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Verkehrsplaner
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Beitrag #115518 BeitragErstellt: 17.12.2021 18:04
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Das ist aber in erster Linie ein MIV Problem und kein ÖV Problem. Natürlich kann man die Übergangszeiten verlängern um mehr Puffer zu haben, aber dann verlängert sich die Reisezeit planmäßig. Und ständige Taktänderungen sind auch nicht der Hit.

Es gibt auch Leute die beschweren sich darüber, wenn sie in Ötztal 10 min Anschluss vom RJ auf den Bus nach Imst haben, weil das ja viel zu lang ist.
 

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manni
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Beitrag #115519 BeitragErstellt: 17.12.2021 19:42
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Fibk schrieb:
Ich würde sogar sagen Hall ist viel schlimmer als Innsbruck, man muss sich nur mal anschauen welche gewaltigen Verspätungen die Linien 504 und 505 oft aufbauen und Schuld daran ist zu 90% die Situation in Hall ...


Hall hat keinerlei funktionierendes Verkehrsmanagement. Keine Busspuren. Keine ordentliche Haltestelleninfrastruktur. Um ÖV-Signale mit Bevorrangung kümmert sich dort nur das Land. Nicht mal Haltestellenparkende werden dort abgeschleppt. Hall ist eine abgenudelte Autohölle und ich würde die Linien 501-505 gern von dort entkoppelt sehen, weil sie das Haller Autochaos in Form von Verspätungen inklusive entsprechender Belastung für das Fahrpersonal bis in die Stadt herein tragen. Damit beende ich den kleinen Exkurs auch schon wieder. Der S-Bahn und ihren Busanschlüssen hilft das jedenfalls nicht.
 

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thmmax
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Beitrag #115521 BeitragErstellt: 18.12.2021 01:23
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Bezeichnend ist auch, dass es man es - und damit zurück zur S-Bahn - bis heute nicht geschafft hat, die Nachnutzung des alten Bahnhof-Gebäudes zu klären. Zumindest eine Bäckerei würds dort schon vertragen...(vom Container-WC rede ich gar nicht, das scheint zur Dauerlösung geworden zu sein)
 

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lech
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Beitrag #115523 BeitragErstellt: 18.12.2021 01:34
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thmmax schrieb:
Zumindest eine Bäckerei würds dort schon vertragen...

Indeed.
Gilt ein bisserl auch für Westbahnhof, Rum und Völs, wobei dort überall etwas in 1-2 Gehminuten erreichbar ist (Spar, McCafe, Cyta).

Wobei, wenn man sich den Raucher-Stammbeisl-Laden im Bahnhof Jenbach ansieht, nein Danke.
 

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Beitrag #115528 BeitragErstellt: 18.12.2021 12:15
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Aber Jenbach wird ja jetzt auch komplett umgebaut.
 

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transit guy
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Beitrag #115529 BeitragErstellt: 18.12.2021 16:13
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Mannis Vorschlag mit den Linien 501-5 ist nicht für ernste Leute. Dann fahren noch mehr mit dem MIV im Großraum Innsbruck. Das ist ein absurder Vorschlag.

Die Problemstellen in Hall, nämlich vor allem den Stadtgraben, die bekommt man nur durch MIV Reduktion in den Griff. Abends staut es sich ja die Salzbergstraße bis nach Absam hinauf. Ein bisschen was könnte man mit einer Busspur zwischen dem Kolpinghaus und dem Patergraben lindern. Zumindest für die Linie 501. Dort könnte man die Längsparkplätze auflösen.

In Hall gibt es ja keine Ampeln, außer an Landesstraßen, insofern geht mannis Vorwurf ins Leere. Die Kreuzung Innsbrucker Straße - Bahnhofstraße müsste das Land umbauen. Ich habe da auch schon einmal bei der Stadt Hall interveniert, aber da geschieht nichts. Sehe da die Verantwortung aber primär beim Land (ohne die Haller Verwaltung aus der Verantwortung zu nehmen). Das Stadtbussystem in der Region Hall ist wahrlich nicht schlecht - das gibt es sonst nirgends in einer vergleichbaren Kleinstadt. Das Problem ist der Individualverkehr.

