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Thema: Konzept für zukünftigen Fahrplan  Dieses Thema nach Facebook schicken  

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ice108
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Beitrag #100264 BeitragErstellt: 22.06.2015 22:45
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Mal im Detail durchgedacht, was man machen müsste um bei gleichbleibendem S-Bahn-Taktgerüst und ohne Direkthereinführung der STB zum Hbf einen guten S-Bahn-Anschluss für die STB herzustellen.

Die Annahme bei dem ganzen ist dass wie weiter oben beschrieben der Regionalverkehr am Brenner durchgebunden wird, und die Durchbindung am Hbf wegfällt da die Mehrsystemtriebwägen am Hbf enden.

Das Taktgerüst als ganzes hängt wie gesagt an den Taktknoten in Tutzing, Murnau, Garmisch, Bozen dran, von demher sehe ich keine sinnvolle Möglichkeit da was zu verschieben. Der Ausgangspunkt ist also:

- Da der Anschluss STB <--> S-Bahn von/zur Stadt am Westbahnhof nicht relevant ist (da kann man auch mit der 1er fahren), muss man nur die Umstiegsrelation von/nach Mutters etc. betrachten.
- S1/S2 und S5/GAP-REX machen halbstündig eine Parallelfahrt Westbahnhof-Hbf und zurück, nämlich zur Minute 20/50 zum Hbf, und zur Minute 10/40 zurück (jeweils Zeiten am Westbahnhof).

Damit wäre eine Abfahrt der STB Richtung Mutters etc. am Westbahnhof irgendwann nach Minute 20/50 sinnvoll, und eine Ankunft von dort irgendwann vor Minute 10/40, d.h. zuallererst müsste man mal die Symmetriezeit der STB geraderücken.

Nachteil: Zu dem Zeitpunkt sind jeweils beide Gleise Hbf-Westbahnhof belegt, und zwar in diesselbe Richtung. Das heißt, es gibt aus Richtung Osten derzeit keine Möglichkeit zur Minute 20/50 den Westbahnhof zu erreichen, und es gibt keine Möglichkeit, zur Minute 10/40 den Westbahnhof Richtung Osten mit der S-Bahn zu verlassen.

Man könnte das ändern, indem man die S-Bahn/REX die derzeit zur Minute 17/47 am Hbf ankommen und zumindest teilweise zum Brenner durchgebunden sind stattdessen ohne großen Aufenthalt am Hbf noch eine Station zum Westbahnhof weiterfahren lassen würde. Das ergäbe dann Abfahrt Hbf ca. Minute 49, Ankunft Westbf ca. Minute 52.

Dafür müsste man
- auf ca. 200m Länge die Böschung des Kleingartendreiecks durch eine Mauer etc. ersetzen und dort auf besagten 200m Länge ein drittes Gleis verlegen (der Rest der Strecke Hbf-Westbf ist eh schon dreigleisig).
- entweder eine vierte Bahnsteigkante, oder ein geeignetes Abstellgleis am Westbahnhof schaffen, um die dort endenden Bahnen von Minute 52 bis Minute 08, bzw. Minute 22 bis Minute 38 abzustellen.

Die STB müsste dann das erste Mal am Stubaitalbahnhof kreuzen, d.h. Abfahrt Westbahnhof irgendwas Größenordnung Minute 57, Kreuzung am Stubaitalbahnhof. Dann müsste man den Abschnitt Stubaitalbahnhof - Mutters so beschleunigen dass die nächste Kreuzung in Mutters erfolgen kann (derzeit sind das aufwärts 16 Minuten, abwärts 15 Minuten, aber inklusive der Kreuzungszeit die mutmasslich in Hölltal eingerechnet ist; da würden mir z.B. die Wiese unterhalb vom Sonnenburgerhof, und die lange relativ kurvenarme Strecke oberhalb vom Sonnenburgerhof einfallen an Beschleunigungsmöglichkeiten; Alternative wäre eine Doppelgleisinsel zwischen Natters und Burgstall). Nächste Kreuzung dann wohl Kreith (das ergibt das Problem, dass man dort dann wohl keine Bahn mehr enden lassen kann), und dann wieder in Telfes.

Damit hätte man dann statt Anschlüssen von (4,14,29,19) Minuten am Westbahnhof Anschlüsse von (7,7,5,5) Minuten, und zur S5 statt (20,5) Minuten neu (8,cool Minuten, was angesichts der Tatsache dass die Leute erstmal vom Bahnsteig unterm Gebäude durch bis zur Straßenbahnhaltestelle kommen müssen keine so schlechten Zahlen sind, da dürfte man schon irgendwas im Bereich 3 Minuten rein für den Fußweg rechnen können.

Der Brenner wäre aber von der STB weiterhin schlecht erreichbar.
 

Zuletzt bearbeitet von ice108: 22.06.2015 22:51, insgesamt einmal bearbeitet

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ice108
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Beitrag #100274 BeitragErstellt: 23.06.2015 21:41
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Eine andere Frage ist noch, was ist eigentlich für die Oberland-REX das bessere Haltemuster, gegeben dass die RJ in Ötztal Bahnhof und Imst halten (das betrachte ich hier jetzt einfach mal als Tatsache)?

Es gibt den REX um 9:57, der ab Telfs in allen Stationen stehenbleibt und damit erst um 10:36 Uhr in Ötztal Bahnhof ist, und es gibt REX wie den um 13:57, der zwischen Telfs und Ötztal nur in Stams und Silz stehenbleibt, und damit bereits um 14:30 in Ötztal ist.

Ankunft zur Minute 30 in Ötztal wäre aber für einen guten Fahrplan ziemlich wichtig, da man nur so einen guten Busanschluss aus beiden Richtungen hinkriegen kann (Ankunft aus dem Ötztal Minute ca. 23 bis 25, Abfahrt Richtung Ötztal ca. Minute 35 bis 37).

So, und wenn ich jetzt obige Idee für die STB nehme, dann brauche ich da die zur Minute 52 am Westbahnhof ankommende Züge. Wenn der Zug jetzt zur Minute 54 (leicht verzögert) als REX weiterfahren würde, würde er etwa Minute 59 in Völs abfahren.

===> Vorteil: Ziemlich genau eine Viertelstunde versetzt zur S-Bahn, damit ist ein guter Anschluss von der Linie 5 zum REX möglich, den es im derzeitigen Taktsystem nicht geben kann

(weil der REX eben kein vielfaches von 15 Minuten versetzt zur S-Bahn fährt ----- mit anderen Worten, im derzeitigen Taktsystem stehen, wenn man die Linie 5 auf die S-Bahn ausrichtet, die Leute die zum REX nach Telfs wollen fast einen ganzen Takt der Linie 5 lang am Bahnsteig in Völs herum)

und wenn er ab Telfs im Schema des 9:57 REX fährt würde er zur Minute 29 in Ötztal ankommen.

Nachteil wäre natürlich eine um 8 Minuten verlängerte Reisezeit des REX, aber ich frag mich ob das gegeben die RJ-Halte überhaupt schlimm wäre. Weil Innsbruck-Landeck fährt man eh schneller im RJ, der mit Ankunft Minute 30 dort auch gut für einen Bus-Taktknoten passt, und so hätten halt alle kleinen Orte zwischen Telfs und Ötztal eine schnelle Anbindung an Innsbruck.

