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Wieder 9 Monate Unterbrechung der STB und Einstellung der Linie 1

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Autor

Verkehrsplaner
26.01.2022 16:32    Wieder 9 Monate Unterbrechung der STB und Einstellung der Linie 1 Antworten mit Zitat

Der Presse ist zu entnehmen, und es ist ja hier auf der Seite auch schon eingestellt worden, dass am März mal wieder für 9 Monate die Linie 1 durch SEV ersetzt wird und die STB in der Innenstadt entfällt. In Anbetracht der Tatsache, dass das noch nicht all zu lange her ist, dass wir diese Situation hatten, ist es schon ärgerlich, dass Bahnstrecken über so lange Zeit nicht zur Verfügung stehen. Ich habe das Gefühl, dass die IVB da schnell dabei ist den Verkehr komplett durch Busse zu ersetzen. Man stelle sich mal vor die ÖBB würde ihre Arlbergsperren immer so lange ansetzen, da wäre der Aufschrei groß.
Kümmert sich der Gemeinderat eigentlich nicht darum, dass die Belange des Fahrgastes hier auch berücksichtigt werden? Für die Verkehrswende ist sowas jedenfalls Gift.

https://www.tt.com/artikel/30811411/schaufeln-sanieren-stauen-auch-heuer-55-grossbaustellen-in-innsbruck
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Martin
26.01.2022 21:11     Antworten mit Zitat

Ich nehme an, die Begründung wird sein, dass man zwar die Ein und auszugsfahrten der L2 und 5 managen kann, nicht jedoch untertags Straßenbahnverkehr.

Wenn sie dafür in Richtung des Baustellengleises einen Busspur für SEV Bus 1/STB und Linie T am Südring reservieren und in der anderen Richtung weiterhin am Gleiskröper fahren, kann ich dem Ganzen folgen.

Passiert das nicht, würde ich mich schon sehr am Kopf kratzen, und würde es wieder der Special-Taskforce* "Wie kann man Willi möglichst blöd dastehen lassen?" im MAGIBK und GR unterschieben.

*) meine persönliche Verschwörugnstheorie. Wahrscheinlich ists nur ein Kindergarten.
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Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.
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manni
26.01.2022 23:40     Antworten mit Zitat

Naja, ein 1 km langer eingleisiger Abschnitt wäre schon ein Betriebshindernis. Die einziehenden und ausrückenden Bahnen am Ostgleis fahren ja morgens wie abends alle in die selbe Richtung, das sollte problemlos möglich sein.

Ich habe schon vor ein paar Tagen nachgehakt wegen der Details, aber bisher noch nichts bekommen. Ich gehe aber davon aus, dass die Linie 1 wieder geteilt und am Nordast mit Bahnen betrieben wird, sobald die Gleissanierung in der Kaiser-Franz-Josef-Str erledigt ist. Alles andere wäre ja sinnlos.
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Admiral
27.01.2022 12:35     Antworten mit Zitat

ich denke an 2004 zurück, da war die aufrechterhaltung des betriebes kein problem. obwohl die gleise da noch näher beinander gelegen sind und keine ganz parkspur zur verfügung gestanden ist um baugerät abzustellen. und da ist ja auch nicht unter 1x alles aufgegraben worden, sondern etappenweise, kann mir auch nicht vorstellen, dass bei der baustellenlänge alles unter 1x gemacht wird... wobei ich die linienteilung für den nordbereich als noch schlechter empfinden täte als SEV... dann würde man entweder gegengleich den innenstadtring befahren müssen, oder die MUS nur in einer richtung bedienen...
kann mir nur vorstellen, dass die gleistrasse als lagerplatz oder als aufstellplatz für maschinen benötigt wird, und durch die haltestellenkaps engstellen entstehen, in denen man das zweite gleis blockiert bzw sicherheitsabstände nicht einhalten kann..
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Hager
27.01.2022 13:15     Antworten mit Zitat

Bei 9 Monaten Bauzeit sind die Gleisarbeiten nur der Auslöser umfangreicherer Arbeiten an den Versorgungsinfrastruktur. Sonst wäre diese Baudauer unerklärlich.
Bei 1km Streckensperre und 10min Intervall kommt auf der L1 alle 5 Minuten ein Zug, d.h. die Gleistrasse müsste ständig fei bleiben, was ziemlich unmöglich ist, da ja auch private Zufahrten etc. vorhanden sind. Wird der SEV durch die Speckbacherstraße geführt?
In Ansehung dieser Sperre hat sich die Integration der L6 in die L1 auch erübrigt. Bin daher gespannt, ob man es in dieser Sperrzeit schafft, die überschaubaren Anpassungen an der Endhaltestelle Bergisel zur Durchbindung hinzubekommen.
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Wenn man will, geht viel. Wenn man nicht will, geht nichts.
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Martin
28.01.2022 12:01     Antworten mit Zitat

Ich muss mich korrigieren, der Baustellenbereich geht ja von Egger Lienzstraße bis Anichstraße. Das ist natürlich nochmals aufwendiger. Da wird sich die AHS maßgebend sein.....
Wie war das damals vor vor 6178 Tagen (28.02.2005) oder vor 6144 Tagen (04.04.2005) auf den Gleisbaustellenphotos? Damals fuhr die Tram auch untertags. Hm.
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manni
28.01.2022 12:06     Antworten mit Zitat

