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Thema: Gleichenberger Bahn  Dieses Thema nach Facebook schicken  

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Martin
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Beitrag #115090 BeitragErstellt: 31.10.2021 22:51
Gleichenberger Bahn
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Nachdem die Zukunft der Gleichenbergerbahn ab November 2021 ungewiss ist und ich es im Sommer nicht schaffte an einen Samstag oder Sonntag in der Nähe von Feldbach zu sein, habe ich mir das letzte Oktoberwochenende im Kalender dick markiert, um 1) die Bahn einmal im Planbetrieb erlebt zu haben und 2) das Klimaticket zum ersten „Großeinsatz“ zu testen. Geplant hatte ich das ganze als Tageausflug mit Option einer kurzfristig zu suchenden Übernachtung – je nach Lust, Laune und Wetter.
Schlussendlich wurde es ein Tageausflug plus ca. 5 Stunden. Die Nebel sind ja um diesem Zeit schon recht hartnäckig – und da der zweite Tag nur eine Vormittagsaktion gewesen wäre, war es recht wahrscheinlich am zweiten Tag das gleiche wie am ersten zu erleben. Zwar mystisch – aber es reicht ein Vormittag.
Die Route der Exkursion:
Ibk-Graz (Nightjet mit Sitzplatzreservierung), Graz - Feldbach (S3), morgendlicher Stadtspaziergang durch Feldbach zum Landesbahnhof, Feldbach – Bad Gleichenberg (Lokalbahn), Bad Gleichenberg - Kurpark - Schlucht – Bschaidkogel –Gleichenberger Kogel – Trautmannsdorf-Hochegg-Maierdorf (Wanderung ca. 16km und 600 Höhenmeter), Maierdorf-Bad-Gleichenberg-Feldbach (Lokalbahn), Feldbach-Graz (S3), Graz-Innsbruck (Nightjet mit Liegeplatzreservierung)

Nach einem föhnigen Abschied in Innsbruck finde ich mich am Morgen im steiermärkischen Nebel des Grauens wieder. Die noch bei Gratwein hoffnungsfrohe Morgendämmerung weicht einem gleichmäßige Grau, auf der Laßnitzhöhe wird es noch dunkler, zwar ein Indiz, dass der blaue Himmel nicht weit wäre, aber dann geht es wieder munter runter in die Suppe bei Gleisdorf. Hier die morgendlichen Impressionen aus Feldbach.



















Wenn man dann so dicht gepackt in Nebel mit der Lokalbahn durch die Laubwälder des Vulkanlandes fährt, nimmt man alles etwas anders wahr. Fahrgeräusche treten in den Vordergrund und man erahnt, was in der Wikipedia bestätigt ist: Die Bahn fährt zuerst stetig steigend, überlegt es sich dann aber doch anders, fährt mäßig runter, und setzt erneut mit einer Steigung an.
Sachlich habe ich mir gedacht, dass man die Strecke so trassiert hat, wie die Radwege dort leider nicht trassiert sind – also möglichst bequem rauf auf eine Hügelkette und dann den „Grat“ der Kette mit mäßigem Auf und Ab entlang (so kommt man mit dem Rad dort bequem durch die Gegend, man darf sich nur nicht an die Radwegweiser halten).
Doch sachlich war das nicht motiviert, zuerst sei die Strecke direkt nach Gleichenberg geplant worden, doch dann wollte die Gnaser auch einen Bahnanschluss und diesem Wunsche wurde in gewisser Weise stehend freihändig entsprochen. Trotzdem scheint mir die Linienführung elegant und der Fahrzeitvergleich zeigt 26 Minuten mit dem Auto und 33min mit der Bahn – jeweils über Gnas. Will man lediglich von Feldbach nach Gleichenberg und interessiert sich für das dazwischen nicht, dauerts mit dem Auto nur 16 Minuten.