Abgesehen davon würde das dazu führen, dass die Unterland-REX einfach ohne nennenswerten Aufenthalt in Innsbruck durchgebunden wären ins Oberland, wenn man durch Innsbruck mit dem REX fährt würde das nur den Zeitverlust vom Innsbrucker Hbf auf die kleinen Bahnhöfe zwischen Telfs und Ötztal verlagern.
 

Zuletzt bearbeitet von ice108: 23.06.2015 21:44, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #100294 BeitragErstellt: 24.06.2015 22:58
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Verwegener Gedanke, kann man die Haltestelle der STB (und der Linie 1) am Westbahnhof auf die andere Seite der Kreuzung verlegen zwecks besserer Umsteigesituation mit Verkürzung des Weges?

Abfahrt der STB dann von dort zur Minute 56 und Abfahrt am Stubaitalbahnhof exakt zur Minute 00, Fahrzeitstraffung wie von „ICE 108“ angedacht, Kreuzung in Mutters zur Minute 15 mit dem Zwischentaktzug, Ankunft Kreith Minute 28 und Kreuzung, Ankunft Fulpmes wie heute Minute 48.

Abfahrt Fulpmes Minute 12, Kreuzung in Kreith, Abfahrt Minute 31, Ankunft Mutters Minute 43 und Kreuzung mit dem Zwischentaktzug, Stubaitalbahnhof Minute 00 mit Kreuzung, Westbahnhof Ankunft Minute 02.

Der Zwischentaktzug hätte Ankunft in Kreith zur Minute 58 und müsste eine Kurzwende von 3 Minuten machen. Im Fahrplan 1995/96 gab es –in den Sommerferien- zusätzlich zum damaligen 50-Min.-Takt zwei Zwischentaktzüge, die offenbar in Fulpmes eine Wendezeit von nur 2 Minuten hatten, daher sollte es wohl möglich sein.

Die Symmetrieminute wäre damit "zurechtgerückt".

Am Hauptbahnhof ergäbe sich hieraus eine –theoretische- Wendezeit von 4 Minuten, praktisch wohl 34 Minuten.
 

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Beitrag #100303 BeitragErstellt: 25.06.2015 17:55
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Was eine so kurze Wende in Kreith angeht bin ich eher skeptisch, die eingleisige Strecke ist immerhin nicht so ganz ohne was das Übertragen von Verspätungen auf den Gegenzug angeht. Auch wenn da durch den Neubau der Brücke schonmal eine Minute gegenüber dem heutigen Fahrplan gewonnen wird.

Außer natürlich man macht die Strecke nochmal deutlich schneller, ein paar Ideen hätte ich da schon, aber kostenlos wäre das natürlich nicht zu haben...

(nur mal als ein Beispiel: wenn man an die Gerade oberhalb der Ausweiche Hölltal talwärts einen etwa 200 bis 300m langen Tunnel anschließen würde, und den einen Einschnitt oberhalb der Tankstelle begradigen würde, könnte man wahrscheinlich vom Sonnenburgerhof bis zu besagter Gerade mit Streckengeschwindigkeit 50 oder 60 fahren, statt mit 10 bis 20 durch Hölltal zu schleichen. Die Haltestelle dort läge weiter oben im Bereich der Gerade wahrscheinlich eh besser, weil zentraler in der Bebauung).

Aber ich finde der wichtige Punkt ist erstmal dass man die Fahrplanlage daran ausrichtet die wichtigen Anschlüsse zu bekommen.

(an anderer Stelle hab ich heute beim Versuch eine eigene Fahrt zu planen mal wieder ein schönes Negativbeispiel gefunden: Die Busse aus dem Paznauntal kommen Nachmittags am Landecker Bahnhof Minute 03 an, und wann fährt der REX nach Innsbruck? Natürlich Minute 02.)
 

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Beitrag #100305 BeitragErstellt: 25.06.2015 20:43
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Meine Idee wäre:

Der Takt der bis Fulpmes fährt (Zeiten, insbesondere am Hbf, gerundet, d.h. 15 kann auch heißen Stehzeit von 13 bis 17), 3 Bahnen:

Hbf Minute 15
Stubaitalbhf Minute 30
Mutters Minute 45
Kreith Minute 00
Telfes Minute 15
Fulpmes Minute 21 - 09
Telfes Minute 15
Kreith Minute 30
Mutters Minute 45
Stubaitalbhf Minute 00
Hbf Minute 15

Der Takt der bis Kreith fährt (2 Bahnen):
Hbf Minute 45
Stubaitalbhf Minute 00
Mutters Minute 15
Kreith Ankunft Minute 30, Gegenzug abwarten, dann Richtung Fulpmes ausfahren, Richtung wechseln, auf dem anderen Gleis einfahren
Kreith Abfahrt Minute 00
Mutters Minute 15
Stubaitalbahnhof Minute 30
Hbf Minute 45

Damit hätte man in Kreith und Fulpmes große Wendezeiten, und würde am Hbf mit wenigen Minuten Aufenthalt durchfahren. Was ich sinnvoller fände, weil am Innsbrucker Streckenende kann man bei größeren Verspätungen immer noch die Notbremse ziehen, und eine neue, pünktliche Bahn einsetzen.

Wenn in Kreith dagegen einmal was mit 10 Minuten Verspätung wieder zurückfährt ist das Chaos perfekt.
 

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Beitrag #100317 BeitragErstellt: 27.06.2015 22:58
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Übergangsweise würde sich anbieten, den derzeitigen Fahrplan der STB unter Beibehaltung der momentanen Kreuzungspunkte um 5-7 Minuten zu verschieben, um am Westbahnhof günstigere Umsteigezeiten zu erreichen.

Ankunft der STB, von Fulpmes kommend, am Westbahnhof wäre dann z.B. zur Minute 27 und Abfahrt Richtung Fulpmes zur Minute 00.

Es wäre fast auf die Minute die gleiche Zeitlage, die im Juni 2008 eingeführt wurde und später aus immernoch unbekannten Gründen zum Schlechteren hin verändert wurde.
 

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Beitrag #100952 BeitragErstellt: 06.09.2015 20:50
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Ich hab das doch eher verregnete Wochenende mal dafür genützt den bisherigen Inhalt dieses Threads in ein Dokument zu packen.

Konzept.pdf (311 KB)

Heutige Fahrzeiten beziehen sich auf die Situation ohne den Baustellenfahrplan mit dem uns die DB Netz grade beglückt.

Was die Fahrzeiten der Linie 5 angeht (also, x Minuten von A nach B) wäre es interessant, ob ich jeweils halbwegs richtig liege in meinen Schätzungen.
 

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ice108
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Beitrag #102941 BeitragErstellt: 22.02.2016 23:15
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Hier mal eine (generierte) Grafik zu allen Anschlüssen der neuen Linien 2 und 5 im Sonntagsfahrplan. Bitte nicht als Konzept mißverstehen, ich habe mir die Fahrzeiten der Linien 2 und 5 aus den bekannten Rahmenbedingungen erschlossen, und die restlichen Linien sind mit dem heutigen Fahrplan.

(ich könnte dieselbe Grafik für jeden beliebigen Termin in der Woche, und für jeden beliebigen Fahrplan erzeugen)

2_5.pdf (100 KB)

Zu den Fahrzeiten der Linien 2 und 5
Ausgangspunkt: Die Linie 5 ist nach allem was ich gehört habe von Technik-West bis Völs eingleisig geplant. Ich gehe hier von 5 Minuten Fahrzeit bei evtl. einem Zwischenhalt aus.

