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Thema: 365-Euro-„Öffi“-Jahresticket mit Fragezeichen  Dieses Thema nach Facebook schicken  

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upwards
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Beitrag #107673 BeitragErstellt: 07.08.2017 23:27
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Auch der ÖVP im Land war diese Vereinheitlichung eine Themensetzung im eigenen Parteiprogramm wert. Naturgemäß wurden die Grünen ressortzuständig.
Die Umstellung der Automaten hatte einen zeitlichen Vorlauf. Tarife und Beförderungsbedingungen konkurrieren derzeit noch in Hinblick auf die Kernzone. Die öBB- Automaten bilden exakt die Informationen der vvt- Homepage ab, arbeiten einwandfrei. Inhaltlich darum kümmern muß sich der VVT. Diese Geschichte gibt es übrigens länger im öbb- Ticketshop, online der einzig vollfunktionale für VVT und ivb- Fahrscheine.
Momentan hat der VVT kein Portfeuille zum Rabattieren der Kernzone für den eigenen Vertrieb, sonst gäbe es diesen Automatisierungsrabatt.
 

Zuletzt bearbeitet von upwards: 08.08.2017 22:06, insgesamt 2 mal bearbeitet

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lech
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Beitrag #107674 BeitragErstellt: 07.08.2017 23:34
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Dass die ÖVP die Vereinheitlichung im Programm hat hat mich positiv überrascht und gibt Hoffnung.

Die ÖVP hat wohl entdeckt dass die Strassen nur für Ihre Kutschen benutzbar bleiben wenn die Mobilitätszuwächse mit Öffis aufgefangen werden.
Und vielleicht hat man die Vorteile von Öffis für jugendliche (=künftige Wähler), Alkoholliebhaber )=jetzige Politiker), und Senioren (=jetzige Politiker und starke Wählerschaft der nahen Zukunft) entdeckt.

Unsere Detail-Diskussion ist vermutlich angesichts einer Tarifreform im Anflug bald obsolet, ich hoffe wir erfagen bald Details zwinkern
 

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Beitrag #107675 BeitragErstellt: 07.08.2017 23:44
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Ja, stimmt, Grenzzonenhaltepunkte können gut helfen anhand der Beipiele A und T.

Mit Tirol- Ticket kümmert es mich nicht, aber in Begleitung oder mit Kind schlägt der VVT unangemessen zu Buche. In Innsbruck Einzelfahrschein Kind teurer als ein Abschnitt der 8- Fahrtenkarte für Erwachsene.

Auch ivb und VVT sollten auf das öbb- Automatenmodell umsteigen, selbstredend mit VK- Rabatt.
 

Zuletzt bearbeitet von upwards: 07.08.2017 23:47, insgesamt einmal bearbeitet

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lech
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Beitrag #107676 BeitragErstellt: 07.08.2017 23:58
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Ich find' das neue ÖBB-Interface vor allem im Web sehr verwirrend, man muss zu viel herumspringen. Den klassischen Assistenten-Ansatz (Online von Seite zu Seite, an alter Automaten-Software von oben nach unten) fand' ich logischer.
Besonders "lustig" ist die Unfähigkeit Online-Tickets so auszustellen dass sie ohne extra-Beleg (wird per Mail zugesendet) Vorsteuerabzugsfähig wären.

Hab' gerade entdeckt dass die IVB jetzt auch einen Online-Ticketshop und eine Ticketshop-App zusammenbekommen hat. Interessant.

Aber jetzt rutschen wir wohl langsam zu sehr OT, sorry.
 

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Fibk
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Beitrag #107677 BeitragErstellt: 08.08.2017 02:18
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lech schrieb:

Hab' gerade entdeckt dass die IVB jetzt auch einen Online-Ticketshop und eine Ticketshop-App zusammenbekommen hat. Interessant.


Beides gibt es doch schon einige Jahre lang ...
 

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lech
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Beitrag #107678 BeitragErstellt: 08.08.2017 09:44
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Fibk schrieb:
lech schrieb:

Hab' gerade entdeckt dass die IVB jetzt auch einen Online-Ticketshop und eine Ticketshop-App zusammenbekommen hat. Interessant.


