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Thema: Sammelthread Verlängerungen / Ausbau Linie 6  Dieses Thema nach Facebook schicken  

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Heli
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Beitrag #112232 BeitragErstellt: 14.11.2019 20:24
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IVB-Opfer schrieb:
Admiral schrieb:
Zitat:
nur über Ideen für Ergänzungen im Rahmen der vorliegenden Empfehlung

das sind doch viele empfehlungen und ergänzungen... oder gilt als ergänzung nur etwas, was noch mehr geld kostet?

aber hier könnte man im sinn ds taktes dann auch jede zweite 1er über den HBF führen, dann weiß man wenigstens dass die bahn in der MUS nur alle 20min rund um die uhr fährt... und geht nicht aus gewohnheit um :10 :20 :30 etc zur haltestelle und dawischt genau die taktlücke... außerdem würde man dann endlich mal ein umsteigen auf die 1er zu den linien F und R aus dem westen kommend schaffen.. durch den entfall der haltestelle bürgerstraße der linien (was ich noch immer gut finde), ist das umsteigen richtung wilten mit 10min wartezeit verbunden, so wie die taktung und die strecken sind...


Zusammengafßt, vorläufig einmal so wie ich es versuche zu rekonstruieren:

- Die 6er soll wieder zum Leben erweckt werden. Das ist gut, auch wenn sie für den Normalnutzer, der von Lans oder Igls in die Stadt oder retour will, nichts bringt, weil sie ca. doppelt so lange braucht wie der Bus.
- Schloß Ambras soll als Ziel forciert werden, was zumindest für Gehtüchtige möglich ist. Ausbauten der Zugangswege werden angedacht, fixiert ist nichts.
- Von einer Beschleunigung der Waldstrecke ist die Rede, fixiert ist nichts. Von Seiten der IVB ist bisher nichts geschehen.
- Der Fahrplan für die 6er ist unbekannt. Ob auf Schulen oder Öffnungszeiten von Attraktionen Rücksicht genommen wird, ist unbekannt.
- Ein Ausbau als Erlebnisbahn ist angedacht, fixiert ist nichts.
- Die Linienführung in der Stadt bedient an Schulen die HTL Anichstraße und die Kettenbrücke. Für Adolf-Pichler-Platz, Akademisches Gymnasium und Sillgasse ist der J näher (faktisch ums Hauseck) und fährt außerdem so oft, dass automatisch Rücksicht auf die Stundenpläne genommen wird.
- Die 6er soll den Hauptbahnhof bedienen. Das geschieht einmal in der Stunde von Igls und vom Saggen aus. Von Igls ist der Hauptbahnhof mit dem Postauto direkt erreichbar, mit dem J mit einmaligem Umsteigen in die 3er und den F, also faktisch 10-Minutentakt. Zudem schließt der J auch noch Lans an. Vom Saggen aus ist der Bahnhof mit dem R, dem B und dem 504 direkt erreichbar, mit dem A mit einmal umsteigen.
- Dafür entsteht für den Saggen einmal pro Stunde eine 20-Minutenlücke für die 1er, was für eine innerstädtische Tramwaylinie immerhin bemerkenswert ist. Diese Lösung ist möglicherweise für die IVB innerbetrieblich interessant, für die Benutzer weniger.
- Alles das ist das Ergebnis eines zweijährigen, im Geheimen abgelaufenen Vorgangs, zu dem ein hochrangiger Experte für Hochleistungsstrecken der ÖBB zugezogen wurde. Die Ergebnisse dieses Prozesses sind ungefragt zu akzeptieren.


Dem habe ich nicht viel hinzuzufügen ausser: Das Ganze zu kolportierten Kosten (Geheimhaltung sei Dank!) die absolut nicht nachvollziehbar sind!
 

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Heli
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Beitrag #112233 BeitragErstellt: 14.11.2019 20:26
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Hager schrieb:
Es geht hier wohl einerseits um kurze Slalomabschnitte wie knapp oberhalb des Durchlasses der L9 und ansonsten um Vergrößerung zu enger Bogenradien gerade in Gefällestrecken. An der Streckenlänge ändert sich dabei wenig. Ich glaube auch, dass man weit vom Gefälle Peerhof entfernt ist. Die engen Bogenradien sind überdies ein Verschleißproblem trotz niedriger Geschwindigkeit. Die Sache wurde meiner Ansicht nach vor wenigen Jahren im Zuge der Streckensanierung leider verabsäumt. Sie wäre damals vermutlich vergleichsweise billig gewesen.