Wenn das S-Bahn-Konzept nicht völlig über den Haufen geworfen wird haben wir eine Zugkreuzung der S-Bahn in Völs zur Minute 15,45 [mit neuen Zwischenstationen z.B. am Sieglanger evtl. etwas schief, sowas wie (14/16,44/46) - weil man die Extrafahrzeit dafür eigentlich nach draußen weitergeben muss, will man die S-Bahn-Anschlüsse am Hbf nicht völlig zerstören].

Die Linie 5 wird jedenfalls mit der "üblichen" Symmetrieminute fahren, d.h. symmetrisch um 15 bzw. 45. Somit würde die mit der "idealen" Umstiegszeit verbundene Abfahrtsminute ca. 20 in einer Zugkreuzung gleich 2-3 Minuten stadteinwärts enden, in einem Bereich wo nach allem was bisher zu hören war keine Ausweiche geplant ist.

Deswegen gehe ich von der Abfahrtsminute 23 aus, d.h. im Werktagsbetrieb Abfahrt direkt nachdem der Gegenzug eingetroffen ist. Und selbst wenn es doch Abfahrtsminute 20 werden würde, würde die Linie 5 eben entsprechend früher an der S-Bahn-Station Rum eintreffen, d.h. man würde sowieso nur Umstiegszeit zwischen Völs und Rum umverteilen.

Fahrzeiten im Detail:
(Referenz jeweils Sonntagsfahrplan)
Bis Technik-West wie gesagt 5 Minuten
Zur Technik: 1 Minute (O bisher: 2 Minuten, aber jetzt eine Haltestelle weniger)
Zum Vögelebichl: 3 Minuten (O bisher: ebenfalls 3 Minuten)
Zum West: 1 Minute (O bisher 2 Minuten, aber jetzt eine Haltestelle weniger)
Zur Höttinger Auffahrt: 1 Minute (O bisher 0 Minuten, aber das kauf ich nicht)
Zum Fürstenweg: 1 Minute (wie O bisher)
Zur Klinik: 1 Minute (wie O bisher)
Zur Anichstraße: 2 Minuten (wie Linie 3 bisher)
Zur Triumphpforte: 1 Minute (wie Linie 3 bisher)
Zum Hbf: 2 Minuten (wie Linie 3 bisher)
Zum Sillpark: 2 Minuten (Linie 3 bisher 3 Minuten, aber auf etwas bessere Ampelschaltung hoffe ich dann doch)
Zum Leipziger Platz: 1 Minute (wie bisher)
Zur Mitterhoferstraße schätze ich 4 Minuten, den Weg fährt bisher nix
Zur Radetzkystraße: 2 Minuten (wie O bisher)
Zum Rumer Hof: geschätzt weitere 8 Minuten, wobei da sicherlich der größte Unsicherheitsfaktor drin ist.

Linie 2:
Klinik-Marktplatz: 2 Minuten (wie O bisher)
Marktplatz - Maria-Theresien-Str.: 1 Minute (O bisher: 2 Minuten)
Maria-Theresien-Str. - Landesmuseum: 2 Minuten (wie bisher)
Landesmuseum - Sillpark: 2 Minuten (bisher: 1 Minute).

Damit wäre die Fahrzeit Klinik-Sillpark bei beiden Linien identisch, und die Linie 2 könnte genau um 15 Minuten versetzt zum 30-Minuten-Takt der Linie 5 fahren.

Für werktags würde ich (schon wegen der Anschlüsse) dieselbe Gesamtfahrzeit Rum-Völs annehmen, Ampeloptimierungen plus großflächige Eigentrasse ermöglichen das hoffentlich, oder anders gesagt: Eigentlich ist das eine Anforderung an Ampeloptimierungen das zu ermöglichen.

Die größte Frage ist sicherlich: Liege ich mit meiner Annahme (eingleisig) bezüglich der Strecke Technik-West - Völs richtig? Falls es unmittelbar vor der Innbrücke eine Ausweiche gäbe, wäre (a) der Betrieb flexibler, und (b) könnte man dann wenn gewünscht die knappere Umstiegszeit in Völs realisieren (in 2 Minuten von der Nordseite der Innbrücke bis zum Völser Bahnhof kommt mir realistisch vor).

Der Nachteil wäre dass man dann wohl an der Höttinger Au den Anschluss von der S5 um Haaresbreite verfehlen würde:

Was man auch sieht ist nämlich, dass den Anschluss von Seefeld mit der S5 kommend zur Straßenbahn stadteinwärts wohl (werktags) ebenfalls die Linie 5 übernehmen wird (sonntags wegen des 30-Minuten-Takts die Linie 2), das wären bei meinen Zeiten dann 4 Minuten Umstiegszeit.

Bei Abfahrtsminute 20 in Völs aber nur eine Minute, also zu wenig für einen halbwegs zuverlässigen Anschluss.

Die Situation im Umfeld des Endpunkts der Linie 2 (an welcher Haltestelle könnte da ein Anschluss zum T sein?) ist mir ehrlichgesagt unklar, das habe ich als einzigen Anschluss jetzt erstmal weggelassen.
 

Zuletzt bearbeitet von ice108: 23.02.2016 17:58, insgesamt 2 mal bearbeitet

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manni
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Beitrag #102973 BeitragErstellt: 26.02.2016 02:15
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ice108 schrieb:
Hier mal eine (generierte) Grafik zu allen Anschlüssen der neuen Linien 2 und 5 im Sonntagsfahrplan. Bitte nicht als Konzept mißverstehen, ich habe mir die Fahrzeiten der Linien 2 und 5 aus den bekannten Rahmenbedingungen erschlossen, und die restlichen Linien sind mit dem heutigen Fahrplan.


Schaut gut aus, du nutzt das Tool ja schon. lachen

Zitat:

Ausgangspunkt: Die Linie 5 ist nach allem was ich gehört habe von Technik-West bis Völs eingleisig geplant. Ich gehe hier von 5 Minuten Fahrzeit bei evtl. einem Zwischenhalt aus.


Der Abschnitt wird gerade umgeplant wegen der vorgesehenen Wohnbebauung, die von der Tram direkt erschlossen werden soll. Ich kenne den aktuellen Planungsstand nicht, es kann aber gut sein dass das zweite Gleis bis zur Wendeanlage für die Linie 2 reicht, die naheliegenderweise mitten in der Siedlung sein wird. Weiter westlich wird es noch eine Haltestelle für Fahrgäste geben (müssen), die zum Innstrand/-spazierweg wollen und jetzt noch mit der Linie T dort hin gelangen, also zwei Haltestellen zwischen Technik-West und Innbrücke. Mangels bekannter Details bleibt uns aber im Moment eh nichts anderes übrig, als mit der bisher geplanten Eingleisigkeit ab Technik-West zu rechnen, Ausweiche ist von dort bis Völs keine vorgesehen.