Beides gibt es doch schon einige Jahre lang ...

Auf der neuen Homepage anfangs nicht soweit ich mich erinnern kann. Aber egal.
 

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Beitrag #107681 BeitragErstellt: 09.08.2017 21:40
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lech schrieb:

Aber der VVT-Automat verkauft für die Kernzone auch 8-Fahrten-Karten (und 24h-Karten).


Tut er das? (nämlicher VVT- Automat Nummer zwei ) lol lol lol lol
 

Zuletzt bearbeitet von upwards: 09.08.2017 21:42, insgesamt einmal bearbeitet

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lech
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Beitrag #107683 BeitragErstellt: 09.08.2017 22:03
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Ich hatte es nur zur Auswahl gesehen.
Diese Meldung ist übel.
 

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Beitrag #107685 BeitragErstellt: 09.08.2017 22:54
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Zugezogene Krämerseelen bitte nicht grämen: Es gibt einen separaten ivb- Kernzonentarif und zwei kummulierte VVT- Waben für die Kernzone. Für Freunde des schlechteren Englisch habe ich mich upgedated:

Danke an Forist lech, und VVT- Automat Nummer Zwei. big grin Der läßt den Benutzer makeln zwischen astreinem ivb- Tarif für die Kernzone und den VVT.

Den ivb hat lech dokumentiert. Dasselbe (sic! ) Gerät verkauft die VVT- Kernzone (oder was auch immer ) um zwei Euro und neunzig Cent. Man wählt statt Innsbruck unter den übrigen Destinationen eine Fahrt von Innsbruck nach Innsbruck (wie es die pöhse öBB nicht anders macht. )

wzbw.
 

Zuletzt bearbeitet von upwards: 09.08.2017 23:01, insgesamt 4 mal bearbeitet

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manni
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Beitrag #107709 BeitragErstellt: 13.08.2017 21:45
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upwards schrieb:
Zugezogene Krämerseelen bitte nicht grämen:


Anmerkung --- Anmerkung --- Anmerkung --- Anmerkung (Code 11)


@upwards: wir bezeichnen hier niemanden als "zugezogene Krämerseele". Ich weiß, auf wen du das beziehst. Das geht hier nicht, hier wird respektvoll diskutiert und niemand wird als "zugezogen" bezeichnet. Noch eine solche Bemerkung, und du fasst eine einwöchige Sperre aus.
 

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Beitrag #107971 BeitragErstellt: 15.09.2017 23:12
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Soviel politische Korrektheit ändert keine Verhältnisse, noch irgendwer gegen die verbürgten gemeinschaftlichten Grundfreiheiten? Man könnte den Zuzug nach Innsbruck, dessen Qualität samt Auswirkungen hier diskutieren, es geht aber um das grüne Tirol- Ticket.
http://www.tt.com/politik/landespolitik/13433912-91/billig-%C3%B6ffi-ticket-wird-zum-verkaufsschlager.csp
Für manche Tirolerinnen und Tiroler wurde erreicht, was den Grünin nicht zur Gänze gelungen ist.

Zur Einordnung der 490 Euro in Tirol vgl. die Vorarlberger Grünen anläßlich der Einführung des 365 Euro- Tickets (auf grünen Antrag hin von einer ÖVP- Alleinregierung umgesetzt)

Zitat:
„Mit 584 Euro ist die Jahreskarte in Vorarlberg vorläufig noch relativ teuer“, so der Abgeordnete. „Billigere Jahres- und Monatskarten belohnen treue Bus- und Bahnkunden. Das ist so ähnlich wie bei dem Schifahren: Wer eine Saisonkarte hat, nützt sie auch.“
(Bösch, https://vorarlberg.gruene.at/365-euro-jahreskarte , Stand des Abrufs: heute )
 

Zuletzt bearbeitet von upwards: 16.09.2017 00:28, insgesamt 9 mal bearbeitet

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Beitrag #107973 BeitragErstellt: 16.09.2017 11:03
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upwards schrieb:

Für manche Tirolerinnen und Tiroler wurde erreicht, was den Grünin nicht zur Gänze gelungen ist.


