daran berechtigten Zweifel, Nachhaken wäre sicherlich kein Fehler. Wann funktioniert es dann mit Solo- TW?
NB: öV- Korridore mit MIV und massiven Überwerfungen mit diesem.

Yogi Baltes lächelt. Soll er sagen, mit dem bislang Verbauten wird der Fahrplan nicht ganz so toll funktionieren?
Die Einwände inde ich nicht aus der Luft gegriffen. Ebenso die Kritik an den engen Bahnsteigen bei DT. Nachdem das System Tram bei Sicherheitsstandards legislativ zusehends zur Vollbahn mutiert, schließe ich für die Zukunft Sperrlinie bei Tramhaltestellen nicht aus. Bei den schmalen Steigen schwierig.

Zuletzt bearbeitet von upwards: 30.01.2019 23:52, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 34   |  Autor: TaliesinStadt / Stadtteil:
Hall/Altstadt
   |  BeitragErstellt: 11.07.2014 12:47
    —
manni schrieb:
Wie immer, wissen die ZuschauerInnen natürlich alles viel besser als die SpielerInnen.


Die "Zuschauer" sind die Kunden von heute, morgen und übermorgen. Die "Spieler" sind, vllt. mit der löblichen Ausnahme deiner und einer handvoll anderer jene, die sich in der Luxuskarosse an den Arbeitsplatz chauffieren lassen.

Für diese von dir als "Zuschauer" verunglimpften 120,000 Einwohner Innsbrucks muss ein Konzept auch nachhaltig sein, nicht verwirrend. Wie soll ein 7 jähriges Schulkind da noch wissen wie es heim kommt ("Mama hol mich mit dem Auto, ich kenn mich nimmer aus")

Zitat:
Als Gedankenanstoß nur so viel: ist schon mal jemand auf die Idee gekommen, dass es vielleicht, eventuell, möglicherweise sehr gute Gründe dafür gibt, dass das Betriebskonzept so aussieht wie es aussieht?


Gründe sicherlich, ob sie sehr gut sind, das liege im Ermessen des Einzelnen. Ich glaube nicht, dass zwei Parallelverkehre mit Bus weniger kosten als einer mit Tram samt Verlängerung einer anderen Linie Hst.

Momentan sieht es leider so aus als wäre die Tram als Verstärker für den Bus gedacht und nicht umgekehrt, in diesem Sinne....

Ps Re Haltestellenlaenge und Pförtnerung. Ich hab mich gestern eine halbe Stunde am Fürstenweg postiert. Haltestelle hat ziemlich genau eine Länge von 55-56m. Spielraum also null und die letzte Tür ist schon nicht mehr zu gebrauchen.

Öffis kommen trotz des Fahrplans in Ca 55% der Fälle zu zweit. Ampelschaltung braucht der dritte im Pulk eine dritte grüne Phase weil auch zwischendrin mal der mIV dazwischen funkt.

Grandios. Das hätte Ende 2012 funktionieren sollen, auf 2017 haben wir langsam Halbzeit.

Zuletzt bearbeitet von Taliesin: 11.07.2014 12:56, insgesamt 3 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 35   |  Autor: wwehrleStadt / Stadtteil:
Freiburg im Breisgau
   |  BeitragErstellt: 11.07.2014 13:27
    —
Zunächst einmal - ich versuche schon ernsthaft und sachlich zu diskutieren. Gut, mein Maßstab ist das Stadtbahnsystem in Freiburg - doch ich sehe hier auch, wie der Erfolg zustandekommt - und man glaube ja nicht, dass hier in Freiburg immer alles mit Friede, Freude und Eierkuchen abläuft. Viele Köche verderben bei uns auch den Brei und Freiburg braucht immer noch viel, viel zu lange für neue Stecken (Linie Rotteckring z.B. > 15 Jahre), die dann aber schon konsequent und zielgerichtet realisiert werden, wenn es dann mal so weit ist. Bei Euch in Innsbruck geht es aber auch um die Akzeptanz des System Stadtbahn/Linie 5 (Regiotram). Hier sind nun einmal einige Parameter zwingend notwendig, die bei der Planung und bei der Realisierung berücksichtigt werden müssen, u.a. eben auch die Signalfreischaltung . Es gehört auch dazu, daß man eine neue Strecke ohne parallelen Busbetrieb betreibt, und dies nicht erst im Endausbaustadium. Es gehört auch dazu, daß man bei Betriebsstörungen so weit wie möglich den Bahnbetrieb aufrechterhält. Willenserklärungen, dass alles so kommen wird, sind sehr schön - aber allein mir fehlt der Glaube. Wenn alles nur so zaghaft passiert wie in Innsbruck - die Bahnen stehen lange vor gesperrten Signalen, bei Teileröffnung wird der Bus parallel betrieben und bei Betriebsstörungen wird kurzerhand trotz vorhandener Wendemöglichkeiten meistens noch alles im Busersatzverkehr betrieben, dann trägt das dazu bei, dass die Attraktivität und Akzeptanz der neuen Regonalbahn nicht gerade in unermessliche Höhen steigt. Dann sind auch schnell wieder die Gegner bei der Hand mit dem beliebten Argument "mit Bussen gehts doch auch ...". Sei's drum: mir fehlt schlicht und einfach die durchgehende Konsequenz im Projekt Linie 5 (Regiotram) - der gute Wille ist da, die notwendigen Maßnahmen, die zum Erfolg des System führen, werden aber nur zaghaft und fast schon ängstlich durchgezogen - ja nicht die Autofahrer zu sehr behindern ... es muß klar sein, dass der Vorrang des öffentlichen Nahverkehrs eben ein Vorrang ist und nun einmal unter Umständen auch unangenehme Maßnahmen für den Individalverkehr mit sich bringen können, die Autos eben mal etwas länger vor der roten Ampel stehen, einige Straßen zurückgebaut oder verkehrsberuhigt werden und der ein oder andere Parkplatz wegfällt (siehe auch Frankreich ..). Nur so steigert sich die Attraktivität und bewegt die Menschen, auf die Tram umzusteigen. Mit zu zaghaften Massnahmen wird der Tiger schnell zum Bettvorleger ... und das hat Innsbruck nun wirklich nicht verdient ...
Zuletzt bearbeitet von wwehrle: 11.07.2014 13:28, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 36   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 11.07.2014 15:07
    —
Wolfgang, deinen Input schätze ich immer, das Problem ist aber dass dir Detailwissen fehlt und du es mangels Anwesenheit vor Ort nicht gleich merkst, wenn Probleme ausgeräumt wurden. Zum Beispiel ist es so, dass seit Fertigstellung des zweiten Gleises am südlichen Innenstadtring und der Wendeanlagen kaum mehr Schienenersatzverkehr gefahren wird. Man nutzt die neuen Möglichkeiten aus, wann immer es geht. Das ist aber erst seit ca. zwei Jahren so.
Ich werde auf weitere Punkte in deinem Posting, die das Betriebskonzept der Linien 2 und 5 betreffen, noch im Detail eingehen, sobald ich die Zeit dafür habe, kann dir aber jetzt schon sagen, dass eben genau deine Stadt, Freiburg, seit letztem Jahr als Vorbild für Planung und künftigen Betrieb dient und dass mit einem sehr erfahrenen Berater aus Freiburg zusammengearbeitet wird.

Ich will an dieser Stelle außerdem alle DiskutantInnen darauf hinweisen, dass dieser Thread nicht für Diskussionen über Off-Topic-Thmenen wie z.B. noch nicht richtig funktionierenden Ampelschaltungen auf Bestandsstrecken oder Schienenersatzverkehr im Bestandsnetz eröffnet wurde. Dafür gibt es andere Threads. Hier geht es um das Betriebskonzept der Linien 2 und 5.

Beitrag Nr. 37   |  Autor: Innsbrucker   |  BeitragErstellt: 11.07.2014 21:04
    —
Linie O schrieb:

Die Parallelweiche in der Anichstraße muss händisch gestellt werden. Das kann man ganz leicht daran erkennen, dass es keine Weichensignale gibt.


Bei den bisherigen Nutzungsfällen (Umsetzen der Linie STB) hat da niemand von Hand Weichen gestellt. Das mag daran gelegen haben, dass es dann dort keinen durchgehenden Verkehr gab und die Weichen somit nicht immer wieder gestellt werden mussten.

Im Bedarfsfall würde man dort sicher eine Weichensteuerung nachrüsten, so dass das kein Argument sein sollte.

All das ändert aber auch nichts daran, dass man dort zwar im Störungsfall umsetzen kann und auch das in der ersten Stufe vorgesehene Umsetzen jeder zweiten Fahrt der Linie 3 abends und sonntags funktionieren würde, aber ganz sicher nicht werktags im Tagesverkehr. Das würde heute schon nicht funktionieren, und in Stufe 2 kommt noch alle 15 min die Linie 4 hinzu. Dass man die nicht mit der alle 10 min fahrenden Linie 3 synchronisieren kann, sollte einleuchten.

Bleibt als Fazit, dass man schlichtweg versäumt hat, sich um eine neue Endhaltestelle der Linie 3 zu kümmern. Bisher war vorgesehen, Linie 3 bis zur Umlegung zur Rehgasse zur Höttinger Au fahren zu lassen. Nun meint man wohl, einen Umlauf einsparen zu müssen, hat aber kein Ersatzkonzept.

Taliesin schrieb:
Auch verwirrend finde ich außerdem die Linienbezeichnungen. Der Anrainer im Westen darf sich alle Jahre wieder mit O,2,3 verwirren lassen. Warum nicht zuerst eine kürzere Linie 2 (Peerhof - Leipziger Platz) in Betrieb gehen lassen die dann in Phase 2 "verlängert wird", die Linie 3 derweilen ganz normal bis zum West schicken (statt O Fürstenweg).


Das geht nur, wenn bis dahin ein nennenswerter Teil der neuen Wagen einsatzbereit ist. An diese Variante hatte ich auch gedacht, sie aber in der irrigen Annahme verworfen, dass die 1. Stufe mit dem vorhandenen Wagenpark auskommen müsste (der für eben diese erste Stufe beschafft wurde, nicht umsonst schleppt man seit Jahren einen Überbestand von etwa 7 Wagen mit sich herum). Nach dem jetzt bekanntgegebenen Zeitplan muss sie das nicht.

Ich fürchte, der Haken ist der gleiche wie beim von mir vorgeschlagenen Konzept mit den Linien 3 und 5 über Hauptbahnhof: Die geschaffene Mehrkapazität ist nicht restlos aufwandsneutral. Ganz kurz gesagt: Mein Vorschlag braucht insgesamt 4 Tagesverkehrs-Umläufe mehr als derzeit. Einsparen könnte man dafür großenteils die Linie OE. Der Mehraufwand landet nicht direkt in der Mehrkapazität, sondern ist Parallelverkehren zwischen der Restlinie O und der neuen Straßenbahn geschuldet, die durch das Brechen der Linie bedingt sind. Einer der 4 Umläufe wird allein schon für den Ersatzverkehr in Allerheiligen gebraucht.

Deinen Vorschlag möchte ich erst mal zu Ende präzisieren: Bei der Straßenbahn käme die Linie 2 im 5-min-Takt hinzu, im Westen würden wechselweise Peerhofsiedlung und Technik-West bedient. Ich komme da auf eine Umlaufzeit von 50 min und somit 10 Umläufe. Linie O bräuchte dann nicht mehr zum Fürstenweg zu fahren, sondern könnte am Landesmuseum enden (ja, da kann man wenden). Dafür sollte ebenfalls ein 50-min-Umlauf ausreichen, also ebenfalls 10 Umläufe, 7 weniger als heute. Für den Pendelverkehr in Allerheiligen kommt ein weiterer hinzu. Also ebenfalls 4 Umläufe mehr.

Ich fürchte ganz ernsthaft, dass genau diese 4 Mehrumläufe zum KO-Kriterium geworden sind. In Anbetracht der Tatsache, dass man erst vor wenigen Monaten problemlos für die Verdichtung der eher nachrangigen Linie J zusätzliche Umläufe raushauen konnte, halte ich dieses Argument aber für regelrecht absurd. Das veröffentlichte Konzept der 1. Stufe ist wahrscheinlich etwa aufwandsneutral (allenfalls +/- 1 Umlauf).

Bei Deinem Vorschlag kommt noch eine deutliche Mehrbelastung des Abschnitts Landesmuseum - Kreuzung Brunecker Straße hinzu (+ 12 Fahrten je Stunde). Es würde wahrscheinlich funktionieren, könnte aber grenzwertig werden. Bei meinem Vorschlag wäre dagegen die Strecke Salurner Straße/Anichstraße mit 6 Straßenbahnfahrten je Stunde mehr belastet. Aufgrund der im Vergleich zur Museumstraße geringeren Belastung sollte das kein Problem sein.

Bei Interesse (oder auch nur Unklarheiten) kann ich das alles gern noch ausführlicher erklären.

manni schrieb:
Wie immer, wissen die ZuschauerInnen natürlich alles viel besser als die SpielerInnen. Man sollte und müsste und könnte, und außerdem überhaupt sowieso. Es wird ridiculous, deshalb enthalte ich mich des Diskutierens. Wenn wieder eine ernsthafte und sachliche Diskussion möglich ist, diskutier ich wieder mit.


Wenn man sich darauf verlassen könnte, dass da schon das Optimum herausgeholt wird, könnte man sich tatsächlich auf die Rolle eines Zuschauers beschränken (den Begriff finde ich hier übrigens unangemessen abfällig). Erfahrungsgemäß kann man das aber nicht, es wird einfach zu viel Mist verzapft.

Wenn Du schon immer darauf bestehst, dass das hier ein Fachforum ist: Da kann man dann auch sicher nicht erwarten, dass sich die Nutzer als Jubelperser betätigen.

manni schrieb:

Als Gedankenanstoß nur so viel: ist schon mal jemand auf die Idee gekommen, dass es vielleicht, eventuell, möglicherweise sehr gute Gründe dafür gibt, dass das Betriebskonzept so aussieht wie es aussieht?


Ja sicher. Steht alles da. Es wäre allerdings sehr viel hilfreicher, wenn diese "sehr guten Gründe" auch offengelegt würden. Dann könnte man nämlich sachlich diskutieren. Die Einstellung "das ist so beschlossen, also muss es gut und richtig sein" gibts bei mir nicht, das ist mir zu billig.

Zuletzt bearbeitet von Innsbrucker: 11.07.2014 21:06, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 38   |  Autor: ice108   |  BeitragErstellt: 11.07.2014 21:41
    —
manni schrieb:
Wie immer, wissen die ZuschauerInnen natürlich alles viel besser als die SpielerInnen. Man sollte und müsste und könnte, und außerdem überhaupt sowieso. Es wird ridiculous, deshalb enthalte ich mich des Diskutierens. Wenn wieder eine ernsthafte und sachliche Diskussion möglich ist, diskutier ich wieder mit.

Als Gedankenanstoß nur so viel: ist schon mal jemand auf die Idee gekommen, dass es vielleicht, eventuell, möglicherweise sehr gute Gründe dafür gibt, dass das Betriebskonzept so aussieht wie es aussieht?


Also ich glaube dass es hier im Forum schon etwas mehr an Details und Argumenten als ein "ich find es gut" braucht um einen davon zu überzeugen.

Beispiel: Diese einjährige Parallelführung Straßenbahn-Bus. Du hast dazu geschrieben:

Zitat:

In Stufe 1 geht das nur durch diesen Parallelbetrieb. Der ist temporär und dauert gerade mal ein Jahr.


So, wenn ich mir jetzt überlege warum es nur durch diesen Parallelbetrieb geht, dann lande ich dabei dass wohl offenbar genug Bahnen vorhanden wären und dass geeignete Wendemöglichkeiten vorhanden wären (Leipziger Platz, sowie die kurze Verbindungsstraße westlich des Marktplatzes), um einen Busbetrieb von Osten bis zum Marktplatz und einen Straßenbahnbetrieb von Westen bis zum Leipziger Platz zu betreiben.

Auf der anderen Seiten würde das aber bedeuten dass im Überlagerungsabschnitt zwischen Leipziger Platz und Marktplatz noch ein 10-Minuten-Takt mehr fahren würde, d.h. das wären Mehrkosten. Also ein sinnvolles Gegenargument gibt es somit.

Wenn man die Mehrkosten einsparen will ist das aber das Ergebnis einer Abwägung, und kein plattes "es geht prinzipiell nicht".

Und was hat es jetzt mit "die Zuschauer wissen alles besser als die Spieler" zu tun wenn die Leute das hinterfragen? Möglicherweise gibt es auch andere Gründe auf die ich jetzt nicht gekommen bin, aber auch da gilt: Argumenten die man kennt kann man auch folgen.

(wobei ich natürlich verstehen kann wenn dir die Zeit fehlt das alles aufzubereiten, das entwertet aber IMHO nicht die Diskussion).

Und noch was zu den Zuschauern: Wenn ich mir so Dinge wie das herumgeeiere der vergangenen Jahre mit den Ampeln (oder die auch von dir monierte Trägheit gewisser IVB-Ebenen) anschaue würde ich eigentlich denken dass diese Stadt froh sein müsste über alle die sich in ÖPNV-freundlicher Weise mit solchen Dingen beschäftigen. Und so schlecht wäre es vielleicht nicht wenn in 10 Jahren ein paar von den "Zuschauern" die hier diskutieren zu "Mitspielern" geworden wären. Letzteres wird aber sicher nicht über Nacht passieren.

Beitrag Nr. 39   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 13.07.2014 10:23
    —
manni schrieb:
Wie immer, wissen die ZuschauerInnen natürlich alles viel besser als die SpielerInnen.


Ich finde die Diskussion hier in diesem Thema sehr sachlich. Scharf, natürlich, was aber daran liegt, daß den Leuten am Betrieb liegt.
Es mag einzelne Nebensätze geben, wo die Emotion übermäßig herauskommt, dominiert wird die Diskussion aber nicht davon.

Alternativen zu diskutieren halte ich aber für essentiell, zumal die Planung seitens der Stadt scheinbar von Wertungen bestimmt ist, die nicht auf dem neuesten Stand zu sein scheinen (vgl. Rasengleis in der Kranebitter Allee - jemand, der Rasengleis und Busverkehr hätte realisieren wollen, hätte das tun können. Man wollte aber nicht). Natürlich ärgert das einen Beobachter auch, daß man diese offensichtlichen Fehleinschätzungen auch in den Plänen zum Betrieb der beiden Linien bzw. in der Umstellungsphase von Bus- auf Straßenbahnbetrieb in den westlichen Linienästen wiederfindet.

Ein maximaler Einsatz von Straßenbahn schon in einer frühen Phase hätte untertags große Vorteile hinsichtlich der Kapazität wie auch der Lärmbelastung der Anrainer. Das kann man nicht einfach vom Tisch wischen.

Beitrag Nr. 40   |  Autor: Innsbrucker   |  BeitragErstellt: 13.07.2014 15:20
    —
Machen wir es doch mal systematisch und gründlich und holen etwas weiter aus. Die beiden Inbetriebnahmestufen sollten wohl besser separat betrachtet werden. Die Voraussetzungen sind ebenso unterschiedlich wie die veröffentlichten Konzepte, und so sind es dann ebenso die Kritikpunkte (es sei denn, man fasst sie stark vereinfachend unter „zu wenig Straßenbahn und zu viel Bus“ zusammen) und die Alternativen.
Zunächst also nur die erste Inbetriebnahmestufe. Es sind auch positive Aspekte drin, die nur teilweise in dieser Form bekannt waren:

1. Die Strecke wird sofort durchgehend zur Peerhofsiedlung eröffnet. Aufgrund der bekannten Streitigkeiten war bisher von einer verzögerten Inbetriebnahme auszugehen. Das ist so anscheinend kein Thema mehr.
2. Der Ast zur Technik-West ist von Anfang an dabei. Das zeichnete sich zwar so langsam schon ab, war aber in früheren Konzepten für die erste Stufe noch nicht dabei.
3. Technik-West bekommt eine Wendeanlage, und zwar nicht nur eine provisorische. Das ist auch nicht ganz neu, war aber früheren Konzepten nicht eindeutig zu entnehmen und auch den jüngsten Plänen nicht.

Vor einer Betrachtung des veröffentlichten Betriebskonzepts stellen wir mal die Rahmenbedingungen zusammen. Das ist alles nicht neu, ich schreib das hier nur zur Vermeidung von Missverständnissen und zur Erinnerung hin. Und wenn doch ein Fehler meinerseits drin ist, hat man einen Ansatz dafür, wo unterschiedliche Einschätzungen herkommen.

1. Neu und zu bedienen sind die Abschnitte Höttinger Au/West – Peerhofsiedlung und der Abzweig Technik – Technik-West.
2. Der Abschnitt im Innrain zwischen Marktplatz und Klinik wird betriebsfähig zur Verfügung stehen, aber vorrangig für Umleitungen dienen. Eine planmäßige Bedienung ist nicht Pflicht.
3. Die ganze Neubaustrecke mit beiden Innenstadtstrecken wird doppeltraktionstauglich sein – mit Ausnahme der Endhaltestelle Peerhofsiedlung, die aus taktischen Gründen erst für die 2. Stufe doppeltraktionstauglich ausgebaut wird. Das sonstige Bestandsnetz ist nur bis Leipziger Platz doppeltraktionstauglich. Da die Durchbindung nach Amras praktisch Pflicht ist, kann somit die Hauptachse Peerhofsiedlung – Amras nur mit Einzelwagen bedient werden. Die ganze erste Inbetriebnahmestufe basiert auf Einzelwageneinsatz. Zwischen Technik-West und Leipziger Platz wäre der Einsatz von Doppeltraktionen möglich. Ob er sinnvoll ist, ist eine ganz andere Frage.
4. Nach den jetzt veröffentlichen Zeitplänen werden die neuen Wagen für die erste Inbetriebnahmestufe zur Verfügung stehen. Das war so bisher nicht klar, und die erste Stufe hatte eigentlich mit dem Bestand abgedeckt werden sollen (der bekanntlich um etwa 7 Wagen zu hoch für den derzeitigen Bedarf ist, weswegen 2 Wagen an Stern & Hafferl vermietet sind, die aber ganz sicher rechtzeitig zurückkehren werden).
5. Ein ganz anderer Punkt, nämlich zur Straßenverkehrssicherheit. Ich bin mir sicher, dass ich nicht der erste bin, der daran denkt, explizit finde ich es aber nirgendwo erwähnt: Der durch die Brechung der Linie O entstehende Umstieg kann nicht am Sillpark erfolgen. Zwischen den Haltestellen der Linie O („Sillpark Nord“) und der Straßenbahn und aller anderen Linien („Sillpark Süd“) müssen mehrere Fahrbahnen überquert werden. Das ist auch heute schon nötig, wenn man z. B. von O-Dorf zum Hauptbahnhof oder Triumphpforte will. Eine ganz andere Situation entsteht aber, wenn sich da Fahrzeuge komplett entleeren und alle Leute zur anderen Haltestelle müssen. Die Flächen zwischen den Fahrbahnen reichen für diese Fahrgastmassen teilweise nicht aus. Zudem sind die Querungen alle ampelgesichert, eine durchgehende Querung ist nicht möglich. Man hat aber volle Sicht auf die Haltestellen, in denen die Busse oder Bahnen stehen, die man gerade verpasst. Da wird es nicht nur im Schülerverkehr vorkommen, dass die Leute quer über die Kreuzung abkürzen – mit der Konsequenz, dass wahrscheinlich schon in der ersten Woche des neuen Fahrplans jemand unterm Auto liegt. Muss man die Fahrgäste vor sich selbst und ihrem Fehlverhalten schützen? Nein. Man darf aber solche Situationen nicht provozieren. In einem vergleichbaren, aber harmloseren Fall (Duisburg Kreuzung Marxloh/Pollmann) wurde schon mal ein Betriebskonzept des Verkehrsbetriebs durch polizeiliches Veto gekippt. Man muss also andere Umsteigepunkte finden. Das gilt natürlich nicht für diejenigen Umsteigewege, die heute schon anfallen, d. h. aus O-Dorf/Reichenau/Dreiheiligen in Richtung Amras.

Als nächstes brauchen wir so was wie ein Lastenheft. Also eine Definition, welche Bedingungen das Betriebskonzept erfüllen muss oder wenigstens sollte.

1. Die vollständige Brechung der Linie O ist grundsätzlich akzeptabel, ich sehe keinen Grund, eine durchgehende Linie als Selbstzweck aufrechtzuerhalten. Ein direkter Umstieg zwischen den beiden heutigen Ästen der Linie O muss aber möglich sein, wenigstens alle 10 min.
2. Die Taktzeiten der heutigen Linie O werden grundsätzlich übernommen, d. h. mo – fr tagsüber alle 5 min auf der Stammstrecke, abends und sonntags alle 15 min. Der Samstagstakt ist „verhandelbar“, da der derzeitige Takt der Linie O sowieso mit keiner anderen Linie synchronisierbar ist.
3. Da sich abzeichnet, dass der 5-min-Takt aus zwei verschiedenen Linien zusammengesetzt wird, ist Fahren auf Taktlücke Pflicht, d. h. es soll wirklich ein 5-min-Takt rauskommen und nix verschobenes.
4. Von beiden derzeitigen Ästen aus muss die Innenstadt direkt erreichbar bleiben, d. h. kein Umsteigezwang auf dem Weg in die Innenstadt. Das gilt natürlich nicht für die Haltestellen Allerheiligen und Tschiggfreystraße, die straßenbahnlos bleiben und auch in der zweiten Stufe straßenbahnlos bleiben werden. Der Begriff „Innenstadt“ ist natürlich nicht exakt definiert und muss u. U. etwas weit ausgelegt werden.
5. Die Umsteigebeziehungen zu anderen Linien sollten weitgehend erhalten bleiben, insbesondere soll nicht ein zweimaliges Umsteigen erforderlich werden, wo derzeit einmaliges Umsteigen ausreicht. Auch diese Anforderung gilt selbstverständlich nicht für Allerheiligen.
6. Die Linie O ist derzeit die Hauptlinie zwischen Sillpark und Klinik (wahrscheinlich wird Linie C bis dahin eine Haltestelle an der Klinik bekommen, sie fährt aber nur alle 15 min), diese Verbindung sollte in annähernd bisherigem Umfang erhalten bleiben, zumal diese Achse in der 2. Stufe von Linie 2 übernommen wird.
7. Die absehbare Führung über Hauptbahnhof ist ein Umweg von etwa 3 min. Die Kombination von Umweg und Umstieg sollte zumindest im Tagesverkehr vermieden werden, d. h. die Umsteigeverbindung sollte über die Museumstraße gehen.
8. Die Änderungen sollten auf die unmittelbar betroffenen Linien und deren Einzugsgebiet beschränkt bleiben, insbesondere sollten keine Änderungen an bestehenden Linien vorgenommen werden, die dann in der zweiten Stufe wieder revidiert werden müssten. Damit wird z. B. ein Streckentausch in der Innenstadt zwischen den Linien 1 und 3 ausgeschlossen.
9. Die Anzahl der Umläufe sollte nur in sehr begrenztem Ausmaß erhöht werden. Es wird sonst zu teuer.
10. Es sollten keine massiven Mehrbelastungen für die nördliche Innenstadtstrecke entstehen.

So, und nun sehen wir uns mal an, was die IVB vorsehen: Mit Ausnahme von Punkt 3 sind alle Forderungen erfüllt, wenn auch teilweise mit Abstrichen:

1. Erfüllt. Alle 10 min Direktverkehr, ansonsten Anschluss am Fürstenweg.
2. Erfüllt, 12 Fahrten je Stunde.
3. Nicht erfüllt. Der Anschluss am Fürstenweg führt aufgrund der Umsteigezeit zu Verschiebungen auf 3/7 min entweder für die Linie O oder (wahrscheinlicher) für den Mischbetrieb Bus/Straßenbahn zur Technik.
4. Erfüllt. Man kommt von beiden Ästen mit allen Fahrten umsteigefrei in die Innenstadt. Man kommt allerdings an verschiedenen Haltestellen an, aber dazu sagt das Lastenheft nichts.
5. Erfüllt. Entweder mit Bus oder Straßenbahn erreicht man alle Linien, sogar diejenigen, die mit Linie O bisher nicht erreichbar waren (z. B. STB stadtauswärts und ST). Der Haken dabei: Das gilt nicht für Technik-West, von dort aus ist ein Umstieg zur Linie J Richtung Nordkette nicht mehr möglich bzw. erfordert den inakzeptablen Umweg über Sillpark.
6. Erfüllt.
7. Erfüllt. Umstieg am Fürstenweg. Aus Richtung Technik steigt man besser an der Klinik um.
8. Erfüllt.
9. Erfüllt. Linie 3 wird zwei Umläufe mehr brauchen als heute, Linie O zwei weniger (Langstrecke nach Allerheiligen 9 Umläufe, Kurzstrecke zum Fürstenweg 6 Umläufe, zusammen 15, also zwei weniger als bisher 17 Umläufe).
10.Erfüllt, kein Mehrverkehr.

Wenn das alles so prima ist, warum ist das Konzept dann ein Problem? OK, Punkt 3 wiegt schwer. Ansonsten sind es Dinge, die nicht im Lastenheft stehen:

1. Die Anmerkung zum Punkt 4 zeigt, dass da was fehlt: Die Abfahrten in Richtung Technik erfolgen als Direktverkehr von unterschiedlichen Haltestellen im Zentrum. OK, damit muss man z. B. bei den Linien C und F, die beide die Strecke Amraser Straße bis Andechsstraße anbinden, auch leben und entweder den Fahrplan exakt kennen und sich danach richten oder eben einen 15-min-Takt akzeptieren. Hier liegt der Fall aber anders. Die etablierten Einstiegshaltestellen sind nun mal da, wo Linie O heute fährt. Nur von dort steht auch die Umsteigeverbingung zur Verfügung. Von der Anichstraße kommt man nur alle 10 min weg, dazwischen fahren zwar noch die Linien F und R, aber die weichen im Takt ab. Man wird also häufig Umsteigeverbindungen ermöglicht bekommen, aber es können auch Lücken auftreten. Wenn ich die Abfahrtzeiten der Linie 3 als gegeben nehme und davon ausgehe, dass Linie O angepasst wird, wird Linie 3 an der Anichstraße zur Minute 1 abfahren und am Fürstenweg zur Minute 4 ankommen. Der Bus der Linie O muss für einen zuverlässigen (!) Anschluss 2 min vorher da sein, also zur Minute 2. Dafür muss er an der Maria-Theresien-Straße zur Minute 9 abfahren. Die Linie O nach Allerheiligen muss auf Taktlücke liegen, also zur Minute 4 dort abfahren. Das rutscht aber wieder so nah an die Minute 1 ab Anichstraße, dass die durchgehenden Fahrten ab Innenstadt nicht gezielt aufgesucht werden. Somit ist absehbar, dass die Fahrgäste bevorzugt die Linie O nach Allerheiligen benutzen werden, eine Fahrgastlenkung zur Anichstraße findet aufgrund der Abfahrtzeiten nicht statt. Diese durchgehenden Fahrten der Linie O sind aber der schwächste Punkt, weil sie im 10-min-Takt wahrscheinlich deutlich mehr als 50% der bisherigen Fahrgäste aufnehmen müssen, ich rechne mit etwa 70%. Das liegt auch daran, dass für die Nachfrageschwerpunkte Luis-Zuegg-Straße und Lahntalweg die Linie O in jedem Fall brauchbar ist, die Linie 3 nur bei jeder zweiten Fahrt. Daraus ergibt sich das bereits in früheren Beiträgen absehbare Überlastungschaos bei den Bussen mit entsprechenden Konsequenzen für die Fahrplantreue.

2. Der Mehraufwand an Tagesumläufen ist null, aber der Mehrnutzen ist minimal. Es wird kaum Mehrkapazität geschaffen, und die Mehrkapazität wird teilweise von der Nutzung durch Fahrgäste regelrecht abgeschirmt (siehe oben). Demzufolge wird man auch die Fahrten der OE nur geringfügig einsparen können (wenn man es ganz geschickt hinbiegt, kann man die Doppelfahrt ab Hbf. um 7:31 durch Straßenbahn ersetzen). Alternativ kann man sie durch Straßenbahn-Einschubfahrten ersetzen.

3. Im Lastenheft nicht definiert habe ich die Bedienungsdichte der Teiläste im Westen. Dann muss da jetzt ein Vergleich her:
Technik-West: Von 15 auf 20 min ausgedünnt. Schwer zu beurteilen, weil es sowohl derzeit heute als auch in der 1. Stufe Parallelverkehr mit den Linien LK und T gibt. Für den Spitzenverkehr bleibt hier aber ein klares Minus dieses Konzepts, mit deutlichen Konsequenzen für die Linie OE, die nicht eingespart werden kann.
Peerhofsiedlung: Ebenfalls von 15 auf 20 min ausgedünnt. Das hat erhebliches Provokationspotential für die Anwohner, gerade auch wegen der stattgefundenen Auseinandersetzungen („Der Bus fuhr öfter. Wussten wir doch gleich, dass mit der Straßenbahn alles schlechter wird.“), und schon deswegen sollte man das nicht machen.
Allerheiligen: Taktverdichtung von 15 auf 10 min. Aber wozu? Das wird in der 2. Stufe keinen Bestand haben, egal welchem Konzept man da folgt.
Luis-Zuegg-Straße und Lahntalweg: Rein rechnerisch wird es minimal besser, 9 Fahrten je Stunde statt 8. Sie waren bisher schon als 5-10-min-Takt ungleich verteilt, dann wird es ein 5-5-10-min-Takt. Da kann ich keinen Vorteil erkennen. Hinzu kommt, dass der Bus alle 10 min den Stammtakt bildet und die Straßenbahn mit größerem Fassungsvermögen in jeder zweiten Taktlücke dazwischenliegt. Auch hier wieder keine Fahrgastlenkung zur Straßenbahn.

4. Im Abend- und Sonntagsverkehr bleibt der Kritikpunkt mit dem Parallelverkehr bestehen. Dort ist dann allerdings nicht mehr die Überfüllung das Problem, sondern einfach nur die Tatsache, dass da zwei unterschiedliche Linien im 30-min-Takt übrigbleiben. Das Umsetzen an der Anichstraße für jede zweite Fahrt der Linie 3 wird technisch funktionieren, fahrgastfreundlich ist es nicht.

Was ist außer den bereits genannten Punkten nicht kritikwürdig: Die Weiterführung der Linie T nach Völs halte ich in der 1.Stufe für akzeptabel. Natürlich ist das eine aus verschiedenen Teilstrecken zusammengebastelte Sammellinie mit begrenzter Durchbindungsfunktion, sie ist aber nun mal seit einigen Jahren so etabliert, und ein Zerlegen würde zusätzliche Umsteigezwänge mit sich bringen. In der 2. Stufe sieht das anders aus, aber das gehört nicht hierher.

Was gäbe es für Alternativen? Das wurde alles bereits genannt, die Anzahl der Optionen ist begrenzt:

Vorschlag 1: Linie 3 alle 10 min Peerhofsiedlung – Amras, Linie 5 alle 10 min Technik-West – Leipziger Platz. Abends und sonntags nur Linie 3 alle 15 min. Linie O einheitlich Fürstenweg – J.-Kerschbaumer-Straße alle 5 min.
Zerpflücken wir doch auch diesen Vorschlag in gleicher Art:

1. Erfüllt, Umstieg am Fürstenweg.
2. Erfüllt, 12 Fahrten je Stunde.
3. Erfüllt, aufgrund der einheitlichen Umsteigehaltestelle wird durchgehend exakt auf Taktlücke gefahren.
4. Erfüllt, mit einheitlicher Haltestelle (Anichstraße) aus westlicher Richtung und die Haltestellen auf der Museumstraße aus östlicher Richtung.
5. Nicht ganz erfüllt, das Problem beim Umstieg zur Nordkette bleibt bestehen, hier für alle Fahrten aus Richtung Technik.
6. Erfüllt.
7. Erfüllt, Umstieg am Fürstenweg.
8. Erfüllt.
9. Nicht ganz erfüllt. Es sind 4 Umläufe mehr: Linie 3 braucht 9 statt heute 7 Umläufe (alle Berechnungen für die 1.Stufe basieren auf Busfahrzeiten), bezogen auf heutigen Fahrplan der Linie 3 Ankunft an der Peerhofsiedlung zur Minute 7, Abfahrt zur Minute 9 (die 9 Umläufe gehen von 12 Minuten Wendezeit aus!), Durchfahrt an der Technik ist zur PHS zur Minute 4, in der Gegenrichtung zur Minute 2. Damit ergibt sich für Technik-West und die Linie 5 an zur Minute 0, ab zur Minute 6. 6 min Wendezeit sollten da ausreichen. Daraus folgt eine Ankunft am Leipziger Platz 20 min später und Abfahrt 31 min später. Es ergibt sich also eine Umlaufzeit von 60 min, somit 6 Umläufe. Dem steht für die durchgängig gekürzte Linie O 12 statt 17 Umläufe gegenüber. Bis hierhin sind wir bei + 3 Umläufen (+ 8 bei der Straßenbahn, - 5 beim Bus). Allerdings fehlt noch der Ersatzverkehr für Allerheiligen. Die Optionen dafür würden hier den Rahmen sprengen, daher ziehe ich für die Berechnung einen Pendelbus Technik – Allerheiligen als einfachste Lösung heran. Das wäre ein Umlauf im 15-min-Takt. Damit wären wir bei + 4 Umläufen. Ich halte das für noch vertretbar, da Mehrkapazität geschaffen wird. Alternativ, insbesondere für den Spätverkehr, könnte Linie H unter Auslassen von Berchtoldshof und Allerheiligenhöfe, entsprechend dem Verlauf der wie N8, zur Technik verlängert werden. Im Tagesverkehr könnte das aufwandsneutral sein, im Spätverkehr ist es ganz sicher aufwandsneutral (Linie H hat derzeit 32 min Wendezeit).
10. Erfüllt, kein Mehrverkehr. Der Mehrverkehr tritt auf der südlichen Strecke auf, in gleichem Ausmaß, wie wir es derzeit gerade mit der umgeleiteten Linie 1 haben. Definitiv kein Problem.

Was bleibt für die Bedienungsdichten der westlichen Teiläste?
Technik-West: Verdichtung von 15 auf 10 min. Das wird so in der 2. Stufe keinen Bestand haben, ermöglicht aber bereits in der 1. Stufe, sämtliche Fahrten der Linie OE in westlicher Richtung einzustellen.
Peerhofsiedlung: Verdichtung von 15 auf 10 min. Das veröffentliche Konzept für die 2.Stufe sieht dort einen 15-min-Takt vor, das ist aber aus anderen Gründen völlig inakzeptabel, dort muss dann ein 7,5-min-Takt hin. Somit eine unproblematische Verbesserung.
Allerheiligen: Bleibt alle 15 min. Für die Fahrten der Linie OE wird wohl kein Bedarf an Pendelbussen bestehen.
Luis-Zuegg-Straße und Lahntalweg: 6 Fahrten je Stunde statt vorher 8, allerdings als einheitlicher 10-min-Takt und durchgängig mit Straßenbahn, bisher 5-10-min-Takt. Aufgrund Einsatzes von Straßenbahnen bleibt eine geringe Mehrkapazität trotz geringfügiger Taktausdünnung. Ein 10-min-Takt mit Straßenbahnen ist ein solides Angebot, das nicht zur Kritik führen wird.

Sonstige Nachteile: Aus Richtung Westen werden die Haltestellen der nördlichen Innenstadtstrecke (einschließlich Landesmuseum) nur noch mit Umsteigen erreicht. Mag sein, dass das im Schülerverkehr zu Problemen führt. Dafür könnten einzelne Einschubfahrten über Innrain gefahren werden. Da die Linie OE ansonsten im Westen eingespart wird, ist das vertretbar.
Vorteile: Deutliche Kapazitätsvergrößerung, einheitlicher Takt. Aufgrund der Führung des gesamten Verkehrs zur Technik über Hauptbahnhof/Anichstraße ergibt sich eine klare Fahrgastlenkung zur Straßenbahn. Daher wird die Mehrkapazität auch voll den Fahrgästen zur Verfügung stehen. Das rechtfertigt den Mehrbedarf.

Linie LK würde weitgehend unberührt bleiben, es gibt in der 1. Stufe noch keinen Ansatz für eine verlegte Umstiegshaltestelle. Die Direktfahrten zum Stadtzentrum sind zwar wohl eigentlich nicht mehr nötig, es wäre aber vielleicht trotzdem sinnvoll, sie als Zugeständnis an die Fahrgäste beizubehalten. Der 10-min-Takt der Kurzfahrten passt recht gut auf den 10-min-Basistakt der Straßenbahn (letztmalig, für die 2. Stufe muss man sich was neues ausdenken) und könnte sogar erstmals 12 Fahrten je Stunde Technik-West – Zentrum ermöglichen. Allerdings passen die Fahrzeiten nicht optimal auf die Durchfahrzeiten der Linie 3. Die Linie LK ist halt schon sehr umlaufoptimiert.

Es gäbe noch die Möglichkeit einer Abänderung für Linie 5. Diese könnte ohne großen Schaden bis Hauptbahnhof verkürzt werden und einen Umlauf einsparen. Umgestiegen wird am Fürstenweg, lediglich Punkt 5 würden sich einzelne Abstriche für den Umstieg von Technik-West auf Linie J nach Igls ergeben, da es dann keine Berührungsstelle mehr gibt. Voraussetzung wäre, dass das 3. Gleis am Hauptbahnhof für Ein- und Ausfahrt in beide Richtungen umgebaut wird. Die bestehende Gleislage passt darauf, und eigentlich ist das für die Führung der Linie STB einheitlich über Marktplatz sowieso nötig. Unter diesen Voraussetzungen würde das heutige STB-Gleis de facto zu zwei Stumpfgleisen werden, Nordseite für STB, Südseite für Linie 5.

Vorschlag 2: Linie 3 wie Vorschlag 1, statt Linie 5 wird Linie 2 Technik-West – Leipziger Platz über Museumstraße geführt. Bei Linie O hat man dann mehrere Möglichkeiten, entweder alle 10 min bis Fürstenweg und alle 10 min nur bis Landesmuseum (Wenden entweder über Meinhardstraße – Bozner Platz – W.-Greil-Straße, alles ohne Fahrgäste und Zwischenhaltestellen zwischen Meinhardstraße und Landesmuseum; oder über W.-Greil-Straße – Gilmstraße – Erlerstraße, dann könnte man mit Fahrgästen bis zu einer Ersatzhaltestelle Museumstraße fahren und dort auch einsetzen, Umstieg zur Straßenbahn wäre trotzdem am Landesmuseum). U. U. wäre es auch zu rechtfertigen, mit allen Fahrten am Landesmuseum zu wenden.

1. Erfüllt, Umstieg am Fürstenweg oder Landesmuseum bei jeweils passendem Anschluss. Irrwege für die Fahrgäste sind dabei ausgeschlossen. Bei der Sparversion Umstieg einheitlich am Landesmuseum, aber eben nur alle 10 min.
2. Erfüllt, 12 Fahrten je Stunde.
3. Erfüllt, selbst wenn an unterschiedlichen Haltestellen umgestiegen wird, wird trotzdem exakt auf Taktlücke gefahren.
4. Erfüllt, allerdings mit unterschiedlichen Haltestellen und den bekannten Problemen daraus. Allerdings wird in der Innenstadt besser auf Taktlücke gefahren als im IVB-Entwurf. Die Sparvariante führt dazu, dass aus Osten maximal die Museumstraße (Ersatzhaltestelle) erreicht wird. Nicht perfekt, aber akzeptabel.
5. Nicht ganz erfüllt, das Problem beim Umstieg zur Nordkette verschiebt sich zu den Fahrten ab Peerhofsiedlung.
6. Erfüllt, allerdings im Mischbetrieb Bus/Straßenbahn. Kann man hier sicher eher verkraften als in der Höttinger Au.
7. Erfüllt, Umstieg am Fürstenweg oder Landesmuseum.
8. Erfüllt.
9. Erfüllt. Hierzu bitte Vorschlag 1 lesen, Linie 2 braucht aufgrund der Abkürzung über Museumstraße 1 Umlauf weniger als dort die Linie 5, also 5 Umläufe. Bei Linie O sind es entweder 11 Umläufe (6 bis Fürstenweg, 5 bis Landesmuseum), bei der Sparvariante 10 Umläufe. Sind also 6 bzw. 7 Umläufe weniger. Macht alles zusammen (mit Pendelbus Allerheiligen) 7 Straßenbahnen mehr und 5 bzw. 6 (Sparvariante) weniger, also + 2 bzw. + 1. Das würde ich dann doch unter Peanuts verbuchen.
10. Nicht erfüllt, 12 Fahrten je Stunde mehr, allerdings nur östlich der Hst. Museumstraße. Könnte weitere Maßnahmen erfordern, z. B. Rausschmiss der Linien A und J aus der Museumstraße und Führung über Marktplatz/Anichstraße/Meraner Straße mit Halt am Bozner Platz. Diese Maßnahme könnte auch durchaus finalen Bestand haben – und zudem das Umsteigeproblem mit der Linie J vermeiden.

Die Bedienung der Teiläste im Westen ist exakt wie bei Vorschlag 1.

Und sonst so? Die unterschiedlichen Umsteigepunkte sind auf den ersten Blick verwirrend, aber der Fahrgast wird in aller Regel verstehen, was er tun muss. In westlicher Richtung fährt man halt so weit, wie der Bus fährt und bekommt dort passenden Anschluss. In östlicher Richtung muss man halt wissen, dass man die Linie 3 am besten an der Klinik verlässt und dort umsteigt. Es bleibt der Vorteil der deutlichen Kapazitätserhöhung.

Die Streckenäste im Westen sind im Prinzip tauschbar. Nun ist aber Linie 3 die Stammlinie und Linie 2 der Tagesverkehrverstärker. Beim Vorschlag 1 passt das problemlos, beim Vorschlag 2 entstehen aber Direktverbindungen, die dann in der 2. Stufe genau wieder umgekippt werden. Man kann das ändern, also Linie 3 als Vorläufer der 5 Technik-West und Linie 2 Peerhofsiedlung – Leipziger Platz, weil das ja später auch so bleiben wird. Davon hängt auch ab, in welchem Ausmaß bei dieser Option Linie OE ersetzt werden kann.

Vorschlag 3: Linie 3 bleibt unverändert, Linie 2 alle 5 min Technik – Leipziger Platz, davon alle 10 min ab Technik-West, alle 10 min ab Peerhofsiedlung. Eine alternative Endhaltestelle für Linie 3 gibt es nun mal nicht (auch nicht in der 2 Stufe), und solche Scherze wie das Wiederauflebenlassen der großen Schleifenfahrt im Zentrum, womöglich noch in wechselnder Richtung kann man gleich ganz vergessen. Linie O kann dann komplett bis Landesmuseum zurückgezogen werden, das ist hier keine Sparversion, sondern einzige Möglichkeit.

1. Erfüllt, Umstieg einheitlich am Landesmuseum bei jeweils passendem Anschluss.
2. Erfüllt, 12 Fahrten je Stunde.
3. Erfüllt.
4. Erfüllt.
5. Per definitionem erfüllt, da ja der Weg der Linie O gefahren wird.
6. Erfüllt.
7. Erfüllt, Umstieg am Landesmuseum.
8. Erfüllt.
9. Erfüllt. Linie 2 braucht 10 Umläufe, Linie O ebenfalls 10. Sind also 10 Umläufe bei der Straßenbahn mehr und 7 Umläufe beim Bus weniger. Mit Allerheiligen ist man dann wieder bei + 4. Wenn man die Zurücknahme der Linie 3 zu einer weiter innenliegenden Haltestellen nicht verpennt hätte (das kommt bei der 2. Phase wieder) und man nicht ganz groß verkündet hätte, dass man verbunden hätte, „was zusammengehört“ (für diese bescheuerte und absehbar unverantwortliche Werbeaussage gehören einige Leute heute noch gesteinigt), könnte man bei Linie 3 durchaus wieder so weit sparen, dass der Mehrbedarf am Ende irrelevant bleibt.
10. Nicht erfüllt, 12 Fahrten je Stunde mehr, allerdings nur östlich der Hst. Museumstraße. Weitere Maßnahmen wie bei Vorschlag 2 möglich.

Die Bedienungshäufigkeit der westlichen Teiläste ist wie bei den Vorschlägen 1 und 2.
Vorteile: Klares Mehrangebot, sogar die Verstärkung der Linie bis Höttinger Au bleibt erhalten.
Nachteil: Kein Vorlaufbetrieb der Linie 5, somit wie bisher keine Verbindung Hbf- Technik und kein Ersatz der Linie OE. Dem könnte man mit Einschubfahrten begegnen, es gäbe aber sogar die Option, die Linie 3 in der Frühspitze unter Mehraufwand von nur einem Zug bis Technik-West zu verlängern. Dann bleiben keine Wünsche mehr offen.
Ein Haken könnte die Prämisse mit der Verfügbarkeit der Neuwagen für Stufe 1 sein. Vorschlag 1 und 2 brauchen 8 bzw. 7 Straßenbahnen mehr, das ist mit dem vorhandenen Bestand abgedeckt. Vorschlag 3 braucht 10 Züge, bei der sehr ansprechenden Variante mit Linie 3 bis Technik-West zeitweise 11 Züge. Dafür müssten dann schon 4 bis 5 Wagen der neuen Serie betriebsfähig sein.

Soviel zur 1. Stufe, die 2. ist bekanntlich eine ganz andere Baustelle. Alle Optionen haben mehr oder weniger kleine Macken, aber ich kann nicht erkennen, dass das offizielle Konzept die beste Lösung wäre.

Falls ich was übersehen haben sollte, womöglich eine ganz andere mögliche Variante, oder auch nur Argumente, bitte ich um Hinweis.

Beitrag Nr. 41   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 14.07.2014 16:44
    —
Die Aufstellung gefällt mir sehr gut.
Zur sozialen Verantwortung der IVB poste ich bei einem anderen Thema.

Beitrag Nr. 42   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 04.11.2018 11:07
    —
Da es hier wohl am Besten passt:
Aus den nun verfügbaren Aushangfahrplänen ergeben sich die folgenden Wagenläufe für die Linien 2 und 5:

Linie 2:
- Mo-Fr: 12 Wagenläufe -> 90 Minuten Umlaufzeit
- Sa: 10 Wagenläufe -> 100 Minuten Umlaufzeit
- So&Fei: 3 Wagenläufe -> 90 Minuten Umlaufzeit

Linie 5:
- Mo-Fr: 6 Wagenläufe -> 90 Minuten Umlaufzeit
- Sa: 4 Wagenläufe -> 80 Minuten Umlaufzeit
- So&Fei: 3 Wagenläufe -> 90 Minuten Umlaufzeit


Verglichen mit den ursprünglich erwähnten max. zehn bzw. vier Umläufen, also 75 Minuten Umlaufzeit für die Linie 2 und 60 Minuten für die Linie 5, scheint das nun eine realistischere und durchaus umsetzbare Planung zu sein.
Zum Vergleich der Allerheiligen-Ast der Linie O hat derzeit eine Umlaufzeit von 95 Minuten (mit planmäßig 17 und 11 Minuten Wendezeit) von Montag-Samstag und 90 Minuten an Sonn- und Feiertagen und Abends.

Zuletzt bearbeitet von Linie O: 04.11.2018 11:10, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 43   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 04.11.2018 20:13
    —
Danke für die Aufstellung der Fakten, seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche:
Längere Fahrzeiten (der kumulierten Türbreite geschuldet) als geplant, keine (? ) Personaleinsparung.

Beitrag Nr. 44   |  Autor: Fibk   |  BeitragErstellt: 04.11.2018 20:23
    —
upwards schrieb:
Längere Fahrzeiten (der kumulierten Türbreite geschuldet) als geplant, keine (? ) Personaleinsparung.

Die Fahrzeiten sind eigentlich eher knapp bemessen (insbesondere da die Strecke im Vergleich zur Linie O deutlich länger ist), es wird sich zeigen ob diese im Regelbetrieb haltbar sind.

Wenigstens hat man entsprechende Wendezeiten eingeplant sodass die Bahnen pünktlich von der Endstation kommen. Im Zweirichtungsbetrieb sollten 10min pro Endstelle eigentlich das Minimum sein ...

Beitrag Nr. 45   |  Autor: Fibk   |  BeitragErstellt: 04.11.2018 20:27
    —
PS: Bei den Umflaufzeiten ist oben wohl etwas durcheinander gekommen.
Am SA sind es auf der 2 9 Wagenläufe - 90min Umlauf und auf der Linie 5 5 Wagenläufe (100min Umlauf)

Beitrag Nr. 46   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 04.11.2018 20:58
    —
Ist das so? Zwei Haltestellen mehr nach Allerheiligen und die O- O- Dorf- Schleife gegenüber der der Führung durch Pradl und Entfall letzterer, ich mag mich getäuscht haben. Eklatant unterscheidet sich die Planung, aber welche eigentlich?
17 Min braucht die Linie 5 von der Hst. Schützenstraße zum Bahnhof, O inkl. Fußweg ab Sillpark dzt. 18 Min. . Lt. Fahrplan angesetzt wurden vom Hbf. bis Triumpfpforte 3', dafür müßte die Bevorrangung Südtiroler Platz- Salurner- Str. 100% funktionieren. In Gegenrichtung um 1' Fahrzeit weniger. Spiegelbildlich ist es zum Sillpark. Insofern wurde der Fahrgastwechsel der Flexity am Hbf. berücksichtigt, der öfter aber gern >2' dauert, also ident mit Linie 3 heute. Ob das gut oder schlecht ist, weiß ich nicht.

Zuletzt bearbeitet von upwards: 04.11.2018 23:41, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 47   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 04.11.2018 21:24
    —
Fibk schrieb:
PS: Bei den Umflaufzeiten ist oben wohl etwas durcheinander gekommen.
Am SA sind es auf der 2 9 Wagenläufe - 90min Umlauf und auf der Linie 5 5 Wagenläufe (100min Umlauf)


Laut den Aushangfahrplänen sollte meine Aufstellung passen.
Allerdings scheint der Kurs der Linie 5 mit Planabfahrt Schützenstraße um 19:23 und Ankunft Technik West um ca. 19:57 anschließend um 20:05 von Technik West als Linie 2 Ri. Landesmuseum zu fahren und dann einzurücken.


Somit ergibt sich die folgende Aufstellung:
Linie 2:
- Mo-Fr: 12 Wagenläufe -> 90 Minuten Umlaufzeit
- Sa: 9 Wagenläufe -> 90 Minuten Umlaufzeit
- So&Fei: 3 Wagenläufe -> 90 Minuten Umlaufzeit

Linie 5:
- Mo-Fr: 6 Wagenläufe -> 90 Minuten Umlaufzeit
- Sa: 5 Wagenläufe -> 100 Minuten Umlaufzeit
- So&Fei: 3 Wagenläufe -> 90 Minuten Umlaufzeit

Zuletzt bearbeitet von Linie O: 04.11.2018 21:27, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 48   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 04.11.2018 22:31
    —
eigentlich sollte an der endhaltestelle eine zeit von 3min zum wenden reichen, schlüssel drehn, rüber gehn, schlüssel drehn und weiter fahren.. auch wenn die kasser unnötig kompliziert zum abmelden ist... die kabine ist absperrbar und man hat einen schlüssel und die kassa zu tragen, und nicht noch >5 stück fahrbesteck..

die planung hat damals von 7,5min takt mit 10 doppeltraktionsfahrzeugen gerechnet, um entsprechenden kosteneinsparungen bei nötiger kapazität zu bieten... jetzt haben wir 7,5min takt mit 12 garnituren.. da fehlen dann wohl 8*160 plätze oder?

die Linie 5 (Regiotram) hätte ja sowieso zwischen rein fahren sollen im 15min takt, aber diese dafür mit einfach traktion oder?

bin ja neugierig, wie groß der schiffbruch sein wird...

Beitrag Nr. 49   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 04.11.2018 22:53
    —
Die 5er wird zum Hbf. aus beiden Richtungen genauso gefüllt und verspätet sein wie derzeit die 3er Technik/Hbf.

Die Umstellung am letzten Freitag im Uni-Semester in Betrieb zu nehmen kann auch nur der IVB einfallen, warum nimmt man sich nicht noch die ca. 2 Wochen bis zum ersten Sonntag der allgemeinen Semesterferien?

Beitrag Nr. 50   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 05.11.2018 07:21
    —
Admiral schrieb:
die planung hat damals von 7,5min takt mit 10 doppeltraktionsfahrzeugen gerechnet, um entsprechenden kosteneinsparungen bei nötiger kapazität zu bieten... jetzt haben wir 7,5min takt mit 12 garnituren.. da fehlen dann wohl 8*160 plätze oder?

die Linie 5 (Regiotram) hätte ja sowieso zwischen rein fahren sollen im 15min takt, aber diese dafür mit einfach traktion oder?


Mein letzter Stand dazu war jener, der auch in einem News-Artikel hier irgendwo verpackt ist. Da war genau das vorgesehen, was nun umgesetzt wird. Linie 2 und 5 in Einfachtraktion, ab 2020 Linie 5 in Doppeltraktion und bei Bedarf dann auch die Linie 2.

Beitrag Nr. 51   |  Autor: Fibk   |  BeitragErstellt: 05.11.2018 09:05
    —
Linie O schrieb:

Laut den Aushangfahrplänen sollte meine Aufstellung passen.

Auf www.vvt.at sind bereits die Fshrplantabellen einsehbar und aus diesen lassen sich die Ausläufe ganz genau erkennen.

Beitrag Nr. 52   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 05.11.2018 11:00
    —
Aber auch nur wenn man die ausrückenden Fahrten zählt, denn ein Kurs rückt, wie erwähnt, als Linie 2 an.

Beitrag Nr. 53   |  Autor: Fibk   |  BeitragErstellt: 05.11.2018 11:12
    —
Was ja aufgrund der Linienführung über die Museumstraße auch Sinn macht ...
Zuletzt bearbeitet von Linie O: 05.11.2018 12:56, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 54   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 05.11.2018 12:57
    —
Das stimmt natürlich. Zumal dadurch wirklich genau im Takt der Linie 2 gefahren wird. Da hat man sich scheinbar wirklich was dabei überlegt!

Beitrag Nr. 55   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 07.11.2018 19:19
    —
hmm.. der news artikel beleuchtet aber den ist stand und nicht die kapazitätenverschiebung... hier muss man halt sagen, dass die studie anders damals gerechnet hat, dass es mehr benötigt, als nun angeboten wird...

Beitrag Nr. 56   |  Autor: muenchner   |  BeitragErstellt: 23.12.2018 13:47
    —
Fahrzeit der Linie 5 von Technik West nach Technik laut Fahrplan 4 Minuten, Gegenrichtung 1 Minute. Weiß bitte jemand, wodurch der Unterschied zustande kommt?

Beitrag Nr. 57   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 23.12.2018 14:33
    —
Anflug von Realismus bzgl. MiV-Stau?

Edit Linie O: Direktzitat entfernt

Zuletzt bearbeitet von Linie O: 24.12.2018 10:43, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 58   |  Autor: muenchner   |  BeitragErstellt: 23.12.2018 18:05
    —
Auch noch um 23 Uhr?


Edit Linie O: Direktzitat entfernt

Zuletzt bearbeitet von Linie O: 24.12.2018 10:43, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 59   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 23.12.2018 19:42
    —
da schlägt dann halt der taktfahrplan zu... aber wenn man ehrlich ist, gehört die durchfahrtsmöglichkeit stadteinwärts von westen kommend einfach gesperrt... sonst hat man hier keine chance, bin lang genug auf der technik gewesen, um die staus zu sehen, die sich insbesondere bis zur viktor-franz-hess straße gebildet hatten. oder es benötigt eine dossierampel bevor es zur bahnstrecke geht... mit rotlichtüberwachung...

Beitrag Nr. 60   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 23.12.2018 22:51
    —
Wann wird man in Innsbruck aufhören, halbe Sachen zu machen? War heuer in Paris und bin mit der Straßenbahnlinie 3 im Süden von Paris gefahren und war über die konsequente Trassenführung samt Rasengleis und hoher Kapazität mehr als angetan. Gerade hier gibt es Parkplätze und Gestaltungsfreiraum, hier stehen sich aber die öffentlichen Stellen wohl gegenseitig im Wege (Bund / BIG, Land, Stadt).
Zuletzt bearbeitet von Hager: 23.12.2018 22:51, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 61   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 24.12.2018 08:36
    —
naja innsbruck ist und bleibt halt eine IV stadt... einmal mit mehr einmal mit weniger M davor...
wo früher der ÖV für autospuren beschnitten worden ist,wurde er kurzfristig zugunsten von fußgängern beschnitten und wird halt jetzt für radspuren beschnitten.. also bleibt alles beim alten, langsamer ÖV, viel (M)IV... da muss man eigentlich schon fast die vor2012er regierung loben, die war wenigstens offen nicht für den ÖV..
aber vielleicht ist das auch einfach mein weihnachtsfrust und nächstes jahr ist alles anders, und es gibt vorsignale, nullwartezeiten ohne stehenbleiben, spurführungen wo nicht die strab sondern der iv die spur wechseln muss, schilder die fußgänger darauf hinweisen, dass bahnen vorrang haben, aufgehobene dienstaufträge zum stehenbleiben vor zebrastreifen, vorschrifften die die geschwindigkeit auf weichen und kreuzungen nicht unter das maß minimieren, und der personalmangel der ivb sinkt gegen 0, ohne mehr personal, weil durch beschleunigungen entsprechend kurse eingespart werden können (wäre für das börsal der stadt ja auch nicht so schlecht, angeblich hat die alte regierung mit der schneekanone das geld rausgeworfen), ideale signalisierungen mit allen zu verfügungstehenden strabsignalen wo möglich (permissiv, etc)... gäbe glaub ich hier maßnahmen, die nicht zu teuer sind, die aber viel bringen täten...

Beitrag Nr. 62   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 24.12.2018 11:39
    —
Was mich bei den nun erfolgenden Testfahrten interessieren würde:
Wird das exakte Einhalten des Fahrplanes in der HVZ geprüft und werden die Ampeln, falls erforderlich, zeitgleich mit diesen Testfahrten optimiert?

@Admiral: Du solltest mal hören, was Radler und Fußgänger dazu sagen (weißt du eh - ich sags ja immer wieder). Die haben einen ganz anderen Eindruck. Und den kann ich nur bestätigen: 2006/7 gabe es immer nur Wehklagen, wenn irgendwo z.B. ein Linksabbieger für die Blechburkas verkürzt oder verschmälert wurde. Und meist ging es dann so aus, das der Gehsteig und der allenfalls bestehende Fahrradweg auf das Mindestmaß reduziert wurde. Neue Komplettlösungen wurden verweigert, da man nur das rekonstruierte, was durch die Straßenbahn "verloren" ging. Zitat aus meinen Gedächtnis: "Wirklich verbessern kann man die Situation nicht, denn dann müsste noch mehr Grund abgelöst werden (da der MIV unter keinen umständen beschntiten werden darf) und das ist politisch nicht machbar"

Da mag man über die Rede Greta Thunbergs in Katowice denken wie man will: "Solange ihr euch nicht darauf konzentriert, was getan werden muss, sondern darauf, was politisch möglich ist, gibt es keine Hoffnung." stimmt schon.

Beitrag Nr. 63   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 24.12.2018 12:41
    —
Martin schrieb:
Was mich bei den nun erfolgenden Testfahrten interessieren würde:
Wird das exakte Einhalten des Fahrplanes in der HVZ geprüft und werden die Ampeln, falls erforderlich, zeitgleich mit diesen Testfahrten optimiert?


Soweit ich weiß sind das ausschließlich Schulungsfahrten für das Fahrpersonal zum Erlangen der Streckenkenntnis. Hinsichtlich Fahrzeiten und Ampelschaltungen wird da üblicherweise nichts geprüft.

Beitrag Nr. 64   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 24.12.2018 13:21
    —
vor allen dingen kann man bei schulfahrten ja das fahrzeug auch nicht unbedingt ausfahren, bzw bleibt man immer wieder stehen um auch zu schulen...

Beitrag Nr. 65   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 10.01.2019 11:50
    —
Wie mir berichtet wurde, ist man bezüglich Nullwartezeit-Signalschaltungen und der Vermeidung von Störhalten diesmal sehr gut vorbereitet, es werde sehr genau darauf geschaut und die Tests seien erfolgreich verlaufen.
Ich denke, wir können ab Betriebsaufnahme mit weitgehend funktionierenden Programmen rechnen, auch wenn es sich sicher da und dort noch spießen wird.

Beitrag Nr. 66   |  Autor: Wolfgang   |  BeitragErstellt: 10.01.2019 17:29
    —
Was ist denn der aktuelle Status zum Innrain zwischen Klinik und Bürgerstraße? Wird die Spur noch vor Eröffnung vom MIV abgetrennt oder wird da erst mal abgewartet?

Beitrag Nr. 67   |  Autor: Fibk   |  BeitragErstellt: 10.01.2019 21:08
    —
Mich würde vor allem interessieren wie es in der Höttinger Au aussieht. Es hieß ja dies sei eine temporäre Maßnahme die mit der Wiederöffnung der Riedgasse rückgängig gemacht wird. Die Riedgasse ist nun bereits seit mehreren Woche geöffnet und in der Höttinger Au hat sich nichts geändert: Die Straßenbahn steht weiterhin regelmäßig im Stau ...

Beitrag Nr. 68   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 11.01.2019 18:48
    —
Und was dieses mal Nullwartezeit bedeutet.. mit 25km hinrollen, stehnbleiben und dann gemütlich weiter rollen wie bei den meisten signalen üblich? das hat sich leider bis auf in der salurner straße nicht wesentlich gebessert...

Beitrag Nr. 69   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 17.01.2019 00:49
    —
Zu den Nullwartezeiten usw.: Ich bin die letzten Monate vielleicht 5x mit Bussen die Reichenauerstr. entlang.
Die Vorrangschaltung funktioniert "perfekt": Zuerst der MIV, dann der Bus. War von der Kreuzung Andechsstr. bis zur Kreuzung Langer Weg (samt Reichenauer Brücke) so, in beide Richtungen.

Beitrag Nr. 70   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 17.01.2019 18:40
    —
Man muß kein Hellseher sein, um vorhersagen zu können, wie das nun weitergeht:
- Die Straßenbahn wird langsamer sein (sowohl als die bisherige Linie O als auch, zu Stoßzeiten, als der Fahrplan es vorsieht). Gründe gibt es viele und sie sind allseits bekannt: u.a. Passagierwechselzeiten (mehr Fahrgäste bei weniger Türquerschnitt), sehr langsame Kurven- und Weichengeschwindigkeiten, suboptimale Linienführung, Mischverkehr mit mIV, fehlender Vorrang an den Kreuzungen ...
- Die Straßenbahn wird unzuverlässiger sein. Kleinste Hindernisse führen sofort zum Zusammenbruch des Verkehrs, mitverursacht durch die katastrophale Linienführung (Mischverkehr, Kreuzen der mIV-Spuren, mIV-Linksabbieger, kaum Eigentrassee ...)

Nur ein Beispiel: Ich wollte am 24.12. abends mit der 3er in die Lohbachsiedlung fahren. An den Haltestellen stand bereits sinngemäß angeschrieben: Wegen eines Verkehrsunfalls (in der Technikerstraße) verkehrt die Linie 3 nur bis Höttinger Au / West. Ersatz durch Linie O. So dramatisch kann der Unfall nicht gewesen sein, denn es stand nichts davon in der Zeitung. Als ich bei Lohbachsiedlung Ost ausgestiegen bin, fuhr ein ganzer Konvoi von Bahnen Richtung Osten vorbei.
Schon ein kleiner Vorfall (z.B. Falschparker oder Blechschaden zwischen zwei Autofahrern, und schon steht das Ganze für mindestens 30 min. Und bei der aktuellen Disziplin der Individualverkehrsteilnehmer wird das eher häufiger als selten vorkommen (Heute z.B. ging eine ganze Schülergruppe bei Rot über den Schutzweg in der Bürgerstraße. Auf das Hupen des aus dem Terminal Marktplatz Richtung Süden ausfahrenden 501 sind sie einfach mitten auf der Straße lachend stehengeblieben ... irre ).

Beitrag Nr. 71   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 17.01.2019 20:08
    —
Bekomme von der Straßebahn am Zebrastreifen Vorrang, von gewissen Bussen wieder nicht. Immerhin wirkt die ivb Low- Budgetkampagne, wenn Schüler lächeln.

Der Auffangraum der Flexity- Erstserie wechselt am Mittelbahnsteig zum Einstieg, wo dann Kinderwagen oder Menschen in der Tür stehen. Schneller wird der Fahrgastwechsel nicht.

Zzgl. der Fußwege im O- Dorf:
Schützenstr. -> Pauluskirche
O: 6'
2: 7'
5: 7'
2: 6'
Eine Station weiter:
Schützenstraße -> Mitterhoferstraße
O: 8'
2: 8'
5: 9'

Mir unverständlich, eigentlich dürfte die Straßenbahn nie langsamer als der Bus sein.

Schützenstr. -> Technik
O: 28'
2: 31'
5: 34'
2: 30'
Dreiheiligen und Hbf. schlagen zu. Die Durschschnittsgeschwindigkeit nach dem Ausbau bleibt gleich.

Wirklich spannend wird die Nullwartezeit zwischen Sillpark und Leipziger Platz mit L2 7,5'- Takt, L5 15', und L3 10', in je beiden Richtungen. Einen funktionierenden Eindruck hinterließ heute Salurner Straße, Ausfahrt Hbf., leidige Linksabbieger in die Ing. Etzel, sonst flott unterwegs bis zur
Ausfahrt Leipziger Platz. Gleich zweimal Rot zum Sonnpark. Gebietsmäßig hat das System der Bevorrangung scheinbar existierende Grenzen...

Zuletzt bearbeitet von upwards: 17.01.2019 22:58, insgesamt 5 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 72   |  Autor: muenchner   |  BeitragErstellt: 18.01.2019 07:27
    —
Hier https://derstandard.at/2000096381339/Innsbruck-nimmt-zwei-neue-Strassenbahnlinien-in-Betrieb

steht im letzten Absatz, dass derzeit zuwenig Tramzüge vorhanden sind. Sodass wohl ein Mischbetrieb der Linien 2 und 5 teilweise mit Bussen kommt?

Beitrag Nr. 73   |  Autor: Christopher95Stadt / Stadtteil:
Innsbruck/Odorf
   |  BeitragErstellt: 18.01.2019 08:47
    —
https://www.ivb.at/fileadmin/downloads/zwei_fuenf_Magazin_2_Winter_2019_01.pdf

Ab Seite 6 wird klar erläutert, wie es ab 26.01. abläuft.

Die Kurzfassung:
1+3 im Schienenersatz
2+5 mit dem vorhandenen Wagenpark

Beitrag Nr. 74   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 18.01.2019 09:11
    —
wenn man so bisschen mit den fahrern quatscht, die rechnen in haltestellen.. die sagen für die 3er ist jetzt ein 90min umlauf eingeplant, und das gleiche auch für die 2er in zukunft.. nur die 2er hat um einiges mehr haltestellen richtung osten.. wie soll sich das ausgehen.. gut die 3er hat in amras auch ca 10min stehzeit und im westen auch ein paar längere minuten, da kann man sicher was rauszwicken... aber neugierig bin ich da schon...

und wie oben schon erwähnt, die low-budget ÖV kampagnen sind da eher sehr zurückhaltend als offensiv für den vorrang des ÖVs zu werben... und die stadt lehnt sich hier leider auch zurück und scheint die aufgabe den IVB zuzuschieben, dass sie sich um die fehler kümmert, da lässt die politik wohl auch unangenehme entscheidungen in der luft, anstatt hier evtl sogar etwas agressiv werbung für die vorfahrt zu machen.. so gesehen in brüssel und bordeaux: "werbeplakate" mit sinngemäß: achtung, gefahr, und dann zwischen den gleisen eine blutspur.. ob österreich für so klare botschaften empfänglich ist, ist eine andere frage, aber es würde sicher zum nachdenken anregen, warum straßenbahnen am zebrastreifen vorfahrt haben.. dazu in wien gesehen, LED tafeln, die am ende von einer parkplatzreihe entlang der bahntrasse sind, die mit wechselten motiven darauf hinweisen, dass man weit genug hinein parken soll.. bzw bin ich mir nicht sicher, ob die nicht sogar das herausstehen von fahrzeugen gemessen hat.. es gäbe also ideen und möglichkeiten, aber wozu wenn fahrgäste nur den betrieb verlangsamen und radwege doch viel leichter mit dem pinsel zu ziehen gehen..

einzige was man hier wirklich sehr positiv hervorheben muss: die neuen miteinander plakate in der haltestelle.. über art und weise kann man diskutieren und die sprüche, aber mal einfach darauf aufmerksam machen, wie die benimmregeln im ÖV sind..