[quote]
Wenn das S-Bahn-Konzept nicht völlig über den Haufen geworfen wird haben wir eine Zugkreuzung der S-Bahn in Völs zur Minute 15,45 [mit neuen Zwischenstationen z.B. am Sieglanger evtl. etwas schief, sowas wie (14/16,44/46) - weil man die Extrafahrzeit dafür eigentlich nach draußen weitergeben muss, will man die S-Bahn-Anschlüsse am Hbf nicht völlig zerstören].
[quote]

Für einen S-Bahnhof Sieglanger gibt es zwar mW schon Vorplanungen, er ist aber leider nicht in der ersten Ausbaustufe enthalten, mit dem musst du also nicht rechnen.

Zitat:

Die Linie 5 wird jedenfalls mit der "üblichen" Symmetrieminute fahren, d.h. symmetrisch um 15 bzw. 45. Somit würde die mit der "idealen" Umstiegszeit verbundene Abfahrtsminute ca. 20 in einer Zugkreuzung gleich 2-3 Minuten stadteinwärts enden, in einem Bereich wo nach allem was bisher zu hören war keine Ausweiche geplant ist.

Deswegen gehe ich von der Abfahrtsminute 23 aus, d.h. im Werktagsbetrieb Abfahrt direkt nachdem der Gegenzug eingetroffen ist. Und selbst wenn es doch Abfahrtsminute 20 werden würde, würde die Linie 5 eben entsprechend früher an der S-Bahn-Station Rum eintreffen, d.h. man würde sowieso nur Umstiegszeit zwischen Völs und Rum umverteilen.

Fahrzeiten im Detail:
(Referenz jeweils Sonntagsfahrplan)
Bis Technik-West wie gesagt 5 Minuten
Zur Technik: 1 Minute (O bisher: 2 Minuten, aber jetzt eine Haltestelle weniger)
Zum Vögelebichl: 3 Minuten (O bisher: ebenfalls 3 Minuten)
Zum West: 1 Minute (O bisher 2 Minuten, aber jetzt eine Haltestelle weniger)
Zur Höttinger Auffahrt: 1 Minute (O bisher 0 Minuten, aber das kauf ich nicht)
Zum Fürstenweg: 1 Minute (wie O bisher)
Zur Klinik: 1 Minute (wie O bisher)
Zur Anichstraße: 2 Minuten (wie Linie 3 bisher)
Zur Triumphpforte: 1 Minute (wie Linie 3 bisher)
Zum Hbf: 2 Minuten (wie Linie 3 bisher)
Zum Sillpark: 2 Minuten (Linie 3 bisher 3 Minuten, aber auf etwas bessere Ampelschaltung hoffe ich dann doch)
Zum Leipziger Platz: 1 Minute (wie bisher)
Zur Mitterhoferstraße schätze ich 4 Minuten, den Weg fährt bisher nix
Zur Radetzkystraße: 2 Minuten (wie O bisher)
Zum Rumer Hof: geschätzt weitere 8 Minuten, wobei da sicherlich der größte Unsicherheitsfaktor drin ist.

Linie 2:
Klinik-Marktplatz: 2 Minuten (wie O bisher)
Marktplatz - Maria-Theresien-Str.: 1 Minute (O bisher: 2 Minuten)
Maria-Theresien-Str. - Landesmuseum: 2 Minuten (wie bisher)
Landesmuseum - Sillpark: 2 Minuten (bisher: 1 Minute).

Damit wäre die Fahrzeit Klinik-Sillpark bei beiden Linien identisch, und die Linie 2 könnte genau um 15 Minuten versetzt zum 30-Minuten-Takt der Linie 5 fahren.


Das wären 35 Minuten für die L5 Rum-Völs. Die aktuellen Fahrzeiten der LO und L3 zu nehmen erscheint mir aber nicht zielführend, weil die Fahrzeiten der L2 und L5 ja kürzer sein sollen. Man müsste den Fahrplan leider komplett neu ausrechnen.

Zitat:

Für werktags würde ich (schon wegen der Anschlüsse) dieselbe Gesamtfahrzeit Rum-Völs annehmen, Ampeloptimierungen plus großflächige Eigentrasse ermöglichen das hoffentlich, oder anders gesagt: Eigentlich ist das eine Anforderung an Ampeloptimierungen das zu ermöglichen.


Nullwartezeit fast überall, keine Störhalte wegen mIV. Das ist so vorgesehen und muss so sein, sonst funktioniert das ganze System nicht.

Zitat:

Die größte Frage ist sicherlich: Liege ich mit meiner Annahme (eingleisig) bezüglich der Strecke Technik-West - Völs richtig? Falls es unmittelbar vor der Innbrücke eine Ausweiche gäbe, wäre (a) der Betrieb flexibler, und (b) könnte man dann wenn gewünscht die knappere Umstiegszeit in Völs realisieren (in 2 Minuten von der Nordseite der Innbrücke bis zum Völser Bahnhof kommt mir realistisch vor).


Siehe oben. Entweder ab Technik-West oder ab der darauffolgenden Haltestelle ist die Strecke eingleisig, ja.

Zitat:

Der Nachteil wäre dass man dann wohl an der Höttinger Au den Anschluss von der S5 um Haaresbreite verfehlen würde:


Finde ich jetzt nicht tragisch, in diese Richtung muss es ja keinen direkten Anschluss geben, da fahren ja noch andere Linien Richtung Innenstadt.

Zitat:

Was man auch sieht ist nämlich, dass den Anschluss von Seefeld mit der S5 kommend zur Straßenbahn stadteinwärts wohl (werktags) ebenfalls die Linie 5 übernehmen wird (sonntags wegen des 30-Minuten-Takts die Linie 2), das wären bei meinen Zeiten dann 4 Minuten Umstiegszeit.

Bei Abfahrtsminute 20 in Völs aber nur eine Minute, also zu wenig für einen halbwegs zuverlässigen Anschluss.


Faustregel bei einfachen Verknüpfungshaltestellen ist Ankunft A 90 Sekunden vor Abfahrt B, aber die Anschlüsse werden technisch gesichert und die Bahnsteige sollten nur eine Ebene voneinander entfernt sein.

Zitat:

Die Situation im Umfeld des Endpunkts der Linie 2 (an welcher Haltestelle könnte da ein Anschluss zum T sein?) ist mir ehrlichgesagt unklar, das habe ich als einzigen Anschluss jetzt erstmal weggelassen.


Da würde ich ohnehin erst mal abwarten ob die Linie T in dieser Form bestehen bleibt, was ich nicht glaube.
 

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Beitrag #102977 BeitragErstellt: 26.02.2016 18:33
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manni schrieb:

Das wären 35 Minuten für die L5 Rum-Völs. Die aktuellen Fahrzeiten der LO und L3 zu nehmen erscheint mir aber nicht zielführend, weil die Fahrzeiten der L2 und L5 ja kürzer sein sollen. Man müsste den Fahrplan leider komplett neu ausrechnen.


Ich hatte es weiter vorn auch schon mal ausgerechnet und bin bei 36 min rausgekommen. Vielleicht ist 4 min für Schützenstraße - Rumer Hof auch zu viel, zumal die Annahme von 2 Zwischenhaltestellen wohl auch falsch war. Eine Haltestelle im Abschnitt (nahe Neu-Rum Kirche und gleichzeitig Ersatz für die Ortsbushaltestelle vorm Interspar) sollte ausreichen. Somit wären es dann auch 35 min. Die Rechnung passt, weil aus früheren Angaben der IVB zur beabsichtigten Reisegeschwindigkeit auszurechnen ist, dass auf dem Westast 2 min einzusparen sind und auf dem Ostast gar nichts (die Ersparnis wird im Umweg über Leipziger Platz versenkt). Kürzere Fahrzeiten wird es nicht geben.

