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René Zumtobel wird Verkehrslandesrat
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Autor

Verkehrsplaner
20.10.2022 09:52    René Zumtobel wird Verkehrslandesrat Antworten mit Zitat

Wie die TT gestern Abend vermeldet hat, wird der bisherige Regional Manager der ÖBB PV, René Zumtobel, der Nachfolger von Ingrid Felipe als Verkehrslandesrat.

https://www.tt.com/artikel/30835080/landesregierung-steht-oebbler-zumtobel-und-polizistin-mair-steigen-auf

Damit bekommen wir auf jeden Fall mal einen Eisenbahn Fachmann für den Job. Ich finde das gleichermaßen überraschend wie begrüßenswert. Dem können irgendwelche Einflüssterer nicht einfach irgendeinen Blödsinn erzählen, weil er keine Ahnung hat. Die bisherige unter Ingrid Felipe eingeschlagene Richtung zu besserem ÖV wird von ihm bestimmt nicht abgewürgt werden. Eventuell kann er sogar noch mehr positive Akzente setzen, da sich die Machtverhältnisse mit der ÖVP verschoben haben.

Ich wünsche ihm und damit uns allen, viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe.
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Oeffinator
20.10.2022 14:42     Antworten mit Zitat

Definitiv eine positive Überraschung, die für weitere Impulse im ÖPNV Bereich gut sein sollte. Die Connections dieses Herrn aufgrund seines Bahnhintergrundes werden sicher kein Nachteil sein. Damit steigt auch meine persönliche Hoffnung, dass der Umbau des HBF zeitgerecht erfolgt. :D
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Ein funktionierender und leistungsfähiger ÖPNV ist für eine dynamische, pulsierende und wirtschaftlich erfolgreiche Stadt die Essenz der Zukunft.
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Admiral
20.10.2022 19:25     Antworten mit Zitat

ja mal positiver als alles was zur auswahl gestanden ist... die frage ist, wie sehr der fokus am ehemaligen arbeitgeber liegt, und ob jetzt vor allen dingen die öbb gewinnt, oder auch noch die regionalbahn gepusht wird.. aber damit bekommt man evtl auch jemanden, der mal gewissen personen streckenkapazität, fahrgeschwindigkeit und haltestellenabstände auf der vollbahn richtig erklären kann...
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This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects.
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Oeffinator
24.10.2022 09:40     Antworten mit Zitat

Das Theman Verkehr ist im neuen Regierungsprogramm in zwei große Bereiche geteilt. Der Bereich "Verkehr" beschäftigt sich haupstächlich mit dem Thema Transit und Ortsumfahrungen. In der Ruprik "Mobilität" finden sich die ÖPNV/Bahn usw. Agenden wieder. Wenn alles was dort publiziert wurde auch umgesetzt wird, kann es sich schon sehen lassen.
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Admiral
24.10.2022 18:13     Antworten mit Zitat

nur die regionalbahn ist wohl gestorben... bzw meterspurausbauten wohl generell...
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Verkehrsplaner
24.10.2022 18:56     Antworten mit Zitat

Wer sagt denn sowas?
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Martin
24.10.2022 23:22     Antworten mit Zitat

Zu klären wird sein, ob Zumtobel gleich denkt wie Lindenberger (dem sagte man nach, dass er gegen die RB war)
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Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.
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Oeffinator
25.10.2022 06:51     Antworten mit Zitat

Im Regierungsprogramm steht:

"Die Fertigstellung und Inbetriebnahme der Regionalbahn Völs–Rum und allenfalls eine Erweiterung bis Hall, wenn diese regional gewünscht wird, sowie die Erstellung eines langfristigen Schienenkonzepts für den Tiroler Zentralraum."
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Hager
25.10.2022 09:41     Antworten mit Zitat

Das lässt einen ganz klaren Schluss zu:
Verlängerung nach Hall nur wenn Hall und Thaur wollen - damit wohlvorerst gestorben (bis Völs fertig ist, stehen ohnedies die bald die nächsten Landtagswahlen an)
Konzept ist gut, da braucht man weder genehmigen noch bauen. Von Umsetzen steht ja nichts da.
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Wenn man will, geht viel. Wenn man nicht will, geht nichts.
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Admiral
25.10.2022 19:04     Antworten mit Zitat

die zeile habe ich wohl überlesen im regierungsprogramm, nach exakt dem hab ich gesucht...
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manni
28.10.2022 15:05     Antworten mit Zitat

Hager schrieb:
Das lässt einen ganz klaren Schluss zu:
Verlängerung nach Hall nur wenn Hall und Thaur wollen - damit wohlvorerst gestorben (bis Völs fertig ist, stehen ohnedies die bald die nächsten Landtagswahlen an)
Konzept ist gut, da braucht man weder genehmigen noch bauen. Von Umsetzen steht ja nichts da.


