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""Öffi-Zwang"" für Salzburg-Touristen

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Autor

manni
09.08.2006 12:29     Antworten mit Zitat

http://salzburg.orf.at/stories/128366/

Das halte ich für eine ausgezeichnete Idee und sollte ganz genau gleich auch in Innsbruck praktiziert werden.
Gerade in den letzten Tagen waren Touristenautos nicht unwesentlich an den ausgedehnten Staus in der Innenstadt beteiligt, mal ganz zu schweigen von ständigen illegalen Durchfahrten durch die Fußgänger- und verkehrsberuhigten Zonen. Polizei natürlich weit und breit keine zu sehen.

Ich hoffe, dass man sich hierzustadte solche Maßnahmen ebenfalls überlegt. Werde den Link zu dem Artikel mal an den entsprechenden Stellen platzieren.





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Martin
09.08.2006 13:38     Antworten mit Zitat

Guter Ansatz - nur sollte - um exektuierbar zu sein - für den gesamten MIV das Fahrverbot angewandt werden -
ansonten ist es nämlich so ähnlich, wie die leidige Transitdiskussion - Verkehr für Externe verbieten, selbst jedoch weiter mit dem Auto fahren - das ist unglaubwürdig.
Praktikabel wäre es allerdings u.U., die Einfahrt von Bussen, die nicht IVB oder VVT sind, zu verbieten.



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Mr. X
09.08.2006 13:58     Antworten mit Zitat

Italiener sollten auch an sonnigen Tagen Fahrverbot in IBK haben, die haben alle den Führerschei9n aus der Coladose gewonnen...



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ManuelausDE
10.08.2006 14:07     Antworten mit Zitat

Bevor über so etwas nachgedacht wird, sollte seitens des VVT erstmal über bezahlbare Preise für Touristen-Familien nachgedacht werden.

Wenn ich sehe, was wir (fünfköpfige Familie) für eine Fahrt Fulpmes-Mutters bezahlen, oder auch Mutters-Innsbruck Stadt (schlimmstenfalls mit einmal umsteigen), da wird einem ganz anders - und das obwohl ich aus einem der teuersten Verkehrsverbünde in Deutschland stamme.

Beispielsweise gibt es für eine Touristengruppe keinerlei Gruppenkarten, oder gar Familienkarten. Diese erhält man nur mit der ÖBB-Vorteilscard, welche für einen Touristen wiederum nicht zu bekommen ist.

Bei der Preispolitik, die aktuell betrieben wird, kann ich nur sagen, bin ich ABSOLUT gegen diesen Vorschlag.

Mich würde zudem interessieren, an welchen Stellen das Fahrverbot eurer Meinung nach beginnen soll? Schon am Bergisel (von Sonnenburger Hof kommend)? Oder wo?

Grüße,
Manuel
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manni
10.08.2006 14:53     Antworten mit Zitat

Da geb' ich dir ganz Recht, Manuel, es müsste natürlich entsprechende Kombi-Tickets sowie Park&Ride-Möglichkeiten geben. Zumindest vom P&R-Angebot ist die Situation in Salzburg mit der großen Anlage im Süden mit O-Bus-Anbindung sicher besser.





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ManuelausDE
11.08.2006 01:25     Antworten mit Zitat

P&R - wie sieht's denn am Westbahnhof aus? Ich meine, mich erinnern zu können, dass dort eine recht annehmbare Fläche brach liegt. Zumindest für Touris aus Richtung Kreith - Mutters - Natters (für die die STB aufgrund ihrer momentanen Taktung ja nicht unbedingt das Gelbe vom Ei ist) wäre das doch schon einmal eine Möglichkeit. P&R mit einer alle 7,5 Minuten verkehrenden Tram, optimaler geht es doch kaum.

Bloß: Was machen wir mit den Leuten aus den anderen Richtungen? Da kenn ich mich wieder nicht so aus, weil ich ja bislang nur in Mutters Urlaub gemacht habe - und das wird auch so bleiben.

Grüße,
Manuel
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Tramtiger
11.08.2006 09:24     Antworten mit Zitat

P&R mitten in der Stadt..... hatten wir schon....

Wie willst Du jemanden dazu bewegen sein Auto am Stadtrand abzustellen, wenn er in der selben Zeit die er zum Einparken benötigt schon im Zentrum ist.....