Ich finde es sehr interessant, was so alles möglich ist, allerdings auch fragwürdig. Der VVT darf eigentlich nicht je nach Wohnort unterschiedliche Preise berechnen; wenn die Gemeinden den Kauf der individuellen Tiroltickets bezuschussen, wäre wohl nichts dagegen einzuwenden, und es käme letztlich für den Fahrgast aufs gleiche raus.

Das besondere Engagement der Stadt Wörgl ist unverkennbar, man sieht es ja auch am Stadtbusverkehr, der anscheinend nur deswegen nicht im VVT ist, weil sonst die Fahrpreise zu hoch wären. Eine Jahreskarte für den Stadtbus Wörgl bekommt man immerhin schon für 50 Euro.

Bemerkenswert allerdings auch, dass die Linie 8311, die genau die betroffenen Gemeinden Breitenbach, Kundl, Wörgl und Kirchbichl verbindet und damit wohl auch im Kontext mit der Sondervereinbarung steht, zwar ein akzeptables Angebot (Stundentakt), aber kaum Nachfrage hat. Die Busse sind schlecht bis sehr schlecht ausgelastet, beim Sonntagsbetrieb hat man inzwischen die Reißleine gezogen und ihn eingestellt.



Korrigierende Nachbearbeitung: Preis der Jahreskarte Wörgl korrigiert, es sind 50 Euro, nicht 30 Euro.
 

Zuletzt bearbeitet von Innsbrucker: 16.09.2017 13:43, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #107974 BeitragErstellt: 16.09.2017 12:17
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Gilt das VVT Jahresticket eigentlich im Wörgler Citybus? Habe bei der Gemeide Wörgl gefragt, die meinten nicht, dann beim VVT, die meinten ja ... dem Busfahrer wars dann wurscht.... lol
 

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Beitrag #107975 BeitragErstellt: 16.09.2017 13:40
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Es gilt nicht. Die Falschauskunft sollte man dem VVT um die Ohren hauen, so was darf nicht passieren. Beim Stadtbus Wörgl werden VVT-Fahrscheine lediglich im Anschluss an VVT-Fahrten anerkannt:

Beförderungsbedingungen für die Benützung der Citybusse der Stadtgemeinde Wörgl schrieb:

Inhaber eines gültigen Fahrausweises für den Regiobus Wörgl sind zur unentgeltlichen Nutzung der Citybusse berechtigt, sofern sie diesen bei einer Kontrolle im Citybus vorweisen können und die Benützung des Citybusses unmittelbar nach Beendigung der Regiobusfahrt erfolgt. Dies gilt sinngemäß auch für Inhaber eines gültigen VVT- oder ÖBB-Tickets mit Fahrtantritt innerhalb Österreichs und Zielort Wörgl.


Das dürfte zumindest bei Einstieg an einer der Übergangsstellen von VVT-Bus oder ÖBB nicht prüfbar sein (was das "dem Busfahrer wars dann wurscht" erklären dürfte). In der Gegenrichtung, also bei Einstieg im Stadtbus irgendwo zum Übergang auf VVT-Bus oder ÖBB gilt der VVT-Tarif eh nicht.

Ich muss mich noch korrigieren, die Jahreskarte kostet 50 Euro, nicht nur 30 Euro. Ist aber immer noch spottbillig.
 

Zuletzt bearbeitet von Innsbrucker: 16.09.2017 13:41, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #107976 BeitragErstellt: 16.09.2017 14:02
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Danke für die Information. Besonders sinnvoll scheint mir diese Regelung nicht - scheinbar hatte man ein Tirolticket damals beim Wörgler Citybus noch nicht im Kopf als man diese Beförderungsbedingungen erlassen hat - man hat ja quasi dauerhaft ein gültiges VVT Ticket dabei und ob man einsteigt oder umsteigt ist an vielen Haltestellen nicht überprüfbar...