Es hätte auch keinen Sinn, weil die 35 min mit Übergangszeiten recht gut auf die Fahrzeit der S-Bahn passen. Die Linie 5 muss sich ja mit Anschlüssen an beiden Enden einpassen.
 

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Beitrag #102980 BeitragErstellt: 26.02.2016 19:38
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manni schrieb:

Der Abschnitt wird gerade umgeplant wegen der vorgesehenen Wohnbebauung, die von der Tram direkt erschlossen werden soll. Ich kenne den aktuellen Planungsstand nicht, es kann aber gut sein dass das zweite Gleis bis zur Wendeanlage für die Linie 2 reicht, die naheliegenderweise mitten in der Siedlung sein wird.


Ah, das heißt die Linie 2 fährt noch ein Stück über das heutige Technik-West hinaus?

Zitat:

Mangels bekannter Details bleibt uns aber im Moment eh nichts anderes übrig, als mit der bisher geplanten Eingleisigkeit ab Technik-West zu rechnen, Ausweiche ist von dort bis Völs keine vorgesehen.


Da kann man nur hoffen dass der Betrieb stabil wird. Weil Abfahrt in Völs genau bei Ankunft der stadtauswärts-Bahn bedeutet, dass sich jede Verspätung stadtauswärts wieder Richtung stadteinwärts überträgt. Außer man verlegt die Kreuzung nach Technik West etc., dann verpassen die Leute aber vermutlich ihre S-Bahn...

Zitat:

Für einen S-Bahnhof Sieglanger gibt es zwar mW schon Vorplanungen, er ist aber leider nicht in der ersten Ausbaustufe enthalten, mit dem musst du also nicht rechnen.


Würde eh nix dramatisches ändern, außer dass er die Umstiegszeit in Völs nochmal vergrößern würde.

Zitat:

Das wären 35 Minuten für die L5 Rum-Völs. Die aktuellen Fahrzeiten der LO und L3 zu nehmen erscheint mir aber nicht zielführend, weil die Fahrzeiten der L2 und L5 ja kürzer sein sollen.


Vorsicht: Meine Referenzwerte waren der Sonntagsfahrplan der Linien O und 3. Das "schneller werden" ist dann in der Annahme verpackt, dass man diese Zeiten zukünftig auch werktags fahren kann.

Wenn ich mir inhaltlich anschaue, sowas wie Vögelebichl, Höttinger Au, Höttinger Auffahrt, Fürstenweg in jeweils eine Haltestelle pro Minute zu fahren, schneller kann das eigentlich nicht gehen. Ich hab mir sogar eher noch die Frage gestellt ob ich da an einigen Stellen sogar zu optimistisch war.

Zitat:

Man müsste den Fahrplan leider komplett neu ausrechnen.


Man könnte sich natürlich auch mal reinsetzen und stoppen, wieviel der aktuellen Fahrzeit wirklich "fahren" ist und wieviel an Ampeln verbummelt wird.

Letztendlich seh ich es aber so, dass das etwas ist was man dann mehr im Detail anschauen kann wenn man es konzeptionell wirklich braucht. Dass es auch sein kann dass ich mich bei der Ankunft z.B. am Marktplatz um ein, zwei Minuten verschätzt habe ist jetzt erstmal was um es im Hinterkopf zu behalten, und sich ggf. genauer anzuschauen falls es irgendwie knapp zugeht.


Zitat:

Finde ich jetzt nicht tragisch, in diese Richtung muss es ja keinen direkten Anschluss geben, da fahren ja noch andere Linien Richtung Innenstadt.


Im Sonntagsfahrplan?

Da gibts die Linie 2 alle 30 Minuten, und die Linie 5 ebenfalls, wenn da unten die Bahn abfährt wenn oben die S-Bahn grade die Türen aufmacht steht man 15 Minuten.

Oder übersehe ich eine Linie?

Mo-Fr ist es wegen des 7.5-Minuten-Takts der Linie 2 tatsächlich ziemlich entspannt.

Die Zeiten wo man auf Anschlüsse achtgeben muss sind eher Abends und Sonntags, weil da die relativ dünnen Takte sind. Deswegen ist das jetzt mal das wo ich mich drauf konzentriere. Werktags tagsüber erschlagen die dichteren Takte doch vieles.

Zitat:

Faustregel bei einfachen Verknüpfungshaltestellen ist Ankunft A 90 Sekunden vor Abfahrt B, aber die Anschlüsse werden technisch gesichert und die Bahnsteige sollten nur eine Ebene voneinander entfernt sein.


Es wäre aber wohl trotzdem besser nicht so knapp zu planen. Die S5 hat eh keinen wirklichen Spielraum wegen der eingleisigen Strecke, und dass die Linien 2/5 wirklich so wie ein Uhrwerk funktionieren können müssen sie auch erstmal beweisen.

Ich denke, je öfter der Anschluss fährt desto knapper kann man planen, aber bei einem 30-Minuten-Anschluss sollte schon etwas Luft drin sein.

Zitat:

Da würde ich ohnehin erst mal abwarten ob die Linie T in dieser Form bestehen bleibt, was ich nicht glaube.


Irgendeine Linie wird die Tangentialrelation vom Umfeld des DEZ her schon bedienen müssen denke ich.
 

Zuletzt bearbeitet von ice108: 26.02.2016 19:42, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #102985 BeitragErstellt: 26.02.2016 23:00
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ice108 schrieb:

Ah, das heißt die Linie 2 fährt noch ein Stück über das heutige Technik-West hinaus?


Das hätte eh keinen dauerhaften Bestand. Die Führung jeder zweiten Fahrt der Linie 2 bis Technik West ist in der derzeitigen Planung als Provisorium drin, weil man an der Zweigstrecke nach Allerheiligen festhält. Da also sowieso Busse nach Allerheiligen fahren und man wohl aus Prinzip nicht alle 7,5 min zur Peerhofsiedlung fahren will, wird jede zweite Fahrt nach Technik West umgeleitet. Das ist zwar völlig bescheuert, weil damit die Haltestellen Luis-Zuegg-Straße und Lahntalweg auch nur alle 15 min bedient werden, aber derzeit ist es so für den Betrieb der durchgehenden Linie 2 geplant. Ich hoffe ja noch, dass man noch vor der tatsächlichen Inbetriebnahme einsieht, dass der ursprünglich geplante Abzweig nach Allerheiligen eine Fehlplanung war und dass man sich von der dann trennt (und dann den 7,5-min-Takt zur Peerhofsiedlung realisiert). Wenn man davon ausgeht, dass es das Provisorium geben wird, kommt dann für Technik West so etwa ein 4-11-min-Takt raus (wenn man Pech hat, wird es ein 3-12-min-Takt). Das bringt also sowieso nix.
 

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Beitrag #102993 BeitragErstellt: 27.02.2016 18:50
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Zur Stubaitalbahn.

Die hat derzeit das Problem einer um ca. 5 Minuten verschobenen Symmetrieminute, wodurch die Umstiegszeiten von/zu S-Bahn usw. nicht nur im Durchschnitt recht lang, sondern auch noch auf Hin- und Rückweg nicht gleich sind. Der Effekt ist: Ist man auf dem Hinweg schnell weitergekommen, steht man auf dem Rückweg bestimmt lange.