Halte ich für groben Unsinn!

Die Touristen sollen von Ihrem Hotel aus gleich direkt ein Angebot haben mit der Stubaier (die ist in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband und/oder der Tirolwerbung als Erlebnisbahn zu vermarkten!!!) direkt nach Innsbruck zu kommen. Dazu braucht es entsprechend ausgestattetes Wagenmaterial, Souveniers (z.B. Modelle der Bahn, Nostalgiegarnituren; Wiederinbetriebsetzung der Orginal Stubaier - technisch heuzutage kein Problem), Kaffee und Kuchen in den Garnituren und...... Die Bahn muss einfach so vermarktet werden, dass es für den Touristen ein absolutes MUSS ist damit zu fahren! Genau so wie das Foto vom Goldenen Dachl und einer Kitschwanderung durch die Hofgasse!
Hier sind der Tourismusverband Insbruck, die Tirolwerbung, das Land, die umliegenden Gemeinden und natürlcih die Stubaitalbahn selbst gefordert!
Wichtig wäre in diesem Zusammenhang schon lage die Verlängerung der Stubaier bis ins hintere Stubaital, zumindest aber bis Neustift! Natürlich wäre eine Anbindung des Stubaier Gletschers mit entsprechenden Schi-Zügen anzudenken. Aber auch die Igler, wir hatten das schon(!), gehört vermarktet!
Wir dürfen aber nicht übersehen, dass nicht nur im Stubaital und um Igls herum Touristen logieren! Auch die Mittenwaldbahn wäre prädestiniert für ein derartiges Angebot!

Hier sind einfach Ideen gefragt!!!!! Am Geld kann's nicht liegen, wenn man sich ansieht was die neue Hungerburgbahn kostet!


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Heli
11.08.2006 17:00     Antworten mit Zitat

P&R beim Westbahnhof oder ähnlichen innerstädtisch Lagen halt ich auch für Schwachsinn. Geeignete Lokationen wären IMHO (von West nach Ost, ÖV-Anbindung natürlich nicht wie jetzt):
-Ausfahrt Krabi/Völs,
-Ausfahrt West (im Kreisel oder im Hafenareal - dort wird jetzt schon die Möglichkeit zum Parken geboten, allerdings ohne gscheite Anbindung),
-Überbauung der A 12 am Beginn der Sillschlucht (Anschluss an S-Bahn Brenner und an die um 300 m zu verlängernde Linie 1),
-AIM (Parkhaus, nur anzufahren von Autobahn),
-Ost (zw. Soho und Lago di Caterpillar),
-Haller Str. (westlich Zfz, Anbindung an Hall West über Kreisverkehr).



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sLAnZk
11.08.2006 21:28     Antworten mit Zitat


der tramtiger hat durchaus recht - worauf in dieser stadt gemeinhin verzichtet wird, sind konzepte. andererseits muß man aber auch sehen - so unverständlich das vielen wissenden auch scheinen mag - daß es viele ignoranten gibt. und ich, der sLAnZk, der aus seiner besonderen freude selbst im kreise von frauen keinen hehl macht, weiß, wovon ich spreche. die bahn an sich ist kein massenmagnet, von uns fünf hanseln der geistigen elite lebt kein hotelier.

natürlich gehören ordentliche bahnen angeboten, und faktisch alle der genannten plätze, die ja auch schon in der vergangenheit dieses forums diskutiert worden sind, liegen ja an bestehenden und werdenden bahnen, also könnte man von dort aus den touris etwas bieten, von dem sie vor allem die bequemlichkeit wahrnehmen dürften. die busse gehören natürlich hinaus aus der stadt, was sehr für einen bus-parkplatz bei der AIM spricht, das mit dem sackgassen-parkhaus wird ja wahrscheinlich nichts mehr werden. zusammen mit der stadion-strecke könnte hier so manches laufen, weihnachtsverkehr mit tram-großaufgebot statt buschaos im saggen.

auch hall-west in verbindung mit der neuen haller - so sie in vernünftiger frequenz zu führen sein sollte - ist sehr attraktiv.

