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418 |
| 22.04.2024 15:31  Wahlprogramm Johannes Anzengruber |
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Ich vermute, dass Johannes Anzengruber mit der Magnetschwebebahn so etwas wie die Berliner M-Bahn meint, die in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren mit Linearmotor betrieben wurde.
Für sich genommen war die M-Bahn sicher ein gutes Projekt. Nur glaube ich auf keinen Fall, dass dieses System in Innsbruck irgendeinen Vorteil hätte. Die M-Bahn war als Ersatz für den nicht bedienten U-Bahnhof Potsdamer Platz eingerichtet worden und verband ihn mit dem Gleisdreieck, einem Westberliner U-Bahn-Knoten. Mit dem Fall der Berliner Mauer fiel die Notwendigkeit weg, da der U-Bahnhof wieder normal bedient wurde, und die M-Bahn stellte ihren Betrieb ein.
Nur wenn das Projekt einer Seilbahnkette vom Innsbrucker Hauptbahnhof bis Patscherkofel kommt (das ich nicht für übermäßig sinnvoll halte), wäre als erster Abschnitt so etwas wie eine M-Bahn denkbar. |
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manni |
| 22.04.2024 22:13  |
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Ich glaube definitiv nicht, dass Anzi die M-Bahn kennt oder meinte. :D Ich bin mir ziemlich sicher, dass er einfach nur dachte, "Magnetschwebebahn" klänge toll. _________________ ___________________________________________________________________________________________
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Heli |
| 23.04.2024 00:11  |
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| Was in North Haverbrook funktioniert ist auch für Innsbruck gut genug!! Think big!! |
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418 |
| 23.04.2024 09:54  |
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| Heli schrieb: |
| Was in North Haverbrook funktioniert ist auch für Innsbruck gut genug!! Think big!! |
Ich bin in Seattle mit der Einschienenbahn gefahren. Sie poltert zwar ziemlich, aber im Vergleich zu einem nordamerikanischen Linienbus ist es auf gut Berlinisch "als wennste schwebst!" |
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lech |
| 28.04.2024 19:59  |
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Bis auf den Einbahn-Wahnsinn liest sich das WP zumindest ÖPNV- und Rad-freundlich.
Wird spannend ob er eine rechts Koalition zusammenkratzt oder eine mittige, und ob er Sachargumente zur Adaption oder zur Absage seiner Wahlprogramminhalte verwendet. |
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manni |
| 28.04.2024 22:15  |
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Rechtskoalition geht sich nicht aus. Die Mitte-links-"Caprese"-Koalition ist praktisch alternativlos. Ich hoffe nur, wir kriegen das Mobilitätsressort, denn das bestimmt der Bürgermeister. Wenn nicht, ist Arsch offen. Anzengruber wird Mobilität aufgrund der Größe des Ressorts mit Sicherheit nicht selber machen (genauso wie Georg Willi fas nicht machte), also wäre Mariella Lutz an der Reihe, die jetzt bereits Vorsitzende des Verkehrsausschusses ist. Und die ist eine stockkonservative Autolobbyistin, die uns in den letzten sechs Jahren ständig das Leben schwer gemacht hat. _________________ ___________________________________________________________________________________________
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Verkehrsplaner |
| 29.04.2024 12:54  |
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| Ja, bitte hart verhandeln. Lasst euch nicht über den Tisch ziehen, wie die Grünen in Deutschland. Mobilität ist der wichtigste Stellhebel für die Umweltpolitik, gerade auch kommunal. |
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Admiral |
| 29.04.2024 20:13  |
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ich bin ja gespannt, ob flächendeckendes tempo 30 da raus burzelt... das wäre für mich ein grund, auf das auto umzusteigen... wenn der ÖV nur noch mit 30km/h durch dei stadt bummelt, bin ich über die autobahn dann unübertrieben 6x so schnell.. aktuell ists nur 5x so schnell mit dem auto... _________________ This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects. |
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Heli |
| 29.04.2024 20:36  |
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| Admiral schrieb: |
| ich bin ja gespannt, ob flächendeckendes tempo 30 da raus burzelt... das wäre für mich ein grund, auf das auto umzusteigen... wenn der ÖV nur noch mit 30km/h durch dei stadt bummelt, bin ich über die autobahn dann unübertrieben 6x so schnell.. aktuell ists nur 5x so schnell mit dem auto... |
Der ÖV ist jetzt ja auch nicht viel schneller. Trams die mit 35 über die Eigentrasse in der Krabi schleichen, Schneckentempo in Kurven und über Weichen, und alle hoppeln von einer roten Ampel zur nächsten... |
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kayjay |
| 30.04.2024 08:08  |
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| Wenn Mariella Lutz das Verkehrsressort bekommt, ist es egal ob mit dem Auto oder Öffentlich, dann wird alles stehen. |
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lech |
| 30.04.2024 08:14  |
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| kayjay schrieb: |
| Wenn Mariella Lutz das Verkehrsressort bekommt, ist es egal ob mit dem Auto oder Öffentlich, dann wird alles stehen. |
Dann spazier' und radle um den Stau herum, bin froh dass sie die Bahn nicht bremsen kann, und feiere die baldige Abwahl ... |
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Hager |
| 30.04.2024 14:15  |
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Keine Panik, auch in Straßburg gab es Versuche, das Rad zurück zu drehen. Zunächst sollte eine Stadtbahn (1979), dann eine automatische Kleinmetro (1983) gebaut werden. Als Catherine Trautmann 1989 Bürgermeisterin wurde, war diese Kommunalwahl zugleich die Entscheidung in Richtung Wiedereinführung der Straßenbahn. Die Straßenbahn wurde als Teil eines Gesamtprojektes zur Revitalisierung der Innenstadt und zur Stadtverschönerung konzipiert. Spätere Versuche, die weitere Entwicklung zu stoppen, scheiterten auch an der Bevölkerung. Die Planungsmaximen, die Straßenbahn als Gesamtkunstwerk, wurde konsequent umgesetzt. Der Erfolg, sowohl in verkehrlicher als auch in ökonomischer und stadtgestalterischer Hinsicht, gab dem Planungsleitfaden recht.