Beitrag Nr. 75   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 18.01.2019 09:29
    —
und zur linie 5 passend, im letzten medienartikel von manni, rund um den ausbau nach rum > die siemensstraße soll aufgewertet werden, und damit die regionalbahnachse entlastet werden? irgendwie cool, dann frag ich mich wo der stau beginnt... außer man kanalisiert alles auf die hallerstraße richtung osten, aber wenn das richtung innsbruck auch eine tolle straße wird, dann gibt es irgendwo die kreuzung ÖV/IV und da stehts dann wohl...

Beitrag Nr. 76   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 18.01.2019 17:42
    —
Heute hab ich ein wenig den Abschnitt Innsbrücke, Reichenauerstraße Ost bei der Testfahrt und kurz davor beobachtet.




Die Wartezeit bei der Kreuzung Grenoblerbrücke/Reichenauerstraße stadteinwärts ist ca. 1 Minute.



Interessant wird es dann weiter westlich bei der Abzweigung der Burghard Breitner Straße. Dort wartete die Tram ca. 2 Minuten.
Ich hab die dortige Fußgängerampel über die Reichenauerstraße ausprobiert. Man vergißt dort worauf man gewartet hat, bis es Grün wird, der Verkehr in der Reichenauerstraße westwärts muss dabei aber auch stehen bleiben (?). Wenn man dann Grün bekommt, fahren die Autofahrer auch (bei Rot) weil ihnen die Wartezeit wohl auf die Nerven ging.



Fehlfahrten konnte ich auch schon beobachten.

Zuletzt bearbeitet von Martin: 18.01.2019 17:43, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 77   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 18.01.2019 19:39
    —
Eine (Beinahe-)Fehlfahrt habe ich heute bei der Grenobler Brücke ebenfalls beobachtet. Das wird nicht das erste und nicht das letzte Mal gewesen sein (siehe meine Bemerkungen etwas weiter oben zu Disziplin und Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer).

Harald Muhrer in Bezirksblätter Hall/Rum schrieb:
Die Regional-Bahn punktet nicht mit ihrer Geschwindigkeit ...

Späte Einsicht, ungewollte Preisgabe der Wahrheit oder neue Werbelinie der IVB? ... wink

Beitrag Nr. 78   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 18.01.2019 21:24
    —
Die Markierung gegen Fehlfahrten könnte schon besser sein, Innsbruck halt.

Aber gegen manche Autofahrer helfen wohl nur Poller. Hier könnte man billige mit Schlüssel-Auslösung nehmen, bei der der Ampelschaltung hat der Öffi-Fahrer ja leicht Zeit ...

Hat es am Beginn der Schützenstraße wo sich die Trassen kreuzen eigentlich schon Frontale Unfälle gegeben? MIV ostwärts gegen wartendes Öffi stadteinwärts? Scheint mir nur eine Frage der Zeit zu sein.

Zuletzt bearbeitet von lech: 18.01.2019 22:08, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 79   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 18.01.2019 22:22
    —
Poller? lol

Theoretisch liegen die planmäßigen Fahrzeiten gar nicht schlecht im Vergleich mit der ILF- Machbarkeitsstudie zur Regional-Bahn. Nachgeschaut vom Hbf. bis Technik. 12,5 Minuten gegenüber dann tatsächlichen 13 Minuten Reisedauer/* mit der Linie 5 unter Bedienung aller Haltestellen. Natürlich kann es vom Fürstenweg bis zum Leipiger Platz auch 19 Minuten dauern. Ob sich Verspätungen gravierend aufschaukeln bleibt jetzt abzuwarten. Allerdings war ein weiteres Kriterium der Untersuchung Pünktlichkeit ,welche die ivb.tram in der unterstellten Qualität kaum halten können wird.

/*Edit: ab Anichstrasse 13'. vom Hbf. 17'. Verschaut weinen

Zuletzt bearbeitet von upwards: 19.01.2019 21:23, insgesamt 4 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 80   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 19.01.2019 20:18
    —
Ingenieur schrieb:

Späte Einsicht, ungewollte Preisgabe der Wahrheit oder neue Werbelinie der IVB? ... wink


Nein, IVB-typisch unpräzise formuliert, weil er sich darauf bezieht, dass die L 5 genauso wie die L 2 primär der Feinerschließung dient, entsprechend entlang der Attraktionspunkte trassiert wurde (im Gegensatz zur S-Bahn) und nicht die rasche Fahrt von den Vororten ins Zentrum wichtigstes Kriterium ist.

Beitrag Nr. 81   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 20.01.2019 00:14
    —
manni schrieb:
... weil er sich darauf bezieht, dass die L 5 genauso wie die L 2 primär der Feinerschließung dient.

Die Linie 5 (Regiotram) punktet mit Nähe, nicht Fahrgeschwindigkeit. Das ist m.M. nach schon in Ordnung da es um die Reisezeit geht.
Denn wenn ich z.B. im O-Dorf nur die S-Bahn Station Neurum hätt, um nach Innsbruck zu kommen wärs nicht sehr zielführend. Wenn ich von der Wohnung 15 Minuten zur Haltestelle brauche um dann 5 Minuten zu fahren und wieder 10 Minuten zum Ziel zu gehen, kann ich auch einfach Direkt vorm Haus einsteigen und nahe beim Zeil Aussteigen und dafür 20 Minuten in der Tram sitzen.

Ich kann mich schon an die Diskussion um 2005 erinnern. Möglichst grad führen ist keine Lösung, wenn da wenig Erschließbares ist bzw. ich ein Auto bruach um zum ÖV zu kommen.

Sarkasmus: Das bedeutet aber nicht, dass man bei der Tram zwingend mehr Kurven machen muss als die Straße hat. Es bedeutet auch nicht, dass man Bremsampeln einbauen soll.

Beitrag Nr. 82   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 20.01.2019 17:05
    —
Doch: Inns'
bruck kann.

Die Aussage zur Reisezeit stimmt, wenn die Bahn nicht über Rum raus kommt, zum Vergleich Fahrzeiten Hall Kurhaus-> Technik:
ILF- Studie zur Regional-Bahn: 36,5', lediglich 12 Halte!
4123: 37'
Linie 5: Schützenstraße(! ) -> Technik 34'.

Zuletzt bearbeitet von upwards: 20.01.2019 17:05, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 83   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 20.01.2019 22:58
    —
und wie auch schon mal erwähnt, poller sind zwar nett, aber man kann bei den meisten autofahrern sagen, dass trotz hoher aufmerksamkeit, verkehrsströme bei uns auf ÖV spuren gelotst werden... selbst wenn man die strecke kennt und weiß wo man nicht hin fahren sollte, tut man sich schwer, um gewisse sperrflächen rum zu fahren... entsprechende signalfarben oder signalmittel fehlen einfach oder sind so platziert, dass sie ihre wirkung verfehlen... hier nenn ich nur als bsp die bodenmarkierung in der amraserstr richtung leipziger platz die nicht pfeile nach leicht links sind, sondern gerade aus, direkt den gleisen entlang... hier benötigt es nichtmal bauliche maßnahmen um sowas zu regeln... oder auch zb die leitlinie, wenn man vom südtiroler platz in die brixner straße abbiegt, führt einen genau auf die busspur der gegenfahrbahn..

Beitrag Nr. 84   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 20.01.2019 23:14
    —
Für's Protokoll: Mein "Vorschlag" mit Pollern bei der Tram-Brücke war nicht ernst gemeint.

Mit ggfs. individuellen Bodenmarkierungen könnte man sicher einiges bewirken; das hat man ja bei dem neuen Kreisverkehr in Osttirol vor ein paar Monaten gesehen wo mit vergleichsweise minimale Korrekturen die Geisterfahrer in den Griff bekommen hat.
Aber solang's nur gefühlt ein Falschfahrer die Stunde vorkommt bzw. solange nichts "passiert" wird man da in Innsbruck keine Energie reinstecken.

Beitrag Nr. 85   |  Autor: anxi   |  BeitragErstellt: 21.01.2019 08:10
    —
Martin schrieb:
Die Linie 5 (Regiotram) punktet mit Nähe, nicht Fahrgeschwindigkeit. Das ist m.M. nach schon in Ordnung da es um die Reisezeit geht.
Denn wenn ich z.B. im O-Dorf nur die S-Bahn Station Neurum hätt, um nach Innsbruck zu kommen wärs nicht sehr zielführend. Wenn ich von der Wohnung 15 Minuten zur Haltestelle brauche um dann 5 Minuten zu fahren und wieder 10 Minuten zum Ziel zu gehen, kann ich auch einfach Direkt vorm Haus einsteigen und nahe beim Zeil Aussteigen und dafür 20 Minuten in der Tram sitzen.


Das stimmt natürlich nur solange, solange der potenzielle Fahrgast nicht auf den Gedanken kommt, "Mit dem Auto brauch' ich da nur 7 Minuten. Und der Stellplatz in der Garage kostet gleichviel, wie der Fahrschein"

Beitrag Nr. 86   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 21.01.2019 11:58
    —
Im Bereich, in dem die zwei Linien verkehren, bezahlt man meiner Beobachtung nach zwischen 80 und 120 Euro pro Monat für eine Garage. Außer es stellt der Dienstgeber die Garage, die Steuer ist etwas billiger - aber es rechnet sich niemals im Vergleich zur Monatskarte.
Problematisch ist die Geschwindigkeit - wenn du mit dem Auto schneller bist, ist die Tram im Nachteil.

Beitrag Nr. 87   |  Autor: PingiStadt / Stadtteil:
Innsbruck, Neu-Arzl
   |  BeitragErstellt: 21.01.2019 14:22
    —
Hallo,
habe mal die Abfarhtszeiten der Straßenbahnen von der Schützenstraße ab 6:00 durchgesehen.
2er: 01
5er: 02
2er: 09
2er: 16
5er: 17
2er: 24
2er: 31
5er: 32
2er: 39
2er: 46
5er: 47
2er: 54

Wie kommt man auf solche Abfartszeiten. Warum fährt die 5er der 2er so knapp hinterher?

fg
Harald

Beitrag Nr. 88   |  Autor: Heli   |  BeitragErstellt: 21.01.2019 15:04
    —
Hat wie schon gewundert wie lange es dauert bis das jemandem auffällt 😹

Beitrag Nr. 89   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 21.01.2019 16:17
    —
Pingi schrieb:
Hallo,
habe mal die Abfarhtszeiten der Straßenbahnen von der Schützenstraße ab 6:00 durchgesehen.
2er: 01
5er: 02
2er: 09
...
Wie kommt man auf solche Abfartszeiten. Warum fährt die 5er der 2er so knapp hinterher?


Vielleicht soll das die 5er entlasten, dass nur die in die 5er einsteigen die wirklich Hbf./Triumpfpforte/Anichstr. wollen?

Beitrag Nr. 90   |  Autor: anxi   |  BeitragErstellt: 21.01.2019 16:30
    —
sLAnZk schrieb:
Im Bereich, in dem die zwei Linien verkehren, bezahlt man meiner Beobachtung nach zwischen 80 und 120 Euro pro Monat für eine Garage. Außer es stellt der Dienstgeber die Garage, die Steuer ist etwas billiger - aber es rechnet sich niemals im Vergleich zur Monatskarte.


Was wenn der jenige auch noch umsteigen muss...

Beitrag Nr. 91   |  Autor: MomoStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 21.01.2019 18:29
    —
Pingi schrieb:
Hallo,
habe mal die Abfarhtszeiten der Straßenbahnen von der Schützenstraße ab 6:00 durchgesehen.
2er: 01
5er: 02
2er: 09
2er: 16
5er: 17
2er: 24
2er: 31
5er: 32
2er: 39
2er: 46
5er: 47
2er: 54

Wie kommt man auf solche Abfartszeiten. Warum fährt die 5er der 2er so knapp hinterher?

fg
Harald


Ich vermute das sich die Bahnen nicht in der Innenstadt überholen:

Fahrzeiten bis Fürstenweg die erste gemeinsame Haltestelle nach der Innenstadt
Linie 2 21 Minuten
Linie 5 24 Minuten

2er: 01 -> 22
5er: 02 -> 26
2er: 09 -> 30
2er: 16 -> 37
5er: 17 -> 41
2er: 24 -> 45
2er: 31 -> 52
5er: 32 -> 56
2er: 39 -> 00
2er: 46 -> 07
5er: 47 -> 11
2er: 54 -> 15

Beitrag Nr. 92   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 21.01.2019 21:04
    —
Zuerst steigen alle in die erste 2er, welche sich und die 5er dahinter verspätet, sagen wir 3 Minuten 40, Museumsstraße, Terminal, und Uni sammelt sich weiteres Publikum an. Wird knapp. cool
Vergleiche mit dem ILF- Konzept sind bei mir derzeit Standard, war es gut/ schlecht, was funktioniert nicht (mehr )?

Zuletzt bearbeitet von upwards: 21.01.2019 21:24, insgesamt 4 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 93   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 21.01.2019 21:21
    —
upwards schrieb:
Zuerst steigen alle in die erste 2er, welche sich und die 5er dahinter verspätet, sagen wir 3 Minuten 40,

... womit die 5er dann ab Uni-Brücke die nächste 2er aufhält?

Wäre es besser wenn die 5er voraus fährt und dann by-design in der Innenstadt von der 2er überholt wird?

Wie auch immer, man wird das jetzt einfach mal beobachten müssen, auch bzgl. Mischverkehrs-Staus.
Wenn man im Sommer harte Zahlen hat kann man im Herbst Maßnahmen für den nächsten Fahrplanwechsel beschliessen, bzw. evtl. auch Mischverkehrsreduktion u.ä.
Vorfahrt-Änderung sowieso.

Beitrag Nr. 94   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 22.01.2019 11:41
    —
Auch ich bin über diese Fahrzeithäufung ziemlich verblüfft. Es sollte bekannt sein, dass die Fahrgäste immer in den ersten Wagen drängen - unabhängig davon ob der schon voll ist oder nicht. Die Folge - die Abfertigung verzögert sich deutlich. Der nachfolgende Kurs lauft auf und fährt dann halb leer hinterher. Aber OK, Vielleicht wollte man auf diesem Weg ein gleichmäßigeres Intervall am West-Ast erreichen. Soviel zur Theorie zwinkern


Aber ganz eine andere Frage:
Wir haben nun 2 Linien, die kurz hintereinander vom O-Dorf zur Technik/Peerhof fahren. Dafür endet die 3er wieder in der Innenstadt. Wäre es nicht viel sinnvoller, die 3er weiterhin bis zur Technik/Peerhof zu führen, und dafür die 2er in der Innenstadt zu wenden? Für mich würde das deutlich mehr Sinn machen. Für die Fahrgäste würde damit das Angebot auch verbessert! Die 2er und die 5er müssten dann aber die Routen in der Innenstadt tauschen.

Beitrag Nr. 95   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 22.01.2019 21:14
    —
Tramtiger schrieb:
Wäre es nicht viel sinnvoller, die 3er weiterhin bis zur Technik/Peerhof zu führen, und dafür die 2er in der Innenstadt zu wenden?

Sowohl Reichenau/O-Dorf als auch Technik-Umgebung wollen direkte Anbindung an den Hbf., in beide Richtungen. Das ginge halb verloren.

Beitrag Nr. 96   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 23.01.2019 07:38
    —
Die Linie 2 fährt ohnehin über die Museumstraße. Die Anbindung des Hauptbahnhofs erfolgt durch die Linie 5.

Mit der derzeitigen Konstellation von 2 und 5 hat man sowohl die Museumstraße, als auch den Hauptbahnhof direkt an die Technik und das O-Dorf angebunden. durch die notwendige Schleife in der Innenstadt würde das zwangsläufig verloren gehen bzw. in einer Richtung zu höherer Kapazität führen.
Durch die Schleife der Linie 3 in der Innenstadt schafft man es aber Amras und Pradl (mit mehr oder weniger kurzen Umwegen) direkt an Hauptbahnhof und Museumstraße anzubinden. Die eventuelle Alternative zur Vermeidung einer Innenstadt-Schleife wäre die Verlängerung der Linie 3 bis zur Höttinger Au.

Beitrag Nr. 97   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 23.01.2019 09:06
    —
Sorry, aber ich dachte nicht, dass das so kompliziert ist..

Also meine Idee im Detail:
Linie 2: O-Dorf - Hauptbahnhof - Anichstraße - Markplatz - O-Dorf (verbindet die ganze Innenstadt inkl. Hauptbahnhof mit O-Dorf und Reichenau) (zukünftig Verlängerung zum Flughafen(?)

Linie 3: Amras - Hauptbahnhof - Anichstraße - Klinik - West - Technik/ Peerhofsiedlung und retour (verbindet Amras/Pradl mit Hauptbahnhof, Klinik, Universitäten, West, Technik / stellt die Verbindung zwischen Technik und dem Hauptbahnhof in beide Richtungen her)

Linie 5: Verbindet O-Dorf (Rum), Reichenau mit der Innenstadt (Klinik/Universität) über die Museumstrasse und dann weiter West, Technik (Völs). Eine Direktverbindung von Völs bzw. Rum zum Hauptbahnhof (wie nach derzeitiger Planung) macht keinen Sinn, da dafür die S-Bahn dient.

Vorteile: Alle mit Straßenbahnen erschlossenen Stadtteile haben Direktverbindung zum Hauptbahnhof, zur Klinik, zu den Standorten der Universität, zu den Schulen in der Innenstadt und im Westen.

Aktuell geplante Linienführung: doppelte Führung O-Dorf <-> Westen, Keine Anbindung von Pradl und Amras an die Klinik, keine Anbindung von Pradl an die Schulen in Westen der Stadt …

Beitrag Nr. 98   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 23.01.2019 10:39
    —
Ich halte es nicht für unwahrscheinlich das für die Inbetriebnahme der vollen Linie 5 Rum/Völs so etwas angedacht wird. Wahrscheinlich wird man jetzt Erfahrungen sammeln, da der Probeebetrieb quasi erst am 26. mit den "Versuchskaninchen" (=Fahrgästen) beginnt.
Zuletzt bearbeitet von Martin: 23.01.2019 10:40, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 99   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 23.01.2019 19:06
    —
Von der Anichstraße gibt es leider keinen Gleisbogen in den Innrain, sonst käme die 3er immerhin zu Klinik und Uni.
Die 2er ersetzt den O, die Linienführung ist ok, sie dient dem Innsbrucker Hauptverkehr (Innsbrucker O-Dorf - Technik/Peerhof) und soll rasche die Innenstadt queren. Die 5er ist Linie 5 (Regiotram) mit der Zielsetzung, die Zwischenräume zwischen den ÖBB-Bahnhöfen Völs - Hauptbahnhof - Rum für Pendler zu erschließen. Hier sind höhere Kapazitäten je Fahrt nötig, da auch die S-Bahn auf einmal viele Leute an einer Stelle "ausspuckt". Gleichzeitig übernimmt sie Fernverkehr am Hbf. Dort gilt das gesagte erst recht. Eigentlich wird die 5er verfrüht ziemlich planlos in Betrieb gesetzt. Sie ist auf Jahre nur ein unrunde Verstärkerlinie der 2er mit Bypassfahrt über den Hauptbahnhof (gut 3 min längere Fahrzeit). Vielleicht hätte man bis zur Herstellung der Anbindung Völs und Rum überhaupt die 3er zur Technik belassen können.
Sollte einmal eine Straßenbahn Richtung Flughafen fahren, sollte das über erneute Verlängerung 3er laufen, denn damit hätte man auch die direkte Anbindung des Hautbahnhofs an den Flughafen. Die 2er auf den Ostast beschränken hieße wohl, zum alten O vor 30 Jahren zurück zu kehren und das Durchmesserprinzip aufzugeben. Ewig lang führen ja nur die ehemaligen O-Buslinien C (Arzl-Wiltenberg) und die 1er durch die Stadt, alles andere endete in der Innenstadt (und nicht einmal am Hauptbahnhof), als ob die Innenstadt der Nabel der Welt gewesen wäre.
Aber was soll's. Für 2019 ersetzen wir in Wirklichkeit bis auf Weiteres die Straßenbahnen 1 und 3 durch 2 und 5 auf dass möglichst jeder Stadtteil irgendwann einmal in den Genuss von Straßenbahn und Bussen gekommen ist. Dazu noch Verstärkerfahrten mit 2E und 5E als Bus …..

Beitrag Nr. 100   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 24.01.2019 08:16
    —
Es ist klar, daß die „Regiotram“ zur Anbindung der Haltestellen Völs und Rum gedacht ist. Nur ist es verkehrstechnisch in keiner Weise erforderlich, daß das durch ein und dieselbe Linie erfolgen muß. Die Zahl der Fahrgäste, die in Rum aus der S-Bahn umsteigen, um bis Völs zu fahren, dürfte sich in Grenzen halten. Es wäre daher keineswegs abwegig, mit der 3er vorerst zur Technik und später nach Völs zu fahren und die 5er über die Innenstadtrunde zu wenden.

Durchmesserlinien sind in Mode, was ja nicht falsch ist. Mit den Linien 2 und 5 hat man aber nur eine solche geschaffen (mit kleinen Abweichungen). Mit der 3er wäre eine zweite Durchmesserlinie entstanden, aber vorerst dürfte da nichts daraus werden.
Ob das mit der Regiotram-Linie 5 nicht eher ein politisch dogmatischer Ansatz ist? ...

Beitrag Nr. 101   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 24.01.2019 23:37
    —
@pingi: nachdem wir neulich am abend drüber geredet haben (wenn ich den namen jetzt richtig zuordne), hab ich mir das mit den fahrzeiten angeschaut, wenn die 5er 1min nach der 2er im osten losfährt, hat man im westen ab fürstenweg den 3-4-7 minuten takt...

das hat mich damals shcon bei der ILF studie gewundert, wie das funktionieren soll, die 5er vor der 2er im odorf einfahren lassen, leipziger platz vorgarnitur überholen von der 2er und dann bei der klink noch immer vor der 2er sein trotz HBF dazwischen...

die 2er als schnelle durchmesserlinie hat definitiv ihren sinn, besonders weil dann die meisten bildungsanstalten auf dieser achse erreicht werden können. deswegen täten sich hier auch sicher zu gewissen tageszeiten doppelgarnituren nicht schlecht machen, die man ja dank automatischer kupplung schnell zusammen.. achso falsche stadt sry...

meiner meinung nach wäre die 5er noch immer als nordspange wesentlich idealer... auf der uralten strecke der haller

mit der 2er beim rumer hof verknüft, dann entlang der hallerstraße bis schützenstraße, dort wieder mit der 2er verknüft, dann weiter bis kettenbrücke, dort mit der 1er verknüft, dann terminal, dort mit der 2er verknüpft, und dann weiter nach völs.. südspange macht ja die öbb eh schon.. die langsame feinverteilung vom bahnhof zum bahnhof ist da dazwischen doch eher sinnlos... völs in dem sinne anzuschließen im westen, macht definitiv sinn, hier auch sicher der bhf, weil er zu den westlichen bildungsstädten ein zubringer ist... aber den rumer bahnhof in da odorf rein bringen... besonders mit haltestelle messe... da wäre es wohl besser die 3er über die rossau zum rumer bahnhof zu führen, als anschluß gewerbegebiet und einkaufszentren...

Beitrag Nr. 102   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 25.01.2019 06:50
    —
Und was bliebe mit Neurum , das definitiv im Abseits ist und auch nutzbare gute Verbindung zum Bahnhof Neurum hätte. 30min Intervalle mit Anschlussrisiko sind für Umstiegspendler inakzeptabel

Beitrag Nr. 103   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 25.01.2019 14:14
    —
Admiral schrieb:
da wäre es wohl besser die 3er über die rossau zum rumer bahnhof zu führen, als anschluß gewerbegebiet und einkaufszentren...


Das haben wir im Auge, wie auch einiges anderes was hier vorgeschlagen wird, aber alle Schienenprojekte, die nicht zumindest schon grundsatzbeschlossen sind, müssen als eher langfristig denn als mittelfristig umsetzbar betrachtet werden. Ich bin froh, wenn wir in dieser Gemeinderatsperiode die L 3 Rehgasse/Flughafen, die Verlängerung Rum-Hall der L 5 (allerdings im Zuständigkeitsbereich des Landes) und die Verlängerung Igls-Ortsmitte der L 6 konkretisieren, im Idealfall baureif machen, was insgesamt bereits recht ambitioniert ist, und für die Verbindungsstrecke Bergisel-Amras und für eine Verbindung Amras - Rossau - O-Dorf Machbarkeits-/Verkehrsstudien und Trassenfreihaltung hinkriegen.

Beitrag Nr. 104   |  Autor: Fahrzeug Technik   |  BeitragErstellt: 25.01.2019 19:39
    —
Sehr löblich!
Ist eigentlich die Verbindungsstrecke Hauptbahnhof - Bergisel/Stubaitalbahnhof noch Thema? Es würde die Fahrzeit der Linien 6 und STB zum HBF bzw. in das Zentrum verkürzen. Und so nebenbei wäre es eine zweite (und kürzere) Zufahrt zum Betriebshof (die Vorteile sind eh bekannt).

Zuletzt bearbeitet von Linie O: 26.01.2019 14:56, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 105   |  Autor: PingiStadt / Stadtteil:
Innsbruck, Neu-Arzl
   |  BeitragErstellt: 26.01.2019 08:40
    —
Dann sollte man aber nicht auf die park&ride vergessen... Ost, West und Süd gehört mal eine gscheide P&R Situation überlegt und auch ein dementsprechender Tarif, dass für einen Pendler ein Parkplatz in der Innenstadt nicht günstiger kommt... und diese P&R gehören dementsprechend mit den Öffis - vornehmlich mit Straßenbahn bedient.
Zuletzt bearbeitet von Linie O: 26.01.2019 14:56, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 106   |  Autor: MomoStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 26.01.2019 12:20
    —


Bei den Infoscreen stimmt die Linienbezeichnung linksoben noch nicht. Es wird bei Linien 2 und 5 fehlerhaft STB angezeigt.

Beitrag Nr. 107   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 26.01.2019 15:48
    —
Die Fahrgäste sind oft hoffnunglos uninformiert. Manche glauben die 5er würde schon geradeaus bis Neu-Rum oder durch die Dreiheiligenstr. fahren.

Aber ich musste mich mit "Lesen bildet" zurückhalten, weil ...
Momo schrieb:
Bei den Infoscreen stimmt die Linienbezeichnung linksoben noch nicht. Es wird bei Linien 2 und 5 fehlerhaft STB angezeigt.
... war nicht die einzige Verwirrung.

An der Hs. Josef-Kerschbaumer-Str. war die 2er überhaupt nicht angeschrieben.

Manche Anzeigen waren nur auf "Bitte Aushangfahrplan beachten", wobei ich nicht geprüft habe ob da die alten oder neuen hängen. Dass der Austausch von Aushang-Fahrplänen und -Netzplänen Monate dauert ist man eh schon gewohnt, Abendschichten dürfen wohl nur FahrerInnen machen.

Ansonsten herrscht in "2 und 5" gewohntes O-Feeling:

Der Fahrplan ist für den Schredder.

Die Bahnen sind überfüllt.

Der Fahrgastwechsel dauert Minuten (Mehrzahl!), keiner geht durch.

Unabsichtliche Doppel- und Dreifach-Traktion ist normal, z.b. vorhin Klink stadteinwärts hätte man 1 5er und 2 2er auf 1 Photo gebracht (wenn man richtig gestanden wäre, schade).

Die Ampelschaltungen bevorzugen den MIV, z.B. nicht-existente Linksabbieger von der Schützenstr. in die An-der-Lan-Str. (da könnte man die Einbahn umgedrehem) gegenüber der 2er die nur ca. 100 m vorher aus der Hs. Piuskirche ausfahren durfte, also bewusste rote Welle für die Tram damit der MIV vorbeikommt.

Benannt sind die neuen Linien aber gut:
Die 2er-Bahnen kommen immer zu zweit.
Die 5er verdient die Note 5.
2 + 5 = 7, das ist die Mindest-Abweichung vom Fahrplan.

Mir ist schon klar dass viel auf einmal umgestellt wurde und der Schneefall (und die Neugierigen Ausprobierer) ungünstigen Einfluss hatten.
Aber man hat schon den Eindruck dass bei der IVB k.u.k.-Beamten-Mentalität herrscht.
Und man hätte das besser zwischen Neujahr und Dreikönig oder z.B. am Montag der Semsterferien umgestellt.

Eine positive Beobachtung aber doch: Es gibt Verstärker-Busse.

Beitrag Nr. 108   |  Autor: M1824   |  BeitragErstellt: 26.01.2019 16:56
    —
Dass die gestrigen Fahrten nur zu Demonstrationszwecken gefahren sind ist mir zwar bewusst, aber mit 40 Minuten vom O-Dorf zum Marktplatz hab ich nicht gerechnet (Bei 20 Minuten Fahrplanzeit). Wenn sich heute auch so ein Bild abzeichnet muss wohl noch mal am Plan geschraubt werden.

LG

Beitrag Nr. 109   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 26.01.2019 17:18
    —
Mitgestoppt hab' ich heute nicht, sorry.
40 Minuten waren's sicher nicht, gefühlt 25-30.
Wobei die Mischverkehrsabschnitte heute Samstag kein großes Problem waren (nur ein Längs-Einparker der mit dem Schnee nicht zurecht kam).
Außerdem hat der Fahrer dann irgendwann angefangen sein eigenes rot zu ignorieren wenn der grün habende parallele MIV durch oder nicht existent war.

Am Leipziger Platz gibt's übrigens ein Problem das wohl noch keinem aufgefallen ist: Der nordwestliche Zebrastreifen durchbricht die Doppelhaltestelle, die daher nicht wirklich als Doppelhaltstelle genutzt werden kann.
Bei der Klinik hat sich die 2er hinter der 5er nicht getraut aufzumachen, also auch kein Doppelhaltestellenbetrieb.

MMn muss man endlich den Vorrang der Öffis vor MIV und Fussgängern auch auf Zebrastreifen beschliessen, kommunizieren und offensiv leben, von mir aus auch mit gestellten Blechschäden; unser Firmen-Auto gehört eh ausgetauscht zwinkern

Bei den Hs. mit Insel-Wartezone könnte man evtl. die Fahrbahn zwischen Tram und Gehsteig als Ausstiegs-Zone nutzen (links Einsteigen, zugleich rechts Aussteigen, so wie in München am S-Bahn-Stamm).
Leider brächte das dort am meisten (ca. Klinik bis Sillpark) wo der Platz dafür fehlt, dort wo Platz wäre sind Haltestellen wo fast nur ein- oder fast nur aus-gestiegen wird.

Beitrag Nr. 110   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 26.01.2019 17:32
    —
heute beobachtet: zw leipziger-platz und odorf bzw retour:

tram fährt mit 30km/h schnitt > jede ampel rot, viel wartezeit
tram fährt mit 40km/h schnitt > die meisten ampeln bei gelb überfahren

sieht so aus, wie wenn die ampelschaltungen mal für 50km/h hardcodiert geeignet wären. problem: wir haben keine vorsignale, und sehr kurze gelbphasen, man muss langsam auf ampeln zufahren.. habe es beides mal erlebt, wie die bahn bei gelb auf rot schaltend in die kreuzung gerutscht ist, wahrscheinlich mit hebel voll vor wäre es sich ausgegangen, über die kreuzung zu fahren...

aber man muss auch gratulieren, zwischen leipziger platz und odorf gibt es 14 ampeln pro richtung... bei vielen könnte man auch mit permissiv signalen arbeiten, oder anmeldungsschleifen (besonders abbieger wie rossbachgasse, dass abbieger nur grün bekommen wenn wer am abbiegestreifen steht und keine bahn kommt, heute: eine ampel in alle richtungen)

im übrigen > bahn nr 2 die schnellere, hat meiner meinung nach großteils nur durch die halte die verspätung gemacht, ist wie ein voller O gewesen vom delta her..

cool war auch einschub für die 2er mit bussen ohne zielanzeige teilweise...

Beitrag Nr. 111   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 26.01.2019 18:22
    —
Tatsächlich konnte die 5er an der Klinik die 2er überholen und bis zur Höttinger Auffahrt noch gscheit abhängen . lol Verspätungen sind aber nicht einzubringen, Ankunft 1:20 hinter Plan.
Traurig. Die Garnituren niemals voller als eine 3er nach der Uni, stören Fahrgäste idR. Samstag nachmittags weniger.
Geht zu wie am 13A, welcher 40.000 Personen am Tag transportiert, der O zuletzt 30.000, beim Baltes laut Tirol heute von gestern.

HH Schützenstraße, SSchützenstraße, Genosse Pupps neuer Stil? Platz am Innenmonitor reichte für ein Hochhaus, Linienbezeichnung 5 verschmilzt mit dem Fahrtziel.

Zuletzt bearbeitet von upwards: 26.01.2019 21:24, insgesamt 8 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 112   |  Autor: thmmax   |  BeitragErstellt: 26.01.2019 18:34
    —
Das lief heute ja wieder M E G A!

Wollte 3x die 2er erwischen, jedes Mal 20'+ Verspätung, dafür dann gleich Innsbrucker Doppeltraktion (Bulk).
Vielleicht haben sich auch die Ampeln bei den vielen neuen Bahnen erschreckt? Hab irgendwann aufgehört, die Wartezeiten zu dokumentieren...

So macht man den Leuten richtig Lust auf Straßenbahn!

Beitrag Nr. 113   |  Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 26.01.2019 19:49
    —
Zuerst möchte ich sagen, dass ich neu hier bin. Ich verfolge seit Jahren die Bauarbeiten und freue mich auf und über die Straßenbahn.

Der erste Eindruck ist jedoch ernüchternd, vor allem wenn man durch das Zentrum durch fahren will. Linie 5 fährt nach der Linie 2 und braucht länger. Ist also zweite Wahl. Linie 2 braucht länger als der O und fährt weniger oft. Wird also ähnlich voll sein wie der O.

Hinzu kommen die haarsträubenden Verspätungen von heute. Die Schonzeit für die IVB wird kurz sein. Fahrgäste und Populisten wie Federspiel wetzen schon die Messer.

Es liegt in der Verantwortung der IVB, dafür Sorge zu tragen, dass die Straßenbahn besser, schneller, pünktlicher und bequemer ist als der Bus. Im Moment ist keines dieser Kriterien erfüllt.

Beitrag Nr. 114   |  Autor: muenchner   |  BeitragErstellt: 26.01.2019 20:43
    —
Die Ist-Zeiten der Linien 2 und 5 sind hier wohl noch nicht "eingepflegt"

http://fahrplan.oebb.at/bin/stboard.exe/dn?L=vs_scotty.vs_liveticker&evaId=791167&boardType=dep&productsFilter=1011111111011&dirInput=&tickerID=dep&start=yes&eqstops=false&showJourneys=12&additionalTime=0

... denn es werden keinerlei Abweichungen von den Soll-Zeiten angezeigt, im Gegensatz zu den Buslinien.

Beitrag Nr. 115   | Fahrplanabweichungen Autor: mapok   |  BeitragErstellt: 26.01.2019 21:28
    —
Naja, dass es grundsätzlich zu Verspätungen kommt - insbesondere im Bereich zwischen Sillpark und Mitterhoferstrasse - war logisch und wird auch immer so bleiben. In diesem Bereich kann der Fahrplan nie erreicht werden. Hier sind 5 Minuten eingeplant. Beim O waren es 3 Minuten. Aber auf einer deutlich kürzeren Strecke, mit zwei Haltestellen weniger und etlichen Ampeln und Querungen weniger (dazu die Kurvenradien, wo Tempo reduziert werden muss). Wir sind heute auch zu Mittag in der Museumstrasse gestrandet. Zuerst sind 3 Bahnen (Linie 2) hintereinander gefahren, dann ist 22 Minuten keine gekommen.
Hoffentlich dauert hier die Optimierung nicht wieder 4 Jahre wie beim neuen Westast. Hier hat man, spät aber doch, schon einiges verbessern können - insbesondere an den Ampeln. Am meisten hat natürlich die Streichung der Haltestelle Bürgerstrasse verbessert. Doch auch hier ist die Fahrplanzeit zwischen West und Hbf unrealistisch und wird eigentlich nie erreicht. Dennoch ist die Fahrzeit in Ordnung. Wenn es der Takt auch ist, dann passt es in Summe eh. Und so wird es auch bei den neuen Linien sein. Die Frage ist nur, ob man es bald in den Griff bekommt oder ob es eben wieder Jahre dauert.
Dennoch ist das alles eine tolle Sache und wir jammern hier auf hohem Niveau!

Beitrag Nr. 116   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 26.01.2019 21:47
    —
Gibt's eigentlich noch reine Tram-Fahrer?
Von dem Schlag der auf 500m gerader Strecke kaum auf 30 km/h beschleunigt?
Der Grossteil der neuen Strecke ist ja hoffentlich 50 + Spielraum vorgeshehen?
Wenn man bei jeder Ampel eine Phase verliert weil man 30 bis 40 statt 50 fährt summiert sich das ja auch gewaltig.

Beitrag Nr. 117   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 26.01.2019 21:50
    —
Am West- Ast fuhr der O sozusagen als "Backbone". Fahrplanstabilität stellt das Kriterium für Linie 5 schlechthin zwecks Umstieg zur öBB, sollte die Verlängerung nach Völs kommen. Weiter als Rum sehe ich beim Betriebskonzept der Linie 5 eine zu geringe Nachfrage gegenübers Regionalbussen. Für die Attraktivierung des ÖV im Zentralraum wurden die Fahrzeiten der ILF- Machbarkeitsstudie zur Regional-Bahn im Prinzip richtig angesetzt.
Zuletzt bearbeitet von upwards: 26.01.2019 22:02, insgesamt 4 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 118   |  Autor: ZillerkrokodilStadt / Stadtteil:
Hall in Tirol
   |  BeitragErstellt: 27.01.2019 11:14
    —
Fakt ist dass die beiden neuen Straßenbahnlinien die den O ersetzt haben, nun zwischen Mittehoferstraße und Sillpark einen Umweg fahren, aber dafür ein größeres Einzugsgebiet erschließen .
Dass das Wasser auf die Mühlen von Rudi Federspiel unc Co. sein wird oder in fünf Jahren sich damit noch Wahlkämpfe führen lassen werden wage ich zu bezweifeln, weil ich glaube dass sich die O-DörferInnen rasch an die neue Linienführung gewöhnen werden zumal das Gebiet Pembaurstraße, Langstraße an ein dicht verdaktetes Massenverkehrsmittel angschlossen worden ist .


LG Zillerkrokodil

Beitrag Nr. 119   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 27.01.2019 11:47
    —
Bei Ampelanlagen stellt sich die Frage, wer hat diese mit welchen Vorgaben und in wessen Auftrag programmiert. Das Verhalten der Fahrer wiederum hat auch mit der Einschulung zu tun. Die Schulungsfahrten dürften u.U. nicht unter den Bedingungen des Fahrbetriebes erfolgt sein (Ampelschaltung).

Beitrag Nr. 120   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 27.01.2019 11:57
    —
Hager schrieb:
Bei Ampelanlagen stellt sich die Frage, wer hat diese mit welchen Vorgaben und in wessen Auftrag programmiert.

100% ACK.
Gefühlt sind da Auto-verliebte Öffi-Hasser am Werk.

Hager schrieb:
Die Schulungsfahrten dürften u.U. nicht unter den Bedingungen des Fahrbetriebes erfolgt sein (Ampelschaltung).

Gerade Ampelschaltung sollte doch ein wichtiges bzw. das primäre Thema der Einschulung sein, das ist ja wirklich Streckenspezifisch!
Dazu bzw. teils zusammenhängend die Geschwindigkeit: Wenn die Ampeln auf 50 km/h ausgelegt sind muss man auch 50 bis 55 fahren und zwar erst recht bei der Einschulung. Gerade Strecke, weitgehend Eigentrasse, keine Fahrgäste an Bord, wenn da auch mit 30 dahingezuckelt wurde dann hätte man sich die Schulungsfahrten gleich sparen können.

Beitrag Nr. 121   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 27.01.2019 14:09
    —
wenn man mit den fahrer redet > firmenphilosophie > führung steht erstmal nicht besonders hinter den fahrern anscheinend, wichtig ist es bei nicht-fahrgästen gut anzukommen, und damit fährt man lieber langsam, als sich rechtfertigen zu müssen, warum es schebbert, wenn man im recht war.. zumindest so der eindruck einiger vielen fahrer..
vorsignale fehlen, womit man auch nicht beliebig schnell auf ampeln zustechen kann sondern bremsbereit fahren muss..
und für den IV sind die ampelschaltungen auch nicht ideal, bzw auch die anordnung der ampeln teilw optimierbar...

Beitrag Nr. 122   |  Autor: 64-8Stadt / Stadtteil:
Wien
   |  BeitragErstellt: 27.01.2019 15:18
    —
muenchner schrieb:
Die Ist-Zeiten der Linien 2 und 5 sind hier wohl noch nicht "eingepflegt"

http://fahrplan.oebb.at/bin/stboard.exe/dn?L=vs_scotty.vs_liveticker&evaId=791167&boardType=dep&productsFilter=1011111111011&dirInput=&tickerID=dep&start=yes&eqstops=false&showJourneys=12&additionalTime=0

... denn es werden keinerlei Abweichungen von den Soll-Zeiten angezeigt, im Gegensatz zu den Buslinien.
Ich hab mich mal bei den ÖBB erkundigt. Die Probleme sind bekannt, man arbeitet aber bereits an der Lösung des Problems. Ich vermute mal, dass man die neuen Haltestellen in der Echtzeit dem System noch nicht bekannt sind. Ist aber nur eine Vermutung.

Beitrag Nr. 123   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 27.01.2019 18:41
    —
Ist ...
18:50/-/Tram 2/Peerhofsiedlung
18:50/neu/2/Peerhofsiedlung
... eine Doppeltraktion oder noch so ein IVB-IT-Effekt?

Die Linie 3 ist übrigens auf den Abfahrtsmonitoren der IVB auch doppelt angeführt, einmal als "3" und einmal als "3 Bus".

Beitrag Nr. 124   |  Autor: PingiStadt / Stadtteil:
Innsbruck, Neu-Arzl
   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 07:50
    —
Gestern erst Fahrt mit der 5er vom O-Dorf zum Hallenbad Pradl... Keine Leute - kein Verkehr und trotzdem auf diese kurze Strecke 2 Minuten Verspätung. Wie kann der Fahrplan unter der Woche eingehalten werden?

Beitrag Nr. 125   |  Autor: MomoStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 08:37
    —
Scheint heute nicht besonders gut zu funktionieren.

GABELSBERGERSTRASSE

Beitrag Nr. 126   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 09:00
    —
Pingi schrieb:
Gestern erst Fahrt mit der 5er vom O-Dorf zum Hallenbad Pradl... Keine Leute - kein Verkehr und trotzdem auf diese kurze Strecke 2 Minuten Verspätung. Wie kann der Fahrplan unter der Woche eingehalten werden?


Zwei Minuten auf dieser Strecke, sind im Vergleich zu den anderen Verspätungen ohnehin schon gut.
Die Frage ist: An wie vielen Ampel hat die Bahn halten müssen? Wenn an jeder Ampel 30 Sekunden verloren gehen, dann kommen das schnell ein paar Minuten zusammen.

Beitrag Nr. 127   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 09:14
    —
Mein erster Eindruck...

K A T A S T R P H A L !

Nach wohl nicht vermeidbaren Busverkehr auf der 3er beim Pradler Friedhof die schon übliche 1 Minute Verspätung (1 Haltestelle, 400 m Fahrtstrecke)

Leipzigerplatz, Umsteigen in die 2er. Kommt auch gleich mit einer Verspätung von 17 Minuten (alles Neubaustrecken!!!)
Ausfahrt aus Sillpark mit der üblichen Verzögerung. Ampel Bahndurchlass geradeaus in die Museumstrasse 85 Sekunden (das entspricht einer vollen Umlaufzeit der Ampel!)

Ankunft Fürstenweg +20 Minuten!

mir fehlen die Worte......

Beitrag Nr. 128   | Nachtrag Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 09:19
    —
Die Ausfahrtsampel Leipziger-Platz Richtung Osten in die Defereggerstrasse funktioniert auch nicht!

In der 2er wird nach wie vor STB als Linie angezeigt.

Beitrag Nr. 129   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 09:55
    —
MMn müssen jetzt Köpfe rollen:

Wer für die Bevorzugung von MIV an Ampeln am Ost-Ast verantwortlich muss gehen.
Wer die Fahrer bremst (zum Hintenanstallen statt zum Reindrängen auffordert) muss gehen.
Wer die Tram-Vorfahrt gegenüber allen anderen inkl. Fussgängern (Maria-Theresien-Str., 3x am Hbf., ...) blockiert muss gehen.

Ich hab auch eine ganz einfache Übergangs-Lösung die binnen eines Tages umzusetzen ist: Verkehrspolizisten statt Ampeln.
Muss keine Polizei sein, können auch MÜG-Leute, IVB-Manager, Verkehrsamt-Verantworliche oder Ampel-Programmierer sein.

Beitrag Nr. 130   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 11:27
    —
Ich habe am Samstag und am Sonntag selbst dokumentiert, knapp 100 Videos sind dabei entstanden, und arbeite an einer Analyse.
Auch ich bin der Meinung, dass diesmal Köpfe rollen sollten, kann das aber leider nicht entscheiden, nur vorschlagen. Allein schon weil die öV-Spur Innrain stadteinwärts nicht, wie uns zugesagt, zeitgerecht eingerichtet wurde. Ich bin über all das genauso entsetzt wie die meisten anderen hier. Ich kann euch aber versichern, dass wir Grünen das so keinesfalls hinnehmen und im Hintergrund gerade sehr, sehr intensiv diskutiert wird.

Beitrag Nr. 131   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 15:00
    —
Erst mal das hier:

http://innsbruckinformiert.at/tram-verbesserungen

Glaubt mir, hier gibt es gerade eine Menge Wirbel deswegen. Wir kümmern uns darum.

Beitrag Nr. 132   |  Autor: Fibk   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 15:06
    —
Sorry, aber das sind Beschwichtigungen, das Problem sind weder Falschparker_innen noch das Wetter sondern einfach ein unfahrbarer Fahrplan gepaart mit nicht funktionierenden Ampelschaltungen.
Ich hab es am SA selbst miterlebt Mitterhoferstraße - Sillpark lt. Fahrplan 5min, in Realität 15min.
Als ich dann beim Terminal ausgestiegen bin hab ich einen Blick auf das IBIS in der Fahrerkabine geworfen: Verspätung: unglaubliche 34min und dass am SA zu einer sowohl fahrgast- als auch verkehrsschwachen Zeit ...

Beitrag Nr. 133   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 15:18
    —
Fibk schrieb:
Sorry, aber das sind Beschwichtigungen, das Problem sind weder Falschparker_innen noch das Wetter sondern einfach ein unfahrbarer Fahrplan gepaart mit nicht funktionierenden Ampelschaltungen.
Ich hab es am SA selbst miterlebt Mitterhoferstraße - Sillpark lt. Fahrplan 5min, in Realität 15min.
Als ich dann beim Terminal ausgestiegen bin hab ich einen Blick auf das IBIS in der Fahrerkabine geworfen: Verspätung: unglaubliche 34min und dass am SA zu einer sowohl fahrgast- als auch verkehrsschwachen Zeit ...


Dass der Schnee nicht schuld ist und die Falschparkenden nur aufgrund diverser Fehlplanungen eine Rolle spielen, die Stadt Innsbruck also auch daran selber schuld ist, wissen wir. Ganz unverblümt gesagt: die Formulierung wurde gewählt, damit Stadt und IVB nicht allzu blöd dastehen. Der Fahrplan wird fahrbar sein _müssen_, die Tram muss schneller sein als der Bus gewesen ist, alles unter 19 km/h mittlere Reisegeschwindigkeit ist für eine neu gebaute Stadtbahn inakzeptabel. Das muss vor dem Ziehen einer weiteren Fahrzeugoption aus dem Liefervertrag alles optimiert sein.

Zuletzt bearbeitet von manni: 28.01.2019 15:23, insgesamt einmal bearbeitet
Zuletzt bearbeitet von Linie O: 28.01.2019 15:22, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 134   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 15:35
    —
Fahrzeiten liegen eigentlich wie beim O, nie schneller. Für den Beobachter lustig , wie sehr der Großteil der Wartenden zu den zwei Doppeltüren stiebt, denn sowie am Wagenende erst alless aussteigt, einem railjet Ankunft St. Pölten gleich. big grin Das wird sich nicht ändern lassen ohne Umbauten an den Garnituren. Positiv: in der Museumsstraß diszipliniert die Menschentraube an den Hst. jetzt die Radfahr*n.
Eine 2er kommt stadteinwärts Höhe Kaiserstube vor der Schutzwegampel mitten auf der Europahauskreuzung zum Stehen. Zum Glück fahren 1- und 3er als Bus. Trotzdem fährt man auf L2 auch heute Fahrschule.

Zuletzt bearbeitet von upwards: 28.01.2019 16:25, insgesamt 6 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 135   |  Autor: Fibk   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 15:52
    —
Mitterhoferstraße - Sillpark: Fahrplanzeit 5min, das ist einfach nicht fahrbar sind es doch alleine 6 Haltestellen die in diesem Bereich zu bedienen sind, da geht ja fast die gesamte Zeit schon für den Fahrgastwechsel drauf.

Ein weiteres Beispiel: Peerhofsiedlung - Technik Fahrplanzeit: 2min, das müsste jedem einleuchten dass das nicht möglich ist (interessanterweise sind für den Abschnitt Technik West - Technik ganze 4 Minuten vorgesehen ...)

Zuletzt bearbeitet von Fibk: 28.01.2019 15:53, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 136   |  Autor: M1824   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 16:09
    —
Habe gestern über 35 Minuten von Technik West bis Radetzkystraße gebraucht. Die 2er vor uns hatte 25 Minuten Verspätung und wendete vorzeitig an der Radezkystraße. Die 5er hatte 10 Minuten mehr auf der Uhr. Auch heute hat wider kaum etwas funktioniert. Schaut man mal in die Apps rein, sieht man durchegehend Verspätungen von 5 bis 25 Minuten. Galgenfrist hin oder her. Wenn Montags Probleme sind ist das schon blöd, aber sonntags. Dass kann nicht euer ernst sein. Jetzt heißt es schnell nachbessern, um wenigsten ein wenig Schadensbegrenzung zu betreiben.

PS: Bin gestern mit dem 2Bus heimgefahren, hab dafür aber 200m rennen müssen, da ich ja eigentlich mit einer Tram gerechnet habe. Danke dafür.

Hier noch das Video von der Tramwende
https://youtu.be/n2fyz2i1WqM

Beitrag Nr. 137   |  Autor: thmmax   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 16:24
    —
Vielleicht wäre es jetzt an der Zeit, dass sich die IVB eingestehen, dass es ein Problem gibt. Ein massives.
Dass die maximal geplanten 30 Sekunden Verspätung mehr als optimistisch waren, war wohl jedem hier klar. Aber 57 Minuten wie gerade eben, really?!?

Noch schlimmer als die Verspätungen ist wieder einmal das katastrophale Informationsmanagement: Kurse fallen aus, Busse bedienen irgendwelche Teilstrecken, kein Mensch kennt sich aus. Gerade eben sind 3 Züge als saubere Luft an der Anichstraße vorbeigefahren, wo eine unglaubliche Menschentraube gewartet hat!

Vorschläge, die sich sofort umsetzen lassen:
- Dienstanweisung, die Höchstgeschwindigkeiten auszunützen. Manche Bahnen bleiben in der Kurve fast stecken, so langsam wird gefahren. Darüber hinaus finden auch noch Einschulungsfahrten statt - bei dem Chaos sollte man primär mal auf erfahrene Fahrer setzen...
- Proaktive Informationspolitik: Durchsagen, dass die Türbereiche freigehalten werden müssen. „Zug fährt ab“ + Zwangsschließung. Konsequente Nutzung von Infoscreens und App.
- Einsatz von Doppeltraktionen: warum lässt man lieber 3 Züge hintereinander fahren, als zumindest 2 zu einer DT zu koppeln? Das Fahrgastaufkommen würde das sowieso rechtfertigen, außerdem könnte man so einen Fahrer eventuell in der Zwischenzeit wieder woanders einsetzen lassen! Solche Verspätungen sind sowieso nicht mehr aufholbar...

Zuletzt bearbeitet von thmmax: 28.01.2019 16:34, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 138   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 16:39
    —
Bitte schreibt weiter, es waren schon einige sehr gute Anmerkungen und Anregungen dabei, die ich mitnehme und weitergebe.

Beitrag Nr. 139   |  Autor: Schienenschraube   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 17:26
    —
Abgesehen von den zur Genüge beschriebenen Zuständen ist es auch schlichtweg inakzeptabel, dass die IVB bislang weder auf der Homepage, noch auf ihrem FB Social Media Kanal zum Schlamassel und dem daraus resultierenden Shitstorm in irgendeiner Form Stellung nehmen. Obendrein gibt es praktisch keinerlei Fahrgastinformation. Der Vogel abgeschossen wurde dann am Samstag Abend - Verspätung von bis zu 15 min auf den Linien 2 und 5 - Grund: "erhöhtes Fahrgastaufkommen". Ein PR Debakel, mit dem man sicher die Millioneninvestitionen u.a. für angebliche Kapazitätssteigerungen bestens begründen kann. Die Gespräche in "meiner" 34 Minuten verspäteten 2er von heute möchte ich nicht wiedergeben.

Hoffentlich führt nun die völlige Eskalation des schon lange bestehenden Problems endlich zum Umdenken. So wie es derzeit läuft wäre man besser beim Bus geblieben.

Beitrag Nr. 140   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 17:48
    —
Wie wär's mit Haltestellen-Managern?
Also Personen mit dicker Haut die mit Megaphon bei den Haltstellen stehen (oder versteckt via Abfahrtsmonitor-Lautsprecher werkeln) und so Dinge durchsagen wie "Bitte zuerst den Aussteigenden Platz lassen und im Fahrzeug rasch durchgehen", "Alle Türen benutzen", "Die nächste Tram kommt in 1 Minute, bitte auch diese Benutzen", "Die Linie 2 fährt über ..., die Linie 5 über ..."
In London ist das zur Stosszeit in der Tube normal.

Ich fürchte auch die IVB braucht bei Betrieb und Kommunikation massiv qualifizierte Verstärkung und einen neuen "Spielmacher" der innen und aussen Gas gibt, für ÖPNV, Fahrgäste und flotte Fahrer eigene Leute (aber auch gegen echte Blockierer und Bummel-Fahrer die öfter tratschen als sonstwas).
Baltes kann gut auf Photos Lächeln aber davon wird die Tram nicht funktionsfähig.

Beitrag Nr. 141   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 17:58
    —
klappt auch so, ganz normal, bei den Wiener Linien am 13A.

Man ist beim Hausberg durchgekommen, ivb und Politik, welche bloß Sitze gewechselt hat, die Grün*n lassen den Franz Xaver auch noch Vizebürgermeister.
Empfehle allen O- Dörfler*n, Student*n, Peerhöfer*n die Fahrgastcharta auszufüllen. Für jede verspätete Fahrt. Da brauchst keine Jahreskarte.

Zuletzt bearbeitet von upwards: 28.01.2019 18:00, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 142   |  Autor: Schienenschraube   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 18:00
    —
Weiß jemand zufällig, was hier passiert ist?

"Unfall mit mehreren Fahrzeugen - Aufgrund eines Unfalles im Kreuzungsbereich Reichenauerstraße - Andechsstraße kommt es derzeit auf den Linien 2 und 5 in beiden Richtungen zu erheblichen Verspätungen! Wir bitten um Verständnis!" 28.1.2019, 17:58

Zuletzt bearbeitet von Schienenschraube: 28.01.2019 18:01, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 143   |  Autor: Wolfgang   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 18:07
    —
Heute haben sich die Bahnen wieder an der Technik bzw. in der Peerhofsiedlung gestapelt. Was ich nicht verstehe, ist dass der sich im Bahn-Pulk befindliche 2er SEV-Bus Regie wieder von der Peerhofsiedlung hinunterfährt, Minuten vor der ersten Bahn nach einer längeren Intervalllücke. Das ist einfach ein Witz!

Außerdem wäre es gut, wenn die Fahrer an den Haltestellen Außendurchsagen machen würden, in denen auf die "Innsbrucker Doppeltraktion", also den Pulk auf hinterherfahrenden Wagen, hinweisen würden...

Beitrag Nr. 144   |  Autor: Schienenschraube   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 18:55
    —
Na Mahlzeit...

Beitrag Nr. 145   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 19:10
    —
Also was mich am meisten wundert, ist, daß sich die User hier im Forum wundern. Das war schon seit langem vorhersehbar. Eine teilweise grotesk falsche Planung (Innsbrucker Slalom, Mischverkehr, Linksabbieger, Parkplätze und Bäume erhalten etc.), gepaart mit Unfähigkeit und politischem Unwillen bei der Verkehrssteuerung (Ampeln, Vorrang am Zebrastreifen) und vorsätzliche Sabotage (Entfall Öffi-Spur in der Höttinger Au, keine Öffi-Spur am Innrain etc.) führen eben zu den aktuellen Zuständen. Besserung ist nur kosmetisch möglich, der große Schaden wurde bei Planung und Bau angerichtet. Wenn es um die weltweit schlechteste Neubau-Straßenbahnstrecke geht, dann ist Innsbruck sicher am Stockerl vertreten.

Von politisch verantwortlicher Seite wird jetzt beschwichtigt und gehofft, daß sich die Öffi-Benutzer irgendwann an den Zustand gewöhnen, was meist auch funktioniert. Politisch für den Verkehr verantwortlich waren in den letzten Jahren immer grüne Stadträtinnen mit offensichtlich begrenztem Sachverstand und/oder mangelndem Durchsetzungsvermögen. "Köpfe rollen" (auch wenn ich diesen martialischen Ausdruck nicht mag; die Guillotine wurde glücklicherweise bei uns schon vor langer Zeit abgeschafft) werden sicher keine. Die Stadträtin wird sich gegen die IVB-Führung und die Beamtenschaft kaum durchsetzen, die unter dem Schutz von FI und ÖVP stehen und die auch nur den politischen Auftrag von dieser Seite ausgeführt haben (keine Beeinträchtigung des mIV durch den Straßenbahnbau). Das Geld ist ausgegeben, der Schaden liegt beim Steuerzahler und den Öffi-Nutzern ...

Beitrag Nr. 146   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 19:25
    —
weiß eigentlich wer, was da für ein unfall heute war?

leicht zum nachrechnen, leipzigerplatz bis odorf sind 14 ampeln pro richtung... 30sec stehzeit pro ampel sind 7min... im idealfall...

köpfe werden keine rollen... ist ja schon zum zweiten mal die gleiche partei in der verkehrsverantwortung wo das in die hose geht... da müsste man ja zugeben, dass die vorlaufphase fehlerhaft war, und man aus dem fehler der westeröffnung nichts gelernt hat..

man sollte auch fairerweise sagen, ohne franz xaver würde es für die strab nicht so gut aussehen, auch wenn die partei evtl nicht jetzt grad als straßenbahnfreund bekannt ist, FX hat hier doch immer wieder geschaut, dass man auf den ausbau setzt und ohne die VP aus der opposition wäre die bahn auch nicht in die peerhöfe gefahren, weil die mehrheit in der koalition gefehlt hätte..

höchstgeschwindigkeit kann man nicht verordnen, weil dies einfach aufgrund der tatsache nicht geht, dass jeder fahrer sagen kann, er ist aufgrund der verkehrslage mit der geschwindigkeit gefahren, die er für sicher erachtet hat. mangelnde eigene gleiskörper und fehlende vorsignale machen das auch ohne problem möglich..

so sehr ich eigentlich gegen personalkontrollen bin, aber hier gehört einfach auch mal der teamleiter in die verantwortung gezogen, mitzufahren und die fahrqualität zu prüfen.. einige fahrer bräuchten nur einen lichtschalter für aus und ein, und andere werden vom pedibus noch überholt..

aber solang man weiße haltsignale gegen rote haltsignale tauschen muss, weil sich zu wenig personen an weiße haltsignale halten (siehe leipziger platz)... ich warte ja nur darauf, wenn 2, 3 und 5 als strab fahren und die anlage ein paarmal am tag gestört ist.. dann ist mal einige zeit aussteigen und mit der hand stellen angesagt..

Beitrag Nr. 147   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 19:31
    —
Wo steht denn hier dass sich wer wundert?

Wobei, mich wunder schon dass es soooo schlimm ist.
Für Bulk-Bildung muss eine 2er ja 7,5 Minuten auf die andere verlieren.
Ampeln bremsen die nächste genauso, also bleibt nur der Fahrgastwechsel?

Kann es sein dass die Kapazität der Gelenksbusse unterschätzt wurde? Vielleicht haben sich da immer mehr reingequetscht als jetzt in eine Tram?

Wie auch immer, man muss halt jetzt nachkorrigieren, mit öffentlichem Druck.
Annahme Problem: Mischverkehr blockiert Tram. Maßnahme: Mischverkehr beenden, ggfs. auf Kosten von Parkpläten. Falls sich eine Partei querlegt dann das öffentlich machen, jeden Tag eine Presseaussendung.

Beitrag Nr. 148   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 19:40
    —
Schienenschraube schrieb:
Weiß jemand zufällig, was hier passiert ist?

"Unfall mit mehreren Fahrzeugen - Aufgrund eines Unfalles im Kreuzungsbereich Reichenauerstraße - Andechsstraße kommt es derzeit auf den Linien 2 und 5 in beiden Richtungen zu erheblichen Verspätungen! Wir bitten um Verständnis!" 28.1.2019, 17:58


Dort sind zwei oder drei PKWs miteinander kollidiert. Genau in der Mitte der Kreuzung, weshalb die Gleise blockiert waren.


Schienenschraube schrieb:
Na Mahlzeit...


Kompletter Stromausfall im UW Reichenau. Deshalb auch derzeit SEV auf 2 und 5.



Wolfgang schrieb:
Außerdem wäre es gut, wenn die Fahrer an den Haltestellen Außendurchsagen machen würden, in denen auf die "Innsbrucker Doppeltraktion", also den Pulk auf hinterherfahrenden Wagen, hinweisen würden...


Wenn die nachfolgende Bahn außer Sichtweite ist, weiß man als Fahrer nicht wie weit die nächste Bahn zurück ist.

Zuletzt bearbeitet von Linie O: 28.01.2019 19:42, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 149   |  Autor: Wolfgang   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 19:50
    —
lech schrieb:
Kann es sein dass die Kapazität der Gelenksbusse unterschätzt wurde? Vielleicht haben sich da immer mehr reingequetscht als jetzt in eine Tram?

Ich würde subjektiv sagen, dass sich die Fahrgäste im Gelenkbus besser verteilt haben als im - bis auf die Türbereiche - engen Gang der Straßenbahn

Linie O schrieb:
Wolfgang schrieb:
Außerdem wäre es gut, wenn die Fahrer an den Haltestellen Außendurchsagen machen würden, in denen auf die "Innsbrucker Doppeltraktion", also den Pulk auf hinterherfahrenden Wagen, hinweisen würden...


Wenn die nachfolgende Bahn außer Sichtweite ist, weiß man als Fahrer nicht wie weit die nächste Bahn zurück ist.

Klar, aber wenn, wie heute geschehen, die nachfolgende Bahn quasi aufläuft, sollte das schon machbar sein.

Zuletzt bearbeitet von Wolfgang: 28.01.2019 19:55, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 150   |  Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 19:54
    —
Gerade in der Schützenstraße beobachtet: 2 Garnituren der Linie 2 blockieren die Endhaltestelle beim Luggerplatz, eine der Linie 5 blockiert das Abstellgleis in der Schützenstraße. 3(!) Garnituren der Linie 2 blockieren folglich die gesamte J.Kerschbaumerstraße und eine der Linie 5 steht in der Schützenstr. Somit standen sich 7 Garnituren gegenseitig im Weg.

Wer auch immer das zu verantworten hat, ist rücktrittsreif.

Beitrag Nr. 151   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 20:05
    —
Noch eine Idee für temporäre Optimierung: Ab Leipziger Platz ostwärts kann man jede 2. Hs. auslassen, z.B. Defreggerstr., Rennerschule, Roßbachstr.

Beitrag Nr. 152   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 20:18
    —
Heute am Terminal beobachtet: 2er fährt ein und bleibt hinter einem Bus stehen. Fast alle, die auf die Bahn (wahrscheinlich schon länger) gewartet haben, versuchen sich durch die erste Doppeltüre hineinzuzwängen. Die beiden hinteren Einstiege sind schon lange geschlossen, da steht vor der vorderen Doppeltüre immer noch eine Menschentraube, weil drinnen nichts mehr weitergeht. Und in der Zwischenzeit fährt bereits die nächste 2er fast leer im Terminal ein ...

Daß es bei deutlich größerer Kapazität und nur 3/4 des Türquerschnitts zu längeren Fahrgastwechselzeiten kommt als beim Bus, ist ebenfalls nicht verwunderlich. Und daß man als Fahrgast bei der aktuellen Zuverlässigkeit eben nimmt, was als erstes kommt, ist verständlich ... 🙄

Beitrag Nr. 153   |  Autor: krisu   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 20:19
    —
Bin gestern Sonntag mit der L2 Tram gegen 13 von der Endhaltestelle im Osten zum Marktplatz gefahren. Ruhige Mittagszeit, nahezu kein MIV unterwegs, keine besonderen Vorkommnisse, Tram locker befüllt, einige stehende Beförderungsfälle.


Messdaten lt. GPS:

Distanz= 5,65km
Reiszeit= 25:06 min
Stehzeit davon= 5:59min
Vreise= 13,5km/h (inkl. Stehzeiten)
Vfahrt= 17,6km/h (ohne Stehzeiten)

Wie Manni auf Vreise=19km/h kommen will?


Geschwindigkeit - Zeit Diagramm (der Plot zeigt nicht alle Anhalteorte, da für v< ca. 8km/h per GPS keine sinnvolle feinauflösende Positonsaufzeichnung möglich ist (s-min=10m bis 15m). Bei "Tälern" < etwa 5-8 km/h ist anzunehmen, dass die Tram steht.




Geschwindigkeit - Weg Diagramm. Beachte die Vmax sowie die Länge (bzw. Kürze) der Fahrabschnitte:



Route über Museumsstrasse:

Zuletzt bearbeitet von krisu: 28.01.2019 20:31, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 154   |  Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 20:48
    —
Warum lässt man die Linie 5 nicht vorübergehend als Bus fahren, bis man die Probleme in den Griff bekommen hat, und verwendet die frei werdenden Bahnen als Doppelgarnituren am 2er?

Beitrag Nr. 155   |  Autor: TaliesinStadt / Stadtteil:
Hall/Altstadt
   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 20:59
    —
Schienenschraube schrieb:
Weiß jemand zufällig, was hier passiert ist?

"Unfall mit mehreren Fahrzeugen - Aufgrund eines Unfalles im Kreuzungsbereich Reichenauerstraße - Andechsstraße kommt es derzeit auf den Linien 2 und 5 in beiden Richtungen zu erheblichen Verspätungen! Wir bitten um Verständnis!" 28.1.2019, 17:58


Ja, das war leider mein Erlebnis, als meine Liebste und ich uns nach einem harten Tag die neue Strecke geben wollten.

Bereits bei der Hinfahrt sahen wir die Unfallfahrzeuge (für unsere Optik aus der Tram: "Mehrere" heißt zwei Stück) auf der Kreuzung Andechsstraße/Reichenauerstraße, es war 17:15 verloren deshalb aber nur ca. 4 Minuten - trotzdem brauchte eine Tram, bei der alle Leute rund um die Türen standen, vom Sillpark bis zur JKS schlappe 29 Minuten - so oder so viel zu lang.

Am Rückweg waren wir die fünfte Tram in einem Pulk, weshalb bei der Roßbachstraße erstmal ein Ende war. Es war mittlerweile 17:50. In der Weltstadt Innsbruck schafft man es also nicht einmal, ein nicht einmal "totalschadig" beschädigtes Fahrzeug NICHT, innerhalb von 35 Minuten von der wichtigsten Schienentrasse zu entfernen. Immerhin waren IVB-Leute mit gelben Westen da, bloß können die da so wenig ausrichten, da könnens genausogut damit in Paris oder Lyon etc. demonstrieren gehen (und würden ein bisserl über funktionierende Tramsysteme lernen dabei).

Während wir später am Leipziger Platz auf "den" 3er warteten, fuhren innerhalb von 6 Minuten auch in die andere Richtung sage und schreibe drei aufeinanderfolgende 2er-Garnituren und zwei 5er-Garnituren vorbei - ob diese beim Sillpark wendeten kann ich allerdings nicht sagen. Als ich etwa eine Stunden später in die VVT-App schaute, hatten sämtliche aktuellen Trams immer noch Verspätungen zwischen +34 und +66.

Insgesamt lässt sich leider feststellen: ALLES, wovor "Unkenrufer" warnten, trat während des Baus und nun bei Inbetriebnahme ein. Bei der Bauphase zunächst das Ende des Rasengleises, dann die fehlende bauliche Trennung in der Reichenauerstraße, dann die Reichweitenverkürzung im O-Dorf mit unmöglichem Weiterbau (hätte bis nach Neu-Rum rein müssen, oder zumindest bis zum Hallenbad). Dazwischen kam dann noch das Fiasko mit der Lieferung dazu.

Im Betrieb nun: Ampelschaltungen unvorteilhaft (man hatte ja nur fünf Jahre Zeit?). Trams fahren zwischen unzähligen Ampeln in Schritttempo. Fahrgastwechsel dauert ewig. Leute stehen ausschließlich an den Türen herum, weil Gänge schmal. Unnötige Verschwenkungen vermindern den Fahrkomfort selbst bei geringem Tempo. Die Verspätungen sind extraorbitant. Die 2er sind bummvoll in beide Richtungen, die 5er sind fast leer in beide Richtungen. Und die Leute regen sich auf, und das zurecht, und "Katastrophe" ist noch das mildeste Wort, das ich vernahm.

Das doppelt schlimme ist, ich war am vergangenen Wochenende in Linz und bin mehrmals mit der Tram quer durch das Stadtgebiet. Ich konnte keine einzige Verspätung feststellen. Im Sommer war ich in Graz, derselbe Befund. Innsbruck hat also selbst im österreichischen Provinzvergleich starken Nachholbedarf, und zwar eilig. Was hier getan wurde, ist nicht "das beste, das in Österreich möglich ist. Far from it.

Was ich zuletzt immer noch nicht verstehen: Jetzt hat man schon bei den alten Flexitys die Erfahrung gemacht, dass die 4er-Bestuhlung zu Clusterbildung an den Türen führt statt Verteilung im Gang, und dass die Einfachtüren am Anfang und End den Fahrgastwechsel verzögern. Warum bestellt man dann die gleiche Variante eigentlich noch einmal hinterher, wenn das noch net mal die Standard-Flexitys sind? Oder sind das bislang einfach noch insgesamt die alten...?

Köpfe müssen rollen und endlich fähige Leute "ohne Wenn und Aber" den Schaden in Grenzen halten, sonst ist die Tram tot. Egal wer das richtet, es sollten nicht dieselben sein, die das verbrochen haben. Diejenigen die es verbrochen haben gehören fristlos aus ihrem warmen Sessel gejagt. Ausnahmslos.

Konstruktive Vorschläge bringe ich vielleicht morgen ein, heut' bin ich noch zu sauer über die "gestohlene Zeit". ^^

Zuletzt bearbeitet von Taliesin: 28.01.2019 21:18, insgesamt 4 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 156   |  Autor: Stefan97Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 21:08
    —
Die Anzeigen scheinen manchmal auch nicht so richtig zu funktionieren. Heute stand um 13:40 an der Klinik dass die nächste 2 in 1 min kommt. In Wahrheit kam sie dann nach 32(!!) Minuten. Während der ganzen Zeit stand auf der Anzeige immer 0 oder 1 min. Nach den 32 Minuten kamen dann eine 5er und vier 2er hintereinander.In die ersten beiden Trams war ein Zustieg nur unter vehementen Schieben möglich. Dementsprechend war die Laune der Leute.