Es würde auf Teilabschnitten trotzdem zu einem De-Facto Neubau der Strecke führen, wo sich dann schon die Frage der Wirtschaftlichkeit stellt
(Nach 2 Sekunden Überlegen wird mir die Ironie des Postings auch bewusst....)

Edit: Slalom-Strecken mit Radien von 300 meter (geschätzt) wie dort oben haben keinen grossen Einfluss auf die Höchstgeschwindigkeit, ob 30 oder 50 hat dort physikalisch keine grossen Auswirkungen, beides locker fahrbar
 

Zuletzt bearbeitet von Heli: 14.11.2019 20:30, insgesamt 2 mal bearbeitet

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krisu
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Beitrag #112234 BeitragErstellt: 14.11.2019 22:21
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Vielfach wird dargestellt, die 6er tauge nicht für Pendler. Dem möchte ich als Igler insofern widersprechen, als dass ich die Tram dem oft übervollen J-Bus gerne bevorzuge.

DIe Linie J ist mittlerweile zu voll, und im Winter auch recht stinkig (Nasse Skifahrer von Kofel und Seegrube, Sitzstpffe nass, Boden feucht...).

Die 6er wäre mir ein Segen, und wohl anderen auch.

Freilich bleibt die 6er ein Zuschussbetrieb. Man kann jedoch auch argumentieren, dass die Bahn einen ästhetischen kulturellen Wert hat, den es gilt so gut als möglich zu nutzen. Oder andersherum: So etwas macht man nicht kaputt, man achtet und wertschätzt das was "da" ist. So läuft das in der Schweiz. Das hat seinen Preis. Ja.
Ein bisschen mehr Sinn für Lebbare Ästhetik täte der Stadt gut, die Stadt wirkt -Berge mal weggelassen- zwar cool auf Besucher, aber auch recht kalt. Wenig was Freude versprüht. Die 6er kann das.

Den Wert der Bahn muss man in Zeiten der allseitigen Reizüberflutung explizit darstellen.
Hin und wieder fragte ich im Sommer Touristen, woher sie denn wüssten dass es die 6er gibt. Nicht aus Prospekten, nicht die Werbung...sondern..entdeckt....als putzige Linie durch den Wald auf den allseits bekannten stilisierten Touristenlandkarten entdeckt, die Hotels und Tourismusinfo verteilen. Ansonsten kennt die ja keiner weil quasi wie ein Geheimprojekt behandelt gegenüber den Touristen.
Auf den neuen stilisierten Kofel-Panoramakarten sieht es jedoch so aus, als ob die 6er weit ausserhalb von Igls enden würde. Dieser Karte nach scheint es in Igls überhaupt nichts mehr zu geben...
Auch erscheint die 6er nicht in der IVB Routing Software... (oder habe ich etwas falsch gemacht? Probiert es aus...)

Wenn man bedenkt, welch Aufwand die Stadt dzt. zum Stützen der Auslastung der Kofelbahn reinsteckt (offenbar funktioniert das), wie zB. Donnerstag Nachtfahrten (auch eher dürftig besucht meinen Bobachtungen nach), Social Media Manager, Werbung hier, Werbung da...
obwohl am "neuen" Kofel genau das Gleiche zu finden ist wie am "alten". Das ist schon skurril alles. (ok, das neue Restaurant mit seiner Panoramaaussicht ist hübsch gelungen, sofern man drinnen sitzt).



 

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upwards
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Beitrag #112235 BeitragErstellt: 15.11.2019 00:11
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150.000- € kostet der J das Stück zur PKB Neu. Maßnahme Takt ausdünnen, Umstieg Romedihof zur Anreise, weil leerer Bus ohne Viller und Igler.