Nach soviel Bahn im Nebel ist es an der Zeit Tapeten zu wechseln. Hinauf – dort wo dieser hoffentlich zu Ende ist. Durch den Kurort selbst ist der Nebel trotz der klammen Kälte sehr stimmig und verstärkt den morbiden Charme. Etwas abträglich ist der Verkehrslärm im Kurpark, der von der stark befahren Straße rührt. Die Lokalbahn hört man auf ihren seltenen Kursen nur hie und da im Walde pfeifen, wobei der Fahrer, wie auf der Hinfahrt zu hören war, die Pfeifsignalblöcke sehr strikt befolgt. Vom Kurpark geht es dann über die Schlucht zu den beiden Vulkanhügeln, die sich tatsächlich wie ein Ei dem anderen gleichen. Geht man zuerst auf den niedrigeren, weiß man erst oben beim etwas freieren Blick durch die Bäume auf den Nachbargipfel Bescheid, dass man noch nicht den Höhepunkt der Wanderung erreicht hart, muss also ca. 100m Absteigen um dann erneut aufzusteigen. Somit sind wohl „Gleichenberg“ und „Bschaidkogel“ hinlänglich etymolgisch erklärt (keine Ahnung, ob das auch wissenschaftlich tragfähig ist, ich habe nichts darüber gefunden).
Nun gäbe es auf dem Wege runter noch die Möglichekeit die Burgruine Gleichenberg zu besuchen, doch lockt mich das Pfeifen der Bahn westwärts das Tal der Faulen Sulm querend (die aufgrund der dort gebauten Hochwasserschutzmaßnahmen nicht so faul sein dürfte) auf den Hügelkamm bei der Station Trautmannsdorf.










Dort erkennt man einen „Nachteil“ der Bahntrassenführung: Trautmannsdorf ist nicht dort, sondern 1km davon entfernt und ca. 50 Höhenmeter extra. Schaut bei dem Dunst schlimmer aus als es ist. Ich dachte mir jedenfalls nach dem Weg: „Was - schon da?“ Aber ich vermute die psychologische Schranke für die Trautmannsdorfer mit der Bahn zu fahren ist daher recht hoch. Da fährt man sicher lieber mit der gesparten Zeit 30km extra im Auto ins nächste Fitnesscenter, obwohl man das Fitnesscenter vor der Haustüre am Wege zum Bahnhof hätte.











Von Trautmannsdorf geht es nun zuerst am Begleitweg der stark befahrenen Katzendorferstraße mit Blick auf den gegenüberliegenden Hügelkamm, dem die Bahn entlang fährt. Dort offenbart sich auch, dass die Steigungen und Gegensteigungen der Trassenführung auch etwas mit Alkoholgenuss zu tun haben könnten. Denn so richtig rauf geht es beim zweiten Anstieg, der in Katzendorf beginnt dann doch nicht, so als hätte man sich verschätzt und musste dann doch wieder runter. Aber vielleicht gab auch nur ein Bauer dort seinen Grund nicht her und das Eisenbahnenteignungsgesetz griff aus irgendeinem Grunde nicht. Soll ja vorkommen. Alles in allem ein Bahntrasse, die sehr ähnlich fragwürdig, wie die meisten Straßen trassiert ist, voll von Steigungen und Gegensteigungen, deren Sinn im Nachhinein nicht mehr eruiert werden kann.





Kurz vor Maierhof nähert sich die Wanderroute wieder der Bahntrasse an. Es ist nun früher Nachmittag – und ich beschließe, dass der Bahnhof Maierhof der beste Platz für ein Nickerchen an die südwestliche Hauswand gelehnt ist. Der Zug kommt zwar erst in etwas mehr als einer Stunde aber die Sonne verspricht noch die ganze Zeit zu bleiben und so warte ich hier in der Einschicht, wo sich Katzen und Fasane schönen Nachmittag sagen, auf das wohlbekannte Pfeifen.









Nun geht’s bei sinkender Sonne im vorletzten Kurs zuerst nochmals nach Bad Gleichenberg und dann runter nach Feldbach. Ich bin, wie es mir scheint, nicht der einzige Fahrgast, der die Bahn so benutzt. Man fährt tatsächlich, wenn man den früheren Kurs erwischt, auch gerne den Umweg mit.
Was wird nun aus 100% emissionsfrei durch Vulkanland? 100% emissionsfrei, wenn der Strommix stimmt ist noch nicht 100% barrierefrei – und da meine ich nicht nur die Einstiegsleitern des Triebwagens. Sonst? Ähnliche Probleme wie auf der Igler. Die Bahn am falschen Ort. Aber bringt Einstellen etwas außer einer weiteren nachhaltigen Netzreduktion des Bahnnetzes, die wiederum nur dem Autoverkehr dienlich ist? Und bringt eine Bahn am richtigen Ort etwas, wo unser Raum (in der Steiermark noch wesentlich stärker als bei uns) voll von Nutzungen an falschen Orten ist?