Und zum Thema Bahnhof: Wenn die Stadt Hall nicht interveniert hätte, gäbe es das Gebäude nicht mehr. Die ÖBB reissen ja alles ab! Als nächstes muss Telfs-Pfaffenhofen dran glauben. Für die ÖBB ist ein Flugdach heute ein Bahnhof. Wenn eine Gemeinde einen Bäcker und WCs an einem derartigen Bahnhalt will, dann muss sie selbst das Gebäude errichten und erhalten. Das ist leider die Realität heute.
 

Zuletzt bearbeitet von transit guy: 18.12.2021 16:14, insgesamt einmal bearbeitet

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Hager
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Beitrag #115532 BeitragErstellt: 18.12.2021 21:09
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Ich kann mich noch erinnern, wie beim Bau der Unterinntalbahn die BEG in Baumkirchen einen überdachten Bahnsteig errichten wollte, was die ÖBB ablehnte. An die Schneeräumung etc. hat man im Sparwahn nicht gedacht. In Stans konnten die BEG die Pendlerparkplätze, welche die ÖBB gar nicht wollten, nur mit dem Trick errichten, dass sie als öffentliche Parkplätze nach Straßenrecht gewidmet, im Vertrag BEG - Gemeinde aber die Nutzung für Bahnpendler festgeschrieben wurde. Wie andererseits Handelsunternehmen im Wettbewerb kundenorientiert agieren, konnte ich damals auch erleben. als es etwa daran ging, ein nebeneinander zwischen dem Rettungsschachtgebäude und dem neuen Markt von Lidl in Jenbach zu finden. Die Argumente des Expediten waren klar und sehr einleuchtend (Erkennbarkeit, Benutzerfreundlichkeit der Einfahrt etc.).
 

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Admiral
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Beitrag #115536 BeitragErstellt: 19.12.2021 08:19
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naja man hat halt auch aus der ÖBB ein gewinnorientiertes unternehmen gemacht nach jahrzehnten des budget bashings.. alles was allgemeinkosten sind und die öbb tragen müsste bzw der staat als infrastrukturleister, wird halt auf ein minimum reduziert.. geld bringen güter- und fernzüge und nicht der groschenkrieg der diese evtl noch behindert
 

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Hager
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Beitrag #115537 BeitragErstellt: 19.12.2021 14:07
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Damals, noch vor der Aufspaltung in die Infrastruktur AG(s) und PV bzw. Cargo, entstand diese Denkweise, dass "wir" von Nahverkehr nichts hätten und der bezahlen soll, der was wolle. Im Bereich der Infrastruktur ist das aber verfehlt, da deren Aufgabe es ist, Anlagen zur optimalen Nutzung (allen) zur Verfügung zu stellen. In Schweden wurde Bahninfrastruktur immer als Staatsaufgabe angesehen und wird direkt über den Staatshaushalt finanziert ohne Auslagerung von Schulden, die nach Maastricht ohnedies nichts bringen, weil Eurostat sie doch (zurecht) den Staatschulden zurechnet. Denn der Bund haftet laut ÖBB-Gesetz je dennoch (sonst würde die Bahn niemals einen Kapitalgeber finden).
Irgendwo fehlt im Staat so etwas wie eine (echte) Eisenbahnbauordnung, in der (ähnlich der Gewerbeordnung oder den Bauordnungen der Länder) gewisse Mindeststandards vorgeschrieben sind. Man kann nach der GewO jedenfalls kein Gasthaus ohne WC betreiben, einen Bahnhof aber schon. Führer hatte das überdies dazu geführt, dass Seilbahnen mit ihren Gastros im Schigebiet ins Eisenbahnrecht flüchteten, um den schärferen Vorgaben des Gewerberechts auszustellen.
 