auch die überplattung der autobahn nahe der trienter brücke (das ist wirklich der blödeste straßenname in innsbruck: zu zu trient gehörigen dingen sagt man nicht trienter, sondern trientiner oder lateinisch-klassisch tridentiner - macht aber nichts) ist eine hervorragende idee - aber, wie ich finde, nicht unbedingt in verbindung mit der brennerbahn, sondern, nach beginn der sightseeing-tour mit dem kloster wilten & der basilika von der feder des franz de paula penz sowie, nicht zu vergessen, dem localbahnmuseum, mit der einser in die stadt.

in völs-kranebitten ist auch ein guter platz - in der innenseite der kreisel haben schon ordentliche parkhäuser platz, die für die oberländer recht praktisch sein dürften. der platz an sich wäre gut - völser bahn, autobahn, wahrscheinlich stauvermeidend, sofern man die volle kapazität in beiden kreiseln ausnützte und dieselben untereinander eigens verbände - recht positiv. schlauer wäre freilich, das oberland parkte nahe von daheim und führe von dort aus mit der löblichen bahn.

der westbahnhof wäre in gestalt des platzes neben dem autobahnzubringer bzw. der straße nach völs, der heute von zwei mit alten fahrzeugen vollgestellten geleisen eingenommen wird, also dem bereich hinter dem WIFI, ein sehr interessanter ort für p&r, verlöre die stadt durch die errichtung eines parkhauses an jener stelle doch keinen wertvollen grund. die verbindung zum westbahnhof mit der einser könnte durch rollstege oder vergleichbares hergestellt werden. wo man allerdings dann die schöne 1020, die in gestalt eines roten vorheizgerätes dort vielleicht noch steht (steht sie noch?), hinstellt, sei dahingestellt. da sind andere plätze attraktiver, weil ungenützt und besser angebunden.

oder man baut einen p&r-platz vor dem autobahnparkplatz am anfang der schallschutzmauer gegenüber dem sieglanger, den man entweder direkt mit der tram über den flughafen anbindet, oder mit einer art kleinbahn (leitner- oder doppelmayr-patente gibts dafür genug, auch wird auf anderen flughäfen an dergleichen schon gebaut) an den flughafen koppelt und so auch an die dreier, die ja bekanntlich tunlichst dorthin verlängert werden sollte.





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manni
13.08.2006 17:00     Antworten mit Zitat

"Aktion scharf" gegen illegal parkende Reisebusse in der Stadt Salzburg:
http://oesterreich.orf.at/salzburg/stories/117988/

Wenn man sich das "Ohrwaschl" am Marktplatz ansieht, wäre sowas auch in Innsbruck mehr als angebracht. Die Reisebusse verparken dort nicht nur die ganze Ladezone, sondern stehen teilweise auch in zweiter Spur, behindern FußgängerInnen und Öffis, oder verstellen auf der Nordseite die Bushaltestellen.
Am unfassbarsten sind aber diverse schon selbst beobachtete "Spezialaktionen" von der Sorte "Reisebus lässt PassagierInnen an Straßenbahnhaltestelle ein- oder aussteigen", während die Tram dahinter warten darf.
Da müsste man auch mal richtig durchgreifen, weil so kann's nicht gehen, und wenn der Salzburger Politiker sagt, dass man "den Reisebusfahrern und -unternehmern nicht trauen kann", dann umso mehr, weil wenn auf Gesprächsebene nix geht, sollte man sich damit nicht einfach abfinden und sich weiter pflanzen lassen.





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Heli
13.08.2006 17:36     Antworten mit Zitat

Quote:
auch die überplattung der autobahn nahe der trienter brücke (das ist wirklich der blödeste straßenname in innsbruck: zu zu trient gehörigen dingen sagt man nicht trienter, sondern trientiner oder lateinisch-klassisch tridentiner - macht aber nichts) ist eine hervorragende idee - aber, wie ich finde, nicht unbedingt in verbindung mit der brennerbahn, sondern, nach beginn der sightseeing-tour mit dem kloster wilten & der basilika von der feder des franz de paula penz sowie, nicht zu vergessen, dem localbahnmuseum, mit der einser in die stadt.



?

Quote:
-Überbauung der A 12 am Beginn der Sillschlucht (Anschluss an S-Bahn Brenner , und an die um 300 m zu verlängernde Linie 1)






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