Zu viel Geheimnis läßt sich noch nicht vernünftig diskutieren, Unterlagen zu AG oder Brenner, bitte.
Eine "Punktuation" der Die Innsbrucker Grünen nennt die geplante Einstellung 1996, die um ein Jahr verschoben nie kam. Die Maßnahmen Baltes' bei seinem Antritt brachten 25%. Womit wird gerechnet? Folgen bei einer Abweichung, oder wird dann deshalb die nächste Stufe gezündet?
 

Rot Neues Grün.

Zuletzt bearbeitet von upwards: 15.11.2019 00:39, insgesamt 7 mal bearbeitet

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Martin
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Beitrag #112236 BeitragErstellt: 15.11.2019 00:19
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Nachdem ich am 13.11.2019 von der Moderatorin der Arbeitsgruppe das abschließende Protokoll bekommen habe und die Arbeitsgruppe nun aufgelöst ist, gibt es auch einen „Schweigegelübde“ mehr.

Ich hab nun die Protokolle zusammengeklaubt und gebe euch einen halbwegs kurzen Überblick wie das alles ablief:

Im November 2017 wurde einen Moderatorin beauftragt, einen Arbeitsgruppe Igler zu betreuen. Ich bekam am 16.1.2017 erstmals eine Nachricht, dass ich in der Arbeitsgruppe sein sollte.

Der Auftaktworkshop fand am 24.1.2018 statt.

Am 14.3.2018 fand ein Workshop „Zukunftskonzept Linie 6“ statt. U.a. wurde die Beschleunigung der Linie 6 ausführlich diskutiert (allerdings immer um den heißen Brei, dass der Bestand ohne nennenswerte Veränderung auch Potential hat, herum).

Das nächste Mail von der Moderatorin kam dann erst wieder am 12.6.2019; denn meine E-Mailadresse war im Verteiler in Verstoß geraten (zum Workshop am 14.5.18 bekam ich die Einladung nicht). Selbst hatte ich zwar am 8.5. gefragt was als nächste passiert, da erhielt ich aber keinen Hinweis, dass ich etwas nicht erhalten hätte.

Tragisch war das aber aus meiner Sicht nicht, da der wichtige Workshop „Ausschreibung Potentialstudie am 6.6.2018 durchgeführt wurde. Ein Ausschreibungspunkt war mir da besonders wichtig: „1. Ermittlung der kürzest möglichen Fahrzeit auf der Bestandsstrecke“. Des Weiteren war sich die Arbeitsgruppe einigen, dass zur Verlängerung nach Igls Varianten erstellt werden müssen. Für die Verlängerung in die Stadt wurde 4 Varianten angesprochen.

Am 4.9.2018 wurde die Arbeitsgruppe nach der GR Wahl neu formiert.

Am 12.11.2018 wurde einen „Reflexion und Dialog zum Status Quo und nächste Schritte“ durchgeführt. BM Willi erteilt an die Arbeitsgruppe den Auftrag Überlegungen zu folgenden unter der Prämisse, dass die Iglerbahn bestehen bleiben soll, anzustellen:
Innenstadthereinführung
Stundentakt
Wirtschaftlichkeit
kreativen Weg finden, Nutzer*innen anzusprechen
Es wurde nun versucht dahingehenden Schwerpunkte in der geplanten Ausschreibung zu setzen bzw. sich zu überlegen oder einen zweistufige Ausschreibung der Pontantialanalyse mit verschiedenen „Tiefen“ zweckmäßig wäre…

Dezember 18 und Jänner 19 lieferte die Arbeitsgruppe Input zur geplanten Ausschreibung. Im Workshop am 22.1.2019 war geplant, den Ausschreibungsentwurf gemeinsam zu erörtern.
Allerdings brachte BM Willi hier den Vorschlag die geplante Potentialstudie zurückzustellen und vorerst eine kleinern Studie „Optimierung der Linie 6 ohne bauliche Maßnahmen“ durchzuführen. Die Potentialstudie hätte ca. 1 Jahr Zeit gebraucht, mit einer kleineren Studie käme man deutlich günstiger zu einer aussage, welche Schwerpunkte später in der Potentialstudie zu setzen wären. Dahinter stand, dass 1) kein Geld für die große Potentialstudie vorhanden ist (war mein Eindruck) und 2) dass in der Arbeitsgruppe der Grundtenor da war, dass einen fahrplan den man sich merken kann (also Wochentag und Feiertag gleich, Sommer und Winter gleich) verbunden mit eine „wie auch immer Stadtrunde“ das ist, was zu tun ansteht und es von einem Eisenbahnfachmann eine bestätigenden Aussage zu dieser Meinung geben sollte, um dieses weiteren Schritte zu begründen.
Damit befürwortete die Arbeitsgruppe die Beauftragung von Herrn Brenner.
Nach meiner Maildokumentation stand das Studienergebnis ende August 2019 fest und wurde der Arbeitsgruppe am 22.10.2019 präsentiert.


