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Nachfolge von Martin Baltes

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Verkehrsplaner
27.07.2023 14:11    Nachfolge von Martin Baltes Antworten mit Zitat

Die TT will erfahren haben, dass der bisherige Abteilungsleiter der Mobilitätsplanung beim Land Martin Balte im Chefsessel der IVB nachfolgen soll:
Tiroler Mobilitätschef Allinger-Csollich vor Wechsel zu IVB

Ich denke das ist eine gute Entwicklung für die IVB, da kommt künftig sowohl jemand der Innsbruck und Tirol sehr gut kennt, als auch jemand mit einem progressiven Ansatz, der was voranbringen will und das bisher im Land auch schon bewiesen hat.

Spannend wird jetzt natürlich, wer ihm in seiner bisherigen Funktion nachfolgt. Hoffen wir mal, dass es kein konservativer Bremsklotz sein wird.
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raumplaner
27.07.2023 15:37     Antworten mit Zitat

Der Wechsel ist äußerst erfreulich, denn damit leitet künftig die IVB eine Person mit Sach- und Ortskenntnis, aber auch einer angenehmen persönlichen Ausstrahlung und Umgangsform.

Was aber schon ein wenig irritiert ist wieder einmal die Besetzung derartiger Funktionen ohne vorherige Ausschreibungen. Oder ist mir da etwas entgangen?
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manni
01.08.2023 12:12     Antworten mit Zitat

raumplaner schrieb:
Der Wechsel ist äußerst erfreulich, denn damit leitet künftig die IVB eine Person mit Sach- und Ortskenntnis, aber auch einer angenehmen persönlichen Ausstrahlung und Umgangsform.


Sehe ich genauso. Ekkehard Allinger-Csollich wurde seinerzeit von Ingrid Felipe in die Landesverkehrsplanung geholt. Eine gute Wahl.

Die letzte Ausschreibung war erfolglos, nur Baltes hatte sich beworben. Österreichs kommunale Verkehrsunternehmen können die Gehälter nicht zahlen, die internationale Manager nun mal verlangen. Da braucht es erst noch kulturelle Veränderung und mehr Wertschätzung für diese wichtigen Funktionen. Das gilt allerdings für den gesamten öffentlichen Dienst inklusive Beteiligungsgesellschaften und auch für politische Positionen.
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raumplaner
01.08.2023 15:06     Antworten mit Zitat

manni schrieb:
Die letzte Ausschreibung war erfolglos, nur Baltes hatte sich beworben. Österreichs kommunale Verkehrsunternehmen können die Gehälter nicht zahlen, die internationale Manager nun mal verlangen. Da braucht es erst noch kulturelle Veränderung und mehr Wertschätzung für diese wichtigen Funktionen. Das gilt allerdings für den gesamten öffentlichen Dienst inklusive Beteiligungsgesellschaften und auch für politische Positionen.


Es braucht für den Job keine internationalen Manager, oder sind nur Leute im Management wirklich gut die viel kassieren? Deine Ansicht erstaunt mich ein wenig. Eine Person mit fundierter Sach- und Ortskenntnis und einem sicheren, aber nicht arroganten Umgangston - immerhin gilt es mit vielen Personen von Anrainern bis zur Politik auf Augenhöhe zu reden.

Und nein, Ausschreibung gab es noch keine. E. Allinger wird auch nicht GF, sondern vorerst auf eine neu geschaffene Prokuristen-Stelle wechseln. Erst wenn Baltes ausscheidet wird es eine Ausschreibung geben, auf die er (Allinger) sich dann wohl mit guten Chancen bewirbt. Interessant wird, wie's beim Land weitergeht. Hoffentlich hat man mehr Personalglück als beim Amt für Verkehr der Stadt.
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manni
01.08.2023 16:22     Antworten mit Zitat

raumplaner schrieb:
Es braucht für den Job keine internationalen Manager, oder sind nur Leute im Management wirklich gut die viel kassieren? Deine Ansicht erstaunt mich ein wenig. Eine Person mit fundierter Sach- und Ortskenntnis und einem sicheren, aber nicht arroganten Umgangston - immerhin gilt es mit vielen Personen von Anrainern bis zur Politik auf Augenhöhe zu reden.


Nein, aber die Grundregel im Arbeitsmarkt ist halt, dass gute Leute allermeistens nur für gutes Geld zu haben sind. Dass nur die gut sind, sagte ich nicht, ganz im Gegenteil: Nerds und Enthusiast:innen, denen der finanzielle Aspekt weniger bedeutet, sind oftmals noch besser, dafür gab und gibt es gerade bei den IVB bereits hervorragende Beispiele.
Es gab aber (und teilweise gibt es immer noch) ebenfalls bei den IVB leider auch immer wieder Beispiele für Fehlbesetzungen, Leute die nur an Positionen gelangt sind, weil sie weiterbeschäftigt werden mussten oder weil eben nur sie bereit waren, die Bedingungen zu akzeptieren.
Wenn der Glückfall des Herrn Allinger-Csollich nicht wäre, würde ich an dieser Position eine:n erfahreneNn Manager:in vom (ÖV-)Fach aus einem Großstadt-VU irgendwo in (West-)europa sehen wollen, die/der nachweislich bereits mit Erfolg Reformen und Großprojekte in jenen Bereichen umgesetzt hat, die bei uns noch ausständig sind und die Baltes nicht (mehr) angepackt oder sogar (defensiv) opponiert hat (wobei Martin Baltes vor allem in den ersten 15 Jahren auch sehr viel bewegt hat, nur um das an dieser Stelle auch zu erwähnen). Da würde ich z.B. in die Schweiz schauen, nach Norwegen, Frankreich, vereinzelt auch nach Deutschland. Und solche Leute kriegt man halt nicht mit einer Ausschreibung mit einem Jahresgehalt von deutlich weniger als 250K brutto.
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