Gestern Abend musste die 5er vom Hbf bis zum Fürstenweg an jeder Ampel anhalten. Das war auch schon mal besser. Die 5er hatte plus 8 und die 2er war mit einer Verspätung von 22 min unterwegs wegen hohen Verkehrsaufkommen(Anzeige). Und das an einem Sonntag.

Beitrag Nr. 157   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 21:25
    —
nur mal dass ich es gesagt habe: ich find die meldung mit dem köpferollen langsam echt lästig... ich würd einfach gut finden, wenn man die köpfe mal gerade aus richtet, und die probleme löst.. so rollende köpfe sind evtl für die psychohygiene gut, bringen aber auch nix weiter...
und so traurig es ist, in wirklichkeit ist die einzige partei, die wirklich nix kann für den saustall die FPÖ (wer nichts arbeitet kann auch nix falsch machen zwinkern ). da sollten sich alle an der nase nehmen und überlegen ob man hier nicht evtl 300mio € in den sand gesetzt hat, und wie man jetzt den karren wieder aus dem dreck bekommt.... hier geht es langsam nicht mehr um ein paar wählerstimmen sondern um innsbruck.. und fairer weise muss man auch sagen, dass der kopf bei der ivb eigentlich auch erst mit seinem taktieren und seiner beharrlichkeit die bahn auch ermöglicht hat...

also calm down, lösungen sammeln, und evtl mal die energie konstruktiv einsetzen versuchen... die straßenbahn hat ein marketing problem in der politik, es wird einfach nicht verstanden, wie wichtig eigentlich einem großteil der innsbrucker doch der ÖV ist... das sollte man mal auch unserer lieben politik klar machen..

Beitrag Nr. 158   |  Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 21:35
    —
...stimmt schon. Aber als Steuerzahler und Befürworter der Tram wird man ungeduldig. Das sieht höchst unprofessionell aus. Anfangsschwierigkeiten sind zu erwarten und normal. Aber nie und nimmer in diesem Ausmaß.

Beitrag Nr. 159   |  Autor: raumplaner   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 21:38
    —
Zitat:
Was ich zuletzt immer noch nicht verstehen: Jetzt hat man schon bei den alten Flexitys die Erfahrung gemacht, dass die 4er-Bestuhlung zu Clusterbildung an den Türen führt statt Verteilung im Gang, und dass die Einfachtüren am Anfang und End den Fahrgastwechsel verzögern. Warum bestellt man dann die gleiche Variante eigentlich noch einmal hinterher, wenn das noch net mal die Standard-Flexitys sind? Oder sind das bislang einfach noch insgesamt die alten...?

DAS würde mich auch interessieren. Man sehe sich den neuen Wiener Flexity dazu an - nur Doppeltüren, und davon nicht zu wenig. Wer hat die IVB eigentlich bei der Konzeption ihrer Tram "beraten"? Zumindest dieser Umstand war lange abzusehen und hätte bei den neuen zusätzlichen Garnituren bereinigt werden können.

Seltsam auch, dass die 119 (156) Garnituren für Wien bislang nicht von Lieferverzögerungen betroffen sind.

Beitrag Nr. 160   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 21:58
    —
Die Wiener Flexity entstammen einer andere Familie. Spannend wird die fristgerechte Ablieferung der Züritrams mit Kastenelementen Bauart Innsbruck, eben ließ der Hersteller die SBB bei den Twindexx- Intercitys lange hängen.

Innsbruck hat den Nachteil des Zweirichtungsbetriebs. 4 (oder 3 ) Türen pro Modul, wo willst da noch sitzen? Der 5-teilige Skoda ForCity Plus für Bratislava und Meterspur schafft in der Ausführung für Zweirichtungsbetrieb 5 Doppeltüren. Den Flexity müßte man um 2 Gelenke länger machen. Für die Stubaier setzt die ivb auf baugleiche Sitzgelegenheit, disponiert sich leichter. Flexity und Citaro, das einzig Wahre.

Zuletzt bearbeitet von upwards: 28.01.2019 22:35, insgesamt 10 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 161   |  Autor: krisu   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 22:13
    —
Der Baltes exekutiert auf Komma umd Strich was die Stadtregierung ihm vorsetzt, aalglatt zieht er das durch. Das konnte man z.B. im Zuge des sich immer markanter herauskristallisierenden Patscherkofelskandals gut beobachten. Das Verhalten ist nachvollziehbar, schlüssig und logisch.

Es ist ganz klar Aufgabe der Stadtregierung, ihre untergebene Verwaltung durch Anweisungen und insbesondere auch durch geschickte positive Überzeugungsarbeit zu steuern.

Dass die neueste "grüne" Tram derart viele (von allen antizipierte) *Error by Design* Elemente erhalten würde (Innsbrucker Modell), überrascht jetzt sogar mich. Der arme Manni wird nun alles entsprechend "melden", dann wird es gut.

Zuletzt bearbeitet von krisu: 28.01.2019 22:19, insgesamt 4 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 162   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 23:22
    —

Maßnahmen für Pradl:
1,2 Umbau der Pradlerstraße analog zur Gabelbergerstraße (Längsparkplätze eine Seite Schrägparker anderer Seite) Straßenbreiten sind vergleichbar, also geht das.
3 Ersatzlose Entferung aller Längsparker in der Defreggerstraße, dafür Radstreifen
4 Vorrangänderung zugunsten Gumppstraße ...der C wirds danken
5 Fortsetzung nach der Parkplatz Umgestaltung Süden (erst möglich, wenn SEV L3 zu Ende)

Beitrag Nr. 163   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 23:29
    —

Also diese Ampel ist seltsam.
R muss in Trambusspur bleiben (?) und wartet dort mehrere Phasen, bis er zum Linksabbiegen gemäß (1) Erlaubnis bekommt, obwohl zwischenzeiltich die Tram mach Westen die Kreuzung quert.
Warum nicht früher Ausschnwenken und zum rechtsabbiegen einreihen. Der sog. eigene GK hat doch keinen Randstein und einen einsitig überfahrbare Sperrlinie (3) kann man markieren.

Zuletzt bearbeitet von Martin: 28.01.2019 23:30, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 164   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 23:36
    —

Bei der Linksabbiegerealtion Burghard-Br-Straße warten sowhl Fußgägner die die Reichenauerstraße queren wollen alsauch die Tram ca. 1-2 Minuten. das ist zu lange, zumal man zumindest als Fußgänger bei Rot anstandslos rüberkommt. .

Beitrag Nr. 165   |  Autor: raumplaner   |  BeitragErstellt: 28.01.2019 23:46
    —
upwards schrieb:
Die Wiener Flexity entstammen einer andere Familie. Spannend wird die fristgerechte Ablieferung der Züritrams mit Kastenelementen Bauart Innsbruck, eben ließ der Hersteller die SBB bei den Twindexx- Intercitys lange hängen.

Innsbruck hat den Nachteil des Zweirichtungsbetriebs. 4 (oder 3 ) Türen pro Modul, wo willst da noch sitzen? Der 5-teilige Skoda ForCity Plus für Bratislava und Meterspur schafft in der Ausführung für Zweirichtungsbetrieb 5 Doppeltüren. Den Flexity müßte man um 2 Gelenke länger machen. Für die Stubaier setzt die ivb auf baugleiche Sitzgelegenheit, disponiert sich leichter. Flexity und Citaro, das einzig Wahre.


.... diese Punkte („andere Familie“, „Zweirichtungsfahrzeug“) mussten ja kommen zwinkern Wenigstens hamma Sitzplätze. Was bei den SBB passiert (ist) kann und will ich nicht beurteilen, hat auch nichts mit Innsbruck zu tun. Und in NYC gibt‘s übrigens auch Lieferschwierigkeiten mit „dem“ Hersteller. Und über dessen Flugzeugsparte breiten wir sowieso besser den Mantel des Schweigens.

Aber zurück zum Thema, die Dinger sind jetzt ohnehin so geliefert bzw. bestellt.

Beitrag Nr. 166   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 29.01.2019 00:30
    —
Danke Martin für die Vorschläge und Grafiken!
Martin schrieb:
Bei der Linksabbiegerealtion Burghard-Br-Straße ... als auch die Tram ca. 1-2 Minuten.

Ist von der Schützenstr. in die An-der-Lan-Str. genauso.
In beiden Fällen sollten Linksabbieger 2 Minuten warten müssen, nicht die Tram.
Auch das Umdrehen der Einbahn könnte man in beiden Fällen überlegen, und/oder Ersatz des Linkssabbiegens durch Umdrehen an der nächsten größeren Kreuzung.

Beitrag Nr. 167   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 29.01.2019 09:54
    —
Hier noch mein Brainstorming betreffend kurzfristige Maßnahmen (neben der Optimierung von Ampelanlagen etc.):
- Wiedererrichtung Öffi-Spur Höttinger Au Richtung Osten
- Aufhebung Linksabbiegen von der Höttinger Au in die Layrstraße
- Neue Öffispur am Innrain Richtung Osten
- Aufhebung Linksabbiegen vom Innrain (südliche Fahrbahn) zur Markthalle
- Auflassung Haltestelle Marktplatz für die Linien A und J nordwärts (im Marktgraben)
- Aufhebung aller Schutzwege vom Marktgraben bis zur Kreuzung Museumstraße - Sillgasse
- Durchfahrverbot für Taxi vom Marktgraben bis zur Kreuzung Museumstraße - Sillgasse (ausgenommen zum Ein- und Aussteigen lassen)
- Bereinigung Parkplätze in der Defreggerstraße
- Aufhebung Linksabbiegen in der Reichenauerstraße (ausgenommen Andechs- und Radetzkystraße)
- Aufhebung Linksabbiegen in der Schützenstraße (wo anwendbar)

Flankierende Maßnahmen:
- Entfall Parkplätze in der Bürgerstraße bei der Einmündung Colingasse
- Öffispur Bürgerstraße von der Anichstraße Richtung Norden bis zum Innrain
- Nur eine Fahrspur für den mIV in der Bürgerstraße nordwärts an der Kreuzung mit dem Innrain (geradeaus und zum Rechtsabbiegen)

Und jetzt warte ich gespannt auf die Umsetzung ... wink

Beitrag Nr. 168   | Umgestalltung Kreuzung Schützenstraße / Rotalderstraße Autor: MomoStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 29.01.2019 10:12
    —
Aktuell fährt die Straßenbahn in den öffentlichen Verkehr(Roter Bereich) um sie wenig später wieder zu verlassen.



Änderung durchgezogene Öffispur(gelb) :

Beitrag Nr. 169   |  Autor: simon04Stadt / Stadtteil:
Birgitz
   |  BeitragErstellt: 29.01.2019 10:33
    —
Ich hätte ein paar Optimierungsvorschläge mit einer Brise Ironie:
1. Auf der gesamten Strecke der L2 und L5 werden alle Ampeln, die nach 2008 errichtet wurden, deaktiviert.
2. Segmentierung: man teilt L2 und L5 in an westlichen Abschnitt Technik/Peerhof–Innenstadt, der über die Innenstadtrunde wendet und mit vernünftiger Pünktlichkeit unterwegs ist. Die restlichen für L2/L5 vorgesehenen Fahrzeuge (natürlich zu wenig) und a paar Alibibusse fahren zw. Hbf. und O-Dorf; Wendemöglichkeiten gibt's in Hbf-Gegend ja genügend und bei dem Chaos fällt diese Strategie gar nicht auf.

Kritische Medienbeträge gibt's auch schon:
- https://www.tt.com/panorama/verkehr/15268089/neue-tram-in-innsbruck-die-ersten-probleme-kamen-zuegig
- https://tirol.orf.at/news/stories/2961301/

Ingenieur schrieb:
- Wiedererrichtung Öffi-Spur Höttinger Au Richtung Osten
Ich habe den Eindruck, dass die aktuelle Situation besser funktioniert als vorher, wo der Rückstau der Linksabbieger Höttinger Au nach Mariahilf die Bahnen im Bereich Ausfahrt aus der Hst. Höttinger Au und Einfahrt in ÖPNV-Spur blockierten.

Beitrag Nr. 170   |  Autor: Linie GrazStadt / Stadtteil:
Graz
   |  BeitragErstellt: 29.01.2019 10:57
    —
upwards schrieb:
Die Wiener Flexity entstammen einer andere Familie. Spannend wird die fristgerechte Ablieferung der Züritrams mit Kastenelementen Bauart Innsbruck, eben ließ der Hersteller die SBB bei den Twindexx- Intercitys lange hängen.

Innsbruck hat den Nachteil des Zweirichtungsbetriebs. 4 (oder 3 ) Türen pro Modul, wo willst da noch sitzen? Der 5-teilige Skoda ForCity Plus für Bratislava und Meterspur schafft in der Ausführung für Zweirichtungsbetrieb 5 Doppeltüren. Den Flexity müßte man um 2 Gelenke länger machen. Für die Stubaier setzt die ivb auf baugleiche Sitzgelegenheit, disponiert sich leichter. Flexity und Citaro, das einzig Wahre.


Der Forcity kn Bratislava ist echt ein tolles Fahrzeug mit viel Stauraun bei den Türen, Drehgestelle usw!
Berliner Flexity ist auch ein ZR aber da gibts auch genug Platz!

Wiener Flexity könnte ein Jahr lang in Netz getestet werden, seit 6.12.18 ist dieser am einen Sonderkurs am 67er unterwegs, ab 4.2.19 dann am Plankurs, bei der Lieferung gibt es auch ne Verzögerng, weil auch paar Dinge noch geändert werden! Innenraum bietet auch hier viel Platz!

Beim Innsbrucker Flexi würde ich paar Sitzplätze notgedrungen ausbauen, dann wäre auch mehr Luft!

Wegen den Linien 2 und 5 das hat man richtig verhaut den Start!

Zuletzt bearbeitet von Linie Graz: 29.01.2019 10:58, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 171   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 29.01.2019 11:21
    —
Liegt die Linienbezeichnung auf den Monitoren eigentlich in Zuständigkeit der IVB oder sonstwem?

Am 4. Betriebstag steht immer noch "STB". Oder steht das für Sch... Tram Bfusch?

Übrigens, Leipziger Platz Piuskirxhe in 15 Minuten trotz 3 Ampelstrafminuten, das geht ja.

Zuletzt bearbeitet von lech: 29.01.2019 14:15, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 172   |  Autor: MomoStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 29.01.2019 11:42
    —
lech schrieb:

Übrigens, Leipziger Platz Piuskirxhe 15 Minuten trotz 3 Ampelstrafminuten, das geht ja.


Ohne die Strafminunten wäre man fast im Plan.

Beitrag Nr. 173   |  Autor: PingiStadt / Stadtteil:
Innsbruck, Neu-Arzl
   |  BeitragErstellt: 29.01.2019 12:22
    —
Heute 9:00 Schützenstraße bis HBHF. 4 Minuten Verspätung bei der Abfahrt. Verspätung bis Hauptbahnhof 6 Minuten. Geschuldet, da die 2er ebenfalls Rückstau hatte und die 5er die ganzen wartenden bis Leipzigerplatz/Sillpark mitnehmen musste. Was deutlich auffällt, sind die Ampelschaltungen. Vor allem um 10:30 vom Viaduktbogen bis Schützenstraße.
Mir kommt vor, dass die Leute schon gesitteter sind bei Ein-/Ausstieg und auch den "Raum" der Straßenbahn besser nutzen....

Beitrag Nr. 174   | Viele Menschen Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 29.01.2019 13:16
    —
planen ein Gesamtkonzept und ziehen es dann durch, wobei sie sich stark an ähnlichen Projekten und den dort gewonnenen Erkenntnissen orientieren und manche Prozesse, die beim letzten Mal ärgerliche Verzögerungen bewirkt haben, im Vorhinein zu vermeiden suchen.
Andere Leute tun das nicht, weil äh, also, weil, ja, naja, es müssen nicht alle dasselbe tun, ce seraît tout de la même chose, n‘est-ce pas?
(Das hat wieder einmal sein müssen, désolé)

Zuletzt bearbeitet von sLAnZk: 29.01.2019 13:17, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 175   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 29.01.2019 20:47
    —
Was einfach so alles auffällt:
- Bahnsteighöhen passen nicht mit Fahrzeughöhe zusammen, Fahrer muss aussteigen und Rollstuhlfahrer helfen
- Ampel auch dann rot, wenn gar alle anderen Phasen auch rot sind (Ausfahrt Leipzigerplatz nach Osten)
- Leipzigerplatz nach Westen zweimaliger Halt nötig (Ausfahrt Interspar und Achswechsel in Straßenmittellage) statt Synchronschaltung
- keine Vorrangschaltung bei Einfahrt von der Rhombergpassage in die Museumstraße (MIV kommt zuerst)
- am Innrain Süd (Unikreuzung - Bürgerstraße) ist nichts zur Trassenfreimachung geschehen, daher Stau (wurde im Forum schon öfters von anderen prophezeit)

Ich schreibe hier nur, was ich selbst in diesen Tagen beobachtet habe. Statt Planen heißt es wohl Probieren. Vom Chaos 2017 hat man nichts gelernt, sondern die Eröffnung vom Advent auf den Jänner vertagt. Vielleicht weil man im Spätwinter mehr Zeit zum Probieren im Betrieb und zum Fehlerbehen hat. Eine korrekte Ampelprogrammierung ist wohl ein Akt der Berechnung und nicht von Versuchen. So komplex ist der Betrieb wohl nicht, dass man Testfahrten unter Echtzeitbedingungen bräuchte. Wenn doch, hat man das sträflich unterlassen. Viele vorhersehbare Probleme hat man einfach negiert.
Wenn die IVB glaubt, dass die Autofahrer allesamt Kenntnis von der Betriebsaufnahme der neuen Linien hatten, dann sind sie völlig im Irrtum und unterliegen wie viele Politiker und Insider einer schweren kommunikativen Fehleinschätzung. Was die verparkenden Autos betrifft, hätte man entlang der kritischen Abschnitte Hinweisschilder aufstellen sollen, die die Betriebsaufnahme ankündigen verbunden mit klaren Ansage des Abschleppens und der Strafzahlungen. Dazu fehlte aber sicher der Mut. Lieber hat man ein Kinderfest mitten im Winter im O-Dorf veranstaltet.

Beitrag Nr. 176   |  Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 29.01.2019 23:38
    —
Als Laie meine ich, dass die Politik vorgegeben hat, diese Bahn zu bauen. Geplant und umgesetzt haben das die IVB, oder täusche ich mich?

Beitrag Nr. 177   |  Autor: DUEWAG 240   |  BeitragErstellt: 30.01.2019 00:39
    —
Jetzt mal eine ganz blöde Frage bezüglich O-Dorf und Reichenau Ost:
Wo halten bitte die Linien 2A und 5E? Vor allem der 5E hat ja vom O-Dorf kommend jeden Verstärkungsvorteil verloren, da ich als Fahrgast wissen muss, wo der Bus haltet. Und somit muss ich mich für den Bus oder die Straßenbahn entscheiden, da beide Fahrzeuge an anderer Stelle halten trotz gleichem Linienweg.

Beitrag Nr. 178   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 30.01.2019 07:10
    —
Ich gehe davon aus, dass sich die meisten Fahrgäste, wie auch schon beim O, bewusst dafür entscheiden den OE bzw. jetzt 5E zu nehmen und daher ohnehin zur entsprechenden Haltestelle gehen. Zumal in diesem Fall die Bushaltestellen Schützenstraße und Piuskriche in unmittelbarer Sichtweite zu den Tramhaltestellen sind.

Beitrag Nr. 179   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 30.01.2019 08:29
    —
Der Bau einer Straßenbahn bedingt auch den Umbau einer Straße, d.h. es sind zwei parallele Verfahren nötig. Planung und Antragsstellung müssen daher kongruent sein. Wer letztlich das Planungsmanagement hatte, weiß ich nicht. Von einem ehemaligen Beamten der Stadt weiß ich nur, dass hier das Tiefbauamt (Straßenbau) sehr bestimmend eingriff und auch sonst alle möglichen örtlichen politischen und halbpolitischen Einflussnahmen erfolgten. Die IVB scheint hier ziemlich willenlos dem Bestellerprinzip gefolgt zu sein und hat einfache diese "Vorgaben" und "Änderungen" im Detail übernommen.
Das Chaos der Inbetriebnahme deutet auf eine totale Überforderung hin, deren Ursache ich nicht kenne. So etwas passiert aber nach der Erfahrung häufig, wenn die Akteure nur noch "Manager" sind und nicht mehr in Zusammenhängenden denkende Techniker bzw. keine praktische Erfahrung oder keine Praxis mehr in der Umsetzung von Vorgaben haben. Öffentlichen Verwaltungen und öffentlichen Unternehmen droht häufig diese Fehlentwicklung. Ob man eine Ampel zu programmieren gelernt hat oder nur davon redet, bildet z.B. einen großen Unterschied. Zudem "ertrinkt" man oft noch im unproduktiven Zettelkram.
[/list]

Beitrag Nr. 180   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 30.01.2019 11:17
    —
Hager schrieb:
dass hier das Tiefbauamt (Straßenbau) sehr bestimmend eingriff und auch sonst alle möglichen örtlichen politischen und halbpolitischen Einflussnahmen erfolgten. Die IVB scheint hier ziemlich willenlos ...

Das dürfte der Realität, wie man an den Auswirkungen sieht, sehr nahekommen. Das Tiefbauamt hat vom schienengebundenen Nahverkehr und seinen technischen Spezifika keine Ahnung, aber die klare politische Vorgabe, den mIV (einschließlich der Parkplätze) nicht zu behindern (und das Radfahren (auf Kosten des ÖV) zu fördern).
Der Rest ist Legospielen mit Slalomfahren ...

Achtung Sarkasmus: Jedenfalls beweist Herr Baltes eindrücklich, daß die von ihm bevorzugte Transportart "Schienenersatzverkehr auf Gummirädern" besser funktioniert als die Tram. Und damit ist sein Verbleib auch unter einem Bürgermeister Federspiel gesichert ... wink big grin

Beitrag Nr. 181   |  Autor: PingiStadt / Stadtteil:
Innsbruck, Neu-Arzl
   |  BeitragErstellt: 30.01.2019 12:19
    —
Heute ca. 6:20 Haltestelle Schützenstraße. Die 5er kam nicht richtig aus der Endhaltestelle - dauerte wieder mal zwei Ampelperioden, bis sie in die Haltestelle einfahren konnte -> 2 Minuten Verspätung... und dann... Wurde etwa an der Ampelsteuerung geschraubt? Ambitionierter Fahrer? Keine Ahnung warum - aber wir kamen nach 13 Minuten beim Leipzigerplatz an.
Es geschehen Zeichen und Wunder.......

Beitrag Nr. 182   |  Autor: SemmeljokeStadt / Stadtteil:
Reutte
   |  BeitragErstellt: 30.01.2019 15:58
    —
Heute standen 4 Busse in der Peerhofsiedlung. Was ist das für ein Chaos!?

Beitrag Nr. 183   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 30.01.2019 16:19
    —
Semmeljoke schrieb:
Heute standen 4 Busse in der Peerhofsiedlung. Was ist das für ein Chaos!?

Vermutlich SEV-Bereitschaft.

Die Busse sollten aber besser fahren, 2er immer noch häufig in 2er-Pärchen am Weg, und heute mittag ca. 12:45 ostwärts über Bahnhof (laut Anzeige wegen Unfalls) ...

Beitrag Nr. 184   |  Autor: Stefan97Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 30.01.2019 17:14
    —
Heute Mittag konnte ich am Fürstenweg zwei Busse als 2BUS beschildert stadteinwärts fahren sehen. Generell fällt mir auf, dass gerade am Mittag und am frühen Abend viele Busse auf der 2er fahren. Vielleicht fahren diese zur Entlastung, weil die Trams zu dieser Zeit das gewohnte O-Feeling aufweisen. Manchmal kommt auch gar nicht mehr rein so voll ist die Tram.

Beitrag Nr. 185   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 30.01.2019 19:03
    —
Zitat:
Seltsam auch, dass die 119 (156) Garnituren für Wien bislang nicht von Lieferverzögerungen betroffen sind.


so muss man nur 1x pönale zahlen... berlin hat im übrigen auch riesen probls die strabs zu bekommen... und wenn man aufgrund kurzer hallen kurze trams bestellt... schade nur dass man die neue halle auch auf gleichkurze trams ausgelegt hat... dann bekommt man halt vorn und hinten nur eine halbe türe...

Zitat:
dass hier das Tiefbauamt (Straßenbau) sehr bestimmend eingriff und auch sonst alle möglichen örtlichen politischen und halbpolitischen Einflussnahmen erfolgten. Die IVB scheint hier ziemlich willenlos ...

ich kann mich an diskussionen in der politik erinnern, wo auch zB der kreisverkehr im o-dorf seitens IVB-projektmanagement/planung torpediert worden ist, es gibt eigene gleiskörper die gerade aus gehen, auf denen wir kurven haben, man hat sich seitens ivb auch sang und klanglos vom wendegleis theresienstraße verabschiedet, man hat die einfahrtsweiche in den leipziger platz seitens der IVB geplant... hmm also ganz unschuldig sind die jungs dort auch nicht.. auch wenn sicher einiges von der politik noch dazu gekommen ist an wünschen.. siehe den bogen um den radweg in der langstraße..

Zitat:
Heute ca. 6:20 Haltestelle Schützenstraße. Die 5er kam nicht richtig aus der Endhaltestelle - dauerte wieder mal zwei Ampelperioden, bis sie in die Haltestelle einfahren konnte -> 2 Minuten Verspätung...

die eine minute nach der linie 2 abfahren ermöglicht es dem fahrer ja nichtmal, sich 2min früher auf der schützenstraße vor der abfahrt aufzustellen und dann entsprechend bei 0 loszufahren...

aber in summe muss man doch mal auch erwähnen.. viel schlechter als der O ist es auch nicht geworden oder?

Beitrag Nr. 186   |  Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 30.01.2019 19:37
    —
Heute gegen 17 Uhr von der Höttinger Auffahrt Richtung O-Dorf ging's einigermaßen gut. War besser, als es im O gewesen wäre. Immerhin. Trotzdem viele Störhalte, die wahrscheinlich nicht allzu viel Zeit kosten, aber den Fahrkomfort doch erheblich reduzieren...

Beitrag Nr. 187   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 30.01.2019 19:48
    —
O hätt Potenzial gehabt, wenn wie am 13A gefahren wäre, 10.000+ zum O
Schlimmer als der O ist jedenfalls der Personalbedarf. War das nicht Argument für die Linie 5 (Regiotram)?
Wenn der Anschein auch normal wirkt, stets den Blick aufs IBIS richten. kurz vor 5 Uhr minus 21:30auf L2, L5 6 Minuten, immer noch unbrauchbar, weil die öBB ja pünktlich fährt.

Beitrag Nr. 188   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 30.01.2019 20:20
    —
Wie schafft der 13A 40.000/Tag? 2-Minuten-Takt?

Gegen Personlmangel müsste man doch Doppeltraktion fahren?

Wer zu einem Fernzug will muss sowieso Reserve einplanen, und wenn alle 20 Minuten Verspätung haben stimmt der Takt ja auch wieder zwinkern

Beitrag Nr. 189   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 30.01.2019 20:44
    —
Intervall 4'- 5', Kurzwenden. Es gibt die Überlegung einer Straßenbahn für den 13A. Aber ja, die Linie funktioniert, der Hauptbahnhof Wien ist pünktlich ebenerdig erreichbar. Mit Koffer öfters vorteilhaft.

Reserven: das Projekt "Linie 5 (Regiotram)" hätte es dann nicht gebraucht. Wie willst in Rum, Völs, oder Hbf. abends Reserve einplanen, am Sonntag nur im Halbstundentakt? Sowie die meisten Fernzüge Tirols hauptsächlich interregional verkehren.
Sonntags gehörten L2 und L5 durch die Innenstadt vereinigt statt aufgeflügelt.
Kommt die erste Stadtseilbahn rüber nach Völs. lol

Zuletzt bearbeitet von upwards: 30.01.2019 20:45, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 190   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 30.01.2019 21:14
    —
Ruppert schrieb:
Heute gegen 17 Uhr von der Höttinger Auffahrt Richtung O-Dorf ging's einigermaßen gut. War besser, als es im O gewesen wäre. Immerhin. Trotzdem viele Störhalte, die wahrscheinlich nicht allzu viel Zeit kosten, aber den Fahrkomfort doch erheblich reduzieren...


Das lag daran, dass viele Bahnen an der Höttinger Au gewendet haben und Busse zwischen Peerhof und Höttinger Au pendelten. Aber für die Fahrgäste ist das natürlich durchwegs positiv!



upwards schrieb:
Schlimmer als der O ist jedenfalls der Personalbedarf. War das nicht Argument für die Linie 5 (Regiotram)?


Inwiefern größer? Am O waren am Ende bislang 16 Busse unterwegs und auf der 3er sind nun 3 Umläufe weniger. 2 und 5 gemeinsam haben 18 Umläufe. Somit wurde sogar ein Umlauf und damit 2-3 Dienste gespart.
Die derzeitigen Reserven (vermutlich vier pro Tag) kann man nicht zählen. Wobei auch dann zwei bis drei Reserven ohnehin da sind.

Zuletzt bearbeitet von Linie O: 30.01.2019 21:23, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 191   |  Autor: Stefan97Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 30.01.2019 21:20
    —
Dafür kam am Fürstenweg ab ca. 18:30 für 30min nur eine 5er stadtauswärts und sonst ix.

Beitrag Nr. 192   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 30.01.2019 21:31
    —
Den Aufwand für den SEV, der benötigt wird, rechne ich schon mit ein.

Beitrag Nr. 193   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 30.01.2019 21:52
    —
Ein kleinern Erfahrungsbericht von heute Abend in der ausklingenden Stoßzeit:

30.1.2019, L2; Zeitangaben lt. Smartinfo, Abfahrtszeit wurde jeweils beim Anfahren der letzten der betr. Station folgenden Ampel abgelesen

19:51 Terminal 5 Min Soll 3
19:56 Landesmuseum 4 Min Soll 2
20:00 Sillpark 2 Min Soll 1
20:02 Leipzigerplatz 5 Min Soll 5
20:07 Pauluskirche 1 Min Soll 1
20:08 Radetzkystraße 3 Min Soll 1
20:11 Jugendherberge 4 Min Soll 4
20:15 Schützenstraße



20:19 Schützenstraße 1 Min Soll 1
20:20 Piuskirche 3 Min Soll 2
20:23 Hochhaus Schützenstraße Durchfahrt 0 Min Soll 2
20:23 Jugendherberge Durchfahrt 2 Min Soll 1
20:25 Radetzkystraße 2 Min Soll 1
20:27 Pauluskirche 4 Min Soll 3
20:31 Gabelsbergerstraße 2 Min Soll 2
20:33 Leipzigerplatz

Leipzigerplatz-Schützenstraße 13 Minuten (Soll 12 Minuten)
Schützenstraße-Leipzigerplatz 13 Minuten (soll 12 Minuten)

Die Fahrt ist sanft und mitunter sogar zügig - aber leider wird selbst bei Nahezuleerfahrt die Sollzeit nicht erreicht. Vom Hintennachzuckeln hinter einen Einzugs-Zweier zwischen Terminal und Abz. Bruneckerstraße gar nicht zu reden (die i.ü. zeigt wie nötig einen Tram-Rechtsabbieger vom Innrain in dei Bürgerstraße ist)....

Was Problematisch ist:

1) Wenn zwei oder drei Öffis hintereinander an der Kreuzung stehen und angemeldet sind, bekommt offenbar nur eines i.A. die Freigabe und danach muss wieder gewartet werden. Das ist inakzeptabel, da sich so in der Stoßzeit der Öffi-Stau aufsummiert!

2) Bei Kreuzung über die die Öffibeziehung eindeutig (nur eine Relation) und unkompliziert ist (also z.B Geradeaus+Rechtsabbiegend) schafft man es nicht die Freigabe auf einen zügige Ausfahrt nach der Station hinzubekommen, z.B. Kreuzung Kreuzung Reichenauerstraße/Radetzkystraße, Reichenauerstraße/Innbrücke, Kreuzung Schützenstraße/Innbrücke.

3) Bei Kreuzungen die nur dem MIV dienen muss das Öffi auch warten (z.B. Abzw. Burghard Breitnerstr.)!?

Zuletzt bearbeitet von Martin: 30.01.2019 21:57, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 194   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 07:45
    —
Zu Bombardier nur soviel: die Firma ist aus dem Flugzeuggeschäft mehr oder weniger pleite und hat deshalb die C Baureihe an Airbus (jetzt A220) abgegeben. Es gibt einen harten Sanierungskurs. Das wirkt sich wohl auf Zulieferer aus (Preisdruck, Auswahl etc.). Diese Probleme sind nicht neu. Erst im November wurde ein weiterer Stelleabbau (auch) in Europa angekündigt, nachdem bis dahin erneut rund 700 Mio Dollar an negativem Cash flow entstanden war. Die Werke der Bahnsparte von Bombardier sind in Europa schlecht ausgelastet, was wohl zu Dumpingangeboten führt (keine kostendeckenden Geschäfte). Im Flugzeuggeschäft hätte das Bombardier schon fast in die Insolvenz geführt.

Beitrag Nr. 195   |  Autor: patler   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 08:11
    —
Linie O schrieb:

2 und 5 gemeinsam haben 18 Umläufe. Somit wurde sogar ein Umlauf und damit 2-3 Dienste gespart.
Die derzeitigen Reserven (vermutlich vier pro Tag) kann man nicht zählen. Wobei auch dann zwei bis drei Reserven ohnehin da sind.


Ja, das mit dem gesparten Kurs merkt man eh sehr gut.

Und Achtung: Es fahren ja nicht nur die paar Reserven, sondern auch die Fahrscheinkontrolleure. Insgesamt kommt man so pro Tag auf ca. 10 Fahrer am SEV.
Und das kann's wirklich nicht sein!

Beitrag Nr. 196   |  Autor: Stefan97Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 10:36
    —
Nach welchen Kriterien werden eigentlich die SEV-Busse eingesetzt? Sichtungen von heute Vormittag Haltestelle Fürstenweg:

9:05 bis 9:30 stadteinwärts: 6*L2, 4*L5 und 2 Busse als L2
Also 10 Trams und 2 Busse in 25 Minuten. Die Busse hätte es bei der Menge an Trams eigentlich nicht gebraucht.

9:31 bis 10:11 Ri. Technik: Keine Tram, kein Bus, gar nix.
Warum werden jetzt keine Busse eingesetzt? Es kann noch nicht sein dass für 42 Minuten nix zur Technik fährt.

10:12 bis 10:26: 6*L2, 4*L5 und 1 Bus auf L5. Bus eigentlich fehl am Platz bei den vielen Trams(10 in 14 Minuten).


Gestern Abend hatte die 2er nach 20 Uhr bis zu 20 Min Verspätung. Man kann scheinbar nicht mal spätabends pünktlich fahren.

Beitrag Nr. 197   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 10:53
    —
Vielleicht sollte man sich endlich trauen Kurse dann einfach zu streichen und die konkreten Trams späteren Kursen zuzuordnen, statt die Verspätung bis zum Betriebsschluss mitzuschleppen?

Beitrag Nr. 198   |  Autor: SLICKIBK2Stadt / Stadtteil:
Innsbruck Pradl
   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 10:57
    —
Tut man eh, so wurde gestern am Leipziger Platz gewendet...

Beitrag Nr. 199   |  Autor: kurtStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 11:34
    —
Hatte heute Vormittag kurz in der Stadt zu tun und da ist mir folgendes an der Klinikkreuzung aufgefallen: Beim Abbiegen vom Innrain in die BHS bekommen anscheinend alle, Fußgänger, BIM und MIV gleichzeitig grün. BIM fährt zwar in die Kreuzung ein, muss aber stehen bleiben weil die Fußgänger rüberlaufen, vertrottelter Benzinkutschentreiber meint er kann die BIM links überholen und fährt dabei fast ein paar Fußgänger über den Haufen die die BIM grad rübergelassen hat. IMO sollte die Ampelschaltung hier so geändert werden, dass Fußgänger und MIV erst grün bekommen, wenn die BIM schon ums Eck gefahren ist.

Beitrag Nr. 200   |  Autor: PingiStadt / Stadtteil:
Innsbruck, Neu-Arzl
   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 12:13
    —
Tag 5... immer noch Chaos - noch mehr Chaos... Sie kommen wenn sie wollen - fahren wann sie wollen - bitte einsteigen, nein doch wieder aussteigen und nächste nehmen, nein doch die gegenüber... künstliche wartezeiten bei den haltestellen.
Kurz um: abfahrtszeit 17 minuten später als plan (obwohl 3 bims in der josef-kerschbaumer-str und 1 bim in der endhaltestelle schützenstraße)- fahrzeit bis museumstraße doppelt so lange. also insgesamt eine 3/4 Stunde am Weg. und das um 10:00 uhr!

Schlimmer geht immer!

mitlerweile ist man zu fuß schneller, als mit der bim

Beitrag Nr. 201   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 12:34
    —
kurt schrieb:
BIM fährt zwar in die Kreuzung ein, muss aber stehen bleiben weil die Fußgänger rüberlaufen, [...]


Das kann nur passieren, wenn die Bahn mit der ÖV-geradeaus-Phase fährt!

Beitrag Nr. 202   |  Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 12:34
    —
Von Seiten der IVB-Führung ist im Unterschied zur Politik (Fr. Schwarzl) nichts Kalmierendes zu hören.

Etwas im Sinne von "Liebe Fahrgäste, wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten und arbeiten intensiv an einer Lösung" wäre das Mindeste!

Wie gibt´s denn so etwas? Mehr an Überheblichkeit ist nicht denkbar!

Beitrag Nr. 203   |  Autor: Fibk   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 13:11
    —
Linie O schrieb:
Das kann nur passieren, wenn die Bahn mit der ÖV-geradeaus-Phase fährt!

Hier gibt es keine eigenen ÖPNV Signale, die Bahn ist also gezwungen mit dem allgemeinen Grün zu fahren ...

Beitrag Nr. 204   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 13:59
    —
Stimmt. Habe gedacht es geht um die andere Richtung, aber der hat der MIV ja nicht gleichzeitig grün...


Wobei da hat Manni doch auch mal gesagt, dass mit Inbetriebnahme der Linie 2 ein eigenes ÖV-Signal kommt.

Zuletzt bearbeitet von Linie O: 31.01.2019 13:59, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 205   |  Autor: DUEWAG 240   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 16:55
    —
Mein erster Tramversuch heute um16:50 Hst. Sillpark ri. Klinik:
2 Technik West 12 und 14
2 Peerhofsiedlung 14
5 Technik West 14 und 14

Bin daher auf den C ausgewichen und fahre zum Studentenheim.

Beitrag Nr. 206   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 18:53
    —
Heute um 16:30 am Terminal Marktplatz:
Meldung an der Anzeige: "Wegen Verkehrsüberlastung kommt es zu Intervallabweichungen bei den Linien 2 und 5 ..."
Das wirft Fragen auf:
- Sind von der Verkehrsüberlastung nur die Straßenbahnen betroffen?
- Reagieren die Buslinien nicht so empfindlich auf Verkehrsüberlastung?
- Ist die Meldung falsch (zumindest am Innrain war von Verkehrsüberlastung nichts zu bemerken)?

Allerdings: "Wegen Fehlplanung ..." kann man schlecht schreiben ... wink

Beitrag Nr. 207   |  Autor: Wolfgang   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 19:07
    —
Ingenieur schrieb:
Heute um 16:30 am Terminal Marktplatz:
Meldung an der Anzeige: "Wegen Verkehrsüberlastung kommt es zu Intervallabweichungen bei den Linien 2 und 5 ..."

Diese Meldung lief heute schon den ganzen Tag über...

Nachdem das Rückgrat des ÖV in Innsbruck gebrochen ist, sollte man auch entsprechende Sofortmaßnahmen ergreifen, damit so etwas wie das hier nicht mehr vorkommt:
Stefan97 schrieb:
9:31 bis 10:11 Ri. Technik: Keine Tram, kein Bus, gar nix.
Warum werden jetzt keine Busse eingesetzt? Es kann noch nicht sein dass für 42 Minuten nix zur Technik fährt.

Als Beispiel sollten die SEV-Busse nicht erst nach Bedarf eingesetzt werden, sondern eine ausreichende Anzahl an Bussen planmäßig als Verstärker fahren.

Wäre es vielleicht möglich, die Ampeln auf einigen der betroffenen Kreuzungen auf gelbes Blinklicht zu stellen und den Verkehr manuell zu regeln (Polizei, MÜG?) um den Bahnen ein rasches Durchfahren mit Nullwartezeit zu ermöglichen?

Bezüglich Fahrgastinformation in den Bahnen: Die STB-Linienanzeige in 2 und 5 wurde ja schon öfters angesprochen. Die Ansagen zur jeweiligen Endhaltestelle Richtung Westen (wie früher in O und 3) fehlen auch.

Beitrag Nr. 208   |  Autor: muenchner   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 19:13
    —
https://timeview.vvt.at/#BECB1C84-D0A7-326F-C00C525FB0C2F46D

Verspätung von 32 bzw. 38 Minuten, Fehler im Computer oder echte Verspätung?

Beitrag Nr. 209   |  Autor: Wolfgang   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 19:17
    —
Stefan97 schrieb:
10:12 bis 10:26: 6*L2, 4*L5 und 1 Bus auf L5. Bus eigentlich fehl am Platz bei den vielen Trams(10 in 14 Minuten).

Die erste Bahn (Peerhofsiedlung) nach 42 Minuten fuhr dann auch nur zur Höttinger Au und die Passagiere mussten in die nachfolgende (Technik West) umsteigen.

Zuletzt bearbeitet von Wolfgang: 31.01.2019 19:25, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 210   |  Autor: Stefan97Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 19:51
    —
muenchner schrieb:
https://timeview.vvt.at/#BECB1C84-D0A7-326F-C00C525FB0C2F46D

Verspätung von 32 bzw. 38 Minuten, Fehler im Computer oder echte Verspätung?


Leider echte Verspätung. Gab heute auch schon Trams mit 52 Minuten Verspätung. Selbst so gesehen.

Beitrag Nr. 211   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 19:57
    —
Wir werden wohl bald zum Gespött für ganz Europa. Aber es kam wie es kommen musste. Die Behebung der offensichtlich gravierenden Mängel im System wird wohl zeit- und kostenintensiv.

Beitrag Nr. 212   |  Autor: simon04Stadt / Stadtteil:
Birgitz
   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 20:05
    —
Die Straßenbahn hat's ins Fernsehen geschafft:

Kritik an Straßenbahn / Tirol heute vom 31.01.2019 um 19.00 Uhr: https://tvthek.orf.at/profile/Tirol-heute/70023/Tirol-heute/14003028/Kritik-an-Strassenbahn/14439104

Beitrag Nr. 213   |  Autor: muenchner   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 20:17
    —
Stefan97 schrieb:

Leider echte Verspätung. Gab heute auch schon Trams mit 52 Minuten Verspätung. Selbst so gesehen.


Da haben sich doch wohl einige Tramkurse von anderen überholen lassen, wenn dazwischen mal wieder pünktliche laut Anzeige sind? Wie lang sind denn die planmäßigen Wendezeiten an den Endstationen?

Fahren die Kurse, die die Peerhofsiedlung ansteuern, planmäßig immer Peerhofsiedlung oder abwechselnd Technik-West?

Beitrag Nr. 214   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 20:20
    —
Kann es sein dass die interimsmäßig kurzgeführten Trams die elektronischen Systeme verwirren?

Vielleicht verzichtet man besser auf genaue Fahrpläne bzw. Zuordnungen und wechselt auf "ca. alle 1 bis 60 Minuten" (OK, alle 7.5).

Beitrag Nr. 215   |  Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 20:32
    —
Ja, diese Wortwahl ist eine Verhöhnung der (zahlenden!) Fahrgäste. Fahrplanmäßige Fahrzeit Höttinger Au - O-Dorf: 23 Minuten. Das ist schon grenzwertig lang.Tatsächliche Fahrzeit heute: 38 Minuten.

Ich kann nicht glauben, dass man auf dieser Neubaustrecke nicht schneller fahren kann.

Frage: Warum fährt man mit der 2er (wenn dann die neuen Bahnen geliefert sind) nicht im 10 Minuten-Takt, dafür mit Doppelgarnituren?
Dann sind weniger Bahnen unterwegs, die sich gegenseitig blockieren. Dadurch müsste bei optimaler Ampelschaltung die Zeit einzuhalten sein, Fahrgastwechsel ist auch schneller.

Als Fahrgast stelle ich mich darauf ein, dass immer zur gleichen Zeit alle zehn Minuten eine Bahn fährt. Das ist mir lieber als Lotto... es wird schon eine Bahn fahren...

Beitrag Nr. 216   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 20:34
    —
muenchner schrieb:
Fahren die Kurse, die die Peerhofsiedlung ansteuern, planmäßig immer Peerhofsiedlung oder abwechselnd Technik-West?


Bei 12 Kurse auf der Linie 2 fahren immer alle die selbe Endstation an.


Lech schrieb:
Kann es sein dass die interimsmäßig kurzgeführten Trams die elektronischen Systeme verwirren?


Auf jeden Fall. Vorallem wenn der angezeigte Kurs bereits die Rückfahrt ist, dann wird das aus der derzeitigen Verspätung interpoliert. Die Kurzwende ist erst im System sobald das Fahrzeug gewendet hat.

Beitrag Nr. 217   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 20:53
    —
Ab nächste Woche reibungsloser Betrieb, z.B. max. 30" Störhalten, verlautet Uschi Schwarzl von den Grün*n in Tirol heute. (die mit den Sharrows im Gleisbett, wie soll ein Straßenbahn Radfahr*rn*n ausweichen? ). Was dann wohl passiert?
Heute 9 (Kurzwende? ) und 25 Minuten Verspätung erwischt lt. IBIS. Warum sich Signale erst im Fahrgastbetrieb testen lassen, weiß nur Martin Baltes. War das Teil der 50 Mio. Einsparungen? Der Aufwand für Berechnungen oder eine Simulation bleibt evident, bringt also keine Ersparnis. Die Priorisierung verschlechtert leider Wartezeiten für Fußgäng*n an vielen Ampeln.
Bei vollen Garnituren sind die Die Hst. einfach zu eng bemessen, Zu- und Aussteigende stehen im gegenläufigen Personenstrom einander im Weg, können nicht zur Seite ausweichen, Probleme wie beim BER lol

Zuletzt bearbeitet von upwards: 31.01.2019 22:03, insgesamt 5 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 218   |  Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 21:03
    —
Naja, aber Frau Schwarzl entschuldigt sich wenigstens und verlangt von der IVB zurecht, das zu regeln. Herr Baltes tut ja so, als wäre das alles ganz normal.

Beitrag Nr. 219   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 21:09
    —
Zitat:
Sie kommen wenn sie wollen - fahren wann sie wollen

stimmt so nocht... wenn sie können, nicht wollen...

bei der klinik gehört als rechtsabbieger aus dem innrain auf die brücke ein ÖV signal und nicht ein abbiegepfeil... außerdem ist der zebrastreifen von rechts her für die strab kaum einsehbar, rein zum schutz der fußgänger sollte hier schon nicht gemeinsam gefahren werden...

Beitrag Nr. 220   |  Autor: muenchner   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 22:10
    —
Linie O schrieb:

Bei 12 Kurse auf der Linie 2 fahren immer alle die selbe Endstation an.


Wendezeit Peerhofsiedlung 11 Minuten, Technik-West 12 Minuten, Josef-Kerschbaumer-Straße 11 bzw. 12 Minuten, WENN es tatsächlich 12 Kurse sind. Das scheint jedoch nicht zu reichen, um die Ankunftsverspätungen auszugleichen?

Oder sind es vielleicht doch nur 11 Kurse und die Wendezeit an der Josef-Kerschbaumer-Straße beträgt nur 4 Minuten?

Beitrag Nr. 221   |  Autor: thmmax   |  BeitragErstellt: 31.01.2019 23:28
    —
Dem ORF-Interview nach scheint man bei den IVB den Ernst der Lage immer noch nicht zu erkennen. War ja auch wirklich überraschend, dass im laufenden Betrieb Fahrgäste zusteigen werden.

Ein einziges Desaster.

Beitrag Nr. 222   |  Autor: krisu   |  BeitragErstellt: 01.02.2019 00:27
    —
Hager schrieb:
Wir werden wohl bald zum Gespött für ganz Europa. Aber es kam wie es kommen musste. Die Behebung der offensichtlich gravierenden Mängel im System wird wohl zeit- und kostenintensiv.


Da es sich um in der Wurzel konzeptionelle Fehler handelt, wird man diese nicht so einfach beheben können. Vielmehr wird jetzt eine Panik geratende Stadtregierung auf ihre Verwaltung (IVB, Verkehrs-, Tiefbau ...) hektisch einwirken, um die Systeme zum laufen zu bekommen: Die von Manni postulierten 19km/h zu erreichen, auch und insbesondere zu Hauptverkehrszeiten.

Wenn dies gelingen soll, müssten -Überraschung- markante Einschnitte zu Ungunsten des MIV durchgeführt werden. Es kann sein, dass dies aufgrund "Paniksituation" gelingt, dass damit Politiker nicht beim kleinsten Gegenwind aus dem Verwaltungs-Unterbau umfallen oder wegschauen.

Allerdings hat durchaus seinen Preis: Erreichen die Grünen, dass jetzt zugunsten des Bim-Korridors massiv MIV-Strassenraum "von der FI/ÖVP/SPÖ genommen" werden muß -für den diese Parteien ja historisch so etwas wie den Schutzpatron stellen-, so werden die Grünen dafür einen politischen Preis zu berappen haben.
Denn nach dem "Innsbrucker Modell" gebauten Straßenbahnlinen stehen massig Autos im Wege. Und umgekehrt, den Autos stehen massig Trams/Busse im Wege.

[Im Französischen Modell ist es hingegen Usus, die Strab "eine Strassenachse" versetzt zu bauen, falls der MIV selbst nicht umgebündelt werden kann/soll (vgl. L2 in Florenz). Und ist deshalb frei vom Problembild "Durchzugs-MIV", kann zumeist schön begrünt werden für ein frisches Strassenbild und ist daher als urbane Aufwertung auch bei Anwohnern durchaus beliebt].


Die L2-L5 werdens auf die lange Sicht halbwegs hinbiegen, wenigstens in der Nebenverkehrszeit wird das früher oder später wie gewollt funktionieren:
Wenn dafür jedoch tatsächlich MIV in Hauptverkehrsachsen substantiell behindert werden soll zugunsten einer stabilen L2/5, werden die Grünen viel politisches Magazin dafür verschießen müssen. Und somit werden -that's politics- andere wichtige Belange unter den Tisch gekehrt (andere IVB Linien, Zukunftsprojekte, Umwelt-/Landschaftsschutz, Rad, ÖROKO u.v.m.), greengewasht und dabei wieder der Steigbügelhalter für FI/ÖVP/SPÖ gespielt ("Dem Berg etwas zurückgeben").


Es wir spannend. Wenn auch nicht schön.

.:: 19km/h ::.

Zuletzt bearbeitet von krisu: 01.02.2019 00:52, insgesamt 5 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 223   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 01.02.2019 08:17
    —
muenchner schrieb:
Wie lang sind denn die planmäßigen Wendezeiten an den Endstationen?


Mo-Fr:
2: O-Dorf: 11'; Technik-West: 12'; Peerhofsiedlung: 11'
5: O-Dorf: 10'; Technik-West: 11'

Samstag:
2: O-Dorf: 11'; Technik-West: 11'; Peerhofsiedlung: 11'
5: O-Dorf: 19'; Technik-West: 11'

Sonn- und Feiertag & Abends:
2: O-Dorf: 14'; Peerhofsiedlung: 16'
5: O-Dorf: 13'; Technik-West: 15'

Beitrag Nr. 224   |  Autor: anxi   |  BeitragErstellt: 01.02.2019 10:39
    —
kurt schrieb:
Hatte heute Vormittag kurz in der Stadt zu tun und da ist mir folgendes an der Klinikkreuzung aufgefallen: Beim Abbiegen vom Innrain in die BHS bekommen anscheinend alle, Fußgänger, BIM und MIV gleichzeitig grün. BIM fährt zwar in die Kreuzung ein, muss aber stehen bleiben weil die Fußgänger rüberlaufen, vertrottelter Benzinkutschentreiber meint er kann die BIM links überholen und fährt dabei fast ein paar Fußgänger über den Haufen die die BIM grad rübergelassen hat. IMO sollte die Ampelschaltung hier so geändert werden, dass Fußgänger und MIV erst grün bekommen, wenn die BIM schon ums Eck gefahren ist.


Es gäbe hier einen grünen Pfeil, der während der BHS->Süden Phase wunderbar funktionieren täte, würde man ihn einschalten.
Aber hier haben wohl die Verantwortungsträger Angst, dass auch ein Auto über die Kreuzung käme, ohne warten (und ÖV blockieren) zu müssen.

Beitrag Nr. 225   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 01.02.2019 16:36
    —
Ein technische Frage zum den ÖV Ampeln

Auf der Kreuzung Amraserstraße südring erscheint stadteinwärts im "Leerlauf" mitunter deises https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/ff/DFStrab_F3.svg/120px-DFStrab_F3.svg.png
Ich nutze diese "Kurzphase" - auch wenn sie für mich nicht gilt- mit dem Rad, wenn ich weiter die Amraserstraße fahren will - also gleich wie die Tram. Das geht sich immer sehr gut aus.
Die Tram selbst nutzt es aber nicht sondere meldet sich an "A" und muss dann länger warten.
Warum taucht das Zeichen überhaupt auf, wenn man es nicht nutzen darf?

Zuletzt bearbeitet von Martin: 01.02.2019 16:38, insgesamt 4 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 226   |  Autor: Wolfgang   |  BeitragErstellt: 01.02.2019 16:46
    —
Und wieder:
Zitat:
Wegen Verkehrsüberlastung kommt es derzeit zu Verspätungen und Intervallabweichungen auf Ihren Linien 2 und 5. Wir bitten um Verständnis!

Beitrag Nr. 227   |  Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 01.02.2019 16:59
    —
Dafür konnten gegen 14.30 binnen 5 Minuten mit 8 Trams knapp 1300 Menschen Richtung Hötting West fahren.

Beitrag Nr. 228   | ist Chaos ansteckend Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 01.02.2019 17:00
    —
man möchte es meinen:

Heute ist der Kurs um 08:36 (Pradler Friedhof) auf der /dem 3er komplett ausgefallen. Es sind aber 3 Busse an der Endstation gestanden..... Der um 08:46 hatte dann bis Leipzigerplatz einiges an Verspätung.

dort in die 2er. Leipziger Platz +11

Stop bei der Querung in die Mittelspur (ich kapier' nicht, warum sich die Strassenbahn für einen 'Ampelabstand von gerade einmal 40m 2mal ortsgebunden anmelden muss - und diese 2. Anmeldung erst nach Durchfahrt durch die erste Ampel erfolgt!?). Wieder rund 80 Sekunden unterm Bahndurchlasse Richtung Museumstrasse. Dann Halt vor dem Zebrastreifen vor der Kaiserstube. Ewige Wartezeit an der Kreuzung Burggraben - Innrain. Ewige Wartezeit beim Einbiegen Richtung Unibrücke nach der Haltestelle Klinik.

Ergebnis: Fürstenweg +16

Also nochmals 5 Minuten verloren oder anders ausgedrückt: Fahrzeitüberschreitung von 50%!

Sorry, der Abschnitt Leipziger Platz bis Terminal wird seit Jahren von der 3er im Abendverkehr befahren. Die Probleme bis zum Terminal sind daher keine Kinderkrankheit sondern hochgradige langjährige Schlamperei!

Weiteres: Die vor Jahren mühsam erkämpfte Ansteuerung der Ausfahrtsampel vom Leipziger Platz Richtung Defereggerstrasse funktioniert jetzt für die Linien 2 und 5 wieder nicht. Nach der Anmeldung braucht es gut und gerne 10 Sekunden bis die Ampel langsam reagiert. Hier ist keine Freiwerdezeit zu berücksichtigen! Die Anmeldung erfolgt außerdem erst unmittelbar vor der Ampel. Wenn ich mich nicht irre, dann meldet sich aber der /die 3er immer noch an dieser Ampel an, obwohl sie/er dort seit über einem Jahr gar nicht mehr fährt. Warum muss etwas was schon einmal funktioniert hat wieder komplett neu urgiert werden?

Zuletzt bearbeitet von Tramtiger: 01.02.2019 17:03, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 229   |  Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 01.02.2019 17:12
    —
Vernünftige und konstruktive Vorschläge bringt die SPÖ:

https://spoeinnsbruck.com/2019/01/31/sp-mayr-begruesst-krisenmanagement/

IVB und Grüne werden wohl ähnliche Ideen haben.. Wenn die bürgerlichen Fraktionen mitziehen, muss das doch klappen...

Beitrag Nr. 230   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 01.02.2019 18:08
    —
Das mit dem Fahrkartenverkauf kam schon länger nicht mehr und ist mir die letzten Tage auch öfter aufgefallen.

Insbesondere an Touristenwechsel-Tagen (z.B. Samstags) und -Routen (J, F) könnte man Fahrkartenverkauf (und ggfs. Reiseberatung) mit zusätzlichem Personal anbieten, sowohl in Fahrzeugen als auch an Knotenpunkten wie Hbf. und Flughafen.
Bei Trams könnte das z.B. am jeweils hinteren Ende erfolgen, ggfs. abwechselnd womit auch Umdrehen viel schneller geht.
Mir ist schon klar dass Personal Geld kostet und gutes Personal schwer zu finden ist, aber das würde sich teils locker rentieren, und Studenten machen das vermutlich gerne auch in teilzeit und können meist brauchbar Englisch.

Beitrag Nr. 231   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 01.02.2019 18:32
    —
auf jeden fall muss man sagen, gesamt 23 minuten wendezeit... ist doch etwas luxus... normalerweise müsste das so funktionieren, dass man mit gesamt 10min auskommt... besonders in einer stadt die auf die finanzen schauen sollte...

das permissiv signal hat bei der amraserstr den vorteil, dass eine bahn fahren kann, die keine anmeldung hat... genauso wie ich mich frage warum von der konzertbrücke abwärts das permissiv signal verlischt, wenn die bahn kommt.. ist doch egal, dann soll sie vorsichtig in die kreuzung einfahren, wenn der verkehr es zulässt, und zusätzlich wird die straße gesperrt..

und zusätzlicher kartenverkauf >> in amsterdam haben die eine infolaunge in die bahn gebaut, wo man stadtpläne etc bekommt... evtl darf man da halt nicht einen fahrer einstellen der etwas mehr verdienen dürfte sondern eine etwas billigere servicekraft.. wobei.. warum funktioniert es im bus in der provinzgegend VLBG und in der strab funktioniert es nicht automaten zu installieren.. dass kann ja jetzt nicht so das problem sein denke ich..

was soll die idee von der mayr? die fahrpläne anpassen.. okay wir machen pro haltestelle 3min fahrzeit, bahn ist pünktlich.. vielleicht nimmt sie die betriebsratsfunktion wahr, wenn das shcon andere bei den IVB nicht schaffen.. die zeiten sollen mit dem personal ermittelt werden? man hat einen fahrplan vom bus, und der wird wohl einzuhalten sein, hier muss man die umgebungsbedingungen ändern und nicht den fahrplan.. falschparker und unfall möglichst schnell von den gleisen entfernen.. öhm die verlang als nächstes wohl auch, dass wenn die straßenbahn in der haltestelle steht, fahrgastwechsel stattfinden soll.. nanonanet, das passiert eh schon.. 3er zum west aber die 5er mit bussen führen, damit die strecke entlastet wird.. sowas aber auch... 5er und 2er im gleichen abstand laufen lassen auf der ganzen strecke > die 2er durch die museumsstraße so langsam fahren lassen, dass sie gleich lange braucht wie die 5er auf der längeren strecke... evtl die 5er versetzt losfahren lassen im odorf durch den fahrgastwechsel auf den strecken ist die wahrscheinlichkeit eh größer dass ab fürstenweg nicht 2 bahnen genau hinterinander fahren.

die beschleunigungsideen wären ja nicht so mies.... aber der rest ist net unbedingt mitgedacht...

Beitrag Nr. 232   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 01.02.2019 18:35
    —
Fahrkartenverkauf im digitalen Zeitalter? Warum gibt es in der Halle des Hauptbahnhofs keinen Automaten für den Stadt- und Umlandverkehr samt einer guten Infotafel?

Beitrag Nr. 233   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 01.02.2019 19:46
    —
Alle öBB- Automat verkaufen auch VVT- Destinationen, Ursache der umständliche Programmierung der Maske mit daraus zu wählender Verbindungen wegen der beschränkten Gültigkeitsdauer im VVT.
Anpassung des Fahrplan an die Gegebenheiten würde Überstunden vermeiden, nur eben peinlich für Baltes& Co. Der VVT hat den öBB wegen mangelnder Leistungserbringung Gelder gestrichen, was machen wir mit den ivb? Die Stadt vergibt direkt, bei veiola oder arriva würde jetzt das Ausland zahlen.
Wien managt vieles besser, regelmäßige Verspätungen wie 15' halb sieben abends unserer 2er sind für den 2er der Wiener Linien Ausnahme.

Zuletzt bearbeitet von upwards: 01.02.2019 20:34, insgesamt 3 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 234   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 01.02.2019 20:28
    —
Das mit VVT am OBB Schalter soll ein Ausländer kapieren? Auf diese Idee muss er erst einmal kommen.

Beitrag Nr. 235   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 01.02.2019 20:39
    —
wobei fairer weise muss man auch dazu sagen, dass wo anders die automaten auch nicht viel besser sind, die mehrere tarifsysteme abbilden.. war grad in münchen und hab lustiges knöpferaten gespielt

Beitrag Nr. 236   |  Autor: krisu   |  BeitragErstellt: 01.02.2019 21:08
    —
Admiral schrieb:
..die 2er durch die museumsstraße so langsam fahren lassen, dass sie gleich lange braucht wie die 5er auf der längeren strecke...
...ist net unbedingt mitgedacht...


Durch die Muesumsstrasse fahren noch eine Reihe anderer Linien.

Richtung Osten, unter der Bahnunterführung in die Sillparkhaltestelle staut es jetzt ordentlich. Zuvor als der "O" noch links abbog und der Rest rechts in die Sillparkhaltestelle war dies noch optima, denn für beide Richtungen gibt es unter der Brücke eine Fahrspur.

Jetzt fahren (fast) alle Linien auf der Rechtsabbiegespur in die Bahnunterführung ein, und dann in den Sillpark. Die Grünphase hier ist sehr kurz, und der Rückstauraum auch gering (wg. Abbiegespur Ing. Etzel Str).

So ganz grob lässt sich feststellen, dass hier jetzt alle Linien Richtung Sillpark eine Extraminute verlieren.


Die Sillparkhaltestelle ist mit absurd schmalen Bahnsteigen ausgestattet, hier geht gut Zeit verloren jetzt mehr denn jeh, denn stehen drei Bahnen/Busse hintereinander (zwei reichen), entsteht ein Gerenne am Bahnsteig zum gewünschten Bus/Tram - der ja jetzt im Pulk kommen an unvorhersehbarer Stelle entlang der langen Bahnsteige hält.

Dass das Experten nicht stört bzw. die Verantwortlichkeiten sonderbar sind bei uns (Wer schafft an? Wer ist Steigbügelhalter? Wer kanns wirklich?) merkt man nicht zuletzt daran, dass die unsägliche seitliche Verkleidung der Wartehäuschen weit in den eh zu schmalen Bahnsteig rein ragt, und sich zum Bus durchwurstelndeln Fahrästen wie ein zusätzliches freches "Ätsch!" in den Weg stellt.







Es ist die Haltestelle, die ich häufig verwendete. Das Ding erzeugt nur mehr Stress. Es war eh' schon eine triste DDR Betonlandia Atmosphäre, jetzt zusätzlich dieser vollgestopfte Schlauchbahnsteig, an dem keiner mehr weiß wo sein einfahrendes Beförderungsbehältnis seine Türen öffnen wird.
Das wird sich nicht mehr reparieren lassen.

Das Dogma, die L2 und L5 unbedingt über Leipziger Platz führen zu wollen kann ich nicht nachvollziehen. Zwischen Museumstrasse und Leipziger Platz lassen sich wohl dutzende *Error by Design* Merkmale aufzählen, die sich nicht mehr substantiell korrigieren lassen werden.

Was nutzt der (im vgl. zum Sillpark absolut leere) schönste mit Richtungsbahnsteigen ausgestattete ÖPNV Bahnhof Leipziger Platz, wenn drumherum die Planung einen "Mogadischu Wochenmarkt mit Ampelregelung" hervorgebracht hat?


Dem französische Dogma folgend -vermeide komplizierte Kreuzungen und verlege entweder den MIV oder die Tram "einen Häuserblock weiter", wäre eine rasche robuste Tramlinine von MIV _und Bussen befreit zB. über die Dreiheiligenstrasse geroutet worden, durch den Viadouktbogen durch und über Klara Polt Weg in die Museums/Meinhardsstrasse verbunden bzw. weiter zum Hbf.
Den Salat Sillparkkreuzung - Leipziger Platz kann man jetzt allenfalls untertunneln, à la Wien Schottentor. Vorleistungen im Zuge vom Pema I und II wurden freilich keine gemacht.
Im Jahr 2050 dann ...

Zuletzt bearbeitet von krisu: 01.02.2019 21:35, insgesamt 5 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 237   |  Autor: simon04Stadt / Stadtteil:
Birgitz
   |  BeitragErstellt: 01.02.2019 21:21
    —
Ich habe mir heute mittags die Tragikomödie »Linie 2 Technik–O-Dorf« gegeben. Dauer: 50min ohne Pausen und ohne Zugaben.

Die komplette Überfüllung der Bahn hat jeden Hst.-Aufenthalt in die Länge gezogen. Kaum war abgefertigt, war die kurz darauf folgende Signalanlage garantiert rot.



Jetzt bin ich mir nicht mehr sicher; war's doch die Linie STB!? Jedenfalls ein paar Beobachtungen oder Gedanken:
- Bis sich aussteigende Fahrgäste von der Fz-Mitte zu den Türen durchwühlen konnten, war bereits die zweite Herde beim Einsteigen.
- Drei Kinderwägen bei einer Tür sind viel.
- Es braucht unbedingt die japanischen Menschen-in-die-U-Bahn-Drücker an gewissen Hst.
- Die Bahnsteige hätten nicht 80m lang sondern doppelt (links und rechts) ausgeführt werden sollen; dann ließe sich das DB-Konzept von größeren Bhf. umsetzen: Ausstieg nur links, Einstieg nur rechts.
- Rechtfertigt das Fahrgastaufkommen in der Hst. Defreggerstraße deren Existenz?

Eine Quiz-Frage zum Schluss: Wie viele Stunden müsste ein Tag haben, bis alle 18 auf den Linien 2 und 5 eingesetzten Fahrzeuge in einem einzigen Pulk unterwegs sind? Nokia SNAKE 2019.0 mit 540m Länge!!! Da erblasst sogar ein ÖBB-RJ.
Der ernste Aspekt dieser Frage: bei meiner Aufführung kamen zwei 2er und eine 5er im O-Dorf an; jedes Fz wendete so schnell wie möglich; alle drei Fz fuhren dann mehr oder weniger (anfangs mehr, später durch lange Aufenthalte an den Ampeln weniger) im Konvoi zurück; 7min später stand dann kein Fz mehr zur Abfahrt für die Linie 2 zur Verfügung.

----

Ad not-so-smart-infos: 5 Technik West in 23min, ja genau:


----




Ad Ampelschaltungen: Ich stieg aus der hinten am Bild sichtbaren Linie 5 aus, spazierte gemütlich vor zum Zebrastreifen, machte ein paar Fotos, wartete, überquerte die Amraser Straße, ging in Richtung Bahn-Fußgängerunterführung, wartete, überquerte die Brunecker Straße, wartete, überquerte die Museumstraße und – man glaubt's kaum – machte folgendes Foto (TW 313 auf oberem Foto, TW 313 auf folgendem Foto):


Beitrag Nr. 238   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 01.02.2019 21:50
    —
Deferegger- Str. ich denke Reverenz an die Geschäftsleute der Pradler Straße, letze verbliebene Einkaufsstraße in einem Stadtteil, nach Stillegung des Scharfen Ecks.
Zitat:
Die Hst. Sillpark wurde ursprgl. mit 2 Bahnsteigkanten mit jew. ca. 90 m Länge konzipiert... Im Zuge der Abstimmungsgespräche wurden seitens der IVB und des VVT mehrfach Bedenken geäußert, daß 2 Bstg.kanten zur Bewältigung des hohen ÖPNV_Verkehrsaufkommens (Regional-bahn, Straßenbahnlinien "O" und "3", Buslinien "C" und "J", Buszüge der angedachten Regional-bus- Durchmesserlinien) nicht ausreichen. Es wurde daher eine Lösung mit 4 Gleisen und Bstg.kanten entworfen...

ILF- Kurzfassung, 2007
Auf meine Nachfrage erwähnte der kundige Projektleiter (kein Architekt ) beim vor- Ort des auT- architekturforum durch das PEMA2 die Anlage einer Bushaltestelle vor der Stadtbibliothek....

Ja, Die Bahnsteige sind häßlich gestaltet und wenig funktional.

Zuletzt bearbeitet von upwards: 01.02.2019 21:58, insgesamt 3 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 239   |  Autor: krisu   |  BeitragErstellt: 01.02.2019 21:52
    —
"- Bis sich aussteigende Fahrgäste von der Fz-Mitte zu den Türen durchwühlen konnten, war bereits die zweite Herde beim Einsteigen."

Irgendetwas im Passagierfluss läuft in der Tram ungünstiger ab, als im (Gelenk-)bus.

Mag dies mit der im Bus im Vergleich klaren, linearen Raumaufteilung zu tun haben? Die Tram hingegen, aus 5 Segmenten bestehend, manche mit Türe, manche nicht, zwei verschiedene Türbreiten, und im inneren eine unübersichtlich zerklüftete Sitz- und Stehlandschaft?

Der Fahrgastfluss in den Trams beim Ein/Aussteigen sollte näher untersucht werden.
Evtl. die schmalen Türen vorne und hinten nur zum Einstieg zulassen? Kein Ausstieg, im Inneren gut markiert mit "Flusspfeilen" zur Ausstiegstür.

Wobei, Pragmatik (vorsicht Seitenhieb) war bei der Stadt Innsbruck noch nie angesagt, vgl. auch nach Jahren unzureichende Markierung des Gleiskörpers gegen falsch einfahrende PKWs oder unabsichtliches Parken am Gleiskörper zB bei Schnee u.v.m.

Ich könnte mir vorstellen, dass Kommunikation und Austausch innerhalb und zwischen den diversen Stakeholdern (Stadtregierung, Tiefbau, IVB, Verkehr...) alles andere als leichtgängig konstruktiv kreativ abläuft.

Es wird wohl sehr viele "wichtige" Personen geben mitsamt zugehörigem Klima. Jedenfalls ist das Ergebnis jetzt klarerweise Abbild von menschlichem Handeln innerhalb der vorgegebenen Strukturen. Das eine lässt Schlüsse auf das andere zu.

Zuletzt bearbeitet von krisu: 01.02.2019 22:04, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 240   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 01.02.2019 21:54
    —
Schöne Photos. Das ist der Vorteil der jetzigen Situation, wenn einen Straßenbahn kommte, dass sind 4 andere nicht weite dahinter.

Trotzdem würde ich mir als Fahrgast nun dieses auf unseren Verkehrsrechner https://www.siemens.com/press/pi/IMO200903017%20d wohl kompatible App https://inputitalia.com/wp-content/uploads/2015/10/sitraffic-smart-guard-en.pdf wünschen um mir die ampelen einfach selbst freizuschalten, wenn ich in der Tram sitze zwinkern

Und wenn ich das so lese, frage ich mich ob sich vielleicht schon jemand in das System gehackt hat und sich selbst die Fahrstraßen freischaltet, die er/sie braucht?

Zuletzt bearbeitet von Martin: 01.02.2019 21:56, insgesamt 3 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 241   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 01.02.2019 22:03
    —
krisu schrieb:

Irgendetwas im Passagierfluss läuft in der Tram ungünstiger ab, als im (Gelenk-)bus.

Mag dies mit der im Bus im Vergleich klaren, linearen Raumaufteilung zu tun haben? Die Tram hingegen, aus 5 Segmenten bestehend, manche mit Türe, manche nicht, zwei verschiedene Türbreiten, und im inneren eine unübersichtlich zerklüftete Sitz- und Stehlandschaft?