Und was ist das Ergebnis?

Ganzjahresstundentakt zwischen 7h und 20h mit der Option eine Taktausdehnung bis 23h in der IVB zu prüfen.
Einbindung der Linien 6 in die Linie 1 bis in den Saggen (ich verstand das zumindest immer so, denn die Linie 1 geht vom Bergisel zur Mühlauerbrücke), mit dem Unterschied, dass statt über das Terminal Markplatz über den Bahnhof gefahren wird.
Bewerbung als Schlossbahn.

Realisierungszeit benötig die IVB dafür ca. ein halbes Jahr (nachdem dem alle Straßenbahnen ohnehin noch nicht da sind, hilft es nicht, das zu hinterfragen )

Ich finde das für die Iglerbahn vernünftig und habe es auch in der Abstimmung mitgetragen, diese dem Bürgermeister zu empfehlen.

Klar war auch, dass man hier nicht stehen bleiben darf, sonder simultan die touristische Bewerbung und die Planung des Wegs nach Schloss Ambras angehen muss. Die Empfehlungen von Herrn Brenner sind da eher ein Sammelsurium dessen, was wir so alles an Input geliefert haben – aber noch nicht nennenswert besser. Darum habe ich auch davon abgeraten die touristischen Empfehlungen ohne Abstimmung mit dem und insbootholen des TVB zu präsentieren.


Zu den Kosten habe wir vor allem die einmaligen Umbaumaßnahmen hinterfragt. Ich bin noch immer der Meinung, dass man nur einen Weichenantrieb am Bergisel und nicht vier elektrifizieren muss. Die IVB sieht das etwas anders; sie benötigt auch die Einfahrtsweiche in die Stadt elektrisch, um bei Betriebsstörungen bequemer schalten zu können. Die barrierefreie Gestaltung der Haltestelle ist meiner Meinung nach obligatorisch (man kann den Museumsstraßenverhau nicht als Begründung nehmen, dass der „European Accessibility Act“ nicht anzuwenden wäre). Ob das ganze Paket wirklich 400000€ kosten, sollte einer genaue Rechnungsprüfung unterzogen werden. Ich habe den Verdacht dass die Ampelphase für ein Tram Bahnhof-Etzelstraße bzw- retour in diesem Betrag versteckt sein könnte. Ich hab es jedenfalls noch angesprochen.

Was mir noch immer fehlt, ist herauszufinden, wie schnell man nun auf der Igler fahren könnte. Herr Brenner hat bei seiner Studie einen Fahrtzeit von ca 15 Minuten angenommen, was ich als Einschätzung deute, dass die derzeitige Fahrplanzeit unterboten werden kann.
 

Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Linie 5 (Regiotram) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.

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manni
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Beitrag #112238 BeitragErstellt: 15.11.2019 01:23
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Danke für die Zusammenfassung, Martin!
Ad "große" Studie: Geld ist natürlich immer heikel, wird aber dafür schon vorhanden sein. Es ging hier wirklich darum, schnell ein Ergebnis zu haben, und parallel bereits die Detailstudie in Autrag zu geben, hätte keinen Sinn gemacht.
Deinen Punkt bezüglich der Weiche B34 wird man nochmal diskutieren, ich habe das schon im Protokoll gesehen, den habe ich auch auf der Liste stehen und sehe das ganz genauso, wie auch einiges anderes thematisiert werden wird, z.B. die Ermittlung der Streckenhöchstgeschwindigkeiten (das stimme ich dann aber eh auch noch mit dir ab).
 

