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Thema: Westbahn bestellt Trassen nach Innsbruck  Dieses Thema nach Facebook schicken  

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Beitrag #116592 BeitragErstellt: 22.08.2022 12:00
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Beispielsweise zu wie viel Prozent die Strecke gegenwärtig ausgelastet ist, wieviele Fahrten in jede Richtung bei dem aktuellen "Mix" an Zuggattungen möglich sind. Alles was an Infos dazu relevant und interessant ist... big grin
 

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Zuletzt bearbeitet von Oeffinator: 22.08.2022 12:20, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #116594 BeitragErstellt: 23.08.2022 11:36
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Das lässt sich so einfach nicht sagen, weil das am ganz konkreten Fahrplan hängt.
Die Railjet brauchen ca. 7 min von Innsbruck zum Abzweig Fritzens-Wattens 2, die S-Bahn braucht für die gleiche Strecke ca. 14 min. Die Durchfahrt durch den Blockabschnitt Hall - Überleitstelle Fritzens-Wattens 3 dauert ca. 2 min, also braucht die S-Bahn dort planerisch 3 min Vorsprung. Daraus ergibt sich, dass die S-Bahn mindestens 10 min Vorsprung vor dem RJX braucht. Das ist heute schon nicht gegeben, wenn der RJX um :14 der S-Bahn um :05 folgt.
Noch schlimmer ist es beim EC. Der beschleunigt zwar minimal langsamer, weil er zwei Wagen mehr hat, hat aber auch nur 5 min Vorsprung. Das bedeutet, dass er planmäßig aufläuft. Man merkt das auch, wenn er pünktlich ist.
Der CJX kann aus diesem Grund übrigens die Halte Messe und Rum mitnehmen, und ist trotzdem kaum langsamer bis Jenbach. Die 4 min die der RJX schneller ist, holt er aber zum Großteil genau dadurch raus, dass er ganz knapp nicht aufläuft.

In Innsbruck ist die planmäßige Zugfolgezeit 4 min, und das ist relevant, weil der Nahverkehr ja vertaktet fährt. Wenn man also abwechselnd schnell und langsam fahren möchte, dann ergibt sich der Takt der langsamen Züge aus der Summe der beiden Mindestzugfolgezeiten und der Fahrzeitdifferenz. Das wären also 3 min + 4 min + 7 min = 14 min. Da ein 14 min Takt nicht schön ist, landet man automatisch bei dem 15 min Takt der heute schon gefahren wird.
Erschwerend kommt aber hinzu, dass der Fernverkehr keinen sauberen Takt fährt, bzw. lauter verschobene 2 h Takte. Und das merkt man eben auch. Dass der EC aufläuft hatten wir ja schon, aber der RJX schiebt alle 2 h den REX um eine Minute aus dem Takt.

Zusammenfassend kann man sagen, die Strecke weißt durchaus noch freie Trassen auf, ist aber trotzdem dem heutigen Fahrplan schon nicht mehr gewachsen. Man könnte noch zwei Fernverkehrstrassen unterbekommen, um :01 und um :31 (letztere wird ja die Westbahn teilweise nutzen), aber die Strecke steht ja auch nicht alleine dar, und die Züge müssen ja auch noch durch andere Engstellen und Zwangspunkte passen.

Man sieht an der Betrachtung auch ganz gut, dass ein 3. Gleis Hall - Fritzens-Wattens 2 durchaus was bringen würde. Die RJX brauchen bis Hall nämlich 5 min, die S-Bahn 10 min, die Differenz ist somit um 2 min geringer. Das würde zwar noch immer nicht ausreichen um den EC nicht auflaufen zu lassen, aber er ließe sich um diese 2 min beschleunigen.
Zusätzlich braucht man dringend eine Blockverdichtung bei der Ausfahrt am Hbf, damit man mit dem REX einheitlich um :20 ausfahren kann.
 

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Beitrag #116595 BeitragErstellt: 23.08.2022 11:58
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Danke Verkehrsplaner für die interessanten Ausführungen. Ich gehe davon aus, dass die Westbahn mittelfristig mehr als die medial zuletzt genannten drei Trassen nutzen wird, jedenfalls dürften die von dir genannten zwei noch möglichen Fernverkehrstrassen bei einem konstanten Angebotsausbau (der notwendig ist), nicht lange frei bleiben. Persönlich hätte ich noch mehr freie Trassen vermutet, meinen befürwortenden Standpunkt zum Thema 3. Gleis habe ich hier ja schon erwähnt.
 

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Beitrag #116596 BeitragErstellt: 23.08.2022 16:28
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Verkehrsplaner schrieb:
die Strecke weißt durchaus noch freie Trassen auf, ist aber trotzdem dem heutigen Fahrplan schon nicht mehr gewachsen


Autsch.
Danke für die Details!

Würde es was bringen den Bhf. Hall evtl. für Überholungen zu optimieren, oder würde das wegen des geringen Abstandes bis zur Unterflurtrasse wenig bringen?

Also, kommen oder kämen (mit Optimierung) Fernzüge da z.B. südlich von Gleis 3 (oder evtl. dort und auf Gleis 2) in beiden Richtungen an S-Bahnen vorbei die auf Gleis 1/2/3 warten?
Umbau vergurkt?
 

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Beitrag #116597 BeitragErstellt: 23.08.2022 19:32
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Sollte man in Arzl noch eine S-Bahn Haltestelle bauen dann so, dass S-Bahnzüge auf einem Nebengleis halten können.
 

Wenn man will, geht viel. Wenn man nicht will, geht nichts.

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Verkehrsplaner
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Beitrag #116598 BeitragErstellt: 24.08.2022 08:48
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Eine Überholung der S-Bahn, in Arzl oder Hall, führt zu einer Fahrzeitverlängerung von ca. 6 min. Dadurch würde die S-Bahn völlig unattraktiv und der Takt zwischen S-Bahn und REX würde auch nicht mehr funktionieren. Sowas wäre geeignet den Nahverkehr um Innsbruck nachhaltig zu schädigen. Aus diesem Grund gibt es auch keine Planungen für eine Haltestelle Arzl.

Ähnlich sieht es mit der Haltestelle Mils aus. Auch die würde den Engpass verstärken. Dort könnte man aber durch ein drittes Gleis Abhilfe schaffen, wenn man wollte. Dort könnte man auch überlegen die Station für außerplanmäßige Kreuzungen im 3. Gleis viergleisig anzulegen, aber geplant sollte man sowas auch nicht verwenden.
Optimieren könnte man die Nutzbarkeit des dritten Gleises noch mit einem Überwerfungsbauwerk im Westkopf von Hall, aber da wird es dann schon langsam wieder aufwendig. In Baumkirchen könnte man das leichter realisieren, aber da bringt es auch weniger.
 

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