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Zukunft der durchgängigen Doppeltraktion auf den Linien 2 und 5
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Autor

steve_18
29.04.2025 11:47    Zukunft der durchgängigen Doppeltraktion auf den Linien 2 und 5 Antworten mit Zitat

Als Innbus-Fahrer habe ich letzter Zeit schon vermehrt von Kollegen mitbekommen, dass mit Fahrplanwechsel im Dezember 2025 Die Linien 2 und 5 wieder abwechselnd im 5min Takt fahren und damit die Doppeltraktionen der Linie 5 eingestellt werden - angeblich so von der Stadt gewünscht…

Was ich selber sehr bedauern würde. Wer hat dazu genauere Infos?

Edit manni: Titel angepasst
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Verkehrsplaner
29.04.2025 12:44     Antworten mit Zitat

Ja, ist so geplant. Aber das ist schon Eigeninitiative der IVB. Man hätte das heuer schon gemacht und hat es auf Wunsch der Stadt um ein Jahr verschoben.

Was gibt's denn daran zu bedauern, wenn endlich wieder das Normalangebot gefahren wird?
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Oeffinator
29.04.2025 14:47     Antworten mit Zitat

Na bitte, 5min Takt is back - geht doch!
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Ein funktionierender und leistungsfähiger ÖPNV ist für eine dynamische, pulsierende und wirtschaftlich erfolgreiche Stadt die Essenz der Zukunft.
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steve_18
29.04.2025 15:20     Antworten mit Zitat

Verkehrsplaner schrieb:
Ja, ist so geplant. Aber das ist schon Eigeninitiative der IVB. Man hätte das heuer schon gemacht und hat es auf Wunsch der Stadt um ein Jahr verschoben.

Was gibt's denn daran zu bedauern, wenn endlich wieder das Normalangebot gefahren wird?


1. Ich bedaure das Ende der Doppeltraktion und NICHT die Rückkehr zum Normalfahrplan! Bitte solche Behauptungen unterlassen.
2. woher hast du den diese Infos?
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Admiral
29.04.2025 18:50     Antworten mit Zitat

also man hört das von allen seiten schon lange, dass die doppeltraktion lästig ist und man sie weghaben will von seiten der stadt...
die kürzere taktfolge ist definitiv eine wohltat, aber ich finde es auch schade, dass der beweis, dass DT auch funktionieren kann wieder weg ist..
aber wahrscheinlich wird die DT in summe auch viele kilometer umsonst machen, wenn in den schwachlastzeiten eine DT am weg ist und im prinzip ein VWbus reichen täte.. umgekehrt, wenn der railjet am bahnhof ankommt, der doch stündlich in der zwischenzeit landet, bzw. mit dem münchner zug noch öfters, dann ist das schon ganz angenehm nicht auf die nächste bahn warten zu müssen sondern halbwegs einen platz noch ergattern zu können...
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Verkehrsplaner
29.04.2025 19:06     Antworten mit Zitat

steve_18 schrieb:

1. Ich bedaure das Ende der Doppeltraktion und NICHT die Rückkehr zum Normalfahrplan! Bitte solche Behauptungen unterlassen.


Dann drück dich klar aus, dann kommt es nicht zu solchen Missverständnissen. Du hast in einem Satz geschrieben, dass die 2 und die 5 wieder auf den alten Takt umgestellt werden und, dass die Doppeltraktionen nicht mehr gefahren werden. Dann schreibst du, dass du das bedauerst, woher soll ich denn wissen, dass sich das nur auf einen Teil des vorherigen Satzes bezieht?

So wie das aktuelle Gesamtnetz strukturiert ist, macht es doch gar keinen Sinn die 5 im 10 min Takt mit Doppeltraktionen zu fahren. Die Kapazität braucht man doch gar nicht.
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Zillerkrokodil
29.04.2025 20:52     Antworten mit Zitat

Sehr schade dass die Doppeltraktion auf der Linie 5 wieder wegkommen soll .

