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Erstellt: 11.01.2010 19:29 Titel: |
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@sLAnZk: Danke
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| Das mit der Evolution möchte ich eher unterstrichen sehen durch die U-Bahnen, denn anders als in anderen deutschen Städten hat das nicht zur Kreidezeit im öffentlichen Schienennahverkehr geführt, sondern eben zur Entstehung eines noch leistungsfähigeren Verkehrsmittels, mag der Preis auch ein hoher gewesen sein. |
Das Stimmt. Allein mit Trams könnte man den öffentlichen Verkehr in München nicht mehr abwickeln. Sogar die U-Bahn ist inzwischen auf einigen Abschnitten an der Kapazitätsgrenze angelangt (vor allem U3/U6 Stammstrecke).
So schade es auch um einige Strecken sein mag (Hasenbergl, Neuperlach, Fürstenried..), ohne U-Bahn hätte man hier heute nur noch maßlos überfüllte Trambahnen.
Es gibt kaum U-Bahnlinien die nicht rechtzufertigen sind. Lediglich der U4-Ast zum Arabellapark ist teilweise recht schwach ausgelastet. Aber ansonsten gibt es soweit ich weiß keine U-Bahnlinien die nicht gut ausgelastet wären.
Mal abgesehen davon ist die U-Bahn auch schneller, was bei einer großen Stadt wie München natürlich auch eine Rolle spielt.
Die Trambahn ist hald hier die optimale Ergänzung als Zubringer zur U-Bahn und für Stadtteile die keine U-Bahn rechtfertigen würden, oder auch für Tagentiallinien außerhalb der Innenstadt. |
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| sLAnZk |
Erstellt: 11.01.2010 18:56 Titel: |
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Selten einen Platz gesehen, der vergleichbar sLAnZk gewesen wäre... etwas derart wunderschönes zu sehen macht so sehr viel Freude, daß einem ganz warm wird ums Herz.
Das mit der Evolution möchte ich eher unterstrichen sehen durch die U-Bahnen, denn anders als in anderen deutschen Städten hat das nicht zur Kreidezeit im öffentlichen Schienennahverkehr geführt, sondern eben zur Entstehung eines noch leistungsfähigeren Verkehrsmittels, mag der Preis auch ein hoher gewesen sein. |
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| Linie R |
Erstellt: 11.01.2010 16:49 Titel: |
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| Okay wär ne möglichkeit. Aber woher kommen dann U3 und U5 ?? |
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| manni |
Erstellt: 11.01.2010 16:25 Titel: |
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Laut WP hat die U6 ihren Namen von der ehemaligen Trambahnlinie 6, die nach Eröffnung der U6 gnadenlos niedergebügelt wurde. (Ich verwerfe hiermit meine These hinsichtlich der Evolution von weiter oben. ) |
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| Linie R |
Erstellt: 11.01.2010 16:15 Titel: |
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| Tramway_Museum_Graz schrieb: |
| Warum wurde die erste U-Bahnlinie als U6 getauft? |
Gute Frage, kann ich aber leider net beantworten. Es gab auch noch eine Verstärkerlinie zwischen der Münchner Freiheit und dem Goetheplatz, das war die U5. |
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| Tramway_Museum_Graz |
Erstellt: 11.01.2010 15:24 Titel: |
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Warum wurde die erste U-Bahnlinie als U6 getauft?
lg |
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| Linie R |
Erstellt: 11.01.2010 06:34 Titel: |
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| manni schrieb: |
| Die Anlage ist ja äußerst faszinierend - und ich find's sehr schade, dass man nicht mehr darauf im Kreis fahren kann! |
Jo, aber eh gut dass man die Oberleitungen nochmal saniert hat und nicht gleich die ganze Schleife stillgelegt hat.