Also fördert u.a. die Gemeinde Wörgl ein Ticket, das dann im eigenen Wörgler Citybus dann nicht (wirklich) gilt, wenn ich das richtig verstanden habe eek
 

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Beitrag #107977 BeitragErstellt: 16.09.2017 20:22
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Jedenfalls hätte sich Felipe kümmern müssen. Oder macht das jetzt die Baltes- ivb?

Es geht um den Preis im Kontext, 490 Euro ist zu hoch (nach den Erfahrungswerten aus Wörgl sowie grüner Logik, gegen die nichts wirklich dagegen spräche, siehe Vorarlberg- wär da nur nicht Grün in Tirol in Regierungsverantwortung lol
 

Zuletzt bearbeitet von upwards: 16.09.2017 21:59, insgesamt 2 mal bearbeitet

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Beitrag #107979 BeitragErstellt: 16.09.2017 22:04
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Schienenschraube schrieb:
Danke für die Information. Besonders sinnvoll scheint mir diese Regelung nicht - scheinbar hatte man ein Tirolticket damals beim Wörgler Citybus noch nicht im Kopf als man diese Beförderungsbedingungen erlassen hat - man hat ja quasi dauerhaft ein gültiges VVT Ticket dabei und ob man einsteigt oder umsteigt ist an vielen Haltestellen nicht überprüfbar...


Es dürfte sich wohl um eine reine Kulanzregelung handeln; bis zum Beweis des Gegenteils würde ich nicht davon ausgehen, dass beim Stadtbus Wörgl irgendwas an Zahlungen vom VVT ankommt. Das Tirolticket ändert da wenig, das gab es vorher schon, wie es auch sowieso schon Streckenzeitkarten gibt, die in Wörgl teilanerkannt werden. Es ist schon so, dass beim Einstieg z. B. am Bahnhof der Umstieg nicht nachgeprüft werden kann. An vielen anderen Haltestellen aber schon. Es gibt im übrigen beim VVT noch so einige andere Möglichkeiten zum Mogeln, z. B. das Vortäuschen eines Transits, um mit einem Tirolticket nach Franzensfeste oder Garmisch zu fahren. Da das strenggenommen Betrug ist, sollten wir solche Optionen hier wohl besser nicht weiter thematisieren.

Schienenschraube schrieb:

Also fördert u.a. die Gemeinde Wörgl ein Ticket, das dann im eigenen Wörgler Citybus dann nicht (wirklich) gilt, wenn ich das richtig verstanden habe eek


Wörgl scheint bei der Förderung des ÖPNV überdurchschnittlich engagiert zu sein, man geht aber mitunter etwas unkonventionelle Wege, und manches mag einem kritischen Betrachter auch etwas unkoordiniert erscheinen. Die Stadt Wörgl besitzt z. B. übertragbare Streckenjahreskarten Innsbruck - Kufstein (also ein Auslaufmodell, die werden ja nicht mehr verkauft), die an Einwohner kostenlos verliehen werden.

Es dürfet wohl insgesamt zielführender sein, den Stadtbusverkehr Wörgl voll in den VVT zu integrieren. Da haben die Fahrgäste letztlich mehr von. Bei der Stadtzone kann man ja dem Vorbild von Schwaz und Kufstein folgen und einen Sonderpreis festlegen, der gilt dann für alle Verkehrsmittel. 50 Euro für die Jahreskarte dürfte aber der VVT nicht mitmachen.

upwards schrieb:
Jedenfalls hätte sich Felipe kümmern müssen.


Um was?

upwards schrieb:

Es geht um den Preis im Kontext, 490 Euro ist zu hoch (nach den Erfahrungswerten aus Wörgl sowie grüner Logik, gegen die nichts wirklich dagegen spräche, wär da nicht Tirol besessen


490 Euro sind ein sehr guter Preis. Inwieweit der Wörgler Sonderweg eine Zukunft hat, habe ich nicht rauslesen können, möglicherweise ist das nur ein Übergangszustand. Jedenfalls stehen da zusätzliche Zahlungen der Region (welcher eigentlich? Breitenbach bis Kirchbichl ist ja keine kommunale Einheit) dahinter. Ob das in Anbetracht der jetzt eh schon niedrigen Preis Sinn hat, halte ich für fraglich. Da könnte man eher Geld ins Angebot stecken, aber auch das hat Grenzen, siehe Linie 8311.

