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Martin |
| 24.04.2020 21:41  Innsbruck-erinnert.at |
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Sehr zu empfehlen mit manchmal kniffligen Rätselaufgaben. Suchtgefahr.
Einige vom Forum sind wohl schon draufgekommen
http://innsbruck-erinnert.at/
Edit manni: Titel verdeutlicht _________________ Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.
Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden. |
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Admiral |
| 25.04.2020 11:10  |
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ja die qualität der bilder ist ein traum.. auch die seltene aufnahme von BW107 in aldrans... und auch keine alltäglichen bilder :) _________________ This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects. |
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manni |
| 14.05.2020 01:58  |
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Man kann die Fotos auch in noch höherer Auflösung als in den Blogposts erkennbar ansehen.
Dazu braucht ihr einen Browser mit DOM-Inspector, wie z.B. Chrome. Ihr klickt irgendwo neben dem Bild mit rechts auf "Untersuchen". Dann wählt ihr oben in der Seitenleiste des DOM-Inspectors das Cursorsymbol aus (Pfeil auf Rechteck) und klickt auf das Foto. Jetzt seht ihr die Bildadresse und könnt sie mit "Copy link address" in die Zwischenablage übernehmen. Neuen Tab öffnen, einfügen, fertig. Bild in voller Auflösung.
Dieses soeben veröffentlichte Bild finde ich sensationell: http://innsbruck-erinnert.at/ein-foto-fuer-lokalbahnfreunde/#comment-295
Es zeigt die ehemalige Mühlauer Remise! Mir war bisher kein Foto davon bekannt.
Volle Auflösung: http://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2020/05/3707-05.jpg _________________ ___________________________________________________________________________________________
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Ingenieur |
| 14.05.2020 18:04  |
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Manni, die Frage bezüglich exaktem Datum der Abtragung der Remise kann ich zwar nicht beantworten, aber das Datum läßt sich gut eingrenzen.
Nachdem die neue Mühlauer Innbrücke nicht an der Stelle der alten Kettenbrücke, sondern etwas flußabwärts und im schrägen Verlauf etwa der Straßenbahnbrücke folgend gebaut wurde, war die Remise spätestens 1938 dem neuen Behn- und Straßenverlauf im Weg. Der Abriß erfolgte daher entweder noch 1937 mit dem Baubeginn der neuen Brücke, spätestens aber 1938 im Zuge der Bauarbeiten für ebendiese. |
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Admiral |
| 14.05.2020 18:49  |
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interessant wäre auch die nutzungsdauer der remise, ob diese bis 1910 überhaupt in verwendung gewesen ist.. auf dem foto fehlen schon die gleise bzw soweit ich weiß, war sie ja nur für eine dampflok von dimensioniert...
wahrscheinlich ist die remise bereits früher abgerissen worden, ein foto von altmühlau (heute hallerstraße) lässt die remise schon nicht mehr erkennen in der zwischenkriegszeit..
geben tut es noch ein foto von der anderen seite mit blick auf GH dollinger auf jeden fall, wo man die remise auch erkennt.. _________________ This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects. |
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itsme |
| 18.05.2020 15:20  |
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Auf einem Foto von Müller wurde die Remise bzw die angrenzenden Häuser während dem Abriss der Mühlauer Brücke abgelichtet. Hier führt noch die Strasse am ehemaligen Verlauf neben den alten Häusern vorbei. Links erkennt knapp die Remise und das Warnschild für einen Bahnübergang.
Foto Müller - Sammlung Tiroler BahnArchiv - 1938
 _________________ http://tiroler.bahnarchiv.net |
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Admiral |
| 18.05.2020 18:30  |
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sehr schade, wenn man so sieht, was hier für eine dörfliche kulisse für die autobahn geopfert worden ist... könnte leicht mit st nikolaus mithalten _________________ This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects. |
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Ingenieur |
| 18.05.2020 18:31  |
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| Auf dem Luftbild von Innsbruck von 1940 ist von all diesen Gebäuden nichts mehr zu erkennen. Die Haller Straße hat sich an die neue Brücke angepaßt und folgt ihrem heutigen Verlauf. |
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lech |
| 18.05.2020 20:38  |
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| manni schrieb: |
Man kann die Fotos auch in noch höherer Auflösung als in den Blogposts erkennbar ansehen.