Ich denke das das Problem bei den Trams der 100% NF ist. Hätte man sich auf 30% beshränkt (als nur Sänften; die Gehbehinderte spazieren im Normalfall ohnehin nicht durch die ganze Tram) hätte man über den Drehgestelle normale Sitzreihen unterbingen können, vielleicht sogar dass System insgesamt verschleißärmer machen können. 100% NF halte ich noch immer für einen Schnapsidee.

Zuletzt bearbeitet von Martin: 01.02.2019 22:03, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 242   |  Autor: krisu   |  BeitragErstellt: 01.02.2019 22:12
    —
upwards schrieb:
Deferegger- Str. ich denke Reverenz an die Geschäftsleute der Pradler Straße, letze verbliebene Einkaufsstraße in einem Stadtteil, nach Stillegung des Scharfen Ecks.
Zitat:
Die Hst. Sillpark wurde ursprgl. mit 2 Bahnsteigkanten mit jew. ca. 90 m Länge konzipiert... Im Zuge der Abstimmungsgespräche wurden seitens der IVB und des VVT mehrfach Bedenken geäußert, daß 2 Bstg.kanten zur Bewältigung des hohen ÖPNV_Verkehrsaufkommens (Regional-bahn, Straßenbahnlinien "O" und "3", Buslinien "C" und "J", Buszüge der angedachten Regional-bus- Durchmesserlinien) nicht ausreichen. Es wurde daher eine Lösung mit 4 Gleisen und Bstg.kanten entworfen...

ILF- Kurzfassung, 2007


Interessant. Waren hier tatsächlich 4 Spuren für Tram/Bus + entspr. Bahnsteige angedacht ursprünglich?
War es dann Wunsch der Politik das ganze absurd zusammenzuquetschen um die zwei Parkspuren plus die U-Turn Linksabbiegespur in den Frachtenbhf zu ermöglichen (welche eine Verschwendung angesichts der Zustände drumherum...!)?

War es diese Herangehensweise "Anders geht es nicht. Darf nicht. Kann nicht. Alle sind Glücklich mit der gefundenen Lösung"?

Gibts Pläne von der ursprünglich angedachten Konfiguration?

Zuletzt bearbeitet von krisu: 01.02.2019 22:13, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 243   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 01.02.2019 23:13
    —
Etwas versteckt, an der Stelle meinen ehrlichen Dank an Manni für Chronik und Archivierung.

http://forum.strassenbahn.tk/img/maps/map_regionalbahn-innerstaedtisch_v1.jpg

Zuletzt bearbeitet von upwards: 01.02.2019 23:13, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 244   |  Autor: krisu   |  BeitragErstellt: 02.02.2019 01:02
    —
http://83.137.41.40/inntram/img/maps/construction-2007/map_ies-mus-bru-sillpark.gif

Beitrag Nr. 245   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 02.02.2019 08:37
    —
Immobilieninteresse Pema-Turm, Verkauf und Rückkauf des dann abgetragenen Gebäudes am der Kreuzung Museumstraße/Bruneckerstr./Rhombergpassage. Halt die üblichen Deals der Innsbrucker Politik. Dazu gehört auch der Verzicht auf die Direktanbindung der Stubaitalbahn ...

Beitrag Nr. 246   |  Autor: Walter4041   |  BeitragErstellt: 02.02.2019 11:20
    —
Admiral schrieb:

und zusätzlicher kartenverkauf >> in amsterdam haben die eine infolaunge in die bahn gebaut, wo man stadtpläne etc bekommt... evtl darf man da halt nicht einen fahrer einstellen der etwas mehr verdienen dürfte sondern eine etwas billigere servicekraft.. wobei..


AFAIK sind die zeitweise besetzten Schaffnerplätze in Amsterdam eine Beschäftigungsmaßnahme für Langzeitarbeitslose. Wobei man natürlich auch zugeben muss, dass das dortige Ticketsystem für viele Touristen gewöhnungsbedürftig ist und ein dementsprechender Beratungsaufwand herrscht.

Zitat:

was soll die idee von der mayr? die fahrpläne anpassen.. okay wir machen pro haltestelle 3min fahrzeit, bahn ist pünktlich..

Bewirkt zumindest einen geordneten Ablauf der Dienstschichten und Einhaltung der Ruhezeiten.
Auch wenn der Arbeiterbetriebsrat der IVB ihre Aussage wahrscheinlich a bissl anders aufgefasst haben dürfte. zwinkern



Einen Versuch wert wäre es mE für 1-2 Wochen an allen Bereichen wo es bislang Probleme mit Gleisparkern etc. gegeben hat Wachposten von Group4, MÜG oä. zu postieren, die potentielle Falschparker gleich verscheuchen bevor sie ihr Fahrzeug verlassen haben. Dann ist ein großer Störfaktor schon mal eliminiert und man sieht wie gut oder schlecht der Fahrplan ist bzw. welchen negativen Einfluß Ampelphasen und Fahrgastwechsel haben.

Und dann noch ein eigener Disponent in der IVB-Fahrdienstleitung, der ausschließlich für Linie 2/5 und deren SEV zuständig ist, dann sollte sich wohl hoffentlich endlich herauskristallisieren wo und was man am effektivsten adaptiert.

Zuletzt bearbeitet von Walter4041: 02.02.2019 11:32, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 247   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 02.02.2019 15:37
    —
Ruppert schrieb:
Vernünftige und konstruktive Vorschläge bringt die SPÖ:

https://spoeinnsbruck.com/2019/01/31/sp-mayr-begruesst-krisenmanagement/

IVB und Grüne werden wohl ähnliche Ideen haben.. Wenn die bürgerlichen Fraktionen mitziehen, muss das doch klappen...


Nur kurz dazu: die SPÖ "veröffentlicht ihre Vorschläge", wir Grünen arbeiten aber stattdessen tatsächlich daran, die Prohleme zu beseitigen. Das Ressort hat ja auch nicht die SPÖ inne.

Ich danke jedenfalls allen für ihre Vorschläge, auch hier. Nichts geht verloren.
Die Schuldigen werden gesucht und gefunden werden, wenn die Probleme beseitigt sind. Und Problembeseitigung bedeutet diesmal ganz sicher nicht Umlaufstreckung und Auslauferhöhung, wie die IVB das früher so gern gemacht haben. Die Reisezeiten werden so bleiben wie geplant und ich sage sogar, dass sie mittelfristig noch kürzer werden müssen.

Beitrag Nr. 248   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 02.02.2019 15:52
    —
Linie O schrieb:
Wobei da hat Manni doch auch mal gesagt, dass mit Inbetriebnahme der Linie 2 ein eigenes ÖV-Signal kommt.


Ja, das war zugesichert, wurde aber nicht eingehalten, ebenso wie die Tramspur Innrain stadteinwärts. Das wird jetzt ganz schnell nachgeholt werden müssen.
Lustigerweise habe ich auch im Vorfeld mehr als einmal nachgefragt, ob eh alles entsprechend in Vorbereitung ist, und immer hieß es "ja". Zuletzt erst einige Wochen vor der Eröffnung.
So etwas muss jetzt zum letzten Mal passiert sein, es reicht.

Beitrag Nr. 249   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 02.02.2019 16:02
    —
die MÜG schafft es ja nichtmal, leute aufzuschreiben, die in schienenstraßen links zugefahren sind, zu strafen.. das wäre auch ruhender verkehr..

Beitrag Nr. 250   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 02.02.2019 16:12
    —
manni schrieb:
Nur kurz dazu: die SPÖ "veröffentlicht ihre Vorschläge", wir Grünen arbeiten aber stattdessen tatsächlich daran, die Prohleme zu beseitigen. Das Ressort hat ja auch nicht die SPÖ inne.

Eben deswegen kann die SPÖ kann nicht mehr tun als Vorschläge zu machen.
Und dass sich diese Vorschläge weitgehend mit den Vorschlägen hier im Forum decken macht zumindest Hoffnung dass etwaige GR-Beschlüsse nicht an der Wand der Auto-fahrenden Gemeinderäte scheitern.

Von Stadt und IVB hört man öffentlich nur Beteuerungen dass es sehr bald viel besser wird, nix wirklich konkretes.
Wobei ok, vielleicht will man keine Reflexe gegen halb kommunizierte Verbesserungsmaßnahmen auslösen.

Beitrag Nr. 251   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 02.02.2019 16:41
    —
Admiral schrieb:
die MÜG schafft es ja nichtmal, leute aufzuschreiben, die in schienenstraßen links zugefahren sind, zu strafen.. das wäre auch ruhender verkehr..


Das liegt AFAIK daran, dass nur weil jemand gegen die Fahrtrichtung der nächstgelegenen Spur parkt aus rechtlicher Sicht nicht automatisch impliziert, dass dieser auch links zugefahren ist.

Beitrag Nr. 252   |  Autor: Fibk   |  BeitragErstellt: 02.02.2019 16:47
    —
Linie O schrieb:
Das liegt AFAIK daran, dass nur weil jemand gegen die Fahrtrichtung der nächstgelegenen Spur parkt aus rechtlicher Sicht nicht automatisch impliziert, dass dieser auch links zugefahren ist.


Doch, oder wie soll das sonst funktionieren? Es wird übrigens (zumindest in der Anichstraße) auch des öfteren nach dieser Bestimmung gestraft ...

Beitrag Nr. 253   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 02.02.2019 16:55
    —
Fibk schrieb:
Linie O schrieb:
Das liegt AFAIK daran, dass nur weil jemand gegen die Fahrtrichtung der nächstgelegenen Spur parkt aus rechtlicher Sicht nicht automatisch impliziert, dass dieser auch links zugefahren ist.

Doch, oder wie soll das sonst funktionieren? Es wird übrigens (zumindest in der Anichstraße) auch des öfteren nach dieser Bestimmung gestraft ...

Ich wurde in Linz schon im vorigen Jahrhundert so gestraft, bei alten Linzer Hbf. Allerdings war das die Polizei.
PS: Deswegen ärgert mich besonders wenn da in Innsbruck (fast) überhaupt nicht gestraft wird.

Zuletzt bearbeitet von lech: 02.02.2019 16:56, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 254   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 02.02.2019 17:00
    —
wenn jemand gegen die richtung parkt auf der seite kommt man nur durch links zufahren dorthin, außer die person fährt schon die ganze zeit auf der falschen spur oder ist mit handbremse unter einmal in die lücke geschleudert bei schnee...

Beitrag Nr. 255   |  Autor: kurtStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 02.02.2019 17:10
    —
Weiß eigentlich jemand an was bzw. an wem damals die viergleisige Haltestellenlösung beim Sillpark gescheitert ist, auf die Krisu verlinkt hat. Theoretisch müsste sich das ja auch heute noch machen lassen, wenn man mal von den Kosten absieht.

Beitrag Nr. 256   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 02.02.2019 17:17
    —
kurt schrieb:
Weiß eigentlich jemand an was bzw. an wem damals die viergleisige Haltestellenlösung beim Sillpark gescheitert ist,

Parkplätze.
Und Zufahrt Sillpark-TG und vor allem -Anliefer-TG und Romberg-Passage (hat ja einen Parkplatz auf der Rückseite).
Soooo schlimm finde ich die Hs. dort nicht (die Ampelsituation schon).
Kurzfristig und billig könnte man den Wartehäuschen die Seitenwände nehmen (nehme mal an die haben keine statische Funktion).
Später vielleicht mal ein Mittelbahnsteig für Tram-Aussteiger.

Beitrag Nr. 257   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 02.02.2019 18:02
    —
Zu eng in Bezug auf Länge und Zugänglichkeit,wie beim BER, mit 3 Fahrzeugen Umstieg ins vorderste so gut wie unmöglich (zB. J ), in allen anderen Fällen Glück bei der Türfreigabe. Es gibt eine kopfseitige Ampel zur "Stadtbibliothek", die Wartezeit läßt die meisten den Bahnsteig entlang Richtung Sillpark spazieren. Die Kreuzung halte ich mit den PEMAs für nicht sanierbar, bis der Frachtenbahnhof bebaut wird mit einem gänzlich neuen Masterplan.
Die Leuchtwerbungen haben keine stat. Funktion. Im Sommer vermisse ich Baumschatten.

§7 STVO Abs. 4
Schienen sind "Schuld"

Der 3er- Westast funktioniert bis heute nicht , der Innrain konnte anläßlich Umleitungen "getestet" werden.
Sa vier Uhr ab Peerhofsiedlg Ankunft IBIS -11'30" lol
Klinik +4,
Terminal +5
Defreggerstr. +7
Pauluskirche +8
Roßbachstr. +10?
HH +10

Zuletzt bearbeitet von upwards: 02.02.2019 21:18, insgesamt 8 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 258   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 02.02.2019 18:28
    —
@Kurt: Am Tellerrand > IVB hat gesagt, sowas braucht es nicht...

Beitrag Nr. 259   |  Autor: kurtStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 02.02.2019 21:26
    —
Hm, wenn ich mir jetzt folgendes überlege:
Linie 2 – Takt 7,5 min - entspricht 8 Halte pro Stunde
Linie 5 – Takt 15 min - entspricht 4 Halte pro Stunde
Linie 3 – Takt 10 min - entspricht 6 Halte pro Stunde
In Summe also 18 Bim Halte / h und Richtung. Das heißt, dass theoretisch alle 3,33 min eine Bim pro Richtung die Haltestelle anfährt. Da sind jetzt noch keine Buslinien dabei. Wenn dann mal L2 und L5 auch noch in DT verkehren, hat ja hintereinander kein zweites Öffi mehr Platz. Also dass sich diese Haltestelle zum Nadelöhr schlechthin entwickelt, würde sogar meiner Großmutter klar sein, wenn sie denn noch leben würde.
Hab mir jetzt mal den Plan von der Haltestelle wie er auf der IVB Website einsehbar ist etwas genauer angeschaut. Könnte mir sehr wohl vorstellen, dass da noch zwei Gleise jeweils außerhalb der bestehenden Bahnsteige und dies auch trotz PEMA II und ohne grobe Änderungen am Bestand und damit auch IMO relativ kostengünstig unterzubringen wären. Zusätzliche Bahnsteige braucht's ja dank Zweirichter nicht. Man müsste halt nur den Mut aufbringen, in jeder Fahrtrichtung in diesem Bereich dem MIV jeweils eine Fahrspur wegzunehmen.

Zuletzt bearbeitet von kurt: 02.02.2019 21:46, insgesamt 3 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 260   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 02.02.2019 22:31
    —
https://www.youtube.com/watch?v=KsqEhHJz9X8
Hier noch was nostalgisches....musste meine alten Festplatten durchforsten. Erstaunlicherweise ging das Simulationprogramm noch. Und noch immer fahren die Trams bei Programmstart munter drauf los und fangen nach einiger Zeite auf der Strecke zeitweise zu Verklumpen an. Wobei in deises simulation noch nciht einmal der störfaktor Straßenkreuzung drin ist. Also ein sehr emfpindliches System, das eine Fahrdiesntlöeitung jedenfalls braucht. ÖV Vorrang selbstredend!

Hier noch eine Gesamtansicht als Screenshot vom Programm

Zuletzt bearbeitet von Martin: 02.02.2019 22:32, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 261   |  Autor: simon04Stadt / Stadtteil:
Birgitz
   |  BeitragErstellt: 02.02.2019 23:11
    —
Dein Kommentar des Videos trifft genau den wunden Punkt:
Zitat:

2007 probierte ich mit dem Programm Bahn 3.83r2a http://www.jbss.de/downl_de.html das geplante Innsbrucker Tramnetz zu simulieren. Dieser kurze Ausschnitt der Simulation zeigt weiße sich bewegende Punkte, die Trambahnen auf den verschiedenen Routen durch Innsbruck. Manchmal sieht man deutlich wie sie zu Ketten verclustern die sich dann wieder auflösen. Und bei diese Simulation wurde außerdem davon ausgegangen, das die ÖV Vorrang funktioniert (!). Ich stellte das zusammen, um nachvollziehen zu können, was in einer Fahrplansimulation gemacht wird, die 2007 auch durchgeführt wurde.
Mein Fazit damals: Ohne strikte Signalisierung, ÖV Vorrang und eine Fahrdienstleitung, die den Betrieb laufend überblickt und reguliert wird die Tram zur Rudelbildung neigen.

Beitrag Nr. 262   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 03.02.2019 12:44
    —
und doppeltraktion wird es mEn nicht so schnell geben.. man überlege, wie doppeltraktionen den bahnbetrieb einschränken...

10km/h = 2,7m/s, daher eine Doppeltraktion benötigt für 55m ca 20sec bei 10km/h... das wenn man dann noch die länge von einer weiche mit ca 5m annimmt, sind es noch ca 2sec mehr....

vergleichsweise dazu braucht eine doppeltraktion für die gleiche strecke bei 30km/ ca 7sec...

rechnet man mal die weichen und kreuzungen der linie 5>

ausfahrt technik west (2x)
technik (2x)
EKZ west (2x)
unibrücke (1x)
bürgerstraße (3x)
anichstraße (1x)
salurnerstr (2x)
hbf (1x)
bruneckerstr (2x)
amraserstr (2x)
leipziger platz (3x)
radetzkystr (1x)
reichenauerbrücke (2x)
kerschbaumerstr (2x)

sind 14 stellen mit teilw bis zu mehreren 10m strecken die langsam überfahren werden müssen

also 14 * 55 + 260 (rechne pro weiche/kreuzung einfach 10m strecke im schnitt, mal werden 2 stück weiter auseinander sein, manchmal ist es nur eine weiche und kürzer) =
14*55 + 260 = 770 + 260 ~ 1000m die die bahn mit nur 10km/h fährt auf der strecke... ich weiß, die rechnung ist sehr milchmädchen... aber die bahn benötigt für diese strecke 6min, wenn man von 30km/h ausgeht, wären das 2min... hätte man 4min gewonnen + die zeit die durch beschleunigen und bremsen dazu kommt...
ohne deoppeltraktion sind es immerhin nur 600m langsambahn... und das ganze mal 2 circa, hin und retour... 8min, sind doch eigentlich schon ein ganzer kurs, den die stadt sich hier sparen täte... stellt sich die frage, warum funktioniert in IBK nicht das, was auch in anderen städten funktioniert, dass man weichen mit höchstgeschwindigkeit befahren kann...

Beitrag Nr. 263   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 03.02.2019 17:18
    —
Vielleicht irre ich mich, aber dieses langsame Befahren betrifft, denke ich, nur abgehende Weichen und erfolgt ansonsten allenfalls aus Lärmschutzgründen wie Anichstraße / Bürgerstraße (Fahren am Spurkranz).
Zuletzt bearbeitet von Hager: 03.02.2019 17:21, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 264   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 03.02.2019 18:05
    —
nein, es ist generell so, egal ob spitz oder stumpf befahren... wenn man die strabVO anschaut, wenn weichen verriegelt sind, dann darf mit vmax drüber gefahren werden... in ibk gilt da eine andere regelung... warum auch immer..

Beitrag Nr. 265   |  Autor: kurtStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 03.02.2019 19:09
    —
Wobei es aber schon einen Unterschied gibt ob es sich um den geraden Strang oder um den abzweigenden Strang handelt. Bei den verriegelten Weichen wird dann halt beim Befahren in die Ablenkung die Vmax gelten müssen, welche sich aus dem Abzweigradius der Weiche ergibt. Glaube kaum, dass du bei den im Innsbrucker Netz vorhandenen Weichen irgendwo mit 50 km/h in die Ablenkung fahren kannst ohne rauszufliegen.

Die StrabVO lässt sich IMO darüber aber nicht wirklich aus:

Zitat:


Zulässige Geschwindigkeiten

§ 53. (1) Die zulässige Höchstgeschwindigkeit für einzelne Strecken oder Streckenabschnitte ergibt sich aus den für den Bau und den Betrieb erforderlichen Genehmigungen.

(2) Beschränkungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit für einzelne Streckenabschnitte sind nach der Bauart der Fahrzeuge und nach den Streckenverhältnissen sowie aus besonderem Anlaß festzulegen. Ständige Beschränkungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit sind der Behörde zur Kenntnis zu bringen.

(3) Die Geschwindigkeit darf


1. bei Vorbeifahrt an Bahnsteigen ohne Halt 40 km/h,

2. bei Fahrt gegen die Weichenspitze von nicht formschlüssig festgelegten Weichen 15 km/h

nicht überschreiten.




Mehr steht da nicht drinnen. Ist IMO überhaupt im Ganzen etwas schwammig formuliert. In den Absatz 1 des §53 lässt sich ja so ziemlich alles hineininterpretieren.

Trotzdem ist es auch mir schleierhaft, wo die 10 km/h herkommen, nachdem die StrabVO für nicht verriegelte Weichen schon 15 km/h zulässt. Und ich hoffe ja doch, dass auf den Neubauabschnitten Weichen mit verriegelten Antrieben eingebaut wurden, welche dann im geraden Strang Streckengeschwindigkeit zulassen würden.

Entweder stammt diese 10 km/h Bestimmung noch aus Zeiten der Oberleitungskontakte und wurde vergessen an die neuen Gegebenheiten anzupassen oder nachdem diese Geschwindigkeitsbegrenzung aber offensichtlich auch für Kreuzungen gilt (z.B. beim West die Kreuzung bei der Einfahrt ins Wendegleis, die von allen Bahnen welche aus Richtung Westen kommen auch nur mit 10 km/h beschlichen wird), kann es natürlich sein, dass es sich hier um eine interne Regelung zur "Herzstückschonung" handelt. Dann frag ich mich aber wirklich für was man dann das Geld für verriegelte Antriebe ausgegeben hat.

Zuletzt bearbeitet von kurt: 03.02.2019 19:12, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 266   |  Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 03.02.2019 19:24
    —
Heute Nachmittag mit der 5er vom O-Dorf aus pünktlich und bequem zur Klinik. Fast alle Ampeln grün.

Einzig beim Sillpark wars etwas mühsam. Müssen dort alle Buslinien auch halten? Oder kann man die Haltestelle exklusiv für die Tram reservieren. Umsteigen geht ja am Leipzigerplatz...und dort ist Platz...

Was im Vergleich zur Route der 2er auffällt: Die Abstände der Haltestellen sind größer (HBf, Triumphpforte, Anichstraße, Klinik). Tram fährt als einziges Öffi dort, kann mal gut beschleunigen und kommt - surprise - schnell weiter.

In der Museumstraße stehen sich Busse und Trams zwischen Ampeln und Haltestellen gegenseitig im Weg... Haltestellen sind außerdem nicht barrierefrei.

Beitrag Nr. 267   |  Autor: MomoStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 03.02.2019 20:05
    —
Ich habe eine Grafik erstellt, bei der man die Fahrten pro Stunde in Hauptverkehrszeit sieht.


Da die Museumstraße und dort vor allem Richtung Osten sehr stark befahren wird ein paar Ideen

Die Linie 1 abwechselnd über über die Museumstraße und dem Hauptbahnhof fahren, so hätte auch der Saggen einen direkten Anschluss an den Hauptbahnhof.
Die Linie 3 abwechselnd im und gegen den Uhrzeigersinn am Innenstadtkeis fahren.

Beitrag Nr. 268   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 03.02.2019 20:37
    —
@kurt: zulässige höchstgeschwindigkeit hat man auch in jeder kurve.. also im ermessen des fahrers.. damit gilt vmax mEn..aber hier gilt ja dann zusätzlich, langsamer fahren um die verkehrssicherheit nicht zu gefährden... ist ja das gleiche auf der landstraße, nur weil dort 100 erlaubt ist, fährt man damit nicht unbedingt in die haarnadelkurve ein. hier ging es mir um die gesetzliche geschwindigkeit...

noch ein zusätzlicher punkt: auf nacht fahren die linien 2 und 5 alternierend, gibt einen 30min takt auf der jeweiligen route... wenn ich nach osten will und bei der haltestelle museumstr stehe, dann bietet es sich an mit C oder J richtung sillpark zu fahren und auf die nächst trampl zu warten... wenn ich nach westen will, bleibt mir nichts anders über als ein fußmarsch, hier gibt es keine umsteigepunkte, dass man in die linie 5 wechseln könnte.. etwas besser ist es wenn ich bei der triumphpforte stehe und in eine der richtungen will, dann kann ich nach westen F oder R nehmen und nach osten den F, mit etwas fußmarsch inbegriffen, oder gleich die 3er und damit die runde bis zur 2er fahren...

hier täte sich mEn doch eine wiedergeburt der linie 0 gegensinnig zur linie 3 anbieten.. besser wäre es hier die 3er gegen den uhrzeigersinn und die 0er im uhrzeigersinn fahren zu lassen (ausweichgleis STB am BHF für pause zwischen drinnen), aber mit dieser linie könnte man einen lückenschluss zwischen museumstraße und linie 5 erreichen.. auch wenn man zu fuß wahrscheinlihc schneller wäre... wiedermal sehr schade, dass man -1 statt +1 gleis in der maria-theresien-straße gemacht hat...
oder man führt auf nacht nur noch die 2er und lässt generell in die busse umsteigen, wenn es richtung HBF geht... bzw wenn das auch am sonntag gilt, dann hat das doch den nachteil, dass hier viele studierende am BHF ankommen, die die 5er gut gebrauchen könnten...

und im übrigen bin ich der meinung, der flughafen gehört dringend an das strab netz angeschlossen... heute einen bus erwischt, der eben voll war vor lauter touris.. schülerbus in der früh ist dagegen entspannend...

Beitrag Nr. 269   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 03.02.2019 20:47
    —
Momo schrieb:
Ich habe eine Grafik erstellt, bei der man die Fahrten pro Stunde in Hauptverkehrszeit [...]


Coole Grafik und Ideen, keine Ahnung wer hier rot vergeben hat.

Irgendwas sollte den Innenstadtkreis im Gegenuhrzeigersinn fahren, evtl. die STB.

Dass C und M bei der Klinik westwärts nicht stehenbleiben ist sowieso immer schon ein Witz.

Beitrag Nr. 270   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 03.02.2019 22:51
    —
Momo schrieb:
Da die Museumstraße und dort vor allem Richtung Osten sehr stark befahren wird ...

Stark befahren ist relativ. Bei halbwegs gleichen Intervallen ist das bei 22 Fahrten eine Tram ca. alle 3 Minuten.

Zum Vergleich Bahnhofstraße Zürich: 5 Straßenbahnlinien mit insgesamt 41 Fahrten pro Stunde zur Hauptverkehrszeit (8 - 9 Uhr) in jeder Richtung.
Aber dort ist das eben auch eine Hauptverkehrsachse des öffentlichen Verkehrs, es gibt zwischen Hauptbahnhof und Bürkliplatz nur eine einzige (bedeutende) Straßenquerung für den mIV (Urania- bzw. Sihlstraße), bei welcher die Bahnen absoluten Vorrang haben. Die anderen Seitenstraßen sind überwiegend Sackgassen, welche nur von der der Bahnhofstraße abgewandten Seite her befahren werden dürfen. Auf der Bahnhofstraße herrscht weitgehendes Fahrverbot für alle anderen Verkehrsteilnehmer.

Und wie sieht die Museumstraße bzw. der Markt- und Burggraben beim Innsbrucker Modell aus:
- Es gibt so viele Ausnahmen vom Fahrverbot, daß sich der durchschnittliche Tourist nicht auskennt und seinem Navi folgt.
- Taxis fahren durch.
- Zur Hauptverkehrszeit am Vormittag haben alle Lieferanten freie Zufahrt.
- Anrainer fahren nach Lust und Laune durch.
- Seitenstraßen münden ein. Das teilweise vorhandene Umkehrgebot wird von niemandem überwacht und damit auch nicht ernst genommen bzw. eingehalten.
- Das Links- und Rechtsabbiege-Verbot an der Kreuzung mit der Meinhartstraße bzw. Sillgasse wird nicht kontrolliert und damit auch nicht eingehalten.
- Dann ist die Museumstraße auch Radverkehrshauptachse mit den bekannt disziplinierten Radfahrern (und in der Anichstraße fahren die Radler zukünftig noch zwischen den Schienen mitten im Gleis irre .
- Vom Marktgraben bis zur Kreuzung Meinhartstraße gibt es 3 Schutzwege mit Vorrang für die Fußgänger zumindest bei den Bussen. Und bis eine chinesische Touristengruppe aus der Altstadt in die Maria-Theresien-Straße gequert hat, dauert es halt ...
- Und wenn es wärmer wird, dann fahren hier (wie auch in der Anichstraße/Maria-Theresien-Straße) auch noch im Schrittempo die Kutschen durch ... augen rollen

Da besteht doch mehr Handlungsbedarf bei den Rahmenbedingungen als bei der Anzahl Fahrten mit der Tram.

Beitrag Nr. 271   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 00:55
    —
Ingenieur schrieb:
in der Anichstraße fahren die Radler zukünftig noch zwischen den Schienen mitten im Gleis

Die Meldung ist irre
Zwischen den Schienen zu fahren ist dort weitgehend überlebens-notwendig!!
Teils wegen der Haltestellen, teils wegen dem vom Höchstgericht bestätigten Dooring-Sicherheitsabstand.
Nächstens beschwert sich noch wer dass am Radweg Radler fahren ;-(((

Beitrag Nr. 272   |  Autor: anxi   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 07:40
    —
Admiral schrieb:
die MÜG schafft es ja nichtmal, leute aufzuschreiben, die in schienenstraßen links zugefahren sind, zu strafen.. das wäre auch ruhender verkehr..


Das würde die Taxler in der Anichstraße unter das Existenzminimum sanktionieren zunge zeigen

Beitrag Nr. 273   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 09:00
    —
Christoph, da hast du vollkommen Recht.

An jene, die sich beschweren: in den Innenstadtabschnitten Landesmuseum bis Marktgraben sowie Anichstraße Ost bis Triumphpforte ist Schritttempo für die Tram vollkommen ausreichend. Letzterer Abschnitt wird über kurz oder lang zur FußgängerInnenzone, und ersterer zur Begegnungszone. Tram, Busse, Zufußgehende und Radfahrende werden sich dort den öffentlichen Raum teilen bzw. tun das de facto jetzt schon.
Die Sharrows in der Anichstraße waren mein Vorschlag und sind dort die beste kurzfristige Lösung.



lech schrieb:
Ingenieur schrieb:
in der Anichstraße fahren die Radler zukünftig noch zwischen den Schienen mitten im Gleis

Die Meldung ist irre
Zwischen den Schienen zu fahren ist dort weitgehend überlebens-notwendig!!
Teils wegen der Haltestellen, teils wegen dem vom Höchstgericht bestätigten Dooring-Sicherheitsabstand.
Nächstens beschwert sich noch wer dass am Radweg Radler fahren ;-(((

Beitrag Nr. 274   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 09:09
    —
Zwischenstand: meine Detailanalyse ist seit vergangenem Wochenende fertig und in der Umsetzung, einige wichtige Sofortmaßnahmen wurden letzte Woche bereits realisiert. Allen Beteiligten ist klar, wo die Prioritäten liegen.

Ich glaube übrigens nicht, dass es möglichsein wird, sämtliche Probleme schnell zu lösen. Speziell das Problem mit der Türkapazität wird größeren Aufwand erfordern und es ist auch noch nicht klar, was getan werden kann. Klar ist aber, dass ein schneller Fahrgastwechsel von je nach Haltestelle 15 bis maximal 25 Sekunden gelingen muss.

Heutige Aussendung an die Medien:

Kommunikation und Medien

4. Februar 2019

Beschleunigungsarbeiten an der Tram laufen

Nach Fehlerbehebung weitere Maßnahmen notwendig

„Die Probleme beim Start der neuen Tram und der berechtigte Ärger unserer IVB-Kundinnen und -Kunden zeigen einmal mehr, wie wichtig der Öffentliche Verkehr für das reibungslose Funktionieren unsere Stadt und die Innsbruckerinnen und Innsbrucker ist. In den vergangenen Tagen wurde daher pausenlos an der Fehlersuche und -behebung gearbeitet“, sagt Mobilitätsstadträtin Mag.a Uschi Schwarzl, die eine stetige Verbesserung konstatiert. Die Innsbrucker Verkehrsbetriebe GmbH (IVB) berichtet von weniger verspäteten Fahrzeugen und auch Rückmeldungen aus der Bevölkerung und Uschi Schwarzls eigene Tram-Fahrten bestätigen, dass sich die Situation langsam entspanne. „Ich erlebe engagierte Straßenbahnfahrerinnen und -fahrer und auch viele Fahrgäste, die sich mit der Situation arrangiert haben. Aber alle teilen den Wunsch, dass bald alles optimal läuft“, erneuert Stadträtin Schwarzl ihren Wunsch nach einer kompletten Normalisierung binnen der laufenden Woche.

Die Anfangsschwierigkeiten im Echtzeitbetrieb haben auch gezeigt, wo verkehrspolitische Maßnahmen zu setzen sind, damit möglichst alle Hindernisse für die Straßenbahnen aus dem Weg geräumt werden und die neue 2er- und 5er-Linie so rasch wie möglich pünktlich und stabil unterwegs sein können. IVB und städtisches Verkehrsmanagement haben daher vergangene Woche in engster Kooperation Verbesserungsarbeiten bei den Ampelanmeldungen vorgenommen und Daten gesammelt. Fazit für Schwarzl: „Das Ziel ,Sofortgrün‘ für den Öffentlichen Verkehr an Kreuzungen muss zügig vorangetrieben werden und andere Störfaktoren – oftmals Kleinigkeiten – die zu massiven Verspätungen der Straßenbahn führen können, müssen beseitigt werden“, betont die Mobilitätsstadträtin. Am Donnerstag etwa war gleich zwei Mal an genau derselben Stelle in der Defreggerstraße die Schiene von einem zu weit in die Straße parkenden Fahrzeug verstellt. Und auch vor der Endhaltestelle Technik-West kommt es immer wieder zu Schwierigkeiten mit schräg parkenden, zu weit in die Schienen ragenden Autos – meist Lieferwagen. „Kurzfristig können wir hier nur an die Autofahrerinnen und Autofahrer appellieren, auch im eigenen Interesse nicht zu nahe an die Schienen zu parken. Längerfristig werden wir an wiederholten Problemstellen aus Schrägparkplätzen auch Längsparkplätze machen“, so Uschi Schwarzl.

An einigen Kreuzungen hat der Öffentliche Verkehr zwar Vorrang, jedoch blockieren LinksabbiegerInnen, die zu diesem Zeitpunkt die Kreuzungen noch nicht verlassen haben die Trams. Konkrete Problemstellen etwa sind die Bereiche zwischen Museumstraße – Brunecker Straße – Ingenieur-Etzel-Straße und im Bereich Unikreuzung – Innrain – Marktgraben. „Ich habe den Auftrag erteilt, für diese Bereiche so rasch wie möglich verkehrliche und möglicherweise auch bauliche Maßnahmen zu planen und in die Wege zu leiten – was eigentlich bereits in den Vorjahren hätte erfolgen sollen. Denn ich will, dass unsere Trams für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker das werden, was wir versprochen haben: Nämlich das attraktivste und schnellste Verkehrsmittel durch die Stadt“, erläutert Uschi Schwarzl abschließend.

Rückfragehinweis:
Büro Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl

Mag. Paul Aigner
+43 512 5360 1315
paul.aigner@magibk.at

(Nr. 042 – 4. Februar 2019)

Beitrag Nr. 275   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 09:16
    —
kurt schrieb:
Weiß eigentlich jemand an was bzw. an wem damals die viergleisige Haltestellenlösung beim Sillpark gescheitert ist, auf die Krisu verlinkt hat. Theoretisch müsste sich das ja auch heute noch machen lassen, wenn man mal von den Kosten absieht.


Das ist korrekt, das lässt sich noch machen. Die jetztige Haltestellenanlage und die Straßeneinbauten wurden so konstruiert, dass eine Nachrüstung von zwei außen liegenden Gleisen zu Lasten von zwei IV-Fahrspuren möglich ist.

Beitrag Nr. 276   |  Autor: itsme   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 09:31
    —
Es ist traurig, dass man im Vorfeld die Ampelphasen nicht optimiert hat. Man sah ja, dass die Tram letztrangig bei den Fußgängerübergängen in der An der Lan Strasse und Reichenauerstrasse. Hier würde es genügen wenn sie gelb blinkt und erstrangig die Tram, zweitrangig für Fußgänger - ansonst frei Fahrt.
Weiters: was soll die Erklärung zum wiederholten Male von Schwarzl, dass Schrägparken auf Längsparken umgestellt werden muss - wo wird denn an der 2er oder 5er Schräggeparkt????
Weiters gehören flexiblere Fahrten der Fahrzeuge gemacht, es kann nicht sein, dass 3 bis 4 Tram Linie 2 im O Dorf ankommen und alles blockieren, da sollte eine schon davor wenden dürfen oder Zwischendrein als 5 gleich zurückfahren. Ist halt mühsam für den Betriebseinteiler, aber es macht eh alles der Computer.
Jedenfalls der bisherige Alltag der neuen Tramlinie ist eine Lachnummer
werner

Beitrag Nr. 277   |  Autor: itsme   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 09:35
    —
Kurt - was nützt ein viergleisiger Bahnhof, wenn man ihn eh nicht benützt. Beim Leipzigerplatz wurde niemals das Gleis freigeschaufelt, um hier einen Überholvorgang durchzuführen. flexible Fahrten wagt man nocht bei den Verkehrsbetrieben.
werner

Beitrag Nr. 278   |  Autor: raumplaner   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 10:24
    —
Heute in der Früh (8:10 Uhr) haben die IVB-Fahrzeuge für den Abschnitt Hst. Sillpark - Hst. Landesmuseum 8 Minuten gebraucht. Im Prinzip mehr oder weniger Normalität, aber nachdem die 2er und 5er Granituren jetzt auch die selben Bahnsteige benutzen spießt es sich schon ab der Friedensbrücke. Und - Tram war keine dabei, die stand hinter den Bussen und wartete auf die Einfahrt in die Haltestelle...

Das der Neubau der Haltestelle Sillpark ein Murks und generell der Abschnitt Leipziger Platz - Landesmuseum DAS Nadelöhr im innerstädtischen Bereich darstellt ist bekannt. Diverse Optimierungsvorschläge die sich oftmals sogar ohne viel Aufwand sofort umsetzen ließen sind leider immer wieder bei den Verantwortlichen verhallt. Eine 4gleisige Haltestelle ändern daran überhaupt nichts, denn die Verkehrorganisation Richtung Museumsstrasse ist der wunde Punkt. Wenn man baulich eingreifen will dann besser die unsinnige Herumkreuzerei zwischen ÖV Seitenlage / mittig / Seitenlage auflösen. Das war mein seinerzeitiger Hauptkritikpunkt an der Lösung - und ist es leider in der Praxis geblieben.

Ein Beispiel: unerklärlich ist, warum aus der Hst. Sillpark Richtung Westen in die Museumsstrasse ausfahrende Busse vor der Bahnunterführung auf die nördlichste Spur kreuzen müssen. Meist stehen sie dann quer im Kreuzungsbereich, ragen zum Teil noch in die Haltestelle zurück und blockieren damit auch die Ausfahrt für die dahinter stehenden Busse bzw. Tramgarnituren während ganz links für die Tram ein abmarkierter Gleisbereich frei wäre (den zumindest die zum Bahnhof fahrenden Busse mitbenutzen). Warum also nicht z.B. auch den J links fahren lassen und nach der Bahnunterführung noch vor dem IV Freifahrt geben, damit er als erster Richtung Landesmuseum losstarten kann?

Diese und viele andere Problempunkte (Innrain!) sind seit Jahren bekannt, die Verantwortlichen bei IVB und Stadt damals wie heute die selben Personen. Uschi Schwarzl's Einsatz für den ÖV weiß ich durchaus zu schätzen, aber solange das Verständnis für die Bevorrangung des ÖV bei den Zuständigen im täglichen Betrieb fehlt wird sich an der Gesamtstrategie wenig ändern.

Beitrag Nr. 279   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 10:33
    —
man frau schafft es auch nicht, die Hst.Beschilderung in 1 Woche nachzurüsten. Sinnbildlich.

Sllpark Bahnsteig sind zu schmal, annähernd durchgehend 4 m im Vorprojekt, ausgeführt von 4 auf 2m verjüngend. Wie soll beim Gleiswechsel eine Abzweigung geometrisch eingefädelt werden? Funktioniert nicht. Nach dem Wechsel nur unter Verzicht auf den Radweg, PEMA2- TG- Abfahrt müßte gedreht werden, Abbruch des Ischia- Gebäudes (Neu Auskragung wie PEMA1). Eine optionale Nachrüstung der Hst. halte ich so für Fake- News.

2er braucht schon länger als die 5er durch die Innenstadt aus den benannten Gründen. Zukünftig können auch Fiaker nicht stören un weichen am shared space seitlich aus, wie in der südl. M.Th. cool
zu den Sharrows, die sind so dort nicht einwandfrei, dazu später.

Zuletzt bearbeitet von upwards: 04.02.2019 13:32, insgesamt 4 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 280   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 10:50
    —
Das ist natürlich richtig, dass es ohne allgemeines Engagement nicht funktionieren wird, ein allgemeines Problem zu lösen.
Und wenn die Motivation nicht stimmt, sodass sich ein Konvoi an Zweier-Wagen im O-Dorf sammelt, so liegt das Problem möglicherweise nicht in der Fahrdienstleitung, sondern eine Etage höher, wo man auch über die Föhnexposition von Seilbahntrassen sehr viel Interesse aufbringt.

Beitrag Nr. 281   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 11:12
    —
@ Raumplaner:

Siehe hier... in der unteren Hälfte des Postings

http://forum.strassenbahn.tk/viewtopic.php?p=106162#106162

Beitrag Nr. 282   |  Autor: raumplaner   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 14:06
    —
Tramtiger schrieb:
@ Raumplaner:

Siehe hier... in der unteren Hälfte des Postings

http://forum.strassenbahn.tk/viewtopic.php?p=106162#106162


Nochmal: es liegt nicht am fehlenden Problembewusstsein und der Entwicklung entsprechender Lösungen durch User hier im Forum, auch bei der Politik ist (jetzt) ein klarer Wille erkennbar. Aber die Ebene dazwischen - jene, die den ÖV betreiben, organisieren, verwalten, planen etc. - da braucht es ein Umdenken und / oder andere handelnde Personen. Das war nur ein Beispiel meinerseits - vor 3-4 Jahren habe ich versucht die Lösung durchzubringen, außer "geht nit" (weil die "grüne Welle" für den IV dahin wär') war nix zu holen.

Die Punkte sind bekannt - teils seit Jahren. Ich könnte auch einen Beitrag zum Innrain von mir verlinken, Jahre alt, aber genau das jetzige Problem prognostizierend. Aber jetzt braucht es keine Recherche im Archiv, sondern - hoffentlich - ein Umsetzen in der Realität.

Zuletzt bearbeitet von raumplaner: 04.02.2019 14:07, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 283   |  Autor: PingiStadt / Stadtteil:
Innsbruck, Neu-Arzl
   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 14:21
    —
Ausreden über Ausreden!
Heute in der Früh um 6:16 Schützenstraße: Die Bim fuhr 2 Min zu spät ab und benötigte bis zum Leipzigerplatz 15 Minuten.
Somit somit 6 Minuten zu spät am Leipzigerplatz angekommen.
Eigentlich egal. Nur das war in der Früh. Kein Verkehr - fast keine Personenverkehr (vielleicht 60 PAX in der BIM) - keine sonstigen Behinderungen (Verparkung - Fehlverhalten Verkehrsteilnehmer - keine Späteinsteiger)... wenn unter diesen Bedingungen die Zeiten nicht eingehalten werden können, dann kann man das nie!

Beitrag Nr. 284   |  Autor: kurtStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 14:50
    —
manni schrieb:

Speziell das Problem mit der Türkapazität wird größeren Aufwand erfordern und es ist auch noch nicht klar, was getan werden kann. Klar ist aber, dass ein schneller Fahrgastwechsel von je nach Haltestelle 15 bis maximal 25 Sekunden gelingen muss.


Was die Türkapazität anbetrifft ist mir schon klar, dass man im Grunde nicht viel machen kann, aber ich könnte mir vorstellen, dass es eine gewisse Linderung des Problems bringen könnte, wenn man bei den Bahnen, welche auf den Stadtlinien verkehren, z.B. die Sitze welche sich vis á vis der Kinderwagenabstellplätze befinden entfernt und nur entlang der Fenster „Anlehnpolster“ (keine Ahnung wie die im Fachjargon heißen) analog der Linzer Flexys montiert. Ok, man verliert zwar 8 Sitzplätze pro Bahn, aber der gewonnene Platz könnte einen gewissen Auffangraum oder Pufferzone darstellen der dann hilft, dass Fahrgäste rascher aus- oder einsteigen können und die Feinverteilung erst dann erfolgt wenn die Bahn schon abgefahren ist. Hab das in Linz beobachtet und mir kommt vor dass dies schon etwas bringen würde.
Hab mal hier im Typenplan eingezeichnet welche Sitzplätze ich meine:

[/img]

Beitrag Nr. 285   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 15:06
    —
Pingi schrieb:
Ausreden über Ausreden!
Heute in der Früh um 6:16 Schützenstraße: Die Bim fuhr 2 Min zu spät ab und benötigte bis zum Leipzigerplatz 15 Minuten.
Somit somit 6 Minuten zu spät am Leipzigerplatz angekommen.
Eigentlich egal. Nur das war in der Früh. Kein Verkehr - fast keine Personenverkehr (vielleicht 60 PAX in der BIM) - keine sonstigen Behinderungen (Verparkung - Fehlverhalten Verkehrsteilnehmer - keine Späteinsteiger)... wenn unter diesen Bedingungen die Zeiten nicht eingehalten werden können, dann kann man das nie!


Wobei man dazu auch sagen muss, dass 4-6 Minuten Verspätung am O auch keine Seltenheit waren (weder in der HVZ, noch zu den Schwachlastzeiten).
Und wenn die Ampeln noch dazu ähnlich schalten, wie zum Schluss am O, dann sind 2 bis 3 Minuten Verspätung durch die Ampeln auch ohne Probleme möglich.

Beitrag Nr. 286   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 15:33
    —
Stehlehnen,
die Idee von Kurt finde ich sehr gut. Die 1,5- Sitzbänke verschärft den Durchgang noch, sobald eine zweite Person "zuabihockt". Zwei Fliegen mit einer Klappe sozusagen, und sofort umsetzbar. zugleich solltne damit im Fahrbetrieb die Zeiten evaluiert werden.
Evtl. noch die Längsbanke um je 1 Sitz verkürzen.

Beitrag Nr. 287   |  Autor: kurtStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 16:00
    —
Danke für’s beisteuern des Fachausdrucks. Bei den Längsbänken bin ich mir halt jetzt nicht so sicher ob das, mal abgesehen davon, dass pro entfernten Sitz ein Kniepaar weniger in den Raum steht über das man drüberfliegen könnte, soviel an Platz bringen würde, da sich ja darunter der Einbauraum der Fahrwerke befindet. Müsste man sich genauer anschauen.

Was die sofortige Umsetzbarkeit anbelangt, wäre ich auch ein bisschen vorsichtig, da ich jetzt nicht sagen kann inwieweit das Ganze die bestehende Fahrzeugzulassung tangiert, da die Fahrzeuge ja mit einer bestimmten Anzahl an Sitzplätzen zugelassen wurden. Ob das als geringfügige Änderung mit einfacher §40 Erklärung machbar wäre, oder ob du da wieder einen höheren bürokratischen Aufwand mit Einbeziehung von Gutachtern brauchst, traue ich mich jetzt auf die Schnelle nicht zu sagen.

Zuletzt bearbeitet von kurt: 04.02.2019 16:14, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 288   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 18:03
    —
manni schrieb:
Und Problembeseitigung bedeutet diesmal ganz sicher nicht Umlaufstreckung und Auslauferhöhung, wie die IVB das früher so gern gemacht haben.


Offenbar soll aber, neben anderen Fahrplananpassungen ab kommenden Montag tagsüber eine Bahn mehr auf der Linie 2 unterwegs sein.

Beitrag Nr. 289   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 18:25
    —
Zitat:
Die Sharrows in der Anichstraße waren mein Vorschlag und sind dort die beste kurzfristige Lösung.

sind eine maßnahme die den ÖV vollkommen unattracktiv machen und kontraproduktiv sind, ich kann diese maßnahme nicht nachvollziehen... hier gehört entflochten! und ein schild tram hat vorrang.. radfahrer in der gleismitte OK, aber nicht dorthin leiten ohne die bahn zu bevorzugen...

Zitat:
in den Innenstadtabschnitten Landesmuseum bis Marktgraben sowie Anichstraße Ost bis Triumphpforte ist Schritttempo für die Tram vollkommen ausreichend

und früher machten die leute schon witze, dass man zu fuß schneller ist als die lokalbahn... schritttempo auf den abschnitten, und sogar ich überlege mir ernsthaft in zukunft den ÖV nicht mehr zu verwenden... das ist ja wirklich absurd... sorry, aber das ist ein schritt in die falsche richtung... unsere ganzen beispielstädte die sonst immer angeführt werden, haben haptisch und optisch abtrennungen für den ÖV und der kann dort als tram 30km/h fahren.. und es funktioniert... innsbruck muss hier nicht wieder zurück in die steinzeit.. und die gehsteige sind breit genug für fußgänger..

Beitrag Nr. 290   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 18:32
    —
Eine Bahn mehr auf der Linie macht kein Problem, die Fahrplananpassung ist das Problem... wenn eh kein Takt hält, ist es grade egal wieviel Bahnen am weg sind, weil dann kommt halt irgendwan eine... wenn man den Fahrplan streckt um Fehler in der Planung und Umsetzung zu cachieren, dann ist es unlustig...

Die neuen Flexis haben meines Wissens nach ja dort eh auch mehr Steh- und weniger Sitzplätze. Und es war ja schon mal gedacht, die alten Flexis von Längs auf Querbänke umzubauen oberhalb der Drehgestelle.. wurde dann aber verworfen..
wobei wenn man die alten und die neuen Flexis vergleicht > die neuen haben zwar querbänke haben aber auch ein breiteres panel zum fenster, womit der gang wieder sehr schmal ist und man kaum aneinander vorbei kommt... ob das die situation besser macht...

Beitrag Nr. 291   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 19:20
    —
manni schrieb:
... in den Innenstadtabschnitten Landesmuseum bis Marktgraben sowie Anichstraße Ost bis Triumphpforte ist Schritttempo für die Tram vollkommen ausreichend.

Klare Ansage ...

manni schrieb:
Die Sharrows in der Anichstraße waren mein Vorschlag und sind dort die beste kurzfristige Lösung.

Hier geht es nun ans Eingemachte bzw. auf die Grundsatzebene:
Wer hat Vorrang? ÖV oder IV? Und zum Individualverkehr gehören auch Fußgänger und Radfahrer (eine zunehmede Zahl an Elektro-Radfahrern gehört sogar zum mIV)!
Eines muß klar sein: Bevorzugen kann man pro Straßenzug nur entweder das eine oder das andere. Und shared space (Fußgängerzone, Begegnungszone) ist (bzw. sollte sein) von den Regeln her klar eine Bevorzugung des physisch schwächsten Teilnehmers, also des Fußgängers, gefolgt vom Radfahrer. Die physisch Stärkeren (Auto, Bus, Bahn) müssen sich so verhalten, daß sie die Schwächeren nicht gefährden. Und die schlechtesten Karten hat hier klar die Bahn, denn sie kann nicht ausweichen und hat das ungünstigste Bremsverhalten.

Schrittempo ist ein Begriff aus der Zeit der Pferdekutschen. Nach meinen (rechtlichen) Recherchen bedeutet das auf Basis von Gerichtsurteilen 5 km/h (in Österreich) bzw. 7 bis max. 15 km/h in Deutschland.

Der Abschnitt Anichstraße bis M.-T.-Straße bei der Triumphpforte ist 920m lang, der Abschnitt Marktgraben bis Museumstraße Kreuzung Sillgasse 650m. Damit ergeben sich folgende Netto-Fahrzeiten:
5 km/h = 1,4 m/s ergibt für 650m 7,7 min. und für 920m 11 min.
15 km/h = 4,2 m/s ergibt für 650m 2,6 min. und für 920m 3,7 min.
30 km/h = 8,3 m/s ergibt für 650m 1,3 min. und für 920m 1,8 min.

Nach Auslegung des OGH ergibt sich bei Schrittgeschwindigkeit und ohne Berücksichtigung von Beschleunigungs- und Abbremsvorgängen auf der Strecke durch die "Fußgängerzone" ein Fahrzeitverlust von ca. 9 min. (!) und bei Auslegung nach der höchsten deutschen Schrittgeschwindigkeit von ca. 2 min. Im kürzeren Abschnitt durch die "Begegnungszone" sind die Werte ca. 6 min. und ca. 1,5 min.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß man mit "Schrittgeschwindigkeit" den propagierten Durchschnitt bzw. die versprochene Reisezeit über die Gesamtstrecke erreichen kann. Derartige Ideen sind daher klar ein Dolchstoß für einen zuverlässigen, pünktlichen und vor allem schnellen schienengebundenen Nahverkehr.

Schienengebundener Nahverkehr funktioniert systembedingt nur dann bestimmungsgemäß, wenn man für weitgehende Konfliktfreiheit mit allen anderen Verkehrsteilnehmern sorgt. Wenn man dafür keinen Platz, kein Geld oder keinen Willen hat, dann ist ein Obus, Batterie- oder meinetwegen Wasserstoffbus die bessere, weil flexiblere Wahl. Oder zum Thema Radfahrer klar ausgedrückt: Diese haben auf einer Straßenbahntrasse grundsätzlich nichts verloren. Ein Radstreifen mit ausreichendem Abstand (wie in der Museumstraße) ist hier das Maximum, was ich für sinnvoll halte.

Neue Fahrgäste wird man mit solchen Ideen auch keine anlocken, weil die Fahrzeit (neben den Kosten) das wichtigste Argument für den Umstieg auf den ÖV wäre. Bequemer ist das eigene Auto allemal.

Die Verantwortlichen in Innsbruck können sich aber gleich mit dem Verkehrsminister zusammentun. Der möchte ja auch noch umweltfreundliche Elektroautos auf Bus- und Tramspuren fahren lassen ...
wink

Beitrag Nr. 292   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 19:43
    —
und nachtrag: in FUSSGÄNGERzonen sind räder auch zu schieben... keine ausnahmeregelungen wie sie einst in der MTS gegolten haben, wenn man schon dabei ist..

Beitrag Nr. 293   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 19:51
    —
Admiral schrieb:
Zitat:
Die Sharrows in der Anichstraße waren mein Vorschlag und sind dort die beste kurzfristige Lösung.

sind eine maßnahme die den ÖV vollkommen unattracktiv machen und kontraproduktiv sind, ich kann diese maßnahme nicht nachvollziehen... hier gehört entflochten! und ein schild tram hat vorrang..


Entflechten ist dort kurzfristig nicht möglich, es geht um Verbesserung ohne Entflechtung.

Die Radfahrer werden ja nicht grundsätzlich angelockt sondern vom schmalen Streifen zwischen Gleis und Hs. (wo auch noch wartende Fahrgäste im Weg sein können) in die Mitte, wo man allein vom sicheren Seitenabstand her meist sowieso fahren muss. Eigentlich ist es schlicht Nachhilfe.

Und das ist überhaupt nicht konktraproduktiv, sondern beschleunigend. Zwischen den Schienen kann man (ausser vielleicht bei den Weichen) volle Fahrradgeschwindigkeit fahren, rechts davon ebendort eben nicht.

Das ändert sich auch nicht wenn Ihr 100x rot klickt ...

Beitrag Nr. 294   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 20:35
    —
In der Anichstraße zwischen den Schienen? Ist damit das Schienenpaar eines Gleises oder der Raum zwischen den Gleisen gemeint? Letzteres wäre ein Verstoß gegen die Rechtsfahrordnung, das andere u.U. sogar im Hinblick auf den Rechtsabstand geboten, solange man schnell genug radelt und die Straßenbahn nicht aufhält.
In der Stadt der halben Sachen funktioniert die Straßenbahn schlecht, ist das Radwegnetz ein Torso (Ost- wie Westseite der Olympiabrücke als Negativstbeispiel), dafür eine weltrekordverdächtige Anzahl von Ampeln mit Spezialschaltungen.

Beitrag Nr. 295   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 20:48
    —
Hager schrieb:
In der Anichstraße zwischen den Schienen? Ist damit das Schienenpaar eines Gleises oder der Raum zwischen den Gleisen gemeint?

Die beiden Stahlstränge eines Gleises, also nicht in der Fahrbahnmitte sondern annähernd in der Richtungsfahrbahnmitte.

Beitrag Nr. 296   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 20:58
    —
Die StVO geht auf Sharrows nicht richtig ein. Sie beugen unvorhersehbaren Gefahren aller am Verkehr Beteiligten vor.(am Rad: rechts "Dooring", knappes Überholtwerden links. ) Darunter fallen Bordsteine eher nicht. Hier provozieren die Sharrows weiteres Gefährdungspotenzial beim Kontakt mit den Rillenschienen. An die übrigen Teilnehmer adressiert bleibt die Markierung im besten Fall sinnlos, die Straßenbahn kann erst nicht ausweichen. Was die Taxler*n zum Überholen des*r Radler*n mit sicherem Abstand und Ausbremsen der entgegenkommende 5er legitimiert. Wenn es kracht, verliert womöglich wieder die Stadt.
Demgegenüber steht §7 STVO Abs. 4, welcher eindeutig das höhergestellte Interesse des schienengebunden ÖPNV zum Ausdruck bringt. Rechtlich dürfte nach Abwägung dieses Grundsatzs wenig zugunsten Sharrows zwischen Gleisen übrig bleiben, zumal, ortsbezogen, offizielle Stellungnahmen das Radfahrverbot der M.Th nur schwach begründen. (Das öffentliche Saufen dort schien den Grünen dazumal wichtiger ). Für die Hst. Anichstraße rege ich ein komplettes Radfahrverbot an. "Bikeboxen" müssen gleichfalls aus dem Lichtraumprofil der Strab (Marktplatz Ischia- Haus- Tyrler ) verschwinden.

Heute 16 Minuten Verspätung am IBIS, vonwegen stetige Verbesserung. Gefühlt mieses Betriebsklima.

Zuletzt bearbeitet von upwards: 05.02.2019 00:52, insgesamt 13 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 297   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 04.02.2019 23:47
    —
lech schrieb:
Das ändert sich auch nicht wenn Ihr 100x rot klickt ...


Da kann ich Lech nur beipflichten, und es werden ganz sicher auch nicht die Radfahrenden aus der Anichstraße verbannt, und bis es eine bessere Lösung gibt, werden auch die SHarrows bleiben. In den autofreien bzw. verkehrsberuhigten Bereichen der Innenstadt ist Entflechtung nicht möglich und Schritttempo auch für die Tram völlig in Ordnung und Bestandteil praktisch jedes Stadtbahnsystems, das zentrale FußgängerInnenzonen berührt.

Beitrag Nr. 298   |  Autor: thmmax   |  BeitragErstellt: 05.02.2019 00:34
    —
Wäre ja schon toll, wenn’s überall anders nicht nur mit Schrittgeschwindigkeit dahinginge...

Finde es ehrlich gesagt absurd, dass hier bereits über die nächste Ausbremsung der Tram diskutiert wird, während am Backbone des Innsbrucker ÖPNV der Hut brennt!

Beitrag Nr. 299   |  Autor: PingiStadt / Stadtteil:
Innsbruck, Neu-Arzl
   |  BeitragErstellt: 05.02.2019 08:26
    —
Linie O schrieb:
Pingi schrieb:
Ausreden über Ausreden!
Heute in der Früh um 6:16 Schützenstraße: Die Bim fuhr 2 Min zu spät ab und benötigte bis zum Leipzigerplatz 15 Minuten.
Somit somit 6 Minuten zu spät am Leipzigerplatz angekommen.
Eigentlich egal. Nur das war in der Früh. Kein Verkehr - fast keine Personenverkehr (vielleicht 60 PAX in der BIM) - keine sonstigen Behinderungen (Verparkung - Fehlverhalten Verkehrsteilnehmer - keine Späteinsteiger)... wenn unter diesen Bedingungen die Zeiten nicht eingehalten werden können, dann kann man das nie!


Wobei man dazu auch sagen muss, dass 4-6 Minuten Verspätung am O auch keine Seltenheit waren (weder in der HVZ, noch zu den Schwachlastzeiten).
Und wenn die Ampeln noch dazu ähnlich schalten, wie zum Schluss am O, dann sind 2 bis 3 Minuten Verspätung durch die Ampeln auch ohne Probleme möglich.


hmmm.... mir ging es darum, darauf hinzuweisen, dass die Zeiten nicht eingehalten werden können. Wenn im ruhigen Verkehr - bei wenig Ein- Aussteigern die Zeiten nicht eingehalten werden können, wann dann?
Mir persönlich ist es vollkommen egal, ob ich 5 oder 8 Minuten länger von A nach B brauch. Nur möchte ich gerne, dass die Zeiten die angegeben werden, auch eingehalten werden. Ich möchte mich darauf verlassen können, dass die Zeiten stimmen, damit ich mein Time-Management darauf ausrichten kann. Es geht um Anschlussbusse - Zugfahrten.... Dass mal was dazwischen kommen kann, das ist ja ok und teilweise höhere Macht, aber ich soll nicht automatisch zur vorgegebenen Zeit noch etwas dazu rechnen müssn.

Beitrag Nr. 300   |  Autor: raumplaner   |  BeitragErstellt: 05.02.2019 08:58
    —
manni schrieb:
In den autofreien bzw. verkehrsberuhigten Bereichen der Innenstadt ist Entflechtung nicht möglich und Schritttempo auch für die Tram völlig in Ordnung und Bestandteil praktisch jedes Stadtbahnsystems, das zentrale FußgängerInnenzonen berührt.


Die zulässige Höchstgeschwindigkeit von Schienenfahrzeugen ist lt. StVo nach den eisenbahnrechtlichen Vorschriften festzulegen und unterliegt NICHT an der für alle anderen motorisierten Fahrzeuge vorgeschriebenen Schrittgeschwindigkeit. Üblicherweise beträgt die Höchstgeschwindigkeit 20km/h (siehe z.B. Linz, Graz).

Beitrag Nr. 301   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 05.02.2019 15:05
    —
So einfach ist das ganze leider nicht.
StVO §76a Fußgängerzone: Hier gilt grundsätzlich Schrittgeschwindigkeit mit dem Hinweis, daß die Höchstgeschwindigkeit für Schienenfahrzeuge nach eisenbahnrechtlichen Vorschriften festzulegen ist. Leider sagt die entsprechende Straßenbahnverordnung 1999 im §53 diesbezüglich nichts aus.
StVO §76c Begegnungszone: Hier gilt grundsätzlich für alle Verkehrsteilnehmer eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h (mit Möglichkeit der Erhöhung auf 30 km/h).

In jedem Fall handelt es sich bei den Angaben um die Höchstgeschwindigkeit! D.h., der Fahrer ist trotzdem verpflichtet, die tatsächliche Geschwindigkeit an die Verkehrsverhältnisse und die Eigenschaften seines Fahrzeugs anzupassen. Wenn daher (z.B. wegen hohen Fußgänger- oder Radfahreraufkommens, Kindern im Gleisbereich etc.) ein erhöhtes Gefährdungspotential zu erwarten ist, dann muß die Geschwindigkeit reduziert werden. Ein mit 10 bis 15 km/h erlaubterweise in Gleismitte fahrender Radfahrer bremst die Tram daher im ungünstigsten Fall auf die ganze Länge des Abschnitts ein. Im günstigsten Fall geht es zwischen den Haltestellen, Ampeln und Weichen mit max. 20 km/h dahin. Das Problem ist nun, daß unter diesen Rahmenbedingungen die Fahrplangestaltung zum Glücksspiel wird (plant man pessimistisch für maximale Behinderung und ist dafür pünktlich oder optimistisch und fährt häufig mit Verspätung).

Ein Fahren "am Rande des Zulässigen" wird nur so lange praktiziert werden, bis nach einem Unfall der erste Fahrer vor Gericht steht. Und hier wird jeder Fall unabhängig von der zulässigen Höchstgeschwindigkeit individuell betrachtet werden.

Beitrag Nr. 302   |  Autor: IVB-OpferStadt / Stadtteil:
Saggen
   |  BeitragErstellt: 05.02.2019 18:30
    —
Jetzt muß ich mich - als praktisch täglicher IVB-Nutzer seit 1971 - auch einmischen. Bei aller Liebe zum Detail ein kurzer Blick nach Linz und Graz (beide Städte kenne ich recht gut): Dort fährt die Tramway relativ lange Strecken durch die Fußgängerzone, sie tut das schon Jahre bis Jahrzehnte, sie fährt deutlich schneller als schnelle Fußgänger, und es passiert gar nichts. Die Tram ist für die Fußgänger berechenbar, sie weichen aus, und dahinter schließt sich wieder alles oder auch nicht. Selbst Einkaufssamstage in der Weihnachtszeit sind kein Problem.
ABER: Es gibt dort die Tramway und nur die Tramway. Keine Busse, keine Fiaker, keine Taxis, keine PKW etc. Wer in Linz mit einem Fahrzeug in die Landstraße fährt, kann gar nicht so schnell schauen als daß er zahlt. Wenn man wissen will, wie Tramway funktionieren kann, braucht man nur nach Wien, Linz oder Graz gehen.
Übertragen auf Innsbruck heißt das: Änderung des Liniennetzes, so, daß es zu keinen Kollisionen von Interessen kommt, Verbannung der Fiaker vom Bereich Marktgraben - Burggraben - Museumstraße, keine Einfahrt in die Museumstrasse nach der Lieferzeit, Zähmung der radfahrenden Anarchisten. Wenn man wollte, würde es gehen, dazu wäre es aber auch nötig, den für Innsbruck typischen Wirrwarr mit den Durchmesserlinien aufzulösen. Damit könnte die Museumstrasse zudem wieder attraktiver werden.

Zurück zur Tram 2 + 5: Ich habe mir die Linien seit der Eröffnung gut angeschaut und bin zum Schluß gekommen, daß damit entweder die IVB beweisen will, daß die Tramway nicht funktionieren kann (im Vergleich zu den Bussen mit dem Stern) oder das Tiefbauamt beweisen will, daß die IVB unfähig sind, eine Tram zu führen.
So, weg vom Satiremodus. Was man im Vorhinein machen hätte müssen, wäre ein intensives Durchtesten des Betriebs gewesen. Dazu hätte mehrere Wochen die Möglichkeit bestanden. Entweder hat man es unterlassen, oder man hat es gemacht, aber nichts daraus gelernt. Dann hätte man z.B. die Bildung der kinematischen Wellen (Massierung und Auflösung von Fahrzeugen) sofort gehabt und Abhilfe schaffen können. Man hätte die Ampeln identifizieren können, die bei Abfertigung eines Fahrzeugs auf "rot" gehen und dem MIV den Vorrang geben. Man hätte die Auswirkung von Touristengruppen sofort erkennen können. Man hätte, hätte, hätte, aber man hat offenbar nichts getan, sondern die Ämter und die IVB haben der Stadt eine Beta-Variante zum Testen durch die Bevölkerung serviert. Das mag in der EDV-Branche so üblich sein, im Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge bedarf so etwas aber der sofortigen Abhilfe, nicht bei den Politikern (das ist billig und populistisch-unwürdig), sondern durch die Politiker bei den zuständigen Ämtern bzw. der IVB.

So, die Schwachstellen sind ohnehin schon durch die Forumsmitglieder und viele andere identifiziert, bei Bedarf kann ich meine Liste auch anfügen.

In diesem Sinne einen schönen Abend.

Zuletzt bearbeitet von IVB-Opfer: 05.02.2019 18:33, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 303   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 05.02.2019 19:18
    —
Auch in Freiburg kann ich mich nicht erinnern, dass die Bahn im Schritt durch die Altstadt gefahren wäre, sondern eher mit 30km/h, denn mit dem nachlaufen bin ich nicht mitgekommen...
erst war ich mal froh, dass grün in der koalition ist, damit auch hier der ÖV vorrang bekommt, jetzt bin ich froh dass rotschwarzgelb dabei ist, dass der ÖV nicht zu stark benachrangt wird..

Beitrag Nr. 304   |  Autor: kurtStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 06.02.2019 11:50
    —
Frage: Wieso kann man in Schienenstraßen nicht die kleinen Kehrmaschinen einsetzen an denen die Bim noch vorbeikommen würde und nicht ausgerechnet die Größten? Heute ca. gegen 11:00 in der Museumstraße beobachtet, von der Haltestelle Landesmuseum bis zum Burggraben ist die 2-er der Kehrmaschine mit fast nur Schritttempo hinterhergezuckelt. Wenn schon die einzelnen Teilbetriebe der IKB sich gegenseitig behindern, wie soll man da von anderen verlangen, dass sie auf den Schienenverkehr Rücksicht nehmen.

Beitrag Nr. 305   | Ach deshalb keine Tram weit und breit? Autor: ultragain   |  BeitragErstellt: 06.02.2019 11:57
    —
Station Schützensrasse um 11:15
Zuletzt bearbeitet von ultragain: 06.02.2019 11:58, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 306   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 06.02.2019 19:29
    —
das ist mir aber schon oft aufgefallen, dass es anscheinend anderen IKB teilbetrieben gut gefällt die IVB auszubremsen.. sei es straßenreinigung oder mullabfuhr...

Beitrag Nr. 307   |  Autor: anxi   |  BeitragErstellt: 07.02.2019 07:36
    —
Zu eurer Info: Der Straßenbetrieb, der auch die Straßenreinigung durchführt, gehört zur Stadtverwaltung, nicht zur IKB.

Beitrag Nr. 308   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 07.02.2019 11:29
    —
Hat jemand schon Fotos oder Filme von der Linie 2 im Innrain-Stau? Wenn ja, bitte posten.

Beitrag Nr. 309   |  Autor: IVB-OpferStadt / Stadtteil:
Saggen
   |  BeitragErstellt: 07.02.2019 14:11
    —
Photos noch nicht, weil ich dann meist drin sitze. 3 - 4 Ampelphasen der Kreuzung Innrain-Bürgerstrasse sind aber fast schon normal, zumindest mittags und am frühen Abend (so ca. 18 - 19 Uhr).

Wenn ich eine Lösungsmöglichkeit vorschlagen dürfte:
Auflassen der Busspur rechts (beim Gasthof Innrain und der Kirche) + Auflassen der Postautohaltestelle Finanzamt + Verlegen der Postautohaltestelle in die Tramhaltestelle an der Kreuzung Anichstrasse + Abgrenzung der Tramway in der südlichen Spur mit Schwellen, wenn unvermeidbar verbunden mit einem Auflassen der Parkspur entlang der Inselbebauung.

Erfahrungsbericht heute, Linie 2, Landesmuseum bis Klinik:
Flotte Fahrt bis zum Terminal,
bei der Ausfahrt aus dem Terminal geht das Signal auf Halt und der MIV fährt los (sowas DARF NICHT PASSIEREN),
Haltestelle Klinik: Ich kann gemütlich aussteigen, die Kreuzung zu UB überqueren und beim Betreten der UB steht die Tramway immer noch am selben Fleck.

Beitrag Nr. 310   |  Autor: blofStadt / Stadtteil:
Hötting West
   |  BeitragErstellt: 07.02.2019 18:11
    —
Das Problem mit den Anmeldepunkten scheint immer noch nicht behoben, wie heute Nachmittag an der Kreuzung Viktor-Franz-Hess-Straße/Technikerstraße beobachtet:

2er kommt von Westen und das Anmelde-Signal leuchtet erst auf, als die Tram sich noch etwa 5 Meter von der Ampel entfernt befindet. Als möchte man sie absichtlich ausbremsen. Auch von Norden kommend funktioniert die Anmeldung bei dieser Ampel manchmal nur dürftig.

Beitrag Nr. 311   |  Autor: PingiStadt / Stadtteil:
Innsbruck, Neu-Arzl
   |  BeitragErstellt: 07.02.2019 19:45
    —
Welches Anmeldesystem (Ampel) verwendet die IVB? Wo kann man nachlesen, wie das funktioniert?
Warum funktioniert die IVB-Fernbedienung bei der Durchfahrt Gabeslbergerstraße (Poller) nicht - wird da ein anderes System verwendet? Ist diese Fernbedienung nur für die Poller und Schranken?