 

Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.

Zuletzt bearbeitet von Martin: 19.12.2021 18:52, insgesamt 2 mal bearbeitet

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fordPrefect62
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Beitrag #115091 BeitragErstellt: 01.11.2021 14:06
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Sehr schöne Fotos!

Ich war am Tag vor Deinem Ausflug im Rahmen einer Exkursion (bei bestem Sonnenschein lachen ) bei der Gleichenberger, wo auch etliche Mitarbeiter und Verantwortliche uns Informationen gegeben haben:

Geschichte
Ursprünglich war ein Weiterbau nach Süden bis (zumindest) Radkersburg geplant. Es wurde allerdings mit dem schwierigsten Teil (Feldbach-Gleichenberg) begonnen, danach hat man nicht weitergemacht. Gründe waren nicht bekannt.

Trassierung
Auch ich empfand die Schlangenlinien auf der Karte als mühsam, sie sind aber der Gegend angepasst. Eine Verbesserung der Linienführung bräuchte enorme Mittel, und man rechnet mit Gegenwind aus der Bevölkerung. Die niedrige Geschwindigkeit von Vmax 40 km/h ist den vielen EK geschuldet, die Trasse würde bis zu 60km/h hergeben. Der ET2 aber nicht, der kann nur 50.

Elektrifizierung
1800 V DC, plus ist Schiene, Fahrdraht ist minus!!

Erschließung
Die Stationen sind oft weit von den Orten entfernt, bei Gnas wächst der Ort aber schon recht nah an die Station heran. Da auch keine Zubringerbusse bestellt werden, bleibt der Fahrgastandrang eben überschaubar.

Zukunft
Schwierig. Abhängig von der Politik: wenn der Verkehr nicht bestellt wird kann man hier eigenwirtschaftlich nicht fahren. Trotz widriger Vorzeichen denken die Bahnbetreiber aber nicht daran, aufzugeben. Man ist hier, wie auf vielen Nebenbahnen, durchaus mit Hingabe an und bei der Sache.

Spannend wird es auch, wenn die Elektrifizierung der steirischen Ostbahn bis 2027 stattfindet. Die Anlagen der Gleichenberger Bahn können auf die 15kV umgerüstet werden, viele Isolatoren sind bereits entsprechend dimensioniert. Der noch nötige Aufwand sei recht gering.

Soweit was ich glaube teilen zu dürfen.
 

The mere thought has not even begun to speculate about the merest possibility of crossing my mind!

Zuletzt bearbeitet von fordPrefect62: 01.11.2021 14:07, insgesamt einmal bearbeitet

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Martin
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Beitrag #115092 BeitragErstellt: 01.11.2021 16:23
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@fordPrefect62 Das mit Elektrifizierung der Ostbahn habe ich auch schon gehört - und es würde sich dann ein Durchbindung anbieten. Die Fahrt mit der S3 über die Laßnitzhöhe war ja beindruckend - aber auch etwas beunruhigend, das es immer ein wenig so klang, als würde der Dieselmotor absterben.
Die S3 ist im übrigen sehr gepflegt hergerichtet. Und der Anschluss in Graz war perfekt lachen

PS sonnenschein - ich glaub ich hab so ungefähr den Wetterumschwung erwischt, den ich schon mal vor Jahren in den Monti Lessini erlebte. Ankunftstag stahlblauer Himmel. Folgetag aufziehenden Nebel. Dann noch 5 Tage die Sonne nur mehr als mattweiße Scheibe zu Gesicht bekommen. Aber stimmugnsvoll wars trotzdem. Ich klage nicht lachen
 

Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

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Zuletzt bearbeitet von Martin: 01.11.2021 16:29, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #115100 BeitragErstellt: 06.11.2021 17:23
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Hallo Martin !