Dazu braucht ihr einen Browser mit DOM-Inspector, wie z.B. Chrome. ... |
Es geht auch einfacher wenn man die Extension "Gallerify" installiert hat, https://chrome.google.com/webstore/detail/gallerify-powerful-image/hlmlhalegjopepcnfbnphmpobjkjhdgk?hl=de
Wobei, bei meinem letzten Besuch auf innsbruck-errinert ging überhaupt noch Rechtsklick/Bild in neuem Tab öffnen.
Keine Ahnung warum man das krampfhaft unterbindet. Wenn man Bildklau halbwegs ernsthaft unterbinden will müsste man weiter gehen, z.b. per Java-Script drawen und die Daten mit einem Session-Key verschlüsseln. |
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Admiral |
| 19.05.2020 06:52  |
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sagen wir mal so... hier trifft wahrscheinlich alter auf jugend... der etwas weniger versierte ältere chef sagt, mit rechtsklick kann an bild speichern, dass will er nicht... nicht wissend dass es sowas wie quelltext gibt :D find es überhaupt recht lästig, nachdem ja die bilder zufällig sortiert werden, das menü zum laden a zeitl benötigt, dass man fenster nicht in neue tabs aufmachen kann sondern jedes mal wieder das ganze procedere von anfang an durchleiden muss... _________________ This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects. |
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manni |
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manni |
| 12.06.2020 17:03  |
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Gibt es hier jemandem, dem das zweite Gleis der Linien 2 und 4 am Herzog-Otto-Ufer bekannt war? Siehe meine Kommentare auf http://innsbruck-erinnert.at/stimmungsvoll/comment-page-1/#comment-427 und dem im Kommentar verbundenen Blogpost.
Die beiden Fotos sind von 1918 und 1929. _________________ ___________________________________________________________________________________________
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Admiral |
| 12.06.2020 17:16  |
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abstellgleis der haller botin vor der ottoburg _________________ This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects. |
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lech |
| 12.06.2020 18:03  |
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| Ist das überhaupt Herzog-Otto-Ufer (mit wenn dann alter Innbrücke), ist das nicht noch Rennweg (mit Emile-Béthouart-Steg)? |
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Admiral |
| 12.06.2020 19:01  |
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da ist die bahn ums eck in die sieber straße gefahren, und da war keine ausweiche...
aber die bis 1976 bestehende innbrücke war in diesem stil.. auch ist das gitter der geländers etwas enger als das vom innsteg... dazu sind die häuser auch unpassend zum innsteg im hintergrund... _________________ This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects. |
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manni |
| 12.06.2020 23:07  |
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| Admiral schrieb: |
| abstellgleis der haller botin vor der ottoburg |
Stimmt! Danke für dem entscheidenden Hinweis. Die Suche nach „Ottoburg“ förderte folgenden Eintrag auf Seite 20 in Walter Kreutz „Straßenbahnen, Busse und Seilbahnen“, 3. Auflage, zu Tage:
„7. August: Politische Begehung des Stutzgleises für den Güterwagen der Haller Bötin bei der Ottoburg, km 9,99/10,0, welches nach rechts (in Fahrtrichtung Hall) abzweigt. Die Verlegung machte das Fällen von 4 Alleebäumen notwendig. Als Gleisabschluss dient eine Querschwelle. Das Gleis muss, da es in der Straße liegt, mit Rillenschienen ausgeführt werden. Das Bewegen der Fahrzeuge darf nur von Hand erfolgen. Den Wagen auf der Straße stehen zu lassen, ist ebenso untersagt wie das Beladen auf der zur Straße
gekehrten Seite.“
Damit ist zweifellos geklärt, dass es sich um dieses bereits diskutierte Postgleis handelt, ich hatte mich schlicht und einfach nicht daran erinnert, dass vor der Ottoburg verortet war. Dennoch scheint es eine Neuentdeckung zu geben: der Eintrag bei Kreutz beschreibt die Situation vor Inbetriebnahme des Gleises 1905. Es zweigte demnach ursprünglich nur in Fahrtrichtung Osten vom Streckengleis ab und war nur mit einer Weiche angebunden (die auf keinem der beiden Bilder zu sehen ist). Am Foto hier sehen wir aber die Gegenweiche, und diese wird nirgends erwähnt, auch nicht später in der Chronik. Das Gleis wurde demnach irgendwann zwischen seiner Errichtung und 1929 zu einer vollwertigen Ausweiche erweitert. _________________ ___________________________________________________________________________________________
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Admiral |
| 13.06.2020 06:41  |
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dann wäre die gegenweiche genau vor der innbrücke aber zum liegen gekommen...