Verknüpfung STB mit S-Bahn

Dass die S-Bahnen Richtung Westen am Westbahnhof ca. zur Minute 10/40 durchkommen, und Richtung Osten zur Minute 20/50 macht es schonmal unmöglich, am Westbahnhof aus beiden Richtungen einen guten Anschluss herzustellen.

Das zu ändern wäre mindestens ziemlich aufwendig. Es gibt zwar doch einige Argumente dafür dass eine Zugbegegnung am Westbahnhof statt in Völs besser aufgehoben wäre, aber das kann man ins derzeitige Taktgefüge so leicht nicht einbauen, und die Taktlage der S5 würde das auch nicht ändern können, das deswegen nur als Nebenbemerkung.

Meine Idee wäre deswegen, sämtliche Abfahrtszeiten auf der STB um 5 Minuten nach hinten zu verschieben. Das lässt die Kreuzungen da wo sie sind (wäre also offensichtlich fahrbar), und hat zur Folge:

- Am Westbahnhof kann man in Hausnummer 10 Minuten, oder etwas mehr, von/nach Westen (S1,S2,S5) umsteigen.
- Am Hauptbahnhof kann man zumindest werktags in 5 Minuten von/zur S-Bahn nach Hall bzw. dem REX ins Unterland umsteigen (Ankunftsminute 17/47, Abfahrt STB dann 22/52; Ankunft STB Minute 08/38, Abfahrt Richtung Unterland Minute 13/43

Damit würde man werktags aus Richtung Oberinntal bzw. Seefeld ca. gut 10 Minuten Umstiegszeit am Westbahnhof verbringen, aus Richtung Rum, Hall, Schwaz, und den weiteren REX-Halten im Unterinntal 5 Minuten am Hbf, für die restlichen S-Bahn-Halte im Unterinntal bliebe es bei 20 Minuten. Ebenso am Sonntag.

Außerdem gäbe es einen sehr guten 5-Minuten-Anschluss von der STB zum REX ins Oberland, in der Gegenrichtung wäre das mit einer Minute allerdings eher etwas für 100-Meter-Sprinter, also praktisch nicht schaffbar. Die Assymmetrie kommt daher, dass die STB aufwärts zwischen Westbahnhof und Hölltal relativ lange unterwegs ist, abwärts aber zwischen Westbahnhof und Hauptbahnhof (wohl Pufferminuten am Stubaitalbahnhof um Verspätungen aus der Stadt abzufedern).

Nicht optimal, aber ohne größere Änderungen, entweder fahrplantechnischer oder baulicher Natur, sehe ich keine bessere Möglichkeit.

Was die Verknüpfung zwischen der STB und der Linie 2/5 angeht siehts es im Sonntagfahrplan (der auf der STB mit ihrem Ausflugsverkehr so unwichtig auch nicht ist) mit dem derzeitigen Takt eher schlecht aus:

Marktplatz: STB zur 2er nach Westen 11 Minuten, zur 2er nach Osten 27 Minuten
Hbf: STB zur 5er nach Osten: 8 Minuten
Anichstraße: 5er aus Westen zur STB 12 Minuten, 5er aus Osten zur STB 28 Minuten.

Mit der oben vorgeschlagenen Verschiebung des STB-Fahrplans um 5 Minuten nach hinten ändert sich das Bild auf:
Marktplatz: STB zur 2er nach Westen 6 Minuten, zur 2er nach Osten 22 Minuten
Hbf: STB zur 5er nach Osten: 3 Minuten
Anichstraße: 5er aus Westen zur STB 17 Minuten, 5er aus Osten zur STB 3 Minuten.

Somit käme man von der STB kommend sowohl nach West als auch Ost wahlweise mit 2 oder 5 gut weiter.
Zur STB käme man aus Richtung Osten gut, aus Richtung Westen schlägt dann leider das Problem der Schleifenfahrt zu:

Die Linie 2 hält am Marktplatz zur Minute 23,53, und die STB fährt in der Anichstraße zur Minute 25,55. Resultat: 17 Minuten Umstiegszeit von der Linie 5.

Ob sich das eventuell mit Hilfe der Linie T zumindest für den Großraum um die Technik reparieren lässt habe ich noch nicht untersucht.

Montag bis Freitag verwandeln sich besagte 17 Minuten in 2 Minuten, das Problem existiert da also nicht. Die Umstiegszeiten am Marktplatz von der STB her dürften dank versetztem 7.5-Minuten-Takt in der Größenordnung 2 bis 3 Minuten liegen, also sehr gut sein.
(6 Minuten Sonntag minus 3-4 Minuten um die der Takt versetzt ist, bzw. 22 Minuten minus 15 Minuten minus ebenfalls 3 bis 4 Minuten um die der Takt versetzt ist).

Situation Sonntag im derzeitigen STB-Fahrplan, aber bereits mit Linie 2/5-Fahrplan gemäß den Überlegungen oben:
stb_schiene_derzeit.pdf (25 KB)

Situation Sonntag im vorschlagenen, um 5 Minuten nach hinten versetzten STB-Fahrplan, die Verknüpfung am Hbf von/zum Unterland ist Mo-Fr wie gesagt besser (5 statt 20 Minuten).
stb_schiene_vorschlag.pdf (24 KB)
 

Zuletzt bearbeitet von ice108: 27.02.2016 19:01, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #103013 BeitragErstellt: 01.03.2016 20:41
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Mal graphisch aufbereitet, wie es aussehen würde wenn der LK im Sonntagsfahrplan weiterhin an der Technik in beiden Richtungen den Anschluss Richtung Stadt herstellt.

In Kranebitten sollte er irgendwie symmetrisch um den Anschluss zur S5 fahren, das passt an der Technik zu den Fahrten zur Minute 29/59 (Linie 5) stadteinwärts.

Dass die Linie 5 dort ziemlich genau zur vollen Stunde durchkommt ist im Sinne eines kleinen Taktknotens dort eigentlich eh genau der richtige Zeitpunkt.

Da ich annehme dass der Umstieg an der Technik wichtiger ist zeigt das Bild jetzt die Situation wenn man den Anschluss an der Technik kurz macht, mit dem Preis der entsprechend längeren Umstiegszeit (10 Minuten) in Kranebitten.

Theoretisch könnte man den Umstieg auch weiter draußen machen (der LK trifft die Fahrten der Linie 5 die ja von dort kommen), dann wäre allerdings kein direkter Umstieg mehr Richtung Linie T, die ja nach allem was ich gehört habe nach Allerheiligen fahren soll, möglich.

An der Taktlage würde das nicht viel ändern.

lk_vorschlag_2.pdf (16 KB)
 

Zuletzt bearbeitet von ice108: 01.03.2016 20:43, insgesamt einmal bearbeitet

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Beitrag #103023 BeitragErstellt: 02.03.2016 23:51
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Einige Gedanken zur Linie T:

Nach allem was ich bisher gehört habe soll der T zukünftig bis Allerheiligen fahren. Daraus folgt denke ich dass er von der Taktlage so liegen muss dass es an der Technik einen direkten stadteinwärts-Anschluss zur Straßenbahn gibt.