Beitrag Nr. 312   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 07.02.2019 20:14
    —
die poller in der defreggestraße sind bereits dauertief, die bahn fährt mit MIV grünphasen mit (zb aus der unterführung in die MUS), und die 2er ist zw unterführung und klinik ca 1 minute schneller als die 2er

Beitrag Nr. 313   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 07.02.2019 20:16
    —
Was wird von der ivb erwartet, die bereits gut zwei Wochen nicht in der Lage ist, Haltestellen nach der Linienumstellung gesetzlichen Bestimmungen entsprechend auszuschildern?
Die Aussagen in Tirol heute wieder eine Frechheit, unverkennbar steckt dahinter Paul Aigner. Landesmuseum die zweite 2er in 2', tatsächlich 0:00 Verspätung laut IBIS big grin Sillpark grätscht noch eine 5er dazwischen, alle, wirklich alle störenden Fahrgäste abgeräumt, trotzdem Ankunft Schützenstraße mit 4' Verspätung. Rückwegs in der Stadt waren es 11' +. Manche Pilot*n fahren das Mögliche, stumpf 15 km/h über Weichen, vergebens. Nur die Statistik lügt und trügt.
Gemütlich schaltet auch die Ampel Radetzkystraße. Das Aufmerksamkeitsfeld liegt jetzt dort ein Meter und mehr vor einer Haltemarkierung bordsteinseitig. Warum?

Zuletzt bearbeitet von upwards: 07.02.2019 22:33, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 314   |  Autor: sakul93Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 07.02.2019 20:24
    —
Das hat einen Grund. Vielleicht will Manni es erklären.

Beitrag Nr. 315   | ÖV-Ampeln... Autor: mapok   |  BeitragErstellt: 07.02.2019 20:24
    —
Es wäre sowieso besser, so manche Kreuzung statt mit Ampeln mit Hausverstand zu regeln. Ich bin mal an einem Feiertag um ca. 08.30 Uhr an der Technik gestanden und habe auf die 3er vom Peerhof gewartet. Sie ist mit 2 Minuten Verspätung an die Kreuzung Technik gekommen und musste dann direkt vor der Haltestelle 3 Minuten auf das Grün warten. Während der 3 Minuten Wartezeit hat kein einziges Fahrzeug die Kreuzung passiert und kein einziger Fußgänger war unterwegs. Wäre die Ampel aus gewesen, hätte die Tram gleich (wenn auch langsam) in die Kreuzung einfahren können und statt 5 Minuten nur 2 Minuten Verspätung gehabt. Ich war übrigens erst der zweite Fahrgast... Es ist auch schon oft vorgekommen, dass in den Schwachlastzeiten (vor 7 Uhr) Fahrer bei rot über eine ÖV-Ampel gefahren sind, weil sie eben auch schon entnervt waren. Bspw. beim Fürstenweg, wo die Tram dann steht, während daneben die Abbieger ewig grün haben, ohne dass irgendein Auto unterwegs wäre.
Seltsames auch am Vögelebichl, wo die querenden Autos oft minutenlang auf grün warten und es prompt direkt vor der Tram bekommen, die dann abbremsen muss. Das ist derart absurd, dass ich schon oft Sabotage dahinter vermutet habe. Hier ist die Ampel auch für alle Beteiligten mehr Schaden als Nutzen für irgendwen. Die Autos könnten oft Minuten früher schon fahren, ohne dass eine Tram bremsen müsste.

Ähnliches an der neuen Strecke gestern (Richtung O-Dorf): Die Tram steht an der Haltestelle Defreggerstrasse. Die ÖV-Ampel schaltet brav auf grün. Allerdings muss erst der Fahrgastwechsel stattfinden. Kaum sind die Türen zu, springt die Ampel auf rot und der Querverkehr (Pradler Strasse) darf losfahren. Wieder ein sinnlose Minute verloren. Dasselbe Spiel dann 150m weiter vorne an der Gabelsberger Strasse... Das ist derart absurd! In der Defreggerstrasse bspw würde es genügen, dem Querverkehr eine Stoptafel hinzustellen mit fetter Linie (und eventuell Schwellen). Dann könnte die Tram gleich durchfahren nach dem Fahrgastwechsel. Und schon wäre Technik und Geld eingespart, inkl. einer Minute Zeitgewinn pro Kursrichtung.

Zuletzt bearbeitet von mapok: 07.02.2019 20:32, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 316   |  Autor: ultragain   |  BeitragErstellt: 07.02.2019 20:27
    —
Ich fahre am Tag 2 x Leipziger Platz ins O-Dorf und retour. Besonders negativ fällt dabei die Ampel Schützenstraße, Josef-Kerschbaumer-Straße auf. Da steht die Tram - die ohnehin schon zu spät ist - zum Teil 2 min um in die Endstation zu kommen.

Retour hat die 2er (heute um 12:45) über 3 min an der Ampel gehalten bis der Fahrer die Leitstelle an funkte nach dem sich die Fahrgäste schon beschwert hatten. Die Fahrt zum Leipziger Platz dauerte dann 23 Minuten.

Zuletzt bearbeitet von ultragain: 07.02.2019 20:30, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 317   |  Autor: Wolfgang   |  BeitragErstellt: 07.02.2019 20:27
    —
Noch eine Anmerkung zur Fahrgastinformation (STB auf den Infoscreens und fehlende Ansagen zur Endhaltestelle wurden oben schon genannt):

Warum werden in der App, den Anzeigetafeln und den Infoscreens die abendlichen einrückenden 2er-Kurse Richtung Osten als "2 Landesmuseum" angezeigt, ohne Hinweis, dass z.B. der Bahnhof auch angefahren wird? Diese Information erhält man nur durch die Außenanzeigen an der Bahn selber, dort steht nämlich "Stubaitalbahnhof über Hauptbahnhof".

Beitrag Nr. 318   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 07.02.2019 20:52
    —
Wäre die Trasse beim Vögelebichl nur eine Bahntrasse und die Querung nicht zugleich eine Straßenkreuzung, hätte man hier signaltechnisch eine Eisenbahnkreuzung wie beim Sonnenburghof schaffen können. Verrückt ist auch die fehlende Synchronisierung der Grünphase bei Ausfahrt Interspar und Querung der Straßenachse in der Amraserstraße (doppeltes Halt) mit der Gefahr, dass Autofahrer die zweiter Ampel übersehen. Beim Rechtsabbiegen an der Unikreuzung behindern die Fußgänger, die hier Vorrang haben. Bei der Johanneskirche haben die Busse eine eigene Spur, dafür fährt die Bahn im Dauerstau (Trassenfehlplanung zugunsten von einer Handvoll Parkplätze, die hätte man auf die ehemalige Tankstelle verschieben können = jetzt unansehnlicher Lagerplatz). In das Bild passt auch, dass die Linie 2 gar nicht in Doppeltraktion geführt werden kann, da die Endhaltstelle dafür zu kurz ist.
Ich fürchte, mit diesem Desaster wurde der Straßenbahnausbau in Innsbruck für viele Jahre ins politisch Unmögliche gebracht. Sollte das ein Ziel gewesen sein, dann war es ein Erfolg auf ganzer Linie, leider!

Beitrag Nr. 319   |  Autor: IVB-OpferStadt / Stadtteil:
Saggen
   |  BeitragErstellt: 07.02.2019 21:09
    —
Abends, um ca. 18:30, 2er von Landesmuseum zum Leipzigerplatz (ich weiß, selber Schuld):
Jede mögliche Ampel auf rot
Linksabbieger in die Ing.Etzelstrasse blockieren eine Grünphase

Am nettesten aber beim Leipzigerplatz:
Tram fährt aus, Signal beim Optiker geht bei Annäherung der Tram auf rot.
--kein MIV, kein Fußgänger, nichts.
unmittelbar dahinter eine weitere 2er:
Tram fährt aus, Signal beim Optiker geht bei Annäherung der Tram auf rot.
--kein MIV, kein Fußgänger, nichts.

MAPOK hat etwas von Sabotage geschrieben. Das glaube ich nicht, ich glaube eher an Ignoranz, Dummheit, Unfähigkeit....

Rückfahrt Leipzigerplatz - Landesmuseum, aus Neugier gestoppt:
Ampel bei der Sillparkausfahrt: 13"
Ampel bei der Querung der Fahrbahn: 48"
Signal bei der Ausfahrt aus der Haltestelle Sillpark: 60"
Ampel bei den Kaiserstuben: 16"
Ampel an der Kreuzung mit der Sillgasse: 15"

Macht allein auf dem kurzen Stück von 670 Meter 2 Minuten und 32 Sekunden, die nur bei Ampeln und Signalen verbraten wurden, die unmittelbar vor der Tram auf rot gingen.
War da irgendwo von Sabotage die Rede?

Beitrag Nr. 320   |  Autor: kurtStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 07.02.2019 22:40
    —
Ich kenne einige Städte bzw. Betriebe in Europa, die Öffi Vorrangschaltungen einsetzen, aber ich habe noch keine erlebt, wo die Ampelschaltungen derart miserabel funktionieren wie in Innsbruck. Es haben auch vor dem Fahrplanwechsel die Schaltungen entlang der 3-er IMO nur so recht und schlecht funktioniert und nicht so wie man es sich von einem derartigen System eigentlich erwarten würde bzw. wie man es aus anderen Städten gewohnt ist.

Nachdem nun die Anzahl der Hersteller solcher Systeme sehr überschaubar ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass ausgerechnet Innsbruck nicht funktionierende Hardware bekommen hat. Also kann es IMO nur an den Vorgaben für die Programmierung bzw. an den für die Programmierung zuständigen Personen liegen. Ob jetzt die für die Vorgaben zuständigen oder die für die Programmierung zuständigen Personen oder alle zusammen nun unfähig oder nicht willens sind (was ja Sabotage gleichkäme) das richtig umzusetzen, spielt im Moment keine so große Rolle. Das um und auf IMO wäre nun, die für dieses Desaster verantwortlichen Personen endlich zu identifizieren und diesen schnellst möglich die Verantwortung zu entziehen und endlich wirkliche Fachleute damit zu betrauen und wenn man diese vorübergehend aus anderen Städten herholen muss. Diese sollen dann auch einen neuen Stab aufbauen, der dann das System entsprechend weiterhin am Laufen hält und nicht so wie ich in den letzten Jahren den Eindruck hatte, dass nach kurzem, einigermaßen guten Funktionieren sich alles schön langsam wieder verschlechtert.

Beitrag Nr. 321   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 08.02.2019 12:06
    —
Das Grundproblem ist die Planung der Trasse. Wie schon oft bemerkt, muß eine Straßenbahn so geplant (und ausgeführt) werden, daß sie möglichst wenig Konfliktpunkte mit dem IV (in allen seinen Formen) hat. Je mehr Konfliktpunkte, desto überbestimmter wird das System. Vorrangschaltungen sind bei fehlerhafter Trassenführung nur mehr ein Murksen am Symptom.

Das Innsbrucker Modell (Slalom, Mischverkehr etc.) ist nun das genaue Gegenteil einer optimalen Trassenführung.
Beispiel Leipziger Platz bis Europahauskreuzung: Hier kreuzt man mindestens zweimal zu oft die mIV-Spuren. Wie alte Pläne hier gezeigt haben, wurde ursprünglich richtigerweise vorgeschlagen, ab dem Leipziger Platz bis in die Museumstraße für beide Fahrtrichtungen in (nördlicher) Seitenlage entlang der Rhombergpassage zu bleiben. Irgendwem hat diese Lösung nicht gefallen, und nun ist der "Pfusch" einbetoniert.

Beispiel Europahauskreuzung: Hier kollidieren mehrere Tramlinien mit Bus und mIV. Wer wird bevorzugt? Linie 1 oder 2, 3, 5, STB? Wenn ich die Linksabbieger in die Ing.-Etzel-Straße behindere, dann blockieren sie irgendwann die Kreuzung.

Beispiel Kreuzung Museumstraße-Sillgasse-Meinhartstraße: Der 504 kann ohne eigene Ampelphase gar nicht aus der Haltestelle Richtung Sillgasse ausfahren, was die Grünphase in der Museumstraße beschneidet. Der A blockiert beim Linksabbiegen wegen der Fußgänger und Radfahrer meist den ganzen restlichen ÖV in der Museumstraße.

Beispiel Marktplatz: Die geradeaus Richtung Osten verkehrenden Linien (501, 502) fahren häufig auch dann los, wenn das ÖV-Signal nur das Abbiegen in den Marktgraben erlaubt. Sie stehen dann vor dem Schutzweg und blockieren die Ausfahrt aus dem Marktgraben Richtung Terminal. Bleiben sie am Signal stehen, dann kommen die aus dem Terminal Richtung Marktgraben fahrenden Linien nicht weiter.
Die mIV-Linksabbieger vom Innrain zur Markthalle brauchen eine eigene Grünphase usw. und so fort.

Hier ein Beispiel, wie man die Situation am Marktplatz richtig lösen könnte (St. Gallen, Screenshot aus Google Earth):


Platz wäre genug vorhanden. Es gäbe keine Linksabbieger mehr. Wenn eine Bahn kommt, kann man die Einfahrt in den Kreiverkehr für alle anderen Verkehrsteilnehmer regeln (rote Ampel). Busse und mIV fahren entsprechend den gültigen Kreisverkehrsregeln.
Aber der Touristenbusparkplatz am südlichen Gehsteig würde entfallen. Und schon gibt es einen Aufstand der Touristiker ...

Aber nun warten wir mal ab, welche Wunder die Ampelprogrammierer vollbringen werden ... wink

Beitrag Nr. 322   |  Autor: kurtStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 08.02.2019 17:58
    —
Geb dir ja Recht, was die verpfuschte Planung anbelangt. Allerdings ist das nun leider in Beton gegossen und wir müssen die nächsten Jahre damit leben. Wie du auch richtig schreibst wurde da ja auch schon genug darüber diskutiert. Nur bringt es IMO nicht sehr viel jetzt noch darüber zu diskutieren hätte man das so oder so gemacht. Ich glaube man muss in der jetzigen Situation schauen, wo die restlichen, verbliebenen Stellschrauben noch sind und versuchen durch Drehen an diesen, doch noch ein wenig an Qualität herauszuholen. Und eine dieser Stellschrauben sind halt nun mal die Ampelschaltungen.

Bin heute am frühen Nachmittag mit der 5-er vom West in die Schützenstraße gefahren. Während es von der Klinik bis in die Salurnerstraße verhältnismäßig gut lief (ohne Störhalte) sind wir ab der Haltestelle Triumpfpforte bis zur Haltestelle Grenobler Brücke praktisch bei jeder Ampel (Ausnahme Adamgasse und Gabelsbergerstraße) zum Stehen gekommen und auch unterschiedlich lange davor gestanden. Ein Witz war auch die Wartezeit zum Abbiegen in die Langsstraße aus der Haltestelle Gabelsbergerstraße heraus, nachdem die Türen schon längst geschlossen waren.

Dass es in der Innenstadt schwierig ist und sich hier ein Sofortgrün nicht immer machen lässt, ist mir schon klar, dass es aber im Peripheriebereich nicht möglich sein soll und gerade z.B. entlang der Reichenauerstraße, dies kann mir keiner einreden. Wenn ich mir die heutige Fahrt so anschaue, muss ich sagen, dass wenn ich die Störhalte an den Ampeln abziehe, es eine angenehme und flotte Fahrt gewesen wäre. Um Welten angenehmer und vielleicht sogar um eine Spur schneller als mit dem Bus.

IMO gehören die Anmeldepunkte so gelegt, dass die Bim ohne abzubremsen mit Streckengeschwindigkeit durchfahren kann, das heißt aber auch konsequente Anwendung des Phasenunterbruchs und Auflösung der Grünphase für die Bim nicht nach Zeitablauf, sondern wenn sie wirklich durchgefahren ist. Außerdem gehört an Kreuzungen wo Linksabbieger die Bim behindern könnten, der Phasenunterbruch so rechtzeitig eingeleitet, dass evt. vorhandene Linksabbieger noch genügend Zeit haben, den Gleisbereich zu verlassen.

Mir hat jedenfalls die heutige Fahrt gezeigt, dass für’s Erste schon mal sehr viel gewonnen wäre, wenn man diese Probleme bei den Ampelschaltungen im Peripheriebereich beseitigt, denn dann kommen die Leute wenigstens schon mal flott an den Rand der Innenstadt bzw. von dort auch wieder aus der Stadt.

Allerdings fürchte ich und dies ist meine persönliche Meinung, dass dies mit den derzeit Verantwortlichen in der Verkehrsabteilung der Stadt nicht umzusetzen ist. Und solange hier nicht etwas geschieht, wird sich die Situation auch nicht wirklich verbessern.

Beitrag Nr. 323   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 08.02.2019 18:51
    —
Würden die zuständigen Beamten Urlaub im Ausland und dazu nicht all inklusive machen, d.h. sich die Städte selbst ohne Führer anschauen, wäre wohl schon viel gewonnen. Wahrscheinlich zehren viele vom Wissen von der Uni oder gar der Schule, und das ist betreffend den Verkehr meist von vorgestern. Die Leute in Planungsbüros sind meist besser, weil sie notgedrungen ins Ausland kommen und Anregungen bekommen. Die allermeisten Probleme entstehen im Kopf d.h. mit weltoffenen oder nicht weltoffenen Denken, wenn gesunde Neugier, Innovationsbereitschaft und Lernfreude auch im Alter von 35+ fehlen.
Zuletzt bearbeitet von Hager: 08.02.2019 20:19, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 324   |  Autor: IVB-OpferStadt / Stadtteil:
Saggen
   |  BeitragErstellt: 08.02.2019 21:33
    —
Ja, das mit der Weltoffenheit ist so ein Problem. Die zuständigen Leute bräuchten ja gar nicht ins Ausland fahren (Grenoble, Montpellier, Nizza, Zürich, Bern, Genf......), es würde schon Wien reichen.

Ich lerne gerade, wenn ich die Vorpostings richtig verstehe, daß die Ampelschaltung ab der Anmeldung zeitabhängig und nicht ereignisabhängig ist, und daß die Anmeldepunkte teils zu knapp liegen. Das würde viel erklären, aber: wem fällt denn so ein Humbug ein???

Und noch etwas: Grüne Welle ist in Innsbruck sowieso die reine Illusion, also kann man gleich darauf verzichten. Es würde niemandem auffallen.

Beitrag Nr. 325   |  Autor: thmmax   |  BeitragErstellt: 08.02.2019 21:46
    —
Genau 16 Tage hat es also bis zum nächsten Fahrplanwechsel gedauert. Einfach unfassbar was hier abgeht – aber bei den IVB (zumindest im 2. Stock) scheint man ja immer noch zu glauben, dass alles bestens läuft. Die Interviews und Stellungnahmen sind eine einzige Verhöhnung der Fahrgäste...

In dieser Woche hätten – laut Politik und IVB – die ärgsten Probleme ausgeräumt werden sollen. Spürbar ist davon nichts. Kann mir kaum vorstellen, dass man mit so einem Fiasko anderen Stadtteilen Lust auf die Tram macht. Das war's dann wohl für lange Zeit mit einem weiteren Ausbau...

Zuletzt bearbeitet von thmmax: 08.02.2019 21:46, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 326   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 08.02.2019 21:56
    —
Ich vermute, daß wir ohnedies weitgehend einer Meinung sind. Im Innenstadtbereich ist der Zug, pardon die Tram, abgefahren. In der Peripherie, auf Eigentrassee, sind Verbesserungen durch Ampeloptimierung möglich. Das setzt jedoch eine klare Abwertung des mIV durch politische Zielvorgabe und beamtete Umsetzung voraus. Und hier ist bis jetzt eher wenig Positives zu erkennen.
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt ...

Beitrag Nr. 327   |  Autor: kurtStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 08.02.2019 22:50
    —
IVB-Opfer schrieb:

aber: wem fällt denn so ein Humbug ein???


So ein Humbug fällt Leuten ein, für die die oberste Prämisse ist, den ach so tollen MIV so wenig wie nur möglich durch diese ach so störenden Öffis zu behindern, IMO gewissen Verantwortlichen in der Verkehrsabteilung der Stadt Innsbruck.

Ingenieur schrieb:

Das setzt jedoch eine klare Abwertung des mIV durch politische Zielvorgabe und beamtete Umsetzung voraus.


Beobachte das Ganze nun schon seit der Eröffnung der 3-er bis zum West 2012. Die politische Zielsetzung wurde seither bis dato von der beamteten Umsetzung ständig konterkariert. Es wurde immer nur das absolut Notwendigste gemacht, wenn der Druck mal wieder etwas größer wurde. Dann aber meistens nur halbherzig. Daher bin ich nach wie vor der Meinung, dass hier endlich mal aufgeräumt gehört wenn man wirklich will, dass sich was ändert. Und endlich mal externe Fachleute zuzieht und sich nicht ständig von der eigenen beamteten Haustruppe an der Nase rumführen und einreden lässt, warum etwas nicht geht.

Zuletzt bearbeitet von kurt: 08.02.2019 22:56, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 328   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 08.02.2019 22:53
    —
Fahrplanwechsel? Hab' ich was nicht mitbekommen?

Beitrag Nr. 329   |  Autor: thmmax   |  BeitragErstellt: 08.02.2019 22:55
    —
Ohne Worte...

Beitrag Nr. 330   |  Autor: Linie 4206Stadt / Stadtteil:
Nassereith
   |  BeitragErstellt: 08.02.2019 23:06
    —
Soweit ich diesen Fahrplanwechsel deute gibt es jetzt den ganzen Tag einen 5min Takt zwischen Schützenstraße und der Technik. Oder habe ich das jetzt komplett falsch interpretiert?
Nächste Woche begebe ich mich endlich mal auf den Weg ins O-Dorf. Muss man doch endlich filmisch alles dokumentieren. zwinkern

Beitrag Nr. 331   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 08.02.2019 23:34
    —
Danke für den Screenshot. Ich hab' das auf der IVB-Homepage nicht gefunden.

Ein regelmäßiger 5-Minuten-Takt war auch mein Gedanke seit ein paar Tagen.
Hab' jetzt aber keine Zeit zum nachforschen zwinkern

Beitrag Nr. 332   |  Autor: TaliesinStadt / Stadtteil:
Hall/Altstadt
   |  BeitragErstellt: 09.02.2019 03:44
    —
Nein, das ist falsch interpretiert. Auf der L2 gibt's einen hinkenden 5/10-Takt und auf der L5 einen 15er-Takt.

Führt dazu, dass wenn in die Innenstadt musst, und das ist grad in der Frühspitze bisserl neuralgisch, dass dich als Kunde nimmer auskennst, ergo zu ziemlicher Verwirrung.

Man könnte ja auch auf beiden Ästen in der Innenstadt 10/10 machen und hat den gleichen Takt, aber mei.

Zuletzt bearbeitet von Taliesin: 09.02.2019 03:44, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 333   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 09.02.2019 08:09
    —
Der "Vorteil" von dem Plan kann sein, dass die verspätungen nicht mehr so ausfallen, weil die Fahrgäste glauben, sie hätten sich im Intervall geirrt.
Die neuen Fahrpläne sind wie immer beim VVT bereits downloadbar:

Der alte
tram2_erster_fahrplan.pdf
tram5_erster_fahrplan.pdf

Der neue ab 11.2.
tram2_zweiter_fahrplan.pdf
tram5_zweiter_fahrplan.pdf

Und der ab 18.2. gültige (!)
tram2_dritter_fahrplan.pdf
tram5_dritter_fahrplan.pdf

offenbar eine dramaturgische Inszenierung?! Wobei mir der Unterschied zwischen 2 und 3 noch nicht aufgefallen ist, mir verschwimmt die Tabelle vor Augen zwinkern

Zuletzt bearbeitet von Martin: 09.02.2019 08:17, insgesamt 6 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 334   |  Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 09.02.2019 08:43
    —
Schau an, schau an. Das klingt ja nicht schlecht. Alle 5 Minuten, gleich wie mit dem O, Richtung Innenstadt. 2, 2, 5 - 2, 2, 5. Innsbrucker Walzer. Bis zum Leipziger Platz bzw. zur Klinik war's eh schon ganz okay in den letzten Tagen.

Jetzt gilt es, die Strecke zwischen Klinik und Leipziger Platz zu verbessern und dann ist die große Katastrophe angewendet...

Beitrag Nr. 335   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 09.02.2019 09:57
    —
Martin schrieb:
Wobei mir der Unterschied zwischen 2 und 3 noch nicht aufgefallen ist, mir verschwimmt die Tabelle vor Augen zwinkern


Vermutlich hat der VVT hinsichtlich Ferien- und Normalfahrplan etwas durcheinander gebracht. Nächste Woche sind ja Schulferien, die Linie 2 und 5 fahren entgegen der ursprünglichen Planung nicht im Ferienfahrplan = Samstagsfahrplan.

Beitrag Nr. 336   |  Autor: Linie 4206Stadt / Stadtteil:
Nassereith
   |  BeitragErstellt: 09.02.2019 19:04
    —
Dann war meine Interpretation schon richtig. 10/10 wäre natürlich deutlich einfacher. Dann aber bitte alle Bahnen bis in die Kerschbaumer Straße fahren lassen.

Beitrag Nr. 337   |  Autor: simon04Stadt / Stadtteil:
Birgitz
   |  BeitragErstellt: 09.02.2019 20:46
    —
Taliesin schrieb:
Nein, das ist falsch interpretiert. Auf der L2 gibt's einen hinkenden 5/10-Takt und auf der L5 einen 15er-Takt.


Im April löst sich diese Unschönheit von selbst bzw. die Stadt löst sie für die IVB: Bauarbeiten am Hbf. lassen zwischen April und November keine Straßenbahnfahrten zu:



https://issuu.com/innsbruckinformiert/docs/ibk.info_ausgabe_1902_n/54

Ein Schelm ist, wer die Inbetriebnahme und Linienführung der Linie 5 jetzt in Frage stellt!

Beitrag Nr. 338   |  Autor: simon04Stadt / Stadtteil:
Birgitz
   |  BeitragErstellt: 09.02.2019 20:54
    —
lech schrieb:
Danke für den Screenshot. Ich hab' das auf der IVB-Homepage nicht gefunden.


Auf der Startseite darf man halt nicht suchen zwinkern



https://www.ivb.at/de/fahrgast/aktuelle-verkehrsmeldungen.html

----

Der erste Fahrplan der Linie 2 hat 20 Seiten, der zweite Fahrplan 40 Seiten. »alle 7.5 Min« lässt sich mit dem neuen 5/10-System nicht verwenden; somit wächst der Fahrplan Montag–Freitag je Richtung von 4 auf 14 Seiten.

Zuletzt bearbeitet von simon04: 09.02.2019 21:01, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 339   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 09.02.2019 21:07
    —
und zur signalisierung: wenn man wie in den meisten anderen städten üblich FAHRSIGNALE verwenden täte, die aus weißen laternen anstatt roten bestehen, könnte der fahrer diese auch bei eindeutiger störung ohne probleme überfahren... wenn man permissivsignale auch gezielt einsätzen würde (bei denen man halt zeigenden FAHRSIGNALE überfahren darf und nicht rot zeigende ampeln), dann wäre schon viel erledigt... wobei eindeutig gestört sind die ampeln ja in innsbruck anscheinend immer...

was ideal für anmeldepunkte wäre, sind einfach oberleitungskontate, da ist auf den meter genau definiert wo die bahn ist.. damit kann man auch ideal die ampeln schalten, und mit zählwerk kann man sogar grün halten bis der nächste kontakt überfahren worden ist der danach freigibt.. nachdem funk ja anscheinend die halbe zeit nicht funktioniet, oder auch teilweise auf einem führerstrand nicht geht...

warum ist in ibk sovieles nicht möglich, was in anderen städten kein problem ist..?

Beitrag Nr. 340   |  Autor: muenchner   |  BeitragErstellt: 09.02.2019 21:14
    —
Taliesin schrieb:
Nein, das ist falsch interpretiert. Auf der L2 gibt's einen hinkenden 5/10-Takt ...


Der sog. Nonius-Effekt https://de.wikipedia.org/wiki/Nonius-Effekt lässt grüßen. Das wird die "unechten" Doppeltraktionen (Pulkbildung) noch mehr begünstigen.

Beitrag Nr. 341   |  Autor: Walter4041   |  BeitragErstellt: 10.02.2019 10:27
    —
simon04 schrieb:
Taliesin schrieb:
Nein, das ist falsch interpretiert. Auf der L2 gibt's einen hinkenden 5/10-Takt und auf der L5 einen 15er-Takt.


Im April löst sich diese Unschönheit von selbst bzw. die Stadt löst sie für die IVB: Bauarbeiten am Hbf. lassen zwischen April und November keine Straßenbahnfahrten zu:


Der derzeitige SEV auf der 3er ist zumindest ein klug gewählter Zeitpunkt um die notwendigen Gleisbauarbeiten am Hauptbahnhof und an der Kreuzung Bürgerstraße/Anichstraße durchführen zu können.

Beitrag Nr. 342   |  Autor: itsme   |  BeitragErstellt: 10.02.2019 12:12
    —
Eine Frage zum den Baustellen heuer am Bhf und Anichstrasse, wie fährt dann die 5er.
werner

Beitrag Nr. 343   |  Autor: sakul93Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 10.02.2019 13:09
    —
Über die Museumstraße.

Beitrag Nr. 344   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 10.02.2019 15:35
    —
aber hauptsache es fährt TW310 mit "Die neue Tram 2&5 ist da" Werbung durch die gegend, und in den haltestellen entlang der beiden linien wird werbung dafür gemacht, um wieviel besser die neuen fahrzeuge sind als die alten (zb mit den standlehnen im kindergartenbereich)...

insofern hat die stadt/IVB glück, dass die neuen bahnen nicht geliefert werden können, sonst wäre es schon gegenüber den bürgern schwer zu argumentieren, warum man jetzt wo man auf die tram setzt die hälfte wegen baustellen wieder mit bus fährt... das lenkt etwas davon ab, dass trotz fertiger strab die baustellen nicht erledigt sind...

Beitrag Nr. 345   |  Autor: krisu   |  BeitragErstellt: 10.02.2019 17:47
    —
Die Neue Tram hat Tatsächlich ein unglückliches Raumproblem.
Falls tatsächlich Sitze zugunsten weiterer Stellflächen ausgebaut werden, hätte ich hier bereits den zugehörigen Infotext für IVB-Webseite und Broschüren:

Code:
Werte Fahrgäste,
um Pünktlichkeit des Fahrbetriebes als auch den Comfort ihrer Fahrt weiter zu steigern, wurden aus diesem Fahrzeug einige Sitzplätze zugunsten attraktiver Stehplätze entfernt.
Innsbruck  - Olympia Candidate City 2030


Oder so ähnlich.
Jedenfalls werden IVB wie auch die Stadt bald versuchen, auch kleine Verbesserungen der selbst verschuldeten misslichen Lage als Erfolg ihrer Kompetenz auf die Fahnen zu schreiben. Wetten?

Zuletzt bearbeitet von krisu: 10.02.2019 18:01, insgesamt 4 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 346   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 10.02.2019 18:14
    —
naja gut das mehr an stehplatz ist meiner meinung nach schon gut... besonders weil es in den türbereichen immer staut... wobei die neuen bahnen auch wieder eng sind an den frontmodulen und es schwierig ist, aneinander vorbeizukommen, auch wenn man jetzt niemand mehr auf die füße steigt..

Beitrag Nr. 347   |  Autor: simon04Stadt / Stadtteil:
Birgitz
   |  BeitragErstellt: 10.02.2019 20:13
    —
Und täglich grüßt ein Bericht in der TT: »Neue Straßenbahn eilt zielstrebig aus dem „roten Bereich“«, https://www.tt.com/panorama/verkehr/15307635/neue-strassenbahn-eilt-zielstrebig-aus-dem-roten-bereich

----

muenchner schrieb:
Der sog. Nonius-Effekt https://de.wikipedia.org/wiki/Nonius-Effekt lässt grüßen. Das wird die "unechten" Doppeltraktionen (Pulkbildung) noch mehr begünstigen.


Ich habe zu dem Thema eine sehr spannende Seite gefunden: Zukunft Mobilität, [Kurz erklärt] Wieso kommen Busse manchmal direkt hintereinander? (Pulkbildung)] (2017-04-12) Der folgende Textausschnitt geht auf dynamische Fahrzeugabstände zur Vermeidung von Pulks ein:

Zitat:


Neuere Forschungsergebnisse und Anwendungen setzen vermehrt auf die Abschaffung starrer Fahrpläne und Taktfolgezeiten. Dynamische Verfahren sind vor allem bei Fahrzeugfolgezeiten von unter zehn Minuten anwendbar. Hierbei wird versucht, den Verkehr in einem Gleichgewicht abzuwickeln, das heißt, die Abstände zwischen den einzelnen Fahrzeugen stabil zu halten. Die einzelnen Fahrten werden ständig optimiert und dem Fahrpersonal Informationen bezüglich der optimalen Geschwindigkeit5 und 6 bzw. den optimalen Wartezeiten übermittelt.7 Durch das Gleichgewicht befindet sich in jedem Fahrzeug eine ähnliche Zahl von Fahrgästen. Stark besetzte oder gar überfüllte Fahrzeuge erzeugen größere Verspätungen. Ankommende Fahrzeuge sollten daher immer Platz zur Aufnahme weiterer Fahrgäste haben.



Durch dynamische und variable Fahrzeugabstände kann eine Verspätung an die nachfolgenden Fahrzeuge weitergegeben und aufgeteilt werden. Das Entstehen von Fahrzeugpulks wird somit ebenfalls vermieden. Die Fahrzeugfolgezeiten werden dynamisch an die Wettersituation, den Besetzungsgrad der Fahrzeuge, die Zahl der wartenden Fahrgäste an den Haltestellen und den Abständen des vorherigen Umlaufs angepasst. Gleichzeitig wird auf Basis des gerade angekommenen Fahrzeugs die Ankunft der nächsten Fahrzeuge vorhergesagt und für diese eine optimaler Abstand prognostiziert. Dieses Vorgehen stabilisiert den Betrieb auf der gesamten Linie. Die Zufriedenheit der Fahrgäste steigt, da die Erwartung einer gleich verteilten Ankunft der Fahrzeuge weiterhin erfüllt werden kann.


Beitrag Nr. 348   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 10.02.2019 20:52
    —
Guter Artikel, der Link dort zum Buspulksimulator ist auch interessant.

Zu denken hat mir der Hinweis auf Japan und das dort geübte "Gaman" https://en.wikipedia.org/wiki/Gaman_(term) gegeben. Jetzt müsste alle Verkehrsteilnehmer noch ZEN-Übungen machen, dann läufts zwinkern
Oooommm!

Beitrag Nr. 349   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 10.02.2019 21:47
    —
(Zu dem U- Bahn Vergleich des im Artikel verlinkten Videos : Homogenität wie gesellschaftlicher Korporatismus markiert Japan als Antipode, Mexiko die gewordene neoliberale Dystopie, welche veranlagungsgemäß mindernden Einfluß auf unser Zusammenleben nimmt, bereits jetzt. )
Umgelegt auf die ivb und Innsbruck liest sich der Artikel verheerend:
-die Kritik an Mischverkehren
-der konstatierte hohe Aufwand für Reserven
-keine automatische Kupplungen, zuwenig Türbreiten
-explizite Kritik an Expressbussen
-Fahrgastkommunikation- mit der STB in die PHS etc.

Zuletzt bearbeitet von upwards: 10.02.2019 23:25, insgesamt 5 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 350   |  Autor: thmmax   |  BeitragErstellt: 10.02.2019 22:28
    —
Danke für den Artikel, hochspannend! Offensichtlich haben wir in Innsbruck die idealen Voraussetzungen für eine Pulkbildung...

Ein ähnliches (wenn auch vermutlich nicht ganz so intelligentes) System kann man übrigens in Wien auf der U6 beobachten, wo ein zentraler Rechner dem Fahrer an jeder Haltestelle eine Geschwindigkeit vorschlägt, abhängig von verschiedenen Parametern wie Streckenauslastung, Intervall etc...(die kleinen grün/schwarzen Displays am Bahnsteigende)

Würde sich mit etwas gutem Willen sicherlich über das IBIS ebenfalls umsetzen lassen. Gerade an Haltestellen mit Kapazitätsproblemen (Sillpark) wäre es sicher hilfreich, wenn der Fahrer Informationen über die Auslastung des Bereichs bekommt und z.B. am Leipziger Platz wartet oder die Geschwindigkeit entsprechend anpasst...(wird in Innsbruck aber sicher nie passieren, wenn man es nicht einmal schafft, nach wochenlangem (bzw. jahrelangem Betrieb auf der 3er) Anmeldepunkte korrekt zu setzen)

Beitrag Nr. 351   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 11.02.2019 09:40
    —
[quote="krisu"]
Code:
Werte Fahrgäste,
um Pünktlichkeit des Fahrbetriebes als auch den Comfort ihrer Fahrt weiter zu steigern, wurden aus diesem Fahrzeug einige Sitzplätze zugunsten attraktiver Stehplätze entfernt.
Innsbruck  - Olympia Candidate City 2030


Was soll der Mist?

Beitrag Nr. 352   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 11.02.2019 09:44
    —
simon04 schrieb:

Neuere Forschungsergebnisse und Anwendungen setzen vermehrt auf die Abschaffung starrer Fahrpläne und Taktfolgezeiten. Dynamische Verfahren sind vor allem bei Fahrzeugfolgezeiten von unter zehn Minuten anwendbar. (...)


Da gebe ich dir völlig Recht und das wäre auch Bestandteil eines alternativen Betriebskonzeptes gewesen, für das man sich leider nicht entschieden hat. Das wird, sofern sich der 90%ige Pünktlichkeitsgrad von 30 sec im starren Fahrplan nicht erreichen lässt, beizeiten nochmal diskutiert werden müssen.

Beitrag Nr. 353   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 11.02.2019 13:46
    —
Man darf Leute, die auf die Minute kalkulieren, nicht ganz beiseite lassen. Sich zu bemühen, die Bahnen gleichmäßig fahren zu lassen, ist für einen Übergang sicher wertvoll, um den Leuten zu signalisieren, es funktioniert soweit.
Langfristig ist das System Zürich ohne Alternative, will heißen: der Fahrplan muß stimmen.

Beitrag Nr. 354   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 11.02.2019 19:51
    —
Naja wenn man sich die wiener ubahn anschaut, geht es auch ohne sekunden genauen fahrplan, sondern mit flexiblen fahrplänen... würde bei einem 5-7min minuten takt auch als ok empfinden, wobei die entfernungen in ibk schon so sind, dass man bei 7min drüber nachdenken kann teilw, ob man nicht gleich zu fuß geht... wichtig ist vor allen dingen eine geringe fahrzeit, um gegen den IV zu konkurrieren, und auch eine akzeptanz zu schaffen... wenn man merkt, dass man zumindest nicht viel langsamer als mit dem IV ist, dann bringt das auch was.. ohne dass man den MIV dabei zurückdrängt... nicht verdrängung sondern service sollte das stichwort sein... zumindest wenn das system auch den bürgermeister überleben soll.. oder umgekehrt: wenn der bürgermeister das system länger überleben will und sich nicht der bundespartei in die bedeutungslosigkeit anschließen will...

Beitrag Nr. 355   |  Autor: thmmax   |  BeitragErstellt: 11.02.2019 23:27
    —
@ Manni nichts für ungut und ich will auch niemandem hier zu nahe treten, aber ich verstehe jeden, der sich bei diesem Desaster sarkastische Meldungen nicht mehr verkneifen kann...

Wir alle wissen, dass du dich in den letzten Jahren so gut wie möglich für die Tram eingesetzt hast, aber den Mist haben wir derzeit hauptsächlich abseits dieses Forums, einbetoniert in Mischverkehrstrassen. Man wird wohl keine Stadt finden, in der ein derartiger Tram-Start so katastrophal verläuft wie in Innsbruck. Alles was in diesem Forum in den letzten Jahren kritisch angemerkt wurde, ist jetzt eingetreten: es gibt nirgends Nullwartezeiten (heute wieder mehrmals zwangsläufig getestet), die Züge sind komplett überlastet und von den 30 Sekunden Verspätung sind wir ungefähr soweit weg wie vom Ausbau nach Hall.

Für jeden, der täglich mit diesem Mist pendeln muss eine echte Zumutung!

Beitrag Nr. 356   |  Autor: Fibk   |  BeitragErstellt: 12.02.2019 11:19
    —
https://www.buergermeldungen.com/Innsbruck/Buergermeldungen/Ampeln-Stoerungsmeldungen-Wartung-Steuerung/Abstimmung-der-Tramanmeldung-fuer-Fahrwegfreigabe

Die Stadt gibt ja offen zu daaa eine Bevorrangung der Tram und des ÖPNV nicht gewünacht ist.

Das Zitat:
Zitat:
Es bestehen Arbeitsgruppen zwischen dem Verkehrsunternehmen und der Stadt, um die Beförderung mit der neuen Tram, unter Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer, zu optimieren.


spricht Bände ...

Beitrag Nr. 357   |  Autor: itsme   |  BeitragErstellt: 12.02.2019 11:58
    —
Einige Zeit vergangen und noch immer dieses Desaster.
Am Sonntag in der Reichenau: 20 Minuten warten auf die Tram - Anzeigentafel zeigt: bitte beachten sie den Aushängefahrplan und keine Abfahrtszeiten!! Die Anzeige verdeckt dazu die Uhrzeit-Anzeige, ergo kann man auf den Sonnenstand abschätzen wie spät es ist und wann die nächste Tram kommen könnte.
Irgendwann kommt dann eine Tram und die ist da schon überfüllt.
einfach toll - WM reif
werner

Beitrag Nr. 358   |  Autor: IBKBusStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 12.02.2019 16:36
    —
Fibk schrieb:
https://www.buergermeldungen.com/Innsbruck/Buergermeldungen/Ampeln-Stoerungsmeldungen-Wartung-Steuerung/Abstimmung-der-Tramanmeldung-fuer-Fahrwegfreigabe

Die Stadt gibt ja offen zu daaa eine Bevorrangung der Tram und des ÖPNV nicht gewünacht ist.

Das Zitat:
Zitat:
Es bestehen Arbeitsgruppen zwischen dem Verkehrsunternehmen und der Stadt, um die Beförderung mit der neuen Tram, unter Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer, zu optimieren.


spricht Bände ...


Das wird sich auch solange nicht ändern, bis die Politik gewillt ist in den dafür zuständigen Stellen personelle Konsequenzen zu ziehen. Nur reden alleine hilft halt nicht.
All das was die Grüne Moralpartei die letzten Jahrzehnte angekreidet hat machen sie genauso falsch. Und diese ständigen Ausreden nerven nur noch, zählen tun einzig alleine Ergebnisse und Taten. Alles andere ist unter Berücksichtigung dessen, was die Grünen groß an Verbesserungen versprochen haben, völlig uninteressant.
Es ist und bleibt das Versagen der Grünen.

Zuletzt bearbeitet von IBKBus: 12.02.2019 16:41, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 359   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 12.02.2019 20:44
    —
Dieses völlige Abqualifizieren der Grünen halte ich für unangebracht und nicht weiterführend. Soweit ich das überblicken kann, liegt ein Problem in der Zusammensetzung der grünen Partei: hier sind primär Geisteswissenschaftler und Biologen, aber kaum Techniker vertreten. Daher fehlt technischer Imput und die Möglichkeit der Überwachung der Verwaltung durch kompetente Berater des Bürgermeisters und der Verkehrsstadträtin sicher zu stellen. Ich kenne dieses Problem aus einem bautechnischen Problem eines Innsbrucker Gymnasium in der Vergangenheit, wo kaum auf fachkundige Eltern zurückgegriffen werden konnte.

Aus meiner eigenen Berufserfahrung kann ich sagen, dass Techniker durchaus dazu neigen, die Technik als Selbstzweck zu betrachten (oder böser ausgedrückt als Spielzeug des nie erwachsen werdenden Mannes). Kein Unternehmen darf z.B. die IT den IT-Fachleuten überlassen, die IT-Experten sind dazu da, die Vorgaben aus den unternehmerischen Bedürfnissen / strategischen Entscheidungen etc. optimal umzusetzen. Auf die Stadt bezogen hieße dies, die politische Führung bestimmt im Rahmen ihrer demokratisch legitimierten Führungsverantwortung die zu erreichenden Ziele. Die Verwaltung wie die Unternehmen der Stadt (IKB und IVB) setzten das mit ihren technischen Kenntnissen und den ihnen zur Verfügung stehenden / gestellten Mitteln um. Eine Verwaltung, die Ziele und Mittelverwendung anstelle der Führung selbst bestimmt, verfällt in nicht legitimierte Eigeninteressen, wobei die Einheiten dazu neigen, sich gegenseitig zu behindern wenn nicht gar in Rivalität zu bekämpfen. Aufgabe der Stadtführung wäre es aber auch, für ein geeignetes und loyales Verwaltungspersonal zu sorgen. Ein Problem ist hier aber auch unzweifelhaft die große Heterogenität der Stadtregierung samt dem beständigen Hickhack innerhalb und außerhalb der Parteien und Listen.

Beitrag Nr. 360   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 12.02.2019 20:52
    —
1)Am wenigsten Schuld, wenn Schuldzuweisungen sein müssen, haben in der Sache die Grünen. Die Halbherzigkeiten bei der Umsetzung lagen bei den vormaligen Mehrheitsparteien und die Grünen versuchen jetzt das beste draus zu machen.
2) die Technikferne, die @Hager gerade erwähnt hat ist sicher ein Akzeptanzproblem, das die Grünen haben. Aber ich befürchte, dass zu große Techniknähe dazu führt, dass man sich hier mit den Technikern fraternisert und dann geht erst rechts nichts weiter. Letzendlich verlangt der Techniker auch nach klaren politschen Vorgaben. Ich nehme an, dass die Verkehrmanager der Stadt noch völlig in der Grünen Welle des MIV gefangen sind, die für sie sakrosankt ist. Darum muss die Vorgabe sein: Unbedingter ÖV Vorrang - und wenn das zu einem MIV Kollaps führt, brauchen wir eben eigene Gleiskörper um durch den Blechsalat durchzukommen. Das wird der Politiker vorgeben müssen - bewusst gegen den Techniker.
3) also wenn Grüne Schuld sind, dann die Grüne Welle für den MIV zwinkern

Hagers Diagnose ist super!

Zuletzt bearbeitet von Martin: 12.02.2019 20:53, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 361   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 12.02.2019 22:00
    —
auch die grünen haben von 2012 bis 2018 zeit gehabt, die pläne gerade zu rücken.. insofern haben sie rotschwarze pläne mit radstreifen und bäumen versehen, aber für den IV bis auf die gelben schwellen in der straßenmitte nicht wirklich was (oder zumindest nichts sichtbares) bewirkt. Ideen wie der kreisverkehr im odorf oder rasengleis sind nicht durchgesetzt worden...

und ich würde gerne mal IT technikern einen IT betrieb überlassen, dann würde wahrscheinlich was sinnvolles am ende rauskommen, weil IT techniker generell wohl zum optimieren neigen und nicht zum selbstzweck... gib einem IT techniker ein diagramm mit tradeoff zw qualität und bilanz und er sucht den idealen punkt.. zwinkern

Beitrag Nr. 362   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 12.02.2019 22:14
    —
Angestellte IT-Techniker in Grossbetrieben tendieren leider auch oft zu suboptimalem Verhalten, machen sich gerne durch fehlende Doku usw. scheinbar unersetzlich zwinkern

Nur in Kleinbetrieben wie unserem denken Angestellte (zwangsweise) immer an's Optimieren ;->>

Beitrag Nr. 363   |  Autor: TaliesinStadt / Stadtteil:
Hall/Altstadt
   |  BeitragErstellt: 12.02.2019 22:41
    —
Martin schrieb:
1)Am wenigsten Schuld, wenn Schuldzuweisungen sein müssen, haben in der Sache die Grünen. Die Halbherzigkeiten bei der Umsetzung lagen bei den vormaligen Mehrheitsparteien und die Grünen versuchen jetzt das beste draus zu machen.


Doch, zumindest kann man ihnen mangelndes Durchsetzungsvermögen ankreiden. Von der Verkürzung des Streckenwegs in die PHS über den Wegfall des Rasengleises und des KV bis hin zur fehlenden baulichen Abtrennung der Trasse am Ostkorridor: den Grünen war der Konsens gegen besseres Wissens oftmals wichtiger. Obwohl man selbst das Ressort innehatte.

Im Wissen um die sehr guten Umfragewerte hätten sie da ruhig ein paar Mal häufiger poltern können und mit Koalitionsbruch und verfrühten GR-Wahlen (sofern möglich) drohen können. Zumindest schlechter hätte der Kompromiss damit auch nicht mehr kommen können.

Beitrag Nr. 364   |  Autor: IVB-OpferStadt / Stadtteil:
Saggen
   |  BeitragErstellt: 12.02.2019 23:48
    —
Finde die Aussage von @Hager extrem treffend. Was die Techniker betrifft: Sie sind dazu da, Probleme zu lösen und nicht, um darüber zu berichten. IT-Spezialisten vorgabenlos werken zu lassen, (@admiral) würde sicher in den Abgrund führen, kenne einige Beispiele. Eine aus IT-Sicht optimale Lösung ist für die Enduser meist unbrauchbar, weil nicht benutzerfreundlich.

Ad Grüne: An der Entstehung einer Tram nach den Trassierungsstandards der Zwischenkriegszeit kann man ihnen kaum Schuld geben, das geht noch auf ältere Konten. Was man ihnen aber massiv vorwerfen muß, ist einerseits die Passivität gegenüber der vollkommenen Untätigkeit der Ämter und IVB und andererseits das Ignorieren der Erfahrungen in anderen Städten. Dazu kommt noch, daß sich selbst jetzt noch die zuständige Stadträtin entweder über den Tisch ziehen läßt oder nicht gewillt ist, eine Lösung durchzusetzen.

Das, was jetzt zusammengestoppelt wird, hätte man im Dezember und Jänner machen müssen, dann wäre keine Beta-Variante herausgekommen. Wenn die IVB eine Behörde wäre, müßte man ihrer Leitung eigentlich fast Amtsmißbrauch durch Untätigkeit vorwerfen.

Beitrag Nr. 365   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 13.02.2019 07:39
    —
IT-Experten habe ich in meinem Beitrag als Beispiel angeführt, gilt genauso für den Tiefbau und die Planung. Die Probleme sind im Kopf der Experten (vor allem in der Einstellung = nicht über den Fachbereich denken) und ganz besonders im Missmanagement von ganz oben zu suchen.

Beitrag Nr. 366   |  Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 13.02.2019 08:36
    —
Aber Entschuldigung: Jetzt haben wir bis auf wenige Bereiche eigene Trassen. Mehr kann man als zuständige Politikerin nicht durchsetzen. Es muss möglich sein - und das ist Aufgabe der IVB -, pünktlich ins Zentrum zu fahren. Und viel fehlt da ja nicht. Dass man das nicht vor dem Start der neuen Linien hingekriegt hat, ist nicht Schuld der Grünen.

Problematisch ist der Abschnitt Gabelsbergerstraße - Klinik. Hier verzweifelt man als Fahrgast. Zu viele Linien, Ampeln und vor allem zu viele Haltestellen!

Beitrag Nr. 367   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 13.02.2019 11:36
    —
IVB-Opfer schrieb:

Ad Grüne: An der Entstehung einer Tram nach den Trassierungsstandards der Zwischenkriegszeit kann man ihnen kaum Schuld geben, das geht noch auf ältere Konten. Was man ihnen aber massiv vorwerfen muß, ist einerseits die Passivität gegenüber der vollkommenen Untätigkeit der Ämter und IVB und andererseits das Ignorieren der Erfahrungen in anderen Städten. Dazu kommt noch, daß sich selbst jetzt noch die zuständige Stadträtin entweder über den Tisch ziehen läßt oder nicht gewillt ist, eine Lösung durchzusetzen.


Schon interessant, was manche Außenstehende sich so zusammendenken. Ich erkläre aber gern, wie es wirklich ist.
Wir Grüne sind diejenigen, die seit 2012 in Regierungsverantwortung versuchen, die aus Vorbildstädten bekannten Goldstandards mit Grüngleis, Nullwartezeit etc. in Innsbruck umzusetzen. Auch zuvor haben wir das schon aus der Opposition heraus versucht. Nur leben wir blöderweise in einer funktionierenden Demokratie, noch dazu einer mit funktionierender Gewaltentrennung auch beim "third branch of government", der Verwaltung, so dass nicht alle nach unserer Pfeife tanzen und auch verkehrspolitisch konservative Kräfte immer noch was zu sagen haben.

Zuletzt bearbeitet von manni: 13.02.2019 11:37, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 368   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 13.02.2019 11:41
    —
Ruppert schrieb:
Aber Entschuldigung: Jetzt haben wir bis auf wenige Bereiche eigene Trassen. Mehr kann man als zuständige Politikerin nicht durchsetzen. Es muss möglich sein - und das ist Aufgabe der IVB -, pünktlich ins Zentrum zu fahren. Und viel fehlt da ja nicht. Dass man das nicht vor dem Start der neuen Linien hingekriegt hat, ist nicht Schuld der Grünen.


Danke!
Ja, wir werden das hinbekommen, und zwar ohne Verlängerung der Reisezeiten; im Gegenteil, diese müssen dann in einem weiteren Schritt sogar noch kürzer werden, bis wir eine pünktliche und schnelle Stadtbahn haben. Dann muss das in weiterer Folge auch auf die Linien 1 und 3 ausgerollt werden, die bisher dort erfolgten Verbesserungen basierten ausschließlich auf besseren Signalprogrammen und ein paar hundert Meter neuer Tramspuren, das reicht aber nicht.

Zuletzt bearbeitet von manni: 13.02.2019 11:41, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 369   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 13.02.2019 11:54
    —
Call for action!

Diskutieren ist gut, Taten sind besser. Ich brauche bitte Dokumentation der Staus am Innrain stadteinwärts zwischen Klinikkreuzung und Terminal Marktplatz. Ich erhalte immer wieder entsprechende Meldungen von FahrerInnen und Fahrgästen, habe aber noch kein einziges Foto oder Video.
Da die Verkehrsplanung sich dort immer noch querstellt und Kompromisslösungen mit Linksabbiegenden-Mischverkehr umsetzen will, und aktuell behauptet dass die Dosierung des mIV an vorgelagerten Ampeln und verbesserte Signalisierung der Tram bei der Einfahrt in den Terminal bereits ausreichen könnte, brauche ich bitte Beweise für die Staus. Ich brauche Fotos und/oder Videos von Trams am Innrain, die hinter Autos warten, bitte mit Zeitangabe und idealerweise mit Angabe der Störhaltdauer.
Die Qualitätsansprüche von IVB und Verkehrsplanung sind immer noch zu tief angesetzt, wenn die Tram dort hinter ein paar Autos steht und "nur ein paar Sekunden" verliert, will man das nicht als Beeinträchtigung ansehen. Es ist aber eine.

Beitrag Nr. 370   |  Autor: thmmax   |  BeitragErstellt: 13.02.2019 13:25
    —
Ruppert schrieb:
Aber Entschuldigung: Jetzt haben wir bis auf wenige Bereiche eigene Trassen.


Wo genau??

Beitrag Nr. 371   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 13.02.2019 18:48
    —
eigene trasse ist eine baulich abgetrennte trasse wo man beruhigt 50km/h dahingleiten kann und nicht aus angst, dass ein autofahrer die sperrlinie überfährt oder einer schnell ausparkt, wieder mit 20km/h dahintümpelt...

verbesserungen sind leider auch dadurch zustande gekommen, dass fahrer mit MIV-grün mitfahren, somit fällt die fehlerhafte ampelschaltung nicht mehr so ins gewicht, und kann nicht nachjustiert werden.

am innrain stadteinwärts lässt sich das gleiche beobachten wie zw höttinger auffahrt und layrstr > die autos tendieren dazu links zu fahren.. in der höttinger au wegen dem kommenden spurwechsel und am innrain weil rechts wegen einparkern die spur schlechter läuft und man außerdem vorne sich links richtung HOU einordnen muss..

ad IT-ler > als ITler arbeitet man mit informationen, dazu gehört auch eine entsprechende usability. dass es vielen wirtschaftstreibenden nicht auf non-functional-requirements drauf ankommt und es nur irgendwie funktionieren muss, führt eher zu den dilletantischen umsetzungen... in der modernen IT legt man sehr wohl ein augenmerk auf ISO27001 und ähnliche spiele, die auch eine nutzungsqualität garantiert... aber man darf auch nicht vergessen, dass der rohstoff techniker mangelware ist, und man dann halt meist das nehmen muss, was man bekommt...

Beitrag Nr. 372   |  Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 13.02.2019 19:22
    —
Okay. Dann ist es eben keine eigene Trasse sondern eine eigene Spur. Ich frage mich aber, auf welchen Streckenabschnitten man überhaupt auf 50 km beschleunigen kann, ohne dass man die nächste Haltestelle auslässt. Deswegen behaupte ich ja, dass es zu viele Haltestellen sind...

Beitrag Nr. 373   |  Autor: Wolfgang   |  BeitragErstellt: 13.02.2019 19:39
    —
Die Haltestelle Technik der Linien LK und H scheint auch etwas knapp bemessen zu sein. Es kommt regelmäßig vor, dass sich die Straßenbahn an dort stehenden Bussen langsam vorbeitasten muss.

Gibt es eigentlich einen Grund, dass seit ein paar Tagen die Abfahrten der Linien 2 und 5 (auch bekannt als Linie STB) auf den Smartinfos nicht mehr in Echtzeit angezeigt werden?

Beitrag Nr. 374   |  Autor: patler   |  BeitragErstellt: 13.02.2019 20:23
    —
Und die Haltestelle Technik LK/H war früher zu LK-Zeiten noch viel schmäler. Wurde nach ca 1 Jahr verbreitert.

Richtig auffallend ist, wie stark frequentiert andere Buslinien seit Einführung von 2 und 5 sind.
Der F Richtung Osten immer recht voll bis Pradl. Letztens fuhr ich auch mit dem direkten LK, welcher auch sehr gut gefüllt war. In beiden Beispielen findet man viele Steher zu allen möglichen Zeiten im Innenraum vor.

Früher, also vor einem Monat, fuhr der F richtig leer durch die Gegend und der direkt LK war auch eher eine Schattengestalt.

Beitrag Nr. 375   |  Autor: IVB-OpferStadt / Stadtteil:
Saggen
   |  BeitragErstellt: 13.02.2019 21:22
    —
Erfahrung eines Außenstehenden, Haltestelle Landesmuseum Richtung Klinik:
Anzeige: Linie 2 in 2 Minuten; Uhr gezückt.
Nach 2 Minuten: unter der Bahnunterführung taucht eine Tramway auf und brenst ab.
Tramway steht 1 Minute unter der Unterführung
Tramway rückt vor bis Kaiserstuben, bremst, steht ca. 30 sec. bei der Ampel
Tramway fährt bis zur Kreuzung mit Sillgasse
Ampel geht unmittelbar vor Tramway auf rot
Tramway steht eine volle Ampelphase bei der Kreuzung mit der Sillgasse.

dann:
Ampel bei der Einmündung in den Innrain geht auf rot
Tramway steht eine volle Ampelphase
Ausfahrt Terminal - Ampel geht auf rot, Tram steht eine volle Runde MIV
Haltestelle Klinik: Das alte Spiel, als ich bei der UB hineingehe, steht die Tramway immer noch.

Soviel zur angesagten Effizienz der Grünen.

Beitrag Nr. 376   |  Autor: krisu   |  BeitragErstellt: 13.02.2019 22:43
    —
Hinzugefügt werden muß, daß für die wohl politisch gewollte schnelle Eröffnung des "Ost-West Korridors" das restliche Strassenbahnnetz stillgelegt wurde. Man stelle sich vor, eine andere also schlechte Partei hätte ähnliches auch nur im entferntesten angedacht!

Notitz am Rande: Die Bezeichnung "Ost-West Korridor" fand ich stets erbauend, da dieser fest suggeriert, daß es sich nur um einen hochmodernen, effizientem ÖPNV "Korridor" handeln kann. Und wenn morgen doch der Geheime Oset-West Strassenbahntunnel eröffnet, der lang ersehnte Korridor? Mit Strassenbahn ETCS L3 Moving Block? Es kommt die übliche Poilitiker- und Funktinärsriege daher, zack, und klappt die Eingänge zum Unterpflaster-Korridor auf. Und ich stehe als kritischer Realist dumm da! Habt ihr nicht die grossen feuerverzinkten Abdeckplatten an den Innenstadtbahnsteigen bemerkt?

Der Einser-SEV fährt derzeit nicht durch die Ing.Etzelstrasse ab Museumunsstrasse, wodurch diese Kreuzung zur Zeit etwas entlastet ist.
Bald wird die 1er Tram jedoch wieder durch das historische Paradeexemplar von Innsbrucker Modell klackern, bestehend aus der örtlichen Überlagerung aus (1.) Weichen- und (2.) Ampelparadiesen, (3.) Zick-Zack-Parkour in bester (4.) MIV-Mischlage quer durch andere (5.) ÖPNV Korridore im westlichen Vorfeld der Eisenbahnunterführung zur Sillparkkreuzung. Es sei der Bim gegönnt, immerhin macht sie das dort schon seit wohl fast hundert Jahren.

Bei wenig MIV-Verkehr werden IVB und Stadtregierung die Systeme wohl vielleicht schon in den ruhigen Semesterferien in den Griff bekommen. Aber wehe, es ist Messezeit, oder einfach nur MIV-Rush-Hour zu Schulbeginn o.dgl...

Zuletzt bearbeitet von krisu: 13.02.2019 22:54, insgesamt 5 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 377   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 13.02.2019 23:40
    —
Die S- Bahn mit Halt Messe soll ja entlasten. Für den Augenblick alles andere als ein Malheur sind die zwei Bus- Straßenbahnen aufgrund der Lieferzögerungen, sonntags genügen sogar Solobusse.
Kann es sein, daß im O- Dorf an einigen Hst. das "Blindenleitsystem" im Boden weggespart wurde (Piuskirche )?
Westen, GH Tengler, Hst. Höttinger Auffahrt. Das wirklich einzige, was dort noch die Straßenbahn von einer flotten Ampelpassage abhalten kann, ist ein haltender A der ivb...
Von außen bis vor die Kernstadt ca. 3,5 Minuten Verspätung, zur HVZ das ganze Intervalle plus. Zwar kommen Züge, nur ungenau auch am Außenabschnitt. Reisezeit? Zum 504 die Rotadlerstraße ein klarer Schienenmalus trotz Busspuren, Priorisierung, fehlt alles auf der Hallerstraße.
Fahrzeugreserven schwinden mit dem neuen Fahrplan, wieviele hat man denn noch?
Aigners Strategie für Fr. Schwarzl- die O- Dörfer sind nicht gerade sprechmächtig, was der TV- Beitrag in Tirol heute gezeigt hat- Gewöhnen, Durchtauchen, Zuversicht, wo sich Ankündigungen bis jetzt nicht ausgegangen sind- wirkt da. lol Kritischer die Ämter auf Bürgermeldungen, offiziell wird der ivb Inkompetenz unterbreitet, ziemlich einmalig, weil: Sharrows ins Gleimalen lassen motiviert ganz gewaltig.

Zuletzt bearbeitet von upwards: 15.02.2019 20:41, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 378   |  Autor: Wolfgang   |  BeitragErstellt: 15.02.2019 16:35
    —
Die Infoscreens in der 2er zeigen jetzt auch Linie 2 an.

Beitrag Nr. 379   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 15.02.2019 17:08
    —
Und in der 5er? Auch 2? #LOL

Beitrag Nr. 380   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 15.02.2019 20:36
    —
verspüre ich hier desillusionierung..? dafür hat neulich die linie R auch STB angezeigt.. und jede haltestelle war die bürgerstraße...

Beitrag Nr. 381   |  Autor: Wolfgang   |  BeitragErstellt: 15.02.2019 21:03
    —
lech schrieb:
Und in der 5er? Auch 2? #LOL

Gut möglich. Heute Morgen war es noch STB. zwinkern

Beitrag Nr. 382   |  Autor: thmmax   |  BeitragErstellt: 17.02.2019 14:31
    —
Gerade wieder am Leipziger Platz: mit der 5 zum HBF oder lieber zu Fuß? 5er mit 0‘ auf der Smartinfo, steht auch schon eine gefühlte Ewigkeit an der Ampel zur Einfahrt in den Leipziger Platz. Bei dem Wetter dann doch lieber zu Fuß - außerdem will man ja seinen Anschluss an den 503 nicht verpassen. Spaziere in aller Ruhe zum HBF, der Fahrer trinkt seinen Kaffee aus, wir fahren gemächlich los. Keine Spur von der 5er. Am Bozner Platz werfe ich einen Blick zurück, die 5er tümpelt da gerade in den HBF ein.

Ganz ehrlich, als Fahrgast kann man sich da nur mehr verarscht vorkommen! Das ganze BlaBla von wegen Ampeloptimierung ist einfach nur mehr unglaubwürdig! Einfach nicht zu fassen...

Beitrag Nr. 383   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 17.02.2019 15:05
    —
anscheinend ist die optimierung teilw sogar nach hinten los gegangen...

Beitrag Nr. 384   |  Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 17.02.2019 18:40
    —
Ja, das klingt schlimm. Ich war unlängst als MIV unterwegs. An der Kreuzung Meinhardstraße/Museumstraße gleich auf mit der 2er. Beim Sillpark habe ich die 2er aus den Augen (oder besser gesagt aus dem Rückspiegel) verloren. Bei der Mitterhoferstraße hab ich eine 5er überholt und bei der Jugendherberge die nächste 2er.
Erwähnenswert ist, dass ich bei Gott keine grüne Welle hatte...

Beitrag Nr. 385   |  Autor: IVB-OpferStadt / Stadtteil:
Saggen
   |  BeitragErstellt: 17.02.2019 20:20
    —
@Ruppert:
Das wundert mich gar nicht. Am Donnerstag, so gegen 15:30:
Haltestelle Museumstrasse: Anzeige zeigt 2er in 2 Min.
Nach 2 min taucht in der Ferne ein Stromabnehmer auf, bleibt stehen (vermutlich Kaiserstuben-Ampel)
Rückt vor, als Tramway zur Kreuzung mit der Meinhardstrasse kommt, bleibt sie stehen, dann fährt der Querverkehr los.
Nach 6 oder 7 min, so genau weiß ich es nicht mehr, kommt sie endlich.
Dann der übliche Verlauf: Viele Fußgänger bei der Maria Theresienstrasse, komplette Ampelphase rot an der Kreuzung Innrain, Signal geht auf rot bei der Anfahrt am Terminal, Ampel geht auf rot bei der Haltestelle Klinik.

Am Freitag so ähnlich, aber zu Fuß: Am Burggraben sah ich die 2er und merkte mir ihr Design, dann ab in die Seilergasse, gemütlich quer durch die Altstadt, und als ich am Marktgraben herauskam, stand dieselbe Garnitur bei der Ampel.

Fazit: Entweder sie könnens nicht oder sie wollen es nicht.

Beitrag Nr. 386   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 17.02.2019 20:52
    —
es fehlt einfach allseits der wille... auf seiten der ivb wird von der stadt eh alles gezahlt, da ist es ja egal wenn es länger dauert, sonst hätte man nicht die 1er und 3er auf den schlechtesten takt ausserhalb der beiden weltkriege umgestellt, sondern die garnitur über die ampeln und betriebsoptimierung eingespart und seitens der stadt ist IV einfach definitiv immer das bevorzugte... egal ob 2 oder 4 rad...wechselt halt mit der farbe... dran glauben muss immer die mehrheit halt, hauptsache man kann sein klientel befriedigen...

Beitrag Nr. 387   |  Autor: DUEWAG 240   |  BeitragErstellt: 18.02.2019 18:13
    —
16:58 am Landessportcenter auf den J gewartet (eigentlich paar Minuten früher, aber Planabfahrt). Und um 17:21 Uhr am Fürstenweg ausgestiegen. Das geht viel besser. Vor allem an der Sillparkunterführung unnötig gestanden, obwohl die 2er zur PHS nach zwei Minuten kam.

Beitrag Nr. 388   |  Autor: IVB-OpferStadt / Stadtteil:
Saggen
   |  BeitragErstellt: 18.02.2019 22:52
    —
Heute großer IVB-Tag:
Um ca. 9:30 von der Museumstraße nach Lohbachsiedlung West. 53 sec bei sinnlsoer Ampel gestanden (Marktgraben-Innrain, ging auf rot, als die Tram kam). Dann unfallbedingt aus. Kommentar eines Polizisten: Jetzt hat die IVB Verspätung, ohne daß sie einmal die Schuld ist.

Retour ab Lohbach West um ca. 10:45. Bis Klinik flott, 11 sec Ampelstop, da kann man nichts sagen. Aber dann bis Museumstraße kumuliert auf 125 sec. Die Highlights: Klinik geht auf rot, als Tramway fertig; Ampel bei der Ausfahrt Terminal schaltet mit dem Anfahren der Tram auf rot.

Nachmittags mit J auf die Hungerburg und retour, ohne Probleme.

Gegen Abend mit dem 1er zum Terminal: Wieder überall rot, wo es geht.
Retour 20:20 ab Terminal mit 1er: rot beim Ausfahren Terminal, rot beim Anrollen in der Meinhardstraße.

Fazit: Wo immer im engeren Stadtbereich die Tram oder der Trambus beim Anfahren rot bekommen kann, bekommt sie/er es auch. Das ist schon auffällig, auch für einen Außenstehenden.

Beitrag Nr. 389   |  Autor: krisu   |  BeitragErstellt: 19.02.2019 02:13
    —
Code:
/*
*  Anmeldung für Kurs kursNummer bei amnpelanlage ampelID anfodern.
*  Liefert True wenn Anmeldung erfolgreich
*  Liefert False im eher unwahrscheinlichen Fehlerfall
*/
public boolean ampelanmeldung(int kursNummer, int ampelID)
{
   // * 1.1.2014
   // Geändert lt. informeller FI/ÖVP-Grüne Abmachung.
   // Neue Tram ja, aber ohne MIV-Behinderung. Daher --> Zufallswert.
   // * 4.7.2017
   // Anmerkung vom Ampelprogrammierer: Bei den zig komplexen Kreuzungen haut das nicht hin,
   // habe alles probiert.
   // OePNV Vorrang ist bei einfachen Kreuzungen gut machbar, nicht aber im Innsbrucker Modell.
   // * 5.2.2019
   // Anmerkung vom Ampelprogrammierer:
   // Es ruft sofort wer "Wichtiger" an, und pfeift mich zurück sobald ich den Code ändere.
   // Und ich bins satt, je nachdem wer im Moment der Stärkere in der Politik ist, muss das eine
   // oder andere Signallicht für den MIV oder dem OePNV grün sein. Jetzt mag ich nimmer. Basta!
   // --> 734 Zeilen Programmcode für Funktechnische Anmeldung etc. komplett gelöscht,
   // und ersetzt durch:

    return false; 

}

Zuletzt bearbeitet von krisu: 19.02.2019 16:40, insgesamt 8 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 390   |  Autor: IVB-OpferStadt / Stadtteil:
Saggen
   |  BeitragErstellt: 19.02.2019 16:38
    —
krisu schrieb:
Code:
/*
*  Anmeldung für Kurs kursNummer bei amnpelanlage ampelID anfodern.
*  Liefert True wenn Anmeldung erfolgreich
*  Liefert False im eher unwahrscheinlichen Fehlerfall
*/
public boolean ampelanmeldung(int kursNummer, int ampelID)
{
   // 1.1.2014
   // Geändert lt. informeller FI/ÖVP-Grüne Abmachung.
   // Neue Tram ja, aber ohne MIV-Behinderung. Daher --> false.
   // 4.7.2017
   // Anmerkung vom Ampelprogrammierer: Bei den zig komplexen Kreuzungen haut das nicht hin,
   // habe alles probiert.
   // OePNV Vorrang ist bei einfachen Kreuzungen gut machbar, nicht aber im Innsbrucker Modell.
   // 5.2.2019
   // Anmerkung vom Ampelprogrammierer:
   // Es ruft sofort wer "Wichtiger" an, und pfeift mich zurück sobald ich den Code ändere.
   // Und ich bins satt, je nachdem wer im Moment der Stärkere in der Politik ist, muss das eine
   // oder andere Signallicht für den MIV oder dem OePNV grün sein. Jetzt mag ich nimmer. Basta!
   // -->Programmcolde für Funktechnische Anmeldung etc. komplett gelöscht:

    return false; 

}

shocked

Beitrag Nr. 391   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 19.02.2019 18:51
    —
rofl.. sall isch guat

Beitrag Nr. 392   |  Autor: kurtStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 19.02.2019 19:49
    —
Bin heute Vormittag mal mit der 2-er von Technik West bis in die Stadt gefahren. Dabei sind mir die folgenden zwei Dinge aufgefallen:

Beim Erreichen der Haltestelle Technik ist die vorhergehende Bahn, welche aus der Peerhofsiedlung kam, gerade erst ausgefahren. Sind dann praktisch hintereinander in die Stadt gefahren. Hab mir jetzt mal den Fahrplan angeschaut. Da ist dieselbe Fahrzeit für die Strecke von der Peerhofsiedlung bis Hst. Technik vorgesehen wie von Technik West bis Technik nämlich 3 min. Dass aber von der Peerhofsiedlung die Strecke erstens länger und kurviger und wegen dem Gefälle nur langsamer befahrbar ist, zweitens zwei zusätzliche Haltestellen hat und drittens zwei Ampeln mehr sind, wobei die eine an der Kreuzung VHS – Techniker so super geschalten ist, dass es jedes Mal eine gefühlte Ewigkeit braucht, bis die Bim um die Kurve kann, dann braucht man sich nicht wundern wenn die Rudelbildung schon fast beim Ausgangspunkt beginnt.