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thmmax
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Beitrag #115538 BeitragErstellt: 19.12.2021 15:36
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@Transit Guy: gebe dir Recht, auch in Bezug auf das Bahnhofsgebäude. Mir ist die Problematik ("wer es will, muss es zahlen") bekannt, finde es trotzdem ein Armutszeugnis, dass die Stadt Hall hier nicht endlich Geld in die Hand nimmt und etwas unternimmt. Generell kommt mir vor, dass in Hall - gerade in Bezug auf Infrastruktur - die Zeit stehen geblieben ist. Man braucht nur nach Absam schauen, wo tatsächlich investiert wird...

Habe mir auch schon oft den Kopf zerbrochen, wie man den täglichen Stau am Stadtgraben lösen könnte, zumindest für die Öffis. Ein Auflassen der Parkplätze wäre sicher ein erster Schritt, weiter unten würde man wohl aber um Baumfällungen nicht rumkommen. Außer man traut sich wirklich was und sperrt den Bereich z.B. komplett für den MIV, was wohl nie passieren wird...

An besagter Staustelle in der Salzbergstraße, ungefähr in Höhe des Roten Kreuzes, gibt es an einem Wohnhaus ein Fenster, wo der Stillstand in der Haller Verkehrspolitik aufgezeigt wird (Vergleich der Fahrzeugzahlen mit dem Fernpass, Anzahl der Jahre seit der Änderungen versprochen werden, etc). Gerade eben hat der Anrainer wieder "ein Jahr" Stillstand hinzugefügt...
 

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transit guy
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Beitrag #115539 BeitragErstellt: 19.12.2021 15:37
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Heute müssen die Gemeinden sogar für die Reinigung der Haltestellen (mit)zahlen, jedenfalls für die Vorplätze und teilweise sogar für die Reinigung der Unterführungen. Von allen "Extras" ganz zu schweigen: Bei der Haltestelle Messe muss auch die Stadt Innsbruck die Radabstellanlage errichten und betreuen. Das ist wirklich verrückt - bald wird es so weit sein, dass auch für die Bahnsteigsbeleuchtung oder einen Fahrkartenautomat die jeweilige Standortgemeinde bezahlen muss.

Als Gemeinde hat man da wenig Möglichkeit zur Gegenwehr: Die ÖBB Infra präsentiert der jeweiligen Gemeinde meist ein Projekt, wo alles, was vor drei Jahrzehnten noch Standard war, fehlt (also beheizter Warteraum, WC-Anlagen, Geschäftslokal(e) - vom Fahrkartenschalter ganz zu schweigen). Jede Verbesserung muss dann mühsam reinverhandelt werden. Bezahlen tut es alles die Standortgemeinde. Es ist in Wahrheit Erpressung. Leider sind auch die wenigsten GemeindepolitikerInnen Bahn- oder ÖPNV-affin und viele lassen sich auch einfach blenden. Oft hört man "Wir kriegen eh so einen tollen neuen Bahnhof - da müssen wir froh sein und dürfen nicht auch noch was fordern".
 

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Admiral
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Beitrag #115540 BeitragErstellt: 19.12.2021 20:57
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naja.. wie gesagt, wenn man von einer firma als bevölkerung verlangt, dass sie spart, dann spart sie auch irgedwann mal. wobei ich es hier auch mehr als fair finde, dass der bund nicht die infrastruktur des ortes umwegfinanziert.. wenn eine gemeinde sagt, ihr ist der ÖV egal, ja dann sei es so, warum soll die öbb einen top ausgestatteten bhf hinstellen, der dann evtl nicht mal richtig an das straßennetz angeschlossen wird, weil die gemeinde kein interesse daran hat.. und warum soll der bund eine kleine regionale haltestelle bezahlen, wo es bereits 3 andere bahnhöfe und zwei altestellen auf dem stadtgebiet gibt.. irgendwo ist das dann schon aufgabe der gemeinden und länder sich auch um das budget zu kümmern...