Damals wurde die Baustelle ja vollständig für den IV abgesperrt, dadurch ging das. Das war der Testballon für Bauen mit vollständiger Absperrung.
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Heli
28.01.2022 15:53     Antworten mit Zitat

war 2005 nicht SEV auf Linie 1? Ich erinnere mich damals den gefahren zu sein.
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Admiral
28.01.2022 20:28     Antworten mit Zitat

2005 war sicher SEV, weil die straßenbahn ja mit baustellenfest eröffnet worden ist... aber da wurde ja nur noch die bürgerstraße gemacht oder?
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Hager
28.01.2022 21:12     Antworten mit Zitat

Ich glaube mich erinnern zu können, dass damals die Fahrten der L6 in die Innenstadt eingestellt und dann zugunsten des LK ohne viel Aufhebens nicht wieder aufgenommen wurden. Die L1 dürfte nur zeitweise im SEV betrieben worden sein.
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manni
28.01.2022 23:44     Antworten mit Zitat

Hager schrieb:
Ich glaube mich erinnern zu können, dass damals die Fahrten der L6 in die Innenstadt eingestellt und dann zugunsten des LK ohne viel Aufhebens nicht wieder aufgenommen wurden.


Das ist korrekt, genau das war damals der Deal: tausche 1 Kurs Linie 6 gegen Verdichtung LK. Forciert von den IVB, die die Linie 6 sinnlos fanden und damals tatsächlich loswerden wollten, es gab noch kaum Gegenwind aus der Politik.
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manni
28.01.2022 23:47     Antworten mit Zitat

Heli schrieb:
war 2005 nicht SEV auf Linie 1? Ich erinnere mich damals den gefahren zu sein.


Zumindest scheint die AHS für den IV offen geblieben zu sein, was dafür spräche: http://www.strassenbahn.tk/inntram/photos_construction_archive.html#gallery_construction_ahs
Dann habe ich das wohl falsch memoriert. Damals also vermutlich ähnliche Situation wie heute.
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Hager
29.01.2022 13:18     Antworten mit Zitat

Wenn ich mir die Bilder aus dem Archiv so anschaue, dann scheint man nicht auf der ganzen Länge sondern in Teilabschnitten gebaut und damit einen Straßenbahnbetrieb der L1 (und der STB?) ermöglicht zu haben. Jetzt haben wir größere Längen sowie bei den Auszugfahrten für L2, L3 un4 L5 am Morgen und bei den Einzugsfahrten am Abend keinen Platz für den Gegenverkehr über 1km. Dazu kommen noch alle Zufahrten, Ladetätigkeiten etc.
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418
29.01.2022 13:38     Antworten mit Zitat

Ich überlege gerade, wie der Verkehr laufen würde, wenn die Straßenbahnstrecke zum Sillhöfequartier und zur Amraser Straße schon fertig wäre. Dann gäbe es nur einen kurzen, eingleisigen Abschnitt bis zur Sillbrücke. Aber da müssten dann Linie 6, Umleitung Linie 1 und Umleitung STB drüber fahren.
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Admiral
29.01.2022 14:01     Antworten mit Zitat

naja und trotzdem würde es einen SEV durch die AHS benötigen... womit man die linie erst wieder brechen müsste..
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Heli
29.01.2022 19:14     Antworten mit Zitat

manni schrieb:
Heli schrieb:
war 2005 nicht SEV auf Linie 1? Ich erinnere mich damals den gefahren zu sein.


Zumindest scheint die AHS für den IV offen geblieben zu sein, was dafür spräche: http://www.strassenbahn.tk/inntram/photos_construction_archive.html#gallery_construction_ahs
Dann habe ich das wohl falsch memoriert. Damals also vermutlich ähnliche Situation wie heute.


Ri. Norden sind wir über die Speckbacherstr. gefahren, Ri. Süden durch die AHS.
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DUEWAG 240
29.01.2022 21:03     Antworten mit Zitat

Warum verbindet man eigentlich nicht die 1er im Nordabschnitt mit der 3er an der Anichstraße/Bürgerstraße? Dann müsste die 3er zwar wie früher über den Hbf nach Amras fahren, man braucht den SEV aber nur im Abschnitt Bergisel-Westbahnhof-Andreas Hofer Straße-Terminal Marktplatz. Für die STB muss man halt überlegen, ob man Direktkurse Stubaitalbahnhof-Hbf-Meinhardstraße macht.
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Admiral
30.01.2022 20:30     Antworten mit Zitat

wahrscheinlich wäre das aber suboptimal weil man den pradlern dann innerhalb von kurzer zeit ein zweites mal den anschluss an den bahnhof wegnimmt.. wobei da könnte man ja generell etwas optimieren... die 3/1er fährt in zukunft für immer über hbf amras-mühbr. und man macht alternierend jeweils im 30min takt linie 6 und linie STB durch die andreas hofer straße, gibt einen 15min takt, und man könnte somit auch die kosten von der igler aufwandsneutral halten... und das beste daran ist, dass wilten dann an den hbf endlcih im 15min takt auch angeschlossen ist.. die morgenspitze müsste man halt mit einem einschub abdecken, aber ansonsten ist ja auf dem ast eher auch nicht mehr die welt los...
und wenn noch etwas über bleibt, könnte man ja einen fond einrichten für notleidende wirtschaftstreibende, die aufgrund der baustellen nicht den üblichen gewinn machen, nachdem jetzt anscheinend schon für alles eine stütze von steuergeldern gefordert wird...
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