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Martin
BeitragErstellt: 20.10.2012 05:57    Titel: Korsika

Wieder einmal ein Radurlaub gemacht. Diesmal auf Korsika. Die Eckdaten: 1200km, 20.000 Höhenmeter. Das geht auch für Menschen, die nur vortrainieren indem sie im Sommer mit de Fahrrad ins Büro über die Pradlerbrücke oder die Olympiabrücke fahren. Denn die Straßen sind für Radfahrer wirklich gut trassiert. Selten einmal steiler als 5%.

„Leider“ hat es nur an einem Tag so richtig geregnet. Da fuhren wird dann mit der Bahn (ausgenommen Anreise).

Ich stelle nach und nach einige Photos mit kurzer Beschreibung online.


Das sind Impressionen der (geradelten) Strecke zwischen Solenzara und Ghisonaccia Gare, weiter nördlich nahe des Reservoirs Teppe Rosse und zuletzt bis Moriani Plage.



Bei der Travobrücke westlich des Flugplatzes von Solenzara geht es los!

[img]htt://forum.strassenbahn.tk/userpix/7_korsika2012063_1.jpg[/img]
Immer wieder tauchen banhöfe auf, die in Gemeindeämter, Schulen u.ä, umgebaut wurden.


Die Strecke hält sich am Rand der Küstenebene und nimmt bei Aqua Acetosa (das haben wir nicht probiert, aber weiter nördlich gibt es sehr leckere Sauerbrunnquellen) einige Ausläufer der Berge mit - es geht auf und ab - aber mit sehr angenehmen Steigungen.


Ein Kino in Abbaszia am Bahnhof (von dem man kaum etwas sieht als die Freifläche)


Kombinierte Werkstraße/Mountainbikeradweg auf Bahntrasse über den Fiumorbu (sehr staubig!)


Einfahrt Ghisonaccia Bahnhof


Wo heute ein Tierarzt ordiniert....



Und so siehts um Teppe Rosse aus. Da ist die Bahn weg und im Stausee versunken. Mit dem Rad fährt man ca. 20 Minuten über diverse Feldwege durch große Lacken, durch Furten und an Kettenhunden (nicht alle wirklich angeleint) vorbei.

Im Reiseführer steht, dass die Bahn aufgrund von Schäden im 2.WK nicht wieder aufgbaut wurde. Ich habe aber den Eindruck, dass die Schäden an der Trasse durch die Meliorisation größer sind (das ganze Gebeit wurde ja für die Landwirtschaft urbar gemacht und dort Algerien-Franzosen angesiedelt).


Weiter nördlich ist die Bahn im Labyrinth der Erschließungsstraßen und der Huaptstraße knapp hinter der Küste aufgegangen. Hier der Bahnhof bei Moriani Plage (der Padulella nach den damals größerem Ort im Hinterland hieß) mit Gedenkgemälde und Proletenschüssel.

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