| kurt |
Erstellt: 25.05.2015 12:51 Titel: "Bimpressionen": Grenoble - Mai 2015 |
|
Hier mal ein paar „bimhaltige“ Eindrücke aus Innsbrucks Partnerstadt von letzter Woche.
Grenoble ist eine Stadt mit ca. 160.000 Einwohnern, zusammen mit der Agglomeration kommt sie auf ca. 670.000 Einwohner.
Nachdem 1987 die Straßenbahn, welche 1952 stillgelegt, wieder eingeführt wurde, hat sich das Netz nun mittlerweile auf derzeit 35 km ausgedehnt und umfasst nun 5 normalspurige Linien, welche mit den Buchstaben A - E bezeichnet sind und von den TAG betrieben werden. Eine mehrere Kilometer lange Verlängerung der Linie E ist bereits großteils fertig gestellt und wird heuer im Juli eröffnet.
Als Fahrzeuge kommen 53 Stk. 29m lange Alstom TFS 2 und 50 Stk. 44m lange Citadis 402 zum Einsatz.
Weitere Informationen zu diesem Vorzeigebetrieb kann jeder selbst hier nachlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenbahn_Grenoble
Wünsche viel Spaß mit den Bildern, hoffe sie gefallen und ich würde mir wünschen, dass unsere Projektverantwortlichen für die Regionalbahn mal ihre IMO „Nordketten > Patscherkofel > Brett vorm Kopf" Mentalität aufgeben und sich mal dazu herablassen, über den Zaun zu schauen und sich mal u.a. in unserer Partnerstadt anschauen, wie man so ein Stadtbahnprojekt aufzieht.
Man beachte die Einrichtungen zur „MIV-Fernhaltung“: Schranke + Mannis berühmten "Krokograben" (allerdings ohne Krokodile ) welche an mehreren Stellen der Innenstadt zu finden sind:
Der Bimterminal am Bahnhof von Grenoble:
Diese Art von Beschilderung (auf Deutsch halt), würde ich mir auch in unserer Innenstadt wünschen:
Bei diesem Bild geht’s nicht um „Brüderlichkeit & Kebab“ sondern darum, dass Schutzwegmarkierungen generell nicht über den Gleiskörper gezogen werden und sich auch bei jedem Schutzweg entsprechende Schilder befinden, welche die Fußgänger darauf aufmerksam machen, dass hier die Bim verkehrt und darauf zu achten ist. Wäre doch auch was für hierzustadte, oder?
Man beachte die „architektonisch“ gestylte Allee:
Eine Gemeinsamkeit von Innsbruck und Grenoble sind die noch vereinzelt zu findenden Reste des aufgelassenen Obusnetzes:
Allerdings würde ich mir noch viel mehr Gemeinsamkeiten wünschen, wie Rasengleise, durchgehende Bevorrangung an den Ampeln, wirkungsvolle Maßnahmen gegen den MIV, keine Mitbenützung der Bimtrasse durch Busse, keine Schutzwege über den Gleiskörper.... in Grenoble Realität, in Innsbruck ??? |
|