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| Autor |
Oeffinator |
| 02.12.2021 07:54  Öffentlicher Verkehr auf Abruf |
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Betreffend die gestrige Berichterstattung - wie ist das Projekt zu bewerten? _________________ Ein funktionierender und leistungsfähiger ÖPNV ist für eine dynamische, pulsierende und wirtschaftlich erfolgreiche Stadt die Essenz der Zukunft. |
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manni |
| 02.12.2021 11:04  |
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Das ist eigentlich nichts Neues. Gibt's in der Stadt schon ewig (IVB-Anrufsammeltaxi nachts für die last mile). Es ist ein Zusatzangebot für Gelegenheitsnutzende zu Schwachlastzeiten oder am Land. Der VVT will es jetzt am Land einführen und dafür scheint Wattens das Testgebiet zu sein. Regulären intervallbasierten ÖV kann das nicht ersetzen. Einerseits wird niemand trotz Zeitkarte ständig noch etwas bezahlen wollen, andererseits wird auch niemand ständig mit einer App hantieren wollen, um das Transportmittel zu rufen. _________________ ___________________________________________________________________________________________
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Fibk |
| 02.12.2021 11:45  |
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| Aber genau das passirt ja in Wattens, dort wird regulärer intervallbasierter ÖÜNV ersetzt ... |
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Oeffinator |
| 02.12.2021 12:08  |
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Hätte das jetzt eher so verstanden, dass es sich als Pilotprojekt um eine Ergänzung handelt. Mich hat nur etwas gewundert, dass die reguläre Busverbindung nach Wattens angeblich nicht gut angenommen wird, auch weil der Bhf dort nicht zentral liegt. _________________ Ein funktionierender und leistungsfähiger ÖPNV ist für eine dynamische, pulsierende und wirtschaftlich erfolgreiche Stadt die Essenz der Zukunft. |
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Verkehrsplaner |
| 02.12.2021 12:33  |
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| So ist es, das kommt zusätzlich. Und es ist auch nicht direkt mit dem Anrufsammeltaxi vergleichbar, es gibt nämlich weder vorgegebene Haltestellen noch Fahrzeiten. Man bestellt das in der App, gibt ein wann man abfahren möchte (oder spätestens ankommen) und das Hintergrundsystem errechnet dann sinnvolle Kombinationen von Fahrtwünschen. Daraus ergibt sich dann das konkrete Fahrtangebot, das man ca. eine halbe Stunde vor Abfahrt bekommt. |
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transit guy |
| 02.12.2021 15:42  |
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Ein derartiges System hat der Postbus vor drei oder vier Jahren an mehreren Orten in Österreich getestet. Grundlage war ein Softwaresystem einer Deutsche Bahn Tochter names ioki. Ioki hat derartige Anrufbus/taxi-Systeme auch in Deutschland betrieben, glaube u.a. in einem Vorort in Hamburg. Mittlerweile hat man offenbar den Betrieb - waren wohl nur Testbetriebe - selbst aufgegeben und bietet nur mehr die Software an, wenn ich das richtig interpretiere: https://ioki.com/
Im Prinzip ist es ein Mischsystem aus einem "Ride sharing system" und einem Anrufbus. Theoretisch klingt es ganz gut, in der Praxis bewährt es sich eigentlich nie. Würde mich wundern, wenn es jetzt in Wattens ganz anders wäre. |
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thmmax |
| 02.12.2021 21:06  |
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| Uber Pool? :D |
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Martin |
| 02.12.2021 21:13  |
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Wenn der Dienst den Vögels-, Watten- und Kolsassbergberg rauffährt, dann kann es interessant werden.
Für Wattens selbst? Hm. Ich gehe dort alles zu Fuß und nehme zur An-/Abfahrt die S-bahn oder den Inntalbus, je nachdem, wo ich grad näher bin. Eigentlich auch die 350 Höhemeter, wenn ich mal Wattenberg rauf muss. Bin neugierig wie einfach die Nutzung des Taxis wird. Wenn es im ÖBB App zum Zahlen geht, gut, noch besser Münzeinwurf direkt beim Taxi, wenns ein eigenes App dafür wieder braucht...Lebewohl. _________________ Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.
Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden. |
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transit guy |
| 04.12.2021 11:53  |
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| thmmax schrieb: |
| Uber Pool? :D |
Es ist tatsächlich mit Uber Pool zu vergleichen, der einzige Unterschied ist, dass man nur an definierten Haltestellen zusteigen kann. Beim "Postbus Shuttle" waren das die normalen Bushaltestellen und noch einige zusätzliche Orte. |
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Oeffinator |
| 06.12.2021 08:04  |
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| transit guy schrieb: |
| thmmax schrieb: |
| Uber Pool? :D |
Es ist tatsächlich mit Uber Pool zu vergleichen, der einzige Unterschied ist, dass man nur an definierten Haltestellen zusteigen kann. Beim "Postbus Shuttle" waren das die normalen Bushaltestellen und noch einige zusätzliche Orte. |
Erinnert ein bisschen an die Debatte über "Wunschausstiege" am Abend, lange ists her... _________________ Ein funktionierender und leistungsfähiger ÖPNV ist für eine dynamische, pulsierende und wirtschaftlich erfolgreiche Stadt die Essenz der Zukunft. |
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Verkehrsplaner |
| 06.12.2021 16:04  |
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| Ich habe das mal in London gesehen, da gab es in Wohngebieten Streckenabschnitte ohne feste Bushaltestellen. Wenn man gedrückt hat, oder an der Straße steht, dann hält der Bus entlang seiner Route überall. Auf Hauptstraßen gibt es natürlich normale Haltestellen. Ich fände das eine gute und kostenlose Lösung um den Busverkehr noch attraktiver zu machen. Leider steht dem aber derzeit die Gesetzeslage entgegen. |
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