Bei der Haltestelle Klinik, wenn sich die Bim bereits Richtung Terminal angemeldet hat, bekommt, nachdem der Querverkehr vorüber ist, nicht die Bim sondern zuerst der MIV ganz kurz grün, fängt aber sofort zum blinken an sodass vielleicht zwei Autos bei grün blinken noch drüberkommen, der dritte schon bei gelb und der vierte gar erst bei glührot noch in die Kreuzung rauscht, danach erhält die BIM die Freigabe. Bitte wer programmiert denn so nen Sche…. Na ja, Krisu hat’s ja eh gut beschrieben.

Beitrag Nr. 393   |  Autor: Wolfgang   |  BeitragErstellt: 19.02.2019 20:22
    —
Die Haltestelle Technik stadtauswärts ist meiner Meinung nach auch etwas suboptimal. Seit der Einführung von 2 und 5 und Umstellung von LK und H fahren dort nun 3 Linien (2, LK, H) nach rechts und mehr als vier (2, 5, T, LK, Postbusse) geradeaus - das sind 8 (Linie 2) + 4 (Linie 5) + 2 (H) + 8 (LK) + 4 (T), also insgesamt 26, Fahrten pro Stunde, dazu kommen noch eine Reihe von Postbussen.

Der ÖV hat für beide Richtungen getrennte Ampeln, aber nur eine Spur, an der sich die Bahnen und Busse daher gegenseitig im Weg stehen. Verschärft wird das ganze dadurch, dass LK und H dort normalerweise auf umsteigende Passagiere von dahinterstehenden Bahnen warten (was ja prinzipiell vernünftig ist), dadurch gehen für die Bahnen aber natürlich Ampelphasen verloren.

Zum Vergleich: Der MIV hat dort - ohne getrennte Ampeln - zwei Fahrspuren, je eine pro Richtung.

Beitrag Nr. 394   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 19.02.2019 22:49
    —
kurt schrieb:
.... Bitte wer programmiert denn so nen Sche…. Na ja, Krisu hat’s ja eh gut beschrieben.

Ich hatte kürzlich ein Gespräch mit einem solchen. Ja, Krisu trifft den Ablauf ziemlich exakt. Da ist der Frustlevel tatsächlich sehr hoch. Zumal jetzt noch ÖV-Priorisierungs-Verlanger, wie ich, daherkommen. Und wie mir scheint - was der selbige welcher aber vehement dementiert - die pädagogische Absicht durchschimmert, den Trambefürwortern auf diesem Wege klar zu machen, dass die Tram für Innsbruck ein Fehlentscheidung war.

Zuletzt bearbeitet von Martin: 19.02.2019 22:50, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 395   |  Autor: kurtStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 20.02.2019 09:05
    —
Dein Posting bestärkt mich nur in meiner Meinung. Und wenn ich mich jetzt hier wiederhole, meiner Meinung nach wird sich nichts wirklich ändern, solange gewisse Verantwortliche in der Verkehrsabteilung der Stadt ihre Narrenfreiheit ausleben dürfen. Die haben die Politk schon die ganzen vergangenen Jahre an der Nase rumgeführt. Sei es bei der vergurkten Planung (möglichst dem MIV keinen Platz wegnehmen) bis hin zu den Ampeln (möglichst den MIV nicht behindern).

Das Beispiel was ich in meinem Vorposting geschrieben habe, kann man ja nun fast in die folgende Kategorie einordnen: „Seht her liebe Autofahrer, wir würden euch ja gerne grün geben, müssen es euch aber leider gleich wieder weg nehmen, da ja die Politik die ach so störende Tram bevorzugen will“. Würde man die Tram gleich nach der Anmeldung und nachdem der Querverkehr vorüber ist ums Eck lassen, bräuchte man danach dem MIV seine Grünphase nicht abwürgen. Aber damit kann man dann keine Stimmung gegen die Tram machen.

Ich finde es ist höchst an der Zeit, dass endlich wirkliche Fachleute aus anderen Städten, wo ÖPNV Bevorrangung gut funktioniert, zu Rate gezogen werden und der beamteten Haustruppe endlich mal das Handwerk gelegt wird.

Beitrag Nr. 396   |  Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 20.02.2019 10:10
    —
Auf jeden Fall stimme ich Kurt zu. Als Laie kann ich nicht verstehen, dass man die Bevorzugung der Tram nicht hinkriegt. Die Ampeln sind ja (fast) alle neu installiert.

Beitrag Nr. 397   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 20.02.2019 11:13
    —
kurt schrieb:
... solange gewisse Verantwortliche in der Verkehrsabteilung der Stadt ihre Narrenfreiheit ausleben dürfen. Die haben die Politk schon die ganzen vergangenen Jahre an der Nase rumgeführt.

Ich meine, die Analyse ist hier nicht ganz richtig. Die Verantwortlichen haben nur sehr eingeschränkte Narrenfreiheit, sondern führen wahrscheinlich (teilweise im vorauseilenden Gehorsam) das aus, was diejenigen, unter dessen Protektion sie stehen, von ihnen erwarten. Und das (leitende) Personal wird nun überwiegend von der ÖVP (bzw. FI) gestellt bzw. steht diesen Parteien nahe. Dort hat man sein Ziel erreicht (Sanierung des Leitungsnetzes, teuere Bahnbauaufträge ohne bleibende Behinderung des mIV), worauf auch der hinhaltende Widerstand gegen weitere Einschränkungen des mIV (z.B. Öffi-Spur am Innrain) hindeutet.

Gegen eine weitere Einschränkung des mIV (z.B. Parkplatzreduktion, Einschränkung von Fahrten in die Innenstadt) wird vor allem die Wirtschaft (ÖVP- bzw. FI-Klientel) ihr Veto einlegen.
Frei nach Manni: Das ist Demokratie ...

An der Nase herumgeführt werden nur die grünen PolitikerInnen, mangels Durchsetzungsvermögen und Fachwissen. Und, wie von anderen Postern schon angemerkt, aufgrund von Klientelpolitik (z.B. Förderung des Radverkehrs zu Lasten des ÖV).

kurt schrieb:
... und der beamteten Haustruppe endlich mal das Handwerk gelegt wird.

Ich vermute, daß hier niemandem "das Handwerk gelegt" wird. Analyse siehe oben.
Protest könnte höchstens von Seiten der IVB kommen, aber die steht ebenfalls unter der Kontrolle der mIV-Befürworter. Und allenfalls höhere Kosten (mehr Wagenauslauf durch längere Fahrzeiten) wird eben durch Angebotsreduktion (Intervallstreckung etc.) kompensiert.
Die Leitung der IVB hat hier, wenn man so will, "Narrenfreiheit" ... wink

Beitrag Nr. 398   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 20.02.2019 14:16
    —
Gibt's eigentlich zu dem Thema Ampelsteuerung und MIV-Bevorrangung keinen Gemeindratsbeschluss?
Falls nein nachholen bzw. versuchen (und falls das an den Mittelalterparteien scheitert das plakaitieren und es jedes Monat neu versuchen), falls es schon einen Beschluss gibt muss es doch möglich sein öffentlich und Arbeitsrechtlich Druck zu machen a la "Verkehrsabteilung widersetzt sich GR-Beschluss".

Beitrag Nr. 399   |  Autor: kurtStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 20.02.2019 14:45
    —
Ingenieur schrieb:

Ich vermute, daß hier niemandem "das Handwerk gelegt" wird.


Das ist ja genau das, was ich ja eigentlich auch befürchte. Darum auch meine etwas plakative Wortwahl. Denn wenn hier nicht mal der Hebel angesetzt wird, wird es maximal ein paar marginale Verbesserungen geben, aber grundsätzlich nicht wirklich was ändern.

Wobei ich ja schon fast der Meinung bin, dass die Verantwortlichen in der Verkehrsabteilung eher einer anderen politischen Gruppierung als von dir gemutmaßt nahestehen und man ganz bewusst das anfängliche Chaos produziert hat um dann die Verkehrsstadträtin und den IVB GF an den Pranger stellen zu können. Wohl gemerkt, will da jetzt niemanden nahetreten, aber das ist jetzt meine ganz persönliche Meinung, welche ich mir aus den Beobachtungen der letzten Tage zusammengereimt habe.

Beitrag Nr. 400   |  Autor: IVB-OpferStadt / Stadtteil:
Saggen
   |  BeitragErstellt: 20.02.2019 15:21
    —
kurt schrieb:

Wobei ich ja schon fast der Meinung bin, dass die Verantwortlichen in der Verkehrsabteilung eher einer anderen politischen Gruppierung als von dir gemutmaßt nahestehen und man ganz bewusst das anfängliche Chaos produziert hat um dann die Verkehrsstadträtin und den IVB GF an den Pranger stellen zu können. Wohl gemerkt, will da jetzt niemanden nahetreten, aber das ist jetzt meine ganz persönliche Meinung, welche ich mir aus den Beobachtungen der letzten Tage zusammengereimt habe.


Es würde zumindest zu dem passen, was man auch sonst so hört, daß es nämlich bestimmten Kreisen in den Ämtern Spaß macht, die grünen Politikerinnen (Ohne Binnen-I) und ihren Bürgermeister blöd dastehen zu lassen.

Beitrag Nr. 401   |  Autor: IBKBusStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 20.02.2019 15:27
    —
IVB-Opfer schrieb:


Es würde zumindest zu dem passen, was man auch sonst so hört, daß es nämlich bestimmten Kreisen in den Ämtern Spaß macht, die grünen Politikerinnen (Ohne Binnen-I) und ihren Bürgermeister blöd dastehen zu lassen.


Naja, sie sind ja auch selbst Schuld. Die Verkehrsstadträtin hält dem IVB-Chef die Stange (warum auch immer) und setzt sich nicht, genauso wie der BM, gegen die Ämter durch. Schlussendlich machen sie nicht das wofür sie gewählt wurden. Fail.
Für mich ist und bleibt es politisches Versagen auf voller Länge. Deshalb wird sich der "Zustand" auch in Zukunft nicht nennenswert ändern.

Zuletzt bearbeitet von IBKBus: 20.02.2019 15:30, insgesamt 3 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 402   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 20.02.2019 18:43
    —
kurt schrieb:
Wobei ich ja schon fast der Meinung bin, dass die Verantwortlichen in der Verkehrsabteilung eher einer anderen politischen Gruppierung als von dir gemutmaßt nahestehen ...

Ich glaube, da geht jetzt ein wenig die Phantasie mit Dir durch. Die Beamtenschaft ist im Land Tirol und auch in der Stadt Innsbruck bis auf wenige Ausnahmen fast ausschließlich schwarz bzw. Schwarz nahestehend (FI ist ja auch nur ein Schwarz-Ableger). Das Hauptklientel der Schwarzen (neben den Bauern, die beim Thema Nahverkehr nur in Ausnahmefällen (Grundbedarf) Aktien drinnen haben) ist die "Wirtschaft". Und für die Wirtschaft ist der öffentliche Verkehr nur ein Hindernis bzw. notwendiges Übel (ausgenommen natürlich die Bauwirtschaft ...). Der Handel bzw. die Gewerbetreibenden in Innsbruck wollen freie Fahrt für freie Unternehmer, freie Zufahrt und Parkplätze für ihre Kunden und Mitarbeiter, der Tourismus will freie Zufahrt für seine Kunden, die Transportbranche freie Fahrt für Touristenbusse, Taxis, LKW etc. Und das setzen FI und ÖVP konsequent um. Und nachdem das Privat-Kfz noch immer für weite Bevölkerungskreise ein wichtiger emotionaler Faktor ist, wird es auch kaum politischen Druck von unten her geben (den langsamen, unpünktlichen, unbequemen und komplizierten ÖPNV nutzt nur, wer dazu gezwungen ist; das Straßenbahndesaster beweist nur diese These ...).
kurt schrieb:
... um dann die Verkehrsstadträtin und den IVB GF an den Pranger stellen zu können.

Die Verkehrsstadträtin hat es verdient und für Herrn Baltes gehört es zur Stellenbeschreibung. Nachdem er sich seines Postens offensichtlich sicher sein kann (siehe Patscherkofel-Desaster), wird ihn Kritik wahrscheinlich nur marginal berühren.

Beitrag Nr. 403   |  Autor: DUEWAG 240   |  BeitragErstellt: 20.02.2019 19:10
    —
Wahnsinn, was ist das für eine Programmierung bitte? Zuerst haltet die Linie 2 an der Klinik hinter R und/oder F, nur um darauf vor zu ziehen inklusive Türfreigabe. Gefahren wurde dann erst bei der nächsten Ampelphase für Geradeausfahrten (!) um 18:57 Uhr. Verlust ca. zwei Minuten. Aber selbst danach konnte sie nicht durch fahren. Vor der Kreuzung zur Bürgerstraße erneuter Zwangshalt, wenn auch nur kurz, also halbe Minute. Und da wir am Terminal nur ganz hinten standen (davor 1BUS und M) erfolgte die Ausfahrt erst um 19:01 Uhr. Dafür ist der Ampelfreie Abschnitt bis Landesmuseum sehr gut. 19:04 am Landesmuseum ist ok. Nur halt auf höhe Niederwieser, da nun J, 1BUS und M davor. Es durchqueren zu viele Linien den Graben-Museumstr.-Korridor. M abgebogen, daher nun dritter Halt am Landesmuseum um 19:06. Zweimaliges halten vor den Ampeln und Ankunft Sillpark 19:08. Verlust also vier Minuten auf dem kurzen Stück wegen normalem Verkehr und normaler Ampelschaltung.

Beitrag Nr. 404   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 20.02.2019 20:28
    —
verkehrsabteilung ist seit gut 20 jahren nicht mehr schwarz... außerdem dürfte hier auch nicht das alles im sinn der schwarzen passieren... das was da passiert ist eher bei den obusbeführwortern zu suchen zwinkern wobei ich dem amt eine eigendynamik zuschreibe und machtdemonstration gegenüber der führung, dem an der nase herum führen, was man halt als amt alles machen kann...

Beitrag Nr. 405   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 20.02.2019 21:53
    —

Manchmal eröffnet einem auch ein Zaharztbesuch (bzw. der Weg reotur) neu Einblikce in den Betriebsablauf.
So spart man einen Phase: Linksabbiege L2 (Rot) und Geradeaus L5 (Grün) bekommen gleichzeitg Grün (oder fahren zumindest gleichzeitg los). L2 wartet stadteinwärts mitten inder Kreuzung mit Schnauze hart an der vorbeifahrenden L5 und fährt dann weiter.
Nachmittags hab ich es gleich nocheinmal gesehen. Es geschehen noch Zeichen und Wunder.
Positiver Effekt: da kommt kein Auto durch, mag es noch so Grün haben.....
und als Radler störts mich nicht, ist ja ein schöner Anblick zwinkern

Zuletzt bearbeitet von Martin: 20.02.2019 21:55, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 406   |  Autor: kurtStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 21.02.2019 13:20
    —
Beobachtungen von heute Vormittag, mit L2 von Peerhofsiedlung bis zum Terminal Innrain:

• Ca. 20 sec Störhalt an der Ampel VHS – Technikerstraße

• Haltestelle Lohbachsiedlung West, nach Türen zu und Anmeldung 60 sec ! Wartezeit bis Freigabe zum Einbiegen in die Kranebitter Allee erfolgt. Warum zum Henker muss dort der höchstrangige ÖPNV nach Anmeldung einen kompletten Ampelumlauf warten und damit eine ganze Minute verlieren, bis er wieder einen Slot bekommt?

• Klinikkreuzung nach Türen zu und Anmeldung erfolgt wieder zuerst die bereits von mir beschriebene MIV Verarschung bevor die Freigabe zum Abbiegen erfolgt. Wartezeit ca. 20 sec.

• Kreuzung Innrain Bürgerstraße vorm Terminal Störhalt 45 sec. War zwar kein richtiger Stau, 3 Autos vor uns, war halt die Wartezeit an der Ampel.

Hab jetzt aber hier mal nur die Störhalte bzw. Wartezeiten an den Haltestellen nach Türen zu und Anmeldung bis zur Freigabe von > 15 sec angeführt. Und das an einem eher ruhigen Vormittag mit eher mäßigem Verkehrsaufkommen. Also von Nullwartezeit und Sofortgrün sind wir IMO noch Lichtjahre entfernt.

Ein weiterer Punkt ist mir noch aufgefallen: Der Durchstich am Innrain zwischen Johanniskirche und dem Griechen gehört IMO ehebaldigst dicht gemacht. Ebenso die Ausfahrt aus dem halbwilden Parkplatz (dort wo früher mal die Tankstelle war) in den Innrain stadteinwärts. Jetzt zwei Mal beobachtet wie Benzinkutschentreiber, obwohl sie Nachrang hätten noch kurz vor der Bim rausfuhren und die Bim zum unnötigen Bremsen zwangen (einmal aus dem Parkplatz und einmal beim Durchstich). Interessanterweise beide mit „Erdäpfelkennzeichen“. Offensichtlich hat es sich bei der Landbevölkerung noch nicht rumgesprochen, dass auch die Bim fallweise recht flott daherkommen kann.

Beitrag Nr. 407   | durchaus positive Erfahrung heute Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 21.02.2019 17:41
    —
Habe in letzter Zeit viel Negatives geschrieben. Heute war die Fahrt von der Höttinger Au ins O-Dorf jedoch durchwegs angenehm - und das zu der Zeit, in der viele Gymnasiasten Unterrichtsschluss hatten.

Positiv ist, dass man nie lange auf eine Bahn warten muss. Liegt wohl daran, dass die Verspätungen von Westen her bis zur Höttinger Au gar nicht so lang sein können. Bis zum Bahnhof ging´s mit der 5er recht flott, dann zum Sillpark etwas mühsam aber akzeptabel. Danach auch wieder flott bis ins O-Dorf.

Fahrzeit 28 Minuten - und das trotz Umweg über den Bahnhof. Haut jetzt niemanden vom Hocker, ABER:
In Summe viel bequemer als der O-Bus.

Zwei, drei Vorschläge zur Beschleunigung der 2er (kann man nicht oft genug sagen):

- Sofortige Errichtung der eigenen Spur Richtung Innenstadt am Innrain (einfacher Tausch mit der bestehenden Busspur)
- Sofortiges Auflassen der Haltestelle Museumstraße (die Haltestelle M-Ther-Str. erreicht man zu Fuß in 69 Sekunden! Die Haltestelle Landesmuseum in 93!)
- Hinweisschilder (evtl. von Grassmayr gegegossen ;) ) "ACHTUNG TRAM" zwischen M-Ther-Str und Herzog-Friedrich-Str..... Noch besser wären Zick-zack-Geländer

Beitrag Nr. 408   |  Autor: DUEWAG 240   |  BeitragErstellt: 22.02.2019 07:45
    —
Eine Auflassung der Haltestelle Museumstraße halte ich für nicht sinnvoll, da Haltestellen ein Einzugsgebiet haben, welches nicht direkt an der Haltestelle liegt. So erschließt die Hst. Museumstraße den Bereich Hungerburgbahn - Congresshaus - Hofburg - Landestheater - Haus der Musik - Schwarzmanderkirche - Volkskunstmuseum - Franziskanerplatz - Treibhaus - Cafe Central - Sparkassenplatz. Und bei einer Auflassung der Haltestelle Museumstraße muss man dann noch mal eine Minute weiter gehen mindestens. Nicht jeder Fahrgast ist noch so gehfähig, darum gibt es ja auch den ÖPNV.

Hatte mich mal selbst, als ich an der Hst. Defreggerstraße war, gefragt, warum diese zwischen Leipziger Platz und Gabelsbergerstraße errichtet wurde. Der Abstand ist viel zu kurz, vor allem da die Bahnsteige 60m lang sind (?). Aber mit dieser Haltestelle wird Altpradl erschlossen.

Und ich bin am 10. Jänner vom Landessportcenter bis zur Hst. Pradler Straße zu Fuß gegangen, weil ich im dortigen Cafe Walter eine Torte für meine Mutter gekauft hatte. Der Weg hat sich extrem gezogen, weil es leider keine vernünftige ÖPNV-Erschließung auf der Strecke gibt. Eine Fahrt Landessportcenter - Sillpark - Amraser Straße kam für mich nicht in Frage. Da wäre ich länger am Weg.

Wie gesagt. Haltestellen erschließen nicht punktuell, sondern großflächig. Und vor allem zu den Seiten wird erschlossen.

Beitrag Nr. 409   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 22.02.2019 20:02
    —
Ich bin immer noch für eine Zusammenlegnug der Hs. Maria-Theresien-Str. und Mueumstr. zu einer am Burggraben.

Übrigens, die Bildschirme in der 5er zeigen inzwischen auch 5 statt STB.

Beitrag Nr. 410   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 22.02.2019 21:06
    —
es würde definitiv genügen die haltestelle MTS auf der anderen seite der MTS zu eröffnen, und dafür die MUS zu streichen.. allerdings müsste man endlich die fahrräder von der innsbruck information entfernen, dass man auch wieder dort vorbeikommt und nicht das absolute nadelöhr hat..

in die kurve legen ist nicht ganz ideal, da man bei barrierefreien bahnsteigen ein mind the gap dann brauch... zickzack gitter über die MTS zur EFS hört sich sehr verlockend an... besonders für taxis...

Beitrag Nr. 411   |  Autor: IVB-OpferStadt / Stadtteil:
Saggen
   |  BeitragErstellt: 22.02.2019 23:01
    —
Ein paar einfache Dinge:

Verlegung des Öffi-Fahrstreifens bei der Johanneskirche auf die linke Seite; würde nicht nur der Tramway, sondern auch den Buslinien C, M, H, Lk und ein paar Postautokursen etwas bringen

Verlegung und Zusammenlegen von den Haltestellen Maria-Thereisenstrasse und Museumstrasse am Burggraben wäre schon sinnvoll

Beides wurde im Forum schon mehrfach angesprochen, man kann es nicht oft genug wiederholen.

Längerfristig muß auch die Museumstrasse entlastet werden; gestern nachmittags ging programmgemäß die Ampel an der Sillgassenkreuzung vor einer fertigen 2er auf rot (die Leute sollen schließlich die Zeit in der Tramway genießen), dahinter standen dann 3er, 1er, A und M. dazwischen noch ein paar Autos aus der Wilhelm-Greil-Straße. Das reichte fast bis zum Spar hinunter. Für eine attraktive Straße ist so ein Öffi-Kanal unbrauchbar.

Zuletzt bearbeitet von IVB-Opfer: 22.02.2019 23:02, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 412   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 22.02.2019 23:19
    —
5er Hbf.->Sillpark heute ca. 11:53: Wie üblich alle technisch möglichen Störhalte. Und in der Unterführung dann 1 Ampelphase extra weil die Grünphase für Öffis nicht ausreicht damit ein Solo-Bus und eine Tram zusammen durchkommen ...
Oder der Fahrer war übervorsichtig, ich konnte das Signal nicht wirklich sehen.

Beitrag Nr. 413   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 23.02.2019 10:48
    —
Aus Zeitgründen ohne jetzt auf irgend etwas anderes einzugehen nur schnell diese Informationen: der Knoten Sillpark - Europahauskreuzung wird gerade vollständig neu programmiert mit dem Ziel, die Bahnen in alle Richtungen störhaltfrei durchzuschleusen.

Es hat kaum Sinn, derzeit Details zu betrachten, weil gerade an allen Ecken und Enden an der Optimierung gearbeitet wird und sich somit die Dinge laufend ändern.

Die hier geforderte Zusammenlegung der Museumstraßen-Haltestellen wird es nicht geben, da in solch einer innerstädtischen Lage der kurze haltestellenabstand gerechtfertigt ist.

Der Innrain-Fail wird voraussichtlich so gelöst werden wie hier vorgeschlagen, offen war noch die Frage der Regionalbushaltestelle, die dann in die Bürgerstraße kommt. Die Einbahn vor der Johanneskirche soll dazu umgedreht werden. All das hätte eigentlich rechtzeitig vor der Inbetriebnahme passieren sollen.
Trotzdem wäre es gut, wenn bitte mal jemand Fotos vom Stau am Innrain hätte. Diese Staus sollen zwar noch auftreten, aber die mIV-Dosierung stadteinwärts scheint spürbar zu wirken.

Zuletzt bearbeitet von manni: 23.02.2019 10:55, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 414   |  Autor: kurtStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 23.02.2019 11:08
    —
Danke für die Info. Dann hoffe ich mal, dass jetzt aber wirklich Leute dran sind, die ihr Handwerk verstehen und die alte Verhinderertruppe weit genug ferngehalten wird.

Beitrag Nr. 415   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 23.02.2019 11:09
    —
manni schrieb:
Aus Zeitgründen ohne jetzt auf irgend etwas anderes einzugehen nur schnell diese Informationen: der Knoten Sillpark - Europahauskreuzung wird gerade vollständig neu programmiert mit dem Ziel, die Bahnen in alle Richtungen störhaltfrei durchzuschleusen.

Es hat kaum Sinn, derzeit Details zu betrachten, weil gerade an allen Ecken und Enden an der Optimierung gearbeitet wird

Dann hoffen wird dass das "Ziel, die Bahnen in alle Richtungen störhaltfrei durchzuschleusen" bis zur Ampelanlage durchdringt und nicht am Dienstweg umgedreht wird ...

Beitrag Nr. 416   |  Autor: kurtStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 23.02.2019 11:21
    —
Bezüglich Stau am Innrain hab ich mir zwar vorgenommen Fotos zu machen, aber zu den Zeiten wo ich jetzt da immer am Weg war, war es relativ ruhig. Ich warte jetzt mal auf einen Schlechtwettertag, wenn dann die ganzen Touris in die Stadt wollen, mal schauen wie es da läuft.

Beitrag Nr. 417   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 23.02.2019 12:40
    —
Derzeit sind Semesterferien an der Uni, das Wetter ist schön und keine Einkaufssaison. Im Moment konzentrieren sich Staus auf die üblichen Rush Hours und hier die Ein- und Ausfahrten der Stadt. Zudem war die Stadt baustellenfrei.

Beitrag Nr. 418   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 23.02.2019 12:59
    —
lech schrieb:

Dann hoffen wird dass das "Ziel, die Bahnen in alle Richtungen störhaltfrei durchzuschleusen" bis zur Ampelanlage durchdringt und nicht am Dienstweg umgedreht wird ...


Mit der Sperre des Hbf. bleibt nur eine Richtung übrig von der Amraser Str. in die Museumsstrasse- machbar. In der Praxis läßt sich das erst nachher verifizieren bei aufrechtem Betrieb aller Straßenbahnlinien.

Zuletzt bearbeitet von upwards: 23.02.2019 13:22, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 419   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 23.02.2019 17:22
    —
die durchfahrt bei der johanneskirche umdrehen wird den erfolg haben, dass viele autofahrer schnell nach links abbiegen und vor die bahn schneiden... außerdem gibt es beim terminal ja schon die möglichkeit zum linksabbiegen wenn man stadteinwärts fährt... dann kann man diese möglichkeit canceln und nur noch gerade aus an der stelle machen... würde acuh die ÖV phase in den terminal verlängern, da man die linksabbieger nicht betrachten muss... oder man könnte acuh wie auf der reichenauerstraße eine ampel bei dem durchstich hinter der johanneskirche machen, dass linksabbieger grün haben und nur wenn die bahn dort steht, nach einiger zeit mal für den IV rot wird...

Beitrag Nr. 420   |  Autor: bahnbauerStadt / Stadtteil:
innsbruck pradl
   |  BeitragErstellt: 26.02.2019 17:59
    —
seid doch mit den beteiligten etwas gnädig, gebt ihnen 100 tage. wenn sie es bis dahin nicht geschafft haben, dann überlegt euch etwas.

so lustig, zwei trams stehen in der haltestelle sillpark beide öffnen alle türen. die vordere tram fährt weg, die hintere tram fährt auf die vordere halteposition und öffnet wieder alle türen. das wäre somit die kürzeste fahrstrecke der welt, gibts nur innsbruck - schneckenpost.

Beitrag Nr. 421   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 26.02.2019 18:24
    —
Nachdem man auf elektrisch stellbaren Weichen nicht nachfahren darf, macht es doch mehr Sinn in der Haltestelle nochmals zu warten, als irgendwo kurz danach auf freier Strecke.

Beitrag Nr. 422   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 26.02.2019 21:29
    —
naja widerspricht der strabVO, dass auch in einer doppelhaltestelle nur einmal gehalten werden darf... das hat ja auch sinn... wenn ich mich noch recht erinnern kann... und wäre wohl sinnvoll wenn man mal ein nachfahrprogramm in die weichen einspielt...

wobei bei der ampelschaltung eh egal..

grad beobachtet, bahn fährt vom bhf weg, kommt bis zur greilstr, genau davor geht die ampel auf rot, bahn bremst auf 0, ampel schaltet sofort auf grün... gesamt wäre es besser gewesen, die ampel hätte ein paar sekunden länger grün gehalten, damit wäre die kreuzung effizienter betrieben gewesen..

Beitrag Nr. 423   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 26.02.2019 22:21
    —
Im Schitt kumulieren sicch von den Außenästen ins Zentrum 4 Minuten Verspätung Verspätung (Linie 2 Museumsstraße ), an Semesterferien wirken auch Intervalle stabil, das Desaster fällt unter die Wahrnehmungsgrenze bei einem Aufwand wie vordem der Linie O, "hilfreich": Sperre des Hbf., 3bus,... bis dann neuerlich im Herbst "Erfolg" sichtbar wird, die Verantwortung längst vergessen. Im Moment läuft's (wie beim O ) mit Ausnahme der klientelpolitisch unbedeutsameren Anbindung Neu- Rum.
Zur Transparenz: Welche "Qualitätskriterien" werden angepeilt, und bis wann wird die Optimierung abgeschlossen?

Zuletzt bearbeitet von upwards: 27.02.2019 20:17, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 424   |  Autor: DUEWAG 240   |  BeitragErstellt: 04.03.2019 06:54
    —
6:44 Uhr an der Hst. Sillpark:
Ein Tw zur Peerhofsiedlung verlässt die Unterführung unter der ÖBB, der nächste Tw Linie 2 nach Technik West beginnt seinen Fahrgastwechsel. Linie 5 kommt in drei Minuten laut Anzeige.

6:46 Uhr (Ende) in der Unterführung:
Tw Linie 2 nach Technik West verlässt die Bahnunterführung mit dem Signal des nachfolgenden 3er-SEV. Dieser konnte die Unterführung um 6:48 Uhr verlassen. Ankunft Hauptbahnhof ohne weiteren Halt um 6:49 Uhr.

Beitrag Nr. 425   | Noch einmal zu den Haltestellenabständen in der Museumstraße Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 04.03.2019 17:06
    —
Am Sonntag werden die Haltestellen in der Museumstraße nur alle 30 Minuten bedient. Will man beispielsweise nach einem Besuch im Metropol-Kino mit der Tram Richtung Osten fahren, muss man entweder warten oder in die Anichstraße gehen. Das wird den Kund_innen zugemutet.

Eine Beschleunigung der Tram in der Museumstraße durch Zusammenlegen der Haltestellen MTStr. und Museumstraße vor der Innsbruck-Info wird jedoch abgelehnt, weil Kund_innen nicht so weit gehen können?

Sorry, aber das ist nicht schlüssig argumentiert.

Beitrag Nr. 426   |  Autor: sakul93Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 04.03.2019 17:56
    —
Am Terminal kommt die 2 um 57 die 3 um 07, der J am Marktplatz um 09 und die 5 um 18 am Sillpark. Das ganze eine halbe Stunde später natürlich auch. Irgendwie wird der Kinogast schon nach Osten kommen.
Zuletzt bearbeitet von sakul93: 04.03.2019 17:56, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 427   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 04.03.2019 18:18
    —
osten ist nicht das problem, da kann man mit C/M auch richtung sillpark bhf fahren.. problem ist in den westen, da gibts nicht nur kino sondern auch theater, welches als direkte konkurrenz eine parkgarage hat... und richtung westen gibt es keinen umsteigepunkt zur linie 5 von allen linien die durch die MUS fahren, außer der linie 2... oder ich fahr davor nach osten, versäum die linie 5 und nimm dann die linie 2...

Beitrag Nr. 428   |  Autor: sakul93Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 04.03.2019 18:20
    —
Ja der fehlende Umsteigepunkt nach Westen ist definitiv ein Problem.

Beitrag Nr. 429   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 04.03.2019 19:41
    —
Manni hat ja um Bilder von der Linie 2 im Stau am Innrain ersucht.
Heute war ein idealer Tag mit Regen ...
Aufnahmezeitpunkt 17:05
Auch die Busspur war blockiert.
Autos, soweit man blickt, und dazwischen eine Bahn ...
Immer noch blockiert. Fahrzeit von der Kirche bis in das Terminal 3 Ampelphasen. Ich konnte problemlos die Straßen queren und die Aufnahmen machen.
Und im Stau kommt schon die nächste Bahn langsam (sehr langsam wink ) näher.

Ein gravierendes Problem sind die Rechtsabbieger aus der Bürgerstraße in den Innrain. Dann ist dort blockiert und vom Innrain aus Richtung Westen geht nichts mehr weiter. Die Ampelphase für das Rechtsabbiegen aus der Bürgerstraße mußte man deutlich verkürzen, damit der Innrain entlang des Terminals nicht überlastet wird (als ganz kurzfristige Lösung). Und mittelfristig führt an der Tramspur am Innrain nichts vorbei (sofern man die Bahn nicht sabotieren will).

Beitrag Nr. 430   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 04.03.2019 22:12
    —
In der Straßenbahn war ich lol Schade, weil der Kurs einigermaßen pünktlich war (-1:20 Hö.Au/ West )
Am nervigsten war die Warterei nach(! ) der Ampel auf der Kreuzung zum Ausbruch aus der stehenden Kolonne seitlich ins Terminal. Wenn nur die Polizei einmal das verbotene Einfahren auf die verstopfte Kreuzung kontrolliert, so das gewollt wäre. Die Straßenbahn darf noch weniger behindert werden als der übrige Verkehr.
Einmal konnte ich eine pünktliche Fahrt miterleben, in 1 Minute von Klink zum Terminal Marktplatz. Äußerst zügig, gefährlich ohne Eigentrasse. Selbst damit bliebe weiter das Risiko mit den Parkplätzen. Zur Sicherheit weg von da.

Zuletzt bearbeitet von upwards: 05.03.2019 19:51, insgesamt 7 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 431   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 05.03.2019 10:53
    —
Und ich war wohl in der dahinter...

Wie ich gestern von der Klinik Richtung Marktplatz (mit-)gefahren bin, stand schon eine weitere 2er kurz vor der Bürgerstrassen-Ampel. Also 2 Kurse der Linie 2 im Stau. Mein Kurs hat dann sage und schreibe 5 Grünphasen (á 90 Sekunden) bis zur Einfahrt in die Kreuzung gebraucht und ist dann noch einige Zeit in der Kreuzung gestanden, da der Rückstau von der Ursulinen-Ampel sich nicht aufgelöst hat....

Beitrag Nr. 432   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 05.03.2019 15:19
    —
Eine weitere Maß0nahme wurde umgesetzt: für stumpfes Befahren von Weichen in der Geraden sind jetzt per Dienstanweisung 25 km/h erlaubt, stumpf aus dem Bogen und spitz gelten 15 km/h (vorher 10).
Haltestellen dürfen jetzt mit 25 km/h durchfahren werden (vorher 10).

Es bleibt dennoch komplex und schwierig. Meiner Einschätzung nach sind die Signale am Ostkorridor aktuell etwa zur Hälfte optimiert, der Zeitverlust durch Ampeln liegt pro halbem Umlauf immer noch bei 4-6 Minuten. Ihr könnt euch sicher sein, dass ich intern weiterhin in sämtliche Wadeln beiße, so lang bis es mich entweder zu sehr nervt oder wirklich alles optimiert ist.

Beitrag Nr. 433   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 05.03.2019 18:07
    —
Einer der zentralen Humbugs ist die Rhombergpassage. Die 2er Richtung Museumstraße steht nachrangig und fährt dann auf die meist rote Fußgängerampel. Damit blockiert sie alles.

Beitrag Nr. 434   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 05.03.2019 21:15
    —
naja... 25km/h ist schon besser, aber die frage ist, was für ein glump baut man in ibk ein, wenn man damit nicht mal die voraussetzungen der StrabVO erfüllt, die ganz andere geschwindigkeiten erlaubt...

man müsste auch das abbiegen von der anichstraße richtung bürgerstraße unterbinden, da viele hier den stau im innrain umfahren, und dann zum einen die 5er durch die anwesenheit blockieren und zum anderen durch die gegenverkehrsregel nicht abbiegen können und die bahn dann oftmals nicht mehr die ampel schafft.. dazu kann man wegen dem mehrverkehr dann auch in der bürgerstraße nicht die busspur richtung norden aktivieren, weil die geradeaus fahrer und die rechtsabbieger in den innrain einfach zuviel für eine spur sind...


was man noch zusätzlich optimieren könnte, wenn man die spur, die von der bürgerstraße in den innrain richtung westen abbiegt, mit einer sperrlinie versieht, zur rechten spur am innrain, dann kann die bahn gleichzeitig aus dem terminal ausfahren, während die von links kommenden grün haben, da diese dann nicht auf das gleis wechseln dürfen...

Beitrag Nr. 435   |  Autor: IVB-OpferStadt / Stadtteil:
Saggen
   |  BeitragErstellt: 05.03.2019 22:23
    —
Die Situation im Bereich Anichstraße - Bürgerstraße - Terminal ist sicher nicht einfach. Nachdem ich fast jeden Abend dort in die eine oder andere Richtung unterwegs bin, scheint mir eine brauchbare Lösung wirklich nur darin zu bestehen, daß man die Anzahl der KFZ im Kreuzungsbereich Bürgerstraße / Innrain verringert. Wie schon vorgeschlagen, also ein Linksabbiegeverbot an Anichstraße/Bürgerstraße und auch eine (keine Ahnung, wie) Entlastung des Kreuzungsbereichs Innrain / Marktgraben / Innbrücke. Besonders am Abend und in der Touristensaison wäre es wichtig, das Linksabbiegen am Innrain zu den Garagen bei der Markthalle zu unterbinden.
Allerdings wird man die meisten dieser Probleme nicht vor Ort lösen können, es sind einfach zu viele Autos für zu wenig Platz. Wenn man den IL-s und den Touristen signalisieren könnte, daß sie einfach keine Chance haben, ihr KFZ in Innsbruck unterzustellen, wäre viel gewonnen.

Außerdem: die Ampelregelung bei der Klinikkreuzung ist immer noch merkwürdig. Heute nachmittag, aus der 2er von der Stadt her kommend ausgestiegen, bekamen zuerst die Fußgänger grün, dann die Tram, die natürlich sofort stehen bleiben mußte. Umgekehrt hätten die Fußgänger vielleicht eine Minute warten müssen. Wer macht so einen Schwachsinn?

Zuletzt bearbeitet von IVB-Opfer: 05.03.2019 22:24, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 436   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 05.03.2019 22:58
    —
IVB-Opfer schrieb:
Wer macht so einen Schwachsinn?

offenbar V................t

Interessant ist das hier https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/verkehr/verkehrsplanung/Verkehrsmanagement/Downloads/OEV-Massnahmenkonzept.pdf, leider sehr StraßenÖV-Lastig, dort wurde z.B. empfohlen, dass die RB-trasse unbedingt mit Bussen befahrbar bleiben muss. Ob die dortige Studienempfehlungen auch Teilschuld an der ggw. Situation haben wäre zu prüfen. Wahrscheinlich hat man die dortigen Empfehlunge wie so oft nur teilweise umgesetzt. Denn von ÖV Vorrang wird dort auch gesprochen.

Zuletzt bearbeitet von Martin: 05.03.2019 23:11, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 437   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 06.03.2019 10:33
    —
Ingenieur, prima, vielen Dank für die Staubilder! Gesehen hab ich die Staus inzwischen auch einige Male, aber nur beim Vorbeifahren von der Blasius-Hueber in die Anich.

Beitrag Nr. 438   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 06.03.2019 15:37
    —
Gerne geschehen! Hoffentlich hilft es auch etwas ...

Die Situation am Innrain Richtung Osten ist aus Sicht des motorisierten Individualverkehrs während der Stoßzeiten ziemlich hoffnungslos:
- Kreuzung Unibrücke: 2 Fahrspuren von der Brücke und 1 vom Innrain werden 2 Spuren
- Kreuzung Bürgerstraße: 2 Fahrspuren vom Innrain und 1 aus der Bürgerstraße werden 2 (sehr enge) Spuren den Terminal entlang
- Kreuzung Marktgraben: 2 Fahrspuren vom Innrain werden zu einer am Herzog-Otto-Ufer

Das heißt, wenn man die wenigen Abbieger vernachlässigt, dann verjüngen sich 4 Spuren zu nur noch einer. Das kann nicht gutgehen. Außerdem behindert die (schmale und zu kurze) Linksabbiegespur Richtung Markthalle noch zusätzlich.

Dann haben wir auch noch 5 ampelgeregelte Schutzwege auf nur 250 m Straßenlänge. Das trägt auch nicht zur Flüssigkeit des Verkehrs bei.

Und wenn der ÖV keine eigenen Spuren hat, dann steht er eben auch hoffnungslos im Stau ...

Beitrag Nr. 439   | Innrain Chaos Autor: 49er   |  BeitragErstellt: 06.03.2019 16:41
    —
Auf jeden Fall sollte man die Linke Spur am Innrain zwischen Klinik und Terminal als Bus-Tramspur verwenden! Die Linksabbieger Innrain in Richtung Finanzamt behindern ständig die Öffis! Gestern mit M von Klinik zum Termial um ca. 17.10 Uhr fast 6 Minuten und das fast jeden Tag!

Beitrag Nr. 440   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 06.03.2019 17:57
    —
Ingenieur schrieb:
Gerne geschehen! Hoffentlich hilft es auch etwas ...


Ja, die Umkehr der Einbahn und Einrichtung der Sonderfahrspur ist jetzt endlich eingeleitet. Erfahrungsgemäß wird es aber wohl noch ein paar Wochen dauern.

Zitat:

Die Situation am Innrain Richtung Osten ist aus Sicht des motorisierten Individualverkehrs während der Stoßzeiten ziemlich hoffnungslos:
- Kreuzung Unibrücke: 2 Fahrspuren von der Brücke und 1 vom Innrain werden 2 Spuren
- Kreuzung Bürgerstraße: 2 Fahrspuren vom Innrain und 1 aus der Bürgerstraße werden 2 (sehr enge) Spuren den Terminal entlang
- Kreuzung Marktgraben: 2 Fahrspuren vom Innrain werden zu einer am Herzog-Otto-Ufer

Das heißt, wenn man die wenigen Abbieger vernachlässigt, dann verjüngen sich 4 Spuren zu nur noch einer. Das kann nicht gutgehen. Außerdem behindert die (schmale und zu kurze) Linksabbiegespur Richtung Markthalle noch zusätzlich.

Dann haben wir auch noch 5 ampelgeregelte Schutzwege auf nur 250 m Straßenlänge. Das trägt auch nicht zur Flüssigkeit des Verkehrs bei.

Und wenn der ÖV keine eigenen Spuren hat, dann steht er eben auch hoffnungslos im Stau ...


Genau. Und damit muss endlich Schluss sein.

Es scheint so zu sein, dass die Pförtnerung schon auch wirkt, aber nur bis zu einem bestimmten Grad. Die Tram darf aber auch an den ca. 20 Stautagen im Jahr an keiner Stelle vom mIV blockiert werden.

Beitrag Nr. 441   |  Autor: IVB-OpferStadt / Stadtteil:
Saggen
   |  BeitragErstellt: 06.03.2019 20:17
    —
Wenn ich es richtig sehe, wird die große Kreuzung Bruneckerstraße etc. schon längere Zeit neu programmiert. Dazu die heutige Beobachtung eines Außenstehenden, kurz nach 10 vormittags, Haltestelle Landesmuseum Richtung Westen:

2er nähert sich von Osten der Bahnunterführung, bleibt stehen.
Abbiegeverkehr in die Ing. Etzelstr. fährt los.
2er steht vor leerer Kreuzung
2er fährt los und bleibt bei der Kaiserstuben-Ampel stehen
Fußgänger überquert Straße
2er fährt los
Ampel Meinhardstraße beginnt grün zu blinken
2er huscht bei gelb noch über die Kreuzung.

Fazit: Immerhin schafft sie es von den Kaiserstuben schon in einem durch bis zur Haltestelle Landesmuseum. Gut gemacht, weiter so!

Zuletzt bearbeitet von IVB-Opfer: 06.03.2019 20:18, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 442   |  Autor: Wolfgang   |  BeitragErstellt: 06.03.2019 21:40
    —
In der 2er wird auf den Bildschirmen wieder STB angezeigt. lol

Beitrag Nr. 443   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 07.03.2019 18:07
    —
Hier wieder 2 Bilder, um zu zeigen, daß die Aufnahmen von vorgestern kein Einzelfall waren.
Aufgenoommen heute um 12:15, bei trockenem Wetter und Sonnenschein (am Wetter liegt es also nicht big grin ):
Wieder steht die Bahn im Stau.
Nach einer Ampelphase hat sich noch nichts getan ...

Wieder hat es 3 Ampelphasen für die Strecke von der Kirche bis ins Terminal gebraucht. Je Ampelphase kam die Tram ca. um 2 Fahrzeuglängen weiter.

Am ersten Bild kann man erkennen, daß manche Autofahrer die Wartezeit durch Fahrt auf der Busspur verkürzen. Am zweiten Bild sieht man, daß auch die Postbusse im Stau stehen. Der positive Effekt der Busspur für den ÖV ist also eher vernachlässigbar.

Auf jeden Fall wirkt die Dosierung. Es ist sichergestellt, daß immer nur eine Bahn nach der anderen in entsprechendem Abstand ins Terminal einfährt ... wink

Zuletzt bearbeitet von Ingenieur: 07.03.2019 18:11, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 444   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 07.03.2019 18:32
    —
Da gibt es nur eine Lösung: Verlegung der Gleise stadteinwärts um eine Spur nach links, weg mit den Parkplätzen und Verschiebung des Gehsteigs in den Park vor der Johanneskirche. Das kostet, ist aber der Preis zur Behebung einer völligen Fehlplanung. Vielleicht ging sich dann sogar ein Gleisbogen nach rechts in die Bürgerstraße aus. Wäre bestimmt nicht von Nachteil.
Zuletzt bearbeitet von Hager: 08.03.2019 19:03, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 445   |  Autor: kurtStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 07.03.2019 20:12
    —
Wenn dann aber bitte mit baulich abgetrenntem Gleiskörper und Rasengleis!

Beitrag Nr. 446   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 07.03.2019 21:46
    —
und man sollte schauen dass man den verkehrsfluss über bachlechnerstraße-innrain bzw mariahilf-ottoufer forciert... zB könnte man die zufahrt zur marktplatzgarage über mariahilf gestalten und dafür das links abbiegen am terminal verringern...

Beitrag Nr. 447   |  Autor: IVB-OpferStadt / Stadtteil:
Saggen
   |  BeitragErstellt: 07.03.2019 23:01
    —
Diese Form des Staus am Innrain hat es aber immer schon gegeben, im O, C, M, Lk, zeitweise J oder einem anderen Bus war es genauso mühsam und langsam wie heute mit der Tram. Ich habe auf diesem Abschnitt viel Lebenszeit verbracht. Wenn das in der Stadtverwaltung oder -politik nicht bekannt war, dann waren das, pardon, Schnarcher. Wenn es aber bekannt war und z.B. von Seiten IVB oder Politik nichts getan wurde, dann stellen sich andere Fragen.
Wenn man die Tram- und Busspur zur Kirche verlegt, muß man sie unbedingt mit einer Schwelle abtrennen, sonst nützt es nichts. Das Grundproblem, das Ingenieur weiter oben angesprochen hat, daß nämlich ca. 4 Spuren auf eine zusammenlaufen, bleibt ja bestehen.

Beitrag Nr. 448   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 08.03.2019 19:05
    —
Stimmt, abtrennen und man kommt am Stau vorbei, durch den Terminal bis zum Marktgraben. Ein zentraler Engpass für die Öffis weniger.

Beitrag Nr. 449   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 08.03.2019 19:48
    —
naja ihc hab da immer 3 busse meist zu fuß überholt.. ma weiß ja dass ma da zu fuß schneller ist big grin

Beitrag Nr. 450   | TT vom 9.3. Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 09.03.2019 10:47
    —
Laut TT wird der Fahrplan mit 15.4. erneut angepasst, also die Fahrzeit verlängert. Dadurch könne Pünktlichkeit sichergestellt werden. Und inzwischen sei man nahe an der Situation des O dran. Supppa. Hat eh nur 290 Mille gekostet.
Das klingt nach Einsicht: Schneller kriegen wir´s nicht hin, warum auch immer. Regt euch nicht auf, die Bahn ist eh pünktlich (halt 10 Minuten langsamer als der O, aber der Mensch vergisst schnell). Der Stau am Innrain tut nix, weil ma eh pünktlich san. Beschleunigung abgeschlossen. Fahr´ma weiter mit´m Auto in die Garagen der BOE, verdient wenigstens jemand kräftig.

Das kann´s doch wohl nicht gewesen sein.

Beitrag Nr. 451   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 09.03.2019 11:06
    —
Und wenn die IKB ihre Server wieser auf die Beine bringt kann der Bummelplan auch kommuniziert werden ...

Bin auch schon gespannt ob der VVT die neue App und den Onlineshop für Tirolticket-Verkauf wie versprochen bis 25.3. in Betrieb nimmt.

Beitrag Nr. 452   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 09.03.2019 11:35
    —
Erinnert an ÖBB: Schaffe Zeitreserven, dann bist du pünktlich. So mancher Zug aus Wien, der in Innsbruck endet, kommt 5 min und mehr verfrüht an. Nur: plan man jetzt Langsamabschnitte nach Erfahrung? Gibt es dann bei wenig Verkehr verfrühte Abfahrten? Bei einem 5 Minuten Takt ist das vielleicht egal. Das faktisch fahrplanlose Bussystem Roms lässt grüßen. Unsere Zukunft auf allen Linien?

Beitrag Nr. 453   | Re: TT vom 9.3. Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 09.03.2019 12:09
    —
Ruppert schrieb:
Laut TT wird der Fahrplan mit 15.4. erneut angepasst, also die Fahrzeit verlängert.


Woher kommt die Info mit den längeren Fahrzeiten?
Soweit ich weiß wird der Fahrplan wegen dem Umbau am Hauptbahnhof angepasst. Das heißt Linie 2 im 5-Minuten-Takt, statt dem derzeitigen 5'/10'-Takt und die 5er wird während der Zeit eingestellt.

Beitrag Nr. 454   |  Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 09.03.2019 13:26
    —
Zitat TT (mw): "So wird auf der Linie 2 während der Sanierungsarbeiten eine zusätzliche Tram eingesetzt, um damit einen verlässlichen 5-Minuten-Takt zu ermöglichen." - PASST. ABER:
"Auch wird die Fahrzeit der Linie künftig um einige Minuten verlängert, um die Pünktlichkeit zu erhöhen."

Entweder Herr Manfred Mitterwachauer hat schlecht recherchiert oder man will tatsächlich eine weitere Beruhigungspille verteilen und hofft, dass die Bevölkerung sie schluckt.

Das Problem ist, dass wir schon genügend Pillen geschluckt haben und der Magen ziemlich verstimmt ist. Einzige Alternative zur IVB ist eben mal in vielen Fällen das Auto. Und das will man doch sinnvollerweise aus der Stadt verbannen. Also bitte, liebe Verantwortliche, die es gut mit der Tram meinen: "Setzt euch gegen die MIV-Lobby endlich durch!"

Beitrag Nr. 455   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 09.03.2019 16:42
    —

Selten, aber doch , bin ich auch mit dem PKW im Stadtverkehr unterwegs. War nicht uninteressant, die Kreuzung beim Vögelebichl um ca. 9h.
Stadtauswärts warte ich an der roten Ampel (1) zum Einbiegen und sehe, wie die Tram stadteinwärts bei der Lohbachsiedlung Ost losfährt.
Denke noch, jetzt wird sich die Rotphase für mich im PKW sinnvolerweise verlängern.....
....doch (wie zu erwarten?) bekomme ich Grün, just in dem Moment, in dem sich die Tram der Ampel nähert.
Kurze Zeit später, nun zu viert im Auto, bin ich dann nochmal dort raus (2), um das Schauspiel vielleicht auch den neu zugestiengen bieten zu können.
Und siehe da, die Versuchsanordnung wiederholte sich ganz gleich.

Beitrag Nr. 456   |  Autor: mapok   |  BeitragErstellt: 09.03.2019 19:02
    —
Das am Vögelebichl war schon so, wie die 3er gefahren ist. Hat nur nie wen interessiert. Ich hab das schon mal beschrieben hier - ist total absurd meistens. Die Autos warten ewig zu Zeiten, wo gar kein Verkehr ist. Kaum kommt eine Tram, bekommen sie kurz vorher grün und die Tram muss abbremsen. Ohne Ampel wären die Autos schon in Zirl und die Tram müsste nicht abbremsen (kurz vor der Haltestelle)
Daher damals mein Lösungsvorschlag: Gar keine Ampel = Verbesserung für alle Verkehrsteilnehmer (zumindest, wenn man sie so einsetzt wie derzeit).

Beitrag Nr. 457   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 09.03.2019 19:24
    —
Hier könnte man ein doppeltes Andreaskreuz anbringen, wenn nicht der Busmischverkehr wäre....

Beitrag Nr. 458   |  Autor: IVB-OpferStadt / Stadtteil:
Saggen
   |  BeitragErstellt: 09.03.2019 19:47
    —
Martin schrieb:
....
Und siehe da, die Versuchsanordnung wiederholte sich ganz gleich.


Ja, so ist das, und von den Verantwortlichen kümmert es niemanden. So ist das halt hierzulande.

Beitrag Nr. 459   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 10.03.2019 12:00
    —
Martin schrieb:
Hier könnte man ein doppeltes Andreaskreuz anbringen, wenn nicht der Busmischverkehr wäre....


Auch das wurde hier schon oft besprochen, aber wenn man alles will und sich für nichts entscheiden kann …
Frei nach Gripparzer: Mit halber Kraft, mit halbem Mut ...
Und nochmals: Auf der Tramlinie 3 Süd in Paris fährt keine Bus auf dem Gleis, dafür konnte man dieses auch über weite Strecken begrünen. Busse fahren dort auf der Straße.

Zuletzt bearbeitet von Hager: 10.03.2019 12:00, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 460   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 10.03.2019 14:40
    —
IVB-Opfer schrieb:
Ja, so ist das, und von den Verantwortlichen kümmert es niemanden. So ist das halt hierzulande.

Hier nun meine politische Analyse:
- Die Grünen haben ihre Bahn bekommen, am Innrain 2 Bäume gerettet und dürfen in Zukunft mit dem Fahrrad im Gleis die Tram einbremsen.
- Gelb/Schwarz haben ihren Freunden lukrative Aufträge verschafft ("die Wirtschaft gefördert"), das unterirdische Leitungsnetz saniert und ansonsten die freie Fahrt für freie Automobilisten und Unternehmer sichergestellt.
- Rot ist neben seiner Bedeutungslosigkeit froh darüber, mit der Misere nichts zu tun zu haben, weil man eh schon immer für den Obus war.
- Blau kann sich das Ganze genüßlich erste Reihe fußfrei anschauen und wird trotzdem nicht profitieren, weil der Öffi-Kunde sich von der FPÖ sowieso nichts Positives erwarten kann (auch dank der E-Autos, die in Zukunft nach dem Willen des Verkehrsministers dann ganz legal die Busspuren blockieren dürfen).

Der Öffi-Kunde, Steuerzahler und Wähler hat keine Alternative und wird (mit kleinen Abweichungen) weiter so wählen wie bisher.

Nicht zu 100% ernst gemeint, aber mit mehr als einem Körnchen Wahrheit ... augen rollen big grin

Beitrag Nr. 461   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 10.03.2019 15:04
    —
in zahlen ist es einfach traurig, dass man die gleiche leistung mit ein paar millionen euro weniger auch haben könnte, und dabei noch die qualität verbessern könnte...

Beitrag Nr. 462   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 10.03.2019 15:12
    —
Martin schrieb:
Hier könnte man ein doppeltes Andreaskreuz anbringen, wenn nicht der Busmischverkehr wäre....


Na ja, hier brauchts eigentlich nur eine Ampel, die beim Herannahen eines Schienenfahrzeugs oder Busses ohne jeglicher Berücksichtigung anderer Schaltphasen auf rot schaltet. U.u. fällt dann halt eine Grünphase aus bzw. es wird gleich, wie bei der angeblichen Öffi - Beschleunigung, ein zusätzliches Grünfenster nach Bedarf eingeschoben. Die Ampelanmeldung funktioniert auch für den MIV. Was für die Öffis geht (gehen soll), muss auch für den MIV gehen.

Beitrag Nr. 463   |  Autor: trapas   |  BeitragErstellt: 10.03.2019 20:25
    —
Martin schrieb:

Selten, aber doch , bin ich auch mit dem PKW im Stadtverkehr unterwegs. War nicht uninteressant, die Kreuzung beim Vögelebichl um ca. 9h.
Stadtauswärts warte ich an der roten Ampel (1) zum Einbiegen und sehe, wie die Tram stadteinwärts bei der Lohbachsiedlung Ost losfährt.
Denke noch, jetzt wird sich die Rotphase für mich im PKW sinnvolerweise verlängern.....
....doch (wie zu erwarten?) bekomme ich Grün, just in dem Moment, in dem sich die Tram der Ampel nähert.
Kurze Zeit später, nun zu viert im Auto, bin ich dann nochmal dort raus (2), um das Schauspiel vielleicht auch den neu zugestiengen bieten zu können.
Und siehe da, die Versuchsanordnung wiederholte sich ganz gleich.


Ich bin täglich am Vögelebichl. Mit Auto oder Bahn. Im Auto habe ich nicht selten zwischen 3 und 6 (!) Minuten gewartet, um die Tramtrasse überqueren zu können. Natürlich ist die ganze Zeit keine Bahn oder Bus gekommen und meistens schaltet die Ampel genau auf grün wenn eine Bahn kommt, sodass die Tram im letzten Moment voll abbremsen muss. An der Haltestelle ist es täglich zu beobachten, wie die Bahn in der allerletzten Sekunde ausgebremst wird...

Beitrag Nr. 464   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 10.03.2019 20:27
    —
trapas schrieb:
Im Auto habe ich nicht selten zwischen 3 und 6 (!) Minuten gewartet, um die Tramtrasse überqueren zu können. Natürlich ist die ganze Zeit keine Bahn oder Bus gekommen und meistens schaltet die Ampel genau auf grün wenn eine Bahn kommt, sodass die Tram im letzten Moment voll abbremsen muss. An der Haltestelle ist es täglich zu beobachten, wie die Bahn in der allerletzten Sekunde ausgebremst wird...

Ist der MIV-Sensor kaputt und der Öffi-Sensor löst MIV-grün aus?

Beitrag Nr. 465   |  Autor: trapas   |  BeitragErstellt: 11.03.2019 02:02
    —
lech schrieb:
trapas schrieb:
Im Auto habe ich nicht selten zwischen 3 und 6 (!) Minuten gewartet, um die Tramtrasse überqueren zu können. Natürlich ist die ganze Zeit keine Bahn oder Bus gekommen und meistens schaltet die Ampel genau auf grün wenn eine Bahn kommt, sodass die Tram im letzten Moment voll abbremsen muss. An der Haltestelle ist es täglich zu beobachten, wie die Bahn in der allerletzten Sekunde ausgebremst wird...

Ist der MIV-Sensor kaputt und der Öffi-Sensor löst MIV-grün aus?


Der MIV-Sensor auf der Abbiegespur der Kranebitter Allee auf Vögelebichl war einmal kaputt. Aber auch nachdem Autos von Vögelebichl kommend die Kreuzung anfuhren, dauerte es meist noch sehr lange. Dieses Problem wurde von einigen Leuten der Stadt gemeldet und dauerte trotzdem ewig, bis es repariert wurde.

Mittlerweile funktioniert es bezüglich der Wartezeit für Autos besser, die Bahn wird trotzdem immer noch ständig ausgebremst. Kann doch nicht so schwer sein, eine einfache Kreuzung wie diese mit Ampeln richtig zu regeln. Wäre gut für die Umwelt und die Fahrzeit der Bahn.

Beitrag Nr. 466   |  Autor: IVB-OpferStadt / Stadtteil:
Saggen
   |  BeitragErstellt: 11.03.2019 10:22
    —
trapas schrieb:
Kann doch nicht so schwer sein, eine einfache Kreuzung wie diese mit Ampeln richtig zu regeln. Wäre gut für die Umwelt und die Fahrzeit der Bahn.


Offensichtlich doch, wenn sich niemand darum kümmert.

Beitrag Nr. 467   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 11.03.2019 19:54
    —
oder sogar kontraproduktiv dagegen arbeitet...

Beitrag Nr. 468   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 13.03.2019 17:42
    —
Das Anzeigespiel geht in die nächste Runde:
- Es gibt schon seit Tagen keine Echtzeitinformation auf den Schirmen an den Haltestellen.
- Die Regionalbusse werden gar nicht mehr angezeigt (zumindest am Terminal Marktplatz gibt es keinen 501 und 502).
- Und ganz neu: In der ersten Zeile gibt es jetzt einen Rückblick auf vergangene Fahrten (um 17:00 wird ein Bus für 11:57 angezeigt ...). Oder ist es ein Blick in die Zukunft?
Manche Fahrgäste vermuten auch, daß es einfach nur eine Verspätung ist, die über das übliche Maß hinausgeht ... big grin
- Auf den Anzeigen steht immer noch 1BUS und 3BUS. Dabei fährt der Schienenersatzverkehr jetzt als 1 und 3. Für den Außenstehenden nicht mehr durchschaubar ... augen rollen

Irgendwie hat man den Eindruck, daß man nun alle möglichen Fehlerkombinationen durchpermutiert. Ob man sich dann für den attraktivsten Fehler entscheidet?

Zuletzt bearbeitet von Ingenieur: 13.03.2019 17:44, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 469   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 13.03.2019 17:48
    —
Ingenieur schrieb:
Das Anzeigespiel geht in die nächste Runde


Das ist wohl Folge des Server-Ausfalls bei der IKB.

Ist ja erst 6 Tage her, so schnell wird sowas nicht repariert. Backups gibt's wohl auch nicht um das Ersatzweise woanders schnell hochzuziehen, oder es ist allen wurscht oder beides.

Und offensichtlich sind die Daten für den leicht schwachsinnigen (weil verwirrenden, aber wegen Unleserlichkeit der Aushangfahrpläne doch nicht unpraktischen) Rückfall auf Fahrplaninfos meistens falsch eingepflegt bzw. konfiguriert.

z.B. zeigt Bundespolizeidirektion stadtauswärts nur A (es fehlen 1, R, 504), Heiliggeiststr. Ri. Osten zeigt nur F und M (es fehlen R, 501, 502, 503, 590).

Beitrag Nr. 470   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 13.03.2019 19:22
    —
Ingenieur schrieb:
- Auf den Anzeigen steht immer noch 1BUS und 3BUS. Dabei fährt der Schienenersatzverkehr jetzt als 1 und 3. Für den Außenstehenden nicht mehr durchschaubar ...


Das soll so bleiben. Am Bus selbst sieht man ja, dass es ein Bus ist.
Der primäre Sinn hinter der Anzeige "1BUS", "2BUS", "3BUS" und "5BUS" wäre, dass im Falle eines ungeplanten SEV für den Fahrgast ersichtlich ist, dass ein Bus kommt und damit klar wird, dass diese bei Mittelhaltestellen an er entsprechenden Fahrbahnhaltestelle hält.

Beitrag Nr. 471   |  Autor: IVB-OpferStadt / Stadtteil:
Saggen
   |  BeitragErstellt: 13.03.2019 20:16
    —
Wobei der 1er-Bus bei der Bundesbahhndirektion einmal in der Mitte und das andere Mal auf der Seite hält. Spannend!

Auch wenn es wahrscheinlich gut gemeint ist, ist die Anzeige Linie+Bus faktisch nur verwirrend und kundenunfreundlich. Die Leute fragen sich dauernd, warum da 1Bus steht, wenn eh die 1er, halt als Bus, daherkommt. Die Innsbrucker sind nicht so blöd, wie man in Deutschland vielleicht meint.

Zuletzt bearbeitet von Linie O: 13.03.2019 20:37, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 472   |  Autor: IBKBusStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 13.03.2019 20:55
    —
Es kommt einen so vor, dass die IVB bzw. die zuständige Verkehrsstadträtin schon gar nichts mehr im Griff haben. Es fühlt sich wie Endzeitstimmung der funktionierenden Öffis an.

Beitrag Nr. 473   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 13.03.2019 21:08
    —
und wiedermal in der anichstraße ideal die von einer null programmierte wartezeit bei der ampel erlebt.. bahn fährt von der stadt komment zur bürgestraße mit ca 30km/h, dann wird genau davor die ampel rot, bahn muss stehenbleiben, und 5sec später wird wieder grün, kann aber auch nur langsam beschleunigen da auf der kreuzung und den weichen die haftung nicht ganz so gut ist.... prima sache so eine 0 wartezeit...

Beitrag Nr. 474   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 13.03.2019 21:32
    —
Linie O schrieb:
Der primäre Sinn hinter der Anzeige "1BUS", "2BUS", "3BUS" und "5BUS" wäre, dass im Falle eines ungeplanten SEV für den Fahrgast ersichtlich ist, dass ein Bus kommt und damit klar wird, dass diese bei Mittelhaltestellen an er entsprechenden Fahrbahnhaltestelle hält.

Das trifft lediglich auf die (derzeit) wenigen Haltestellen mit Mittelbahnsteig zu. Möglich wäre z.B. auch eine Laufschrift "Schienenersatzverkehr mit Bus" abwechselnd zur Abfahrtszeitanzeige und/oder eine Lautsprecherdurchsage.

IVB-Opfer schrieb:
Die Innsbrucker sind nicht so blöd, wie man in Deutschland vielleicht meint.

Nun, vielleicht sind die Innsbrucker tatsächlich so blöd. Sonst gäbe es wahrscheinlich schon seit einiger Zeit keinen Deutschen mehr als IVB-Chef ... wink

Beitrag Nr. 475   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 13.03.2019 21:44
    —
Es gäbe auch das Bahnsteigkonzept, siehe Leipziger Platz und diverse Tram-Endhaltestellen.
Das könnte man in solchen Situationen, SEV bei Mittelbahnsteig, auch machen.

Bundesbahndirektion gilt übrigens nicht ganz, weil es da keine wirklichen Inseln gibt.

Beitrag Nr. 476   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 14.03.2019 09:46
    —
Endlich realistische Fahrplandaten zwinkern

Beitrag Nr. 477   |  Autor: Stefan97Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 15.03.2019 14:04
    —
Die Infos heute sind auch wieder fürn Arsch.
Heute gegen 11 Uhr Klinik Richtung Innenstadt: Anzeige liefert keine Echtzeitinfos. Laut App fährt die 2er über Anichstr - Hbf wegen einer Demo. Nach 10 Minuten kam dann eine 2er. Durchsage in der Tram: Bahn fährt heute außerplanmäßig über Hbf. Etliche Fahrgäste steigen wieder aus(wollen wahrscheinlich in die Innenstadt). Die 2er ist dann aber den ganz normalen Linienweg über die Museumsstraße gefahren. Es kann doch nicht so schwer sein die Fahrgäste mal richtig zu infomieren.

Beitrag Nr. 478   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 15.03.2019 15:03
    —
5er Triumpfpforte 11:48 noch schlimmer: Keine Info über Demo, einfach 10 Minuten lang auf "kommt in 0 Minuten", dann plötzlich "kommt in 14", also eine kommentarlos ausgefallen.

Hab dann nach 20 Minuten den nächsten F genommen, wo wieder bewiesen wurde dass Schüler meist Deppen sind. In der Mitte 3 qm völlig frei, bei jeder Tür 20 Leute, und nichtmal auf Aufforderung ging jemand Richtung der Lücke.

Beitrag Nr. 479   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 15.03.2019 17:56
    —
Das Ganze Internet der IK AG hatte diese Woche arge Probleme, wie mir von mehreren Seiten bestätigt wurde. Ob es da einen Zusammenhang gibt, weiß ich nicht.

Beitrag Nr. 480   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 15.03.2019 17:58
    —
Hager schrieb:
Das Ganze Internet der IK AG hatte diese Woche arge Probleme, wie mir von mehreren Seiten bestätigt wurde. Ob es da einen Zusammenhang gibt, weiß ich nicht.

Klar gibt es einen Zusammenhang, Stand ja auch auf der FB-Page der IVB und sogar auf tirol.orf.at.
Aber seit Donnerstag nachmittag - "nur 1 Woche" nach einem HW-Defekt bei der IKB - waren die Haltestellenmonitore wieder im Normalbetrieb. Zumindest scheinbar ...

Beitrag Nr. 481   |  Autor: Fahrzeug Technik   |  BeitragErstellt: 18.03.2019 18:17
    —
Wie man Straßenbahn-Neubaustrecken errichtet, dass sollten sich die Innsbrucker Verantwortlichen bei ihren Freunden in Freiburg ansehen, wo letztes Wochenende wieder einmal eine Neubaustrecke eröffnet wurde. Dafür wurde eine vierspurige Straße verkehrsberuhigt, siehe TV-Beitrag auf https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/suedbaden/Freiburg-Neue-Stadtbahnlinie-ueber-den-Rotteckring,meldung-27530.html bzw. Bilder auf https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?005,8878146.

Beitrag Nr. 482   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 19.03.2019 11:26
    —
Sehr gutes Beispiel, wie man es richtig macht. Und wie im Beitrag erwähnt, gehört dazu nicht nur Fachwissen, sondern auch Mut ...

Zur Barrierefreiheit: Zum einen erscheinen die Bahnsteige auf den Bildern niedriger als in Innsbruck. Und zum anderen geht aus den Bildern nicht hervor, wie die Barrierefreiheit in der Haltestelle Stadttheater realisiert wurde. Das wäre vor allem im Hinblick auf die Neugestaltung der Museumstraße interessant.

Zitat:
... das sollten sich die Innsbrucker Verantwortlichen bei ihren Freunden in Freiburg ansehen

Dafür ist es nun leider viel zu spät weinen

Jedenfalls beweist die neue Linie in Freiburg wieder einmal eindrücklich meine Meinung:
Innsbruck gebührt sicherlich der Weltmeistertitel für die am unsinnigsten gestaltete Straßenbahn-Neubaulinie der Welt. Und mit dieser Hypothek, welche sich auch nicht mehr beheben läßt, müssen die Öffi-Kunden und Steuerzahler in den kommenden Jahrzehnten leben ...