Ist hald doch ab und zu ganz praktisch als Wendemöglichkeit auf den Linien 12 und 20/21.
| Zitat: |
| Wurden die Gleise auch mit Bussen befahren, weil sie einasphaltiert sind? |
Jetz wo du's sagst. Aber ich glaub eher nicht, weil das Stück zwischen der südlichen und der nördlichen Hst. ist nicht asphaltiert, sondern schotter. Busse können auch nebenan in der Ackermannstraße halten.
| Zitat: |
| Nebenbei bemerkt: die Bayern scheinen evolutionär deutlich weiter zu sein als die Österreicher - in München wurde das hier für die Olympischen Spiele 1972 gebaut, in Innsbruck dagegen wurde die ganze Linie 4 für die Olympischen Spiele 1976 niedergebügelt... |
Für die Olympischen Spiele wurden auch die ersten beiden U-Bahn-Linien eröffnet, 1971 die U6 Goetheplatz - Kieferngarten, und 1972 dann die U3 Goetheplatz - Olympiazentrum.
Auch der Stammstreckentunnel für die S-Bahn wurde 1972 in Betrieb genommen.
Das hatte auch die Einstellung mehrerer Trambahnlinien zufolge. Unter anderem die Tram in der Leopoldstraße, da die U-Bahn nur einige Meter drunter verläuft. |
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| manni |
Erstellt: 10.01.2010 23:28 Titel: |
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Das ist wieder mal eine Spitzen-Reportage, quasi ein Dinner im Haubenrestaurant, da bleiben keine Wünsche offen, vielen Dank, Marco!
Die Anlage ist ja äußerst faszinierend - und ich find's sehr schade, dass man nicht mehr darauf im Kreis fahren kann!
Wurden die Gleise auch mit Bussen befahren, weil sie einasphaltiert sind?
Nebenbei bemerkt: die Bayern scheinen evolutionär deutlich weiter zu sein als die Österreicher - in München wurde das hier für die Olympischen Spiele 1972 gebaut, in Innsbruck dagegen wurde die ganze Linie 4 für die Olympischen Spiele 1976 niedergebügelt... |
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| Linie R |
Erstellt: 10.01.2010 20:18 Titel: [M] Olympiapark Süd (Ackermannschleife) |
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Die Wendeschleife Olympiapark Süd befindet sich an der Linie 12 zwischen den Haltestellen Leonrodplatz und Infanteriestraße.
Die Schleife wurde zu den Olympischen Spielen 1972 gebaut und ist die größte je in München in Betrieb genommene Schleifenanlage.
Die Einfahrt wurde 4-gleisig angelegt, es gibt 2 südliche und 2 nördliche Bahnsteige, auf der Innenseite der Schleife 2 Abstellgleise.
Die Abstellgleise und das innere Gleis der nördlichen Haltestelle sind allerdings seit einigen Jahren nicht mehr befahrbar, da 2004 die Oberleitungen saniert wurden, und dabei auf den Innengleisen gar keine mehr aufgehängt wurde.
Außer zu den Olympischen Spielen war die Schleife nie planmäßig Endpunkt einer Linie.
Erst mal zum Überblick, die grünen Gleise sind noch befahrbar, die roten die Stillgelegten und die schwarzen sind die Gleise der Linie 12 in der Schwere-Reiter-Straße.
Die Einfahrt in die Schleife aus Richtung Infanteriestraße
Hier die 4-Gleisige Einfahrt, die rechten beiden Gleise kommen von der Infanteriestraße, die linken beiden vom Leonrodplatz.
Dannach gehts weiter nach rechts, hier das Gleis von der Infanteriestraße, links daneben, hier nicht zu sehn das Gleis vom Leonrodplatz.
Dannach kommen wir zu den ersten beiden (südlichen) Bahnsteigen
Blick zurück auf die beiden Einfahrtsgleise
Blick über die gesamte Haltestelle zurück richtung Einfahrt
Weiter gehts dann hier links rum
Und dann kommen wir an der nördlichen Haltestelle raus. Hier ist nur noch das äußere Gleis befahrbar.
Blick zurück über die Haltestelle
Dann kam eine Tram der Linie 20, die hier wohl außerplanmäßig wendete.
Nach der Haltestelle teilt sich das Innengleis auf auf 2, die Abstellgleise. Nur noch das äußere Gleis ist befahrbar.
Weiter gehts um die Kurve rum, wieder in richtung Ausfahrt.
Das Außengleis teilt sich dann auf, rechts gehts zum Leonrodplatz, links zur Infanteriestraße.
Das Innengleis geht weg nach links...
...
...und mündet wieder in das innere Gleis der südlichen Haltestelle
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