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upwards
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Beitrag #112241 BeitragErstellt: 15.11.2019 02:04
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Martin schrieb:
Dahinter stand, dass 1) kein Geld für die große Potentialstudie vorhanden ist (war mein Eindruck) und 2) dass in der Arbeitsgruppe der Grundtenor da war, dass einen fahrplan den man sich merken kann
manni schrieb:
Danke für die Zusammenfassung, Martin!
Ad "große" Studie: Geld ist natürlich immer heikel, wird aber dafür schon vorhanden sein.

Wurde noch kein Narrativ für die vielleicht zutreffende Interpretation erfunden? Kampfbewertungsmodus im Forum.lolzunge zeigen
Meine Haltung steht weiter vorn, ich möchte mehr zum Hbf. erfahren. Auch so Grundtenor?
Der Takt wird spätestens aus einer anderen Ecke kritisiert werden. Auf die fachliche Überlegung, wer, warum, mit welchen Argumenten warte ich gespannt.
 

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Zuletzt bearbeitet von upwards: 15.11.2019 12:35, insgesamt 4 mal bearbeitet

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manni
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Beitrag #112251 BeitragErstellt: 15.11.2019 09:47
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upwards schrieb:
Meine Haltung steht weiter vorn, und möchte mehr zum Hbf. erfahren. Auch so Grundtenor?
Der Takt wird spätestens von woanders kritisiert. Darum wäre ich auf die fachliche Überlegung gespannt, wer, warum.


Ist das eine Frage? Deine Formulierungen sind leider oft nicht sehr klar. Ich antworte dir gern, aber ich bitte dich darum, Fragen klar und verständlich zu formulieren. Was möchtest du zum Hbf erfahren und zu welchen fachlichen Überlegungen würdest du gern mehr wissen?
 

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Heli
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Beitrag #112253 BeitragErstellt: 15.11.2019 11:08
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Heli schrieb:
Manni, gibt es Zahlen/Erhebungen wieviele Tagestouristen am Bahnhof ankommen, die dann zum Schloss Ambras wollen?


Manni, zur Frage von upwards hier meine Frage von gestern. Weisst Du was drüber? Auf welcher Grundlage basiert die Entscheidung über den HBF zu fahren? Wie ich aus Martin's Post entnehme war dies anscheinend keine Vorgabe.
 

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Beitrag #112254 BeitragErstellt: 15.11.2019 12:08
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Nein, das war keine Vorgabe, es ist eine Abwandlung der "Variante 1" in der Studie, für die man sich nach Empfehlung von Walter Brenner in der Arbeitsgruppe entschieden hat.
Die Studie bietet vier Varianten plus Untervarianten an, wobei die Varianten 2, 3 und 3a den Hauptbahnhof anbinden würden, was jeweils als Potenzial für zusätzliche Fahrgäste angesehen wird, worüber auch in der Arbeitsgruppe Übereinstimmung herrschte, weshalb das jetzt Teil des Projekts ist. Wie groß dieses Potenzial genau ist, wurde mW nicht untersucht und wird deshalb noch zu ermitteln sein.
Sollte sich herausstellen, dass unter dem Strich Fahrgäste verloren gehen würden, wird das selbstverständlich so nicht realisiert oder nach einer Testphase wieder geändert, das wäre ja sonst sinnlos.
Es hat jetzt übrigens überhaupt keinen Sinn, von vornherein einen Verzicht auf diese alternierende Streckenführung zu fordern. Im Gegenteil, ich möchte auch die hier gepostete Idee prüfen lassen, dass die Linie 1 durchgehend alterniert (1 Stunde: 1, 1a, 1, 1a, 1, 6, wobei 1a und 6 = via Hbf).
 

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IBKBus
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Beitrag #112257 BeitragErstellt: 15.11.2019 12:53
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Ist Herr Brenner Experte der Vollbahn und/oder des städtischen Nahverkehrs? Welche Referenzen hat er diesbezüglich? Ernstgemeinte Frage.
 