Deine Fotos von der Gleichenbergbahn sind gerade durch das nebelige Wetter sehr stimmungsvoll geworden !
Bei schönem Wetter kann jedeR gute Fotos machen , aber dir ist es auch bei Nebel gelungen !





Wie ich inzwischen lesen konnte ist der Verkehr nun für ein paar weitere Jahre gesichert big grin !


Mit besten Hoffnungen für Österreichs Nebenbahnen

Zillerkrokodil
 

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Beitrag #115104 BeitragErstellt: 08.11.2021 21:19
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Zillerkrokodil schrieb:
Wie ich inzwischen lesen konnte ist der Verkehr nun für ein paar weitere Jahre gesichert big grin !


Hast Du da eventuell eine Quelle für mich? Das würde mir helfen.
THX, Walter
 

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Martin
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Beitrag #115105 BeitragErstellt: 08.11.2021 23:35
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https://www.steiermarkbahn.at/liveticker/betrieb-der-gleichenbergerbahn-gesichert/

Ich habe übrigens direkt bei der Steiermarkbahn angefragt: Sie schreiben, sie stehen in den Startlöchern, aber noch haben die Gemeinden nichts bestellt.

Originalwortlaut:

Danke für Ihr Interesse an der Gleichenberger Bahn. Die Beantwortung Ihres Mails hat sich etwas verzögert, da auch wir als Steiermarkbahn und Bus GmbH noch eine Besprechung abgewartet haben um Ihnen die neuesten Informationen, so weit es diese gibt, zur Gleichenber Bahn zukommen zu lassen.

Das Land Steiermark erklärte seine Bereitschaft die Finanzierung der Bahninfrastruktur für weitere drei Jahre sicherzustellen. Bedingung dafür ist jedoch ein regionales Tourismuskonzept, das die restliche Finanzierung vorsieht.

Die bestellten Verkehre sind mit 30. Oktober ausgelaufen. Bisher erfolgte allerdings keine Bestellung weiterer Verkehre.

Wir stehen natürlich in den „Startlöchern“ und könnten- sobald eine Bestellung vorliegt – wieder den Verkehr aufnehmen. Auch bei der Ausarbeitung des Tourismuskonzeptes stehen wir den Gemeinden gerne mit Rat und Tat zur Seite
 

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Beitrag #115107 BeitragErstellt: 09.11.2021 15:53
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Danke!
Ich les da zwar eine Bedingung raus, die mich nicht ganz so hoffnungsfroh macht. Ich kenn leider die Einstellung der Gemeinden zu wenig. Aber immerhin, eine Türe ist da.

LG Walter
 

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Zillerkrokodil
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Beitrag #115108 BeitragErstellt: 09.11.2021 19:19
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fordPrefect62 schrieb:
Zillerkrokodil schrieb:
Wie ich inzwischen lesen konnte ist der Verkehr nun für ein paar weitere Jahre gesichert big grin !


Hast Du da eventuell eine Quelle für mich? Das würde mir helfen.
THX, Walter



Ich habe es im Schienenverkehr aktuell 11.2021 gelesen .


LG Zillerkrokodil
 

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Beitrag #115792 BeitragErstellt: 07.02.2022 22:20
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Heute fand das Workshop zur Zukunft der Gleichenbergerbahn mit dem Ziel, die Bahn vorerst besser zu vermarkten, statt.
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit Vorschläge, die mir in Erinnerung blieben:

Renovierung des Bahnhofs Gans als Jugend und Veranstaltungszentrum: Landjugend; Fr. Griesbacher und andere
Besser Ausschilderung der Wanderwege und v.a. Vermarktung von Zielen nahe an der Bahn Hr. Bein, Hrn. Hassler+Künzel (Teil eines umfangreicheren Konzepts „Natur trifft Schiene“ mit 70 Seiten, in zsa mit den SLB), Hr. Fink,
Volkslauf mit Bahn organisieren: Hr Klobasa (wurd dieses Jahr schon gemacht und war ein voller erfolg)
Anbieten eines Bibliothekzugs: Fr Pfeifer (Vortrag in Gedichtform)
Taktfahrplan, langfristig Integration in S-Bahn: Hr. Pirkner (Fahrgast Stmk), Hr. Fuchs, Hr. S.