Gleichzeitig hat er am anderen Ende, am Rumer Hof, Stand heute einen Verknüpfungspunkt zur S-Bahn. Zumindest theoretisch gesehen, die derzeitige Praxis am dortigen Linienende haben wir ja schon breiter diskutiert...

Wenn ich diese beiden Randbedingungen wiederum im Sonntagsfahrplan zusammenführe lande ich bei folgendem Bild:

t_knoten_variante_1.pdf (32 KB)

Ein Taktknoten an der Technik, dort gute Anschlüsse T <--> Straßenbahn stadteinwärts, sowie auch ein sehr guter Anschluss zwischen T und LK.

Die Kantenfahrzeit Technik - Rumer Hof ist mit ca. 30 Minuten so dass man gerade eben noch am Rumer Hof die Anschlüsse bekäme. Das Wendezeitproblem am Rumer Hof würde sich allerdings dahingehend auflösen dass es dort praktisch keine Wendezeit gäbe, dafür 18 Minuten in Allerheiligen. Ich weiß nicht, liegt am Linienweg des T noch Zeit rum um das etwas zu stabilisieren (direktere Linienführung, bessere Ampelschaltung, solche Dinge)?

Wenn man in die Gegend Westbahnhof / Fritz-Konzert-Straße / Anschluss zu S1,S2,S5,STB,REX Oberland schaut, hätte man einige Male 11 bis 12 Minuten, aber teilweise auch um oder über 20 Minuten.

Also: Die Verknüpfung zur Schiene wäre im Westen und im Osten da, dazwischen aber nicht.

Werktags müsste man die Verknüpfung am Rumer Hof gleich lassen, und später an der Technik ankommen, dank 7.5 Minuten-Takt der Linie 2 sollte das keine großen Anschlussprobleme erzeugen.

Würde übrigens auch bedeuten, dass die oben erwähnte Lücke (man kann die STB nicht aus Richtung Westen mit wenig Umstiegszeit erreichen (es waren 17 Minuten)) nicht durch den T behoben werden könnte.


Nur mal als Gedankenspiel das Bild wenn man Augenmerk auf die Umstiegszeiten im Umkreis des Westbahnhofs legt. Insbesondere wäre, wenn der T in der Fritz-Konzert-Straße in beiden Richtungen um 28,58 durchkommt ein perfekter Anschluss T <--> STB in allen Richtungen möglich:

t_knoten_variante_2.pdf (31 KB)

Würde von den Wendezeiten her überhaupt nicht passen.

Und könnte also nur funktionieren wenn die Linienschnipsel doch getrennt wären.

Zeigt aber was für eine Taktlage ein Bus haben müsste, der als Zubringer zu S-Bahn und STB fungiert...



Was nur dann möglich wäre wenn der T genau gleichzeitig zur Linie 5 an der Technik eintreffen würde wäre ein Korrespondenzanschluss zwischen den beiden. Im obigen Bild kann man nämlich nicht gut vom T zur Linie 5 umsteigen. Würde aber im Zweifel bedingen dass der T noch etwas früher Richtung Technik unterwegs ist, d.h. dafür bräucht man wohl wirklich gestraffte Fahrzeiten.

Interessant wäre das für den Fahrtweg Höttinger Au - S-Bahn nach Westen oder -Völs, wo die folgenden beiden Alternativen denkbar wären:

(a) Z.B. für Mitterweg Unterführung Hausnummer 8 Minuten zur Technik, 1 Minute Umsteigen, 6 Minuten nach Völs, 8 Minuten Umsteigen macht 23 Minuten nach denen man in der S-Bahn sitzt.
(b) 4 Minuten zum Westbahnhof, 29 Minuten Umsteigen, 5 Minuten Fahrzeit nach Völs macht 38 Minuten nach denen man in der S-Bahn sitzt.

Können an der Technik - rein baulich gesehen - eigentlich zukünftig Busse von Straßenbahnen überholt werden? Geht das Richtung Westen, geht das Richtung Osten, geht es garnicht?


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Beitrag #103122 BeitragErstellt: 14.03.2016 00:42
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Frage zu den Linien 4162 nach Grinzens bzw. 4165 nach Oberperfuss und Umgebung, im Sonntagsfahrplan:

Die 4162 hat am Hbf Ankunft zur Minute 29,59, Abfahrt zur Minute 20,50
Die 4165 hat am Hbf Ankunft zur Minute 40, Abfahrt zur Minute 15

Das macht bei der 4162 21 Minuten Wendezeit, und bei der 4165 35 Minuten.

Frage: Wenden diese Kurse auf diesselbe Linie, kann man also z.B. sagen dass bei der 4165 derzeit 35 Minuten Stillstand am Hbf pro Kurs eingepreist sind, oder hängen da mehrere Linien in einem Umlauf zusammen? Wenn ja, was wendet da auf was (soweit man das so generell sagen kann)?
 

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Beitrag #103146 BeitragErstellt: 15.03.2016 03:13
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Meines Wissens nach werden zumindest einige der 4162er im Anschluß direkt auf der Linie 4134 weiterverwendet und umgekehrt.
 

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Beitrag #103159 BeitragErstellt: 15.03.2016 22:55
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Hier einige Betrachtungen zu den am Innrain vertretenen Linien im Sonntagsfahrplan.

Zunächst die Situation, wenn man annimmt dass die neuen Linien 2 und 5 gemäß oben erwähntem Fahrplan vertreten sind, und die S5 mit Innrain/Wifi eine neue Haltestelle hat.

innrain_ohne_aenderungen.pdf (42 KB)

Generell bilden die Linien 2/5 und C/M (M nur im Westen, im Osten F) eine Art großes X, wo zumindest die vorwärts gerichteten Umstiege alle interessant sind. Man kann sowohl vom Innrain zum O-Dorf, als auch von der Technik nach Amras umsteigen wollen.

Ohne Änderungen würden sich bei vorwärts gerichteten Umstiegen ergeben:
C Amras -> 2/5 Technik: 10 Minuten
2/5 O-Dorf -> C Innrain: 5 Minuten
C/M Innnrain -> 2/5 O-Dorf: 10 Minuten
2/5 Technik -> C Amras: 4 Minuten

Dass die Summe nahe 15 Minuten liegt ist logisch, weil sich ja Fahrzeuge beider Linienpaare abwechseln.

Die Linien 4162 (Grinzens), 4165 (Oberperfuss und Umgebung) und 4166 (Sellraintal) sollten insbesondere von den Linien 2/5 von Osten her kommend zugänglich sein. Was durch den Mangel an gemeinsamen Haltestellen etwas holprig daherkommt, z.B. muss man nunmal einige Minuten Fußweg veranschlagen um von der Linie 2 aus die Haltestelle Finanzamt zu erreichen.

Es ergibt sich u.a.:
Linie 2 aus Westen auf 4162 am Marktplatz: 18 Minuten [Linie 5 am Hbf ist mit 1 Minute praktisch nicht schaffbar]
Linie 2/5 aus Osten auf 4162: 2 Minuten am Marktplatz / Finanzamt praktisch hochriskant, 9 Minuten am Hbf mit Stadtrundfahrt
Linie 2 auf 4165 am Marktplatz: 13 Minuten

In Völs wäre für 4165 und 4166 eigentlich eine Verknüpfung zur S-Bahn gefragt. Man steigt um:
S-Bahn nach Osten zur 4165: 19 Minuten
S-Bahn nach Westen zur 4165: 52 Minuten
4165 zur S-Bahn nach Westen: 22 Minuten
4165 zur S-Bahn nach Osten: 54 Minuten

5er zur 4165: 28 Minuten
4165 zur 5er: 32 Minuten [da schlägt der mutmassliche Fußweg zu]

Zeiten zwischen 20 und 50 Minuten in meinem Beispiel für Sonntag 13 Uhr auch für 4166, die Details spare ich mir weil das eh kein Taktverkehr ist.