Beitrag Nr. 483   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 19.03.2019 11:53
    —
Eines finde ich am "Modell Innsbruck, zur für den MIV möglichst störungsfreien Implementierung einer Straßenbahn nach Gründerzeitstandard" schon interessant. In der Nummer 3 des IVB-Magazin's zum Straßenbahnausbau ist zu lesen, dass der ehemalige Betriebsleiter der Freiburger Verkehrsbetriebe und Tramexperte DI Thomas Ruf als externer Berater für den Ausbau in Innsbruck fungiert. Das war 2014. Hat jemand eine Ahnung, ob diese Beratertätigkeit jemals auch zu realen Maßnahmen geführt hat? Ich zweifle doch sehr daran...

https://www.ivb.at/fileadmin/downloads/ivb_tram_magazin_nr3_screen_RZ2_FREIGABE.pdf

Zuletzt bearbeitet von Tramtiger: 20.03.2019 12:48, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 484   |  Autor: Stefan97Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 20.03.2019 17:05
    —
Am Nachmittag funktionierten mal wieder die Anzeigen in der Maria-Thersien-Str nicht. Ergebnis: 15 Minuten warten auf eine 2er ohne Infos. Es kann nicht sein, dass es dauernd Probleme mit den Echtzeitinfos gibt(App geht auch nicht). Am Fürstenweg funkionieren dagegegen die Echtzeitinfos.
Auch ist heute wieder der Wurm auf der 2er drin. Heute gegen 14 Uhr lt. Anzeige Unfall. Deswegen kam 35 Minuten nix bevor ein Bus kam. Davor gabs auch schon Verspätungen von über 10min. Komischerweise ist die 5er fast immer pünktlich. Ist mir am Wochenende schon so aufgefallen. Gibts da ein Grund dafür, dass die 2er in der Regel mehr Verspätung als die 5er hat?

Beitrag Nr. 485   |  Autor: IBKBusStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 20.03.2019 17:28
    —
Der Grund ist der Innrain, der von Öffis zu stark freqzentierte Burggraben und zu enge Straßenbahnzüge mit zu wenig Türen.

Beitrag Nr. 486   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 20.03.2019 18:04
    —
Die Uni hat wieder angefangen, und auf Normallast ist das System nicht ausgelegt zwinkern

Beitrag Nr. 487   |  Autor: Stefan97Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 20.03.2019 18:22
    —
lech schrieb:
Die Uni hat wieder angefangen, und auf Normallast ist das System nicht ausgelegt zwinkern


Stimmt. Aber das Hauptproblem ist, dass die Leute alle im Türraum stehen bleiben und nicht durchgehen. Beim Bus kommt es mir nicht so schlimm vor(aber nicht immer). Letzte Woche an der Usi beim F erlebt, dass die Leute alle brav durchgegangen sind und der Bus dann bis auf den letzten Millimeter besetzt war. Umfallen war nicht möglich. Kaum in der Tram standen alle im Türbereich wie hingenagelt.

Beitrag Nr. 488   |  Autor: DUEWAG 240   |  BeitragErstellt: 20.03.2019 19:14
    —
Linie 2:
19:05 Hst. Klinik ab und am Terminal um 19:13 Uhr.

Beitrag Nr. 489   |  Autor: Wolfgang   |  BeitragErstellt: 20.03.2019 19:59
    —
Diese Woche, Kreuzung Pempbaurstraße zur Reichenauer Straße, aus der PS kommend:

- Tram erreicht die Ampel, rot für Tram und parallelen MIV
- paralleler MIV bekommt grün
- Querverkehr bekommt grün
- paralleler MIV bekommt grün
- Tram bekommt grün

Wer programmiert bzw. bestellt so was? Zwei Grünphasen für die neben der Tram fahrenden Autos, bevor die Tram in die RS einbiegen darf?

Beitrag Nr. 490   |  Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 20.03.2019 20:22
    —
Leider ist die Lösung des Problems auch schon beschlossen: Ab 15. April wird die Fahrzeit auf der Linie 2 um einige Minuten verlängert, um die Einhaltung des Fahrplans gewährleisten zu können. In den letzten zwei Monaten wurde eh optimiert, mehr geht nicht. Pech gehabt. Zum Heulen.

Beitrag Nr. 491   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 20.03.2019 20:27
    —
"Der morbide Charme der Langsamkeit oder Endzeitstimmung bei der Innsbrucker Straßenbahn" ... big grin

Ein noch nicht zu Ende geschriebenes Drama in vielen Akten und mit vielen Laiendarstellern. Eintrittskarten werden vom Steuerzahler subventioniert.

Die Ampelprogrammierung antizipiert lediglich die kommenden Entwicklungen. Mangels Attraktivität werden in der Bahn bald so wenige Fahrgäste sitzen, daß eine Bevorrangung der Autofahrer durchaus gerechtfertigt ist ... augen rollen

Zuletzt bearbeitet von Ingenieur: 20.03.2019 20:30, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 492   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 20.03.2019 20:30
    —
Die Türräume in der Strab laden einfach zum Aufenthalt ein, weil es rundum zu eng zum weitergehen ist... außerdem sind die Abstände zwischen den Türen größer als bei den Bussen, womit man die Zwischenräume noch schlechter anfüllt. Dazu können obligatorische Türnähesteher bei der ersten und letzten Türe nicht einfach aussteigen um Leute aus und einzulassen, weil sie zu schmal sind als dass 2 nebeneinander Platz wechseln können...

Beitrag Nr. 493   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 20.03.2019 21:40
    —
Auch für innsbruck wäre einen solche Karte nicht schlecht: http://content.tfl.gov.uk/walking-tube-map.pdf

"Walking can be a quick and easy way to get around, particularly when travelling during the busiest times,..."

Beitrag Nr. 494   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 20.03.2019 22:11
    —
Ruppert schrieb:
Leider ist die Lösung des Problems auch schon beschlossen: Ab 15. April wird die Fahrzeit auf der Linie 2 um einige Minuten verlängert, um die Einhaltung des Fahrplans gewährleisten zu können. In den letzten zwei Monaten wurde eh optimiert, mehr geht nicht. Pech gehabt. Zum Heulen.


Steht schon seit neun Tagen in einem Artikel auf der Website und ist eine vorübergehende Maßnahme, nicht "die Lösung des Problems". Selbstverständlich wird weiter an der Beschleunigung gearbeitet, auch das steht in dem Artikel. Da gab's doch mal diesen Spruch: "Wer lesen kann, ist klar im Vorteil", oder so ähnlich. big grin

Beitrag Nr. 495   |  Autor: IVB-OpferStadt / Stadtteil:
Saggen
   |  BeitragErstellt: 20.03.2019 23:01
    —
manni schrieb:
Ruppert schrieb:
Leider ist die Lösung des Problems auch schon beschlossen: Ab 15. April wird die Fahrzeit auf der Linie 2 um einige Minuten verlängert, um die Einhaltung des Fahrplans gewährleisten zu können. In den letzten zwei Monaten wurde eh optimiert, mehr geht nicht. Pech gehabt. Zum Heulen.


Steht schon seit neun Tagen in einem Artikel auf der Website und ist eine vorübergehende Maßnahme, nicht "die Lösung des Problems". Selbstverständlich wird weiter an der Beschleunigung gearbeitet, auch das steht in dem Artikel. Da gab's doch mal diesen Spruch: "Wer lesen kann, ist klar im Vorteil", oder so ähnlich. big grin


Das Arbeiten an der Beschleunigung ist aber schon ein "Sand-in-die-Augen-streuen", wenn man die Realität betrachtet. Ich persönlich bin es leid, meine dauernden Ampelerfahrungen zu posten, weil es eh nichts nützt. Wirklich tun tut sich nichts, zumindest nicht aus der Sicht eines Außenstehenden, der täglich mit der Tram unterwegs ist. Politikersprech ist offenbar Parteiübergreifend.

Beitrag Nr. 496   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 20.03.2019 23:44
    —
Martin schrieb:
Auch für innsbruck wäre einen solche Karte nicht schlecht: http://content.tfl.gov.uk/walking-tube-map.pdf

Wobei selbst die nicht perfekt ist.
1. fehlen Querverbindungen (Aldgate nach Aldgate East sind mit Ampelglück keine 2 Minuten, rentiert sich wegen der unterschiedlichen Takte von District und Circle manchmal, Cirlce nur alle 10 Minuten).
2. Wegzeiten beim Umsteigen sind nur sehr grob in Relation zu den Strichlängen, wobei's auf der Kartenansicht eh noch halbwegs passt. Bank/Monument sind locker an die 10 Minuten, Jubilee/Metropolitan in Finchley Road ist nur ein Bahnsteigwechsel IIRC. Ich glaub' dafür gibt's aber eh ein dediziertes PDF von Dritten, da bestehen schon Chancen dass das integriert wird.
/OT

Beitrag Nr. 497   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 21.03.2019 00:05
    —
Das hab ich mir auch gedacht - Querverbindungen kürzen ab.
Ich bin in London kaum einmal Tube gefahren sondern von Highgate bis Kew oder von Milbank bis Docklands meist zu Fuß unterwegs gewesen. Nördlich der Themse ist London sehr "walkable"

Beitrag Nr. 498   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 21.03.2019 00:13
    —
Martin schrieb:
Nördlich der Themse ist London sehr "walkable"

Ich würde da fast noch auf "Innenstadt" einschränken, etwa was die Circle abdeckt.
Außerhalb ist schon oft Infrastruktur im Weg, z.B. Straßen (ohne Gehsteig), Kanäle, Schienen, lange Gebäudereihen, und ich meine vor allem ohne Querungsmöglichkeiten.
In Innsbruck ist nur der Inn von Mühlauer bis Reichenauer Brücke und evtl. Autobahn/Inn von Kranebitten bis Kettenbrücke ähnlich "im Weg" für Fussgänger.

Beitrag Nr. 499   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 21.03.2019 09:48
    —
Ja - im Bereich der "New Towns", die es auch in London gibt, sind vor allem drumherum viele Straßenungetüme. Z.B. Thamesmead South (als ich es besuchte wusst ich noch nicht, dass dort Clockwork Orange gedreht wurde) ist im inneren zwar brutalistisch, aber doch sehr vekrehrberuhigt, der Spaziergang von Abbeywood dorthin ist aber mäßig erfreulich.
Im wesentlichen habe ich London als eine Art (wesentlich größeres) Hötting + St. Niklolaus in Erinnerung. Alles OT, wär was für einen eigenen Thread lachen

Beitrag Nr. 500   |  Autor: Schienenschraube   |  BeitragErstellt: 21.03.2019 17:34
    —
Frustrierend ist auch, sobald man sich freut, dass mal eine Ampelanlage einigermaßen so macht wie soll...böses Erwachen am nächsten Tag. Beispiel Ausfahrt Leipziger Platz Richtung Defereggerstr. Vor ein paar Tagen ging die Ampel schön auf grün, als die Tram anfuhr ... nun wieder warten...warten...warten. So als ob es Absicht wäre...
Zuletzt bearbeitet von Schienenschraube: 21.03.2019 17:34, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 501   |  Autor: IBKBusStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 21.03.2019 18:40
    —
Es wird langsam Zeit sich an das neue Verkehrsmittel in der jetztigen Form und an die Unfähigkeit der IVB im Allgemeinen zu gewöhnen.
Die städtischen Verkehrsbetriebe sind am Tiefpunkt der Zuverlässigkeit und grundsätzlich in allen anderen Belangen angelangt. (Hauptsache schön durchgestylte rote Busse, wo viiiel Zeit für's Detail investiert wurde).
Und das alles in einer Zeit, in der die Grünen zum zweiten mal das Resort haben. Beim zweiten mal sogar mit BM und stärkste Kraft.

Was bitte soll man von all dem eigentlich halten?

Beitrag Nr. 502   |  Autor: Stefan97Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 21.03.2019 20:01
    —
Schienenschraube schrieb:
Frustrierend ist auch, sobald man sich freut, dass mal eine Ampelanlage einigermaßen so macht wie soll...böses Erwachen am nächsten Tag. Beispiel Ausfahrt Leipziger Platz Richtung Defereggerstr. Vor ein paar Tagen ging die Ampel schön auf grün, als die Tram anfuhr ... nun wieder warten...warten...warten. So als ob es Absicht wäre...

Das geht mir auch oft so. Heute am Fürstenweg 2min mit der 5er an der roten Ampel stadteinwärts gewartet. Danach ist der Fahrer einfach bei rot langsam rübergefahren, da die Anmeldung nicht funktionierte.

Die Ampel am Ende vom Marktgraben Richtung Terminal hat großes Verbesserungspotential. Heute standen 1 Bus, 1 Taxi und 2 2er hintereinander an der Ampel. Für diese 4 Fahrzeuge benötigte es 3(!!) Grünphasen. Und dazwischen immer eine knappe Minute Rotphase. Fahrtzeit von Maria-Theresien-Str bis Fürstenweg lag dadurch bei 7min(Plan 3).

Beitrag Nr. 503   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 21.03.2019 20:26
    —
hier wäre es wieder gut, wenn man keine roten ampelbalken hätte, sondern weiße fahrsignal, die auch überfahren werden dürfen, wenn die anlage offensichtlich gestört ist... beim überfahren des roten signals ist es ein verstoß gegen die stvo... allerdings müsste man dann die disziplin auch höher schrauben, so dass der weiße balken kein freibrief zum überfahren der ampel darstellt...

Beitrag Nr. 504   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 22.03.2019 21:27
    —
Sitze in einer 5er die nicht auf der Smartinfo war und innen als STB bezeichnet ist.

Beitrag Nr. 505   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 22.03.2019 21:46
    —
sLAnZk schrieb:
Sitze in einer 5er die nicht auf der Smartinfo war und innen als STB bezeichnet ist.

Verirrte Einzugsfahrt?

Beitrag Nr. 506   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 23.03.2019 09:52
    —
Nein, Standard seit Tagen....

Beitrag Nr. 507   |  Autor: Wolfgang   |  BeitragErstellt: 23.03.2019 23:39
    —
Warum werden die abendlichen 2er-Kurse zum Stubaitalbahnhof aus Osten kommend auf den Smartinfos mit Ziel Marktplatz angegeben? Dass bis zum Stubaitalbahnhof gefahren wird, ist nur dem Zielschild auf der Bahn selber zu entnehmen. Ist genauso sinnlos wie bei den aus Westen kommenden Kursen, wo auf dem Zielschild "Stubaitalbahnhof über Hauptbahnhof", auf den Smartinfos aber nur Landesmuseum steht...

Beitrag Nr. 508   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 23.03.2019 23:50
    —
Wolfgang schrieb:
Warum werden die abendlichen 2er-Kurse zum Stubaitalbahnhof aus Osten kommend auf den Smartinfos mit Ziel Marktplatz angegeben? Dass bis zum Stubaitalbahnhof gefahren wird, ist nur dem Zielschild auf der Bahn selber zu entnehmen. Ist genauso sinnlos wie bei den aus Westen kommenden Kursen, wo auf dem Zielschild "Stubaitalbahnhof über Hauptbahnhof", auf den Smartinfos aber nur Landesmuseum steht...

Das hat man wohl vom O übernommen?

Beitrag Nr. 509   |  Autor: sakul93Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 23.03.2019 23:56
    —
Das kann man so nicht vergleichen, beim O war am Landesmuseum Endhaltestelle, die Möglichkeit zur Mitfahrt nach Stubaitalbahnhof bestand nicht.

Beitrag Nr. 510   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 24.03.2019 00:03
    —
sakul93 schrieb:
Das kann man so nicht vergleichen, beim O war am Landesmuseum Endhaltestelle, die Möglichkeit zur Mitfahrt nach Stubaitalbahnhof bestand nicht.

Uns ist das schon klar, aber die Abfahrtsmonitore sind immer ein paar Jahre hinten ... (vgl. unvollständige Linienlisten im Fahrplan-Modus bei Server-Ausfall).

Beitrag Nr. 511   |  Autor: sakul93Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 24.03.2019 00:18
    —
Hast recht, man sollte einfach draufschreiben, was auch auf der Bahn steht.

Beitrag Nr. 512   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 24.03.2019 11:04
    —
man könnte auch eigentlich wieder das alte linienkonzept von 3/1 übernehmen und linie 21 als einzieher schicken... gefällt mir auch irgendwie in graz, dass es hier auf nacht 2stellige liniennummern für zusammengezogene linien gibt..

Beitrag Nr. 513   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 24.03.2019 17:02
    —
Admiral schrieb:
man könnte auch eigentlich wieder das alte linienkonzept von 3/1 übernehmen und linie 21 als einzieher schicken... gefällt mir auch irgendwie in graz, dass es hier auf nacht 2stellige liniennummern für zusammengezogene linien gibt..

Ich wär' schon eher für 2/1 bzw. 5/1.
Aber vielleicht will man beim Einziehen möglichst keine Fahrgäste mitnehmen?

Beitrag Nr. 514   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 24.03.2019 18:25
    —
Meine Bahn gestern ist nicht eingezogen, sondern munter regulär als 5er hinausgefahren nach Technik West.
Mir kommt vor, von Westen aus einziehende Bahnen fahren nach wie vor bis Landesmuseum.

Beitrag Nr. 515   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 24.03.2019 18:33
    —
sLAnZk schrieb:
Mir kommt vor, von Westen aus einziehende Bahnen fahren nach wie vor bis Landesmuseum.

... und von dort via Hbf., Anichstr. und Westbhf. heim, anders geht's ja nicht (in der Innenstadt zu Wenden wird man zum Einziehen nicht freiwillig machen).
Ob man da Fahrgäste mitnimmt oder nicht ist irgendwo optional, aber zumindest bis Hbf. ist sicher für einige interessant, für mich eine Hs. weiter zwinkern

Beitrag Nr. 516   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 25.03.2019 19:45
    —
21 hat halt den vorteil, dass es schmäler am display dargestellt werden kann... wobei 5/1 natürlich tradition hätte..

Beitrag Nr. 517   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 25.03.2019 19:48
    —
21 wird aber irgendwann mal für eine Buslinie verwendet zwinkern

Beitrag Nr. 518   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 26.03.2019 19:47
    —
oder auch nicht... das zahlenkonzept findet nicht jeder prima zwinkern außerdem gibts dann immernoch die wiener möglichkeit mit 21a

Beitrag Nr. 519   |  Autor: DUEWAG 240   |  BeitragErstellt: 28.03.2019 17:13
    —
Man könnte auch die Linie 2 ab Terminal als STB Stubaitalbahnhof beschildern und die Linie 5 ab Hbf als Linie 1 Stubaitalbahnhof.

Beitrag Nr. 520   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 28.03.2019 19:29
    —
dann fragt sich jeder warum der takt so gebrochen ist... und die die sich nicht fragen, ärgern sich dass die bahn genau 1min vor der nase davon fahren und sich net an den fahrplan halten...

Beitrag Nr. 521   |  Autor: Wolfgang   |  BeitragErstellt: 28.03.2019 19:35
    —
DUEWAG 240 schrieb:
Man könnte auch die Linie 2 ab Terminal als STB Stubaitalbahnhof beschildern und die Linie 5 ab Hbf als Linie 1 Stubaitalbahnhof.

Fahren die 5er-Einzieher eigentlich immer über den Hbf, oder gibt es da Ausnahmen? Letzte Woche am Abend habe ich nämlich eine 5er mit Ziel Marktplatz in der Museumstraße gesehen, was mich doch etwas verwundert hat.

Beitrag Nr. 522   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 29.03.2019 19:19
    —
einzieher fahren über den marktplatz... ist echt etwas verwirrend... vor allen dingen die bahn steht am terminal nicht auf der smartinfo... da steht 2er in 1min oben, dann steigt man halt in die erste bahn die kommt, weil man die 5er weit und breit nicht sieht.. naja im letzten moment hab ich stubaitalbahnhof gelesen.. dann doch nicht falsch zugestiegen zum glück..

Beitrag Nr. 523   |  Autor: Wolfgang   |  BeitragErstellt: 30.03.2019 23:43
    —
Admiral schrieb:
einzieher fahren über den marktplatz...

Wie ist das zu verstehen? Auf dem Aushangfahrplan der Linie 5 für die Haltestelle Sillpark steht bei den Einziehern "bis Anichstraße/Rathausg.". Weiß bei den IVB eine Abteilung, was die andere macht? Kein Wunder, dass diese Kurse auch nicht auf den Smartinfos auftauchen...

Beitrag Nr. 524   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 31.03.2019 17:08
    —
also mir ist jetzt schon ein paarmal die 5er am terminal entgegen gekommen mit aufschrift stubaitalbahnhof...

Beitrag Nr. 525   |  Autor: Wolfgang   |  BeitragErstellt: 31.03.2019 17:16
    —
Das meine ich ja - warum rückt die 5er (manchmal? immer?) über den Marktplatz ein (habe ich auch schon öfters gesehen), obwohl sie laut Aushangsfahrplan auf ivb.at über die Anichstraße fahren sollte?
Zuletzt bearbeitet von Wolfgang: 31.03.2019 17:17, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 526   |  Autor: Bazora61Stadt / Stadtteil:
Dreiheiligen
   |  BeitragErstellt: 31.03.2019 18:03
    —
Die Sache ist ganz Einfach.

Aufgrund der fehlenden Gleisverbindung vom Innrain oder der Anichstrasse (von der Klinik kommend) in die Bürgerstraße müssen alle von Westen her einrückenden Kurse eine Ehrenrunde durch die Stadt drehen.

Konkret heißt das.
Linie 5 Technik West -> Hauptbahnhof -> Museumsstraße -> Terminal Marktplatz -> Stubaitalbahnhof
Linie 2 Peerhofsiedlung/Technik West -> Landesmuseum -> Hauptbahnhof -> Anichstraße -> Stubaitalbahnhof

Beitrag Nr. 527   |  Autor: Wolfgang   |  BeitragErstellt: 31.03.2019 18:23
    —
Danke, Bazora61! Das erklärt die Sache natürlich.

Beitrag Nr. 528   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 01.04.2019 18:59
    —
ist auch eine frage, wie lang man diese leerkilometer fahren kann, bis sich die weiche amotisiert hätte...

Beitrag Nr. 529   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 01.04.2019 20:08
    —
Wenn man die Gleise stadteinwärts am Innrain so verlegt hätte (oder hätte können?), dass ein Rechtsbogen in die Bürgerstraße sich ausgegangen wäre.

Beitrag Nr. 530   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 01.04.2019 21:27
    —
Ein Bogen mit ca. 20m Radius geht sich dort schon aus. (mit TIRIS gezeichnet)

Beitrag Nr. 531   |  Autor: DUEWAG 240   |  BeitragErstellt: 01.04.2019 22:14
    —
Meiner Meinung nach gehört ein Gleis durch die Stainerstraße und am Adolf Pichler Platz vorbei geführt. Dann könnte so die Linie 3 planmäßig wenden und die Linien 1, 2 und 5 bei Störungen den Westast weiter befahren ohne zu dritt die Hst. Anichstraße zu blockieren.

Beitrag Nr. 532   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 01.04.2019 22:25
    —
Und dann noch ein Unterast durch Rathausgalerien, Kaufhaus Tyrol, Wirtschaftskammer und über Bozner Platz durch die RLB.

Beitrag Nr. 533   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 02.04.2019 06:37
    —
Admiral schrieb:
ist auch eine frage, wie lang man diese leerkilometer fahren kann, bis sich die weiche amotisiert hätte...


Nachdem die Einziehfahrten bis zum Stubaitalbahnhof als Linie 2 und 5 geführt werden, zählt das offiziell wohl nicht als Leerkilometer.

Andererseits ist die Frage, ob selbst mit dem Gleisbogen Innrain-Bürgerstraße o.ä. Verbindungen die Einrückfahrten nicht trotzdem noch bis Hauptbahnhof bzw. Landesmuseum fahren würden.
Immerhin hat man vor vielen Jahren die Einrückfahrten der Linie O zur Heiliggeiststraße extra zum Landesmuseum umgelegt und damit die Verbindung in die Innenstadt am frühen Abend deutlich verbessert.

Beitrag Nr. 534   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 02.04.2019 16:54
    —
naja... aber die große runde durch die stadt könnte man sich massiv sparen für die 2er.. das sind dann schon kilometer die ins geld fallen, und gerade zu späterer stunde, wird da fast annähernd nur luft ausgetauscht...

die strecke gehört nicht über stainerstraße sondern 2gleisig durch die theresienstraße gelegt... im prinzip hat das entfernen der straßenbahn kaum etwas gebracht, nachdem durch schanigärten die gewonnene fläche wieder vollkommen oder sogar noch mehr verloren gegangen ist...

Beitrag Nr. 535   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 02.04.2019 17:03
    —
Zu Betriebsschluss gibt es nur einen 2er-Kurs der von Westen her einrückt, für diesen wird sich eine eigene Gleisverbindung nicht rentieren.
5er rücken spät abends zwei von Technik-West kommend ein. Eine davon hat aber am Hauptbahnhof perfekten Umstieg zu den Nightlinern und sollte daher ebenfalls nicht an der Klinik enden.
Somit wären es im Endeffekt zwei Kurse, die von der kurzen Schleife, in welcher Form auch immer, profitieren.

Beitrag Nr. 536   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 03.04.2019 18:52
    —
naja und warum lässt man nur so wenig kurse von westen aus einziehen? wahrscheinlich weil das dezent mehrkilometer bedeutet... wie war es denn bis vor kurzem? da ist die letzte 3er richtung westen schon ewig früh gefahren damit sie von osten aus kommend normal einziehen kann...

Beitrag Nr. 537   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 03.04.2019 19:38
    —
Vom O-Dorf kommend rücken zu Betriebsschluss ebenfalls nur 2 Kurse der Linie 2 und ein Kurs der Linie 5 ein.
Alle anderen Kurse rücken bereits gegen 19 und 20 Uhr ein und zu dieser Zeit steht die Einrückfahrt inkl. Innenstadtrunde wohl außer Diskussion.

Beitrag Nr. 538   |  Autor: DUEWAG 240   |  BeitragErstellt: 05.04.2019 18:54
    —
Linie J hinter Linie 2 am Sillpark gerade eben.
J hat vom Schließvorgang bis Landesmuseum 1:15 gebraucht und die Linie 2 2:37. Beide sind über die Sillgassenkreuzung bei Dunkelgrün gefahren.

Beitrag Nr. 539   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 05.04.2019 19:18
    —
gestern von ankunft sillpark bis vorbeifahrt kaiserstube linie 2 6min verspätung gemacht... coole ampeln

Beitrag Nr. 540   |  Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 05.04.2019 21:52
    —
...ist kein problem, die ivb hat auch dafür eine lösung. die neuen fahrpläne ab 15.4. sind online. auf der strecke o-dorf-höttinger au braucht man künftig 31 minuten - fahrplanmäßig. somit kann man pünktlichkeit garantieren. nur: das sind 9 minuten länger, als der o gebraucht hat. macht aber nix, nach weiteren fahrplan- und ampeloptimierungen kann man dann weitere beschleunigungen feiern. und vielleicht ist man nach 15 jahren bauzeit und über 300 millionen an investitionen wieder da, wo man mit dem o war...

für die strecke josef-kerschbaumer-straße --- schützenstraße kalkuliert man übrigens künftig mit 2 minuten. da ist man fast gleich schnell wie ein fußgänger. und das in einer straße, in der sich der verkehr in grenzen hält. nicht schlecht, oder?

p.s.: ich schreibe diese zeilen als tram-befürworter. aber die ernüchterung ist groß!

Beitrag Nr. 541   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 06.04.2019 14:36
    —
2min? da rechnest du aber schon den rollator mit oder?

Beitrag Nr. 542   |  Autor: IVB-OpferStadt / Stadtteil:
Saggen
   |  BeitragErstellt: 06.04.2019 18:51
    —
Admiral schrieb:
gestern von ankunft sillpark bis vorbeifahrt kaiserstube linie 2 6min verspätung gemacht... coole ampeln


Ich fahre fast jeden Werktag von der Hst. Landesmuseum zur Klinikkreuzung. Dabei spielt sich geradezu gesetzmäßig folgendes ab:
- Anzeige zeigt 2 min (vermutlich die rechnerische Fahrzeit ab Sillpark)
- nach 2 min taucht unter der Eisenbahn eine Tram auf und bleibt eine volle Ampelphase stehen
- dann rückt sie vor bis zu den Kaiserstuben, im gleichen Augenblick geht dort die Ampel auf rot, eine Phase mehr
- sie fährt los bis zur Meinhardstrasse-Sillgasse, wenn sie ca. 20 - 50 m entfernt ist (ich tue mir da mit dem schätzen schwer), geht die Ampel auf rot, noch eine Phase mehr.

Und dann frage ich mich als Außenstehender, wer da am werken ist, was seine Intention ist, wem er etwas zu Fleiß tun möchte etc. etc. etc.

Im Grunde finde ich es schade, daß eine wirklich gute Sache durch eine derartige Pfuscherei, wie man sie seit der Eröffnung erlebt, zu einem allgemeinen Ärgernis wird.

Beitrag Nr. 543   |  Autor: Wolfgang   |  BeitragErstellt: 06.04.2019 20:19
    —
Ruppert schrieb:
das sind 9 minuten länger, als der o gebraucht hat.

Langsam muss man sich schon fragen, welche Vorteile sich, objektiv betrachtet, durch die Umstellung auf 2 und 5 ergeben haben. Wohlgemerkt, das Folgende gilt auch für mich:

Zitat:
p.s.: ich schreibe diese zeilen als tram-befürworter. aber die ernüchterung ist groß!


Man sollte wirklich für die Verantwortlichen und die Politik einen Test durchführen, bei dem sämtliche Ampeln durch Polizisten ersetzt werden, die die Tram mit Nullwartezeit durchschleusen, um zu demonstrieren, welches Potential die Tram (trotz all der für eine Neubaustrecke bizarren baulichen Fehlplanungen) hätte, wenn man sie nicht mutwillig ausbremsen würde. Fahrplan-Absurditäten wie 2 Minuten zwischen Museumstraße und Maria-Theresien-Straße und 4 Minuten vom Hbf zur Triumpfpforte sind nicht hinnehmbar. Die Umstellung von 1 und 3 zurück auf Bahnen (wann auch immer) wird die Situation auch nicht unbedingt verbessern...

Zuletzt bearbeitet von Wolfgang: 06.04.2019 20:23, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 544   |  Autor: ultragain   |  BeitragErstellt: 07.04.2019 18:37
    —
Ruppert schrieb:
die strecke josef-kerschbaumer-straße --- schützenstraße


Das sind echt so Stellen wo ich nur noch den Kopf schütteln kann, besonders dann wenn ich in der Bahn sitze. Hab ich auch schon früher mal erwähnt und spottet jeder Beschreibung. Die Ampel direkt vor der Endhaltestelle ist generell sinnlos und wäre mit Vorrang geben mehr als geregelt.

Beitrag Nr. 545   |  Autor: krisu   |  BeitragErstellt: 08.04.2019 21:48
    —
Ruppert schrieb:
... künftig 31 minuten - fahrplanmäßig. somit kann man pünktlichkeit garantieren. nur: das sind 9 minuten länger, als der o gebraucht hat. macht aber nix, nach weiteren fahrplan- und ampeloptimierungen kann man dann weitere beschleunigungen feiern. und vielleicht ist man nach 15 jahren bauzeit und über 300 millionen an investitionen wieder da, wo man mit dem o war...


Vielleicht ist in den 9 Minuten Extra bereits jene "Begegnungszone" in der Museumsstraße eingepreist, die uns dort bald beglücken soll, sofern man Hinweisen zu "Must-Have"s in diesem Forum glauben schenkt.
Es ergäbe sich der Vorteil, dass nach feierlicher Eröffnung verkündet werden könnte, daß sich trotz verringerter Fahrgeschwindigkeit ("für alle BürgerInnen der Stadt") keine Verlängerungen der Fahrzeit ergeben. Die Magie im Innsbrucker Modell.

Nein, nur Scherz.

P.S: Welche Reisegeschwindigkeigt ergibt sich dzt. bei 31 min Fahrzeit bezogen auf die Gesamtstrecke?

Beitrag Nr. 546   |  Autor: IVB-OpferStadt / Stadtteil:
Saggen
   |  BeitragErstellt: 08.04.2019 22:04
    —
Mit einer hinreichenden Dosis "newspeak" und einer Ausbildung in "Grundzüge des neurolinguistischen Programmierens" werden das unsere zuständigen Politiker*Innen schon schaffen.

Beitrag Nr. 547   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 09.04.2019 07:38
    —
aber ich bin gespannt, ob die verlängerung der fahrzeiten etwas hilft.. wenn die bahn gut durchkommt, könnte sie den jetzigen fahrplan halten, das heisst, sie muss eigentlich langsamer fahren um nicht zu schnell sein, also wird man sich daran gewöhnen mit 30km/h als Vmax am weg zu sein, nicht so wie jetzt, wo es einige raser gibt die 50km/h streckenweise mal erreichen... und ob man 50km/h fährt und dann 2min an der ampel steht, oder 30km/h fährt und 2min an der ampel steht... man steht mal 2min.. nur vor allen dingen wenn ich mir anschaue, dass die meiste verspätung eigentlich zw sillpark und kaiserstube entsteht... dann hilft es nix, wenn man die restliche strecke pünktlich war..
ich nimm mal die politiker hier nicht in die haft, ich glaub die können es einfach nicht besser.. von rollstuhlfahrern erwarte ich mir doch auch nicht, dass sie plötzlich gehen lernen... oder wie mein arbeitskollege sagen würde: vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun... zwar sarkastisch ausgedrückt aber mein ernst, ich denke die ideologiebrille verhindert hier eine sinnvolle sicht auf die dinge wie sie gehören würden... wo die einen autofahrer sehen, wurden später fußgänger gesehen und sieht man jetzt radfahrer... der ÖV ist einfach ein lästiges muss was zur trademark dazu gehört...

Beitrag Nr. 548   |  Autor: Stefan97Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 11.04.2019 11:24
    —
Es wurde ja mal nach Bildern zwecks Stau am Innrain gefragt. Ist zwar schon länger her, aber ich stell die Handybilder einfach mal rein.
Aufnahmen entstanden heute gegen 11:10. Schlechtes Wetter und schon gibts in Ibk Stau. Die 2er benötigte, auch wenn der Stau nicht so lang war, 3 Ampelschaltungen und brauchte von der Abfahrt an der Uni bis zur Ankunft am Terminal 5min30sec.




Beitrag Nr. 549   |  Autor: DUEWAG 240   |  BeitragErstellt: 17.04.2019 16:20
    —
Da wegen der Bahnhofsplatzsperre die Linie 5 eingestellt ist, fährt die Linie 2 nun alle 5 Minuten. Aber nicht abwechselnd alle 10 Minuten Peerhofsiedlung bzw. Technik West, sondern 2x hintereinander Technik West und 1x Peerhofsiedlung.
Also Technik West wird im Takt 5/10 angefahren und die Peerhofsiedlung im Takt 15. Was das für einen Sinn haben soll? Kann mir nur die Belegung der Endstelle Peerhofsiedlung als Erklärung herleiten.

Beitrag Nr. 550   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 18.04.2019 08:51
    —
der sinn dahinter ist, dass wahrscheinlich die frequenz richtung technik west daumen mal pi die gleiche bleibt... dazu möchte man sicher die nerven der leute in der peerhofsiedlung nicht überstrapazieren, wenn da alle 10min statt alle 15min eine bahn über die weiche klappert (anscheinend ist die resonanz in den gebäuden hier auch ein problem, kenn jemand der dort bereits ausgezogen ist, weil es etwas zu laut geworden ist, obs stimmt kA, aber ich denke billige mietwohnung gegen teure eigentumswohnung plus übersiedeln macht man nicht so einfach)... plus dass ich persönlich sagen muss, eine siedlung die den ÖV nicht will, soll man ja nicht überbeglücken, siehe anrainerproteste bzgl tram dazumal

desweiteren dürfte wahrscheinlich die linie 5 vom land gezahlt oder teilw gezahlt werden, die halt mal die endstation bei der technik unten hat... sind auch 300m bzw 600m die die bahn jeweils zusätzlich umsonst fährt.. das läppert sich

Beitrag Nr. 551   |  Autor: Wolfgang   |  BeitragErstellt: 23.04.2019 20:17
    —
In der App steht seit heute Nachmittag
Zitat:
Line 2 kann derzeit die Hast.Technik West in beiden Richtungen nicht bedienen.Bahn fährt von der Hast.Technik zum Peerhof und retour.

Weiß zufällig jemand, was da los ist?

Beitrag Nr. 552   |  Autor: thmmax   |  BeitragErstellt: 23.04.2019 20:22
    —
Laut FB ein Oberleitungsschaden...

Beitrag Nr. 553   |  Autor: Wolfgang   |  BeitragErstellt: 23.04.2019 20:24
    —
Danke!

Beitrag Nr. 554   |  Autor: thmmax   |  BeitragErstellt: 25.04.2019 21:19
    —
Warum, WARUM klappt die Bevorrangung eigentlich nicht einmal bei einfachsten Kreuzungen? Dass es mit Sillpark oder Grenobler Brücke nochmal was wird, hab ich schon lange aufgegeben, aber WARUM bremst die Ampel der TG-Ausfahrt Sillpark dauernd für 1-2 Autos einen ganzen Zug aus? WARUM muss die Tram noch immer stadteinwärts vor der Ampel Leipziger Platz stehen bleiben? WARUM schalten sämtliche Fußgängerampeln mit niedrigster Priorität (vollkommen absurd z.B. Am Gießen) direkt vor der Tram auf rot? WARUM muss die Tram bei der Einfahrt Endhaltestelle Kerschbaumer Straße oft minutenlang auf ein Signal warten? WARUM fahren nicht einmal die Poller in Pradl rechtzeitig hinunter?

WARUM WARUM WARUM wurden nicht einmal diese und zig weitere, einfachste Dinge behoben?
Ich bin mittlerweile schon so grantig...

Beitrag Nr. 555   |  Autor: IVB-OpferStadt / Stadtteil:
Saggen
   |  BeitragErstellt: 25.04.2019 21:24
    —
thmmax schrieb:

WARUM WARUM WARUM wurden nicht einmal diese und zig weitere, einfachste Dinge behoben?
Ich bin mittlerweile schon so grantig...


a) weil sie es nicht können (Inkompetenz) oder
b) weil sie nicht wollen und die zuständige Politikerin sich nicht durchsetzen kann (auch Inkompetenz)

Beitrag Nr. 556   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 26.04.2019 16:05
    —
>>> wegen verkehrsüberlastung kommt es zu verspätungen und intervallabweichungen auf all unseren linien. wir bedanken uns für ihr verständnis <<<

könnte man eigentlich ja schon auf der smartinfo aufkleben, das läuft eh jeden tag... weil die verkehrspolitik einfach schläft und die verkehrsbetriebe es unserer lieben politik und bevölkerung nicht klar damachen, wie wichtig sie eigentlich sind, und was das alles kostet, wenn man den IV so bevorzugt und den ÖV bremst..

wobei heute linie 2 nur 1:30 verspätung, gemälich mit 25km/h dahingerollt vom terminal aus zur höttinger auffahrt hin... so gemütlich ist da schon lange keine bahn mehr gefahren. entschleunigung wirkt..

Beitrag Nr. 557   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 26.04.2019 16:54
    —
Warum? Wohl auch deshalb, weil die totale Fehlprogrammierung so bestellt wurde, deshalb kein Herstellermangel ist, und die Abhilfe Geld kostet. Und vorher wird man Siemens oder wem immer sagen müssen, was man will und vielleicht hat man Angst, wieder Blödsinn zu machen, weil man es nicht kann, das zu bestellen, was man bräuchte. Eine auf diesem Gebiet expertenbefreite auf Architektur und Bäume fixierte Verwaltung kann vermutlich ihre Wünsche nicht formulieren (heißt in technische Vorgaben übersetzen).

Beitrag Nr. 558   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 28.04.2019 11:02
    —
besonders wenn man bedenkt, dass viele bäume genau bei den abspannungen gepflanzt worden sind, und demnächst entweder masten oder bäume versetzt/ausgeschnitten wreden müssen..

Beitrag Nr. 559   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 09.05.2019 14:38
    —
Admiral schrieb:
aber ich bin gespannt, ob die verlängerung der fahrzeiten etwas hilft.. wenn die bahn gut durchkommt, könnte sie den jetzigen fahrplan halten, das heisst, sie muss eigentlich langsamer fahren um nicht zu schnell sein, also wird man sich daran gewöhnen mit 30km/h als Vmax am weg zu sein, nicht so wie jetzt, wo es einige raser gibt die 50km/h streckenweise mal erreichen... und ob man 50km/h fährt und dann 2min an der ampel steht, oder 30km/h fährt und 2min an der ampel steht... man steht mal 2min.. nur vor allen dingen wenn ich mir anschaue, dass die meiste verspätung eigentlich zw sillpark und kaiserstube entsteht... dann hilft es nix, wenn man die restliche strecke pünktlich war..


Nope, weil der gedehnte Fahrplan nur eine vorübergehende Maßnahme ist. Das war zur kurzfristigen Stabilisierung nötig und deshalb habe ich dem nach anfänglichem Widerstand auch zugestimmt.
Nach Umsetzung diverser Maßnahmen, die ich hier nicht näher erläutere weil sowieso nur genörgelt und bemäkelt wird (jetzt nicht von dir, aber von mehreren anderen), wird die Geschwindigkeit wieder erhöht werden. Die jetzige vmed von 15,1 km/h sind für eine Stadtbahn zu langsam und die Stadt Innsbruck wäre auch nicht bereit, die enormen Zusatzkosten (+2 Fahrzeuge, +5 Personal, Energie- und Betriebskosten) dafür den IVB zu ersetzen.

Beitrag Nr. 560   |  Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 09.05.2019 18:40
    —
Dein Wort in wessen Ohr auch immer. Wobei das Nörgeln schon bis zu einem gewissen Grad berechtigt ist.

Beitrag Nr. 561   |  Autor: Fahrzeug Technik   |  BeitragErstellt: 09.05.2019 18:51
    —
manni schrieb:
Nope, weil der gedehnte Fahrplan nur eine vorübergehende Maßnahme ist. Das war zur kurzfristigen Stabilisierung nötig und deshalb habe ich dem nach anfänglichem Widerstand auch zugestimmt.
Nach Umsetzung diverser Maßnahmen, die ich hier nicht näher erläutere weil sowieso nur genörgelt und bemäkelt wird (jetzt nicht von dir, aber von mehreren anderen), wird die Geschwindigkeit wieder erhöht werden. Die jetzige vmed von 15,1 km/h sind für eine Stadtbahn zu langsam und die Stadt Innsbruck wäre auch nicht bereit, die enormen Zusatzkosten (+2 Fahrzeuge, +5 Personal, Energie- und Betriebskosten) dafür den IVB zu ersetzen.

Wenn man 400 Mio. Euro in den Tram-Ausbau investiert, darf man sich als Fahrgast eine Verbesserung erwarten. Tatsächlich hat sich für den Fahrgast das Angebot verschlechtert. Im Gegensatz zu vielen Tram-Neubaustrecken im In- und Ausland erwies sich der Innsbrucker Tram-Ausbau als rückschrittlich, so wie es in Beton gegossen wurde. Einige Entscheidungsträger haben versagt. Somit ist das Nörgeln und Bemäkeln gerechtfertigt.

Beitrag Nr. 562   |  Autor: krisu   |  BeitragErstellt: 09.05.2019 18:54
    —
manni schrieb:

Nach Umsetzung diverser Maßnahmen, die ich hier nicht näher erläutere weil sowieso nur genörgelt und bemäkelt wird (jetzt nicht von dir, aber von mehreren anderen),..


Ohweh...das fördert mein Vertrauen nicht besonders.

Transparenz? Mut? Wenn es die öffentlichkeit betrifft, soll es publik sein, bzw. der Diskurs in die Öffentlichkeit gebracht werden (Möglichkeiten, Vor- & Nachteile, Chancen und Risiken, Kosten, ...). Immerhin müssen wir das alles bezahlen und auch ausbaden wenns ein Murks wird.

Aber gut, alles "Genörgel", warten wir also ab, grüss Göttin.

Zuletzt bearbeitet von krisu: 09.05.2019 19:10, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 563   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 09.05.2019 19:52
    —
Vorhin (9.5.2019 ca. 19:56) hab' ich aus der Ferne beobachtet dass eine 2er (Ich glaub' als Peerhofsiedlung beschildert, war aber zu weit) in der Bruneckerstr. gewendet hat. Ist das die Einzugsfahrt-Lösung während der Hbf.-Baustelle?

Beitrag Nr. 564   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 09.05.2019 19:59
    —
Jene Kurse die von Westen her einziehen, fahren planmäßig bis Landesmuseum, wenden dann ohne Fahrgäste in er Brunecker Straße und fahren dann vom Landesmuseum als Linienfahrt zum Stubaitalbahnhof.

Beitrag Nr. 565   |  Autor: thmmax   |  BeitragErstellt: 09.05.2019 20:41
    —
Sorry für die schlechte Qualität, war ein bisschen im Stress...

Heute gleich 3x Tram am Innrain – why not! Hauptsache der Postbus hat seine Spur!


Beitrag Nr. 566   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 09.05.2019 20:50
    —
thmmax schrieb:
Heute gleich 3x Tram am Innrain – why not!

Da kommt mir eine "Lösung":
Man könnte die ganze Spur mit einer Tram-Kette belegen, mit 5 bis 7 könnte man wohl auskommen.
Dann kann sich kein MiV mehr dazwischenschummeln zwinkern

Beitrag Nr. 567   |  Autor: thmmax   |  BeitragErstellt: 09.05.2019 20:52
    —
Jo Lech, warum nicht lol Mit nur einer zusätzlichen Weiche @ Klinik könnte man überhaupt ein Tram-Karussell installieren, so eine Art Rund-Shuttle zwischen Terminal und Klinik, eine Multi-Traktion big grin
Zuletzt bearbeitet von thmmax: 09.05.2019 20:54, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 568   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 09.05.2019 21:13
    —
Gelöst: einfach den gelben Bus nehmen
zunge zeigen

Beitrag Nr. 569   |  Autor: Stefan97Stadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 10.05.2019 09:26
    —
Vorhin(10:10) war ein kleines Chaos um die Klinikkreuzung, da eine 2er stadtauswärts beim Rechtsabbiegen mit einem Pkw kollidiert ist. Aus meiner Sicht muss man eine extra Ampel für die Tram installieren, da viele denken dass nach der Kreuzung weiterhin 2 Spuren stadtauswärts zur Verfügung stehen und deshalb gleichzeitig mit der Tram abbiegen. Schon mehrmals so beobachtet was zu mehreren Fastunfällen führte.

Beitrag Nr. 570   |  Autor: ice108   |  BeitragErstellt: 10.05.2019 11:38
    —
manni schrieb:

Nach Umsetzung diverser Maßnahmen, die ich hier nicht näher erläutere weil sowieso nur genörgelt und bemäkelt wird (jetzt nicht von dir, aber von mehreren anderen),


Ähm, jetzt bitte mal kurz innehalten, auch wenn es schwer fällt.

Wohin sind wir gekommen, wenn jetzt die Grünen, die sonst immer so auf Bürgerbeteiligung drängen, so unterwegs sind? Oder gilt das mit der Bürgerbeteiligung nur solange man in der Opposition ist? Oder ist jetzt jedes Gegenargument "mäkeln und nörgeln"?

Natürlich fallen einem wenn man in der Stadt unterwegs ist kleine und größere Dummheiten die an sich behehbar wären auf (z.B. gerade eben, warum hält der Posten an der Sillgassen-Baustelle den Verkehr stadteinwärts *nach* der Kurve an, mit dem Effekt dass genau in der Kurve Stau ist, und somit der stadtauswärtsfahrende Bus auch Minuten warten muss weil es die Fahrbahnbreite genau an der Stelle bekanntlich nicht hergibt?) --- aber wenn das oben genannte hier der Standardton gegenüber allen nicht-Insidern ist, dann vergeht es einem echt überhaupt noch irgendwas zu sagen --- Zweck hat es nämlich nicht, weil die Grundeinstellung offenbar die ist dass eh alles toll ist was ihr tut, und Außenstehende Störfaktoren sind.

Nur trotzdem hab ich grade zu Fuß vom Claudiaplatz zur Haltestelle Museumsstraße nur 3 Minuten länger gebraucht als der parallelfahrende 1er-SEV (beim Loslaufen 1er in 5 Minuten, in der Museumsstraße 1er in 2 Minuten, Fazit: Laufen statt IVB lohnt sich).

Im übrigen kann ich völlig verstehen wenn dieses Forum mangels Reichweite keinen großen Stellenwert mehr hat, aber das ist einfach ein anderes Argument.

Fazit: Die Stadt ist immer noch so autoverseucht, dass die Aufgabe das zu ändern eigentlich möglichst breiten Rückhalt erfordert, aber (mal unabhängig von meiner Person gesagt, die sicher keine großen Möglichkeiten diesbezüglich hat) einladend wirkt das was ich hier lese ganz sicher nicht.

Beitrag Nr. 571   |  Autor: krisu   |  BeitragErstellt: 10.05.2019 17:28
    —
manni schrieb:

Nach Umsetzung diverser Maßnahmen, die ich hier nicht näher erläutere weil sowieso nur genörgelt und bemäkelt wird (jetzt nicht von dir, aber von mehreren anderen), ...


Manni bezieht sich mit der noblen Umschreibung "sowieso nur genörgelt und bemäkelt" nicht etwa auf Rudi Federspiels FPÖ oder dem Car-Tuning Club Cyta-Völs, sondern auf seine eigene Forenmitglieder und deren Beiträge hier...

Zuletzt bearbeitet von krisu: 10.05.2019 17:29, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 572   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 10.05.2019 17:34
    —
Heute ein echter Tiefpunkt (jetzt gerade erlebt). Ich komme mit einem Auto voll Möbelzuschnitt aus Neu Rum, passiere bei der Kreuzung Reichenauer/Radetzkystraße N°303 als Linie 2 westwärts, biege vorne ab Pembaurstraße, fahre nach Pradl hinein, lade den Möbelzuschnitt ab, räume ihn in eine Garage, baue das Auto wieder zurück und räume es auf, fahre zurück Pembaurstraße, über die Zeughausbrücke, Universitätsstraße und durch den Stau am Herzog Otto Ufer über Innbrücke und St. Nikolaus zur Rößlkreuzung, stelle das Auto in die Garage, und zurück auf der Straße am Heimweg sehe ich N°303 (westwärts) vorbeifahren.

Wie bitte kann das sein? Das könnte bedeuten, dass man zu Fuß schneller ist als die Bahn, und zwar nicht nur vom Hörtnagl bis zum Cinematograph, sondern auch von der Pembaurschule zur Rößlkreuzung. Und besonders fatal ist wohl der Eindruck auf Leute, die öfter Möbelzuschnitt chauffieren.

Man muss die Tram ernsthaft beschleunigen, aus jeder Kreuzung jede verfügbaren 15 Sekunden (um einmal höflich zu bleiben) herausquetschen, und man darf damit nicht warten, bis es vielleicht einmal genau erforscht ist, sondern muss entflechten, notfalls militante Lösungen finden, das Zürcher Beispiel kopieren.
Ein solches Resultat wie heute kann ich mir nur durch Abschnitte erklären, in denen die Bahn mit im Stau steht. Und das soll wirklich endlich der Vergangenheit angehören, es braucht mehr Bus- und Tramspuren, besonders am Innrain, und ordentliche Ampelsteuerungen, die auch den MIV aus Kreuzungen entlang der Tramstrecken fernhält.

Beitrag Nr. 573   |  Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 10.05.2019 21:12
    —
Schau mal auf Google Earth, wo in diesem Bereich schon vor der Inbetriebnahme der Tram IVB-Fahrzeuge (sich gegenseitig im Weg) stehen...

Ab Kaiserstube stadteinwärts wäre eine eigene Tramspur möglich, da Richtung Sillpark 2 MIV-Spuren vorhanden.

Durch die Museumstraße fahren zu viele Linien. Alternativen über Boznerplatz, Anichstr und Klinik andenken!

Und zum wievielten Mal? Bitte die Haltestellen Theresienstr&Museumstr zsammlegen vor die IBK Info. Und barrierefrei gestalten. Die Abstände der Haltestellen in Innsbruck amüsieren meine in Wien lebenden und dort Bim fahrenden Freunde jedes Mal aufs Neue...

Beitrag Nr. 574   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 10.05.2019 21:47
    —
Man kann in Innsbruck geile Szenen erleben, wenn z.B. der 3er Schienenersatzverkehr in der Rhombergpassage an der 2er rechtsvorbeifährt, um sie und andere Busse dann an der Meinhardstraße beim Linksabbiegen zu behindern. So gestern früh gegen 8.30 Uhr. Die Anarchie nimmt zu.

Beitrag Nr. 575   | MIV bleibt, Busse weg? Autor: krisu   |  BeitragErstellt: 11.05.2019 12:45
    —
Fahrzeug Technik schrieb:

Wenn man 400 Mio. Euro in den Tram-Ausbau investiert, darf man sich als Fahrgast eine Verbesserung erwarten. Tatsächlich hat sich für den Fahrgast das Angebot verschlechtert. Im Gegensatz zu vielen Tram-Neubaustrecken im In- und Ausland erwies sich der Innsbrucker Tram-Ausbau als rückschrittlich, so wie es in Beton gegossen wurde. Einige Entscheidungsträger haben versagt. Somit ist das Nörgeln und Bemäkeln gerechtfertigt.



Um die Probleme des Innsbrucker Modells wenigstens teilweise auszubügeln, kündigte Manni immer wieder in kleinen Posts anstehende Maßnahmen an, ohne je konkret zu werden. Soweit ich mich erinnern kann, erwähnte er:
1. Museumsstrasse als Begegnungszone
2. Stadtteilbusse (evtl. nach Umbau Umsteigehaltestellen an L2/5)
3. ...

Was da wohl kommen mag?

Stadtteilbusse können eine Verbesserung für Fahrgäste darstellen, oder aber eine Verschlechterung. Werden Stadtteilbusse primär aus reiner Dogmatik eingesetzt, zB. um die Trasse der 2er von lästigen aber sehr wohl gut ausgelasteten Bussen frei zu bekommen, um auf Biegen und Brechen die Tram Doppeltraktion durchzudrücken, so wird das klarerweise Leute auf die Palme bringen, wenn sich dadurch neue Umsteigezwänge und substantiell längere Gesamtreisezeiten ergeben.

Stadtteilbusse sind dann von großem Nutzen, wenn sie Stadtteile engmaschig erschließen, und in zumeist recht kurzen zirkluären Strecken als Ziel einen wichtigen Umsteigeknoten zB. im S-Bahn Bereich bedienen. Derartiges findet sich bekanntermaßen in großen Städten oft, und zwar in der Peripherie.

Ist meine Sorge unbegründet, dass unsere Göttinnen der Stadtregierung derartiges aber jetzt im Nahbereich der Innenstadt versuchen durchzudrücken, um dadurch mehr Luft für die L2/L5-Bim (Entzerrung an Kreuzungen: MIV bleibt, Busse weg) zu bekommen?


Die Museumsstrasse funktioniert als zentrale Ost-West ÖPNV Achse m.M.n. relativ gut, denn es ist eine weitgehend vom MIV befreite, in "gerader" (d.h. keine Abbiegeorgien) Richtung zu durchfahrende Hauptachse mit sehr hoher Fahragstnachfrage. Die Durchfahrt funktioniert jedenfalls meilenweit angenehmer als im MIV-Ampel-Kreuzungs Gewürge via Brunecker Strasse, Bozner Platz...

Die Problemstellen der Museumsstrasse sind eher die zu zahlreichen Haltestellen und insbesondere die (Doppeltraktoins-unmöglichen) Nadelöhrkreuzungen an beiden Enden, was aber erst durch die dazugelegte/gegenüber dem O verschwenkte L2/L5 untragbar wurde.

Zuletzt bearbeitet von krisu: 11.05.2019 19:14, insgesamt 4 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 576   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 11.05.2019 19:29
    —
die topologie in ibk bietet sich halt gerade dafür an, starke ost-west achsen mit querverbindungen zu erstellen, und wenn wo anders umsteigen funktioniert wird das wohl in ibk auch gehen...darüber hinaus wäre das wahrscheinlich dezent effizienter dann, und würde auch die akzeptanz zum umsteigen bringen wenn entsprechende achsen so beschleunigt werden, dass es sich auszahlt und die pünktlichkeit gegeben ist

Beitrag Nr. 577   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 11.05.2019 21:17
    —
Zu der ganzen Diskussion zuerst ein copy6paste:
“Nothing would be done at all if one waited until one could do it so well that no one could find fault with it.”
― John Henry Newman

Übersetzt.
Wir habe in Tram gebaut.
Sie funktioniert mäßig. Und das ist zu verbessern.
Hätten wir die Tram nicht gebaut, wäre wir nun auch nicht viele weiter.

Meine hättiwaridystopie fürs Nichtbauen der Tram in Ibk:
*Mindestens drei zusätzliche Sportveranstaltungen mit jeweils ja 30 Mio Defizit.
*Grassmaykreuzung gebaut, dafür Stau bei Wifi. 50 Mio €
*Nächstes Straßentunnelprojekt in der Pipeline. 70 Mio €
*Zusätzliche Parkgaragen frei finanziert, aber mit indirekter Stadtförderung 10-40 Mio €
*S-Bahn noch immer nicht in Betrieb (die ÖBB hat erst wirklichen Handlungsbedarfs gsehen, wie es mit der Tram in Ibk ernst wurde). Dafür Planungskosten und Beratungskosten in Höhe mehrerer Mio
*Schleppende Kanaloffensive. Innsbruck steht ähnlich schlecht da wie dzt. Salzburg, da die Linie 5 (Regiotram) den Kanal nicht mitfinanziert.
*ein Lichtblick Pema I, II und III und Patscherkofelbahn nicht gebaut, da man keine Ausgleichprojekte für eine sinnvolle ÖV Projekt brauchte umd die neoliberale Bagage zu besänftigen
(wahrscheinlich gibt es noch wesntlich mehr Zusammenhänge, das ist so wie wenn man in einer Garderobe alle dort stehenden Schuhe an den Schnürsenkeln aneinanderbindet und danach versucht einen rauszuziehen;-)



Dass die angestrebten Planungen bei dem Gegenwind ständig verklausuliert werden müssen, verstehe ich (einige von euch kennen ja auch meine diesbezügliche Erfahrungen, die ich aber hier im Forum nicht weiter verschriftlichen möchte).

Quartiersbusse die wie Gräten am S-Bahn und Tramrückgrat hängen, finde ich grundsätzlich sinnvoll, wenn die Anschlüsse reibungslos getaktet funktionieren!

Beitrag Nr. 578   |  Autor: krisu   |  BeitragErstellt: 11.05.2019 22:10
    —
Also mal konkret, welches könnten derartige Quartierbuslinien in Innsbruck werden?

Ein System von Feeder-Buslinien zu übergeordneten bzw. schnellen Verkehrsachsen leuchtet mir dort ein, wo beispielsweise ein üblicher Stadtbus in der HVZ etwa 70 Leute auslädt, die dann in eine S-Bahn mit 550 (e423 München) Sitz&Stehplätzen (x2 für Doppeltraktion) umsteigen können um damit effizient weitere Strecken zurückzulegen.

Oder jene putzig kleinen Quartierbusse in zB. Rom oder Nizza vielleicht max 20 Pax, die jedoch aufgrund ihrer Kompaktheit durch kleinste Gassen rauschen können, und damit weite Altstadtbereiche überhaupt erst an den ÖPNV anbinden zB. an eine Tram mit Kapazität für 150 Pax je Garnitur.

In beiden Fällen beträgt das Verhältnis der Kapazitäten Feeder-Linie zu Hauptlinie (mindestens) 1 zu 8, was aus naheliegenden Gründen auch so sein soll.

Der Zubringerbus hat eine relativ geringe vMed, die Fahrtdistanz ist jedoch auch kurz. Die weiterführende Hauptachse hingegen ermöglicht dann jedoch schnelles Fahren über weite Distanzen.

Zuletzt bearbeitet von krisu: 11.05.2019 22:25, insgesamt 10 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 579   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 12.05.2019 09:39
    —
zb die höttinger au könnte man mit einer quartiersbuslinie abdecken, reichenau, odorf, im osten hat man leider versäumt, eine gerade linienführung zu wählen und auf schnellstem weg von A nach B zu fahren und stattdessen die leute mit buslinien hinzukarren.. ursprüngliche planungen über langer weg wäre da zB auch gut gewesen...

mentelberg/siegelanger könnte der start für eine südspange sein bis zum DEZ...

Beitrag Nr. 580   |  Autor: Wolfgang   |  BeitragErstellt: 12.05.2019 12:59
    —
Verstehe ich das richtig? Das heißt, anstatt so wie jetzt direkt in 10-15 Minuten in der Innenstadt zu sein, sollte es besser sein, einige Minuten mit einem Quartierbus mit möglicherweise langen Umwegen zur Straßenbahn zu fahren, dort auf den Anschluss zu warten und anschließend mit der Bahn 10-15 Minuten in die Innenstadt zu fahren? Wo ist da bitte der Vorteil?

Beitrag Nr. 581   |  Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 12.05.2019 13:24
    —
Durchmesserlinien sind schon gut, aber sie sollten halt nicht dort fahren, wo sie die Bahn blockieren.

Beitrag Nr. 582   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 12.05.2019 14:26
    —
Zubringerlinien sind dann sinnvoll, wenn die Hauptlinie sehr leistungsfähig (=schnell mit viel Kapazität) und gut vertaktet ist. Beides ist nicht gegeben, das zweite kann schon wegen der Fahrplaninstabilität nicht sein.
Wie planlos es zugeht, kann man an der Rhombergpassage beobachten: Die Straßenbahn kann Richtung Westen aus der Haltestelle ausfahren und steht dann in der Passage. Der nachfolgende Bus weicht notgedrungen auf die Parallelspur aus und erhält vor der Straßenbahn grün, um dann beim Linksabbiegen in die Meinhardstraße die Straßenbahn (unvermeidlich) zu blockieren. Bein einer Doppeltraktion wäre wiederum die Ausfahrtsspur Richtung Reichenau blockiert mit Rückstau in die Kreuzung (samt Ausfahrtsblockade der Doppeltraktion Richtung Bahnhof).
Wie auch immer, man wird noch viel Lehrgeld bezahlen bis die Einsicht kommen mag, dass es ohne Aufgabe von Parkplätzen zugunsten der Entflechtung des Fließverkehrs samt Trennung Straßenbahn vom übrigen Verkehr über weiter Strecken nicht geht.

Beitrag Nr. 583   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 12.05.2019 21:53
    —
Hager schrieb:

Wie auch immer, man wird noch viel Lehrgeld bezahlen bis die Einsicht kommen mag, dass es ohne Aufgabe von Parkplätzen zugunsten der Entflechtung des Fließverkehrs samt Trennung Straßenbahn vom übrigen Verkehr über weiter Strecken nicht geht.


Nein, weil genau dieser Prozess im Laufen ist. Wie ich bereits schrieb, wird die vollständige Umsetzung meines Erachtens nach etwa zwei Jahre dauern (die Optimierung der Signale geht natürlich schneller, hierbei wird technisch ein für Innsbruck neuer Weg eingeschlagen, auch das ist bereits in Arbeit). Spätestens mit Inbetriebnahme der Ausbaustufe Rum-Völs der inie 5 müssen sowohl Pünktlichkeit als auch Reisezeit passen, weil die minutengenaue Vertaktung damit essenziell wird.

Zuletzt bearbeitet von manni: 12.05.2019 21:55, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 584   |  Autor: Lars   |  BeitragErstellt: 13.05.2019 07:39
    —
Inbetriebnahme Rum - Völs? Okay naja das sind ja Gott sei dank nur noch 4 - 5 Jahre.

Beitrag Nr. 585   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 13.05.2019 11:19
    —
Sorry, hab ich nicht ganz korrekt formuliert; es muss natürlich schon funktionieren, wenn allein der S-Bahnhof Rum angebunden ist, nach derzeitigem Stand also spätestens Ende 2021.

Beitrag Nr. 586   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 13.05.2019 18:46
    —
was wird an der ampelsteuerung und an dem konzept so neu? bzw was ist die idee dahinter, warum es in ibk besser funktionieren soll dann, mit dem neuen system und nicht althergebrachte?

Beitrag Nr. 587   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 13.05.2019 19:09
    —
Komplett neu für Innsbruck wäre z.B. dass man es so macht,wie in Freiburg i.Br.
Zuletzt bearbeitet von Martin: 13.05.2019 19:10, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 588   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 14.05.2019 10:10
    —
manni schrieb:
... und die Stadt Innsbruck wäre auch nicht bereit, die enormen Zusatzkosten (+2 Fahrzeuge, +5 Personal, Energie- und Betriebskosten) dafür den IVB zu ersetzen.

Interessante Aussage.

Die Verlängerung der Fahrzeiten dürfte ein aus der Not heraus geborener Vorschlag der IVB zur Stabilisierung des Fahrplans sein. Die Verantwortung für die desaströse Situation liegt aber nur zum geringeren Teil bei den IVB (auch wenn das Management dort wahrscheinlich nicht zur Spitze der Kompetenz in Sachen schienengebundener Nahverkehr zählt ...).

Die Hauptverantwortung für die kapitale Fehlplanung und -ausführung der Neubaustrecken samt flankierender verkehrspolitischer und technischer Maßnahmen liegt aber bei der Stadt Innsbruck und den dort politisch Zuständigen, die die Planung nicht nur abgesegnet, sondern sicher zum Teil sogar so gefordert haben. Z.B. Mischverkehr mit dem mIV, kein Entfall von Parkplätzen etc. sind politische Entscheidungen. Und mit der Ampelprogrammierung haben die IVB gar nichts zu tun. Die Mehrkosten gehen daher fast vollständig auf das Konto der Stadtpolitik bzw. Stadtverwaltung.

Und zu den Optimierungsmaßnahmen:
Ich stelle mir schon die Frage, wie genau dieselben Personen, die das verbockt haben, jetzt eine Optimierung realisieren sollen. Aber vielleicht ist das ja Teil des Programms "Jugend forscht" ... big grin

Zuletzt bearbeitet von Ingenieur: 14.05.2019 10:12, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 589   |  Autor: Tram-SpotterStadt / Stadtteil:
Wilten
   |  BeitragErstellt: 14.05.2019 14:33
    —
Diese Schlußfolgerung ist so logisch, dass sie zwangsläufig auch richtig sein muss.

Beitrag Nr. 590   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 14.05.2019 16:52
    —
Ingenieur schrieb:

Die Verlängerung der Fahrzeiten dürfte ein aus der Not heraus geborener Vorschlag der IVB zur Stabilisierung des Fahrplans sein.


Nein, da vermutest du vollkommen falsch. Hierzu wurde im Rahmen des Krisenmanagements von politischer Seite ein externes Gutachten von einer von den IVB vollkommen unabhängigen COnsultingfirma geordert.

Ingenieur schrieb:

Die Verantwortung für die desaströse Situation liegt aber nur zum geringeren Teil bei den IVB (auch wenn das Management dort wahrscheinlich nicht zur Spitze der Kompetenz in Sachen schienengebundener Nahverkehr zählt ...).
Die Hauptverantwortung für die kapitale Fehlplanung und -ausführung der Neubaustrecken samt flankierender verkehrspolitischer und technischer Maßnahmen liegt aber bei der Stadt Innsbruck und den dort politisch Zuständigen,


Nein, auch da liegst du falsch. Die politisch unmittelbar Zuständigen sind in den meisten Fällen keine Expert*innen und müssen sich auf die Richtigkeit dessen, was ihnen die Expert*innen in Verwaltung und kommunalen Betrieben vorlegen, verlassen können. Die Planungsverantwortung lag bei den IVB. Die dort Zuständigen (von wem ich rede, weiß eh jede*r) haben in vorauseilendem Gehorsam gegenüber früheren verkehrspolitischen Vorgaben mindertaugliche Funktionsplanungen erstellt, die dann politisch mehrheitlich beschlossen wurden.
"Desaströse, kapitale Fehlplanung" sehen auch Expert*innen keine, das ist heillos übertrieben. Aber es muss halt nachgebessert werden.

Ingenieur schrieb:

die die Planung nicht nur abgesegnet, sondern sicher zum Teil sogar so gefordert haben. Z.B. Mischverkehr mit dem mIV,


Wieder falsch. Es gab niemals eine politische Mehrheit oder auch nur politische Forderungen nach Mischverkehr, nicht mal von der FPÖ. Im Gegenteil, es wurde seinerzeit mehrheitlich die Variante "beschleunigte Straßenbahn" beschlossen, das österreichische Pendant zur Stadtbahn, zu deren Eigenschaften ein möglichst geringer Mischverkehrsanteil gehört. Aktuell haben wir auf der 2 und 5 gemeinsam ziemlich genau 40% Mischverkehr.

Ingenieur schrieb:

kein Entfall von Parkplätzen etc. sind politische Entscheidungen.


Das stimmt halt auch nicht. Die Opposition hat generell "keinen Entfall von Parkplätzen" gefordert, sonst niemand. Punktuell hat die SPÖ das noch gefordert und einige lokale Bürger*inneninitiativen. Das war's. Du stellst das aber als Mehrheitsforderung hin. Abgesehen davon, sind tatsächlich recht viele Stellplätze entfallen, auch wenn es natürlich mehr sein hätten können.

Ingenieur schrieb:

Und mit der Ampelprogrammierung haben die IVB gar nichts zu tun.


Leider ist auch das wieder falsch. Das Verkehrsmanagement der Stadt Innsbruck stellt zwar die fest verbaute Technik und auch die Signalanlagen selbst und die Grundprogramme zur Verfügung, die IVB setzen aber selbst Programparameter wie z.B. Meldepunkte und Freigabelängen. Die Ampelprobleme bei allen Neubaustreckeneröffnungen seit 2012 haben die IVB größtenteils selbst verursacht, weil sie ihre Parameter nicht korrekt gesetzt haben.

Ingenieur schrieb:

Die Mehrkosten gehen daher fast vollständig auf das Konto der Stadtpolitik bzw. Stadtverwaltung.


Was halt leider nicht korrekt ist. Ich rate dir, weniger schwarzweiß zu denken und öfter mal Fragen zu stellen statt unwahre Behauptungen aufzustellen. Am wenigsten kann aktuell die Politik dafür, weil die Ressortzuständigen seit 2012 alles tun, um die Tram gut umzusetzen. Die aktuellen Probleme sind zurückzuführen auf die zwei Stadtregierungen vor 2012, auf die zweite Managementebene und insbesondere die bisherige planungsverantwortliche Person bei den IVB, und teils auch auf Verkehrsmanagement, Straßenbetrieb und Polizei, letztere beide haben sich durch Interventionsversuche für den mIV oder gegen effektive Beschleunigungsmaßnahmen hervorgetan. Die Probleme haben somit viele Väter und Mütter.

Ingenieur schrieb:

Und zu den Optimierungsmaßnahmen:
Ich stelle mir schon die Frage, wie genau dieselben Personen, die das verbockt haben, jetzt eine Optimierung realisieren sollen.


Ja, das kannst du dich in deinem Kämmerchen gerne selber fragen, weil die Nachbesserungen unter externer Kontrolle und teils unter externer Verantwortung passieren.

Ingenieur schrieb:

Aber vielleicht ist das ja Teil des Programms "Jugend forscht" ... big grin


Nichts für ungut, aber in deinem Posting steckten so viele Vermutungen und Unwahrheiten, dass ich eher dieses dem Programm "Jugend forscht" zuordnen würde.

Und deswegen tu ich mich hier halt aktuell schwer mit Diskutieren. Als nächstes kommt sicher gleich wieder krisu oder ein anderer Forumsdepaoli, der alle Informationen, die ich gerade gegeben habe, in Zweifel zieht.
Wenn sich das vermeiden lässt und stattdessen eine sachliche Diskussion entsteht, stehe ich gerne dafür zur Verfügung, wenn auch aus Zeitgründen nur gelegentlich.

Beitrag Nr. 591   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 14.05.2019 21:33
    —
Ich poste mal wieder, aus gegebenem Anlass Ampeldetails, die man mit untersuchen kann:

Heute Vormittag beobachtet:

1) ich fahre in der Linksabbiegespur Schützenstraße -An der Lan Straße, gleichzeitig mit mir fährt die Tram aus
2a) ich bremse, da jetzt wohl die Tram freie Fahrt bekommen müsste, ich also als Linksabbieger stehen bleiben muss
2b) Tram bremst auch, ihr Signal zeigt zwar "A" wird aber (noch) nicht Grün
2c) ich bleibe stehen und schau den ermutigend Fahrer an. Habe aber selbst noch immer kein Rot.
2d) er beschleunigt wieder und fährt durch (ob er in dem Moment auch wirklich grüne hatte, habe ich mir nicht mehr angeschaut.
2e) Tram ist längst durch, ich habe jetzt Rot.....
2d) und fahre trotzdem - nach Überprüfung des Gegenverkehrs




Weitere Bsp.
Fußgängerampeln in der Reichenauerstraße bei Abzw. Rossbachstraße und Burghard Breitnerstraße .
Fuß/Rad-Ampel ist auf Rot , Tram fährt durch, sehr gut. Ampel bleibt auf Rot. Nächste Tram nicht in Sicht. Irgendwann quere ich dann trotzdem. Vera.....n kann ich mich selbst. da brauch ich nicht noch technische Hilfsmittel.