dass dies auch zu traurigen einstellungen von bahnen führen kann, hat man in NÖ gesehen,oder aber auch in sbg die auswüchse davon gesehen... die pinzgaubahn is unter der öbb immer schlechter geworden, weil das land mit dem argument "bundesaufgabe" kein geld zugeschossen hat. danach hat das land die bahn übernommen, zahlt mehr hinein als davor vom land gefordert worden wäre, und stellt sich hin, wie toll sie im gegensatz zur öbb das machen... irgendwo muss man dann schon die kirche im dorf lassen
 

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transit guy
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Beitrag #115542 BeitragErstellt: 20.12.2021 10:44
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Admiral, ich sehe es eigentlich genau umgekehrt, die Kommunen und Länder werden gezwungen im Umweg Infrastruktur zu finanzieren, die der Bund zur Verfügung zu stellen hätte. Schauen wir das genannte Beispiel Hall an: Da war es bis vor einigen Jahren selbstverständlich, dass es an einem derartigen Bahnhof Wartesaal, WC-Anlagen, Sperrfächer, Trafik, Café und früher sogar einen Schalter gab. Und dass diese Bahnhofsinfrastruktur von der ÖBB betrieben bzw. verpachtet wurde. Auch eine Radabstellanlage gab es - wenn auch keine berühmte. Seit dem Umbau sind Wartesaal, WCs, Sperrfächer, Trafik, Café und Sperrfächer weg.

Zu sagen: Wenn die Gemeinde das jetzt will, dann soll sie sich das selbst finanzieren, sonst würde der Bund die Kommune Umwegfinanzieren, ist doch ein Holler. Dann müsste man konsequenterweise die Bahninfrastruktur "verländern" oder die Bahnhöfe in Gemeindeeigentum übergeben - die müssten dann natürlich auch das entsprechende Infrastrukturbenutzungsentgelt von den Eisenbahnpersonenverkehrsunternehmen erhalten. Das ist natürlich kein sinnvoller Vorschlag. Aber solange eben die Eisenbahninfrastruktur der ÖBB dem Bund gehört, wird von dort auch das Geld herkommen müssen. Und wir reden hier ja nicht von einer völlig bahnfremden Luxusinfrastruktur, sondern eben von notwendigen Nebeneinrichtungen eines adäquaten Bahnbetriebs.
 

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Admiral
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Beitrag #115545 BeitragErstellt: 20.12.2021 18:21
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auch wenn ich gegen meine eigenen steuergelder rede und klarerweise es besser wäre wenn der bund das finanziert.. aber wie kommt der vorarlberger dazu die haltestelle innsbruck messe mit zu finanzieren, die dem fernverkehr sogar noch im weg ist und danach auch noch erhaltung kostet.. andererseits, wie komm ich dazu in bundesländern die näher an der zentralistischen politik in wien sind bahnsteige über den bedarf zu finanzieren, nur damit da hr hofrat von seinem haus in sei büro direkt kommt.. von fernverkehrsbahnhöfen definitiv nicht zu reden, die sind bundessache, aber gerade nahverkehr sehe ich schon beim bestellerprinzip.. zumindest zu einem gewissen teil, zu einem anderen teil profitiert ja das infrastrukturunternehmen auch davon
 