Soweit mal eine Auswahl, wo ich mir zumindest mal die Einschätzung erlaube, ideal ist das nicht...


Einen Versuch, das besser hinzubekommen zeigt die folgende Grafik. Alles kann man natürlich nicht ideal bekommen, von demher ist das jetzt nicht als in Stein gemeisselter Entwurf zu verstehen.

innrain.pdf (41 KB)

Im einzelnen zu den Linien:

Linie C/M

Wie oben erwähnt bilden die mit 2/5 ein großes X. Von demher könnte man theoretisch gesehen über einen Korrespondenzanschluss nachdenken, wo sich beide Fahrzeuge zur selben Zeit treffen, und wechselseitig Fahrgäste austauschen. Wichtig genug sind die Linien denke ich, um über sowas nachzudenken.

Funktionieren kann das aber nicht, weil die Wendezeit nicht passt. Würden sich die Fahrzeuge am Marktplatz treffen, müsste der Bus vom Sieglanger zurückfahren relativ kurz bevor der stadtauswärts-Bus angekommen ist.

Ich würde deswegen vorsehen, dass (Blickrichtung von Ost nach West) die Linien 2/5 dem C/M in ca. 4 Minuten Abstand folgen. Damit wäre die Umstiegsrelation Amras-Technik und zurück gut. Die umgekehrte Relation O-Dorf - Innrain könnte man nur mit Hilfe des Regionalbus-Verkehrs am Innrain zumindest teilweise brauchbar hinbekommen, ansonsten gäbe es halt die > 10 Minuten zu warten.

Als wohl weniger wichtiger Anschluss könnte man dann von C/M am Innrain/Wifi in die S5 in ca. 7 Minuten umsteigen, von der S5 in C/M stadtauswärts in 6 Minuten.


Linien 4165 und 4166

Da passen Verknüpfung zu 2/5 am Marktplatz etc., zur S5 am Innrain, zur S-Bahn in Völs und zur Linie 5 in Völs nicht wirklich hundertprozentig zusammen als Anforderungen.

Man könnte:
Marktplatz / Finanzamt zur Minute 39 fahren
Innrain Minute 43
Ziegelei Minute 47
Völs Bahnhof Minute 53
Kematen Bierwirt Minute 00

Damit könnte man genau dann gut von 2/5 umsteigen wenn es eine gemeinsame Haltestelle gäbe, sprich man müsste es hinbekommen zur Verknüpfung die Regionallinien an der Klinik halten zu lassen. Sonst wäre der Anschluss (2 Minuten von 2 auf 4165) was für Sprinter.

Zur entsprechenden Zeit (also einmal pro Stunde) könnte das allerdings das oben fehlende Gegenstück sein, um vom O-Dorf Richtung Innrain weiterzukommen.

In Völs würde man ca. 8 Minuten nach der Taktzeit der S-Bahn vorbeikommen. Aus beiden Richtungen umsteigen könnte man allerdings nur wenn die S-Bahn auch Sonntag im 30-Minuten-Takt fahren würde, bei 60 Minuten-Takt geht nur eine Richtung (S-Bahnen zur Minute 15 und 45).

Von der Linie 5 umsteigen wäre schlecht möglich in Völs, wenn die Linie 5 8 Minuten vor der S-Bahn ankommt und man von der S-Bahn zur 4165 umsteigen können will, kommen einfach die 8 Minuten obendrauf... Die Alternative wäre ein Taktsystem wo man den Anschluss von der S-Bahn zur 4165 einfach vergessen kann.

Ankünfte zur Minute 00 bzw. 30 in Kematen hätten den Vorteil, dass man dort einen Taktknoten einrichten könnte. Immerhin fahren von Kematen aus Linien nach Zirl, Oberperfuss, Sellrain, Axams und Innsbruck. Wenn ein Kurs der 4166 30 Minuten versetzt zu obigem Fahrplan fahren würde, hätte man in Kematen einen guten Anschluss Oberperfuss - Sellrain, nur als Beispiel.

Konkret wäre im obigen Diagramm vorgesehen dass der Bus der 4165 nach 30 Minuten zurück in Kematen ist. Die (reichlich unregelmäßigen) Zeiten heute sind: 32,32,24,24,34,27,21,27,18,31,27,27,34 (reine Fahrzeiten, ohne die (heute reichlich unregelmäßigen) Wendezeiten). Wenn man das also als eine ohne große Standzeiten am Ende gefahrene Runde Hbf-Hbf auffasst ginge es in heutiger Form bei ca. 8 der 13 Fahrtenpaare.

(Pausenzeiten etc. müsste man da natürlich am Hbf-Ende des ganzen unterbringen).

Das ist auch der Grund warum der Anschluss am Marktplatz so knapp ist: Drei Minuten später am Finanzamt abfahren um den Anschluss der Linie 2 mitzunehmen bedeutet, dass wesentlich mehr der obigen Fahrtenpaare unmöglich werden weil die Zeit Kematen - Oberperfuss - Kematen nicht reicht.

Wobei ich manche Linienäste auch nicht ganz verstehe: Warum fährt man den ganzen Sonntag nicht, dann aber Sonntag abend zwischen 18 und 22 Uhr drei mal nach Oberperfussberg?

Linie 4162

Da bietet sich (30-Minuten-Takt) Hbf 39, Finanzamt Minute 44, Innrain 48, Ziegelei 52, Grinzens 10, Grinzens 19, Ziegelei 38, Innrain 42, Finanzamt 46, Hbf 51 an. Damit gäbe es einen mit 7 Minuten guten Anschluss von 2/5 auf 4162 (der wohl von wesentlich mehr Leuten genützt würde als so mancher andere hier genannte), der Anschluss von der S5 auf die 4162 würde mit 2 Minuten ziemlich knapp ausfallen, oder vielleicht auch nicht möglich sein je nach Lage der S-Bahn-Haltestelle.

An der Ziegelei wäre der wechselseitige Anschluss 4165/4166 <--> 4162 bei Größenordnung 8 Minuten (derzeit 6 bis 12 Minuten, also im Durchschnitt ein klein wenig besser)

Ich denke, das sind so ungefähr die Eckdaten was man bei den Linien an Anschlüssen andenken kann.

Die Betrachtung bei der 4165 ist denke ich ein gutes Beispiel dafür, dass diese verteilten Haltestellen wo man oft ein paar Minuten laufen muss um von Stadt- zu Regionallinien zu gelangen teilweise die Minuten kosten, die für einen Anschluss noch nötig wären.

Wäre es diesselbe Haltestelle oder zumindest die Haltestellenbucht 10 Meter dahinter würde man sagen, super, da kommen zwei Minuten Umstiegszeit raus, das passt ja perfekt, so muss man sagen: Genau daneben, das geht gerade nicht.
 

Zuletzt bearbeitet von ice108: 15.03.2016 23:00, insgesamt einmal bearbeitet

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