Fazit 1: Alles ziemlich retardiert. Manchmal glaube ich, die Ampelregelung basiert ungefähr auf dem Zeitempfinden, das ich bei Sport entwickle: Ich werde deutlich langsamer, als im wirklichen Leben. Zählt die Trainerin die Übung Nr. 5 an bin ich bei 1 1/2.

Fazit 2: Jetzt ist es ratsam Straßenbahnphotos zu machen. Manchmal kommen sie im Dreiminutentakt. Weniger Wartezeit für die gleiche Menge Photos. Längere Belichtungszeiten sind auch möglich, da die Trams recht langsam fahren.



Zur Erklärung von Manni vorhin:
Ich finde es gut, dass hinter den Kulissen was weiter geht.
Ich finde es gut, dass Manni Druck macht.
Ich bin froh, dass ein Gesprächsbasis zum Magistrat gegeben ist und es möglich war zu vermitteln, dass die neuen Prioritäten ernst gmeint sind .

Ich verstehe meine momentan seltenen Beiträge ausschließlich unterstützend (brauch nur manchmal für meinen seelische Wohlbefinden Sarkasmus).

Ich habe meine Erfahrungen hinter den Kulissen gemacht und kann aus meiner Sicht sagen , dass diese Tätigkeit nicht leicht ist. Sie war es 2005-2007 nicht - und es ist leider eine weitere Generation an Saboteuren herangewachsen, sodass es möglicherweise noch schwieriger geworden ist.

Ich bemerke auch, dass 2005-2007 bereits in der Grobplanung erkannte Probleme unbearbeitet liegen geblieben sind, was zwar bei den Teilbauverhandlungen zur Sprache gebracht wurde - aber nicht viel hilft, wenn der eisenbahntechnische Gutachter sagt, dass eh alles passt und es keinen gab, der in der Verkehrsplanung für Radfahrer und Fußgänger eintreten durfte. So züchtet man natürlich Konfliktpunkte.Dass die die Befürworter des Umweltverbundes in der/n vorherigen/n Legislaturperiode vom Magistrat an der Nase herumgeführt wurden ist für mich evident; dass man nun anderes beabsichtigt ist für mich logisch und ich will darin vertrauen, dass es mittelfristig klappt.

Darüber hinaus (Admiral hat mich jüngst draufgebracht) hat man in der Stadt v.a. bei Rad und Fußverkehr wider allen verkehrspsychologischen Erkenntnissen Verkehr orgnanisiert - ist klar, warum Fußgänger und Radfahrer wie Hendln kreuz und quer rennen - ohne auf irgend einen Verkehrsregelung acht zu geben. Dass es nun ernsthafte Bestrebungen gibt, das anders zu machen glaube ich schon zu erkennen (ich habe rückblickend in einem Gespärch bemerkt, dass der Magistrat ganz schön Druck bekommt).

Ich denke, dass es sinnvoll ist, alle Mängel, die auffallen, weiterhin zu posten - für den Fall das irgendwer in dem Spiel meint, die Zügel werden wieder schleifend gelassen, und vermeint man könnte dort fortsetzen, wo man in vorherigen Perioden herumgemurkst hat.

Solcher Tendenz muss ein Riegel vorgesetz werden. Das kann nur funktionieren, wenn es jederzeit Feedback gibt. Ich dachte zuvor, dass das bei den Bürgermeldungen zweckmäßig wäre - um öffentlichen Druck aufzubauen. Aber da habe ich eher den Eindruck es wird gemauert. Das hat wohl auch damit zu tun, dass die Leute dort nun wirklich in konkrete Problemlösungen eingespannt sind. Da reagiert man so. Kenn ich auch bei mir, wenn ich an einer Arbeit dran bin und gleichzeitig in langen Telefonaten bearbeitet werde, dass ich da weitertun soll. Da ist mir dann auch rausgerutscht, ob ich jetzt noch weitertelefonieren, oder ob ich eben diese Arbeit heute erledigen soll?

Daher denke ich, dass es doch besser ist, das hier übers Forum laufen zu lassen. Denn Manni liest mit und nimmt die Sachen auf, die nicht passen.

Was meinst du Manni?

Beitrag Nr. 592   |  Autor: itsme   |  BeitragErstellt: 15.05.2019 11:03
    —
Gerade beim ersten Beispiel Schützenstrasse: du hast grün um nach links abzubiegen und achtest auf die Strassenbahn neben dir, jedoch du musst auch auf den Gegenverkehr achten. Links abbiegen grün und die Gegenrichtung hat auch grün.
Meiner Meinung nach eine total unsinnige Ampel: Für Fussgänger zum selbst drücken würde sie genügen. Und fürs links abbiegen muss man selbst achten. Maximal so wie in Linz ein orange blinkendes Tramzeichen, wenn die Tram vorbeifährt.
Dasselbe bei den Fussgänger ampeln in der Reichenauerstrasse. Damit wäre die Tram um vielfaches beschleunigt.
werner

Beitrag Nr. 593   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 15.05.2019 18:40
    —
naja die ampel gehört eigentlich auf dauerrot für linksabbieger mit sensor, wenn jemand dort sthet, dann grün, wenn keine strab im anmarsch ist.. so wie das mehrfach auf ders trecke gehören täte...

Beitrag Nr. 594   |  Autor: IVB-OpferStadt / Stadtteil:
Saggen
   |  BeitragErstellt: 15.05.2019 20:55
    —
Ein Update zur Ampelsteurerungsoptimierung:

Fahrt Landesmuseum - Klinikkreuzung, ca. 17:00:
- 2er steht vor der Kreuzung Sillgasse hinter drei Autos, Ampel auf Rot, ich sitze im R
- Steige vom R aus, Ampel geht für 2er auf grün, die Autos wollen links abbiegen. Können aber nicht, erst bei gelb. 2er rückt bis zur Ampel vor (Geschwindigkeit 20 m/min). In der Zwischenzeit gehe ich gemütlich von der R-Haltestelle zum Niederwieser. Die 2er kommt.
- Kreuzung Marktgraben - Innrain: 2er steht hinter einem Bus, der huscht beim letzten grün nach rechts über die Kreuzung. 2er hat ca. 1 min rot.
- Zebrastreifen beim Terminal: 2er muß stehenbleiben
- Ausfahrt Terminal: 2er ist fertig, Ampel geht auf rot, Autos fahren los.
- Klinikkreuzung: 2er schließt die Türen, Ampel geht auf rot. Dann kriegen die Fußgänger frei, als ich bei der UB bin, fährt die 2er los.

Rückfahrt, ca. 20:45, praktisch kein MIV
- 2er kommt, schließt die Tür, Ampel geht auf rot. Ein kompletter Klinkkreuzungszyklus fast ohne Autos, Radfahrer und Fußgänger, sozusagen leere Ampel.
- Kreuzung Bürgerstraße: Ampel geht bei Annäherung auf Bremsweglänge auf rot, ein Zyklus ohne Autos
- Ausfahrt Terminal: Ampel geht auf rot, Abbieger zur Markthalle oder Geradeausfahrer habe grün, aber es sind keine da.
- Landesmuseum: Ich steige aus und erwische gegenüber einen 504. Als der Bus über die Kreuzung fährt (er hat grün), steht die 2er immer noch da.

Lehre daraus: Die Ampelsteuerung erlaubt es auch einem älteren Menschen, ohne Hektik die Tramway zu erreichen. Dann, beim Fahren, hat man nach einem hektischen Berufsleben endlich die erlebte Entschleunigung. Danke, IVB! Danke, zuständige Politikerinnen!

Zuletzt bearbeitet von IVB-Opfer: 15.05.2019 20:57, insgesamt 3 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 595   |  Autor: kayjay   |  BeitragErstellt: 16.05.2019 10:34
    —
Man schafft es ja nicht dass die Strassenbahn auf der Josef-Kerschbaumerstrasse zu und von der Haltestelle in einem durch fährt.
Jedesmal schaltet die Ampel auf der an der Lahn Strasse auf rot für die Bim...

Beitrag Nr. 596   |  Autor: krisu   |  BeitragErstellt: 22.05.2019 22:39
    —
Auf der ÖPNV-"Stammstrecke" zwischen Sillpark und Marktplatz fällt mir immer wieder auf, dass sich dort bildende Bus+Tram Konvois üblicherweise durch letztere angeführt werden.
D.h. Busse fahren irgendwann im Streckenverlauf oft auf vorausfahrende Strassenbahnen auf, was bedeutet das letztere insgesamt langsamer unterwegs sind und/oder signifikant mehr Zeit zum Fahrgastwechsel benötigen.
Egal wie viel Vorsprung die Tram bei der Einfahrt in die Museumsstrasse vor dem Bus bekommt: Spätestens zwei Haltestellen später schleicht der Bus hinter einer doch eher gemütlich fahrenden (/beschleunigenden) Tram hinterher.


Kann man diesen Eindruck verallgemeinern bzw quantifizieren: Wie lange benötigen Bus und Tram jeweils für die für die wichtige Stammstrecke (ohne vorausfahrendem Hindernis)? Hat das jemand mal nachgemessen zu Randzeiten (ohne äußere Störeinflüsse)?
Woran liegt das im Detail?
Kann man das beheben, d.h. die Tram beschleunigen damit Busse weniger aufgehalten werden und die Stammstrecke insgesamt flotter durchfahren werden kann?

Es geht hier also nicht um weitere Verkehrshindernisse (MIV, ÖPNV blockiert durch rechtsabbieger weil blockiert durch querendes Fussgängergrün etc.), sondern durch die gegenüber dem Bus bescheidenere "Performance" der Tram.

Ich denke dass insbesondere die wichtige Stammstrecke von allen Fahrtzeugen möglichst effizient durchfahren werden sollte um eine möglichst hohe Verkehrsleitung zu ermöglichen. Bewegt sich eine Kategorie von Fahrzeugen markant langsamer (in diesem Fall offenbar die Tram), so wirkt sich dies aufgrund der Schlauchwirkung hemmend auf sämtliche Kategorien aus.

Zuletzt bearbeitet von krisu: 22.05.2019 22:46, insgesamt 4 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 597   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 22.05.2019 23:34
    —
Fahrgastwechsel ist sicher noch ein Problem, aber die 2er hat halt auch das höchste Fahrgastaufkommen (bei etwas weniger Türbreitenkapazität als ein Gelenksbus).

Busse schneiden natürlich gerne die Doppelkurve ("S") Museumstr./Burggraben während die Tram hier fährt dass man nicht von "Fahren" reden mag zwinkern

Wobei, dürfen Busse und Trams hier überhaupt gleich schnell fahren? Oder ist die Tram hier an der kürzeren Vorschriften-Leine?

Vielleicht ist auch ein Problem dass man die Tram ja (als Fussgänger, Radfahrer) ja kaum kommen hört, vielleicht ergibt das regelmäßig häufigere Bremsmanöver wegen unachtsamer Passanten?

Beitrag Nr. 598   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 23.05.2019 07:27
    —
Dass Busse die Fahrzeiten einhalten, hängt nicht nur am besseren Beschleunigungs- und Bremsverhalten dieser auch leichteren Fahrzeuge, an der Möglichkeit des Ausweichens kleiner Hindernisse (z.B. langsame Radfahrer, Vorbeifahren an rechtsabbiegenden Autos), sondern ist auch der Überschreitung der StVO geschuldet: Überschreitung der Höchstgeschwindigkeiten (30km/h, 50km/h), Einfahren bei gelb etc. Zudem sind si kürzer und fahren noch zum Fahrgastwechsel ein, wo das die Tram nicht mehr kann. Und schließlich: wenn die Tram Vorfahrt hat (z.B. durch die Ampelsteuerung) ist der Bus logischerweise hinten dran. Fazit: Hätte die Straßenbahn durchgehend einen eigenen Gleiskörper, wo nur sie und kein Bus fährt, würde das Querschnitt (Straßenraum) sparen und sie könnte ihre Vorteile ausspielen. Bei den in Innsbruck überwiegenden Verhältnissen ist sie schon systembedingt im Nachteil. Ohne großen Aufwand ist das nur noch in Teilen behebbar, in erster Linie durch Linienentflechtung (Vermeidung der Überlagerungen von Bus und Tramverkehr) sowie Beseitigung abbiegender Spuren auf Gleisen, wo dies geht.

Beitrag Nr. 599   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 23.05.2019 20:54
    —
ja, dass kann man in dem fall laut sagen, dass die straßenbahn hier nichts dafür kann auf der strecke, dass sie langsamer als der bus ist... busse dürften hier nicht wesentlich shcneller sein.. stvo überschreitung bei bus und rad und unterschreitung bei tram macht den rest...

Beitrag Nr. 600   |  Autor: IVB-OpferStadt / Stadtteil:
Saggen
   |  BeitragErstellt: 23.05.2019 22:05
    —
In der Diskussion wird immer wieder die unterschiedliche Türbreite bei Bus und Tram erwähnt. Nach eigener Erfahrung schaut es für mich so aus:

Mehr als zwei Leute können dort und da nicht nebeneinander aus- oder einsteigen.

Aber: Im Bus können sie relativ anstandslos weitergehen (außer in der absoluten Stoßzeit), in der Tram viel weniger oder gar nicht. Man müßte den Auffangraum in der Tram deutlich größer machen, wie es in anderen Städten ja auch geht. Beispielweise könnte man die etwas eigenartigen Sitze für eine sehr dicke oder zwei sehr dünne Personen entfernen, dann wäre schon etwas Luft. Etwas radikalere Lösungen gäbe es auch, z.B. 1+1 Sitzteilung o.ä., Frage ist aber, ob das notwendig ist.
Daß die Tram teilweise schleicht, ist mir auch schon aufgefallen. Gerade, wenn man einmal in Wien war, ist Innsbruck gelebte Langsamkeit. Gibt es da unterschiedliche Fahrertemperamente oder Anweisungen von oben?

Zuletzt bearbeitet von IVB-Opfer: 23.05.2019 22:06, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 601   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 23.05.2019 22:20
    —
Klappbare Sitze an der Aussenwand wären evtl. eine gute und finanzierbare Verbesserung, vgl. Kinderwagen/Rollstuhl/Fahrrad-Bereich in den S-Bahnen (Talent), auch in manchen Meridian und diversen U-Bahn-Systemen zu bewundern.

Die Flexis und Busse haben das ja bei auch punktuell, das könnte man in den Flexis grossflächig einsetzen: Um die großen Türen genauso wie in den End-Modulen.
Das ergäbe mehr Freiraum und Stehplatzkapazität zu Stosszeiten und würde in ruhigen Zeiten trotzdem annähernd gleichviel Sitzplätze bieten.
Allerdings ist mir nicht bekannt inwieweit evtl. die Räume unter den Sitzen von Infrastruktur belegt sind.

Beitrag Nr. 602   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 24.05.2019 06:31
    —
@opfer: die erste und die letzte tür der bahn ist nur halb so breit wie bei bussen >> damit kann man entweder aus oder einsteigen. dazu sind hier die langen gänge in den sänften-modulen ein problem, da man hier kaum durch kommt, wenn wer da sitzt...

Beitrag Nr. 603   |  Autor: IVB-OpferStadt / Stadtteil:
Saggen
   |  BeitragErstellt: 24.05.2019 10:07
    —
Admiral schrieb:
@opfer: die erste und die letzte tür der bahn ist nur halb so breit wie bei bussen >> damit kann man entweder aus oder einsteigen. dazu sind hier die langen gänge in den sänften-modulen ein problem, da man hier kaum durch kommt, wenn wer da sitzt...


Ja, das ist ein Punkt, der immer wieder zu Verzögerungen Anlaß gibt, vor allem kommt man nach der Tür nicht mehr weiter. Allerdings habe ich oft beobachtet, daß bei den mittleren Türen niemand mehr einsteigt, während es sich vorne (und nicht hinten) staut. Allerdings ist hier zu beobachten, daß die Leute weiterwollen, aber nicht können, weil der Gang durch die Beine der Sitzenden blockiert ist. In anderen Städten drängen sie auch nicht vorne hinein; das dürfte aus irgendwelchen Gründen eine Innsbrucker Spezialität sein.

Beitrag Nr. 604   |  Autor: krisu   |  BeitragErstellt: 24.05.2019 17:18
    —
Nicht nur die Tueren in den Endmodulen sind schmal, sondern auch die in dem Endmodul verfübare Fläche ist schlauchartig eng. Auf einer Seite Längsbestuhlung, gegenüber 1 + 1 Querbestuhlung, umd zwar auf den jeweiligen Kästen der (dort angetriebenen denke ich) Räder. Hinter den Sitzen zur Wand hin gehen beidseitig nochmal etwa 25cm wohl fuer weitere Funktionssysteme verloren.

Der resultierende Freiraum zwischen den beidseitigen systemgegebenen Kästen, also jene Fläche in welche die Füsse der Längssitzer parkieren und durch die Passagiere zu/von den Türen stolpern ist nur -soeben gemessen- zwei Fusslängen (Gr. 42) + ca. 10 cm breit, von Kasten zu Kasten!

Damit wuerde der Bereich m.M.n. am sinnvollsten fuer jene Fahrgaeste taugen, die weite Strecken (Regional!bahn) halbwegs würdig weil sitzend zuruecklegen. Die schmalen Endtüren und der sogleich schmal anschliessende Schlauch taugen nicht fuer staendigen Fahrgastwechsel. Diese Tueren sollten somit nur zum Aussteigen benutzt werden duerfen. Durch die resultierende Einbahn im Schlauch reduziert sich auch das ungute Geschiebe kreuz und quer und ueber die Fuesse der Sitzpassagiere.
Aehnliche Regelungem gibts ja (aus verschiedenen Gruenden, insbes um den Ein/Ausstiegprozess zu beschleunigen ) bei manchen Verkehrsbetrieben, zB in Italien.
Dank der Einbahnlösung waere das Endmodul somit eime Art "Ruhebereich" fuer weitere Fahrten.

Vielleicht sollten die Verantwortlichen inkl. Manni langsam anerkennen, dass die Innsbrucker 100%-NF-schmalspurige Regional*tram nie das offenbar erhoffte High Capacity Sytem werden kann, sofern man nicht zu sehr dazu neigen will etwaige Vorbilder in Sardinendosen oder Viehtransportern zu sehen...


Zweiachser mit 4 Türen satt: Einstieg hinterste und vorderste Türe, Ausstieg durch die zwei mittigen.


Zuletzt bearbeitet von krisu: 24.05.2019 21:54, insgesamt 6 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 605   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 24.05.2019 18:46
    —
Vorne und hinten nur zum Aussteigen scheiter am Fahrkartenverkauf. Den nach hinten (Personal) oder auf Automaten (hat die IVB nicht im Griff, außerdem Systemkosten) zu verlegen oder abzuschaffen wird nicht passieren.

Nur zum Einsteigen ginge vielleicht, oder vorne einsteigen, hinten aussteigen.
Wobei das die meisten eh ignorieren würden, seufz.

Beitrag Nr. 606   |  Autor: IVB-OpferStadt / Stadtteil:
Saggen
   |  BeitragErstellt: 25.05.2019 11:16
    —
Heute am späten Vormittag bin ich einmal mit dem Auto die ganze Reichenauerstraße entlanggefahren, in beide Richtungen, ganz wenig Verkehr. Es war sehr angenehm, an den bei rot stehenden Tramways vorbeizufahren. Die Stadt tut wirklich etwas für uns Autofahrer.

Beitrag Nr. 607   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 25.05.2019 22:19
    —
manni schrieb:
Nichts für ungut, aber in deinem Posting steckten so viele Vermutungen und Unwahrheiten, ...

@Manni

Da habe ich ja offensichtlich in ein Wespennest gestochen ... wink
Zuerst vielen Dank für die ausführliche Kommentierung meines Beitrags. Aus Zeitgründen kann ich erst jetzt darauf eingehen.

Zum Thema Fahrzeitenverlängerung und Consulting:
Es wurde also von der Politik ein externes Consultingunternehmen beauftragt (ich hoffe doch nicht nur, um diesen No-na-Vorschlag vorzulegen). Wie entstehen nun Vorschläge von Consultingunternehmen in so einem Fall? Zuerst ist das Ergebnis abhängig vom Text des Auftrags (z.B.: Wie kann kurzfristig der Fahrplan stabilisiert werden?). Und dann wird im Rahmen von Interviews mit den hauptberuflich mit dem Thema befaßten (hier: Geschäftsleitung und Mitarbeiter der IVB, eventuell Verkehrsabteilung in der Stadtverwaltung etc.) die Information zusammengetragen und verdichtet als Weisheit des Beraters an den Auftraggeber übergeben, oft garniert mit schönen Bewertungstabellen und Grafiken. Im Endeffekt ist das Consultingunternehmen nur das Sprachrohr des ohnedies vorhandenen Fachpersonals. Es hat selbst, zumindest zu Beginn der Arbeit, keine Ahnung von den lokalen Gegebenheiten, Rahmenbedingungen etc. Insoweit dürfte es sich hier doch weitgehend um die Meinung der IVB-Fachleute handeln. Darüber hinaus ist auch keine andere, kurzfristig umsetzbare Maßnahme erkennbar.

Zum Thema Mischverkehrsanteil:
Ich habe mich hier sicher falsch ausgedrückt. Natürlich wurde nicht explizit „Mischverkehr“ gefordert, aber sehr wohl eine möglichst geringe Beeinträchtigung des mIV (siehe auch deine Bemerkungen später zu Interventionen von Straßenbetrieb und Polizei). Das bedeutet dann in der Praxis eben Mischverkehr, z.B. um die Zahl der mIV-Fahrspuren nicht zu verringern oder die Parkmöglichkeiten nicht einzuschränken, die zahlreichen Linksabbiegemöglichkeiten mit Querung der Bahntrasse usw.
Ob 60% Eigentrassee (erscheint mir in Anbetracht der Streckenlänge jetzt etwas hoch gegriffen) bei einer komplett neu gebauten „beschleunigten Straßenbahn“ viel oder wenig ist, kann ich aktuell nicht beurteilen. Tatsache ist jedoch, daß genau dort, wo die Staugefahr am größten ist (Abschnitt Kreuzung Bachlechnerstraße bis Terminal Marktplatz, Abschnitt zwischen Leipziger Platz und Kreuzung Sillgasse), eben (fast) keine separierten Öffi-Fahrstreifen vorhanden sind, obwohl es vom Platz her grundsätzlich möglich gewesen wäre. Da hilft der Abschnitt in der Kranebitter Allee dann eben wenig.
Und die „mindertaugliche Funktionsplanung“, wie Du es selbst bezeichnest, wurde nach deinen Worten in „vorauseilendem Gehorsam“ so ausgeführt. Vorauseilender Gehorsam wem gegenüber? Doch nicht für die Opposition. Und die politisch Verantwortlichen (also die Stadtkoalition) haben es dann genau so beschlossen. Damit liegt im Endeffekt die Verantwortung bei der Politik ...

Zum Thema Ampelprogrammierung:
Das Setzen der Parameter in den neuralgischen Abschnitten (eben vor allem im Mischverkehr) ist pures Glückspiel. Plane ich für unbehinderte Fahrt, dann komme ich bei Stau zu spät an die Kreuzung. Plane ich für Stau, dann fahre ich bei freier Fahrt gegen die rote Ampel. Passende Ampelparameter funktionieren halt nur auf Eigentrassee (siehe oben). Und wir sind wieder bei der sehr unglücklichen Planung (damit ich nicht wieder desaströs sage wink ).

Zum Thema Verantwortung:
Es ist mir schon klar, daß das Wort „Verantwortung“ in der (österreichischen) Politik unbekannt ist. Aber wer bitte setzt die Geschäftsleitung in den städtischen Betrieben wie den IVB ein? Wer leitet das Ressort, in dem das Verkehrsmanagement und der Straßenbetrieb angesiedelt sind? Die Polizei ist außerhalb der städtischen Zuständigkeit, die lassen wir einmal außen vor. Doch ansonsten steht alles unter der Aufsicht der Stadtpolitik, die damit auch die Endverantwortung trägt (oder besser tragen sollte). Nach den (für den Steuerzahler gar nicht) lustigen Vorkommnissen bei der Patscherkofelbahn und nun bei der Straßenbahn fragt man sich auch, wo die Konsequenzen (für die nach deiner Meinung tatsächlich Verantwortlichen) bleiben. Daß die Ressortverantwortlichen seit 2012 alles tun, um die Tram „gut umzusetzen“, kann ich nun, immerhin 7 Jahre später, irgendwie nicht erkennen.

Zu meinem letzten Punkt:
„Jugend forscht“ war ironisch gemeint und auch so gekennzeichnet. Angesichts der Zustände kommt eben manchmal Sarkasmus auf.
Was ich hier vertrete, ist meine persönliche Meinung, basierend auf Fachwissen, Literaturstudium, persönlichen Beobachtungen und manchmal auch ein wenig Hintergrundinformation. Den detaillierten Einblick in Interna so wie Du habe ich natürlich nicht. Diese meine Meinung kann fehlerhaft sein, aber von Unwahrheiten zu sprechen, schießt über das Ziel hinaus. Da müßte ich schon wider besseres Wissen etwas Falsches von mir geben, und das tue ich nicht.
Kritik an mir halte ich problemlos aus. Aber ein Angriff auf an dieser Diskussion unbeteiligte Dritte (User krisu, Gemeinderat Depaoli) ist, glaube ich, Deiner nicht würdig.

Beitrag Nr. 608   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 26.05.2019 08:07
    —
Zum Thema Ampelprogrammierung:
Die auffälligsten Probleme gibt es auf Eigentrassen-Abschnitten.

Beitrag Nr. 609   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 26.05.2019 15:22
    —
zum thema experten für nonanet themen: genau das passiert auf der igler momentan...

Beitrag Nr. 610   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 28.05.2019 20:09
    —
heute abend am heimweg hab ich einen (nicht ironisch) tollen fahrer gehabt, der sehr angenehm, vorausschauend und zügig gefahren ist:
am terminal linie 2 mit +0 abfahrt
ampel bei dunkelgelb überfahren bis zum trenner 40km/h, bei der klinik + 1:10
nach fahrgastwechsel +0:50
nach ampel klink grün nur noch +0:10
bis zum trenner auf 40km/h beschleunigt, haltestelle fürstenweg +1:10
abfahrt mit +0:40 bei dunkelgelb, mit 30km/h bis zur ampel höttinger auffahrt, dort stehzeit bis -0:10, in der haltestelle fahrgastwechsel bis -0:20,
dann mit 15km/h bis zur ampel bachlechnerstraße, -0:20 gehalten bis die ampel grün geschalten hat,
auf 40km/h wieder rauf bis zum trenner, haltestelle west wieder +0:30

irgendwie kommt mir vor, der fahrplan hat etwas viel spielraum, den es aber aufgrund toller ampelzeiten auch braucht....

Beitrag Nr. 611   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 01.06.2019 14:02
    —
Wegen des großen Erfolgs beim Publikum verlängert:
Die Dreifachtraktion ... big grin

(Innrain am Mittwoch, 29.05.2019, ca. 17:00 Uhr)

Beitrag Nr. 612   |  Autor: Wolfgang   |  BeitragErstellt: 01.06.2019 14:20
    —
Wie ist denn der derzeitige Status zur Schaffung einer Tramspur und Auflassung der Postbus-Spur?

Beitrag Nr. 613   |  Autor: IVB-OpferStadt / Stadtteil:
Saggen
   |  BeitragErstellt: 01.06.2019 20:33
    —
Ingenieur schrieb:
Wegen des großen Erfolgs beim Publikum verlängert:
Die Dreifachtraktion ... big grin
(Innrain am Mittwoch, 29.05.2019, ca. 17:00 Uhr)


An dem Tag habe ich so ca. um 18:45 beim Nessler auf einen A-Bus gewartet. Angezeigt waren 5 IVB-Minuten, also kanpp 10 min werden es gewesen sein. In der Zeit sind 9 (NEUN) 2-er vorbeigekommen, davon 5 Richtung O-Dorf, von diesen drei im Minutenabstand.

Soviel zu den Verbesserungen, von denen uns immer erzählt wird.

Beitrag Nr. 614   |  Autor: IBKBusStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 02.06.2019 16:52
    —
Wolfgang schrieb:
Wie ist denn der derzeitige Status zur Schaffung einer Tramspur und Auflassung der Postbus-Spur?

Warum sollte man die Regionalbusspur auflassen nur weil die Tram eventuell eine eigene Spur dazubekommt? Von den Fahrgastzahlen gesehen ist diese Spur nicht unwesentlich frequentiert.

Zuletzt bearbeitet von IBKBus: 02.06.2019 16:53, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 615   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 02.06.2019 17:38
    —
Da gibt es drei Möglichkeiten:
1. nichts tun
2. Busspur rechts beseitigen, dafür Straßenbahnspur links kein MIV
3. Busspur rechts und Straßenbahnspur links kein MIV
4. wie 3 aber Stra0ßenbahnspur um eine Spurbreite nach links in die Parkplätze und den dort überflüssigen Gehweg und die in den Park

bei 1 gegebene Zustand mit Dauerstau Tram
bei 2 Regionalbusse im Stau
bei 3 Nadelör für den MIV, Rückstaugefahr auf der Unibrücke, ev. Verlagerungseffekt des MIV
bei 4 Neubau der Strecke, hat man dazu den Mut?

Schlage vor, es mit 3 zu probieren und bei schwerwiegenden Problemen 4 anvisieren.

Beitrag Nr. 616   |  Autor: thmmax   |  BeitragErstellt: 02.06.2019 18:57
    —
@ Hager: oder 5.: Busse+Tram auf die Schienen, Ersatzhaltestelle für die Busse in der Bürgerstraße. Mit entsprechend intelligenter Ampelschaltung (Rechtsabbiegen für die Busse aus der Tramspur in die Bürgerstraße, verhindern von Stau beim Aussteigen in der Bürgerstraße durch Priorisierung von 1er) vermutlich die billigste und politisch machbarste Lösung...
Zuletzt bearbeitet von thmmax: 02.06.2019 18:58, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 617   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 02.06.2019 20:36
    —
hey, wir bauen jetzt ja top verknüpfungspunkte mit der Sbahn und Linie 5 (Regiotram).. also busterminal am bhf völs, und wer in die stadt muss mit 5er oder sbahn weiterfahren, dann kann man die regionalbusse endlich aussen behalten, entlastet die straßen, und spart sich sinnbefreite parallelführungen.. dazu hat man dann schienenbonus... einziger haken an der sache, man müsste mal anschlüsse und eine taktung haben, dass das umsteigen auch ohne maximierten zeitverlust funktioniert

Beitrag Nr. 618   |  Autor: IBKBusStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 03.06.2019 08:41
    —
Die Tram fährt aber nicht parallel am Innrain wie die Busse und von Götzens macht es wohl kaum einen Sinn in Völs umzusteigen. Da könnte man viel mehr den M integrieren (integrierter Regionalverkehr)
Zuletzt bearbeitet von IBKBus: 03.06.2019 08:42, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 619   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 03.06.2019 18:24
    —
wäre auch eine möglichkeit... hab das jetzt auch auf die inntalachse bezogen... wieviele müssen denn hier wirklich aus dem oberland zur chemie...? bzw interessanter wäre da wohl die berufsschule, und da kommt eh die haltestelle wifi auf der sbahn..

Beitrag Nr. 620   |  Autor: IBKBusStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 03.06.2019 18:40
    —
Ja das muss man sich für jede Destination extra anschauen. Aber schubladisierend alle Vorortbusse aus der Stadt zu verbannen wäre eher sehr sehr kontraproduktiv. Viel mehr sollte man Synergien nutzen und unnötige Stadt- bzw Regionalbus parallelführungen überdenken. Bzw diese Bezeichnungen mal allgemein gegen das Wort Linienbus tauschen. Betriebliche Unterscheidungen sollten den Fahrgast nicht kümmern. Den ganzen Nahverkehr in IBK Stadt und Land sollte man so und so als ganzes anfangen zu betrachten.

Beitrag Nr. 621   |  Autor: Linie 4206Stadt / Stadtteil:
Nassereith
   |  BeitragErstellt: 03.06.2019 19:10
    —
Kurzer Einwurf von einem Oberlandler. Die meisten Fahrgäste aus dem Oberland (auf die Linie 4176 bezogen) kommend, steigen beim Wifi/AZW (!) bei der Klinik und beim Marktplatz aus. Egal wo man da einen Umstieg plant, es wäre eine massive Verschlechterung für Pendler. Soll man dann in Völs umsteigen und mit der Linie 5 (Regiotram) über die Technik in die Stadt zur Klinik oder zum Marktplatz gondeln?

Beitrag Nr. 622   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 03.06.2019 21:34
    —
Nicht jeder Bus fährt über AZW, teils alterniert die Linienführung über Technik. Im Sinne einer funktionalen "Light Rail" wäre ein Umsteigen schon denkbar. Von Zirl aus maximal bis zur Technik. Vom Sellrain, Mittelgebirge bis Völs, oder in Kematen. Zusätzlich fährt noch die S- Bahn.
Entspräche dem ursprünglichen Schienenprojekt Linie 5 (Regiotram), welches die meisten Bildungseinrichtungen aufreiht. Das Beharren des Landes auf den zusätzlichen Buskorridor der Kranebitter Allee gereicht mit dem Straßenbahn- Fiasko zum nachvollziehbaren Vorteil für den Bus.
AZW liegt tatsächlich etwas abgelegen,

Zuletzt bearbeitet von upwards: 03.06.2019 21:55, insgesamt 3 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 623   |  Autor: IBKBusStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 04.06.2019 06:01
    —
Ist halt die Frage was man will. Will man einen gut ausgebauten ÖV mit möglichst vielen Fahrgästen oder aus ideologiegründen unreflektiert alle in eine Straßenbahn zwängen? Manchmal macht umsteigen Sinn, aber eben auch nicht immer.
Zuletzt bearbeitet von IBKBus: 04.06.2019 06:03, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 624   |  Autor: DUEWAG 240   |  BeitragErstellt: 04.06.2019 06:53
    —
Die Linie 4123 fährt über die Kranebitter Allee. Ist für mich nützlich, wenn ich die Bahn in Zirl verpasst habe und in der Wartezeit auf die nächste Bahn in den Zirler Ortskern gehe und dann ohne Umsteigen in die Höttinger Au komme um meine Eltern zu besuchen.

Anderes Thema:
Seit 2 und 5 fahren muss ich immer um Punkt 19:00 Uhr meine Eltern verlassen, da ich sonst nur mit langen Wartezeiten (bis zu 28 Minuten ca.) von der Höttinger Au zum Bereich Landessportcenter komme. J und M fahren nachts leider zwei Minuten hintereinander. Und 2 mit dem M zugleich, was einen Anschluss zum M unmöglich macht.

Beitrag Nr. 625   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 04.06.2019 19:18
    —
die ideologie ist hier wohl umsteigen um jeden preis zu vermeiden und synergien nicht zu nutzen... das backbone der Linie 5 (Regiotram) sollte dahingehend ausgebaut werden, dass es nicht ein bummelzug ist, und dass man in dem fall parallelführungen vermeiden kann und mit guten anschlüssen trotz umsteigen keine wirkliche verschlechterung erhält.

von westen kommend sind einige umsteigerelationen in den schwachverkehrszeiten etwas gar mies... von R und F kann man zB nicht sinnvoll in die 1er umsteigen seit es die haltestelle bürgerstraße nicht mehr gibt (die man auch zurecht aufgelassen hat, da einfach zu nah). unter der zeit ist es mit dem 10min takt nicht so mies zum umsteigen wenn man aus der anichstraße retour geht... bei 15min kann man dann gleich bis triumphpforte fahren und zu fuß zum bergisel wetzen...

Beitrag Nr. 626   |  Autor: DUEWAG 240   |  BeitragErstellt: 05.06.2019 19:49
    —
Typisches Umsteigespiel gerade:
Linie M fährt aus dem Terminal aus und die Linie 2 steht vor der Ampel, um in das Terminal zu fahren.

Bei Betrieb der Linie 5 wäre dies trotzdem der Linie 2-Kurs. Die Linie 5 wäre der Kurs 15 Minuten früher/später.

Beitrag Nr. 627   |  Autor: DUEWAG 240   |  BeitragErstellt: 08.07.2019 17:54
    —
Heute Mal das Gegenteil erlebt, aber mit einem Bus:
Linie J (ri. Nordkette) haltet an der Hst. Landesmuseum und ich will in den nächsten F richtung Flughafen wechseln. Fußgängerampel an der Kreuzung Museumstraße/Sillgasse ist rot und der F steht in der Unterführung. Aber bevor die Fußgängerampel wieder auf Grün gesprungen ist, ist der F (Kreuzung Sillgasse bei Dunkelgrün) schon in der Hst. Meinhardstraße. Da ich nicht gerannt bin, hab ich ihn auch nicht erreicht.

Beitrag Nr. 628   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 08.07.2019 19:27
    —
Kann es sein, das die Ampelumprogrammierung bei Sillpark nun bereits läuft? Am Radweg sind mir veränderte Phasen aufgefallen, die ich so nicht kenne

Beitrag Nr. 629   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 10.07.2019 07:33
    —
Ja! Die Phasen an der gesamten Kreuzung wurden geändert und es gibt ein zusätzliches Signal an der Ausfahrt aus der Hst. Sillpark Richtung Museumstraße.

Beitrag Nr. 630   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 10.07.2019 21:33
    —
Und? Zeigt es schon Wikrung für den ÖV?

Ich bin (Gewohnheitstier) mit dem Rad zu dem Zeitpunkt losgefahren, wo es normalerweise Grün wurde und bemerkte erst nach der Querung der Etzelstraße, dass es nicht grün war - daher bin ich draufgekommen, das sich etwas geändert haben muss zwinkern

Beitrag Nr. 631   |  Autor: DUEWAG 240   |  BeitragErstellt: 17.07.2019 16:41
    —
Ohne Stillstand vom Sillpark zum Landesmuseum, und das mit einem Tw der Linie 2. Und selbst am Sillpark war die Wartezeit kurz. Der Tw kam bei der Abfahrt vom J beim Sillpark an.

Endlich eine Straßenbahn.

Beitrag Nr. 632   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 17.07.2019 18:31
    —
DUEWAG 240 schrieb:
Ohne Stillstand vom Sillpark zum Landesmuseum, und das mit einem Tw der Linie 2.

Endlich eine Straßenbahn.


Dafür bin ich da dieser Tage 2-mal im Bus L. C/J sitzend von der 2er 0-2 Minuten später überholt worden ;-(

Ein anderes mal hat ein Bus L. 3 die Tram-Spur benutzt zwinkern

Beitrag Nr. 633   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 18.07.2019 19:49
    —
zum Ausgleich gegen Abend 2 Minuten Rot an der An- der Lan Straße vor der Endhaltestelle. Wie es allgemein im O- Dorf hinkt.
Mit der Querung Sillgasse scheint das Europahaus nicht synchronisiert. Verspätungen gibt es bis zum Terminal noch gering trotz Fahrplan, Sommer, Ferien, und "Dosierung" mittels Baustellen idR. doch.

Zuletzt bearbeitet von upwards: 18.07.2019 20:02, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 634   |  Autor: Linie OStadt / Stadtteil:
Innsbruck
   |  BeitragErstellt: 19.07.2019 07:16
    —
lech schrieb:
Ein anderes mal hat ein Bus L. 3 die Tram-Spur benutzt zwinkern



Die SEV-Busse dürfen die Tramspur benutzen und dürfen daher auch mit dem entsprechenden, neuen Signal aus der Hst. Sillpark ausfahren.

Beitrag Nr. 635   |  Autor: krisu   |  BeitragErstellt: 19.07.2019 09:32
    —
Sillpark Richtung MUS:
lech schrieb:

Dafür bin ich da dieser Tage 2-mal im Bus L. C/J sitzend von der 2er 0-2 Minuten später überholt worden ;-(



Offenbar ist es jetzt der Normalfall, daß Busse an der Ampel in der Eisenbahnunterführung aufgehalten werden, wenn damit eine Tram überholen kann.
Ich würde das ja verstehen können, wenn es sich um eine entsprechend parametrisierte Stadtbahn handeln würde.
Hier hat man jetzt jedoch die Situation, daß der Bus nach der Warterei aus Dank sozusagen hinter der langsamen Tram herdackeln muss, obwohl Busse die MUS effizienter durchfahren (schnellerer Fahrgastwechsel, angemessenere v-Max, Beschleunigung und Verzögerung etc..).

Machen wir den ÖPNV schneller, indem wir ihn verlangsamen oder so ähnlich...

Beitrag Nr. 636   |  Autor: TramtigerStadt / Stadtteil:
IBK - Amras
   |  BeitragErstellt: 19.07.2019 15:02
    —
Ich versteh die Diskussion nicht. Die besagte Spur ist eine allgemeine Öffi Spur. Daher können und sollen dort alle Busse (bis auf "F") fahren. Die zusätzlich Ampel an der Ausfahrt aus der Haltestelle Sillpark hätte man sich sparen können, da das Queren der Busse vor der Unterführung absolut keinen Sinn ergibt und nur zu zusätzlichem Chaos führt...

Wobei man sagen muss, dass diese Aussage erst jetzt zutrifft, da es jetzt, nach über einem halben Jahrzehnt Säumigkeit, endlich geglückt ist die Ampelsteuerung entsprechend zu programmieren.

Beitrag Nr. 637   |  Autor: Martin   |  BeitragErstellt: 19.07.2019 20:09
    —
Interessant ist nun dass die Tram fahrend Sillpark-Mus Grün bekommt, die gleiche Relation aber für Radfahrer rot ist. Für MIV ists logishc rot, da Tram und PKW spur ja zusammenkommen. Ich nehme an es hat damit zu tun, dass man so vermeiden möchte, dass vom Radweg links abgebogen wird. Gradeaus kommt man bei Rot aber nun zugleich mit der Tram im Fahrrad sehr gut durch.

Beitrag Nr. 638   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 20.07.2019 11:50
    —
Rot Neues Grün (und nicht wie von mir bloß ständig behauptet);
dafür muß jetzt das Recht der Politik folgen...

Beitrag Nr. 639   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 21.07.2019 22:50
    —
Tramtiger schrieb:
Ich versteh die Diskussion nicht. Die besagte Spur ist eine allgemeine Öffi Spur. Daher können und sollen dort alle Busse (bis auf "F") fahren. Die zusätzlich Ampel an der Ausfahrt aus der Haltestelle Sillpark hätte man sich sparen können, da das Queren der Busse vor der Unterführung absolut keinen Sinn ergibt und nur zu zusätzlichem Chaos führt...

Wobei man sagen muss, dass diese Aussage erst jetzt zutrifft, da es jetzt, nach über einem halben Jahrzehnt Säumigkeit, endlich geglückt ist die Ampelsteuerung entsprechend zu programmieren.


Über kurz oder lang muss der gesamte ÖV in diesem Bereich die ÖV-Sonderfahrspuren nutzen können. Es geht nicht, dass Busse in den IV-Stau geschickt werden. Das wird aber noch ein wenig dauern, Priorität hat logischerweise die Tram.

Beitrag Nr. 640   |  Autor: Fibk   |  BeitragErstellt: 25.07.2019 17:40
    —
In der Höttinger Au wurden die Bodenmarkierungen erneuert, natürlich ohne Reaktivierung der Tram-/ÖPNV-Spur, die dürfte damit wohl entgültig Geschichte sein ...

Beitrag Nr. 641   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 25.07.2019 19:33
    —
Radfahrer*nde dürfen die ganz rechte Fahrbahn zur Hebung der Sicherheit legal verwenden. Wurde auch an Sharrows gedacht?

Beitrag Nr. 642   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 25.07.2019 19:46
    —
Hmm, die Sharrows könnte man eigentlich gerne auch auf normalen Strassen aufmalen.

Spuren die so breit sind dass ein Auto ein Fahrrad mit angemessenem Abstand überholen kann ohne so gut wie ganz auf die nächste Spur oder Gegenfahrbahn zu kommen gibt's eigentlich eh nicht. (Und die aufgemalten Radstreifen innerhalb der Dooring-Zonen sind sowieso kriminell)

Beitrag Nr. 643   |  Autor: upwards   |  BeitragErstellt: 25.07.2019 19:56
    —
Meine Beobachtung war, daß dort Radelnde von den .ivb Fahrern regelrecht weggenötigt werden.

Beitrag Nr. 644   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 26.07.2019 10:09
    —
upwards schrieb:
Radfahrer*nde


Es heißt ganz einfach "Radfahrende". Ist dir das zu schwierig?

Beitrag Nr. 645   |  Autor: BeastyBoy   |  BeitragErstellt: 29.07.2019 10:07
    —
Zitat:
Es heißt ganz einfach "Radfahrende". Ist dir das zu schwierig?


* schlafen

Beitrag Nr. 646   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 29.07.2019 10:14
    —
Oder Radfahr-Ende.

Beitrag Nr. 647   |  Autor: DUEWAG 240   |  BeitragErstellt: 29.07.2019 11:36
    —
https://m.tagesspiegel.de/politik/geschlechtergerechte-sprache-kommt-das-gendersternchen-jetzt-in-den-duden/22573778.html

Beitrag Nr. 648   |  Autor: sLAnZk   |  BeitragErstellt: 30.07.2019 12:38
    —
Interessant: das hat man in der Antike auch schon beherrscht, nämlich Bezeichnungen, die nicht zwischen Geschlechtern differenzieren, gutes Beispiel dafür ist das Wort Student, das ein nahezu unverändertes Partizip Präsens ist, das sich gleichermaßen auf Frauen wie auf Männer bezieht.
Es geht zwar zu bei uns wie im Alten Rom, aber soweit sind wir nicht wieder gekommen, denn es fehlt an Geist.

Hat es eigentlich nicht geheißen, nach der Fertigstellung der Riedgasse werde die Tramspur in der Höttinger Au reaktiviert?

Beitrag Nr. 649   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 30.07.2019 16:29
    —
wahrscheinlich ist es für radfahrer zu gefährlich und schmal, wenn man den eigenen gleiskörper wieder aufpinselt *frust*

Beitrag Nr. 650   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 06.08.2019 18:06
    —
Warum fährt eigentlich keine Linie 5 wenn das alles wieder offen ist?
Eingezogen und Ausgefahren wird ja derzeit auch über Hbf.

Beitrag Nr. 651   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 07.08.2019 19:51
    —
Heute ab ca. 18:20 wurden die neuesten Verbesserungs-Ideen zum Betriebskonzept der Linie 2 ausprobiert:

1. ab Europahaus-Kreuzung über die Ing.-Etzel-Str. (und Hallerstraße?) fahren:


2. Nullenerige-Tram (oder ist hier Wasserstoff versteckt?):

3. Fahrerloser Betrieb:



Der Fahrer der 3. 2er war dann etwas intelligenter und ist vom Landesmuseum her gleich nach der Kreuzung stehengeblieben.

Zurückgestossen haben die 2 falsch abgebogenen natürlich mit nichtmal Schritttempo, und mehrere IVB-Mitarbeiter mit Warnweste haben sich als Verkehrslotsen betätigt.

Ich wollte nur nicht Unmengen unschuldiger öffentlich zeigen, deshalb auch kein Video.

Beitrag Nr. 652   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 08.08.2019 16:50
    —
grund der abbiegung?

Beitrag Nr. 653   |  Autor: lechStadt / Stadtteil:
Innsbruck Wilten
   |  BeitragErstellt: 08.08.2019 16:56
    —
Admiral schrieb:
grund der abbiegung?

Keine Ahnung, würde ich auch gern wissen zwinkern

Ich musste leider weiter und ich wollte auch nicht den neugierigen Passanten spielen.

Vielleicht wollte die erste eigentlich in der Bruneckerstr. wenden oder vom Betriebshof her dort in den normalen Linienverlauf einfahren und hat die Weicheneinstellung vergurkt?
Vielleicht wurde auch bei der Ampel-Optimierung die Weichensteuerung durcheinandergebracht?
Oder das Anpassen an den Wechsel der Phasen der Baustelle Anichstr./Bürgerstr. war zu viel für's System IVB?

Beitrag Nr. 654   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 08.08.2019 19:35
    —
naja, an der weiche kanns nicht gelegen sein, da hat der liebe gott zum glück das weicheneisen erfunden big grin

Beitrag Nr. 655   |  Autor: Tram-SpotterStadt / Stadtteil:
Wilten
   |  BeitragErstellt: 13.08.2019 12:23
    —
Alltagsgeschichte:
Spaziergang von der Universitätsbrücke in die Sillgasse am Dienstag, dem 13. August 2019 von 10 Uhr 18 bis 10 Uhr 30. Auf dem südlichen Gehsteig des Innrain ist angenehm zu gehen. Die Fahrspur neben dem Gehsteig ist für Busse reserviert und unbefahren. Links daneben steht der MIV und dazwischen eingereiht zwei Straßenbahnen. Bei jeder Grünphase der Ampel zum Terminal Marktplatz rücken die Straßenbahnen zwei, manchmal auch drei PKW-Längen nach.
Ich überhole also die zwei Straßenbahnen wandernd.
In der Museumstraße haben wir uns wieder getroffen.
Hier endet meine Geschichte, weil ich in die Sillgasse abgebogen bin.

Das Geschehen am Innrain generiert aber eine Frage bei mir: Der Verkehr auf der mittleren Spur, geradeaus zum Herzog-Otto-Ufer ist wesentlich schneller als auf der Abbiegespur nach links. Zudem verkehren zwischen Universitätsbrücke und Terminal Marktplatz offensichtlich mehr Straßenbahnen als Busse. Warum wird der MIV nicht auf die zwei rechten Fahrspuren geleitet und damit die linke Spur für die Straßenbahnen gewonnen?

Ich beobachtete hier ja kein singuläres Ereignis, sondern, wie tituliert eine Alltagsgeschichte.

Beitrag Nr. 656   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 13.08.2019 12:29
    —
naja das problem ist die haltestelle vor der HTL für die postbusse, weswegen es hier eine busspur gibt, wobei bei der menge busse die hier fahren, könnte man ja auch die vielgepriesenen fahrbahnhaltestellen an der stelle einrichten.. vor allen dingen weil der großteil hier ja eh aussteiger ist...

das in der sillgasse ist auch etwas rachitisch... da kommen grad mal 2-3 pkw über die kreuzung richtung osten bis wieder rot ist..

und wenn man schon dabei ist.. könnte man den poller beim fürstenweg eigentlich nicht ausbauen? wäre wohl eine beschleunigungsmaßnahme, weil die busse nicht vor einer roten ampel stehen müssen um zu warten, bis sich ein imaginärer poller abgesenkt hat... weil der is ja schon wieder seit ewig hin...

Beitrag Nr. 657   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 13.08.2019 12:30
    —
aja, und weil man das auch auf deinem bild so schön sieht, die strab ist vorgefahren und steht bei der haltelinie der radfahrer und nicht der autos.. könnte man die vorgesetzte haltelinie nicht generell für den ÖV freigeben? bzw auf gleistrassen einfach die radfahrlinien kübeln... die behindern nicht nur IV sondern auch ÖV...

Beitrag Nr. 658   | Das ist dann also eine Durchnittsgeschwindigkeit von 4,5 km/h? Autor: Ruppert   |  BeitragErstellt: 13.08.2019 15:55
    —
Sorry, aber das ist peinlich.

Beitrag Nr. 659   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 13.08.2019 17:51
    —
die strecke peerhof > kerschbaumerstr ist etwas unter 10km lang, ca 45min, dh hat man schon noch eine reisegeschwindigkeit von durchschnittlich 12km/h....

btw kennt wer die geschichte von der elektrischen lokalbahn dornbirn lustenau, wo eine fußballmannschaft einen staffellauf gegen die bahn gemacht hat von einer endstation zur nächsten, und diesen gewonnen hat - gut damals hat die bahn einen umweg durch dornbirn gemacht, welchen die mannschaft nicht machen hat müssen, aber ich glaub dort war die durchschnittsgeschwindigkeit auch höher (von der bahn).

Beitrag Nr. 660   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 16.08.2019 22:12
    —
Die Limnie 2 hat derzeit im Tagesfahrplan eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 15,1 km/h, was selbstverständlich zu langsam ist und nur eine temporäre Hilfe zur Fahrplanstabilisierung war. Vertraglich festgelegt sind 18 km/h und angestrebt 19 km/h.

Die unfassbare Sauerei am Innrain, mit der ich mich in ihren verschiedenen Entwicklungsstadien von der vernunftbefreiten Planung bis zur schändlichen Realität schon seit 2010 herumschlage, wird beseitigt werden, da könnt ihr euch sicher sein. Es wird an mehreren Fronten daran gearbeitet; die ursprünglich angekündigte und geplante Lösung war, ich drücke es mal so aus, ins Stocken geraten. Vergangene Woche habe ich auch mit dem Bürgermeister darüber gesprochen. Trotzdem ist jedes Foto und jedes Beschwerdemail weiterhin erwünscht.

Beitrag Nr. 661   |  Autor: Tram-SpotterStadt / Stadtteil:
Wilten
   |  BeitragErstellt: 23.08.2019 07:49
    —
Nach längerer Zeit habe ich wieder einmal die Linie 2 vom O-Dorf bis Klinik benutzt. Um auch das festzustellen: Die Kritikpunkte von vor einigen Wochen gab es nicht mehr! big grin Lediglich die zwei Halte zwischen Leipziger Platz und Sillpark scheinen noch immer obligatorisch zu sein. grübel Insgesamt ist die Fahrt aber sehr positiv zu bewerten.

Beitrag Nr. 662   |  Autor: krisu   |  BeitragErstellt: 23.08.2019 14:29
    —
Tram-Spotter schrieb:
Nach längerer Zeit habe ich wieder einmal die Linie 2 vom O-Dorf bis Klinik benutzt. Um auch das festzustellen: Die Kritikpunkte von vor einigen Wochen gab es nicht mehr! big grin Lediglich die zwei Halte zwischen Leipziger Platz und Sillpark scheinen noch immer obligatorisch zu sein. grübel Insgesamt ist die Fahrt aber sehr positiv zu bewerten.


Hm, Du hast offenbar ein besonderes Karma, beneidenswert! Sitze bei einem Caffe im Baguette J Kerschbaumerstr, von wo die Kreuzung Schuetzenstrasse noch einsehbar ist. Alle drei bislang abgefahrenen Trams warten kurz nach dem fulminanten Start vom Endbahnhof erst mal gemuetlich an der Schuetzenstrassenampel. Nachdem ich Deinen frohen Beitrag laß, stoppte ich die Nullwartezeit per Handy der naechsten Tram: NWZ 42 Sekunden an o.g. Banalkreuzung.
Das muss man erst mal so hinbekommen, nicht schlecht!

Mit der nexten fahre ich mit ...

Edut: Nexte Tram gleiche Kreuzung NWZ 33 Sek.

Zuletzt bearbeitet von krisu: 23.08.2019 14:37, insgesamt 2 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 663   |  Autor: Tram-SpotterStadt / Stadtteil:
Wilten
   |  BeitragErstellt: 23.08.2019 15:34
    —
grübel Ich bin in der Schützenstraße eingestiegen grübel

Auch interessant: https://www.buergermeldungen.com/Innsbruck/Buergermeldungen/Sonstiges/Busspur-Innrain

Zuletzt bearbeitet von Tram-Spotter: 23.08.2019 15:35, insgesamt einmal bearbeitet

Beitrag Nr. 664   |  Autor: krisu   |  BeitragErstellt: 23.08.2019 22:12
    —
Tram-Spotter schrieb:
grübel Ich bin in der Schützenstraße eingestiegen :


Schummeln gilt nicht! Wo soll denn das hinführen? lachen

Die 2-er brachte mich dann in 17:50 Minuten zum Leipziger Platz (Tür Zu JKS -->Tür auf LPP), was bei 4100m Streckenlänge eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 13,8 km/h ausmacht ....
Immerhin gelang die JKS-Schützenstrassenampel ohne Nennenswerte Warterei.

Es war ein schöner ruhiger Freitag Nachmittag, im Augustsommer, leere Straßen, wenig Fahrgäste und damit kurze Haltestellenzeiten.
Bei einfachen Kreuzungen kann man in der Tat eine gewisse Ampelbeeinflussung im Sinne der Tram wahrnehmen.


Vom Olympischen Dorf zum Leipziger Platz, 4100m


An einem ruhigen Freitag Nachmittag im August, Sommer, quasi Null Verkehr, kaum Fahrgäste, wenn es nur immer so wäre, in Wonne in der Sonne geht es dahin, mit 13,8km/h im Schnitt:



Im Weg-Geschwindigkeits-diagramm schaut es vermeintlich gut aus. Anderseits ist gut zu erkennen: Die Wunderwaffe "wir fahren einfach mal ein bisschen schneller" wird wenig bringen, zu kurz die Abschnitte im Verhältnis zu den Beschleunigungs/Verzögerungsstrecken. Hier und da könnten flinke Fahrer ein Hütchen in die Grafik reinbringen, und bis 45km/h weiter beschleunigen vor dem Abbremsen. Nur bringen wird es kaum etwas.



Denn der Hund ist eher hier begraben, im Zeit-Geschwindigkeits-diagramm: In den nach wie vor langen Rumstehzeiten, von ExpertInnen offenbar auch "Nullwartezeit n Sekunden" genannt.



Jetzt wiederholen wir das Ganze für den Normalbürger, der mit abertausenden anderen zur Hauptverkehrszeit auch zur Schulzeit und gar noch bei Messe und Regen mit viel Freude durch die verstopfte Stadt zur/von Schule/Uni/Arbeit pendelt...

Wieviel vReise sind nochmal versprochen? 19? Nach Abschluss von geheimen ominösen Arbeiten, die bereits voll in Planung stehen?

Abschließend durfte ich mich wieder an der Fahrt mit der 6er erfreuen, die mich zuverlässig durch unsere Wald-Märchenlandschaft nach Hause brachte... noch dazu in frischest neuer Trambahngarnitur!

Zuletzt bearbeitet von krisu: 24.08.2019 20:47, insgesamt 7 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 665   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 24.08.2019 06:14
    —
was ist denn das für eine nette app

Beitrag Nr. 666   |  Autor: Walter4041   |  BeitragErstellt: 24.08.2019 10:21
    —
Vielen Dank für die interessanten Grafiken!

krisu schrieb:

Wieviel vReise sind nochmal versprochen? 19? Nach Abschluss von geheimen ominösen Arbeiten, die bereits voll in Planung stehen?


19 km/h hiesse dann für deine Relation statt 17:50 nur mehr 13:00 Reisezeit.
Interessant wäre bei deinem Beispiel noch auszuwerten, welchen Anteil die Stopps an Haltestellen und welche verkehrsbedingt (VLSA, MIV etc.) waren. Rein vom Bauchgefühl dürften zweitere aber definitv weniger als die einzusparenden 5 Minuten ausmachen.

Beitrag Nr. 667   |  Autor: Walter4041   |  BeitragErstellt: 24.08.2019 10:23
    —
Admiral schrieb:
was ist denn das für eine nette app


Schaut nach runtastic oder einer anderen Fitness-App aus.

Beitrag Nr. 668   |  Autor: krisu   |  BeitragErstellt: 24.08.2019 16:53
    —
Admiral schrieb:
was ist denn das für eine nette app


Kein Runtastic und Co., sondern Locus Maps:
https://www.locusmap.eu/

Es dürfte die leistungsfähigste Topo App für Android sein, flexibel und in vielen relevanten Aspekten konfigurierbar. Allerdings auch recht komplex mittlerweile. Wenn man sich gerne mit Karten etc. auseinandersetzt ein geniales Teil. Ansonsten gibt es einfacherer Apps...

Die Visualisierung von Graphen (Geschwindigkeit etc.) ist in Locus weniger gut gelungen, hier werden die Datenreihen nochmals geglättet (s.o.) was man i.A. nicht will.

Zum Aufzeichnen von ÖPNV Fahrten eignet Locus sich gut, da die Aufzeichnung von Positionsdaten gut an die jeweiligen Randbedingungen adaptiert werden kann (Frequenz, Glättung, Positionsfehler, ...). Was ich jedoch oben nicht gemacht habe, denn die Aufzeichnung war auf gute Glättung und möglichst lange Akkulaufzeit getrimmt.




Am PC kann man die GPX Daten weiter verarbeiten und visualisieren mit zahlreichen Online Diensten.

Zwei Beispiele:


1.) Die Strecke mit der Maus abfahren und zu jeder Position Daten einsehen (insbes. Geschwindigkeit):





2.) Hier ist nicht nur die Geschwindigkeit farblich codiert, sondern alle 30 Sek. auch ein Teilstrich (kleines Dreieck) eingezeichnet. Bei Fahrten durch die üblichen Stauzonen oder ÖPNV Dosierampeln würden diese Dreiecke eng aufeinander aufrücken, womit sich diese Besonderheit des Innsbrucker Modells visualisieren lässt. Das war ja gestern Freitag Nachmittag nicht der Fall. Man sollte das regelmäßig erheben zu normalen Verkehrszeiten, insbes. entlang des Innenstadtkorridors.





Auch könnte jemand für QGIS ein kleines Python Skript schreiben, welches bei Stillstand des Fahrzeugs jeweils einen Kreis in die Karte zeichnet, wobei die Fläche zur Haltezeit proportional ist.
Damit liessen sich die zahlreichen "Nullwartezeiten" besser visualisieren.

Und eine kleine App, die ÖPNV-Fahrten automatisch aufzeichnet, sobald in eine ÖPNV Linie eingestiegen wird. Die Daten würden dann gesammelt ("Big Data"-Buzzword) und könnten wertvolle Erkenntnisse liefern... lachen
Wobei ich ja der Meinung wäre, dass Positionsdaten von allen steuerfinanzierten ÖPNV Fahrzeugen in Echtzeit einem OpenData Portal zugeführt werden müssten. Kostet faktisch fast nichts. Hieraus würden aber mit der Zeit geniale Anwendungen entstehen.

Aber was will man, wenn der Fokus offenbar auf Geheimniskrämerei und Grüß Göttin u.dgl. zu liegen scheint bei den maßgeblichen Akteuren der lokalen Politik...

Auf Bundesebene hat man sich auch ins Bein geschossen bzgl. Open Data von Verkehrsunternehmen: https://www.derstandard.at/story/2000067259229/warum-in-oesterreich-nicht-alle-daten-der-oeffis-freigegeben-sind

Zuletzt bearbeitet von krisu: 24.08.2019 18:10, insgesamt 3 mal bearbeitet

Beitrag Nr. 669   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 24.08.2019 19:13
    —
thx, schade für's goggalephone gibts des net

Beitrag Nr. 670   |  Autor: krisu   |  BeitragErstellt: 24.08.2019 21:04
    —
[quote="krisu"]Habe mal ein bisschen gebastelt. Quick & Dirty...
Sobald die Tram mehr als 5 Sekunden benötigt um einen Meter zu fahren, wird ein roter Kreis aufgezogen, dessen Fläche proportional zur Haltezeit ist. Die Zahl gibt die Sekunden an.
Mit Vorsicht zu geniessen, da das Zeitintervall der Positionsdatenaufzeichnung für diese Art von Analyse Grenzwertig klein war, und die ebenso aufgezeichneten Daten zur Relativen Genauigkeit hier bei der Auswertung nicht beachtet wurden, einige Anteile der realen Stehzeit werden dadurch fälschlicherweise zur Fahrzeit gezählt, d.h. die Angaben der Stehzeit dürften zu gering sein.
Müsste die GPS-Aufzeichnung optimieren am Smartphone, und nochmal fahren...


Beitrag Nr. 671   |  Autor: Ingenieur   |  BeitragErstellt: 25.08.2019 10:27
    —
Tolles Programm! Nach ein wenig Optimierung kannst Du die App an IVB und Stadtverwaltung verkaufen. Vielleicht kann dann auch unsere zuständige Stadträtin faktenbasiert über Nullwartezeiten und ihre Umsetzung in die Praxis reden ...

Und zur Durchschnittsgeschwindigkeit: Da wird sich auf Basis des Innsbrucker Straßenbahnmodells nicht mehr viel ändern (können). Wie bereits oft betont, gibt es einfach zu viele Berührungspunkte mit dem Individualverkehr und zu viele Mischverkehrsabschnitte, vor allem dort, wo es ohnedies eher eng ist und die Staus entstehen. Dazu dann Radfahrer im Gleis und Pferdekutschen ...

Aber in 1,5 Jahren wird alles besser ... big grin

Beitrag Nr. 672   |  Autor: manniStadt / Stadtteil:
I-Arzl
   |  BeitragErstellt: 25.08.2019 12:16
    —
Ich finde deine Messungen gut, Krisu, aber noch eine respektlose Bemerkung über mich oder meine Bemühungen für den ÖPNV, und du fliegst für immer aus dem Forum. Ich habe es dir schon oft genug gesagt und das ist jetzt die allerletzte Warnung. Formuliere respektvoll, freundlich, sachlich und neutral und poste Daten, mit denen ich was anfangen kann.
Das ist kein feudales Begehren von mir, sondern schlicht und einfach eine Frage von Höflichkeit und Respekt gegenüber dem Diskussionspartner.

Zur Verdeutlichung einige Zitate von dir nur aus diesem Thread:

Zitat:

NWZ 42 Sekunden an o.g. Banalkreuzung

Hm, Du hast offenbar ein besonderes Karma, beneidenswert!

Nach Abschluss von geheimen ominösen Arbeiten, die bereits voll in Planung stehen?

Aber was will man, wenn der Fokus offenbar auf Geheimniskrämerei und Grüß Göttin u.dgl. zu liegen scheint


Um es dir nochmal zu verdeutlichen: das geht nicht. So agierst du seit Jahren und genau deswegen kommst du nirgendwo mit deinen Anliegen durch. Die Leute reden nicht mehr mit dir. Und das wird auch hier passieren, denn wenn du hier nicht damit aufhörst, fliegst du raus. Endgültig.
Wenn du das aber änderst, kann ich mir durchaus vorstellen, über deine Anregungen zu diskutieren.

Zur Sache selbst: wie "Nullwartezeit" momentan definiert wird, habe ich schon des öfteren erklärt: 0-3 Sekunden. Das ist Verkehrsqualität A in den RVS und es gibt offiziell keine höhere Qualitätsstufe. Wir haben Verkehrsqualität A inzwischen an sehr vielen Tramsignalen, wenn auch noch nicht an allen. Jede*r kann das selber überprüfen. Das wurde auch von einem externen Planungsbüro untersucht und bestätigt. Nach der nächsten Sondersitzung zum Thema werde ich den aktuellen Stand kennen und mit meinem eigenen dritten Review abgleichen.
Ich geb' dir da gleich mal einen Tipp: wenn du Messungen machst, reicht eine Fahrt nicht aus. Das Minimum für mich sind sechs Durchfahrten pro Signal, wenn möglich messe ich zehn. Erst dann bekommst du einen aussagekräftigen Durschnittswert, denn es wird immer auch Ausreißer nach unten geben, die maximal mögliche Erfolgsquote liegt bei ca. 90%, auch in anderen Betrieben mit der gleichen Technik.

Unterm Strich lässt sich der aktuelle Stand so zusammenfassen:
Linien 2 und 5: ca. 80% der Signale NWZ mit kurzem Störhalt. Einige wenige Knoten noch mit längeren Störhalten.
Linie 1 und STB: vollständig NWZ mit kurzem Störhalt, abgesehen von Europahauskreuzung. Südast im Abschnitt zwischen Maximilianstr und Westbahnhof leider noch mit älteren Steuergeräten, aber auch dort immerhin Verkehrsqualität B.
Linie 3: vollständig NWZ mit kurzem Störhalt, abgesehen von Sillpark (Verkehrsqualität B) und Südring (woran es dort noch scheitert, weiß ich im Moment nicht).

Der Hauptfokus liegt nun bei den noch übrigen Knoten mit etwas längeren Störhalten, aber auch bereits in der Beseitigung der noch übrigen kurzen Störhalte, wozu aber teilweise völlig neue Programme notwendig sind, die über den nächsten Knoten hinaus wirken.
Ich erinnere daran, dass die Materie ziemlich komplex ist und eine Anmeldung für NWZ ohne Störhalt schon lange vor der Ankunft einer Tram am Signal auf die konkurrierenden Verkehrsströme wirken muss, um dann rechtzeitig eine Freigabe hinzubekommen.

Und Geheimniskrämerei lass ich mir von dir sicher nicht vorwerfen, Kris. Ich berichte über alles, worüber ich berichten kann. Manches kann ich aber leider nicht öffentlich machen; das entscheide nicht ich.

Beitrag Nr. 673   |  Autor: Admiral   |  BeitragErstellt: 25.08.2019 18:34
    —
manni, eigentlich solltet ihr euch das doch im privaten ausmachen, wobei man hier eigentlich schon fairen sportsgeist erwarten dürfte, so wie halt ehemals an dem ruder stehenden parteien ans bein gepinkelt worden ist, geht es jetzt halt den nun am ruder seienden... früher wars okay, da war die farbe anders bzw wird heute auch noch oft genug hin gebashed. teils zu recht, teils zu unrecht. im sinne der sportlichkeit sollte man entweder keine partei (okay blau ausgenommen) ins öv bashing nehmen oder alle gestatten.
es wurde oft genug die geheimniskrämerei seitens der IVB und politik bis vor einigen jahren auch oder gerade von dir massiv kritisiert. in diesem forum haben sich dann doch einige gleichgesinnte, die geheimniskrämerei nicht mögen gesammelt.. egal woher diese kommt.
evtl ist jetzt klarer, dass man doch nicht alles ausplakatieren darf und kann, aber dies ist halt nicht für jede_n so schnell nachvollziehbar. vor jahren hättest du deinen letzten sätzen noch widersprochen bzw hast es auch in diskussionen mit mir in der tat getan.
in diesem sinne, solang meldungen nicht persönlich beleidigend sind, und einfach an fortschritt zweifelnd, ist das, nachvollziehbar, frustrirend für einen, aber verletzt zumindest meiner meinung nach noch lang nicht die netiquette... wäre schade wenn hier, auch wenn es evtl subjektive ist, kritik mit sarkasmus gemischt zu einer sperre führen täte.. wenn hinter den kulissen noch mehr daneben geht, dann siehe einleitenden satz, evtl persönlich ausmachen... in diesem sinne, evtl das ganze mit mehr distanz lesen, lg von einem mitarbeiter des straßenbahnmuseums und gelegentlichem blechsargtreiber zwinkern

und zum sachlichen inhalt: dann sollte man in zukunft wohl nicht mehr von nullwartezeit reden sondern von keinen störhalten. und evtl ist diese messfahrt jetzt exemplarisch nicht aussagekräftig, da sample size 1 niedergeschrieben worden ist. aber fairerweise muss man sagen, dass es oft genug auch vorkommt, ohne messung sich von einer zur nächsten ampel zu stehen. wobei oftmals nicht direkt die ampel schuld ist, sondern auch die verkehrsführungen oder umleitungen, so zb bei der unibrücke stadteinwärts, wo jeweils nur ein fahrzeug links bei ÖV grün rüber kommt, und durch fehlende grünhaltung dann sich hier aufgrund der ÖV frequenz schon eine massive verzögerung ergibt, auch wenn evtl der bulkführer nicht lange warten hat müssen.. oder solang der leipziger platz noch aktiv war, die ampelschaltung nur ein fahrzeug einfahren lassen hat, und die restlichen 5 haben in der defreggerstraße warten müssen (wobei die signalanlange ein eigenes kapitel für sich ist).
problem an den NWZ vs störhalten ist die auswirkung auf den fahrstil. Wenn die fahrer die rote ampel sehen, fahren sie oft nicht mehr mit vmax auf die ampel zu, sondern lassen das fahrzeug mit 20-25km/h rollen, womit der anmeldepunkt auhc später erreicht wird und in summe die fahrt länger dauert. deswegen wäre zumindest ein vorsignal oder ein zeichen schaltstelle interessant, womit die fahrer wissen, je schneller sie an der schaltstelle sind, desto schneller grün. vorsignal bringt da ja wirklich nix, weil das zeigt nur an, dass auf bremsweglänge das signal nicht frei zeigen wird...

Beitrag Nr. 674   |  Autor: HagerStadt / Stadtteil:
Lans
   |  BeitragErstellt: 26.08.2019 17:45
    —
Manni, Krisu, ich kenne euch nicht persönlich, aber geht doch einfach gemeinsam auf ein Bier. Gewisse Dinge kann man manchmal auch im Vertrauen noch sagen, aber niemals in einem offen zugänglichen Forum schriftlich hinausposaunen ...

Beitrag Nr. 675   |  Autor: Pangur Bán   |  BeitragErstellt: 30.08.2019 20:02
    —