Poltische Schlussworte gab es von Frau Schweiner (Büro LR Verkehr) und Hr. Fartek (Region). Zusammenfassend: Es gibt ein politische Bekenntnis zur Gleichenbergbahn – aber man ist auch (beinahe, so klang es zumindest) stolz, dass hier fast nur mit dem PKW gefahren wird (was im Übrigen auch die Landjugend unterstrich.

Was aber optimistisch stimmt: Es gab einiges aus der Region, was auch sehr zeitnahe umgesetzt werden kann
 

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Beitrag #115796 BeitragErstellt: 10.02.2022 01:01
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Danke für den Bericht, Martin - ich verstehe das nicht: die Landjugend ist stolz, dass mit dem PKW gefahren wird? Wie ist das denn gemeint? Darauf kann man ja schwerlich stolz sein?
Aber gut, wenn die Initiative möglicherweise fruchtet. An abrufbaren Bundesförderungen wird es sicher nicht scheitern, wenn die Lokalpolitik sich entsprechend bewegt.
 

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Beitrag #115806 BeitragErstellt: 11.02.2022 21:54
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Eher war es so: die Dame vom Landesratbüro hat das Faktum Motorisierungsgrad gebracht als wärs was besonders Ehrenwertes -zumindest haben sich inder Diksussion einzelnen darüber aufgeregt. Sie hat sich wohl auf die Daten vom VCÖ bezogen: Bezirk Südoststeiermark: 711 Pkw (2010: 626). Ist nicht der Spitzenwert österreichs - aber vielleicht streben sie das an zwinkern

Die Frau von der Landjugend hat einfach nur gesagt, das die Renovierung des Bahnhofes Gnas ihre Beitrag zur Attraktiverung der Bahn sein könnte; Aber, dass man sich nicht erwarten kann, dass die Jugend auch die Bahn nützt, den jeder dort hat ein Auto und die Bahn scheint (so war der Tonfall) für die Jugend einfach nur fad.
 

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Beitrag #115807 BeitragErstellt: 12.02.2022 09:46
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ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin froh wenn ich nicht autofahren muss, sondern mich in die bahn setzen kann, und mir die ganzen narrischen auf der straße erspare,und diese verantwortung delegieren kann. evtl liegt es ja gerade an der stolzen (jungen und auch älteren) landjugend, dass ich die straße so meide. aber da muss ich auch sagen, das liegt zu sehr großen teilen daran, dass ich in innsbruck wohne, und ich kann genausogut nachvollziehen, dass man bereits in nachbargemeinenden stolz drauf ist, dass man ein auto hat, und nicht mit entsprechender toskanizität durch die landschaft bummelt jeden tag, sondern auch zeitnahe am ziel ankommt.
ein schöner neuer bahnhof ist evtl feiner zum übernachten, aber deswegen wähle ich eine bahn nicht häufier oder weniger häufig... das ist einfach ein geschwindigkeitsthema.. nichtmal das finanzielle argument zählt hier. jede 5min die ich in summe langsamer mit dem ÖV bin, wirken sich negativ auf die nutzung aus.
so massiv kann ich autos nicht mal verzögern vom umland in die stadt, dass dieser bonus aufgehoben wird... selbst wenn der unterschied nur marginal ist, es ist noch immer bequemer allein im auto im stau zu stehen, als mit 100 anderen im bus oder der bahn dahinzuzuckln..

in der stadt hat man diese themen denke ich recht gut im griff, aber wenn es in ländliche regionen geht, da wird es nichts helfen, als wirklcih massiv in die infrastruktur zu investieren, zu beschleunigen und auch dicke marketingkampagnen zu fahren bzw anreize zu setzen, bis sich die bevölkerung an den ÖV gewöhnt hat.. da gibt es auch genug leute, die es nicht mal in betracht ziehen, den ÖV auszuprobieren, weil er so ein schlechtes image hat. da muss man einfach über den tellerrand der ideologie schauen, und auch diese personen abholen versuchen..
 

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