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Städtevergleich Österreich 2006

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Autor

manni
05.07.2006 00:05     Antworten mit Zitat

Wolfgang Auer hat in der Stadtverkehr-Austria-Mailingliste wieder einmal den ÖPNV in Österreichs Großstädten verglichen.
Herausgekommen ist dieser sehr interessante Text:
http://de.groups.yahoo.com/group/stadtverkehr-austria/message/65555

Ob ich seinen Optimismus bezüglich Innsbruck ganz teilen kann, weiss ich allerdings noch nicht.





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fidel
06.07.2006 13:21     Antworten mit Zitat

1) was zur hölle ist "RLB" ?
2) wieso ist Wien beim "Fahrverhalten" so inferior?
Haben dem die Wiener Linien irgendwas getan, od. wieso beurteilt er den mit Abstand besten Bim-Betrieb in Ö derart schlecht?
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manni
06.07.2006 13:35     Antworten mit Zitat

RBL = Rechnergesteuertes Betriebsleitsystem, also v.a. Ampelvorrangschaltungen und Haltestellendisplays.

Österreichs mit Abstand bester Bim-Betrieb ist Linz; dort hat man schon vor zwanzig Jahren das umgesetzt, wozu man sich z.B. in Innsbruck bis heute noch nicht konsequent durchringen kann: hohe Reisegeschwindigkeiten, eigene Gleis- und Bahnkörper und verzögerungsfreie Signalbevorrangung für die Bim so gut wie überall, regelmäßige Erneuerung des Fuhrparks und Ausbau des Netzes.

In Wien hingegen fristet die Bim ein Schattendasein, ein Großteil der Gleise befindet sich im Straßenplanum, Bevorrangung kaum vorhanden, etc.
Wien hat zwar ein großes, gleichzeitig aber auch infrastrukturell völlig veraltetes Netz. Innsbruck in groß halt. Und im Gegensatz zu Innsbruck ist in Wien kein Umkehrtrend auszumachen.




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fidel
06.07.2006 13:50     Antworten mit Zitat

ad 1) - danke, komisch dass so eine abkürzung als bekannt vorausgesetzt wird. scheinbar nicht gerade für einen großen leserkreis bestimmt...
ad 2) - ich gebe zu in linz erst 2-3mal mit der straßenbahn gefahren zu sein, dafür aber in wien mehr als oft, so hab ich immerhin 1 jahr dort gewohnt. u. meine meinung hierzu ist eine völlig andere: ich kenne wien als vorbild in sachen eigener gleiskörper (sämtliche bim-linien, die ich kenne, haben über weiteste strecken einen solchen, so die 67, 43, 18, 6, O etc etc), in sachen schnelles vorwärts-kommen, seit langem moderne niederflur-bahnen, .....

in WIEN hab ich bei gott kein auto gebraucht, dort bist mit den öffentlichen gewaltig am weg gewesen, in innsbruck jedoch brauch ich sehr wohl eines, obwohl ich relativ zentral wohn (höttinger au, nähe unibrücke)

ciao ciao
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rudema
07.07.2006 21:41     Antworten mit Zitat

Ich war letztes Jahr im Februar in Wien. Ich weiß leider nicht mehr die Linie, es war auf jedenfall eine Tramlinie die mit einem ULF gefahren wurde. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Bim schleppend vorankommt. Ich dachte mir, soetwas kenne ich von Linz wirklich nicht, dass die Bim auf einer langen Distanz nur so herum kriecht. Das Tramnetz in Wien finde ich nicht so toll, was ich aber an Wien sehr toll finde, sind die U-Bahnen.

Was mir aber am Tramnetz in Wien sehr gut gefällt ist, dass es da doch noch viele Tramlinien gibt. Aber als Tourist ist das Tramnetz nicht durchschaubar. In einem Bus einzusteigen ist sowieso der größte Fehler in Wien. Hatte da so mein kleines Erlebnis. Ich stieg bei der UNO City in einen Soloautobus ein. (es war ein MAN!) Dieser fuhr dann nach Kaisermühlen. Ich sitzte ohne Übertreibung gerade mal fünf Minuten in dem Bus. Nach wenigen Haltestellen war ich nur noch der einzige Fahrgast in diesem Fahrzeug. Der Fahrer fuhr den Wagen aus der Haltestelle. Plötzlich eine Bremsung. Der Fahrer zu mir: "Bitte aussteigen, ich fahre in die Garage". Ich war natürlich total entsetzt, da ich mir dachte nun sitz ich da irgendwo in Kaisermühlen und kenne mich nicht aus. Ich bin dann einfach der UNO City gefolgt, die man zum Glück von Kaisermühlen sehr gut sehen kann. Und siehe da, nach einem längeren Fußmarsch war ich wieder bei der UNO City, wo ich dann beschlossen habe, lieber nur mit der Bim und U-Bahn zu fahren.


Mein zweites zu Hause ist in Bus und Bim. :-)
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rudema
07.07.2006 21:50     Antworten mit Zitat

Innsbruck hat irgendwie ein Straßenbahnnetz, das man nach wenigen Tagen sofort kappiert. Zumindest ist es mir so gegangen.

Bei den Bussen ist das schon was anderes. Da fährt zum Beispiel der "O" zur Technick West, der andere zur Peerhofsiedlung und der andere nach Allerheiligen. Und das ist alles eine Linie. Warum kann man da nicht drei verschiedene Linien machen. Irgend eine Nummer. Buchstaben sehen irgendwie etwas altmodisch aus. Sagen wir mal als Beispiel für die Obuslinie "O" könnte man dann als Liniennummer 41 Allerheiligen, 42 Peerhofsiedlung und 43 Technik West nehmen. Wenn die "O" diese Nummern bekommt, würde ich dann gleich dem "R" die Liniennummer 45 verpassen.

Obwohl man hat das Busnetz dann auch nach einigen Tagen auch etwas verstanden.

Mir hat es in Innsbruck sehr gut gefallen, da man mit den Öffentlichen Verkehrsmittel schnell in der Natur ist. Sieht zum Beispiel der J zur Hungerburgbahn (Bergstation) oder der 6er und natürlich die STB.


Mein zweites zu Hause ist in Bus und Bim. :-)
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Martin
08.07.2006 08:51     Antworten mit Zitat

Das man Ibk schneller als Wien durchschaut kann ich mir vorstellen
Wien ist allerdings wirklich veraltet - da nutzen die ULF´s leider auch nichts. Meine Wienerfahrungen beschränken sich aber bis jetzt auf den 49ér und Fahrten nach Glanzing Alt Erlaa und Rodaun - also könnte es schon sein das manche Linien besser dran sind.
Das Netz finde ich toll - auch wenn es schon einmal (vor unserer Zeit) beeindruckender war. Allerdings ist es auch noch immer sehr nostalgisch. Positive sind allerdings die z.T. eingeführten Kaphaltestellen (z.B. südlich vom technischen Museum)



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