Zwischen Rum Bahnhof und Innsbruck Schützenstraße ist ein 5-Minuten-Takt sicher nicht nötig . Immerhin konnten bei Doppeltraktion mit weniger Personal mehr Fahrgäste transportiert werden . Aber vieleicht gibt es ja einzelne Doppeltraktionskurse zu Stoßzeiten .


LG Zillerkrokodil
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Verkehrsplaner
29.04.2025 22:36     Antworten mit Zitat

Was meinst du mit mehr Leute transportieren? Das gilt nur, wenn man die 5 isoliert betrachtet.

Einzelne Doppeltraktionen sin halt Auf Grund der verwendeten Kupplungen schwierig.
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Admiral
30.04.2025 19:51     Antworten mit Zitat

und DT einschub ist personalmäßig eher nicht ganz einfach plus kommen die leerkilometer für das aus- und einrücken dazu...
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manni
30.04.2025 20:11     Antworten mit Zitat

Nein, da ist noch nichts fix. Wenn der Zehnminutentakt wieder zurückkommt, dann vorübergehend und das steht dann in Zusammenhang mit der hohen und weiter steigenden Auslastung der Linie 2, die anders nicht abzudecken ist. Aber selbst wenn diese temporäre Verdichtung kommt, gibt es weiterhin einzelne Doppeltraktionen auf der Linie 5.

Und nein, "man hätte" das seitens der IVB nicht "heuer schon gemacht" - es wurde nur diskutiert! Bei den IVB weiß man die Möglichkeiten der langen Züge zu schätzen und wird auch weiterhin daran festhalten, wo und wenn es es sinnvoll und möglich ist. Es geht auch darum, betriebliche Erfahrung mit großen Gefäßen zu sammeln, weil langfristig(!) die Züge auch auf anderen und künftigen Linien zwangsläufig immer länger (und breiter) werden.

So oder so gilt: über kurz oder lang werden 5 und 2 selbst bei dichterem Intervall mit längeren Zügen oder eben in Doppeltraktion geführt werden, daran führt dank angelaufener Mobilitätswende mit (glücklicherweise!) permanent weiter steigenden ÖV-Nutzer:innenzahlen kein Weg vorbei.

Fazit: es gibt kein Ende der Doppeltraktion. Die wurde jetzt halt mal auf einer Linie eingeführt und wird nach Bedarf ausgebaut oder auch vorübergehend mal wieder zurückgeschraubt. Grundsätzlich ist sie aber da, um zu bleiben, solange die IVB noch keine Züge haben, die mindestens 40 m oder länger sind.
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steve_18
01.05.2025 19:19     Antworten mit Zitat

Danke Manni für deine Infos. Dann wollen wir mal auf die beste Lösung hoffen.
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418
02.05.2025 08:16     Antworten mit Zitat

manni schrieb:

Fazit: es gibt kein Ende der Doppeltraktion. Die wurde jetzt halt mal auf einer Linie eingeführt und wird nach Bedarf ausgebaut oder auch vorübergehend mal wieder zurückgeschraubt. Grundsätzlich ist sie aber da, um zu bleiben, solange die IVB noch keine Züge haben, die mindestens 40 m oder länger sind.


Heißt das, dass in einer neuen Beschaffungsrunde auch siebenteilige Flexity wie in Linz bzw. deren Äquivalent von anderen Herstellern dabei sein könnten?
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Verkehrsplaner
02.05.2025 08:58     Antworten mit Zitat

Es gibt aktuell keine konkreten Planungen für weitere Fahrzeugbeschaffungen. Wenn, dann muss neu ausgeschrieben werden und ob das dann Flexity werden weiß niemand.

Ob es sinnvoll wäre dann irgendeine Zwischengröße zu beschaffen wage ich auch mal zu bezweifeln.
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Admiral
02.05.2025 16:26     Antworten mit Zitat

also es gibt noch eine option über dezent viele fahrzeuge (die zweite halle drüben gestrichen voll mit flexies) auf basis des letzten einkaufs... die ist anscheinend auch noch offen...
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manni
04.05.2025 22:28     Antworten mit Zitat

Admiral schrieb:
also es gibt noch eine option über dezent viele fahrzeuge (die zweite halle drüben gestrichen voll mit flexies) auf basis des letzten einkaufs... die ist anscheinend auch noch offen...