Der Vergleich mit Vorarlberg hinkt. Vorarlberg ist wesentlich kleiner, aber auch kompakter. Der kostentreibende Gebirgsanteil ist zudem geringer als in Tirol.
 

Zuletzt bearbeitet von Innsbrucker: 16.09.2017 22:05, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #107980 BeitragErstellt: 16.09.2017 22:20
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Widerspruch, schließlich war es Deine Feststellung, daß die Länge des Netzts keinen Einfluß auf den Preis hat, hier wo nachzulesen, was auch stimmt.

Um was kümmern? Um einen funktionierenden Verkehrsverbund, dh. per definitionem
Tarifhoheit und freie Verkehrsmittelwahl im Verbundgebiet.
Vbg. hat das Rheintal, Tirol das Inntal, der Bregenzerwald ist schon viel besser erschlossen als der Rest Tirols zusammen, Kosten fallen als Argument aus
Die "grüne Logik" mit den Saisonkarten hat schon was für sich. Es geht um die Ausweitung der Beitragsgrundlage über einen niedrigeren Preis. Generell sog. Öffi- Tickets, Wörgl beweist das noch einmal im Speziellen. Sogar wenn die Leute trotzdem ein zweites Auto in der Garage stehen haben (und öfter lassen ), macht das Sinn.
Dann ist es so, daß die Gemeinden dem VVT immer zuzahlen müssen. Wörgl zahlt irgendwie anders, steigt am Ende besser aus. Mit der verunglückten Regelung zu den Agrargemeinschaften dank Grüne fehlt hier den Gemeinden eindeutig das Geld.
 

Zuletzt bearbeitet von upwards: 16.09.2017 22:46, insgesamt 6 mal bearbeitet

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Beitrag #107982 BeitragErstellt: 16.09.2017 22:52
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upwards schrieb:
Widerspruch, schließlich war es Deine Feststellung, daß die Länge des Netzts keinen Einfluß auf den Preis hat, hier wo nachzulesen, was auch stimmt.


Kann ich mich grad nicht dran erinnern. Politisch ist es wohl so, dass die Länder mit einem einheitlichen Anspruch an einen niedrigen Preis antreten (auch wenn das z. B. an Salzburg oder Oberösterreich bisher völlig vorbeigeht). Richtig ist, dass die reale Nutzung sehr häufig limitiert und unabhängig vom mitgekauften Geltungsbereich ist, weil Alltagswege meistens eine begrenzte Länge haben und die Inanspruchnahme pro Tag in der Praxis begrenzt ist. Aber von Hochfilzen nach St. Anton mit der Bahn ist schon was anderes, als man innerhalb Vorarlbergs fahren kann.

upwards schrieb:

Um was kümmern? Um einen funktionierenden Verkehrsverbund, dh. per definitionem
Tarifhoheit und freie Verkehrsmittelwahl im Verbundgebiet.


Macht sie doch. Es dürfte aber keine Handhabe geben, Linien in den Verkehrsverbund zwangszuintegrieren, wenn keine Landesmittel drinstecken.

upwards schrieb:

Die "grüne Logik" mit den Saisonkarten hat schon was für sich. Es geht um die Ausweitung der Beitragsgrundlage übder einen niedrigeneren Preis. Generell sog. Öffi- Tickets, Wörgl beweist das noch einmal im Speziellen. Sogar wenn die Leute trotzdem ein zweites Auto in der Garage stehen haben, macht das Sinn.
Dann ist es so, daß die Gemeinden dem VVT immer zuzahlen müssen.