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Beitrag #112259 BeitragErstellt: 15.11.2019 13:13
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Danke,
zu dem Pferdefuß Takt fehlt die Strategie dahinter, welche die meisten interessiert.
Für die L6 vorteilhaft, weil die Kosten für den Takt zum Gesamtnetz verschoben werden, welches adaptiert werden muß. ( M. Th., Terminal -> Wilten ). für reine 1- er Fahrgäste ändert sich wenig. Direkt an die Wursttheke komme ich durch die Hörtnagl- Passage ( Hst. Anichstr. ) gleich schnell wie vom Burggraben aus.
 

Rot Neues Grün.

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manni
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Beitrag #112262 BeitragErstellt: 15.11.2019 14:42
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upwards schrieb:
Direkt an die Wursttheke komme ich durch die Hörtnagl- Passage ( Hst. Anichstr. ) gleich schnell wie vom Burggraben aus.


Das umschreibt sehr gut, weshalb die Taktlücke kaum etwas ausmacht. Wirklich zu groß ist die Entfernung nur bei der Hst Museumstraße und beim Terminal (mangels Haltestelle im Kreuzungsbereich Bürger/Anich).
 

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Beitrag #112263 BeitragErstellt: 15.11.2019 14:47
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IBKBus schrieb:
Ist Herr Brenner Experte der Vollbahn und/oder des städtischen Nahverkehrs? Welche Referenzen hat er diesbezüglich? Ernstgemeinte Frage.


Das ist auf der Website ersichtlich, mehr als ein paar Referenzen im einzelnen kenne ich nicht, die müsstest du bitte dort per Mail erfragen, wenn es dich interessiert. Für diese Firma arbeiten außerdem weitere anerkannte Expert*innen. Es ist hier aber nicht wirklich zielführend, das zu diskutieren, weil die Arbeit dieses Consultants ja vorerst bereits erledigt ist und ein erstes Ergebnis mit dem Ziel der baldigen Umsetzung vorliegt.
 

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Beitrag #112264 BeitragErstellt: 15.11.2019 14:53
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Heli schrieb:
Begradigungen führen zu stärkeren Steigungen bzw. Gefällen, welche per se wieder Geschwindigkeitsbeschränkungen nach sich ziehen (siehe Peerhofsiedlung), also sehe ich diesen Punkt eher kritisch.


Da sind sich, glaube ich, alle ziemlich einig. Von Begradigungen der Bestandsstrecke wird aus den bereits genannten Gründen wohl jede*r eher abraten.
 

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Admiral
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Beitrag #112269 BeitragErstellt: 15.11.2019 15:34
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es brauchen auch nicht immer nur begradigungen sein, sondern es gibt auch einige slalomstückchen und scharfe bögen, die man zum einen mit ordentlichen überhöhungen und zum anderen mit durchgehnden bögen entschärfen könnte. hier wurde bereits das slalom ober der landesstraße genannt, da könnte man wahrscheinlich einen langezogenen bogen auch daraus machen. auf die steigung insgesamt schätze ich, hätte das keine wirklich problematischen auswirkungen. das größere problem dürfte die geologie sein, dass man hier in gletschermuränen rumgräbt und evtl das gelände den stinkefinger zeigt und abrutscht an der einen oder anderen stelle...
auch könnte man in dem sinne die eine oder andere haltestelle hinterfragen, ob da wirklich alle nötig sind... mühlsee zB weder barrierefrei noch lässt sich hier etwas interessantes erreichen, was von lans/sistrans nicht auch zu erreichen wäre. braucht es wirklich tummelplatz und schönruh?
 

This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects.

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Beitrag #112272 BeitragErstellt: 15.11.2019 15:56
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Admiral schrieb:
. mühlsee zB weder barrierefrei noch lässt sich hier etwas interessantes erreichen, was von lans/sistrans nicht auch zu erreichen wäre. braucht es wirklich tummelplatz und schönruh?


Mühlsee soll laut Studie zur Wegkreuzung verlegt werden, um die dortige Wohnsiedlung besser anzubinden.
Mit Tummelplatz und Schönruh statt Entweder-Oder hast du Recht, sehe ich auch so, danke für den Input, das kann diskutiert werden. Ich gebe allerdings zu bedenken, dass es in Schönruh eine geplante Immobilienentwicklung gibt - man muss das alles zusammen auch mit der künftigen Anbindung des Schlosses betrachten.
 