"Regional gewünscht" wird sich auf den Planungsverband beziehen, genau dafür existiert dieser ja (und wurde auch wiederbelebt), wo natürlich als einwohnerstärkste Entität die Stadt dominiert, die diese Verlängerung natürlich haben will, weil sie die entscheidende Trendumkehr für den Pendelndenverkehr aus dem Osten bringen könnte.
Prinzipiell sollte die noch laufende Studie die Entscheidungsgrundlage bilden, da gab es in der vorherigen Landtagsperiode einen (durchaus zähneknirschenden) Konsens mit der ÖVP.

Nun können wir schon jetzt davon ausgehen, dass die Studie die weiterhin bestehende Notwendigkeit dieser Stadtregionalbahnverlängerung nachweisen wird (no na ned, angesichts der weiter gestiegenden Autopendelndenzahlen kann es gar keinen anderen Schluss geben).

Der neue Verkehrslandesrat wird als sachkundiger Experte die Verlä#ngerung nicht ablehnen können (und auch nicht wollen, weil die SPÖ immer dafür war).

Am Geld wird es auch nicht scheitern, weil der Bund 50% der Kosten übernehmen wird, das Land wird voraussichtlich 85% und die Gemeinden 15% zu zahlen haben. Das ist die größte Stellschraube und in der Regel der Gamechanger, das hat man ja schon in den 1970-ern in Deutschland gesehen.

Das heißt, dass Vorarbeit und Hausaufgaben gründlich gemacht wurden und die Verlängerung eigentlich außer Frage stehen sollte. Realpolitisch kann es dann natürlich anders aussehen, letztlich hängt es an der Mehrheit und daran. Sollte es hier aber zu einem Absägen des Projekts kommen, wären meiner Meinung nach gerichtliche Schritte angebracht (ja, das geht nicht nur in Deutschland, es wird in Österreich nur kaum praktiziert). Denn angesichts der Gesundheits- und Umweltbelastungen und der Klimakrise wäre eine Ablehnung ohne gleichwertigen Ersatz (den es nicht gibt) keinesfalls zu rechtfertigen.
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Admiral
28.10.2022 18:46     Antworten mit Zitat

naja besser wäre, wenn man mal in die gänge kommen täte und nicht die planung bis auf die endgültige fertigstellung verschieben täte...

wobei man auch überlegen könnte, wie man das industriegebiet in thaur anschließen kann.. irgendwie ist da doch recht viel an MA*innen am rumwandern aber wenig ÖV anschluss.
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sLAnZk
30.10.2022 15:48     Antworten mit Zitat

Die Frequenz nach Thaur/Hall-West ist nicht so schlecht, gut genug, um das Auto dort zum Pickerl hinzustellen, wie bereits ausprobiert.

Dennoch kann die Neue Haller ein gutes System sein, vielleicht wäre es auch den Versuch wert, sie einmal bis Heiligkreuz zu führen.

"Heiligkreuz" klingt sicherlich gut für die ÖVP, und für das Industriegebiet ist es auch interessant, auch wenn die Kundschaft im wesentlichen mit dem Auto kommen dürfte - dabei muss es aber nicht bleiben.
Heiligkreuz als vorläufiger Zielpunkt hätte auch den Vorteil, dass es von dort nach Hall wirklich nicht mehr weit ist, und eine freie Strecke ist verfügbar, gut zu sehen schon vom Metro aus.