Was den Wörgler Sonderpreis betrifft, müsste man die Relationen vor und nach der Tarifreform betrachten. Schwierig ist dabei, dass dort die Jahreskarten auch vorher schon subventioniert waren. Man müsste also schon einen überproportionalen Anstieg gegenüber dem vorherigen Zustand um Wörgl feststellen. Rein regionale Vergleiche helfen wieder wenig, weil der Absatz in den Gemeinden (bezogen auf die Einwohnerzahl) ziemlich unterschiedlich sein dürften. Das hat auch was mit der Angebotsqualität und der Pendlerdichte zu tun. Von Steinberg am Rofan kann man nun mal nicht unter zumutbaren Bedingungen nach Innsbruck pendeln.

upwards schrieb:

Wörgl zahlt irgendwie anders, steigt am Ende besser aus. Mit der verunglückten Regelung zu den Agrargemeinschaften dank Grüne fehlt hier den Gemeinden eindeutig das Geld.


Irgendwie kann ich nicht nachvollziehen, was die halbkriminellen Agrargemeinschaften mit dem Thema zu tun haben. Wörgl dürfte als Stadt relativ wenig vom Problem betroffen sein (eine Annahme, ich kann das nicht beweisen), und z. B. Kundl schwimmt dank ortsansässiger Industrieunternehmen im Geld, egal was da agrargemeinschaftlich passiert sein mag.

Sicher ist aber, dass man den Grünen nur ein allzu leichtfertiges Einknicken in der Agrargemeinschaftsfrage vorwerfen kann, keinesfalls aber das Problem an sich. Diese Leiche schleppt der große Koalitionspartner seit Jahrzehnten mit sich rum. Und der ist dafür auch verantwortlich.
 

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Beitrag #107983 BeitragErstellt: 16.09.2017 23:12
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Ich suche dir Dein Statement raus.

Keine Landesmittel drinstecken? Glaube ich zwar nicht, einen Vertrag gibt es ja. Wie bei den ivb, das VVT- Logo klebt überall außen dran. Natürlich kann Finanzlandesrat Tratter(ÖVP ) auf die Gemeinden auch Einfluß nehmen, was die mit ihrem Geld machen. Fairerweise soll das kein Vorwurf gegenüber Grün sein, fehlte es anfänglich an Erfahrung- noch immer? Ich wollte übrigens aufzeigen, wo die Gelder der Agrargemeinschaften hingehörten, und nach wie vor hin müßten. Ohne Gelg ka Musi, zu simpel? Ich fürchte eher eine Angebotskürzung nach der Rechnungshofkritik und Landtagswahl. Es stimmt zwar, von Kematen nach Axams zB., aber ohne jedes Angebot wird das Jahresticket nur zur Subvention für Pendler entlang der Magistralen. Magistrale hätte zusammen mit der S- Bahn (Abzweig Telfs, gibt eine offizielle Studie ) die Ich bin ein Unruhe stiftender Clown werden können, dann mit Regionalbusse als Zubringer bis nach Völs oder von Zirl bis Umstieg Technik. Nein, wollte man nicht, lieber Bustrasse statt Rasengleis.


Der Anspruch in Vorarlberg liegt nicht im Unterbieten- die haben ihr Angebot viel weiter differenziert, etwa mit Partnerkarten. Die haben auch gute Grünpolitiker (Herr Bösch und Herr Walser fallen mir da ein )- der ist sachlich argumentiert.

Ehrlich wußte ich bis zu dem TT- Bericht nichts über diese Causa, die interessante Blickwinkel auf den mögliche Spielraum aufwirft. Die Grünen dürfen übrigens der ÖVP gern auf die Zehen steigen, so sie überhaupt wollen (und mich als derer Wählenden ).

A ja, und was macht die reformitis ( Baltes- ivb sein KernzonenselbstkäuferInnendenrabatt )?
http://www.tt.com/panorama/13438290-91/falsche-bahnpreise-ticket-automaten-mit-eigenleben.csp
Geht ja- allerdings bei den öBB
 

Zuletzt bearbeitet von upwards: 17.09.2017 00:43, insgesamt 14 mal bearbeitet

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