Die dreiteilige Option über zehn weitere gleichartige Fahrzeuge bei Alstom ist schon seit Ende 2021 abgelaufen.
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manni
04.05.2025 22:36     Antworten mit Zitat

418 schrieb:

Heißt das, dass in einer neuen Beschaffungsrunde auch siebenteilige Flexity wie in Linz bzw. deren Äquivalent von anderen Herstellern dabei sein könnten?


Mit dem weiteren Netzausbau nach dem kommenden Schienenmasterplan wird natürlich auch der Fuhrpark erweitert werden müssen und da wird man natürlich längere Fahrzeuge kaufen.
Die alte Bombardier-Serie 301-326/351-356 hat außerdem die Hälfte ihrer Lebensdauer durch, d.h. je nachdem wie gut die Fahrzeuge nach Ablauf des Wartungsvertrages beinander sind, wird in frühestens ca. 5 und wohl spätestens 12 Jahren die nächste Generation ausgeschrieben werden müssen.

Ich gehe davon aus, dass die nächste Fahrzeuggeneration 2,65 m breite, mindestens 40 m lange Vollniederflur-Multigelenkwagen mit echten Drehgestellen sein werden. Diese Technologie setzt sich gerade massiv durch.
Die kurzen Wagen haben wir nur wegen des alten Depots Pastorstraße mit seinen zu kurzen Abstellgleisen. Diese Kriterien von vor 20 Jahren werden bei der nächsten Fahrzeugbeschaffung keine Rolle mehr spielen, weil die Kapazitäten so oder so weiter stark ausgeweitet werden müssen.
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Admiral
05.05.2025 21:34     Antworten mit Zitat

naja aber selbst das neue depot ist für diese fahrzeuglänge ausgelegt.. das heißt, man müsste ein depot neu bauen..
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manni
05.05.2025 22:22     Antworten mit Zitat

Admiral schrieb:
naja aber selbst das neue depot ist für diese fahrzeuglänge ausgelegt.. das heißt, man müsste ein depot neu bauen..


Du musst in diesen Dingen vielleicht etwas weniger statisch und weiter in die Zukunft denken. Die Abstellkapazitäten für Tramfahrzeuge müssen ohnehin für die künftigen Netzerweiterungen ausgebaut bzw. verlagert werden. Es wird auch eine Straßenbahntiefgarage in der Pastorstraße in Erwägung gezogen, wo die Gleislängen dann passend ausgelegt würden.
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Verkehrsplaner
06.05.2025 10:34     Antworten mit Zitat

Es wurde ein Umbau der Tiefgarage in der Pastorstraße für Straßenbahnen überlegt. Da ging es aber nicht um zusätzliche Kapazitäten, sondern darum die Busse stattdessen oben zu parken. Hintergrund ist die Brandlast der künftigen E-Busse, die man nicht in einer Tiefgarage haben möchte, schon gar nicht unter der Straßenbahnhalle.

Meiners Wissens ist das aber nicht mehr aktuell, weil es auch nicht toll ist die Brandlast über der Straßenbahnhalle zu haben.
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418
06.05.2025 18:59     Antworten mit Zitat

Verkehrsplaner schrieb:

Meiners Wissens ist das aber nicht mehr aktuell, weil es auch nicht toll ist die Brandlast über der Straßenbahnhalle zu haben.


Wahrscheinlich muss die Brandlast auch jedes Mal neu bewertet werden. Jeder Akku-Typ hat ganz eigene Eigenschaften, und ein luftgekühlter Li-NMC-Akku von 2014 ist nicht mit einem flüssiggekühlten Li-FePO-Akku von 2025 zu vergleichen. Auch gibt es inzwischen Methoden, Akku-Brände zu löschen, und selbst die mechanische Architektur der Akkumulatoren - unabhängig von ihrer Zellchemie - wird inzwischen auch an eventuelle Brandrisiken angepasst, indem z.B. Akkumulatoren in Brandabschnitte eingeteilt werden.
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