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Beitrag #112274 BeitragErstellt: 15.11.2019 16:34
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IVB-Opfer schrieb:
Zusammengafßt, vorläufig einmal so wie ich es versuche zu rekonstruieren:

- Die 6er soll wieder zum Leben erweckt werden. Das ist gut, auch wenn sie für den Normalnutzer, der von Lans oder Igls in die Stadt oder retour will, nichts bringt, weil sie ca. doppelt so lange braucht wie der Bus.


Auf den Istzustand bezogen mag das zwar stimmen, aber die Bemühungen zielen ja darauf ab, dass die Relation Igls - Maria-Theresien-Straße mit der Linie J nur noch um wenige, maximal 5, Minuten schneller ist als Igls - Anichstraße mit der Linie 6, und das im idealfall bereits mit der ersten Umstellung.

Zitat:

- Schloß Ambras soll als Ziel forciert werden, was zumindest für Gehtüchtige möglich ist. Ausbauten der Zugangswege werden angedacht,


Schloss Ambras soll nur ein Standbein werden, am Anfang sicher das wichtigste. Es sind nicht nur Ausbauten der Zugangswege, sondern auch eine direktere Anbindung per Stichgleis angedacht.

Zitat:

fixiert ist nichts.


Die Möglichkeiten zur Anbindung des Schlosses werden bereits stadtintern geprüft. Fixiert ist natürlich noch gar nichts, weil Beschlüsse und Budget noch fehlen.

Zitat:

- Von einer Beschleunigung der Waldstrecke ist die Rede, fixiert ist nichts. Von Seiten der IVB ist bisher nichts geschehen.


Letzteres ist nicht ganz richtig, Beschleunigung durch bauliche Maßnahmen (größtenteils Begradigungen) wurde bereits seitens der IVB untersucht und es gibt dafür ein Konzept. Da auf diese Weise aber im Vergleich zum Kostenaufwand nicht viel herauszuholen ist, ist eine Umsetzungswahrscheinlichkeit sehr gering.
Beschleunigung ohne bauliche Maßnahmen muss erst geprüft werden.

Zitat:

- Der Fahrplan für die 6er ist unbekannt. Ob auf Schulen oder Öffnungszeiten von Attraktionen Rücksicht genommen wird, ist unbekannt.


Der Fahrplan ist ja mit der Linie 1 abzustimmen, die Betriebszeiten sollen aber ca. 7 bis ca. 23 Uhr sein, möglicherweise anfänglich bei alleiniger Konzentration auf den Freizeitverkehr nur 7-19 Uhr (diese Zeiten stehen in der beschlossenen Empfehlung, aber auch dass 23 Uhr geprüft werden soll).

Zitat:

- Ein Ausbau als Erlebnisbahn ist angedacht, fixiert ist nichts.


Es ist generell noch nichts fixiert. Die Fixierung in Form einer Beschlussvorlage wird gerade vorbereitet.

Zitat:

- Die Linienführung in der Stadt bedient an Schulen die HTL Anichstraße und die Kettenbrücke. Für Adolf-Pichler-Platz, Akademisches Gymnasium und Sillgasse ist der J näher (faktisch ums Hauseck) und fährt außerdem so oft, dass automatisch Rücksicht auf die Stundenpläne genommen wird.


Schüler*innenverkehr ist allerdings nicht unbedingt das wichtigste Kriterium, bei keiner der beiden Linien.

Zitat:

- Die 6er soll den Hauptbahnhof bedienen. Das geschieht einmal in der Stunde von Igls und vom Saggen aus.


Das ist korrekt.

Zitat:

Von Igls ist der Hauptbahnhof mit dem Postauto direkt erreichbar,


Die Linie 4141 versorgt allerdings nur den Westrand von Igls, es gibt keinen Anschluss zur/von Linie J und das Intervall ist schlecht, diese Verbindung spielt also keine oder kaum eine Rolle.