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Beitrag #115547 BeitragErstellt: 20.12.2021 20:48
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Der sogenannte sekundäre und tertiäre Finanzausgleich und alles sonstigen Formen der Mitfinanzierung sind, wenn es sich nicht um Sonderbedarf oder Ausgleich für strukturschwache Gebiete handelt vor dem Hintergrund der Intransparenz sehr bedenklich. Meist wird dann auch das Prinzip, wer zahlt schafft an, verlassen.
Eigene Steuern mit einer gewissen Steuerhoheit gibt es für Gemeinden (Grundsteuer), auch die Kommunalabgabe (eine Übersteuer auf den Gesamtlohn) fließt den Gemeinden zu. Der Großteil des Steueraufkommens sind aber geteilte Bundessteuern, das heißt sie werden über einen Verteilungsschlüssel auf die Gebietskörperschaften Bund, Länger, Gemeinden aufgeteilt (Einkommenssteuer, Umsatzsteuer etc.). Dazu gibt der Bund Gelder für ausgelagerte oder ehemalige Bundesaufgaben an die Länder (z.B. ehemalige Bundesstraßen) oder finanziert gemeinsame Einrichtungen mit (Universitätskliniken). Daneben gibt es ein ausgedehntes Förderwesen, mit dem auch politische Macht des Geldgebers verbunden ist.
Das Verlangen einer Mitfinanzierung eigener Aufgaben durch andere ist die Umkehrung des Fördersystems. Das wäre dann so, als wenn die EU den Brenner Basistunnel planen und bauen würde, dies aber von der Mitfinanzierung durch Österreich und Italien abhängig machen würde.
In Ordnung finde ich, wenn die ÖBB etwa Bahnhofserneuerungen von nötigen Begleitmaßnahmen anderer Zuständiger abhängig machen. Das kann z.B. die Beleuchtung oder der Ausbau der Gemeindestraße zum Bahnhof sein. Im Straßengesetz gibt es z.B. die Regelung, dass die Kosten des Baus begleitender Radwege, Nebenfahrbahnen oder Gehsteige an Landesstraßen von den Gemeinden zu tragen ist.
Eisenbahnwesen ist Bundessache. Die ÖBB ist eine bundeseigene Bahn. Alles, was zur Eisenbahninfrastruktur der ÖBB zählt, sollte daher der Bund zahlen.
Seit 1968 bezahlt der Bund 50% der U-Bahnbaukosten Wiens. Dieses Netz gehört der Gemeinde oder dem Land Wien (Details kenne ich nicht). Lange gingen alle anderen Länder/Städte leer aus. Dass Tirol/Innsbruck erst jetzt etwas für den Regionalbahnausbau bekommt, ist wohl das Verdienst einiger Damen und Herren, die wirklich eine Nebenbahn nach Völs zu bauen gedenken, jedenfalls nicht auf der Vorstellungswelt der IVB gegründet.
Ich bin der Ansicht, dass die Mitfinanzierung der unteren Ebene an Aufgaben der übergeordneten Ebne bedenklich sind, der umgekehrte Fall aber eine Lastenausgleichswirkung hat und geeignet sein kann, Mindeststandards durchzusetzen oder innovativ bzw. zukunftsorientiert zu handeln.
 

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Beitrag #115550 BeitragErstellt: 23.12.2021 21:36
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Zur Wintersonnenwende hat der sLAnZk die Haltestelle Messe besucht, um ihren Charakter zu erfassen, und siehe da: ein wahrhaftiger Bahnhof! Mit zwei Bahnhofsrestaurants, die fast rund um die Uhr geöffnet sind, außer am Vormittag, wenn keiner eines braucht. Und beide mit durchaus nicht unigler Charakter.
Weit schweift der Blick Richtung Wien bzw. Buchs, und es zieht.
Ein gelungenes Werk.


 

Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon.

Zuletzt bearbeitet von sLAnZk: 23.12.2021 21:43, insgesamt 2 mal bearbeitet

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manni
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Beitrag #115612 BeitragErstellt: 02.01.2022 20:34
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Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob das The Shakespeare als Bahnhofsreste durchgeht! big grin
 

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Beitrag #115614 BeitragErstellt: 02.01.2022 22:23
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...aber vielleicht das 69? (Plansch) lol
 

Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.

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sLAnZk
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Beitrag #115619 BeitragErstellt: 05.01.2022 21:37
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Doch doch, gerade unter nächtlichen Passagieren dürfte es sich einer nennenswerten Popularität erfreuen, während untertags das Andreasstüberl ihm den Rang ablaufen dürfte.
 

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