ich verstehe das so, dass wenn man richtung hall schaut, das gleis auf der rechten seite der bahntrasse ist, und die weiche nicht zwingend eine rechts weiche war... die weiche, die auf der haller seite der "ausweiche liegt, würde auch mehr sinn machen, da man hier beim ankuppeln nicht die fahrtrichtung wechseln müsste... sonst müsste man, nachdem man den wagon auf das gleis geschoben hat, nochmals den zug retour stoßen, oder den wagen in die gegenrichtung schieben.. ansonsten kann der zug einfach an der weiche vorbei fahren und bekommt den wagon von hinten aufgeschoben _________________ This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects. |
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Hager |
| 13.06.2020 18:13  |
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Nicht nur die Südbahn (ursprünglich eine französische Gesellschaft) sondern auch die Straßenbahn dürfte in zweigleisigen Abschnitten in der Monarchie und erst recht in Ausweichen links gefahren sein. Die Mittelgebirgsbahn Linie 6 (Ausweiche Tantegert) wurde erst wegen der Bielerfelder auf rechts gestellt, die Stubaier fährt noch heute in allen Ausweichen links. Meines Wissens herrschte bis 1938 auch auf der Straße in Tirol Linksverkehr. Die Eisenbahn Wörgl - Brenner wurde in zwei Schritten in den 80er / 90er auf die Deutsche Rechtsfahrordnung umgestellt. Neuer Ausbaustrecken (Kustein-Wögl, Oberinntal udgl.) wurden von vorneherein auf rechts betrieben. Vor einigen Jahren wurde auch der S-Bahn-Verkehr in Wien auf rechts umgestellt. _________________ Wenn man will, geht viel. Wenn man nicht will, geht nichts. |
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Admiral |
| 13.06.2020 19:59  |
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hab mich erkundigt... es ist immer nur ein stutzgleis gewesen... _________________ This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects. |
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Ingenieur |
| 14.06.2020 08:33  |
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Verkehrspolitik in Österreich hatte traditionellerweise einen Hang zum Chaos. In den Kronländern der Monarchie fuhr man im Straßenverkehr vor dem ersten Weltkrieg jeweils auf unterschiedlicher Seite. In Tirol fuhr man rechts, daher hat man die Weiche ins Abstellgleis ursprünglich wahrscheinlich an dessen westlichem Ende (bei der Brücke) eingebaut.
1914 wurde dann vereinheitlicht (mit Ausnahme von Vorarlberg) und alles auf Linksverkehr umgestellt. Damit war die Weiche an der falschen Stelle und es wurde am östlichen Ende offensichtlich (siehe Foto) eine weitere Weiche eingebaut. Wenn es immer ein Stutzgleis war, dann hat man die westliche Weiche wahrscheinlich entfernt. |
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