Zitat:

mit dem J mit einmaligem Umsteigen in die 3er und den F, also faktisch 10-Minutentakt. Zudem schließt der J auch noch Lans an. Vom Saggen aus ist der Bahnhof mit dem R, dem B und dem 504 direkt erreichbar, mit dem A mit einmal umsteigen.
- Dafür entsteht für den Saggen einmal pro Stunde eine 20-Minutenlücke für die 1er, was für eine innerstädtische Tramwaylinie immerhin bemerkenswert ist. Diese Lösung ist möglicherweise für die IVB innerbetrieblich interessant, für die Benutzer weniger.


Dafür ist für andere Benutzer*innen die direkte Anbindung des Hbf interessant, insbesondere aus dem Süden. Die Auswirkungen müssen natürlich im voraus genau geprüft werden, aber das soll ein zentrales Feature der ersten Attraktivitätssteigerung der Linie 6 sein.

Zitat:

- Alles das ist das Ergebnis eines zweijährigen, im Geheimen abgelaufenen Vorgangs,


Für die Geheimhaltung gab es besonders vor der letztjährigen Wahl sehr gute Gründe.

Zitat:

zu dem ein hochrangiger Experte für Hochleistungsstrecken der ÖBB zugezogen wurde.


Nicht nur, siehe verlinkte Website an anderer Stelle. Obendrein waren aber auch noch andere namhafte Fachleute beteiligt.

Zitat:
Die Ergebnisse dieses Prozesses sind ungefragt zu akzeptieren.


Wie kommt es nur, dass ich in dieser Formulierung eine gewisse Unruhe vernehme?
Was zu akzeptieren ist, ist die demokratisch erarbeitete Empfehlung der Arbeitsgruppe. Sie ist die Grundage und der Schlüssel für alles. Ohne diesen politischen Letter of Intent können wir uns alle die Linie 6, wie man so schön sagt, in die Haare schmieren und weiterhin zusehen, wie sie nur 1x am Tag fährt damit die Schienenköpfe nicht anrosten. Deshalb, ja, müssen wir alle hier die Eckpfeiler der Empfehlung akzeptieren und sämtliche Weiterentwicklung davon ableiten. Es wird nicht gehen, dass irgendwas davon ohne sehr, sehr guten Grund geändert oder auf den Kopf gestellt wird. Deshalb gab es ja auch die fachliche Begleitung des ganzen Prozesses, damit dort nichts formuliert werden konnte, was unrealistisch oder kontraproduktiv gewesen wäre.

Auch wenn nicht allen alles, was die Empfehlung vorgibt, Recht sein mag, wird grundsätzlich das kommen, was dort steht. Wir können es jetzt noch verbessern, aber nicht mehr umwerfen und neu anfangen!
 

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Beitrag #112277 BeitragErstellt: 15.11.2019 17:23
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Zitat:
Die Linie 4141 versorgt allerdings nur den Westrand von Igls, es gibt keinen Anschluss zur/von Linie J und das Intervall ist schlecht, diese Verbindung spielt also keine oder kaum eine Rolle.


Haltestelle:
Linie 4141 > Hst. Igls Altes Rathaus gemeinsam mit Linie J in beiden Relationen
Linie 6 > keine Hst. mit Linie J

Takt:
Linie 4141 > Stundentakt (Gespräche über Verdichtung mit VVT laufen)
Linie 6 > Stundentakt (nach Umsetzung der Maßnahmen)

Einzugsgebiet Igls:
Linie 4141 > Westen
Linie 6 > Osten
 

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Beitrag #112278 BeitragErstellt: 15.11.2019 17:32
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Ganz korrekt. Auch dazu ergänzend: die Verknüpfung J/6 sollte zunächst (anschließend an "Ausbaustufe 1") bei Romedihof hergestellt werden, dieser Vorschlag ist in meinem Grobkonzept und auch in der Brenner-Studie, und mittelfristig in der Ortsmitte, nach Verlängerung der Linie 6 dorthin (die, so uptopisch das Vorhaben zum jetztigen Zeipunkt auch klingen mag, eigentlich keine große Sache ist).

Ich denke, das ist aber noch nirgends enthalten, es sollte dann auch die Linie 4141 zum Verknüpfungspunkt Ortsmitte hereingeführt werden, sofern ein Wenden (evtl. am als Begegnungszone neu gestalteten Platz) möglich ist.
 

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