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Computergenerierte Haltestellenansagen
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Autor

manni
05.04.2015 00:38    Computergenerierte Haltestellenansagen Antworten mit Zitat

ansage.mp3 (82 KB)

Das ist die erste Computerstimmen-Ansage, die ich in einem IVB-Fahrzeug gehört habe. Linie 1, Haltestelle "Ing.-Etzel-Straße / Bogentheater".

Möglicherweise ist die Zeit der Ansagen von Maria Gschnitzer-Janka bei den IVB jetzt vorbei.
Mehr über die Chris Lohner Innsbrucks in diesem Thread :lol: :lol: :lol: :
http://forum.strassenbahn.tk/viewtopic.php?t=3046
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patler
05.04.2015 08:07     Antworten mit Zitat

Erster Gedanke: Oh Gott, schrecklich.
Zweiter Gedanke: Naja, sooo schlimm ists auch wieder nicht.
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Linie O
05.04.2015 10:33     Antworten mit Zitat

Auch wenn Computerstimmen immer unnatürlich klingen, finde ich die Ansage ganz gut. Die Vorlesefunktion der VVT-Smartinfos und jener am Terminal dürfte die selbe Stimme sein.

Sollte man wirklich alle Ansagen auf die neue Stimme umstellen, wäre dies der richtige Zeitpunkt, um die Umleitungs- und Ströungsdruchsagen, die bislang direkt aus der Leitstelle kommen (teilweise inlusive Telefonläuten und Sprechwunsch-Klingeln), ebenfalls auf Text-to-Speech umgestellt werden.
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sLAnZk
05.04.2015 11:18     Antworten mit Zitat

Die Haltestellenansagen sollten schon von einem Menschen kommen, finde ich. Und zwar von einem, der die Namen kennt - im Oberland hätte man Chris Lohner durchaus coachen können.
Die Leitstellen-Ansagen sollten mit der Computerstimme gemacht werden, das hätte seinen guten Sinn, einerseits hebt sie sich ab von der gewohnten Haltestellen-Stimme, andererseits vermeidet das exzessive Strenge oder Genuschel.
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Es kreist die Tram in meinem Kopfe
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das hab ich jetzt davon.
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lech
05.04.2015 11:37     Antworten mit Zitat

Also beim "Ing. Etzel Strasse Bogentheater" (letzteres etwas zu schnell) dachte ich die Woche immer zuerst das wäre eine Norddeutsche Sprecherin die das Wort "Bogen" nicht kennt.
Für Computergeneriert ist's ok.

Die Leitstellen-Durchsagen und Smartinfo-Hinweis-Laufschriften könnte man vor allem auch auf den Werbe-Info-Screens in den Fahrzeugen und über Twitter (oder eine mobil-taugliche Seite auf der IVB-Homepage) verteilen.
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manni
06.04.2015 00:58     Antworten mit Zitat

Ich könnte mit dieser Stimme gut leben.
Phonetische Programmierung wäre allerdings angesagt.
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sLAnZk
06.04.2015 11:21     Antworten mit Zitat

Es gibt sicherlich die technischen Möglichkeiten - der Reiz der menschlichen Stimme ist der, daß man die Person eventuell aus den Medien kennt, wie etwa Chris Lohner zu der Zeit, als die ÖBB damit angefangen haben.
Heute kennt man als Zwanzigjähriger Chris Lohner wahrscheinlich wenn überhaupt vor allem als Stimme der ÖBB.
Trotzdem hätte es hohen Reiz gehabt, die Ansagen weiter mit ihr zu warten und anzupassen, einfach als akzeptierte Persönlichkeit der Bundesbahn.

Welche Persönlichkeit das für Innsbruck machen bzw. sein könnte, weiß ich nicht. Eine Radiosprecherin vom ORF Tirol zu wählen, war sicher nicht ganz verkehrt.

In Steyr etwa sind es Angestellte des Busbetriebs gewesen, zwei Damen, die gesprochen haben.

In Wien ist auch der eine Chauffeur als Stimme des Betriebs allgemein akzeptiert - eigentlich sollten wir das in Innsbruck auch schaffen können, vielleicht mit jemandem, dessen Stimme einfach gut geeignet ist, zB Julia Huber aus Amras, die in der Buchhaltung arbeitet und mit den Verkehrsbetrieben oder dem Rundfunk gar nichts zu tun hat.

Wie findet man so jemanden? Wettbewerb, müßte an sich auch online funktionieren, denn die Stimme müßte ja auch für schlechte Lautsprecher in lauter Umgebung geeignet sein, eine Situation, die man schon beim Wettbewerb simuliert, halt mit möglicherweise schlechten Mikrophonen.
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thmmax
06.04.2015 11:36     Antworten mit Zitat

sLAnZk hat in diesem Punkt sicherlich recht, nur weil es technisch möglich ist, sollte man nicht auf eine menschliche Stimme verzichten!

