manni |
| 04.12.2021 02:49  Nis im September 2021 |
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4. Teil der Südosteuropa-Serie vom September 2021 - hier ist der vorige: http://forum.strassenbahn.tk/viewtopic.php?t=7556
Wie schon in Teil 3 angekündigt, sind die nächsten Bahn- und Busfotos und -videos in Niš entstanden, der drittgrößten Stadt von Serbien.
Aber bevor wir uns dort hin begeben, ein paar Impressionen von den Gegenden, in denen wir uns zwischen Sofia, der letzten hier dokumentierten Station, und Niš aufgehalten haben. Für die nötige Entspannungswoche wählten wir einen abgelegenen Ort auf der mittleren Halbinsel von Chalkidiki.
Das griechische Festland ist in den Küstengegenden mindestens so schön wie die vielen Inseln.
Im Hintergrund der Berg Athos auf dem Gebiet der gleichnamigen Mönchsrepublik:
Hier geht es schon Richtung Nordmazedonien, ein Staat, den es, wie manche wissen dürften, unter dieser Bezeichnung noch nicht lange gibt.
Weite Ebenen, manche trocken, manche mit Seen, wechseln sich dort ab mit grünen Bergen.
Schießlich kommen wir nach Serbien und dort spätnachts in Niš an. Die Stadt ist etwas größer als Innsbruck.
Zu den ersten Dingen, die uns beim Stadtrundgang auffallen, gehört dieses gut gepflegte, aufwändige Dampflok-Monument. Es erinnert an die Jelašnica-Schmalspurbahn.
Der öffentliche Nahverkehr von Niš wird ausschließlich mit Bussen betrieben. Fünf Verkehrsunternehmen, die teils auch im Regionalverkehr tätig sind, teilen sich den Stadtverkehr, es gibt kein einheitliches Farbschema. Infrastruktur wie ÖV-Signale oder Busspuren scheint vollkommen zu fehlen, Aushangfahrpläne haben wir ebenso wenig gesehen wie Netzpläne oder DFI-Anzeigen. Ein trauriges Beispiel für verfehlte Privatisierung. Der Fuhrpark ist zwar vielfältig, aber der Modal Split mit Sicherheit katastrophal. Wenigstens scheint als Mindeststandard Niederflurigkeit zu gelten (vielleicht auch nur der Konkurrenzsituation wegen), und Marschrutkas oder Vergleichbares haben wir nicht gesehen.
Die nun folgenden restlichen Fotos sind alle an der selben Kreuzung entstanden, an der sich von allen Seiten zahlreiche Linien ohne jegliche Bevorrangung gegenüber dem Individualverkehr begegnen.
Trotz des Minimal-ÖV eine sehenswerte Stadt mit einer attraktiven Zufußgehendenzone und allem was man sich von Südosteuropa so erwartet, vom Schopska über den Paternoster bis zum Stehklo. Und eingebettet in eine schöne Gegend.
Im nächsten und letzten Teil kommen wir dann in die zweitgrößte Stadt Serbiens, Novi Sad. _________________ ___________________________________________________________________________________________
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