Leider ist damit wohl auch beschrieben, was in Innsbruck genau und gründlich unterlassen und damit für lange Zeit nur schwer korrigierbar versäumt wurde. In Innsbruck wurde nach deutschem Muster (Auto- und Straßenbaudenken) gearbeitet.
Ich war 1980 und dann mehrfach seit 1992 in Straßburg, konnte die Entwicklung etwas verfolgen und den Erfolg beobachten. Übrigens fährt die Linie D seit 2018 über den Rhein nach Deutschland zum Bahnhof Kehl und weiter zur Rathaus. Man sollte es in Innsbruck dann auch schaffen, ins Umland zu kommen (über den Inn nach Völs usw.). _________________ Wenn man will, geht viel. Wenn man nicht will, geht nichts. |
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transit guy |
| 02.05.2024 09:52  |
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| Egal wer das Ressort bekommt - es wird sich so wie in den letzten Jahren genau gar nichts tun. |
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sLAnZk |
| 14.05.2024 23:17  |
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Ein echter Sportler braucht auch einen Tramslalom - wobei man sagen muss: die Bestandsstrecken sind eh nicht wirklich zu retten. Bleibt die Hoffnung, dass die Ausbaustrecke nach Völs, die wohl die einzige sein wird während der kommenden Regierungsperiode, abseits des "Autobahnzubringers" gebaut wird.
Egal, wer das macht: Trampel oder Autist, beide würden die Strecke nicht in Mischverkehr auf die Ausfallstraße legen, und sonst wird wahrscheinlich nichts gebaut.
Ansonsten kann man darauf hoffen, dass sich vielleicht in Sachen Radwegstruktur etwas beweegt. Ich jedenfalls habe diese Hoffnung noch nicht aufgegeben. _________________ Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon. |
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Verkehrsplaner |
| 15.05.2024 08:46  |
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| Die Planungen für die Strecke nach Völs sind längst fertig, die kommt nicht in die Straße. Das wird eh keine Straßenbahn, sondern eine Eisenbahnstrecke. |
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Admiral |
| 15.05.2024 21:35  |
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gebaut sollts halt noch werden... vor 2030 _________________ This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects. |
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lech |
| 16.05.2024 15:02  |
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Aus https://tirol.orf.at/stories/3257298/:
| Zitat: |
Stadträtin Mariella Lutz: Wirtschaft, Tourismus und Immobilien, Grünanlagen, Tiefbau, Straßenbetrieb
Stadträtin Janine Bex: Stadtplanung, Mobilität und Integration, Klimaneutrale Stadt, Bau-, Wasser-, Gewerbe- und Straßenrecht, Bau- und Feuerpolizei
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Na Bumm.
Klingt nach garantiertem Stillstand bei allen Verkehrsthemen. |
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38ger |
| 17.05.2024 13:37  |
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| lech schrieb: |
Aus https://tirol.orf.at/stories/3257298/:
| Zitat: |
Stadträtin Mariella Lutz: Wirtschaft, Tourismus und Immobilien, Grünanlagen, Tiefbau, Straßenbetrieb
Stadträtin Janine Bex: Stadtplanung, Mobilität und Integration, Klimaneutrale Stadt, Bau-, Wasser-, Gewerbe- und Straßenrecht, Bau- und Feuerpolizei
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Na Bumm.
Klingt nach garantiertem Stillstand bei allen Verkehrsthemen. |
Ist Janine Bex problematisch? Sonst stellt sich halt die Frage was "Straßenbetrieb" konkret bedeutet..."Mobilität" und Straßenbetrieb überschneiden sich ja irgendwie...auf Ampelschaltungen wird das kaum einen positiven Effekt für die Öffis haben, aber Linienführungen, Intervalle, Betriebszeiten, und Budget für Öffis würden ja kaum unter Straßenbetrieb, sondern unter Mobilität fallen?
Für neue eigene Gleiskörper oder neue Busspuren sind das jedoch vermutlich eher schlechte Nachrichten? |
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lech |
| 17.05.2024 13:43  |
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Ich fürchte dass "Straßenbetrieb" (+Tiefbau) sich mit Mobilität giftig überschneiden könnte.
Dass auch Baurecht, Straßenrecht, Stadtplanung bei Janine Bex liegt gibt aber Hoffnung.
Kennen tu' ich die beide nicht, außer was ich aus Manni's Kommentaren (über Mariella Lutz als bisherige Verkehrsausschuß-Vorsitzende) und aus der Presse noch im Hinterkopf habe. |
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Oeffinator |
| 17.05.2024 14:20  |
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Manni, was kannst du uns berichten? _________________ Ein funktionierender und leistungsfähiger ÖPNV ist für eine dynamische, pulsierende und wirtschaftlich erfolgreiche Stadt die Essenz der Zukunft. |
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