Die Wahl Zumtobels zum Landesrat erfüllt mich auch mit Zuversicht, er ist jemand, der sich wirklich auskennt, ein seltener Glücksfall.
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Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon.
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Verkehrsplaner
30.10.2022 17:57     Antworten mit Zitat

Die wichtigste Frage ist doch, wie führt man die Strecke in die Stadt? Die Verlängerung der 5er ist toll um Neurum, O-Dorf und Reichenau ans Unterlany anzubinden, aber niemand würde mit einer verlängerten 5 nach Hall fahren.
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Hager
30.10.2022 18:21     Antworten mit Zitat

Kommt drauf an, wohin sie dort fahre würde. Die Achse nördlich der Altstadt würde Sinn machen (Heiligkreuz, Umit, Krankenhaus).
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luca
30.10.2022 19:23     Antworten mit Zitat

Wäre es nicht auch sinnvoll, den Haller Bahnhof anzubinden?

So kann die Regionalbahn als Zubringer zur S-Bahn dienen und wäre so auch für Menschen, die nicht an der Strecke der Regionalbahn in Innsbruck/Rum wohnen ein wertvolles Verkehrsmittel für Ziele in Hall.
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418
30.10.2022 20:16     Antworten mit Zitat

Schick wäre ein Verlauf, bei dem es durch das Gewerbegebiet Thaur entlang der Schlöglstraße geht, dann hinter den Röhrenwerken bis zum Bahnhof Hall, von da aus nach Heiligkreuz zumindest bis zum Schwimmbad, und von da dann über den oberen Stadtgraben zum KH Hall und Umit und schließlich ans Endpunkt ins Gewerbegebiet Mils. Ich gebe zu, das klingt derzeit ziemlich utopisch.
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Verkehrsplaner
30.10.2022 22:51     Antworten mit Zitat

Ich bin der Meinung man sollte nicht den Fehler des letzten Ausbauschritts wiederholen und meinen man muss alles mitnehmen. Dadurch wird die Bahn wieder elendig langsam. Man sieht das ja jetzt, da wird schon eine direktere Führung durch Pradl diskutiert.
Man sollte sich ganz genau überlegen was man mit der Bahn erreichen will. Soll das eine Anbindung von Hall nach Innsbruck werden, oder will man eine Erschließung zwischen Innsbruck und Hall? Wird die Strecke zu langsam, dann ist sie kein adäquater Ersatz mehr für die 504.

Es fragt sich eh ob es nicht sinnvoller ist den Busverkehr weiter auszubauen und auf die Vollbahn als Hauptverbindung nach Innsbruck zu setzen. S-Bahn und REX haben genug Kapazitäten übrig, weil sie für die längeren Strecken auf Sitzplatzkapazität geplant werden, aber das gleiche nochmal in Stehplätzen mitbringen.
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Oeffinator
31.10.2022 11:03     Antworten mit Zitat

Verkehrsplaner schrieb:
Ich bin der Meinung man sollte nicht den Fehler des letzten Ausbauschritts wiederholen und meinen man muss alles mitnehmen. Dadurch wird die Bahn wieder elendig langsam. Man sieht das ja jetzt, da wird schon eine direktere Führung durch Pradl diskutiert.
Man sollte sich ganz genau überlegen was man mit der Bahn erreichen will. Soll das eine Anbindung von Hall nach Innsbruck werden, oder will man eine Erschließung zwischen Innsbruck und Hall? Wird die Strecke zu langsam, dann ist sie kein adäquater Ersatz mehr für die 504.


So sehr ich auch selbst pro Tram bin, tue ich mir schwer damit zu glauben, dass der 504 prinzipiell adäquat ersetzbar ist, die 504 ist einfach eine Linie die funktioniert und angenommen wird. Bei einer möglichen Linienführung der Regionalbahn nach Hall bin ich deshalb für einen möglichst unkomplizierten und direkten Verlauf, soweit das realisierbar ist.
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Hager
31.10.2022 11:44     Antworten mit Zitat

Den Beitrag von Verkehrsplaner finde ich interessant. Eine Auffächerung von 2 und 5 zwischen Pembaurstraße und Rhombergpassage wäre denkbar. In Hall sehe ich das Potenzial nördlich der B171, die Andienung des Bahnhofs Hall sollte durch Nord-Süd-Linien geschehen. Insgesamt erwarte ich aber realistischerweise keinen Straßenbahnbau.
Klar muss aber auch sein, dass verdichtete S-Bahn-Intervalle extreme Ausbaukosten nach sich ziehen werden, da die schon früher diskutierten Kapazitätsprobleme mit dem Fernverkehr eintreten würden.
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