Bei den Wiener Linien wurde vor ca. zwei Jahren die komplette Sound-Identity überarbeitet. Zuerst gab es ein Online-Voting für einen neuen Sprecher/Sprecherin, dann wurde ein komplettes Team für die Neugestaltung der Klänge und Ansagen eingesetzt. Dazu ein ganz interessantes Video:

https://www.youtube.com/watch?v=wEOgWlsiLao

Eine derartige Überarbeitung - vor allem auch in Bezug auf die Verständlichkeit - würde sicherlich in Innsbruck auch nicht schaden. In Zeiten, in denen in anderen Städten ganze Teams für die Gestaltung der Ansagen eingesetzt werden (die ja auch ein Aushängeschild des Betriebes sind), halte ich es eher für einen schlechten Scherz, die Ansagen durch eine Computerstimme zu ersetzen!
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sLAnZk
06.04.2015 19:44     Antworten mit Zitat

Mir gefällt die Vorgangsweise, die man hier gewählt hat, sehr vorbildhaft. So etwas sollte man in Innsbruck auch versuchen, und gleich die Routinen in jeder Form von Information verbessern, Umleitungen, Baustellen, Haltestellen-Verschiebungen.
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manni
19.08.2015 12:06     Antworten mit Zitat

"Terminal Marktplatz" jetzt auch als Computerstimme. Dürfte gerade in die Fahrzeuge ausgerollt werden bzw. worden sein. :D
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Ingenieur
19.08.2015 12:31     Antworten mit Zitat

In diesem Zusammenhang eine Frage:
Bei der Linie A wird in der Haltestelle Museumstraße auf der Fahrt Richtung Osten immer angesagt:"Dieser Wagen fährt zum Sanatorium."
Nachdem es schon seit langem kein anderes Ziel mehr gibt (früher hat sich die Linie A hier auf mehrere Ziele aufgeteilt), welches ist der Grund für diese Ansage?
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Linie 4206
19.08.2015 12:36     Antworten mit Zitat

Man hat das nach dem Wegfall des Stadion Astes wohl einfach nie geändert und hält es vermutlich auch nicht für notwendig.
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manni
19.08.2015 16:35     Antworten mit Zitat

So ein Ansagerelikt gibt's auch noch an einer anderen Stelle auf einer anderen Linie, ich hab' jetzt nur leider vergessen wo. Auf der Linie F möglicherweise.
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Linie O
19.08.2015 17:47     Antworten mit Zitat

AFAIK am C bei der Hst. Andechsstraße wird noch angesagt, dass dieser Wagen zur Luigenstraße fährt.
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patler
19.08.2015 21:11     Antworten mit Zitat

Ich persönlich find es gut, dass die Destination durchgesagt wird. Von mir aus könnte das ruhig bei jeder wichtigeren Haltestelle (ich weiß: das zu messen dürfte schwierig sein) bzw in gewissen Abständen (jede 3. Haltestelle) durchgesagt werden.
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lech
19.08.2015 21:36     Antworten mit Zitat

Es gibt U- und S-Bahn-Systeme wo das in oder nach jeder Haltestelle Standard ist (wobei es ja mit den Infoscreens langsam hinfällig wird).
Auch die Erwähnung wichtiger Fahrgastziele (Museen, Ämter, ...) bei Haltstellenansagen ist nicht unüblich.
Wenn man das mit generierten Ansagen endlich auf die Reihe bekommt, gerne.
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anxi
20.08.2015 07:20     Antworten mit Zitat

... aber bitte nicht wieder "wichtige" Ansagen wie AZW - was hat sich die IVB dabei gedacht? Die Schüler und Lehrer wissen das wohl und wer geht da sonst hin?!
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Linie O
20.08.2015 09:34     Antworten mit Zitat

Ich nehme an, diese Zusatzinfos werden von den besagten Institutionen entsprechend honoriert.
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lech
20.08.2015 10:45     Antworten mit Zitat

Ich rede nicht von Geschäften, sondern von Ämtern, Museen, Touristenattraktionen, vielleicht noch Stadien, und nur dann wenn die Hs. nicht entsprechend benannt ist.
Das anzusagen ist eine Dienstleistung am Kunden und im eigenen Interesse.
In Innsbruck sind eh viele Hs. entsprechend benannt, und wo nicht gibts zum Teil eh Ansagen (z.B. "Neue Heimat" bei der Hs. Langstr.).

Ich hab's aber mehr der Vollständigkeit halber erwähnt.

In "normalgroßen" Städten kenn' ich z.B. einzelne Beispiele in Frankfurt (entlang Museumsufer und Altstadt-Bims).
Wobei ich persönlich gar nicht sooo darauf achte weil ich meistens in die gleichen Städte und/oder gut vorbereitet Reise.

Beonders Sinn machen solche Point-of-Interest-Ansagen bei U-Bahnen in Metropolen wo die Hs. oft nicht unmittelbar beim point-of-interest ist und teils mehrere U-Linien an einem Bahnsteig halten sowie alternative Fahrwege vorkommen (was beides z.B. in Wien nicht vorkommt, bis auf U2-Kurzführungen).
London ist bei U-Bahn-Ansagen z.B. perfekt: "This is a ... line towards ... (via ...)" (vor und nach dem Einsteigen), "Next station is ..., change here for ... line, alight here for ..."
Das macht, zusammen mit den wunderbaren oberirdischen Fußgänger-Navigationshilfen, die Stadt viel leichter "benutzbar" und das wissen Touristen zu schätzen.
Zugegeben, ohne ordentliche Organisation von Öffi- und Fußgängerverkehr würden solche Moloche zusammenbrechen, wären für Bewohner und Touristen fast unbenutzbar; ich hab' auch keine Ahnung ob man das "freiwillig" oder "zwangsweise" so umfassend macht.
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Fibk
20.08.2015 14:36     Antworten mit Zitat

Linie O schrieb:
AFAIK am C bei der Hst. Andechsstraße wird noch angesagt, dass dieser Wagen zur Luigenstraße fährt.


Also ich hatte heute zufällig den C und diese Ansage gibts nicht mehr ...
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